Indiana Tribüne, Volume 16, Number 274, Indianapolis, Marion County, 22 June 1893 — Page 2

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Jttdiana Tribiws. Erscheint LNglich und Sonntngs.

Die tZgliche .Tribüne" kostet durch den Träger Cents per Woche, die SonntagS..Trtbüne" 8 Cents per Woche. Beide zusammen 16 Cent oder 85 Cents perMonat. Per Post zugeschickt in Vor auSbezahlung K per Jahr. Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, 3nd.. 22 Juni 1893 (SpfCtaltrief.) von der Weltausstellungöstadt. Chicago, im Schwih'Juni.- Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt," kann man auch dem heiligen Rußland zur endlichen Eröffnung seiner Ausstellung im Jndustriepalast .zurufen. Witte rungs-Unbiloen auf der und Nordsee und noch verschiedenes Andere hatten den ohnehin nicht sehr behenden rufst Ichen Bren aufgehalten. Miter'Er öffnung der'russtschen Ausstellung ist nunmehr alles Nennenswertheim größten der AusftellungZpalSste glücklich vollendet, und mit Ausnahme des im glückseligen Brasilien im Ackerbauge däude ist überhaupt nichts von Spülung mehr unvollständig. Zu gleicher Zeit mit der ffeier eines der größten Tage aus dem amerikanischen Frei heitskampf, des Bunkerhill TageS. wurde die Ausstellung vom Zarenreiche festlich eröffnet. Das .Schwert von Bunkerhill" und die russische -ttnute ein seltsames Bild, doch nicht zum ersten Male vereint auftretend! Der Welt, ausstellungsplatz ist im Allgemeinen reich an Gegensätzen, die unmittelbar neben einander wohnen. Welcher Con traft z. B. zwischen dem weltflüchtigen stillen Columbuö-Klösterlein La Rabida und dem Pavillon des KanonenkönigS Krupp hart daneben! Das Aeußere der'russtschen Jndu ftrieauSstellung ist entschieden originell, wenigstens anders, als dasjenige aller übrigen. Einen merkwürdigen Eindruck macht die Faoade mit ihren Spißthürmchen, deren Charakter aber durch die Unmasse ornamentaler kleiner Bogenverschlingungen gänzlich über wunden ist. Der alte Bismarck hat einmal geäußert, die Nationen ließen stch ebensogut, wie die einzelnen Jndiviöuen. in männliche und weibliche eintheilen, und die russische sei eine ent schieden weibliche. Beim Anblick dieser Faade kann man lebhaft an jene Bismarafche Bemerkung erinnert werden. Das gegenüberliegende dänische Gehäuse unterscheidet sich von dem russischen, wie ein kecker, ungezogener, lebensprühender B.'ngel von einer 'elcgijih schwärmerischen, goldschnittlyrischen Jungfrau. Was nun den Inhalt dieser Aus 'ftellung Lktrift't, so bietet dieselbe manchcS Ueberraschende und gerade für unZ besonders Lehrreiche. Dies gilt vor Allem von. den russischen BaumwollTextilwaaren in ihren bezaubernden Farbtn. In dieser Industrie hat Ruß'land in den letzten paar Jahren wun derdare Fortschritte gemacht, und die vorliegende Ausstellung ist die erste Gelegenheit, 6 der sich diese ZZort schritte vor der .'großen Welt zeigen! Zm Jahre 188 t noch betrug das Hejammtproduct der russischen Baum m o l l z u ch t nur sieben Pud, also etwa 35 Pfund; und sein gesammter Ver brauch an Baumwolle belief sich auf sieben Millionen Pud, welche zum größten Theil auS den Ver. Staaten bezogen wurden. Im nächsten Jahre erzeugte Rußland 300 Pud Baumwolle, 1637 waren es bereits eine Million Pud, 1839 schon zwei Millionen, und .189! (weiter gehen die statistischen Be- ' richte nicht) die erstaunliche Quantität von 35 Millionen Pud. Rußland ist auf dem besten Wege, in dieser Beziehung industriell völlig unabhängig zu werden. Trotzdem auch sein"Aaumwollbedarf ganz gewaltig gestiegen ist. dürfte es in wenigen Iahren nicht nur gar keiner Einfuhr dieser Artikel mehr bedürfen, sondern auch noch eine beträchtliche Quantität davon ausführen können. Die amerikanischen und engliichen Baumwoll.Jnteressenten können äCJ an dieser Ausstellung keine besondere Freude haben. Sehr dankbar erweift sich die Baumwollzucht na mentlich im mittleren Theil von Rus-sisch-Asien, dessen BaumwollErtrag im vorigen Jahre sich auch durch die Qualität ganz besonders auszeichnete. Betreffs derVerarbeitung dieser Baummolle aber ist hervorzuheben, daß die russischen Tertilwaaren den amerikanischen bei Weitem überlegen sind. Davon legen die Schaukästen in dieser Ausstellung, die sich wie Blumenbeete ausnehmen, ununstößlicheZ Zeug, niß ab. ES sind im Ganzen 33 Aussteller an der Baumwolle-, Wolle- und Seidenausstellung betheiligt, ober die Ersteren überwiegen die beiden anderen bedeutend. Sie sind meist aus MoSkau und der Umgegend. Die Ausfieller aus dem Baumwosi-Eentrum Jva-noro-WozNi nsk. im .Gouvernement Wladimir (das allein 26.000 Personen in Verbindung mit dieser Industrie be schäftigt) hat ihre Herrlichkeiten in besonderen Pavillons grupplrl, weicye wiederum zu einem pagodenartigen, seh? bemerkenswerthen, aber mehr an den chinesischen Geschmack erinnernden Gebilde vereinigt sind. (Von Manchen werde sie auch wirklich für einen Theil der benachbarten chinesischen Sektion gehalten.) 2if russischen Woll-und jkattun-Artikel' zeichnen sich ebenfalls durch ihre prächtigen Farbenombinationen aus. In dem sogenannten asiatischen Zimmer der russischen Ausstellung sind die Teppiche und Matten sehr bemerkenS werth, und außerdem erhält dasselbe vlele interessante Gedenkstücke welche däs Leben der Emgeborenen in jetziger und früherer Zeit veranschaulichen. , . BerMnißmäßig viel weniger,' als der russische Bär hat sich der britische Löwe angestrengt, dessen Ausstellung im Jndustriepalast erst kurz vor der russischen formell eröffnet wurde, und über welche Ihnen wahrsch?nlich der Telegraphen iuxiQt. 15 on Verschiedenes

