Indiana Tribüne, Volume 16, Number 285, Indianapolis, Marion County, 3 July 1893 — Page 2

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U Attdiana Tribüne

Erscheint liglich und onntugs. Tie tägliche .Tribür' kostet durch den Trägrr ZZilentS per Woche, die SonntagTribüne- 5 LentZ per Woche. Beide zusammen ILEentS od?r 85 Cent! per Monat. Per Post jugeschiZt in Wo?, uSdezahlung t per Jahr. 4 Office : No. 18 Süd ?llabama Str. Indianapolis, Ind., 3. Juli 1893' XU Socialdemokratie im NeiS)ö tage. 6'mfam wie Robinson auf seiner In sel saß Bebel vor zwanz'g Jahren im Reichstage. Bei den Neuwahlen 1374 erhielt er Kumpane ; nach mehrähri ger Ausbeutung der Lohnbewegung für ihren Zweck hatten die Schüler Laffälle'Z eine so zahlreiche Gemeinde um sich gesammelt, daß bei der Neuwahl zum Reichstag 1874 351,000 Stimmen für sozialistische Kandidaten abgegeben und 9 von diesen gewählt worden sinö. Die Stimmenzahl ist 1373 auf 493.000 gestiegen, die Zahl der eroberten Mandate auf 12. 'Nach den Attentaten 1878 sank jene ein wenig, und die sozialistische Reichstagsfraktion ginz wieder von 12 auf 9 zurück, um 1831 abermals auf 12 sich zu vermehren. Nach der Verbesserung der Partei-Orqanisa tion sind 1331 von 550,000 Wählern 25 Sojialdemolraten gewählt worden. Die spottende Anrede des Fürsten Bismark am 26. November 1885, er wolle der Partei noch das dritte Dutzend Sitze geben, hat sich schnell verwirklicht: denn nachdem im Februar 1837 bereits 763.000 sozialdemokratische Stimmen abgegeben worden waren, sind 13)0 von 1,427,000 Wählern 35 Sozialdcmokraten gewählt worden, denen durch eine Ersatzwahl noch ein Abgeordneter hinzutrat. Darüber konnte' sich Niemand wundern, nachdem in den Iahren 1835 und 1837 den Landbaronen zuliebe die Lebensmittelzölle bedeu'end erhöht worden waren. Jetzt ist mehr als das vierte Dutzend voll geworoen. Die Erfolge der Socialdemokratie begeistern den Vorwärts" zu folgendem Siegesgesang: Der 15. Juni 1893 ist ein Ruhmestag des deutschen Proletariats, und er wird in den (i5e schichtsbüchern der Zukunft alle blutigen Siege der Moloch' und Mammonsanbeter weit überstrahlen. Dank den deutschen Wählern! Die deutsche Socialdemokratie hat ihre Schuldigkeit gethan. Sie hat allein gegen alle anderen Parteien allen die Stirne geboten, und alle zurü.-kgedrängt und zurückgeworfen. Wir wissen, daß unser heutiger Sieg, so glänzend er auch ist, uns noch lange nicht an's Ziel bringt. Wir wissen, daß noch viel zu thun ist. Wir wissen, daß die Gegner in ihrem Arsenal noch Waffen besitzen, vor deren Anwendung sie bisher zurückschreckten. Aber wir' wissen auch.- daß sie keine Waffen besitzen, denen wir bessere Waffen entgegenzusetzen hätten. Und heute, am Tage des Sieges, rufen wir aus: Vorwärts! Niltzcn tvir den Sieg aus! Vorwärts! Im mer vorwärts! Kein Sieg genügt uns, so lange die Aastille des Kapitalismus steht! Hoch die internationale, Völker--befreiende Socialdemokratie!" Ueber ScZittöveriehunzen im Ge kzirn. Einen bedeutsamen Veitrag zur Kriegschirurgie lieferte ein Vortrag. d:n Geh. Rath Prof. Dr. v. Bergmann kürzlich in der Berliner MediziNischen Gesellschaft über Trepanation (ö. j. Schädelcroffnung) bei Schuß, wunden hielt. Danach haben sich die Ansichten d:r Fachleute über die VeHandlung von Schußverletzungen des Gehirns in den letzten Jahrzehnten wesentlich geändert.. Während man früher emsig nach jeder in's Gehirn gedrungenen Kugel suchte, um sie herauszuholen, weil man sie als eine Ursache der Eiterung und schwerer Krankheitser'cheinungen deZ Gehirns fürchtete, .ist man in neuerer Zeit zu der Ueberzeugung gelangt, daß Kugeln, die im Gehirn stecken geblieben sind, dort vollkommen schadlos einheilen. Sie. kapseln sich inmitten der Hirnjubstanz ab. Daraus ergibt sich die praktische Schlußfolgerung, man möge Schußverletzungen b:3 Gehirns, welche ohne Krankheitserscheinungen verlau fen, unberührt lassen. Ein " einfach deckender aseptischer, trockener Verband reicht hin. um eine nachträgliche Infektion der Wunde zu verhüten. Die Kugel an sich ist keim frei. Wenn nach einer Schußver leZung des Gehirns Reizerscheinungen d.'Zselben auftreten, so hält v. Berg, mann die Vornahme der Trepanation in denjenigen Fällen für berechtigt, ran diese Erscheinungen (Lähmungen ode .rümpfe in einzelnen Gliedern, Sprachstörung unddergl.) unmittelbar nach der Verletzung sich bemerkbar machen. 