Indiana Tribüne, Volume 16, Number 286, Indianapolis, Marion County, 5 July 1893 — Page 2
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IitdZnna Tribüne. Erscheint iiglich xib SottttfaflO.
Tic tsigli-tc .Tribüne" koste! durch den Träger 12 Gent J prr Woche, die SinntagSTribüne" 6 QtvM pcrWocde. Beide zusaiNmen IS Cent oder Cents pcrMonat. Per Pcft zugeschickt in Vor, ausbczahlung k.'pcr Jahr. Ossice : 9ic. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 5 Juli 1893 (SecUrorleT.) WeltauSstellungSstadt. Oon der Chicago, am Vorabend des Glorreichen".' Nur noch ein emziger Festtag der Weltausstellung mag die großartige deutiche Feier vom 1;. uni noch überbieten, und aroar mit Hilfe der Teut'cken selbst, nämlich die Vierte Juli-Feier. Was die Mäßigkeit- anbelangt, so dürfte dieseAnnahme sich:? lich zutreffen, obwohl ein großer Theil der Gartenstädler selber es vermuthlich vorzieht, und zwar aus gutem Grunde, an diesem hochgesährlichen Tag sich nicht allzu weit von ihrem Heim fortzuwagen. aCb bezüglich vornehmer Gediegenheit dasselbe geleistet wird, wie am Teutschen Tage,' bleibt zu entscheiben die Teutschen, resp, die Teutschameri'aner. werden sicherlich auch bei diesem gest sich alle mögliche A!ühe geben, und es ist nnr zu wünschen, daß Ändere nicht verderben oder beeint.üchtigm, was Jene gutmachen. Cs be steht in den angloamerikanischen Kreisen offenbar wenigstens der aufrichtige Wunsch, zu dem' großen patriotischen Fest nicht blos durch plumpe Sensation beizutragen. . Wünschenswerth wäre auch, daß die Amerikaner sich an diesem Tag den ausländischen Weltausstellungsgästen in jeder Hinsicht von vortheiihafter Seite zeigen. Dahin gehört auch z. B., daß sie sich mit der WeltausstellungsPolizei fernerhin keine Blöße mehr 'geben und die bereits zu Tage getretenen Mißstände abstellen. Tie Behandlung des Vertreters von Paraguay durch einen jener dummen und frechen Lümmel, welche leider unter den Columbi'schcn Garden" nicht schwach vertreten sind, hat noch immer einen recht pein lichen Eindruck bei den auswärtigen Gästen und Ausstellern hinterlassen, der nicht verschwinden wird, ehe der betreffende maskirte Nationalka'ffer den Laufpaß gekriegt hat. Daß Hr. Haß. ler die Ausstellung von Paraguay im Ackerbaupalast und in mehreren anderen Gebäuden dieserhalb geschlossen iült, ist ncch das' Geringste an der Sache. Seinem Protest haben sich 17 große Lander angeschlossen, darunter auch Deutschland, Oesterreich und die Schweiz, und das mit Recht; denn sogut wie ):. Haßler, kann jeder andere auswärtige Vertreter beim Ordnen der Ausstellung seines Landes verhastet U3) insultirt werden. Der Vorfall zeigt wieder einmal, daß viele Söhne unsere sreien Republik sich im bunten Nöcklein noch toller geberden können, als der aufgeblajensteeuropäische Klein Bureaukrat. Hoffentlich wird man nicht mit aller Gewalt den Vertretern des Auslandes ähnliche Begriffe von unserer Besten" beibringen, wie drei jüngst der Freiheit und der Weltaussttll'ungsstadt zurückgegebenen Männer und ihre Freunde sie gehegt haben und wahrscheinlich noch hegen Die lateinisch-amerikanischen Nationen treten in den letzten Tagen überl.aupt auf der Weltausstellung mehr in o.ii Vordergrund, sowohl die von Ssüd und Mittelamerika, ie die von den westindischen Inseln. Der endlich auf ixn P!an getretenen brasilischen Ausste iung wurde bereits eingehend Cr innng gethan, ebenso der mexikani sijsn. Venezuela, Guatemala und l'starica machen jetzt auch von sich re den. Bei den meisten'dieser Nationen sind, wie nicht anders erwartet werden tä!in. weniaer ihre nduitrle- und .unsterzeugnisse, als ihre Natur vrodte und ihre interessanten Alter thümer bemerkenswerth, die zum Theil ni'd) aar mit weiteren reuen vor Auaen geführt worden sind. Costa nca hat ein besonders beachtenswertheS RepräjentationZgebaude an der tont) ftite der nördlichen Lagune aufgerich tct. welches die Gestalt eines alten Az te.'entempels hat und von einem Garten umgeben ist, der einen der schönsten auf de.n llLeltausstellungsplatze bildet und eine vollständige Sammlung von Palmen, tropischen Farnkräutern nnd anderen einheimischen Pflanzen enthält. Das Gebäude selbst ist mit allerhand nationalen