Indiana Tribüne, Volume 16, Number 280, Indianapolis, Marion County, 28 June 1893 — Page 2
Indiana Tribttns. Erscheint Täglich und Sonntngs.
Tie tägliche Tribüne-kostet durch den Träger iltfent per Woche, die SonntazSTribüne" 5 Cent per Wocde. Beide zusammen löCentS oder ttGcntS per Monat. Per Post ,Lgkschiöt t Vor auöbezahlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 28 Juni 1893 Sin Urtheil über die WeltauSftel lung. Ein glänzendes und gediegenes Zeug in. auf welcbes die Bearünder und : Erbauer der Weltausstellung nach all ' Dem flachen, seichten Zeug, welches! darüber zusammengeschrieben ist und! r l on r t ri . ? . V " I no wiro, in zayrytt! noij lein surfen, stellt denselben Tr. Julius Lessing in der Berl. Nationalzeitung- aus. Er schreibt u. A.: 3 Glanzvoll und mächtig über alles Erwarten ist die Weltausstellung, welche Amerika geschaffen hat, unendlich viel großartiger, als irgend eine ihrer Vorgängerinnen diesseils oder jenseits des Oceans, die gewaltigste ttraftäußerung menschlichen Geistes,' die wohl jemals in architektonische Form gebannt ist. Was uns mit einem wahrhaft an dächtigen Staunen erfüllt, das ist die Anlaae des (Ganzen als architektonisches Kunstwerk. Hier ist eine Gröe des, Maßstabes, eine (Lewait der Gesammt erscheinung, wie die lebende Welt sie nirqcnds auch nur annähernd geschaffen. Alles haben wir eher erwartet, als daß wir ,n Ehl.-ago, der übermüthigen, neuen Stadt der Schweineschlächter und Kornhändler, von jenem hinrei ßenden Gefühl monumentaler Größe erfaßt werden sollten, das nur noch auf einer Stelle des Erdballs, auf den Trümmerfeldern des römischen Forums weht. Und was gewahren wir! Eine Stadt von Palästen, grandiosesten Zuschnittes und vornehmster Ausführung. The Worid's Faii-, der Weltjahrmartt. wird. die Ausstellung in Amerika allgemcm genannt, tx vornehme offizielle Name L'olurnbian Exposition ist fast vergeh sen. So hatten auch wir gemeint, big der Charakter des Jahrmarkts, bet schon den letzten europäischen Weltausstellungen in immer gesteigertem Maße anhafi'ete, hierein Amerika mit dem vollen Tc.huwabohu der Reklame und eines nur halbcivilisirten Hinterlandes zum Durchbruch kommen würde. Statt dessen bekommen wir eine ideale Stadt, wie sie in solcherPracht auch die größten Künstler Europas nie geträumt, gegen welche Schinkels kühnste Phantasie einer OftnirtSfntr, ns3 fi1,ftn3 9Yimltt ClVIlljVVtUJ) WV VkVktWllty WHIIU)tll erscheint. ' Den Grundton der herrlichen Symphonie gibt das Meer. Der MichiganSee erinnert in nichts an einen Land see, ungehemmt schweift der Blick über 'die unendliche blaugrüne Fluth, und wenn der Wind herübersteist, so braust die Brandung, in wilden Wogen schäumend die schulenden Dämme übersprudelnd. Auf dieses Meer hinaus öffnet sich Alles, zwei lange Molen führen weit hinaus, Anlegeplätze für Hunderte von Schiffen bietend, dann tritt das Meer in breiten Lagunen in den Jack- ' son-Park ein, in malerischem Lauf liebliche Inselgruppen umschließend. Aber diese älteren landschaftlichen Anlagen sind jetzt ein verschwindender Theil. Die Architekten haben im rechten 2öinkel gegen die Seejläche einen langgestreckten Ha'en in das Ausfiellungsfeld h'neingeleitet. Dieser Hafen bildet für die Ausstellung die kürzere Hauptare. neben welcher fünf der grüß ten Palaste liegen, in der Mitte dieser Are schließen sich rechtwinklig nach bei den Seiten geradlinige Bassins an, welche in der langen Hauptare liegen. Zwischen den Basfms und den Palästen sind breite Landftrecken, einge aßt von den Säulenhallen der Paläste und untereinander durch gewölbte Brücken, jede von der Breite des Berliner Kur' fürstendammes, verbunden. Auf diefe Weise ist ein Centrum a schaffen, das als Ehrenhof bezeichnet wird und für den der Markusplatz in Venedig wohl das Vorbild gewesen sein mag. Aber dieser Ehrenhof verhält sich'zum Markusplatz wie die neunte Symphonie zu einer Klaviersonate. Wenn man bisher noch nicht gewußt hat, was in der Architektur der wirkliche Raum besagt, so kann man es hier lernen. Wir haben hier Verhältniffe, von denen wir in Europa keine Vorstellung haben. Jeder Vergleich mit uns bekannten