Indiana Tribüne, Volume 16, Number 279, Indianapolis, Marion County, 27 June 1893 — Page 2
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I Zttdiana Tribiwe.
Erscheint iiglich und Sonntngs. Tie tägliche Tribüne' kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die Conntags'.Trtbüne" 5 ErntS per Woche. Beide zusammen 15 EentS oder 83 Cents perrionat. Per Post iugeschickt in Vor, auSbezahlung V per Jahr. Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. .Jndianapoliö, Ind., 27. Juni 1892 peciIdr!ef.) LSeltanSstellungSstadt. uö der Chicago, im Beginn der HundstaAe. Während die Gsttesgelahrten" des FanatiZerthnms sich noch nicht recht einig darüber sind, ob Se. Majestät der Satan dem Bundes Oberrichter Füller in höcheigener Person oder- nur durch einen zu'rerlässigen Unterteufel die Entscheidung zu Gunsten Oyenhal tens der Weltausstellung am Sonntag dictirt habe, beschäftigt sich das Direc torium, unter dem Leirath der Presse, mit der Frage, roie die Sachlage auch wirklich nubar für die große Masse des arbeitenden Volkes gemacht werden soll. Vielleicht ist zur Seit, da Ihnen diese Zeitung zu Gesicht kommen, bereits entschieden, daß der Eintritt zum Aus .stelluttgsvlat am Sonntag nur 25 Cents kosten soll. Tas wäre aus ver schiedenen Gründen nicht mehr, als billig ung zweckmäßig. 3ie ich schon bei einer früheren Ge legenheit erzählte, ist am Sonntag im merhin beträchtlich weniger zu sehen, als an den Wochentagen, und der besondere Betrieb von AuSstellungSgegen ständen stockt fast gänzlich; nur dem Erstlingsbesucher kann das, wegen der Ueberfülle der Attractionen, nichts ausmachen. Sodann ist dem Arbeits manne, der gewöhnlich mit Kind und Kegel kommt,' die öftere Auslage von anderthalb bis zwei Dollars oder mehr für bloßen Eintritt sowie Hm und Rücksahrt wahrlich keine Kleinigkeit, und er zieht es in vielen Fällen vor, den Sonntag in einem der großen Frei'Parks zu verleben, an denen in )er Gartenstadt kein Mangel ist. In )er That kann Jeder, der gegenwärtig im Sonntag sich in diesen Parks im 'ieht und sie voi früher her ke.int, zurchaus nicht bemerken, da? ;.e Weltausstellung irgend einen Einfluss in )ieser Hinsicht geübt habe; theils ist der Andrang ebenso groß, tlieiis noch viel zrößer, als früher. Auf der Nordinb Westseite merkt man herzlich 'xot lig davon, daß eine Weltausstellung ?a ist. Wenn nur der Preisherabsetzunqs Beschluß nicht zu spät kommt! Die Zeit der Sommerferien rückt heran, nehr und mehr kann die Weltauöstel, lung ihre Geschäfte auf den Besuch von' zuSwärtS stützen, während das Lolk von (5hi ago und Umgegend über -)en ersten Reiz hinweg ist, und doch 'st nur für die Heranziehung dieser Millionen ein solcher Beschluß prakti'che Bedeutung hat! Es ist unter diesen llmständen und bei den vielen, weit zerstreuten Unterhaltungen, welche die unglaublich eutwielte Chicagoer Ber nnsmeierei mit sich bringt, wie auch angesichts der jeweiligen Unsicherheit ibtt die Oeffnungifrage bis zum l:d ten Augenblick, noch sehr günstig n nennen, daß durchschnittlich 70,000 Menschen in letzter Zeit Sonntags ziniuS gepilgert sind, darunter nur wenige auswärtige Gäste. Man hat der Vertretung der deut'chen und anderer auswärtiger Länder ins der Weltausstellung Weihrauch ge ii ug gespendet, und in der That waren ,a die Lobeserhebungeen wohlverdient, ''cweit da? Zustandebringen )er Ausstellung in Betracht kommt. Aber damit ist noch nichtAlleS gemacht.' s kommt auch darauf an, daß wöh'' ?end der ganzen Dauer des großen Ueltjahrmarkts die Vertreter der ver schiedenen Ausstellunaen gehörig aus )?mDamm" bleiben. Wenn die Besucher irgendwelche Auskunft haben oder gar aufbestellungen machen wollen, so müssen sie auch stets wissen, an wen sie ,'ich zu halten haben, und dieHerrschas .en auch finden. In dieser Beziehung hört mau be ceits mancherlei Klagen. Während z. B. die Vertreter der französi jchen Ausstellungen allezeit aus dem Losten sind und in der That schon schwunghafte Geschäfte gemacht haben, läßt sich leider nicht von allen Vertre tern der deutschen Ausstellungen - dasselbe sagen! Dadurch sind schon gar manche