Indiana Tribüne, Volume 16, Number 276, Indianapolis, Marion County, 24 June 1893 — Page 1
f y s !Ä Vl -f AY r-lO? r Js s fl kS' A AO V -s : . .:'. J . ' V W V O'-W. o y K Jahrgang IQ Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 27G Indianapolis, Zndiana Sampag, Den 24. ?nm 1893
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Offizieller Bericht
Ltohaitfs Mona
Indianapolis, den 4 Mai 1893.
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I. P. Frenzel, Präsident. O. N. Frenzel, Kassier. Oscar F. Freuzel, Assistent.
Editorielles. Die Dünnhäutigkeit der ameri kanischen Anarchisten ist wunderbar. Der geringste Angriff beleidigt sie, und sogleich sind sie mit rohem Schimpfen bei der Hand. Es bereitet Herrn Nappaport gerade keinen großen Schmerz, daß ihn Herr Weismann, der Redakteur der Bäckerzeitung", einen unehrlichen Journalisten nennt, weil er einen krilisirten Artikel nicht voll ständig zitirt hat, aber man hat doch einigermaßen daS.Necht, die Ehrlichkeit eines Mannes unbewundert zu lassen, der das Wahlrecht prinzipiell verwirst und doch die geringe Ausdehnung desr ( r r selben IN Belgien alS einen großen ,r . ;x-a V- r. i r ti. ?ieg oezeicynel, ver nq sagen rnupir, daß der belgische Streik in wenig Tagen zusammengebrochen wäre, wenn sich die Arbeiter nicht mit dem kleinen Bröckchen zufrieden gegeben hätten. Mit dem großen Maul sind die Anarchisten immer voran. 9 In mehreren deutsch-amerikani-fthm Mfunrt?n finh wir in hr Tffetm 3t Artikeln begegnet, in welchen mit !tti i richtn JftrnisA In rfnVH f? n f VUllt vlltUVltH IVUIIIVU tvntvuviti Vtl ... 3ntett(fenl)oUtil ..,,... .;x. M. nx y i.k... VlMUyfci VVVtVV, Vlfc IUJ Vfcl VIV ilglfrit Wahl kundgab, geklagt wird. Wie sehr wird da über den Mangel an Idealen und höheren Zielen geklagt. Die nationalliberale Partei hat keine anderen X5nicrc)cn lm Au, ,i b eö da, die sozialdemokratisch anderen Interessen im Auge, als die eute, heißt sche keine an deren, als die der Arbeiter, die konser. vative keine anderen als ie der Groß grundbesitzer u. s. w., u. s. w. In der That, dieses Klagelied wirkt komisch, ganz speziell, wenn deutsch amerikanische Parteiblätter eS anstim men. Denn selbst wenn es richtig wäre, daß die amerikanische Politik nicht Klasseninteressen - Politik iff, so bliebe doch nichts' weiter übrig, alS die Jagd um Aemter, die man doch gewiß auch nicht zu einem Ideal aüfzuau fchen vermag. Aber auch davon ebgesehen, wirkt das Klagelied komisch, weil eö überhaupt keine andere Politik als Klasseninteressen Politik giebt, v v D Zm-ck des Staate ift. oder soll . Wohlfahrt seiner Bürger zu ficyern. welche Wohlfahrt ? Jur mm m -WW rmi m m die seelische Wohlfahrt kann doch der Staat nicht sorgen. " So weit letztere die Religion berührt, muß man sogar die Sorge deö Staates auf das Ent schiedenste'zurückweisen. 3n daS See len- und Gemüth'sleben kann sich doch der'Staat nicht einmischen, eine staat lich festgesetzte Moral wünscht Nie mänd, und jeder Vernünftige haßt die Einmischung deS Staates in das gesell schaftliche Leben und in die persönlichen Beziehungen der Individuen. WaS bleibt also da noch übrig alS.daS wirthschaftliche Leben, welche andere Wohlfahrt kann und soll der Staat fordern, als die materielle ? Daß aber die Ansicdten über die 9kt und Weile wie der Staat diese Wohlfahrt fördern, soll, in Folge der Verschiedenheit in der Stellung und Beschäftigung der Einzelnen weU auselnanver gehen, ,st natürlich, und eS muß mit Rothwen g' daraus folgen, daß diese einjcInen sich derart in Parteien grup , . . . ,ffx.t.f!x. o pirw, wie sie va wxnz on I . mm 0 m- i Mm m ltltt ZUjammensUytt. 0 Vtlven sich