erphlt hat. Newiö ftnfc dgrce W lumbische Uhr, die Shakespeare'sche Easette, die Porzellanwaaren und noch einiges Andere sehr sehenswerth, aber von dem großen Raum hätte doch im Ganzen ein viel imponirendcr Gebrauch gemacht werden können, und die Ausstelluno.cn der Eolonien drängen diejenige 05s Mutterlandes beinahe in den Hintergrund. Wie doch der Mensch Alles findet, was er finden will! Ein mich begleitender Freund, der für die Pflanzenkost schwärmt, hat in der britischen Ausstellung alsHald auch eine reichhaltige vegetarianische Bibliothek entdeckt, welche bis jetzt noch nirgends Erwähnung gefunden hat und vielleicht auch meiner eigenen Spürnase bei dem ersten Besuch entgangen sein würde. In meinen früheren Briefen habe ich wiederholt über den Bau-Ehef Burnham und sein klein-despotisches Fatzkethum geschimpft. Billigerweise muß ich daher jetzt auch anerkennen, daß Burnham mit der Weltausstellung wächst, d. h. vernünftiger wird. Das entschiedenste Kennzeichen hierfür war. ?aß er sich der VergnügungSunternehmer an Midway Plaifance annahm, welchen man an allen Abenden, an de nen keine Nachtfestlichkeiten stattkinden, schon um 7 Uhr die elektrische Beleuchtung abdrehen wollte. Nicht genug,, daß man ihnen das elektrische Licht, für das sie theuer bezahlt hatten, überhaupt so spät zukommen ließ, wollte man eS solchergestalt auch noch so gut wie nutzlos für sie machen! Die Verfügung war um 's? blödsinniger, als die WeltauSllclluna 2", Procent der Elnobmen aller dieser Unternehmer zu bekommen hat, also auf das Dringendste daran interessirt ist, daß dies nicht das Wasser abgegraben wird. Nun, sie ist schnell genug zurückgezogen worden. Merkwürdig, daß die Weltausstellung so viel von Leuten chicanirt wird, die 'sich mit. B. schreiben. Wenn es nicht Burnham ist, so ist es Buchanan (der sich vom New Yorker Hundezüch-ter-Elud hatte kaufen laffenl, undwenn es nicht Buchanan ist. so heißt es Baker. Letzterer, der jetzt endlich sich seitwärts in die Büsche schligt. ist der Vater des alb.'rnen und Mißtrauen erweckenden Verordnung, wonach die Anzahl der zahlendenAusstellungsbesucher nicht mehr veröffentlicht werden durfte. Glücklicherweise wurde diese Verordnung nur mehrere Tage alt. Freilich, besser gar keine Angaben über die Besucherzahl, als verlogene im Interesse der Sonntags-Muckerei. P. K. ; Qin chinesischer'Nussensreund. Ein viel genannter chinesischer Diplom mat ist gestorben.- Es ist der durch sein tragisches Schicksal Ende der sieb ziger Jahre bekannt gewordene hohe chinesische Würdenträger, der frühere chinesische Gesandte in St. Petersburg, Tschung Hau. Seit mehr als zwölf Jahren lebte Lschung Hau in seiner an den sogenannten Westlichen Hügeln bei Peking gelegenen Villa, nachdem er es nur einem Zufall zu verdanken hatte, daß das von seiner Regierung über ihn ausgesprochene Todesurtheil nicht voll zogen wurde. Tschung Hau .kam zuerst nach Europa als Ueberbringer der Entschuldigungen des Tsung ' li amen an die französische Regierung für die scheußliche Ermordung von 18 französischen Missionaren und Nonnen im Jahre 1370 in Tienisin. Nachdem dann der 'chinesische General und spä tere Vicetönig der Provinz Fukieu, Tso tsung Tang im ahre 1378Kasch gar erobert hatte, riqtete die Pe.inger Regierung ihr Augenmerk auf die Wie dererlangung des von Rußland inzwischen besetzten Kuldscha und Jligebictes. Tschung Hau ging als Gesandter nach St. Petersburg, um das zu Stande zu bringen, er that aber gerade das Gegentheil, indem er im Vertrag von Livadia 1379 Kuldscha und Jli endgiltig den Russen überantwortete. Er wurde nach .China zurückberufen, während . Marquis Tseng in einem neuen Vertrag 1831 die Angelegenheit etwas in Ordnung brachte. Die chinesische Regierung nämlich verweigerte die Raiisication deZ Livadia Vertrages und verurtheilte den unglücklichen Tschung Hau zum Tode. Durch Zufall erfuhr dies der damalige Dolmetscher an der deutschen Gesandtschaft, jetzige Vi.ekonsul in Smatau, Herr Streich, und machte hiervon seinen Vorgesetzten Mittheilung. Die russische Gesandtschaft wurde davon ver ständigt und nun erklärte Rußland die Hinrichtung Tschung Hau'S für einen Kriegsfall.' So wurde er denn degna digt und ' dank seinem ungeheuren Reichthum gelang es ihm auch, von der Strafe der Verbannung befreit zu wer den.' Doch wurde er für immer für unfähig erklärt, eine StaatZanstellung inne zu haben. Vlsmrk nd abe'xmattge Neichs . t,sAnflösg.

