Indiana Tribüne, Volume 16, Number 291, Indianapolis, Marion County, 10 July 1893 — Page 2
ZlttdZmm Tribiws. Erscheint . füglich und Sonntags.
Die tägliche Tribüne-kostet durch den Träger 22 Qcnt3 per Woche, die SonntagSTribüne- b CenlS per Woche. Beide zusammen ISCentS oder es Cents per Monat. Per Post zuzefchiZt tn Vor ausbezahlung per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 10. Juli 1893 MaScägni atf Selbstk?itt?er. Tie Tt, James Gazette" enthält ein Interview, welches ein Repräsenlernt des Blattes mit Mascagni, xotU cher sich jetzt in London befindet, gehabt ' hat. Aus demselben sei folgendes als von allgemeinem Interesse hervorgehzben: Theorien oder vorher gefaßte Ideen habe ich bei m.'inen Arbeiten nicht, sagte der Componist. Ich könnte nicht componiren, wenn ich dabei denken müßte, wie dies oder jenes gemacht werden soll?. Ich habe keine Sympalöten oder Antipathien in der Kunst. ich kenne keine firirten Muster und Modelle. Ich muß aber gestehen, ich habe eine Vorliebe für alle humanen" Süjets. Das Phantastische hat bisher tte nig Reiz für mich gehabt. Obgleich ich keine Theorien habe, habe ich doch An sichten. Folgendes Beispiel, um das klar zu machen: Wenn ich eine Reihe von Situationen und Scenen in Musik zu über setzen habe, in andern Worten, wenn ich die Musik ZU einem Libretto zu komponiren unternehme, so ist mein erster Gedanke, so kurz und bündig wie möglich zu sein. Was in dem Buch nicht von unmittelbarer theatralischer Wirksamkeit ist, muß eliminirt werden, und was ich zu sagen habe, muß sofort von mir in der aus bruckvollsten Weise gesagt werden, nerner strebe ich darnach, daß meine Musik nicht nur jede Situation ge treulich tommentirt, sondern daß sie auch sine gewisse Färbung trage, welche mit der ganzen gegebenen Fa bel, den Charakteren, den Umgebungen :c. harmoniere. Meine sizilianischeu Bauern z. B. singen wie Bauern, zanken sich wie Bauern und beten wie Bauern in Sizilien. Meine elsässischen Bauern geberden sich in einer ganz anderen Weise. Ich bin ein schneller Arbeiter und obne unbescheiden zu sein werde ich von meinem In fünfte geleitet, der mir sagt, was auf der Bühne wirksam ist, was. wir teatralita" nennen. Natürlicherweise wurde ich nicht mit diesen Eigenschaf ten geboren, aber die Erfahrung lehrt es mich leicht und schnell. Außerdem bin ich immer für guten Rath em pfänglich und nehme denselben sofort an, wenn er mir gut erscheint. Die Ideen rommen, wenn ich bei der Ar beit bin. Ich weiß 'nichts im voraus und ich bekümmere mich auch nicht darum was ich schreiben werde, d. h. ich bereite meine Melodien nicht im Geiste vor. Aber sobald ich bei der Ar beit bin, kommen mir die Ideen, Kombi Nationen sür'S Orchester ?c. Ich bin txc- Neuerer und das Haupt einer Schule genannt worden. Ich bin stolz auf den ersten Titel, den zweiten aber weise ich zurück. Eine Schule bedeutet Nachahmung, und nichts schädigt die Interessen der Kunst mehr. alNach ahmvng. Wenn der Erfolg, welchen meine per Cavalleria" gehabt, nichts als hundert Eavallerias hervorbringen würde, so würde eZ besser gewesen sein, meine Oper wäre nie geschrieben wor den. Andererseits weiß ich aber, daß mein Erfolg die jungen Komponisten meines Landes zu frischen Arbeiten an gestachelt hat, von denen einige, wie Paglia.-ci, Mala Vita und Jilda au ßer'ordentlich große Verdienste besitzen, und es j.st mir angenehm, zu glauben, daß ich gewissermaßen dazu beigetragen habe, meinen Verleger zu ermuthigen, jungen Komponisten Vertrauen ent gegen zu bringen. Zum Schluß der Unterhaltung bemerkte Masagni. er sei der Vater von drei x Söhnen und daß es ihn stolz mache, zu denken, daß er seine Familie durch Arbeit stets von Mangel ferngehalten habe. Das Glück t plötzlich gekommen. Derletz,eGelk,rte des ttladsera. datsch." Am 20. ?luni Trüb starb Wilbelm Scholz, der bekannte langjährige Zeich ncr des Kladderadatsch. ' Mit ihm ist der letzte Begründer dieses politischen Witzblattes, das viele Jahre hindurch in seiner Art tonangebend war, dahingeschieden, ein Mann, der in dem litterarischen und künstlerischen Leben von Berlin einen hervorragenden Platz einnahm, der dabei nicht nur wegen seiner hohen Begabung und seines sprudelndes WiZes überall hochgeschätzt, sondern ouch und das will mehr sagen seines edlen Charakters wegen allgemein beliebt hur. Ihm nicht zum wenigsten verdankte der Kladderadatsch die Blüthe und das Ausehen, deren er sich rasch zu erfreuen . hatte. Wilhelm Scbolz war eben nicht nuk:N hervorragender Zeichner. son dern auch ein Mann von politischem Scharfblick und schlagendem Witz, der mit vollendeter Technik große Erfin dungsgabe verband. Während hentzutage in vielen Fällen der politische KarrikatuNzeichner nur die Gedanken oder rohen Skizzen einez änderen ausführt, arbeitete Scholz st?!? völlig allein, und was er schuf, war dadurch wie aus einem Guß. Ueberall bekannt wurden seine Zeich nungen von Er". Sie" und E3 von Napoleon III, ,der Kaiserin Eu. gerne und dem Thronfolger .Lulu". Seine Lieblingsfigur aber war und blieb Bismarck In Grand-Carterets iiisraarck en carricature" nehmen Zeichnungen von W. Scholz einen er heblichen Platz und, wie ein Vergleich it den anderweitigen Earricaturen zeigt, auch hervorragenden Rang ein, und das Bismarck-Älbum- des Klad deradatsch wird von ihnen förmlich be herrscht. Als Fütst BiSmarck aus Amtvnd Wden schied und Berlin