Erzeugnissen und Curiositäten gefüllt. Costarica nimmt auch am 4. Juli theil und wird ihn.auch so festlich begehen, wie seine Mittel es erlanden. Viel Aehnlichkeit mit der Ausstelluna von Costarica hat diejenige von Guatemala; auch sie umschließt e,nen kleinen Blumengarten, und eine besondere Attraction bildet daneben ein freier, wenn auch beschränkter KaffeeÄuSschank. Venezuela ist so gut repräsenhrt, rote es diesem noch stark unter den !achweh?n seines jüngsten verheerenden 'Bürgerkrieges leidenden Freistaat mögl.ch war, und gibt sich Mühe, zu zeigen, daß es ein besseres Loos verdiente. An seinem Vierten Juli der zufällig z der fünfte ist hat es sich in seiner ' vollen Glorie zu zeigen vorgenommen. Sein Gebäude ist schon allein wegen jdcr Bildergallerie sehenswerth. ) L .Der Besuch des Weltausstellungs-vlat-.cs ist jetzt anhaltend ein so erfreusicher, daß das Raben gelrächze der Pe,. stmisten vou selbst verstummt ist, und luch der Sonntagsbesuch dürste sich tron der niederträchtig:, unpatrioti.Zschen Wühlerei der kiesigen News" Ijeben, fodald der Zutritt an diesem Tage etwas wohlfeiler gemacht ist, wie cs sich wegen der stark beschränkten Schaustellungen von selbst verstehen sollte. Immerhin behauptet der zah ' l'nde Sonntagsbesucher ichon jetzt seine " Höhe von Gu',000 und darüber; die "Hetz- und Boycottbestrebungen haben Wenfalls ihr Aeußerstes erschöpft. Der (-tänkerer der .New"' aber bitte t
krfca-.'j':
wahrlich vttLient. bn Der Vierten 1juU Parade in einem Theer- und FedernSchmuckgcwande mitgesührt zu werden! Alles in Allem betrochtet, ist die amerikanische Vertretung aus der Weltausstellung eine bei Weitem nicht vollständige. Die meisten großen Korporationen,' abgesehen von den Veförderungs - Korporationen, glänzen durch völlige Abwesenheit, so die (zarnegie-Frick'sche Gesellschaft, die Standard Oil Co., das Zuckersyndicat und viele anderen. Ich bin allerdings bis jetzt der Einzige, der nach ihrem Verbleib fragt, und das zeigt wenigstens, daß sie nicht schmerz lich vermißt werden. Tie Welt und die Weltausstellung dreht sich auch ohne sie. P. K. Eroberungen deö Meereö. SrtfftTmAtimnMi an allen QccanZüsien :
der alten und neuen Welt haben längst Innere seines Auges, seine Zunge haergeben, daß die Gewässer der Meere in den dieselbe Farbe, er ist in einem neuerer eit ldas nriftt. neu vom aeo- i Worte der blaueste Mann- in den
loaischen Standpunkt aus) beoeu. ' . . . ' . , t tend gestiegen sind. Bezüglich der iZu , und Westküste unseres Landes ist dies ; besonders klar erwiesen worden. ' I
Die frühere Küstenlinie von Neu- i warm, im zayretang an epliepiliqen chottland bis herab nach Florida und ' Krämpfen und nahm, um ihrer WieIM den Golf von Mexico herum licgen ' verkehr vorzubeugen, eine große Menge
beututaae we t draußen in der See; , . - . - . . ' d-r ehemalige Vorstrand da elvst liegt ' i Wasser begraben. Auch an unseren restlichen Gestaden bestehen ähnliche Verhältnisse. Von Columbiafluß bis nach der Behringsstraße haben wir i
180 bis 250 Fuß unter dem Ocean. die Einwirkung des Lichtes derjelden zene und die ehemaligen, ihm vorgelagerten !blau?chwarze Farbe gab, gerade wie Untiefen sind unter 500 bis 600 Fuß ! auf den Platten der Photographen ge-
emen weiten Meeresvorstrand, der von Marks in dem Hanie von Edgar Binflachen Gewässern bedeckt ist, und weit ' cent, mit dessen Nichte er allzu intim draußen sind die steil abfallenden geworden war und der er die Heirath Bänke der früheren Küstenlinie zu fin- ! versprochen hatte. An einem Morgen
den. .n den Untiefen findet man . 200 bis 300 Fnß unter dem Wauer noch ausaedehnte Holzunaen vor. Dasselbe läßt sich von vielen anderen Gegenden am Saume der Oceane jagen, und die Tiefe-Verhältnisse der heutigen Meerestheile sind überhaupt wesentlich gleich. Der Continent Atlantis", welcher jetzt mit Ausnahme der AzorenInseln ganz unter dem Atlantischen Ocean liegt, ragte einst ziemlich hoch über die Wasser' des O.eans empor, onst könnten sich jene tiefen Schlucht ten. Berge, Löcher und Wasserlüufe, wie man sie heute kennt, überhaupt nicht gebildet haben. Ist nun das Land überall in das Wasser versunken, oder ist das Wasser gestiegen? Manche Geologen haben