Indiana Tribüne, Volume 16, Number 277, Indianapolis, Marion County, 25 June 1893 — Page 5
Sonntags-Zttauderci.
Der Leser, der täglich das (Zivil-, liandsregister durchlieft, um sich zu insormiren, wer Hochzeit gemacht hat, ' wer die Rase eben in die Welt gesteckt oder wer sich unfreiwillig aus derselben zurückgezogen hat, der wird oft auf die absonderlichsten Namen stoßen, Namen, die er gar nicht für möglich Kalt. Mancher wird auch seinen eigenen Namen in einer Weise entstellt sinken, daß er, wenn er'cholerischcr Natur ist, die Zeitung mit einem Fluche, der einer schlechteren Sache würdig wäre, auf den Tisch oder gar auf den Iußboden wirft. Der gütige oder der ungütig? eser darf aber dcsüalb der Zeitung ja nicht böse sein, denn sie kann nichts dafür. Möchte er sich nur einmal in die Ofsice der Gesundheitöbchörde begeben, und dort die Zettel studircn, auf denen Aerzte und Hebammen ihre Angaben machen. Nach wenigen Minuten wird er ganz anders fluchen, als beim Lesen der Zeitung 'und in Verzweiflung den Job" aufgeben. Die Berichte der Hebammen lassen sich zur Noth noch zuweilen richtig stellen. Dieselben schreiben zwar die Namen oft sehr falsch, aber doch immer nach dem Gehör, und wenn sich d e Buchstaben nur einigermaßen erkennen lassen, so kann man, in vielen Fällen wenigstens, den rechten Namen schon zusammenzimmern. Aus dem kritzel mancher der Herren Aerzte aber etwaö herauszulesen, das wird oft zur völligen Unmöglichkeit. Was Die zuweilen für Pfoten schreiben, das geht in das Unglaubliche, (13 könnte ebensogut Hicrogluphenschrist, Keilschrift oder Runenschrift sein. 3n zusammenhängenden Sähen laßt sich meist, wenn man nur einen Theil derselben lesen kann, der andere durch den Verstand ergänzen, bei Namen aber, da hört das aus, und man kann nur blind rathen. Soll aber so ein .amerikanischerArzt einen deutschen Navmn schreiben, so hat ihn der Satan beim Wickel und er verhunzt den Nami, daß es eine Art hat. ' Welchen Werth aber hat unter solchen Umständen die ganze Registrirung ? Wenn Jemand, der seinen (seburtstag vergessen hat, oder wenn Jemand in der vagcs Hoffnung eine Million zu erben, seina Stammbaum nachschlagen will, wie soll tt sich da zurecht finden, wenn vielleicht statt Schiller Schuylcr oder statt Lehmann Layman und dcrgl. .eingetragen ist ? In der Vorausseung, daß Jeder seinen eigenen Naine rikbtig schreiben kann, sollte man dcrwagen, daß jeder Neugebore:?c und zedtr Verstorbene seinen Namen selber aus den Zettel schreibt. Läßt sich das ?icht durchführen, so muß man eben auf andere Mittel sinnen, und sicherlich giebt es einen Weg, aus dem es sich erreichen läßt, daß man für die lZintragunz die richtigen Namen erhält. Die Tribüne" sprach dieser Tage über die zwischen dem Staatssekretär Löresham und dem Herzog von Vcragua gebrauchte Höflichkeitsphrasc : ' Ihr gehorsamer Diener". Die Sache bringt mich auf einen Mißbrauch der mit solchen Phrasen in allen Ständen und Klassen herrscht, und den man als konventionelle Lüge bezeichnen kann. Von solchen Anredephrasen wie. Wohlgeboren" oder Hochwohlgeboren" will ich gar . nicht reden. Diese sind der barste lächerlichste Unsinn. .Wozu ist eS aber nöthig unter einen Brief Achtungsvoll" oder gar Hochachtungsvoll" zu schreiben, wenn Einem der Adressat vollständig gleichgiltig, vielleicht gar fremd ist, oder wenn man vielleicht am liebsten zu ihm sagen möchte: Du bist doch eigentlich ein ganz gemeiner Kerl." Da schreibt man einen Brief und schreibt zum Schlüsse: Ganz ergebenst der Ihrige." Zur selben Zeit denkt man: Du kannst mir gestohlen werden, mit dir möchte ich so. wenig wie möglich zu thun haben." Unter hundert Achtung?