Indiana Tribüne, Volume 16, Number 274, Indianapolis, Marion County, 22 June 1893 — Page 1
dv r ? xfs rl 00 . 1 As o kya v i ii n r s W iy W v w w o o Jahrgang 10. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Nö. 274
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Offizieller Bericht
der
Merenants Mona!
Indianapolis, den 4. Mai 1893.
Aktiva.
Anleihe-Conto BondS (Stadt Indianapolis, Marion Co. :c. Vereimglen Staaten Bonds Inventar-Conto Vckar an Hand und in zaUn
'. Passiva.
Eingezahltes Kapital Reserve-Fond und Gewmn,Conto Banknoten in Cirkulation Depositen-Conto Todes-Anzcige. verwandten und Freunden die traurige Mit theilung, daß unser geliebter Bater, . Georg W. Halbleib, am Mittwoch Morgen, kurz nach 2 Uhr, im Alter von 4 Jahren verschied. Die Beerdigung findet Freitag, den 23. di. um 8 Uhr 30 Mi . Vormittag vom Tra'ierhause. 9to. 474 Süd Meridian Str.. und um Uhr von der Herz Jesa Sircbe, aus statt, wozu e,gebenst einladen MarvValileib. f lTatdarina Halbleib. jder nn Halbleib. t . '' . Stosa Halbleib. ) kM2edS2ZM? George Herrmann Leichenbeftatter, Ossice : 26 Süd Telavarestr.. Stelle: 120, 122, 1, 126, 128 Ost Pearlstr. leubn fcll. Offen Taä vd NaSt. Sprechet vor bn Boicourt, Tyner & Co., -fürM o n um e n t e, tn Sranit der Mrrmor. Osftce und Arbeit ftäne: 32 & 34 Massachusetts Ave.. Telephon 993. Smith & : Tamm, Monumente -unl Grabsteine, 52 & 54 West Georgia Str. nahe Ecke AllinotSftr., I Square nrdl. vm Union Depot. 9 tetnernc rav aemolde. Eckpfosten, ei ferne Bänke. Stühle und Lasen. Willkommen Lenz ! Du bringst uns Herren -Hüte neuester Facon, in großer Auswahl zu billigen Preisen. Bamberger, 5t. W. Ecke Pennsylvania und Wasbington Strafe. fesäö c -j tr' ' S CchisiZschewe turn und nach Europa. Oollmnchten nuogestsltt. Srbschaften von Europa eingezogen. P. Pfisterer, vsfice: No. 10 Ost Market Straße. lelevbon 1009. Fairview Park. Mittwoch und Vreitgs, 4 Uhr NachmittazZ und 9 Uhr Abends Monsieur Du Gay, ' der Seiltänzer. Feuerwerk NachtZ auf dem Seil.
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I. P. Frenzel, Präsident. O.' N. Frenzel, Kassier. Oscar F.'Frenzel, Assistent.