das Erstere behauptet, doch muß uns das als Unmöglichkeit erlcheinen. Alle Umstände weisen sicher daranf hin. daß Nch das Wasscr plötzlich und ungefähr überall aleichzeitia verliest hat. Eine Land Revolution aber, wie sie hierzu crs.rderllch wäre, hat lnder geoioglscycn Neuzeit osenbar nicht stattgefunden. Unvermeidlich erzcheint daher die Annahme, daß die Wasser über das Land gestiegen sind. Ein tolches tcigen von övv dis ouu ,,uy m allen Oceanen mußte von oben herab ermög' licht worden iem. und Wolkenbildungen, wie wir sie heute haben. .HZtten dazu nicht hingereicht. Der Zuwachs muß durch Wajjersturz aus qronen 9!r bclzonen außerhalb unserer Ätmosphre c:e,ommcn sein, Aus Gürteln oder Ringen, w.e sie ja noch heute d.'n Saturn und andere Planeten umgeben und unter aewinen Vcryältnliien zu brechen scheinen. Gewiegte geologische Forsch-'r versichern uns, und eine Menge Funde w-isen darauf hin, daß ein Dcittel Nordamerikas, ein großer Theil des nördlichen Europa, fast ganz Sibirien, ein bedeutender Theil von China und andere Theile Asiens, zur gleichen Zeit unter Wasser, und zwar unter Süßw asser, gesetzt wurden. ' Das ganze thierische Leben auf diesen weiten Ge-. bieten erhielt ein Sturzbad, und manche Gattungen wurden vollständig vertilgt. Auch wurde ein Theil des thierischen Lebens im Ocean durch plötzliche änderung von Salzwasser in Süßwas--er vernichtet. Man hat hierfür namentlich in nordisch. Gegenden Amerikas und Asiens uice Anhaltpunkte gründen. Hier waren wir wieder an der sog. Sintfluth angelangt. Verschiedene Fragen, z. B. wic das Brech.'n solcher Nebelringe überhaupt möglich wird, sind noch nicht zu Aller Befriedigung beantwortet, mögen es aber noch werden. Umgeben von diesen Neb.'lringen, muß die Erde einem beständigen, ungereuren Treibhaus geglichen haben; auf o.,s Brechen der Ringe folgte plötzliche Kälte in den nordischen Breitengraden. Das Treibhaus - Zeitalter war das edenbafte": es folgte seinerseits, unter dem Einsluß des nahen Mondes, der Eiszeit. Hesscndarmstiister nach TexaS. Man braucht nicht zu befürchten, daß eine neue HeneniNvaston nach den Ver. Staaten mit jene gesürchteten Schaa ren etwas zu thun hat, welche in engli lchem Solde, von gewissenlosen deut chen ..Landesoätern" an die Briten verschachert, den Vorkämpfern der neu gebotenen amerikanischen Freiheit schrecken und Haß zu gleich einflößten. Die Einwanderung, um die es sich cute handelt, ist durchaus niedlicher !atur. und wird sehnlichst im großen Staate .eas herbeigewünscht. bereit scheinen die Verhandlungen, wiUut der County Commissar Georg Gramer znr Besiedelung des großm und fruchtbaren County McLellan mit Landleuten in Hcnen'DarmUadt ange knupst hat. von tzrsoig gekrönt zu sein. Vorläufig kommen zwölf a milien herüber, welche im August eintreffen werden. Man ist überzeugt. daß denselben ihre Freunde bald folgen werden. McLellan wird als eme Ge gend von vorzüglicher Fruchtbarkeit ge sichert. Zu ihrem letzten un wider ruflichen Abichled" kommt die Patti in ngchüen Oktober nach Amerika. M Auftrage für die weltberühmten Pabst Milwaukee Biere in Flaschen und Gebinden werben in derBranch-Ospce No. 224210 Süd Delaware Straße entgegengenommen. Telephon 1291
Von: Lttlattdit Die Philipp! ne n Inseln erportiren jährlich mehr als hundert-! tausend Cigarren, beinahe dreitausend Tonnen Kaffee und 220,000 Tonnen Zucker. Bengalen in Indien hat jäh. lich drei Ernten, Erbsen und Öelsamen im April, frühen Reis im September und die große Reisernte im December. Eine große Volksfeier hat anläßlich der Eröffnung der Dampfschifffahrt auf dem Trinity River zwischen Dallas, ZecaZ, und der Bai von Galveston stattgefunden. Der erste anlangende Dampfer, der Harvey", brachte eine Ladung Baummolle. E i n K e n t u es i e r, d e r a l s Pa ticnt in einem Staatshospital liegt, ist von Kopf bis Fuß blauschmarz wie ein
