Indiana Tribüne, Volume 16, Number 273, Indianapolis, Marion County, 21 June 1893 — Page 2
Sndiana Tribüne. Erscheint Ttlglich und Sonntugs.
Die taMSit .Iritiüre roQti durch den traget ... .... . . . i QEnt per Loche, die SonntagS.'Trtbuneii3 per Lochc. die teonntast.,iriimne- - Höotf. itttJaienitjniti.tti EentS SZCenI 1 Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 21. Juni 1S93 (Lttkla?dk-ef.) ritt der WeltauSsteUunssttdt. Chicago, Mitte Juni. Nun wäre die uwlia.Sensation-auch glücklich Überstunden. Tie ewig lächelnde spaha, Krim? h.it bie atoae iiitc l r " o v ' nisqe WltausftcUungS ectionen in.oqn'ito nämlich ohne selder Derber l.l'llikll lUUllll fc. was zu roisien ourÄ bloeZ betreten t it ihren reizenden ssüßchen erZnnN etwamit hatte, verreiste sie mit so wenig Umstünden, wie möglich. Tem .?eu:'chen Tori- im Midn?a? Vlaisn.-e. sz kzn:z. lich u sich auch anfänzlich d.'rt cniusirte, b.wadrt nc lein uderwL freundliches Andenken, und au? idrem versprochenen zweiten Besuche d2?eld?k ist nicht bloS au? Zeitmangel nichts geworden. Ich weiß d:e:e .Oö: schichte- aus direktester Quelle, und so niä ich auch Hrn. v. SIrai in'z Iinn,kr, , tiruiAfn uß iait. will ich doch mit diesem, wörtlich wah W - S vi t--"- - ren Geschichtchen eine Ausnahme machen. Ter Vertreterin der Königin von Spanien kam es nämlich als arge Beu telschneiderei vor, daß ihr und ihrem ' . ' M 7. .-w r I Gefolge (im ganzen zwanzig erlonen) im Teutschen Torf- für eine aus sieden Gängen bestehende Mahlzeit 5100 angerechnet wurden, also $3 die Person, und außerdem für die Weine im Ganzen S0. Darin liegt gerade nicht viel Weltausstellung? Noblesse: aber bei dem jetzigen schauderhaften Zustand der Finanzen im Kastanienlande muß man das der zierlichen, gut conservirten Prinzeß schon zugute halten. Die Unzufriedenheit war übrigens auf zwei Leiten, nämlich auch bei der, in größler Eile in den schönsten Wichs gelang ten Kellnerschaar bezüglich der Trinkzeldcr. Es ist nun einmal nichts voll 'vmmen in der Welt, ulso auch nicht in öer Ausstellung derselben; darSm keine Feindschaft nicht. Bei Schilderung der Ausstellungen der Ber. Staaten bin ich jüngst am Smithson'schcn Institut stehen geblieden. DasBundes-Negikrung-gedaude bietet aber außer dieser Attracti'on und ö.'r riesigen, einen ganzen Häusergeviert' öiaum bedeckenden Gqpskarte der Ber. Staaten noch viel des Sehenswerthen. Da ist z. B. die Ausstellung des Kriegs departementZ. deren Figuren Officire und Soldaten von jedem Rang und in voller Uniform sowie die Landesvertheidiger aus der Revolutionszeit, aus dem Krieg von 1812 und aus dem mexikanischen Krieg getreulich darstel' len; außerdem sind hier das für Kriegs rocdt gebrauchte Telephon, der Helio graph und andere Signalsysteme aus zcstellt, und Erklärungen werden be reitwiklig (ohne Furcht vor Spionen) gegeben. Die medicinische Abtheilung zeigt 'in Hospital im vollem Betrieb. Sehr d.deutungsvollsür Friedenszwecke, viel mehr noch, als für Kriegszwecke, ist die - Ingenieur Abtheilung. Eine voll Händige Rettungsstation wird uns vor geführt. Außerdem ist jedes Regie cungsdepartement durch mehr oder minder interessante Ausstellungen ver treten. Dort fesselt ein hochnordisches Landschastsbild fast stets eine große Lenge. Dasselbe stellt die Unglück Uch? Greeley'sche Nordpol Expedition )ar und darf ein Meisterwerk genannt D.'rden. Selbstverständlich tritt Onkel Sam nicht in den Prämien-Mitbewerb mit den von ihm eingeladene Ratio aen. ' . Am wenigsten unter den großen UusstellungSgebäuden, welche um die Dttttellagune herumliegen, ist bisher oon dem, nördlich vom Regierungsge däude liegendin Nischereigebäude die ede gewesen. Warum, ist mir nicht recht eründlich. Das Gebäude, das in -,'panisch-romanischem Stile ausgeführt ist und schon in seinem Aeußeren mit seinen rothen und grauen spitzigen Tüchern nnen gewissen wohlthuenden Bcgensatz zu den ?!achbarpalästen bil det enthält eine Fülle bemerkenswerther Zlusstellungen für den Naturfreund und für den Sportliebhaber. Es besteht aus drei Abtheilungen, welche durch langgestreckte Säulengänge mit einan der verbunden sind, und deren mittleres das Hauptgebäude, die eigentliche Fischerei.Austelluncz umfaßt; im west lichen Theile sind Fischereigerthschaften aller Völker und Zeiten, im östlichen die Aquarien zu sinken. Vom Aus lande sind Norwegen, Holland und Japan am stärksten an diesen Ausztellungen detheiligt. sowohl durch Wasserthiere wie durch Bootmodelle und Älles, was drum unb dran hangt. Canada und Neu-Süd-Wales sind auch nicht schlecht vertreten. Unter den amerikanischen Staaten hat Massachusetts bei Weitem die ausfallendste Ausstellung, die sich nament lich durch