Editorielles. 3n Michiganhadrn sie ein Gcseh passirt, nach welchem ein überführter Gewohnheitssauser das Rech't hat, zwischen dem Correktionshaus und einer Keeley'schen Heilanstalt zu wählen. Darüber machen sich nun viele Zeitungen lustig, aber mit Unrecht. Man mag über die Idee, daß die Gewöhnheitssäuserei hausig in der That eine Krankheit ist, lachen, aber darum ist die Idee doch an sich nicht falsch. Wenn es auch richtig sein mag, daß däS Saufen durch das Saufen selbst zur Krankheit wird daß daS Saufen im Anfange Lüderlichkeit oder Schwäche ist und erst nachher zur Krankheit wird, so bleibt aber doch die Thatsache bestehen, daß in . dielen Fällen der beste und stärkste Wille die Neigung zum Sausen nicht zu überwinden vermag. 'Ob es ln solchen Fällen, von der Humanität ganz abgesehen, nicht 'richtiger ist, den betreffenden in eine Heilanstalt und nicht in eine Strafanstalt zu schicken, bedarf kaum der Erörterung. ' Das Schlimme bei der Sache ist nur, daß bis jetzt noch kein probates Mittel gegen Trunksucht, gefunden ist. DaS Keeley,scheGoldchlorid scheint eiu Humbug zu sein. Es hat sich in mehreren Fällen alS schlimmer und gefährlicher erwiesen als däS Saufen selbst. So lange nicht eine sichere Kur der Trunksucht gefundttkAMdäs Beispiel Michigans nicht" nachahmenSwerth.. 'M Lizzie Borden ist freigesprochen worden. Das Mädchen,' das bis dahin einen unbescholtenen Ruf hatte, war beschuldigt, seinen. Vater und seine Stiesmuttar 'mit einem Beile todtgeschlagen zu haben.' Nicht nur, daß keine direkten Beweise für diese Beschuldigung vorlagen, d!e JnNziea waren sehr schwach. Sie beruhten lediglich darauf, daß Lizzie mit ihrer Stiefmutter nicht in gutem Einvernehmen stand) (dagegen war erwiesen, daß sie ihren Vater sehr lieb hatte) und daß zur Zeit des Mordes kein Anderer Zutritt zum Hause hatte. Wenn ein Anderer den Doppelmord begangen hatte, so hätte, da Herr Borden anderthalb Stunden später als Frau Borden erschlagen wurde, der fremde Thäter sich nach dem ersten Morde so lange nach der Ermordung der Frau im Hause verstecken müssen, bis Herr Borden, der. ausgegangen war, zurückkam. DieS ist' allerdings unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. DieS aber ist so ziemlich alles, waS für Aufrechterhaltung der Anklage sprach und man wir.d wohl begreisen, daß etwaS mehr dazu gehört, um annehmen zu können, daß ein Mädchen seinem eigenen Vater, den eS lieb hat, mit einem Beile den Schädel zerhackt. Indeß, die Behörden haben ein Recht, Verdacht zu hegen, und in einem solchen Falle alles sorgfältig zu prüsen; aber sie haben kein Recht, wie es in diesem Falle geschehen, ohne stärkere Anhaltspunkte Jemanden ein ganzes Jahr. lang in Gefangenschaft zu halten, ehe man ihn zum Prozesse bringt. Unsere Polizeibehörden haben die Gepflogenheit, daß wenn ihnen derMit) ausgeht, und sich nach irgend einer Seite hin, wenn auch noch so leichte und unscheinbare Verdachtsmomente sinden, sich an diese Verdachtsmomente zu klammern und daraufhin die großten Ungerechtigkeiten zu begehen. Wir
begreifen, daß durch das übliche'Kriminalverfahren eS' vorkommen kann, daß Unschuldige schwer zu leiden haben, aber es giebt keine Entschuldigung dafür, den Prozeß so lange hinauszu-
