Indiana Tribüne, Volume 16, Number 283, Indianapolis, Marion County, 1 July 1893 — Page 1
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1 o -WO' n oo I I A V A A. A. OO O rfC sVY rlCl K O V . ' ? ö .'Go 7 rb i m'is w y vw O l y y . Jahrgang 16 Office : No. 18 &üb üliabama Straße. No. 383
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r odes-Nnzeige. Freunden und Bekannten die traurige llad, Tit, bau unser geliebter Sohn, Nobert August, Vamstag Bormitt'g 9 Uhr. nach kurzem Kran kenlager, im Alter von II Jahren und vier Monaten verschied. Die Beerdigung sinder Montag Nachmittag um 2 Uhr vom Trauerhause, 5l7 üd Jersey Strakze, aus statt. Tie trauernden ältern. Nobert Zkreund. Üarolina freund. flfb. Belck. uedst eschmisternL JWSiji George Hcrrrnanii WÄWÄ Seichenbestatter, Office : 2C Süd Telavareftr. Ställe: 12, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlftr. Tlevhsn fll 1 . Okken Taa und Nackt. Sprechet vor Ui Boicourt.Tyiier & Co., für Monument e, tu (0rnit der Maror. Office und Arbeit?ftatte: 32 & 4 Massachusetts Ave. Telephon 993. Smith & Tamm, Moininieiito unt Grabsteine, 52&54 West Georgia Str nahe EZe IllinoiSitr., l auare nrdl. vm Uvior Depot. & SlkineiNe rao gemolbe, (iiipfosten, ei ferne Bänke, Stühle und Vasen. Willkommen Lenz s
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Editorielles. In Folge der Abschaffung der Silberfreiprägunng in Indien ist nun der Preis deS Silbers weiter gefallen. undder Metallwerth eines Silberdol lars ist nunmehr kaum mehr als 60 Cents. Der Geschäftsmann, oder der Arbeiter merkt davon vorläufig nichts. " Ü"". .""I so viel kaufen, wie für inen Golddollar. Natürlich so lange das Bundes schatzamt Gold genug hat, um alleö Papier- oder Silbergeld gegen Gold umzutauschen, so lange wird im Kleinverkehr, der Silberdolla? auch seinen Tauschwerth behalten. Schließlich doch für 50 Cents Metall immer noch mehr als ein Stück Papier. Wenn aber der Geldwerth des Eilberdollars einmal von dem Kredit der Regierung abhängt, dann ist eö doch Thorheit überhaupt Geld aus Metall zu machen, und der Papierdollar erfüllt dann den Zweck viel besser. Wenn aber nun der Goldvorrath der Regierung erschöpft ist, was dann? Nun dann verliert entweder der Silberdollar seinen vollen Werth, oder die Regierung muß Gold kaufen. Da sie ab das Geld dazu nicht hat, muß sie es pumpen, uno oas x es, was oic östlichen Finanzleute wollen. Verzinsliche RegierungsbondS, daS ist ihr Ideal, die Zinsen aber kommen auS der Tasche deS Volkes. DaS ist aber bei einer solchen Poliik noch lange nicht alleS. Eine riesige Menge geprägtes und ungeprägtes Silber ist im Schatzamte angehäuft. Ler Verlust der Regierung ist daran enorm. An oem aueln unrer oem Sherman-Gesehe angekauften- Silber hat die Regierung bis heute schon über 14 Millionen Dollars verloren. Welcher Wahnsinn ist es, sortgesetzt ein Metall aufzukaufen, um es zwecklos lagern und sich anhäufen zu lassen, wenn dieses Metall fast von Tag zu Tag im Preise sinkt. Den Vortheil davon kann doch einzig und allein der Minenbesitzer haben. Diese habengeglaubt, daß die stetigen Ankäufe unserer Regierung das Silber vor weiterem Sinken im Preise schützen