Indiana Tribüne, Volume 16, Number 292, Indianapolis, Marion County, 11 July 1893 — Page 2

Sttdwna Trwiwe. Erscheint füglich und Sonntngo.

TieSgliche Tribüne-kostet durch den Träger '12 Cents per Woche, die SonntagS-.Trtbüne- ö Cents perWoche Beide zusammen iLCentS oder 65Gmt per Monat. Per Post zugeschickt in Vor auSbezahlung per Jahr. Office : No. 18 Siid Alabama Str. Indianapolis, Ind., 11. Juli 1893 merika und Deutschland. Anläßlich der Weltausstellung erIZrtert die Köln. Zeitung- die Frage. ob es nicht an der Zeit sei, r.un?:ehr für dauernde Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den Vcr. Staaten Sorge zu tragen, in folgender Weise: Dauernde und für beide Theile fruchtbare Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern und Völ kern beruhen stes auf der Verschiedenartigkeit ihrer natürlichen Hilfsquellen und der größeren oder geringeren gewerblichen Entwickelung ihrer Bevölkerung. In beiden Beziehungen weisen Deutschland und d?e Ler. Staaten gewaltige Unt;rsch',cde ms. Deutschland ist heute ein überwiegend gewerbtreibcndes Land, oessen Cabl kerung von 92 Seelen auf cn Quadrat - Kilometer nicht mehr hinreicht, den Bedarf an lanowirthschaftlichen Erzeugnissen zu befriedigen, während umgekehrt die amerikanische Union mit einer Dichtigkeit der Vevrlkerung von rund 7 Köpfen auf den Quadratkilometer in erster Linie a.lf Landwirthschast' und Viehzucht angewiesen ist. Die Weizenernte der'Ver. Staaten belief sick im letzten Jahrzehnt auf durchschnittlich 445 Ml?ioncn Bushel (nominell 60 Pfund), wcvon etwa 90 Bushel jährlich, zur Hälfte in Form von Mehl, zur Ausfuhr gelangen. An der Erzeugung sind die Ost- .'.::d SKif sissippi-Staaten zur Hälfte, zu? anderen Hälfte die Prairie- und PacificStaaten betheiligt. Die Hauptbrodfrucht der Union ist jedoch Mais :nit einer Jahresernte von durchschni.lich 2000 Millionen Bushelwovon eö'nfalls an 90 Millionen Bushel in' Ausland gehen. Wie sich seit einigen Jahrzehnten der Weizenbau immer weiter nach dem Westen verschoben hat. so auch die Viehzucht und die Fleischwaarencrzeugung. In den weiten Gebieten der Prairiestaaten weiden noch viele Millionen zählende Viehherden, welche die Viehmarkte von Kansas City, St. Louis, vor allen aber Chicago, mit Schlachtvieh versorgen. In Chicago allein kommen an 10 Millionen Stück Groß- und - Kleinvieh jährlich in die Schlachthäuser, während 3 bis 4 Millionen Stück weiter nach Osten dersandt werden. ZurAusfuhr gelangen abgesehen von etwa 400.000 Stück Rindvieh jährlich über 15 Millionen Centner frisches unb gesalzenes Fleisch, Speck, Schinken, Schmalz u. s. w. In den Südstaaten herrscht die Vaumwollerzeugung vor, welche für den anderweitigen Handel derVer. Staaten eine ebenso große Bedeutung hat, wie der Getreidebau der Nordund Weststaaten. Die Jahresernte erhebt sich bis auf 7 Millionen Ballen, d. i. etwa 35 Millionen Centner, die Ausfuhr auf 5 Millionen Ballen. Der Tabackbau hat seinen Hauptsitz in öientucky; darauf folgen Virginia, Tennessee, Ohio, Pennsylvanien und die übrigen Nordstaatenbis Connecticut und Massachusetts. Von der Gesammterzeugung je nach dem Aus fall der Ernte 4 bis 5 MillionenCentner geht etwa die Hälfte in's Ausland. Nehmen wir hierzu noch die sonfti- , gen landwirtschaftlichen Erzeugnisse (Kleesamen, Obst u. f. w.), sowie die Walderzeugnisse (Holz. Harz.Terpcntin u. s. w.), so finden wir bei einer Begleichung der Ausfuhrlisten, daß die genannten Betriebe allein 80 Procent der Jahresausfuhr der Ver. Staaten Amerikas, nämlich von rund 1000 Millionen Dollars rund 800 Millionen Dollars liefern. Blättern wir in der Geschichte der Nordamerikanischen Aussuhrverhältnisse zurück, so stoßen wir auf die überraschendeThatsache, daß sich seit dreiVierteljahrhunderten in diesem Verhältniß niüits geändert hat, denn schon vor sieben Jahrzehnten machten die landwirthschaftlichen Erzeugnisse der Union 80 Procent ihrer Ausfuhren aus. Trotz aller sonstigen Umgestaltungen indem wirthschaftlichen .Leben der Union ist