der besten Eeschäftsgelegenhei len verbummelt" worden. Es mag ja bei die Hitze" viel bequemer sein, sich am Midway Plaisance oder sonst xo ZU amüfncn und den lieben Gott :inen guten Mann sein zu lassen, als Jen Wißbegierigen und Kaufluftigen Aede und Antwort zu stehen; aber eine! zeigende Entschuldigung liegt darin sicherlich nicht. Ich will für heute da von absehen, Namen zu nennen. Noch ist die letzte Zeit nicht vorüber, auch in diese? Hinsicht die deutschen Ausstellun M zu einem Erfolg zu machen, und eS ist zu hoffen, daß sich die Deutschen nicht n ach trägl ic darin von den Franzosen schlagen lanen, nachdem sie .erst einen so glorreichen Triumph gefeiert! Äon anderer Seite ist Ihnen viel leicht Verschiedenes zugcblitzt worden über die großartige Ausstellung deut scher Weine im GartenbaugebZude. sowie über die Biere und sonstiges! Geistige an anderer Stelle. Ich muß zestehen, daß ich gerade für Ausstellun jen kein Interesse hege, die uns ledig lich Gelegenheit geben, eine Anzahl Flaschen oder Fässer von außen zu be wundern. Das ausgestellte Obst kann man ja auch nicht anbeißen, aber da !ann wenigsten? die Nase, wenn sie nicht zur Zeit verschnupft ist. Kritik iben, und das Auge kann in dem An blick herrlicher Früchte schwelgen. Wo :ndeß für das Auge wenig, und für die ibnaen ernne gar nichts .los" ist, . )a werden Sie mir schon gestatten, mich! mit hr hnrPffinhn l?rmZsnni ... V. xvf MMtt g bknüen, . . . . .
'CS ist angemessen, auch ein wenig sarüber zu plaudern, was das Land. Des C o l u m b u S, oder wenigstens sein Adoptivland, auf dieser Ausfiel, lung zu bieten hat, abgesehen von dem schon geschilderten Eolumbus'Kloster.
Daher möge mich der lttt einige Augenblicke wieder in den IndustriePalast begleiten. Die spanische Aus stellung daselbst nimmt 23,000 Qua. dratfuß ein, uud 350 Aussteller sind an ihr betheiligt (einschließlich derjeni gen von Euba). ES ist hier so vieles Schöne zu sehen, daß ich gerne gele gentlich, mit der Bildermappe ausge rüstet, nochmals darauf zurückkommen möchte. Der spanische Pavillon im Südweften des Gebäudes ist eine MiniaturNachbildung der weltberühmten Kathedrale von Cordova. deren Errich' tung ursprünglich noch auf die glänz vollste Zeit der Mauren zurückgeht. Das Auge des Besuchers kann lang6 auf dem Innern dieses Baues verwei. len, ehe eZ dazu gelangt, die A.lsstel. lunasaeaenstände selbst zu mustern. Die spanische Spitzenausstellung steht j nicht weit hinter der italienisch!, zu rück. Einen bedeutenden Raum neh men die Wollmcknufacturen ein. deren Proben sehr kunstvoll gruppirt sind und gleichzeitig eine interessante Färberei Ausstellung bilden. Namentlich sind darunter die Shawls sehr anerkennenSwerth, die eine große Rolle im Kaftanienlande spielen. HerrlicheS bietet auf kleinem Raume die Aus stellung von gold-ornamentirten Stahl Produkten mit ihrer Überaus zierlichen Bildern, eire nduiine. die bis jetzt eine besondere Specialität vo.i M-driZ bildet, soweit das Herstellungsverfah . ren in Betracht kommmt. Die aussal. lendsten Stücke darunter sind zwei an tike Vasen von je 4 Fuß Höhe. Spanien stellt auch Mosaikarbeiten, Tö. fereiwaaren, buntes Glas, Lederproducie, Teppiche und Matten, castilia nische Seife, Zuckerwerk und noch man cheS Andere aus, das eine längere Besichtigung lohnt. Die Ausstellung g? t)3rt jedenfalls zu den schönsten unl vornehmsten der letztvollendeten. P. K. Zur Erstürmung on Hornkranz. Bei der Erstürmung deS befestigten Lagers Hornkranz, dem Schlupfwinkel des HottentotteN'HäuptlingS Witboi, durch die deutsche Schutztruppe in Südafrika, wurden auch eine Menge Frauen und Kinder getödtet, auö welchem Um stände die Franks. Zeitung- gegen die deutschen Soldaten den Vorwurf der nutzlosen Grausamkeit erhob. Doch wird diese Anklage durch folgende Dar stellung der in Kapstadt erscheinenden Südafrikanischen Zeitung" völlig ent träftet und der Sachverhalt aufg. klärt. ES heißt darin: Hauptmann v. Franzois hörte, daß Witboi einen neuen Raudzug nach Pehoboth plane. In aller Stille machte er deshalb seine, vor wenigen Tagen aus Walsischbai eingetroffenen