die politischen Parteien auf Krund der Klassen-Jnteressen. In Deutschland hat. sich dies schon weiter entwickelt, alS hier, weil man die Zustände und Verhältnisse besser zu
beurtheilen versteht, und 'theilweise, weil diese Entwicklung , hier durch die Kriegs - Reminiszensen ausgehalten wurde. r. Man wird doch nicht leugnen können, baß die wichtigsten Fragen hier wirthschaftlicher Natur find, sei es die Silberfrage, sei eö bie Tariffrage, sei es die Ehinesenfrage u. s.w. Die Bildung der Parteien auf Vrundder wirtschaftlichen Interessen ist etwas Selbstverständliches. - Wer z. B. annehmen wollte, daß der Kampf zwischen dem Süden und Norden nicht auö wirthschaftlichen Ursachen, sondern lediglich auS dem moralischen Triebe nach Abschaffung der Sklaverei, hervorging, würde sich gewaltig irren. Die Parteigruppirung aus Grund der Klasseninteressen hat sich seitdem auch hier weiter entwickelt. Die Volkspartei ist entstanden und eine ArbeiterPartei wird und muß entstehen. Die republikanische Partei wird sich immer mehr zur Partei der Monopolisten und Großkapitalisien und die demokratische zur Partei deS kleinen Mittelstandes entwickeln. Drahtnachrichten ' V Inland. WetterauSsi6,leu. Für Indiana : Regen, möglicher weise Gewitter heute Nacht, und am Sonntag. Nicht v i e l H o s s n u n n g. NewSork, 23. Juni Der betreffende Clearing House - Ausschuß fährt mit Ausstellung von Eertisikaten fort. Heute emittirte derselbe 52,350,000 werth, im Ganzen bisher $4,900, 000. Hiesige Finanzkreise werden noch immer beunruhigt durch die auS dem Westen, namentlich, von der PacisicKüste kommenden Nachrichten über Bankschwiengleiten. 3n Bankkreisen verspricht man sich nicht viel von dersprochenen Rückbewegung deS GoldeS hierher. Die halbe Million, die sich aus der Rückkehr befindet, sei, so sagen sie, nur ein Tropfen im Meere. FrecherEisenbahnraub. St. Joseph, Mo, 23. Juni. Ehe gestern Abend, kurz vor acht Uhr, der westlich fahrende Zug der RockIsland Eisenbqhn Virginia, Neb., verließ, kam ein Mann an die Thür der Ezpreßcar und fragte den Ezpreßboten Spear, ob sich ein gewisser Tom Pickenö bei ihm befände. Spear sagte, daß dieö nicht der Fall sei, woraus der Mann um die Erlaubniß nachsuchte, ein paar Zeilen an Tom PickenS schriiben zu dürfen, waS ihm auch erlaubt wurde. AlS der Zug sich dann in Bewegung setzte, sah sich Spear nach seinem Besucher um, blickte aber im nachfien Augenblick in den Laus eineö Revolvers. Während nun der Mann mit der einen Hand dem erschreckten Epreßbo ten den Revolver vor daS Gesicht hielt, warf er ihm mit der anderen Hand ei Strick um oen Hals, woraus er ihn an Händen und Füßen band. Er durch suchte dann die Taschen seines Opfers, hölte daraus den Schlüssel, zu dem klei nen Kassenschranke hervor und beraubte diesen um den ganzen Inhalt von $350. AlS der Zug dann an der Kreuzung der Union Pacific-Eisenbahn langsamer fuhr sprang der Räuber ab. Der Raub wurde erst entdeckt, nachdem dle Station Beatrice erreicht wurde ! NtMqnK. Untergang eine S Kriegsschiffe. 400 Menschen ertrunken. L o n d o n , 22. Juni. DaS britische . lip j9Ui -wiuvuw , vu Uufc)yiit ,tx'.(f 'ai;;" yä fti.,. . schiff deS MittelmeergeschwaderS, sank in der Nähe von Tripolis nach-einem I .Zusammenstoß mit dem Eamperdown, 'einem Schiff desselben Geschwaders. DaS Wasser drang mit solcber Geschvindigkeit durch die verursachte i Oessnung, daß eS nicht mehr möglich War, die Boote herabzulassen.. Dak mächtige Schiff schlug um, und sünszehn Minuten nach dem Zusammenstoß War nichts mehr davon zu sehen. . Aus dem unglücklichen Fahrzeuge befanden sich zur Zeit 713 Menschen, von denen nicht Weniger alS 430 er