ihre historischen horizontalen Rundbilder auszeichnet. Auch Wash ington, Oregon, Eali'ornien und Nord-Earolina mit seiner Fiserhütte verdienen Beachtung. Ter Besucher versäumte auch nicht, die Galerien zu t:ian, nicht nur wegen, des imposant: UekerblickeS, sondern auch, weil noch dreben allerlei zu schauen gibt, z. B. die interessante Schwämme-Äus-stellung von Gr.'chenland. Doch stei gen wir wieder hinunter zur Fisch-Aus stellung im engeren Sinne! In was sergesüllten gläsernen Schaukästen, die eine Art Transparente oilden da der Raum vor ihnen meist balbdunkel ist, während von der anderen Seite das Licht sanft durch GlaS und Wasser ljindurchscheint sehen wir die schön . cNVrfif,f. frfna&iltvit itxxndtl
ßen (lköhanken- unter amentoni'Äen ÜBliU " 7V - Büffeln doch gründlich üderdrüsstg - " t bei Ciing u. ttlv.tl Nachdem sie noch jirft sxa. gleich gunft.ger lauten wird für
wie BadseS". die sich frölzüch herumtummeln: am schönsten ist der hier durch entstehende Effect in einer langgestreckten Naturgröße, welche stets von Liebhabern gefüllt ist. Auch -in Wasserfall mit manchmal hcral'sallendcn Mischen bietet ein recht anmut'iaes und
.r.:rx....j i.i x.. m in miliurs) llv. vxi um auuuiuu, welche UUNvllcy HUC ila)f C!pCtlUIg pon itttlit pcntact alz 3000 Ealloneii "hatten flH2l ,-daw nochan j.m welche ÜNNvIlch tUt :llJaf ttpClllUl;!. iuur.iutj kivci ijiiiy;;ui ijuuiiwi nuu kann man tick stundenlang mit (5Je i.-- 1.: rj .T... r;..x uß-aushalten, und erquickt verläßt man Zeder das Gebäude. Von Tog zu Taa zeigt es sich jetzt deutlicher, ban. die eltauZstellungZ ttinanzen noch lange nicht die aaloppi unlt Lch'v'mdsucht haben! Wenn man die verinentlichten Zahlen für ganz iuverlüsstg hinnimmt : fanb inen mehr glauben lchenlt. als en etwas ter M Angaden über ir stachen onntagsbesuche). so steht es ichcn jet den erttcn. und i 1 gute Aussicht vor danden. dZö man bald den durch' schnittlichen zahlenden Besuch pro Taz auf lOO.OOOoSer gar darüber dezincrn kann (wazrend zugleich die Äuslagen für Löhne und GeHalter auf etl?2 die Oarne yeiavae el weroen sollen). Ter vc'it .Teutsche atiM trügt in diesem Augenblick auch einen großen Brocken zu diesem Erfolg bei; das schmettert, klingt und jauchit auS schier unadehdaren Aeiden. und heule mai Jeder den guten Teutschen ein sreund ' -" ?VT & u" O"' schmungdaster auf dem Kopf zu tanzen menn nämlich die Teutschen n'.ch allezeit Teutschen Tag- im b?'le.'. lnne des Wortes haben. Toch be :t? lein Mitklang,, tüchtig mitgemach: u"d nicht zu srt nach einem v'yvl. tt mm litMtt ISlriirn :1i!Ä APy ' v"l1". . ; ' lv Seltenes ttri,Aftückchen. Im TranSportationS Gebäude der Yhicagoer Weltausstellung ynd neben den modernen Beförderungsmitteln auch allerlei geschichtlich interessante zu sehen. Dort wäre auch eines, das lei der verschollen ist, der Ausstellung wür dig, obgleich sich an dasselbe nur eine einzelne militärische Episode in der Ee schichte des BeförderungswesenS" knüpst. Tiefe merkwürdige Episode wird erst neuerdings von einem früheren Eonföderirten, dem jetzt im Bun des Schatzamt zu Washington ange stellte De Land, folgendermaßen er zählt: Die sonderbarste und erfolgreichste .Eivildienstprüfung-, V:e mir in meinem Leben vorgekommen ist, trug sich im Bürgerkrieg zu, und sie ist wahrscheinlich ganz einzig in ihrer Art. Es war im Jahre 1864. Die Eonföderirten brauchten damals diingend eine Eisenbahn - Locomotive sür die Besörderung von Kriegsmaterialien und Vorräthen, hatten aber zur Zeit wirk lich nichts die Mittel, eine Locomotive zu kaufen. Also blieb nichts übrig, als eine zu stehlen. Aber wie den Streich ausführen und die Beute uns zuführen? Nun, wir hatten Einen unter uns, der auf diese Frage nicht lange die Antwort scku.d'.g blieb. Es war ein stämmiger, 6 Fuß hoher Georgier, welcher vorher Wertführer in einem Steinbruch gewesen war und mehr oder weniger Erfahrung in der Anwendung von Hebekrahncn u. s. w. besaß. Diesem wurden 100 Man von Lees Armee beigegeben. Erging mit denselben nach Maryland hinein, ohne sonst etwas mitzunehmen, außer einer tüchtigen Quantität Strick und Schnur. Man riß ohne Weiteres das Geleise der Baltimore & Qhio-Bahn ein Stück weit auf und brachte den nächsten Zug durch Winken mit einem Signalfähn chen zum Halten. Und nun wurde die Locomotive abgetrennt, und 100 Mann schleppten dieselbe mit bloßen Stricken nicht weniger als 52 Meilen weit quer feldein über Hügel und Ströme, durch ÄZälder und Moräste, bis sie eine Bahnlinie erreicht, welche die Eonföde rirten angelegt hatten. Dann ließen sie bequem auf dem Geleise die Loco motive nach Virginien weiter laufen, Der Streich war über alle Maßen gut gelungen. Als Herr Garrett, der