Indiana Tribüne, Volume 16, Number 278, Indianapolis, Marion County, 26 June 1893 — Page 2

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' Jndimm Tribttne. t Erscheint Liiglich und Sonntngs.

Tie tägliche .Tribüne-kostri durch den TrZger Cent? per Woche, die SonntagATribüne- 5 C'entS per Woche. Beide zusammen iSCentS oder 52 CcntS perMonat. Per Post fugeschickt in Vorausbezahlung ff per Jahr. Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, 3nfc., 26. Juni 1892

Fortschritte der lektrotetyntk. In einer Sitzung des .Vereins zur Deförderunz des GewerbfleißeS- zu Berlin hat-der Regierungsrath Dr. Stab? ein neues elektrisches Versahren zum Schmieden und Schmeißen des Eisens praktisch vorgeführt. Der Vor tragende taucht einen Eisenstib, der den einen Pol einer Elektricitätsquelle bil d:t, in mit dem andern Pole verbündenes Wasier. Sobald der Eisenstab die Wasseroberfläche berührt, wird das Eisen glühend, soweit e3 in das Wasser ein taucht;Geh. Bergrath Dr. Wedding, der den Vortragenden unterstützte, vermag das so behandelte Eisen zu einem Niet auszuschneiden. - Das neue Verfahren, ausgebildet von dem Tirector der Elektricitätswerke In Brüssel. Herrn Julien, beruht auf - !den nachstehenden Thatsachen. Wenn die Pole einer Elektricitätsquelle in an gesäuertes oder durch eine Salzlösung leitend gemachtes Waffer eintauchen, so scheidet ' sich bei hinreichend starkem Strome an der Anode (Bleiplatte) Sauerstoff, an der Kathode (Eisenstab) Wasserstoff aus. Durch Verstärkung .des Stromes vermag man die Gasent rsicklung in dem Maße zu erhöhen, daß der gänzlich von dem Wasserstoffe um hüllte Eisenstab nicht mehr mit der - Flüssigkeit in Berührung fleht. Da aber die Wasserstoffhülle dem Strome einen sehr starken Widerstand bietet, so setzt sich die elektrische Energie in Wärme um, wodurch Wasserstoffhülle und Eisenstad glühend werden. So tön nen Temperaturen bis 4000 Grad er zielt werden. . . Nach der Ansicht des Vortragenden macht die Regulirung der Temperatur auf 800 bis 1200 Gr., die zum Ächmie den oder Schweißen des Eisens noth wendig ist, keinerlei Schwierigkeit, da der Grad der Erwärmung von dem - Verhältniß der Größe der Anode zu derjenigen der Kathode sowie von der verfügbaren Elektricitätsspannung ad häng. Aus diesem Grunde besitzt das neue Verfahren einen großen Vorzug gegenüber dem von BenardoZ erfunde nen Schweißverfahren. Bei diesem wird der elektrische Lichtbogen zum - Erhitzen des CisenZ benutzt. Da es aber bisher nicht gelungen ist, die Hitze auf das richtige Maß zu bringen, so bekommen die Schweißstellen infolge theilweisen Verbrennens des Eisens ein . ungleiches Aussehen. Das BenardoZ Verfahren sindet daher nur bei solchen Gegenständen Verwendung, deren Schweißstellen mit einem spätern Anstrich versehen werden. Auch gegen über dem chweißverfahren nach Thomson bietet das neue Verfahren den Vortheil, daß schon bei einer Spannung von 100 bis 200 Volt Ei senstäbe von 2 bis 3cm Durchmesser geschweißt werden können, während bei der Thomson'sch? Schweißarbeit ausnehmend starke Ströme unbedingt erforderlich sind, die den Proceß theuer und gefährlich machen. Das neue . Verfahren ist ohne besondere Schwierigkeiten auszuführen. Wer eine Lichtleitung von 100 bis 200 Volt zur Ver- - fügung hat. kann den Versuch selbst anstellen. Als Anode wird eine mög- - lichst große Bleiplatte genommen; die den Elsenstab haltende Zange bildet die Kathode. Bewährt sich das Verfahren, so wird es in der Eisenindustrie zweifellos große Umwälzungen hervorrufen. In den Ver. Staaten sieht man die Zeit schon kommen, wo die für die Stravenbahnen arbeitenden, elektrotechnischen Fabriken sich nach anderweitiger Arbeit werden umsehen müssen, weil die Umwandlung der Pferdebahnen in elekirische nahezu vollendet ist. ES gilt also, der Elektricität neue Absatzgebiete . zu eröffnen. Zu dem Zwecke gibt der Scientisic American" einen Gedanken zum besten, der jetzt vielleicht sonderbar anmuthet, aber vielleicht in 25 Jahren niemanden mehr in Erstaunen versetzt. Die Landstraßen, meint diese Zeitschrift, stehen nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Der Verkehr auf denselben sei so schwierig , und so theuer, daß er den Preis der -Nahrungsstoffe ungebührlich vertheuert und die Landwirthe an der Ausnutzung . der Eonjun.turen verhindert. Man müffesie in elektrische Bahnen verwandeln, jedoch mit der Maßgabe, .daß die Benutzuug des Stromes und des G:leises gegen Zahlung einer gewissen Gebühr jedem zur Verfügung steht, der sich verpflichtet, eine gewisse