Indiana Tribüne, Volume 16, Number 282, Indianapolis, Marion County, 30 June 1893 — Page 1

c G AA O riC M ft kS fl Y fvs ?! ' v i i s X : y - iy w W w y y T Jahrgang 10 Office : S!o. 18 Süd Alabania Straßc. No. 282 Zildianapolis, Zudiana Freitag, ken 50. Znni 1893

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odcs-Attzeigc. Jrrundea und Bekannten die traun? Mit theitung. ba& nnsere geliebte Mutter. Swieser lutter, Sckwkster ml Schwägerin, Katherine Lhlenmacher, Dsnnerstag Nachmittag um 2 Nhr, im 'älter von 60 Jzhru. s Monaten verschieden ist. Sie Beerdigung findet Samstag Ziachmittag i Ubr, Born Hause deS Tcüivag.rS der TZetstorbenen udolph uth. üb East Straye, aus statt wozu einladen Vinafteru. t ßin&er Friedrich Olcnmacher. i inotx Wilhelm Kern. Schwiegersohn, (aiilie WutX Schwester. RuvolPl, Wuttj, Schwager. C Todes-Llttzcigc. Freunden und Bekannten die traurige Aiach richt, dag unjrr geliebter Bater. Schwiegervater und (iitobvaker Hermann Meyer, am Mittwoch, den Z. Juni. Nachmittags 4 Uhr' im Alter von M fahren. 10 Monaten und 11 laaen un plötzlich durch de Tod entrissen wurde. Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag Z Uhr. vom Trauerheuie, No. 427 Ost Vermont Stratzr, au? statt. Friedrich Vteher. j Seinrtch Hottmann stii5er. lUartj 7s Jblf. . , geb. Mencr, S 'J?S"le,e,,er'24wicBet. : j Hrann Jahle. Schwiegersohn, zugleich im Name der übrigen Hinterbliebenen. artiXtyffSSC ?rJrtUrl George Hermann ' v ikS'Mm .- ,..5 l . ' . fr- s ir' . js-afe' '" -'':-'r'f- . T'.., I AWirr kMMWWZ Vöichenbeftatter, Office : 26 Süd Delavarestr. fetaiw: 120, YZl, 124, 128, 128 Ost Pearlftr. 011. Ofan aa und Naöt " Sprechet vor be, Bolcourt.Tyner & Co., für M 0 il m e n t e, ta l??anlt der Vlmvmov. Okftce und Arbeit statte: 31 & 31 MaffachusettZ ve. Telephon 993. Smiths Tamm, Mouurncuto und Grabsteine, 52 & 54 West Georgia Str. nahe Qz stttiuolSQr.. I Sauar ntol. vm Union Depot. Steinerne rav gemotde, ckgfoften. ei ferne Bänke, Stühle und Lasen. AeK1!;. : ' " MZÄ: ?rs2fi X schiffsscheine von und nach Europa. Vollmchisn nnsgssiellt. Erbschaften don Europa eingezogen. P. Pfisterer, Ossi: Wo. 70 Lst Market Straße. Telephon AvQS. Willkommen Lenz ! Du bringst uns Herren -Hüte neuester Facon, in großer Auswahl zu billigen Preisen. Bamberger, " N. W. ddt Pennsylvania und Washington StraSe. Tenträl Garten Ecke East & Washington Str. Ter Garten ist jetzt aus's schönste eingerich' tet und mit elektrischer Beleuchtung ausze stattet. Der Unterzeichnete macht besonder? daraus ausmerksam, dah er sich bemühen wird dem Deutschthum ein angenehmes Hauptquar tier zu bereiten und daß er seine Gäste stet) mit den besten Getränken und Delikatessen bedienen wird. tZnspnr C. 7?edderich, Eigenth. (2'Aäi Treibriemen und VHÖV Schmirgelrader . Spezialitäten der rW. B. Barry Saw & Sapply Co.

