Indiana Tribüne, Volume 16, Number 277, Indianapolis, Marion County, 25 June 1893 — Page 8

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" wieder bei Bewußtsein-

Gestern erlangte Kline sein Bewußtsein toitbtr. so dak die ihn Umstebenden und Dr. Jenson mit ton cocb ' 1 r 7 1 ' r shr,A,n kanten. Aus die Xraatrx. wer ibn aescblaaen babe. ab ti ein . Weiber oder ein Sckwar,er w.r. antwortete er : ..Ick ' r weiß nicht !" Er sagt serner, daß er in beffer Kesnndbeit und autem Su- ... " , -1 o" 1 r in Bett oeaanaen sei und im Schlaf getroffen wurde. Weiter fragte : ..Was ist denn mit meinem Mund Ui V und bat mebrere Male um Milck ,.nk l sein freund Seott . zrnnrrrn Dfrnniarn. aaa er iuiii uic i unk versuchte ihm etwa, mitzu. ' ' ' " rrjftipn. nnm nerofDitm. uann Der ,f . t. . r . n. . vuiuui quuiiu au iiuuiviu, , , v c v solche? Anstrengung, daß ttl VlnoltCt ' " r . . . . r-r m VH SJI . m f X 1t , CV Vl t M fcl -J"9 . W . I . . " 'V.V ww.vw. . . . ' Augen Nleb. i r 1 1 v 1 1 1 i u i ir iiiii u i uiuiilii & i & " - 9 . . Endlich entzifferte MN aus selNkM A. . . Geschrelbk 55. Es w? der Betrag ; " zum Zvauvereln gememr. -vas vscio krieate ick scbon. Bill, wenn Du daö meinst", saate Wberrv. ..O. daS ist ant !" antwortete Kline und drückte . ' ' I ibm wieder die Sand. Kline besibt off - nbar eine sebr ,äbe Natur, dock ist für sein Aufkommen nur wenig Hoff- , 1-1- J " - . ' ' I nung vorhanden.

Freitag Abend wurden noch zweijgelttengr.

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Uititt. yuiwuit. vuiutu uv i gerathen- erschiene für die Ergreifung vev Bcrvreqcrv eine eivunung auvzusetzen. Die erste Versammlung war

der Meinung, daß daS die County- welches seine neue Entdeckung, bezugl?n,missZi., thun müntfn und waklten lich der Heilung von chronischen Krank-

muf r II ww w w w 9W V 7 . e?rtmm;fRrt XZ. c' m?f .s.s. eme Komm'ssion, die sich Mit denseloen oeswegen m Bkroinvung zu Icn hat. Die zweite Versammlung war jedoch der Meinung, daß eine öffent- ' 1 I licke Kollekte anaebrackt sei. und er, 1 - u , , ' wählte eine Kommission um dieselbe vorzunehmen. Harugari Sängerchor. Familien-PZenie am Sonn tag, 23. Inni in Ham brigbt's Grove, 3 SquareS westlich vom Endvunkte der NordJndianapoliSStragenbabn. Freunde, sind elngelaben l " I Ein freier Sonntag für Anna Wagner. Gestern Nachmittag wurde endlich die Bürgschaft sur Anna Wagner im I Betrage von tz2,500 aufgebracht. Die Burgen sind John Borgmann, ihr Schwager. Henry Ban, und Wm. T. rwn. Um i Uhr erUe Anna Brown. Um 4 Uhr verließ Anna Wagner das Gefängniß, in dem sie fast .1 or .t..'iiL.i ' er t. - . . I einen onai zugcvxuz iuz. ivk w i Ir. hftr ns.lZeH?,kt. und as kZe da KekZnanik verlieb, derabsckieI W f m w v " L. brtn :r y !7 I M O . St V '

nen rumpelnden Ton oder unvoll

sckast tbellten und aab dem Sckl eker ' I ' r e Hand, ihm ür seine Freundlichkeit ,ilt, mit ibre, Sckwa.

