Indiana Tribüne, Volume 16, Number 272, Indianapolis, Marion County, 20 June 1893 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscycint
füglich und Sonntgs. Die tägliche tridust" koyet durch den Trgtr U Cents per Woche, die EonntagS-.Trtbüne- 5 Cent? per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 15 Cent perMonat. Per Post zugeschickt in Bor auSdezahlung tf per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 20. Juni 1893 gsla über den Legen der Vrdett Emile Zola bat vor einigen Tagen in Paris bei einem Bankett der al!ge meinen Vereinigung der Studirenden eine Rede gehalten, an 3 der wir nach dem Figaro- einige Stellen anführen . . " - k " k 4. - - C - . inocyien. Jvla iiiijric u. -a. aus: Die Arbeit erlauchter Aelteren fort setzend, hat unsere Generation sich be müht, der Natur die Fenster weit zu öffnen, alles zu sehen und alle zu sagen. In ihr gipfelt die lange Arbeit der positiven Philosophie und der ana lytischen und ErfahrungS-Wissenschaf ten. Wir schwuren nur bei der Wissenschüft, die un5 von allen Seiten umgab, wir haben von ihr gelebt, indem wir die Luft unserer Epoche athmeten Aber hat denn die Wissenschaft das Glück versprochen? Ich glaube nichts Sie hat die Wahrheit versprochen, aber eZ it sehr fraglich,' ob mit der Wahr heit jemals Glück geschaffen werden llann. Um sich an ihr genügen zu lasjefo, brauchte man die vollständige Ver ulgniina, des eigenen Ich und eine g-ige Befriedigung, wie sie nur bei Auerwahlten zu finden sein dürfte In dieser Reaktion gegen die Wien schaft ist auch ein gewisses Zurückmeichen vor der Wahrheit, die von außen rauh erscheint, eil unsere schwachen Augen nicht lm Stande find, alle tore Gesetze zu durchdringen und zu begreisen. Man führe uns also wieder zu dem sanften Schlummer der Unwissen heit ! Die Wirklichkeit ist eine Schule der Verderbniß, man muß sie tödten und verleugnen, weil sie nur aus Häß lichkeit und Verbrechen besteht. Und darum springt man in den Traum, es bleibt nur das eine Heil : die Erde fliehen, sein Vertrauen in das Jenseits fetzen, um dort endlich das Glück zu finden und die Befriedigung unserer Sehnsucht nach Verbrüderung und Ge-1 rechtigkeit. Die Musik hat bereits geantwortet, die Literatur bemüht sich, den Durst zu stillen, die Malerei gibt Hz Mode nach. Aber unsere Bidlio theken und Laboratorien, unsere Büh nen und Schulen sind nicht desertirt. Auch der sociale Böden, aus dem das Jahrhundert gediehen ist, hat sich nicht geändert. Das neue Jahrhundert wird nur eine Bekräftigung des unseren fein, mit demselben demokratischen unt roiffenschaftlichen Schwung, der in fortgerissen hat und weiter wirkt. -Nun sind in unserer unruhigen Zeit Leute aufgetreten, die sich sebr viel Sorgen machen und unserer Ju gend einen Glauben vorschlagen wol len. DaS Anerbieten ist großmüthig, aber unglücklicherweise verändert sich dieser Glaube je nach dem Propheten. Darum will auch ich Ihnen zum Schluß einen Glauben empfehlen, den Glauben an die Arbeit. Arbeitet, Ihr jungen Leute! Die Arbeit ist das einNaturgesetz, der Regulator, der die' organisirte Materie ihrem unbekannten 5nde entgegenführt. Das Leben hat nur diese Ekistenzberechtigung: wir sind nur dazu da, unsere Summe von Arbeit zu liefern und dann zu verschwinden. Es gibt Seelen, die untn )em Geheimnißvollen leiden und