tranken, darunter Vice-Admiral .Sir
George Troyon. - Der Zusammenstoß erfolgte während eineS Manövers; -der Eamperdown rannte mit seinem Widder in die Victoria hinein.. , . . DaS Unglück schiebt man dem Um stände zu, daß diese großen und schwe ren Schiffe nicht dit gewünschte. Lenk barkeit besitzen, und deshalb beim Ma növeriren immer große Gefahr vorHanden ist. . ' , .. . In London herrscht wegen deS Er eianisseS grobe Aufregung in allen Kreisen. , v Richter gegen bie mit en. Antise Berli n, 22. Zum. Eugen Richters Organ, die Freisinnige Zeitung" veröffentlicht einen Aufruf an alle Theilnehmer der bevorstehenden StichWahlen und fordert dieselben aus, gegen Pastor Stöcker und die Antisemit ten zu stimmen. Der Sozialdemokraten thut Richter in seinem Manifest keine Erwähnung. . Die Antisemiten 'dagegen haben ihren Parteigenossen empfohlen, sich deS Stimmenö. zu enthalten, eS sei denn, daß die Candidaten bereit stünden, die Militärvorlage zu unterstützen. "i.A-Jj: . Stichwahlen. Berli n, 23. Juni. Die Stichwähl in Leipzig führte zur Erwählung des Nationalliberalen .Dr. Hasse mit 16,24 Stimmen über Herrn Pinkau, einen. Sozialdemokraten, welcher 14, 224 Stimmen erhielt. Das' sonaldemokratische Votum .zeigt .seit der Stichwahl im Jahre 1890. eine Zunahme um 457 Stimmen. Der letzteVertreter der Stadt Leipzig war ein Nationalliberaler. Bei der heutigen Stichwahl in Klber'feld wurde der Sozialdemokrat, Friedrich Harm, welcher bereits früher die Stadt vertreten hat,.über Ernst Dahin, einen gemäßigten Äntifemitenerwähktt Harm erhielt,22,0ü0 Stimme, Dahm 20,139. Die Sozialdemokraten ' gewannen seit 1890 4157 Stimmen. 3n Franks tt a. M. wurde der frühere sozialdemokratischeAbgeordnete Wilhelm Schmidt bei der heutigen Stichwahl wiedergewählt und zwar über den Nationalliberalen Dr OSwalt. Schmidt 17,180 Stimmen, OSwalt 11,265. ' In Solingen fand heute 'ebenfalls eine Stichwahl statt. Der Sozialdemokrat Georg Schumacher erhielt 11,764 Stimmender Nationalliberale Herr Römer 8,138. Das Votum zeigt eine Zunahmevon1,867 sozialdemokratischen Stimmen seit 1890. Herr Römer erhielt fast die sämmtlichen Stimmen aller anderen Parteien außer der sozialdemokratischen und erhielt um 4,403 Stimmen mehr als der populärste nichtsozialistische Kandidat bei der. letzten allgemeinen Wahl. , Berlin, 23. 3uni. . Die Sozial demokraten von, Lübeck, erbost über ihre Niederlage bei der gestrigen Stichwähl, in welcher der frühere sozialisti sche Vertreter -Lübecks im Reichstag, Johann Schwartz von dem Freisinnigen Goertz geschlagen wurde, veranstalteten gefteln Abend eine Demonstration, die bald in einen ernstlichen Krawall "ausartete. Am schlimmsten ging eS in der Breitestraße zu, wo die Sozialisten, denen .sich eine große Menge Menschen angeschlossen hatte, die Ladensenster einwarfen und einschlugen. AlS die Polizei den Haufen angriff, floh dieser nach allen Richtungen auseinander, ohne besonderen Widerstand entgegen zusetzen. Eine große Anzahl der Krgwagisten wurde verhastet. Heute Morgen sammelten sich die Sozialisten wieder in den Wirthschaften am Ufer und es dauerte nicht länge bis auch wieder' verschiedene größere Gruppen in .den Straßen aufeinander stießen. Der Haufen,' der schnell an gewachsen wär, marschirte auf 'daT RathhauS zu, um eS anzugreifen, wurde aber dort von der Polizei, die auf der Hut war, angegriffen und nach kurzem Kampf auseinander getrieben. Die ! Sozialisten- widmeten dann ichre Auf merksamkeit den Häusern der Führer der gegnerischen politischen Parteien, die ziemlich schwer beschädigt wurden, ehe die Polizei zu Hilfe kam. Unge fähr einhundert der Krawallistensind soweit verhaftet worden. - In Jauer, in Preußisch. Schlesien, - a CM fc C r - ram e-9 ecicrn 'oeno eoensaus zu Krawallen. 3n jenem Distrikt findet