Ofenrohr. Seine nlnaernaael. das !Ver. Staaten. Die Aerzte erklären. ' ? 1 f 1 . w . oa er msoige von ergisinng ourq Höllenstein seine menschliche Farbe der loren habe. AZbridge. so heißt der fW 1 i aurgeio,ien vouennelns. oer lieg au--Ist' . V ... i. .L!.i.l. . V w .. 1. mayng in oer viu uoicpic uno oura, v i r r w k.i. . : - - . schieht. Wie Weiber zu Hyänen' 'wurden, beweist ein Vorfall auS San Diego, Cal. Dort wohnte ein gewisser wurde Marks von Vincent aus dem Bett geholt und nach einem anderen Zimmer geschleppt und gefesselt, worauf Vincents Frau und eine Nachbarin ihn aus die furchtbarste Welse mit spitzen Stöcken mißhandelten. Die Augen wurden ihm beinahe ausgerissen, die Zunge halb durchgeschnitten und andere schwere Verletzungen zuge fügt. Das Mädchen zwang man, an den Grausamkeiten theilzunehmen. Nachdem wurde Marks zwei Tage lang unter Drohungen ln seinem Zimmer estgehalten, bis auf erstattete Anzeige ein Pollziit eine Äetreluna und Die Verhaftung der Furien bewirkte. In Toledo, O.. sind etwa dreißig Händler mit Schulbüchern mit dem dortigen Schulrath in einen crbiterten Streit darüber gerathen, das dl? aenannle Behörde beichlouen bat. die sämmtlichen Schulbücher selbst im Großhandel zu beziehen und an die Schüler zum Selbstkostenpreise abzugeben. Etwa dreigig Bücherhändler nnd zu dem Zwecke zusammengetreten, den iÄchulrath lin Rechtswege zum Ausgeben teines Planes zu zwlnaen. indem ie behaupten, daß der betreffende schulräthliche Beschluß aller gesetzlichen Grundlagen eiltdehce. Das Gesetz er mächtige den schalrath nur, die Kinder von Armen mit Schulbüchern zu ver sehen. Der Schulrath bestreitet die gegnerischen Anführungen und will den Proceß in vollem Jnstanzenzuge vor den Staatsgerichten ausfechten. Der Pro.eg ist insofern von allgemeinem Interesse, als fast in allen Nordstaaten nie gesetzlichen Bestimmungen übt? die Versorgung der Schüler mit Schul büchern die gleichen sind. In M anheim in dem denn. fylvanischen County Lancaster wird alljährlich die Miethe für eine Kirche in Gestalt einer rothen Rose entrichtet und dieses Rosenfest fand auch an einem der letzten Tage wiederum statt. Es ist ein Fest zur eler des Andenkens an den Gründer des Ortes. Baron Wilhelm von Stieget, welcher im Jahre 1772 den Bewohnern den Grund und Boden schenkte, auf welchem ich jetzt das stattliche Kirchengebäude erhebt. Der Preis, welchen Stiege! für den Grund und Boden zur Beobachtung der gesetzlichen Form forderte und erhielt, hatte zwölf Schjllinge betragen und außerdem wur.de eine Miethe in Gestalt einer ro then Rose ausbedungen, welche auf Er fordern alljährlich im Juni zu über reichen ist. Die Urschrift dieses Ab kommens befindet sich zur Zeit im Besitze von John Ensminger, dem Redacteur des Manheimer 5entinel" und Schri't führer der Kirchengemeinde. Die dies jährige Festseier bestand in der Ueber reich ing einer rothen Rose an Frau Loyer, eine alte Dame aus Harrisbnrg. welche eine Urenkelin des Baron stieget ist. ferner in Re)en, Musikauf führungen und der Einweihung eines Brunnens zum Andenken an den Baron Stieget. Beinahe wäre in dem Dörf chen East Windsor Hill am Connecticut einige Meilen nördlich von Hartfort, die sän'zig'ährige Charlotte Clapp, eine sehr geachtete alte Jungfer, das Op'er einer gefährlichen Slnnestäufchilng geworden. - Sie leidet an relj giösen Wahnsinn, hält sich für eine verlorene eele" und glaubt, daß sie vom Himmel ausgeschlossen sei und nicht sterben und begraben werden könne. Im Verfolge dieses Wahns hat sie schon wiederholt den Versuch g in acht, sich in einem eigenhändig ge gradenen Grabe zu begraben. Im vo rigen Früh'ahre wurde sie einmal ver mißt und schließlich in einem drei Fuß tiefen Grade dabei betroffen, als sie im Begri j'e war, mittels einer Hacke den ausgchobcnen Erdboden auf sich zu zieden und sich darunter zu begraben. Kürzlich stand sie in der Nacht aus dem Bette auf. kleidete sich stillschweigend an und entwischte aus ihrem Schlafzimmer. Als ihre Abwefenheii entdeckt wurde, wurde nach ihr gesucht, und schließlich wurde sie fast vollständig be graben aufgefunden. Nach einer, kürzlich vom Bundesschatzamte getroffenen interessanten Entscheidung in Bezug -auf das EinwanderuflgSmesen, die dem Board of JnspectorS" qlö Präcedenzfall nunmehr in ähnlichen Fäl!ey zux Richt ichnur dienen wird, dürfen Txferteure landen. Mit dem Damvfer ..CbarleS Nartel" traf kürzlich der 49 Jahre alte if rtlitt(r Tinrnint -r nrritt it? sCl!I Italiener Domini.o Mercuri auf ElliS slayd .ein und wurde zurückaebaltey.