.. Nachdem BiSmarck in den Hamb. Nachrichten- wiederholt dieMilitärvorläge bekämpfte hatte, erhob er neuerdingZ auch gegen die Drohung mit wiederholter Auflösung des Reichstage; feine Stimme. Den Hamb. Nachr." entnehmen wir folgende Stel. len : Wir halten es nicht für wahrscheinlich. daß die verbündten Regierungen im Ernste daran denken, die ofsiziöse Drohung auszuführen, wenn die Neuwählen eine Mehrheit gegen die Vorläge ergeben sollten. Dem stehen doch erhebliche Bedenken entgegen. AllerdingS enstirt in der Verfasiung kerne Vorschrift, welche es .verböte, wegen eine? und derselben Sache zweimal oder uoch öfter hintereinander den Reichs tag aufzulösen; aber die? würde gegen den Geist der Verfassung verstoßen. Die Auslösung hat den Charakter einer Berufung von dem Reichstag an die Wähler; ihr Zweck fcsteht Ann, festzustellen, ob die Abgeordneten in I ihrer Abstimmung gegen dle Auffassun gen der Wähler gehandelt haben. Fal len nach einer Auflösung t:t Neuwahlen im Sinne der.Mehrheit derBolks Vertretung aus, so ist damit-'der Rekurs der Regierung an die Wähler verwor. sen. Eine nochmalige Auflösung we- , gen derselben Sache wäre uuter diesen i Umstünden ein Verstoß gegen das & I du, in jdem und -gegen die Würde so oo i.yer LelAWdzlen egrerunaen mt

zes deutschen Volkes. Mätt muß annehmen, daß. wenn die Wähler aus aurückliche Befragung durch eine Neuwahl ihr Votum über eine.bestimmte Frage abgegeben haben, sie dies im Bewußtsein ihrer Verantwortlich cit und mit ruhiger Ueberlegung gethan habcn; eine wiederholte Auflölung enthielte daher die Zumuthung in sie, ihr wohlerwogenes Votum zu i'inullien und gegen die eigene Ueberzeugung zu stimmen. . - Wenn die Regierung mit.dem Lande im 0,'zenen Conflicte liegt und die Versassung überhaupt nicht ausrecht zu erhalten ist, können wiederholte .Auftösungen als Kampfmittel zur Herbei führung der Entscheidung Anwendung finden;' für gewöhnliche Zeiten ist die Regierung auf den Weg des Eompromisses angewiesen, wenn sie mit ihrem Appell an die Wähler den gewünschten Erfolg nicht hat. Hieran könnte nur Itvoai geändert werden, wenn nach den Neuwahlen Ereignisse eintraten, die inen Wandel des Votums der Wähler nothwendig und wahrscheinlich machten; die blsße Vorbringung neuer Gründe und Gesichtspunkte ist zur Rechtfertigung einer zweiten Auflösung nicht ausreichend. Es ist von einer Regierung zu veclangen, daß sie Alles, was sie zu Gunsten ihrer Vorlagen geltend zu machen hat, gleich bei der ersten Wahlagitation ausreichend vertreten läßt und nicht das Land nur deshalb den Aufregungen einer wiederholten Auflösung preisgibt, weil sie bei der ersten Agitation etwas versäumt zu haben glaubt. Wenn trotz dieser Sachlage eine nochmalige Auflösung wegen Militärvorläge erfolgte, so würde der Anschein erweckt werden, als wolle man durch verschärfte Anwendung der Druckmittel, die der Regierung zu Gebote stehen, ein anderes Wahlergebniß erpressen, oder die Wähler durch die fortgesetzten Auslösungen und Neuwahlen zur Nachgiebigkeit zwingen. Beides würd.' gegen d:e Verfassung verstoßen und eine Beugung des Votums der Wähler bedeu ten. ES begänne damit ein Schein kcnftitutionaliSmuS, der untei den Formen der Verfassung das absolut!stische Regiment der Regierung, ein führte. Auch in rein politischer Beziehung stellt sich die wiederholte Auflösung des Seichtstags wegen ein und derselben Sache als widerräthlich dar, und zwar d'shalb, weil sie, anstatt die Wähler mürbe zu machen, zu einer verschärften