- und Ergebenheitsbezeugungen am Schlüsse von Briefen sind neunzig erlogen. Meist denkt sich der Briesschreibcr gar nichts dabei, sondern schreibt sie hin, eil es eben so Mode ist. . Ich kann mir denken,' daß da wo Verschiedenheit der Stande zu Hause ist, diese Unterscheidung auch in solchen Höflichkeitsphrasen ihren Ausdruck sindet. abe? wozu dergleichen Unsinn unter bürgerlich Gleichgestellten? Der Empfänger deS Briefes weiß ja meist doch, daß eS nicht so gemeint ist, und nimmt es als e:ne durq gejellicyalllichen, Brauch diktirte Phrase hin. Ich - . e- .f. i ?ff:xi ifl schlage vor, oay man oicjc pniajicus . p i . , , i Phrasen wegläse und mHis weuer unter einen Brief schreibe, alS seinen Na. men. Dies hätte wenigstens den Vorzug der Wahrheit, speziell in einem Lande, in dem man hinter jedem Honorable einen Spitzbuben ver-
muthen kars. DerPlauderer.
Oereltelte Räche
5roreZkk von S. V von ?(&ntKff Stud. jur. Ernst Stoff hatte seinem Studiengenossen, Freunde und Stuben genossen, stud. med. Fritz Remvler, manchen übermüthigen Schabernack gespielt, so daß diesem trotz seiner anersannt großen Gutmüthigkeit auch einmal die Galle überlief und er Rache schwur. Friy hielt seinen Schwur. Stoff hatte sich von seinen Kommiw tonen verabschiedet, um auf Ferien zu reisen, und begab sich leichtbeschwingten Fuße? nach dem Südbahnhofe; nachdem er sich das Billet, nach Graz gelöst hatte, machte er zu seiner großen Freude die Wahrnehmung, daß ihm für die sechsbis siebenstündige Reise noch so viel Kasse verblieb, daß er sich noch mindestenS zehn GlaS Bier kaufen konnte. Nahrung von anderer Konsistenz er schien ihm für diese Zeit für überflüssig. Er berechnete sich also pro Stunde ein Krügel an und fing mit dem ersten auf der Abfahrtsstation an. Kaum hatte der Kellner ihm das Gewünschte gebracht und er sich damit in recht U haglicher Stimmung an einem Tische niedergelassen, da erschien eine mensch liche Gestalt, bei deren Anblick unserem puten Stoff sofort alle Behaglichkeit verschwand. Doch schnell gefaßt, ging er mit gro ßer Freundlichkeit auf Meister EusebiuS Zapfelberger dies war besagte Gestalt zu. reichte ihm die Hand und fragte: .Nun. Meister Zapfelberger, wollen Sie auch verreisen ?" .Nein, Herr Stoff, ich komme nur, vm mich davon zu überzeugen, ob eS wabr ist, daß Sie mir durchrennen wollen. .Alle Wetter. Herr ,'Zavfel' berger, was fällt Ihnen ein? Ich Ihnen durchbrennen? Allerdings bin ick, Ihnen schon seit einigen Semestern die Schusterrechnung schuldig, , aber daS berechtigt Sie durchaus nicht, mir diese Beleidigung an den Kopf zu werfen, das verbiete ich mir ein- für allemal. Ich reise heute nack Hause und komme nach höchstens drei bis vier Wochen wieder