Indiana Tribüne, Volume 16, Number 292, Indianapolis, Marion County, 11 July 1893 — Page 1
' H si H s AO 4VrlC Wf kS A sVs o l w o w w y V Jahrgang IG. - 1 Office : No. 18 Sud Alabama Straße. No. 293 Indianapolis, Jndiana Vienstag, den . Juli
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Offizieller Bericht
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Eerchants National Bank. Indianapolis, den 4. Mai 1893.
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Lditorielle s. Die jüngsten Pariser Unruhen bedürfen einer Erklärung, damit man ihre Bedeutung und Tragweite derstehe. Wir geben' sie in Folgendem: Die Pariser Studenten hatten eine Demonstration gegen den Senator Berenger beschlossen. Derselbe hatte nämlich der Gesetzgebung einen Antrag unterbreitet, welcher die Unterdrückung solcher Preßerzeugnisse verlangte, die er als obszön" ansah. Die Demonstration gegen den Pariser Anthony Comstock fand statt und es kam dabei zu einem Zusammenstoß der Studenten mit der Polizei, die sich, wie gewöhn lich, brutal und provozirend benahm. Bei dieser Gelegenheit wurde ein Mann Namens Nurger von'der Poli;ei getödtet, während er ruhig vor ei nem der Boulevard-Cafes saß und sich den Demonstrationsiua ansab. Die .wfii,ix st i?(hSh(ih tf. xs.f.M w Polizeimord wurden von der Leitung der Polizei abgewiesen, und das MiW r1 1 fllfflf A V S)tf1t ff Am Sit '"1"'" )rdnunasmäcslter in remttertiaen. Die w "jj "7 j" V v erbitterten Studenten zogen vor die Dcputirtenkammcr und sandten ein Komite zu den Verhandlungen. Die Kammer nahm eine nichtssagende Re ! solution an. in der der Sonnuna Aus' druck gegeben wurde, daß die Negie rung Die schuldigen Veamlen zur Rechenschaft ziehen werde. Es handelt sich, wie man sieht,, um keinerlei Fragen prinzipieller Natur der Sache keinerlei Wichtigkeit beizulegen, wenn nicht zwei Umstände vorhanden wären, die ihr eine größere Bedeutung geben. Der erste Umstand ist der, daß die französische Regierung verschiedene Maßnahmen getroffen hat, die sich ge gen die Arbeitersyndikae richten, ge gen die Gewerkschaften der französischen Arbeiter also. Der Pariser Arbeiter schaft hat sich auS diesem Grunde be reits eine große Erbitterung bemäch tigt und in verschiedenen Bersammlun gen hat man energischen Protest gegen das Vorgehen der Negierung einge legt. Es scheint nun, daß dieses Vor gehen der Pariser Arbeiter hinein spielt, denn sonst würden manche der Depeschen über die Unruhen vollstän dig unverständlich sein. So heißt es in einer dieser Depeschen, daß die Ar beiter von Paris ihre Arbeiterbörse, das ofsizielle Gebäude, in welchem sich u. A. die Verwaltungslokalitäten der Arbeitersyndikate befinden, mit 3000 Mann besetzt haben, um ein Schließen derselben durch die Polizei zu verhin dern. Weiter wird mtt Bezug hierauf berichtet, daß' die Regierung ihre Dro ung noch nicht ausführen, sondern die Arbeiterbörse noch kurze Zeit offen lassen werde. Hiernach scheint also die Absicht, den Pariser Arbeitern ihr Ge bäude zu nehmen, bestimmt vorhanden zu sein und die Regierung hat nur momentan die Sache verschoben, um die Situation nicht zu verschlimmern. Weiter ist zu bedenken, daß in Frankreich die allgemeinen Wahlen vor der Thür stehen und daß verschiedene Präu l'v'll"' S" lau gen. Thatsächlich kommen z. B. dem Benjamin Constans die Krawalle im f,Sftn Krade aeleaen. 3Vm ürr 17 I v - o thum wird der Gedanke wieder aufge.