Präsident der Baltimore & QhioBahn, von dieser Geschichte hörte, wollte er ansang? gar 'nicht daran glauben. Doch ließ er sich endlich bestimmen, persönlich an Qrt und Stelle zu gehen, und den ganzen Schauplatz abzuwandeln. Hocherstaunt rief er schließlich aus : Das ist aber wirklich das größte Meisterstück von JngemeurSkunst, das t vollbracht wor den ist." Als der Krieg vorüber war. ließ sich Garrett nach jenem Georgier erkundigen, beschied ihn, als man sei nen Aufenthalt ermittelt hatte, zu sich und machte ihn zum .Roadmafler" sei nes ganzen Bahnsystems, lediglich auf zene Leistung hm. .Wer eine Locomo tive mit Fischleine aufgttifen und über einen Berg dringen kann, der hat bei Mir seine Ttenitprüfung schon im Vor aus bestanden," fügte Garrett hinzu Aom Inlanve. ? n der kleinen Ortschaft la'ton. nd.. leben acht Männer, 'eren Gewicht insgesammt 2009 Pfund vtrcgt. v, I n T io u x City in Iowa. .'t die Tage ein Sonntagsschullehrer als Unterschleiser und Mormonerich entlarvt morden. Vor mehreren Mo naten traf nämlich D. M. Hamk mit seiner Frau aus Denver in Siour Eity ein. erhielt auf Grund bester Em pfehlungen bei der A. L. Baker Com Mission Company" die Stelle eines GelderheberZ und begann seine Laux bahn in der Stadt zugleich als Sonn tagsschullehrer. Vor einiger Zeit stellte kö sich heraus, daß er für feine Auf traggeber eingezogene Gelder unter schlagen hatte; t; versprach jeöoch deren Rückerstattung und wurde d.'shalb straf rechtlich nicht verfolgt. Jüngst aber er etnen eme Frau bei der Polizei. welche sich als Frau Alice öamk aus Council , Bluffs vorstellte und gegen Lawk nen Verftkfekl .wezen 1-2
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gchung einer Doppelehe erwirkte. Inzwischen dekam Hawk von dem Erscheinen seiner Frau Ro. 1 Wind, schüttelte den Staub von Sioux Eit.) von seinen Fttöcn und wird jet wegen Bigamie und Unterschlagung steckbrieflich ver folgt.
Neulich Sonntag Abend machte ein junges Mädchen Namens Iennie Newell aus Drummondville in der canadischen Provinz Ontario einen mißlungenen Versuch, sich im Niagara gerade unterhalb des amerikanischen Falles zu ertränken. Samuel Devlin und B. I. Bandcnberg. zwei junge Männer aus Niagara Falls, sahen sie im Halbdunkcl aus dem über schlüpfrige Felsen an den Fuß des amerikanischen Falles führenden Psade zu dem Wasser-falle-wandern: sie schritt durch den in feinem Sprühregen aufschäumenden Gischt, ohne ihn zu beachten, hielt aber mehrere Male wie z)gcrlld inne; dann aber machte sie plötzlich eine Wendung und watete bis an die Kniee in das Wasser des Stromes. Nunmehr eilten die beiden jungen Männer zu ihrer Rettung, und als daS Mädchen sie kommen sah, tauchte sie kopfüber in das Waffer. Die Männer folgten ihr aber und es gelang ihnen, sie den Fluthen zu entreißen. Sie bat himmelhoch, sie im Wasser sterben zu lassen, aber )it wurde gewaltsam aus das Land gechafft. Nachdem sie in der Polizei wache trockene Kleidung erhalten. wurde sie auf Anordnung eines Arztes n einem Hotel untergebracht, wo sie eine Stund? später einem Knaben das Leben schenkte. Als dm Vater des Klndes bezeichnet sie einen Mann in ihrem Hcimathsorte Drummondville. .Eine geniale Idee hat Eol. W. L. Wilson, der Präsident der Ne. braska Eity Natlonaldank. Die Bank hjt unter ihren Activa einen Posten Büttel", den sie von einem schlechten Schuldner übernommen hat und gar zu gerne los sem mochte gegen enl vrechende Bezahlung natürlich. D.'r Vor chlag eines Spaßvogels, die Thiere ln Freiheit zu setzen und sie dann in den Bank'Konti als wusende AuSga bcn- aufzuführen, würde natürlich mit Verachtung gestraft.- Käufer fanden sich nicht und so verfiel Eol. Wilson auf eine geniale Idee: Wie wär's, wenn wir dem Uncle Sam" die Heerde verkaufen?" fragte er sich und flugS schrieb er einen Brief an den Ackerbauccretär, m welchem er demselben den Vorschlag machte, in Alaska oder aus den aleutischen Inseln auf Staatskosten Büftel zu züchten und die noch immer in den Büchern der Bank geführten Thiere zu dem Zwecke anzukaufen. Es heit zwar, datz der FiskuS gewöhnlich dasienige kauft, was er nicht gebraucht. und verkauft, was er sehr nothwendig brauchen könnte, indessen hatte sich der .Körnet" in diesem Falle doch geirrt. AckerbaU'Secretär Morton theilte ihm höflich, aber bestimm!, mit. daß .Uncle am" durchaus keine Lust verspure. die Büsfelzucht zu betreiben. Zwar meinte Herr Morton einem Zeitungs manne gegenüber, , haben die Ver. Staaten einmal versucht, das Renn thier in Alaska zu aktlimatisiren, auch haben sie Kameele importirt, die sich auch auf den Wüstenländerelcn des Westens vermehrt haben aber warum soll man denselben Fehler dreimal ma chen?" DaS