Indiana Tribüne, Volume 16, Number 293, Indianapolis, Marion County, 12 July 1893 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint 'tZ ii q i d? und 5onntnjö.
Tie tZgliche .Tribüne" kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagSTrtbüne" 8 Cent? per Woche. Beide zusammen ISCentZ oder KS Cent per Monat. Per Post,ugeschiZt tn Vor. ausbezahlung f.' per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 12. Juli 1893 ipecialdrief.) US der LSeltauSftellungSstadt. Chicago, Pest festura. Der Ao Schluß noch mehr, cl3 der Beginn der 4. Juli-Feicr auf dem We'ltausstellungsplatz hat den engiltigen Beweis geliefert, daß die Berkehrsfrage für die gan;e Tauer der Ausstellung glänzend gelöst ist. Denn ein solcher Andrang, wie an diesem Tage, ist auch Ui den ' allergrößten Aussichten nie wieder zu erwarten, und namentlich bei der fast gleichzeitigen Heimfahrt aller der Menschenmassen spät in der Nacht hatten die Beförderungs-Einrich tungen mit ganz ungeheuren Schmie rigkeiten zu kämpfen. Und doch ist AlleZ wunderbar glatt abgelaufen, obgleich die Menschenstauung natürlich stellen weise etwas anhaltender war, als zu gewöhnlicher Zeit, und mancher Fami lienvater mit Weib und Jören" die Geduldsprobe schlecht bestand. Die BeförderungZ-Vorkehrungen haben in dieser Nacht ihre Feuerprobe im derwegensten Sinne , des Wortes bestanden. Wer mit Chicago nicht von früher zer bekannt ist, der mochte beim Aufblick zum nächtlichen Himmel kaum glauben, daß die feurigen Festlichkeiten auf dem AuZstellungZplatze dem Nationalfesttaumel in der Stadt selber irgendwelchen Abbruch gethan hätten: so allseitig und bunt flammte die brennende 'Vaterlandsliebe zum Himmel empor. Aber ängstliche Bürger, welche es vorgezogen hatten, zu dieser gefähr lichen Zeit sich nicht weit von ihrem KäuSl!chen Herde zu entfernen, der sichern mir, daß bei früheren Gelegenh'iUn bei 110& viel mehr in der Karlenftadt los" gewesen sei. Außer den Verkehrs- und den schon früher zur Eeniig erprobten Löschvor-' richtungm am ' WeltauZstellungeplatz (ich meine nicht etwa das deutsche Dorf oder Alt-Wien, sondern ganz wörtlich die Feuerwehr) wollten doch auch Onkel SmS Schiffbruchs-Lebensretter Pro den besteben und der versammelten Welt beweisen, daß sie nicht blos eine decorative oder eine formelle Beruhigungsrolle spielten, gleich den Rettungsbooim" aus den meisten Ocean-Pajiagier-Kämpfern. Eine thatsächliche Gelegenh it hat sich aber dazu n.'ch nicht geboten und wird sich hoffentlich nicht bieten. Daher der Beschluß, von jetzt an täglich mehrmals Lebensrettungs(5lercierübungen zu treiben und von einem nachgebildeten Schiffswrack auf dem Michigansee Personen nach allen Regeln der'Kunst sicher an das Land zu befördern. Hat die Sache auch praktisch wenig auf sich es sei denn, daß mitunter der Gott der Winde sich zur Mitarbeiterschaft entschlösse und einen entsplechenden Sturm auf das Programm brächte, so bildet sie doch eine neue Attraction des Weltaus stkllungsplatzes und findet als solche denn auch recht beifällige Aufnahme. Wenn es in dem bisherigen Tempo weitergeht," daß nämlich die Besucherzahl in' jedem Monat ungefähr das Dreifache des vorigen Monates auszuweisen hat, so muß der geschäftliche Elfolg der Weltausstellung selbst bie hochfliegendsten Hoffnungen noch eisselthurmhoch überbieten! Daran ist nun freilich nicht zu denken; aber das kann man getrost fagen, daß die ProV'e'eiungen geistreichelnder Schwarz- , feber bezüglich eines Weltausstellung?.Panaminos" ganz gründlich auf das Maul geschlagen werden. Leider fällt auch in diesen Freuden becher ein Wermuthstropsen (an welchcm der hochverdiente deutsche Eommisfär Wermuth aber nicht die geringste Schuld gehabt hat). Es bleibt nun einmal bei des Dichters Wort: Des Lebens ungemischte Freude ' Ward keinem Irdischen zutheilt Dieser Wermuthsirop'en besteht nämlich darin, daß die schöne Aussicht auf Halbirung des Eintrittspreises für die Sonntagsbesucher zu Essig zu werden scheint. Und das Karnickel ist auch in Diesem Falle wieder die sogenannte Nationalcommission, alias WeltausstellungS Verhunzerin. Dieselbe ist nämlich auch noch am Leb.'n. und alle ihre Lebenszeichen bestehen nun einmal in Eselshuftritten für die Weltausstel. lU!lg und das besuchende Pv'olikum. Hat eS bei ihrer Weizerung bezüglich besagter Preisermäßigung fein Heroen den, so ist nicht zu erwarten, daß sich der bescheidene Sonntagsliesuch je whn$ der Tauer der Weltausstellung nennensmerth heben wird. Denn wie schon hervorgehoben, lohnt sich der d.-r Sonntagsbesuch der Ausstellung als solcher im Wiederholungsfälle zu wenig für den Arbeitsmann und seine Familie. Am Midmay Plaifance ist es 'zwar allemal gestopft? voll ; aber es ist fraglich, ob dies immer am Sabbath so bleiben wird, und die Eoncurrenz der u n -entgeltlichen Ausflugsnd BergnügungZgelcgcnheiten ist gerade hier eine allzu starke. Erfreulich ist eS wenigstens, daß viele große Ehicagoer Geschäftsplätze während der ganzen Ausftellungszeit jeden Donnerstag schon Mittag? schließen, und so immerhin Tausende sich an diesem Tag mit ziemlicher Behaglichkeit der Weltausstellüno widmen können. Daß am Sonntag vor, dem 4. Juli die Besucherzahl nicht viel über 50,000 betrug, lag übrigens hauptsächlich daran, daß eine Menge Fabriken vom Samstag bis zum Mittwoch feierten, daher' viele Angestellte zwei Tage hin durch weit reichlichere Gelegenheit zum Senuk der Ausstellungen, bei dem