Opposition derselben führen würde. ES muß auireizend aus die Wühler wirken, wenn die Regierung erst gegen den Reichstag an sie appellirt,ihre Entscyeidung aber dann als null und ich tig behandelt, wenn sieihr nichtgefällt.Warn Anlande. . Der Unterschied in der Zeit zwischen New S)oxl und Liverpool beträgt vicr Stunden und fünfundZwanzig Minuten. Der Kondor, wenn er von der Erde auffliegt, beschreibt beständig Kreise in der 2u t, er kann nicht anders in die Höhe kommen. Ein salomonischeSUrtheil hat dieser Tage in Green River, Wy.. ein Friedensrichter gefällt. Ein Spieler Namens Frank Gilmore hatte die Frau des Schlächters Kerr verführt und dessen häusliches Glück vernichtet. In Folge dessen erschoß Kerr den Schänder seiner HauSehre. Er wurde verhastet und eine.n Friedensrichter vorge übrt, worauf dieser ihn wegen groben Unfugs zu einer Geldbuße von $13 und zur Be.ahiuna der Kosten verurtheilt. In Brooklh N. Y., so I nun auch einem Beschlusse des dortigen Schulrathes zufolge das Turnen in den öffentlichen Schulen eingeführt werden. Trotzdem der deutsche Long Island Turnbezirk den ersten Anstoß dazu gab und eine Agitation zu dem Zwecke in'S Werk setzte, ist die Leitung deS neuen Unterrichtszweiges 'doch einer Dame anvertraut worden, die das Turnen nach dem schwedischen System betreibt Nun ist die schwedische Heilgymnastäußerst segensreich. Aber in die Schu . . gehört das deutsche Turnen. In der Scheidungsklage gegen ihren Gatten Willie Wilde be. schmerte sich Frau Frank Leslie von New York unter Anderem, daß Herr Wilde die Gemohnheit gehabt habe, sein falsches Gebiß auf. ihren Nachttisch zu legen. Das mag nun gewöhnlichen unschuldigen M.'n chenkindern nicht ge. rade als sehr triftiger Scheidungsgrund erscheinen, Frau Leslie hält eS aber sehr wahrscheinlich schon für einen Schei dungsgrund. daß ihr Ec.Gatte über Haupt ein fallches Gebiß irgendwo le gen konnte. Man muß sich nur wun dern. daß Frau Leslie ihrem Willie nicht schon vor ihrem Abschluß der Eht auf die Zähne gefühlt hat. . In einer der letzten Nächte stürzte die zehn Meilen von Ord in Nebraska belegene aus Balken und Rasen errichtete Hütte der John Foght. schen Familie ein. Das Rasenende des Baues fiel auf die in zwei Bettstellen liegenden Jamilienmitglieder. Die Eltern lagen in einem Bett und zwei Mädchen von sieben und elf Jahren und ein siebzehnjähriger Knabe lagen zusammen in dem anderen Bette. Dem älteren Mädchen gelang eS, in drei' ständiger Arbeit sich aus der Trümmer masse zu befreien und eS holte zwei nahe dabei wohnhafte junge Männer zur Hilfe herbei, denen es auch.aelang. I aSder mehrere Wagenladungen mäch. I 4 l . ' j UmW sCKlM Akt. V t A ' O vtk iitii ii u tu uuu viuutuc uic uuyyi schen Eheleüte und deren Sohn lebend auszugraben; da?, jüngere Mädchen war dagegen erstickt Die geretteten rni i w cirgueoer oer amine yaven nur leichte Verletzungen davongetragen. ' ..Hr. Werner von Siemens, der berühmte deutsche Elektriker und Erfinder, ersuchte vor Kurzem den Herrn John Patterson von Hamilton, Onta rio, ihn in Niagara Falls zu treffen, um sich über die Vorbereitungen für die Arbeiten ay der elettrijchen Bahn in Hamilton zu treffen. damit mildem Baa dsr Leitung . begonnen werden kann durch welche elektrische Kraft, die durch die nutzbar gemachten Niagara fälle erzeugt erden soll, nach Hamil' tongeleitet werden 'kann ndiis fcil

zu elittr Höhe vön 20.00 Psttdekräf I ... ii

ten. Dies wird hinreichen, nicht nur um die elektrische Bahn in Hamilton in Bewegung zu seken und die ganze Strecke zwischen den Fällen und Ha. milton elektrisch zu beleuchten, sondern . auch alle vadrilmaichlnenen mamll. j ton mit bewegender Krast zu versehen. Z ; Später soll auch allen Nachbarorter, .von Hamilton zu demselben Zwecke, und aus demjelven 'zege eteltrllcy, Kraft zugeführt werden. Ueber den transatlantilchen Vergnügungsverkehr des vorigen Jahres werden folgende Berechnungen aufgestellt: 80.000 Amerikaner, d. h. Bewohner der Ver. Staaten, besuchter hauptsächlich zum Vergnügen und Er. holung Europa. Sie gaben für die Oceausahrt hin und zurück durchzchnitt' ! lich H200 aus. Also gingen allein ari i Hi ifrisiiihn WftrtrhÄritttrtS-tVsf. v ..i....- :j-n-i schatten 810.000.00. We Ausgaben auf dem Jemand draußen lassen sick. natürlich schwer veranschlagen. Viel kleine Leute machen eine ö 10wöchigt Tour durcb Eurova für C500 die Ver. son. Aber viele andere kommen nich! unifr ft-?s aus. Und die wirtlich reichen Leäte berechnen ihre Wninah für -in Niermanat. liche Reize und eine Partie von drei Versonen auf 510.000. Werden als Turchschnittsausgabe des europareisen den Amerikaners $18 pro Tag und Kopf angenommen, (wobei alle Be

