Indiana Tribüne, Volume 16, Number 290, Indianapolis, Marion County, 9 July 1893 — Page 9

Jndiana Tribiine. Beilage.

Indianapolis, Ind., 9 Juli 1893 Die bezähmte Seekrankheit. Paris, im Juni. ES läßt sich nicht leugnen, daß die Weltausstellung von Chicago die überseeische Reiselust lebhait anregt und dazu beigetragen, hat, einer vor wenigen Tagen erschienenen Notiz erhöhtes Interesse zu verschassen. Tie Noti, besagte nämlich, daß gegen Sie Seekrankheit.' die'es entsetzliche Uebel, welches selbst die Phantasie Un erfahrener mit Schaudern erfüllt, ein radikales Mittel entdeckt worden sei. ölls Erfinder wurde der bekannte Parifer 0'hcmiker und Pharmazeut Eugen Fournier bezeichnet. Um uns einige Aufklärungen üb;? dieses Pelaginegenannte Mittel zu holen, begaben wir uns also vorerst zu Herrn Fournier. welchen wir in dem Laboratorium sei ner kürzlich in der Aue de Provence eröffneten Pharmacie trafen. Herr Fournier, ein Mann in den Fünfzigern, mit ebenso intelligentem als jovialem GesichtsauSdrucke, sprach ohne jegliche Ersinderrenommisterei, sondern mit wissenschaftlichem Ernste über das angeregte Thema. $ie Anfange meiner Erfindung," sagte er. reichen bis in das Jahr 1880 zurück und ich wurde fast durch einen Zufall uuf dieselbe geführt. Ich hatte damals ein anspruchsloses Mittel gegen Schwindel- und Brechanfälle präparirt. Einer meiner Bekannten, der eine Reise nach Buenos'AyreS unter nahm, meinte, es würde auch vielleicht gegen Seekrankheit fruchten, und berichtete mir nachträglich, daß es während einer stürmischen Fahrt nicht nur ihm, sondern auch mehreren Leidensgenossen gute Dienste geleistet Herr Fournier zeigte mir bei diesem Anlasse drei kleine Phiolen und sagte : Sehen Sie, hier ist das ursprüngliche Mittel. Ich folgte der mir ertheilten Anregung und sann darüber nach, es mit praktischem Erfolg gegen Fülle von Seekrankheit zu modifiziren. Ich begegnete hierbei unglaublichen Schwierigkeiten, welche unter Anderen auch darin bestanden, ein Präparat h?rzu stellen, das den von Seekrankheit Be fallenen unmittelbar und ohne langwieriges, vorheriges Dosiren gereicht werden könnte. Im Jahre 188 war es mir aelunaen, den Verbesserungen und (ebrauchserleichterungen in dem angestrebten Sinne näher zu kommen und das Resulat hievon besteht in die tm neugewonnenen Präparate.Herr Fournier zeigte mir jeht eine Reihe anderer Flacons und fuhr sodann fort: .Die Wirksamkeit des Mittels tonnte selbstverständlich nur aus Seereißen erprobt werden und ich stellte dasselbe großen Schiffscompagnien zur Verfügung mit der Bitte, mir durch ihre Aerzte über die angestellten Versuche unparteiische Berichte zukommen zu laffen. Ich s-lbst verabsäumte teineGelegenheit,.kleine Seefahrten, wie zum Beispiel zwischen Calais und Dover zu unternehmen und hierbei persönlich übe? den Werth meines Mittels Erfahrungen zu sammeln. Sie tönnen sich denken,- warf hier der Svre cher lächelnd ein. .mit welchen mißtrau! jchen Augen ich auf dem Schiffe angesehen wurde, wenn ich mit meinem Me diiamente daherkam; denn es mangelt nicht an vielfachen, von Charlatanen gepriesenen Mitteln. Ich hatte indessen thatsächlich die Genugthuung, daß mein Präparat Vielen hals und auch seitens der Aerzte der überseeischen Schifsscompognien kamen mir ermuthigende Berichte zu. Eine aus Aerzten der verschiedenen Eompagnien zusammengesetzte EomMission stellte auf einer Reise zwischen Marseille und Algier gewissermaßen officiell Experimente an, die umso werthvoller schienen, als das Wetter überaus stürmisch war, und das Gutachten lautete befriedigend. Ich gelangte