Räumen und Ab Messungen führt uns immer wieder irre. Die amerikanischen Architekten haben sich diesem Maßstabe gewachsen gezeigt und mit kühner Hand und ohne jede Rücksicht auf die Kosten das Bild in großen Linien festgehalten. Als Abschluß nach dem Meere hin steht eine Doppelreihe von Säulen, die in der Mitte sich zu einem mächtigen Triumph bogen öffnet. Diese in einer kräftig geschwungenen Kurve aufgeführte Säu lenhalle ist 500 Fuß lang und 150 Fuß hoch, also ein und ein halb Mal so hoch als das Berliner Schloß, fünfundacht zig Kolosialfiguren bekrönen die Attika, über dem Triumphbogen thront die Quadriga des Columbus, von zwei Victorien geleitet, vor dem Bogen auf besonderem Sockel aus dem Waffer emporwachsend, die ganz vergoldete 65 Fuß hohe Koloffalsigur der Republik, der weithin strahlende Blickpunkt der ganzen Anlage. Das Gegenstück am anderen Ende der Are von über zweitausend Fuß ist ein ebenfalls lediglich aus künstlerischen Aufsichten errichteter Bau, das söge nanlte Administrationsgebäude, das sein' vergoldete Kuppel 250 Fuß hoch erhebt. Steht man in der Mitte dieser Anlage, dort wo sich, wie erwähnt, die Bassins rechtwinkelig abzweigen, so ist nach rechts hin das Bild wiederum durch eins ähnliche Kolonnade wie nach dem Meere hin geschlossen, nach links hin schweift der Blick weit hin mit der hohen Kupp.'l des Kunstpalastes als Abschluß. Innerhalb dieser Anlage
N'eyt'män nichtZ als Paläste vornehm sten Stiles, die in Nichts an einen Weltjahrmarkt und eine vorübergehende Bestimmung erinnern, sondern in einem Maßstab wie die Thermen des Diocletian für die gewaltigste Rediö. sentation eines übermächtigen Cäsaren
thums erbaut erscheinen. Man sollte glauben. Bauten dieses . Mavstabes, welche zum Theil mit emem einzigen riengen Glasdach überspannt sind, müßten wie Schuppen wirken. ' Auf den aus der Vogellchau genommenen Prospec en bewirkt die uberw.e-. gende Ansicht der Dacher ch einen ähnlichen Eindruck. In der Wirklichkeit vom Ausstcl. ! ungsselde aus. ist aber von solchem Eindruck mcht die Rede, man kann die sen Bauten gegenüber mcht von Hallen, sondern nur von Paläiten sprechen. Vollständig wein, wie aus Marmor aefugt, nur an einzelnen Stel mit Gold aufaehöbt. lleat die e Stadt von
Palästen vor uns da in unmdlichem biefer Angelegenheit beschäftigt. DaS ' bg.sehen von seinem Werth, deAiiSzuv von Säulenhallen Bogen, 'nie Blatt theil auch Einiges aus denwch. Aat oll zwar em ganz gut-
uppetn und yurmen. nert an die Bestimmung tttAfä nrt ttruktion der Gebäude aus Eisen. GlaS iiiuix . .- und Stuck. In den kilometerlangen, Süulengängen an den Fac-aden ent lang ist auch nicht eme Handbreit dem der der dehnen sich die Hauen au, .wo an irgend einer Stelle ein Punkt einer be sonderen Betonung bedarf, ist die Architektur und Plastik zu Hand, die Eingänge der Mäste haben Borhc. .en doppelt so hoch w:e das Pantyeon. und uiq oic orv" Ivlz nun eB,,tz,.s,,, ni& fZtrtirilUhftfl (m ..e m-c..a- c.s.i ttuv?elraum als Eintrlttsöalle. am Ende der Av?nuen erheben sich als Blpunlte Obelis'en. am Ende des Hauptbassins ein Springbrunnen mit wem?enS dreißig Figuren, von denen ! die kleinste zwöls uv hoch ist. und so , wmn muh, immn ui yiu.iyiun,.-. Maßstabe. vombross und Antisemitismus. i Ueber den Antisemitismus läßt sich in der N. Fr. Pr." jetzt auch der ita lienische Gelehrte Cesare Lombrvso vernehmen. Dieser kommt jedoch am Schluß seiner miffenschaftlichen Betrachtung zu einem ganz anderen Resultat, wie' Gust. Freytag. Natürlich, der deutsche Dichter hat mehr Vertrauen zur Menschheit, wie der pessimistische Lomdroio. Dieser meint, die Ursachen des Antisemitismus feien atavistischer Natur. Den Arier leite das Gefühl der Ueberlegenh.'it zur Verfolgung der Semiten und dann die Anhäufung von Erinnerungen. Im Mittelalter habe die klerikale Kaste den Hatz gegen das hebräische Volt zur Pflicht und zum Ritus gemacht. Lombroso schließt feine Betrachtung mit folgenden Sätzen: .Ich glaube, daß mit dem Aufhören des Antisemitismus auch der Typus des wahren Hebräers, nach einigen Jahrhunderten gänzlich verschwinden oder sich doch nur auf vereinzelte un:iollisirte Länverstriche