nämlichen PrelS, hatten, als der Sonntag sie ihnen bieten konnte. Sicher ist jedenfalls, daß der Sieg der Sonntagsöffnung leinen geschäftlichen Werth hat; dennoch bleibt er durchaus nicht werthlos. Jetzt ist endlich auch ein Gemein schaden des Weltausstellungsplatzes glücklich im Verschwinden. Während ls den auswärtigen Ausstellern streng verboten war, Gegenstände oder auch nur Duplicate derselben zu verlau'en, außer auf Ablieferung nach einem halben Jahre, und dieses Verbot sogar theilweise brutal durchgeführt würbe. durste sich eine Clique amerikanischer Spe.ulanten die ganze Zeit über herausnchmen, solche Duplikate in der Weißen Stadt unter der Nase von Nrethi und Plethi abzulassen. Diese Glque, unter dem geheimnißvollen Namen Das Müller-Slzndi at", hatte einsach mit einigen Ausstellungsbeam ten einen Pact gemacht, und ein Raubritterthum aus Theilhaberschaft war herangedlüht. Unter ' gewöhnlichen Umständen gesetzlich selbstverständlich, war jenes Verbot unter solchen Umständen eine freche Jnsultirung des ganzen in der Weltausstellung betheiligten Auslandes und überdies eine flagrante Verletzung einer noch besonders aufgestellten Regel. Da jene Elique nicht einmal die für ihre allge. meine Verkaufsoncession ausbedungene Summe zahlen wollte, so fand sich natürlich eine doppelte Handhabe, ihr das Rückgrat zu brechen. Der ganze Unfug hätte sich überhaupt keine brti ?age behaupten können ohn die Waschlappigkeit des geehrten Herrn Generaldirektors Davis. Das fehlte gerade noch, daß die ver maledeiten Sprachen und Rassenkämpfe in dem schönen Böhmen auch auf die Weltausstellung herüberverpflanzt würden! Einige czechische Fanatiker waren schon aus dem besten Weg dazu; sie benutzten die Ordre des österreichischen Commissärs, Herr von Palitschek, an die böhmischen Ausfieller, die Namen ihrer Ausstellungen auch in deutscher Sprache als der Amtssprache dcS österreichischen Reiches anzugeben, zu elenden, lügenhasten Stänkereren und hatten schon eine Entrüstungsbewegung bei einigen Hirn der! Ezechen dahier anaezeitclt. Zum Glück ist es Hrn. v. Palitschek schneN piij geluiM. diesem Treiben die Spitze abzubrechen. Möge es. sich in keiner Gestalt wiederholen. P. K.
Gins versinkende Stadt. Die in der Provinz Posen gelegene Stadt Schneidemühl ist von einem gro ßen Unglück betroffen worden. Jnfolg' des Baues eine artesischen Brunnens, der einen schlechtes Wasser gebenden ttesselbrunnen zu ersetzen bestimmt war, senkte sich der Erdboden um mehr als einen Meter und.' brachte hierdurch 32 Häuser zum Zusammenbruch, während das gleiche Schicksal anderen Häusern noch droht; als man bei den Bohrarbeiten für den neuen Brunnen auf eine Tiefe von 72 Metern gelangt war. sprang plötzlich ein mächtiger Strom trüben WasserS empor, das bald daraus versiegte, um dann wieder in mäßigem Rieseln zutage zu treten: Man wandle sich sofort um Hilfe und Rath an verschiedene Autoritäten, doch kamen die Autoritäten zu spät oder gar nicht: und inzwischen stürzte ein Haus nach dem andern ein. Später wurden allerdingS nach tern Projekte des Brunnen, machers Beyer aus Berlin Schutzvorrichtungen getroffen, die aber bis nun nach 14 Tagen ihrer Anwendung keinen Erfolg ergaben. Die Stadt bietet einen traurigen Anblick. Die Trottoirplatten stehen dachartig gegen einander, während das Pflaster der Bürgcrsteige durch das Einsinken der Gebäude wie durch üulkanische Gemalt hoch herausgehoben ist. Tie Gebäude stehen, trotz sorgfältiger Absteifung, drohend vornüber oder zur Seite geneigt, handbreite Risse ziehen sich durch die Faaden und die Giebel, setzen sich sogar in derselben Breite über die Straßen und die Gehöfte fort. Von Zeit zu Zeit erfolgt im Erdinnern donnerartigeZ Getöse durch den Einsturz ausgespülter Höhlungen, die Erde bebt und die Bogen der Fenster und Thorwege stürzen durch die Erschütterung ein. Der angerichtete Schaden übersteigt die Summe von einer Million Mark. Die Stadt ist bereits mehrere Male von schweren SchicksalSschlägeu heimgesucht worden. Im Jahre 1834 wurden sämmtliche Gebäude der Stadt bis auf die evangelische und die katholische Kirche durch eine Feuersbrunst einge äschert. Im März des JahrcS 1338 überschwemmten die von dem hinterpommer'schen Hochplateau herabströmenden Wassermassen, die in dem Bette des KüddowflusseZ nicht Raum fanden, die tieser gelegenen Straßen der Stadt. AuZ den Trümmern der zahlreichen beschädigten und