demnach ihr Grundcharakter in der Hauptsache derselbe geblieben, und der Schluß ist wohl nicht zu gewagt, daß es noch lange so bleiben werde, ungeachtet des großartigen industriellen Aufschwungs, den Nordamerika in den jüngsten Jahrzehnten aenomme: hat. Die 6ctf) Erschließung reicher Bodenschätze an Erzen, Kohlen, Mineralöltn, durch die Baumwollerzeugung lund die Viehzucht u. s. w. gegebenen Grundlagen zu einer großartigen industriellen Entwickelung der Ver. Staaten" wurden von der Regierung i nach Kräften' ausgenutzt. Die schon 'klänge bestehenden und durch hohe Schutzzölle begünstigten ' Baumwoll.spinnereien und -Webereien, Wollmanufacturen, Lederfabriken u. . w. in den Neu-Englandstaa!en und die Eisenwerke in Pennsylvanien wurden in neuerer Zeit beträchtlich erweitert und ivermehrt, vor allem aber entstand jetzt .eine mit allen Hilfsmitteln der Neuzeit arbeitende, von großen Capitalgesellschaften in öeben gerufene Eisenund Maschiin-Jndustrie, die sich bald in den meisten Zweigen der europäischen ebenbürtig zeigte usd heute nicht bloß den Bedarf des Landes daxin deckt, sondern bereits mit landwirthschastlichen Gerathen und MaZ'chinen. Äerkzeugen. Eisenbabnmate-

rial, elektrischen Apparaten u. s. w. in Mitel- und Südamerika ein Absatzfeld gefunden hat. Große Erfolge sind auch in der Papieranfertigung. in der Glaserzeugung, der Verfertigung musikalischer Jnstrumente (Orgeln), der Erzeugung von Kautschuk- und Guttaperchawaaren erzielt worden, sodaß wenigstens quantitativ die Gewerbthätigkeit der Ver. Staaten einen hohen Rang einnimmt. Dennoch haftet ihr eine Schwächt an: sie zeigt alle Eigenschaften des Großbetriebs mit seinen guten und mit seinen Schattenseiten, in vielen Beziehungen hohe technisch! Vollendung, aber Einförmigkeit, Ad:)ängigkeit von der Schablone. Soweit Ca-

! pital und Maschinenarbeit audreichen. Leistet die amerikanische Industrie alles, sobald es daraus ankommt, individuelle Wünsche - zu befriedigen, einer Geschmacksrichtung zu folgen, versagen ihre Mittel. Mit Ausnahme der Eisen- und Maschinenindustrie, wo der Gebrauchszweck obenan steht, und einiger städtischen Luxusgewerbe arbeitet die amerikanische Fabrikation für die große Masse. Dem Bedürfnisse der wohlhabenden Klassen mit gesteigerten Ansprüchen an' Form und geschmackvolle Herstellung vermag sie nicht zu entsprechen trotz aller Unterstützung, welche die Industriellen seitens der Regierung gefunden haben, und selbst die letzte Zollerhöhung durch die McKinlev-Bill wird darin keine we sentliche Aenderung hervorrufen. Hier mag der Hinweis genügen, daß in ! Baumwoll-, Woll- und Seidenwaaren, in Leder-, Papier und Glasartikeln, in Bijouterien und Uhren u. s. w., .kurz, in allen denZweigen,in welchen die amerikanische Gewerbethätig keit bedeutendes leistet, trotzdem alle feineren Qualitäten vom Auslande bezogen werden, weil die amerikanischen Fabriken darin nicht mit dem Auslande zu wetteifern vermögen.' Die Statistik der Handels'beziehungen zwischen den Ver. Staaten und Deutschland zeigt, daß es die deutsche Industrie verstanden hat, trotz aller Erschwerungen durch Zollmaßregeln sich nicht bloß ein Absatzfeld in bei Union zu schaffen, sondern dasselbe stetig zu erweitern. Ja, mehr! von allen europäischen Staaten weist Deutschland bei der Einfuhr verhält nißmäßig die größte Zunahmie auf. während die beiden wichigsten MitbeWerber Großbritannien und Frankreich wesentlich zurückgegangen sind. In Bezug auf die Rangordnung hat Deutschland Frankreich überflügelt und steht heute in zweiter Linie. Vor drei Jahrzehnten (1860) betrug die deutsche Einfuhr 5.24 Procent der Gesamteinfuhr, im Vorjahr über 10, in derselben Zeit ist Großbritannien von 39,17 auf 18.89 und Frankreich von 12.21 auf 8.29 Procent zurückgegangen.'Die allgemeine Beschaffenheit des Waarenaustausches zwischen der Union und Europa tritt auch bei näherer Betrachtung der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den Ver. Staaten hervor. Wir , beziehen in der Hauptsache Rohstoffe