beschränken würde. Aber, wird man 'fragen, wird der Antisemitismus je zu bestehen auf hören? Es ist traurig, es sagen zu müssen: aller Wahrscheinlichkeit nach nein! Denn der Antisemitismus ift, wie bereits erwähnt, eine atavlsti'ch: Erschei nung. die den grausamsten und er bärmiichsten Leidenschaften, dcren der Mensch fähig ist, ihr Entstehen ver dankt. Und die Fortschritte der Kultur werden leider keinen großen Einfluß zu Ungunften dieser traurigen Be.oegung auszuüben vermögen, weil eben nicht das ErkenntniLvermögen, sondern ausschließlich die blinde Leidenschaft die Triebfeder des Antisemitismus ist. Auch, die neue, auf der Grundlage des allgemeinen Wahlrechts errichteten Staatsformen, welche die-Uebermacht der unteren Schichten über die intellek tuell höher stehenden Klaffen zur Folge haben, begünstigen den Antisemitis mus, und wie man in Folge althergebrachte? Vorurtheile dem Geburtsadel ungerechtermeise den Vorzug gegenüber Den Bürgerlichen gibt, so wird man bei politischen Wahlen aus doppelten Gründen stets alle anderen Candidaten den Juden vorziehen, selbst wenn diese höher anzurechnende Eigenschaften und Befähigungen aufzuweifen haben.' Und so wird es kommen, daß alle Jene, welche sich der Waffe des Antifemitismus zu bedienen verstehen, mözen es auch geistig beschränkte, unzurechnungs fähige und verkommene, charakterlose Menschen vom Schlage eines Ahlmardt sein, ja selbst noch brutalere als dieser, von der Menge stets mit offenen Armen freudig aufgenommen werden. Nach dem Gesagten wären wir dem nach zu dem Schlüsse gekommen, daß es eigentlich keine Möglichkeit gäbe, den Antisemitismus auf rationelle Weise aus der Welt zu schaffen. Der einzige noch denkbare Ausweg bestände meiner Ansicht nach darin, daß sich die gebildeten, geistig bevorzugten Jsraeliten und Christen zur Verfchmelzung ihrer Religionen zu einer neuen Religion vereinigten. Mit wenigen Worten: Man begründe ein NeoChristenthum. zu welchem sowohl die Ju den. die heute noch zum Theil an die alten Religionsgebräuche gebunden sind, als auch die Christen, befreit von ihrem Hasse gegen die Ersteren und von Vorurtheilen und Aberglauben, zwanglos und ohne Scheu übertreten könnten. Aber das ist eine Utopie, zu deren Verwirklichung noch nicht einmal die allerersten Anzeichen sichtbar sind." Russische Judenverfolgung. Die neueste Nummer von Darlest Russia" (vom 1. Juni) enthält wieder kine ganze elye von myeliungen über neue Ausweisungen und neue Be schrän'ungen der Juden in Rußland..! Bis zum 1. November d. I. müssen' 25,000 Juden das Gouvernement Liv land und noch mehr Kurland verlas '
ceschastigen Jahrmanslreiben o
Reklame eingeräumt, in safl feierlicher Vhme wenn er großen Nutzen erwarte, lchrie: Ein großer Nigger will in Eu-; Rübe von keinem bunten Farbenflcck Daher werde der Bauer durch die Ent n tall einbrechen. . Er ist stark .wie Sn&n soll es unterbrochen, wie em Tempelbezlrk. ' c, .r iüdilcken Ländler aeickä-' em Ochie Pat befand sich aus dem ' llungen des
' sen, im Ganzen vielleicht 60,009 Per ; fönen, darunter 8000 allein aus Riga, von denen die meisten sehr arm sind. i AuSdemjgzigen Dorfe Suchod - - .
niewa jind 250 Familien 'und Im Di strikt von Ruda GuzomZka an der Warschauer Bahn 480 Familien ausge wiesen worden. Alle trieben dort Han. del und besinn Eigenthum, welche sie binnen kurzer Zeit verkaufen müssen. An zwei Plänen von Vlizin (?) sind
von Iv indischen Familien 153 aus 7,; frf,nn !,,,,,, M,htt rnnfinnstfL ,1,, mnrnn vmn imierrn mn fVbennbeiT itt unter denselben: ,10 Schneider, 3 Schuster. 4 Tischler. 