zerstörten Gebäude erhoben sich bald. Dank der StaatShilfe und der reichlich bethätigten Freigebigkeit, ansehnliche und niodern eingerichtete Wohnhäuser. Gerade die kleine und die große Kirchenttraße. jetzt die Stätte eines um vieles größeren Unglücks, zählten seitdem zu den an sehnlichsten Straßen der Stadt, welche durch Reihen herrlicher Kugelakazien ein um so freundlicheres Ansehen zeig ten. Schneidemühl ist ein geweroreiche Stadt, und zählt 12,000 Einwohner. '. Sensationelle Enthüllungen machte dieser Tage die Frau eines Räuberhauptmannes, um ihre Geschwister vor einem sicheren Tode zu bewahren. John Wanner, ein deutscher Metzger in Louisville, Ky.. erhiell am 21. Juni, am Vorabend seiner Abreise nach TecaS einen Brief, der seinen Reiseplan zu nichte machte, und ihn bewog, sich mit dem Pozeiches in Verbindung zu setzen. Vielleicht wird die in dem Briefe enthaltene Information zur Aufhebung einer Rau-der-und Mörderbande beitragen, deren Hauptquartier sich in Bluff pringS, Texas, einem in Travis County, fünfzig Meilen von Austin gelegn ntn Städtchm, .köndtt. Der Briek
kam von vcagoaiene Banner, einer Schwester Wanners, die vor acht Iahren. kurz nachdem sie von Deutschland gekommen war. den DeutschTeraner Paul Wende heirathete. und mit diesem nach Bluff Springs zog. Da eine zweite noch in Louisville wohnende Schwester sich auch mit einem Teraner verlobt hatte, und nach dem Lone Star Staate" reisen wollte, um dort Hochzeit zu mach.'n, so hatte sich John Wanner kurz entschlossen. Louisville ebenfalls zu verlassen und in Bluff SpringZ sich anzusiedeln, um so mehr, als sein Schwager Wende ihm dringend zu dtsem Schritte rieth. Er wäre abgerei.7 wenn der Brief Frau Wendes nicht gekommen wäre. In dem Briefe be schwor die Frau ihre Geschwister, nicht zu kommen: ihr Mann sei der Anführer einer Mo.ddande, die als die .Schwarzen Agenten" bekannt sei und eine ganze Anzahl Raub- und Mord' thaten ausgeführt hätten. Sie wisse. daß allein sieben Frauen umgebracht worden seien. Ihr eigenes Haus sei zum Theil mit gestohlenem Gute gefüllt, aber Niemand in der Nachbar schaft hege einen Verdacht, da Wende sich äußerlich daS 'Ansehen eines ehrbaren ManneS gebe, welcher sich ganz dem Emporbringen feines AnwesenS widme. Sie führe an seiner Seite mit ihren Kindern ein Leben voll Schrecken. Ihn verlassen könne sie nicht, und wenn er nur eine Ahnung bekäme, daß sie diesen Bries ge ch.-ieden, würöe er sie umbringen. Zufällig habe sie jedoch gehört, wie ihr Mann mit einem Kameladen geplant habe, ihren Bruder und ihre Schwerer um ihrer geringen Ersparnisse willen zu ermorden, und sie müsse ihre Geschwister warnen. Der sehr klar gehaltene, deutsch geschriebene Brief wurde seinem Inhalte nach an die. Behörden von Austin telegraphirt und der dortige Polizeichef antwortete., daß er alle nothwendigen Schritte, um der Sache auf den Grund zu kommen, sofort thun werd.'. , Daß in Austin und Umgebung in den letzten Jahren mehrere Raubmorde vorkamen, welche niemals" aufgeklärt wurden, ist eine Thatsache. .
vom Inlanve. Im Ganzen- 74.000 Aemter stehen unter der Bundesregierung. Eine 500 Jahre alt t (Sid)t wurde neulich in Castleton, Ind., gefällt. Schießpulver zu Felssprengnngen wandten zuerst die Teutschen an. Fette Männer werden im 36. Lebensjahre in der Regel magerer, magere Männer beleibter. I n 2000 Schulen P e n n s y lvanicns werden die Schüler unentgelt üch mit Lehrbüchern versehen. In den Ver. Staaten b? trägt die Zahl der Wohnhäuser 11,. -l00,d00, in Europa 49,605,000. Unter allen Menschenraf. sen ist das Gewicht des Gehirns einer männlichen Person um zehn Procent schwerer als das einer weiblichen. Daß ein .Buchhändlers Agent schwer todt zu machen ist, hat sich kürzlich wieder in Georgia gezeigt. Zwei Mäxner wurden während eines schweren Gewitters vom Blitze erschla gen und ein Buchagent, der zwischen Beiden seift, kam unverletzt davon. Wie ein Roman ans dem Leben klingt die traurige Geschichte, welche kürzlich ein Mann erzählte, der sich Schlusser nannte und mit seinem zwölfjährigen Sohne tn einer Polizeistation in Pittsburg, Pa., Unterkunft fand. Vor fünfzehn Jahren verließ er seine Heimath in Hessen und wanderte nach Oakland, Cal., aus, wo seit 25 Jahren der Bruder seiner Frau, Wm. Probend mit Namen, lebte. Er g.rbei tete seither d'aselbst in einer Brauerei und beschloß vor einigen Monaten mit seinen Ersparnissen, insgesammt $957, ein Häuschen zu kaufen. An dem Tage, an dem er das Geld aus der Bank holte, zog er sich in der Brauerei schreckliche Verletzungen zu, die seine Auf nähme im Hospital bedingten. Das Geld hatte er seiner Frau gegeben und diese verbarg es unter dem Kopfkissen, was nur Probend, der Schwager, wußte. In der Nacht brannte das HauS ab und Frau Schlusser fand mit vor vier Tagen geborenen Zwillingen und einem dritten Kinde den Tod in den Flammen. Probend, auf den so fort der Verdacht fiel, wurde nach län