zur Erkenntniß, daß ich mich auf' guter Fährte befinde, daß aber meine Erfindung, obschon bereits verbessert, doch noch der Vervollkommnung bedarf. Ich zog daher mein Präparat aus dem geschäftlichen Verkehre, ich selbst entsagte vorläufig jedem commerciellen Betriebe, um mich in stiller Zurückgezenheit auf dem Lande ausschließlich der Perfcctionirung meines Heilmittels und den einschlägigen chemischen . und mcdicinischen Studien zu widmen. Ich versichere Sie, das hat mir viel Kopfzerbrechens und enorme Geldauslagen verursacht. Es ist mir endlich gelungen, eine Flüssigkeit herzustellen, welche ungleich den ersten Präparaten, dem Gaumen nicht widersteht. deren Tosirung durch das mit jedem Flacon mitgepackt? Gläschen im Nu bewertstell'igt wird, und die daher dem Erkrankten unverwe,!t gereicht werden kann. Das Mittel dient aber auch vorzüglich als Präservativ. Ich habe es Pelagine- genannt. 7. Durch zahlreiche neue Srzttiche Experimente wird der Wirkung desselben das glänzendste Zeugniß- ausgestellt.. Uebrigens lesen Sie hier die Älteste und Danksagungen zahlreicher Persönlichkeiten, wie der Herzogin von Luynes u. A., deren hoher gesellschaftlicher Rang wohl jede Voraussetzung der Unterstützung eine? Humbug? ausschließt." Wäre eö indiskret zu wissen, worauß Pelagine besteht?" Durchaus nicht. Tie wesentlichsten Bestandtheile sind CoffeinEocain und Analgesine.Die letzten ärztlichen Versuche wur den von Doctor Marion an Bord des TampserS Gascogne- der Company Transathmtiqae angestellt?" Ganz richtig. Die; geschah Anfang? Mai während einer stürmischen Fahrt." 'HexrFournier weist mir bMuk eine

Depesche vsr, welche lakonisch lautet: Resultats excelleats", und die von einem längeren Gutachten gefolgt war, aus welchem ich mit der gebotenen DU cretion nachstehende Details excerpire. Dr. Marion beobachtete sechs Fälle und berichtet hierüber: Eine junge deutsche Dame liefe mich des Morgens in ihre Nabine holen.' Es herrschte fürchterliches Wetter. Die Patientin klagte über heftige Schmerzen, denen Ohnmachtsund beunruhigende Schwindelansälle vorangegangen waren. : Brechav.fälle minder häusig. Ich ließ ihr auf einmal zwei Dosen Pelagine verabreichen

und war, da ste o arg gelitten gerne, außerordentlich erstaunt, sie radikal und sozusagen augenblicklich geheilt zu sehen. Nach Verlauf einer Stunde war sie in der That aufgestanden, und konnte leichte Nahrung nehmen. Das ist sicherlich eine der schönsten Kuren, die ich sah. Zu bemerken ist, daß diese junge Person zumeist nervöse Störungen'des EentralsystemS und wenig Er brechungen hatte." Eine zweite Beobachtung wurde an einem 50jährigen Mexikaner angestellt. Klassische Merkmale der Seekrankheit von mittlerer Heftigkeit mit zahlreichen galligen Erbrechungen. Nach zwei auf einen Zug genommenen Dosen folgt fast unmittelbare Erbrechung. Brech reiz und Schwindel Anwandlungen schwanden vollkommen, Patient wurde jedoch verhalten, zumal das Wetter fürchterlich war, noch vier Tage im Bette zu bleiben, konnte indessen leichte Nahrung, Bouillon, kaltes Huhn, Zvrücbten'comvote 111 sicb nehmen. Dritter Kasus. Madame .... litt an der klassischeu Seekrankheit. Zwei Dosen Pelagine führten eine fast sosor tige Hebung herbei. Ich wollte mich nach zwei Stunden zur Patsentin b ge den. Dieselbe war aber mittlerweile vollkommen hergestellt in den Salon eingelreien. Ich stellte mich ihr wegen Wiederholung der Dosen zur Tisposition. Sie erklärte sich geheilt, und dies war auch am nächsten Tage der Fall, obzwar das überaus schlechte Wetter anhielt. In einem vierten Falle wurden die Wirkungen