Bureau des Nachlaß richters ist bekanntlich eine wahre Fund grübe für Liebhaber d.S Originellen und Interessanten, denn .nirgends spiegelt sich die tiesinnerste Natur des Menschen besser, als in seinem ersten Liebesbrief und m feinem letzten Wil len" wie einstens ein berühmter Schriftsteller sagte. Die neueste Be reicherung der Sammlung der durch ihre orlgitieue tfaniing und eigenthüm lichen Bestimmungen bemerkenswerthen Testamente ist dasjenige des Malers Louis Lang, der vor Kurzem starb und dessen .letzter Wille" in New Voll im Bureau des Nachlaßrichters hinterlegt wurde. aS Do.ument, welches von dem Testtor eigenhändig geschrieben ist. kann nur mit großer Schwierigkeit entzlsseri werden. , iz veoeai sechs Bo gen EonceptpLpier. ist in ziemlich man gelhastem Englisch abgefavt und weist manche Durchstreichungen und ander weitlge Abänderungen auf. ES ist vom 8. Mai 1889 datirt, gleich unter der Datumsangabe befindet . sich aber der Bemerk .8. Mai 18ö0". und am Schluß des DocumentS erklärt der Erb lasier: .Ich bin ein Katholik." (ge schrieben .Ehatolic".) Lang bestimmt zunächst, das alle seine Gemälde, stiz zen. Kupferstiche und. andere Kunst werke, die in seiner Wohnung. No 13 Waverly Pla e, zu finden seien, zum Besten der UnterstützUHgskasse der .Ar tists Fund Society" verkauft werden sollen, da er, wie er erklärt, der genann ten Gesellschaft seit ihrer Gründung an gehört habe, dann fäbrt er wörtlich fort .IM Jayre ivsz, als ia) maisrenn geworden war. stellte icy Mlcy in mei nem, Geburtsort, der Oberamts-Stad Waldersee in Württemberg, zur Rekrutenaushebung. Ich wurde jedoch nicht zum M:lltardienlt herangezsgen. da ich kleiner Statur war und mir bei der Ziehung die höchste Nummer zu siel." Der Testaior setzt dann Legate aus für seinen Bruder N. Lang und andere Verwandte und hinterläßt u. seiner Nichte Louise Lang die Sumn?e on 50.0 J0 Mark. Der Rest des Ver Rügens soll nach des Erblassers Be ftimmung verzinslich angelegt werden und die Zinsen .kranken gebrechlichen. ehrlichen, guten, alten A:lrarn der Zkdt Waldersee, Württemberg zu Gute kommen". Tse 5?ap:tal ioll i e doch unter keinen Umständen angegrif fen werden. Zum Schluß erklärt Uang dann noch- 3$ hosse. dan das Ober . t e w am'sgerlazr oieie mein? lünnicoe zur ?lu)?uhrung bringen wird, damit die Bewohner meiner GeburtSstadt in den Genug der von Mir gestifteten Scheu kung kommen und dieselbe sür ewige Seiten genieeen so da in der Dank oarieit oe? Bürger mir und meinem Bater, der in Waldersee allgemein ge achtet unD geehrt ward, ein dauerndes Denkmal aeiekt werde."
9p..c,i?.:f. s.k...r5.'"" r rr ow zum Millionär ge Vflif SAX frtan seine Tage in Ruhe Vseisen,igarrenspitzen etc. dei Wr. sl ga.ntnt In ifrh
Ucfl, Nr. ICO O? C-fy.r:::3 0.'.' l v '"
zfom Auslande. Vor elf Jahren ver schwand im Dorfe Miedzug bei Pleß kin fünfjähriges Mädchen, die Tochter dos BiertelbauerS Johann Lukasset'fchen Ehepaares daselbst. Alle Nachsor'chun-
zen. nach dein Ninde blieben erfolglos. Jetzt, nachdem die trostlosen Eltern seit angem verschieden und, hat sich dle Verschollene in der Heimath wieder aus gefunden. Das Mädchen hat hart' Zeiten verlebt. Sie war damals von iner Land'treicherlN geraubt worden. welche das arme jNnd aus ihren Bettersahrten durch Galizien mitschleppte. um o bei den veulen das llield zu rregen, aber die arme Kleine oft hart mißhandelte. Endlich kam die Eröfungsstunde. Als nämlich im edr. d. I. die Landstreicherin das Mäochen auf dem Markte in Tornom wiederum in unbarmherziger Weise schlug, schritt die Polizei ein. Die Lanvltreichcrin wurde nach Feststellung des Thatbe tanöeS verhaftet, das Mädchen aber nach der Heimath geschickt, in welcher es unter mancherlei Entbehrungen ein traf. Hier fand es daS elterliche Haus sofort wieder auf und ist nun bei Ver vandten untergebracht. In Ostrog im Gouver nement Wolhymen ist kürzlich nach stehende ergötzliche Geschichte vorgesallen: Ein junger schriftkundiaer Bauer des Dorfes Borissow. der wegen ver lchi.edenen Mißgeschicks mit der . Welt' zerfallen war und, um sicy an iyr zu rächen, reich zu werden trachtete, be schloß, seine Seele dem Teufel zu v'i taufen. Befangen im landläufigen Aberglauben der Bauern, daß alle Mu sikanten des Teufels gute Freunde seien, von dem sie auch die Gabe des MusikmachenS erhielten, wandte sich unser Faust an den Geiger des Dorfes mit der inständigen Bitte, ihm doch den Ort anzugeben, wo man den Teufel sprechen könne. Was auch der Dorf geiger gegen solch' böses Beginnen ein wandte, um den jungen Bauer von seinem Vorhaben abzubringen, nichts half: sein Klient blieb dabei, er müsse durchaus den Teufel sprechen. Da nahm sich denn der Geiger vor. dem