förderungskosten zu Lande eingerechnel , welcher Christen deS 19. Jahrhunderts ' ach wie vor feine angestrengte Thätigsind), und vier Monate als Reisedauer ' bestattet werden liegt der vollen Sonne ; uit m Anspruch: zur Zeit sind von den ongesedt. so hätten wir also eine töc Q"'1'. '1C l1 Önlossen, unb auf 800,000 Uck. öcranscblaatcn Bau-

amm,auZgabe n $144,000,000. unk ' . - - - ... mit jenen Seesahrtskosten S100,000. 000 für eine einzige Saison. lne mysteriöse Asfair dieser Tage die Bewohner von Washington in Pennsqlvanien in Auf i'ung versetzt. Ein Höcker Namens Harrq (5. Lane ritt Samstag Abends von Washington nach seiner Heimath in South Sirabane Township und r?hrend er selbst nicht im Hause seines aterS eintraf, kehrte sein Pferd am onn'ag Morgen bei Tagesanbruch l',terloS nach dem Stall zurück. Die fc unruhigte Familie machte sich sofort vt mehreren Nachbarn auf die Suche, podei sie, als sie dem Weg, den der ? eiter eingeschlagen haben mußte, folgi'n, seinen blutgetränkten Hut und ein b'utigeZ Taschentuch in einem Feld am Wege fanden, während sie von dem terschwundenen Mann nicht die ger'ngste Spur entdecken konnten. (5r hatte dem Vernehmen nach $200 baareS Geld bei sich und wird vermuthet, daß er des Geldes wegen ermordet worden ist. Fast hundert Menschen durchschwärmten die Gegend ohne Erfolg. Ter Valer des jungen Mannes hat auf die Ergreifung des oder der vermeint liehen Thäter eine Belohnung von $1000 ausgesetzt und derselben eine solche von S100 für die Aussindung der Leiche hinzugefügt. Ein Zeichen der Zeit. Der soeben ausgegebene neunte jährliche ttatalog der Baltimore? Polytechnischen Schule- (irüher Handfertigkeit schule) enthält Seite 89 folgenden Pas. suS: Ta mehrere Universitäten 'und technische Schulen unsere Diplome nicht anerkennen, und unseren Graduirten die Ausnahmcprüfung nicht erlagen, weil in unserem Institut kein Deutsch gelehrt wird, so möchte ich dem Schulrathe ernstlich anempfehlen, diese Sprache: unserem Lehrplane bei,ufü'gen. John W. Laville. Priuzipal. ' Vom Nuslande. -LiesriesischeSpracheist nach den Beobachtungen der letzten Jahrzehnte an der schleswigischen West tliste und auf den nordfriesischen In--jeln in Abnahme begriffen. Mit ihr gehen gleichzeitig eine Reihe von Eigenthümlich eiten eines VoltZstammeZ verloren. die namentlich für die Volks künde von grobem Werthe sind. Manche sind bereits verschwunden, w'.e das sich ganz besonders darin zeigt, daß die Volkstracht nur noch theil- , weise erhalten ist. Dazu ist nament- ! lich in den letzten Jahren vielerorten an d.'N Wohnungen, die noch ihren altfrie siichen Charakter halten, vieles veränöert und der alte HauSrathhat dem neuen Platz gemacht. Mit den Verän derungen aber verlieren sich allmählich auch die Bezeichnungen aus der Sprache selbst, die nebenher noch Volkssprache sein kann. Um nur an eine Hauseinrichtung zu erinnern, so gibt es in den festen Bettstellen, die Schiffskojen ähnlich 'hinter Thüren in der Stubenwand verschlossen sind, am Fußend? ein querliegendes, als Borte benutztes Brett, dessen Bezeichnung bald ver schwanden sein wrrd. Manchmal hilft dann ein deutsches Wort aus, wo früher ein friesisches üblich war. In der täg liehen Hantirung sind ebenfalls eine Reihe von Wörtern durch deutsche, ersetzte So feh'.t heute in der Sylter Sprache, das Wort für Begebenheit (Fetfia?), welches . früher allgemein war, der junge Föhrer kennt kein LUsusrtjs (zweites Frühstück) in sei ner Sprache mehr.. . Aehnliche Erscheinungen gibt eS bei den Westfriesen in den Niederlanden, wenn auch dort bei spielsweise die Werke der Gebrüder Hal dertsma . und eigenartige Bolksver sammlungen an Winterabenden, an denen Gedichte und , volkstümliche Schriften in friesischer Sprache . vorgetragen werden, zur Erhaltung des Friesischen . viel beitragen. . Die- gesammte Bevölkerung der -Provin,

FneSland ' betragt nach Johann gtückliche Jean Foulon .hatte am Buckel Winkler '335,558. Davon sprecyen ' ein Loch"! DaS gereichte ihm zum Verfriesisch - 224,765, während i gan-' derben. Er wnrde verurtheilt, mochte zen niederländischen Reiche 223, 195 er noch so sehr seine Unschuld betheuern, friesischsprechende Bewohner gezählt , und mußte seinen Monat gehörig worden sind. Bereits 1329 wurde bier . durchbrummen. Als er dann wieder

ein großer Verein .Friesisch Genot ' berauSkam. nahm sich der SqndlkuS schap vom Geschied-Oudheid, en Toal- Sekretär Carriere, der Foulon stets ! künde gevestiged te Leeuwarden" be-' als einen ehrlichen Kerl gekannt hatte, gründet; er veranlaßte dort 1877 eine' seiner, an und die Nachforschungen ergroße Ausstellung friesisch historischer ' gaben das überraschende Resultat, daß '.Gegenstände, an welcher sich 1483 Ein" überhaupt ' kein Diebstahl begangen 'sende? betheiligten. 19 Gänge und 3 worden war, sondern daß sich der Säle des königlichen - Schlosses ' zu Mantel der Madame Dupont im AufLeeuwarden waren von Ausstellung? ! dewahrungsdepot der Fiakergenössengegenftänden gefüllt.. Vielleicht würde schaft befand, wohin ihn jener Kutscher eine ühnliche Ausstellung in Nord-1 abgeliefert hatte, der Madame Dupont frieSland. für die Erhaltung jenes in der That gefahren. Jean Foulon VolkSthumS günstige Folg haben, ! war nun Kläger und jene leichtsinnige wenigstens -manche -flinrt- on8 9i At : Tiam tint die yln,tt!. Ki