Geschwindigkeit innezuhalten und gewiffe Vorsichtsmaßregeln zu beobachten. . An Stelle der jetzigen schwerfälligen Arbeitswagen stehen dann den LandWirthen Wagen, die auf Schienen lau1 fen, zur Verfügung, und es verzweigen sich die Geleise, wie es bei größeren Fabriken längst geschieht, bis in die einzelnen Gutshöke. Die Unternehmer stellen zugleich den Landwirthen Strom zum Maschinendetrieb und zur Beleuchtung zur Verfügung. Vorerst sind die' Preise für den elektrischen Strom allerdings zu hoch. Vielleicht .gestattet, aber' in absehbarer Zeit eine , Erfindung auf .elektrotechnischem Gebiete die Verwirklichung des Gedankens, wenigstens mit großen mehr industriell bewirthschafteten Gütern. Deutschland besitzt bereits eine größere Zahl elektrisch betriebener Fabri ken. DaS Ideal sind augenblicklich in . dieser Hinsicht die Werkstätten von Gedr. SiemenS in Charlottenburgund der Allgemeinen ElektricitätS Gesell V schaff in Berlin. Hier ist daS frühere Gewirre von Scheiben und Riemen durchisolirte, nahezu unsichtbare Drähte .-ersetzt.- Der Strom, den sie leiten, dethätigt kleine Elektromotoren, die in

iV' ; htt Äegel mit der Wllc bet 'Arbeit Maschine verkuppelt sind und deren Ge schmindigke.it von dem Arbeiter nach Belieben geregelt wird. Dieses Ideal läßt sich indessen nicht überall verwirklichen. Bei den Fabriken mit einer sehr großen Zahl Arbeitsmaschinen, z B. den Waffen-, Nähmaschinen- und Uhrenfabriken, wLre die Anordnung eines Elektromotors bei jeder Maschink zu kostspielig. Man begnügt sich daher mit dem sogenannten Gruppenantriebe. ES kommt auf jeden ArdeitZsaal oder jede Maschinenreihe nur ein Elektrv' motor, der die betreffenden Maschiner in üblicher Weise durch Riemen bethätigt. Bo geht man wenigstens den TranS Missionen von Geschoß zu Geschoß au dem Wege, die an sich und wegen der erforderlichen Oeffnungen in den Decken gefährlich sind, weil sie bei Bränder den Flammen Durchgang gewähren. So wird z. B. die Waffensabrik iv Herstal bei Lüttich betrieben. In bei. den Eällen ist die Primär-Maschinen Anlage dieselbe. Sie besteht aus einer Dampfmaschine oder einem Wasserrade, die eine oder mehrer? Dynamomaschi nen bethätigen. Der Unterschied ist nur der, daß sich in dem ersteren Falle der Strom mehr verzweigt. Der dritte Fall endlich ist derjenige, wo ein grüße rer, von einer Eentraistelle aus bethätigter Elektromotor die Dampfmaschine eines entfernteren Fabrikgebäudes er setzt. Ein Beispiel davon liefert die hier bereits erwähnte Fabrik von Pasch In Barmen, welche von den Elektrici tätZwerken in Aachen angelegt wurde. Hirfch'sche Colonten. tn xze. " sintern In seinem letzten Bericht an das Londoner Auswärtige Amt macht der britische Vicekonsul in Rosario interessante Mittheilungen über die Colonien deS BaronS Hirsch in der argentinischen Republik. Im. Frühjahr 1891 kam der erste Trupp russischer Juden in dem Lande an ; eS waren im Ganzen 220 Personen. Die Eolonie, die ihnen überwiesen wurde, liegt ungefähr 15 Kilometer von der Etation Palacios an der Buenos Ayres- und der Rolario-Eisenbahn entfernt. Sie erhielt den Namen MoiseS Ville" und besteht aus 180 Losen zu je 100 Hektaren, die wieder aus je vier Sektionen iu 25 Hektaren bestehen. Von 2350 (hauptsächlich 'russischen) Juden, die während des..Jckhres 1891 in Argentinien ankamen, wurden in dieser Eononie 462 untergebracht. Sie wohnen in 90 ärmlich ausgestatteten Lehmhüt ten, die, je 30 Meter von einander entfernt, in einem Halbkreise angelegt sind. Ein Comite von vier Herren verwaltet die Ansiedelung. Das Land wird den Juden in Losen von je 1300 Mark Werth gegen Zahlung binnen sechs Jahren zugetheilt ; nur den Be mittelteren werden von dem ausstehenden Betrage fünf Procent Zinsen berechnet. Die Nahrung und alles für den Ackerbau erforderliche Zubehör wird den Kolonisten geliefert; den Preis hierfür brauchen sie nicht früher zu entrichten, als bis sie es von dem Ueberschusse ihrer Ernte zu thun im Stande sind. Die Sprache der Kolonisten ist meist russisch und deutsch, aber viele sprechen auch spanisch, und die Meisten verstehen es. Wenngleich sie sich den Landesgewohnheiten anzupassen streben, behalten sie doch auch ihre überlieferten Bräuche bei und halten ihren Rabbiner in hohem Ansehen. , Im November 1891 kam ein zweiter Trupp von 242 Personen (65 Familien) in der Kolonie an; da aber Wt getroffenen Vorbereitungen im VerHältnisse zu der unerwartet großen Zahl weitaus unzulänglich waren, so konnten viele der Neuankömmlinge nicht sofort untergebracht oder mit Arbeitsfel dern