Indiana Tribüne, Volume 16, Number 275, Indianapolis, Marion County, 23 June 1893 — Page 2
Jndinna Tribüne. Erscheint !5!iglich und Sonntngo.
Die tägliche Tribüne-koyrt durch den Träger CentS per Woche, die SonntagS.Tribüne- 5 EentS per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 55 Cent perMonat. Per Post ,ugrschickt tn Borzusbezahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind.. 23 Juni 1893 Deutsches Urtheil über den FraueneongreK in Chicago. Außer trockenen Berichten über die Verhandlungen selbst haben sich unsere sost keineswegs wortkargen Zeitungen über den Well.ongreß der Frauen in Chicago völlig ausgeschwiegen. Ein Stimmungsbild aus der Feder des ge wandten K - Korrespondenten der .Franks. Ztg." roird daher unseren L.sern willkommen sein. Derselbe schreibt u. A.: Ter WorlcTs Congress of Repräsentative Wornea", wie C3 officiell hieß, ist wohl die größte FrauenVersammlung, welche die Welt bisher noch gesehen hat. Daß die Frau die b-'ste Zuhörerin ist, weiß man schon längst. Auch die Zuhörerinnen des Kongresses haben eS bewiesen. Minder bekannt sind die Eigenschaften, welche die Frau als Präsident und als Red ner zeigt. Sie darin zu beobachten, hatte man auf dem Congreß reichlich Gelegenheit. Die Damen vom Comite saßen auf der Tribüne, zumeist in reiche Roben gekleidet, mitten unter ihnen die Präsidentin. Auf die Parlaments spiclerei verstehen sie sich wie nur ir gend ein Mann. Da wurde die Sitzung eröffnet, Mit' theilungen gemacht, zur Tagesordnung übergegangen, das Wort ertheilt, die Rededauer nach Minuten regulirt. das Haus in Ordnung gehalten, zur Ruhe verwiesen, und wie die sonstigen parla mentarischen Scherze heißen mögen. Die Präsidentinnen haben sich bewährt, aber freilich hatten sie es nkcht mit stürmischen Sitzungen zu thun. Wie eine Präsidentin einen parlamentarischen Skandal beherrschen würde, ist eine Frage, über ' welche man nur Vermuthungen äußern kann. Sie würde es jedenfalls schwerer haben als ein Präsident. Denn dieser kann im äußersten Fall, wenn seine Stimme und die Glocke (hier war statt dieser ein Hammer in Gebrauch) versagen, durch Aussetzen ftines Hutes demonstriren. Diese ultimo ratio wäre den Präsiden tinnen verschlossen. Denn die Damen präsidiren immer mit dem Hut auf dem ttopf, und wenn sie auch daarhäuptig amtirten, würde doch das Hutaufsetzen, außer einem Spiegel, noch mehr Zeit und Rüde erfordern, als man in einem solchen Augenblick haben kann. ie Zuhörerinne glichen den Täub- , chen, insofern wenigstens, als sie durch ihr fortwährendes Kommen und Gehen sen Sitzungssälen eine gewisse Aehn lichkeit mit Taubenschlägen gaben. Die :inzigen Män?r, welche an . dem Fraucnkongreß mithelfen dursten, die Thürhüter, hatten Mühe, ihre Amts Pflicht zu erfüllen und die Thüren während der Reden geschlossen zu halten. ' Oft mußten allzu galante Thürhüter, welch: die Damen zur ungelegensten Zeit durchließen, von den gestrengen Präsidentinnen an ihre Pflicht erinnert werden und ich selbst habe gesehen, wie :ine Präsidentin mit den stolzen Wo? ten .da; kann kein Mann, das kann nur eine Frau machen- von ihrem er habenen Platz auf die Thüre zuging, um dort mit eigener Hand und eigenem Mund Ordnung zu schaffen. So couragirt und ungenirt wie die Präsidentinnen zeigten sich auch die Rednerinnen. Was man mit dem Ausdruck blöde im Sinne von scheu dezeichnet, ist oft genug der Fehler ZNentllch sprechender Männer, bei . öffentlich sprechenden Frauen auf dem Zongreß wenigstens war es absolut nicht zu bemerken. Eme gewlile neroöse Spannung war höchstens in dem Moment zu bemerken, wo sie sich aus löste, wo die Rednerin, nach Beend! zung ihres VortragS sich erleichtert, beglückt auf ihren Sitz warf. Aber während der Rede wurde die Nervosität, wenn sie überhaupt da war, geschickt versteckt. Manche, wohl die nervösesten Damen schnen förmlich lhre Vvrträge laut in die Versammlung hinein, wie sie Kinder in der Schule ihre Lection aussagen. Die Meisten aber bewie'en, während sie sprachen oder ihr Manu script vorlasen, eine gewisse GeisteZge zenuzrt, der selbst das Kokettiren wäh rend der Rede möglich gewesen wäre, wenn sich würdige Objecte dcfür im Zuschauerraum befunden hätten. Dir weibliche Stimme ist penetranter als die des Mannes. Mancher Mann vermag mit seiner Stimme den großen Raum nicht zu beherrschen, wennauch volle Ruhe bewahrt wird. Äne solche nervöse Erschlaffung der Stimme konnte man bei den Congrekdamen nicht be merken. Ihre Stimmen klangen frisch und waren vernehmlich, so lange es ruhig blieb. Ten Lärm zu durchörin zen. schienen aber ihre scharfen, dünnen Organe weniger fähig, als die breiteren und tieferen der Männer. Wenn ein ara! die Frauen gleiche Rechte mit uns zenießen, werden wir sie wohl in unfe ren gemeinsamen Berathungen über schreien müssen, wenn wir sie nicht mehr überzeugen können. Ein sehr interessante? Kapitel in :inem künftigen System der Rhetorik würde, scheint mir. das Thema von der Zestikulation bilden. Die weibliche Kleidung und die besonders schmale Irenze, welche beim GettuZ der Frau saS Erhabene vom Lächerlichen trennt, ehmen den Rednerinnen viele Ehag :en, die den gestikulirenden Männern zegeben sind. Man erzählt von einem großen Redner, der immer die Auf merlfamkeit seiner Zuhörer sich er zwang, indem er sich den' Rock auf " knöpfte und dann ihre Begeisterung weckte, indem er an einer andercn Stelle der Rede mit fest entschlossener Hand den Rock wieoer zuknöpfte. -Wie könnte eine Frau auf der Tribüne fii fci
JSae aus und zuknöpfen! Man kennt Redner, die mit der rechten Hand in
