Indiana Tribüne, Volume 16, Number 277, Indianapolis, Marion County, 25 June 1893 — Page 4

Jndimm Trib Erscheint Uüglich und Sonn

Tie tZgliche .Tribüne' kostet durch 22 Cent per Ooche, die Sonntag x ?ent perlSoaie. Beide zusammen löTents ober 52 Cent per Monat. Per Post zugeschickt tn Vor LaSbezahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 25. 3uni 1892 Sein Qehetmnib. Von Iah kSilhtlmi. ' Die Ruhe eines HerbstabendZ Negt über Chicago. Tiefe Stille ist dem lau. ten lärmenden Treiben des TageS gefolgt. Wie in Schweigen gehüllt liegt die Stadt. Ab und zu nur tönt es xoxt das dumpfe Rollen eineS EisenbahnzugeS auS der Ferne herüber, dann ist Alles nieder still wie vorher. Süße, friedvolle Abendstimmung. Auch in dem kleinen, wie in milde? grünes Dämmerlicht getauchten Zimmer eines ansehnlichen Prwathauses war es still, nur die ruhigen Athemzüge eines schlafenden KindeS drangen durch dS Gemach. Auf dm anmuthigen säg! der schlanken jungen Frau, die über den kleinen Schläfe? gebeugt, aufmerksam lauschte, lag ein Lächeln der Befried! gung. Leise hauchten die frischen blühenden Lippen einen Kuß auf das Goldhaar ihres Lieblings. In demselben Augenblicke fühlte sie wie sich ein Arm um ihre Hüfte schlang. Ausblickend sah sie über sich die Augen ihres Gatten, die mit dem Ausdruck eineS reinen, tiefen Glückes auf das schlummernde Kinderantlitz gerichtet waren. Unsw Kind!" sagte er innig. Eine ganze Welt von Stolz laq in den Worten. .Gott erhalte eZ un5l kam eS von den Lippen der jungen Frau, leise, wie im Gebet. Ob eS wohl noch mehr Menschen gibt auf Erden, Walter, die so glücklich sind wie wir ? Er zg die sich innig an ihn Schmiegende fester in seine Arme. Wenigstens keine, die glücklicher sind. Und doch" Er brach ab, während sie befremdet, fast erschrocken zu ihm aussah. ,.Und doch," vollendete er jetzt, ,,kann ich den Gedanken nicht los werden, daß du dock etwas vermissest. Den Reichthum und Glanz deines Eiternhauses, die gesell schaftliche Stellung, die du dort einnahmst, die Eltern und Geschwister selbst, kurz alle DaS, was du damals in freudiger Opferwilligkeit ausgabst um dem armen Dozenten in sein oescheidenes Heim zu folgen.' Du ahnst nicht, wieviele qualvolle Stunden mir dieser Gedanke schon bereitet hat." Sie hatte schon während er sprach abzuwehren versucht, und legte ihm jetzt ihre kleine Hand aus den Mund. .Walter, Walter, wie kannst du dich mit diesen thörichten Gedanken quälen. Sehe ich denn aus, als wäre ich unzufrieden mit meinem selbst gewählten Loose? Fehlt mir überhaupt etwas? Habe ich nicht dich, deine große, starke Liede, daS Kind,' und bei Alledem eine sorgenfreie Existenz? Denkst du denn so klein von mir, daß du glauben kannst, ich sehne mich nach dem über flüssigen Tand, wo ich so viel Besseres dafür eingetauscht habe? Walter, du thust mir weh mit solchen Worten, sag' das niemals wieder." Sie hob sich auf den Fußspitzen in die Höhe und schlang die Arme um seinen Hals. Er beugte sich zu ihr nieder und nahm lächelnd ihren Kopf zwischen seine beiden Hände' .Wohl, wenn ich dir so große Unrecht damit thue, will ich nicht mehr baoi.ii sprechen." .Und auch nicht mehr daran denken." .Hm!" Ich will es wenigstens ver suchen." Und sie