und Werkzengen versehen werden. Die Folge war große Unzufriedenheit und Desertion in die benachbarten Gegenden, wo viele Emigranten an der Seite der Italiener im Tagelohn zu arbeiten begannen. Durch eine gute Ernte begünstigt und Dank ihrer gro ßen Sparsamkeit gelang es bald Manchen, ein kleines Stück Land zu kaufen und für eigene Rechnung zu besäen. Etliche Kolonisten haben sich bei der Arbeit ganz unbrauchbar erwiesen und wurden auf Kosten der Gesellschaft nach Europa zurückgeschickt, um tauglicheren Ersatzmännern Platz zu machen. Die argentinischen Behörden und daS argentinifche Publikum verfolgen die Entwickelung der Kolonien mit 'größtem Interesse, aber eine endgiltige Meinung über den Werth derselben hat sich, noch nicht herausgebildet. Der Konsul meint, daß der Erfolg deS UnternehmenS zweifellos nur von der Güte der Verwaltung und von der richtigen Auswahl der Kolonisten abhänge. Die argentinische Regierung, heißt eS, sucht mit allett Kräften das Landen solcher Juden zu verhindern, die kein Gewerbe haben oder kränklich sind, weil man mit der Ueberfüllung der Städte durch beschäftigungslose Fremde schon früher schlimme Erfahrungen gemacht hat. Wegen der niedrigen Bodenpreise, des großen Angebots und der entwertheten Landeswährung ist gerade der gegenwartige Zeitpunkt sehr günstig für das Unternehmen. . Der durch die Klonisation gesteigerte Werth der Ländereien . und die . zu erwartende Restauriruug der Landes sinanzen (also Sinken des Agios) dürfte allen' Auslagen der Gesellschaft das Gleichgewicht halten. Der Konsul geht so weit, zu behauptn, daß die Anlage nicht blos Vertriebenen eine zweite Heimath geben, sondern mit der Zeit sich auch wohl zu rentiren, ja eine Gold grübe (a rnine of wea:th) zu werden verspricht. Der Bau von Synagogen vnd Schulen ist bereit? in bestimmte Aussicht genommen, uNdMoisesvilledürfte, wie der Konsul zum Schlüsse meint, in nicht ferner Zrit ein bedeutendeS Centrum" fein. An der Thür als Leiche hängend fand" neulich eine von einem Ausfluge heimkehrende Berliner Familie ihren Miether,, einen 45jährigen Kaufmann. , ' Verlangt Mucho'S Best Havanna Cigars."

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i;V?.;. ÄomJttlötiöe. Ciri Doppelkinn soll stets darauf hindeuten, daß der Inhaber ein Freund einer wohlbesetzten Tafel ist. In den Ver. Staaten werdcn durchschnittlich jährlich von jeder f .'erson 550 für Kleidung verbraucht. Eine 63 Meilen lange Straßenbahn weist Vera Cruz in Mexico auf. Viele der Regierungs-Ge bäude in Washington sind in griechi schem Stile gebaut. Farbenblindbeit herrsch! bei den Männern bei Weitem mehr vor, als bei den Frauen. Die Urheimath der Kartoffel ist noch nicht genau ermittelt, aber wahrscheinlich im tropischen Amerika zu suchen. Eisenbahnunfälle kamen 2444 im verflossenen Jahre in diesem ; Lande vor. Bei denselben wurden 790 Personen getödtet, 2665 verletzt. Vor zwölf Jahren verlor ein Matrose von je 106, die zur See gingen, sein .Leben, jetzt geht von je 256 durchschnittlich nur einer verloren. Der deutsche Gelehrte Dr. Schott hat in seinen Untersuchun gen über Meeresströmungen und die Höhe der Meereswogen ermittelt, daß selbst im stärksten Sturme die Wogenhöhe 36 bis 40 Fuß nicht übersteigt. Verlassene Schiffe pfleai im Durchschnitt 30 Tage auf dem Meere umherzutreiben, bevor sie sinken. Dreißig beträgt auch die Durchschnittszahl der stets im atlantischen Ocean umherschwimmenden führn- und mannschaftslosen Fahrzeuge. Gegen 10,000.000 Fuß Baumstämme im Werthe von 5100,000 schössen neulich im Georgian Bay District. Mich., in's Wasser hinab, als ein Hemmbaum nachgab. Von dem Scha den sind alle Saginawer Holzsirmen betroffen. Der gesammte Reich thum im Besitz des Volkes der Ver. Staaten und der Ausländer, welche innerhalb der Grenzen des Landes Grundeigenthum besitzen, war im Jahre 1890 auf ungefähr 63,000,000,000 abgeschätzt. In der nördlichen He. misphäre bewegen sich alle Stürme von rechts nach links, in der südlichen Hemisphäre von links nach rechts. Orkan artige Stürme bild.'n sich niemals näher als der dritten Parallele deß Breitengrades vom Aequator. In demTownship Lancaster im County Wells, Ind., richtet eine vermuthlich aus einem CircuS entwischte Wildkatze unter dem Kleinvieh der Farmer großen Schaden an. Ihr Geschrei kann eine halbe Meile weii gehört werden und die ganze Gegend besindet sich in Aufruhr. Die Manner sind schaarenweise auf die Jagd nach dem Thiere ausgezogen, bisher aber erfolglos. Frau James Campbell, die Gattin eines der reichsten Farmer im