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Editorielles. Die Chicago Tribune" hat behauptet, daß Gouverneur Altgeld keinen Tropfen amerikanischen Blutes in

seinen Adern hat, wir hingegen be Häupten, daß die Bewohner des nahe Chicago gelegenen Städtchens Rapier ville, welche gestern Abend ihrer Ent rüstung gegen Altgeld dadurch Aus druck gaben, daß sie denselben in effi gie verbrannten, durch und durch Anir rikaner waren. . Die nativistische amerikanische Presse sucht nun mit aller Bosheit den Beweis zu führen, daß es mindesten? zweifelhaft ist, ob Gouverneur Alt geld ein Bürger der Ver. Staaten sei. Herr Altgeld ist als Kind von drei Monaten mit seinen Eltern nach Ame rika gekommen. Die kindischen An griffe der amerikanischen Presse auf ihn zeigen nur, daß diese Presse fühlt, daß Herr Altgeld mit seiner BegnadigungS botfchaft nicht nur Richter Gary und Confortcn, sondern lnich gerade diese Hetzvresse aus die Anklagebank ge bracht hat. Allerlei Zahlen, die darauf hindeuten, daß die Weltausstellung mit einem riesigen finanziellen Fiasko enden müsse, sind schon von Chicago aus in die Welt hinaus gesandt worden. So wurde z. B. als feststehende Thatfache hingestellt, daß die Ausgaben für GeHalter und Löhne, der Angestellten m Monat Mai allein die enorme Summe von 5850,000 verschlungen hätten. Nun aber ist diesen Gerüchten und böswilligen Entstellungen gegenüber der Auditor mit seinen offiziellen Zahlen vor die Oeffentlichkeit getreten und da stellt es sich heraus, daß die Gesammtausgaben für den Monat Mai einschließlich der Gehälter, Löhne und aller anderen nothwendigen Zah ungen die Summe von $600,000 noch nicht erreicht haben, so daß also ungeähr $19,000 per Tag nöthig waren, um die Ausstellung in Gang zu halten. Diesen' AuSgabenaber standen Einnahmen in der Höhe von $720,000 ge genüber. - Der Auditor fügt als Erläuterung zu diesen Zahlen noch außerdem hinzu, daß die Ausgaben für. den Monat 3uni und alle kommenden Monate jedenfalls geringer sein würden, da im Monat Mai die Ausstellung noch nicht ert'g war und ein großer Theil der Ausgaben aus Rechnung der noch vorzunehmenden Arbeiten zu schreiben war. Nach seiner Anficht wird eS möglich ein, don nun an die Ausgaben aus ungefähr $15,000 per Tag, oder etwa $450,000 per Monat, zu beschranken. Wenn also täglich nur 30,000 Personen an den Ausstellungsthoren Eintritt bezahlen, werden die Ausgaben gedeckt ein. Während der ersten Woche deS Monats Juni (4. 10.) aber zahlten 533,89 Personen, oder ungefähr 75,000 Personen pro Tag, für ihren Eintritt und der Besuch während der mit dem gestrigen Tage beendeten Woche wird sich auf 655,000 Personen belaufen, oder pro Tag ungefähr auf 93,500 solcher, .welche ihre 50 CentS am Eingang entrichteten. Damit ist zu hoffen, daß sich der Besuch noch steig steigern wird, obgleich z. B. in voiger Woche der Deutsche Tag" de? Fair eine enorme Anzahl von Besuchern zuführte. Aber die Leute von allen Theilen des Inlandes sowohl als auch vom Auslande beginnen eben jet)t erst herbeizuströmen. Doch die Einnahmen der Ausstel-lungS-Behörden sind keineswegs auf die Eintrittsgelder beschränkt. Der Besucher, der in irgend einem Restaurant aus der Ausstellung ißt, der hier ein GlaS Bier oder ein Glas Wein trinkt, dort eine Cigarre kauft,der in MidwaY Plaisance" sein Geld auSgiebt, entrichtet indirekt auch eine Steuer an die Hauptkasse der AuSpellung, denn diemeifien Konzessionen wurden von der AuSstellungS-Behorde eben auf die Weise vergeben, daß die Unternehmer sich verpflichteten, einen gewissen Prozentsa ihrer Brutto Einnahmen abzugeben. AuS dem Obigen ist leicht zu erse hen, daß von einein schließlichen großen finanziellen FiaSco nicht die Rede sein kann. Die Fair" steht zur Zeit auf festen Füßen und wird. sicherlich glor reich" zu Ende geführt werden. Wie viel die AuSftellungS-Aktien im nach

