Indiana Tribüne, Volume 16, Number 288, Indianapolis, Marion County, 7 July 1893 — Page 2
JlldZana Tribüne. Erscheint Alig lich und S o n n t n g s.
Tie tägliche Tribüne-kostrt durch den Triigei 22 Gent 3 prr Woche, die EonntagS-.Tribüne- 6 EcntS pcr Woche. Beide zusammen 15 SentS'oder 83 CcntS pcrMonat. Per Post zugeschickt in Vor gusbezahlung X prr Jahr. Office : Nö. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 7. Juli 1893 (fefieciasHm.) , Llus der LSeltauSstellttngSstadt. Chicago, anfangs Juli. Nachdem man sich den letzten Nachkommen des Columbus auf spanischem Boden eigenS hierher bestellt und ihn wochenlang fetirt hatte, war es eigentlich ganz an gebracht, . daß auch die U r W e l t auSftellungSstädter, nämlich die 9!achkommen der Jndianerstämme, die einzt auf dem Grund und Boden deZ heutigen Chicago, am Flusse, wo ez stinkt," gehaust haben, zarWcltanZstellunz kommen. In einer Stärke von 61 ttriegern, SquawZ und Pa poosas sind sie in den Midway Plaijance eingerückt, der bereits ein Jndianerdorf aufzuweisen hat, und haben sich in der nächsten Nachbarschaft deZ Chinesenthcaters niedergelassen. Hoffentlich halten sie mit einander bessere Nachbarschaft, als die ältesten Vorsah, ren der Rothhäute aus asiatischem Ao den mit den damaligen Chinesen gehalten haben sollen, und hoffentlich ver Ursachen die indianischen Kriegs- .und Geistertänze und die chinesischen Thea teraufsuhrungen keine allzu große DisHarmonie für das kaukasische Ohr. Ein merkwürdiges Schauspiel bleibt jedenfalls schon das bloße Nedcneinan der dieser angeblichen alten Stammesbrüder. Und mit eigenthümlichen Ge fühlen müssen die Pottawatomies und Winnebagos auf demselben Grund, auf dem ihre Ahnen als Herren gethront, als Curiositäten und Bettler zurückgekehrt.sein, angesichts der Zusammenkunft aller Nationen! " Der Midway Plaisance ist so recht der Hauptsitz der Gegensätze und ihrer Vereinigung zu einem höheren Ganzen, und ich hielt es schon deswegen für be sonders angezeigt, auf obiges Menschen Mosaik hinzuweisen, als gerade jener Theil des großen internationalen 6pa zierwegeö (das westliche Ende desselben) bi5 jetzt von vielen Besuchern noch als Stiefkind behandelt worden ist. worunter auch z. B. daZ Lappländer Dorf, die blaue Grotte von Capri und andere Attractionen zu leiden haben. Aller dingz hat dies seine sehr verzeihliche Ursache. Denn wer einmal im Mid way Plaisanc? bis zum Deutschen Torf" und Alt-W!en" vorgedrungen ist, der fühlt sich gewöhnlich durch allzu starken Zauber festgebannt. Hier ist wohl sein: seine Glieder kommen ihm ungewöhnlich müde vor, der Sonnenbrand und der staubige Weg da brau ßen mögen Andere belästigen, und Nun singt er nur immer: Mehr Bier, mehr Bier! Und kehret nicht wieder nach Hau?. (fvrei nach Simrock.) Bin ich doch selber wiederholt in die,em Banne gestanden, und ich schäme mich dessen nicht! Gelegentlich aber ist X.ot. p.mlt(!M Xn.i it st XrtH ucui uiiuiuiuiy . uuuf 3U uy UUP 11 seine Zelt zweckmäßig eintheilt und auch noch weit westwärts zu dringen sucht. Auf dem Rückweg kann er sich ja immer wieder bei den lustigen Wienern oder im deutschen Dors erholen, ohne (wenn er sich mit ernem retnrn c'ieck" versehen hat) auf'S Neue einen Silberling erlegen zu müssen. Unsere kanadischen Vettern haben nun auch ihren Weltausstellungstag gehabt, worüber Ihnen wohl schon der Telegraphenjunge Einiges erzählt ha den wird. Die lanomirthschastliche Ausstellung der Canucken" gewinnt augenblicklich auch dadurch für die Europäer und namentlich für die Deut sch.