der Hosentasche sehr gute Podiumsig'ur ' machen. Man stelle sich nun eine Frau vor. die beim Reden die Hand an jener Stelle verbirgt, an der die Damen heute ihre einzige Tasche haben. Von j den Westen, und Saccotaschen. die der Mann eventuell zur Verbergung seiner Hände benützen kann, will ich gar nicht sprechen. Mancher Redner halt die linke Hand am Ausschnitt Kcö Rock.'ra qenS, mancher verbirgt die halbe rechte M . M-A m W m. . sVJ , zmllqen den scnopsen des 'ocrs. ?imc würde eine Frau aussehen, die ähnliche Handgriffe versuchen würde! Der Aermel des männlichen Gewandes hat einen Faltenwurf, der die Bewegungen der Arme unterstützt, in ihrer suggestl ven Wirkung verstärkt und ästhetisch verschönt. Die modernen eng anliegen den Aermel der Damen lassen nur ein fache, kurze Armbewegungen zu. Der Mann -kann mit dem Fuß die Rede unterftützen,mdem er einen Schritt vor und zurückgeht. Bei der Frau sieht man die Füße nicht, und solche kurze Bewegungen Mit den Fußen würden bei emer Frau lächerlich wirken. Die Damen auf dem Congreß qestikulirten fast gar nicht. Entweder hielten sie das Manuskript . in den Händen, oder ließen, wenn sie frel sprachen, die lmke Hand am Rücken, liegen, die reckte frei an der Seite herabhängen. Einige, wie MrS. Palmer. versuchten während der Rede ein FScherspiel zu arrangiren. DaS vakt im vertrauten kleinen reiS. sieht aber auf der ernsten Tribüne ganz deplacirt aus. 'Bedeutend, tief, leidenschaftlich, be geisternd, hinreißend, hat wohl kaum eine von den Frauen auf dem Congreß gesprochen. Ihre besten Reden waren hübsche Causerien, manche sogar recht witzig, wobei übrigens d.'r Situations witz und ein wenig auch der Wortwitz vorherrschten. Auffallend war der Mangel einer Opposition, einer beleb' ten DiScussion im eigentlichen Sinne. Jede Dame trug ihre Ansichten vor, Meinungsdifferenzen waren genug da, aber sie blieben zumeist latent. In Männerversammlungen, selbst auf wissenschaftlichen Congressen zünf tiger Gelehrter, gibt eS mehr offenen Widerspruch, -mehr Debatte, mehr in nereS Leben,' mehr Gedanken Aus tausch", mehr UeberredungS, Ueber zeugungSsucht. Man mag das auf die Autokratie der Männer zurückführen und den Congreßdamen'das Compli ment der Toleranz machen. Mir scheint hier aber mehr als eine Tun vorzuliegen: nämlich eme Roth. Die sichere Logik der Frauen ist rühmt. ' Man weiß aber, daß sie in tuitiv ist. Die Logik der Münne: ist mehr reflektirt, weniger, rasch am Ziel, leichter auf Jrrwege'zu bringen, aber interessanter, jeu d'esprit. Die Frauen haben Logik, die Männer haben Dia lektik. Diese, ich möchte sagen,' architektonische Kunst der geschlossenen Be weisführung ist bisher den Männern wohl in höherem Grade eigen als den Frauen. Ich will damit nicht eine größere, nur eine anders geartete Be gabung der Männer meinen. Mit der Dialektik können wir die Lüge ebenso gut, ost noch glänzender vertreten als die Wahrheit,' mit der Dialektik haben wir" ich meine natürlich die ande ren Männer die Menschheit Jahr taufende lang an der Rase herum geführt, ihr die brillantesten, geistreichften und doch haltlosesten Fabeln eingeredet, mit jener Kunst haben un sere großen Prestigitateure des Wortes und des Gedankens ihre Mitwelt be herrscht und um ibre Menschenrechte betrogen, die weibliche Hälfte der Welt nicht am Wenigsten und nicht am Kür zeften. Vielleicht hat dieses geistige Re gime ein Ende mit dem Moment, wo die Frau in das össentllche Leben eintritt. Als der Niagar trocken war. Ohne Zweifel . läßt der Niagarafaü in der Entfaltung seiner ungeheuren Wassermassen alles Aehnliche in der Welt weit hinter sich, und von den Millionen' Sommer-AuSflüglern, die sich in seinen Anblick vertiefen, dürflen nicht V'ele glauben, daß dieser Wasser körper je in absehbarer Zukunst in RichtS' vergehen werde, oder gar, daß dies schon einmal der Fall gewesen sei.' Und doch ist Letzteres eine geschicht liche Thatsache. Allerdings war die Erscheinung nur eine vorübergehende, aber sie war desto bemerkenswecther. Erst jüngst wurde von einem der wen! gen noch vorhandenen Augenzeugen darüber erzählt: Das denkwürdige Ereigniß, das schon von Vielen in Frage gezogen worden ist, fand am 31. März 1840 statt. Die Wasser wichen zurück, und öaS Fluß bett oberhalb der Fäiie war dem Auge vollständig bloßgelegt. , Ich hatte' damals eine kleine Getreidemühle an den Stromschnellen oberhalb der Fälle. Am besagten Morgen gegen 5 Uhr klopfte mein Müller an meine Schlafzimmer Thüre und rief mir zu, es sei kein Was ser im Mühlengerinne und auch keines in dem großen Fluß außerhalb. Hocherstaunt, oser viclinehc noch ungläubig, eilte ich hinaus; da lag der Wasserweg. an dessen Ufern ich vor 34 Jahren das Licht der Welt erblickt hatte, zum ersten Male fast vollständig trocken vor mir. Nach einem hastigen Frühstück ging ich mit meiner jüngsten Tochter etwa dreiviertel Meilen weit nach dem Kata ract selbst: es lief so wenig Wasser über den Abhang, daß wir uns, mit einer starken Stange versehen, vom Table Rock" aus zu Fuß . ganz nahe an den Rand des Abhanges begaben, etwa ein Drittel des Weges nach Woat Island zu, aus der amerikanl'chen Seite. Meine Tochter stieß die Stange in eine FelZriße ein und band ihr Taschentuch an der Spitzender Stange fesd.' Ich blickte flußabwärts unterhalb der Fälle und fand das Wasser so überaus flach, daß riesige zackige gelsfpitzen empor ragten und einen zrausig'malerifchen Anblick boten. ES schauderte mir bü dem Gedanken, das ich je über diese Felsspitzen in. einem kleinen Boot-hin weggefahren war. Nach Hause zurück gekehrt, fuhren wir ir unserem Gefährt von dem kanadischen Gestade aus etwa eine halbe Meile oberhalb der Fälle, und weit in das Flußbett binaus.
