Indiana Tribüne, Volume 16, Number 284, Indianapolis, Marion County, 2 July 1893 — Page 10
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TROPFEN Gegen Dyspepsie, Uebelkeit, . Saueres Nusstoszen, u. s. w. Diese so gewöbnlichen KranZbeiten taten ihren Ursprung im Magen. Der Magensaft hat nicht die zur gesunden Verdauung der Sveisen nothwendigen Ei gensckaftkn und eine allgemeine Scbwäche deS MJMö tlitt ein. Dr. August Kö ia's Hamburqer Tropsea reinigen die Safte und stellen die erschlaffte Leben? traft rsieder her. Geen Leberlciden. Viliöse Besciwerdcn bekunden ein Trägheit des Ausscheidungs-Organs der Leber und Unregelmäßigkeit in den Funk' tienen der verschiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. Wenn ein Ueberfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biltöse 23eschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aukseben der Haut, u. s. ., anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Tr. August König's Hamburger Tropfen us'i Wärmste zu empfehlen.
Wflgegen
Verrenkungen, Quetschungen, Verletzungen, KMenscümerzen. DU. XPn n& Ivzz&n Chirurg und Frallenarzt. Hkilankalt und Chice: tfo. m Ost Michigan Stratze, iSit Vtaflaänsettö Avcnue.) TZgltcd von i 1 Uhr. Sonntag? ausgenommen. Dr. Aiiiclia IZ. Keller, Office: 360 Süd Meridian Straße.
tzgöscht Uchmes Jj,ti Pschi NiltliZst U. f. te. vetyüslen lieg Sich
einzubilden, das er darunter den rich
ANlanas "Max vericyled m Viönana tiaen erwischen werde. 10 dumm war
pe! der dortige G.'neral Gouverneur der Pa'cha nicht. Aber er hatte die
yadlchl Achmeö Jzzet Pascha, ein hoher Genugthuung. Dutzende von Griechen Neunziger und als solcher Doyen der gründlich geärgert zuhaben, und da? Tllrtv oi O i tn .y n i Isfi t , k, o ! . CT5
wi-j vviiiuniiuni -jiuu. Ivur ujüii iturnci cm -üiiuiiuiicn.
Hadschi Jttet war zweifellos eine? Vieiseitia. wie Hadschi Pascha nui.
der origlnelllten au:e. welche die rno verluchie er sich auch alZ öfneippianer. dern? Türkei auszuweisen hat. Das Das kam so. Als man den berüchtia-
glltturkentlu .1 m.t , einem ganzen, dem teil Räuber Crncr Pellwan Pawliköj CiciDciitiiu-n unb.'grttflichen Gemisch zum verhör vorden Mali brachte.
von Glau.'knz-türte und yeidengröLe. wollte er von der Bande des Athanas von wilderer (5holerik un) unerh'öltem und deren That absolut nichts wissen. Phlegma, von salomouischrr Weisheit Jzzet aber hatte gerade seinen neuqieri-
und possenhafter Thorheit, ohriftenhatz oen Tag, dachte sich, der Bandit müsse
mö Aderglaube, wraujurnieii und nicht recht bei Trotte em. und verord
Barml-ernakeit. Wahrhaftiakeit und neie ibm zur Kur Kneipvsche Beband
Verlogenheit, Freigebigkeit und Hab- lu;,g. Guß auf Guß, in unablässigen gier war in ihm verkörpert, und nicht Strömen, wurde Omer Peliwan aus
ohne Absicht mag man gerade lhn nach großen Eimern mit eiskaltem Wajscr Adrianopel gesei'.t haben, um dort, an begossen, vergeblich. Da diese äußerden Grenzen des Osmanischen Aeich.'s, liche Behandlung kein Resultat ergab, ein t.'otlger türkischer Fels, dem Her-, so schritt der Pascha zu einer inner einbruch der Sündfluth europäische? lichen. Der Bandit mugte ungeheure
Civilisation und fränkischer Aufklärung Mengen Wassers trinken und als er zu wehren. nicht mehr tonnte, wurde es ihm o4e
Unzahlbar sind die Anekdoten und waltsam einaego ien : er gestand nicht.