ziehen, und Jemanden unter bloßem Verdacht so lange in Haft zu halten. ' Nachdem Lizzie Borden freigespro chen ist, muß man annehmen, daß sie unschuldig "ist. .' Wer entschädigt sie nun für die Leiden der Haft unv, für die Schmach, welche sie erduldete ? Hier ist ein Gebiet, auf welchem noch ein Problem zu lösen ist. Drahtnachrichten Inland. Wetterauösicheen. frür Jndiana : KühlereS Wetter beute Abend ; schönes Wettter Freitag und Samstag. . f Sen'ator LelandStan- . ford. t Menlo Park, 21. Juni. Der BundeSsenator Leland Stanford ist um 12 Uhr letzte. Nacht pjöhlich gestorben. : ' - . Senator Stanford war gestern, noch während des ganzen TageS guten MutheS. Er begab sich um 10 Uhr Abends zur Ruhe und schon um zwölf Uhr, alS sein Kammerdiener das Zimmer betrat, war er eine Leiche. Er war einem Herzschlag erZ.'gen. Leland Stanford war einer der reichsten Männer an der pacisicischen Küste, in Bezug auf sein Vermögen weichen die Ansichten weit von einander ab. ÜZon manchen ist sein Vermögen auf 520,000,000, von anderen auf 530,000,000 und von wieder anderen sogar auf 570,000,000 abgeschätzt worden. Die Mannigfaltigkeit seine BesitzthumS in Betracht gezogen ist eS sehr schwer die Größe seines Reichthums auch nur annährend zu bestimmen. Seine Sommerresidenz in Palo'Alto ist unstreitig die schönste ihrer Art in Ealisornien, wenn nicht in ganz Amerika. Er lebte stets wie ein König, machte alle feine Reisen in einer Privatcar und hatte stets eine so zahlreiche Dienerschaft bei sich, daß dieS selbst daS Staunen der reichsten Europaer erregte. Gold kommt zurück. N e w I o r k, 21. Juni. Die erste Goldsendung nach Amerika, die seit langer Zeit von England aus gemacht wurde, ist jetzt hierher unterwegs. Baring, Magoun Co., haben mit dem Dampfer Columbia 5500,000 hierhergeschickt. , Die Bankiers erklären, daß heute die Nachfrage nach Gold von den Landdistrikten weniger groß sei und die Cituation sich ohne Zweifel.bessere. Später hieß es, daß auch die erste Nationalbank für 51,000,000 Gold auS England hierherbeordert habe. , LknSland. ' DaS Bomben - Attentat in I Madrid. Madrid, 21. Juni. Die größte Ausregung herrscht in der Stadt in Folge des Versuchs, das HauS deS ExPremiers Canovas . del Eastillo mit Dynamit in die Lust zu sprengen. . Die Explosion war ohne Zweifel daS Werk von Anarchisten, deren Hauptquartier in Barcelona ist und eine große Anzahl vonVerhaftungen wird wahrscheinlich während der nächsten Tage in Barcelona und auch in hiesiger Stadt vorgenommen werden. Der durch die Explosion seiner eigenen Bomben getödtete Anarchist scheint den an seiner Person gefundenen PaPieren zufolge, der von der Polizei schon lange gesuchte Ernesta Alvarez zu sein. ES wurde au seiner Person, ein auS Barcelona datirter Brief gefun den, ln welchem ihm angerathen wurde, bei der Ausführung der ihm ander trauten Pläne mit der größten Borsicht zu Werke zu gehen. - Der . kurz nach der Explosion derhastete Mann, der schwer verwundet ist, ist alS ein gewöhnlicher Tagarbei ter erkannt worden. Bis jetzt hat er sich standhast geweigert, etwaS über die Explosion zu sagen, die Polizei wird aber später am Tage versuchen, ihm ein Geständniß abzuzwingen. Der verwundete Spießgeselle deS todten BombenschleudererS hat ein theilweises Geständniß abgelegte ' Der Mann, dessen Name Suarezist, hat
Indianapolis, Zndiana