Gerne hUte tcy auch freund? denacyrichtigt; aber ich fürchtete, bis wir zu rüäkümen, würde es mit dem wunder vollen Schauspiel aus sein. . Am ande ren Tag aber sprach Jedermann von dem seltsamen Ereigniß. Ich erkläre mir Die Sache folgender maßen: Dtt Wind: hatten über den Eriesee dahin geweht, der nur etwa 80 Fnß tief ist, und hatten einen großen Theil des Wassers über die Fälle getrie
ben; dann schlug plötzlich der Wind um ! wehte die verhältnismäßig sehr geringe Wassermenge wieder nachdem westlichen Theil des Sees; alsdann staute sich das Eis auf dem See, welches durch die heftiacn Winde aufaebochen worden war. in dem Fluß zwischen Buffalo und der kanadischen Seite und bildete einen Damm, welcher die Gewässer des Erie sees einen ganzen Tag lang zurück dielt. 2ou 4aUde. as größte Herz hat der .iröttländise Wal'isch. eS mißt einen Bieter im Durchmesser. Alle acht Jahre werden einmal sämmtliche Schlösser der Post lacke der Ver. Staaten der Sicherheit wegen gewech'elt. Der amerikanische Gene raltonsul John M. Crawford in Pe tcrsburg ist mit der Uebersetzung emeS für die Chicagoer Ausstellung bestimm ten Werkes über Rußlands Handel und Industrie belchästlgt. - Im Ganz en 3560 Fabriken befinden sich in dem 260.000 Einwoh ner zählenden Milwaukee. Das in diesen Etablissement angelegte Kapital betrügt L23.967.400, die jährlich Produktion beläust sich aus $145,294,600. An Löhnen wurden in den Fabriken MilmaukeeS im Jahre 828,. 967,400 an 53,873 Beamte und Ar beiter ausgezahlt. Die älteste Stadt d er C'de scheint Damaskus, jetzt Scham genannt, zu sein. Ihrer geschieht schon als solcher Erwähnung im 1. Buche Mos. Kap. 15, und zwar in Verbindung mit Abraham, dessen Ge Hilfe ein Eingeborener derselben gewe sen sein soll (Kap. 15, B. 2). Die Stadt, das .Haupt Syriens" oder das .Auge des Ostens-, hat durch die gar tengleiche Umgebung eine so reizende Lage, daß Mahommed, als er nach ei ner Wanderung durch die trostlose syrijche Wüste Damaskus erblickte, um kehrte, indem er sagte: In daS Pa radies darf der Mensch nur -einmal eintreten!" Da er einst auf sein Verweilen im himmlischen Paradies hoffte, wollte er sich den Zutritt zu die sem nicht durch das Betreten eines irdi schen Paradie.es verscherzen. Die Insekten stellen Spin nen, Käfern und Raupen nach, tödten aber das erjagte Wilv nicht sofort, son d?rn sie lähmen es nur, schleppen eS so in ihre Höhlen und lassen eS dort so lange leben, bis sie für ihre Larven frifcheS Futter nöthig haben. Ist B. eine Raupe erbeutet, so erhält diese sechs bis neun Stiche, und zwar zwi schen jedes Körpersegment einen. Diese Stiche werden aber nicht in's Blinde hinein in den Körper der Raupe ge than, sondern die Räuberin weiß mit anatomischer Sicherheit diejenigen Stel lenzu treffen, deren Durchbohrung keine tödtliche Wirkung zur Folge hat, die vielmehr nur der Raupe die Kraft zum Widerstande nehmen und sie zur Flucht untauglich machen. Erst wenn oas Opfer in dieser Weise gelähmt und betäubt ist, wird es in die Höhle geschleppt und dgrt so lange ledend auf bewahrt, bis die junge-Brut Nahrung bedarf, die ihr dann stets frisch gereicht werden kann. .Schier dreißigJahre bin ich alt, hab' manch.' Sturm erlebt", konnte der bei Abraham & Strauy an Fulton Str. in Brooklun angestellte Floorwalker" Joseph Redd? von sich singen, als er eines ages im Januar dieses JahreZ in elegantester Toilette sich nach dem Hause des vierzig Jahre alten Fräulein Elizabeth Callahan be gab, um sie um ihre Hand zu bitten. Als er nach einigen Stunden da? ele gante BrannsteinhauS der Schwestern Callahan an Washington,naheDeKalb Avenue, verließ, strahlte Siegessreude aus seinen Mienen, denn ihm war der große Wurf gelungen, er hatte das Jawort der Dame feines Herzens erhal ten und damit die glänzende Aussicht auf den Mitbesitz ihres L100.000 be tragenden Vermögens. Reddu ist ein schöner Mann, dessen Gesicht ein stets nach der neuesten Mode gestutzter dunk ler Vollbart umrahmt. Er hatte stets ein besonderes Gewicht auf elegante Kleidung gelegt, die seine stattliche Fi gur in vortheilhafter Weise hervortre ten ließ. Wann er die Bekanntschaft des Fräuleins Elizabeth Callahan ge macht hat, ist nicht genau bekannt. Thatsache aber ist, daß tfrl. Callahan das elegante Geschästslokal von Abra ham & Strauß sehr häufig besuchte und namentlich dem Verkaussstande" ihre Ausmerklamkett zuwandte, über welchen Joseph Reddy