Leaenoen. die sich um da? Haupt dieses such'e ihm der Wall klar zu ma
Greises gewoben, und weil die meisten M, wie unangenehm es ist, wenn
derselben wohlverbürgt und überdies nan etwas über Gebabr in die Länge
ür qewine Zustände in der Türke! I .lebt. Er nen ihn an den Armen aus
überaus charakteristisch sind, soll we i'inaen und die Füüe mit schweren Ge
nigstens ein kleiner Theil zur Erheite richten behängen ; umsonst. Peliwan
una und Belehrung der Leser hier ourde um ein Stückchen länger, aber
wiedererzählt werden. ion den in Frage stehenden Räuber
Besonders aro, wte schon erwähnt, treichen wollte er immer noch nichts
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war sein Hag gegen die nyrlnen oinen. vescyiog as?cyl zzzer.
Kunde". So pflegte er nicht nur jedes- twas eindringlicher- mit dem Bandi
mal, wenn er einem Giaur" die Hand en zu verfahren. Er ließ ihm, ob er
hatte reichen müssen, sofort und noch war. wie -chrupperl im Pater tlu
in denen Gegenwart seine Hände zu lus"
ma'cyen. sonoern auq zeoes ewuno. ... sjch n,Hm RrAuMf
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ein vicyer unocr eyen ocruyr llnUnr Mrn rnr
hnitf nitnrnfiltifsish nn itirtf .itrtrr lll I n n
niinUrt fifist lien ,s d., ne Splitter von Weinreben unter die
ber bei allen tick bietenden Geleaenbei- Fingernägel treiben. Das wirkte. Der
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en eifriast darauf an, das Kleid ihre
Herrn durch eine scheinbar zufällig.
oder ungeschickte Bewegung von zenem
eines Besuchers wenn auch noch o eise streifen zu lassen. Das ge-
nügte. um ihnen eine recht hübsche Ne-
benelnnahine zu verichasfcn.
Die Unhöflichkeit des Händewaschen-: n Gegenwart eines christlichen Be
suchers gab natürlich häufig Beranlas sung zu Beschwerden, insonderheit von
eiten der davon betronenen onjuln.
ohne jedoch den alten Herrn zur Auf
gäbe dieser Gepflogenheit zu bestimmen. Nur ein Mal soll Hadschi Jzzet eine
Ausnahme gemacht haben. Eines Ta
ges nümlich hatte em Konfus sein Name thut nichts zur Sache mit
Had!chi Jzet dienstlich zu thun. Die
unangenehme Gewohnheit des Paschas
war lyni bereits aus riadruna be-
tannt und er nicht gewillt, sie ein zwei
ttäuber gestand, und es war nicht zum
vennglten die Folge seiner Aussagen,
aß die endqiltige Unterdrückung dcS
Sanditenunwe'enS in der Umgebung!
)on Adrianopel und Klrttline und!
änqs der Linie der orientalischen Bäh
ten möglich wurde. Das Procebver
ahren deS Generalgouverneurs von
Udrianopel mag manchem Leser nicht gefallen. ' Wer aber Jahre lang im Orient gelebt hat und das ebenso bös lrtig?, tückische, mordlustige als uner! zört feige Gesindel kennt, auS dem sich
ie Klephten relrutlren. der ist in )cH um Gemüthe von falscher Humanität ilnbeengt, und wenn er nicht sagen, kann, es sei schon" oder gut" gewe
en, so sagt er doch ohne Zögern: es
var praktisch und recht."
Ueber die salomonischen, von dem
Uten Hadfchi gefällten Urtheilssprüche
rühren Dudende von Anekdoten. BlS
I ink firthn i inA rtfT inn hfT
, lä?? ä im it z s: m s ; türkischen Sprache vollkommen mächtig. ' ntitT .suruck er. aqte er zu dem ihn anmeldenden Die. jü?7e j i C' 7 . "!pr"? " LI cffffl, Ca fft,, xK-r zeben dürften. Diese eine aber ist ge.