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möchten. Wie in ab.gelegenen Ge gendcn Europas noch barbarische Bräuche, welche an längst vergangene iten erinnert und weit hinter dem zurückstehen, was als -präh,. storisch" bezeichnet wird, in vollster Ausübung sind, erkennt man an der im Dörfchen Bouzeias noch jcht gebräuchlichen Lerchenbestattunqsart. Aouzeiaz liegt hoch am westlichen Ab hange der Mceralpen, rm Arrondistement Puget Thenicrs, des französischen Departements Alpes Maritimes. Es gibt dort keinen Frieohof und die Verstorbenen aus den 15 Hänsern, welche Bouzeias bilden, werden bunt durcheil! ander in eine gemeinsame Grube ge worfen. Ungefähr 105 Fuß entfernt von dem Weiler liegt eine kleine Hütte, deren Schieferdach ein Kreuz trägt. Die .. r . r r v .-- v r Ueyr sorrmayreno onen, und Jedermann l kann emtreten. Das nackte Innere jungt inmitten des Bodens Stelnplatte und hebt man diese aus, so erblickt man ,n nur 5 Fug ' Tiefe eine Ansammlung vonnochen uno naaicn tarnen, zuar oer ner l storbene wohlhab ! VM Nicht hablUchtlg, so lassen sie lhm wenigstens sein Leinenzeug. Das ist aber nur selten derAall. gewöhnlich entkleidet man die Leiche völlig und wirst sie so m die gemeinsame Leichen m. v t aruve. wit c icyrecrrrcye Vruoe, in die BerwesungZdänffc verbreitkn sich in 1VM i i 1 . V hAIMAull 4 A . k 'der Lust; man bemerkt sie auf eine Entfernung von 100 Fug. Aehnliche schreckliche Zustände sollen bis vor Kurzem in Italien und Korsika vorhanden gewesen sein und die Leichenhöhlen im Kaukasus stehen auf derselben Stufe. Aus Petersburg schreibt man unterm 25. Mai: .Außer dem Studenten Nosoff aus Kiew, der auf Befehl einer geheimen Gesellschaft, die ihn wegen Verraths zum Tode verurtheilt hatte, von zm:ien seiner Genossen im Dnjper ertränkt wurde, wurden hier noch andere Studenten unter ebenso tragischen Umständen ermordet, während sie eine Kahnfahrt auf der Newa machten. Eine Barke näherte um ivicu. v .iw i w muMi Grund: die Unglücklichen fanden sämmtlich den Tod in den Wellen. Die r ri(iMA ftvi4A W a geh.'lme Geiellschast. der sie angehörten, hatte sie zum Tode verurtheilt, weil sie sich weigerten, bei nächster Gelegenheit gegen eine hochgestellte Persönlichkeit Bomben zu schleudern. Die wegen nihilistischer Umtriebe verhafteten Stu denten werden im Gefängniß einer Hungercur unterworfen und mit Ru then gepeitscht; auf diese Weise glaubt man, ne zwingen zu können, Enthül lungen zu machen. In allen größeren russischen Städten werden Uüunter brochen zahlreiche Verhaftungen vorge nommen." Der Senior der Wiener Weinhändler, Franz Leibenfrost der Aeltcre, ist nach langem schwerem Lei den am 2. Mai Abends in seiner Wiener Wohnung im 74. Lebensjahre gestorben. Man darf von ihm wohl sagen, dajz er es war, der zu dem groke'n Aufschwünge den Impuls gegeben hat. den der Wiener Weinhandel in den letzten dreißig Jahren genommen hat. Die rationelle Weinhandlung, sowie der Großbetrieb des Weinverkaufs verdanken ihm. die werthvollften Anregungen, und wenn man heute in HclsingforS und am E?. in San Francis.o und auf Java öftcrreichi che Weine kennt und schätzt, so ist dies zum großen Theile sein Verdienst. Antinikotinwatte ha ben zwei Chemiker in Konstantinopel erfunden, um daZ Nikotin des TabakZ unschädlich zu machen.- Eine ganz geringe Menge davon in die Cigarren spitze oder die Pseise gethan, genügt, um alle schädlichen, stone des Taba'S ;urückzuhzlten. Die Watte ist mit pflanzlichen Sauren behandelt. ' deren Namen natürlich geheim gehalten wer den. ' Die nützlich: Wirkung der Watte z?igt sich namentlich dann, wenn man nach längerer Gewöhnung die -Watte nieder fortläßt; sofort kommen die schädlichen Wirkungen deZ Tabaks beim 'Naucher wieder zum Vorschein, diedenen der ersten Ra,ichoersuche nicht unähnlich sein dürfen. E i nJ u st izirrthum. der einen armen Mann , betraf, beschäftig!? jüngst das Pariser Zuchtpolizeigecicht. Es bandelte sich darum, dem FiakerkutschcrZean Foulon. der unschuldig einen Monat im Gefängnisse saß. Genugthuuug zu bieten: Der Mann war von einer . Dame. Namens. Dupont.be chuldigt worden, ihr einen Mantel, den sie im Wagen liegen - gelassen, . ge stöhlen zu haben. Die grau hatte Foulon, als r mit leerem Wagen durch die Straße fuhr, angehalten und von ihm ihren Mantel', zurückgefordert. Foulon aber antwortete ihr grob, daß er von keinem Mantel wisse. Die Frau hatte sich in Wahrheit auch geirrt. Wohl hatte sie ihren, Mantel vergessen, jedoch in dem Wagen eines anderen Kutschers. Jean Foulon hatte diese Dame nie gesehen, und die Nummer hatte sich dieselbe nicht gemerkte allein sie behauptete steif und fest, daß Foulon es gewesen sei, der sie fuhr und beftabl. Als besonderes Kennzeichen hatte sie schon beim Polizeikommissür angegeben, daß der diebische Kutscher eine' Jacke trug, welche hinten aufgerissen war und o Malheur! i auch der un-