die - Aufsicht führte. Bald nach jenem denkwürdi gen Tage im Januar, als Joseph das Haus an Washington nahe DeKalb Avenue als glücklicher Bräutigam ver ließ, begann Frl. Cabahan auch an dere Waaren einzukaufen, als Seiden bänder und Spitzen, wie sie es früher gethan hatte. E.n hocheleganter Trouf seau ist eS, den Frl. Elizabeth Cq'llahan sich zulegte, und bald wurde bekannt, daß Jofevh Reddy oer Glückliche sei, dem die Dame ihr Herz und den Mit genuß ihres Vermögens zugewandt hatte. Am 7. Juni fübrte er Frl. Elizabeth Callahan an den Traualtar und trat eine Hochzeitsreise an. Ob er später seine Stellung' beibehalten wird, ist noch nicht hekannt. In den Waldlandschafte'n von TeraS gibt eS viele Tausende von Wallnußbäumen und Eichen, und die dortigen Ansiedler benutzen den. reichen Ertrag dieser Bäume an Früchten, um große Heerden von Schweinen zu hal ten, die sich in den Waldungen ihre Mast selb suchen. "Die Schwejne bleiben das ganze Jahr über im Freuch und entfernen sich ot mehrere Meilen ppn den Besitzungen ihrer Cigenthü er, welche nur dafür sorgen, die ülte ren mit Zeichen zu Kit iuss 5-,". m ren mit Zeichen zuversehen, während elbö bei 5en Ulteu
bleiben, le gefährlichsten Feinde der Ferkel sind aber die Coyotes oder ame rikanischen Wölfe, welche ' stets einen großen Theil derselben rauben und der Sau nur zwei bis drei lassen, so viel als' sie gerade' beschützen kann. Die
Eigenthümer können leider diese Wolfs vlaae nicht ausrotten. Nur in der '
Nähe der Besitzungen stellen sie eiserne 'und über das Vermögen des Juweliers Fallen auf oder schießen die Wölfe auf .Paul rank wurde der ConcurZ eröff dem Anstand? weg. Einer jener An ' net. Der Möbelhändler Leo Cobn von siedle? erzählte mir Folgendes: Ich Stettin, welcher im October 1d92 seihatte einen großen Wolf in der ner Geliebten, der Köchin Emilie Voll Falle gefangen, todtgeschossen und mann zu Berlin, ei.'.e vergiftete Torte schleppte ihn nach' dem Hofe, 'zusandie, durch deren Genuß zwei an um ihm das Fell abzuziehen. In dere Personen erkrankten, ist vom Ber der Nähe des -Platzes hatten unter linerSchwurgericht w-gen Mordversuchs einem Wetterdache zwei Mutterschmeine ' zu achtjährigem Zuchthaus verurtheilt mit den Jungen, die sie vor der Ge- j worden. f In Belgard Rentier Juftäßigkeit der wilden Bestien zu retten liuS Domann. vermocht, ihr Lager. Eine der Sauen ' i n , PJAWami . stni.
iniipii wii ivytvii v nviiivi Kfusrt irXfr MllAlf rtvn ItUt ben, sie kam heran und betrachtete einige Augenblicke das Thier; ihren Feind erkennend stürzte sie s,ch zcrmg ! schnaubend auf denselben, packte ihn mit den Zähnen am Rücken und schüt telte ihn ad, wie ein Hund ein Kanin - chen oder eine Ratte abzuschütteln pflegt, dann stampste sie mit den Vor derfüßen am ihn herum und suchte ihn in Stucke zu reißen. Nach einer Weile, als sie durch diese wütenden Angriffe erschöpft schien, trabte sie nach dem Lagerplatz zurück und holte alle anderen Schweine, die Alte und die Jungen die zweite Alte begann nun ihrerseits das Abschütteln, die Jungen trampel ten und zausten an dem todten Wolfe herum, aue, an tcynauveno. -itt Angriffe setzten sie den ganzen Tag lang fort, bis der Kadaver so zugerichtet war. daß an ein Fellabziehen nicht me''r qcdacht werden konnte. k y. U u i u ic vreoylerraner. Kirchen in den Ver. Staaten wurden im letzten Jahre üb Sl4,000,000 ge lammen. S cvo n 116 Jahre nach de; Entdeckung Amerikas wurden die ersten Glasfabriken in den iiordamerikanischen Colonien errichtet. - ?lnMuncie. Ind.. batdie f,r - Tage folgender Vorfall großes Auf i Vi v w v r w! l"aa'U sehen erregt. Die l8jährige Leonore Priest, Tochter eines hochangejehenen deutschen Bürgers, starb an den Fol gen einer sträflichen Operation, welche, wie sie aus ihrem Sterbebett gestand, Dr. A. K. Schiedler, ein bisher sich des besten RufeS und einer auSgezeich neten PranS erfreuender Arzt, auf dem Gewissen haben soll. Frank Da vis, ein Sohn des sehr reichen Ge schäftsmanneS Samuel Davis. ge stände daß er die junge Dame ver führt nnd sie dann, um ihre Schande zu verdecken, zu Dr. Schiedlcr gebracht habe. DaviS hat sich der Verhaftung durch die Flucht entzogen Dr. Schiedler stellte Bürgschaft. DaS bcdauerns. werthe Mädchen verschwand am 13. Mai auS seiner elterlichcn Wohnung j und am 19. Mal fanden die Angehört' gen sie früh Morgen? ohnmächtig vor der HauSthüre liegen. Sie war iv der Nacht, als sich herausstellte, daß si, nicht mit dem Leben ?