ebeyfallS eine Stichwahl statt und die politische Aufregung ist jetzt eine hochgradige. Namentlich sind die. Sozialisten dort sehr aggressiv. Die Konservativen hielten gestern Abend eine Wahlversammlung ab und als sie die Halle verließen, wurden sie vordem Gebäude von den Sozialisten thätlich und in rohester Weise angegriffen. Herr Strocke, der konservativ- Kandicatvurde ernstlich mißhandelt. Die Polizei war nicht im Stande, allein der-Menge Herr zu werden, und erst mtt Hilfe des Militärs gelang es, die Krawallzsten zu vertrelben. Viele der letzteren wurden verhaftet. .. (Vorstehendes ist mit Vorsicht aufzu nehmen.- Man wird hier wieder den Sozialdemokraten die Thaten des PöbelS an die Rockschöße hängen, wie eS vor längerer Zeit bei den Unruhen in Berlin geschah. D. R.) (ZcStssönaöbriSten. Angekommen in : N i'w S o'r k..: Werkendam" von Rotterdam, Fürst . Bismarck" von Hamburg, Island" von Eopenhagen, City of Rome" von Glasgow", Dania" von Hamburg. . K i sale: Passi'rt : . Ottoman von Äoston. .. .. B r'e m e n : Weimar" von Baltimoke.z - ' ' ' ' ' . ' ou th a m p t ö.n: Augufta Viktoria?. von New Sork. Philadelphia: , Assyrian" von Glasgow. jle 9 o r k: Paris" und Campania" bei Fire Island in. Sicht. Hiesiges. Irrsinnig. . -3ohn iBlum, der 26 Jahre alte Schweizer, der vor gut sechs Wochen einen -so merkwürdigen Selbstmordversuch machte, indem er sich erst :n den TLopf schoßt und dann don der Brücke in den. White River sprang, ist h eute für irrsinnig erklärt worden und wird inö Jrrenasyl gebracht werden., ES ist bekannt, daß er den Selbstmordversuch in m einem Zustand religiösen Wahnsinns vornahm. Er wurde damalS . bekanntlich. aufgefischt und inS Hospital gebracht, wo - er sich ziemlich schnell erholte. Der arme Kerl lebt in dem Wahne, daß er Geld genug besitze und nicht mehr zu arbeiten brauche. Er will seine Eltern kommen lassen. damit sie an.seiem Reichthum Theil haben können. . yolizeigsriSt. . " . JameS Dean sollte innerhalb der Stadtgrenzen" aus. einer leeren Baustelle eine Führe Unrath abgeladen haben. Da aber bewiesen wurde, daß eS nur GraS und Kraut war, daS in einem Garten abgemäht Würde, also, wie JameS sich ausdrückte, reiner Schmutz",, so wurde der- Angeklagte freigelassen. Frank .' Weinhardt, ein kleines Schneiderlein,- hatte sich mit Kate BurnS,- einer hübschen, ihn hoch überragenden Person, einen vergnügten Abend gemachte Sie. waren in einer Weinschänke gewesen, hatten eine,Wagensährt gemacht u. s. uv. .Und für alles hatte Kate mit einem Z20. Schein bezahlt, den er. ihr gegeben hatte, wie sie sägt. Frank sagt aber, daß sie ihm den Schein, wie e? zuerst meinte, im Scherz genommen hatte. Nachher weigerte 'sie sich, daS Geld herauSzu geben. ' - Er ließ sie verhaften. Vorgestern Abend besuchte er. sie im Gefängniß, tröstete sie und. kaufte ihr ein Abend-l brot. BuSkirk ließ. Käthchen unter diesen Umständen gehen, da die ganze Geschichte wohl auf einem beiderseiti gen Mißverständnis beruhe und Beide doch von dem Gelde GuteS gehabt hatten, v'. -. Charles Burke und 3ohn 'Barrett hatten den ' farbigen . Barbier David Jordan vor seinem Geschäft angegrif fen und geschlagen. Jordan wünschte keinen Streit mit ihnen und ging hin ein. AlSm sie ih aber, auch hierhin folgten, und sogar durch Ausziehen der Röcke, Anstalten zu einem regulären Fight" machten, da ward eS ihm doch ein venig zu bunt und mit kräftiger Faust warf er die beiden Lassen zu Bo den und dann kopfüber zur hin, auS.
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