verließ, da gab die bekannte Figur des Kladderadatsch- auf einem großen Abschiedsbilde dem Altreichskanzler feierlich die berühmten drei Haare" zurück. Mit diesem Bilde nahm Wil Helm Scholz selbst Abschied vom Kladderadatsch. Kränklichkeit zwang ihn. den Stift niederzulegen, den er von
1843 an biS zum Jahre 18UU geführt hatte. Er zog sich nach dem Tode seiner Gattin am in das Privatleben zurück und siedelte schließlich nach dem lörunewald über. Seine Krankheit ader nahm zu: es war dieselbe, der von den drei anderen, schon früher verstordenen Begründern des Wlkblattes. auch Tohm und Löwenstein erlegen waren. Der einst so lebhaste, sprühende Geist erlosch mehr und mehr, bis endlick ein Gebirnschlaa den Leiden des Künstlers ein sanftes Ende berei tete. Ein Weltenwanderer. Geheimralh Vogel in Potsdam hat 6ie endgültigen Ergebnisse der auf dem aftrophyjlkalischen Observatorium an gestellten Beobachtungen über den neuen Stern im Fuhrmann der königlich preußischen Akademie der Wissenichaf ten vorgelegt, welche dieselben soeben veröttentllcht hat. D,e,e Beobachtun gen an einem der, ersten Observatorien ! der Welt zählen unbedingt zu den wich- i tigsten, welche über len neuen Stern I angestellt wurden, und die Schlüge. welche Prosessor Vogel daraus sowie aus einer kritischen Prüfung der Haupt sächlichsten anderwärts ausgeführten Beobachtungen des Sterns gezogen, haben das größte wissenschaftliche Ge wicht. Professor Vogel ist der Ansicht. die Erscheinung des neuen Sterns sei ! dadurch veranlagt worden, da ein durch den Raum eilender Weltkörper in ein dem unsern ähnliche Sonnen system eindrang und durch den nahen Vorkbergang an einem größern oder an mehrern kleinern Körpern dieses Systems, vielleicht auch durch directen Zusammenstoß mit kleinern Körpern, plötzlich in hohen Glühzustand versetzt wurde. Zur Zeit, als auf der Erde die spec troskopi'schen Beobachtungen des Sterns aufgestellt wurden, befand sich dieser nach Vogels Ansicht in einem Theile des supponirten Sannensystems, wel ches dicht mit kleinen Körperchen angefüllt war. Diese haben durch den na-, hen Vorübergang und durch theilweises Zusammentreffen zunächst den hohen Glühzustand der Oberfläche und der Atmosphäre des eindringenden Körpers aufrecht erhalten. Sie haben hierbei theilweise selbst große Erhitzung und eine mehr oder minder große Geschwin digkeit erhalten. Durch unauSbleibliche Störungen der Niveauflächen und dadurch bedingte Eruptionen sind auch Erhitzungen in den Atmosphären des CentralkörperZ und größerer Planeten des Systems erfolgt. Im Herbst 1892 leuchtete die Nova nochmals auf. Dies kann nach Vogel auf eine Begegnung des das supponirte Sonnensystem durcheilenden Körpers mit einem einzelnen öußern Gliede (einem entfernten Planeten) desselben zurückgeführt werden. Ich will mich jedoch", sagte Prozessor Vogel zum Schlüsse, nicht weiter in Einzelheiten verlieren, da es mir in der Hauptsache nur darauf ankam, 'zu zeigen, daß die Wahrscheinlichkeit eines im Weltraume umherirrenden Körpers mit einem geregelten System von Körpern keine zu geringe ist, indem gegen die Annahme eines Planetensystems bei einem Firflern nicht? eingewen det werden kann ; und daß durch die Annahme eines solchen Systems, in welchem sich ein Körper, der sich mit der enormen Geschwindigkeit von 90. 100 Meilen bewegt, Wochen-, ja, monatelang aufgehalten haben kann (da er beispielsweise zur Durchschreitung unseres Sonnensystems volle fünf Monate gebrauchen würde), die wichtigsten bei dem neuen Stern beobachteten Er scheinungen eine ungezwungene Erklä rung sinden können." Sonach haben wir also aller Wahrscheinlichfeit nach in dem Aufleuchten des neuen Sterns ein ungeheures kosmisches Treigniß tue Augen . gehabt, das Zusammen treffen eine WeltkörperS mit den Planeten eines fremden Sonnensystems. B?as in jenem fernen Weltraume sich ereignete, ist auch in unserem Sonnensyftem nicht unmöglich. Die Vorfiellung einer für alle Zeiten katastrophen freien Existenz kann auch für die Glie der unseres Planetensystems nicht mehr ausrecht erhalten werden. Vielleicht haben sich auch hier schon in grauer Vorzeit, vor Millionen von Jahren, Ereignisse abgespielt, die wahre Welt katastrophen waren. Vielleicht war umere Erde auch einst Zeuge, wenn nicht mitbetheiligt an solchen Vorgän gen, die, wenn sie sich dereinst wieder derholen würden, den Untergang alles organischen Lebens hinieden verursach? müßten. Der Sieg des Skahlrosstl. Nicht wenig stolz werden