'Treten sie indeß 'erst nach einigen Tagm auf, dann sind sie nicht mehr auf die unmittelbare Wirkung der Geschosse zurückzuführen, sondern auf die durch deren mechanischen Reis hervorgerufene Schwellung der um gebenden Hirnsubstanz, welche sich in vielen Fällen allmähg wieder s:lb)j zurückbildet. Deshalb ist ein chirurgU scher Eingriff in's Gehirn unnöthig. (ir ist aber in zweiter Reihe dann be rechtigt, wenn eine starke Zertrümme. rung der Schädelknochen stattgefunden hat und die Splitter unter einander verschoben lose in der Äunde stecken. Vom Wikingschiss. Von dem neulich in Amerika ange. langten Wikingschiff erfährt man noch folgende Einzelheiten: Das Schiff ist in bestem seetüchtigem Zustand angelangt und die Mannschaft wohlauf. Kapitän Anderfon berichtet, daß während der ersten Woche nach der Abfahrt von Bergen die Reise ausgezeichnet von 'Statten ging, aber am 10. Mai fiel das Glas und Alles wurde für den Sturm' vorbereitet. Mehrere Tage hintereinander hatte man segenwidriae

Winde und hohe See anzutampsen, die. das Fahrzeug hin- und Herwarsund zeitweilig ganz überspülte. Trotzdem hielt es sich wacker. Wenige Tage hernach legten sich die Winde. 2Ue Dampfer und Segler, denen es begegnete, boten Hilfe an, aber der Wikinger bcdurfte ihrer nicht. Am 27. Mai Mor gens 3 Uhr kam Land in Sicht; das Schiff näherte sich der Westküste von Neufundland. Zwei Tage lang muß e es sich durch Eisberge hindurchwindn. was nur mit größter Mühe und unter Aufwand der größten Geschicklichkeit gelang. Am 20. Mai wurde die Fahrgeschmindigkeit von 221 Meilen erreicht. die größte während der Reise. Die Durchschnitts-Gcschmindigkeit war 9 Knoten, bei günstigem Winde wurden 11 Knoten zurückgelegt. Die Manuschaft feierte am 17. Mai den Jahrestag der Unabhängigkeits - Erklärung Norwegens mit großer Begeisterung; man sang und tanzte an D.'ck und vergnügte sich nach Kräften. Nttschke der svets,.

Das Kleine Journal in Berlin erzähll folgende, wenn auch nicht ganz wahre, so doch nicht übel erfundene Geschichte: Es ist nicht immer erwünscht, wenn man von seinen Vätern einen Namen ererbt hat, welcher durch seinen Klang allzu sehr an jenen Volksstamm er innert, welcher durch kühnes Ueberschrei ten des rothen MeereS sich vor seinen Verfolgern gerettet hat. Eine in hie: sigen Vörsenkreisen bekannte Persönlich, keit hatte indessen eine derartige Erb schaft antreten müssen ; der Nam Nathan war ihm überkommen mit einem ansehnlichen Vermögen zwar, abel nicht mit jener Weisheit, welche den Lessing'schen Philosophen vor anderen Nathans auszeichnet. Wäre die? der Fall gewesenes hätte der in Rede stehende BörsenlNathan wohl den Muth besessen, seinen Namen mit der Würde eines Mannes zu tragen. Aber jener Nathan, den wir meinen, vermochte daS nicht. Es war ihm unerträglich und abscheulich, sich Nathan nennen zu hören. Nathan" rief man an der Börse; Ja wohl, Herz Nathan", Guten Tag, Herr Nathan", redete ihn sein Personal vom ersten Buch Halter bis zum Hausdiener an, und Iie ber Nathan" pflegte wohl auch bei beson ders zärtlichen Gelegenheiten seine Gat tin zu sagen. Das sollte anders wer den. Nathan faßte einen Entschluß; wenigstens in seinem Hause sollte bei Name Nathan ihn nicht mehr stören. Er befahl deshalb seinem Personal, unter Androhung der sofortigen Entlas sung, ihn fortan N i t s ch k e" zu nen nen. Es war eine Caprice, aber e, führte sie mit Erfolg durch. Uns Borsenmann hieß nun Nitschke, ganz unverfänglich: Nitschke". Sein Per sonal hatte sich an diesen Namen schon außerordentlich gut gewöhnt, nur ein alter Hausdiener, eine biedere Haut, ein vererbtes Inventar des Hauses Na than, konnte sich schwer in die neue Ve, Nennung seine? Herrn, den er ja schon als kleines