werden, aber dieser Glaube ist zu Schanden geworden. Zu Schanden wird auch die Hoffnung des Farmerelementes werden, alle qulvcn um uuixwxm ueioe aozagien zu lumicn, vcun vic m .1 . .f.ri. ... ,5 V. . . i Negierung wirc uzren reoir umer allen Umständen aufrecht erhalten, und sich unter den größten Opfern mit dem nöthigen Golde vorsehen. Die Zeiten der Silberwährung odcr selbst der Doppelwährung sind für immer vorbei. Ein Metall, das so schwankend in seinem Werthe ist, wie daö Silber, eignet sich zur Geldpräg ung nur so weit, als der Kredit der Regierung ausreicht, das Vertrauen hf ffinlnfuna um Öolh aiifremt tu er kalten. Gebt die Präauna darüber hinaus, dann tritt der Metallwerth an die Stelle des MünzwertheS, und für h d,r KlZubiaer. fomie für die Arbeiter und Alle, welche aus Gehalt nnw;,f,n nd. tr.t.n enrme Versuste ein. ' ' I Die Finanzpolitik unseres Lande ist soweit unter dem Einfluß des Fari-,,, ,.nh htr Silb.rkarane eine wahrhaft verrückte gewesen. Der ' ' v Silberschwindel bat die Köpfe verdreht, ES ist Zeit, daß Halt gemacht wird, und Serr Cleveland bat dieS. endlich arch eingesehen und zu diesem Zwecke .zk,ruf.n . ttttDer alte Gresham behalt immer noch Recht, heute, wie vor dreihundert Jahren. Dieser Gresham lst namllch nicht der populäre Staatsmann gleicken Namens, der iebt Sekretär des Auswärtigen ist und demnächst zum Mitglied deS Oberbundesgerichts befördert werden soll, sondern ein ehrenwerther Kaufherr, der Mitte deS 16. Jahrhunderts in London lebte, für KSnia und Königinnen alS Flnanzrathathtt funairte und Gründer einer der crstenBanken im britischen Jnsel.kl he ' ' ' c i C ctr .1 V... O ' r war. Jymveroanll ole Zwelr oen z:eyr - sah, daß daS gute Geld allemal vom scklecbtem auS dem Verkehr getrieben wird". Und'wenn er für dessen Entdeckung nicht wie weiland PythagoraS dreihundert Ochsen oMte, so konnte tnnn htnit unter den Vadler- und Ei!bttfMtikrn .ine vielfach größerk Zahl sinden die. finanziell wenigsten,, m v i-f. .t.sXfi.i.( ... . " i ' i als ranoopikk uvgrju,mz zu lil . öen veryienie. .
Ja, der alte Herr Gresham hat Recht. Und wer es nicht gauben möchte, der lasse sich nur die Berichte über die Einnahmen der Zollhäuser der Ver. Staaten kommen. 3m Anfang des JahreS
1890, ehe noch daS Sherman-Gefetz in letzter verzwelfelter Nothwehr gegen die Hochfluth der Silberfreiprägung angenommen worden war, wurden von den Zollämtern der Ver. Staaten 95 ?3enl Ur an fit n.rich...cn Abga. ben in Voldcertisikaten eingenommen. Alle übrigen Geldsorten machten in Zablunaen nur fünf Prozent aus. Goldmünze wurde nur wenig einbe zahlt, weil ja die Certisikate den voll kommen gleichen Werth repräsentiren und bequemer zu handhaben waren. Nach der Annahme der Sherman-Akte aber änderte sich die Sache. Heute sind die Goldcertisikate in den Einzahlungen verschwunden und auch in Grccnbacks, die doch immer noch Goldwerth repräsentiren, werden wenig Zahlun gen geleistet. Die Einnahmen in den Zollämtern bestehen heute zum größten. Theile in Silbergeld, freilich nicht in den ge münzten Dollars, sondern in Silbercertisikaten und Silber-SchatzamtSno- . . .ff ' 8 fl( noch immer für ges Geld gelten müssen. Im Anfang des