Indiana Tribüne, Volume 16, Number 291, Indianapolis, Marion County, 10 July 1893 — Page 1

H Tvr 4W-rlC5 &p o US A A 0X s W ly w V w I lhrgang 15. Office: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 291 Indianapolis, Zndiana Montag, den 10. Juli 893

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dem Deutscbthum ein angenehmes tzauptquar tier zu bereiten und daß er seine Gäste stets mit den besten Getränken und Delikatessen bedienen wird. , , . Sfpnr E. Dsddsrlch, Elgcnth. - " C r t r d f C X tl l w Creme, de la' Creme : in ff sflfthf n Z . . VALlti liiWttUi ! ' Da, beste Bier' in der Stadt. Gebraut von der . : . . - ' ! ffOL SLVVIO CO. cJJz&cz&llp SS Cüb Delaware Otr. eledds 1689.

Drahtnachrichten

Inland. We t te rau S si clen. Für Jndiana: Schoneö Wetter. Von der. Weltausstellung. Chicago, 311., 9. Juli. Der Besuch auf dem Ausstellungsplahe war heute so schwach, daß eS in der That firtT?A f4itn nfi KrtS S"ftnfsllf en iuyiiu ttuviui; vw vmv w bet Ausstellung an Sonntagen sich überhaupt rentirt. Viele der AuSsteller und Konzessionare sind jetzt schon anderer Ansicht, als sie anfangs waren und Viele Restaurateure haben bereits die Zahl ihrer Angestellten bedeutend Verringert. Der Besuch betrug nur 62,39. Die auslandischen Aussteller sind sehr ungehalten darüber, daß ihnen verboten wird, Waaren, die sie versaufen, sofort abzuliefern, während die Wachter bei amerikanischen Ausstellern nicht nur ein, sondern beide Augen zudrücken. Herr von Palitschek-Palm-ferst hat in dieser Angelegenheit ein Schreiben an Herrn Allison gerichtet. Sturm a u s dem M i ch i g an See. (5 h ic a g o, 3ll., 9. 3uli. Heute herrschte hier ein furchtbarer Sturm, welcher große Verheerungen anrichtete. Ein Boot, in welchem einige Personen

2 ! eine Spazierfahrt aus dem See machi . .

I fn Ai um nnn hin Mitrfnnpti er ZI ..... v f oße Ballon Captis" wurde vom Sturm in Stücke gerissen, doch waren die Passagiere glücklicher Weise aoch rechtzeitig gerettet worden. Ausland. Die A r m e e v o r l a g e im Reichstage. Berlin, 9. Juli. Die Neden, welche bis jetzt gehalten wurden, waren co.i nur parteilichem Charakter und deuteten nicht im Geringsten die Unterströmungen an, welche schließlich die Abstimmung der verschiedenen Parteien leiten werden. Ein jeder Redner verössentlichte sein bekannte? Programm und vermied irgend welchen Hinweis auf ein Compromip. Die beste Rede war diejenige des Dr. von Bennigsen, welche die Centristen und Anhänger Richters angriff und erklärte, daß sie ihre eigenen Pläne durch die Jntensivität ihres Hasses ge gen die Regierung verdürben. Herr Richter war sehr ausgebracht über diesen Hinweis auf die Niederlage der Bewegung, die er fast zur Vermchtung geführt- hatte, und machte . Z 2 einen wuthenden Aussall gegen Dr. Ö0n Bennigsen. Ex sagte unter An derem, daß moralische Prinzipien die einzige Grundlage der freisinnigen Volkspartei bildeten und daß der fHefiH4e Sriurnpb dieser Prinnvien gesichert sei. Die Niederlage seiner Partei, behauptete er, sei nur zeitweilig. Dann erhielt Herr Preiß, ein Elsässer, Gelegenheit, in der altbekannten Manier aeaen eine Vermehrung mu wettern. Die von der Regierung geforderte Vermehrung, sagte. er, sei unnöthig und wurde dem Volk eine drückende Last auferlegen. Seine Rede war nur eine Wiederho lung der durchsichtigen Argumente ge gen die Maßregel, Der augenscheinliche Entschluß t ner arosen vtiuaui luancocr ves e ni r t cm ?x.r?.v v.q Hauses, gehört zu werden, deutet gn daß dtt Diskussion bis zum Ende der nächsten Woche dauern wird. Die Centristen werden die Frage cer , r .c v. tungen beharren noch ,mmer auf der Behauptung, dap dle Unterstützung dieser ultramontanen Vorschläge SeitenS der Regierung oder doch daS Auf- , . . .J geben zeder Opposition gegen dieselben der den Centristen für ihre Unterstützung der Militärvorlage zu zahlende Preis sei. Dr. Lieber gedenkt darquf zu. bestehen, daß. die Vorlage einem Comite überwiesen wird, und daS w,rd Zeit fürUnteandlungen ebe Die Session wird, sicherlich läqger dauern, als zuerst angenommen wurde. Die Nationalliberalen haben bekannt gegeben, daß sie einen Antrag in Be zug auf die durch die Trockenheit hervorgerufene Noth und ebenso in Bezug auf den Mangel an Futter für die Ar