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gu"'r t5 in seinem Zimmer den.. VWL "
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7;' ' ' äbel verwendet werden. Also:
L,ui,t, iu) iuj tun iwkvuyiii i v.. mj tif .u. irrixv
will. Sag' ihm aber auch, da ick. . ' ?wTr r.ÜI
iftm h? ics crit, Ynrä iUr Yens oer Provinz Aorianopei sittl YIN
rrJ: '. einem Tische der Wilajets-Kiatib.
ju u.wu., 14 ji.vty U(S4... ;.,-sem-,N.wn;M. cxc..
Hu um die Ohren ,ch age. wenn er ich ."" 1 5 v ir -hnrm.f hi, fs.Hn, mfÄ isi - W Seite. ttU Bedeckung, steh-n zwei
Sw n n7 h Vf m r Z Aendarmen mit ausgepflanztem Bazon
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den. Der aber Hatte sich bereits erho
den und kam freundlich schmunzelnd
seinem schneidigen Besucher entgege.-t und während er ihm die Rechte zum Gruße reichte, klopste er ihm mit der
Linken aus die Schulter und sagte:
So ist s recht, so gesallst Du Mir.
intM. Du hast doch wenigstens Cou
rage..
n der That, Muth ist das Einzige.
wodurch man jedem Türken wirklich
imponlren kann.
net.
Aus dem Tische, vor dem Kiatib.
liegen zwei Geldsäcke, einer für Silber.
)er andere für Gold. Unter dem
Stuhle, auf dem der Steuereinnehmer
sitzt, liegt ein dritter Sack. Vor dem
Tische treten die Bauern an, ihre Ab
gaben zu bezahlen. Mit Ernst und
Würde nimmt der Kiatib die Gelder
entgegen, wovon er einen kleinen Theil
oen aus dem Tische vor ihm liegenden
säcken, einen großen Theil dagegen
. tik!!. fit Am 4 tf It ArtvtS s i a
Gewaltig ärgerte eS den Pascha, daß SZJuXT o
die Giaurs" mit besonderer Vorliebe Zi:h
eine von prächtigen Bäumen beschattete
Promenade a!S Spazierort benutzten.
Da er ihnen das Betreten des Adnano peler Praters nicht verbieten konnte.
ließ er eines Tages die sämmtlichen
Bäume rastren, und eine kahle Stätti
zeugt heute von dem Frankenhaß dc--
Wall.
mll einer loiajen mnaicu. oor man
den guten Kiatib fast für ein Dukaten
Männchen halten möchte. Von Zelt
zu Zeit naht sich irgend ein Hilfsbeam
ter des ÄteuereinnchmerS und thut
einen Griff in einen der beiden Säcke
auf dem Tisch. Die Gendarmen sehen
ocm Treiben llopsenden verzens zu
M iiW SitaMdigt lind tyli it sodann die bei ihnen vorgefundene Summe auf ein Tischlein legen.' Da. rauf sandte er nach dem Kiatib. Der selbe wurde mit den Gendarmen con frontirt und bequemte sich alsbald zu einem Geständnis.. Hadschi Jzzet sor derte auch von ihm Ersatz des Gestoh lenen, dessen Betrag er nach eigenem, gewiß nicht zu geringem, Ermessen fest setzte. Sauren Angesichts überbrachte
der Hallunle die geforderte isumme. Der Pascha ließ sie auf den Tisch neben den 10 Weißen" und dann den Kiatib
und die Gendarmen vor die Thüre wer
en. Als sie draußen waren,sandte er
nach einem aronen Sack und packte
Alles hinein, was jene zurückgelassen hatten. Der Sack aber gehörte ihm.
Ucbrigens war er nie auf seine eigene
Bereicherung bedacht. Von Hause aus ungeheuer reick man spricht von
etwa 100 Miaionen verwandte er
enorme Summen auf den Bau von
Moscheen und Armenhäusern. Dieser
edle Zug war auch der Grund, wes halb, der Sultan ihn trotz d:r zahl
osen Beschwerden aus seinem Posten
beließ.
Große Angst hatte der alte Herr vo.
der Eholera. Daran, den Schmutz, in dem man in Adrianopel zu versinken droht, beseitigen zu lassen, dachte er
ücht. Als ihm aber ein Spaßvogel
weismachte, daS nütze, ließ er als Prä
ventivmittel gegen die Eholera all' Häuser blau anstreichen
Nun hat Allah ihn zu sich abberufen.
und da er Zeit seines Lebens ein streng
und rechtgläubiger Moslem gewesen.
ind ihm ohne Zweifel des Paradieses
höchste Freuden in reichem Maße zu
Theil geworden. Mögen ihm die
chönsten Huris kosend den Bart strei
chen!