die Radfah rer auf das glänzende Resultat der Tistanzfahrt WienBerlin sein. Man telegraphirt auS Berlin vom 30. Juni: Joseph Fischer von München ist heute Nachmittag 1 Uhr 7 Min. als Sieger der Distanz-Radfahrt WienBerlin am Ziel eingetroffen. Er war gestern Morgen um 6 Uhr 10 Min. von FllridSdors aufgebrochen und' demgemäß 30 Stunden und 57 Min. unterwegs. Die durchfahrene Distanz beläuft sich auf ungefähr 370 (englischen) Meilen: die durchschnittliche Geschwindigkeit, mit der er fuhr, beträgt also etwas weNiger als 12 Meilen die Stunde. Da be, hatte Fischer, wie selbstverständlich alle seine Concurrenten, mit Regenwet ter. schmutzigen Wegen und widrigem Wetter zu Impfen. Verglichen mit dem vorjährigen Offi cierö'Distanzritt zeigt diese Wettrad' fahrt klar die Ueberlegenbeit der menschjjchen über die thierische Maschine. Jo seph Fischer hat 40 Stunden und . 37 Minuten weniger Zeit von Floridsdorf bis Berlin gebraucht, als Graf Star hemberg, der Sieger in Officierö-Di stanzritt, StarhembergS Pferd brauchte 71 Stunden und 34 Min., um die Ent lUnur.vgnAloridttort bis ZiUm Zpll
yäuschen aus dem empelhofer Felde zurückzulegen ; bei feiner Ankunft war fein Pserd total erschöpft und ist bald darauf krcpirt. während Fischers Zweirad vielleicht einiger unbedeutenden Reparaturen bedarf, im Uedrigen aber aber ncch vollkommen brauchbar ist.
Als Zweiter traf heute Nachmittag 1 Uhr 5i Minuten der Dresdener Rad fahrer Sorge in leidlich guter Verfaf jung am Ziele ein. Dritter am Ziele war Franz Greger aus Graz, der auf dem Tcmpelhofer Felde um 4 Uhr 52 Minuten Nachmittags ankam. Bis h Uhr Nachmittags waren noch zwei der Wcttfahrer am Ziele angelangt. VomJnlande. " Der schwarze Diamant ist so hart, daß er nicht polirt werden kann. Californien wurde 1542 von Eabrillo entdeckt und gehört seit dem 9. September 1350 zu den Ver. Staaten. A f den siebzehn Ratio, nal Friedhöfen in Tennesse: sind 57,179 Bundessoldaten -Gräber und die Gebeine von vielen Hunderten mö gen an Plätzen verscharrt sein, die man vergessen oder gar nicht ge'annt hat. Spanisch e Ju den schütten immr alles Wasser aus, was in den Gefäßen eines Hauses gestanden hat, in welchem Jemand gestorben ist, weil sie fürchten, daß der Todesengel sein Schwert in dem einen oder anderen Gesäß gewaschen haben könnte. Der Präsident Cleveland hat eingewilligt, in dem Grenzstreite zwischen Brasilien und Argentinien das SchicdSrichteramt zu übernehmen. Die zu entscheidende Streitfrage ist die, ob die Provinz Parana zu Brasilien oder zu Argentinien gehört. Seinen Sprößling in der Schule durchgebläut hat kürzlich ein Williamsburger Bürger und das ging so zu: Der Junge machte seiner Lehrerin das Leben schwer und die wandte sich in ihrer Bedrängniß an den Vater. Der Herr Papa nun versteckte sich in der Schule und wurde so Zeuge einer neuen Unverschämtheit seines Sohnes. Dem Eintritt des . Vaters in Action folgte ein Zetergeschrei deS Jungen, und ehe dieser recht wU5te, wie ihm ge schah, war seine Seele so lammfromm gestimmt worden, daß er jetzt zu den Bravsten der Klasse gehören soll. Der M e t h o d i st e n p r e d i g e r T. C. Parkman in Denver, Colorado, wurde neulich am Montag-Morgen auf die Beschuldigung verhaftet, die New York Life Insurance Company" und die German Jnsuran.e Com pany", deren dortiger Agent er war, um mehrere Tausend Dollars bestohlen zu haben. Parkman sollte am Sonntag in der Trinity Memorial"Kirche predigen, that es aber nicht; als am Montag-Morgen der Constabler Duf field bei ihm erschien, um ihn zu ver hasten, war er damit beschäftigt, seine Reisetasche sür eine vorzunehmende Relje zu packen. der gestohlenen Summe sollen u. A. $7000 Prämien gelder gehören, welche der geistliche Herr als Versichernnsagent eingezogen hatte. Vielleicht gehörte er zur Schaar der Sonntagsmucker, sonst hätte er den vorhergegangenen Sonntag zur Flucht benutzt. IIIomme Machixe ! Der c an a dische Professor" George Moore hat eine aus Metall gefertigte, innen mit Dampfkessel und Maschine versehene menschliche Figur hergestellt, die mit Hilfe weiterer, außen unsichtbarer Me chanismen im Stande ist, frank und frei sich zu bewegen und zu gehen. Seit die Dampfkraft als solche benutzt wird, war für die liebe Jugend nichts dabei abgefallen, als die bekannten kleinen Lokomotiven und Dampfmaschinen, eine Armseligkeit, welcher nun besagter Canadier in genialster Weise abgeholfen, hat. Merkwürdigerweise hat der Erfinder seiner Neuheit eine mindestens anachronistische Gestaltung gegeben, die aber auf amerikanisch praktischen Gründen beruht. Der Tampfmann ist nämlich ein geharnischter Ritter ohne Furcht und Tadel, im vollen Panzer, und um das Moderne nicht ganz mit Verachtung zu strafen, trägt der Dampfritter m seinem männlich schönen Gesicht eine Ci garre, welche als Auspuff für den verbrauchten Dampf dient. Sehen wir dem Herrn in's Herz oder erschlie ßen sein Inneres, indem wir seinen Rücken