meemanövir und den beschränkten Vor

rath in den Distrikten außerhalb derer, in denen die Manöver gehalten werden, stellen werden. Die freisinnigen Anhänger Richter's und Mitglieder der Volkspartei werden die gänzliche Suspendirung der Einfuhrzölle aus Futerstosse bis zum Mai 1894 beantragen, worin sie von den Sozialisten unerstützt werden. Zum ersten Male haben die Soziaisten die Vorsitzerstelle eines der permanenten Comites erlangt, Herr Auer st für diesen Posten erwählt worden. Herr Singer, ein anderer Sozialist ist Vice-Vorsitzer eines anderen Comites. Herr Boeckel. Antisemit, sagte daß die Mitglieder dieser Partei nur unter der Bedingung, daß die Kosten durch Steuern von den Reichen gedeckt würden, für die Vorlage stimmen würden. lm die antisemitischen Stimmen zu erm , r-, si angen, mußte oayer Kanzler von uaprivi erklären, daß die Regierung die indirekten Steuern nicht erhöhen wolle. Caprivi wiederholte, daß es äugenblicklich unmöglich sei, die Einzelheiten des Finanzplanes zur Deckung der durch Gewährung der Forderungen der Regierung entstehenden Mehrkosten zu geken. Er ersuchte Herrn Böckel der Ehrenhaftigkeit der Regierung zu rauen und versprach, die schwachen Schultern von bei Bürde erhöhter Beteuerung freizuhalten. 9!ur die Wohlhabenden würden angehalten werden, die neuen Steuern zu bezahlen. Die Wahlen für den bayrischen Landtag sind im Gange. Zum ersten Mal haben die Sozialisten Sitze gewonnen, zwei ihrer Kandidaten sind in München gewählt worden. Sie gewannen ferner in Nürnberg, Augs' bürg und Bamberg, sehr zur Verwunderung der gegnerischen Klerikalen. . ES wird Ernst. R o m, 9. Juli. Patria" meldet, obald der Senat die vorliegenden Gechäste erledigt habe, werde die Regieung die Kammern vertagen, um gegen alle Mitglieder derselben, die an den Bankbetrügereien betheiligt waren. energisch vorzugehen. Die schuldigen Senatoren werden aufgefordert werden, zu resigniren. Zeichen der Zeit. Wien, 9. 3uli. Heute fand eine grlße Sozialisten - Demonstration zu Gunsten des allgemeinen Stimmrechts statt. Mehr als. 10,000 Sozialisten wohnten der Versammlung bei, welche unter Dach abgehalten wurde, und ebenso viele hörten den Reden auf dem Rathhausplatze zu. Clne? yatvamtllchen ÄJcmyeui.ig zu Folge, wird der österreichische Pre mier, Graf Taafe, beantragen, daß den Arbeitergenossenschaften gestattet werde, Delegaten in den Reichstag zu wählen. Die Ernten in Rußland. St. Petersburg, 9. Juli. Die letzten Berichte über den Stand der Saaten, die vom Landwirthschastö Ministerium erlassen wurden, melden daß sich der Zustand des Winter- und des Sommerweizens seit Anfang vorigen MonatS bedeutend gebessert hat. QchissSnachrichteu. Angekommen in : R e w A o r k : Falda" von Genuaz Furnessia" vonGlaögow; Aurania" von Liverpool. London, Signalisirt Alaska" von ??ew Aork ; Gera." von Baltimore; Russia" von Baltimore; City of Rome" von New Aork. - Southampton: Ems" und Paris" von New Sork. H a v r e : La Bretagne" von New Sork. QueenStown: Britifh Prin;eß" von Philadelphia. Rotterdam: Edam und ,;Didam' von New Aork. New Sork: Maasdam", Rotterdam", Rugia" und Württemberg". von Southamvton. Hiesiges. bschamq der WZenschbeit Um 5 Uhr gestern früh ent.deen. Polizisten ayf ihrem Heimwege be griffen, eine Frau und ein Madchen in einem Boot nahe der Brücke, welch die Jndiana Ave. mit dem jenseitigen Ufer verbindet. Ihre Kleider waren