Eounty, wäre beinahe von dem Thiere angefallen worden, wenn eS nicht von einem Farmarbeiter vertrie ben worden wäre. Die Wildkatze soll von außerg'Shnlicher Größe sein. Der amerikanischeKonsul in Mailand, George W. Pepper, warnt in einem Bericht an daS StaatSdepartement vor d?m allzugroßen Andrang von Amerikanern und Amerikanerin nen, die in Italien Musik studiren wollen. Die Erfahrung lehre, daß die Mehrzahl derselben in die Heimath zu rückkehren. theils w:il sie ihre Befühigung überschätzt hatten, theils weil das Leben in Italien theurer sei und das Studium der Mtfsik mehr Zeit beanspruche,-, als in der Regel geglaub! werde. Einem neuen Census-Bul letin zufolge giebt es in Ealifornien und Eolorado 54,000.000 Acres Wüftenland, das durch künstliche Bewässerung in fruchtbare Aecker verwandelt werden kann. Dies würde 3,375,000 Heimstätten von' je 160 Acres geben. Die Irrigation hat in den Oedländereien bereits großartige Erfolge aufzuweisen, die große Frage der Zukunft für jene Gebiete aber ist, ob die Br wässerungsanlagen der Privatunternehmung allein überlassen bleiben sol len, oder ob die Staaten, eventuell der Bund sich an die Aufgabe machen soll, die einen großartigen Aufwand von Mühe und Kosten erheischt. Einen furchtbaren Tod fand neulich Abends die wenige Meilen von Erawfordsville, Ind., auf ihrer Farm wohnende vern?ittmete Frau Margaret Thomson, eine Greisin von 73 Jahren. Bei einem Gange durch die Stallungen siel ihr' da? unruhige Gebühren eines Hengstes auf und sie trat an das Thier heran, um es zu be-ruhigen.-DaS tückische Pferd drängte Frau Thompson gegen die Wand und quetsche sie dermaßen, daß sie die Be sinnung verlor und zusammenbrach. Der Henst bearbeitete die Unglückliche nunmehr , mit. den Hufen und richtete ihren Körper in entsetzlicher W.'ise zu. Hermann Acker, ein hinzueilender Knecht, wollte die Frau hinmegziehen und erhielt selbst mehrere Schläge mit dem Hufe, durch welche er so schwer verletzt wurde, daß man an seinem Aufkommen zweifelt. ... I u bel C ommerS fand ti.rziich in Keller'S Festsälen in Berlin unter zahlreicher Betheiligung zu Ehren des Prof. Dillmaun statt, er greise Theologe, der seinen 70. Geburtstag feierte, blickt auf 90 Semester akademischer Lehrtätigkeit - und 10Q Semester akademischen LebenZ zurück. Zu dem Commerse waren der Rektor der Universität, Prof. Vircho, die - Dekane und viele . Professoren der Fakultäten, von den Theologen fast alle erschienen.. Die akademischen Vereine waren ebensallS nahezu vollzählig anwesend nnd außerdem hatten sich noch Commilitonen in Schaaren eingefunden. v. : . . .: Der Hund im Dienste der Elektricität?, ist eine Erscheinung, der man in London begeg net. ES ist zwar bisher nur ein Exemplar davon in Verwendung, nämlich der FuchSh'nd Strip- Eigenthum d?S .Ingenieurs Crompton. Die

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schSfkigung .StrivS'"- o-efleyl varln. daß er die elektrisch.' LeitungSdrShte durch die unter der Erde befindlichen Eanale und Röhren zieht. Zu diesem BeHufe wird er dann durch eine Oeffnung in der Straße herabgelassen und nimmt nun seinen unterirdischen Weg nach der entfernt liegenden Oeffnung. wo man ihn wieder heraufholt und den Draht ablöst. Auf diese Weise hat .Strip" in der englischen Hauptstadt schon viele Meilen mit elektrischer Be lcuchtung versorgt.

som Lsuslanve. Der Erbauer der festen Rhcinbrücke bei Köln, Geh. Regie rungZrath und Obecbaurath a. D., Hermann Lohse, ist am 23. Mai im 78. Lebensjahre nach kurzer Krankheit in Köln gestorben. An dem Verbliche nen verliert Köln einen seiner bcdeu tendsten Männer, die Baukunst einen ih-er hervorragendsten Vertreter. 18! 5 zu Magdeburg geboren,- wurde er zunächst Feldmesser, besuchte dann die allgemeine Bauschule , zil- Berlin, als deren bester Schüler er, mehrfach aus gezeichnet wurde. Beim Bau ' der Magdeburg Leipziger Bahn, vom Jahre 1835 bis 18i4 bildete er sich im Land, Wasser und Wegebau aus und war auch in Weßlar bei der Schiffbar machung der .Lahn thätig. Von 1846 . 1850 war er Wasserbaumeister in ' Cochem a. d. Mosel. 