öffnen, so finden wir, daß er an Stelle der unsoliden Lungen einen kleinen Dampfkessel in ,der ManneS bru lr trägt ; in ihm lodert nicht Kampfbegier oder d.r Minne verzehrender Brand, sondern eine kleine Petroleum lampe. welche den Kessel heizt und sein Dampfherz fast zum Platzen bringt. Das Wasser des Dampfkessels steht unserem Ritter bis an den Hals, mährend die kleine Dampfmaschine unter halb des DampskeelS angeordnet ist, in der Gegend, wo andere Leute den Magen zu haben pflegen ; dieser Motor bewegt mit sinnreichen Mechanismen die Arme und Beine, und die Be megungen wie die Verlegung des Schwerpunktes sind so glücklich, daß wirklich ein freies Gehen der Figur möglich ist. Wie schon bemerkt, dient die iigarie als Auspuff des Dampfes ; der Dampf entweicht aber auch durch den Helm und gibt dem Ritter einen wallend?n Helmbusch ab. Selbftver stündlich hat der Erfinder auch ein Modell, und zwar in LebeuSgxößF, yach Chicago gebracht. Jn tiefeS Sinnen versun ken schritt gesen'teif Hauptes, John C. Kellington auf den schattigen Straßen von Huntley. N. I., dahin. Sein Giist beschäftigte sich rastlos mit der Lehre, die in letzter Zejt so viele An Hänger unter seinen Bekannte gefun den. Er selbst war zwar noch nicht von der Wahrheit des Spiritualismus überzeugt, doch plötzlich blieb er &lf versteinert stehen. Eine Erschei nungi Ihm, dem Zweifler! Oder war es nur ein Trugbild? . Er mußte sich überz.'ugen. - Spornstracks eilte er nach Hause, er riß die Thür auf und dort wahrhaftig, die Erscheinung hatte nicht 'gelogen! dort lag seine Frau ju den Armen seines Kost Gängers. Dr, George H. Verrine.
15? rlö denselben zu Boden und nicyr! achtend auf die klägliche Fürbitte deS schuldigen Weibes, schlug er auf den schon jährigen Mann los, schlug, bis die Arme ihm erschlafft waren und der Schuldige auf Händen und Füßen hinausgekrochen war und sich mühsam bis zu feinem Hause, dem Perrine Mountain Home, geschleppt hatte, wo er zwei Stunden später auf Antrag des betrogenen Gatten verhaftet wurde. Dr. Perrine war vor mehreren Jahren noch einer der gesuchlesten Zatmärzte Nem YorlS; feine Praxis brachte ihm S20.000 jährlich ein. Dann wurde er -plötzlich ein eifriger Spiritualist und i
erlangte dabei eine solche Notorität. daß er gezwungen war, New Vjorl zu verlassen. Er kam nach Summit, N. I., erwarb sich wiederum eine einträgliche Praris und erbaute dann das Perrinnc Mountain Home, das bald wieder der Sammelplatz der Spiritua listen war. Im October l. I. zog er bei einem bekannten Tischler und Poli tiker Namens Kellington in Kost, dessen bildhübsche 35jährige Gattin er als Arzt hatte kennen gelernt und die sich auch bald dem Spiritualismus in die Arme warf. Vor fünf Jahren erlangte der Do tor eine ungeheure Notorit.it durch einen Proceß, den seine inzwischen verstorbene Gattin gegen ein Frl. Terry von New )orf wegen Abwendung ihres Gatten anhängig genracht hatte. Auch sie wollte eine Erscheinung" gehabt haben und forderte auf Grund derselben 820.000 Schadenersatz. Der Werth einer Tonne Diamanten wird heutzutage auf 535, 000.000 geschätzt. Von einem Aahnzugc getödtet wurden in der Nähe von Ätlanta, Ga., der Pfarrer Graham und seine Frau. DaS Paar befand sich auf dem Heimwege von der Kirche, hatte, da es heftig regnete, den Schirm aufgespannt und hörte den herankomwenden Zug nicht, unter dessen Rüder die beiden alten Leute geriethen. Drr größere Theil der Gemeinde stand des Regens wegen unter einer Laube vor der Kirche und war Zeuge vom Tode ibres Seelsorgers und dessen Gattin. Ward e l n e m Averglauven der Bergbewohner von Westvirginien gilt der Anblick eines milchweißen Rehes für das Vorzeichen eines baldi gen Todes. Opfer seiner Unvorsichtigleit wurde der 27jährige kürzlich verheirathete Blecharbeiter Evans in Elmwood.Jnd. Er stand auf einem eisernen . Fußboden und wollte mit einer Zange einen elektrischen Beleuchtung;draht aus dem Wege schieden. In dem Augenblicke, in welchem die Zange den Draht berührte, stürzte EvanS todt zu Boden. Durch die Berührung war der elektrische Strom auf ihn übergeleitet worden Vom Auslande. Zwei kaukasische Prin zen haben sich, wie erst jetzt bekannt wird, vor einigen Wochen gegenseitig ermordet. Mail berichtet darüber : Die Prinzen BagramBeg-Teschnide koff und Mustapha Raildalay-Alkper Ogly. die den ältesten urstenlamllien von Dagheflan angehörten, waren vor wenigen Wochen nach Moskau abgereist, mo sie sich d.'m Zaren vorstellen sollten, da sie in die kaiserliche Leibgarde auf genommen zu werden wünschten. Die beiden Prinzen, die zusammen reisten, nahmen in dem Städtchen Barwa (?) Aufenthalt, um das Frühstück einzu nehmen ; nach dem Frühstück statteten sie dem Polizeidirector der Stadt einen Besuch ab und wurden mit allen ihrem Range entsprechenden Ehren aufgenom men.' Während der Unterhaltung sprach Prinz Bagram in beleidigendem Tone von einem Chan, einem Ner wandiendes Prinzen Mustapha. 