.k:. ..r. ik. s.. und diese Röhre wieder in ihren gel"mAf werden kann,

vic iim in hiIVu(h mmuuvu besindet und die sich um sie sehr gehärmt hat, zu begrüßen, und' in die tmt ju schß en. Ochnbe ! Schnbe ! Scheint die Sonne noch so schön. Kann man doch nicht barfuß gehn. Wer von der Kultur beleckt, Sich mit Schuhwerk stets bedeckt. ' 7 . So will es der Anstand sein, DaS versteht sich allgemein. Wird die Frag' nur noch gestellt cm f e . m . ?anrau,i m wtmtwu, K, Die Antwort gleich ein Jeder hat: DaS beste Schuhwerk m der Stadt Führt G. P. Marott, 16 Nord H svlvania Str. Die billigsten und die - - - . elegantesten Vommerwaaren, varunker ,gante' Tan"-farbige Schuhe, find in gßer Auswahl eingetroffen. 3e- . yr.r .'.... cir .. P dem Geschmacke und jeder Börse kann . . . tl. .V Genüge gethan werden. . Ein Stadtmarsball beranbt. Stadtmarfhall Maholm von West Indianapolis war Freitag Abend, wie hundert Andere, auch zum Picnic nach oer r x rr . . ccw l TQUillUl iscooe gegsngeu. jirn Mit ternacht kam er mit seiner Familie nach Hause. Er sollte den andern Pkorgeu früh aufstehen und 'legte siö deshalb nicht aufs Pfühl, sondern brüte sich auf den Fußboden, seine Sonntags m rv P (M m m klelver zu nupen.. m9 er lruy am Morgen erwachte, um sich anzukleiden und Kleinigkeiten auS dem Sonntags anzuz in die tägliche Kleidung zu stecken, war der Anzug verschwunden und mit ihm daS Amtszeichen, Schlüssel zu den öffentlichen Gebäuden zr. Außerdem noch tz12 in Geld. Mahslm schätzt seinen persönlichen Verlust auf H55 Zur Gesundheit gebrauche Tutt's Pillen. .

5?eue. Klagen.