naß und Beide befanden sich in einem

trostlosen Zustande. Sie wurden in die Polizeistation gebracht. Hier erfuhr man ihre Namen, die Frau heißt Walker und ist die übelberüchtigte Frau eines Negers, Greenberry Walker. DaS Mädchen gab seinen Namen als Lizzie Adams, 14 Jahre alt, an. Die Geschichte, die die Kleine er zählt, läßt Einen wieder einmal einen Blick in Elend und Verworfenkeit thun. Sie sagt, . daß sie, die Walker und zwei Männer des Abends den Kanal hinaufgegangen waren und die Nacht im Freien zugebracht hätten. Das Kind war betrunken gemacht und, obwohl sie das nicht eingestehen wollte, von den Männern in schändlicher Meise mißbraucht worden. Sie war unter der Obhut der Kinderschutzbehörde, lief aber vor etwa einer Woche fort. Sie wird in die Anstalt urückaebraöt werden. Tvd durch Einatbmen von Chloroform. Erneft Kendall, 17 Jahre alt und wohnhast 195 Buchanan Str., wurde gestern Morgen todt in seinem Zimmer gefunden. Er litt an Schlaflosigkeit und sagte am Abend vorher seinen Freunden, daß er dagegen etwas nehmen müsse. Er kaufte sich ein Fläschchen Chloroform in Watfon's Apotheke an der Virginia Ave., athmete offenbar zu viel davon ein und sollte nicht wieder erwachen. Von verschiedenen Seiten wurde die Möglichkeit eines Selbstmordes angedeutet, noch glaubt man nicht an einen solchen. Er hinterläßt eine derwittwete Mutter. Kendall war als Buch Halter bei der Kühn Tailoring Comp. angestellt. - Feuer. Heute Vormittag gegen 10 Uhr ent stand in Folge eines defekten Rauch sangö 274 BakeS Str., in der Woh-' nung von 3ohn Kinney. ein kleines Feuer. Verlust unbedeutend. Eine in Brand gerathene Gardine war die Ursache des FeuerS in der Wohnung van John Grady, 176 W. Ohio Straße um j12 Uhr heute Morgen. Verlust $15. Um dieselbe Zeit entstand in 61 Summit Str., in der Wohnung von Fred Davidson, ein Brand, der aber nicht so gut ablief. Die Ursache ist unbekannt und der Schaden beträgt H150. Doch hiermit nicht genug. Der Wind übertrug daS Feuer auf den Stall des Thomas Wren, 65 Summit Str., hier einen Schaden von 5150 verursachend und aus daS WohnhauS von Timothy Sullivan, No. 121 Williams Str., das in der Höhe von $300 beschädigt wurde. Kurz vor 12 Uhr gerieth der kleine Hilzstall von Henry Rubenstein, 515 Sld Tennessee Straße in Brand. Schaden jedoch nur 55. Kleine Buben hatten mit Zündhölzern gespielt und daS von der Sonne ausgetrocknete Hslz deS Stalles hatte Feuer gefangen. . . Board i)f Public Workch. He u tige Si hung. Die folgende Angebote wurden er öffnet und Kontrakte vergeben : Cement-Trottoir für Talbott Ave., zwischen 14. und 17. Str.. 5 Fuß weit, an Acme Paving (So. 'für 95 CentS. ASphaltpflaster für Delaaiare Str., zwischen Washington und Massachu. settS Ave., an Western Paving Co. für 53.40. Grundeigenthümer an Fayette.Str., zwischen St. Clair und 1. Str., remonstrirten geg?n eiiz Cement Trotjo.lt ; sie verlangen Backsteine. Eine Klage in Betreff des schlechten Zustandes von Madison Ave. und Coburn Str. wurde an den Ingenieur verwiesen. Grundeigenthümer an Pleasant Ave. zwischen Linden und Reib Sts.. un an Spann Av.e. zwischen Dillon und, teid Str., petitionirten für die Wasjerleitu.ng. Dje nachfolgenden Berbesseru.nen kzurdey eiltig keschlassen Gradirung und Chaussirung und Backstein-TrattoirS für Ezcelfior Ave. zwischen Clifford und Monroe Str.' Gradirung und Chaussirung der Meek Str' und TrottoirS zwttck Leota und Dillon Str.,. - -