da sich herausstellte, daß ek iN seittet Het math eine einjährige Gefängnißhaft verbüßt hatte. Während des Verhörs, das Mercuri vor dem Board of In spectors- zu bestehen hatte, stellte sich heraus, daß derselbe lue genannte Strafe wegen Tesertirens auZ der italieni''chen Armee verbüßt hatte. Der Board of JnspectorS" verfügte nun die Zurückfendung des Mercuri als eines Er Sträslings. Gegen diese Entscheidung appellirte Mercuri beim Schar.amte in Washington und dieser Tage' traf die Entscheidung desselben ein. Nach dieser sind Vergehen gegen das Militärgesetz fremder Staaten nicht als solche zu betrachten, deren Verüber im Sinne der Einwanderer-Gesetze als unerwünschte Einwanderer gelten lön ncn, die Entscheidung des Board of Znspectors" sei daher anfgchod.'n und Mercuri das Landen zu aestatten. Als die Ueberlebenden
vom Kriegsschiffe Sultana". das in 1863 aus dem Mississippi mit dem Verlust von achtzehnhundert Menschenleben in die Lust gesprengt wurde, kürzlich in Maryville Tenn., ihre jährliche ge sellige Zusammenkunft hatten, wurden die Anwesenden nicht wenig überrascht, als ein gewisser JameS Lawton erschien, den man zu den Todten gezählt hat'.e. Von je tausendGe istlichen sterben im Alter von Ab bis 05 Jahren jährlich nur 15.93 Prozent, von je tausend Aerzten hingegen 28.02 Pro zent. ZN anocren 'uorien. Sie 'viero lichkeit der Aerzte ist beinahe doppelt so groß als die der Geistlichkeit und dieses Verhältniß steiacrt sich noch immer. ll verschiedenen Tyellen von Missouri ist die Heerraupe in großen Massen aufgetreten und von derselb n bereits großer Schaden angerich tvt worden. Die Raupen haben in den letzten Tagen so überHand genommen, daß in manchen Districten die Heuernte vollständig ve.nichtet wird. Besonders haben die Farmen von Fred. Bouquet in Meramac Township, von Wm Ossendorf am Wild Horse Creek, von has Steiner bei Melrose, von Capt. Fred Essen bei Glen 0 und die Wiesen in den Bonhomme-Niederungen gelit ten wo die Farmer das Heu bereits verloren geben und Gräben um ihre Maisselder ziehen, um wenigstens diese zu schätzen. Tie schon weiter gereizten ''ictikidesorten sind bisher von den Ihieien nericknnt aebliebn -. r Vom uslande. Zum Zweck einer Wä. gung der Erde werden, wie Dr. Krigar Menzel in der letzten Sitzung der Pd sikalischen Gesellschaft zu Berlin berich. tete, aus Kosten ver Akademie der Wis senschaften seit 1884 Versuche über die Schwere angestellt. ' Die Anziehung, welche ein Körper seitens der Erde er fährt, soll mit derjenigen verglichen werden, welche ein fremder Körper, in diesem Falle ein Bleiklotz von nicht we Niger als acht Kubikmeter Größe, also beinahe 2000 Centner Gewicht, auf ihn ausübt. Von anderweitigen Versuchen, welche man bisher zu demselben Zweck aemacht hat, unterscheidet sich die ge genwärtige Methode dadurch, daß sie die beiden Kräfte durch dlrecte Wagung mit einander vergleicht. Das Labora torium, in einer Kasematte zu Spandau gelegen, hat den Vortheil, möglichst . . . , r ' o..a : . erscdutterunaZsrel zu ein. Aucy m anderer Benebuna werden die größten Anstrenaunaen aemacht. Störungen zu vermeiden: so wird der Äeiaer der Waage von einem Nebenzimmer auZ , , mittels eines Fernrohres abgelesen, da mit durcy die Nähe des Beobachters keine störende Aenderung der Tempera tur oder deraleichen entstehe: um ein Rosten der Apparate zu verhindern. hat man zwei große Bleipfannen von ze einem Quadratmeter Oberfläche mit Schwefelsäure gefüllt, welche die eucktiakeit aus der Luft absauat. Die
Wage selbst hat bei einer beiderseiti jdle Grust heran und. widmete seinem gen Belastung von einem Kilogramm .alten Freunde mit vor Rührung bebeneine Genauigkeit von einem Hundertstel jber Stimme einen Nachruf, in dem er Ailigramm.' Sie hat auf jeder Seite ungefähr Folgendes sagte: Adolf Bal. Ziwei Waascdalen. von den iedes Mal tzerl Ich will nicht von Dir gehen, ohne