'Der letztere wurde darob so wüthend, daß er seinem Reisegefährten eine schallende Ohrfeige versetzte. ' Prinz Bagram zog sofort einen Dolch aus der Scheide und bohrte ihn bis an'S Heft in die Brust des Prinzen Mustapha. Mit feiner letzten Kraftanstrengung ergriff nun Mustapha seinen Revolver und jagte dem Prinzen Bagram eine Kugel durch den Kopf. Das' alles war das Werk eines Augenblicks ; dem Polizeidire.tor blied nichts weiter übrig, als die. Leichen der beiden heißblüthige'n Jünglinge ein zusargen und nach Tiflis zurückzuschik ken. Wenn nur diese ' rührende Geschichte von der gegenseitigen PrinzenMetzelei nicht der bekannten Wüsten tragödie nachgedichtet ist, der Begeg nung der briden Löwen, die einander bis auf die Schweife auffraßen! Eine neue Erfindungauf dem Gebiete der Diamant-Jndustrie Nimmt augenblicklich in Antwerpen' in hohem Grade das Interesse aller derjenigen in Anspruch, welche sich mit dem Verkaufe von Diamanten beschäftigen. Jene Erfindung besteht nämlich darin, daß man einen echten Brillanten mit einem unsichtbaren Klebstoffe ans einem weißen Saphir befestigt und diesen letzteren ebenso schleift wie den Brillau, ten. Auf diese Weise entsteht gewissermaßen ein einziger Stein, bei welchem selbst Fachmänner die größte Mühe ha? den, die stattgehabte Manipulation zu entdecken. Ist der Stein aber gefaßt, so daß der untere unechte Theil von Gold oder Silber umschlossen wird, so ist es für jed.n NichtJuwe!ier geradezu unmöglich, sich über den eigentlichen Werth des Steines zu vergewissern. Einen besonderen Nutzen hat die Erfindung nicht, insofern man dcnselöen nicht etwa m dem Umstände erbltten will, daß der weiße Saphir geeignet ist. einem gelblichen Diamanten tinen helleren Glanz zu verleihen und also seinen Werth anscheinend zu erhöhen. Da gegen wird die Erfindung Voraussichtlich zu zahllosen Schwindeleien und Betrügereien ausgenutzt werden, und eie zerbisse Vorsicht beim Einkaufe von Diamanten resp. Brillanten dürfte sich daher sür die Zukunft roohl sehr empfehlen. DaS Schweizer Wochenblatt vom Seebezirk" erzählt folgende Auswanderer Geschichte von zwei S.chmerikoner Bürgern: ES waren Vater yn$ Stiefsohn, welche sich zur Auswanderung entschlossen und schon vor längerer Zeit die sörgfäjtjgsteli Vorbereitungen getroffen hatten. ' ' Zu denselben gehörte auch, daß der Vater
ütx zurückbleibenden Gattin Hzus und Hof verschrieb' und ein gewisses Kapital sicher stellte. Kürzlich nun wurde von den Freunden beim schäumenden Ger-
stensast feierlich Abschied genommen, ein hinreichendes Quantum Proviant und zwei neue Chronometer angeschafft. Am Donnerstag Morgens ging es mit dem zweiten Zuge Basel zu. In Rapperswyl stiegen die beiden Auswanderer aus. um auch von dr Rosenstadt an gemessenen Abschied zu nehmen und um halb 4 Udr weiter zu reisen. Das Verhängniß wollte jedoch, daß sie in den unrichtigen Zug stiegen und anstatt Basel zu, wieder nach den heimischen Penaten zurückdampften. Je näher sie denselben kamen, ie mehr verflog das Auswanderungsfieber und als sie in Schmerikon ausstiegen, zerrissen sie ihre nach Basel gelösten Fahrkarten und beschlössen, zu Hause zu bleiben. Um den drei hundertsten Jahrestag des Todes des berühmten Componisten Roland de Lattre. gemeinhin Orlando di Lasso gerannt. welcher 1520 in der Hennegau'fchen Hauptstadt Mons geboren und 1594 zu Münchin gestorben ist, zu ehren, hat der Gemeinderath der Stadt Mons beschlössen, im kommenden Jahre einen zweitägigen internationalen musikatischen Wettstreit zu veranstalten. Die ser Wettstreit zerfällt in zwei Theile: in einen Gesangswettstreit, zu dem alle inländischen und ausländischen Gesangvereine eingeladen werden, und in eine große musitalische Festaufführung. Der G.'meinderath hat einen Festausschuß eingesegt und für den Gesangswettstreit ;.0,U0) Francs, für das musikalische Fest 20.000 Fran.s bewilligt. Die Regierung und die Provinzialbehölden des Hennegaues baben Zuschüsse zugesagt. Ein Sonderausschuß bereitet einen geschichtlichen Festzug vor. Man erwartet eine starke Betheiligung des Auslandes, besonders der musikalischen Kreise Deutschlands. Eine wichtige archäologische Entdeckung in Griechenland wird soeben aus London gemeldet. Am Ko paissee in Böotien wurden von einem Mitglied? der französischen archäologischen Schule die Grundlagen eines großen Palastes, ähnlich dem vvn Schliemann entdeckten Palaste in Tiryus. aufgefunden. Der Palast gehört der Zeit der mächtigen Dynastie des Minnas an, die einst in Böotien blühte. Am Kopaissee lag Orchomenos, dii alte Hauptstadt der Minyer. und schon Schliemann hat 1830 daselbst das so genannte Schutzhaus des Minyas aus gegraben. Es ist anzunelzmen, daß auch bei der neuen Entdeckung wichtige Resultate über die älteste griechische Kunst und Cultur gewonnen werden. Ein Abgeordneter als äubergenosse, das ist das Neueste aus Rom. wenn es wahr ist.- Der in ganz Italien bekannte Arigant Tibierzi, der.