Mannschaften, etwa 200 Mann, marschbereit und rückte vor Witbois Festung Hornkranz, wo es ihm unter dem Schutze der Nacht gelang, cm 13. April unbemerkt einzutreffen und die Bergaufgänge bis auf einen einzigen zu blokiren. Zur Besetzung dieses letzten wurde eine Abtheilung Soldaten ab commandirt, ehe dieselbe jedoch am Besiimmungsort eintraf, hatten die Hottentotten im anbrechenden Morgenschein die Deutschen erblickt. Der Ho'ten toltenposien gab sofort Feuer auf den nächsten Posten, welcher, schwer in den Unterleib getroffen, zusammenbrach und bald verschied. Dies wurde Veranlag sung zum sofortigen Angriff. Die Soldaten stürmten die Zinnen der Feste, konnten jedoch den Feind nicht mehr im Schlafe überrumpeln. -Jetzt begann ein entsetzliches Schauspiel: statt sich muthig Mann gegen Mann zu verthei digen, waren die Hottentotten nur auf den Rückzug bedacht, und diesen mußten ihnen die Weiber und Kinder decken, welche barrikadenartig von den Feig' lingen vorgeschoben wurden. Die deut schen Soldaten wagten offenbar nicht zu schießen, denn sowie sie auf die Hot ten anlegten, hielten ihnen d'.ese Weiber und Kinder als Deckung vor. Wit boi selbst entfloh auf einer Seite, von welcher kein Angriff gemacht worden war und entkam trotz eiliger Verfolgung. ES zeigte sich jetzt, daß der Verlust auf deutscher erit aus einem Todten und drei Bnwundcten bestand, während von den Hottentotten L0 getödtet (beiderlei Geschlechts) und etwa 100 verwundet waren. Unter den nach Windhoek geführten Gefangenen befan den sich Witbois Frau und Tochter. Eine Anzahl unverwundeter Frauen blieben mit anderen zur, Pflege der Verwundeten zurück. Die Deutschen entfalteten gegen letztere die größte Humanität. Großes Bedauern herrschte darüber, daß so viele Frauen und Kin der, welche zwischen die Kämpsenden gerathen waren, getödtet worden sind. Gewehre, Munition und Pferdksättel sielen den Siegern in großer Menge in die Hände. Die Flucht war so eilig, daß Witboi nicht einmal seine Privat correspondenz mitnehmen konnte. Die selbe wird jedenfalls zu interessanten Enthüllungen führen, indem man daraus sehen kann, wer die dunklen Hintermänner Witbois sind, von wem er die Munition bezieht und dergleichen. Hornkranz wurde, najdem man ge naue Pläne davon aufgenommen, von den Siegern als wertlos wieder auf gegeben. Witbois Heer, 400 bis 500 Mann, ist vollständig zersprengt. , Die OrlamS treiben sich in kleinen Trupps und Abtheilungen auf dem ganzen Ge biet von Rehoboth bis Waisi'chbai um her und haben einen förmlichen Guerrillakrieg gegen Deutsche un) He rero begonnen.. Die Straße nach Walsischdai kann nur noch unter star ker Bedeckung benutzt werden. Wind hsek wird jedenfalls aufgegeben werden müssen, da es bei seiner eingekeilten Lage als zu gefährlich gilt." Natlie und Dotttsch. Der Begegnung König A eranders mit seiner Mutter . in Kladoma wird. namentli in der unmittelbaren Um gedung des Ministerpräsidenten Do kltlck ein? erbSkte Bed?utunn k?inems . 1 -7 , " "T-Tw 0-"3-"" l lcn. . DokitsÄ, der frühere EuieKer
oks Zungen' Königs, war 'bekanntlich dessen rechte Hand bei Ausführung des Staatsstreiches, durch welchen die Re. gentschaft beseitigt und König Alexan. der selbständig die Zügel der Regie rung ergriff. Seit den bekannten Wiesbadener Auftritten damals war Dotttsch Gouverneur des Krön Prinzen war Frau Natalie dem heu tigen ersten Rathgeber ihres Sohnes nicht besonders zugethan, und daher waltete auch die Befürchtung ob, die rachsüchtige Frau werde gelegentlich, ihren Einguß auf den jungen König in einer Herrn Dokitsch nicht gerade'vor theilhaeten Weise zur Geltung bringen. Die Freunde des Herrn Dokitsch in der Umgebung des König? sollen in folge dessen-und gerade deshalb darauf gedrungen haben, daß der Minister Präsident den König nach Kladowa be gleite, um auf diese Weise Natalie zu beweisen, daß Herr Dokitsch das volle Vertrauen ihres Sohnes genieße. Dieses Ziel ist nun. wie man in Re gierungSkreisen mit besonderer Geuug lhuung hervorhebt, thatsächlich erreicht worden. Frau Natalie hat Herrn Dokitsch in Kladowa sehr freundschaft lich behandelt, und