Gradirung und Chaussirung der 8.

Straße zwischen Talbott und der 1. Gasse östlich. Eine Klage über eine Kreuzung der Monon Bahn an 17. Str., wurde an den Ingenieur verwiesen. Der Ingenieur wurde beauftragt danach zu sehen, daß der Kontraktor für Eureka Ave. die Ueberganze über die Rinnsteine fertig stellt" ' Es liefen eine Menge Klagen in Betreffs der Besprengung der Straßen ein, welche an den Inspektor verwiesen wurden. Einige Straßenverbesserungen wurden alö vollendet berichtet. Volizelgericht. Auch hier in Amerika giebt es Polizisten, die in Unkenntniß der Gesetze und in echter Büttelhaftigkeit Bürger für nichts und wieder nichts in Gewahrwahrsam bringen. Gestern Abend war in dem Garten eines Hauses der West McCarty Str. eine lustige Gesellschaft zusammen, die in aller Gemüthlichkeit ein Faß Bier ausleerte. Für Jeden, der nicht gerade Asket oder Griesgram ist, ist es nun eine wahre Freude eine so luftige Gesellschast bei einigen Bechern Gerstensaft in erfriischcnder Abendkühle . dasitzen und die Leiden der Zeit unter Gesang und Scherzen vergessen zu sehen. . Doch halt, nicht so der Polizist Mahony. Dies sehen, etwa 5 andere Konstabler zusammentrommeln und die lustigen Brüder, 10 an der Zahl, den Dick und den Pat und den John und den Bill abzuführen, das war daS Werk der verknöcherten Amtsseele deS Biedermanns Mahony. Richter Buskirk konnte natürlich nichts andere? thun, als alle zusammen freizusprechen, da Trunkenheit, nur wenn auf öffentlichen Plätzen und Straßen manifestirt, strafbar ist. 3n seinem eigenen Hause oder seinem Garten mag Jeder so viel trinken, wie er will, und wenn er sich einen Brand trinkt, der nicht von schlechten Eltern ist, und seine Freunde..und Genessen mag er für seine Feste einladen und bewirthen. Wie sagt doch Göthe: Tages Arbeit, Abends Gäste, Saure Wochen, frohe Feste, Sei dein künftig Zauberwort. Zwar ertheilte Buskirk dem guten Mahony keine besondere Rüge, aber im Privatgespräch konnte er doch nicht umhin, das unziemliche Vorgehen desselben zu verdammen. Samuel White wurde wegen Schnellfahrens unter 511 verhängter - Strafe entlassen. Milde gestimmt, wie er war, ließ der Kadi durch Jessie Ward, zu 51 Buße verurtheilt wurde, gehen und suSpendirte die Strafe. Verschiedene Bagatellsachen wurden aufgeschoben. , . TluS den GerichtSbösen. Circuit Court. In einer Eztrasitzung traf heute Richter Brown eine Entscheidung in dem Falle S. O. Emmermann gegen George Stahl. Stahl ist zum zweiten Male verheirathet und besitzt aus erster Ehe einen Sohn, den 14jährigen Al hert Stahl, einenaufgeweckten, intel liaentcn Jungen. - Seit dem Tode seiner Mutter verwilderte der Zunge derarha, dag er ganze i'lachte vom Hause fortblieb und sich in schlechter Gesellschaft aushielt. Und kam er wirklich einmal nach Hause, so war keineswegs dafür gesorgt, den Aufent halt ihm dort angenehm zu machen. S. O. Emmermann, der Vetter des kleinen Albert, brachte darauf gegen seinen Onkel die Klage auf Einsetzung eineS Vormunds ein. Die Berhand lung brachte ;u Tage, tzak Ttahl zwar irn. Trinken manchmal des Guten zu viel that, jedoch konnte ihm nicht nachgewiesen werden, daß er den Jungen gerade grausam behandelt hatte. Der Richter entschied daher, daß daS Kind seinem Vater als seinem natürlichen Vormund belassen werden falle. Er erm.ahn.te den Vater, seine Pjlich . ten ernst zu nehmen, und den kleinen Albert, dessen aufgeweckten Sinn er mehrmals lob.end. erwähnte, ermähnte er ebenda, schein Vater in. allem, was r.echt sei, zu gehorchen, Kriminalgericht. Dick William? hatte geständigermaßen, zusammen mit Zohn Haughte? einen Anzug gestohlen. . Er pladirte schuldig und wu.rd zu $10, Buße und 1 $x AuchthauS verurtheilt. n. r l . ."l . TV

