Indiana Tribüne, Volume 16, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1893 — Page 2
Jttdwna Tribiws. Erscheint -füglich und Sonntngs.
Tie tägliche .rio äse-kostet durch den Tröger U CentS per Woche, die SonntagsTribüne- e Cent? perWoche. Beide zusammen ttllent oder 55 CentS pcrMonat. Per Post jugeschickt tn Vor ausbezahlung h" per Jahr. 1 Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 8 Juli 1893 Wigmann am Nyassa2ee. Einer der Theilnehmer der Wist mann-Erpedition, Herr Jllich. der jeht krankheitshalber vom Nyassasee nach Tar-es-Salaam zurückgekehrt ist, berichtet über den Fortgang des Unter .nehmens: Herr Major v. Wißmann befand sich. alZ ich ihn am 23. März d. I. rerliek, auf der Station Langenburg beim Flusie Rumwira an der Noroostcke des Ryaffasees. Tie Station Lan genburg ist, um sie mit geringer Zahl vertheidigen zu können, vorläufig sehr "klein angelegt und kann von 25 Leuten vertheidigt werden. Sie besteht aus einem PaUisadenzaun und Matuti Häusern. Der Dampfer selbst lag, als ich ihn auf der Herreise passirte, in Spanten fertig zusammengesetzt in .Pimbe am oberen Schire. Herr von Wißmann hatte die Absicht, selbst nach dem Tanganyika weiter zu gehen und, eventuell ' nach Anlage einer kleinen Station dort, nach Langenburg zurückzukehren. Er wartete aber zunächst auf einen Dampfer der englischen SeenCompagnie, der ihm die seit fünf Mo naten ausgebliebene Post aus Europa bringen sollte. Von Langenburg aus unternahm Major v. Wißmann im Februar eine Recognoscirungs - Expedition in das Kondegebiet. welche bis zur Hauptstadt des Häuptlings Mehrere vorging und dann nach Besuch der deutschen Mis sionsstation Wangemannshöhe zum Nyassasee zurückkehrte. Der Eompagnieführer Printe hat sich in Begleitung des Vertreters der Antistlavere'i-Ge'ell' schaft Herrn Wyneken am G. Mai auf dem Reichspostdampfer Admiral nach Mozambique eingeschifft, um von dort aus den Major v. Wißmann zu erreichen und als Eommiss.:r des Gouvernements den Dampfer sowie die neuan qe'egte Station Langenburg zu übernehmen. Ueber den Fortgang der Erpeditionsarbeiten am Ehinde berichtet Herr v. Eltz aus Mpimbi unterm 15. April d. I.: Der Transport des Dampfers Her. l.'ann v. Wißmann" über das SchireHochland ist beendet. Wenn der Transport unerwartet mehr gekostet h :t, als vorher berechnet wurde, so sind d?e Umstände ins Auge zu fassen, daß das Zusammentreffen mit dem TransPort der drei englischen Kriegsschisse und ferner der Transport von acht Häusern der hiesigen Administration die Trüger sehr verteuerte. Eine große Träger-Ersparnis wurde dadurch erzielt, daß ich die 14 Karren der Erpedition fortwährend arbeiten ließ, diese Karren nahmen 60 70 Lasten und wurden durch 15 16 Mann gezogen. Diese Arbeit habe ich aber nur mit Hülfe der mir durch Herrn Major v. Wlßmann zugesandten starken AtongaArbeiter machen können. Der Bau des Dampfers geht mit schnellen Schrit ten vorwärts.' und es wird vielleicht möglich sein. daZ Schiff bereits Anfang Juni vom Stapel laufen zu lasten. Ein Leichter ist um die Fälle transpor tirt nno wird zur Zeit montirt, in acht Tagen sende ich Dr. Nöwer und einen Thcil der Mannschaft an das Südende de) Nyaffa, um in Fort Magwira eine Station anzulegen, wo der Dampfer vollends montirt werden soll. ladstsne und BölkersöUedS geriete. Die Idee eines internationalen Schiedsgerichts kam kürzlich im englisch.n Unterhause zur Verhandlung. Eremer brachte einen von Lubbock unterstützten Antrag ein, welcher der Genugthung darüber Ausdruck gibt, daß der Eongreß der