-n besonderes Interesse, daß Erstere jetzt hervorragend berufen sind, der im alten Vaterlande infolge der Dürre l,errschenden Futternoth abzuhelfen. Das schläfrige Canada ist doch noch zu Etwas gut, und seme SchulAusstel lung läßt sogar vermuthen, daß es dereinst noch eine geistige Großmacht wer den könnte, wenn seine Rasse .und Sprachengegensäte einmal überwunden sind. Natürlich treten der Canadische Tag und alle anderen besonderen Affären weit hinter den Glorreichen Vierten", zurück! Schon ist er angebrochen, schon naht das bunte Gewimmel und Getöse über der einheitlichen Aegide des ternenbanners, doch der Blitz-Apparat ist schon bereit, Ihnen den Küchenzettel des 4. Juli zu übermitteln, und wahrscheinlich die 22.500 amerikanischen activen Theilnehmer die Weltausstellung besonders zu puffen-, ich überlasse ihm dieses Amt gern, flüchte mich aus dem Getümmel nordwärts in die heiligen Hallen der Kunst. Hier binich neulich in der deutschen und der österreichischen Abtheilung ein - wenig herum flanirt. Es wäre ein un. nützes Bemühen des BriefschreiberS, von einem Kunstwerk zum andern in den achtzig Gllerien des Kunstoalastes herumzuwandern! Nicht einmal, wenn ich blos iatalogmäßig Alles aufzählen wrllte, würde lch sobald damit fertig werden. Und zumal ich heute eigent .lich nur hierher gekommen bin, um mich von dem Gewühleein wenig zu verschnaufen, möchte ich mich einigen TotalEindrücken hingeben, in der Er warlung, gar manchmal noch dieser oder jener herrlichen Schöpfung meine besondere Aufmerksamkeit zu wnhen. Daß Länder wie Oesterleich. Deutsch . land, Italien, Frankreich. Belgien und Holland auf dieser Kunstausstellung glänzend vertreten sind, ist am Ende etwas Selbstverständliches- em Ver gleich zu der Kunst auf früheren Welt äusöellungen ist die überraschende stärter gewordene Vertretung der skandi- . navi'schen Länder sowie Australiens be sond.'rs bemeikenZwerth. Die malende und bildende Kunst -Norwegens und Schwedens macht , den Eindruck einer
vielversprechenden Knoivemeit. welcke in' absehbarer Zukunn eine yerrnqe Blüthe folgen mag. Bei der däni'chen Kunst ist die Knospe schon aufgevrochen, und es ist nur zu bedauern, daß seine Sculpturschöpfungen nicht stärker im Kunstpalast vertreten sind; doch bietet sich in anderen Gebäuden des WeltaussteUungsplatzes einige Ergän zung dazu, namentlich im' dänischen Pavillon des Jndustriepalastes. Daß die australische Kunst bei aller Regsamkeit noch wenig Selbständigkeit hat. begreift sich, doch zeigen die Bilder der einheimischen Flora immerhin origi nelle Auffassung. Von der russischen Malerei läßt sich wenigstens sagen, daß sie die Höhe, welche sie seit wenigen Jahren einnimmt, auch auf dieser Ausstellung würdig' behauptet. Die eigenthümliche japanesische Kunst habe ich bereits zum Gegenstand eines fpcciellen Besuchs gemacht. Welch' großartigen, dankbaren Ge müldemarkt die Ber. Staaten bilden, darüber bekommt man lehrreiche Aus tunst, wenn man die Sammlung aus ländischer Werken betrachtet, welche aus amerikanischen Privatgallerien zeitweise entliehen sind. Einige der berühmtesten ausländischen Maler, z. B. der Fran zose Jeän JranczoiZ .Millais, sind hier viel besser vertreten, als in der eigenen Ausstellung der betr. Länder! Haben auch die Ver7 Staaten auf ibren 35,, 000 Quadratfuß Raum nur sehr WenigeZ aufzuweisen, daS sich über die Mittelmäßigkeit erhebt, so ist.' ihre Kunst Kaufsähigkeit desto böher entwickelt. weSbalb auch ihr indirektes Verdienst um die Aufmun terung der Kunst nicht unterschätzt werden darf! ES will Abend werden, das Menschengewühle hat sich einigermaßen vertheilt, und wir können es wagen, wieder in's Freie hinaus und nach einem Erfrischungsplätzchen zu streben. Aber hübsch auf die Geldtasche Acht gege ben, denn die Spitzbüberei ist größer geworden, seit die Columbische Polizei aus Sparsamsrücksichten vermindert worden ist, und die Langfinger machen sich mehr, als früher, an das Publikum der Ausstellung heran! Doch ist keine übermäßige Angst Vonnöthen, der erste Alarm hat auch bereits genügt, zu Gegenvorkehrungen anzuregen, und so sicher, wie sonstwo unter vielen'Welt lindern, ist man hier auch noch. P.K.