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ab, daß sie in gutem Glauben aehan delt; die Aehnlichkeit müsse aber eine ganz frappante gewesen sein, und er hatte ja auch das Loch im Rock! Der Gerichtshof verurtheilte Frau Dupont zu einem Franc Geldbuße und 1 Frank Entschädigung. Dieser eine Franc bildet das Schmerzensgeld des wieder zu seiner bürgerlichen Ehre gelangten Kutschers Jean Foulon. -z-Nach dem soeben crschie nencn 21. Jahresbericht vereinigt der Deutsche Kriegerbund zur Zeit in liMBe zirken und 7954 Vereinen 057,538 Mitglieder. Das Bundesvermögen be läuft sich auf 517,194 Mark. Än Untcrstühungen hat der Bund im Jahre 1892 an bedürftige Kameraden und Wittwen 52.034 Mk. gezahlt. DaS Krieger - Waisenhaus des Bundes Glücksbiug" in Römhild, welches 1884 mit 5 Zöglingen begonnen wurde, ersetzt jetzt schon 100 Kindern das Vaterhaus. Ein zweites WaisenHaus in Eanth i. Schi, wird am 1. CYnIi h c ,rAKMf TWQ1 ffftnj. tätskolonnen des Bunde stellen sich im Kriege zur Verfügung des Rothen KreuzeS, befähigen ihre Mitglieder aber :auch, im Frieden bei plötzlichen Un ' cksfälle willkommene Dienste zu tl$tn. Die Errichtung deZ Kaiser WilhelM'Denkmals auf dem Kyffhäu ser, welche der Bund gemeinsam mit n, l?:..?.?!,:,,, rstr.f nimm koste 530.000 M. gesammelt. Die Sammlungen werden unter allen ehemaligen Soldaten sortgesetzt und es ist von der dankbaren Liebe und Treue zu dem Begründer des Reichs zu erhoffen, daß die benöthigte Summe in naher Frist gesammelt sein wird. Der Bericht gibt einen schönen Beweis von der vatriotischen und gemeinnützigen Thätigkcit des Deutschen Kriegerbundes. Ein Eandidat derMedizin in Berlin hatte mit früheren Corpsbrüdern einem Kommerse beigewohnt. Als er sich nach Hause begab, war er sehr erhitzt, öffnete deshalb in seiner Wohnung die Fenster und lehnte sich hinaus, um die. kühle Luft einzuathmen-- Nach einiger Zeit fühlte er - . heftiges Prickeln in den Augen. Er daher das Fenster und ging zu ,r "a. m? " Bette. Als er am nächsten Morgen er wachte, fand er Alles im Zimmer dunkel undmeinte. eS sei noch Nacht. Er versuchte daher noch einmal einzuschlafen, aber vergeblich. Endlin wurde

die Thür geöffnet, die Wirthin trat ein Ä tt t 4 t j v und rief dem Mediziner zu: ttb!' UUyiUVl

Herr S., wollen Sie denn nicht auf stehen, es ist ,a heller, lichter Tag. Heller Tag's- fragte erstaunt der Mie. iftm ist it M 4 )snS Xitnfof Qll lUlii .19 II IU HVKU V VMtltfc. I t kein m Sckrecken kannte er. dak er über Nacht erblindet war. Der jungt' Mann vatte. ervivl wie er war. oura hi Vilnius t die Sekkrait verloren. Verlangt Mucho'ö Best Havanna E mrs " Ja, das ist's fru! Das ist ein Ausdruck, den das rei-

sende Publikum gebraucht, menn esjH ( M (rsltiifV.

etwas ganz seinem Wunsche entspre chend findet. Und dieser Ausdruck läßt

sich gerade auf die Wisccnsin Central No. 430 Äadison Ävenue, nahe Morris Str. Line anwenden, die jedt allaemein als:vrechstunde: ?:-9Uhrkrgen.i-uhr