drängt, daß eine starke Hand, ein Ge
sellschaftsretter" nöthig sei, der das Eigenthum zu schuhen vermöge. Bei den Praktiken, die Eonstans früher alS Minister trieb, drängt sich der Gedanke ganz von selbst auf, daß dieser Mann die jetzige Situation ausnützen und die Unruhen möglichst schüren wird. 3n der That wird der Londoner Daily News" gemeldet, daß man in Paris behauptet, das Lumpenproletariat, das sich bei den jetzigen Unruhen neben den Studenten bemerkbar mache, würde von politischen Drahtziehern bezahlt, die das gegenwärtige Ministerium stürzen möchten. Diese beiden Umstände : die besondere Erbitterung der Pariser Arbeiter und die Machinationen Constans', geben den Pariser Krawallen eine Bedeutung, die sie sonst nicht hätten. - Drahtnachrichten Inland. Wetterauösichlen. Für Jndiana : Etwas wärmeres schönes Wetter. . Furchtbares Brandungl.ück auf der Weltausstellung. Achtzehn Menschen verbrannt, achtzehn der-. letzt. Chicago, 10. Juli. 3n dem Thurm des Gebäudes der Hercules 3ron Co., neben dem AusstellungSplatze, brach heute Nachmittag Feuer aus. DaS Gebäude wurde zur Aufbewahrung von Lebensmitteln benützt. Durch den Thurm zog sich ein Rauchfang hindurch. .Als daS Feuer bemerkt wurde, stiegen Feuerwehrleute und andere im Gebäude beschäftigte Leute in den Thurm hinauf, um zu löschen. Von einem Theile des Thurmes auS wurde außen eine Leiter angelegt, die zur Spitze reichte, aber von da, wo die Leiter stand, brachte man keine Leiter nach unten auf daö Hauptdach des Gebäudes an. Plötzlich schlugen die Flammen aus dem Thurm unterhalb der Stelle, wo sich die Löschmannschaften befanden, heraus und es gab für die meisten derselben kein Entkommen mehr. An einem Strick ließen sich fünf herab, aber darnach brannte der Strick entzwei. Unten vor denr Gebäude stand eine große Menschenmenge, die angsterfüllt hinaufsah, ab.r außer Stande war, zu helfen. Die von aller Welt Abgeschlossenen auf dem Thurme sahen daS Feuer immer näher kommen und fühlten schon die Hitze desselben. Da sprang Einer aus daS Dach des Gebäudes herab, und ihm folgten noch mehrere, aber nur um nach einem Sturze von mehr als hundert Fuß ihren Leib zu zerschmettern. Ein Schrei deS Schreckens ertönte jedeö Mal auS der unten stehenden Menge, und viele Frauen sielen in Ohnmacht.' Dann plötzlich stürzte der Thurm zusammen und begrub die noch Uebrigen unter den Trümmern. DaS Gebäude war leicht gebaut und brannte wie Zunder. Die Befürchtungen wegen der anderen Gebäude, welche alle auf so leichte Ar? -Mt sind, welche Befürchtung fchc'. lange im Publikum herrschte, aber nicht laut Upurde, ist durch dieses Ereigniß sehr gestiegen. Die Zahl der Todten ist achtzehn. Mehrere sind bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Neun Männer werden vermißt, wahrscheinlich liegen sie noch unter den Trümmern. Achtzehn Männer sind schwer verletzt, und es ist möglich, daß einige derselben ihren Verletzungen erliegen werden. In weniger als zwei Stunden war daS große Gebäude, daS 250 Fuß lang, 150 Fuß breit und fünf Stock hoch war, bis auf den Boden niederge- , brannt. ES ist zweifelhaft, ob unter den Ruinen noch irgend welche Leichen gefunden werden; die Hitze war eine so furchtbare, daß die Körper wahr scheinlich alle zu Asche verbrannt sind. Da daS ganze Gebäude auS Holz erbaut war und die Flammen noch durch 4Q Faß Oel genährt wurden, die im 5. Stockwerk aufgestapelt lagen, war die Hitze so gro daß die vielen Tausende von Zuschauern, welche das entsetzliche Schauspiel herbeigelockt hatte, sich kaum auf 500 Fuß Entselnung nqhexn' fonnten. ' j
Ohne Zweifel hätten viele der Ver