1850 erhielt er den ehrenvollen Auftrag zur Erbauung der großen Eisenbahnbrücke über die Weichsel und in Nogdt zwischen Dirschau und Mariendurg. der ersten Gitterbrücke, die in Deutschland construirt wurde. Hier legte Lohse den Grundstein zu seiner späteren glänzen den Earriere. Als Wasserbauinspector wurde er 1854 nach Köln berufen zur Erbauung der festen Rheinbrücke bei Köln. Bald nach seiner Berufung ge wannen die Entwürfe zum Bau feste Gestalt, so daß im folgenden Jahre durch König Friedrich Wilhelm IV. am 3. Octoder 1355 die Grundsteinlegung und 1859 am 3. Oktober durch den Prinzregenten Wilhelm die feier liche Eröffnung der ersten Rheinbrücke stattfinden konnte. Der inzwischen zum Baurath und Regierungsrath beförderte und zum Ehrenbürger der Stadt Ma rienburg ernannte Techniker schied sodann aus dem Staatsdienst und wurde Bahn und Betriebsdirector bei der damaligen Köln Mindener Bahn. 18 J8 wurde ihm wieder ein ehrenvoller Auftrag zu Theil, nämlich die Leitung deS Baues der großen Eldüberbrückung der Eisenbahnlinie Hamburg-Harburg. 1871 wurde tx Geh. Regierungsratd und trat 1830 wieder in den Staats dienst ein und wurde zum Bau- und Betriebsleiter der linksrheinischen Eisen bahndirection und Stellvertreter des Directionspräsidenten ernannt. Als Oberbaurath feierte er 1835 im März sein goldenes Dienstjubiläum untel großer Betheiligung seiner Fachgenos sei und der gesummten Bürgerschaft. N ich 56jÜhriger pflichttreuer Dienstzeit tr it Oberbaurath Lohse 1891' in der wohlverdienten Ruhestand, nachdem Könige und Fürsten seine hervorra genden Verdienste durch Verleihunc hoher Orden geehrt und Hamburg unk Köln städtischen Straßen seinen Namer gegeben halten. Als die letzte Post Sydney verließ, so schreibt man den Mänch. N. N.", schwcbie vor den dortigen Ge schmorenen ein Proceß, der deutlich er kennen läßt, wie wenig Australien vor Europas übertünchte? Höflichkeit- an gesteckt ist. Verklagt war ein Redakteu, wegen Beleidigung eines dortigen Par lamentariers. Seine Vertheidigung ging dahin, daß nur der politisch, Charakter" deö W. P. angegriffen sei. Wenn dieS der Fall, dann muß die politiiche Erörterung in Australien einer mehr oder weniger persönlichen Eha rakter tragen; eine der mildesten Stel len in d.'m angefochtenen Artikel lautet nämlich: Dieser tugelkövnge Spitz bube, dessen schwammgleich: Absorp tionSfähigkeit für Alkohol an Eassidy'S Bar auffüllt...- Der Anwalt dei Verklagten stellte fest, der Kläger sei Theilhaber dtt australischen Truth", und wenn er wegen einer Beleidigung klage, so sei das ebenso abgeschmackt, als wenn ein Elephant klagte, .man habe auf feine dicke Haut mit einer Erbse geschossen". Der Oberst des in Ol' denburg garnisonirenden Husarenregi mevtS bemerkte anläßlich einer Jnspi zirung deS Stalles einen Mann, welcher sich beim Pferdeputzen ungeschickter Handgriffe bediente. Er instruirt denselben und nahm bei dieser Gelegen heit wahr, daß der Mann ein OfficierS pferd reinigte. Er fragte ihn nun, ob er auch MannfchaftSpferde putze. Nach längerer verlegener'Umschau bezeichnete der Kavallerist ein im Stalle befind licheS Pferd als das ihm zur Wartung übergebene MannschaftSpferd. Da der Oberst in die Verläßlichkeit dieser AuS kunft Zweifel setzte, ließ er den Corps -ralfchastSführer Julius Deutsch kom men und richtete an ihn die gleicht Frage. Deutsch bezeichnete wieder ein anderes Pferd als das dem Kavalleri sten zur Reinigung überwiefene Thier. Der Widerspruch weckte in dem Obersten den Verdacht, daß seine strengen Be fehle in Bezug auf .die Beschränkung der Privatdienste der Mannschaft ge genüber den Vorgesetzten in diesem Stall nicht befolgt werden, und daß in der Korporalschaft dcö Deutsch die Mannschaft zu den Privatdzcnsten eini ger Officiere verwendet werde. Der vorgesetzte Wachtmeister deS Deutsch machte diesem wegen seiner Haltung dem. Obersten gegenüber Vorwürfe, welche wohl in scharfem. Tone gehalten waren, wobei jedoch keine Mißhandlun xen vorkamen. Diese Scene, somit die möglichen Komplikationen der An gelegenheit veranlaßten Teutsch zum Selbstmord. Wie der ScotSman meldet, wurde an der schottisch engli schen Grenze ein Handelsmann aus Galaschid am hellen Tage von einem mächtigen Adler heftig angefallen. Der Mann marschirte über die dortigen Hügel Mittags zwischen 12 und 1 Uhr, während die Sonne von einem wölkenlosen Himmel brannte. Plötzlich siel