plötzlich freigebend Wdu er nach der Uhr. .Halb neun schon," rief er überrascht, zugleich nach Hut und Ueberzieher preisend. .Verzeih', Kind, daß ich dich auf kurze Zeit llein lasse, um eine kleine geschäftliche Angelegenheit zu erledigen." Er küßte sie auf ihren rothen Mund. .Adieu, Elärchen, bald bin ich wieder da." Sie blickte ihm nach über'S Treppen. Geländer und nickte ihm noch einmal zu, wie er den Kopf wandte. Jn'S Zimmer zurückgekehrt, ließ sie sich auf daS kleine, bequeme Sofa nieder und blickte sinnend vor sich hin. Ein leises, glückliches La cheln gliu über ihr hübsches Gesicht. Wie gut er doch war! Immer nur an sie dachte er, um sie war er besorgt. Sonst hätte er ja auch garnicht auf solchen Un sinn Verfällen können, zu glauben, daß sie sich zurücksehnte nach dem Reichthum, in dem sie aufgewachsen und bis zu ihrer Verheirathung aelebt Und dem sie nun seinetwillen entsagt hatte. Wo das Glück ihr doch aus den Äugen leuchten mußte! Und nun erst aar ihre Stellung in der Gesellschaft. Al ob sie iemals hätte Geschmack sinden können an jenem Scheinwesen, sich jemals wohl gefühlt hätte in jener Welt voll Lüge und Heu chelei, in der man die innere Hohlheit durch daS stereotype Lächeln zu verdecken trachtet, die ost erschreckende Unwissen heit durch den Aufwand von Toiletten und Juwelen auszugleichen sucht. Nein, Gott sei Dank, das konnte sie entbehren. Nur das Eine, daS Zerwürfniß mit den Eltern war es, daS sich, einem düstern Schatten gleich, in den Sonnenglanz ih res Glückes drängte. Und doch hoffte sie, daß der Groll der Ihren endlich eines TageS schwinden würde. Konnten sie ihr denn noch zürnen, wen sie sahen, wie glücklich sie war? Glücklich! Ach ja, sie war es, unsäglich glücklich! Ob e? wohl immer so bleiben würde? Oder ob eZ einmal anders würde? Ein heißes Angstgefühl überströmte sie bei diesem Sedanken. Großer Gott, wenn eS einmal anders werden könnte! Nein, sie ertrüge eS nicht, sie würde fterden. Sie fuhr sich mit dem Taschentuch über das heiß erglühte Gesicht. Wie sie nur auf ffllche Ideen kam. sich selber so an

mgstigen! Und übe.' ihre Thorheit la ch?nd, sprang sie auf. . Da siel ihr Blick aus ein am Boden liegendes weißes Blatt Papier. Mechanisch griffen ihre Hände nach' dem Brief, der dem Schreibpujt ihres Mannes ent fallen fein mochte. Im nächsten Augen blick ader zuckte sie zusammen, me des

trisirt. Starres Entsetzen malte sich auf ihren Zuacn. Und nun bohrten sich die Augen förmlich auf die zierlichen Schriftzüge, als wollten sie da drohende Ver hängniß mit Gewalt heraufbeschwören. ' " . - r !. einzig elleoierl Drei volle Taae, seit ich dich nicht sah. Tage, in denen die Sehnsucht nach dir bis zur Unerträglichkeit stieg, während deren ich die Stunden zählte bis zu der, die mich mit dir vereint. Heut, Abend endlich darf ich dich Wiedersehen, um Die gewöhnliche Zelt harret deiner Veme vtoa. Ein gräßlicher Schrei drang von den Livp?n der iunaen Frau. Den Brief in den Handen zerknitternd, schleuderte sie ihn von sich, wie ein giftige Reptil. Dann brach sie, ihrer selbst nicht mebr machtig, in die Kniee zusammen, mäh rend Kopf und Oberkörper kraftlos auf daS kleine Sofa sanken. .Verrathen! schmählich verrathen! von Ihm, dem ne Alles, Alles