Schlingel die Lust nach dem Teufel auzzutrciben. Er that, als fuge er sich endlich den dringenden, und nannte dem , . Faust ' des Dorfes einen bestimmten Kreuzweg im Walde, den jener in der nächsten Nacht aufsuchen müsse. Dort solle er den ersten Hahnenschrei erwarten und als dann drei Mal pfeifen. Darauf werde oer Teufel erscheinen. Gesagt, gethan. Als der Bauer nach Mitternacht am Kreuzwege im Walde stand und den dreimaligen Pnss erschallen ließ, tauchte in der That wie aus der Erde eine grotesk vermummte Figur dicht vor ihm auf und fragte auf kleinrussisch: .Was ist Dein Verlangen?" Ihm antwortete beherzt ebenso Freund Faust: .Herr, ich will Dir meine Seele verkaufen." .Kannst Du eine Quittung mit Blut ausschreiben?" .DaS kann ich." .Gut. Ich bin nur ein Unterteufel, der Obere wird gleich erscheinen.- Aus dieses Stichwort sprangen hinter den Bäumen noch zwei, wie sich später er wies, in umgekehrte schwarze Schasspelze gehüllte Gestalten hervor, streckten Faust hin, und alle drei bläuten ihn so jämmerlich durch, daß er nur ächzend und auf allen Vieren seine Hütte wie der erreichen konnte. Die drei vermummten Bauern hielten hübsch reinen Mund und waren zufrieden, als der, dem sie den Teufel ausgetrieben, am nächsten Tage nach dem Geistlichen ver laugte, um ihm seine Sünden zu be kennen. Eine aus politischen Gründen begangene Mordthat hat in Alicante große Aufregung hervorgerufen. Aus Madrid wird darüber ge schrieben: .An einem Abend gegen 10 Uhr wurde in Novelda bei Alicante der frühere Richter Fal o ermordet. Am frühen Morgen halte Herr Falco den Besuch eines Unbekannten erhalten, der ihn - in geheimniß'Uer We se nach einem ,el Garasal" benannten, etwa einen Kilometer von der Stadt ent fernten Orte citirte. wv er angeblich einen wegen politischer Fragen entstan denen Streit schlichten und in einer wichtigen Angelegenheit sein Urtheil abgeben sollte. In der richtigen An nähme, daß cS sich um einen geplanten Angriff aus seine Person handele, sete Fal o sofort die Guard.a civ.l von dem Geschehenen in Kenntniß. Soll man es nun als Muth oder als Thorbeit be zeichnen, daß Falco, obwohl er ziemlich genau wußte, daß ihn nichts Gutes erwarte, sich trotzdem zur festgesetzten Stuude nach dem Orte der Zu ammen kunft begab allerdings in Begleitung von v'elen Polizisten? Als Fal5o und seme Begleiter in Garatal anlangten, gaben mehrere auf den Aesten von Johannesbrotbäumen fitzende' Individuen Feuer auf den Exrichter, der tödtlich getroffen zusammenbrach. Die Guardia Civil erwiderte zwar auf der Stelle das Feuer und machte sich an die Verfolgung der Verbrecher, es gelang ihr jedoch nicht, sie einzuholen. Mit den Verhältnissen vertraute Personen be Häupten freilich, daß die Polizei die Verbrecher, die sie auf srifcher That ertappte und die sie umzingelt hielt, mit Absicht habe entschlüpfen lassen. t x ä o n i g der Stierkämpser.Lagartijo, produzirte sich vor einigen Tagen in Madrid zum letzten Male in seinem gefährlichen Gewerbe. Der Stierkamps war als ein AbschiedsBenesiz für ihn veranstaltet ; außer der festgesetzten Zahlung von 50,000 FrcS. erhlelt er noch die Hälfte der Einnah. men, welch sich auf rund' 150,000 FrcS. bellefcn. 'Der Preis der Logen war f siiiett auf 100 bis 30) FrcS. festgesetzt, die Händler erhielten später jedoch bis zu 1000 FrcS. Mehr als 14.000 Personen hatten sich zu dem blutigen Schauspiele eingefunden. Nachdem er sechs der wildesten Stiere .kunstgerecht" abgeilochen hat'e, zog der Held,es TageS sich unter donnern den Beifallsrufen der Menge auS der A?ena zurück. Er gedenkt, da er eS trotz feiner ziemlich kostspieligen Liebhabereien und seiner geradezu sprichw - r . rooriilcy geworoenen Genero mal im O c. t. f. t ftv V auie ver -zayre zum Millionär ae
Der 0', a u 1 o i S erzählt folzende merkwürdige Geschichte: Vor einigen Wochen kam eine alte Negerin aus Bridgetown auf Barbadocs (die östlichste der kleinen Antillen) zu einem vlissionsvrediger und bat ihn, für Victor Hugo drei Messen zu lesen. Ter