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im men Moment Meß ünv öelnahi etwas gegen seinen Kopf und schlug ihm den Hut herunter. Ausblickend, gewahrte er einen großen Adler über sich schweben, der sich eben anschickte, abermals auf ihn zu stoßen. Der Mann vertheidigte sich, so -gut er konnte, mit seinem Regenschirm und wies mit diesem neun bis zehn Angriffe zurück. In diese? unangenehmen Lage kam ihm ein vordeisausender Courierzug zu Hilfe, dessen Brausen und Pusten den Adler verscheuchte. JneinemBauerngehöfte des Dorfes Voncow in Böhmen fand ein Zigeuner Namens Richter und desfen Genossin in einer Scheune NachtUnterkunft. Der hTimkehrende Besitzer hörte Lärm und sah, wie Richter seine Genossin mit einem' Stocke mißhandelte. Die Aufforderung zur Ruhe und Legitimation beantwortete der Zigeu ner durch einen so wuchtigen Hieb auf den Kopf deö Landwirths, daß dieser blutüberströmt zusammenbrach. DaS herbeieilende Gesinde und die Nachbarn bedrohte der Zigeuner mit einem lan gen Messer. Endlich überwältigt, wurde der Zigeuner derartig geprügelt, daß er todt auf dem Platze blieb. Eine sonderbare Mode ist in Stuttgart aufgekommen; dort gehen die PatentGigerlS auf der Promenade mit drefsirten kleinen Ferkelchen lvamren. . ' . . . m - Man schreibt au Budapest, 4. Juni : Daß den grimmigen Politikern, auch wenn sie Gegner sind, der Humor nicht immer ausgeht, beweist die folgende Tisza-Apponyi-Anekdote, die von Wien aus verbürgt hierher ge meldet wird : Graf Avponyi, der Oppositionschef, ist nicht nur kein Raucher, er verträgt auch den Cigarrenrauch nicht. In den Sitzungen der Delegationsausschüsse wird jedoch gewöhnlich geraucht.; man ist ja ganz unter sich, mit Ausschluß des Publikums. In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten wollte Apponyi aber sprechen, und so begab er sich denn zu Kalnok', diesen zu bitten. . fr . - L&Ä vuufc v.ut uu. rnu,4 4u iuuuu. noky aber fand, daß er feine Populari tät nicht auf das Soiel zu seden brau che, um dem Grafen Apvonyi einen Gefallen zu thun, und so blieb diesem nichts üblig, als sich an Koloman TiZza zu wenden, den Präsidenten des Ausschusses und Apponyi's langjähri gem politischen Feind. TiSza nun sagte lächelnd, er sei schon unpopulär genug, um auch daS kleine Odium des Rauchverbots auf sich nehmen' zu können, wenn damit dem geehrten Herrn Delegirten der Aufenthalt in dem Ausschuß.' zimmer ermöglicht werde. Thatsächlich wurde auch auf Veranlassung Tisza'S während der Sitzung nicht geraucht. Nun aber kommt der Humor von der Sache. Was geschah ? Am Schlüsse der Sitzung stand Apponyi auf und erklärte, einen so herrischen Präsidenten wie Tisza habe der Ausschuß noch nie gehabt ; nicht einmal zu rauchen erlau be er. TiSza aber erklärte ebenso lächelnd, man sehe, er könne es der Opposition nicht recht machen. Selbst wenn er ihre eigenen Wünsche üderneh me, müsse er sich Recriminatioyen ge-' falleu lassen. In heiterster Stimmung schieden darauf die Herren. In der Provinz Lüttich im Hasbengau liegt eine kleine Ge meine Avernas le Bauduin. die den Behörden durch den Eigensinn ihrer Einwohner viel zu schaffen macht. Seit drei Jahren gibt es in diesem Orte.kei nen Gemeinderath mehr und die Bauern weigern sich, einen neuen Gemeinde rath zu wählen. , Alle Bemühungen der Negierung. die Einwohner zu neuen Wahlen zu bewegen, sind gescheitert, so daß vollständig anarchistische Zustandk herrschen. Jetzt ist der Gouverneur, wie man der Vossischen Zeitung" schreibt, auf einen neuen Gedanken gekommen; er hat die früheren Ge meinderathe versammeln und ihnen er klären lassen, daß, wenn sie nicht für die Wahl eines neuen. GemeinderatheZ sorgen, die Selbständigkeit ttx Gemeiilde aufgehoben und die Gemeinde mit dem benachbarten Orte Bertree vereinigt würde. Die Gemeinderäthe erklärten, daß ihr Mandat erloschen sei und daß nur ein neugem'ihlter Ge meinderath verhandeln könne. Infolge dieser Antwort wandte sich der Gouverneur an den Gemeinderath von Bertree mit der Anfrage, ob dieser das benachbarte Avernas einverleiben wolle. Der Gemeinderath lehnte diese Einverleibung einstimmig ad, da er mit den Hihköpsen in Avernas nich S zu thun habcn will. Der Gouverneur hat jetzt den Gemeinderath von Hannut ersucht, AvernaS einzuverleiben; ob er damit aber glücklicher sein wird, ist noch sehr die Frage. In London ist Mr. FranciS Scamen Dymoke, der Kämpe der Königin", gestorben. Sein Titel ist ein Ueberrest aus der Zeit des Feuda lismus und kann bis zurzeit Wilhelm des Eroberers zurückverfolgt werden. DeS Königs Kämpe hatte bei der Krönung eines neuen Monarchen in einer weißen Rüstung mit Speer, und Schild nach Weftminster Hall hinzureiten, und dort seinen Fehdehändschuh allen Denen entgegenzuschleudern, die den neuen Fürsten nicht anerkennen wollten. Erst bei der Krönung Wil Helm des Vierten, des Vorgangers der Königin Victoria, wurde von dem mit telalterlichen Gebrauch Abstand genommen, weil die Eeremonie lächerlich geworden war und einige Spaßvögel vorgeschlagen hatten, den Handschuh wirtlich aufzunehmen. Der erste Kämpe Wilhelm des Eroberers war ein Marmyons of Fontenay, in dessen Familie das Amt einige Generationen lang ver blieb, um dann durch VerfchwSgerung auf die DymokeS überzugehen, in deren Familie das Amt sich jetzt schon über U00 Jahre, lang besindet. Der jetzt verstorbene Kämpe", ein Geistlicher seinem Beruf nach, hinterläßt seinem Erden im Titel eine schöne Sammlung von RUstungen und Ehrengaben seiner Vorgänger. Ueber ein medizinisches Institut für Frauen, welches in Pe teröburg mit Hilfe von 5000 Rubeln jährlicher Unterstützung von der Stadt.' 11 ,, j , . Mffi . VNt.rtjUNZ. StglÜNdet Mlö. erttltdit