geopfert." Ihre Hände krumpften sich m das dunkle Haar mit grausamem Griff, alS wollten sie so durch den 'äußeren den furchtbaren inne ren Schmerz betäuben, der wie mit Eisenkrallen chr daS Herz zerfleischte. JY? ganzer Körper wand sich -unter fürchterlichen Qualen. O, diese? namenlose Weh, daS in ihrer Brust wühlte, daS die Sinne ihr zu rauben drohte. Dnux ' , , (Vl". C ! . etne einzige oarmyerzige vrane, um oic brennende Pein ihrer todeswusden Seele zu lindern. Minuten um Minuicn verrannen, während welcher daS vom Gipfel höchsten GluckeS zahllngs m tiefstes Elend gestürzte junge Weib mit vr Vertmeiflu" d?m Wahnsinn, rana. Dann legten sich allmälich die wild trat pörten Wogen ,hre Inneren und vruy trat ein. Aer eS war eine surchterllche, eine unheimliche Ruhe, die auS dem star ren. wachsbleichen Antlitz, auS den leb US ins Leere gerichteten Augen sprach. m tt, ? r X. viux nur nnnrengung eryoo ic I!ky. Langsamen, müden Ganges schritt sie auf die zwischen beiden Fenstern stehende Spiegelkommode zu, ossnete die obere Schublade und entnahm derselben einen mit olioenfarbigem Plüsch überzogenen Kasten. Alle ihre Bewegungen waren mechanisch, automatenhaft. ES schien, als ob jedes Gefühl in ihr erstarrt wäre. Mit demselben leblosen, irren Blick entleerte sie daS Kästchen seine Inhalt, einer Anzahl kostbarer Schmuckgegen stände, Geschenke aus ihrer Mädchenzeit, wickelte die Sachen in ein weißes, feide neS Tuch und ließ daS Ganze dann in ihre Tasche gleiten. Nun trat sie in da anstoßende Schlafgemach. Hier endlich, angesichts ihre friedlich schlummernden Kindes, löste sich die furchtbare Erstarrung, hier endlich fanden ihre Auaen Thränen, die in heißen Strömen über ihre Wangen liefen. Wild schluchzend warf sie sich über das Kinderbett und preßte den mit leisem Weinen auß dem Schlaf auffahrenden Kleinen leiden schaftlich ans Herz. Nein, er sollte ihn nicht mehr sehen, sollte seine kleinen Aermchen nicht mehr um seinen HalS schlingen, sein unschuldiges, süßeS Kin dergesicht nicht mehr an dai seine ehrls sen VaterS schmiegen. O, daß solch ein Abgrund von Heuchelei in einer Men schenseele wohnen konnte ! Von den Mutterarmen sanft wiegt, war da Kind wieder eingeschlafen. Sorafam hüllte sie eS jetzt in einen fchweren wollenen Shawl und warf über ihr eigene bebende Gestalt einen langen Mantel. Flüchtia strich sie über das wilde, wirre Haar, drückte in Hast einen Hut auf dasselbe und eilte dann ohne einen weiteren Blick in die dunkle, rauhe Octobernacht h'.nauS. Zehn Minuten spater trat der Profes, sor Walter Bergmann inS Haus und eilte die Treppt zu seiner Wohnung hinaus. .Elärchen, wo bist du denn?" rief er. da eo sie nicht im Zimmer fand. ES kam keine Antwort. Sie wird auf einen Auzenbllck hinüber zur Hau wirthin gegangen sein. Eine lange Zeit ?ualoollen Wartens verstrich. Endlich prang er auf nnd sina'an. unruhig auf und ab zu gehen. Seltsam, da sie da Kind so lange allein ließ. Er trat leise in Schlafzimmer und beugte sich über vag Bett des Kleinen. ES war leer! Eine furchtbare Beklemmung legte sich ihm auf die Brust, wie eine unbestimmte Ahnung von etwas Schrecklichem. ' Er ging wieder mit großen, schnellen Schrlt ten im Zimmer aus und ab. ; Da stieß sein