nry und Ada Ostermeyer sind seit 1000 v uicr, ,11 9a"Pl" "r 'ann, fuir ein ioc .11 r my er.t...L. Leben, so daß eö ihm endlich zu bunt wurde und er sie zum Hause hinausf, das war im Herbst 1891. Zeht r r. . r 1" in txmm uoeiverusenen Pau,e b denkbar schlechtesten Gesellschaft und wenn sie zufällig ihren Gatten einmai iu ' wWl lu ""'l1 llC r ... sli.r j.i , 4. L:r n. ihm die häßlichsten Beinamen an den Phoebe Smith gegen Zames Smith; Ehescheidr.ngsklage. Grund: Er hat Ie, in 1690 nach kekniäbriaem Zusam. mmleben ohne Grund und ohne serner l. ... f .r.T... ' v - ' " nur nt 111 loraen. acriaucn. Amanda Hatw00d klagt auf Sckeimuuwu yuiwvuu iiuiji uu yuu dung von Eolumbus Hatwood. Daö Hatwood. i Vaar ist seit 1881 verbeiratbet und M,aur 1,1 lCU 1031 qciraiqci miu I t. . X n ? ir i inn r i. V innr MlTIDCr I WU t)V 1 11 f fc l . Seit 1890 bat dir Mann seine Frau in nufioicr Lage Pf m r verlassen. ChaS. Cleaver gegen Mary E. Moore u. A. Klage auf Eintreibung ftY.i ? -!... Acr "er ecyanlcs .cn von Nelson Beardsley hat gegen William rw n- n r. si- . n Buren, .ru,lee, eievan Woodruss u. A. eine große und weitläuftige Klage auch Eintreibung von V s runo,tucren oes ooorussplaizes . . - . X . ," , , rusenoen ypvlyelrn von z qzuuu on ttiitl Cchoop's wiederherstellender Arznei, dein berühmten Nervenstarker, nebjt Krankenbuch, f . W Y CW bklten des Magens, der Leber, Nieren, sie andererinneren Organe ausführlich beschreibt, durch die Behandluug der aesckwäckten Nerven, welche die Ursachen dieser Krankheiten find, der. e r r sc.-z .; c e enoer irei, nacq mp ang einer vxz . tes. ir i. c,.:. crr: rnarie, vx. cyoop, Racine, ZllZiv. Agenten aegenTalair uiid Commission verlangt. ,,,. (Kollision zweier Wagen. Frau Christina Benke, welche in der Nähe des Central - JrrenhospitalS wohnt, fuhr gestern in einem offenen Wagen die Delaware Str. herunter, als ihr Wagen in der Nähe der Mozart Halle so hestig von einem Fleischerwagen angefahren wurde, daß ein I nnm rfrnrnrnrt hiiirh Srrott ",M,V4 v. Benke Zam mit dem bloßen Schrecken und einem arg zugerichteten Wagen davon. Der zjleischerwagen gehört Herrn Weingart. - auvvetl rann Nlcvr geveiil f M weroen li i t r. oi ..f ; . .1.; ; , i? . " r,: " r tit ubheit zu kuriren. und der . . , . . . ... , ijt ourq c0NNiIUll0Neue eilMlllCl. Taubkeit wird durck einen entzündeten " --y--- ' " " l Zustand der schleimigen Auskleidung der Eustachischen Röhre verursacht. Wenn diese Röhre sich entzündet, habt ?n,n,,nk, K,kp. nk w,nn nnm IV VfVf I ,1 I . " " geschlossen ist, erfolgt Taubheit, und wenn die Entzündung, nicht gehoben toitb das Gehör für immer zerstört werden; neun Fälle unter zehn sind durch Katarrh verursacht, welcher nichts als ein entzündeter Zustand der schiel migen Oberflachen ist. Wir wollen einhundert Dollars für jeden (durch Katarrb verursachten) Fall von. Taubheit geben, den wir nicht durch Einnehmen von Hall'S Katarrh Kur hellen können. Laßt Euch um sonst Cireulare kommen. F. 3. C h e n e y & d o., Toledo, O. Verkaust von Apothekern, 75 E. Virginia Ave. Bau- und Leihverein Organisirt unter dem per manenten Plane. Antheile $100, wöckentlicke Be!traae S5 l?entS. Eintritt itbtr y?t ntinp SltaAirtMimf Versammlung leden Mittwoch bend ffv m. air.i. iost ):...:-:. 111 vhuucip vö, "u"" Ave. Antheile vor dem 1. Juli gezeichnet, nehmen noch an der ersten 1 dididende Theil. I 7 OSwaldThau, Secretär. Verlangt Mucho's Best Havanna SigarS CarpenterS Union No. 60 wählte folgende Beamte : Präs. Sohn Müller. . Pice-PrSs. Geo. Manöhardt. Prot. Sekr. Herm. Meyer. Finanz -Sekr. Nie. Kerz. Vchatzm. Vine. Werner. 6orr. Sekr.-Herman Längere. Wache Hy. Aodenbeck. Trufttt Fred Stahlhut. Rev. H. Hodenbeck, LouiS Müller, Georg Hoffmann. Mufiklehrer G. Leppert, No. S17 MVnrri (Shnfit. mfihU Rrf, für den Unterricht auf Piano und Violinei Bedingungen mäßig. Der Un terricht wird auf Wunsch im Hause der ychüler ertheilt. Neerschaumpfeisen, lange deutsche yseifen, Sigarreyfpitzen etc. bei Wm. Nucho. No. KO Oö Washington S'r.

Herr Wlee). fie kleine H,tl, inner i.) . Cen Helfet i Cto'tl.