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a.sn..Ns;.;....k. Tie.Auzm quellen ihnen allmählich
auM.,i urnwu uiunrnii uu vuil ... v ... cXf,. ,., Wege von oder nach der türkischen " f deii Höhlen unt s Hauptstadt über Adrianopel, so mußte elDe & " lö"en " W" ?lt er sie natürlich im Auftrage des Sul- ?Ät.n d, tans begrüßen. Dadri verfehlte er nie. bm? Sollen sie weil der Kiatib und nach orientalischer Sitte Geschenke dar warben eirn zubieten. Sie waren aber auch danach xi'9 P"eten - das wäre Wer über seine Stadt die Türkei ver h:it, lieft, der bekam eine Scdacktel mit tür. Die Gendarmen wechieln einen flüch.
tischen Bonbons (Sctato"), nach tigen, aber vieljagenden Blick. Sie Ansicht des Spenders vermuthlich ein baden einander verstanden. Jetzt Svmbol der den Neid der Giaur erre kommt ein Bauer an den Zabltisch
enden sünen Freuden desOrients. nack heran, er hat 40 Weiße" lMedllchidie
Ansicht der Beschenkten eine Ueberzucke, thaler) zu entrichten und legt sie in rung aller der bitteren Pillen, die sie Zwei Beutelchen vor den Kiatib. damit im Lande des Bakschisch hatten schlucken dieser sie nachzähle. In demselben müssen. Momente fahren die Hände der beiden Wer aber über Adrianopel die Türke, Gendarmen wie der mjUt den betrat, der erhielt eine Schachtel ordi- isch, 'N die !w Beutelchen hms.;f. Im;x.m weg. und als sich der. Steuereinnehmer,
UilMiW.... Willi, IWIIIIIVUII . m . v W . Yi , .k . ftrlni- i.niJu .....t seine Beamten und die Bauern von
VU I w(JVk IVVVIl UU9 IlUtVVUUI i, jw n ,. . ifl . , , , . , werden sollte, wie nothwendig ihm das ihrer Bestürzung endlich erholen haben f.; kb uZkrn w,Z,ir,. sie gerade noch Zeit, zwei zerrissene
4XMlUJitl in. vhd ivntvuv uivtjuiutivv e r i rr v ' rrnw" ,hal?chlich öst und gründlich nöthig MoW .am (fobe jn m SW.(iist. a,?andtrzm. mögen die Beschenk. K k Bm W
teil ba H genuz er ahren haben. Man '"',"V "li'Z7 mli t t..!,; k.- . ?,.!,.?, ,!. i.f 3)er Kiatib zuckt die Ach ein. leert den
miw
schon ein paar Kilometer hinter Adria- ' ' ' ' x' , .n. s.:. Stubl. blickt noch einmal wie dank.
uvuuuavni Havi H'-l' S. W;.!,, r14
Dort fanden sie vielleicht etliche Klephten ;niZn rk Vn J oder Bauern, hielten sie. Geruch und e i?S&Knn? Konsistenz nach, für Kuhkäse und ha- nimmt sodann sein sonderbares In also-
ben sie am Ende gar ge reuen. Wohl w, . n,n,'t ;n Adrianopel angekommen, berlch
a nrslnslS Kletten! Mit diesen tet er dem Mali, daß er nur sehr
Herren pflegte der gestrenge Mali wenig Geld mitbringen könne, da-ihm und sehr mit Recht wenig Feder, die beiden Gendarmen gegen Ende sei. lesens zumachen, und konnte er dabei ner Emnehmerthatigkeit die ganze bis oen ihn. verhaßten Griechen EinS am dahin eingegangene Summe gestohlen Zeuge flicken, so geschah eS mit Wonne, hätten. Hadschi Jzzet hört ihm ruhig Kaum war ihm nach dem Uebersall des zu und befehlt sodann die unverzMchz EisenbahnzugeS zwischen Tscherkeßkjöi Verfolgung der G' - men. Schon und Sinekli bekannt geworden, daß der Tags dqraus werden ne lhm vorge Bandenführer AthanaS hieß, also einen führt. Man hat den ganzen gestohle. Namen führte, der unter den türkischen nen Betrag, die 40 .Weißen-, bei Griechen so häusig ist, wie bei unS ihnen vorgefunden, und offen gestehen Müller oder Schulze, als er auch schon sie ihre That und bekennen deren Be. sämmtlich: Atbanasse von Adrianovel. weggründe. öadschi Jzzet hielt chnen
or Frauenwelt.