und zahlen mit Gewerbe-Erzeugnissen. Die nordamerikanischen Rohstoffe sind: Baumwolle (welche die Hälfte des Gesammtverkehrs der amerikanischen Einfuhr ausmacht), Petroleum. Tabak, Kleesamen, Getreide, Mais, Holz und Holzwaaren, Pelzwerk, Oleomargarin, Harz und Terpentin. Walfischbarten, Kupfer, Fische. Obst u. s. w. nebst Whiskey, Sohlleder. Näh-, Mäh- und anderen Maschinen. Deutschland sendet Baumwollen-, Wollen-, Seiden- und Leinenwaren. Leder und Lederwaaren. Glasperlen, Spiegel- und anderes Glas, Porzellan, Chemikalien, Theerfarben, Messer und feinere Eisenwaaren, Papier. Puppen, Spielwaaren, musikalische Instrumente, Wein u. s. w. Für alle diese Artikel-mit einziger Ausnahme von Leinenstossen bestehen in den Ver. Staaten zahlreiche Fabriken, aber die Berichte aus allen Handelsplätzen der Union, welche sich über die Marktlage verbreiten, lauten übereinstimmend dahin; Die gewöhnliche Massenwaare ist amerikanischen Ursprungs, alle besseren bezw. feineren Erzeugnisse kommen aus Europa bezw. (neben England, Frank- ! reich, Schweiz und Belgien) aus Deutschland. Es hat nicht an Bemühungen gefehlt,' auch hierin vom Auslande unabhängig zu werden. Unter dem Schutze hoher Zölle -sind zahlreiche Fabriken zu dem Zwecke gegründet worden, aber sie scheiterten bei dem Versuche. Die Ueberlegenheit der deutschen und der westeuropäischen Industrie überall da, wo nicht die maschinenmä ßige Nachahmung eines gegebenen Musters und die Massenhaftigkeit der Herstellung die Hauptsache ist, erscheint zu fest begründet, als .daß ihr in abschbarer Zeit die nordamerikanische Gewerbethätigkeit den Rang ablaufen könnte, nicht im Inland und noch weniger in den übrigen Theil: Amerikas. Denn dieseUeberlegenheit beruht nicht bloß auf billigen Arbeits. löhnen und auf Aeußerlichkeiten, du man ihr etwa in Chicago abse hen könnte, sondern sie ist das Ergebniß langer gewerbliche? Schulung und beruht außerdem .auf Factoren. d weder wiegbar noch meßbar sind, dat ist der Gegensatz der Geistes- , uni Charakterbildung der Nordamerikaner gegenüber der der ' Europäer, welche mit ihrem ganzen Wesen in einer mehr als tausendjährigen Kultu? wurzeln, Verdampfte Kiesekstelnp. In unserer Zeit, wo sich sogar dh Luft unter den HZnoen der Physiker in eine Füssigfett verwandelt hat, wird die Kunde kaum ein besonderes Aus sehen erregen, daß es nunmehr . geglückt ist.' Kiesel' eine zum Schmelzen ' und Verdampfen zu bringen. Immerhin soll die Thatsache oeducht werden. Der I ixaniötiicbe Akademiker Henri MMsv.

oer derUhmte Diamantenmacyer, brachte Bruchstücke von Bergkrystall (Kiesel' samt) in einen Kolzlenliezel und setzte dies, der Wirkung seines neu erfunde nen elektrischen Ofens (Strom von 350 Ampere und 70 Volt) aus. In eint gen Augenblicken war der Bergkrystall geschmolzen und nach 7 bis ö Minuten begann er zu kochen. Dabei entwickelte sich ein bläulicher Dampf Kiesel sauredamps. Als dieser in einem Kr.stallisirgefaß aufgefangen wurde, verdichtete er sich darin, und eS setzte sich an den Wänden eine weiße, leicht bläulich ge'ärbie. wenig durchscheinende Masse .ab, die aus kleinen, opalartig schillernden Kügelchen von Kieselsäure bestand." Als Moin.au den Belag untersuchte, der sich in den Glasglocken der Bogcnlichtlampen zu bilden p'legt. fand er dieselben kleinen Kie'elsäurekugeln. Hieraus fit zu schließen, daß die pa. les:enz der Glasglocken von Bogenlichtlampen, die einige Zeit im Gebrauch gewesen sind, durch die Verflüchtigunz der in der eleltri'chen Kohle enthaltenen Kie elsäure hcroorgerufen wird. Ebenso wie B.'rgkrysta!l hat Moissäu auch Zirkon zum Schmelzen und Ver dampsen gebracht. Vom Inland?'. Eine Fliege legt in einem Sommer über zwei Millionen Eier. Die der Orangen Kultur gewidmete Bodenfläche nimmt in Cali formen schneller zu als in Florida. Das Dö'rfchen Clayton in Jndiana besitzt acht sehr gewichtige Männer, welche zusammen 2000 Pfunl wiegen. Das Farbenjpiel deS Opals rührt von winzigen Rissen in der Ober ' ache des Steines her. - Schon 35 Jahre im Gesängniß zugebracht, trotzdem er erst 48 Jahre zählt, hat ein gewisser CharkS Johnson, der dieser Tage in New Mk verhaftet, aber wegen mangelnder Be weise frei gelassen wurde. In Cochin.China soll seit vielen hundert Jahren ein jüdischer Stamm mit Heller Hautfarbe und hellem Haare leben, dessen Mitglieder deshalb auch nieiße Juden genannt werden. In den Zinkgruben von Ogdensburg. N. 2).; ist ein vrofessio ne'ller Seiltänzer angestellt, dessen Auf