JahreS 1890 befanden sich unter den Zahlungen fvr Zölle nur 2 Prozent in Silbercertiftkaten; nachdem aber das neue Silbergesetz angenommen war, machten die Schatzamtsnoten nach und nach einen sehr beträchtlichen Theil der Zahlungen auS und schließlich ist es dabin gekommen, daß die Einnahmen, im New Forkcr Zollamt zum Beispiel, sich wie folgt stellen : Silberca.isikatc 40.2 Proz.. Schatzamtsnoten 35.3,. Greenbacks 24.5 Prozent, Goldcert'sikate garnicht, Gold erst recht nicht. Der Ausweis datirt vom 20., Mai. Die Zahlung in Greenbacks nimmt immer mehr und mehr ab. Diese Angaben werden genügen, um die Richtigkeit des alten Lehrsatzes zu beweisen. DaS schlechte, d. h. dem inneren Gebalte nach, minderwerthige Geld hat das vollgewich - tige vertrieben und eö wird einer vollständigen Umkehr von der abschüssigen Bahn unser Münzpolitik bedürfen, bis die 'ollzahlende Geschäftswelt sich wieder in demselben vertrauensvollen Man- kan ibrem Kolde trennt wie sie die Gefahr einer ffl:lt-1t,i1,rfAm,mmil1in hrnttf - ..w. ...... o '"7"' (Milw. Herold.) Drchtnachrichten Jnlanh. Wetteraussichlen. Für Inöiana: Trübes Wetter und Regen, möglicherweise Gewitter heute Icht. Schönes Wetter morgen. DieDiplome fürAussteller. r ' 1 W a s h i n g t o n, D. C., 30. Zum. Der Prels für den besten Entwurf etnt DlplomS für die erfolgreichen Aussteller auf der Weltausstellung urde heute durch Hilf? - Schatzamtsft lrtis Herrn Will. H. Low zuerkannt. Der Entwurf stellt einen CD A v A VaM V A CT A IAmVamam vv 111 ",Cl1 uun man eine Vogelperspective des Ausstellungsplatzes sieht. Auf einer Seite ist eine Columbia I ? . . t.V Cl. f! X. st. l i. CC ruyenoer neu uugcno aus en Ps "ne BusselS, wahrend sie mit m ?nDeren anD 0rc.1 lun?e imranex halt, dle o.e welpen, sarvlgen uny Jndianer-Kinder de? Lande? darstellen. Pie veffnung in dem unteren Bogen ,st sre; geblleben und sur .:e Ausnahme des Namens zc. des 5 $ stellerS bestimmt. Unter dem ,cn ist eine Barke gezeichnet, an deren Ru der ColumbuS steht. Die Ruderer repräsentiren Europa, Asien, Afrika und Süd-Amerika. Auf dem Vorvertheil steht eine Ruhmeösigur, welche in ihrer Hand einen Lorbeerkränz halt. it o n g r e ß e i n b e r u f e n. . W a s h i n g t o n , 30. Juni. PrälrV L fT 1 -1 V t. . L V M t. ' inornl zeoeianv yui oen ongrep zu einer Ertrasihung, beginnend am 7. August, zusammenberufen. Die Uxsache dieser Handlung bildet die gegen wärtige Jinanz-Kalamität. Es heiht in PtoflWion r ; In Anbetracht, dab Mißtrauen und I ' ' r Besgniß in Bezug auf die Finanz, läge de. Lande,, die sich de. m.f AxrtK.f v . cn.ft. vrttiuiiUl, vkm Bvlls IL...:il ..C X V .....C.t.i t vcjm wp j 5H.öH yr
Indianapolis, Indiana Samstag, Ocn . Juli 893
ben und drohen die Kaufmannschaft zu lahmen, die Industrie zu hemmen, den Farmern Noth und Schaden zu bringe und die Arbeiter um ihren Verdienst zu bringen; Und in Anbetracht, daß die jetzige gefahrdrohende Lage zum großen Theil die Folge einer Finanzpolitik ist, die von gewissen unreifen Gesetzen ab hängt, welche Gesetze zur Durchführung gebracht werden müssen,' bis sie vom Kongreß widerrufen werden, -Deshalb erkläre ich, Grober Cleve land, Präsident der Ver. Staaten, kraft der