des Pelagine an einer sehr nervösen, impressionablen amerikani schen Dame erprobt. Die Patientin litt an Brech und Schwindelansällen und heftigen Kopsschmerzen. Nach zwei auf einmal genommenen Dosen ver schwanden die schmerzhaften Symptome. Die Kranke mußte im Bett bleiben, das Wetter war schlecht. Anfälle, die sich am Nachmittag wiederholten, schwanden nach neuerlichen zwei Dosen. In den folgenden achtundvierzig Stun den wird noch ab und zu eine Dosis Pelagine genommen und die Patientin kmpsindet weder Brechreiz noch Schwin d:l mehr. An demselben Tage wurde der Arzt zu zwei jungen Amerikanerinnen, Schwestern, von denen die eine sechzehn, die andere achtzehn Jahre zählt, gerufen und welche, wie übrigens fast alle Passagiere, in Folge des schlechten Wetters seekrank waren. Bei der jüngeren Schwester, die übrigens minder arg' litt, wurde durch zwei Dosen eine sofortige und komptane Wirkung erzielt. Während der folgenden vier stür mischen Tage stand sie auf, beschäftigte sich mit Lesen und nahm leichte Nah rung. Minder gutes Resultat war bei der älteren Schwester zu verzeichnen. die fortgesetzt litt, was der Arzt auf Rechnung des überaus reizbaren und nervösen Temperaments dlejer Patientin setzt. Indessen fühlte auch sie nach jedesmaliger Verabreichung einer Dose pelagine Erleichterung und dies ermöglichte ihr zu schlafen. Während der Rückreise verfügte Dr. Marion nur noch über einige Dosen. Das Wetter war indessen prächtig. Ileichwohl litt eine Dame an migräne artigern Schwindel. Sie wurde wie snrch einen Zauber" geheilt und befand ,tch dann während der ganzen Ueber fahrt wohl.Mit dieser Bemerkung schließt der Bericht Doctor Marion's. Eine Un terreoung mit diesem Arzte war mir durch den Umstand vereitelt worden. saß er sich mittlerweilewiederauf hoher See befindet. Dagegen war es mir vergönnt, Herrn Dr. Bettn, Arzt der Messageries maritimes, zu sehen, der sich über die Erfindung Herrn Four nier's, dessen Eerebrine", ein Mittel zegen Migräne, bereits die Aufmerksamkeit der ärztlichen Welt auf sich ge lenkt .habe, mit unverhohlener Aner 'ennung äußert. Mai. uß namentlich in Betracht ziehen," meint Dr. Lelin, daß die Seekrankheit je nach dem Temperamente des Patienten unter vielfachen Formen auftritt, und daß öas Pelagin. ungleich anderen Mitteln, sich gegen alle Formen als wirksam erwiesen hat." Die Doctoren Letellier und Gervais, Schiffsärzte der Compagnie Trans atlantiqin, erklären ebenso wie Doctor Marion, das neue Heilmittel mit vollem Erfolg angewendet zu haben. Die flüchtige journalistische Gn ?uete", welcher wir uns unterzogen, erhebt nicht den Anspruch, die Frage, ob die Krankheit nunmehr zu dem abge thanen Uebel zu zählen sei, desinitiv entschieden zu haben. Wir ertheilen bereitwillig der Wissenschasl das Wort, und rufen allen jenen, die ihre Ge. schäfte oder da? Vergnügen nach Chi' cago rufen, mit Herzlichkeit zu : Glück'iche Reise. Max Saenger. TZaturwlssenschastllae ylaudereits. Leitende Vögel ES ist wohlbekannt, daß die kräftigen Flieger unter unseren Zugvögeln im Winter nach Afrika gehen und dabei den Weg üler daSMittelländische Meer in einemZuge zurücklegen. Die weniger krästi gen benutzen die Inseln als Ruhepunkte und werden von der Reise stark angestrengt; Jedermann kennt z.B. diehundertfach wiederholten Schilderungen von den ermüdeten Wachteln aus Capri. Man findet aber auch aani kleine mit