Nathauchen gekannt hatte, sinden. Da gerieth er eines Tages in eine peinliche Situation. Sein Chej hatte ihn in's Privatcompti,ir gerufen. Ich will heute in's Königliche Schau, spielhauS gehen," sprach er ihn an. Sieh mal auf der Litfaßsäule nach, waö heut' gegeben wird." Der alt, Hausdiener ging und kehrte nach ein Weile mit einer überau? kläglichen Mien zurück. Sagte er wirklich, was heut im Könkglicheu Theater gespielt werde, sc war er seiner Entlassung sicher. Nanu, waZ wird gespielt", fragte ihn Uttgkdnl: dig sein Chef. Verlegen drehte der Alt seine Mütze zwischen beiden Händen he rum, dann kraute er sich hinter'm Ohre, holte tief Athem und sagte: Entschuldigen Sie, man spielt heut Nitschke de? Weise." Sprach? und verschwand durch die Thür. Jamäiea un sttne luosteUung. Der Vertretung der westindischen Nachbar Inseln auf der Ehicagoer Weltausstellung ist bis jetzt wenig gedacht worden. Eine der interessantesten Ausstellungen die'er Inseln und bei Weitem die vielseitigste ist diejenige von Jamaica im Jndustricgedäude. Der nicht sehr großeRaum im südwestli. chen Theil dieses Riesengebäudes, welchen Jamaica einnimmt, ist ganz vortrefflich ausgenützt. Viele der großen Län der haben keine mannigfaltigere Pro-ducten-Ausstellung, als diese! Jamaica kann sich rühmen. Alles auszuweisen, was in einem halbtropischen Klima überhaupt vorkommt, und Mancher, der diese Ausstellung ansieht, dürfte einen neuen Begriff von der Bedeutung dieser Insel bekommen. Zunächst fallen Einem beim Betreten des Pavillons von Jamai.a die vielen Zierhölzer auf, welche nebst dem berühmten Rum die Hauptrolle in dieser Section spielen. Nicht weniger als 240 verschiedene Gattungen Zierholz sind vertreten, die sämmtlich einer hohen Politur fähig sind und für Kunst- und Tecorationszwecke sehr geschätzt werden. Die eine Seite der Probestücke zeigt die Hölzer, wie sie dircct vom Baum geschnitten aussehen, die anderen dagegen, wie sie geglättet und künstlerisch verarbeitet werden können. In gewöhnlichem Marktholz macht Jamaica anderen Ländern keine Concurrenz. aber in Edelhölzern kann es mit jedem anderen tropischen und halbtropischen Lande erfolgreich wetteifern. Viele Verehrer deZ JamaicaRum" dürften sich glücklich schätzen, wenn ihnen überall wirklich ein solcher Stoff geboten würde, wie er hier ausgestellt ist. Die Flaschen und Krüge sehen wirklich gar zu verlockend aus, und über den Inhalt urtheilen die Wenigen, welche Gelegenheit gehabt haben, ihn zu ko sten, überaus günstig. Ein großen Schaukasten enthält eine Kaffce-Ausstellung und zeigt uns zugleich den vollständigen Proceß der Ksffee'Verarbeitung bis zu seinem Ver sandt. Dutzende von Gattungen Kaffee sind hier vertreten, . und der beste, der in den höchstgelegenen Tistricten gepflanzt wird, kann sich mit den Producten' Javas und Mokkas weisen. 9ioch wichtiger vielleicht ist die Fasern-induftrie-Adtheilung. wo Alles zu sehen ist, was aus Hanffasern und dem einheimischen Seidengras gemacht werden kann, von der Thürmdtr bis zum Taschentuch. In einem besonderen Schaukasten sind die Frauenarbeiten

hc Janiätta aus PflaiNeiifäieliZ hli

treten. Unter der Ausstellung der gettöcknetcn Früchte ist ganz besonders diejenige d:r gedörrten Bananen demerkenswerth; diese Industrie ist bekanntlich noch ziemlich neu und vou großer Wichtig tcit. Jamai.a hat einen sehr ausgedehnten Bananenhandel mit den Ver. Staaten; aber die Bananen, welche in kleinen Büscheln wachsen, eignen sich nicht zum Versandt, ohne deshalb in der Qualität irgendwie den anderen nachzustehen. Sie werden daher zum Dörren ausgewählt, nachdem man ihnen Zeit gelassen hat, vollständig aus anreisen. (Die anderen werden be kanntlich im grünen Zustand verschickt.) Beim Trske'npro-eß bleibt das ganze Aroma bcwzhxt. Manches-von dem ausgestellten Obst macht demjenigen v.m Ealifornim gefährliche Eoncur ren;. z. B. die auf eigenthümliche Weise eingemachten grünen Limonen'. Der Rum it übrigens nicht das einzige Geistige", das hier zu finden ist. Ein recht inieressantes Getränk ist das b'ordial" aus