Fug auf etwas dm Boden Liegen des. Gedankenlos bückte er sich danach. Es war ein zu einem Knäuel zusammengedrückter Brief. Mechanisch glättete er daS Blatt mit den Fingern. Dann flog sein Blick über den Inhalt desselben, aber er schi?n den Sinn desselben erfaßt zu haben. Plötzlich schlug er mit einem Aufschrei die Hände vor's Gesicht, schwankte einen Augenblich und sank dann, wie gebrochen in einen .Stuhl. Jetzt war ihm Alles klar, entsetzlich klar. .Der Kleine ist sehr krank. Madame! ES klang beinah' wie eine Vorbereitung aus dem stunde des Arzke. Die iunae Frau, der diese Worte aal ten, war dicht vor ihn hingetreten, die Finger krampfhaft in einander verschlun gen, in den angsterfüllten Blicken jene stumme, furchtbare Frage, die die Lippen nicht auszusprechen wagen, vor deren Be antwortuna daS bange Herz erzittert. ES floa etwa mit Mitleid über daS Gesicht deS Doktors, - und wie um die Wirkung feiner Worte etwas abzuschwä chen, fügte er hinzu: .Daher ist die JrSßte Vorsicht geboten. Jede Ver aumniß in der pünktlichen Verabreichung der Arznei, wie in allen anderen voll mir gemachten Vorschriften, könnte verhäng nipvoll werden. Also, auf Wiedersehen viS morgen. Sie nickte nur. iim mit ibren traurt gen Augen nachblickend. Ueber ihre Lipven kam kein Laut. Doktor Werner schritt nachdenklich die Treppe hinab. .Wenn ich nur wüßte, wo ich dieses Gesicht schon gesehen habe," murmelte er vor sich hin. Noch auf dem Weae durch die. bei dereiubreöender

Dun5elh'eit belebten Straßen New-Yorks, bis zu seiner Wohnung hin, beschäftigte ihn diese Frage. Der Gegenstand derselben war indeg mit leisem Stöhnen auf den Bettrand hingesunken und blickte wie in Todesangst in das vom Fieber geröthete Gesicht ihres Kindes. Wenn eS starb ! Wenn ihr auch noch das Einzige etr.'ssen werden sollte, daS sie an dieses elende Leben fesselte! Dumpf stöhnend rang sie die Hände. Da

plötzlich zuckte es durch ihr Gehirn wie ein Blitz, ein gräßlicher Gedanke, der einen Augenblick daS Herz in ihrer Brust, da Blut in ihren Adern still stehen machte Wenn er starb Barmherziger Himmel dann hatte sie ihn gem r det, sie, die in wahnsinniger Verzweiflung hn auS dem warmen Bettchen m die kalte Nacht hinaus gerissen. (Y).tt ttiin M !.C s. aii9 il.tft.v .Vlllll, Itllt, llt IC, UU9 lltltl Seele aufschluchzend, die eiskalten Hände an die Schlafen pressend, .guter Gott, daS kannst du nicht wollen, daZ wäre zu viel, zu viel." Qualvolle Taae waren eS, die nun folaten. Taae vermehrender Anast. auf- ? i m w i reibendfter Sorge. Trotz der gewissen baftesten Behandlung, der sorgfältigsten Pflege war der Zustand des kleineu Kranken täglich bedenklicher geworden, daS Fieber unaufhörlich gestiegen. Endllch kam ein Tag mit goldenem Son nenschein blickte er in's Fenster der der quälenden Ungewißheit ein Ende machte. .DaS Kmd ,st auer Ee ahr!" daS waren die Worte des Dr. Werner an jenem Morgen. Ein unendlich tiefer eukzer der Erleichterung hob die Brust der jungen Frau. Mit ausgestreckter Hand trat sie auf den alten Herrn zu. Plötzlich aber, aus halbem Wege stehen bleibend, taumelte sie, griff, wie nach einer Stütze suchend, mit den Händen in die Luft und sank dann bewußtlos in die Arme des ihr zu Hilfe geeilten