teleuroväilcki! Vöael. und tvoat solcke. deren kurze runde Flügel ihnen gar lei nen weiten Flug gestatten, in den Wintennonaten auf afrikanischem Gebiete, während sie zur Sommerszeit in Europa sind." Wie kommen die über das Meer? Odernehmen sie etwa den Landweg über Kleinasien? In englischen und ameri konischen Blättern finden wir eben jetzt eine Anzahl von Beobachtungen .ausgezeichnet, welche auf diese . Frage eine ebenso hübsch?; wie unerwartete Antwort geben : sie reiten hinüber und zwar auf dem Rücken von größeren Zugvögeln,

hauptsächlich Kranichen. Ein Correspondcnt der New Yorker Evening Post" schreibt : Im herbste 1878 brachte ich mehrere Wochen auf der Insel Kreta zu. Bei mehreren Gelegenheiten lenkte der Dorsgeistliche, mit dem f . . cw..c r lcy cici verieyrie, meine viujmcriamicii auf das zwitschernde Singen kleiner Vö gel, welches deutlich hörbar wurde, wenn eine Heerde von Kranichen auf ihrem Fluge nach dem Süden über uns hinwegzog. Ich sagte ihm, ich sahe keine kleinen Bögel und vermuthete, daß das Geräusch von den Flügeln der großen Vögel herrühre. .Wein, nein, sagt: er, .ich wein, e5 ist das Gezwitscher der Kleinen, sie sitzen auf dem Rücken der Kraniche, ich habe sie oft auffliegen und wieder aufsitzen sehen, und sie bleiben während der Futterpause im mer bei den andern. Ich war immer noch ungläubig, fand aber bald, daß da? Dasein dieser kleinen gesiederten Begleiter bei alten und jungen Leuten für eine feststehende Thatsache galt. Ich sprach die Vermuthung aus, die Kleinen möch ten vielleicht vom Ufer eine kleine Strecke seewärts fliegen und dann mit den Kra nichen zurückkehren, aber .nein" hieß es, .sie kommen von Europa". Ich selbst habe das Geschwitscher der Thierchen mit Sicherheit mehrfach gehört, auf dem Lande sowohl wie über dem Meere. Eines Tage? endlich fischten wir, etwa 24 Kilometer weit vom User auf dem Meere, als ein Zug Kraniche ganz nahe an der Yacht vorüberflog. Die Fischer hörten die kleinen Vögel" und machten mich auf ihren Gesang aufmerksam. Auf einmal rief Jemand : Da ist einer aber es gelang mir nicht, ihn zu sehen. Da schoß ein Fischer seine Flinte ab ; drei kleine Vögel stiegen aus der Heerde in die Höhe und verschwanden bald wieder unter den Kranichen. In der .Gartenlaube" erzählte kürzlich 5)err A. Ebeling, daß unsere gemeine Bachstelze im Winter in Aegypten sehr häufig ist, und daß die dortigen Beduinen fest davon überzeugt sind, daß der Storch dieThierchen hinüber bringt. Heuglin soll sich bestätigend ausgesprochen haben. In Petermanns Reisen findet sich eine Notiz, wonach man in Rhodus bei Ankunst der Störche ost kleine Vögel singen hört, ohne sie zu sehen. Der schwedische Reisende hedenborg folgte einmal einer Heerde vonStörchen, und als sie sich nie verließen, sah er von ihrem Rücken kleine Vögel ausfliegen. Er konnte sich nicht hinreichend nähern, um die Art der Thierchen zu bestimmen. Dr. van Vennep schreibt in seinem Werke Bible cnstorns in Biblo lanaV eine Notiz, welche zeigt, bau ähnliches in Kleinasien stattfindet. .Manche VSael" heißt es da, .sind durchaus unfähig, die ganze Brette des Mittelländl cken Meeres zu Passiren, und selbst der Landweg über Syrien und Palästina wurde ihnen viele Wochen kosten. So z. B. die Ortolane, Rothkehlchen. Zeisige, Meisen und kleine Finken, nebst hundert anderen kleinen Angehörigen der gefiederten Welt ; und da die Strenge des Winters ihnen ver derblich sein würde, nicht nur in Klein asien, sondern auch in Syrien und Pa lästina, so hat Er, der immer für die kleinsten seiner Geschöpfe sorgt, ihnen die Mittel zur Rei e in em wärmeres Klima gegeben. In der That, viele von ihnen finden ihren Weg von Palästina, nach Arabien und Aegypten, und da dies schwer, ja, unmöglich sein würde, wo hohe Gebirge und