ES war im Frühjahr 1877. Eilig, geschäftig liefen die Sarconß im Speisesal de Hot,! Victoria, deß ersten GasthoseS einer Stadt a niU tellöndischkn Meer, einher. Der WirlZ, ein Deutscher, mit prächtige, volle Blondiart, warf nöch einen kritische Blick über die Tafel, ordnete die Gra nate, Orangenblüthen und Hör tenfien in den Vz'n und trat mit höflicher Verdeugunz zurück, die eintn tenden Gäste begrüktnd. Dir Plätze em der Xasel den safl alle besetzt, beinahe alle Nationen waren vertrele. Sm unteren Ende nahmen einige, eben Mit dem Ech'ne anatlangte Banagien Platz, die man ans den ersten Blick all .Reisende Häuser" erkannte. Die ansfallende und wenig geschmackvolle Ele zanz ihrer leidung, die wohlriechende Jomadenköpse, die beringten Finger, die doch keiner fei gepflegten Hand an gehörten, sollten sin die LebenkbedursNisse sprechen, deren Vertreter sie vaeen. Spät, nachdem die ersten Vänge ser virt waren und die übrige Gesellschaft schon sehr durch dat lsnte.ungenirte Gespräch der HandluniZreisenden gestört soroen und unter von ihr fortgerückt war, kamen noch zwei Eäste, allem Ln schein nach ein Ehepaar. Der Gatte war ein hochgewachsener, noch sehr jugendli cherver?,hatte kaum rneMitte derZva ziger überschritten, die Dame eine eben fall jugendliche, liebreizende Erscheinung. Sie war in graue Wolle geklei det mit schneeweißem Leinenkragen Schluk des Halse, ein oraue Filzhai' chen auf den hellblonden Haaren. Un genirt trat die junge Dame vor den Spiegel, nahm da Hütchen mit der Reihersede? vom Haupte und ordnete da blonde Gelock an der Stirn, dann ging sie ihrem Gemahl voran den Plä tzen zu, die in derNähe derJüoger Merkur vock freigelassen waren. Mi orddeutsem Aceent waren vle noro deutschen HandlungShäuser eben wieder dabei, ein Thema, wa wohl schon viel fach zur Entfaltung ihrer Suada gedient hatte, ans'S Tapet zu dringen. M t den Händen in der Lust gefiiculirevd. so daß die falschen Steine i schönste Licht erschienen,ergriff der mit scharzea Haarschopfe das Wort und sagte: . .Und ich versichere Sie, meine Herren, die Sache hat viel iu lange gedauert; immer dem Staat Kosten machen, ja, da verstlhcn die Herren. Wäre ich da Oberhaupt gewesen (dabei schob er seine diamantenfunk:lnde Nadel im karn-blumen-dlauen ShlipS hin und her), ich hätte die Szche in eben so viel Tagen abgemacht, als Biömarck Manate ge braucht hat : der Krieg von 1870 71 hat diel zu lange gedauert.Sichtlich amüstrt und belustigt hörte die jungeremde dem Prahlhan! zu; dn Gemahl flüsterte ihr eine wenig freundliche Bemerkung über den Gegenstand ihre Interesse zu, vorauf beide einen schalkhaften Blick wechselten. .Sagen Sie mir mal, mein Werther richtete bald darauf der Gemahl der blonden Dame in entschieden süddeutschem Dialekt da Wort