hierher; Jbr schnöde Geld bringe, ich Ihnen mit, und dann sind mir für immer geschiedene Leute. DaS merken Sie sich. Meister Zapfelberger!" Stolj wendete sich der Student um und setzte sich wieder zu seinem Glase. Ullein. wenn Freund Stoff geglaubt hatte mit seinen Worten dem Hand er'er zu imponiren, so hatte er sich in vem Meister für heute gründlich geirrt. äJiit arotzter Ungenirthett ergnff dieier :inen Stuhl und setzte sich ganz dicht eben seinen Schuldner. .rerr Stoff, ich bitte Sie, seißn Sie vernünftig ! Bilden Sie sich cch nicht :m. daß ich mich noch einmal . mit blozen Worten Hinhalten lasse. Ich muß eut mein Geld baben,' bevor Sie abkeilen, denn ich weiß zu gewiß, daß Sie dicht wieder hierher zurückkehren, und lind Sie einmal auf alle Zeiten weg ?on hier, nun dann kann ich lange auf nein Geld w2rten. Ich kenne bar ,Ber. um Himmels willen hat Jhnfn reis gemacht, daß ich nicht wieder hiertt zurücklehre?- Das ist ja ziemlich zleichgiltig, allein ich kann eS, Ihnen ja zuch sagen : Ihr Stubenkamrad. Her? )!empler, hat ei mit selbst gesagt und nir gerathen, Sie unter keinen Umstän en abfahren zu lassen, denn Sie hÄten öeld genug im Sack." 0. du verdammter Büffel, ist daß leine Rache. Fritz? Na warte. daS wird kin Rachekr'.eg ohne Ende! Aber, bester Geister Zapfelberger, sehen 'Sie denn icht ein, daß mir dieser. Mensch, der ZZempler, nur etwas hat am Zeuge flit?en wollen? Ich schwöre Ihnen zu, daß anfangs des nächsten Semesters wieder hier eintreffe" .'Lapperlavpp, Herr Stoff! Entreder das Geld, oder ich , lasse Sie icht abfahre. Darauf verlassen Si Sä." Ter arme Stoff befand sich in eine? verzweifelten Lage, denn er hatte die Ueberzeugung gewonnen, dß Meister apselberger heute wirklich eine unan-zcnehn-.e Energie entwickelte, die nach .,,.. t.rr i m leinet Meinung einer oejicrcn aqevürdig gewesen wäre. Zu öffeat'u?m Zkanöal konnleer es nicht kommen !assen. Geld zum Bezahlen deS Schislui kalte er nicht, nach Hause wollte ;r aber heute gar zu gern reisen, denn, lbeseben von allem Andern. !hi:te er ja tiick schon daS bezahlte Billet in der Ta'che. Was tbun? Es ertönte das erste Signal zur Abfahrt des Zuges. Da plötzlich schoß unserm Studio blitzschnell ein rettender Ledanke durch das aufgeregte Gehirn, iCtxx Zapfelberger." wandte "er sich höflich an seinen . Gläubiger, .volley Sie die Güte haben, rneiu Gepäck dort zm Auze zu behalten? Ich. gehe nux inen Hunderter wechseln und bjn iff wenigen Minuten wieder hier. Tannt wies er auf einige recht statt' i'iit aussehende Reise-Effecten, die iff nächster Nähe gm Fußboden aufge, thürmt lagen. Recht gern erwiderte 'Zapielöexzer zuvorkommend, und dex Studiosus perschwcnd durch die nächste Thür. Nach einigen Minuten ertönte daß jfteite Signal vom Perxon her. , Tas Publikum wurde in dem Wartesaal lebendig, wogte durcheinander und krängte durch die GlaSthör nach dem $trron. Plötzlich stürmt ei Herr, dem man den behäbigen ausländischen, stleinstäd ter aus tausend Schritte ansah, mit sei,ier noch behäbigeren Ehehälfte mit !öch:erlein daher und bemächtigte sich unzenirt der von Meister Zapfelberger mit Argusaugen bewachten Sachen. .Hier, ttarolme. nimm die j Decke und gen Regenschirm, den Koffer werde ich tragen", rief er der treuen' Gattin zu, doch schon ereilte den Arglosen das Geschick in der Gestalt deS wüthenden Mei. iexi Zapfelberger, der sich seines Rock tragen? mit einem derben Griff bemächtigte. .Ich will dir Koffer, TtckeMd Regenschirm tragen helfen,' du Epidbubel