Doktors.' c v c c s. .yia ja, a yawcn v, imiuiicwc virser bestürzt. Und die Ohnmächtige auf da Bett neben dem Kleinen legend, rief er nach der Wirthin. .Du lieber Gott." jammerte dies. nachdem sie begriffen, waS geschehen war. .Beruhiaen Sie sich, eö wird bald vorübergehen sagte der Arzt. .Lösen Sie der Dame die festen Kleider, auch wäre eS gut, wenn Sie ein wenig Eau de Eologne hätten." Eine Viertelstunde mochte immerhin vergangen fein, bis die kalt und regungs loö daliegende Gestalt der jungen Frau wieder Zeichen des zurückkehrenden Beußtseins von sich gab. Die Arme dehend von sich streckend, seufzte sie ties aus und öffnete dann langsam die Augen. Eine Minute starrte sie wie nachdenkend zur Decke empor, daun sich mühevoll auf? richtend, glitt ihr Blick suchend neben sich über das Lager hin. Als sie des ruhig schlafenden Kindes ansichtig geworden, flog ein schwaches Lächeln über ihr abge härmtes Gesicht. Kraftlos sank sie in Sie Kissen zurück, die Augrn schlössen sich oie vor Mattigkeit und bald hörte man ie ruhigen Athemzüge einer snedlich vlafenden. Der Doktor schickte sich jetzt zum Geh an, nachdem er der Wirthin, Frau Lebmann, noch einige Winke, die fernere Pflege deS KindeS betreffend, ertheilt hatte. Da tönte vom Lager her die Stimme des kleinen Patienten : . .Papa. Ueberrafcht trat der Doktor an das Bett. .Papa soll kommen," sagte das Kind jetzt wieder, .Papa mit Walter spielen." .Wo ist denn dein Papa, Kleiner?" fragte der Arzt. DaS Kind wußte offenbar nicht, roaS eS antworten sollte und blickte hilflos im Zimmer umher. Der Doktor sah wie erstaunt fragend zu Fiau Lehmann hinüber. Diese winkte ihm jetzt zu, ihr in Nebenzimmer zu folgen. .Haben Sie'S gehört ? fragte sie hier Mtt bedeutungsvollem opsnlcren. .Uno daS sagte er immer, der kleine Walter, selbst im ärgsten Fieber." Der Arzt blickte auf einmal ganz be troffen vor sich hin: .Sie sagen Walter heißt der Kleine?.Javohl. Walter Eilach .Eilach !" murmelte der Doktor, nach denklich die Hand gegen die Stirn legend. .Ich glaube, da o?ar ihr Mädchen name. Wenn eS möglich wäre." .Wie mir scheint, ist die arme Frau von ihrem Manne verlassen worden. fuhr Frau Lehmann redselig fort. .Sie sagen, die Dame sei eine Fremd in hiesiger Stadt?" .Freilich. Irgendwo aus dem Westen kommt sie her." Dr. Werner nickte einiae Male lebhaft vor sich hin. .Und wissen Sie, weshalb sie nach New Nork kam?" .Um Stellung zu suchen, sagte sie mir. .Hm! Ich habe jetzt nicht länger Zeit. Also pflegen Sie den Kleinen gut. Adieu, Frau Lehmann.Damit stürmte er dirTreppe hinunter. durch die sonntaglich stillen Skraßen sei ner Wohnung zu. .Dorchen," rief er seine? Frau entgegen, haben wir kein Bild von Wal terS Frau?". .Allerdings." entaeanete die alte Dame, ganz bestürzt über daS aufgeregt Wesen ihre Mannes. .Dort im rothen Album steckt die Photographie." . Der Doctor stürzte sich, wie ein Tiger auf seine Beute, auf daS bezeichnete Buch und blätterte hastig darin, bis er auf daS Bild eines jungen, lachenden, blühenden Mädchen? stieß. .Wahrhaftig rief er. .sie ist eS. Daher also war mir daS Gesicht so be kannt." Und zu seiner unaeduldia werdenden Frau sich wendend: .Warte nur, Dorchen, gleich sollst Du AlleS HSren. An jenem Abend saßen Dr. Werner und Frau noch biS spät m die Nacht hm ein in aehelmnißvoller Berathung. Die alte Lene ging kopsschüttelnd ab und zu. Eine solche unerhörte Abweichung von der vornehmsten HauSregel um zehn Uhr zu Bett zu seyen war während ihrer ganzen Dienstzeit im Hau'e des Doc torS noch nicht vorgekommen. Früh am nächsten Morgen schon lenkte der Doctor sein chrute nach der Wsd nun Frau LehmannS. Dort fand ti