-2vonkommer konnte, insgeheim : :::$!s ge schaff? worden. - D,uise)toeamasrlchten. Provinz Brandenburg. Der Besitzer des Rittergutes Cossar. Ba:on v. Kottwitz. Jn LandSderg a. W. Buchhändler und Schriftsteller Frifc Vogler. Der Konditoreibesitzer Blauert in Landsberg a.' W. hat sich erhingt. Als d.'r in Lübben stationirte Gendarm Hergost Abends von einem Dienstrit! heimkam und vom Pferde steigen wollte, glitt infolge des am Steigbügel cugesetzten EiseS der Fuß aus und in den Bügel hinein. DaS Pferd, dadurch scheu gemacht, ging durch und schleppte seinen Reiter nach sich und erst in dem eine Stunde ent lernten Bibersdorf gelang eS, das ra send gewordene Thier zum Stehen zu bringen. Hergost hing als lebloser Körper an dem Bügel. In dem Dorfe Parstein wurde Sonntags während der Predigt der Pastor Wöller vom Schlag fluß tödtlich getroffen. Der Schul candidat August Hartmann von Reetz ist von der Strafkammer in Stargard, weil, er in 9 Fällen mit Schulkindern unter 14 Jahren unzüchtige Handlun gen vorgenommen hatte, zu 4 Jahren Ge üngniß verurtheilt worden, Provinz Ost preu ben. Ein auf dem Gehöft des Gutsbesitzers Beyer in Drucktehnen ausgebrochenes Schadenfeuer hat fünf Gebäude total eingeäschert. Ein alter Mann, eine Frau und zwei Kinder, welche in ihren Betten vom Feuer überrascht worden waren, sind in den Flammen umge kommen. t In Lack Schloslermeistcr PiekarSki im Alter von 93 Jahren. - In seinem Schlafzimmer erschoß sich in Gegenwart seiner Frau der Apotheker Thieß auö Proftken. Drei Polanger Fischer waren mit ihrem Boot nach Nimmersatt gekommen. Nachmittags verließen sie Nimmersatt. Sie scheinen leichtsinnig mit ihrem Fahrzeug umge gangen zu sein; es kenterte, obwohl nur wenig Seegang war. unweit des Stran des, und alle drei Insassen fanden ihrenTod in den Wellen. Im Kirch dorse Sonnenborn entstand nach einer Kontrolversammlung eine große Schlä gerei, bei welcher die Gendarmen blank zogen. Ein Mann blieb todt auf dem Platze: her Gemeindevorsteher und der Gßftwirjh sind schwer, mehrere andere Personen seicht verwundet.' ProvinzWestpreußen. In Schloppe -Forstkasseri'RendZM und AmtLanwalt Pokraut - f In Schwetz Polizeiwachtmeister Wernicke. Tolkemit wurde von einem furchtbaren Brandunglück heimgesucht. 35 Häuser, meistens Scheunen und Wirthschastsgebäude, wurden eingeäschert. Als vermuthlicher Brandstifter, wurde der Töpfer Ewert in Hast genommen. Maler Strabel in Tuchel wurne. währender auf der Leiter stehend ein Firmenschild malte, von einem durch gehenden Fuhrwerk umgerissen, wobei er so schniere.Verletzungen erlitt,' daß sein Tod eintrat. - - Provinz Pörnmern. - i Der lanaiährlae.Jendant der Pro.
vinzial-Haukasse, Nessenlus in Stet . 7n C.dhöblen in der Umgegend und tin. t Ferner der Lehrer a. D. Theo ! unternahm von hie? aus seine umfangdor Mack, der Kaufmann Heinrich , reichen nächtlichen Raubzüge, ohne daß Lindner und der Kaufmann Anton c den Bebörden gelang, seiner habhaft
Hubert Pappers. Ueber daS Vermö i gen des Kaufmanns Mar Cohn, früher rv . , , , r . . 1 Mitinhaber des Strumpsmaarrn und Tricotagen-Geschafts M. Cohn & Co., "'" 1 V ' st e i n. f In Schleswig der als Hauptbe Öderer des Thierschukes bekannte Schriftsteller Willibald Wulff. Die ' Errichtung eines Freihafengebietes für . Altona ist von maßgebender Stelle ge nchmigt worden. Der Hafen soll auf ' :er Strecke von der Grenze bei St. Pauli bis zum Fischerplatz angelegt werden und wird einschließlich der .Fischhalle 1,691,000 Mark kosten, die . vermuthlich den, FonoS für Zollan ' schlußbauten entnommen werden, von dem noch 7,800,000 Mark zur Verfü gung stehen. Um den Fischerei ' Kämpfern, welche jetzt an der Außen ' seite der Schlengel anlegen. Liegeplätze zu schassen, soll aus der ganzen Strecke eine Kaimauer hergestellt werden, an welcher die Dampfer bei jedem Wasser stände anlegen können. f der Rechtsanwalt Justizrath Schröder in Altona. Weacn Untericklaauna von Devot ' Idern in Höhe von mehr als 9'0.000 Mark ilt in Altona der bekannte Ban kier Christian Stapelseldt verhastet worden. Große Sensation verur sachte daselbst die Verhaftung des Di rectors eines Detectivbureaus, Swia tcck, Herausgeber der Zeitung Detec "d". Der Verhaftete soll sein Organ Zu Erpressungszwecken benutzt haben. i zL m rr r Außerdem , oll er sich ebenso wie acht I mit Vnm tirfinttt nrfrmri rtrnfi