mir von der Konstitution verliehe nen Rechte, durch diese Proklamation, daß der Zusammentritt beider Häuser deS Vn Staaten Kongresses im Kapitol zu Washington am nächsten 7. August um 12 Uhr Mittags durch außergewöhnliche Verhältnisse geboten, ist, so daß von dem Volk durch Erlaß weiterer Gesetze die drohende Gefahr abgewendet werden kann. s Anthöny I. Drexel. s ' Philadelpia, Pa., 30. Juni. Drexel & Co. haben heute Rachmittag auS Carlsbad die überraschende Nachricht erhalten, daß Herr Anthony I. Drexel, der Chef der BankierS-Firmen Drexel, Morgan k Co., donNew Jork, Drexel, HarjeS & Co., von Paris und Drexel & Co., von hier, plötzlich gestorben sei. ...- Eine Law- und Order-Ver-schwörung. PittSburg, Pa., 30. Juni. Robert McClure, der Generalagent der Law- und Order-Geellschatt, der Alderman Rohe und der Konstabler LouiS Karraher sind heute im Countygericht der Theilnahme an einer Verschwörung schuldig befunden worden. Der Prozeß war eine Folge deS KreuzzugeS, den vor einiger Zeit die Law- und Order-Gesellschaft gegen die sog. Sabbathschänder geführt hatte. Die des Trioö harrende Strafe beträgt nicht mehr als tz500 Geldstrafe .und 2 Jahre Gefängnlßhaft. Die Las- und lOr0e? - Gejeuscyi.st wir'v u.u ec'.ituen Prozeß nachsuchen. i uSland. Die Victoria" str'ophe. L o nd on, 30. Juni. K a t a Der Korin Malta resvondent der TimeS" schreibt, daß er. trotz des Schweigens, welches den Ueberlebenden der unglücklichen Victoria" auferlegt wurde, erfahren habe, daß Vizeadmiral Tryon zugegeben habe, er allein habe die Katastrophe verschuldet. Kontreadmiral Markham, welcher einsah, .daß eS in Anbetracht der geringen Entfernung zwischen den Kolonnen unmöglich sein würde, . 16 Punkte abzuweichen, folgte dem Kommando nicht prompt, doch die Victoria" signalisirte abermals Waö thun Sie ?" worauf die Cam perdown" dem Befehle Folge leistete. Es wird versichert, daß der Stabs fo.nmandeur Smith von der Victo ,ia" dem Vizeadmiral Tryon sagte Fg ist nicht Raum genug vorhanden, um die Schiffe wenden zu können" doch Tryon entgegnete :. Lassen Sie I m M ii ff . i a 4. ne nur sayren". enlano nur oxt Frage, welches Schiff gegen das andere rennen ' würde und es war die Campdown", welche die Victoria" in I. . den Grund bohrte. Ein Augenzeuge bestätigt, daß Vize stbmiral Tryon die Schuld trug, weil unter den Umständen nicht möglich war, sein Kommando auszuführen. ghne bei der geringen Entfernung vpn sechs Kabellängen zwischen den Schif Utn einen Zusammenstoß zu vermeiden. DieSilber frage in Deutsch- - land. Berlin, 30. Juni. . Die deutschen Bi-Metallisten sind in Folge der Einstellung der Silbcrprägung sör Pri vatrechnung in h'ohew Bkaße entmu jhigt. Dr. Arendt, der Hauptverthei diger deS Bimetalliömuö bezeichnet daS Ereigniß als eins von unberechenbarer Wlchtlgkett und erklart, daß auch daS I 0;tMn .ra.ftii n yr Sflm ltAnt.n i vimun'nj - viuu.m untehlbar tvlderrusen. werden mssk. Die besten Autoritäten über die . SilberfWe in Deutschland sind der. Anficht, aß die lateinische Union der Tl,uslojung naye W. . ' I . , t- ... tit -r I 5S 1Z etffl"bc"fn . . 7 ' ' Ng. 22 240 Süd Delaware Straßf I .1-. er- .-t. i etn-t ciUHcaiuuinuiuiciw 4?i
Hiesiges.