welche ye Unendlichkeit quält. Gerade ihnen rathe ich. ihr Leben mit irgend einer zroßen Arbeit auszufüllen, deren Ziel kaum abzugehen ist. All dieser Baancierstange werden sie gerade gehen lernen, die Arbeit wird .ihnen Zer ftreuung und Befriedigung gewähren. Metaphysische Räthsel werden dadurch allerdings nicht gelöst, aber es ist im mer schon etwas roe:tb, in moralischer und physischer Gesundheit zu leben und den Gefahren des TräumenS zu entgehen. Von je her habe ich der Chimäre mißtraut; nichts ist für den Einzelnen und für die Völker ungesunder als die Illusion: sie verblendet, hindert die Anstrengung und ist die Eitelkeit der Schwächlinge. Einzig da Volk, .das arbeitet, ist stark, die Arbeit allein gibt Muth und Glauben. Das nächste Jahrhundert, die unbegrenzte Zukunft gehören allein der Arbeit. Also, Ihr Zungen Leute, geht an die Arbeit! .Jeder von Ihnen wähle eine Aufgabe, die fein Leben ausfüllen soll. Sie kann seh? bescheiden sein, wird aber deshalb doch Nutzen bringen' und Sie' selbst aufrecht erhalten. ' Das wird eine große und gesunde Gesellschaft sein, in der jedes Mitglied sein wohlverstandenes Stück Arbeit thut. Ein Mensch, der arbeitet, ist immer gut. Deshalb bin - ich überzeugt, daß der einzige Glaube, der uns retten kann, der Glaube an die Wirksamkeit der erfüllten Aufgaben ist. E5 mag ja sehr schön sein, von der Ewigkeit zu träumen, aber dem ehrlichen Manne genügt' es, fein Werk vollbracht zu haben. Sine neue Weltkornkammer. Auf keinem Gebiet des Welthandels vollziehen sich überraschendere Wand lungen, als auf dem der Getreideversorgung der Menschheit. Wer hätte jemals gedacht, dan einmal Länder, wie die La PlataStaaten, den Weltge treideverleh? beeinflussen könnten? Und doch muß heute mit der Thatsache ge rechnet werden, daß Argentinien nicht nur mitspricht, sonöcrn die Preise für Weizen diktirt. S-ine vorzüglichen Qualitäten bei sabelhaft billigen Prei sen haben daS zu Stande gebrachtund die Ueberschüsse der letzten Ernte, drei Mal so hoch wie sonst geschätzt, befinden sich bereits nach England unterwegs. Mit seinen enorm billigen Preisen ver drängt Argentinien zur Zeit sogar den Weizen unjerer Farmer, wie dieser einst daS russische Produkt an die Wand drüU- . L
Mit der sadelyaslen junaome o Getreideproduktion müssen selbstverständlich auch die Preise entsprechend fallen, und daraus erklärt sich die Muthlosigkeit, welche die Landmirthe in so vielen Ländern beherrscht und so sonderbare Vorschläg? zur Hebung des NährstandeS zeitigt. Das Ungeheuer lichste in dieser Richtung ist bisher im Schooße des unlängst in Teutschland gestifteten Bundes der Landwirthe ge leistet worden, nämlich in Gestalt eines Antrages, daß für die deutschen Bau ern das Monopol des Getreideverkauss mit allen Kräften angestrebt werden müsse. Für diesen Antrag hat sich na. mentlich der landwirtschaftliche Verein Ratibor begeistert. Für Deutschland wäre ein Getreideverkauss - Monopol für die Landwirthe schon deshalb un möglich, weil diese nie so viel Getreide bauen können, wie das Land braucht. Deutschland importirt alljährlich rund 3 Millionen Tonnen Getreide, und dieser Import erfordert eine Thätigkeit, welche außer dem Nahmen dortiger landwirthschäftlicher Thätigkeit, liegt. Der in Rede stehende Antrag wird na türlick niemals verwirklicht werden.