int säst 30 Jahren die eldllur von Viterbo unsicher macht, beschützt durch die Furcht der Landbevölkerung, soll vor einigen Tagen einen neuen großar tigen Erpressungsvcrsuch ausgeübt ha den, indcm er einem Gutsbesitzer brief ich anfforderte. an eine bestimmte Adresse eine große Geldsumme adzusenden, postlagernd Rom. Der Besitzer wandte sich an die Polizei, die ihm rieth, ein Packet Makulatur an die aufgegebene Adresse zu schicken, und die Quastur stellte am Postschaller zwei Keheimpolizisten auf. Zu aller Ueberraschung stellten die Agenten fest, daß )as Packet von einem bekannten Abge ordneten abgeholt wurde. Mittwoch '14. Juni) erwartete man in der Kam x:x eine Interpellation über den Fall . lber kein Abeordneter wollte, da bün ige Beweise nicht vorliegen, die Ver lntwortlichkeit Dafür auf sich nehmen. Man schreibt aus Thu ringen: Nachdem am Fuße des Herren bergs in M.iningen dem Dichter Otto Ludwig ein zweites Denkmal gesetzt worden ist, hat der Herzog von Mei mngen das alte Denkmal des Tichterj, eine prächtige Bronz.'büste auf künstlelisch ausgeführtem Sockel, der Vater stadt des Dichters, der Stadt Eis'eld, überwiesen, woselbst es auf dem Schloß platz Aufstellung finden und bei dem devorstehenden Hennederger Sänger dundsfest enthüllt werden wird. UeberdieExpeditionen Bia-Franqui nach Katanga und dem Ouellgebiete des Kongo veröffentlicht Dr. Cornet einen Bericht, in dem er von einem Stamm von Pöhlenbemoh nern berichtet. Er schreibt: Eine in teressante Bevölkerung, deren Nieder lassung in dem Lande in eine weit zu rückliegende Epoche zu verlegen sein wird, ist die der Balamota, welche die Bergkette der Kundelungen zwischen dem iZusila und dem Luapala bewohnen. i5in Theil yon ihnen lebt in zerstreuten Hütten oder zuweilen in kleinen Dör? fern, die Mehrzahl aber wohnt in den Höhlengängen der Kundelungen-Ah-hänge. Tie Zugänge zu diesen Ve hausungen sind fast unzugänglich für die Menschen, die auf gewöhnlichen Mgen zu gehen gewohnt sind; trotzdem erklettern die Balanzoto sie mit assenariiger Geschicklichkeit, auf Pfaden, die Hemden Augen ganz unsichtbar olei den. Die Leute sind äußerst scheu und furchtsam, mit allen Mitteln bewahren sie ihre Jsolirung und ihre Unabhän zigkeit; sie haben allen Anstrengungen siegreichen Widerstand geleistet, die der Häuptling von Katanga, Namens Msiri, zu ihrer Unter iochung machte. Pflanzungen machen ie beinahe gar nicht, sie jagen die Thiere des Gebirges und fangen Fische in den Bergmässern; mit den Stäm men des Tieflandes tauschen sie dann ;hr, Beute gegen Mais, Sorghum und andere Cerealien und Früchte aus. Sie unterhalten mit ihren Nachbarn zute Beziehungen; während unseres üufenthaltes zu Kipuna, am Fuße des Kundelungu. hatten wir daS beste Ver bältniß zu diesen wilden Troglodyten. Doch waren sie nicht zu bewegen, unS )5N Bssuch ihrer Wohnstätten zu ge jfgtteu: rnlt Gewalt eindringen zu wol len, wäre tollkühn gewesen. Die Leute besitzen zwar keine Flinten, aber sie rissen sehr geschickt mit dem Bogen um zugehen, und ihre Pfeilejsind mit einem sehr scharfen Gift versehjn. Menschen, )ie in friedlicher Absicht zu ihnen zu kommen versuchten, und mit einem Hagel von Steinen und Erde empfan aen worden, daß sie umkehren mußten. ' "i
Die Balamoto sprechen eine pracye, sie von derjenigen der umwohnenden Völker sehr verschieden ist. Der Missionar Arnot hat im Nordwesten von Bunkeia, Lieutenant Le Marinel nördlich davon bei den Bena-Kavamba