! gäbe darin besteht, Störungen in dem Betriebe der m steller Richtung ausund abfahrenden Drahtseil und tUU irischen Bahnwagen zu beseitigen. Wenn es nöthig ist, so läuft der Äkro. bat bei dieser Beschäftigung auf einem Seile. . Zwei unlängst V e r h e i r a thete regelrecht getraut hat ein Richter in Milan, Tenn., und erst als er der Braut" den üblichen Kuß geben wollte und in Folge dessen eine kolossale Keilerei entstanden war, erfuhr Seine Ehren, daß die der englischen Sprache nicht mächtigen deutschen Eheleute sich um eine Ofenröhre gestritten hatten. Hiram I. Peck von South, ington, Mass., hat sich gewissermaßen als Componist des Liedes Bleibe ledig und Du wirft glücklich sein" einen Ruf erworben. Dieser Tage verheirathete er sich mit einer Kleidermacherin in Southington RamenS Mary H. Brown, welche ihn nun wahrscheinlich die Hinfälligkeit seiner im Liede auSge fprochenen Theorie lehren wird. Ein alter in Neuengland lebender Herr be'chveb neulich eine Reise, die er vor fünfzig Jahren von Boston nach Chicago gemacht hat. Er verließ die Boston- und WorcesterStation um 7 Uhr Morgens und langte noch denselben Tag in Albany an; von da fuhr er acht Tage lang auf dem Albany mit Buffalo verbindenden Erie-Kanal. Dieser Theil dec Reise kostete sür Fahrt und Beköstigung 85 per Tag. Von Buffalo ging die Reise weiter über die großen Seen, und als der Reisende in Chicago ankam, waren seit seiner Abfahrt von Boston-genau 21 Tage verflogen. Chicago war damals ein in der Wildniß liegendes Dorf, und Land, welches jetzt den Mittelpunkt der Großstadt bildet, war damals für $1.25 per Acker zu haben, also für bedeutend weniger, als heute ein Lunch von fragwürdiger Qualität im Jatfon.Park kostet. Ueber die außerordentliche Zunahme der Selbstmorde.in den Ver. Staaten brachte kürzlich Frederick L. Hoffmann einige bemerkenswerthe Angaben in der Zeitschrift Arena", die er den Sterbelisten der größeren Städte des Landes entnommen hat. In einer seiner Tabellen, welche die Selbstmorde in 16 amerikanischen Städten im Jahre 1890 behandelt, ist San Francisco mit je einem Selbstmord auf 63 Todesfülle und je 3784 Einwohner verzeichnet. ' Providence, R. I., weist die niedrigste Ziffer auf, einen auf 480 Todesfälle und- 22,024 Einwohner. Die Gesammtzahl der Selbstmorde in diesen Städten für das eine Jahr war 1000. Sech? oer größten Städte des Landes hatten im Läufe von 20 Jahren über 7000 Fälle zu verzeichnen; es waren dies. New .')ork. Philadelphia, Cincinnati., Boüon, Baltimore und "Providence. Auf New ?jork allein entsielen 3570. Äm'auffälligsten erscheint die Zunah me bei einer Bergleichuna von je fünf jährigen Perioden. So qing in New 'Zork die Zahl in' der Zeit von 1871 bis I8V0 von 711 während der ersten fünf Jahre auf 1183 während der letzten: in Philadelphia von 263 auf 45, in Cincinnati von 134 auf 224, in Baltilnore von 80 auf 16tf. Das Ver HMniß der gesammien Todesfälle zu einem Selbstmord siel von 203 in den rsten fünf Jahren auf 165z 1 in den letzten, in Philadelphia von 315 auf 219. in Cincinnati von 197 auf 133. in Baltimore von 465 auf 270. Die Zahl der Selbstmörder hat in .New Äork während der letzten zehn Jahre um g Prozent zugenommen, in anderen Städten noch mehr ; so j. B. in Ein cknnati. welche? die größte Zahl' wäh rend der letzten fünf Jahre vor 1890 zu. verzeichnen hat. Und in ähnlichem, fast noch größerem Verhältniß hat die Zahl der JrrsinnZfalle zugenommen, von welchen wiederum die größeren Städte oen größten Procentsatz aufzuweisen haben. ES ist eine traunac Statistik.