gerem Suchen verhaftet, prozesfirt und auf Lebenszeit dem Zuchthaus über wiesen. William, das älteste Kind Schlusser'S, verlor in Folge des schreck lichen Unglückes, das seinen Vater betroffen, den Verstand. . Der Letztere genaS, blieb aber ein Krüppel und sucht jetzt auf Grund von Empfehlun gen nd Beglaubigungen von katholischeu Gesellschaften die Mittel zur Heim kehr nach seiner alten He'.math zu erlangen. Nicht geringe Sensation hat dieser Tage in Lezington, Ky., das Verschwinden deS Erundngenthums Agenten Frank S. Searce hervorge rufen, der von seinen Freunden und seiner Familie französischen Abschied genommen hat. Searce hat Fälschun gm verübt die sich aus sehr große Summen belaufen. Er handelte wie ein zweiter Jim the Penman", fälschte die Namen von Vater. Mutter und Brüdern auf Noten und Hypotheken und die Unterschristen von Freunden, deren Namen er als Jndostenten auf Papiere setzte. Er fälschte die Signatur des County-ElerkS und der Präsidenten zweier Bau- und Leihgesellschaf ten, und ?ie letzteren, sowie verschiedene Lexingtoner Banken sitzen in der Tinte. Searce war verheirathet, allein er un terhielt nebenbei eine junge Wittwe, Theresa Hanna, die Gattin des bei einem Eisenbahnunglück umgekommenen Maklers Hanna. Auch diese wurde von ihm beschwindelt, denn sie vertraute ihm ihr ganzes Geld an und er brachte es durch. Sie verliert 86000. JhrVater und Bruder sind durch Noten und Hypothekcn, auf dcncn ihre Namen gefälscht sind zum Betrage von 914.000 invol virt. S-l000, die Searce für fein 13 Jabre altes Mündel. Huah Bedford. verwaltete, sind fort. Die Eity Natio nalBank verliert 11.(X)l)durck aefäl,ck. te Noten, die Central Bank $5000 und'
die yayette National Bank L30W. Zwei Bau- und Leihgeseüschaften vcr lieren mehrere Tausend und L. E. Bowman.S5000. Der Anwalt Kin head ist mit einem S1500 Wcch'el hineingefallen. Frau James, die durch Seare's Vermittelung ein HanZ kaufte. hat jetzt ermittelt,' daß der Flüchtling durch die Fälschung von nicht we Niger als fünf Namen eine Hypothek von 51600 auf dasselbe HauS aufnahm. Beständig werden weitere Schwindeleien entdeckt, und das Bureau des Eoun tyclerls war einen ganzen Tag mit
Leuten belagert, welche durch Searcel Ge.chäste machten und nun lhre Bentztitel auf deren Aechtheit prüften. Erstaunlich ist die Fertigkeit, mit der Sear.e seine Fälschungen verübte. Man hat noch keme Spur von ihm. Verschieden tliche Beschwerden sind im Marine-Departement darüber eingelaufen, daß nicht? geschehen ist, um die im nordatlantischen Ocean umherschwimmenden Schiffwracks zu entfernen. Soweit bekannt, schwimmen nicht weniger als 22 derartige Schiffskörper in diesen Gewässern umher, stetige Gefahr für die Schifffahrt bildend. Sie werden von den Oceanströmungen und Winden umhergetrieden und mögen in jedem Augenblick bei einem Fahrzeuge auftauchen: Schiffskapitäne halten sich gewöhnlich nicht damit auf, solche Wracks zu zerstören, wenn sie denselben begegnen, sondern sind froh, wenn sie eine Eollision vermeiden und vorbeisegeln können. Wenn sie dann in ihrem Logbuche Notizen eintragen und bei. Ankunft im Hasen dem Hydrographischen Bureau davon Nachricht geben, so daß andere Seefahrer gewarnt werden mögen, dann glauben sie AlleZ gethan zu haben, was man von ihnen verlangen kann. Die Verzeichnung der treibenden Wracks auf den NavigationSkarten des Hy drographischen Bureaus hat jedoch kanm irgend welchen Werth, da diese Schiffskörper zur Zeit, wo die Karteu erscheinen, längst wieder ihren Platz gewechselt haben, und selbst die Richtung, die sie genommen baben mögen, nur in den seltensten Fällen mit einiger Bestimmtheit ange deutet werden mag. Marineminister Herbert hat nun die Absicht, ein oder pri kleinere Kriegsschiffe aus die Suche nach diesen Wracks zn schicken, um dieselben zu zerstören. Dergleichen ist srülzec seiieni Ul FlottendepariemeniS auch schon geschehen. Sowohl der .Dolphin" wie der Vanlic- haben krüher Zerstörungsfahrten dieser Art unternommen. Der. Marineminister ist der Anficht, daß eS für mehrere der kleineren Schiffe von der Klasse der Eoncord- und Bennington" :c. gute Uebungsfahrten abgeben werde, wenn sie dies Zerstörungswerk übernehmen: es ist serner in Vorschlag gebracht wor den. daß Torpedoboote ausgeschickt und öiese Wracks gleichzeitig als Zielscheibe für Torpedo-'chießübungen verwerthet werden möchten. Da würden dann zwei Fliegen mit einer Klpe geschla gen. mm Oym Auslande. Eine Taschendiebin ist unlängst in Petersburg unschädlich gemacht morden. Die Novosti" bringen einige Daten über diese Person, die in den Gaunerkreisen unter dem Namen Anjuta, die Hexe" bekannt 'war. Sie ist ein Äo'.datenkind, als Bettlerin -aus' gewachsen und von Jugend an Diebin. ?chon irit fünfzehn Jahren war sie wegen Diebstahl aus Petersburg ausgewiesen worden: später gelang es ihr, einen alten ausgedienten Militär in ihre Net?e zu fangen, der sie heirathete. Sie war