mne fürstliche Erbschaft. Die endgiltige Erledigung deZ an sensationellen Zmischenfällen reichen GliickSburger Erbschaftsprocesses und die Einsetzung deS Herzogs Friedrich Ferdinand, des Schwagers des deutschen Kaisers, in den vollen Besitz deS Schlosses Glücksburg bietet viel interegante Momente. Die letzte Besitzerin deZ Schlosses Glücksdurg. die vor zwei Jahren verstorbene Herzogin Wilhel mine, war die Tochter des dänischen Königs Friedrich VI. Sie vermählte sich 1828 mit dem Kronprinzen, späteren König Friedrich VII. von Dänemark, wurde aber nach kurzer Unglücklicher Ehe von ihm geschieden und hei rathete Ende der 30er Jahre den Bruder des jetzigen Königs Christian IX., den Herzog Carl von SchleswigHol ftein-Glücksburg. Beide Ehen waren kinderlos; der nächste Erbe war Fried rich Ferdinand, der Neffe des Herzogs Carl. König Christian IX. und raf Schack auf Schackenburg bei Tondern wurden zu Testamentsvollstreckern ernannt. . Der Regulirung stellten sich plötzlich eine Reihe von Schwierigkeiten entgegen. Die Adoptivtochter des Herzogspaares, die Jreiin von Beust. die sich gegen den Willen ihrer Adoptiveliern mit dem Rittmeister von Raven verbeirathete. erhob Ansprüche an den Nachlaß. Herzog Friedrich Ferdinand bean tragte gerichtliche Entscheidung und das FlenSburger Landgericht erkannte auf rund eines zweifachen Verzichts der Frau Rittmeister von Raven auf Zu ruckweisung deS Einspruchs. Nunmehr hatte König Christian IX. seinen Vertreter, den Oberhofmarschall Baron von LöwenSfkiöld nach Schleswig ent fandt, um die verwickelte ErbschastS angelegenheit zu reguliren. Nach einer Conferenz des Herzogs Friedrich Ferdk nand ist die Sache erledigt worden. Baron v. L. hat im Auftrage des dä nischen König? dem Herzog die Vervflichtung mitgetheilt, die für ihn aus der Uebernahme des Schlosses Glücksbürg erwachsen, das nicht als persönlicbeS Erbe, sondern als Fideicommiß dem Herzog zufällt: gleichzeitig über nahm Herr v. L. den Theil ber Erb schasi. welcher der dänischen Krone zu sollt, die kostbare Goldtoilette und das Eoldei, die im Gewölbe der FlenSburger ReichSbant aufbewahrt wurden und mit anderen Kostbarkeiten der Erbschaft für fast 200.000 Mark versichert wa ren. Die Goldtoilette, deren sämmtliche zehn Gegenstände und Geschirre auS massiven Golde bestehen und einen Werth von 60.000 M. besien. hat eine interessante Geschichte: 1791 schenkte Dänemark der Königin Sophie Fridertte anläßlich ihrer Vermählung mit Königin Friedrich VI. die Golbtoilette. Als 1813 die rotze 'Finanzkrisis in Dänemark ausbrach, ließen viele.Leute aus ihren Schmucksachen Geld prägen. Auch die Königin beschloß, ihre Werth, gegenstände, darunter die Goldtoilette, zu opfern. Zmeiunddreißig Vertreter Kopenhagen? wollten dies verhindern; f,e kauften die Toilette, die aus Schüi, sein, Kannen, Dosen u. s. w. besteht, und übermittelten sie auf'S Neue de, Königin. Letztere schenkte ihrer Toch ter, Prinzessin Wilhelmine, bei deren Vermählung mit dem späteren König Friedrich VIl. die Goldtoilette. Die selbe sollte nach alter Bestimmung der dänischen Königstochter dem Köntgshau'e wieder zufallen, wenn Schloß Glücksburg in andere Hände über ginge. Dies ist nunmehr geschehen. , . Ds Neueste aus ParlS. Das Pariser Journal" brachte neulich einen phantastisch klingenden Bericht über die neueste militärische Ersindung. die Turpin der Erfinder des Sprengftsffeö Melinit in seinem Gefängnisse zu EtampeS gemacht haben soll. .Das