aber Zur die schlimme Lage, in welcher sich die Landwirthschaft in Deutschland j befindet, ist er sehr bezeichnend. Der amerikanische Farmer hat es zwar weit ; besser, aber auch er muß sich auf Zeiten $ta& machen, die ihm nicht gefallen, I denn die ihm in Süd-Amerika er-1 wachsende Concurrenz lst der grödten Entwickelung fähig, und was hier fchou Vergangenheit, lst dort noch ju. tonst. Aus Deutsch. Lstafrik. Die neueste Nummer des D. Eol. Llattes" enthält den Bericht des Lieute. nants Prin e über den Rückmarsch der Tabora E.pedition vom 14. April. Die darin enthaltenen Mittheilungen knüpfen an den Bericht an, den Lieute nant Prin e über die allgemeine Lage ! in llninnt-nifi rtnfa hr (5r stürm und i t j V V . Mf V (" j" des Umturit qua Jfike und dem -ioü des dabei gefallenen WanZamwe?i' Häuptlings Sike erstatttt hat und der friedliche'. Nachrichten enthielt. Am 5.' Februar brach Lieutenant Princl von Tabora auf und kam am 13. Je bruar, nachdem er unterwegs von den Wagogo angegriffen war, auf der Sta tlon Unjangwlra in Ugogo an, wo we nige Tage zuvor das für Tabora be stimmte Ablösungs.ommado unter Lieutenant Sigl eingetroffen war. Dieser war nicht aaf Vr Station: er hatte kurz zuvor die Tembe des widT seitlichen Sultans Masente gestürmt, wobei Lieutenant von Bothmer, der zur Erpedition des Lieutenants Sigl gehörte, vermundet und Feldwebel Ert tel gefallen war, und hatte dann eine Expedition in das Land unternommen. Auf den Wunsch des Lieutenants Bothmer, der noch immer auf der Sta ion krank lag, übernahm Lieutenant Prince vorläufig dort das Korn mando, bis am 7. März Lieutenant Sigl von seinen Streifzügen zurück kehrte und Kapitän Spring von Nor den her mit vierundzmanzig Mann der Antisklaverei - Kommission sich dem Lieutenant Prince anschloß. Mit Ka pitän Spring und Lieutenant Sigl unternahm Lieutenant Prince von Unjangwira aus zunächst einen Straf Zug gegen Muini Mtwana, der bei Moabu'ru in Ugogo eine feste Tembe besaß, von hier aus s. Z. den Sultan Sike mit Mannschaften und Munition unterstützt, wiederholt Karawanen über fallen und nun sich mit den Wahehe in Verbindung gesetzt hatte, um die Station Unjangwira zu überfallen. Am 9. März brach unter Führung der genannten Herren die Elpedition, 15,0 Soldaten und 400 Wagogo- und Wanjamwesi Hilssvölker, nach dem Quikuru des Muini Mtwana auf, das sie Nachts 3 Uhr im Sturme in 10 Minuten einnahm. Muini selbst und seil Vater wurden . gefangen' genomme.l und sofort hingerichtet, d.r Ort verbrannt. Etwa 50 Todte lagen am Platze. Von den Regulären der EchuMuppe war Niemand verlegt.' Ueber 100 Gefangene, an 150 Gewehre (Darunter zwei Mj71 der Zelewsky-Erpedition). ein kleines Vorderlader-Geichiitz nebst Munition, die Fahne MiwanaS. v'ele Schilde u. f. w und gegen 500 Stück Vieh wurden erbeutet. Am 1. März langte die Expedition wieder aus der Station an und am 13. März brach Lieutenant Prince von Unjangwira auf, berührte aus dem zweiten Marsche durch Ugogo die Ort schaft Jpafa, die er im November ge züchtigt hatte und wo jetzt die deutsche Flagge wehte, am 20. März Mpwapwa, am 2. April Kilossa und trat nach einem beschwerlichen Marsch durch Ugogo am 13. April mit etwa 1500 Pfund Elfen dein, den Geschützen SikeS und Muini MtwanaS unidem Nachlasse des Fel Wedels Erttel in Bagamoyo ein. Akvetterschttdsierichtt in Penn sylvanien. ictei