brauchst dann das saubere Fr'auenzlm mer gar nicht! Auf die Polizei mit euch, Gesinde!'.Der Kleinstädter wäre vor Schreck auf den Rücken gefallen, wenn er von dem entrüsteten Schuster nicht gar so krästig am Rockkragen gehalten worden wäre; die liebe dicke weibliche Hälfte aber ließ sich nach einem markerschütternden Schrei mit solcher Wucht auf den nächsten Stuhl fallen, daß das so lide Möbel in allen Fugen krachte. Begreiflicherweise erregte diese kleine Scene die Ausmerkiamkeit deS Publikums; es bildete einen KreiS um die sonderbare Gruppe. Der angegriffene Kleinstädter hztte sich von seinem Schreck bald so weit erholt, daß er seine Vertheidigung durch Wort und That beginnen konnte., Heftig rang er mit Meister Zapfe! berger, um sich von diesem zu befreien, während seinem, keuchenden Munde allerlei liebliche Worte entflogen: Miserabler Kerl, will Einem -die eigenen Zachen streitig machen! Der Hallunke will ebrliche Leute zu SriFbuben ma htn Infamer Men'ck!.Will dir den Hallunken und mise.iblen Kerl schon anstreichen, du Schuft!" schallte es in den höchste Tönen der Erregung von Meister Zapfelberger? Munde, .ist denn keine Polizei am Platze? Polizei! Wo bleibt die Polizei?Dieser AuSruf steckte daS .übrige Publikum ait, und bald erschallte eS im ganzen Wartezimmer und auf dem Perron wie en Hilferuf nach Polizei. Und nicht vergebens! Em Vertreter der heiligen Hermandad erschien und gebot den Parteien vorab Ruhe: scdann begann er ein kurzes, aber erirlgloseS Verhör, da es absolut unmöglich war. die so nöthige Ruhe der Debatte einzuführen: Meister Zapfelberger und daS beschuldigte Ehepaar schrieen ihre Bezichtigungen respektive Vertheidigungen trotz aller Vermahnung immer gleichzeitig. Der Polizeimann sah sich deshalb genöthigt, die drei be theiligten Personen aufzufordern, ihn nach dem Polizeizimmer zu begleiten; dort, meinte er, würde sich daS Weitere schon finden. Protest natürlich aus beiden Seiten, aber ebenso , natürlich wieder vergeben?. Meister Zapfelber ger behauptete, er müsse erst SudiosuS Stoff- erwarten, der sogleich erscheinen und seine Sachen reklamiren werde, und der Kleinstädter nebst Gattin und Kind jammerten darüber, daß sie den abgehenden Zug versäumen sollten; außerdem aber schämten sie sich sämmtlich in obrigkeitlicher Begleitung in das Jn spektionSzimmer wandern zu müssen. Die Geduld deS Polizeimannes war aber zu Ende und mit einem kräftigen .Also vorwärts, meine Herrschaften! trieb er die Drei vor sich her. In dem Augenblicke, als der kleine Trupp den Bahnhof verließ, dampfte auf der andern Seite der Zug ab, in dem natürlich seelenvergnügt ach Freund Stoff Platz gefunden hatte, ohne eine Ahnung von der Tragweite, welche sein Streich für Meister Zapfelberger und ein ihm yildfremdcS Ehepaar anzunehmen drohte, zu haben. - ' Auf dem , JnspektionSzimnur stellte sich bann nach einer kurzen, aber ruh ?