.leue rlegZwerkzeug", hieb es oa, wird von vier Soldaten bedient, und von zwei Pferden gezogen. Nach sei nem System kann Turpin binnen einer Viertelstunde vier Ladungen abfeuern uns ede Ladunö schleudert 25,000 Ge schösse auf 500 Meter und bedeckt, sich nach allen Seiten ausbreitend, geome irisch 22.000 Quadratmeter. Mit Hilfe dieses Prinzips können Handels fchifa und Fischerböte durch die neue elektrische Waffe den Kampf mit der größten Artillerie der Kriegsschiffe aufnahmen, deren dichteste Panzer unnütz werden. Was die Forts angeht, so bleiben nach wenigen Stunden von ihnen nur Ruinen übrig." So ungeheuerlich.das scheint, so ha den sich der Temps" und der Figaro" durch Turpin davon überzeugen lassen, bar, die Sache auf Wahrheit beruhe. Zu Lande," sagt das letztere Blatt, weiden die häusig so schwer zu über windenden Schlviecigkeiten deSArtillcrie transports nicht mehr e.istiren. Die schweren Belagerungsgeschütze haben keinen Grund mehr, zu sein, denn die neue Waffe wird tn& ihrer außerordentlichen Leichtigkeit eine hundertfach schrecklichere Wirkung üben. Die' Er findung beruht auf der Elektricität; sie stellt sich in so einfacher Form dar, daß Turpin kein Patent auf sie nehmen wird, um sie nicht in den Gemein besiA fallen zu lassen. Er wird sie, wie wir glauben, auS Gründen, auf die wir nicht näher einzugehen haben, ebensowenig dem Kriegsminister unter breiten. Uebrigens ist keine lange Vorbereitung nöthig, um die Erfindung zu verwerthen. Ein Monat wird für Turpin hinreichen, die neue Bewaff nung, die er für Frankreich in Bereit schüft hält, vollständig einzurichten. Sein Geheimniß wird von ihm selber am Besten bewahrt werden " Da ist ja der Mann im Märchen, der nur seinen dreieckigen Hut zudrehen braucht, um tödtliche Schüsse heraus knallen zu lassen, gegen Monsieur Turpin ncch der reine Waisenknabe! . VomJulande. In Oregon wird ein Mann für wahnsinnig gehalten, bloß weil er von nichts Anderem als Religion und Liebe spricht.. Die Lokomotiven der Süd-Pacisic-Bahn werden bald als FeuerMaterial nichts anderes gebrauchen, als Preßsteine, die aus Kohlenstaub und Asphalt gemacht werden. Viele Bewohner der Süd see-Jnseln glauben, daß nur Personen von vollkommener physischer Form in's Paradies eingehen werden, und sie sterben lieber als daß sie sich einer Operation unterziehen. Fünftausend und sechs Einwanderer wurden am 30. Mai von sechs Damvfern in New Vrk gelandet. Es war dies bis dahin der stärkste Einwanderungstag' seit Einführung des neuen RegistrirungssystemZ. . Eha'rkeS W. Dayton. der neue Postmeister von New )ork, ist der hauptsächliche Eigenthümer des Harlem Reporter" eines GesellschaftsJournals. Außerdem ist er ein intimer Freund deZ Kriegsministers Lamont. In Santa Rosa, C al., b f ging ein Italiener Selbstmord, weil er, keine Ausbildung genossen hatte. Er hinterließ die schriftliche Erklärung, daß ein Mann ohne Bildung nicht zum Leben berechtigt sei. Holzläuse suchen nun schon seit Monaten den östlichen Theil von Lancafter County, Pa.. heim, und da man bei Eintritt der Sommerhitze eine unheimliche Vermehrung dieser Baumplage erwartet, hat man sich neuerdings an den Staat um Hilfe gewandt. Mammoth Spring in ArtansaZ. welches die größte Quelle in der Welt sein soll, ist 70 Fuß tief, mit einem Durchmesser von nahezu 200 Fuß. In jeder Minute strömen 65,000 Kubilfuß Wasser mit eintau send producirender Pferdekraft auS der Quelle. Der große Chor, welcher dem MormoneN'Gotte im Tempel von Zion in Salt Lake City Loblieder singt, wird dreihundert Stimmen start zur Weltausstellung kommen und die Gesänge der Mormonen Secte am Mormonentage der aus den 9. September verlegt ist, erschallen lassen. Der fünsteTodeSfäll durch Ertrinken in einer Familie ereignete sich, als neulich in Jersey City der neunjährige Willie Savage beim Spielen in's Wasser fiel und ertrank. Ein Bruder desselben ertrank vor drei Jahren bei Johnstown und eine Woche daraus kamen . seine Mutter und zwei seiner Vettern auf die gleiche Weise um'S Leben. Eine tavfere Frau istMrS. S. Anthony von Mapleton, Ja. Vier Gauner brachen neulich mitternächtlicher Weile in ihr Haus ein, und als dieselben fleißig an der Arbeit waren, bewaffnete sie sich mit einem Gewehr, überraschte dieselben und eröffnete so gleich Feuer, einen sogleich tödtend. Die anderen zwei wurden von ihr sest genommen und im Gefängniß abge liefert. Eypofiti oti Flyer" heiße die auf. d.r New-York Central- und Lake Syore-Bahn zwischen Nem York und Chicago eingestellten. Züge, welche dir besagte Strecke in 20 Stunden zurücklegen. Der erste dieser Züge, legte durchschnittlich 50 Meilen die Stunde zurück. Die Züge dürften die größte bisher auf dem Gebiete der Eisenbahn beörderung erreichte Geschwindigkeit ausweisen. 