in Pennsylvanien in'S Le en tretende SchiedSaerichtSgesetz ist ein gutgemeinter Versuch zur friedlichen Schlichtung von Wirren zwischen Ar beitgebern und Arbeitern, wobei die Beilegung aber nur vom guten Willen der Parteien, abhangt, da von einem gerichtlichen Zwang zur Befolgung der Schiedssprüche keine Rede ist. Wenn Arbeiter oder Arbeitgeber oder beide Theile zusammen sich an ein Gericht der Eommon Pleaö" um Eröffnung klne? SchledsgerlchtS-VersayrenS wen den. so erläßt daS Gericht den Befehl. daß jede Partei die aber aus Bürgern der Ver. Staaten bestehen muß drel Schledsrlqter ernennt, wahrend das Gericht drei weitere ernennt. Wen irgend eine Partei oder beide keine Schiedsrichter ernennen, thut dies das Gericht sür dieselben.. Die so gebildete Behörde hat das Recht, Zeugen und Vorlage von Dokumenten einzufordern und dieselben, zwangswezie wo nöthig. vor sich zu bringen. Ihre AuSsprüche u'i-Eutscheidungen aber haben nicht den Charakter don erichtSerkenntniNen. Jeder kann de. ' selben nachBelieden besolgen ober nicht. Selbst wenn die Partelen sich vorher ' verpflichtet hatten, einen solchen SchiedS GenchtSerkenntmsien. Jeder kann d;e
jpruch n befolgen, können sie nicht ge richtlich zum Einhalten dieses Versprechens gezwungen werden. Entschiede ner und gründlicher ist das ebenfalls von der neuesten republikanischen Staattgeser.gebung Pennsyloanicn's angenommene Anti - Pinkerton - Gesetz. Keine Behörde im Staat, keine einzelnen Personen oder Korporationen dürfen hinfort Spe ialDeputies, Marschalle oder Polizisten anstellen, die keine Bürger des Staates sind. Die Strafe bei Verletzung des Gesetzes für Anstelle? und Angestellte ist eine Geldbube bis zu 500 und Haft bis zu einem Jahr, oder beides -zusammen. Cumderländer uns Militärvor. läge.
Betreffs der von welfischer Seilt dementirten Aeußerung des. Herzogvon Eumberland über die Militärvor läge schreibt der Hann. Eourier": ,.Zv der Meldung, daß der Herzog vor Eumberland sich für die Wahl des Herrn Bürgermeisters Lichten berg zum Mitgliede des Reichstags ausgesprochen und dabei hervorgehoben habe, er füh! sich in Sachen der Mi!itärvorlage aii deutscher Bundesfürst und theilte gan den Standpunkt der Bundesfürsten, sind wir jetzt in der Lage, nach Mitth.'i. lungen von zuverlässigster Seite zu er. klären, daß das Dementi der Deutschen Volkszeitung", soweit sich dasselbe auf die Kandidatur des Herrn BürgermeisterS Lichtenberg bezieht, insofern richlig ist, als der Herzog von Eumber land, seiner Gevflogenbeit gemäß, sich nicht um die Wahlen in der Provinz Hannover zu kümmern, geschweige denn, einen Einfluß aus dieselben zu üben, sich über die genannte Kandidatur überhaupt nicht geäußert hat. Da. gegen können wir als vollständig sichcr bezeichnen, daß der Herzog vom Eumberland sich seiner Umgebung gegenüber dahin ausgesprochen hat, daß er, gleich' wie die Übrigen deutschen Bundesfürsten. sich für Annahme der Militär vorläge erklären müsse und nur be dauern könne, daß der aufgelöste Reichs tag die Annahme derselben abgelehn' yade. V0t JNlRNde. Tennessee wurde ursvrüng lich unter dem Namen Franklin Staat organisirt. In Galveston. Ter.. wurde ein artesischer Brunnen dreitausend Fuß tief gebohrt, ohne auf Fels o)er Wasser zu st'oi-en. , Man schäktdieZahl derim Jahrhunoert, seit Prägung von Ver. ?t,-.aten Münzen lm Umlauf