darf aber doch nicht übersehen erden, weil die Erscheinung, welche sie behan delt, im engen Zusammenhange mit den anderen sozialen Erscheinungen unsere? Zeit steht. Ein furchtbares Aden teuer hatte kürzlich die Thierbändigerin Ella Johnston in Hagenbecks Me-! nagerie zu bestehen. Der große Löwe Black Prince" hatte sich mit einem ander Löwen gerauft und war jet besonders bösartig. Da trat Ella in den Käsig. Kaum hatte sie die Thüre des Käfigs geöffnet, als der noch don dem vorhergegangenen Kampfe erregte Löwe mit wildem Gebrüll aufsprang. Als er rl. Jobnston erblickte, stand er einen Augenblick still. ' Die Bändigerin sah den wilden unheimlichen Blick in den Augen der Bestie und machte sich ans das Schlimmste gefaßt. Der öwe legte sich zum Sprunge zurecht, die rollenden Augen unverwandt auf das Mädchen gerichtet. Dasselbe sprach lein Wort, nahm die Peitsche in die linke Hand und bückte sich, um. mit der Rechten eine eßserne Stange, die auf dem Fußboden lag, aufzuheben. Der Löwe bemerkte diese Bewegung und wußte ge nau. was kommen würde. Er wagte den Sprung.. Aber Frl. Johnston verlor die Geistesgegenwart keinen Augenblick. Sie mach'e eine rasche Seitenbemegung. so daß die Bestie ihr Ziel verfehlte Im nächsten Augenblicke hatte die Bändigerin die eiserne Stange in ihrer Hano. Das aufgeregte Thier stieß ein wildes Gebrüll aus und wandte sich von Zteuem gegen, das Mädchen. Aber die Schläge sielen so schnell hintereinander um waren mit solcher Kraft geführt, -aß der Löwe sein Vorhaben aufgab nd sich knurrend, in eine Ecke feines Zäfigs zurückzog. Er mußte bald daauf trotz des Vorfalles in die Arena hinaus, wo er. wenn auch offenbar mit Llderstreben. sich allen'Befehlen untero.nf. Er schlug sogar einmal nach ec Bändigerin, die aber daS aufrühreM'che Thier durch den festen Blick ihrer t'.gcn und' einen Hieb mit der Peitsche e immer zum Gehorsam zwan z. . xxt Probefahrt d es neuen Kreuzers .New Vor!" verlief, nach dem jetzt veröffentlichten Bericht der MarineKommission, vorzüglich. Das Schiff machte unter Berechnung der Meeresftrömungea 21 Knoten in der Stunde, den Knoten zu 6050 Fuß gerechnet. Der Rumpf. Ausstattung und Maschiuen. einschließlich der Kessel und Zube hör. sind stark und gut gebaut undent sprechen den Bestimmungen des BancontracteZ. Die Steuervorrichtung ist zuverlässig und das Schiff leicht regier bar. Auf der Rückfahrt machte es die Wendung von hart steuerbord" nach hart backbord" in 29 Secunden. Kürzlich nahm ein Ver gnügungsausflug, der. von einer Pic-nic-Gesellscyaft von Spring Valley in Minnesota aus nach Kummers Spring unternommen worden war, ein betrü bendeS Ende. Luther Turner, Otto Stevens und dessen Tochter, Frau Morrow," bestiegen Tnrner's Kutsche und fuhren nach der Quelle nach Masser. Ihr Weg führte T längs des tiefen und breiten Wagerlaufs., Plötzlich scheuten die Pferde und sprangen, den Wagen mit deffen Insassen nach sich ziehend, in das Wasser, wo die Menicken und Pferde ertranken. vom üs lanve. Ein eigen artiger Sühneakt einer Mordthat wird aus Jeli sametpol im russischen Gouvernement Baku gemeldet. Die Gemeinde von Jelisametpol hatte einen jungen Mann aus vornehmer Familie, der seinen Die-, ner erschlagen, zu einer Geldbuße von 10,000 Rudeln verurtheilt, die an die Angehörigen des Getödteten als Buße zu zahlen waren. Die hierbei beobacht tete Ceremonie spielte sich in folgender Weise ab: Es wurde ein Pferd die unabweisbare Zugabc einer Sühne gesattelt. An dem Sattel wurde ein Sä bel und eine die Summe enthaltende Ledertasch: befestigt. Nunmehr bewegte sich ein feierlicher Zug zur Hütte, in welcher die Altern und Geschwister des Erschlagenen wohnten. Voran würde das Pferd geführt, dann folgte der Mullah, der Koranverse zitirie, ihm zur Seite der Mörder, dessen Angehö-