Ver. Staaten zu dem Abschluß eines SchiedsgerichtsVertrages mit einem anderen Staate, der dam bereit ist. seine Ermächtigung ertheilt habe, und die Hoffnung ausspricht, daß die Negierung von Großbritannien die erste Gelegenheit ergreifcn werde, um über einen solchen Vertrag mil den Ver. Staaten in VerHandlung zu treten. Gladstone erklarte, der Militarismus sei ein fürchterlicher Fluch für die Zivilisation und cs sei ein noch ungelöstes Problem, ob derselbe den Krieg verhindere oder fördere. Während sechzig Jahren habe England vierzehn Fragen einem Schiedsspruch unterworfen und nur drei rüer vier dieser Fragen seien zu Gunsien Englands entschieden worden. Er hoffe, daß in nicht ferner Zeit ein Schiedsgerichtsvertrag mit den Ver. Staaten abgeschlossen werden möge. Die Schwierigkeit liege in dem verwickelten Zustande der Beziehungen zwischen den einzelnen Staaten Europas. Was den Antrag Cremers anlange, so sei derselbe in der vorgeschlagenen Form unannehmbar. Er möchte an Stelle dcsselben folgenden Antrag setzen: Das Haus habe mit Genugthuung erfahren, daß der Eongreß der Ver. Staaten den Präsidenten ermächtigt habe, von Zeit zu Zeit bei sich bietender eleoeN andere Regierungen aufzufpoeni, streitige Fragen einem Schiedsspruch zu unterbreiten. Das Untertiaus sympathisire herzlich mit dem in Aussicht genommenen Zweck, und gebe der Hoffnung Ausdruck, daß die engilsche Regierung bereitwillig der Regier.mg der Ver. Staaten die Mitwirkung uuf dieser Basis gewähren werde. Formelle Erklärungen zu Gunsten der Schiedsgerichte förderte den Frieden. England habe auch versucht, die Er richtung eines CentralrathZ der Großjnjjfilt herbeiiufübren. in welchem fii
az rlvalislrenden Selb hinteressen der verschiedenen Mächte neutralisiren oürften. England sollte sein Möglichstes zur Einführung von Schiedsgerichten thun, aber der wahre Weg zur Förderung be Frieden? fei eine gerechte, mäßige und rationelle Vcranschlagun.; oer englischen Ansprüche. Hierauf zog Eremer seinen Antrag jii Gunsten des von Gladstone formulirten Antrages zurück. Wie ein Niesenstrike abschlob Nachdem der Strike in Hull beendet war, so schreibt der Londoner Eor. respondent des B. T." hieß es. die sinanzielle Bilanz ziehen. Es war nicht mehr als recht und billig, daß die Arbeiter eine genaue Rechnungslegung über die im Schweiße ihres Angesichts veroienten Beiträge erhielten. Die Abrechnung gestaltete sich als eine sehr oberflächliche. Man erkannte aus derselben, daß die Führer eine sehr starke Entschädigung erhalten hatten. Tie Unzufriedenheit über diese erst verzögerte, und dann ganz unzulängliche Rechnungslegung 'war in der See-manns-und Feuermanns'Union eine sehr große. Der Secretär der "Poplar branch", Herr Mercior, ein Mitglied des Londoner Gemeinderaths, kritisirte dieselbe auf das lebhafteste und wurde in Folge dessen von Herrn Wilson, dem Führer des Strikes, in ganz unerhärter Weise angegriffen. Als darauf der Zweigverein sich solidarisch mit seinem Secretär erklärte, erfolgte ein zweiter heftiger Bief Wilson's, welcher den Austritt von 160 bis 200 Mitgliedern der "Poplar branch" zur Folge hatte. Dieselben beschlossen eine neue Vereinigung mit folgender Aufgabe zu gründen: ES sollten die den Interessen der Mitglied?? feindlichen Einflüsse lahmgelegt, Reformen eingeführt. Miß.bräuche abgeschafft und die Mitglieder in den Stand gesetzt werden, ihre Stellung angenehm für sich selbst und vortheilhaft für die Arbeitgeber auSzufül len. Vor Allem aber soll in den letzte ren die Ueberzeugung erweckt werden.