breite Meerekarme den Weg kreuzen, hat die Vorsehung für solche Falle den Kranich geschaffen. Die meisten von diesen (Kranichen) sind Zugvögel. Im Herbst sieht man bei den ersten kalten Winden zahlreiche Heerden derselben von Norden kommen ; sie fliegen niedrig und stoßen, während sie über cul tivirte Ebenen ziehen, einen eigenthüm lichen Schrei, wie einen Alarmruf aus. Dann kann man sehen, wie kleine Vögel jeder Art zu ihnen emporstiegen, während der zwitschernde Gesang derjenigen, die schon einen bequemen Platz auf ihrem Rücken haben, deutlich hörbar wird. Bei der Rückkehr im Frühjahr fliegen die raniche hoch, anscheinend well sie wls sen, daß ihre kleinen Passagiere den Weg rr w - r . - zur roe yinao rncor nnoen können. (Dr. van Lennep hat fast ein Lebensal ter im Orient zugebracht und schreibt wie ein Augenzeuge.) Endlich wird hier auSAmerika berichtet. daß dort die wilde EanadaganS den km nen Finken denselben Dienst leistet, der am Mittelmeer den Kranichen zluae schrieben wird. Die Jäger von der yudsonsdal versichern, daß namentlich eineFinkenart regelmäßig aus demRücken der Gänse ankommt und abreist. Wenn die großen Vögel ankommen, fliegen sie hoch und steigen in weiten Kreisen zur troe yerav; dann sieht man die kleinen Gäste von ihren Rücken absteiaen. Werden sie aber, nachdem sie ihr Nachtlager auf der Erde schon gesucht, ausgescheucht. so stiegen sie niedrig; und die Jager wisien,daß bei niedrig fliegenden Gänsen keine kleinen Bealeiter aeiunden werden: diese sitzen während der Ruhe ab und sorgen selbststanvlg für Nahrung und Nachtquartier. ' Es liegt gar kein Grund vor, den viel seitigenAngaben.die wir in Vorflehenden berühren, zu mißtrauen. Daß bei unS das Aufsteigen der Bachstelzen u. s. w. aus große Zugvögel noch nicht beobachtet worden ist.sindet seine einsacke Erkläruna darin, daß letztere sehr scheu sind, ihre Zuge meist im yalbdunlel antreten.gleich hoch aufsteigen und in großer Höhe fliegen. sodaß dem Beobachter nickt leickt Gelegenheit geboten wird, ihrer Abreise zuzusehen. Kraniche sichern sich ja sogar durch besondere Wachtposten. Im Süden haben wir selbst die Thiere viel niedriger als bei uns fliegen sehen, und wo sogroßeVögtlmengen zusammenkam men, vieL, B. am Rothen Meer auf den

nselstatlonen. da wlro es aewlk viel

leichter als bei uns, von einer Thatsacke Kenntniß zu nehmen.dieBeobachtung aus der Nähe verlangt. Den Angaben derJäger und Fischer dürste zu trauen sein,wö sie sich auf die LebenSgewohnheiten ihres Wildes und ihrer gesiederten Concurren m t ' mm . m ken vezleyen. Außerdem sind sreundschastliche Beziehungen ähnlicher Art im c:. ü ci.. t: ? x .v ' cwi... icrmui a)oa IN ylnrelcyenoer Stenge ikannt: Haifische und Viloten. Ameisen und ihre Hausthlere. Prairiehunde und LrairieEulen. Sckake und Stare wären als Beispiele kameradschaftlichen Zusamlnenledens ganz verschiedener Arten und aus ganz verschiedenen Gründen zu erwähnen. Das Bildcken aber, welckes diese Beobachtung uns vorführt, ist eines derreiiendsten aus der reicken iulmder Natur: wie das große, starke bereitwillig einen Theil seines ttrastüberschusses zur Verfügung stellt, und der kleine, behaglich auf seinem Rücken gedrucktem me lange ytewt mit fröhlichem Gezwitscher verkürzt, vielleicht auch mit Warnung oder Ortskenntnin ausbitft an weiß, wie weit im einzelnen die Beziehung de? aeaenseitiaen Interessen dabei gehen mag? (Köln. Zeitung.) H'.uterindtsqeS Oemälde. (,n einem sichftsche achter.) .Im Urwald wärd Eie'S aemiedlich ii dämmerd so bäh a bäh, Aen Affche, gleen und niedlich, Der hängt Sie am großen