nachdem er einige Mißverständnisse aufgeklärt hatte-, ihm auch das Versprechen gegeben, das zwischen ihm und ihrem Sohne be Nehende vortreffliche Verhältniß nach Thunlichkeit fördern zn wollen. So wären denn Frau Ratalie und Herr Dokitsch roieder einmal gute Freunde und stände letzterer, der sich außer dem Vertrauen des jetzigen und des früheren Königs nunmehr auch der Frau Nata lie zu gewinnen verstand, fester denn je. Diese Thatsache soll denn auch d'e beiden Nebenbuhler des Herrn Dokitsch, Paschitsch und Sewa Gruitsch bewogen haben, das Feld zu räumen. Ersterer geht bekanntlich nach Petersburg und letzterer dürste über kurz oder lang aber malZ den GesandschaftSposten am Gol
denen vorn annehmen. rra Vom Inland. Die Gesammtzahl aller Christen auf der (5rde wird auf rund 420,000,000 berechnet. Die Schriftstellerin Amelia Barr soll durch ihre Feder jährlich 810,000 bis S15,000 verdienen. Nur 4.000,000 Farmen gibt es in diesem Lande. Sie umfassen zu sammen 536.000.000 Acker mit einem Gesammtwerthe von $ 12,000, 000, 000. I n d e n Ver. Staaten wird nicht viel mehr Tabak gebaut, als in Europa. Oesterreich liefert etwa ein Drittel der europäischen Ernte. Ueber 2i,000 FrauenS Personen sind in diesem Lande mit der Verzierung von verschiedenen Arten Porzellan' und Erdenwaaren beschäf tigt. Als Professor der Chemie ist Frau Rachel Lloyd an der Universi tät von Nebrasa angestellt. Sie ist in Zürich Doktor der Philosophie ge worden und gilt auf dem Gebiete der Chemie als Autorität. Ein verführerisches Ära vourstück scheint für waghalsige Leute das Herabspringen von der Brooklyner Brücke in New York zu sein. Neulich büßte am Sonntag John Mulreine, ein Schmied von Boston, sein Leben dabei ein. Aber schon am Montag machte ein anderer den gefährlichen Sprung. John Haggertv ist ein biederer Jrlänoer, der, wenn er etwas tief in's Schnapsglas geguckt hat, sich vor dem Teufel nicht fürchtet. In an geheitertem Zustande ging er nach der Brücke, schwang sich in einem unbe wachten Augenblicke über das Geländer und saufte aus der gewaltigen Höhe hinab in die Fluth. Er verschnulnd und Jedermann glaubte ihn todt. Doch bald erschien er wieder an der Oberfläche und schwamm mit kräftigen Ar men an'S Ufer. Polizisten nahmen ihn in Empfang und brachten ihn in Haft. Er hatte sich nicht im Geringsten ver letzt. Halt! Halt ! . Spring nicht !- Zu spät. Ehe ihn noch Jemand an seinem Vorhaben hindern tonnte, war der Mann auf die steinerne Ballustrade des New Yorker Thurmes der Eaft RiverBrücke geklettert. Einen Augenblick stand er unschlüssig, dann stürzte er sich kopfüber in die Tiefe. Ein Schrei deS Entsetzens entfuhr den Lippen der Zeugen, dcS gräßlichen Selbstmordes, den neulich Abend; John F. Mulreine von der Hochbrücke in New Hork beging. Er hatte wahr sch.'inlich in'S Wasser springen wollen, aber sein Körper fiel auf daö Dach des Schuppens, der am Fuße des Thurmes erbaut ist. Der Tod war sofort einge treten. In der Tasche des Selbstmör ders fand man einen Brief vom 3. -uni mit der Unterschrift Margaret A. Mulreine, No. 16 Brooklyn Str., Saint Elizabeth. Die Schrei berin theilte John T. Mulreine in lieblosen Worten mit, daß sie sich behufs einer Operation in'S Hospital verfügen werde. Dort war sie geftor den, wie die Inschrift einer Sargplatte bewies, die man ebenfalls in den Ta schen des Todten fand. Nach dem schrecklichen Zu sammenbruch des früheren. Ford'schen Theaters in Washington sind alle Bun desgebäude untersucht worden und da bei hat sich herausgestellt, daß viele schadhaft sind und in näherer oder fer nerer Zeit das Schicksal von FordS Theater theilen könnten. So hat Schatzamts . Architekt O'Rourke am Winder Gebäude ' ausfindig gemacht, daß dasselbe geradezu lebensgefährlich, aber gänzlich für die Zwecke geeignet ist, für welche man es jetzt benutzt. Der Architect fügt hinzu,' daß vor nicht langer Zeit sämmtliche RegierungS' gebäude untersucht und Empfehlungen gemacht wurden, Reparaturen anzu ordnen, um manche der Strukturen widerstandsfähiger zu machen; daß der Eongreß diese seine Empfeh lungen jedoch unbeachtet . gelassen habe. Im Departement des Innern geht man auf Veranlassung des Secre tärZ Hoke Smith ziemlich gründlich mit den Reformen- voran. Man wird nicht bei dem begonnenen Werk, die Akten des Patentamts besser dem Ge wicht nach zu vertheilen, ftehen bleiben, sondern radikalere Aenderungen stehen bevor ; eZ ist wahrscheinlich, daß alle DatenteM die.ietutt5Lten