,VVkT-- '.... -Vtrshettija'Wledömoski' (BSrsen.Zel. folgende nähere Angaben: Der Lehrgang an der Anstalt ist vier'ührig, 1. .irr. v i socy inuneli oie roeivilcyen ru ,enten nach dessen Abschluß noch :in bis drei Jahre in besonderen Frauen oder Kinderkliniken arbeiten und we.dZn erst nach Erledigung dieser oraktischcn Thätigkeit zu der Prüfung bei der Regierungskommission für die Zrlangung des Grades eines ArztcSzugelassen. Aus den früher geltenden Satzungen der ärztlichen Kurse für Frauen wurden die folgenden Lehrfächer gestrichen: die Encyklopädie und Geschichte der Medizin, Epizootie, polizeiliche Medizin, gerichtliche Medizin und medizinische Statistik. An der Spitze des Instituts soll ein von der Regierung aus der Zahl der Professoren der militär-medizinischen Akademie ernannter Direktor stehen. Ueber die Verheer n gen in Neu Kaledonien und auf den Neuen Hebriden durch fürchtbare Ueder schwemmungen liegm , weitere Nachrichten vor, die freilich ebenfalls noch manche Lücken aufweisen, da die Ver bindungen mit den betroffenen Districten nur zum Theil wieder hergestellt sind. Immerhin bestätigen diese Nach richten, daß der Schaden sich aus min bestens drei Millionen Francs belaufen wird. In Tchio soll allein die Nickelcompagnie zehntausend, nach einer anderen Lesart gar.zmanzigtausend Tonnen Erze, die nur auf Verschiffung matteten, im Werthe von über einer Million verloren haben. Alles wurde oon den Fluthen fortgerissen. . Auch uf den Neuen Hebriden sind die Ver luste ganz enorm, mag auch eine Melsung, welche diese aus mehr als drei Millionen veranschlagt, übertrieben sein. Um der in Folge der Verwüstung iller KokoS- und Brotfruchtbäume un der den Eingeborenen drohenden Hun zersnoth vorzubeugen, sind von Oueens and bereits Schiffe mit Lebensmitteln ibgegangen. Auch die Lage der dor kigen Pflanzer soll eine ebenso schlimme Vin wie diejenige ihrer SchicksalSgelossen in Neu-Kaledonien. Dort hat l VllVt li y(VK'ftlltVVVIIH VV. WM ikW" um w.mftn; d n. ,,n Mgtk ,u euern. van Nar hrofai sich um Bewilligung von 500,000 Fr. ' "-r 4i r- - -- " w "tbeten. Ueber die Helrat h muss rer jungen Ossiciere klagt eine oon dem Oberstlieutenant a. D. Kötschen verfaßte Schrift Ueber die Jrrihümer deS Fries denssoldateu im Felde." Die HauptUrsache, welcher die Umwandluna der einfachen Sitten zuzuschreiben ist, sei die Heirathswuth der jungen Officiere. Schon die Möglichkeit, zerrüttete VerHältnisse durch eine Geldheirath zu ord nen. wirkt etwa wie die Aussicht auf ein nicht ganz sicheres reiche? Erb theil: sie beschönigt die Schulden in den Augen deS Leichtsinns, sie bringt Credit bei dem Wucherer. Die Aussicht auf eine solche Heirath rechtfertigt unbegrenzte AuSaa ben; die Heirath selbst verwandelt der Regel nach einen Öfsicier, nicht selten aber noch einige andere, in einer für die Leistungsfähigkeit des Heers schädlichen Weise. Friedrich der Große gestattete das Nachsuchen des HeirathSconsenseS für einen Lieutenant nur in dem Fall, daß dieser ein großes fortune" machte, un! er verstand unter dem iort-une keineswegs nur einen wohlgefüllten Geld schrank. Auf daS für einen Major und zwei Rittmeister eingereihte HeirathSge such schrieb der große König am 26. Juli l7Sü: .Wann huzaren Weiber nehmen, So Seindt Sie Selten dann ein Sckuß Pulver wert, aber wenn Er meint, daß Sie doch gut dienen ürden, So Wollte ich eS erlauben. , Die Frauen üben oft die iröte Macht durch eine Ohnmacht. ,, - Ja, daS ist'S Rechte! DaS ist ein Ausdruck, den daS reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend sindet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwendeu, die jetzt allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten, des NordwestenS angesehen wird. Ihre zweimal taglich abgehenden Züge und deren schöne AuSstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. . Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende. Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu dcn Punkten der Pacisic.-Küste ohne Wagenwechsel laufen läßt. . Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. ' 3aö. C. Pond, Gen. Paff, und Ticket-Agent, ' Chicago, 3ll. '- Mucho'S Ciaarrenladen befindet sich in No. 199 Oft Washington Str. Dach . Material. T. F. SMITHER. Händler in SieSdach.Material. t und 3 pi Ready Roofing, wasserdichte Sheeting, feuer festem ASphait'Filz, Strohpappe, Dach und Me tall'Farbe ,e. ,c. . Office: 199 Seft Mary land Strke. Telephon!. ' - . 3)l?(!jbCCfC?C t. 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4 vCii Höchste Nchtung. lo 6incianati.0. MailSSS. Ctt S SOcftctman schreibt: Ich kaum Pastor König' Nerve.Stärker" für einen Freund, welcher schon seit LO Jahren an ffallsucht litt und wild, rend dieserZeit für allerlr MMel ein kleine Vermögen ausgab, um kurirt zu werdrn. leider aber ohn Srsolg. es sin ao nun v xonaie, yt u er vni leurerem MMel an a. und der Erfolg übertraf alle Erwartung. Wad id er frtder bil ,u ebn Anfallen t&aixth hatte bat ren et seitdem nicht mehr all einen und zwar nur sehr schwache in einem Monat gehabt. Wenn mir Jemand dor einem Jahr gesagt hätte, daß mein ffreund jetzt . a . V c r. i . . v 8u iu irsrroergr,ieuiik!N konnte. 10 wurde tsl) ei ür unmöglich erklär, habe. Niemand freut sich bei )o!o mehr der oieie aünstiae Wendn, al ick. vnd wen irgend Jemand e derdieut hochgeschätzt ,u wer. dk. so ist ei Pastor E. dniq. deun durch nicht dieser Welt kann das ausgewogen werden, wai er sür v urnuv aicumycu gUBOB. C2lt. ein roerthvoÄe Z?uch nx Nervenlcidend u uuo ae vrvve.Flasche zugesandt, nm Diese Medizin wurde seit dem Jahre 1876 von dem Hochw. Pastor Snig in Fort Wayn. Jud.. zudereU' rruailkN SUO n qu. Mim umlnnft und jetzt unter feiner Anweisung von der KOENIG MEDICINC CO.. 233 Bandolph SU, CHICAGO, IU. K! Uliiilfifrn in h.liM ." aa .r, . . ' i V IC t?l)XC, las dien für S5. 00. grob 1.75 . 1 üt 9.00. I Jndianapoli in den deutschen Apotheker Str. und öcr e Si 0 . Xülll. V I antzer. 54 SBrft Wasbinatd? tto Sa Ctr. und Üinccln Üanc. Dr. PPAFP, Ossiee: 134 Nord Pennsylvania Str, Osftce'Stunden von 14 Ilbr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von llll Uhr Borm. Wohnung: !7N.labam str. .EreBermontftr, Televbvn ' Offtce 20. Telephon . j Wohnung 036. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Ssi Shw Str. Ofstcetnndin : 10 Uhr orraittag. Uhr Nachmittag. ohnung: Scke Vroadwav vv Lincoln Sde. Telephon StS. Dr. Burkhardt, Deutscher Arzt. Offiee und Wohnung: No. 7S7 Süd Ost Straße, Ecke Lincoln Lane. Osstce'Ttunden: 8 bis ö. Uhr Borm. 2 bis Z Uhr Nachm. 7 bi 8 Uhr Abend. Telephon 1130. Dr. Anielia 15. Keller, Office: 369 Süd Meridian Straße. . t 910 Uhr orm.' c--rr - - r- . w . A . r. , 1 nur staajrn. . C 7 ! 9 Uhr Abend. Telephon 907. "C. C. WVvrts, Deutscher Zahn-Aizt, No. Nord Pennsylvania Str. a wird uf Wunsch angewandt. No.38OstOhio Straße. Svrechstnnden : 10 VI Uhr Vormittag,' 13 siumürags uno ia venb. Sonntag 33 uor ?cachmlttags. Dr. C. R. Schaefer, jörzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe MorriZ Str. Sprechstunden : 7:309 NhrMorgen, ! ZUHr aqmilraZ, ,:sv uvr Rdkno. -Telephon L8S. Dr. I. Btthler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Ofsice'Stundcn: 9 Uhr Vorm.: Z L Uhr Nachm.: 7 9 Ndr Abend. Telephon 14. DR. Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. 194 Ost Michigan StraHe, (Ecke Massachnfetts Avenue.) Taglich von Z 4 Uhr. Sonntag auSacnoramen. Ferd. A. Müller, (Nachfolger von Ve.cg vlüller. AUotheker. Die Nnfertignas bo Rezepte eschtebt t derlifflger. sachverftildigeretse. SSdweft-Ecke der Ost Washington und Ost Otr. Telcphen 87. Chinesischer Arzt u. Wundarzt. DHGEEI0Y, No. 117 Massachusetts Avenue. . Hat SOjShrigz Srfah-.ung. Wir 9 Jahre iv Saaton, China. 11 Jahre in Helena, Montana und die Suren, welche er vollbracht, zeigen dafz er vorzüglicher Arzt und Wundarzt ist. Hat Lizen ! für de Staat Jndiana. Mäszige Preise. Be kzndclt alle Slankkeiten ' Offtce Stunden von 9 Uhr Morgen bi 8 Uhr jno. A. Kutsch, .?hrikant nd HSndler i Vferdc Geschirre &ittfttt. Rfiafln. fitfifip. Qfimmftt. i1ntn tr Reparaturen werden gut .prompt ausgeführt No. 263 WaffachusettS Avenue. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! Grosa-eyes a$ curcd b y Dr, Barke in one rninute bj a new improved an j . tkt ftiol. CreatmpnrnitBtiintt tppcsruc Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte schmenlose Methode turirt werden 372 Fälle in-Jndianapo'iö geteilt, von denen S slch persönlich überzeuzm können.. uHp I t SmSUSa.

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