Dame" geworden und be gann nun ihre Operationen im großen Stil. Die Arena ihrer Thätigkeit wa ren . hauptsächlich die Vestibüle der Gar'derobenräume der Theater. Sie war immer sehr fein gelleidet, trug Brillanten in den Ohren und an den Fingern und glich so wenig einer Perfon. die stehlen könnte, daß es ihr nicht schwer siel, beim Gedränge in den Theatern reichen Damen die Porte monnaies aus den Taschen zu ziehen. Mitunter sielen ihr sehr große Summenzu. So hatte sie der Frau eines Notars ein Portefeuille mit 10,950 Rubel, einem Obersten ein solches mit 5000 Rubel aus der Tasche geangelt. Festgenommen wurde sie bei einem ganz unbedeutenden Taschendiebstahl. Bei der Haussuchung aber, die dann erfolgte, fand man bei ihr eine geradezu verblüffende Masse von Gelddeuteln und Taschenbüchern, die sämmtlich Zeugen ihrer Thätigkeit sind. I n China giebt es eine sehr sonderbare weibliche Profession. Jeden Tag besuchen zahlreiche alte Vetteln die Häuser der Reichen, melden ihre Anwesenheit durch Trommelschlagen an und fragen, ob sie zur UnterHaltung der gelangweilten Hausfrauen beitragen könnten. Werden die Ange böte angenommen, so fetzen sich die Klatschbasen in einem Winkel auf eine Matte und berichten über die jüngsten Skandale, erzählen wohl auch pikante und schlüpfrige Geschichten und die eindeutigsten Wie. Gewöhnlich erhalten sie eine halbe Krone für die Stunde; aber wenn die Skandalhändlerin eine Sensationsnachricht, über. die Liebes abenteuer der Komödianten- auf Lager hat, ist das Interesse um so größer und der Preis wächst gleichfalls. In diesem Falle befinden sich die alten Chronistinnen nach Verlauf einer Stunde nicht selten im Besitze überaus kostbarer Geschenke. Norddeutsche Blätter erzählen folgende agrarische Wahlge schichte: Auf einem Gute in Mecklenbürg ist eS herkömmlich, daß jeder Gutsarbeiter, sozusagen als Theil sei ner Löhnung, im Frühjahr einen Ham mel erhält. Vor der vorletzten Wahl erklärte nun der Gutsherr: Wenn Ihr socialdemokratisch wählt, gibt es keinen Hammenl Die Urne barg Einen socialdemokratischen Stimmzettel. Von wem,rülz.'t er her? - Keiner will ihn abgegeben haben. Der Guts Herr entscheidet: Wenn ich nicht ersahre, wer den Zettel abgegeben hat, erhätt Keiner einen Hammel!- Nach sechs Wochen bekommen Gutsherr und Verwalter Streit, und der Verwalter geht ab. Bei seiner Verabschiedung ttLäblt er den Arbeitern: .Nun will ich!
iuch verrathen, wer den jocialdemokra-! tischen Zettel abgegeben hat. Der Gutsherr selber hat's gethan, um die Hämmel zu sparen. . Ein Stückchen griechi scher Räuberromantik bildet folgende Notiz aus Athen: Der Banditenchef Kirilzopulo hat deirSohn des griechi sehen Dcputirten Träka entführt und verlangt nun für ihn ein Lösegeld von 150,000 FrcS. Kirilzopulo. der früh Lieutenant in der griechischen Armee war, hatte ein Mädchen geliebt, das eine Mitgist von 150,000 Frcs. besaß, dessen Hand ihm jedoch von den Eltern versagt wurde. DaS Mädchen wurde nun mit dem Sohne, des reichen Deputirten Traka verlobt. Kirilzopulc wollte seine Geljebte mit Gewalt entführen; er wurde jedoch dabei ertappt, zu einer Kerkerstrafe verurtheilt und degradirt. Er entsprang aus dem Kerker und wurde Ehef einer Räuberbände. Nun hat er den Bräutigam seiner früheren Geliebten in die Hand bekommen. Aus einem seltsam en Beweggrund hat in ver Stadt Hof in Oberfranken 'der Zuckerwaaren Händler Hilpert seine Frau mittels einer Hackt erschlagen. Hilbert besaß ein Vermö gen von zweitausend Mark; er beschäfiigte sich nebenbei damit, aus den Karten die Zukunft zu lesen. Diese hatten ihm nun verrathen, seine Frau sehne sich nach dem Tode ihres Mannes und auch nach dessen Vermögen. Um zu verhindern, daß das Vermögen der Frau zufalle, erschlug er sie und sprang dann in die Saale. Das Wasser schien aber ernüchternd auf ihn zu wirken, denn Hilpert, ein baumlanger Mensch, durchwatete die Saale und begann zu schreien, als ob er wahnsinnig jei. waS wohl auch nichl ausge.chlossen ist. Der Mörder ist derhaftet worden. Ueber ein Du ell zwi schen zwei Seeofsicieren in der Nähe des Fort Heppens bei Wilhelmshaven wird im Hann. Kour." Folgendes mitgetheilt: DaS Pistolenduell wuÄe auSgefochten zwischen dem Commandanten des Artillerieschulschiffes Mars", CapitSn zur See Valette und dem Lieutenant, zur See von BiSkupSky. ES fand ein fünfma liger Kugelwechsel statt. Capitün zuc See Valette erhielt zwei Schüsse in den Arm und einen in die Brust, wählend sein Gegner unverletzt blieo. Das 'Äefinden des Verletzten soll besorgnißerre gend sein. Der Anlaß zum Zweikampf ist in dienstlichen Differenzen zu suchen Die Angllegenheit war einem Ehrenge,ichtshof unterbreitet worden, der ein Duell für unvermeidlich erklärte. Zwei interessante Erinnerungöstücke gelangten am 14. Juni m London unter den Hammer Shakespeares Krug und Spazierstock. Beide waren von dem Dichter seiner Schwester Joan vermacht worden und waren bis zum Beginn dieses JahrHunderts in derselben Familie verblie-