den kleinen Walter munter im Bette mtt einem hölzernen Pferdchen spielend, ihm zur Seite die Mutter, ein zufriedenes

Lächeln auf den Lippen. Dennoch entaina dem scharfen Auae deS Arztes nicht der tiefe Leidenszug in dem bleichen Gesicht, den die Genesung ibes indes nicht auszuwischen im Stande gewesen war. Sie erhob sich, trat auf ihn zu und ergriss mit warmem Drucke seine Hand. .Wie soll ich Ihnen danken," sagte sie mit ihrer tiefen, weichen Stimme, .Sie haben mir meinen einzigen Liebling gerettet." Er h?elt ihre schmale Hand einen Aueienblick in der seinen, ehrte aber ihren Dank ab. .Da müssen Sie einem An dern danken, ich habe nur gethan, was der schwachen, menschlichen Krast mög--lich war. Und dennoch, setzte er la chelnd hinzu, .hätte ich Lust, dieses Gesühl von Dankbarkeit zu meinem Vor: theil auszubeuten. Wollen Sie mir eine Bitteersüllen?" .Ich würde glücklich sein, Ihnen mein Dankbarkeit durch die That beweisen zu können." .Schön. - Von Frau Lehmann ersuh, ich, daß Sie Stellung suchen. Mein Frau besindzt sich in der entgegengesetzten Lag', d. h. sie wünscht eine Gesellschaft. tenn zu engagiren. Wenn le es einmal versuchen wollten Sie können ja. wenn sich etwas Besseres bietet, jederzeu wechseln." Sie stand einen Augenblick ganz ver? wirrt da. Eine leise Nöthe kam in ihre blassen Wangen. .Ich erkenne Ihren Edelmuth,- sagt sie, ihm voll in's Gesicht gehend, .Si, kleiden in die Form einer Bitte Das, was nichts Anderes ist, als eine Gunst-' ermeifung gegen mich. Ich danke Ihnen aus vollem Herzen." .Und nehmen an?" .Mit Freuden." Wirklich fand die Uebersiedelung schon nach wenigen Tagen statt. Mit dem klei-. nen Walter war Leben in das stille Haue des Doctors gekehrt. Er hatte sich alle Herzen im Sturm erobert. Dem Onkel Docior kletterte er auf die Kniee und ritt auf seinen Schultern, der Doctorin saß er stundenlang auf dem Schooße uno plauderte mit ftr in feinem kindlichen Kauderwelsch. Selbst mit der alten Lene hatte er Freundschaft geschlossen. Aber die dunklen Augen seiner Mama behielten denselben trauriaen AuSvruck, denselben müden Blick. Wohl glitt zuweilen ein mattes Lächeln über ihr Gesicht, aber man sah es ihm an, daS Herz hatte keinen Theil daraji. Es war am dritten Tage seit dem Ei; zuge ins DoktorhauS. einem klaren, kal ten November-Nachmittage. Die beiden Frauen saßen über ihre Handarbeiten im Wohnzimmer. ES war etwas Nuhelo seS, UnstäteS heute im Wesen der alten Dame. Ihre Augen schweisten auffal--lend oft nach der Uhr auf dem Marmor kamin hinüber, dann wieder flog ihr Blick durch's Fenster auf der Straße hinaus. Plötzlich legte sich ihre Hand auf die der jungen Frau. .Nein." sagte sie. .ein solcher Fleiß ist unerlaubt. Man sollte meinen, das Wohl des Vaterlandes hinge von Ihrer Arbeit ab. Lassen sie das jetzt, liebes Kind, ich