sten Oktober werth sein werden, laßt sich natürlich zur Zeit nicht bestimmen. Doch daraus kommt es ja auch nicht an, so lange der .allgemeine Erfolg des großen Unternehmens gesichert ist, was

ja jeht über allen Zweifel festgestellt ist m ,, X)m hmrrmrt rht On 1 . vc c Inland. Wetterauösichlen. ; Für Jndiana : Schönes Wetter trübe und Regenschauer morgen. Ml , WaS Gouverneur Altzeld ' ' sagt. ' C h i c a g 0, 29. Juni. Gouverneur Altgeld ist heute von Springfield hier angekommen. Den Berichterstattern, die um ein Interview mit ihm nach suckten. hatt ttlaendeS: ..Ick kabe nichts Besonderes miNutbeilen. die Gründe für meine Handlungsweise sind ' w 1 1 in meinem Schriftstück klar und deutf lick mthnatUoL S!, möen Zedck der Welt mittbeilen. da sicd der Gau--W w j 1 nv w w 1 " w r mm " 0 0 verneur rurö die Sckmäkunaen. die ihm zu Theil wurden, keineswegs erschütte?n läßt. Die Zeitungen, welche ' ' v auf mich schimpfen, gebrauchen kein Argument, sie begnügen sich damit zu ' ajiipcn. 2,'lklne egrunoung an fi6. utUu Um und ixMc ist. wiri f.:...ui ar.i. i -v . n iknk nick, anaekocktkn. der -7 - 7 ' ü I ' ' widerlegt, weil sie einfach unwiderleg bar und durch Thatsachen unterstützt ist". , Ein schrecklicher Mord. San Francisco, Cal., 29. Juni. Eine der schrecklichsten Mord haten, die je hier begangen worden ind. ist gestern Abend entdeckt worden. SV nhfVr hfS rfir-ff.-nS ist in Jkjv m y v r V I Frau Kate Griffes, die Frau . eines an einer hiesigen Zeitung angestellten RePorters, und der Mörder ist Martin O'Neil, Vormann deS GzlvanisirungSDepartements der Union Eisenwerke. Die Frau wurde in dem Privatzimmer einer Wirthschaft am Hafen in sterbendem Zustande ausgesunden und hauchte hren Geist aus, während sie nach dem Hospital gebracht wurde. Da O'Neil mit der Frau in dem immer gewesen war. wurde er so- " u 1 1 gleich 'verhastet, obwohl man zuerst annahm,, daß die Frau eines natürlichen TooeS gestorben sei, da man keine Spuren einer Gewaltthat an ihr erblickte. Erst als eine Autopsie der Leiche vorgenommen wurde, stellte sich das Schreckliche heraus. Der hölzerne Griff eines BlumenbouquctS war der lnglücklichen in den KSrver gestoben und dann mit solch bestialischer Wuth 1 ' I gebogen und umgedreht worden, daß die inneren Organe der Zrau in fürcherlicöer Weise verstümmelt worden ' ' I Frau Griffes war vor mehreren 1 1 ' I .-.f,. flUitfASfhf.;i s.:,k-,. -JMtfllH Wtl 's ff v vv y f v vvjjv' ommen und wobnte mit ibrem Gatten und ihrer sechs Jahre alten Tochter in Alameda. Sie war iuna und sehr ' hübsch. Vor einiger Zeit gewöhnte sie " ' sich das Trinken an und besuchte oft die Wirthschaft, in welcher sie den Tod gesunden hat. Als sie am Dienstag Abend mit dem Fährboot nach der Stadt kam, traf sie O'Neil, mlt dem sie oberflächlich bekannt war. Der Mann ist 50 Jahre alt, hat Familie und galt bisher stets alö ordentlicher Mann. Er lud Frau Griffes ein, mit hm nach zener Wirthschaft zu gehen und daS Paar blieb oort lange und ...x. .. .i rank viel. Beide waren betrunken und namentlich O'Neil hatte sich einen urchtbaren Rausch angetrunken.. Wie oas qreallcye neroreqen veruvl wuroe fr mw w fTi w w r a - c oder warum, ist nicht bekannt geworden, da die . Lippen der unglücklichen Frau geschlossen sind und O'Neil, der noch schwer betrunken war, als er ver haftet wurde, behauptete, von bergan zen Angelegenheit nichts zu wissen. Herr Wermuth geht nach - Deutschlandzurück. Chicago. Jll.. 29. Juni. Der kaiserlich deutsche Ausstellungskommissär. Geheimrath Wermuth, hat gestern von dem Minister von Bötticher in Berlin Erlaubniß erhalten, nach Deutschland zurückkehren zu dürfen. Herr Wermuth hatte vor ungefähr zwei Wochen einen Bericht nach BerUngeschickt und darin die Mitth:ilung gemacht, daß die deutsche Abtheilung der Ausstellung in . allen Theilen fertiggestellt sei und er nach Deutschland zurückzukehren wünsche.