Höhlenbewohner entdeckt. Wie aus Straßburg ge schrieben wird, ist dort am 19. Juni )er Historiker Hermann Baumgarten zestorben. Derselbe war 1825 zu esse in Braunschweig geboren, studirte Lcschichle und Philologie in Jena, Halle, Leipzig. Bonn und Göttingen and übernahm 1L48 die Stelle eines SymnasiallehrerS in Braunschweig, t850 die Redaktion der Araunschmeiger Zieichszcitung. setzte von 1852 ab in Heidelberg in engem persönlichen Verlehre mit Häußer und GervinuS feine historischen Studien fort, siedelte spä:er nach München über, wo er Bluntschli und Brater die Süddeutsch? Zeitung begründen chalf und folgte, nachdem er einige Zeit archivalischen Studien in Berlin obgelegen, einem Rufe als Professor der Geschichte und Literatur an sas Polytechnikum Karlsruhe, von wo er an die neugegründete Straßburger Universität berufen wurde. Nach seiner 1890 erfolgten Emiritirung wollte e den Rest seines Lebens der Vollendung feines Hauptwertes, der Geschichte tfaris des Fünften widmen. Die Ersüllung dieses Wunsches sollte ihm nicht zegönnt sein; nur drei von den projec n'r'ten füns Bänden hat er vollenden können: Neben diesem Werke ist aus seiner llterarischen Thätigkeit namentlich seine Geschichte Spaniens vom Ausbruche der französiichen Revolution dis auf unsere Tage" hervorzuheben. Lon seinen polltiichen Schnftm seien zier noch genannt: Gervinus und seine oolltilchen Ueberzeugungen: Zur Verständigung zwischen Nord und Süd (1859), Partei oder Vaterland? (1866), Der deutsche Liberalismus, eine Selbst Kritik (1867), Wie wir wieder ein Volk geworden sind (1879), Treitschke's Deutsche Geschichte ?c. Als Mensch ivie als Lehrer war er in weiten Kreisen beliebt. Beruhigung. Auf einem Bab beim Minister frägt die Frau eines Advokaten den Gastgeber : Aber, Excellenz, woher kommt es doch, dajj mein Manr noch nicht den Titel Jushzrath erhalte? hat? Er ist bereits ebenso lang in? Dienst, wie Ihr Schwager, dem der Titel schon vor 3 Jahren verliehen wurde! Beruhigen Sie sich, meine Gnadigste," antwortet der Minister, du Klügsten werden es nicht !" Der blinde Kartensvie. l e r. Der verstorbene Herzog von Arem berg war blind, hatte sich aber besser ungeachtet manchen Genuß zu verschaffe gewußt, wozu sonst derGesichtssinn durchaus nothwendig ist. So z. B. spielte Whist und L'hombre so gut, wie es rnn ein Sehender kann. Es geschah dies aus folgende Art : An dem Spieltisch, neber ihm, war eine kleine zierliche Maschine, ungefähr eine Hand hoch, angeschraubt, die wie ein viereckiges Kästchen aussah. Auf dem Deckel derselben befand sich ein Reihe Stifte, die man durch einen leichten Mechanismus vor und rückwärts zu schieben im Stande war. Jede diese, Reihen bezeichnete eine Farbe, und jede, dieser Stifte stellte, durch ein anderes Merkmal, eine Karte vor. So wie nur gegeben wurde, nahm des Herzogs Se kretär die Karten auf, ordnete sie, überreichte sie ihm und stellte die Stifte da?' nach. Der Herzog fuhr nun mit de Fingern darüb hin und erfuhr so, waZ für Karten und in welcher Folge er si in der Hand hielt. Jeder der Anderen nannte die Karte, die er ausspielte, unt der Herzog gab ebenso schnell wie richtig zu. Diese sinnreiche Erfindung rührti von ihm selbst her. Scheridan befand sich bekannt' lich häusig in Geldverlegenheiten, so daß erÄlle Gebrauchsgegenstände auf Borg zu nehmen pflegte. Eines Tages hatt er ein Paar neue Stiefel an. Was glaubt Ihr wohl", sagte er zu seiner Freunden, die daraus aufmerksam gewor den waren, wie ich zu diesen Stiefeln gekommen bin ?" Man rieth hin un her, aber vergeblich. Nein", sagte Scheridan, das werdet Ihr gewiß nicht errathen, ich habe sie gekauft und baai bezahlt!" Recept. Frau ; Wie macht man denn ein Gedicht ?" Professor ; Ganz einfach, man nimmt Tinte, Fede; und Pavier und scbreibt es nieder." Ja, das ist'S Necbie! Das ist ein Ausdruck, den das rcisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt ich gerade aus die Wisconsin Central iinc anwende, die jetzt allgemein als )ie Route von Chicago nach St. Paul, Rinneapolis, Ashland, Tuluth und lllen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abzehenden Züge und deren schöne AusGattung stellt eine unübertreffliche Ein richtung dar. Sie ist die einzige Linse, pelche sl?vohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago ;u den Punkten der Pacific-Küste ohne Vagenwechsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich m den nächsten Tickkt'Agenten. Jas. C. Pond, Gen. Pass. und Ticket-Agcnt, Chicago, III. IriJ.larlcer Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiveu." Die zunehmende Prari deS Dr. arkk', d.S lugen dnd Ohren Ärjte, zw ,"u it)u, u.: iröizeren RSumllchrrlten umzujiet e. 