glückten gerettet werden können, wenn Sprungnetze an Ort und Stelle gewesen wären, leider ist aber die Feuerwehr. am Ausstellungsplatz nicht damit versehen. Keine Silbe r-A kaufe. Washington, D. C., 10. Juli. Das Schatzamt hat heute wieder alle Silberangebote zurückgewiesen. ES waren im Ganzen 483.000 Unzen 'offe rirt worden und. der Preis der hierfür verlangt wurde, rangirte zwischen 72 und 76 Cents die Unze. Dieser Preis wurde für zu hoch befunden und der stellvertretende Münzdirektor Presto machte eine Gegen-Proposition von 71 Cents die Unze. ' DieS ist ein halber Cent weniger als das Schatzamt in letzter Woche bezahlthat. Die Silberleute scheinen nicht recht geneigt, diesen Preiö anzunehmen, denn bis zum Schluß der Geschäftsstunden waren keine Depeschen eingetroffen, in welchen die Annahme des Vorschlags ange kündigt wird. Von der P ensi onö li ß e ,gestrichen. . Washington, 10. Juli. Das Pensionöamt hat eine große Anzahl Veteranen im ganzen Land, die unter dem Gesetz vom 27. Juni 1L90 .Pension beziehen, benachricht, daß die AusZahlung ihrer Pensionen für die Dauer von sechSzig Tagen suspendirt werden wird und daß sie während dieses Zeitraumeö den Beweis dafür beibringen müßtendaß sie zu den Pensionszahlungen berechtigt sind. ES ist zu diesem Zwecke nothwendig, daß die Betreffenden daS von z.?ei Zeugen certisizirte Zevgnip eines gutstehenden Arztes beibringen, in wel chem erklärt wird, duh der.Applikant in Folge von Gebrechen, die nicht die Folge von Lastern sind, unfähig ist, durch Arbeit seinen Unterhalt zu verdienen. W?nn diese Benachrichtigung innerhalb von 60 Tagen keine Beachtun. findet, dann wird der Betreffende ohne Weiteres von der Penfioköiifte gestrichen. Andererseits, wenn daS verlangte Zeugniß richtig attestirt im Pensionsamt eingereicht worden ist, wird der Betreffende aufgefordert werden, sich nochmals von der lokalen Examinationöbehörde in Bezug auf seinen Zustand untersuchen zu lassen. Dieser Schritt ist in Uebereinstimmung mit der Entscheidung des SekretarS Smith gethan worden, daß jeder ehemalige Soldat, der unter dem Gesetz vom 27. 3uni 1890 wegen völliger Arbeitsunfähigkeit Anspruch aus Pension erhebt, den Beweis liefern muß, daß er wirklich arbeitsunfähig ist. Ein Revisions-Ausschuß ist jetzt damit beschäftigt, die Akten in Fällen, in welchen unter dem obenerwähnten Gesetz Pensionen bewilligt worden sind, durchzusehen und alle solche Fälle herauszusuchen, in welchen eS zweifelhaft ist, ob die Leute wirklich arbeitsunfähig sind oder nicht. ES sind unter dem Gesetz von 1890 ungefähr 100,000 Pensionen wegen angeblicher Arbeitsunfähigkeit gewährt worden und trotzdem die Untersuchung erst ihren Anfang genommen hat, sind bereits mehr als 1000 Mann fufpendirt worden. - - Wird der Kaiser Wilhelm zur Weltausstellung. kommen?. Chicago, 3ll., 10. Juli. ES scheint aum einem Zweifel zu unter liegen, daß der Kaiser Wilhelm die Absicht hat, die Weltausstellung zu be suchen. ' Ein Attache der deutschen Kommis sion hat heute erklärt, daS deutsche Staatsdepartement habe an die deutsche Gesandtschaft in Washington ein Schreiben gerichtet, in welchem sie auf gefordert wird, bei den sämmtlichen deutschen Konsuln in den Ver. Staaten anzufragen, wie nach ihrer Ansicht der Kaiser empfangen werden würde, im Falle er nach Amerika kommen sollte. Von fast sämmtlichen Konsuln seien Antworten eingelaufen und alle hätten darin übereingestimmt, daß der Kaiser in . sehr herzlicher Weise empfangen werden würde. DaS eventuelle Kom men hängt hauptsächlich von, dem Schicksal dfs Armee-Vorlage ab. Daß der aijer die Ausstellung zu sehen wünscht, ist eine bekannte That sache, es ist aber kaum anzunehmen, daß er vor den im September stattfindenden Herbstmqnövern kommen würde He.rr Wermuth, der kaiserliche flom