erklärt, daß der Get.ödtete ein Anarchist NamenS Ruiz fei. .ES sind in hiesiger Stadt weitere fünf und in Barcelona 17 Anarchisten verhaftet worden. . Die Cholera. .Pa ris, 21. Juni. ' In Cette sind gestern vier Hersonen an der öholerq gestorben und ein Todesfall in Folge der Cholera ist auch auS Lyon gemel, det worden."',O Das Schicksal Schneidemüh ls. Berlin, 21. Juni. 'Der Grund und Boden, auf welchem die Stadt Schneidemühl in Posen steht, ist noch fortwährend im Sinken begriffen und die. Häuser von zwei Straßen, der großen nnd der kleinen Kirchenstraße liegen bereits ln Ruinen. DaS Bohren eineS artesischen Brunnens in der Stadt, durch welchen bereits eine ungeheuere Wassermasse auS einem unterirdifchen Reservoir entfernt worden ist, war ohne Zweifel die unmittelbare Ursache der jetzigen Katastrophe ; ' " OchissSnachriGteu. Angekommen in : New Sork: Jtalia" von Skettin, Teutonic" von Liverpool. Genua: Fulda" von New Aork. Bremen: Elbe" von New Aork. Baltimore: Gera" vonHambürg. , Boston: Oranmore" von London. : .. London: In Sicht - Lahn" und Majestic" von New Aork, Weimar" von Baltimore. - Der Mörder Tarpeys. . , , .,- ' - ES scheint, daß daS Geheimniß, wer der Mörder..TarpeyS ist, endlich gelöfc ist.; Wenn, die Geschichte, welche eine in West Washington Straße, weftlich vom Flusse wohnende Frau Rasferty erzählt, wahr ist, dann ist Lön Henderson, der Einbrecher, der sich gegenwärt'g im Hospital befindet, der Mörder. . - Frau Rasserty hat eine Tochter, Namenö Gertrud, welche wie eS scheint von'dem waS Henderson ihrer Mutter erzählt hatte, wußte, und davon einer Freundin, NamenS Tillie Moberly erzahlt -hatte. ES scheint ferner, daß Tillie auch nicht reinen Mund ehielt, und alS Frau Rasserty merkte, daß die Geschichte doch heraus sei, entschloß sie sich, der Polizei AlleS mitzutheilen, und sie erzählte Folgendes : Henderson war in der Nacht, in welcher der Mord begangen wurde, bei mir und ging kurz nach 8 Uhr fort. Er ging .westwärts. Morgens 3 Uhr wurde ick durch Klopfen geweckt. Lon Henderson war zurückgekommen und befand sich in großer Aufregung. Er sagte er hätte eine Schießaffäre gehabt. Seine Kleider waren naß.' Er sagte. er.wisse nicht, ob er Jemanden getroffen habe. Er erzählte), er sei in den Saloon gegangen und habe den Barkeeper schlafend getroffen. Er sei darauf hinter die Bar gegangen und habe die Geldschublade herausgezogen. In demselben Augenblick seien einige Männer hereingekommen. Er habe zwei Revolver in der Hand gehabt. Er habe den Männern zugerusen, daß sie ihn vorbeilassen sollten. der vorderste habe nach dem Revolver gegriffen, worauf er mit. dem andern geschossen habe. Dann sei er über eine Fenz gesprungen, nach dem Schulhause gelaufen und habe sich dort eine Weile verborgen. DaS Geld habe-er daselbst auS der Schublade genommen und letztere weggeworfen. , Dann fei er an den Fluß gelaufen, habe einen dort festgebundenen Kahn losgemacht und sei nach der Stadt, zu gefahren. ES scheint, daß er in'S Wasser gefallen war, weil er ganz durchnäßt war. Henderson zählte daS Geld, daS er gestohlen hatte. ES waren etwa IQ und eiwaS Kleingeld. Er gab mir 55 und meiner Tochter 52 in PennieS. Am nächsten Morgen, als er in der Zeitung laS, daß er einen Mann erschössen habe, wurde er sehr aufgeregt. Er sagte, er habe nicht die Absicht gefislfcr. ihn tu trtäitfien. r fiT6 "7 r ? u - "iT-K"f r "7 " v.wpj drohen vollen. Er drohte mir mit dem Tode, wenn ich ihn verrathen würde. r Ungefähr in? Boch, später starb Hknde?sonS Bruder, und er bat mich,
Hiesiges.