den Blättern und der grünen frucht des Pimento-Strauches, mit Zucker, Rum und einigen Stoffen versetzt, einer der feinsten Gewürzliueure, die man finden kann. Ein anderer Schaukasten zeigt uns den 6e rühmten Jamaica Ingwer nebst der Wurzel, aus welcher er gewonnen wird. Jamaica und die Nachbarschaft sind auch durch ihreSee?childkröten bekannt. daher finden wir hier eine besondere Ausstellung von getrocknetem oder ein gemachtem Schildkrötenfleisch. Schildtröteneiern, concentrirtem Schildkrötensuppe, Schildpatt u. s. w. Turks' Island, das zur Dominion von Jamaica gehört, hat eine bemerkenSmerthe Salzausstellung. In neuerer Zeit wird auch die Kola Nuß. die von Stanley auf seinen Afrikareisen so hoch gewürdigt wurde als Nahrungsmittel für heiße Gegenden, in Jamaica mit großem Erfolg culti virt. Diese und ihre verschiedenartigen Verwendungen zu Brot, zu Ehampagner und zu schier unzähligen anderen Dingen! sind sehr gut dar gestellt. Dem Kola-Champagner ist noch überdies eine Einzelausstellung gewidmet. Außer den erwähnten sind noch viele sonstige Tafeldelicatessen und Gewürz hier zu finden. Die Färbestosse seien auch nicht vergessen. Man muß sagen, daß sich Jamaika mit dieser Ausstellung sehr angestrengt hat. Seit einigen Jahren hat sich die Fahrverbindung zwischen den Ver. Staaten und Jamaica bedeutend ver vollkommt, und seine Geschäftsleute bewerben sich auch sehr stark um die amerikanilchen Winter AusflüglerPatronage. Die vorliegende Ausstel lung ist offenbar fast ausschließlich auf unser Land berechnet. Vom Inlands, ..'lsene Dolche, mitJu b.'.'ctzt. wie sie jegt von reichen )amen als Nadeln getragen werden, isten per Stück 'zwischen S100 und 600. ' ' Prof. Patrick vom Iowa lckerbaU'College hat ein Circular an iie Farmer dieses Staates erlassen, vorin auf den großen Vortheil des Zuckerrübenbaues aufmerksam gemacht vird. Samen, welcher soeben direkt von Europa importirt wurde, wird zu 20 Eents das Pfund kostenfrei versandt. doch müssen im Herbste Proben der Ernte, sowie vom Boden eingeschickt werden, damit dieselben einer Analyse unterworfen werden können. Auch werden Anweisungen zum Bau geschickt. Es ist der Zweck, die Farmer zu beme geil, sich mehr dieser neuen Industrie zu widmen, die sehr lohnend ist, da da Klima Iowas ein ausgezeichnetes und die Kultur de: Zuckerrüben eine erfolgreiche und lohnende ist. Dadurch würde es ermöglicht, große Fabriken anzulegen und dem geschidstlichen Trei den ein frischer Impuls verleihen wer den. In Paradise bei Spokane im Staate Washington ging dieser Tage Frau James Kirkendall, Gattin eines dortigen Viehzüchters, mit ihrem vierjährigen Söhnchem und ihrer sechsjährigen Tochter in den Wald, un - scheinend dort den Tag mit ihn. verleben. Nach einiger Zeit' legte !i, im schatten lagernd ein mitgebracoteS Mahl aus und 'alle drei aßen herzhaft davon. Darauf mischte sie ein Getränk, welches sie zum Theil den Kindern gab und dessen Rest sie selbst genoß; da es bitter schmeckte, spie der Knabe die Flüssigkeit aus. Einige Augenblicke später erkrankten die Kinder heftig und das Mädchen starb bald darauf. Die Mutter begann die Kinder mit Blät tern zu bedecken und sang dazu. Bald erkrankte auch sie und starb. Der Gatte und Vater fand zufällig die Familie im Walde. Der Knabe war noch am Leben und erzählte davon, was die Mutter gethan hatte. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, daß die Mutter sich und die Kinder mit Strychnin vergiftet hatte. Jedenfalls hatte die Frau in einem Anfalle von Geistes störung gehandelt. Wie die Vollstreckung de Gearq-Gesetzes die Lachs-Einmache-Fa-brisen von Oregon und Washington berühren würde, stellt der Portland Oregonian" wie folgt dar: Die Ar beit in den Eanneri'es" ist derart, daß weie Personen sie nicht unternehmen. Es sind mancherlei Anstrengungen ge macht worden, weiße Arbeiter dafür zu bekommen, aber ohne Erfolg. Chine sische Arbeit ist thatsächlich die Grund bedingung dieser Industrie. Der Chi nese ist die Hauptstütze des Baus. Die Eigenthümer der Eanneries", die kauf männische Klasse, die Bankiers, die TranZvort'Gesellschaften und land. '.wirthschaftlichen Produzenten werden ti n:j. : stYl !n .:v r . r. I luiuuiuiiy m x'uuciocuiajan gezogen , und alle Bewohner, einschließlich der , Fischer, die in der Regel zu den bitter I sten Feinden der Chinesen gerechnet werden, würden dem Präsidenten dank ' bar sein, wenn er die Vollstreckung des Gesetzes noch weiter hinausschöbe. Die Hetze gegen die Chinesen hat hier in neuejter Stil aufgehört." In Arizona sind die Ar?.bei:en für eine araßartige AlaZe z