zen Untersuchung bald genug heraus, daß Meister Zapfelberger der Dupirte ar, denn das Ehepaar konnte sich von nnem sehr respektablen Burger als selbst seh? respektabel rccoznoScirfn lassen. Dem Polizeieommissär dämmerte eine Idee von dem wahren Sachverhalt auf, imd er war bemüht, die streitenden ZZartelen möglichst zu versöhnen, denn Meister Zapfelberger war ihm persön lich bekannt und tdat ihm ob der Affaire herzlich leid. Durch seinen Einfluß ge lang eS, daß sich der Kleinstadter gegen ttne Entschädigung von zehn Gulden zufrieden gab. Meister Zapfelberger mußte in den sauren Apfel beißen und zing mit einem katzenjämmerlichen Gefühle fuchSteufelSwlld nach Haufe, denn icht pur hatte er einen ganzen Nach ijtag verbummelt und von Stoff kei aen Kreuzer eingetrieben, nein. ' auch och baare zehn Gulden hatte er erlegen müssen. Die Gefühle gegen seinen' Schuldner waren deshalb nicht die sanftesten! ES blejbt unS noch daS moralische Tnde dex Geschichte zu erzählen übrig. Zur Ebre von Studiosus Stoff sei ge sagt, daß er wirklich nach einigen Wochen nach Wien zurückkehrte, direkt vom Züdbahnhcfe zu Meister Zapfelberger fuhr und seine alten Schulden berich tigte. Wie aber erstaunte er, daß ex un noch zehn Gulden mehr zahlen mußte, und wie triumphirte der Schis fter, als er durch wahrheitsgetreu Erzählunz seiner Erlebnisse diese neu? Forderung begründete! Wohl odex libel mußten die zehn Gulden bezahlt erden aber der Beutes war ja noch voll und bse Erzählung gar so lustig, Jedoch der Student gestand sich, haß er n'nen solchen Ausgangs nicht ' erwartet ßabe. . Nach einem bewegten Abschied voq )em Meister traf er iine Vorkehrungen, sei die Angelegenheit zu einem erfreu,' lichen Schlußzu führen, denn er war keineswegs geneigt, ohne Weiteres vor feinem Gegner Fritz dik Vaffen zu Krecken.' . Vr trug die ganze Angelegenheit mit dex nothwendigen sichtlichen Entrüstung den Weisesten seiner Verbindung vyx, and diese waren der einstimmigen An stcht. daß Freund Fritz nicht csmmentmäßig gehandelt habe. Ein Student pürfe sich wohl vieles erlauben, aber ex dürfe unter kein-n Umständen seinem Kommilitonen die Manichäer auf den hals Hetzen. Infolge dieser Entscheidung wurde Ftoffö Gegner zur Zahlung der zehn dulden angehalten und überdies zu eine Pönale von einem Eimer Eram bambuli verdonnert, der gemeinsam tuf einer VersöhnungSkneipe vertilgt erden sollte Im Weigerungsfalle var de grev. ler die Relegation aus dem edlen Zirkel .Aussicht gestellt. Der glückliche Umstand, daß anch der autmüthiae
grtz mit frischem Moos versehen 'war, erleichterte die Friedensverhandlungen, und als der Stoff zu Ende ging, hielt der Ponircnde eine ergreifende und reumüthige Rede über das schöne Thema: .Wer Andern eine Grube gräbt.... 0 Die MttSzähttt. (Cn Tr. I. Ltts Urb )