In Kürlskl'.he wird ÜM iU SepttÄ' bör d. I. daS vom Verein Frauen. bildungS-Äe'vrm- zu Weimar gegrün dete erste deutsche ?ädchen -Gymnasium feierlichst eröffnet werden. Äkrs. Ameiia E. Barr soll, wie man sag!, in ihrem Beruf als Schriftflelle' rill durch literarische Arbeiten jährlich .?10,000 bis 8ir,,000 Einnahme er zielen. In England ist Mrs. Huggins, die Gattin des englischen Astronomen gleichen Namens, der eifrigste Assistent ihres Gatten. Die Tame hat bereits vielfach selbstständig astronomische Be. obachtungen und Forschungen ange. stellt, die stets von größtem Erfolge dk' glcit.t waren. Mrs. Everett aus New Orleans hat den Nuf einer der besten Thierärzte der Stadt zu sein. Sie begann damit, die Pferde ihres Gatten zur Zeit einer Epidemie erfolgreich zu behandeln. Dadurch muthig gemacht, studirte sie die ganze einschlägige Wissenschaft, bis
sie gebrochene Füße einrichten, Nägel aus den Hufen entfernen und alle Krankhciis . Erscheinungen verstehen
ernte. Sie bereitet eigenhändig die
nöthigen Medikamente und nimmt
eine Bezahlung für ihre Dienste, son
dein unterzieht sich der Arbeit nur aus Liebe zu der leidenden Thierwelt.
in der Schweiz (Eriswyl) feierte
das zweiundsiebzig Jahre alte Ehepaar Ädam seine goldene Hochzeit. Herr
Adam ist Posthaltcr. während seine Gattin seit 21 Jahren das Amt einer
weilen Frau- ausübt und während
dieser Zeit siebentausend Geburten bei-
gewohnt hat.
Bier Frauen lind zu Ehrenmitgliedern
der Anthropologischen Gesellschaft in Washington ernannt 'worden, und zwar: Mrs. Tilly Stevenson, welche
die von ihrem Manne begonnenen Stu
dlcn des ZunniStammes fortsetzte;
Mrs. Ali,e Fletcher. welche im Auf.
rage des eabody Institutes von
Nv
n " 2
1 N.K.Fairvanl I b Co. I I die berühmte I
rj'f "jjjrriJ 'L. -
Lr. Frances C. Van GaSken wurde n dem Gefundheitsbureau in Phila elphia zum Assistent Medical In pector" ei nannt, nachdem sie die bei
den rnvü Service" Prüfungen mit
Auszeichnung bestanden hatte.
Die französische DepuUrtenkammer
bewilligte für die Wittwe Ernest Re.
nanS eine Pension von 6000 Frcs.
Ml Kate Smith aus Loulsville,
Ky., erhielt jüngst ihr Diplom als ge prüfte Einbalsameurin, einem Beruf, welchem sich selbst in Amerika bisher nur wenige Frauen gewidmet haben.
Die Dame wird als iung. sehr gebildet
und bejonders hübsch geschildert.
In der Schweiz, und zwar in Gens,
lebt ein junges Mädchen. Fräulein A. Rapin, welche ohne Hände geboren und trotzdem Malerin ist. Und zwar
nimmt sie in dem engeren Gebiet ihrer
Kunst, der Porträtmalern, bereits eine hervorragende Stellung ein.
Mit; Jozannadham ist die erste hin
dostanische Frau, welche in England
Medizin studirte, dann an dem Ho)pi tal sür Frauen und Kinder in Edin
bürg längere Zeit die Stellung emeS
HauSarzteo bekleidete, und jetzt in glei cher Eigenschaft nach dem CamaHospi' tal in Bombay berufen wurde.