daß die Union sich nicht gebildet hat, um sich in Gegensatz zu den Arbeitgebern zu setzen". Man glaubt in Lon don und in den Provinzen, daß die ! neue Bewegung eme groe Anzahl Leute gewinnen wird, die'der StrikeS überdrüssig sind, in welche sie bei jeder Gelegenheit durch die Herren Wilson und Genossen zu ihrem großen Nachtheile und unter Auferlegung großer Entbehrunaen aewonen werden. Bom Jnlane. Im Ganzen 17,296 Schiffe langten im Jahre 1692 im Hafen von New $orl an. E h l o r o f o r m 5? !! r d e im Jahre 1831 enideckt und im Jahre 1846 zum ersten Mal bei einer chirurgischen Cpe ration angewendet. Ueber 8501,000,000 sind, wie kürzlich ausgerechnet worden, seit 33c ginn dieses Jahres an der New Yorker Börse verloren worden. Im Jahre 1892 wurden in den Ver. Staaten für 8200,000.000 Eier und für nahezu $100, 000, 000 Geflügel verlauft. In Bourbon Eounty, Kentuäy, werden die Richter auf Lebenszeit unter der Bedingung erwählt, daß sie sich gut aufführen. Seit 1850 sinö nur vier Richter erwählt worden, ihre Vorgänger bekleideten das Amt bis zu ihrem Tode. In New Jersey ist ein junges Mädchen mit einem Sechszigjährigen durchgebrannt; sie wollte mit ihrer Flucht ihrem Vater und ihrem Geliebten einen Streich spielen. Dem Ersteren, weil er sich ihrer Verbindung mit dem Manne ihrer Wahl widersetzte: dem Letzteren, weil er nicht den Muth besaß, sie zu entführen. Die Unbeson' nene wird bald ausfinden, daß sie sich selbst den allerdümmften Streich ge spielt hat. Ein New Jorker Finanz blatt machte sich neulich den Jur, einen anscheinend von Russell Sage herrührenden Brief zu publiciren welchem zufolge dieser Millionär dem Elcrk Laidlow $100,000 überwiesen haben sollte. Zugleich enthielt der Brief Aus. drücke des Danles für Laidlaw für den Ruffell Sage gelegentlich der Erplosion in seinem Büreau geleisteten Schutz vor ernstlicher Beschädigung. Laidlow hatte bekanntlich bei der Gelegenheit ernstliche Verletzungen erlitten und Ruffell Sage k auf Schadenersatz verklagt, war aber mtt seiner Sauge abgewiesen worden. Laidlaw erklärte nun, er habe keinen derartigen Brief erhalten, und Ruffell Sage sagte, er könne seine Briefe selbst schreiben unö benöthige keiner Hilfe dazu. In dem etwa zwölf Meilen von Hartington in Nebraska belegenen Wohnhause von Frank Hochestem endete kürzlich eine sldele Doppelhochzeit mit einer Mordthat. Nach der Trauung wde die Hochzeit Abends an fest licher Tafel mit einem Trinklage gefei ert, bei welchem nicht weniger als 20 Keg Bier aufgefahren und geleert wurden. Nachdem die ganze Hocheilsgefellfchaft bis in den folgenden Morgen gezecht und sich angeheuert hatte, geriethen Henry Lansing. einer der geachtetsten Bürger aus dem Eounty Eedar, und der zwanzigjährige John Koch, dessm sehr geachtete und wohlhabende Eltern in demselben Eounty wohnen, einer Neckerei halber in Streit, in dessen Verlauf Koch seinen viel älteren Gegner, einen Krkgsveteranen und ein Mitglied der Grand Army. durch einen Messerstich in das Herz auf der Stelle tödtete. Der Mörder wurde verhastet und in das Eoantygefüngniß in Har tington eingeliefert. Unter dcr fast ganz deutschen Bevölkerung von Hartington herrscht über , den Mord eine solche Erbitterung, daß cS nicht zu .verwundern wäre, wenn Koch mit Richter Lynch'S Hanf Eravatte in verhängnißvolle Berähung kommen ollte. In New York angestellte Nachforschungen betreffs der nach der Weltausstellung geschickten, aber abHanden gekommenen Spitzen der Köni gin Margherita' doji Italien haben durckiauZ kein Licht über die mdSeriose
ttge!e,etth.it verbreitet. Es Ionriie nämlich nur festgestellt werden, daß Die Spiken auf dem Dampfer Kaiser Wilhelm il." in New Z)ork eintrafen, an die ra'ienische Handelskammer consignirt waren und von dieser der Adams Erpreß ;'o. zur Weiterbeförderung über-
geben wurden. Der Superintendent dieser Gesellschaft erklärte, die beiden Kisten, in d:'nen die Spivea verpackt waren, seien mit einer Unmaffe von Siegeln versehen gewesen, welche sich alle in bejer Ordnung befanden und nicht hätten abgelöst oder durch andere ersetzt werden tönnen, ohne daß man dies bemerkt hätte. Die E.preßgesellschaft habe d e beiden Kisten per Penn-sylvania-Bahn unter Zollverschluß nach Ehicago befördert und auch dort feien die Siegel unverletzt befunden worden, so daß nur angenommen werden könne, die Spitzen seien entweder vor der Adsendung von Europa oder nach der Ablieferung in Ehi ao abhanden gekom men; jedenfalls treffe seine Gesellschaft keine Vcrantwortttng. Tie Spil'.e.i waren itt eleganten Kästen verpackt, diese hinwieder in