illiljilichek Biüzäjjsr'ütkz d-jSttN!! !Lölden. Bei Yuma, wo das Flußbett des Gila ein ziemlich enges ist. wird ein 4500 Fuß langer und 110 Fuß hoher Damm errichtet aus solidem Mauermerk, der auf der Wasserseite mit Asphalt bedeckt wird, durch welches

kein Wasser dkingen kaun. Das dadurch gebildete Wasserreservoir wird 25 Meilen lang und in seinen breite sten stellen Meilen breit werden. Es wird Wasser genug enthalten, um das ganze Thal und alles Land östlich und südlich von Auma und westlich vom lkolorado-'lun und im merikaniscken ! AHIWA . VAVV "4 T ill II wiuui vuuiu iiu vn biet von drei Millionen Ackern des be sten Landes im Colorado Thal. Der Gilaslug ergießt sich bei Fort Buma in den Colorado, der 00 Meilen weiter südlich und zwar im merik. Staate Sonora, in den Golf von Californien mündet. Oberhalb von Auma liegen die Gila Wüsten und im ColoradoThal sind große Strecken ö'den Bodens, die durch regelmäßige Bewässerung zum fruchtbarsten Ackerland gemacht werden sollen. - Leland Stanford, der di 'er Tage verstorbene Bundessenator von Califom'.en. wurde am 9. März S2 in Watervliet. Albany County, N. geboren. Sein Vater war ein mohlhad.nder Farmer, dessen Vorsah ren bereits im Jahre 1720 im M .hawk Thale angesieoelt waren. Der junge Stanford blieb bis zu seinem zwanzig, sten Lebensjahre auf der elterlichen Farm und widmete sich dann dem Rechtsstudium. Im Jahre 1849 wurde er zur Advokatur zugelassen, praktizirte vorübergehend in Port Washington, Wisc., und begab sich bei Aus bruch des GoldsieberS im Jahre 1852 noch Californien. Dort ließ er sich im Verein mit seinen Brüdern anfänglich als Goldsucher nieder und begab sich im Jahre 1866 nach San Fran ciSeo, wo er durch größere GeschäftsUnternehmungen bald . ein reicher Mann wurde.' Im Jahre 1860 wurde er als Delegat zu dem Nationalkonvent, der Abraham Lincoln nominirte, entsandt und erregte damals großes Auf sehen durch seinen Plan, eine Eisenbahn nach der Pacisi.-Küste zu bauen. Im nächsten Jahre wurde die Central Pa isie Company" gegründet und er zum Präsidenten derselben erwählt. Gleichzeitig c. hielt er die Nomination zum Gouverneur von Californien, wurde erwählt und bekleidete das Amt bis zum Jahre 1863. Er beaufsichtigte dann selbst die Anlegung der Pa-.isic-Bahn und konnte am 10. Mai 1869 den letzten Nagel in Promontory Point, Utah, einschlagen. Später betheiligte er sich noch bei anderen größeren 'geschäftlichen Unternehmungen, namentlich Eisenbahndauten an der Pacific-Küste, und erwarb sich auf diese Weise ein immenses Vermögen. Im Jahre 1885 wurde er zum Bundessenator gewählt; 1891 erfolgte seine Wiederwahl. Dem Andenken seines früh verstorbenen Sohnes widmete er eine großartige Stiftung in Palo Alto. Er gründete nämlich daselbst eine Universität. dotirtc dieselbe mit zwanzig Millionen Dollars und be'timmte. daß außer den gewöhnlichen Lehrgegenstän den auch Landwirthschaft, Buchhal tilng, Telegraphie und andere den Studenten sür's praktische Leben vorbilden Ficher gelehrt würden. Der ilnivemtät gehört u. A.'ein zum groBe m Tbeil mit Reben bepflanzter Landlomler von 30.000 A res. naheVina, Cal.. der a!S der größte Weinberg der Welt anzusehen ist. Der Verstorbene hinterläßt ein VermZan.' das allgemein auf dreißig Millionen Dollars geschätzt wird, indessen glauben Manche, daß es beseuknd größer ist. Man hat berechnet, daß au) je 180 Bewohner der Ver. Staaten ein Zweirad-Besitzer oder Fahrer kommt. Durch ihre 53 Romane hat sich die Novellistin Miß Vraddon rund eine halbe Million