JHn Steelez. ist einer Derjenigen,'.; i?ble.

Danksagung.

Allen Denen, die bei dem Bezräbnid unsere? einzigen Eobne ldert so herzliche Theil nähme bewiesen haben, all den freundlichen Blu menspendern sowie Herrn Prediger Kettelhut für seine trostreichen Worte und allen denen, die uns bei der Krankheit unsere Sohne sa hilfreich und treu zur Seite standen, aber ganz besonders Herr H. Victor für seine große Herzensgute, die er für unsern Sohn so bereitwillig gezeigt hat. sprechen wir hiermit nnsern tiefgefühlten Dank aus. Josef und Johanna Gang. J. W. KESSLER, Wirthschaft Sommergarten Jeden 2amfta$ Abend Musik. Beste Bedienung und vorzügliche Getränke und Cigarren. l83 Madison Avenue. die in den Eisenwaarenladen von Jas. C. Moore an der Washington Straße eindrangen und eine ganze Anzahl Revolver und Messer fortschleppten Er erklärte sich für schuldig und würd wegen seiner Jugend, er ist erst 15 Jahre alt, unter suspendirter Strafe entlassen. m in Neue Klagen. Martha W. Caldwell gegen Sophia Rhodes u. A. Hypothekenklage. Der eingemauerte Scyatz. Eine seltsame Geschichte wird aus Neapel berichtet. Ein gewisser Gio. cyino uiooni mugie vor einiger Jen in'S Irrenhaus abgeführt werden, da er nahezu tobsüchtig geworden war. r w r. i . . r l l In seinen ruhlgen Momenten pslegie er den Wärtern unö auch seinen Ge fährten zu erzählen, daß er in dem Hause,, wo er zuletzt gewohnt, einen Schay zurückgelassen habe. Natürlich legte Niemand diesem Wayngevllde irgend welche Bedeutung bei. Ter Zunt tftiiiHftni'& fiMrt lirfi inhMn 1 U il J V5 Ul VVt(l W f allmählich, so daß er aus Besürwor tung einer ihm besreundelen Gerichts' , r v. vri x? m,:.t PClUll, 0(7 VlUiU19 vl? -CKIU? CUll Carlo all' Arena, freigelassen wurde. Da Euidoni die Geschichte von dem einaemauerten Schak immer ivn& im mir wieder vorbrachte, ohne Beachtung zu finden, wurde er emes Tages zornig und verlangie allen Ernstes, daß man ihm glauben schenke. .Worin soll dieser Schas bestehen?" fragte der Prator endlich. um sunszigiauseno ite. ' - Und wer hat sie denn versteckt, diese filnsziatauiend !ircf erwi derte der geheilte Irre. Ich muß in das Saus und Sie muuen mich ve gleiten, ich habe daS Geld versteckt und werde eS finden!" In Gottes Na men- dachte der Prütor Jo allem ist er vielleicht von der men Idee zu turiren.- Gehen wir'.- rief Guidoni kreudia. Er lubrte den Ntchter in das Haus aus Largo Lieto, welches er vor itintr ylkslikruna in's irrenbaus beseiner sUyrung in o5Vu"' movnl lzaile. (ÄToiibst Du die Stelle rn finden? t w. Qi-X4nl. Örtni im', frug der Prütor. 5slN gewilZ. uon wir brauchen emen Hammer.- Der T;1.. k. OrniM Vd