Zinnbehälter untergebracht, die hermetisch verschlossen wa ren, und dieZinnbeh ilter endlich waren in Holzkisten gelegt, die mit etwa 250 Siegeln versehen waren. Die eine Kiste wog 150, die andere 80 Pfund und ihr Inhalt war mit 860,000 ver. sichert. Einer der lautesten Wasfelmucker und Sonntagsheiligen von Orange in New Jersey,' Thomas Stodart, ist jetzt als heillo er Duckmäuser und Heuchler gerichtlich entlarvt! Dieser fünfundfünfzigährige Mann und die vicrundzwnzigjährige Lydia Benson, die kürzlich vor Gericht in Jersey Eity des ungesetzlichen Zusammenlebens schuldig befunden wurden, hat ten an einem der letzten Tage vor dem Nichter-Eollegium zu erscheinen und wurden zu je $50 Geldstrafe verurtheilt. Stodart ist der Ausbund eines Heuchlers. Er lebte mit seiner Frau in Orange, wo er sich als Reformer, Temperenzler und Sonntagsfanatiker aufspielte, bis es bekannt wurde, daß er sich mit einem Mädchen vergangen, das seine Frau zum Nahen angestellt hatte. Er schloß sich dann der Heilsarmee in New ")ork an und kümmerte sich nicht um seine Familie. Selbst das Schreiben seiner an der Schwindsucht leidenden Tochter, welche ihn defchwor, nach Hause zurückzukehren, konnte ihn nicht rühren. Im Mai vorigen Jahres ermittelte die Frau, daß der Gatte die junge Wittwe Benfon, die bei einer Schwester in New s))oxt wohnte und welche Stodart in New Z)ork kennen lernte, besuchte und sich ihr gegenüber als Wittwer ausgab. Jetzt schrieb seine zweite Tochter Jda an den Vatec und bat ihn nochmals, er solle zurückkehren, da ihre Schwester im Sterben sei. Stodart kümmerte sich nicht um d:e Familie und seine Tochter starb, ohne den Vater nochmals gesehen zu haben. Das Paar zzg dann nach Jer sey Eit ). wo es später verhaftet wurde. Nachoem es gegen Bürgschaft entlassen wo. den, floh das Paar nach Newark, wurde aber behufs Processirung nach Jersey Eity zurückgebracht und dort dez i.n Eingang erwähnten Verbrechens schuldig befunden. Stodart hat all' sein Geld verthan und konnte daher die auferlegte Geldstrafe für sich und sein Kebsweib nicht bezahlen. Darum mizsjcn sie nun Beiöe die Strafe ab än.eik. Durch? Fen ster er schoß ein Tramp ein jung verheirathetes Ehepaar in Worth Eounty, Iowa, während die Leute beim Nachtessen saßen, lediglich aus Rache, weil er am Nachmittag sei nes flegelhaften Auftretens wegen vom Hofe gejagt worden war. Der feige Mörder wurde von einer Schaar de-' wassncter Männer verfolgt Das Bett eines Kindes sollte immer so gestellt werden, daß das fcicht von einer Seite kommt. Wenn es von vorne oder hintkn auf den Kopf des Kindes scheint, so kann eS leicht daran gewohnt werden, nv.t den Augen lii schielen. Die Größe der Erde in Meilen wird wie folgt angegeben: Durchmesser an den Polen 7,893, Mitteldurchmeer, 7.911, Durchmesser am Aequator 7,924; Umfang an den Polen 24,315, Mlttelumfang 2,835 und Umfang am Aequator 24,896. Als ein erfreuliches Zei chen von dem gänzlichen Erlöschen des :öemaligen Hasses zwischen Nord und Süd in den Ver. Staaten hat die Ge sellzchaft der Army of the Potomac" von dem Mayor A. P. Rowe im Namen der Stadt Fredericksburg, Va., sie Einladung erhalten, ihre Jahres Versammlung im tünstigen Jahre dirt abzuhalten und zu kommen und noch .'inmal ihre Zelte auf dem alten Lager lilatze aufzuschlagen und die Kriegszei kn dort noch einmal in der Erinne' cung zu durchleben." Wenn die Ein!adung angenommen wird, was kaum ;u bezweifeln ist, werden dort wiederum Blaue" und Graue-, wie nach dem läge von Appomator Eourt House, )er Waffenstreckung des Eonföderirten Heeres, die Zelle und Decken brüderlich ,it einander theilen. Die Frage,-welche Farbe in Zukunft für die Schiffe unserer Kriegsflotte in Verwendung kommen soll, ist immer noch ein Gegenstand der Erörterung in den zuständigen Marine kreisen, und ein. Rundschreiben wird demnächst an die SchlNsbefehlshaber erlassen werden, um deren Ansichten darüber einzuholen. Was Hauptfachlich dabei in Frage kommt, ist die GelderjparniN. FlottenmlNlster Her srit hegt eine große Vorliebe für die weiße Farbe, welche unseren neuen Kriegsschiffen ein so schmuckes An ehen verleiht. Aber die Kosten sind ziemlich bedeutend, da der Anstrich so häufig erneuert werden muß. Die meisten Floitenoffizlere geben der dunkelgrauen oder schwarzen Farbe den Vorzug, weil bei Verwendung derselben Auslagen und Arbeit erlva t werden. Kaufe Mucho'ö Best Havanna Eigari." Aufträge für die weltberühmten Pabst Milwaukee Biere in Flaschen und Gebinden werden in derBranch-Ofsice, No. 224240 Sud Delaware Straße, entgegengenommen. Telephon 1291.