an den Reisebeflissenen. .mir sind die Verhältnisse eigentlich ziemlich fremd, vielleicht könne Sie mich belehren und mir Auskunft darübe? geben, wie sich die Bayern in dem großen Kriege gehalten haben." .Ja wohl erwiederte geschmeichelt der Gefragte, .da kann ich. Ihnen sagen; die musicirten den ganzen Tag und in den Pausen aöen sie Knödel. Bei Weißenburg, da kamen sie mal dran, da war aber gar nicht, da kann ja jeder und viel besser, wa sie da gemacht haben. ,. Bei Bazeille, mein Herr, da kann Ihnen ja jede Schulkind sagen, da waren die Boyern in Uedermacht, nur dieser haben sie den Sieg zu danken. Sie kennen noch vom Hörensagen die Generäle, na der olle Tann, den kannte ich ganz genau, der hat mir selbst gesagt : .Wenn ich euch Preußen gehabt hätte da bei Orleans, dann hätte ich den General Cbancy sammt seinen Taufenden den Garau gemacht, aber die Bayern haben keinen Thatendurst, sondern nur Bierdurft ruf Ehre, daS sagte nr. Lächelnd wandte sich die Fremde z Seite, während der Mann derselben, halb ärgerlich, halb belustigt, sagte: .Sie scheinen ungemein bekannt und btwandert mit den bayrischen Verhältnisse zusein? .I freilich erwiderte der Jüngling. .yave la da, ganz tn der Nähe von Bayern, nein noch viel näher, ganz nahe dem Lustschloß vom König von Bayern, eine Tante zu wohnen, bei der war ich schon ein paar mal zum Besuch, darum habe ich mich immer ganz besonder für )aS Volk interessirt. Nun sehen Sie fuhr der Merkur' jünger fort, nachdem er ein große Stück Braten mit dem Messer in den Mund geschoben, .eigentlich ist e den Bayern nicht zu verdenken, wenn sie so man sind, da kommt ja von oben her. Der Musikerköniq und die Prinzen, vor Klient Prinz Leopold, die sind alle keine Soldaten ; P:in, Leopold nun gar nicht, den kenne ich zufällig ganz genau; Sie wissen ja, ich hatte da beim Schlob eine Tante in einer Villa wohnen, famose Villa; da habe ich nun den Leopold oft gesehen und einmal al Jungen recht tüchtig durchgewalkt; damal, wie e? zum Kriege gjng, wußte er nicht, al Mädeln die Köpfe zu verdrehend Bei diesen Worten de Prahlhan brach die junge Dame in ein herzliche Lachen au und dem Gatten blieb Nicht weiter übrig, al mit einzustimmen. Höchst geschmeichelt und .ermuntert durch da Vergnügen, da der reisende Jüngling der hübschen Dame bereitete, fubr derselbe fort : .Ich versichere Sie auf Ehre, Madame, e ist alle Wahr heit, lautre Wahrheit, meine Eltern haben un viel zu gut dazu erzogen, wir lsigen nie. Na nu, hören Sie einaal weiter, einmal kam der Yrin, Leopold', kr ist Übrigen; ein hübscher Mann, hat so ungefähr meine Figur und mein O sicht, zu mir und sagte ; .Wissen Sie va, Blech Blech ig pärnlich mein Name Blech, Haie Sie lein Silber, nein musikalische, 6oukZ Ui die Haust kür n& i r etV