Theil deS dritten Stö'5werkes einneh men, , insgesammt aus dem Gebäude entfernt werden. Es ist schon seit Jahren davon die Rede gewesen, die Modelle, von denen ein größerer Theil histsrisches Interesse hat,'in das Ratio nal'Museum zu überführen, und dies mag nun schließlich geschehen, jeden falls sollen sie auö dem Departements Gebäude fort. Tas dritte Stockwerk wird dann für Bureaus nutzbar ge macht werden, und die jetzt in dum pfen Souterrainräuinen arbeitenden Elerks cchalten damit gesundere Quartiere, die Dokumente aber so! len im Erdgeschoß aufgespcicheit wer den. In Tausenden von Exem plaren wurden kürzlich in SüdJndiana nativiftische Flugblätter verbreitet und das kleine Städtchen English in Crawsord County scheint die Centralstelle zu sein, von wo aus diese Flugblätter ver theilt wurden und noch vertheilt wer den. Insbesondere wird ein Blatt, dessen TiurThe Loud Cry" ist, uns das weder Datum noch Ortsnamen trägt, in Masse verbreitet. Der Wisch enthält haarsträubenden Unsinn, hat aber in einigen Gegenden doch ein Ge fühl großer Unruhe hervorgerufeu. In einem Brandartikel wird angekündigt, daß der Pabft einen religiösen Krieg angeordnet habe, daß alle Katholiken angewiesen worden seien, sich bereit; u halten und sich in einer Nacht auf ein gegebenes Zeichen zu erheben und ein Blutbad un'.er den Protestanten anzu richten. Als kritische Zeit wird der katholische Tag" auf der Weltausstellung bezeichnet und angekündigt, daß Präsident Eleveland 3.000,000 Män ner zu d.'n Waffen rufen werde, um eine religiöse Revolution niederzuwer fen. Vernünftige Leute messen den Flugblättern natürlich keine Bedeutung bei, allem bei unwissenden' Leuten haben die Hetzartikel sich als ein erfolg reiches Aufreizungsmittel erwiesen, und namentlich in der Nachbar schast von DoolittleS Mühle sind ver schiedenen Katholiken Drohbriefe nach Art der in den letzten Jahren so sehr beliebt gewesenen WeißkappenMahnungen zugesandt worden. Dies hat dazu geführt, das ängstliche Ge müther an DoolittleS Mühle eine schriftliche Entgegung auf die Angabe
des .Loud Cry- angeschlagen haben. Damit scheint man aber die Sache, ehrr schlimmer als besser gemacht zu haben. Gerade in dieser Gegend hat das Weißkappen" Unwesen am stärksten geherrscht und herrscht jetzt noch, und eS wäre nicht unmöglich, daß die .Ritter der Ruthe-, wie die Weiß kappen- sich gerne nennen, auch die Religion und Geburt von Personen von nun an als Vorwand und Grund zu ihren Gewalthätigkeiten benutzen werden. Vom uslande. Vom Münchener Land gericht sind rier jugendliche Räuber zu langjäbriger Freiheitsstrafe verurtheiit worden, von denen zwei die Neigung zum Näuberhandwerk ererbt zu haben scheinen. Die Mutter war eine Toch des ehedem in der Gegend von Dachau vielgefürchteten . Räuberhauptmanns PaS.olini, und der Vater, ein Ba.idit von Beruf, erlag dem , Tode, als sich die Gerechtigkeit seiner bemächtigen wollte. Die'Schachermühle in der Ge meinde Sulzemoos bei Dachau war von den 16 und 18jährigen Brüdern Kneißl, von deren Schwestern und zwei andern jungen Leuten zu einer Art von Räuberhöhle umgestaltet, deren Jnsas sen sich neben anderm Raube Haupt sächlich von den Schafen 'ernährt zu haben scheinen, die sie aus der in der Um aegend weidenden Heerde herausschos sen. Die umwohnenden Bauern, die während vieler Jahre nur ungern un bewaffnet an der Schachermühle vor übergegangen sind, haben jetzt den Grund und Boden angekauft und das Bauwerk dem Erdbooen gleich gemacht. Bei der Verhaftung der jetzt Verur theilten entspann sich am 2. November vorigen Jahres ein regelrechtes Feuer gesecht, das dem Gendarmerie Commandanten beinahe das Leben gekostet hätte. , Der Hausbesitzer Kostro wizki aus W.lna hatte in Geschäften in Moskau zu thun gehabt und reifte die ser Tage in einem Waggon zweiter Klasse von dort nach Wilna. zurück. Er befand sich allein in einer der Wag gonabtheilungen : die Nachbarabthei lung war von zwei älteren Frauen be fetzt. Unterw.