Missionär uw ganz überrascht und glaubte nicht recht verstanden zu bben, zbcr die Negerin sagte ihm. daß sie vor oiele.l ahicn eine Tochter des Dichters ser .OrientalcS", die gegen den Willen heirathet habe und mit ihm uach Bardaqoes geflüchtet sei, unter stützt hübe. Der Osficier verließ des Vaters einen englischen Osficier ge seine Gattin; diese wurde vor Schmerz fast wahnsinnig und von der ?!egerin aufgenommen und liebevoll gep legt. Dann schrieb die Negerin an Victor Hugo und erstattete ihm über den traurigcn Fa'ä Bericht. Der berühmte Dichter schickte ihr 2000 Francs und ließ sie mit seiner halbwahnsinnigen Tochter nach Paris kommen. Nachdem sie sich einige Zeit in dem Hause Victor Hugos aufgehalten hatte, bescyloß die Negerin, wieder nach Barbadoes zurück zureisen um sv'mehr. als die arme Verlassene untereeß vollständig ihren Ver' stand verloren hatte und in einem Jr renhause untergebracht worden war. Der Dichter, der die Negerin wegen der Liebe, die sie seiner Tochter bewiesen hatte, sehr hochschätzte, sagte zu ihr. behnr r p nhril"n liev 9ftnn i- in xtm Heimathlande "von meinem Tode Kenntniß erhalten, lassen Sie drei Messen für mich lesen." Die alte Dame, die erst vor zwei oder drei Mo naten erfuhr, daß Victor Hugo geftorden sei, hat jetzt den Wunsch des Poeten erfüllt. Von einem Militär erzeg, der sich lungst in Padervorn avgespielt hat, wird in deutschen Blättern berichtet. Verübt wurde derselbe von einem Husa?enlleutenant, der m ange heiterte? Stimmung Nachts mit dem Säbel aus mehrere EZvilisten eindrang und den emen am Arme so verletzte. baß ein Kncchenbruch eintrat. Nur durch das Dazwischentreten mehrerer Wächter wurde weiteres Unheil verhu tet. Derselbe Lieutenant hat auch sonst schon mehrfach in einer Weise ercedlrt, die lebuast an die Mainzer Säbelaffairen erinnert. Die deutschen Blätter verlangen eine nähere Auskla rung des Vorfalles, der merkwürdiger Weife in Paderborn selbst nicht ver öffentlicht ist. Dem Gri ch tv ol lzi e her entmischt ist ein sportsmann. der kürzlich auf ber Charlottenburger Rennbahn 11,000 Mark gewoilnen hatte, und dem diese Summe einer schuld von 30,000 Ms. wean abgepfändet werden sollte. E n den iungen Lebemann überwachen der Prioatdetectiv hatte Kunde von dem ve:o.uiu erualten und dem Gerichts Vollzieher Mittheilung gemacht. Ehe dieser jedoch des Ächuldenmachers hab haft zu werden Vermochte, war dieser. welcher Wind bekam, nach Leipzig abge dampft. Recht merkwürdige Eh rengaben bringen - zuweilen czechische Wähler ihnen mißliebig gewordenen Abgeordneten dar. Einen Schweins trog, und zwar einen steinernen, sand ten dieser Tage die Wähler der gulen Stadt Swella ihrem altczcchischen Ab geordneten Plewna zur Strafe dafür, weil er sich an der vor dem letzten Landtagserceß beabsichtigt gewesenen Abstinenz nicht bethcitigt hätte. Also in Wahrheit und Wirklichkeit .zur Belohnung sür Flclsj und gute Sitten wurde er also geehrt. Sein Demon striren sür eine reinlich? und gesittete Erledigung der Tagesordnung trug ihm den Schmeuistrog ä l. Unter sothanen Umständen stehen f.ir czechische Abge ordnete, die nicht skandalsüchtig sind, noch weitere Ü berraschungen bevor, als du sind Futtcrtroge, Maulkörbe, Hufeisen -'c. :c. Was aber die gute Stadt Swella anbelangt, scheint man daselbst Schweinezucht und Politik für sehr verwandte Dls.lplm zu halten. &a Da dieser Tage, ton aus Amberg (Oberpfa' ) geschrieben wird, eine gemüthliche .tichgesellschaft in X. beisammen und die Unterhaltung kam auch aus die bevorstehende Reichs tagswahl. Anwesenden Bauern wurde der Kandidat genannt und ihnen an's Herz gelegt, die Kandidatur zu .un terstüen". Gleich darauf steht ein biederer Bauer auf, begiebt sich zum anderen Tisch und sagt zu einem der Herren, wahrscheinlich einem Comite Mitglied: .Ich kann den Herrn, den Ihr nach Berlin schickt, net besonders unterstutzen, i hob selder Wki und Kin der z H, doch kommt's m a auf wöchent lich an Laib Brot net z'samm." D u rch die E xm i ssion einer Arbeiterfamilie wegen . rückständiger Miethe wurde kürzlich in Spandau ein großer Tumult hervorgerufen. Da obdachlos gewordene Frau erst vor we nigen Tagen entbunden hatte, so wurde daZ Mitleid bei der Nachbarschaft rege; vor dem betreffenden Hause sammelten sich Hunderte'von Menschen an, die ge gen den Wirth eine bedrohliche Haltung annahmen und das HauS zu dombar diren beabsichtigten. Die herbeigeru fene Polizei trieb die Menge ouSeinan der. Das Publikum veranstaltete für die Cxmittirten eine Geldsammlung; auch wurden die Leute von einer be freundeten Familie aufgenommen. . Weil sie von ihrer Stiefmutter schlecht behandelt wurde, ertränkte sich die 13jährige Tochter des Weichenstellers Amelang in Potsdam. AuS gleicher Veranlassung nahm sich bereits vor drei Jahren ein im gleichen Alter stehender Bruder des Mädchens das Leben. Gegen die Frau foll ge richtliche Untersuchung eingeleitet wer den. .3 Frankfurt an der Oder starb Meister Balzer, der Freund Ernst von Wildenbruchs. Wildenbruch lernte den Meister Balzer, einen Uhr wacher, den er in dem gleichnamigen Drama verewigte, kennen und schätzen, während er (Anfang der Siebziger Jahre) als Referendar am Kreisgericht in Frankfurt angestellt war. Eine geheimniß v o l l e Familiennachricht steht im Juniheft t n.fWp.., . rc.ij All iwytAt.irwl.J - --I ....... i-