Itll tf l w T-7 g)WVV Cautionsfchwindel zu ' Schulden haben kommen lassen. Vor dem Schwur gerichte in Altona wurde der Proceß gegen den, Bauunternehmer Gerlach, dessen Frau, Schmiegereltern und Schwager verhandelt, deren Verhaf tung vor etwa einem halben Jahre so großes Aufsehen verursacht hat. Ger lach, der anscheinend in den glänzend sten Umständen lebte, war durch die ungünstigen Bauveryältnissein Schwie rigkeiten gerathen; sein ganzes VerMö gen, das vor einigen Jahren noch über eme halbe Million betrug, ist in Folge verfehlter Spekulationen verloren ge gangen, und da. der Angeklagte schließ lich noch dieHilfe vonWvcherern in An spruch genommen hatte, so mußte er im Sommer vorigen JahreS seine Zahlun gen einstellen. Nach der Eröffnung des Conkuises stellte sich heraus, daß Gerlach keine Bücher geführt, einen übermäßigen Aufwand getrieben und anscheinend Werthpapiere', Gelder. Silbergegenstünde, Mobilien u. s. w. bei Seite geschasst hatte, wobei ihm seine Frau und Verwandten behilflich gewe sen sein 'ollen. Das Schwurgericht erkannte br aber nur des einfachen Bankerotte schuldig und verurtheilte ihn zu 9. Monaten Gesängniß. von denen die 5 Monate Unlersuchungshaft abgerechnet werden; die Verwandten wurden sämmtlich freige'prochen. t In AriiiZ Bürgermeister P. H. Petersen. f In Flensburg der Ober-Zoll-Jnspektor a. D. - Justizrath v. Lutzau. - - ' -. . Provinz Schlesien. - . Der Rentier Karl Hurig in Jauer, 27 Jahre lang Stadtverordneter und Mitglied verschiedener städtische? Depu tationen. feierte sein 50jährigeS Bür gerjubiläum. Gutsbesitzer Oswald Adler aus Weigelsdorf wurde wegen verschiedener Verbrechen gegen die Sitt lichkeit,. die er in seiner früheren Stel lung als'Schllllehler in Lampersdorf, Kr. Neumartt, an schulpflichtigen Mädchen und einmal, sogar gn einem Mündel begangen hatte, zu sechs Iahren Zuchthaus vcrurtheilt. In Liegnitz Statious Einnehmer Hngo Jaite. Buchnaller Rich.' Wagner. Frau Oberlandesgerichtsräthin a. D.,RittergUtbesitzerswittwe Emilie von Dallwitz, Renner Herm. Will.enberg. Rent ner Bernh. Graf zu Donau,' Zugfüh. rer,a. D. Auq. Pohris, Försierswlttwi Johanna Melzer, Bäckermeister Joh. Remelöt. Rentier Joh. Helbig in Löwenberg feierte sein 50jähriges Bür ger-Judiläum. In Regensdorf ist die Wittwe Elger in ihrer Wohnung er mordet und beraubt worden. In Korschlitz liefen im Gehöft des Erb fcholtiseibesitzerS Züchner mehrere Fohlen frei herum. Die junge Frqu ye Besitzers, welche über den Hof ging, wurde von einem derselben derartig angerannt, daß sie. hinstürzte und sich de.z Kopf zertrümmerte. Der Tod trat augenblicklich ein. In Brodtlowitz. brannten sämmtliche Gebäude . der Heideschänke nieder. Die AUSzüglerm Pfitzner kam in den Flammen um. Eine große Feuersbrunst äscherte in Gollawietz bei Neu-Berun zehn Wohn Häuser und sieben Scheunen ein. Viele Familien sind obdachlos und ihrer sämmtlichen Habe beraubt. . Ein Kind fand in den Flammen seinen Tod. Provinz Posen. Wegen. MelneidZ wurde d.er-Maurer Schoepe von'Posen zu. fahren,' unh d wegen - Aerteltung vazu der 'anoels mann Jsidor Aerlirskr. ebenfalls zu .ff Jahren Zuchthaus verurtheilt, Die Hebamme NamroNi in Kania soytj ihres Amtes entseht werden, wett sie sich Fahrlässigkeiten hatte zu Schulden kam men, lasten. .Da. dieselben auch noch ein aericktlickeS Nacksviel nack lick io.i gen. so wußte sich-die Hebamme der irdischen Gerechtigkeit zu entziehen in. w. ' 1.. ' ' . ' ' ' ucui ic nuiuuiuucc cinuugrn.- T VlZ sj ä r 1t . I TV Wittwe Elisabeth Smettala in Alt Kröbenim Alter von 103 Jahren. Der Aäuderdaudtmann" Wamrnniak (,ÄUUüciva"' vUlvrzlNtUi arf tYm'nn4 Gh&MhuU i MUNg naq tem uaztyaule m ron uroe az aio ich uns unler uarier e. . .. 1 7 - " ' ihn nthrruht. M nnk Rx .Tfcft frii
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werden. Endlich sagte ihn ein Gen darm, und als W. diesem zu entrinnen f.. fi. l .:.it. w