'Das Leuchtschiff John" im Delaware Bai erhielt seinen ungew hnlichen Schiffsnamen vom Schiffe John von Rantucket" von MassachusettS. das in der Nähe deS Platzes. , wo jetzt das Leuchtschiff , vor An'er liegt, in 1797 unterging. Das Schiff wurde von Stranddieben aus Bridgeton, N. I., bis auf'S Gerippe abgetragen und General ,Logue von Bridzeton. schenkte den Leuchttburm - Departement da? Gllion des Schisses welches sich jetzt vom Dcck des Leuchtschissez erhebt - Die klugen und die ihörichten Jungfrauen werden jetzt in
manchen Städten von der Heilsarmee inscenirt. -Zebn Salutistinnen in lan gen weißen Tüchern tragen kleine Qcl lampen, von welchen fünf hell brennen, die anderen fünf gar nicht; damit füh ren sie daS bekannte biblische Gleichniß auf, während ein Adjutant aus der Bibel die Terworte dazu verliest. Auch in den Straßen Paradiren die zehn Jungfrauen und der seltsame geistexhafte Umulg erregt ziemlich viel Aufmerkfamkeit. Jeder, der jetzt das Staate Departement in Washington besucht, freut sich über die demokratische Art und Weise, in welcher jcht Besucher dort empfang.' werden. Es stellen sich keine ...Tbürsteher und Privatsecretäre mehr zwischen das große amerikanische Publikum und den Staats'e.retär des Landes. Jeder, dcr Hrn. Gresham zu sehen w'inscht. tritt ohne Ausenthalt ein und sagt ihm ohne alle'Formalitä ten. was er zu . sagen hat. Die vier farbizen Bürger, welche zu Secretär Blaines Zeiten die Thüre zu bewachen hatten, .werden jetzt nützlicher mit Eimer und Scheuerlappen in den Corri dors teschaftigt. Der jüngste Prediger im Lande ist ein siebenjähriger Knabe NamenS Rollie Richter, Sohn des Pfar rers Hugo A. T. Richter von New )ork, welcher vor einigen Sonntagen in der North New York Congregationnl sffiiirA" l"in- rft Nr)trt hn
v-. Ms r vwiljl Wi einer jugendlichen Zuhörerschaft hielt. I Da; Wunderkind entledlgte stch seintt Aufgabe zur ollgemeinen Zufrieden heil. Ohne zu stocken, und nur zuwei en einen Blick auf seine Notizen wersend, redete der jugendliche Pastor zu seinen Zuhörern, die zum größten Theile aus Kindern bestanden, eine ganze Stunde lang und begleitete seinen Vortrag sogar mit den ensprechenden iesten. Einhübsches Geschichtchen, welches beweist, was für eine wichtige ckolle in unserem Lande die deutschen Industrie - Erzeugnisse spielen, wird vom Louisville Anzeiger" erzählt: Eine deutschamerikanische Dame, welche der alten deutschen Heimath einen Besuch abzustatten gedenkt, wollte ihrer kleinen Richte in Deutschland ein Ge schenk mitbringen, und zwar sollte eS etwas specifisch amerikanisches sein. Nachdem sie lange mit sich zu Rathe ge gangen war, was wohl das Passendste sein würde, kaufte sie endlich einen Teller. der mit amerikanischen Landschasten. öffentlichen Gebäuden in Washing ton u. s. w. verziert war. Als sie aber ihren Kosser packte, und bei dieser Gelegenheit den Teller noch einmal genau besichtigte, da entdeckte sie zu ihrem Er staunen auf der Rückseite die eingebrannten Worte: Made i , Gesmany". Mer Nichte hat sie nun ein anderes 'c'chenk ausgesucht, aber gefreut hat :ie 'ich doch als Teutsche über dieses j a.ie :ii Ueiinanv". D,utscheSoea!achrlchtt. Provinz Brandenburg. -. . Ein Kre?S von Verehrern des verewigten Kaisers Wilhelm I. will dem selben ein Denkmal im Park zu Ba belsberg errichten. Das Standbild soll den todten' Kaiser im einfachen Ueberrock darstellen mit dem selbstgeschnittenen Eichenstock in der Hand, den er auf seinen Spaziergängen im Park zu tragen pflegte. Ein namhafter Theil der Kosten zur Erricbtung des Denkmale soll bereits von Personen, die dem Verewigten nahestanden, aufgebracht sein. s In ArnSwalde der Besitzer der Zündwaarenfabrik. Franz Sachrow. Der hunderttaufendste Einwobner Eharlottenburgs ist jetzt da. Es ist ein Mädchen NamenS Frieda Elisabeth AgneS Werner, Tochter des PacketbriefträgerS Werner, Kleiststr. 