missär, wollte sich über die Angelegen
hcit nicht aussprechen. Er erklärte, keine offiziellen Mittheilungen zu haben und sehe sich deshalb auch nicht veranlaßt, etwas zu sagen. H Ausland. Günstig für die Revolutionäre. Valparaiso, 10. Juli. Die Revolution in Rio Grande do Sul, Brasilien, ist in eine neue Phase ge treten, indem der Admiral Wandelkolk von der brasilianischen Flotte sich den Revolutionären angeschlossen hat. Der Admiral liegt mit einem Kriegsschiff vor der Stadt Rio Grande do Sul und bereitet einen Angriff vor. Er hat 500 Mann an Bord seines SchisieS und beabsichtigt vor allem, sich der im Hasen liegenden Kanonenboote zu bemächtigen und die Stadt vom Wasser auö anzugreifen, während die Revolutionäre einen Landangriff machen. D ie Ho m eR u le Vorlage. Von d 0 n, 10. Juli, Die Deba ten über den neuen Paragraphen der irischen Homerule-Vorlage, welche auf die Vertretung der Jrländer im ReichsParlament Bezug hat, nahmen heute ihren Anfang. Die Gladstone'sche Bill bestimmt, daß Irland zu 80 Verretern im Parlament berechtigt sein oll, ine Verminderung von 23 Mitgliedern gegen die jetzige Vertretung. Nach einer kurzen Debatte an welcher sich von der Opposition hauptsächlich die Herren Balfour und Chamberlain betheiligten, beantragte Herr Gladstone Schluß der Debatte, worauf dann auch der Paragraph mit der üblichen Par-tei-Mäjoritat angenommen wurde. 4 VchlsfSnachricbten. Angekommen in : New Jork: Arizona" von LiverPool, Saale" und Weimar" von Bremen. Philadelphia: British Princeß" von Liverpool. Antwerpen:" Hermann" von New Jork. Boston? Columbian" von Liverpool. Bremen: EmS" von New Jork. DaS neneTranSferir-System. Die Straßenbahngesellschaft tvud borauösichtlich noch vor dem 1. August TransserticketS einführen, so daß Passagiere, welche auf Wagen fahren, die mit Condukteuren versehen sind, nicht mehr nach der Transfercar zu gehen brauchen. Die TicketS sind von der Gesellschaft patentirt worden, also etwaS.ganz Neues. Sie wurden von Präsident Mason und einem östlichen Mann, der seine ganze Zeit der Zusammenftellung von Tickets widmet, ausgetüftelt. Diese neuen Transferticketö sind 2 bei 4z Zoll groß, mit Datum und denNamen aller StraßenHahnlinien und Zeitangabe versehen und nur 10 Minuten giltig. Der Condukteur muß die Linie markiren, auf. welche der Passagier transferirt werden will und die Zeit, wann eS geschuht, Vormittag? auf der weißen Hälfte und Nachmittags auf der schwarzen Hälfte des Tickets. Passagiere der Wagen, welche keine Condukteure haben, müssen nach wie vor nach der Transfer Car. Ein Passagier der aus einem College Avenue Wagen z..B., einsteigt und nach der (Znglish Avenue gehen will, muh dem Condukteur sagen, daß er Uebertragung a.uf. die Snglish Avenue Linie haben will, ehe er an die Kreuzung an der Washington Straße kommt. Der Condukteur markirt dann die Cnglish Avenue Linie und die Zeit. Der Pas sagier muß dann innerhalb von 10 Minuten daö Transserticket auf einem English Avenue Wagen benutzen. Nach dieser Zeit hat eS keine Giltigkeit mehr. ' . Die Gesellschaft wird keine neuen elektrischen Bahnen in Betrieb sehen big das neue PowerhauS" an dfx West Washington Straße vollendet ist, da ihre jetzige Maschinerie bereits zu ihrer vollen Kapazität in Anspruch ge nommen ist. Der Board of Review", daS ist die Behörde zu.r. Besteuerung der orvoratiynen.ift zur Zeij in Sitzung.
Hiesiges.
Danksagung.