2 Fleischer, 10 Kutscher und 10 Backcr. Brzehn Familienväter haben in der mee gedient. In anderen Dörfern ift bsl. Verhältniß ein ähnliches. Die Synagoge m Moskau, welche 800,000 Mark gekostet hat. ist seit dem 1. Ja nuslr b .. geschloffen. Nur Juden erster Gilde befinden sich noch in der Stadt. Viele Häuser sind in Folge vr Y,zm,isn,i,n mn uken entmer. ,,x ,5:..,,. hnh,n 1 ueinschäung derselben verlangt. ... .,8 fn firf Wi ' ntiTr- 'inrr nir wninrn nrr c nrnniM , ,':,-,,, Haßi kt Derselbe führt aus. daß die jüdischen ler mit kleinem Vortheil von zahl ' ' n Geschäften zufrieden seien, müh x d ruMcke nur etwas unter trieben seien, näbmen die ortbodoren rr, Na?tt für ßMhhor. rr" " . V " 7" . ! leben 120 pEt. jährlich. Durch die -. .. i . m I AuSweisunaen habe der Credit Ruß landS, insbesondere seit 1839. gelitten und dieser Zustand werde noch schlim rrtfv mrhn tntnn immk? mffir iüdiscke 5inaniicutc in Europa sich ihrer miß gelten Stammesgenossen in Ruß ,nd annäbmen. Eme vo lti cde Ge fahr aber bedeute es, wenn fünf Millionen zur Verzweiflung gebrachter Menschen in dem sog. JudenAayon zusammengedrängt würden. denn.diese i würden sich ,im Falle eines Krieges dem Femde zuwenden, s.ware ven.er, dieselben durch Milde zu Freunden, statt sie durch Grausamkeit zu Feinden zu machen. Soweit der Bericht deZ .früheren Ministers". , r.;.o;K . Ä IVvnAC ? Lnb1 ntm nldttle. - 'UrollllU lömw OH Ö iuu O" Telap rn ThomaSville geboren. fCm V 9 wog nur zwei Pfund und eS lebt und gedeiht. - Gegenwärtig bestehen in den Ver. Staaten zweiundachtzig Ge fellschaften, welche sich verpflichtet haben, die Einführung der Leichenverbrennung zu fördern. Ein Bürger von Eoncord in New Hampshire ist der Besitzer der ersten Banknote, welche von der Ver. Staaten Regierung unter dem natio nalen Bankgesep - ausgegeben wurde. Er bekam diesen Greenback" am 21. Dec. 1863 von der ersten Nationalbank in Washington, D. C. Noch ein wundersames Er eigniß beim Tode von Edwin Booth wird bekannt. Wenige Augenblicke be vor Edwin Booth die müden Augen zum ewigen Schlummer schloß, erlo schen in dem von ihm in New Vork ge stifteten Clubhcuse der Schauspieler, in welchem der große Künstler den le ten Athemzug that, durch einen unauf geklärten Zufall sämmtliche elektrische Lichter. Nur auf einen Augenblick ; schon in der nächsten Minute flammten sie wieder aus und in einer Glorie von I Licht ging der Mann, dessen Ruhm tbat se werden konnte, kinüber in das Land. von dessen Schwelle kein Wanderer wie verkehrt. . . Dafe Frau Frank Leslie, U . U v v v, die vielgenannte frühere HerauSgeberin der LeSlie'schen englischen unddeutschen illustrirten Blätter, von ihrem Manne ' W de nun in New Nork aericktl cd ae Wilde. . ehe sie ihn aeheirathet, schon zehn Jahre lang gekannt und der vor trefflichen Eigenschaften wegen, die sie in London an ihm entdeckt, ihr Ge schick mit -dem seinigen verbunden. Wesha'.b er in Amerika nicht habe ar beiten wollen, begreife sie nicht. Er habe in London wegen seines reichen Wissens, seiner hervorragenden jour nalistischen Thätigkeit und seiner vor nehmen Manieren in höh.'m Ansehen gestanden. ' ffrau LeSlie betonte befon ders. daß Wilde, als ffe ihn heirathete. im Gegensatze zu der allgemeinen An nähme, kein ttind war, sondern daS Schwabenalter erreicht hatte. 'Wilde war ihr vierter Gatte. Und nun reift sie nach Europa. Ob sie wohl dort den Fünften holen'wird? Eine der seltensten Mün zen der Ver. Staaten ist der im Jahre 1801 geprägte Silbcrdollar; für einen solchenDollar wurden kürzlich in Boston L1200 . bezahlt. Man sagt. eZ seien nicht mehr als acht von dieser Dollar münze vorhanden. AuZ dem Archiv der Ver. Staaten Münze erhellt, daß 19,570 SilberoollarS in 1804 geprägt worden sind. Man erzählt sich nun, daß diese Prägung nach Afrika zur AuZbezahlung der amerikanischen Ma rinesolöaten und Matrosen geschickt wurde, welche zur Zeit mit Tripolis auf dem iltelländifch.'n Meere Krieg führten. Die Eingeborenen fanden . einen so großen Gefallen an diescnSil. . . , . . . oeroouars. Diiit t nrt ninsltm n-ii ynirS dafür gaben. Die Häuptlinge der Stämme schälten diese Dollars sg' hgch vie OrdenZauSzeichnungen oder! Liedes Andenken und sie gaben sich - großeMühe, in Besiti aller diese? Dol. ax$ Jahre 1804 zu gelangen. w? w N,",,,it x, ilx'
digt. Außerdem ,eien viele kleine Ge- e und ,ucy e ourcy v.is oernql. j f inss 0n ?rf.?mm wMA hn ,ss,n i, einzudringen. Mit Hi se eines La 105 ane oerr vtt emer scene seines voa werbzweige. welche den Aussen mcht . .v i . '' es den Sitznachbar wie folgt anredete: paffen, lediglich von. Juden betrieben , aa 6 r?öXn .Sie entschuldigen, mein Herr, ich bin worden, n Wo bNlkN. wo dikuden wai'8 u oesoroern. . " m:. :.