10. Dem Mädchen fällt eine von dem Stadtreth Töbelmann ausgesetzte Prä mie von 300 Mk. zu.. Bei' der Volkszählung am I. December 1890 wurde eine Bevölkerung von 76,873 Köpfen gezählt gegen 42,371 am 1. December 1835. In den letzten 2z Jahren er hielt Charlottenburg also einen Bevöl kerungSzuwachZ von 23,127 Köpfen 30 pCt. r Ter langjährige Stadtrath Bernhard Maywald in Charlottenburg. RechtZanwalt Dr. jur. Joseph Moll in Charlottenourgder schon seit Jahren 'die Rechtsanwaltpraris nicht auS-. übt, sondern. Häusergeschäfte betreibt, ist unter der Anklage des wissentlichen Meineides zu dreijähriger Zuchthaus strafe verurtheilt worden. r Bon der Strafkammer in EberSwalde wurde der Lehrer Regener zu NeuBliesdorf wegen Vergehen gegen die Sittlichkeit zu einer Gefängnißstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten verurtheilt. Auf dem Bahnhof (Qrtschaft Neumecklenburg) brann ten ein Wohnhaus, zwei Ställe und eine Scheune nieder. Der Einwohner Zabel tonnte sich nur mit schweren Brandwunden aus dem Haufe retten, feine Frau mußte mit Haken aus den Flammen hervorgezogen werden; beide sind inzwischen ihren Wunden erlegen. Die von ihrem Manne getrennt lebende Frau .Karoline .Braun- in LandSberg. welche dem Drehorgelspie ler Hauff die Wirthschaft führte, hatt dessen fünfjähriges Töchterchen fortge setzt in so unmenschlicher Weise mißhandelt, daß das Kind nach sürchterli chen Leiden starb. DaS' Schwurgericht verurtheilte das, entmenschte Weib zu 12 Jahren Zuchthaus, j ProvinzOstpreußen. Nicht weniger als vier neue Fabriken (ind in Königsberg im Entstehen begriffen. Von der Handlung Frohmann wird mit der Errichtung eines EtäblissementS vorgegangen, welches sich' mit der Verfertigung von Matten befaßt, die als Umhüllungsmittel für Theekisien,ÄalIen zc. dienen sollen. Von der selben Firma soll daneben eine FlachsbereitungSanftalt errichtet werden. "Ferer wird in der- Artilleriestraße von Mcchaniker:Adam in Gemeinschaft mit anderen eine Spielwaaren und Kar tonagenfabrik erbaut. In der Lizentstraße entsteht eine Fabrik zur Erzeu gung von Segeltuch und wasserdichten Plänen.Fahnen und Wimpeln. Schließlich läßt die Stadt auf dem Hof. der Gasanstalt die neue Ammoniak-Fa'brik errichten. ' ;; " ;
Provinz West Preußen. f Fabrikbesitzer Oskar Gramm in Tanzig. f Der MaschinenbauDire.tor der kaiserlichen Werft, Gch. Aaurath Bauck. Von der Strafe tammer wurde die Kässirerin des großrn deutschen WaarenhauseZ" Kath. Kleinkowski, welche ihre Prinzipale.' die Gebr. Freymann, dadurch um mehrere Hundert Mark geschädigt hat. daß sie alle VerkausSzcttel in ö'l Fällen wieder als Kassenbeläge benutzthat, zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt. f Ebenda: Wwe. Luise Förster, geb. Heft. Frl. Laura Stumpf. Krankenwärter Karl Zielte. Frl. Charlotte Mertz. Frau Martha Löwenberg. geb. Konlchewski, Frl. Jenny Fürstenberg, Prediger der Aaptistengemeinde Robert Röth. t Zu Polnisch-Fuhlbeck der Majoratsbesitzer Eduard Grabs v. Haugsdorf. Unter der Selbstbeschuldigung, seine Frau erstochen zu haben, hat sich der Zimmermann Albert Klawitter in Teutsch'Krone der Polizei selbst gestellt. ProvinzPommern. Die im -November v. I. erfolgte Wahl des MaterialienwaarenhändlerS Borkmann, des Eigenthümers Heinsberg und des Metallarbeiters Schmidt, sämmtlich der socialdemokratischen Partei angehörig, zu Stadtverordneten in Grabow. wurde damals für ungiltig erklärt. Bei der jetzt stattgehabten Ersatzwahl wurden nun die drei Herren wiedergewählt. Ter elfjährige Shn des BrunnenmacherS Stahnte in Saard a. R. hatte sich von dem Zweige eines Goldregenbaumes eine Flöte gemacht; um die Rinde von dem Holze