Teutsche LoealnaHrlchte. Alpenprovinzen.
In Goisern wurde ein Mann zu j Frabe getragen, der weit und breit als i Geister im Schuhmacherhandwerke rühmlichst bekannt war. Es war dies Georg Petter, der viele seiner tüchtigften Handwerksgenossen an verdientem Rufe eines ganz tüchtigen und reellen Gefchäftmannes übertraf. Dieser ehren volle Ruf , ging weit über OestereichS Grenzen hinaus, denn Petter, auch Glmsichuster" genannt, hatte bestellte Arbeitern zu liefern nach Deutschland, Frankreich. England, Indien und so gar auch nach Australien. Er war das ttind armer Eltern; der Goiserner Pfarrer HandloS nahm sich um den armen Knaben an und ließ ihn das Schuhhandwerk lernen. Vor Kur zem brach im Wirthschaftsgebäude des Gutsbesitzers Valentin Trampitsch in Bellach Feuer aus, welches dieses Gebäude bis auf die gewölbte tallung einäscherte. Ferner verbrannten circa 1000 Zentner Fourage, 600 Schober Roggen, 500 Schober Weizen, 150 Schober Gerste und 150 Schober Hafer, sowie das meiste Wirthschastsgeräthe. t In Haselbach die ganz jung verhei. rathete Frau Marie Petz, und zwar. wie man vermuthet, in Folge Vergif tunq von Seite lhreS zungen Gatten. Der muthmaßliche Mörder, Johann Petz, sowie dessen Vater, Michael Petz. der auch ernstlich in die Sache verwickelt tst, wurden verhaftet. Der Besitzer Johann Pukl in Robach ist jüngst in Folge einer ArsenikVergistung gestor ben. f In Radkersburg Senior de5 Gemeinderaths und DirectionSmitglied der Sparkasse, Zimmermeifier Wilhelm Rotbmeier. Thüringische Staaten. Großes Aufsehen macht in Altenburg der Eoncurs der Ehemischen Fabrik vorm. Beyerlin & Schmidt. Die beiden Direktoren Schmidt und Belzerlin sind verbastet worden. Schmidt ver suchte sich zu vergiften und wurde in das LandlrankenhauS nach Jena qebracht, wo er jetzt gestorben ist. Die j Unterbllanz wird aus Mindestens 400, 000 Mark geschätzt. In Kahla starb der in ganz Thüringen bekannte Hotel besitze? Albert Müller. Erhebungen über den Saatenstand in den Herzogthümern Eoburg und Gotha haben fol gides Resultat ergeben: Angenommen, eine sehr gute Ernte werde mit der Note 1, eine gute mit 2, eine mittlere (durchschnittliche) mit 3, eine geringe mit 4 und eine sehr geringe mit 5 be zeichnet, so hat im Herzogthum Eoburg Winterweizen die Note 1,0; Winter roggen die Note 1,1; Klee (Luzerne) die ! Note 4,8; lm Herzogthum Gotha Winterroggen die Note 2,4; Klee (Luzerne) die Note 3,1 zu erhalten. Die Som mersaaten sind in Folge anhaltender lcälte und außergewöhnlicher Trocken heit sehr zurückgeblieben. Am 29 ' Januar k. I. werden es fünfzig Jahre, daß Herzog Ernst seinem Vater in der Regierung folgte. Bis jetzt hat e5 der Gewerbeverein in die Hand genommen, für eine würdige Feier des fünfzigjührigen Regierung-jubiläums des Herzogs Sorge zu tragen: in der Bevölkerung Eothas aber giebt man sich schon jetzt der freudigen Hoffnung hin, daß Herzog Ernst, wie er sein fünfundzwanzig jähriges Regierungsjubiläum am 2. Januar 180j hier geseiert bat. so auch das kommende Jubelfest in Gotha feiern wird. In Gotha beging Herr Fried rich Voigt sein 7ojahriges Sängerjubiläum als aktives Mitglied (erster Tenor) der Liedertafel. f Der Rechtsanwalt und Notar tto Weiß mann in Kobura. Die vormaligen Inhaber der Firma Jos. Simon'S ' Vöhne in Kodurg wurden wegen ein ' ir. Ms.tt ,,. I. A ttn Q Tl)- I (UOyiii -cmmium? 51t ir. unu j jjw naten Gefängniß verurtheilt. Königreich Bayern. sJn Deggendorf Präparandenlehrer Otto Riedel. Die Tochter des Schusters Johann Benz in Diedesfeld, NamenS Maria, erhielt dieser Tage eine Gestellungsordre zum Militär, da sie unter dem Namen Martin Benz in die Standesamtsregister seinerzeit eingetragen wurde. In Ansbach wurde das Anwesen des SölonerS Joseph Kratzer durch Feuer zerstört. Der Besitzer wollte noch einmal in den Stall zurück, um eine Kuh zu retten. Unterdessen stürzte der Stall ein und Mann und Kuh wurden unter den Trümmern be graben. Der Einweihung der neuen Augenklinik in Erlangen wohnten die