: üDrzepnte lang weit Uder die arneriia , v"ui'' " vu "'i nicht vor Montag an den Emo?änger Nischen und europäischen Lande ge ner ersten Gemahlin, von der er sich' bdert. Die''e' Neuerung ift von glänzt hat und selbst durch die Frevel , schdm ließ, v,e! 'rgernig gaben. DcnX iniftfr M Eisenbahn und Post
tbat le neZ AruderS n ckit verdunke tt ' er verzog von V-osoro, we qer nq
schieden ist, weiß der Leser bereits. ! üluu UC4u,Clu l u" i" i. öüb nn unicquioig verunociucr naco Während dieser Engländer Wilde in!?einem jährlichen Einkommen von t dem Prozesse wie ein schrecklicher Un- 4S,000Psund. Durch glückliches Wet. ' Wä ch.-rin. grau Wilhelm Johann, hold hingestellt wurde, sagt die Dame ! vermehrte -er dasselbe m semenüh! von Bremen, hatte sich, wie die j iekt von ibm: Sie Kabe den errn ' Meren LebenSzayren aus 80,000 We,erzka." berichtet.' am r?. Junii
' ineZ fliegenden AdlerS mit dreizehnten haben, sind bekanntlich außer Sternen, auf der vorderen Seite den' 0em verpflichtet, als Ausdruck ihrer , ß0pj 0Cr cihcitegöttm mit sikgcriden ' -Qnloarlcit'' dem Papste einen sehr ' aar und die2abreZ.aU 1804. bedeutenden Beitrsa. , um PeterSpfenqia - - - . . .
, - . I m legten r u h ! a h r im . portltte der m einem Hotel an Fulton Ztr. ln Nemlork wohnende I. B. ! Gaylor eine Menge Thiere von In
.i. : cztn. Ullil, lUtlUJC Cl 111 ClUCiU CIUUC Ull Front Str. unterbrachte. um jie 3" zäbmen. In dem Stalle befanden sich auch zwei Oranq Utangs, Pat und Mi:e geheißen. Beide waren in Käfi gen. Man nimmt an, daß ein kleiner Affe Pat's Kerterthüre öinete und die ser d.m Mike zur Freiheit verhalf. Sie warfen noch Alles im Stalle durch einander, erbrachen Kisten,, warfen Kannen und Pfannen umher und kletterten schließlich zum Fenster hin aus. Mike wurde am nächsten Morgen vor dem Thierladen an Roosevelt Str. gefunden. Er saß auf dem Trottoir und schnitt Grimaffen. Als ihn sein Wärter festnahm, leistete er keinen Wi verstand und lieg sich ruhig nach dem Stalle iurücffüt)ren. Aber Pak war sort und nicht auszunnden. Und das tigen Fäusten kann er Jedem, der ihm Z?löllebiz ist. das Genick umdrehen. ?ch ememwel eren Tag kam, ohne fi"1 "" ur W' .nge nacy ?. ?oo.eu . geiauskn uno Gewöhnlich erach den Schaden, welchen Schildläuse an . , ' r, ' , , unseren Uilurpsianzen anzuricyien X C.'l . .. . C . vermögen. gx ntr LT Jr 7,Um ES un erli gt gar keinem ? ! )t kMAM (k A deutend. Zweifel, das diese Thiere trotz ihrer Kleinheit, wenn sie xr. grober Zahl auftreten, die jfräfte einet Pflanze der-, artig nfMPfen vermögen, dak r:xit. it-:..Ait "" w . vuuiurn, vu tuuftvuitit uuu vwi' zeitiges Aditerben die F,ge sind. In dem Maße, als die Pflanze geschwächt wirk hisst iifhtnlsfinf.! Snl, t,n ,in ' r " ! " " " " immer günstigeres Bild für ihre ent Wickelung; es scheint, als ob der Saft der kränklichen Pflanze den Thieren weit mehr ziusaae. als derleniae der ae funden. Im Zusammenhange damit steht die Beobachtung, das man aus kräftig ernährten, ganz gesunden Pflanzen sehr selten Schildläuse be Nlerkt, wahrend sie auf schwächlichen. mangelhast ernährten Pflanen fast imm.r mi r&.r (SJri nuiunn I Vp VVO4V MMV MIIVVII werden können. Aus dieser Beobacht tung folgt die Thatsache, daß man bei spielSmeise einen von Schildläusen be fallenen Afelbaum. Stachelbeer oder Johannisbeerstrauch von den Schma rötern befreien kann wenn man ihn reichlich und wiederholt düngt. Mit der Zunahme der Kräfte schwinden auch die für daZ Jn'ekt und seine Ent Wickelung günstigen .Bedingungen. Der Kamm aeaen diese kleinen Sbäd. linge ist also nicht gerade schwer; mcin mache die Pflanzen durch sorgfältige Pflege gesund und kräftig, und sie wer' den die Schmaro?r verlieren oder von ihnen frei bleiben. Daß Kalkanstrich gute Dienste thut, ist bekannt, ebenfalls wirtsam ist der Anstrich von Lauge. Vom riusland,. Zur Geschichte de Derby wird von englischen Blättern gegenwärtig Folgendes mitgetheilt : Das erste Derb?Pf.'rderennen fand am 4. Mai 1760 statt. Das Rennen wurde nach dem zwölften Earl von Derb?, der daS'elbe unter feine Protec tion genommen, benannt. Der Earl von Derb? war ein SsortSmann ii saut. In seinem bause vi Y 4 4 st .iühI. Ki i j - vom Jahre 1789 an dem Derb., bethei ligte, verlor, wie eS hißt, innerhalb der dreißig Jahre, während welcher er mit dem .Turf" in Verbindung stand.
OAA isl .il " . 1 r ' Ci v (C . .f 7ly U sund terilng. LordEgre Pmter am Sonntag von 12 Uhr lt gewann funs Mal den Derby, angeschlossen, war nie verhelrathct und erklärte, - I n B r e m e n l a m v e r , e l. V A k ffAlAa I.MAk . All AAT1 - rt . A - ? .