offene Häno nur sät Wagner'; gib mir Gold statt Silber, lieber Blech." .Da kann ich mir doch kaum denken vom Prinzen Leopold sagte in ironischem Tone, an seinem blonden Schnurrbart drehend, der Fremde, .ich weiß auch manche Geschichtchen von ihm, denn ich bin sein Freund. .Na na, da kann nu Jeder sagen antwortete halb unverschämt der Blech, .wo sollten Sie ihn denn her kennen, wenn ich mir erlauben dürfte zu fraui? .Durch meine Frau, er ist nämlich der Gatte meiner Frau, der Prinzessin Gise la ! Und Blech. Ihnen will ich Ihr Blech für diemal noch verzeihen, da e die Prinzessin amüstrt hat.Der Prinz incogniU verließ mit seiner Gemahlin ' ven Tisch. Mit fürchterlich rotbem Kovk und über

seine eigenen Füße stolpernd, lief da .reistnoe yau' zur entgegengesetzte Thür hinaus. Das schallende Gelächter der Tisöae. nassen tönt dem drillantenfunkeknden .Viear woyl noch heute in den Ohren, onrn uno xxiuitu tu alter Zeit Vom Essen und Trinken in alter Zeit und von früheren Tischgebräuchen, die un heute zum größten Theil seltsam genug anmuthen, wissen die .M. N. 5Lm mancherlei zu erzählen. An der Tafel Ludwig' de Vierzehnten wur den alle Speisen in Gegenwart des KS nigö gekostet, bevor man sie dem Monarchen reichte. Der Hofmundschenk mngte die Serviette de König, da Messer, den Löffel und da Gla de König mit einem Stück Brot berühren und diese Stück Brot vor den Augen de König verzehren. Aber selbst bei den prächtigsten Festmahlen diese Kölg wurde icht .serviert", wie heut ßutage, jeder Gast schöpfte vielmehr mit jeinem Löffel au der gemeinsamen Schüssel, wa er wollte, auf seinen Teller; in einfachen Familien machte man es wie die Dienstboten auf dem Lande: man atz au einer Schüssel. Häufig genug kam e in vornehme Kreisen vor, daß die Damen ibren Tischnachbarn mit ihrem eigene Löffel, de sie eben au dem Munde nahmen, bedienten, ihm beispielsweise damit die Saucen auf den Teller schöpften. Anna von Oesterreich, die Königin .mit de schönen Händen", reichte einmal ihrem Nachbar ein Ragout, da sie eben mit den Fingern au einer Schüssel genommen hatte, und der dankbare Gast durfte von ihren Fingern weglecken, wa vo der Brühe daran geblieben war. E war ein Grundsatz der Hygiene früherer Zeiten wie der heutigen daß ma sich beim Essen nicht ernste Gedanke hingeben und wichtige Dinge ichs ausklügeln sollte. Daher ver' kürzte man die Zeit mit heiteren Scherzen und Gesängen. Um den Sinn de? Gäste aus immer Neue und Unterhaltende zu lenken, erfand man, wa die Franzosen ntremets" nannten. Ha waren Schauspiele, lebende Bilder und dergleichen, die' zwischen den einzelne Gerichten vorgeführt wurden und die oft mit verschnienderischer Bracht an gestattet waren. Heitere Gäste, die die Unterhaltung zu belebe verstanden, waren früher wie heate überall gern gesehe. Interessante Gespräche galt al gesund bei der Tafel, und bei einem solche heiteren Mahle sprach Frau ven Montespan, die Geliebte Ludwig dek Bierzehnten, da hübsche Wort: .Bei Tische wird man nicht alt." Da Trinken brauchte weniger Rüst, zeug, al da Essen. Bi in' 16. Jahrhundert befand sich oft nur ei Gla sür die ganze Gesellschaft aus der Tafel. Da war e Sitte, daß man sich zuerst den Mund mit der Serviette wischte, bevor man trank, und der gute Ton wollte auch, daß man da Gla jedesmal leere. Den Damen hielt ei Diener häufig einen Teller unter da Kinn, damii sie ihre Kleider nicht detropften. Später wurde dieser Brauch abgeschafft, und man pellte jedem Gast sein Gla dor. Sehr Zrüh kam da .Gesundheittri kea" auf. Ans einen zugebrachten Trunl nicht zu antworte, wäre eine starke Beleidigung gewesen. Ans Wohl de, Geliebten trank man so oft, al ibr Name Buchstaben zählte, und wer keine Geliebte b:tte, brauchte darum nicht in Berlegen'- zu gerathen : er trank dann aus seines eigenen Namen.. In jenen guten Zeiten schlürften die Frauen den Wein so gern wie die Mäaner; die Marquise von Richelieu sog erstaunliche Massen Haien vertilgen können. Auch eine Herzogin von Bour bon ging ihren Töchtern hierin mit gutem Beispiel voran, aber die Töchter konnten nicht so viel vertrage, wie ihre Mutter. Frau vo Montespan war eine Freundin von Branntwein; sie trank in diesem edlen Naß öfter Männer unter den Tisch. Mißtrauisch. Herr (zum Mau rermeister): ......Können Sie denn auch für Ihren Anstrich gut stehen?" Maurermeister: Machen S' mir den Gaul net schm, der Anstrich halt't Jb. nen ewig!" Herr: Gehn Sie ml? doch weiter mit Ihrem ewig ! da kennt sich kein Mensch aus- wenn Sie nicht wenigsten für drei Jahr' garantiren können, nachher lass' ich Jhnm den An strich gar nicht machen. Boshaft. Ein armer Lehr-amts-lZandidat, dessen Magen äußerst leistungsfähig ist, bat zeitweise einen Freitisch bei einer Beamtenfamilie, woselbst es immer äußerst knavp hergeht. Das gastronomische Trauerspiel ist eben zu Ende, unser Candidat aber nichts we-! mg als satt. Da wendet sich die leutselige Hausfrau zu ihm: Nun, lieber wann werden Sie wieder bei unS essen?" ,Wenn eS gnädige Frau gestatten, sogleich !" replicirt X. mit seinem liebenswürdigsten Lächeln. Auch eine Mjtgift. Haft Du schon gehört, daß unser RegimentZttompeter neulich seine beiden Töchter verlobt bat Z"-Wirksich ? !"-Jch biij -d: . . c tnz r vytütnia iicugirnj, a vle 2LU00C: als Äitaift bekommen kndm rjfo f T j it " , -1 m ww u-Si4CU

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