möchte ein wenig mll Ihnen plaudern." Die Angeredete lächelte traurig. .Ich fürchte nur. ich tauge schlecht zur Unterhaltung," sagke sie mit einem leisen Seuf' zer. .Ja, sehen Sie, darüber gerade wolltt ich mit Ihnen sprechen. Sie sollten Ih-. ren Kummer nicht so in sich , verschließen. Ein offenes Ausfprechen bringt imme, Erleichterung." Das Gesicht der jungen Frau hatt, jetzt wieder den Ausdruck starrer Vei zweiflung. Ich danke Ihnen für Ih Wohlwollen," sagte' sie tief ausathmend .aber es ist besser, je weniger davon ge jprochen wird." .Meinen Sie?" sagte die Doktorii mii einem feinen Lächeln, .Wenn ich nun in der Lage, wäre, Ihnen helfen zu können?" Die' junge Frau schüttelte langsam traurig den Kopf. .Mir kann Nie mand helfen," sagte sie in dumpfer Ne signation. .Ei, ei, das foll man niemals sagen versetzte Jene. .Es gibt Fälle, die ein ganz verzweifeltes Ansehen habe.n und j voü) altes nur auf inem Irrthum einem Mißverständnißcheruhte." D:c Zunge Frau seufzte. .Wenn man ewcie hat, wie ich, schwarz auf weiß - .Und selbst diese können trügen." fiel die alte Dame ihr ins Wort. .Davon kann ich Ihnen ein Beispiel erzählen. Wollen Sie mir ein paar Minuten Auf merkfamkeit schenken?" .G?rn," war die leise Erwiderung. .Schön. Hören Sie aber gut zu, eS könnte ?ie dock interefsiren. Der Be treffende ist der Sohn eines intimen Jugendfreundes und Studiengenossen meines Mannes. Dieser hatte, von einer alten Familientradition abweichend, das Studium der Philologie ergriffen und folgte vor fünf Jahren als Docent einem Rufe nach Amerika, und zwar an die Universität Chicagos." Es klang wie ein leiser, unterdrückter Schrei von den Lippen der jungen Frau. Aber die Doktorin fuhr ruhig fort: Zwei Jahre später erhielten wir die Nackricht von seiner Verheirathung. Diese Heirath wurde jedoch gegen de Willen der Eltern der Braut 'geschlossen, die dem Manne ihrer Wahl zuliebe allen Ansprüchen auf das elterliche Vermögen entsagte. Etwa ein Jahr später traf ein Brief ein, der uns die Geburt eineS SöhnchenS meldete." Hier hielt die Doctorin einen Äugen blick inne. Die junge Frau hatte sich während der Erzählung der alten Dame unbemerkt auf ein zu Füßen derselben stehendes Tabouret niedergelassen. Hier saß sie, die Hände um die Kniee geschlun gen, und sah starren Blicke?, alh mlo, in das Gesicht der Sprechenden. Diese fuhr, über ihr Strickzeug gebeugt, unbe irrt fort: .Seit diesem Ereianiß sind wir fast ohne Nachricht von unserm jungen Freun de geblieben, die obligaten Neujahr? wünsche abgerechnet. Denken Sie sich daher unsere Bestüriung, als er un vor ungefähr zwei Wochen von dem plötzli chen, heimlichen Verschwinden seiner Frau ! und seines KindeS fctaiit. Die erklärt

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ncy aus folgende Weise: Von der siren Idee versolgt.daß seine Frau im Stillen den LuruS ihres elterlichen Hauses ent behre, war er auf den Gedanken gekom men, durch irgend eine kleine Nebenbeschäftigung sein immerhin nicht unbe Nächtliches Einkommen zu vermehren. Besonders dachte er dabei an das heran nahende Weihnachtöfest, zu dem er seiner kleinen Frau eine recht große Freud machen wollte. Diese Nebenbeschäftigung fand er dann auch über Errsarten schnell, und