F r a n . eis c 0. San F t c n c i 8 c 0, ,Cäl., 29. Juni. Dem hiesigen' Call" zufolge soll Rudolph Schnaubelt, der Anarchist, der bald nach dem Heumarkt-Massakre in Chicago verhaftet, aber wieder frei gelassen, später aber beschuldigt wurde der Mann zu sein, der die Bombe geworfen hatte, sich in hiesiger Stad aufhalten. Ausland. AuS dem britischen Parlam e n t. L 0 n d 0 n, 29. Juni. Der Premier Gladstone stellte heute, wie bereits ge stern angekündigt,' im Unte hau? den Antrag auf bedingungsweisen Zwangs schluß der Debatte, die Homerule-Vor läge envllq einmal oer rleo.gung . ..t f. t i rc 1 .r "üher zu bringen Die Herren Balsour und Joseph Irer r , r .i ...ti.. c... tt, yamverlaln oelampslen oen Nlrag I 0 T i C W 1 usö energlscyle uno sleulen wleoeryoll m nri... .t o.i v -r. "age au, erlagung, oxz avrr je desmal verworfen wurden. Nach lan i fr .ei? . . . . a . 1 w 8" ww ewiam w schließlich Herr Balsour bereit,' bis IP", H wnM ein lP5 '"menoememl zur Pomerute - or - sr nrrt rn iaac e nur?-'.x:n uno r jtism. ?u.r " " . non Hrc, vkksprach auch darauf dann auch sofort die , Sihung vertag, zu. wollen. Die Cholera. L 0 n d 0 n, 29. Juni.' Die Cholera nimmt in Mekka in schrecklicher Weise zu. Gestern sind dort 650 Personen an der Seuche gestorben. E i n F u t t e r-A u f u h r v e r b o t. V eillN, 9. UNl. ES wird versichert, daß die Regierung in Anbetracht des herrschenden Futtermangels in ganz Deutschland die Ausfuhr von H"eu, Mais , :c. .aus i btm : Reich verbieten werde. -. .-, : x - " Ein gutes Beispiel. -Berlin, 29. Juni.. Der Herzog von Sachsen-Meiningen hat auS eigenen Mitteln 50,000 Mk zur Unterfiühung der durch die Mißernte verarmlcn mauern yergegeven. Ein deutsch - österreichisches B i c ycle '- R'ennen. Wien, 29. Juni. DaS Bicycle Rennen zwischen hiesiger Stadt und I cn , . . . c v l t. nn, an oem nur oeule nno vster-

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reiazaze aosayrer lyeilneymen, yar heule jemen Ansang genommen. iu Radsahrer haben stcy öaran bethe.llgt und alle find heute Vormittag zwischen e r v rf" : i c ..." rr .......... . . ecys uno zeyn uar in Gruppen von t lS Mann von lorlsdors abgegangen e ireae .oeiragl ötv dienen uno ffs.' - rL . t--L-L n-r tt e V i man gllluvt, vup vie oestrn tuvayrer .r ...ti v . c V : . f. . n m.vc.L die Strecke in 35 Stunden zurücklegen V... fTS.' O-t. -t V weroen. vxz .yellneyiner an oem kennen werden wayrlchelnllch örcl f . . ri rr..r.f . -i.A. oen yauuee folgen, welqe im ejicn 2ahre von den Thellnehmern an dem rec ... or : i. t li . WZ" - 's rennen oenugi moren (Zchissönachrichten. Angekommen in : Boston: ..Salerno" von Ant werpen. N e w I o r k : Weser" von' Neapel; Gallia" von Liverpool; Marsala" von Hamburg. i - Bremen: Spree"' Soutbampton: Normania" von New Fork. M o v i l l e : Ethiopia von New Jork. . . New Sorr: isolum'iia" von Hamburg. Hicsigeö. Board of Vublic.WprkS. Heutige Si jung. Die folgenden Lohnlisten wurden Zahlung angewiesen : Attepmenl-Vureau $ 450.00 1370.00 2063.46 116.35 72.30 Stadtingenieur trapenvervel,erungen Bruckenverbesserungen Abzugskanalverbetterungen . Grundeigenthümer an Central Ave. und New Jersey Str., zwischen ?, und 11. Straße petitionlrten für einen Ab zugskanal in der Gasse zwischen beiden Straßen. Die Petition wurde bewilligt und der Ingenieur wurde angewie Isen, die nöthigen Pläne anzufertigen.