rige. Verwandte aller Grade, Freunde und Dienener dem Zuge sich anschlosfen; alle waren sie in weiße Gewänder gehüllt. An diese reihten sich die Verwandten des Getödteten, . angesehene Stammesgenossen, Klageweiber' mit aufgelöstem Haar und eine Menge Volkes.' Als die Prozession die Hütte , erreicht hatte, kam ihr die Mutter des Erschlagenen entgegen und nahm die Geldtasche vom Sattel des Pferdes und erklärte, nachdem sie das Geld gezählt und richtig befunden hatte, daß sie be- j friedigt fei. Hieraus zerriy sie die wßen Gewänder des Mörders und seiner Verwandten. Nach einem darauf veranftalteten großen 'Festmahle begaben sich alle Theilnehmer der Prozession auf das . Grab des Verstorbenen, stimmten ttlaggesänge an und entfernten sich erst, als es dunkel zu werden'begann. Das Pferd hatte der Mörder, der, während all dieser Vorgänge "ein UdlößteZ Schwert um den' Hals getragen hätte, an das Grab feines Opfers geführt.Hier blieb es, bis die.Menge.den KirchHof verlassen hatte. Dann kehrte'der Vater des Getödteten zum Hügtt zurück und brachte das Roß nach seinem Hof Ein ungeheuer l i ch eV Verbrechen wird aus Paris berichtet : Die Wittwe Routaboult, ehemals ziemlich vermögend uud sogar Hansbesitze rtnwar durch leichtsinnige Lebensweise so' weit herabgekommen, daß sie schließ lich kaum.daS Nöthigste zum Leben mehr hatte und mit ihrem-zehnjührigen Knaben, Namens Philippe, ein kleines Zimmer in der Rue Maitre Albert zu bewohnen genöthigt war. Der kleine Phiippe, welcher die Schule der nahe gelegeneu Rue de Passy besuchte, zeigte großen Eifer und wurde miederholt von Seiten seiner Lehrer öffentlich belyht. Am Sonnabend Morgens ging Frau Aöutaboult. wie üblich aus, um LebenSMittel kür. den Tag zu kaufen. Bei' per Zeitungsfrau, welche sie täglich ' auslucht. angelangt, tagte ne mu oer; penkh'ar ruhigsten Miene Jet)t wird ' eS mir' besser gehen : ' ich habe heute iRacht meinen Sohn ermordet." Und ' hierauf ging sie ruhig weiter. Die' ZejtrnA?rau. verständigte die Polizei. '

nnige Polizetagenten drangen in die Wohnung der Routaboutt und fanden daselbst den Knaben erwürgt auf dem Bette liegen. Während man mit den üblichen Feststellungen, beschäftigt war, kam die enlmenschte Mutter, die unterdessen ruhig ihre Einkäufe besorgt hatte, nach Hause. Auf die an sie gerichteten Fragen antwortete sie gar nicht, sondern ' sagte : Kann mir vielleicht Jemand einen Revolver borgen ?" Frau Routaboult, die nach dem Polizeigefangenhause gebracht wurde, macht durchaus nicht den Eindruck einer Geisteskranken. Sie antwortet vollkom men ruhig und vernünftig auf die -an sie gerichteten Fragen. Aus Eolmar schreib: man: Von den Freunden des elsässi ich? Publizisten und Parlamentariers Grad ist eine Subskription und nach deren günstigem Abschlüsse eine Preis ans'chreidun'g für Entwürfe zu einem würdigen Denkmal erlassen worden, an dec sich aber nur im Elsaß geborene oder ansässige Künstler betheiligen durften. Dieser Tage ist in dem be nachbarten Städtchen Türkheim. der Heimath Grad'S, das Comite zusam mengetreten, um üöer die eingelaufenen acht Entwürfe zu berathen; der erste Preis und zugleich der Auftrag der Ausführung wurde dem Pariser Bildhauer Enderlin zuerkannt. ES ist ein harmonisches Werk von bedeuten oem Kunstmerthe: in fcinen und ausdrucksvollen Formen gehalten sitzt eine vrächtiae Frauenaestalt, den Blick auf

ein auf ihren Knieen liegendes Kind gerichtet und die Feder, in der zierlichen Hand, am Fußc des Denksteins, der die Büste Grad's trügt. Den zweiten Preis erhielt ein Entwurf von BildHauer Wadere aus Kalmar, in München lebend (ein: Frau in Elsüffer Volkstracht legt einen Palmzm?ig vor der Büste Gca'd's' nieder?, den dritten der Bildhauer Weis, der eine Ideale figur des Elsasses einm Lorbeerzmeig Niederlegen laßt. Hervorzuheben in noch der Entwurf des Herrn Brutschi auS RappoltSweiler. der Grad als Touristen, in sehr geluligencr Haltung darstellt.. Der konservative Rechts. anmalt Schimmelpfennig in Heinrichs walde bei