den. Der Krug lst aus weitem Thon, neun Zoll' hoch, an seinem weitesten Theile 16 Zoll im Umfang und mit Bildnissen der römischen Gottheiten auSgeschmäckt; der Stock ist aus Mal kaholz und 4 Fuß 95 Zoll hoch; mit 155 Guineen wurden die werthvollen Stücke von einem Shakespeare-Verehrer erstanden. Ein unerwartetes Feuer werk brannte MejerTaqe auf dem initt leren Felsen des Rheinfalls bei Schaff. hauien ad. Am Abend hatte eine Rheinsallbeleuchtung mit Feuerwerk stattfinden sollen, und jo hatte man schon am Mittag die dazu nöthigen Vorbereitungen getroffen, die Leitungen hergestellt, Raketen und andere p.irotcchnische Wunder ausgepslanzt. Da schlug aber der Blitz eines am Nachmittag über Schasshausen hinziehenden Gewitters in die Zündleitung und so verpuffte das Feuermerk am hellen Tage. Ein s e l t s a m e s V ö l l ch e n, so lesen wir im.Eo. Kirchl. Anzeiger-, sind die Bewohner des kirchlosen Dörfchens Uebelroda bei Jmnclborn an der Werra. Das Licht der Welt erblicken sie in Uebelroda. getaust werben sie in Salzungen, zur Schule gehen sie nach Jmmeloorn. zum onsirmanoenunler. richt nach Barchfe!d, zum Abendmahl nach Wildprcchtroda; ihre Weiber holen sie sich aus Kaltenborn und begraben lassen sie sich in Sankt Wedel bei SalZungen.' In Neapel gab die Ermordung einer Wucherin durch ein achtjähriges Mädchen an einem der letzten Abende Veranlassung zu einer wirklichen Volkserhebung im Marktsviertel. Die Mörderin, ein Fischermädchen Namens Anna Eampanino, war der im ganzen Viertel bekannten Geldverleihcrin eine kleine Summe schuldig. Da sie die Schuld jetzt nicht bezahlen kann te, hatte sie ihre Gläubigerin gebeten, ihr einen kurzen Aufschub zu gewähren. Die Wucherin bestand jedoch darauf, sofort bezahlt zu werden und ließ sich zu Beleidigungen und Drohungen hin reißen. Die Frau und das Kind wurden handgemein und die Eampanino. die zu Boden geworfen worden war, zog plötzlich ein Messer aus der Tasche und schlite ihrer Gegnerin mittels mehrerer Stiche den ganzen Leib auf. Nun machte sich die Bevölkerung deZ ganzen Viertels an die Verfolgung der Mörderin. Diese floh, um sich vor bei 'ÄolkSwuth zu retten, in einen, benach. Karten Palast und veranlaßte den Pförtner, den Thorweg sofort zu schlie ßen. In der That wurde der Palast geschlossen. In wenigen ' Minuten hatten sich gegen tausend Personen an gesammelt, die die Auslieferung deS zungen Mädchens verlangten. Diic rasenden Volksmenge gegenüber, die kurzen Prozeß machen. wollte, waren du vier Polizisten, die die Verhaftung dti Mörderin vorzunehmen versuchten,' na. türlich machtlos ; sie mußten zur nach sten Polizeistation zurückkehren und um Perstärkung bitten. Unterdeß versucht die Menge, die Palastthüren zu spren gen ; achtzehn Polizisten, die alsbald erschienen, hatten Mühe, mit ihren . geladenen Revolvern die Anstürmenden zurückzuschlagen. Glücklicherweise rückten schließlich noch gegen fünfzig Municipalgardiften und Earabinieri an, die zu ihren bedrohten Genossen stießen, die junge Mörderin
ln die Mitte nahmen und sich mit ihren aus der Scheide gezogenen Seitengewehren durch die. drohende und naä rechts und links Schläge vertheilende Menge eine Gaffe bahnte. Es entspann sich eine wahre Schlacht zwischen der Polizei und dem Pövel, der immer von IZeuem versuchte, sich der Mörderin zu bemächtigen. Die Mörderin rertheidigte sich selbst ganz energisch, indem sie nach a'.len Richtungen hin Hiebe und Faustschläge austheilte. Einen Augenblick schwebte sie in großer Gefahr;' ein junger Bursch? hatte sie an den langen Zöpfen gepackt und zu Boden gerissen, aber zwei Polizisten befreiten sie wieder. Die Wucherin ist inzwischen ihren schweren Verletzungen erlegen. Das Londoner Hart delsamt hat soeben eine Warnung an britische Kaufleute erlassen, die nach der Türkei Waaren ausfiihren". ' Es geht daraus hervor, daß das türkische Steueramt seine Abneigung ggen aus ländische Importe unter hx'ti Klassen bringt: politische, medizinische und explosive. Das bekannte englische Werk Chamtar Encyciopaedia' (ein Konversationslerikon) gehört zur. ersten Rubrik und wurde sofort kon:iszirt. Eine Trommel hatte dasselbe Schicksal. Der Leser dürste sich mit Erstaunen fragen, zu welcher der drei Kategorien die Trommel gehöre. Dem MusikLiebhaber, der dieses Instrument ein führen wollte, wurde von den Behör-