zu lösen, hatte er dasselbe mit dem Mund angefeuchtet und sie nun abgezogen; er erkrankte unter Dergiftung erscheinungen und starb, ehe Hilfe gebracht werden konnte. Pr ovinz Sch leswi gH o l st ein. Dieser Tage hat die Einweihrlng des Denkmals für Lauritz Skau auf SkamliegZbanke stattgefunden. Der pensionirte Briefträger Meier ist in Jtzehoe im so selten erreichten Alter von 102 Jahren sanft entschlafen. Im Kieler Hafen wurde ein Ruderboot des SchiffsjungenSchulschiffeS Moltke" von dem Dampfer .Helene" angerannt. Die. in dem Boote befindlichen Schiffsjungen, über zwanzig an der Zahl, stürzten sämmtlich in's Wassern Sieben davon fanden den frühen Tod in den Wellen Die Strafkammer des Kieler Land gerichts verurtheilte den praktischen Arzt Dr. Feldmann, früher in.Rends' bürg, wegen fahrlässiger Tödtung einer Wöchnerin zu drei Jahren Gefängniß. . Provinz Hannover. In Hannover wurde vordem Schwur gericht ein interessanter Fall verhandelt. Es handelt sich nämlich um den früheren MagistratSsecretär Friedrich Kieckbach aus Berlin. Als solcher war. er biS 1876 angestellt, verlor aber seinen Posten wegen einer Reihe von Unterschlagungen, die ihm eine längere Ge fängnißstrafe zuzogen. Hiernach kehrte er feiner Baterstadt den Rücken und betrieb dann in Wien. Dresden, Leipzig, Frankfurt a. M., München, wo er im December vorigen Jahres verhaftet wurde, hier und an anderen Orten daS Gewerbe eines Hochstaplers mit eben so. viel Energie, wie Talent, denn er trat wie ein vollendeter Gentleman auf, be herrschte verschiedene sprachen und Dinlekte, während er es zugleich verstau, jede Handschrist nachzumachen, wovon zahlreiche Beispiele vorlagen. Daneben benutzte er jede Gelegenheit, die sich ihm bot. Briefbogen und Couverts mit Firmenstempel, Siegelmarken ' und Stempel zu stehlen, die ihm selbstver stündlich große Dienste leisteten, und faßt man das Alles zusammen, so sieht man, daß ihm nichts zu einem Hoch stapler ersten Ranges fehlte. Als so!cher hat er denn auch fleißig mit Erfolg gearbeitet, indem er durch zahlreiche Fälschungen von Wechseln die sonstigen Urkunden, im Zusammenhang mit Betrug und Unterschlagung, Kreditinsti tute und Privatprfonen zum Theil um bedeutende Beträge schädigte, nebenbei auch nicht verschmähte, durch die bekannten-KautionS und Heirathsschwindeleien unbemittelte Personen in schamlosester Weise um ihre Ersparnisse zu bringen. DaS Urtheil lautete auf zehn Jahre Zuchthaus nebst den üblichen Nebenstrafen. Provinz Westfalen. DaS Stadttheater i Münster, in welchem vor einigen Jahrzehnten Meister Lortzing den Taktstock schwang, ist jetzt von der Stadt an eine Weißwaarensirma als Lagerhaus vermiethet worden. Zum Director der Ge werbebank in Arnsberg ist der Buch druckereibesizer Th. Stein gewählt worden. Durch ein Schadenfeuer ist in Beverungen die Griesbach'sche mechanische Weberei vollständig einge äschert worden. Der bei der Firma G. Krämer in Bielefeld in Stellung gewesene Buchhalter Karl Müller hat sich in der Nähevon Vier chlingen" erhängt. D Schneider . Julius Schönefeld in Bochum hatte mit der Tochter der Wittwe Schiermann ein LiedeZverhültniß angeknüpft und war dann nach Wiesbaden übergesiedelt. Kürzlich kehrte er zurück, um seine Braut zu veranlassen, ihm dorthin zu folgen. AlS das Mädchen davon nichts wissen wollte, gab er auf feine Braut, sowie auf deren herbeieilende Schwester
mehrere Revolverschüsse ab, die letzte.1 r i ;xc . v . r:x i .1 r n I KUgCl UJ0B et uuna im C10I ;irt OK Brust. SchZnefeld starb bald nach seiuer Uebersührung in dp 5 Krankenhaus, die beiden Mädchen liegen schwer verletzt darnieder. Provinz Hessen-Nassau. Die Heil- und Pflege-Anstalt Eich. berg hat den Horneck'schen Hof" am Scharsenstein gemiethet und läßt das Wohngcbäude zur Unterbringung von 12 bis 14 weiblichen Geisteskranken Herrichten. . In der Gemeinde Kiedrich sieht man nur ungern diefe Anftedlung. Gleichzeitig ist das umgehende Gerücht gemeldet, daß wegeu Ueberfüllung der Irrenanstalt Eichberg Geisteskranke aus derselben in Vrivatvsseae aeaeben und damit ehemalige AnftaltSbedienstete be-! dacht werden sollend Die Gemeinde Äerna bat veam der üIerkülltenSu-