-gö schlief Kostrowizki ein, plötzlich erwachte er und sah sich den beiden Frauen gegenüber, die eben seine Taschen tterten. Er ergriff die eine der beiden Frauen bei den HSn den, da zückte die andere'Frau plötzlich einen Dolch und stieß ihn K. in die Brust Darauf ließ Kostrowizki die Frau loS und stürzte sich auf feine An greiferin, um sie zu entwaffnen. Diese ließ nun den Dolch fallen, ihre Genos sin aber grjff die Waffe sofort auf und brachte dem Uebersallenen zwei gef.ihr liche Wunden am Halse bei. Kostro wizki stürzte blutüberströmt auf den Divan und verlor das Bewußtsein, die beiden Frauen aber verließen, obgleich sie Fahrkarten nach Wilna gelöst hatten, auf der nächsten Station den Zug. Erst eine halbe ZZtunde nach dem Raubanfall wurde K. aufgefunden und ihm darauf von einem im Zuge befindlichen Militärarzt ein Nothver. band angelegt. Der Zustand Ks. giebt wenig Hoffnung aus Wiederher stellung. Die Untersuchung ergab, daß die beiden Frauen einer Diebes und Räuberbande unter Leitung eines gewissen Glafer angehören, welche sich ausschließlich mit Beraubung von Ei senbahnpassagieren befaßt. D r. N a n s e n b e a b s i ch t i g l am 20. Juni die Reise nach dem Nord pol anzutreten. Norwegischen Berich ten über seineÄorbereitungen entnimmt die .Kr.Ztg.- u. A. Folgendes: Als Sto.fe für die Zelte wird. Seide ver wandt, weil diese die Kälte am besten ' abhält. Nansen nimmt einen großen Ballon und comprimirtes Hydroaen in Stahlcylindern mit. Die Cajüte an Bord des Fram- wird durch einen englischen Petroleumofen, welcher 5 Liter täglich verbraucht, erwärmt; eine große Masse Petroleum, die für 5 bis Y Jare tfrifct, wird mitaelüblt. Die
Clßeditlön wird "eine AMiothek. von tausend Bänden, die zur einen Hälfte aus wissenschaftlichen Werken, zur an deren . Hälfte aus Reisebefchreibungen und Romanen besteht, mit sich führen. Die Besetzung an Bord des Frambesteht aus 12 Mann: da die Cajüte nur 13 Ouadratfuß mißt, so kommt auf jeden Mann nur reichlich 1 Qua dratfuß. Hier sollen sie sich aufhalten, speisen und arbeiten. Nanson nimmt seine Schreibmaschine mit. In den langen finstern Tagen strengt es die Augen weniger an, mit der Maschine zu schreiben, als mit der Feder. Jeder Mann der Expedition erhält einen An zug aus wasserdichtem Stoffe Nansen hat mit demselben verschiedene Pro den angestellt ; stundenlang hat er sich mit einem derartigen Annig im Was ser aufgehalten, ohne nag zu werden. ES ist hieraus ersichtlich, daß die Expe dition mit seltene? Fürsorge ausgerüstet wird. Im Dorfe Pohnödorf, unweit Lübeck, brannten kürzlich meh rere Bauernhöfte ab. Bei diesem Feuer wurde ein rührender Fall von Mutterliebe in der Thierwelt beobach tet: Auf einem der Bauernhäuser hatte ein Storchenpaar sein Nest aufgeschla gen und in demselben war auch schon eine Anzahl Junge, welche indeß das Nest noch nicht verlassen konnten. Das Haus stand bereits in Flammen, als die Störchin mit großem Gekreisch sich ihrem Wohnorte näherte und nachdem sie mehrmals das Nest umkreist und das jedenfalls vergebliche Bemühen, ihre Jungen zu retten, erkannt hatte, ließ sich das Thier mit ausgebreiteten Flügeln auf das Nest nieder und kam mit ihren Jungen in den Flam men um. Auch der Storch, der nicht lange nachher fein Nest aufsuchte das Dach war indeß bereits schon ein gestürzt verbrannte sich arg die Flü gel, wurde indeß von der Brandstelle vertrieben. Nach 14tägiger Trauer zeit, ist der Storch, nachdem er zunächst einige Tage allein in der Nähe Lübecks