Spitzen der Behörden, viele Professoren und auch auswartigeNotabilitäten, U. A. Geheimrath .Professor Dr. von Rothmund von München an. Der Uebergabeakt warde von dem verdienstvollen Director der Klinik, H:rrn Pro fessor Dr. Eversbusch. mit einer inte ressanten Rede vollzogen. Der Eommissionür Alois Fried! von Eich statt, der von dem Kaufmanne Büschel mit der Beschaffung eines Darlehens auf eine auf 5000 M. lautende Lebensver sicherungspolice und ein LooS betraut wuroe, für sich selbst aber 1200 M. auf die Police aufnahm und das Geld verbrauchte, wurde zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt. Bezirksamts diener Andreas Hoffmann in Fürth erhielt am Tage feines 50jährigen Dienstjubiläums die Ehrenmünze .des LudwigsordenS. In der WallfahrtS kapelle zu Gaimersheim hatte sich die Gemeinde versammelt, um eine Betstunde um Regen zu halten. Durch Unvorsichtigkeit entstand ein Feuer und vier Kinder kamen in der allgemeinen Panik um s Leben. Mehrere Perfonen wurden verletzt. Endlich gelang eS der Feuerwehr, die Gefahr zu befei. tigen. Königreich Württemberg. An dem in Aalen besindlichen Ge burtshaus deS verstorbenen Prälaten Pah! wurde eine hübsche Gedenktafel angebracht, die von der Firma G. Streicher in Wa-seralsingen stammt. Dieselbe erhält die Inschrift Johann Gottfried Pabl erblickte am 12. Juni MGS in diesem Hause das Licht der Welt- und ist mit dem wohlgelungen.'n Reliefbild Pahl'S verziert. In Großsachfenheim brach ein bedeutender Brand US. der das Anwesen des Oekonomen Schwarz in Asche legte. Als der Bauer Joseph Schmidt, aus-Altheim k eulich zum Markt fahren wollte, ging
das ich?ugewordene Pskrd durq und er wurde so heftig auf die Straße geschleudert, daß er sofort todt blieb. t In Fellbach der Gemeindepfleger Al
dinger. In der Gemeinde Eybach brach im sogenannten Felsenthal" in großer Waldbrand aus, der über 15 Morgen Hochwald ganz vernichtete und von den von allen Seiten herbeigeeilten Nachbargemeindcn erst nach angestrengter achtstündiger Thätigkeit gelöscht werden konnte. Der Weingürtner Gotthilf Mayer in Groheppach siel so unglücklich - vom Dache durch d J5 lofe zugedeckte Garbenloch auf die Scheuerntenne, daß er nach wenigen Minuten den Geist aufgab. Das Wohnhaus und die Scheune des GütlerS Gchring in Haufen brannten'total ab. G r o ß h e r z o g t b u m Baden. Der Stadtrechner Lautenschläger in ttarlsruh feierte sein öOjähriges Dienst Jubiläum. Vom Großherzog erhielt er die zweite Klasse deZ Zähringer LöwenOrdens, vom Stadtrath einen Silber vokal mit einer künstlerisch ausgeführten Adresse von den Beamten und Be diensteten der Stadtverwaltung einen silbernen Tafelaufsatz und von seinen speciellen Kollegen von der Stadtkassen Verrechnung ein Album mit deren Photographien. Von der Straskam mer wurde der Ingenieur Friedr. Adolf Bühler aus Tr'iberg wegen an dem Bankhaus deS KommerzienrathS Schneider versuchter Wechselfälschung zu 3 Jahren und 6 Monaten Gesang nik verurtheilt. In Donaueschingen sind drei Wohnhäuser und eine Scheune ledergebrannt, darunter das des Buch binderS Boll, der gegenwärtig auf einer Pilgerfahrt nach Rom begriffen ist. t In Freiburg General-Lieute nant z. D. Sachs, früher Kommandeur einer preußischen Brigade. Von der Strafkammer in Freiburg wurde der Mechaniker Norbert Hettich zu 11 Mo naten Gefängniß und 3 Jahren Ehr Verlust verurtheilt. Steinhauer W. Müller in GrimmelShofenhat sich durch Oeffnen einer Hauptader das Leben genommen. In Haufen i. W. wurde der Grundstein zu einer neuen katholi fchen Kirche gelegt. Das Anwesen des I. B. Sommer in HosSgrund ist dbgebrannt. In Hüfingen hatte Kaufmann Wilhelm Fritschi das Un glück in der Dunkelheit in seinem Hofe zu stürzen, wobei sich derselbe so schwer am Kopse verletzte, daß er bald darauf starb. Tie Eheleute PlaciduS Kreu zer in Hüsingen feierten die goldene Hochzeit. Mecklenburg. f Der Rentner Karl Pingel u Schwerin, der frühere langjährige Be sitzer der Bischofsmühle. Wegen wie verholter