die untere vermittelst eines etwas mehr als zwei Meter langen Drahts an der oberen bänat. Leat man ein Kilo gramstück in diele untere Schale, so ist es dem Erdmittelpunkte näher und wird' folglich stärker angezogen, als wenn man es in die obere leat. Am deutlichsten tritt diese Differenz zu Tage, wenn man etwa zunächst die linke untere und die rechte obere, dann die linke obere und die recht untere Waagschale benutzt. Die Waage wird sich zuerst nach links, sodann nach rechts neigen. Der .Unterschied, welchen die Herren Krigar-Menzel und Richarz gefunden haben, beträgt etwa 6 mg. Aus ver fchiedenen Gründen weicht der beobachtete Werth von dem theoretisch berechne ten etwas ab. Demnächst soll nun der Bleiklotz zwischen den oberen und ein in den unteren Schalen aufgebaut werden; er w'.rd dann durch seine An ziehung den oben erörterten Unterschied annähernd aufheben, sodaß sich sein Einfluß unschwer wird bestimmen lassen. ' Die A e r , t l. R u n d s ch a berichtet über den seltenen Fall, daß ein cr l.t. fn i n v Chirurg. (Professor Gayet in Lyon) aus Vorsicht einem Operirten die Be Zeichnung der vorgenommenen Operation und den Wunich. dem Operateur nach erfolgtem Tode des Patienten den SectionSvericht zu senden, einfach in den Arm tätowirte. Der so seltsam .Gezeichnete" trägt also eine eigenthümliche Einlüdung für die Aerztewelt mit sich herum. Als Erklärung dient der Umstand, daß es sich in diesem Falle um eine äußerst.seltene Operation eine? gefährlichen Gefäßtrankheit am Kopfe handelt, und daß es wohl von hohem wissenschaftlichen Interesse ist, zu wissen, wie sich nach einer Reihe von Jahren die neuen Gefäßoerbindungen gestaltet baben. was man natürlich nur an dem todten Körper mit der erforderlichen! Genauigkeit studlren kann. Im Bewußtsein seiner medicinischen Wichtig' keit soll denn auch der Operirte seinen eigenartigen Steckbrief" mit Würde tragen und ihn für erheblich menschen würdiger halten, als die flammenden Herzen und. GewerkSzeichen, welche man l sonst auf den Armen der Tätowirten I : w 11 i 1.1 . -n . v ti 1 findet. UeberdieS ist auch die TStomi
runa mit seiner Ejnw.ijgung ün ae'
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rtfrt'Mt! fnt1ttrrtUnh5 Pfimrfirt5th ! (jll lfVH(lllVV Wt IIIV tiVVt V geschehen. Ueber ein ungeheuer! i ches Verbrechen wird .aus Paris Fol gendes berichtet: Die Wittwe Routadoult. ehemals ziemlich vermögend und i sogar Hausbesitzerin, - war durch leichtsinnige Lebensweise so weit heradgekommen, daß ihr schließlich kaum das Nöthigste zum Leben mehr, übrig blieb und sie gezwungen war. mit ihrem zehniährigen Knaben Namens Philippe ein kleines Zimmer in der Rue Maitre Albert zu bewohnen. Der kleine Phi lippe. welcher die Schule der nahegelegenen Rue de Passy besuchte, zeigte großen Eifer und wurde wiederholt von Seiten seiner Lehrer öffentlich belobt. Am Sonnabend Morgens ging Frau Routaboult, wie üblich, aus, um Lebensmittel für den Tag zu kaufen. Bei der Zeitungsfrau, welche sie täglich aufsucht, angelangt, sagte sie mit der denkbar ruhigsten Miene: Jet wird es mir besser gehen: ich habe heute Nacht meinen Sohn ermordet" Und hierauf ging sie ruhig weiter. Die Zeitungsfrau verständigte die Polizei, einige Polizeiagenten drangen in die Wohnung der Routaboult und fanden dafelbst den Knaben erwürgt auf dem Bette liegen. Während man mit den üblichen Feststellungen beschäftigt war, kam die entmenschte Mutter, die unterdessen ruhig ihre Einkäufe besorgt hatte, nach Hause. Auf die an sie gerichteten Fragen antwortete sie gar nicht, sondern sagte: Kann mir melleicht Jemand einen Revolver borgen ?" Frau Routaboult, die nach dem Polizeigefangenhause gebracht wurde, macht durchaus nicht den Eindruck ener Geistes ran.en. Sie antwortet vollkommen ruhig und vernünftig auf die an sie gerichteten Fragen. G oßen L ä r m erregt in Paris die Entdeckung einer Betrügerei in großem Maßstabe, deren sich eines der größten