Donnerstag, (en 22. Zuni
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dem Begrabniß beizuwohnen. JmHause seiner Mutter in Deloß Str., war eS wo er vor einigen Tagen, wegen eines Einbruchs verhastet und durch einen Revolverschuß verletzt wurde. Wegen dieser Verwundung liegt er jetzt im Hospital... ... Frau Rasserty sagte ferner, daß Henderson am Abend alS er von'ihr wegging, einen Gummirock angehabt habe. Die'.Befchreibung deöfelbenpaßt auf den Gummirock, den man am Morgen nach der That in Haughville fand. Die Beschreibung, welche sie von den Hosen giebt, die H. an dem Abend an hatte, paßt auf die Hosen, die man bei Henderson fand. - Henderson leugnet die Erzählung der Frau Rasserty. Er sagt, er sei in der Rächt, in welcher der Mord passirte, zu Hause bel. seinem sterbenden Bruder gewesen. .'DieS stimmt jedoch nicht zu der Thatsache, daß sein. Bruder eine ganze Woche später starb. . 'Henderson wird von seinen Verletzungen genesen. Mehrere Polizisten besinden sich im Hospital und bewachen ihn. Sobald eö möglich ist, wird er inS Gefängniß gebracht werden. Henderson ist ein desperater Mensch. Er war schon zwei Mal im Zuchthause. Ben Tbvrnton ist suspeudirt. Gestern Abend fand vor dem Sicherheitörath die Verhandlung gegen den Detektiv Ben Thornton statt. Er war' durch die Polizisten Ward und Carter und. Superintendenten Colbert beschuldigt worden, seine Dienstregeln verletzt und. in dem Mordprozeß Eyster ein ungeziemendes Betragen gezeigt zu haben,, indem er für die Freisprechung von Parker .und McAfee Stimmung zu. machen und der Sache des StaatlS Abbruch zu thun versuchte. , DaS Bureau war dicht gedrängt voll Zuschauern und Zeugen, darunter viele Rechtsanwälte,die Beamten deS Cri-' minalgerichtS Frau. Eyster und. viele Polizisten und Detektive? 'Thornton führte seine Vertheidigung'-selbst und zeigte im Sxaminiren der Zeugen großeS Geschick, so daß er daS Zeugniß der Polizisten Ward, Carter und Hart be trächtlich zurückführte, waS ihm allerdingS nicht in dem Maße mit dem der Staatsanwälte Holtzmann und Cox gelang. Trotzdem. konnte eö sich Richter Cox nicht versagen dem allgemeinen Betragen und dem Geschick Thorntons alS Beamter das . höchste Zeugniß auSzustellen. ' .Die Belastungszeugen waren hauptsächlich die Polizisten Ward und Carter, die Staatsanwälte Cox und Holtzmann, von denen letztenr Thornton direkt beschuldigte, Geheim-! nisse der Anklage an dieVertheidigurg verrathen zu haben. Martin Hugg, der eine Vertheidiger im Mordprozeß Eyster, stellte .das durchaus in Abrede. Thornton leugnete dann zum Schlüsse, je der Vertheidigung Dienste geleistet zuhaben, er gestand ein daß er sein Bedenken den.Leuten gegenüher habe laut werden lassen, und mit seiner Meinung, daß die Angeklagten un schuldig waren, nicht hinter dem Berge gehalten und es für seine Pflicht erachtet habe nach seinen Kräften die Jury davon zu überzeugen, und dazu, da er nicht mehr an dem Fall arbeitete, als Privatperson, als Zeuge, ein absoluteS Recht hatte. Präsident HawkinS "laS ihm dann Artikel 56 auS den Amtsregeln vor, worin eS heißt, daß Polizisten nicht dazu beitragen dürfen, daß verhaftete Personen ihrer Strafe entgehen. . Nach halbstündiger Berathung entschied die Behörde, daß Thornton aus 10 Tage vom .Amt zu suspendiren und zu degradiren sei. Außerdem ertheilte sie ihm einen strengen Verweis. 'Thornton lehnte es ab, daraufhin etwaS zu erwidern. War eS Selbstmord ? Frau Anna, die Gattin des Zimmermanneö Daniel Teegarden, No. 33 Sharp Straße wohnhaft, ist gestern Nacht um 10 Uhr an den Folgen' von Morphium gestorben. Um 7 Uhr Abends soll sie zu ihrem Manne gesagt haben,, daß sie sich nicht wohl besinde-und etwas Morphium nehme. Hierauf sei sie in die benachbarte Grocery gegangen und dort er krankt.' Man schickte nach ihrem Manne, der sie nach Hause führte. und Dr. Cook herbeiholte, al dieser aber kam, war sie bereits todt, jpb sie das
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