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rüstet mitzukommen. Kaum hatten Di Mur hpfi Dauses htrttn welches iedt 'von einem Anderen be y i w 1- '"" wohnt wird, als Guidoni stehen blieb und aus eine- Stelle hinter der HauZ thür weisend, ausries: Hier!" Man tlovZie die Wand ab. sie tlang hohl. Per Feuermann sete den Hammer on. einiae Schläge, einige herunterkol lernde Steine und eine Oeffnung ward sichtbar. In diese steckte der Mann von der Ldschmann'chaZt die Hand und brachte eine Rolle zum Vorschein, die zum Erstaunen aller Anwesenden lauter dlante Goldstücke enthielt. Ein wette rer Grin förderte eine zweile Geldrolle zu Tage und so fort, bis 50 Tausend )r in sftnsh ftrtni mit i sKnihnni Vita M f.flif-SiiAfnitft vr den der. blüssten Zeugen auf einem Tische w Ä 1 ; ... strn tokoll aenommen und das Geld in Si ii. IVU Ityt Ufcfc UMI iui 1 ckerbeit gebracht ward, verschwand Guidoni. den man auch bis zur Stunde Mt wieder aufzufinden im Stande gewesen. Die Geld.umme ist unterdeß bei Gertöt devonlrt. Mode und Gesundheit. Die Aerzte versichern, so schreibt die D t cm r. c ...... r - . m vtficn, vgy yi? nervozen opk? schmerzen Mserer Damen bedeutend adgenommen seitdem Löckchen und herein geschnittene Haare die Stirne bedecken. Hingegen treten, seitdem man die Haare vom Halse hochsufkammd in ziemlich bäusiaen Fällen iÄenickschmerzen auf, die, durch die übermäßige Spannung oer Haqxe veranlaßt werden, , 2& nun die moderne hohe Frisur den letzteren Uebelstand Mit. sich bringt, wäre es an aezeigt wenn irgend eine tonangebende ame im Reiche der Mode baldmöglichst mit einer neuen schmerzlosen" Haarttacht hervortraten tyürde. Auch chon. Kalzlköpsiger Sw tent zu seinen Commilitonen auf der Kneipe: Denkt Euch mal an, Leute. r. . r er r r Vesurn war mein uuer yler zum eiuo den ich jetzt in zwei Jahren nicht mtyt gesehen bade, er rnfr nun auch qm

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