Tilsit hatte den freisinnig' Amtsrichter Mantey gefordert, da'' er somoyl wie Rechtsanmalt Meyer, Beide Führer der konservativen Partei das selbst, angeblich von Herrn Mante anaegrisfen worden waren. Auch Rechts anmalt Me.;er hat Herrn Mantey eine Forderung zugehen laen. An einem Sonnabend fand nun das erste Duell statt, bei welchem Herr chlmmelpsen nig gleich im ersten Gang durch einen Ächuv in die Brust schwer verletzt wurde. Das GeschO durchbohrte ihm den linken Lungenflügel und blieb im linken Oberarm stecken. A ich Amtsrichter Mantey ist durch einen Streii. schuß am Kopfe, indessen nur leichi verletzt worden. Wirerinnerten jüngst bei der Meldung vom Tode des ProfcssorS Peter in Paris an die heftigen wissenschaftlichen Kämpfe, die zwischen diesem und Pasteur, sowie zwischen den beiderseitigen. Anhängern geführt wur den und zehn Jahre hindurch die medicinische Welt Frankreichs in Athem hielten. Wie das Echo de Paris- jetzt be richtet, hat .Pasteur nun seiner berech tigten Erbitterung vor der Leiche des Gegners schwelgen geboten. Von sel ner Frau begleitet, erschien der berühmte Gelehrte in der Wohnung des Dr. Peter. Er wurde von der Wittwe desselben und ihren beiden Söhnen em. pfangen und bat ucn die Erlaubniß, den Gegner auf dem TodtenbetZe zu sehen. Von diesem Auftritt erzählen die Zuschauer mit grsßer Rülrung Der allen Besuchern Wilhelmbads b:i Hai au wohlbekannt Baum, die sog. tauzei.d'ährige Eiche ein alter ehrwürdiger. R ese, ist in olg von Brandstiftung vollständig abg: brannt. Durch den we thin leuchten den 'Feuerschein wued.' ie F uerw.'hr zon Kesselstadt alarm'rt och gelanz eS .licht, den wie Zunder brennend: un ebeurcn Baum zu retten. Eine merkwürdige Frau ist soeben in Dre-den gestorben. Laronin Nicolaus Josika war seit 23 Zahren Wi t ve: seither machte sie jeden Tag den Weg zum Grabe ihres auf )em dresdener Friedhof. ruhenden Gat:en. - Die Verewigte war die Verkör?crun i des edelsten Frauen-CharakterS; lach schweren Kämpfen ward sie mit br,m Gatten vereint, und als nach kur lem, idyllischem Glück schwere Tage der Prüfung kamen, da ward sie der öchuengel ihres Mannes. Die Vex blichene war eine geborene Baronin podmaniczkyihr Bruder ist Baron Friedrich Podmaniczly, t - lernte Josika. oer mit Elisabeth Kallay in er Aer Ehe vermählt war, in Pest kennen ,md die Beiden, liebten einander. ' ES )auerte zehn Jahre,' bis ore ScheiV innzSpro.eß. den. Josits "gegen .- seine Gattin angestrengt, erledigt, war, . und m Jahre 1847 sano die Vermählung mit seiner zweiten Gattin statt. Doch Zald kamen, wie erwähn schwere Tage and näch'Besiegung. znhlloser, Gefahren gelang es dem Ehepaare nach dem Freizeitskampfe sich nach Brüssel zu fluchten. Ihr ganzes Vermögen war damals 1000 Gulden, da ihre Güter ronsiscirt vären. Sie beschaffte die Kosten deZ Haushaltes,, indem sie die Romane ih ?eS Gatten in'S Deutsche übersetzte, für ?ester Blätter correspondirte und ein Spitzengeschäft eröffnete. Allein, sie mußltti wegen der Erkrankung Jostka's. )essen Geist sich trübte, daS. mildere fflima Dresdens aufsuchen, wo er. trotz )er aufopfernden Pflege seiner -Frau zm 7. Februar 1835 ftar -E i n d e r Er w S h n u n a nicht unwcrtheS Phänomen am nordestlichen Horizont versetzte in Athen zaS Publikum in Staunen. An dem sommerlich klaren Himmel stand Mittag? eme mächtige, dick zusammengeballtf weiße Wolke auf einer senkrecht luffteigendey ebenso weißen Rauchsäule, veren unterer Theil hinter den Pergey verschwand. ..Regungsto-. stand dieser Baum in der ruhigen Atmosphäre wohl ;inc Stundenlang, bis er " sich "allmälig seitwärts senkte." Man brauchte nicht Kie letzten Tage vyn Pompeji ge lesen zu haben, um daS Bild mit dem eines vulkanischen AuLhruZ m ver

gleichen. In solcher Richtung beweg ten sich in der That die Vermuthungen des Publikums, das durch die beständi gen, jetzt fast täglichen Erdbeben in Athen beunruhigt, an eine Eruption bei Theben dachte, wo 'die Erdbeben