le (über 180 Kinder) schon seit fahren um Anstellung eineS zweiten Lehrers nachgesucht. Tiesem Wunsche ist nun endlich Rechnung getragen worden.' K ö n i g r e i ch S a ch s e n. .Die städtisan Collegien in Aue ha ben die Einführung einer Viersteuer beschlossen. Die Exportfirma Uhle & ifo. in Cappel, früher in Chemniß, ist in Zahlungsschwierigkeiten- gerathen. D:e Verbindlichkeiten betragen ca. 670, 000 M., denen 120.00) M. Aktiva gegenüberstehen. Für das in Chem nitz zu errichtende Denkmal für Kaiser Wilhelm l. sind zur Zeit schon 84.000 Mark vorhanden. Da hierzu noch die Zinsen in Höhe von 4 Proeent jähr lich und bie.Ertrügnisse der Weisbachstiftung kommen, so wächst das Capital jährlich um etwa 5000 M. und wird in wenigen Jahren die Höhe von 125.000 Mark erreichen. , Als Platz für dieses Denkmal ist nunmehr der Chemnitzer Marktplatz bestimmt, während der kunst volle Saxoniabrunncn, der erst aus den Markt kommen sollte, nunmehr auf dem Roßmarkte aufgestellt wird. Dem Sparcassen-Controleur Wolf'schen Ehepaar in CH?mnitz wurden innerhalb weniger Taae sämmtliche vier Kinder im Alter von 12, 10. 0 und 2 Jahren durch die DiphtheritiS entrissen Provinz Schlesien. Einen fast gemeinsamen Tod hat in Landeshut das Maschinenführer Scholzsche Ehepaar erlitten. Der bejahrte, immer noch rüstige Mann, hatte sich in den letzten Tagen eine Blutvergiftung zugezogen, welcher er erlag. Der Schmerz und Gram über den Verlust bat die Gattin nun so ergriffen, daß dieselbe am nächsten Tage ihrem Gatten zur ewigen Ruhe gefolgt ist. Die Enthüllung des Schubert-Denkmals an der Promenade, zwischen Linder. und Gartenstraße in Liegnitz hat jetzt stattgefunden. s In Liegnitz: Lo5omo tivführer P. Schinke, Zahlmeister Rud. Felsch.Frau Oberstlieutenant v. Brunn, geb. Scherbening. Spediteur Karl Leupold, Kräutereibesitzer E. Berger. In Sirgwitz brannten die Besitzungen des HäuS ers Anders und des Stellen befitzers Sommer vollständig nieder. Bei Sommer, welcher Gemerndevor steher ist.' wurden die Gemeindeakten ein Raub der Flammen. In Schleife brannte das Tischler Masula'sche Wohnhaus nieder. Die Eheleute, welche in den oberen Räumlnbkeiten des HaufeS schliefen,' fanden in den Flam. men ihren Tod. f In OelZ: Gcheimer RegierungSrath Troschke. Provinz Posen. ' In diesem Jahre haben die Warthe bei dem Grenzort Porgorzelice biS jekt ungefähr 80 Flöße mit-160 Flößern passirt. Nach übereinstimmenden Nach richten wird die Zahl der in diesem Jahre zu erwartenden Flöße hinler der des Vorjahres beträchtlich zurückbleibn. Es werden im Ganzen nur etwa 300 Flöße mit ungefähr 600 Flößern erwartet und man nimmt an, daß sämmtliche Hölzer bereits Jani Posen passirt bähen. Ja, daS ist'S Rechte!
Das ist ein Ausdruck, den das rcisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend sindet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwende, die jetzt allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minncapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich gbgehenden Züge und deren schöne Ausstaltung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. - Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagenwcchsel laufen läßt. Um nähere Auskunst wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. Jas. C. Pond, , Ge,. Paff, und Ticket-Agent, Chicago, 3ll. Theodore Stein, Nachfolger von W. T. Änderson. Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. fto. 66 Ost Market Straße. InbianavoliS. .nd. Eleetrieität , und spezifische Medizinen, für alle chronischen Krankheiten. BeHandlung für eine Woche zur Probe iFn?paL fnr rrtrn s?rrtnfnitri nfriinf I I 1 M w f v v v vww'ivi 'lj.JZ...nZ JtuJt ,....!
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