den gesagt, daß Trommeln Instrumente militärischer Natur und dah.'r unnöthig für Elvttlsten seien. .. Ein Gesund heitsspaziersto- wurde ebenfalls kon siszirt. Es wurde erklärt, daß der Stock für Leute von sitzender Lebens aewovnvei! n, vais Alles nichts, er wurde für gefährlich erklärt. Der Phonograph war den türkischen Beam ten ein Aaty el er wurde als cm .Instrument verdächtiger Natur" be zeichnet und natürlicherweise demgemäß Gehandelt. MSmerfund. Zch hab' einen Römerfund gemacht. Davon mir daS Herz noch heute lacht: An den herrlichen Ufern deS östlichen Rheins Fand ich einen Römer voll köstlichen Weins. Zeitbilder. Herr : ,Dars man fragen, FrSulkin, toaS dieser Knoten in Ihrem Taschentu che bedeutet V Fräulein : .Ja, wissen Sie. mein Bräutigam ist für drei Wo. chen verreist und hat mir beim Abschied wiedekholt eingtschölst, daß ich mich b Ut skiner erinnern soll; damit ich nun nicht seiner vergesse, habe ich mir dielen Knoten in'S Sacktuch gemacht Neue V x u 1 1 e. In emer Dorfschule erklärt der Katechet die Wich tigkeit der Erfüllung eines gemachten Gelübde? und die entschuldbaren Gründe der Unterlassung dieser Erfüllung und fragt zum Schlüsse einen stammigen Jun gen : .Na, Hansel, sag' mir,was für ein Grund kann S geben, daß einer sein Gelübde nicht auifüyren kann Wann Aner krank iS und daheim bleib' muass, so kann er sei G'libte (Geliebte) net auSt0.br'n." . Kaufe Mucho'ö Best Havanna l5,igarS." . Unter denOddFellowS wob'bekannt. Julius t? rummann, der Jahre lang über das Odd FeUoms Gebäude die Aufsicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesi gen Arzte vom Bruch kurirt. Die Vollständigkeit feiner Heilung drückt Herr Grummann in folgender Weife aus : Indianapolis, 24. März, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre 1884 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich als kurirt betrachtet und war es auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugefandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd FellowS Gebäudes, Nordost Ecke Pennfylvania und Wafhington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott, seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die Ziurirung von Bruch zur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen und ferneren Behandlungen persönlich. Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Rott, Rup-u.-e Cure Co., 20$ West Washington Straße, Indianapolis, Ind. O Ja, daS ist'S Necbie! Das ist ein Ausdruck, den daö reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade auf. die Wisconsin Central Line anwenden, die jetzt allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, .Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige öinie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago
. or i . r p . vuyv4iiwufti immiii upi. i Um nähere Auskunst wende man sich ' . . .Xsi cvr 4 ( an den nächsten Ticket-Agenten. 3aö. . Pond, Gen. Paff, und Ticket-Agent, Chicago, 2ll. Umgezogen. , Er ist hier u hier zu bleiben." Die lunebmknde VrariS de Tr. Varke?. de klugen dnd Oyren UrzteS. zu-aug inn, nach g.öüeren ötäumilchkeiten umzuzieden. r viie t icte deShaib die Aiäumlichkeiten im zweileu Ttok des Jron lock-, . , llhi W. Washington Str., nächst ,n BoweN'Merrill o'S. für fünf Jahre, wo er ausgezeichnet? Ojficen eingerichtet bat für die Behandiung von Auge, Ohr, Rase und HalS und die Anfertigung von Brillen, künstlichen Au en und di, eradestcUung von Echieiaugen. so wie die Operation zur Entfernung deS Stars vorzunehmen, zu Preisen für Alle erreichbar. Eoufultatton frei und Jedermann eingeladen.
zu oen Punilen oer Pacinc-Ku le oyne'ßz ideal family medicinei m.r.s sAiifw ixfcf ils i?tt.lu,o, i
IriJJarker
9
Gegen hysterische Sfl?e. U Wst Le,dn. N.V.. 12. Mär, lSSI. Pastor ?nig', Nervn,Et2rkr" bemädrte sich bki einer Frau g,zen hysterische Lnsllle sehr gut und sie omoyi wie ict) können bezeugen, vag cic) aHccrnn nuei thut wa von ihr erwartet wird. Franz tab. aasa Sitiz. Mo8.On'Sa, Ich ebranckte Vastor KSnia'S Vlerventärker Qtqeu Nervosität und allgemeine Schwache und vrir wurde aedolk. Die Metnna hittt btn ceteünsitca Etlekt. Lr. Seo. C Orten, Tttto Orlean. La Febr. 'L?. EZ gibt keine Worte für da? Gute. roelöeZ mir durS PastorKönig'z Nerve.Starker zu Tl?eil wird, weil ich mix oft ten Tod wünscht, ehe ich diese Mittel erhielt. E nnrtte bei mix wunderbrr aegen Fallsucht, und ich halte jetzt itir davo geheilt. Vielen Tank dajür, lud tl w,rd wir unvergeßlich lern. xuz ajiiian (rr, e v. . n 1 1 s t (. &At ei werlhvvllei Buch für. NerveNkidkil und eine Prbbe.Flasche zugesandt, ain JW erhalten auch die Medizin umsonst. Diese Medin tniirftt seit betn tnhr iotr hmtim Hochw. Pastor dnia in ort Wavne. Nnd.. xnbtrtrtti ud jetzt unker seiner Anweisung von der KOENIG MED1CINE CO.. 238 Kandolph 8t., CHICAGO, ILL. . Ä Bei potheker z habe sür Dl. die Flasche, fflasche sür PL., ge i.7&, o ,r JnkZndianavolie in den deutschen porheke ,?n S. Will, ander, u Söfft Wakbtnatou Str. und ke Süd Eakt Str. und i coin Lane. Dr. Bttrkhardt, deutscher Arzt. , Ossi ee und Wohnung: No. 767 Süd Ost Straße, Ecke Lincoln Lane. O?ncc'Stundcn : 8 bis Uhr Borm. Z bis 2 Uhr Nachm. 7 bi 8 Uhr Abends. , Telephon 1130. I). J3?S11TU1.UZZ&12?9 Chirurg und Frauenarzt. ' lcilanstalt und Ofüre: No. 191 Cfi Alickigan Straße. iEcke Maffachnsett venue.) Täglich von 2 4 Uhr. Sonntag ausgenommen. Dr. Anielia K. Keller, Ossice: 369 Sud Meridian Straße. Ossice-Llunden: fl 1 Uhr Borm. 2-411 rüindim. 