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cc ÖUlw i-iu iunacn, ui we.Kne aa vor oer :rasrammer vor.
VT.iiii .AkMXAM ILM kutrtM . WaKim . ? . fl ..(v' iY l f i
Pfund. Der vierte MarquiS von HastingS bezahlte im Jahre für
das Pserd zfangaroo' ouuu Psund :ines ÄchuMann Äochner. zu verant und verlör über 100,000 Pund. Mr. vorten und wurde auf Grund der be Chaplin, welcher Minister sür Land :ioigten Auslage dieses 5chutz,nannS wirthschaft während der vorigen Regie ' ;u : Monaten' Gefängniß verurtheilt. rung war. Aewann in demselben Jahre Sie hat die Strafe verbüßt. Nach 141,000 Plunö. . täglich kamen ver.chiedene Umstände Die Ue vergäbe der gol zu Tage, welcbe die Äussage des Roch denen Tugendrose an die Königin der ner zweifelhaft erscheinen Ließen, , er Belgier ging wie der Brüsseler Cor! urdd an das Schwurgericht verwiesen, respondent der Münchener .Neuesten das ihn am i;; Juni 1891 wegen wis Nachrichten" schreibt, am 2. .Juni Vor sentlichcn MeineidZ ;u einem Jahre mittags im Marmorsaale, des tönig' Zuchthaus verurtheilte. Nach dieser lichen Schlosses mit dem bei solchem "Lerurtheilung hat der ,Staatsanwalt Anlasse üblichen Ceremoniell vor sich, selbst die Wiederaufnahme des Versah Nachdem um 9 Uhr drei Hos Gala ' renS gegen die Kühl ' beantragt, dem kutschen den päpstlichen NuntiuZ mit daS Gericht nachgegeben hat. ES seinem Gefolge aus der Nuntiatur in'S murde zum zweiten Male verhandelt. Schloß gebracht hatten, begaben sich die und zwar bei verschlossenen Thüren.
j Königin, der König, der Graf und die Gränn von Flandern, Prinz Al bert und die Prinzessinnen in den in eine Kapelle umgewandelten Marmor sital, wo schon vorher sämmtliche Mi mster und eine Anzahl -höchster Beam ten Aufstellung genommen hatten. Der Nuntius, Monsignore .Nava die Bolife, las eine stille Messe und for derte sodann den mit Ueberbringung der Rose betrauten, außerordentlichen Gesandten deS Papftes, Monsignore Nicotra, zur Verlesung des auf die Ceremonie bezüglichen, päpstlichen Bre veS aus. Nach beendigter Verlesung aus. ! empfing die Königin knieend auZ den I C ," w 1k . t X. T) 1 1 rt 4 1 1 f k 9 v.MiCvArf. vu jiuiui uu wtuuiuuc ! Geschenk deS Papstes. Als Gegenlei "ung Tur die oer ontgln erwiezene Auszeichnung verlieh der König dem Nuntius das Großkreuz und dem außer ordentlichen -päpstlichen Gesandten das OfficierStreuz des Leopoldordens. Die Vertonen, welche die aoldene Role er
zu leisten' der Werth der Rose"roird ' fluf 10.000 Francs geschätzt. Sie be. ! steht aus einem goldenen Stengel, an' keitym mehrere giüne . Blätter und rth1. lx. mr. nte,n i
v,Vfc . s,Wfc"r - vwv" Dieser Rosen,meia steckt in einem silder vergoldeten Gefäße, welches auf der einen Seite das päpstliche Wappen und auf der anderen Seite eine lateinische Inschrift tragt, in welcher die Tite. und Tugenden der Empfängerin ange sührt sind. Der Vater des betonn ten Schauspielers Franz Tewele ift in Wien gestorben. Mit .ihm ist 'ein ftattbekanntes Original heimgegangen. Der tannenschlanke Greis mit dem etwas umständlichen Titel HofbuchHaltung? Official in Pension- war eine Theatermutter männlichen Ge schlechts. Sein Sohn war seine ein zige Passion und an ihm hing er mit der Zärtlichkeit eines Vaters und mit der Bewunderung eines Theater-Enthu siasten. Man erzählte sich, wie das Wiener Extrablatt in Erinnerung ! bringt, in früheren Jahren die drollig. ften Geschichten von der Begeisterung deS Alten für die Leistungen seines Sohnes. Wenn er zwei Leute vor den Anschlagzetteln des Carltheaters stehen sah, pflegte er wie zufällig heranzukom men und richtete an die Herren die Frage: Ich bitte Sie, spielt heute der i Schauspieler mit der edlen Haltung ' und der sprudelnden Laune, welcher so voriüalicb svielt?" Und wenn die i Antwort lautete, .das ist der Tewele". . f . der Vseudo.??remde bedeu. ! tungSvoll: Ich habe mir es gleich ge , '""V ' .""i' ' fct L Z 1 i tfc A X 1 I als AlltSllli fAft ! SVS"B "7.. i luuictcu .luuicu luuic vti luucuaiuui k; r,..? , e. . .k,-.,,. M. k, , e 9m seine fl 9 u&u tarne i " ' ' i ,U,N Lieb.Mg deS PublltUMZ Vor etwa drei Wochen . spielten in einer