'iv ;iic hete dedald die RSumlickkett),, : i'vcneu stock des .Jron Block-, W. Washington Ztc, lachst zn Bowen-Merrill Co's. für fünf Jahre, oo er üuSgkh'ichnct? 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Gegen hysterische ufl?e. 11 W e st L d e n. N. ?).. 12. 27lSn 1891. Pastor 'nig'i Nerven- tZrkkr" bewährte sich bet einer Frau gzen hysterische nsälle sehr gut und si somöhl wie ich können be;euien, dah dies Medizin Zllle thut was vea ihr erwartet wird. Franz vtao. KanfaL tty. MoS.O?.'S0. ' Ich branchte Pastor König'S Nervk.Trker gegen Nervösttät und allanneine Schwache und mir ritt geholfen. Die Medi,,a hatte de gewünschten Etkekt. Lr. Seo. E. Sren. SU Orleans. La Felr. 'LZ. ES gibt reine Wort für da Sute. welche? mir durch !rtftnrl? nttin'ä rnti.3 trtrfrit Ttc1 r,ii-fc huiri p I v w w m w k. V Q tft fV t ftVlfc Vt VW l ftltf mir osl den Tvd pewünscht. ehe ich dieses Mittel erhielt. ftä Vrl-f . f MUMKftw aaa.m Afr:..Xl UMV mA . wuiic vii uiii ivmiwivti liegen ;(UUUIUI. uuv lü, hatte mich jetzt sür davon gehrill. Sielen Tank dasür. and t roi"d mir uvergetzuch sein. LOZMilnStt. Seo. E. Albnry. Cri? roerttzvoOe Buch für Slervenkidend. ftVll ud tlne Vrkde.Fiasche zugesandt. Aria. SL Z erhalten auch die Medizin umionst. Diese Medizin wurde seit dem Jahre 187S dun dem Hochw. PastorSnig in Hort Wayne. Ind.. zubrreUet und zetzt unker seiner Anweisung von der KOENIG MEDICINE CO., 23S Kandolph St., CHICAGO, IIA. ÄtiApotherer zu habe sür &1.00 die Flasche, G Flasche fit $5.00, grobe PT.7S, ür 5.00. Jnkntanöpol, in den deutsch, ton.!, an S. Will, ant? er. SBe" Zlhinaton Srr. und k e?u v l Umt ' Dr. Wagner, Office: Zlo. 0 Gsl Shw Str. OfftceStunden : 10 Uhr orwittag. -4 Uhr Nachmittaa. Wohnung : Ecke roadway und Lineol Ode Telephon 8. Dr. Burkhar d t, Dezztscher Är;t. Ossis und Wohnung: Nv. ?u? Süd Ost Straße, Ecke Lincoln Lane. Oince-Ztunden : 8 9 Uhr !o,m. 2 bis 8 Uhr Nachm. 7 bis 8 Uk,r As'cnds. Telephon 1130. DR. XEPsa:nntl2z?:nr Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. m Ost MZngan Strage, (Ecke zvkaffaclinsetl venue.) Täglich von 2 1 Uln. Sonntag ausgenommen. Dr. Amelia R. Keller, Office: 3 Süd Meridian Straße. c -loN;rPolm Ossice-tunden : Z L N'rNackm 7 9U,rAdend Telephon 907. Dr. C. N. Schacfer, Zörzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue. n.'.he MorriZ Str. Sprechstunden : 7:::a-9 Uhr Morgen, l Z UHr Nachmittags. 7:30-9 Uhr Äbenos. Telephon 282. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Offtce'Stunden: S 9Nhrorm.z 2 Z Uhr Nachm.: 7 - 9 Udr AbendS Telephon It. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Ofsice-Stunden von 24 Ukr Nachm. No. 425 Madlson Abenue. Stunden von 10 ll Uhr Borm. Wohnung: lV7 N.Alabam'str. .EfeBcrmontftr, TfrwSi ' ) JHlce Osfice 292. Wohnung vk. AAA HDD-. &5Lm9 No. 33 Ost Ohio Straße. Sprechstunden: 1012 Uhr BormittagS. 1-J Nachmittag und 78 AbeudS. Sonntag? vor 2-2 Uhr Nachmittags. CIIAS. G. MUELLEIt, Deutsche Apotheke Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginin fivcmxc, ecke Coburn Str. Telephon 17-17. Nachtolcöe an der Seitcntl,ü,e. Rezepte Tag? U!,dNchtS sorgfalnggesüat. 6rcieÄblieseru?g. C. C. Gveris. Deutscher Zahlt - Azt, No. 8j Nord Pennsylvania tr. 9 al iro ans Wunsch a,.ev,adt. Mary C. Lloyd, Zahttärztin, Zimmer No. 9, über Flet'cher's Bank, oegerz . über vom Skew)ork Stcre.' ' Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruchbänder, rücken, Echienen un alle wundSrztlichen EcgenKände. DaS größte Lager künstlicher Au, en. Wrn. H. irmstropg & po?f 77 Süd JllinosS Straße. I AN IDEAL FAMlLY MEDICI NKs PVor 1 mdi r ettlott bUUiiwfM j M l . 1. I -TX ? HIIIII?I,1UI, HHI,U M,,I M JlVVaVt VVRUJMPIIIy MM M4 iConirtexU. Urelt,
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