verloren gegangenen Kupserpennies auf 1 19,000.000. V o n finem entsetzlichen Unfall, der wahrscheinlich den Tod deS Betroffenen nach sich ziehen wird, wurde Henry Quick von JesZeis nville, Ky., beim Baden in Nagles Ereek, eine Meile außerhalb der Stadtgrenze, be troffen. Der Bursche unternahm eS, um seinen Kameraden gegenüber zu prahlen, über einen den Ereek durchkreuzenden Drahtzaun zu springen. doch gelang ihm dies nicht. Er fiel rittlings auf den scharfen Zaun und wurde'in so entsetzlicher Weise verletzt. daß er, ohnmächtig vor Schmerz, in s Wasser zurückfiel. Man' zog ihn sofort heraus und brachte ihn nach .der Woh nung seiner Eltern, wo ein Arzt ihn in Behandlung nahm. Nach Ansicht des Doctors kann' er nicht genesen. .Quick ist 18 Jahre alt. Ein aroßartiaer Einbruch wurde kürzlich in einer Sonntag Nacht ln Stoneburg lm lounty Montague verübt. Em KausmannSgeschast war am Samstag vom Sheriff geschlossen worden und in der Sonntag Nacht wurde mittels Einbruchs der gefammte Waarenvorrsth gestohlen und auf Pack eseln hinweggeschafst. Eine Mannschaft versolgte die Spur der Räuber, welche in das Jndianergebiet führte, dort theilte sie sich in vier Zweige nach den verschiedensten Richtungen hin. Nach dem Aussehen der Spuren zu urthei len. bewegten sich die Packthiere in rascher Gangart vorwärts. Den Fuß spuren an dem geplünderten Laden zu Folge find die Diebe Indianer ge wesen:-'' Die Ueberreste eines vor geschichtlichen DorseZ sind kürzlich bei Newpoint in Missouri aufgefunden worden. Eine Menge Skelette, die man auf dem Platze fand, deuten auf eine einst starke Einwohnerzahl hin. Viele gut gearbeitete Ackerbaugeräthe und .Massen von ungewöhnlicher Größe wurden ebenfalls entdeckt; diese sind von den von Indianern gebrauchten Geräthschasten vollständig verschiede.!. Die Skelette sind ebenfalls viel grö ;er als die in . JndianerdSrfern gefunden. Ueber jedem Grabe befand sich ein mit großer Gejchicklichleit hergestelltes und noch vollftändlq erhaltenes Gewölbe. Gelehrte sind der Ansicht, daß. dieses Dorf von den Urbewohnern Amerikas bewohnt wurde, den Vorgängern der Indianer. " . Ein teuflischeröandaliS muS wurde kürzlich in der Nähe von St. Eloud, Minn.. ausgeübt. Eine Meile westlich von dieser Stadt wurde die katholische Kapelle auf Mt. Lalvary um Mitternacht in Brand gesteckt und vollständig zerstört. Schon früher war ein Einbruch verübt und das Meßbuch gestohlen worden. Jetzt hat eine Un tersuchung ergeben, daß die Kapelle von einem Femd der Kirche ln Brand gesteckt wurde.- In . dem Gebäude be fanden sich die Statuen der Jungfrau Maria und des Christus. Diese schleppte der BSsewicht aus dem Ge bäude und nachdem er einen Theil des Friedhoszaunes abgebrochen und einen Scheiterhaufen daraus gemacht hatte. verbrannte er die Statuen, viaa) Ber Übung dieser teuflichen That hatte . rv i r l p . s,cy nacy dem 'jcony siar'Srieoooi oe geben und 14 Kindergrabfteine umge warfen und zertrümmert. Kürzlich war der in New Z)ork etgblixte Versicherungsagent AI fred H. Schoudel mit seiner Familie aus's Land gezogen und hatte sein Haus an der Stuyvefant Avenue in Brooklyu der Obhut seines DienstmcZd chens, der 20 Jahre alten Mulattin Ella Crosley anvertraut. Ella iS keine
reunoln der Einsamkeit-, sie liet Ge sellschaft, und namentlich recht ausgk' lassene und geräuschvolle Gesellschaft.