jetzt am häufigsten auftreten. In Wirklichkeit handelte eS sich um die Ex olosion desPulvermagazinS bei Daphni, :in Ereigniß, das sechzehn Men'chen leben und dem Staat 2 Millionen kostet. (Nach einer anderen Meldung stnd der Voss. Ztg.- zufolge 3 Offiziere und 8 Soldaten getodtet und mehrere verwundet.-) ' . Das durch seinen ergiebigen Stahl- und Silbererz-Vergbau bekannte Kirchdorf Müsen, (Rheinprov.) das an 1700 Einwohn und gegen 100 Häuser zahlt, ist zur Hälfte eingeäschert worden. Das Feuer brach in einer Böckerei aus und legte in einer halben Stunde bei starkem Nordwind über 40 Hänscr ganz in Schutt und Trümmer. Das Feuer verbreitete sich iprungweiie und fand an den Stroh uuuiwt muys. jiwiuuii). lu.uiit nur wenig Hade den Stammen entris.. ien werden, die Bewohner waren frob. dächern relcve Nahruna. Es konnte rtt hrtä nslrfh 9eh?n rotten Äm?i P i .v..v.v... Scanner, wetqe iprc ipaot renen rooa ten. erlitten gräßliche Brandwunden und wurden Halbtodt in daS Kranken--Haus nach Siegen gebracht. Eine a!te 5Zrau starb vor Schrecken angesich:s ihres in flammen ausgehenden Besiöthums. Tie Einwohner flohttl entfett durch die bannenden Häuserreihen aus den Wlesenplan. Unter den nleoerqc brannten Gebäuden befinden sich auch eine hübsche Kirche und die Port mit Slcten und Geräthen. Von der schule ist oer obere Theil zerstört, auch die ivernsprechleitung ist verloren. Vieh ist in größerer Anzahl verbrannt." Da sämmtliche Bäckereien in Asche gelegt sind, so sind den Dorfbewohnern theil weise die LebenSmittel abgeschnitten. Die Gebäude waren größtentheils ver sichert, die Mobilien nur in wenigen Gälten. A u s Meiningen wi?d unter'm 20. Juni ge'ch'rieben: Einen hochherzigen Entschluß hat angesichts der herrschenden Futternoth der Herzog irrn Wiim,in rtpfrtt Als ho c.i.tt UUil JVlVKIlttVIl ilUQt. JUli von dem großen Futtermangel in fei nem Lande gehört hatte, hat' er befohen, da ; vierhundert. Stück seiner pirsche sofort abgeschoffen und. nur .weihundert am Leben gelassen werden iolen: ferner hat er angedeutet, daß vas Futter ans den Tomänenwiesen versteigert, daß, se.ne Wildparke geöss net und das auf den Waldwlesen wach senre Futter den Futterbedürftigen ab cli ff werden solle. (5 in ige i n t e r e s s a n t e clederdleibsel des MammuthS sind in )er Krim entdeckt worden. Ein be nihmter Geologe hat sich an Ort und -teile begeben, um dieselben zu unter, uchen. Unglücklicherweise sind jedoch ie Fangzähne gestohlen worden. Man ,ofst aber, dieselben wieder zu erlangen lnd glaubt, daß. noch mehrere Ueber bleibsel gefunden werden dürften. Unter denOddFellows wob'bekannt. Julius Grummann, der Jahre lang über das Odd Felloms Gebäude die Aussicht führte und einer der bekanntesten deutschen Bürger ist, wurde vor neun Jahren von einem hiesigen Arzte vom Bruch kurirt. Die VoUständigkeit seiner Heilung drückt Herr Grummann in folgender Weise ans : Indianapolis, 74. März, 1893. Dieses bezeugt, daß ich im Oktober im Jahre I8S4 von Doktor W. H. Nott für einen Bruch, auf der linken Seite behandelt wurde. Am 1. November wurde ich als kurirt be trachtet und war eS auch. Ich habe Dr. Nott viele Patienten zugesandt und kann ihn Allen in dieser Hinsicht Leidenden empfehlen. Er thut Alles, was er verspricht. Julius Grummann, Custodian des Odd Fellows Gebäudes, Nordost Ecke Pennsylvania und Wash ington Str. Wir beantworten alle Anfragen per Post in prompter Weise. Dr. W. H. Nott. seit 23 Jahren ein praktizirender Arzt, 14 Jahre in Indianapolis, hat in den letzten 9 Jahren die urirung von Bruch zur Spezialität gemacht. Er macht alle Untersuchungen -und ferneren Behandlungen persönlich. . . Bedingungen: Keine Bezahlung bis kurirt. Pamphlete frei. Adresse Dr. Nott, Rup.u :t Cure Co.. 20 West Washington Straps, Indianapolis, Ind. . 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