Dollars erworben. Die Kunst des Broddak. kei's vermittels Elektricität ist eine durchaus ein'ache und leicht zu begreisende neue Backart, welche das Ver brennen des. Gebäcks unmöglich macht. Dir Sttom wird angedreht, bis eine Hitze von 25: Grad erlangt ist, das B o! in den Csen geschoben, und 40 iruilcti später erhäli man das schönste 'erti' Brot. Vom Vuslande. Man schreibt aus Pari: Einige Pariser Aerzte, die ein medizi nischeS Fachblatt herausgeben, sind auf den Gedanken verfallen, in den Tagen nach dem bevorstehenden französischen Nationalfeft, vom 15. bis 26. Juli, eine internationale Preisschau von Greisen und Greisinnen, die' daS 90. Jahr zurückgelegt haben, zu veranftalten. Drei Preise werden ausgesetzt: dem bezm. der Aeltesten, dem oder der Gesündesten und dem oder der Geschei testen. Die Bewerber erhalten freie Fahrt und. werden in Hotels auf Kosten des ttomites verpflegt. Sie erben im Palaste der freien Künste, in Sälen, nach zunehmendem Alter grup pirt, den Besuchern der Ausstellung Rede stehen und die Geheimnisse ihrer Makrobiotit enthüllen. Im letzten Saale gelangt man zum .bezw. zur Aeltesten. dem König oder der Königin des Festes. Nach der Volkszählung von 1836 sollte Frankreich 209 Hun' dertjährige haben; eine genaue Revifion ergab jedoch, daß Viele unter die ser Zahl sich .älter gemacht" hatten, als sie wirklich waren; unter den 20) befand sich sogar eine Dame von 31 Jahren und zwei Damen, die das Schwabenalter auch noch nicht erreicht hatten. Die Ziffer reduirte sich auf 80, dnrunter ein Mann mit 116 Iahren in TarbeZ und eine Frau von 112 Jahren in Rieutord. Den Vorsitz auf dem Greismkongreß- würde wohl der am 2. April 1793 geborene Dr7 de Boissy führen, der seit mehr als 70 Jahren die ärztliche PraziS in Havre ausübt und noch sehr rüstig ist; am 28. v. M. hielt er einen Wissenschaft licken Vortrag in Paris und erntete lebhaften Beifall. ' Recht anmuthige.Sce nen haben sich unlängst im Pariser Gemeinderath. - abgespielt. Die con fldillors rnunicipaux beschäftigten sich

tii vetceffe'n'de'rt Sitzung mn den Ärutalitäten der Polizei" anläßlich der Mai-Feier. und socialistische Ge meinderäthe betonten die Nothwendigkeit, endlich jeden Verkehr zwischen dem Stadthause und der Polizei-Prüfectur

abzubrechen. Dabei fand in Gegenwar! des Polizei-Präsecten folgender nette I Austausch von Liebenswürdigkeiten statt: Gemeinderath Picau: Wenn mir ein Pelizist einen Faustschlag gibt. so mache ich den Polizei-Präfecten d.' ür verantwortlich und haue ihn. Gemeinderath Grebanval: Ich würde dem Ag?nten einfach die Fresse zerschla gen. Gememderath Picau: Ja, Herr Prüfe t, unsere Geduld hat Erenzen. Sie werden auch noch einmal durchgewalkt werden! (Bewegung.) Polizei Präfect Loze: Die heftige Sprache deZ Herrn Picau ist mir gar nicht unangenehm: sie läßt mich crra then, was die Polizei-Agenten Alles zu hören bekamen. Gemeinderath Picau: Ich habe gesagt, Herr PolizeiPräfect, und ich wiederhole, daß ich entschlossen bin, Ihnen die Hiebe zu rückzugeben, die Ihre Agenten mir versetzen könnten. Gemeinderath Weber: Nicht wir werden hier den Platz zu räumen haben, sondern Sie. Gemeinderath Grebauval: Man wird am Ende ihren Agenten Maulkörbe anhängen müssen, ' wie den Hunden.... Hier schließt der Bericht über diese char mante Sitzung ab ! ! Bon einer L a ndp a r t i e durch den Sudan erzählt der Figaro": Eine Europäerin, die von den Ufern deZ Senegal zu Pferde abgereist war, ist zum großen Erstaunen unserer Soldaten, wie der Schwarzen, an den Ufern des Niger angekommen. Irgend eine männerähnliche Engländerin, wird man sagen. Keineswegs. Eine Fran zjsin und sogar eine Pariserin, eine Lßslnz junge und hübsche Frau, Frau Bonnetam, in deren Salon sich oft die junge Literatur vereinigte. Wlr haben bei ihr Pierre Loti, damals noch nicht Akademiker, und den General Tschcng-ki-Tong, damals noch in diplomatischen Würden, walzen sehen. Unsere tapfere Landsmännin ist ihrem Manne, dem romandichtenden Nomaden, nach Afrika gefolgt und hjt sogar ihr Töchterchen mitgenommen. Einer