zwar in Form von Uebersetzungen, die er für einen Advokaten lieferte. Zu der Zeit hatte dieser Advokat gerade einen Scheidungsprottß zu führen, der in roeiten Kreisen Aussehen erregte. Namentlich waren da eine Menge in deutsche? Sprache verfaßter Briefe, die überzeugend für die Schuld der Angeklagten sprachen. Diese Schriftstücke hatte UNser Freund zu übersetzen. ' Unglücklicher weise aber siel eines derselben während seiner Abwesenheit durch einen bösen Zufall in die Hände Ein gellender Schrei unterbrach hier Die Worte der Erzählerin. AuS tiefster ? . r - t r -wr ccic eraus ram er, wie ern uoeuauk, ie Befreiung, selige Erlösung. wie In demselben Augenblicke hatte sich die Thür geöfsntt. Doetor Werner war inS Zimmer getreten, und über feine Schulter hinweg ragte die hohe, kräftige Gestalt Prozessor Walter Bergmanns. Die alte Dame hob das in ihrem Schooße ruhende, von Thränen benetzte Gericht der jungen Frau empor. ,Komt?M Sie sagte sie. sich erhebend, und die leise Schluchzende mit sich fortziehend. Plötzlich zuckte diese zusammen, riß sich ungestüm aus dem sie umschlingenden Arm und lag im nächsten Augenblick mit einem leisen Schrei am Halse ihres Gat ten. .Gott sei Dank, ich habe dich wieder, meine Clara, mein Weib ! Stürmisch preßte er ihren Kopf an seine Brust, ihr die Thränen von den Augen küssend. Dann sah sie mit demüthig zagendem Blick zu ihm auf. Walter, waS that ich," sagte sie schmerzlich, .waS that ich dir, mir und unserem Kinde!" Sprich nicht mehr davon," sagte, er. .Was Du aus Irrthum gefehlt, hast Du ja selbst so schwer gebüßt. Mein armes Kind !" Seine Hand strich zärtlich über ihr weiches, dunkles Haar. Ein unsäg, licheö Mitleid klang aus seinen Worten. .Ja hauchte sie leise, .gebüßt! Dann schloß sie schaudernd die Augen, wie in Erinnerung an die snrchtbaren Qualen, die sie erduldet. .Mein kleines Geheimniß hätte unö beinah' unser Glück gekostet sagte er mit tiefem Ernst. .Aber nun ist AlleS wieder gut." Sie nickte, und da alte, glückliche Lächeln lag wieder auf ihrem Gesicht. .Dank diesen edlen Menschen." Sie richtete sich auf und blickte suchend durch' Zimmer. Es war leer, Dr. Werner und seine Gattin hatten sich unbemerkt zurück gezogen. - Dafür kamen jetzt kleine, trippelnde Schritte aus dem Nebenzimmer. Die nur angelehnte Thür wurde knarrend geöffnet, und das vom Mittaqöschlafe rosig angehauchte Gesicht deS kleinen Walter blickte herein. Dann tönte ein lautes, helles Kinder jauchzen durch'S Zimmer, und mit dem Rufe: .Pava, Papa!" lie der Kleine in die geöffneten Arme feines ihm entgegeneilenden VaterS. .Mama, nicht wieder fortgehen von Papa," plauderte der Kleine, während er mit seinen Händchen in dem blonden Vollbart deS Professors wühlte. .Nein, mein Kind , sagte diese li chelnd. Und mit einem ernsten Blick zu ihrem Gatten aufsehend, setzte sie, den Kopf an seine Schulter gelehnt, hinzu: .I dieser Stunde gelobe ich Dir. Wal ter, was auch kommen möge, nie wieder an Dir zu zweifeln!" Er sah lächelnd auf sie herab, dann neigte er den Kopf und küßte sie auf die Stirn wie zum Dank für jene Worte. Vivat hoch'Biktoria ! AlleS trinkt Columbia ! Kaufe Mucho'S Best Havanna CigZ."

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