! gehaust, an der Seite einer neuen Gat ! l'trt tvnto Vtvfti.M4 ?t ( 4 . s litt, iivp Vtttlt Vlfc VtUtllltlil (J4UU(i beim eifrigen Nestbau begriffen. DaS Pari a rnentsmit alied Mr. Samuel Montagu hat den Vorschlag gemacht, daß in London in dem Ostende, dem Viertel der Armen, eine Rothschild'Halle- nach dem Mu ster der Toynbee.Halle- von den rei cheren Mitgliedern oeS jüdischen Glau bens gegründet werden solle. In dieser Halle soll wenigstens ein Dutzend jüdi scher Geistlicher und Laien wohnen, de rcn Beruf es sein würde, den einwan dernden Juden mit Rath und That zur Seite zu stehen und sie zu englisiren. Dieses Pro-ect ist von den Föredrrn der jüdischen Gemeinde in London mit zrogem Beifall begrüßt worden. Einer der letztenUeder lebenden der Napoleonischen Felbzüge, der Major Soufflot, ist im 100. Jahre seines Alters in die ewige Ruhe einge gangen. Er war ein beneidenswerter "!reis. der bis in daZ höchste A.ter eine merkwürdige körperliche und geistige Friscbe bewahrte, von der Einnahme von Saragossa, von dem schrecklichen Rückzüge aus Rußland und vom Tage von Waterloo erzählte und vor einem halben Jahr erst, an seinem 99. Ge burtstage. im Krei'e seiner zahlreichen Familie und vieler Freunde die alte Czapka auf sein ehrmroigeS Haupt stülpte und die Soldatenlieder seiner Jugend sang. Er hatte im Jahre 1310 als 1 jähriger Freiwilliger im 20 r?i:enden Jägerregiment in der Abtheilung geritten, die der neuen Kaiserin Marie Luise das Ehrengeleit gab. Zwei Jahre später that er sich als Lieutenant in Spanien rühmlich hervor, indem er bei La Guarda in der Vorhut an der Spie eines Zuges den F?ind mit großer Tavferkeit angriff, über den Haufen warf und mit eigener Hand eine jahne eroberte. Ein Tages defehl des Herzogs von Ragusa pries seine That, und die zerschossene Fahne, die e? an jenem Tage dem ,eind ent rissen, ruht seit fast 81 Jahren im In validendom. Im Mai hatte er in Spa nien das Hochgefühl des Sieges gekostet, Winter war er auf den Eisfeldern Rußlands in der Nachhut der großen Armee unter Neo bei jenem schrecklichen Rückzuae der zerlumpten, auSgehunger ten, erschöpften Krieger, die am Tage dem nachdrängenden Feinde grimmig fechtend den Weg verlegten und am Adeno nach kurzer Rast wieder eilig weiter marschirten. die lange LZacht hindurch bis zum Morgen, dem fernen Vaterlande'zu. Mit den LancierS der Garde hatte er später am 12. Juni 1815. Napoleons Bedeckung nach dem Abschied vom CorpS Legislatif gelie fert, hatte bei Waterloo ' gessritten, dann aber weiteren Dienst verschmäht und als Rittmeister den Abschied ge nommen. Später ' war er lange Zeit im VermaltungSrathe der Messageries Maritime'S thätig und zog sich erst vor einigen Jahren in den Ruhestand zu rück. Er hatte bis zu seinem Ende sein vollkommenes Gehör und ein leuchtendes Auge bewahrt, dabei eine gerade und elastische Haltung, guten gleichmäßigen Humor, ein freundliches Lächeln und regen Antheil an den Ereignissen und Schicksalen der ihn umdrängenden Jugend. Gekränkelt hat er eigentlich nur acht Tage und dem Tode, der ihn so lange geschont, ist er gefaßt und mit klarem Bewußt sein, rfcht wie ein alter Krieger, ent c;egenMangen. ''Einen sonderbaren Scherz hat sich der in Oranienburg in Stellung befindliche. Sohn eine? in Guben wohnhaften RentierS mit seiner ganzen Familie gemacht. Vor einigen Tagen erhielt der Vater einen mit Trauerrand versehenen Brief aus Ora nienburg, in welchem ihm von dritter Seite mitgetheilt wurde, daß sein Sohn gestorben sei, daß die zuständige Be gräbnißkasse nur '50 Mark sür die Beerdiauna aufwende und der Vater I die entsteheaden Mehrkosten tragen solle. Gleichzeitig wurde Tag und Stunde der Beerdigung genau angege ben. Der Vater, arg in Schrecken ver setzt, kargte sich einen neuen schwarzen Anzug, fuhr nach Berlin, nahm seine beiden hier wohnhaften Söhne mit und fuhr mit denselben gemeinschaftlich nach Oranienburg. Auf dem dortigen Bahn dole trat inmN tedtejtfa&ie.5$3
tvdT undmunker enlgegen. "um Alls klärung befragt, erklärte der Herr Sohn mit Seelenruhe, er habe nur einmal sehen wollen, wie sich seine An gehörigen bei seinem Tode benehmen würden. Vater und Söhne reisten mit