Gastwirthschaft in ! Berlin drei Herren Skat. Einer der Spieler, ein Kaufmann, hatte dabei so entschiedenes Unglück, daß die beiden anderen Herren sich schließlich weigerten weiter zu spielew. Der Verlierer drang aber darauf, daß ihm Revanche gegeben werde und verpfändete, da er.baa reö Geld nicht mehr bei sich hatte, die Hälfte eines Zehntelloses der sächsischen Klassenlotterie. Er verlor auch diese verpfändete Hälfte im Spiel und da durch wurden seine Skatgenofsen auch Theilnehmer an dem von ihm gespielten Lose. Jeßt nun ist die betreffende Nummer mit dem dritten Hauptgewinn von 200,000 Mark herausgekommen. Der unglückliche S!at? und glückliche Lotteriespieler hat geschworen, nie wie der, wenn er ein LotterieloS im Porte mannaie trägt, eine Karte anzurühr-'n. Seit dem 1. I u n i ist n Belgien eine neue Briefmarke eingeführt, um zu der biZ jetzt dort zu Lande wenig verbreiteten Feier des Sonntags beizutragen. Diese neue belgische Marke ist mit einem kleinen anhängen den Zettel versehen, auf dem französisch und flämisch zu lesen steht: Xr, delivre le dira ncho" lestellen op Zondar". Das will Heißen, daß zeder mit einer solchen Marke versehene Brief am Sonntag nicht auZgetragen zu werden braucht. Dem Absender iit es freigestellt, seinen Brief mit Psstmarken freizumachen, die die erwähnte Aufforderung nicht enthalten. Bedient er sich aber einer solchen neuen. mesenZ, Vandenpeereboom, eingefübrt morden. , der ans llrchnchm Gründen gerne' die Son itagZard.'it der Beamten w,tirix mhni'tM m?rfr;inft . Rr h,irAf.bf i " "f 'f o 189 ) vor dec Strafkammer zu Bremen . Lecn v.-r eumderischer Beleidigung DaZ erste Urtheil wurde völlig aufge hoben und die Kühl kostenlos frelge l prochen. Man schrei bt aus Buda pest, 7. Juni : Unser jovialer Premier zab kürzlich folgende Geschichte zum Be ' sten : Als ich zu-n Ministerpräsidenten ernannt wurde und mit Sack und Pack ' in das Präsidialbureau übersiedelte, be. ' sorgte der hiesige,Möbelspediteur T. (TauSzky) den Umzug. Ich fragte nach der Rechnung, aber lächelnd erwie öerte Herr T. : .Das kann ja bleiben, Excellenz, bis Sie wieder zurllcksie sein." Er sckemt also wenia Vertrauen zum Bestand meines Cabinets gehabt ... c-.c.m Otj. . v . 1 1. 1 , iu uuueu. fcui iujuuc mit oen roiiiacn VköbeltranSporteur etwas genauer an und da ist nur S. als ob lch 0 Gesicht schon gesehen hätte. .Hören -Sie, Herr T., sage ich, Sie kommen mir so bekannt vor'.- .Gewiß, Ercellenz. wi? kennen uns schon lange,- erwidert rr. ?iur 5Zeit. als Eccellen, nock
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Jurist waren, stand ich als Dienst mann an dem Hause, das Siebesohn len. Excellenz waren damals sehr zu frieden mit mr. denn ixk imner . .
das meiste Geld nach Hause, wenn Zxcellenz nach d.'m Fasching Ihren Frack in's Pfandhaus tragenließen." un erinnerte ich mich genau des da maligen Dienstmannes Und sagte zu ihm: .Nun. Herr T., Sie können mit Ihrem SchiZsal zufrieden sein, Sie
zaben S za ziemlich weit gebracht!" zxcellenz aber auch,"- erwiderte mit Hefer Verbeugung Herr T. Ein chinesischer Diplo nat, der Ende der siebziger Jahre viel genannt wurde, der frühere chinesische
Sesandte in St. Petersburg. Tschung?Mm abrenbtw fahren levle er lN jemer an den sog. ! feitbem nittt mtkt all einen nnb iwatit fet WestlickkN fÜQCln bei Nekin klr ' schwachen w einem Monat gehabt. Wenn mir Jemand CUUUll VUgellI 0Cl -pciing, 0 Dor einem Jahr gesagt hätte, daß mein Jreund jetzt Ävmmerresidenz der. fremden Ge ! n 1B tebettetgesteat sein sonnte, to firbeitie sandten, gelegenen Villa, nachdem er e WSStJi "r einem Zufall zu verdanken hatte,