Hat ein Kind Zahnweh, so leidet tl nicht nur selbst darunter, sondern die Eltern ebensoviel, wo nicht mehr, weil ihnen einmal der Schlaf geraubt wird und ihr Mitgefühl in desto höherem Grade angeregt wird, je weniger sie zu hel fen im Stande sind. Die Kinder aber, welche an Zahnweh, kranken Zähnen leiden, werden durch diesen Umstand verhindert.ihre Nahrung gehörig zu kauen, und wenn dieNabrung auch so fein wie möglich z. B. in Gestalt von Brei :c. in den Magen gebracht wird, so fehlt ihr doch ein höchst wichtiger, der erste Schritt der Verdau ung, die Jnsalivation, daS Vermischen der Speise mit Speichel, welches durch auS nothwendig ist und bei gesunden Zähnen ohne weiteres von selbst ge schieht. Durch den Mangel an Jnsalivation kommt die Speise ungenügend vordere! tet in den Magen und wird daher auch in vielen, wo nicht den meisten Fällen ungenügend verdaut. Dadurch leidet der ganze Organismus und macht die Kinder empfänglicher für Kinderkrank heiten. Eltern, die viele Kinder haben und Aerzte die Gelegenheit haben, dies zu beobachten, werden eS nur bestätigen, daß Kinder mit guten Zähnen unendlich weniger den Kinderkrankheiten unterworfen sind, als die mit kranken Zähnen. Welches die Ursachen seien, daß in die sem Lande die Zähne der Kinder schlech ter sind, als z. 33. in Deutschland, wollen wir nicht weiter erforschen, weil wir sii doch wenig oder gar nicht entfernen können. Wir wollen aber doch eine Weg zeigen, die Zähne gut zu erhalten und die Kinder vor Schmerzen zu be wahren. Viele Eltern meinen, die Milchzäyn bedürfen weiter keiner Pflege und keine, besonderen Aufmerksamkeit, weil hls Kinder dieselben doch verlieren. Letzteres daß die Kinder die Milch, zäbne verlier n ist abr aber trotzde verlangen sie eine skrupulöse Pflege," wil man die Kinder von Schmerzen frei unl ihre ganze Konstitution gesund erhal len . Wer dfe folgenden Zeilen aufmerksan liest und die darin enthaltenen Rath schlüge befolgt, wird seinen Kindern unl sich selbst einen grcßen Dienst erweisen Bei Erwachsenen tödtet man den Ren oft im Falle von. Zahnschmerz dadurch daß man eine Arsenikpröparation hineu legt. Dies darf bei Kindern auf keiner Fall geschiehen und zwar aus zwei Grün den: 1. DaS Gewebe des Zahnbeins ist h den Mi!chzähn:n viel größer, als das ir den bleibenden Zahnen. Arsenik ist abt ein sehr gefährliches Gift, welches selbf in ganz kleinen Quantitäten seine ätzend! und Gewebe zerstörende Kraft äußkr, kann, auch wo eS nicht beabsichtigt ist weshalb Falle vorgekommen sind, das nicht bloß der Nerve, sondern auch dat umliegende Zahnfleisch vernichtet wurde ja sogar der in Entwickelung begriffene, noch im Kiefer, resp. Zahnfleisch steckend, bleibende Zahn gefährdet worden ist. 2. Der Nervkanal der bleibend Zähne, der am Ende jeder Wurzel 'liegt ist so haarklein, daß wenig Gefhr vor liegt, daß daS Arsenik hindurch dring, und Unheil anrichte. Aber bei Kinder, von drei und vier Jahren .beginnt di Wurzel an ihrer Spitze schon absorbir (aufgezogen) zu werden, weshalb du Nervkanal unverhältnißmäßig groß ij und dem Arsenik freien Durchgang ge stattet. Es ist bekannt, daß Milchzähne, wen; t ausfallen, gar keine Wurzel haben;--ie ist dann eben bereits vollständig ab orbirt. Wird aber ein Milchzahn gezo. en, ehe die Natur ihn abstoßen will, at er allerdings eine Wurzel. Man muß daher vermeiden, daß M Aähne so weit schadhaft werden, daß su Überhaupt zu schmerzen gnfangen. Wie kann man dies vermeiden? Einfach dadurch, daß man sie zur Zcr füllen