dem nächsten Zuge wieder ad, ohne mit dem von den Todten auserftcmdenenSoyn und Bruder auch nur ein Wort weiter zu wechseln. Aus R o m w i r d g e s ch r i e ben : Im Sant Ufficio hatte man sich jüngst-mit einer merkwürdigen Frage zu beschäftigen, die den Grad des Alko ho!s in dem bei der Messe gebrauchten Wein betraf. Die wichtige Frage wurde von dem Bischof vsn Tarragona in Spanien angeregt. Um zu , begrei fen, um was es sich handelt, muß man wissen, daß eine Bestimmung exiftirt, noch welcher es geftattet ist, dem Mes senwein behufs besserer Confervirung Spiritus hinzuzufügen, aber nur unter folgenden Bedingungen : daß es Wein fprit sei, daß der Wein nicht mehr wie 12 Grad Alkohol enthalte, und daß die Mischung vorgenommen werde, so lange der Wein noch jung ist. Eine an dere Entscheidung des heiligen Stuhles giebt den Bischöfen kund, daß von den beiden Systemen, die man anwendet, um den Wein zu converciren, und die in dem Zusatz von Alkohol der in der Erhitzung des Weines bis auf 65 Grad, das letztere vorzuziehen sei. Nun er klärte der Bischof von Tarragona, daß der spanische Meßwein schon von Natur mehr als 12 Grad Alkohol enthalte, und fragte in Folge dessen an, ob man dem so beschaffenen Weine behufs besse rer Erhaltung noch mehr Alkohol hin zufügen, könne. Auf diese Frage hat die heilige Eongregation im verneinen den Sinne geantwortet mit der Begrün dung, daß ein Zusatz von Alkohol zu Weinen, die mehr als 12 Grad haben. nicht gestattet werden könne, da die Meßweme dadurch allzu berauschend" werden würden. An der Mündung deS Nordostseekanals in die Ostsee und zwar gerade an derjenigen Stelle, an welcher Kaiser Wilhelm I. den Grund stein zu dem großen Werk gelegt hat, soll ein Leuchtthurm errichtet werden, dessen Erdgeschoß zu einer Gedenkhalle für den Bau ausgebildet wird. !ta dieser Halle soll eine aroße Gedenktafel zur Erinnerung angebracht werden; aus ihr werden auch die Worte der Weihe verzeichnet werden, mit welchen Kaiser Wilhelm l. die Grundstein leguna im Jahre 1837 vollzog. Außer dem liegt es in der Absicht, die Halle mit den Reliefbilonissen der drei Kai ser zu schmücken, unter deren Regierung der Bau ausgeführt ist. Endlich er den auch in der Gedenkhalle die Name der bei dem Bau bervorraaend betbei ligten Techniker und sonstigen Beamten auf einer Tafel verewiat werden. Da Plateau, auf welchem der erwähnte Leuchtthurm und außerdem ein Lost fenbaus errichtet werden, bietet zualn S den Raum für die auf das Jabr 189 in Aussicht genommene Feier der Eröff nung deS NordostseekanalS. -- Ja, das ist'S Neckte! Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Central Line anwende, die jeht allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, MinneapoliS, Ashland, Tuluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacific-Küste ohne Wagenwechsel laufen läßt. Um nähere Aurkunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. 3a S. C. Pond, Gen. Paff, und Ticket-Agent, Chicago, 2ll. Eine yroclamationl . . S?.' I. Vy LewkS. ffutts. r?., üstt ..Vs, einem Jahre atte ich akenneber; Ttt'A V'., r mit ringen empsVble. fj ich dav,n ahm. . ie hatte eine r,ei wolzltftatir irknng. ach vierteleMXjahrtger Vfferi atUxt ich sie al die beste aniibiliöse Medizin. die ir i vsrka. Ich verschreib fU Bett M'gMen kurirtt eilt GellenbesiZr:erdkn. Dach Material. T. F. SMITHER. . j Händler in SieSdach'Material, 2 und s pi Fkeady Roosing, wasserdichte Slzeettng, feuer festem phalt Silt. Strohpappe, Doch nd Vke tall.Karben ?c. ?c. Office: 10 West Mary laudStrafze. Telephon 8Sl. " . Dachdecker ei. Fähige n d verantwortliche Dachdecker. Sie dZcher, Trinidad und Gilsonite pdalt'Dächer. lle Arten SompisitionS-DZcher mit bestem Ma terial. Office: . No. 169, Sard : 180 W. Marylandstr. Telephon 861. ' Indianapolis, Ind. Umgezogen. Er ist hier um hier bleiben. Die zunehmende Prari des Dr. arker. de Augen dnd Ohren Arzte, jwavg ihn, nach größeren Räumlichkeiten mjujiere,.. Qr mic thete deSbaid die Räumlich!, ten im twe'.tcn Stock drs .Jron lock, 11 W. Washington Str.. . nächst Bowen.Merrill o'g, sür füuf Jahre, wo er auSgrzstchnet? Osftcen eingerichtet bat für die ehandlungl von Vuge, Oh Rase und HalK und die Anfertigung von rille, künklichen Vu gen und die Geradeftellung von Schielaugen, so nie die Operation zur Entfernung de Stars vorzunehme, u Preisen für XULt erreich b?. nsultatts frei und Jedermann etnKtlde
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