unserer Abnnenten schreibt uns. daß er dem Kleeblatt 1500 Kilometer von der Küste begegnet ist. Es zog den Niger hinauf, in heiterster Laune und trefflicher Ge sundheit,ungeachtet der Entbehrungen und Strapazen. Damit wird zur Rehabilitirung des Sudan ein Anfang gemacht." Wir wollen hierzu noch bemerken, daß Paul Bonnetain unter den jüngeren französischen Naturalisten der begabtesten aber auch der kühnsten einer ist. Eines seiner Werke, in welchem er mit beklemmender Unerbttlichkeit die entsetzlichen Folgen eines tiefeingemurzelten Lasters schildert, veranlaßte seiner Zeit ein Einschreiten des Zuchtpoli' zeigerichtS, und doch hätte gerade dieses Auch mit der eindringlichen Warnung seines erschreckenden ThemaS in weiten Kreisen die ungehindertste Verbreitung verdient. Hygieni sche Maßnahm men haben gegenüber der Beri-Beri, einer Krankheit, die in Indien unö Ostssien epidemisch ist und unter stetig fortschreitendem Versall der Kräfte fast immer zum Tode führt, glänzende Erfolge erzielt. In Japan leiden namentlich die Seeleute an dieser Seuche, die an verheerender Kraft der Cholera nur wenig nachsteht. Im Jahre 1833 waren von 47ti9 Matrosen der japaninischen Marine 1929 von dieser Krank heit befallen. Im gegenwärtigen Augenbliä ist sie jedoch unter den Seeleu ten'ganz erloschen, und seit Anfang dieses Jahres sind die Krankenhäuser. die einzig für diese Kranken erbant werden mußten, geschlossen worden. Diesem Umschwung in dem Gesundheitszustande verdankt man einzig und allein einem Wechsel der Kost. Auf Veranlassung des Generaldirektors des See mannskran!enhauses in Tokio, eines Japaners, Kanehiro Tokaki, wurde die Kost der Seeleute eiweißreicher gemacht und ärmer an Kohlehydraten, es wurde die Fleischration erhöht und die pflanzliche herabgesetzt, und von dem Zeit Punkt an nahmen du Fälle von Beri Beri unter den Seeleuten reißend ab. Von 1873 bis 1831 gab eö im Ganzen 9516 Fälle von Beri-Beri in der- Marine ; 1334 fing das neue Regime an, und alsbald siel die Zahl auf 765 für die Jahre 1884 bis 1339, von denen 713 noch in das Jahr 1834 gehören. 1835 gab eS nur noch 44 Fälle, 1336 drei und 1837 keinen einzigen mehr, obgleich die japanische Marine etwa 9000 Mann zählt. .Cin kurioser lpsu lin. uae vassirte kürzlich, wie die Nowosti" erzählen, einem Schauspieler im Stadt Theater zu Orel. Gegeben wurde das Schauerdrama Belisar". In der Scene des letzten Aktes, wo die Solda ten die Leiche Belifars hineintrugen, weift der Orlowsche Tragiker mit einer ausdrucksvollen Geste auf den Zug und sagt im höchsten PathsS Schauet hin. Schauet Alle, deren Augen nicht von Thränen erblindeten! Schauet auf dieses herzzerreißende Bild! Da tragen vor Euch die Veterinäre die Leiche Be lisarS.. ." Er hatte .Veteranen" sagen ollen. Man schreibt aus D ü. nemärk : Die Frauenbewegung in Danemark hat in den letzten Jahren einen großen A isfchmung genommen. Wir haben hier einen Frauenverein, der zahlreiche Mitglieder zählt, über bcdeutende Mittel verfügt und ein eignes Blatt : Was wir' wollen." . heraus, gtvt. Man findet hier mchftiu? Frauen in allen gem hnlichen Stellungen, son. dern sie haben sich auch neue Bahnen gebrochen. Vor einiger Zeit erhielt eine dänische Dame zum ersten Male die Würde eines Doktors in der Philosophie, ES ist ein Fräulein Anna Hude, die im hiesigen Reichsarchive seit mehreren Jahren angestellt ist und ver schieden? historische Werke sie macbi Geschichte zu ihrem Häuptftudium veröffentlicht hat. Eine andere junge Dame. Fräulein Schau, Tochter eines Arztes in Jütland, hat in diesen Tagen ihre Prüfung als Pharmazeut, bestan den und will hier eine Apotheke eröff nen. Auch im Handwerke sind unsere iunaen Damerr tbätia. Ein iunaeS