französischen Transportge schäfte schuldig gemacht haben soll. Das Haus Ftageollet u. Co. hat seinen Sitz in Boul.gne, aber es besitzt bedeutende Kontors in Paris, London u. s. w. ES wird angeklagt, durch falsche Ertlirungen bei der Verzollung seiner Sendungen die Zollbehörde seit mehre ren Jahren um einige Millionen betro gen zu haben. Der Ches des Haufes, Flageollet. ein 30jähriger Mann, und der Dlrector des Pariser K.ntors, Duhamel, sowie mehrere andere Beamte dieses Kontors sind verhaftet wor den; desgleichen zwei höhere Zollbeamte in Batlgnolles, Luard und Delangle, welche zu dem Betrüge die Hand geboten haben sollen. EineZusammenstellung der noch lebenden Nachkommen Adal bert von ChamissoZ eben die Hamb. Nachr.- Es sind dies von den Söhnen des Dichters: Oberst Ernst von Cha misso auf Polkritz i. d. Altmark. Major von Chamls o in ämesdaoen. und Forstmeister Adolf von Chamiffo in Naumburg a. 's. Eine Tochter Jo Hanna von Chamijso ist mit dem Bre mer Kaufmann Jul. Schneider verhei rathet. Vor wenigen Jahren erst starb der jüngste der söhne, Geheimer Me dizina'.rath Hermann von Chamisso zu Berlin. Sieden Enkelkinder des Dich ters erfreuen sich emcZ gesunden Da seinZ. In Frankfurt, a. O. fand am 10 Juni auf dem alten Kirchhofe die Beisetzung des am ö. d. M. am I Herzschlag verstorbenen Uhrmacher 'Meisters Adolf Baltzer statt. Unter ! . . . , . . . den zahlreichen L ldtragenden befand sich auch Ernst von Wildenbruch. Ober - Pfarrer SOom hielt eine zu Herzen ge. hende Trauerrede: dann wurde der Sarg nach dew Baltzer'schen Erbbegräb niß überführt, wo Oberpfarrer Sydow die Leiche einsegnete und ein Gebet sprach. Als ein Sängerchor das Lied: AUfersiey n ja ausersiey n- gejungen 'hatte, trat Ernst von Wildenbruch 'an j Dir Lebewohl gesagt zu haben, ohne ;vor oer ganzen Mlt berannt zu haben. ba& wir Freunde gewesen sind. Du hast es noch gehört und wußtest es. daß kS wahr gewesen ist. Weil ich Jahre - lang nm V,r zusammen gelebt habe, eis ich, mag hier liegt. Mir ist beute. ls würde ein Stück meines Lebens, als nn fctUcf meine? Zugend zu Grabe ae tragen. M)ge es immer Manner in I Deutschland geben, die Glück und Zu fnedenhelt in dem finden, darin Tu sie gefunden hast. Sollte man Dir einst n.c n r m .. . ' emen eichenstem fetzen, dann schreibe - man nur die Mrte daraus: Hier ruh ein guter, ein edler Mensch In Madrid starb Don Melchor Almagro, der nächst Castelar n hSitfrir (ui'IC.i. v fi....:ri wv vfcwvH! niium uci lUllNiicuen c . ... 1 ' ofsimiisien Uno einer oer glänzend a. cn . v. v. cvi r ' " U pen eoner oes PariamentZ wa?. M I M A mm A fcM mm: V 1 u. CV j iniaarv wuruc im ayre 1Ö4Ö IN : Granada geboren. Hier n seiner Va .terstadt widmete er sich unter der Lei 'tung seines VaterS, eines auSgezeich nelen Advokaten, dem Studium der Rechte und wurde später selbst eines der ' vervorragendsten Mitglieder des weit 1 nninmtn iHnrrßnii Ä v - berühmten Barreau S von Granada. Frühzeitig schloß er sich der republika Nischen Partei an, der er als vor,üalicher Volksxedner und als schneidiger rv .- s r 1 i rt M, . , . i r agesscyristsieuer groge Mnste leistete Seit 1879 war er ununterbrochen Ab geordneter ,n oen Wortes, wo ex haZ versöhnende Bindeglied zwischen Caste lar und sagas!a bildete. Er war be allen Parteien lehr beliebt und wurde allgemein als ein kommender Man' bezeichnet. Im Abgeordnetenhause wid mete Sagasta dem Heimgegangenen reunoe einen uveraus herzlichen Nach ruf, und die Führer aller Parteien aa ben dem Gedanken Ausdruck, daß ganz Spanien durch , das Hinscheiden Don Melchor Almagro S einen unersetzlichen rtt . !- 1 Beriusl erlitten yaoe. Das tirolische Scküken wefen wird bei der diesjährigen Lan deSausstellung in Innsbruck zum ersten Male vereinigt in einer großen Reihe von historisch hochinteressanten Tro phäen, Waffen und verschiedenartigen Prunkstücken zur Schau gestellt werden. Von den Schießständen Tirols sind be reits an 30 Fahnen eingesendet wo den. welche, sämmtlich verailbt.zerfranS