In Rußland werden von nun an
auch Frauen an den Eiscnbahnstatio-
nen als reguläre Beamte angestellt. Mrs. Mofes Hopkins auS San
Francisco hat beschlossen. L50.000 und
neunzehn Acker Land der Academy.
welche den Namen Hopkins tragt, zu
verschreiben. In Eanada sind vor Kurzem die
Frauen zum Gerichte zugelassen worden
und genießen nunmehr gleiche Rech!e mit ihren männlichen Kollegen. Miß L. Aldrich Blake, die älteste
Tochter eines englischen Geistlichen, hat
eben die höchsten Auszeichnungen er langt, welche je ein weiblicher Student der Mediä erhalten. Sie bekam bei ihrer Prüfung an der Londoner Uni versität einen ''ouci! sirsf, und man berichtet, daß sie ihre Vollkommenheit nicht dem Büffeln", sondern aus dauernder, ernster Arbeit verdankt. In Frankreich, und zwar in Cannes, haben sich zwei junge Damen, welche in Monte Earlo 200,000 Francs ver. spielten, aus Verzweiflung erschossen. Man fand sie beisammen in einem Bette liegend, die Pistole neben ihnen. Miß Mabel McElheny gewann einen Preis von 8200. welcher für die beste Abhandlung über die Tariffraae aus
geschrieben war. Als Richter fungirten
Gouverneur McKmleg und die Sena toren Alorich und Hiscok.' Die Dame ist Jöurnali-tin von Beruf. In Oesterreichs Hauptstadt Wien be. steht seit einiger Zeit ein Mädchenasyl, welches gegründet wurde, um allein
stehenden Mädchen des Arbeiterstandes
sür einen minimalen Betrag Unter
kunft, Verpflegung und in der freien Zeit auch Unterricht in verschiedenen
nützlichen Arbeiten bieten zu können.
Mrs. Annie Moores aus Mount
Pleasant, Ter., ist Präsidentin der ersten Nationalbank jener Stadt. Die
Dame hatte sich während der Zeit, wo
das Institut noch als Privatanstalt be
trieben wurde, derart praktisch und
tüchtig erwiesen, dcfe Mrs. Moores
auch mich der Umgestaltung des Ge schäftes einstimmig zur ferneren Leite rin desselben gewählt wurde.
In Dänemark ist Frl. Anna Hude
als erster weiblicher Dr. der Philoso
phie vor wenigen Wochen promovirt worden. Schon 1833 erhielt sie die
goldene Medaille der Kopenhagener
Universität für die Beantwortung einer
geschichtlichen Aufgabe. Und seit drei Jahren ist Frl. Hude .in der histori schen Abtheilung des ReichsarchivS be.-
schättlgt.
Mrs . Montgomery SearS ausBoston,
welche den EvansPreiS von $ö00 be
der Ausstellung der New Yorker
Aquarell Gesellschaft gewann, über
mittelte diesen Betrag sammt einer w.'i teren Summe einer Lehrerin in Boston
die seit fünfzehn Jahren keine Fer,ie.n nehmen konnte, damit sie nunmehr im
Staude sei, eine Erholungsreise nach
Europa anzutrete.,
Santa Clans
Zeife.
Zvie steht's mit ?nrn Columdus
ColumbuS ging einst auf Entdeckungen aus. Und brachte wohl größere Ehren nach Haus,
Als Sterbliche können ertragen.
Doch Frau Columbus, den!' ich. ja ich weift.
Erwartet vom Reimschmied und Dichter mit Ileiß, Daß man auch ihr Lob werde sagen. Denn während Columbus studierte und sann, Ging kühn sie als Heldin mit Waschen voran Und träumte von Ausstellungstagen.
Doch, während der Plan ihres EhristoxhS ward reif.
Hatt' sie können sparen durch Santn Clnuo Srif' ' Viel Zeit und viel Mühe und Plagen.
Sie hätt' dann wohl selber zu Ruhm es gebracht Durch dieses, des lust'gen Sankt Nicolaus Macht. Ja. Santa Clauo Seife, das sagt, der es weiß, Ist wahrlich der Siedekunst Krone und Preis.