Allen Freunden und Bekannten, welche bet dem Leichenbegängnisse unseres verftorbenea (Latten. Vaters, Schwiegersohnes und Schwagers, Andrea Egger t. ihre Theilnahme auf so herzliche Weise kundge geben, insbesondere Herrn Pastor Fricke und Herrn onrad Heß. für die ergreifenden Troste worte im Hanse und am Grabe, dem Bierbrauer UnterstützungS-Nerein. dem Schwäbischen Unter ftützungVerein. sowie den Blumenspendern sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus. Maggte Sggert. Gattin, Im Namen der übrigen Hinterbliebenen. Fairview Park. Conzert im Freien! Progress Kapelle ! Mittwoch, 12. Juli 93. Anfang 8 Uhr Abends. Neue Wirthschaft ?30 Michigan Avenue. Ein hübsches Lokal, die besten Getränke und Cigarren und freu bliche Bedienung. Euch die Gläser zu füllen, , Um den Durst zu stillen. Macht stets mir Plaisir, Drum kommt zu mir. JOHN B. WEIHDEL, 130 Mchigan Avenue. J. W. HESSLEB, Wirthschaft 1 Sommergarten Jeden Samstag Abend 2usib. Beste Bedienung und vorzügliche Getränke und Cigarren. Madison Avenue. Volizelgericdt. Wm. Edwards, der der Urkundenfälschung angeklagt ist, er soll eine Rechnung von $1 selber quittirt haben, wies ein Verhör ab und wurde den Großgeschworenen überwiesen. Wm. Mabe ist durch einen Leichenzug hindurchgeritten. Nach Erlegung von $1 und den Kosten konnte er gehen. Berryman Holder, Boß Corridon, Wm.,l5ollins und Dock Corridon, die dasselbe Stück ausgeführt haben solen, waren nicht zur Stelle. Ihre Bürgschaft wurde für verwirkt erklärt. F. A. Grant war betrunken gewesen, daS gestand er ein und' 11 Tage Arbeitshaus sind die 9 Strafe dafür. Außerdem sollte er noch seine Frau gechlagen haben. Da ihn dieselbe aber elber reinzuwaschen suchte, wurde die A lklage niedergeschlagen. Kelley HigginS und Wm. Hofer haben gebettelt. Sie versprachen, binnen z vei Stunden- die Stadt zu verlassen. Sie gürten ihre Lenden und ziehen erreut ihre Straße. Thoö. Foley sollte John Lloyd einen Schlag auf den Hirnkasten versetzt haben. Er sagte, daß er es in Nothwehr gethan, und da kein Zeuge vorbanden war, suspendirte Nichter BusCirk die Strafe von ZI und ließ ihn gehen. ' " Bertha Adams und Emma Wright erhielten als Prostituirte je 45 Tage Arbeitshaus zudiktirt. Daö irritirte sie aber nicht im geringsten, denn lächelnd folgten sie dem Schließer. Rose Lee bezahlte für ihr ProftitutionShauö eine Eztrasteuer von $25 und eine Anzahl ihrer Besucher eine solche in der Höhe ven je $15. Wade Hill und Zahn Venable, letzterer bekanntlich einer der HauptbelastungSzeugen im Mordprozeß Eyster, beide Saloonkeeper, sind wegen Verkaufs geistiger Getränke am Sonntag verklagt worden. Der Fall wurde verschoben bis morgen. James Johnson und Harry Paris, zwei halbwüchsige Farbige, sollen eine silberne Uhr gestohlen haben. Termin nächsten Freitag. m , CT Die Finanznoth in der sich augenblicklich unsere Stadt besindet, dadurch daß Coffin & Stanton, die beiden New Aorker Vermittler, ihre Zusage, die $600,)0Q zu. liefern, brachen, uud woxauS von den Republiknern, als am Vorabend der Wahlschlacht, tüchtig Kapital gegen daö demokratische Stadtregiment geschlagen wird, scheint jetzt . gehoben werden zu wollen. Mayor Sullikan hat nämlich von den: Schatzmeister der New Jork Febe.nsvexsicherungs - Gesellschaft, eine Depesche bekommen, worin sich die Ge sellschaft bereit erklärt, die Stadt aus ihrer Finanznoth zu retten, natürlich aI ankil9itrt rtdi.iH 3inft. : ctlltu lipltywuv tyuyilll )II9 fu&. Eö heißt, daß dies Angebot freiwilltg gemacht wurde.
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