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v. viiiin jitiiuus tiycuti ou ter erlebte seine Geburt erst als -alter Mann, nachdem er von einer langen Reise zu seiner Familie zurückgekehrt war." Aus hoffnungsloser Liebe hat ein I tjähriger Schüler der lZetri'Paull-Klrcheuschule in Moskau während de? Unterrichts sich erschosien. Ler Beweggrund der That wurde aus einigen seitens des Selbstmörders hin terlassenen Briefen eemittelt. Nicht weniger al 15,000 Gefangene, exklusive Frauen und Kin der, sollen während dieser Saison, wie der Odessaer Eorrespondent der Daily ews" mittheilt, in 32 Abtheilungen aus den verschiedenen Gefängnissen von Moskau aus über Nnni -.Nowgorod. Perm uns Tiunen nach Sibirientransvortirt werden. Während des jüngsten Aufenthaltes des Zaren in Moskau wurde in der Ehudow Klosterkirche, innerhalb des Kremls, n Einbruch verübt, wobei zahlreiche, sehr werth volle Silbergeräthe und eine größere Geldsumme gestohlen wurden. De silbergeräthe waren bei den Empfangs Feierlichkeiten benutzt und noch nicht .vieder in die diebessicheren Gewölbe zurückgebracht worden. Der ganze Ver lust wird auf 2,500,000 bis 3,000,000 übel geschätzt. Die Diebe, welche wahrscheinlich durch das Dach eindrangen, wählten mit großer Sorgfalt nur sie allerwerthvollsten Gegenstände aus. so daß die Vermuthung nahe liegt, daß :S nur Mönche waren, welche dieselben fortschleppten. Verhaftungen haben noch nicht stattgefunoen. UnanaeneymeS M i ß v e r 't ä n d n i ß. Verwalter: Du,Muckerl, lch werd' Dir 'was sagen : Du bist flink und gelenkig Du könntest mir im klei ien Obstgarten die Maikäfer z'sammen fangen ; sie werden mir schon zu arg, die Liecher. Ich geb' Dir für einen 10 Pfennig'!" Muckerl: Recht gern, Herr Verwalter, alle fanß' i' z'samm' nd bring' s' Ihnen, keiner darf übrig zleib'n !" (Zwei Tage später.) Muckerl: ,Küß' d' Hand, Herr Verwalter, i' )itt', da bring' i' die Maikäfer; kein' nnzigen sieht ma' mehr, alle hab' ich i', Stucka 533, aber a' saures Ltück Arbeit war's !" Verwalter : ,Brav so, Muckerl, brav. Jetzt werd' .et) mir einen schönen, großen Kerl her iussuchen da hast Du Deine 10 Pfennige, so und die andern brauch' ich nit, die schmeißt D' beim S'hausgeh'n in' Bach !" Muckerl : ,Küß' d' Hand, Herr Verwalter !" Ueb erspannt. Alma: Cou !in Emil, hast Du den neuen Roman : .Durch Schuld zur Sühne" schon gele en? Da kommt auch so ein Student vor, vie Du, der aber am Schluß alle seine Schulden bezahlt und gam dem Kneip leben entsagt. Student : Ach Du lieber Vott ! In den Romanen kommen doch lauter so überspannte und unwahre Ge'chichtenvor! . . m Ja, das ist's Rechte! Das ist ein Ausdruck, den das reisende Pubtikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wiöccnsin Central l'ine anwende, die jetzt allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Tululh und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattulig stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagenwechsel laufen läßt. ttm nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. , 3a s. C. Pond, Gcn. Paff, und Ticket-Agent, Chicago, 3ll. Mucho'S Cigarrenladcn befindet cb in Ro. 199 Ort Washington Str. Geschäfts -Ueoernahme. Vemen Freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, d .ß ich die Wirthschaft, Ecke Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und m'ch bemühen werde diese' de zu einem anacnehmen Sammelplatz Ux Deutschen zu gestalten. Beste Getränke und Cigarren :c. - Zu zahlreichem Besuche ladet ein Eottlieb Leukhardt, Ecke Ohio und Noble SIrahe. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler tn Kiesdach-Material, i und 3 pi Read Stoosing. wasserdichte Sheeting, feuer festem ASphait'gilj. Strotzpappe. Dach und VUtall.Sarben ,c. ,c. Osftce: RUV Wft Mary lad Strafte. Telephon an. D a ch d o ck e r e i. Fähige und verantwortliche Dachdecker, ie dächer, Trinidad und ilsonite Sphatt-Dächer. Ue rten Eompisitioa'TiScher mit bestem Ma terial. Ofsice : No. 169, Jard : 180 W. Marylandstr. Telephon 861. Indianapolis, Ind. 'Mim . Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." Tlm iu(.tH0nV ifit T'r irfr. hek I 0U u v V ui . it vv . v v-r -v r IAuken tnt Ohren Arzte, zwang ton, nao grögeren NSuvtlickketten umzugehen, .r uc thtt deSbalk Mt dumltitfttu ii1 im wetten Stock de Iran lock-, IVA W. Washington Str., näckst u Bowe. Merrill o'ö. sür fünf Jahre, wo er gezeichnet? Olstcen eingerichtet hat für die ehandlungon Auge. Ohr, 'afe und Hai und die nserttgung von Btillen, künstlichen . ,, Lt iMrmhritrUuna an Gtbitlanaen. so j Wie die Operation zur tntternnng de Star 1 . r r m am r 7 1 M. L .M. vorzunehmen, zu . vrruen xur ue erretvul. Tou,Utton frei und Jedermann etngettde.