Mädchen hat kürzlich ein LeseliettKä als Tischler gemacht und ist zum ersten Male ofsicieli als Mitglied des TischlerVerbandes aufgenommen. Sie ist vor einigen Tagen nach Chicago gereist, um die amerikanische Tischlerei zu stubiren. Ihr Gesellenstück, ein prüchtiger Bücherschrank, über den alle Sachverständigen sich mit dem größten Lobe ausgesprochen haben, ist von einem hiesigen Privatmanne für 1000 Kronen gekauft worden. Die Operationstechni k in ihrer gegenwärtigen Vollendung beschränkt sich nicht mehr darauf, mit dem Messer ein krankhaftes oder schädliches Organ zu entfernen, sondern sie sucht auch in irgend einer Weise einen Ersatz zu schassen, der kosmetisch und sunktio nell befriedigende Ergebnisse liefert. Sie erreicht das zum Theil dadurch, daß sie todtes Material unter den üdlichen Vorsichtsmaßregeln an die Stelle des verloren gegangenen einfügt und einheilen läßt. Daraus beruht die von Professor Gluck, Direktor der chirurgi schen Abtheilung des Kaisers und Kai serin Friedrich-Kinder - Krankenhauses in Berlin, eingeführte Methode der Fremdkörper Implantation und Ge webszüchtung. . Derselbe hat auf die sem Wege künstliche Sehnen und Muskeln .herangezüchtet" und künstliche Knochenplomben aus fester Kittmasse zur Ausfüllung von Knochenhöhlen hergestellt. Eine neue originelle Jllu stration für die Bedeutung dieser Me 'hode lieferte der genannte Chirurg in einer Sitzung der Berliner medizini schen Gesellschaft" durch die Vorstellung einer Zungen Dame, welche eine kunstliche Nase aus Elfenbein erhalten hatte. Professor Gluck hat der zum großen Theil zerstörten Nase einen Rücken aus Elfenbein, und einen bieg samen Sieg aus Plattin gegeben. Beide Theile heilten unter der schützen oen autdeae giatt ein, und die zunge Dame erfreut sich des seltenen KunstProduktes bereits seit 1 Jahren ohne zede Störung. Cinwe Repara turen" an dem Gerüst" sind im Laufe der Zeit nöthig gewesen; sonst aber athmet und schnaubt die Dame durch ihre elfenbeinerne Nase, ja sie trägt sogar einen Klemmer aus derselben. Aus Pallanza inOber Italien wird von privater Seite ae schrieben: Eine junge und schöne, kaum 20 Jahre alte Gräfin auZ reicher russischer Familie, die zu ihrer Zerstreuung hierhergekommen war und im Grand Hotel Pallanza Wohnung genommen hatte, bestieg vor einigen' Tagen mit dem aufgeweckten Söhnchen des Fürsten C. eine Gondel, die vor der Parkterrasse lag. und machte eine Vergnü gungsfahrt längs der Seeküste. Plötzlich fiel der lebhafte Knabe aus der Barke in's Wasser und wäre, obwohl der Kahn sich ganz in der. Nähe des Strandes befand, verloren gewesen, wenn ihm nicht die junge Dame, in einer durch den UnglückZfall hervorgerufenen Anwandlung von Heroismus, nachgesprungen wäre und ihn. der be reitS mit dem Tode rang, gerettet hätte; heil und gesund brachte sie . den Eltern daS Kind zurück. Der jungen Gräfin war jedoch infolge der dem ?naben drohenden Gefahr der Schreck so in die Glieder gefahren, daß sie an einem hitzigen Fieber erkrankte, dem sie zwei Tage 'später erlag.. Die 23 Jahre alte Schwester der Russin nahm sich den Verlust ihrer geliebten Schwester so sehr zu Herzen, daß sie gleichfalls erkrankte, und ihr Zustand verschlimwerte sich bald derart, daß sie 6 Tage nach dem Tode ihrer jüngeren Schwester ebenfalls verschied. Diese traurigen Verfälle haben in Pallanza große Theilnahme erregt. Wenn die rote aucy itxn Juwel in ihrem Kopfe trägt, so ist sie doch so werthvoll, als wenn sie es thäte, denn sie verrichtet eine Arbeit, welche kein Gärtner verrichten kann, indem sie die Gärten von der Jnsekten-Pest i nigt. Viele Gärtner bauen diesem winzigen Gnom kleine Wohnungen von ganz kleinen Steinchen in den Ecken ihrer Blumenbeete und schätzen ihn als einen werthvollen Gehilfen in der Aus rottung von Larven, Würmern und Fliegen, die er mit besonderem Geschick und großer Schnelligkeit fängt. m ,, Ja, das ist's Reckte! DaS ist ein Ausdruck, den daS reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend sindet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwende, die jetzt allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland,' Duluth und allen'Punkten deö Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- a!S auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagenwechsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. 3aö. C. 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