)ag das über ihn ausgesprochene To sesurthell nicht vollzogen wurde. Tschung Hau kam zuerst nach Europa zlS Uberbringer der Entschuldigungen seö Tsung li Hamen an die franzysische T 'f rr rY -. r- ? 1 er Regierung für die scheußliche Ermor öung von achtzehn französischen Missio. naren und Nonnen im Juni 1870 in iicnisin. viacqozm oann oer cyinesi sche General und spätere -Vicekönig der Provinz Fukien, Tso tsung Tang, im 4. ttl...s ....x fv,z. ix.:, w.. Zahre 137 Kaschgar . erobert hatte, richtete die Pekinger Regierung ihr Au zenmerk auf die Wiedererlangung dei von Rußland inzwischen besetzten Kuld scha und JliGebietes. Tichung Hau zing als Gesandter nach St. PeterS bürg, um das zu Stande zu bringen, er that aber gerade das Gegentheil, in dem er im Vertrag von Livadia 1873 Kuldscha und Jli endgiltig den Russen überantwortete. Die chinesische. Regie rung verweigerte aber, die Ratifikation veS Livadia.Vertrages,' berief Tschung Hau zurück und verurtheilte ihn zum Tode. Dvlch Zufall erfuhr die? der damalige Tolmet ch an, der deutschen Gesandtschaft, jetzige Vice-Eonsul in Swatau, Herr Streich, und machte hiervon seinem Vorgesetzten Mittheilung. Die russische Gesandtschaft wurde davon verständigt .und nun erklärt Rußland . die Hinrichtung Tschung Haus für einen Kriegsfall. Durch Marquis Tseng wurde 1831 ein neuer Vertrag zu Stande- gebracht und Tschung Hau dann begnadigt; dank seinem ungeheuren Reichthum gelang es ihm auch, von der Strafe d.-r Ver bannung befreit zu werden, doch würde er für immer unfähig erklärt, ein StaatSamt zu bekleiden. In Den Storf im Herzog thum Braunschweig besteht noch die Unsitte, daß Fastnacht die jungen Bur schen den jungen Mädchen die' Füße waschen. AlS letzte Fastnacht ein ju n zes Mädchen sich weigerte, diese Proce dur an sich vornehmen zu lassen, wurde Gewalt gebraucht, wobei eS zu Ausschreitungen und Thätlichkeiten kam, die geradezu unglaublich sind und sich gar mcht mittheilen lassen. Wegen dieser M Q)ns. w" Vorgänge standen vor dem ckwuraerickt Brauni'ck veia 8 Kneckte l-. . . OT 1. . : 1 . fT. al Z . I v. I uns Arveiter aus enstors unter der Anklage des Hausfriedensbruches, f'i ....v w ...nxi!..ul -j i r - l V r. ---- - "7 , fförp.'rverledung und der unzüchtigen zu f i rr: - v f v . . v
wcwaii. . .w crguuöiuna rnocic .No. 430 MadUon Aoenne. ne MorriS Str. Ä A M J r. II m IXAvaMlfc.. '
u, vm, H.mi0"HH rnuutwiü l Sorechstunden : 7:30-9 UdrVkorgknS. l-SUijr llmltände ein Angeklagter zu 1 Jahre, 'Nachminags. 7:u- Udrbcnd. ein zweiter zu Monaten und 2 Ange.j Telephons. klagte zu je 2 Monaten Gefängniß ver. 7 urm.ncbeii. ei : ent W&T. G tt h l S V, rinnt it rr tt ittt.rt omliiHmAti Kttt
uuu iti ivitivtti vulupiVVi, vup Dinge, wie die h.'ute erörterten in un ferer Zeit noch vorkommen können. Er bedauere, daß der Ausschluß der Oeffentlichkeit nöthig gewesen sei;"er hätte gewünscht, vor .der ganzen' Welt zu verhandeln; eS würde dann den Denstort'ern klar aeworden sein, dak so'che Dinge eine Schande für den Ort leien. tr mt alle Eitlen wohl zu: r i. zi t. v-.--.i:-. iq i .. . r.: I legale, uuec ociatuc vicutaucyc cicn icdändlich. Kaufe Mucho'ö Best Havanna Utaar. Extrafein! Wrerne de la Cre.ne ! Nur in Flaschen! - YÄLE SELECT ! DaZ beste Bier in der Stadt. Gebraut von der ' " HOME BREWiNG CO. c2T sacMr1b DCaD, SS Süd Delaware Otr. Velevko I. (&i&tt Treibriemen und KVX, Schnlirgelräder Spezialitäten der ::' W. B. Barry Saw & Supply Co. Dach - Material, T. F. SMITHER. . Händler in SieSdach'Material. S und S pl rady Roofing. mafferdichte Eheeting, feuer fettem tphait gilz. Etrvhpappe. Dach und vke tall.Jarben ,c. ,c. Offtce: 109 Aeft v!ry land Strafe. Telephon 8S1. D a ch d e ck e r e u ' - Fähige und Verantwortliche Dachdecker. Sie? dächer. Trinidad und Silsonite Spbait'DScher. Alle Arten EovipisitionS'DScher mit bestem Ma terial. Office: , . ..7 No ,169,Sard: 180 W. Marhlandstr. . , Telephon 861. : Indianapolis, Ind. IriJ. Umgezogen. ,Cr ift hier tvx hier zu bleiben." I ic luncqRirnvc vii r vt vuur;, uc . Augen dnd Ohre rites. äauu lh,. nac . t V L.rf m. . . . V . I gröueren Siäumlichte,te umzuzirdru. ii wit thete deshalb die äumlichkenc tu, ,vlr lv vrs zron vioa , 1IK W. Washington Ztv.t: Schst ,a owen.Merrill So'S, für fünf?iabrk. , wo er auSgez.'ichncte Öftren ein.-richker hat für I die Behandlung! on Auge, Ohr,-aie und Hai - und die nfertigung vcn Brillen, künstlichen Au ge und die VeradesteUung von Ech elougen, so te die Operation zur Snternuna des Star vorlunehmen, zu Preise für tllle erreichbar. Toumuuto stet tt) Jeberman yngeiibea.
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