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T mm . Höchste Achwng. lo Cincinnati.O. Mai 183. Her? C 13 est ermatt schreibt : Ich tauft, Pastor Köniq' Nerven.Stärker" für einen Freund, welcher ichon seit 20 Jahren an Fallsucht litt und roah. rend dieserZeit für allerie- Mittel ein NeineS Vermögen auSaad. um kurirt zu werden, lelder aber ohne Erfolg. E find un 9 Monate, seit er mit letzterem Mittel an. sing, und der Erfolg übertraf aüe Erwartung. Wah rend er früher bii ,u zehn Anfällen täglich hatte, hat er seitdem nickt mebr ali einen nh trnor ttnrl.tir schwachen in einem Monat gehabt. Wenn mir Jemand t. HM .1. ri ..aw-.t . . ' . !ou tat i fcalb yus zincm aq? geiagt qatie. not mettt Freund Ml I. ... I.... ta. . . t - 4 l r m ' . . - - , uUcu iv.rvrryrrgrurut iein IONNIC. 10 ICUirt ICDt unmöglich erklatt haben. Niemand sreut sich de. mehr über dieie aünstiae Wenduna. alt i&. und wenn irgend Jemaud e verdient hochgeschätzt ,u wer ?n 'st ti Pastor E. König, denn durch nicht in dieser Welt kann da autgewoaen werden. Wal n für die leidend Menschheit EuteS gethan. LA? ei werthvolle, Buch für Nervenkidend Hk "nd eine Prebe.Flasche zugesandt. Arme . Z erhalten auch die Medizin umsonst. Drese Medizin wurde seit dem Jahre 1876 von dem Hochw. Pastor König in Iort Wayne. Jnd zubereltet ud jetzt unter seiner Anweisung von der . KOEINIC MEDICINE CO., 238 Kandolph SU, CHICAGO, IU. stl tlhilifi.r.r! i IiaIi .m lii. v.w ic tfiinc, lasche, ürSS.00. gr-b , r .00. I Jttdiattavoli tn den deutschen Apotheke, va y. mmi. van tzer. West Wasbtnato, U tr. und 4e üd au tr. no tncotn ane Dr. Arnclia II. Keller, Office: " 369 Süd Meridian Straße. C 910111)1 Office-Stunden : 2 4 llux i 7 Uhr 9 lo ilbr Vorm. nachm. UdrAbends. Telephon 907. DR. IIPsuuntl2ze li.-, öhirurg und Frauenarzt. Hellanstalt und Office: No. 19t Ost Michigan tia&e, ivxe ittanaantette venue.i Täglich von 24 Uhr. Sonntag? ausgenommen. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Gsl Shio Str. Offlcetunden : 10 Uhr Stormtttaa. -4 Uhr Nachmittags. i otznung: Ser,adway ud Vieoll,e. Televdon 8. C. C. Wverts, Deutscher Zahn-Aizt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. (tat vtixb Auf Wunsch anaeniandt. TiMtHAitr Xrti VtlllfüjtV Xlji. Offiee und Wohnung: 0. r M r " W fi i. o. ?7 Sud Ost Straße, . Ecke Lincoln Lane. v.n. stunden: 8 lieg uhr o,m. s bis s . Uhr ackm. 7 biö 8 l!l,r Abends. Televdon 1130. TTDj2?m CKr&Hs, No. 38 Ost Obio Straße. Svrecbstunden : 10 Uhr BormittagS, 18 X. 1 . J ..w m a lm l i. a ?ijiuuiuiuu9 uno a veno. sonniaa son '2 3 UQt stQajmttIQüB, : ' : W WH;HV VV Drzt und Chirurg, wuajuiitiafle, 1 :30- uqr WDcnD. Telephon 282. e ttl i t t O. ) VK, 9 Deutscher Arzt. , Office und Wohnung: 33? Süd Delaware Straße. Office-Sluud.n: 8-911drrm.: ,-Z UH, Nachm.: 7-9 Uhr Abend. Telephon Ul. vr. ??AET, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. OfficeStndcn von Zt Ubr Nachm. No. 42ö Madison Avenue. Stunden von 10 11 lltjr Sorrn. ; Wohnung: 17 N. labam fir. , QSt crmontstr. Telebboii' ) Mce eiepvon . j Wobnung. Ferd. A. Müller. Nachfolge, pen Otra vkulier.) Apotheker. tlt nferttg, bou ezevte geschiebt i? iderlösfl,er. sachverftöndiger Zetse. ' Südwest-Scke der Oft Washington unb Ost Str. ', ' Telephon 870. Chinesischer Arzt u. Wundarzt. V& WE L0Y, 0. 117 Massachusetts Avenue. Hat Lvjährig Srfah.ung. W,r 9 Jahre in Santo. China, II Jahre in Helena. Montana und die Suren, welche er vollbracht, zeigen dafz ti vorzüglicher rzt und Wundarzt ist. Hat Lizen? für de Staat Jndiana. . Mäßige Preise. Be. handelt alle Krankheiten. Office Stunden von Uhr Morgen bis 8 Uhr Abend.. Jho. A. Kutsch, Fabrikant nd Händlerin Vferde-Geschirn Satteln. ZZgeln. Peitschen, ämm-n. Bärsten ,c. Reparaturen erden gut u. prompt geführt Ro. 263 MassachusetiS Avenue. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! CrCT3-Cy C3 tt curcej by Dr. EiTCf In one minute .bjr ft nc Iroproved tnd pisSm cc&i. CxA L-;T::it n t;lt 1 t'-cru ... 'öijiclanact:. Wie ste von Dr. Oar?7? b:ix?) ir.e neue, mlf, s ' T -'.- P t-lV. I ...,v 4 . ... . 272 ricti.i Z"":'' c'" rrm Cit rf:.,:i j L,. . DZt

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