Zeh. , Aen Elephantenweibchen Singt'S Gleene in den Schlaf, Ae Leobard srißd & Weibchen Bon einem indischen Schaf. Ae Babagei uffm Boome, Zankt mit änem Gagadur Aen Eechhorn, wie im Dom. Da? guckt den Beeden zu. Die Brille fleeßig butjend Ae Brillenschlange ließd De Awendzeitung; stutzend Das Neuste sie genießd. Ganz Händen ä Golibrichen Ich munter fliegen seh', Ist das ün neddeS Vieh chen, uch nee, ach nee, ach nee! Complicirter Genud. Rentier Meier (am Stammtisch): 3ch kenne keinen höheren Genuß, als an einem schönen Juniabend auf einer Waldwieie in von Seuduft aewürzter Luft, im Vollbesitze seiner Gesundheit ' j m 1 W. CN t 3 1. uno einer ausreiqenoeu .juijixixic, an der Seite eines braven Weibes und blühender ttinder, und umgeben von guten Freunden in Hemdärmeln ttegel zu schieben!Nachfolgende Verse sind im Fremdenbuche der Schneekoppe ein getragen: Da bin ich so weitn hergegommen Un bin us de Goppe rusgeglommen Un hewe mein schweres Geld verrest Na! Ich bin doch wenigstens dageweest! Gott Strambach! DeZ soll ne Aussicht fein. Da lob' ich mir doch den Genichjttin. DaS Riesengebirge das thut mir schon leid Da5 ist ja die rene Traurigkeit. Das gommt aber davon weil'S ins Breissche liegt. Davon hat's die scheene Farbe gekriegt. Denn schwarz un weiß das giebt genau DaS ganz verflixte Nebelgrau! FritzeBliemichen, öartikulariste auS Dresen im Genigreich Sachsen. - Schneekoppe, 10. Juli 1881. -- Neue Entdeckungen. Obgleich manche neue und wichtige Entdeckungen in den verschiedenen Wis senschaften in jüngster Zeit gemacht wurden, so ist doch keine derselben von größerer Wichtigkeit für das Publikum, als die Entdeckung, welche kürzlich durch Herrn Dr. Schoop gemacht wurde und welche die Aufmerksamkeit von Aerzten, sowie Laien in allen Ländern auf sich gelenkt hat und welches die Entdeckung der Ursache von chronischen Krankheiten des Magens, der Leber, der Nieren und anderen inneren Organe einschließt. Dieser Arzt fand, daß die Ursache in gewissen Nerven, welche diese Organe kontrolliren, liegt und durch die Verordnung von Dr. Schoop's Wiederhersteller, eine Arznei, welche er speciell für die Behandlung dieser Nerven herstellt, wird die Ursache und mit derselben die Krankheit entfernt. Ein deutsches Buch, die Entdeckung beschreibend nebst Proben, wird an jeden Leser nach Empfang einer Priesmarke frei versandt. Agenten gegen Sal a i r und E 0 m m i s s 0 n verlangt. Man schreibe an Dr. Schoop, Racine, Wiö." Zu erkaufen over iu vertauschen gegen stadi Giaentium-Eine Uartenfar von w Htx au der Tbree Ätotch Road, 6 keilen lüditch von der ürtkldahn. Haus mit 9 Zimmern, zrokrm SttVitx, Brunnen und Ui-erne, Miich iaui und Hoizba, rohe Sch,une, Suhkall, Hühnerstaii, 1 Wagen-emisen, eine ftetS lau sende Quelle bei der Scheune, i Acker in frucht bäumen, Weinreben und verschiedener Beeren, t Acker in Holz, da Land ist gut drainirt und ge zäunt, gerner 40 Acker angrenzend Bridgeport, 9 Meilen estiich von der Stadt, an der National Hoab, Sftöckige Haus mit Brunnen, Uisterne, gute Sckeune mit großem Hühnerhaus, einaerich tet für Hühnerzucht. Jerner 12 Acker 6 Meilen westlich von der Stadt mit HauS und guter Stal lung.L verkaufen meh??re Häuser aus rnonat ltche Zahlungen in der Nähe von Loburn und SbelbvKr.. warmen grok und klein in Marion und anderen Üounties. . .Würglrr. OK Washington tr. ' ?f'H - Tmsi mw - - Schiffsfcheine von und nach Europa. Vollmnchtsn nuvgsstellt. Erbschaften von Europa eingezogen. P. Psisterer, Office: No. 7 Ost Market Straße. Telephon 1009.

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