Soldatenmißhanolung'en wurden in Schwerin verurtheilt die Unter ofkuiere Heiden und Schneeberg zu je 2 Jahren, ein anderer Unterofficier zu einem Jahr Gefängniß. In Folge Baufülligkeit des RathhausgebäudeS in Tömitz soll dasselbe in nächster Zeit einem gründlichen Durchbau unterzo gen werden. AuS dieser Veranlassung we.rden für die Dauer der Renovirung die sämmtlichen Geschäftsräume der Stadtverwaltung im alten Festung? schulhause untergebracht. Der Apothekergehilfe Tham in Feldberg hat sich vergiftet. f In Goldberg der Ober amisrichter Wilh. Rassau, früher Amtmann in Grabom und Goldberg und nach Abgang des Geh. Reg. Raths von Wickede zum ersten Beamten mit dem Charakter eines AmtshauptmannZ in Goldberg ernannt. Oldenburg. Das Denkmal in Oldenburg für oen verstorbenen Herzog Peter Fried rich Ludwig wird am 6. Juli, an dem Tage, an welchem vor 70 Jahren der Herzog die Regierung antrat, feierlich eingeweiht werden. Die Berhand lungen über die Gebietsabtretung bezm. Ausgleichung an Preußen bei Bant behujz Erweiterung von Wil helmshavm sind jegt zum Abschluß gelangt, so daß sie noch im laufenden Sommer vor den oldenburgischen Landtag kommen. f In Eloppen bürg der beliebte Arzt Dr. Wehage. Während die Frau d.'s Arbeiters Ull mann in Delmenhorst Feuer anzuma chen versuchte, eplodirte die zu Hilfe genommene Petroleum Flasche. Die Frau sowie ihr ljährigeö Kind stan den sofort in hellen Flammen und er litten , so schwere Brandwunden, daß beide nach kurzer Zeit ihren Qualen erlagen. Schweiz. Im Bezirk Einsiedeln sind pro 189s lm Ganzen 119 Wirthschaftspatente gelöst worden oder eins aus rund 70 Einwohner, während die' Gemeinde Lachen, welche keine Wallfahrer in Rechnung zu zuhen hat, auf kaum 50 Einwohner schon ein WirthLpatent auf weist und im Bezirk Höfe auf 50.6m wohner schon ein Wirthshausschild ausgehängt ist. Wie man erzählt, hat der als Korporal in der JnsanterieRekru tenschule in Aarau sich befindliche Jo hannes Minder von Niederdorf bei einem UrlaubsauSflug nach Bern den 730 Pfund schweren Schwengel . der großen Glocke im dortigen Münster 17 Mal mit beiden Armen in die Höhe ge hoben ; mit einem Arm, hob er den sei ben drei Mal. Der muß echtes Mark in den Knochen haben. In Tiefen tasten -wurde die. seit dem Hochwasser von 1883 verschüttete St-. Petersquelle, ein dem Seltener Wasser Ähnlicher Säuerling, wieder gefaßt. Im Wet tinger Weinberg hat man die Wahr nehmung gemacht, daß die letzthin er srorenen Reben schon wieder ausge schlagen haben und bereits vierzöllige Schosse treiben. Dasselbe wird auch aus Baden gemeldet. Einem Bürger der thurgauischen GemelndeWallenwyl Stirnach wurde letzthin das 25. Kind gelaust. . DerErzbischof von Stock Holm hat im Verein mit den Pfarrern sämmtlicher Stad'.bezirke und dem Pfarrer der dortigen ansehnlichen deut schen Gemeinde einen Aufruf 'an 'da? schwedische Volk erlassen, den auch her' vorragende andere Männer unterzeich riet haben. ES handelt, sich um den Bau einer .ErinnerüngSkirche" an bis Konferenz von Upsalä, welche die Re formatiern in Schweden enögiljic
sicherte und deren Gedenken lm lausenden Jah.e gese'.ert wird. Ein Löwe a l s Vegeta ri er das ist entschieden noch nicht dageivescn! Maler Tiescndach. der gegenwärtig in Wien an dem Porträt"
eines Lümen arbeitet, hat von dem Menagerie Besitzcr die Zusage erhalten, er we-.de dem Maler einen jungen Löwen zum Geschenk machen, die schon in di'n nächsten Tagen in der Menagerie zu erwarten sind. Diesenbach ist nun aus die großartige Idee verfallen, einen Löwen bei Milch und Brot auf zuziehen und auch ohne Fleischnahrung weiter zu füttern. Die Ehen werden im Himmel geschlossen. Bei den Jnguschcn. einem der unzähligen Stämme der Kaukasusvölker, herrscht folgender Brauch : Stirbt einem Inguschen ein Sohn, so kommt ein anderer, dem die Tochter gestorben, und spricht : Dem 5sohn wird eine Frau nöthig haben, ich gebe ihm meine Tochter, zahle mir den Brautpreis." Ein solcher Antrag wird nie abgewiesen, ' obgleich