läßt. Wann ist die Rechte Zeit, einen Mity zahn füllen zu laffen? tzobald stch dag feinst? schwarzePüykt chen auf der Krone (bei Echneidezähne, gewöhnlich auf den Seitenflächen) zeigt Das Ziehen der Kinderzähne ist (s, lange sie die wenig oder garnicht abson birlen Wurzeln haben) ebenso schmerz, haft wie das Ziehen der Zähne bei Er wachfenen, Der Einwand es schade nicht einen Kinde, den eine. oder den andern Zah, ziehen zu lasten, weil j doch neue a ihrer Stelle wachsen, ist sehr hinfällig wie zugegeben wird, wenn man Folgen des bedenken: 1. Wo eine Zahnlücke ist, kann di Speise entweder gar nicht, oder doch nin ungenügend gekaut werden, 2. Wo die Zähne fehlten, hat der Kie, sexknochen keine Gelegenheit, gehörig i, Gebrauch genommen zu werden unj bleibt in seiner normalen Entwickelung iurück. Man hat Gelegenheit zu bea achten, daß he; Kindern von etwa zi Jghren. die ihre zwanzig Milchzähne ha, den dieselben sehr dicht aneinanderstehe. Im Alter vyn 6 Jahren, wo die Milch, zöhne anfangen, den bleibenden Platz j, lnachen, stehen die Zqhne ziemlich weil auseinander, weil die ihnen folgenden, bleibenden Zähne mehr Raum brauchen. Ist der Kieferknochen aber nicht gehö rig entwickelt, so müssen die Zahn, suchen, wie sie Platz finden können, veS. yalb sie krumm und schief hintereinandu und in allen möglichen unregelmäßige Stellungen im Munde erscheinen. Diel sieht nicht sehr schön auS; aber solch, unregelmäßig gestellte, zu eng aneinan der gedrängte Zähne find dem Verderbe, am ehesten ausgesetzt. Weun daS Kind etwa sechs Jahre alt ist, bekommt es oben und unten, recht! und links, je. einen bleibenden Mahl zahn, während die Milch . Backenzahn, I V : j ...m . l . 5 ttl". ! CV--
ui juui jciucu uuci jöaijicn, oic au uenzähne ost bis zum vierzehn je n Jahre .','!' .. ..
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Höchste Achtung. lo Ciakinnati.O MailLSo. Her? . ISestrman schreibt: Ich kaufte Pastor öniq'S N'rven.Stärker" für einen Fnunk. welcher schon seit 20 Jahren an ffaUsucht litt und wah. rend dieser Zeit für allerlr Mlttel e,n kleines Dermöae ausgab, um kurirt zu werden, leider aber rhne Ersvla. find nun 9 Monate, seit ,r mit letzterem Mittel an. ftnz. und der Srsolz übertraf alle Ewartuna. WSd. rend er früher lii zu zehn Anfällen tZzlich hatte, hat er seitdem nicht raehr als einen und zwar nur sehr schroachen in einem Monat qehabt. Wenn mir Jemand vor einem Jahr gesagt hätte, daß mein ffreund jetzt o zu agtu tv'.ederherzestellt sein könnte, so würde ich e Zur unviögilch erklärt haben. Nmand freut sich des halb mehr über dieie günstige Wendung, ali ich, und wenn irgend Jemand ti verdient hochgeschätzt zu wer den lotst rSPastorE. König, denn durch ich in duser Welt kann daS aufgewoaea werden. waZ N tUk die leidende Menschheit GuteZ gethan. ffitin! ei werlhvollc Buch für NervenKidend. HViCl Bn(5 me rrcbe.Fla,che zugesandt. Arme . I halten auch die Medizin umsonst. Dus Medizin wurde seit dem Jahre 187 von dem eochrn. tfafior Aonig in Fort Wahne. Ind.. zubereitet d jetzt unter seiner Anmeisung von der KOCNIG MEDICINE CO.. 238 Randolpli St CHICAGO, IIX. tt aa 5Sf&l itt