Sitzung des ScbülratbS. Der Schulrath hielt heute Morgen unter.Vorsitz von 3. P. Frenzel eine außerordentliche Sitzung ab. Der einzige Punkt der Tagesordnung war der Bericht deö Finanzkomites. Das 1 09 'mm rx. omlle qiuQ jemer Zett vor, zur Deckung der laufenden Ausgaben bis 31. Januar 1894 eine Anleihe von $200,000 zu machen, und . daß diese Anleihe in Raten gemacht werde und zwar die erste Rate von $150,000 am 1. 3uli dieses JahreS. ' Auf die AuSschreibung hin waren keine Angebote eingegangen ; die Mitglieder des Finanzkomiteö suchten deshalb Kapital,sten und Banken zu engagiren. ' Ihr Bemühen resultirte dahin daß die MerchantS National Bank sich erbot, die Anleihe von $160,000 aufzubringen, wovon die erste Rate von $30,000 am 1. Dezember 1893 und die zweite von $120,000 am 31. Januar 1894 zahlbar seien. Daö Komite mpfähl daö Anerbieten anzunehmen, waö auch in seltener Einmüthigkeit geschah. . v Der Zinsfuß beträgt 8 P r o z e n t. Alle Mitglieder mit Ausnahme von Wm. Scott und Dr. Garver, welch' letzterer bekanntlich schwer erkrankt ist, waren zugegen. Die nächste Sitzung behufö Reorganisation deö Boards findet nach dem Gesetz am ersten Montag im Juli, also am 3. Juli Abends 3 Uhr statt. ,,, Warum und Wieso? ES ist nichts Wunderbares in dem Umstände, baß Hood'ö Sarsaparilla so viele Krankheiten heilt.' Wenn man bedenkt, daß die meisten Krankheiten von der Unreinheit eö Blutes herkommen uAd daß Hood'ö Sarsaparilla . 0 Ar it ein mlniames Vluttemlgungömttlel ist, so ist daS leicht erklärlich. Von der Wirkung t als Blutreiniger abgesehen, enthält HoodS Sarsaparilla auch die besten Pflanzenstosse zur Z??äfti?una deö MaaenS. der Leber und ber Nieren und ist ein treffitches Mit tel, daS ganze System zu stärken. olizelgeriSt. 3ohn Earry wurde wegen zu schneilen FahrenS zu $1 und Kosten verur theilt. Eine ganze Reihe Bummler und Landstreicher, 3oe DaviS, Rich. WiliamS, John-Slaughter, LewiS Gerkey, Fred Derr und Wm. Reiss, versprachen die Stadt auf der Stelle zu verassen. Infolge der häusigen Einbräche hat die Polizei jetzt ein wachameö Auge auf alle diese zweifelhafen, schiffbrüchigen Existenzen und sucht sich ihrer so gut wie möglich zu entledigen. DaS Mittel, diese Tramps" auS der Stat zu bugfiren, ist nun an sich ein sehr intelligentes, denn auch an dere Städte üben solche Praxis und eö findet eigentlich zwischen den verschiedenen Städten immer nur ein AuStausch statt. Genug, diefeö Mittel fand auch heute seine Anwendung aus diese 6 armen Teufel, mit der zarten Andeutung Buökirk'S, daß wenn sie nicht auf der Stelle von der Bildffäche verschwänden, sie de? Teufel holen sollte. Annie Wishard soll nach dem Zeug niß zweier Polizisten eine Prostituirte sein. Sie leugnete daS aber, behauptend, daß sie ihr Brot jedt auf anstän dige Weise verdiene und gestern Abend so mir nichts, dir nichts von Polizisten auf dem Heimwege von der Arbeit aufgegriffen worden sei. Die Strafe von tz10 wurde suSpendirt. Tomy Dreffer, ein breitschultriger Westfälinger, hatte Soseph Woywod eine Ohrfeige gegeben, daß er stürzte. yr leugnete durchaus nicht und be zahlte hl und die Kosten. . EhaS. Bolig ist ein alter, von Rheu matiSmuS geplagter Deutscher, der nur gebrochen Englisch spricht (5r sollte Lina Ville fewe HauSwirthin, geschlagen Haie. Zwar sagten alle Zeugen ungünstig yegen ihn auS. Aber BuSkirk konnte nicht' annehmen, da der zitternde lte, rit Un Hrahwun den i Qestcht ohne Ursache die Frau geschlagen hatte. Und da der Leumund der Alten nicht vom Besten ist, ließ er Bolig unter 9100 verhängter Strafe und unter der Bedingung, daß er auS dem Hanse der Miller fortziehe, frei ... ,'.., . Tntl's Willen reinigen daß Blut.
Danksagung.