7 9 I r brnd. Telephon V07. Dr. C. R. Schacscr, 5rzt rmfc Ehirrrrg, No. 430 Nadison Avcime, iwfe &Vni$ Ltr. Svveckstkndcn :T:so U&vl'Joißcn, i ZNhr 7iaanmiiig, iiijv senvs. Telephon Dr. I. ) l c r, Deutschrr Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Ofsice-Srunden: 8 9Uhr Borm.; 2 3 Uhr Nachm.: 7 9Ndr Abends. Telephon im. Dr. PFAFF, Ossice: 134 Nord Pennsylvania Str. Ofsice-Stndcn von 2 4 Nbr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 11 Uhr Borm. Zolznung: 197 N.Alabamistr. .EckeBtrmontstr. Ttltühon ! eupion. j Wohnung?. ICLDö-. Hii5lLtB49 No. 33 Ost Ohio Straße. Sprechstunden : 10 12 Uhr Bormittaa. 1Nackmttlags und 78 AbrndS., Sonntag von ö-Z Uhr Nachmittag. Dr. Wagner, Office:. Po. 60 Ssl Ghio Str. Osfice.Etundcn : -10 Nbr Vormittag. J-4 UhrNachmittaks. Uohnuna : SSe Broadwav nd Lteolve. Telephon 8. CstAS. 6. MUELLEIl, Deutsche Apotheke, Skachfolger von W. W. Scott. Po. 67 Birginin Zövonuo, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. NaStaiocke an der Seitenthüre. Rezepte Tag und Nacht sorgfäitig geiüUr. Freie Äblieseruvg. C. C. Gnerts, Deutscher. Zahn - Arzt, No. 8z Nord Pennsylvania Str. aal wird uf Wunsch anaeändt. Mary C. Lloyd, Zahnärztin, Zinnner No. 19, über Fletcher'S Bank, gegen über vom New York Store. Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruchbänder. Krücken, Schienen un alle wundlrulichen Gegenstände. Da? gröbte Lager künstlicher Augen. Wm. H. Armstrong & Co., 77 Süd Jllinoi Strafze. iieMaene, v.MUpui. um i'uu lirer and IkrweljL I RIPANS tARULCfi c ist-ii LiT Tel dtoiuDut. trenmn ooia Box boxtM), fi. KlPAet CIIEM10AI. CO.. New Tr1c li Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! .i .-s C'r Dss-eyes as cure(3 hy Dr. Barke in one nninute by a new improved and ' , u-tlat mAivi. Qrtti kproreireiit ii litt t ippeinari Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesscrte schmerzlose Methode kurirt werdm' 372 Fälle in Indianapolis geheilt, von denen Sie sich versönlicd übmeuaen können. Möb-
v 3l S
i uiKwuon ioiiow uieir nas. " br drursrista or Mnt brnuLlL
! ;(Tiahi,.5c. Pactri.(4 I Vor trm aamults-assdrix
i i
f5Äl Yfö&ft :iVvi
mm
.X
- - r-:'- s
ize Berechnung
Electricität
und spezifische Medizinen, für alle chronischen Krankheiten. BeHandlung sür eine Woche zur Probe IFjQ-jl sur ranci! ilrniuljciicn, lurvose -kl.wokrz,' stände, lranlhaste Vereng:rung drr Harnröhre, und alle chronil'kn ranlbciten dcö niännlickcn Geschlechts. noum No. Z Inciana Art. Ferd. A. Müller, (Nachfolger von George Müller.) ApothokeV. Tte sertigung von Rezepte irschtcdt . derlSsfiger. sachverftöndiger Weise. SLdweft-Ecke der Ofl Wasbiugt,, nnd OV Qtr. Telephon 87. Eis V Eis ? Besles Lake l5is. Billigste Preise ! Telephon 949. A. CAYLOR. y"" " " " rwi- .- z V' E WUMM'M jit0l0c'CCANIHQl 1 W! IßOÄßQO. .! AHO ALU !soDn cppcnüTcriciw fcLAOÖ&TCi b c an e cYwJi owwuau, müUjfJUmJft PrW X93 C yJwtniwJiJtmllZpzin. imvimm seszssszssssszsssz ' iiijuajrmrt . juuutuu ßC7 Zum Verkauf in Apotheken 25 Cents per Pfund. Red Star Line. Ver. Staaten und Königlich Belgische Post-Dampfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen und Sew Fjork Antwerpen und Philadelphia Borzüglicke Beköstigung gute Bedienung nievrige Antwerpen bietet Reisenden von und nach Deutscdland, Oesterreich, Frankreich und der Schweiz besondere Bortheile. Abfahrt von liexv Z)ork jeden Mittwoch; von Antwerpen jeden Samstag. te Dampfer dieser Linie sind ade ncuester Sonstrukrion und verbtv den Sicherheit und Bequemlichkeit und Schneliig kett bet besonders niedrigen Preisen. Näherei bet: ?f?n oftnnal "Kott sr Genera l-A fi e n t u r. General-Agenten, New Aorkund Philadelrhia oder: Frenzel Broö., Aler. Metzger. Indianavoli. W'i POUDER'S Sauberer Fleisch - Markt, 224 Ost Washington Straße. Marktstände 79 und 80, Ostmarkt. Telephon 77. 3 N. MERIDIAN STREET. Feine Brillen und Augengläser. BRILL'S zuverlässige Tampsfarberei, (CttablirtlSTl.) Herrenkleider gereinigt, gefärbt und reparirt. 36 & 38 Massachusetts Avenue. Zweiggeschäft: N. Jllinoi! Straße. Stärtfin Treibriemen und Schmiraelröder Spezialitäten der W. B. BarrySaw & Supply Co. Staar- und Schielaugen werden positiv in wenigen Minute sck,mer,lo gehclll. lnder sollten behandelt werden f. lanqe sie sehr jung sind. Wunde Augen. ,chnabe, wässerige uqe. Na senkatarrb. Taubheit, luh i Ohr; all'e detlda ren Augen.. Ohren, aseu nnd Hale-ieide werden nach einer neuen, verbefferten Methode schmerzlos kurirt. Brillen werden für jede? uae speziell angefertigt. Pas Iend für urzftchr oder Aernfichr, schwache der ligmatische Augen. , Künstliche Augen. Da reichhaltigste Assortiment im Westen. Tie seioeu werden ohne Schneiden schmerzlos einge setzt. Haben die Bewegung und das ukseh des natürtichen Auges. Preise mäd'?. Sprechstunden von 9 Uhr Morgen? bis 4 Uhr Abends.
ifiSHi WU i
tMMMÄZlZA
airnirj
WH
U.JSl' 7
mrtr
(Konsultation frei.