Offizieller Bericht
der
Derrtiants National
Indianapolis, den 4 Mai 1893.
Sank.
Aktiva.
nleihe-Conto .$1,056,157 81
Bonds (Stadt Jndianavolis. Marion Co. :c. ) sna.mi
aml'ri?ge Studien bei den Indianern Vereinigten Staaten Bonds . 50,000 00 Z5s Nordens angestellt; Mr5. Frena Znventar-Conto 20,00000
5l)cl00N, vie AsNia Nel'enoe; Und yaar an Hand und in Banken 725 354 23 9 . 1 - 01 . CY1 et . . rm I i Mfvrm
utt. ANiia 'jicroconio 'ju(cyce, A). vjc,
Ali rt.lktd Yt0.9 V A lf Ci i MM .IM
..i'ujiii via vilucwi iiuuumcii. 1 o 1 3 33
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In der Türkei wurde vor Kurzem in Passiva.
5er Ortschaft PriStina die Entdeckung Eingezahltes Kapital ; 300,000 00 gemacht, daß in dem dort garnisoni- eserve-Fond und Gew:nnConto . . . t8,915 11 rpnhiMt WriiimTit pn urtcifi Wn ! '
vv " ..... ... I ' n vvvfc VHIItll (it Nfr444UtVU
cit '.U Jahren unter dem Namen ihres i Depositen-Conto .
ürnders Aau Neojchet diente, und sich
CrMUa .ttl IC....
mxo) ucidiu-c uic vuurung uus- $2.159,513 33
i rrv . . . ? t . i '
eicy tteie. 'er uneryorie au wurce . . .. .
-rn den Sultan berichte!, und als dieser V. ttrcnzei, Prapoenr.
rsuhr. da das Madchen den kühnen . Vc. Frenzel, assler.
-chntt gewagt hatte, um ihren Bru. Qscar 5?. reniel. Assistent.
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zer, me einzige lill?e iurer 'lUilcr,
wm Militärdienst irnzuhalten. verlieb
r ihr den chesakatorden dri:ter Klaff
nd em.' lebenNangllche Pennon. Na
ürlich wurde der gefährliche Soldat so
oxt heimgeschit und auch ihr Brudk'
Dienste srcigelar,en.
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35.500 00
1,755,063 22
... L e n n D u e i n G l ü ck a t'
.lonnm, hast )u eine Hoffnung verlo-
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I Vorzüglich ! Jedem gefällt es.
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großem euer, runnen uno ,terne, vuq au and Holzbau, grobe Scheune, Suhnall. üübnerstall, t WaaenStemilen, ein fictS lau
ende Quelle bei der Scheune. 3 cker in ttrucht
laumen. Weinreben und verschiedener eeren.
i Acker tn Holz, das Land ist gut draintrt und ge
iüunt. nerner crer anarenzend rtdaevort,
i Vketlen eftitaz vsn der Stadt, an der National Ikoad. Süöckiae Sau mit Brunnen, Eisterne,
qute Sldeune mit grohem Hühnerhau, einerich
tet tur LUhner,ucht. nerner u ucrer 0 wtntn
restlich von der Stadt mit Hau und guter Stai lung. Zu verkaufen mehrere Häuser aus monat tche Zahlungen tn der Nähe von Coburn und
Lheidystr.. g armen grog und klein ta carton
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S. .rSöraler. 88? Oft Washington Str.
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Citronen, Sardinen, Ankern, Extracte ,c. ta GPT (Lroeeristen, fBadtt, Bereine, Kirchen und Sonntagsschulen, teer
den auf unser vollständiges Lager aufmerksam gernacht.
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i Die Hundstage kommen
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Mt zur Anzeige, daß ich die W i r t h s ch a s t,
Ecke Ghio und Noble Straße,
übernommen habe, und m:ch bemühen werde dieselbe zu einem angenehmm Sammelplatz
der Deutschen zu gejtaiten.
Beste Getränke und Cigarren e.
Zu zahlreichem Besuche ladet ein Eottlieb Leukhardt,
Ecke Ohio und Aohle tztraZe.
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