Allen Freunden und ekannten für ihre rege Theilnahme bet der Beerdi-ung unserer gelieb ten Mutter. Rosina Winter. fonie inöbesonder den Mitgliedern , der ebecca Loge und dem Herrn Pastor Stern für ihre trostreichen Worte am Srabe, sprechen wir hiermit nnsern tiefge fähltesten Dank au. Tie trauernden Stvterbliebenen. Wirthschafts-Eröffnung in Müller'S Hotel, 215 Süd Alabama Str., Samstag, den l Juli !8Y3. Für frische Getränke und einen gut-n freien unq tn venens geborgt. Albert Soroksrüt. Eigenth. Phönix Garten. Ecke Süd Meridi m und MorriS Str., Großes Konzert und Feuerwerk ! ' veranstaltet von dem Es j3-UsL Tg?, ii? G. F. Säps Brauerei im Phönix Garten am llbtnb des 4..Iuli 8)3 Meyer's Orchester.' Eintritt 10c. MARION PARK HOTEL. Sommergartcn u. Kegelbabn. Der Unterzeichnete erlaubt sich das Publi kam,, insbesondere Familien zu einem Besuch seines Gartens freundlichst einzuladen. ' Die besten Getränke, Cigarren und Delika teffen für Lunch, sowie ..Spring ChickenS" stets Hand. Der Platz ist für Familienpikniks besonders geeignet und werden Mahlzeiten für Gesell schaften schnell, gut und billig zubereitet. Zu freundlichem Besuch ladet ein, CIIAS. BEHNEE, igentlj. Electricität und spezifische Medizinen, für alle chronischen Krankheiten. BeHandlung für- eine Woche zur Probe ' ISPnrü-j für Frauen Krankheiten, nervöse Schwächezustände, krankhafte Veren aerung der Harnröhre, und alle chronischen Krankheiten deS männlichen Geschlechts. DB. R0BBIXS, No. 63 Indiana Ave. Zweite Landung der ' besten Stroh - Hüte; die billigsten Preise bei John Nosenverg, 196 Ost Washington Straße. Das Testamen vonAbel Huf-t sington wurde deponirt. Er bestimmt darin, daß seine Frau lebenslängliche Nutznießung seines ganzen Nachlasses haben soll. Nach ihrem Tode soll der Nachlaß zur einen Hälfte an seine Tocher V. N, Beachman, zur andern Hälfte an seinen Enkel H. E. Hufsington fallen. ES ist mehr Katarrh in dieser Gegend deS Landes als von allen anderen Krankheiten zusammen, und biS in den letzten Jahren galt er als unheilbar. Viele Jahre lang erklärten Doctoren ihn für eine lycale Krankheit und schreiben locale Heilmittel vor, und da sie ihn mit ärztlicher Behandlyng beständig nicht kurirten, erklärten sie lhn für unheubar. .Die Wissenschast hat bewiesen, daß Katarrh eine Eonstitutionskrankheit ist und deshalb konstitutionelle Behandlung erfordert Hall'S Katarrh Kur, fabrizirt von F. 3. Eheney Co., Toledo, Ohlo, ist die einzige konstitutionelle Kur im Markte. S wird innerlich in Dosen oder Gaben von 10 Tropfen bis zu einem oeeloselvou genommen. Wie wirkt direct aus daö Blut und die schleimige Oberstäche deS Systems. Sie bieten einhundert DallarS für c den Fall, den sie zu kuriren verfehlt. Laßt Euch Circulare und Zeugnisse kommen. Adresftrt: F. 3. C h e n e y C o., Toledo, O. Verkauft von Apothekern, 75 C. Elisabeth Baker, ein 18jäh rigeS hübsches Mädchen auS Colum buö, Ind., wurd als Juftizstüchtling hier durch die Polizisten Löwe und LaPorte verhaftet. . Ihr eigener Bruder hatte" sie in ColumbuS beschuldigt, mit einem gewissen Smithia in wilder Ehe gelebt zu haben. Sie rückte auS. und zugleich verschwand auch Smithia auS ColumbuS. DaS Mädchen arbeitete hier in einem Haus an der Merrill Str. als Hausmädchen. Ueber Smithia'ö Aufenthalt behauptet sie nichts zu wisse. Heute, Samstag, Wald-meister-Oowle beim OLduller, No. 100 rniMOQ Nord Me ridian Str.
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