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Höchste Züchtung. lo Linkinnati. O MailZM. H,r, E. W st, man schreibt: Ich kauft, LZastordniq'S StervenStarkkr"1r einen ffreund. Welcher Ichon seit AI Jahren an Yallsucht litt und wah ud dieser ZeU sür allerir Mtttel na kleines Vermögen aulgab, um kurirt zu erden, leider aber ohn Erlolg. und nun 9 Monute. seit er mt letzterem Mittel an sin, und der Erfolg übertraf alle Erwartung. Wah rend er fritder bii ,u zehn AusZUen täglich hatte, hat er seitdem nicht mehr cli einen und zwar nur sehr schwachen in einem Monat gehabt. Wenn mir Jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dah mein ffreund jetzt so zu sagen wiederherqestelltsein sonnte, so würde ich ,4 tür unnibgluh erklärt haben. Niemand sreut sich de. halb mehr über d,e,e günstige Wendung, al ich. und wenn ,rgend Jemand e verdient hochgeschätzt zu wer. den. so ist ti Vastor tt. önia, denn durch nicht i dieser Welt kann da ausgewogen werden. Xoal er litt du ieideud MeuschheU GuteS gtihan. Mt4M5 ein werthvolle Vuch für Nervenloidendr IVl uao tint vrroe.la'tye zngeianot. rme erhalten auch die Medizin umsonst. Diese MkdillN Wurde teit hrmYihr 1ft7ß wnn Km r . ' v - " - - I. J1 .vi v vu4i mm Hochw. Pastor konig in Fort Wayne. Ind.. zuberrztet , imt hm-. C.i.. F . Lg W iuw no hhuc iimct 3inaciiing von ver KOENIG MEDICINE CO.. 238 Uandolph t CHICAGO, ILL. ei pstheker ,u haben sür 9VQQ le Jl.sche, Flasche sür ?3.0, . grobe V1.7L, U sür tzS.V. I Jndianavoli tn den deutschen votbeker von S. Will. P an der. U West Waihtngtor li. uno ae uo au cir. uno luncoin uanc Dp. PFAFP, Office: 134 Nord Pennsylvania Str, Office-Stunden von 24 ilbr Nackm. Ro. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 11 Uhr Vorm. Wohnung: 197 .iabam str. .eBrmontstr 'Z'.levkon ' 0''ice sVÄ. -cuephon . ; ikjobnunst öac Dr. Aincliii KrKeller, Office: 369 Süd Meridian' Straße. iu uqr oTin. Office-Stunden : Z 2 4UvrNachm. i 7 -Uhr Abends. Telephon 907. DR. Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. 194 Ost Mtchigan strage, ( e MaffachnietlS Avenue.) Täglich von S 1 Uhr. Sonntag ausgenommen Dr. Wagner, Ossice : Po. 60 Gsl Shio Str Osftce'Stunden : 10 Uhr Vormiltagl. 4 Uhr Nachmittag. vohnung : iSät Vroadway ud Mseolu de Telephon 3. C. C. Wnerts, Deutscher Zahn-Aizt, No. z Noro Pennsbliiffnia Str. 9 n f nrn iif '' . Dr. Wurkhardt, Veutscher Arzt. Office und Wohnung: No. 767 Süd Ost Straße, Ecke Lincoln Lane. Olftcc?tundcn : 8 vi Uhr Bonn. 2 bis Uhr Nachm. 7 bis 8ilhr vcnds. Telep, 1130. HDl Clr&JI, No. 38 Ost Ohio Straße. Lvrecbstunden : 10 1Z Uhr BormlltagS, 1 k Richmittag und 7 bends. Sonntags vor, 2 Uhr achm.ltagö. Dr. C. N. Schacfer, jörzt nnd Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Sprechstunden : 7:30-9 Ut,r Morgen, 13111)1 Nachmittag, 7:S0 tf Uhr t,cnds. Telephon 2H2. Dr. I. Bühler, Deutscher Arzt. Ossice und Wohnung: 357 Süd Delaware Straße. Office'Stunden: 9 Uhr Vorm.: 2 3 Übt Nachm.: 7 9 Uhr dcnds. Telepkon 14. Ferd. A. Müller. Machsolger von ere Mäiler.) Apotheker. te userttsug do SketeVte schiebt , verla1ftaer. sachdexftöadiger'ttetse. SödweS-Scke der Ost Wasbiugton und Ost Otr. TelevSn 7. Chinesischer Arzt u. Wundarzt. DR. GEE L07, ,; o. 117 Massachusetts Avenue. Hat zojährigk Ersaht ung.' W.r 9 Jahre in llanton. llbina. II 5Xadre in Helena. Montaa j und die Suren, welche er vollbracht, zeigen dah er vorzüglicher Arzt und Wundarzt ift. Hat LizeaS für de Staat Jndiana. Mäßige Preise. Be handelt alle Krankheiten. Office Stunden von 9 Uhr Morgen big 8 Uhr bend. . Jno. A. Klutsch, Aabrlkant und Händlerin Pferde Geschirren Dattel. Zügeln, Peitsche. Lammen, Burpen ,e. Reparaturen werde gut u. prompt auge,ührt . . No. 2t53 Massachusetts Avenue. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! GVC3 aicurcd bv Dr. UzTHQt in one mtnute bj R nevr Improved and fuku KtbA. firect isptTestU ia r;-t ft t:cxrn GchicIottQCt " Wie s,e von Dr. üax'rt trch ew.e neue, verbefferte schmerUese ZZtiUU kurirt tr:ib.N' 372 Fk.2e in JndiL:5liZ r''1-' r?n hm Cit fii ttt2rJLif C! r : L ' . L ' i. - i i r - - iljt Cr .r;,
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