der BrautpreiS bis zu dreißig Kühen be trügt. Bei der Theilung der Hinterlassenschaft ihrer Mutter geriethen in Trier die beiden Brüder Bertheil um ein Zweimarkstück in Streit, wobei der ältere dem jüngeren Bruder mit einem Dolchmesser einen tödtlichen stich in die rechte Lunge beibrachte. Der Thäter wurde sofort verhaftet. Sorgsam behütet. Das Zuchtpolizeizericht in Lomiers hat am 10. Jum den ellersuchtSbesessenen El senarbeiter Lehuby zu 50 Franken Geldstrafe verurtheilt, weil er. so oft er in Dienst ging, seine Frau ln einen großen Koffer einschloß. ueber eine ) t lts a nie Himmelsersch?inul!g wird dem Kottb. Anz." aus Bagenz berichtet: Nachmit tags z2 Uhr. also bei Tageshelle und r i- ' soil!ieniq?cin, ging am uollen mn mel eine Sternschnuppe nieder von der Gröfce wie die B.'nus scheinend: sie fiel in senkrechter Linie und hinterließ eine langen, icynurgraoen weiyen milt streifen, der sich erst nach mehreren v 5..r.u . . ' elunoen zerlrauieue uno auslote. Der Himmel zeigte an dieser &Uüt nur einen kleinen durchsichtigen Wol kenschleier und es herrschte fast völlige Windstille. Die Antwerpener Dia mantindustrie wird demnächst einen ge waltigen Ausschwung erhalten durch die ln Austtcht genommene Gründung el nes Diamanten Marktes in dortiger Stadt. Bisher war es ausschließlich die Bearbeitung des Diamanten, welche sich in Antwerpen zu einer blühenden Industrie ausgebildet hatte; der durch schnittliche Jahresumsatz dieser Jndu strie belies sich auch in den letzten Iah ren, trotz des Rückganges der Geschäfte, noch auf 60 Millionen Fron s. Der Markt für die umgeschliffenen Diaman ten befand sich bis jetzt in London, und Antwerpen, Amsterdam und Paris mußten ihren Bedarf an rohen Stei nen aus London beziehen. Um nun nicht länger England tributpflichtig fein zu müssen und um den mancherlei Un annehmlichkeiten und Nachtheilen aus dem Wege zu gehen, womit der Besuch desLondner Diamantenmarttes ver bunden ist.habcn die Antwerpener gro ßen Diamanten - Schleifereien beschlos sen, ihren Bedarf direct aus Afrika zu beziehen.. In der That ist eine erste Sendung von 50,000 Karat Rohdia manten im Werthe von 2 Millionen Francs dire.t aus den Bergwerken von Kimberley in Afrika dort eingetroffen und wurde von dortigen und hollandi sche Fabnlannten, welche letztere in sehr großer -Anzahl nach Antwerpen gekommen waren, ausgekauft. Von jetzt an wird in Antwerpen ein regelmäßiger Diamantenmarkt abgehalten werden und man hofft, daß Amsterdam und Paris ihre Einkäufe fernerhin ausschlietzlich m Antwerpen oesorgen wer den. Schon jetzt werden drei neue, großartige Tiamantenschleifereien ge baut, davon zwei von ersten Pariser Firmen, ein Beweis, daß das Ausland die neue Bedeutung Antwerpens auf dem Gebiete d:r Diamanen-Jndustrie bereits zu schützen weiß. IH Ja, das ist'S Neckte! Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Central Line anwenden, die jet)t allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ash'aid, . Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagervechsel laufen läßt. 'Um nähere Auskunst wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. ' 3a ö. C. P ond, Gen. Pass. und Ticket-Agent, Chicago, 3ll. - Meerschaumpfeisen, lange deutsche seifen, Cigarrenspihen etc. bei S'. MüSo. Ro. 199 OS Wasbinat- n Str. Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." - Die zunehmende Prari? des Dr.. Bark,'?. deS Augen- dnd Ohre Arzte, zwang ,h. nach aröneren RSumtlchkeite umzuziehen, lir uiic "hete deshalb die Siäumlichkeiten im zwr,lcn Stock des .Jron lor-, ll) W. Washington Str., nächst ,u Bowen-Merrill Co's, für fünsZahre. wo er ouöaezeichnet? Otficen eingerichtet har sür die ehandlung: von Auge. Ohr. a'e und SalS und die Anfertigung von rillen, kunstlichen u. aen und die weradkstellung von Schielaugen, so. wie die Operation zur Entkern, des Star vor,nnehmen, ,n Prelsen sur lle erreichbar. oulultin srli und Zedermann eingeladen.
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