tlNd ZStschJjsStt, btf.tf rte des vorigen und unseres Jahrhunderts in ehrenvoller Weise mitgemacht haben; darunter befindet sich auch die Andreas Hofer Fahne und die nicht minder berühmte Tiroler O.urmfahne von der blutiaen tTT i r . r j i - . . . ijuirtqcr ocuiacyi. geiler zeigt die Sammlung eine Anzahl interessanter Standscheiben, theils mit launigen Schützensprüchen. Säbel. Vistolen und Gewehre mit Nadschloß und vielfach kunstvoller Einlegearbeit, von den Franzosen erbeutete Äoler. Fahnen, Trommeln :c, serner chießstands-Urkunden und chützen'Ordnunaen auZ früheren Jahrhunderten, darunter besonders bemerlenswerty ein Schützenbrief aus dem Jahre 14G1. Daß es in der Sammlung auch an alten Best- und Ehrenmeoaillen, sowie an kostbaren Trinkbechern nicht fehlt, braucht wohl nicht erst speciell hervorgehoben zu werden. Mit der ganzen Sammlung erhält die Landesausstellung in Jnnst . . ! t i . jr . v . 'in . biuu nii ouniiDccyeinoe9 Biio tiroil chen Schutzenwesens aus den letzten 'uns Jahrhunderten. Der tragische Selbst. mord deS Dichters Hermann Stör und emer Frau im Walde von Canterburv erregt Aufsehen. Stör war der Sobn des Partners der Londoner Tinten abrik-girma Stör Brös. & Co.. Uv per Thamesstreet. Er wurde in Deutsch and erzogen, hinterlaßt Gedichte und Tragödien, welche angebliche verdienst voll sind, ader rnne Anerkennung san den. Stör war tief religiös, glaubte aber an das Recht zum' Selbstmord. In seiner Tasche fanden sich zahlreiche Abfchiedsbriefe an Freunde in Deutschland. Kurz vor dem Selbstmorde schrieb er einen phantastischen Brief an einen Freund in Leeds, in welchem es rtVi ,. . m yelm: wz levken glücklich zusammen, im Schatten des Todes fast, vom 12. Ma,, dem Vorabend meines Geburts tagcs, bis 9. Juni, dem Vorabend ihres Geburtstages, ein Zeitraum, den das Schicksal uns gestattete am Busen der Natur, fern von der Thorheit und dem Wahnwitz der Menschheit. Nie mals gab es ein edleres Weid als meine Frau. Sie verstand mich und lebte il und durch mich." Stör und ferne Gat tin lebten seit Anfang Mai in Canter dury. Seine Frau kam anscheinend aus Bochum, nach ihrer vorherigen V T f j-m Brlesaores e zu scylieszen. ne war sehr iung. verstand kein Englisch, wemte Anfangs viel, spielte Klavier, meist melancholische Stücke. Das junge Ehepaar hat den Selbstmord höchst methodisch ausgeführt. Beide Leichen lagen nebeneinander auf waldumaede ner Anhöhe mit der Aussicht auf das Flußkhal. Neben ihnen lagen ihre Hüte, ein Regenschirm und ein Spa zierstock; daneben einige mit Trauer slor umwundene wilde Rosen. . Gegen den Direktor der Brüsseleler Sternwarte, Prof. Folie, hat letzt der Minister des Innern, de Butolat selbst die Leitung der Unter suchung übernommen. Für den An kauf von Instrumenten auf der Stern wacte sind jährlich Z',00 Francs aus gesetzt und für die Jahre 1891 und 1892 ist ein Fehlbetrag von 12.000 Francs entdeckt worden. Herr Folie it Mitglied der Akademie der Wissen schasten; als er zum Direktor der Astern warte ernannt wurde, beeilten sich die drei Akademiker Stas, Liagre und rVfc r w v rw Acamy, me oem Aus cyusse oer lern warte angehörten, auSzutreten. , Standard Näh Maschinen lc Wm. Kaiser, 656 Virginia Ave. Ja, das ist'S Necble! Das ist ein Ausdruck, den das rei sende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Äusdrucr laß nck aerade auf die Wisconsin Centra Line anwcndeu, die jeht allgemein als die Nvute von Chicago nach St. Paul, Minncapolis, Ashland, Tuluth und allen Punkten des ?lorowestcns ange leben wird. Ihre zweimal täglich ab gehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche (J in rlcyiung oar. Sie ist die einliae Linie, welche so wohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacific-Küste ohne Wagenwcnzsel lausen latzt. 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