suchte, qab derselbe Feuer und machte ihn durch einen Revolverschuß kämpfunsähiq. Das von der AnsiedelungS Commission mit Ansiedlern besetzte Rit tergut Czemojewo ist in eine Landgemeinde umgewandelt morden und ha' den Namen griedrichshöh.erhalten. Provinz Sachsen. f Der Profeffor der Staatswissen schalten Dr. Hugo Eisenhardt in Halle. Die Wittwe Barth in Halle wurde auf einem Grabe des NorbsriedhofeS schwer erkrankt aufgefunden und starb bald nach ihrer Ueberführung in die Klinik. Sie hatte, um ihrem Leben ein Ende zu machen. Schwefelsäure ge trunken. Auf der Rudelsburg ist jetzt als Erinnerungszeichen für Franz Kugler, den Dichter deS Liede? An der Saale Hellem Strande", das Medaillon Portrait des Dichters an jenem Fenster der Burgruine angebracht worden, an welchem Kugler, entzückt von dem Herr lichen Blick auf das Saalethal, daS Lied niederschrieb. In Merseburg wird jetzt auf Beschluß des Landtages die dritte Irrenanstalt für Idioten erbaut, die Ende 1894 fertiggestellt sein soll. Zum Director ist Herr Dr. Alt er nannt. - - f In Nordhausen der Stadt archivar und Vorsitzende des Geschichts Vereins Paul Oswald. f Jm KreiS dorse Wernroda der Hauptmann a. D. v. Klatte, Mitglied der preußischen Landes und der sächsischen Provinzial synode, sowie der hervorragendsten landmirthschastlichen Körperschaften Preußens und Deutschlands. Dem Reformator Justus Jonas. dem Mit arbeite? Luther'S, soll in Wernroda in seiner Vaterstadt ein Denkmal gesetzt werden. Der Bahnwärter Krug auö Wolfleben wurde auf dem Bahnhof überfahren und auf der Stelle ge 'ödtet. - .Provinz Hannover. Viertausend Morgen Haide sind in der Umgegend zwijchen Herstedt, Don a itll fhXs AfkAfknni Cftd 11(111 U4IU U(4JUH UUt VlUllllI 1LWl Herstedter Wald konnte nur mit grüß. i cm. ic. . v. cn c. f. ict xiuc voi uct -ocnuuiuug uciuuyn werden. V Provinz Westfalen. Das Kaiser Denkmal auf Hohen . sydurg, einem der schönsten Punkte Westfalens, soll nach dem Kosten anschlug des Professors Stier (Hanno der) 350,000 Mk. kosten. DaS Denk mal wird nunmehr bestimmt nach dem Stier'schen Entwürfe ausgeführt. Der Bau des großen Mittelthurms mit Ni sche zur Aufnahme des Reiterstandbil' V. f"Y f r.4 - Cir i - UC9 uu UU(( in wuii cuuiiiiiicii werden. Premlerlieutenant a. D Jlgner in KoSwig i. A.. Beamter der Weftfälisch-Anhaltischen Dynamitgesell. schaft. wurde in KoSwia verhaftet und unter militärischer Begleitung nach Minden überführt. - Seine in Berlin. v! v- . . e rt m. e n woynenoe rau rouroe eoensaas ieI genommen. In Nordkirchen Pfar. rer Theod. Laackhove, 1834 in Sassen x. - . c i rv ri . . r-r. cn oerg grooren. f Jiicqcio fr rerKarlMichalideS. i J.iPaderborn t v a rv. T-i oer Vauunrerneymer Jor.ann onzen. Rheinproviwz. In Düsseldorf der Geheime Ober, postrath Heinrich Alexander Friedrich, Oberpostdirektor a. D. Die Stadt verordneten in Elberfeld beschlossen den Bau eines neuen RathhauseS am. Neu markt. Die Kosten des Grunderwerbs betragen 1,600,000 M.. die Baukosten 900,000 Mark Während einer Kahnfahrt auf der Ruhr bei Hattingen verunglückte durch das Umschlagen deS Bootes der Regierungsassessor FriK Wolff von Elberseld. Wegen der an. scheinend lange fortgesetzten Betrüge reien durch Hinterziehung von Fahrgeld auf der Strecke HamburgKöln sind außer 17 Schassnern auch eine Anzahl
Viehhändler auS der Essener Gegeno. "&nb Mridlan Strverhaftet worden. DaS Preisgericht ertOtan traVe.
tur daS in den Rhemanlagen zu Koo'. lenz zu errichtende Kaiserin Augusts , Denkmal der Stadt erkannte einflim, 'nig. den 1. Preis dem Architekten Bruno Schmitz'Berlin, den 2. Preis dem ' Regierungsbaumeister Schotter ! Stuttaart. den 3. Breis dem Reaie. m . m - - M rungsdaumeifter Kothe.Posenzu. Der Architekt Ludwig Jahn.Charlottenburg f-c.v . , t ciuicn eine iuuciiuc xirrnjjiuna. Ja, daS istNedle! Das ist ein Ausdruck, deff das reifende Publikum gebraucht, menn eS i. . r cer er. . if. 4b p'bci Unb bitr äubturt läf sich gerade aus die Wisconsin Central r' ' . r. ine anwenoeu, oic zegr augemeln ais die Route von Chicago nach St. Paul,'
Minneapoliö, Ashland, Duluth und. ' " 1 .m 7 j allen Punkten hes Nordwestfns ange. TjH. QEE L0 Y sehen wird. Ihre zweimal täglich ab, . . - ?f w ' gehenden Züge und deren schöne Aus- No. IZ7 Massachusetts Avenue. stattung ste. eine unübertreffliche Ein? bt 2njähnqe srfah.ung.. ; ? 9 Jqhre in ricbtuna dar"'. .Eanton. Ehjna.Il Jahre in Dcleaa. Montana ). Vn, .. oii- .rx. f. und die Suren, uzelch? er vollhräckt. jeigen daö er Sie ist die einzige Linie, welche so- vriüglicherSritundWundrttist. $atmm wohl durchgehende Pullman- als auch für de Staat Jndiana. MSöiae P.kise. Be. Touristen - Schlafwagen von Chicago handelt alle sankhetten. zu den Punkten der Pacisic-KÜfte ohne Stunden vn v Uhr Morgens di, 8 Uhr Wagenwechsel laufen läßt. t tn '
Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. i 3aö. C. Pond, ' . Gen. Pass. und Ticket-Agent, - Chicago, 3ll. IrMMsr . Umgezogen. ' Er. ist hier um hier, zu . bleiben. ...rf.t,.k. a!.rl V.k , . . v . a ' ?gen5"7nVOkr.?'.' Mr.nucheei.e. ii niiwiiii - I Viur t Vi rite, jvang tt).i, nüch e unuuiiettcn. üi iut V(Viiu ic C7iuuuuivici(u i:u givtlitii stocr de Iran loa-, WH W. Washington Str., n2ft B Bwen,Merrill E'. für fünf Jahren ,r ausgezeichnet? Otfieen eingerichtet hat ,ür Vehandtungvonuge. Ohr.a,e m,d sai I .; Ul . ll . .L s ä . . ! nd die nfrrt,gung von rillen, künstlichen u ; g", und die Geradestkllung von echielaugen. so. ki die Operation nur (intfernuna de Star . ... .if r x , m r
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Höchste Achtung. 1d l n c I n n a t i . Om DlallSM. jßfrr C kvefterma schreibt : Ich kausil Paftor ftflmg' 5lerten.St4rfef für einen Fnund. welch schon seit 20 Jahre an ffallsucht litt und w2h nnd dieier Znt für allerlr Mittel ein kleines vermögen ausgab, um firnrt zu werden, leider aber ohne (Erfolg. S stnd nun S Monate, seit er mit letzterem Mittel an. fing, und der Erfolg übertraf alle Erwartung. WSh. rend er früher bii zu zehn füllen täglich hatte, hat er seitdem nicht mehr ali einen nnd zwar nur sehr schwachen in einem Monat qehabt. Wenn mir Jemand vor einem Jahr gesagt hätte, das; mein ffreund jetzt 10 zu sagen wiederhergestellt sein könnte, so würde ich es Sr unmöglich erklärt haben. Niemand freut sich de. ialb mehr öder dieie günstige Wendung, als ich. und wenn ,rgrnd Jemaud e verdient hochgeschätzt zn wer den. so ist e Pastor E. önia. denn durch nichts in dieser Welt kann da ausgewogen werden. waZ für otc iciocnoc irniqyeu u fitlljan, Frei ein werthvolle5 Buch sllr Nervenkidendund txat PrdbeFlasche zugesandt. An erhalten auch die Medin udilontt. - Diese Medin wurde teit dem Tinhtt lR7si tonn fii Hochw. Pastor König in Fort Wayne. Jnt. zuberettt und jetzt unter leiner Anweisung von der KOENIG MEDICINE CO.. 238 IXndolpli CniCAGO, ILL Stl f tol.r rrt C". 91.00 die Jl,che, 6 Flasch, für (5.00. groge i.7, o für P.oo. I Indianapolis in den deutschen Apotheke, von F. Will, an her. U West Washtngto, Vtr. und Ecke Süd Sa Str. und Lincoln Üavr DR. Jsaixn.tl2ZC5 nr3 Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. 194 Ost Michiga, Strafe, (Ecke Maffaämsetls Avenue.) Täglich von 24 Uhr. Sonntag? ausgenommen Dr. S agner, Office : Zlo. 60 Gsl Shio Str Osfick'Stunden : t a Uhr sruiittag. -Nhr Nachmittag. ohnung : Zcke Broadwah d Vl5o!Nt, Telephon im. C. C. GveutV. Deutscher Zahn-Azt No. S Nord Pennsylvania Str. l ? nrl tvf tif iini(tiiM j LW . i Dp. B N X 4 U t V V t - Veutscher Ärzt. Office und Wohnung: No. 77 Süd Ost Straße. Ecke Lincoln Lane. I Offtck'Ttunden : 8 bis 9 Uhr Borm. s bis Uhr Nachm. 7 bis s Uhr Abends. T-elevdsu U30. HDii CKH, No. 33 Ost Ohio Straße. epicujuunoiu . ivi ui oui uiuiua, i . L tl W mg , 1 V I- Cl)..-. . Zchmtttag uns i nUeiicB. komnlag v z 3 uqt 'JisiiDDuuajp. u. ( M ffirflrtlf yOU)VVVp Ort und Cdirurcr. No. 43 1adison Abenue, nahe Morris Str ' ' Sprechstunden: 7:S0-S UhrMorg?n5. l-SUb' aa.mtt.ag,. 7. Uhr veno-. Telephon 28. ä m j f. . . 3) t I. )ö 11 I) l C t, w Deutscher Arzt. Office und Woynu'ng: 337 Süd Del -wäre Straße Offlce'Srunden: d 9 Uhr orm.: i t Ufc Nachm.: 7 Uhr AdendS. Irlevh!. lUfa Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str Oiiicestndcn von ti Udr $iadjm. No. 425 Madison Avenue. El, den von I0-II Uhr Borm. Wohn:': l7 ?!.labam str. .EZeÄlrmontfti ?,l,ko - Office XfUpbon . , ai5oünun(, 9itQ. vr. niolia l. Keller, Office: I 1 1 1. ... OfficcTtunden : Z 2 ( 7 Telephon 907. . t a S ittUhrBorm. 4 Udr achm. v Uhr Abends. 5?cr o. .31. Müller. : .Slachfoiger on Gcge MSLer.' Tf & i I M 9 I H ? U ? w w Xt fertig , Seezetzte efchiebt zuderlöfflger. fchverftSdtger Wetfe. SudweS-kcke der C1 ' tt Te!evdon 870. tfbtnefäcber Tlrzt u ' YDnnbarzt : " ' Jno. A. Kutsch, Fabrikant nd HSadlert Vferdc Geschirren Satteln. Zngel, Peitschen, ämmv, BSrften ,c. Reparaturen erden gut u. prompt ausgeführt Ao. 263 Massachusetts Avenue. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! 'Crosa-eves a curedbr Dr. Barker in one minutc bj nevr improved tnj fkikn tW. rett iKprTcct i Ut 1 ipearue Schielaugen. Wie sie von Dr. Barker durch eine, neue, verbesserte schmerzlose Methode kurirt beiden 372 Fülle w Indianapolis geHeitt, von d.nen Sie sich persönlich überzeugen können WüK'
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