haben sür 5.00 di, Flasche, m Flasche ,ürS5.0, große Si.75, 61 9.00. In Indianapolis tn den deutschen potheken oa K. W t l l. V a n t r. 54 West Washington Str. und Ecke Süd Sa Str. und Lincoln Lane. nnmt zzzzrxrmriTTn Verlorene Manneskrast 1 ess,iea,lörvatyiten , ffolgen der Inffensündni! nach einem neuen nvd einzig störn Ber fahren, eine Beriifsjchruz. grünrttch i uiiu uuuern? ju vuun, Iklgl ttx t,9ttU tunaöknker." ranke, selbst die scnigrn welche an verauete, anscheinend nyeitvare Zalle reu Geschlechts, krankyeitenweeu, sowie selche, von gewts,kvloiea Quacksalbern Grtausckte. sollten e nicht versäumen. taZ vortreffliche deutsche BuS ,u lesr. durch dkffen RalkschlSge uniihlige Leidende in kurler jett die Gesundheit undtbr Lebcnsgluik wieder erlangten. TaS Bucd, 2S. Ausl. 2i Seiten mit 40 lehrreichen Bildern, tvird gegen Einsendung von 25 Lts. Toimiartea, wohl versiegelt, frei versandt. Adressire: - DEUTSCHES nEIL-lXSTITÜT, No. 11 Clintou Place. New Ycrk. N. Y. trrn Nttttt Der RettungS'Anker- ,st aucd zu ade , ?n itanovoli, Ind., bet A. S. Brandt Co 40i Oft Washington Stratte. Nahm um'lö Mnd zu. Ich bin sehr mit LeberleiSc und Dik Pkpsie geplagt gewesen. SttchtS, wab ich at, bekam mir gut, bis ich anfing Tutt's nehme. Jetzt kann ich jede Rlrt vn oft verdauen, habe nie Kopsweh üb habe sünszch Pfund an Gewicht zngs, nommeu." W. C. Schulde. Columbia, S.C. ZlcbernU zn haben. siehen'bleiden, ehe sie durch' dMdende er setzt werden. Diese ersten bleibenden Mahlzöhne er fordern ebenfalls viel Sorgsalt und soll ten aus jeden Fall gut erhalten werden, wkil diese nicht wieder wachsen und erfl im zwölsten. Jahre durch einen weiteren Mahlzahn gestützt werden, dem der dritte Mahl oder Weisheitszahn nach dm achtzehnten (ost erst im dreißigsten) Iah. re folgt. Jedes Kind von drei Jahren follte schon seine eigene Zahnbürste ha ben und allmählig sich so an das Reini gen der Zäbne gewöhnen, wie an das Waschen der Hände und des Gesichts. . Die Zähne sollten besonders deS Abends vor dem Schlafengehen sorgfältig gereinigt werden. Die ganze Nacht bleibt der Mund geschlossen und die Lujt im ?unde verdirbt darin ebenso, wie in einem schlecht ventilirten Raum. Speise reste werden sauer, und die Saure ist'S, welche das Cmcul angreift. Ist im Zabn erst eine kleine Vertiefung, in welche sich Speisereste setzen können, so geht der Zahn bald zu Grunde, schneller als die bleibenden Zähne, weil die Struktur der Milchzähne weit poröser ist als die d bleibenden Zähne. Zahnpulver, welches Kinde, brauchen, darf auf leinen Fall Bimsstein enthalten; pulverisirte Kohlen dürfen auch nicht ge. braucht werden. Gegen feine Tgiletten seife zum Zahnputzen ist nichts einzuwen den. DaS hkste Zahnpulver besteht arS Magnesia, präcipitirter Krerde Beilche. Wurzel und etwas Parfüm und ftaroin. ' Pumpernickel. Jeder Deutsche, ob Schwabe, Baier oder Mecklenburger ißt gerne solch guten Pumpernickel wie man ihn bekommt bei Bern h. Thau, 81 Hosbrook Straße Marktstand No. 122 und 124. Auch guteö Roggen- und Weißbrod und der so beliebte Sträußelkuchen ist daselbst zu haben.
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