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Dem Board wurde eine zahlreich unterzeichnete Petition unterbreitet in Betreff der schlechten Kanalisirung an der Blnss Road, südlich von Raymond Str. Wurde dem Ingenieur zur Untersuchung unterbreitet. Der Stadtingenieur lud den Board ein, die TrottoirS am Circle zu inspivrfc P f i - Pf zlren. Wie es cyeinr, wunjcyen nur einige Grundeigenthümer eine Rasenelnfassung, aber der Board ist der richigcn Ansicht, daß das Trottoir durchauS gleichmäßig sein sollte und wird ich die Stelle. selbst ansehen, um eine Entscheidung treffen zu können. m ,, m Kline ist todt. Gestern Mittag kamen die betagten Eltern don Wm. Kline an dem Schmerzenslager ihres SohneS an. Koch einmal schien das Lebenslicht des Armen wieder ausleuchten und die ungemein zähe Lebenskrast über, die Schatten deS TodeS die Oberhand gewinnen zu wollen,, als die besorgten, iebevollen Töne der Pkutterliebe an ein Ohr schlugen. Er verlangte kurz daraus etwas zu ssen, waS ihm bereitwillig gewahrt wurde. Aber nur um emer um so unheilvolleren Reaktion Platz zu machen. Man erfuhr nichts mehr von ihm über der Mörder. Heute Morgen um 7 Uhr starb er. . In der Blüthe seiner Jahre mußte! der starke Mann in die Grube fahren, von feiger meuchlerischer Mörderhand getroffen, ohne daß irgendwie Aussicht vorhanden ist, jemals den Uebelthäter zur Sühne heranzuziehen. . - Dr. Johnson, der den Verblichenen während seiner Krankheit fortwährend behandelt hat, konstatirte schon spät am Donnerstag Abend eine auffallende Abnahme der Kräfte. Früh Morgens um 3 Uhr berief man den Arzt zum letzten Mal zu dem Kranken,.bei dem er bis zu seinem vier Stunden später erfolgten Tode blieb. Die heiße Jahreszeit hat zu der raschen Auflösung ungemein viel beigetragen. Wer möchte aber den Schmerz der arr t L C a on t. - men uern uno oes armen Zwelves ermessen. Möge die alleSlindernde Zeit ihren Schinerz in linde Wehmuth mildern. -Morgen, Samstag,Wald? meister-Bowle beim Schuller, No. 10 und 108 Nord MeridlanStr. EP Die beiden Einbrecher Wm. Starr und Col. Weaver wurden gestern Abend gefesselt von St. Louis durch Detektiv Kähne hier eingebracht. Der Aufzug übte natürlich eine große Anziehungskraft auf die Bevölkerung, namentlich die jugendliche, auS. EPT" Wt haben uns kaum ncch von dem Präsidenten-Wahlrummel erholt, da werden schon wieder Combinationen für 1896 aufgestellt. Die Freunde Harrifon'S bemühen sich schon etzt, die .Drähte zu legen, um seine Nomination zu sichern. ßO2on Henderson, der Mörder Tarpeh's geht in der 3ail zusehends seiner Besserung entgegen. Gestern war John Shaw,. der Wirth in Haughville, in. dessen Lokal sich - die Tragödie ereignet hat, in der 3ail, um sich den Mörder anzusehen. Er meinte, daß er den Burschen schon öfters gesehen habe. ...

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