Sie lud deshalb ihre jüngere Schwester ' Ali e und ihre Freundin Rosa Epps, ! gleichfalls eine hübsche Mulattin, ein. ' zeit.veise ihr Heim bei ihr aufzuschlaacn. Der Vorschlag wurde sofort an aenommen. Aber die drei Mulattinnen ' m. f kamen zu der Ueberzeugung, van tt sich nur in Männergesellschaft wirklich ' amüsiren könnten. Da sie hübsch und jung und. wurde es ihnen nicht schwer. . . -. Anbeter zu x slnoen, mir weicycn viia, Rosa allnächtlich wilde Or. n und die Rube der NackAli.e und aini icicric barn störten. Als die Sache zu bunt ' wurde und die farbigen Damai" das .
iaus Herrn Schoudcls zu einem wah-, aus grooem Marmor uno die syrischen reu Venustempel gemacht hatten, be. Buchstaben, m welchen ein Theil der nachrichtigten die Nachbarn Ellas Herr- j Inschr.st abgefaßt, iowie das Kreuz an schaft und letztere setzte sich mit Polizei-' der Spitze des Denlmals, haben info capitän Brennan in Verbindung, mit fern zu semer Erhaltung beigetragen, der Bitte, dem Unwesen zu sto.:ern. ; als die Emgeboreren daran Interesse Am nächsten Morgen kurz vor zwei Uhr ; Nnden. tn wurde im Jahre dranaen Polizisten in das Haus ein,' iLi aufgestellt. Die Inschrift feiert wo eine wüste Orgie im Gange war die Verbieitung deS Christenthums in und verhafteten die drei Mädchen und China. ES ist dies die älteste christlicht ihre .Freunde", sechs Jünglinge im Inschrift, die bis jetzt in Asien gefun Alter von siebzehn biS vierundzanzig ' den wurde. Jahren und zwei Männer im Aller von Elne merkwurdlge Ge. 32 Jahren, sämmtlich von weißer Haut- schlchte beschäftigt, dem .W. Tagbl. sgbc zufolge, die Behörden ,n Stemaman -w'.kr als einDukendMat Vor mehreren Jahren erschien in hatt UN Abe Tanne? ?iner d:r ? rsten ?teinamanger eine Gräfin welche mit .TL... : "r. seinem Uhlanenofmier in Wien verhel.
äb t der Arizon Kicke - den zayil oer zoi.i . inaec ocn , Wunsch ausgedrückt, datz er in fernen : UUll uj uusuiviuui. uuj vt in .luv! Stiefeln sterben Möch-.e. Da Ade wahr. scheinlich Nie in leinem Leben seine ; Aße gewaschen hat, so hielten wir es ' fiir untere NNickt ibn in dieser 5oN' ' bahn war ein IlöqiicheZ Fiatto von fang biZ zu Endk. Er tjatle ich, l Schneid wie L jung?. kühler unter und schand ihn dann halb zu Tod, aber neun Mal aus zehn un'ernihm er mehr als er aussühren tonnte und mußte sich rückwärts ton Mtriren. Unser Stall befindet sich be- , t 4 i i. äp.v . . r. n . lanntiicy yinrer oer uct xien'iag Nacht nun wurden wir durch ein furch terliches Gepolter ausgeweckt und als wir hinauseilten, fanden wir Abe Tanner tod vor dcr geöftneten Sallthure liegen. Drinncn aber schlug unser Maulthier noch immer aus. &o ist denn Abe in seinen Stiefeln gestorben. 'S ist gerade lein ruhmreiches Ende, von dem Hufschlaa eines Maulthieres zu fallen, aber es war das Beste, was Ade thun konnte. Er war onenoar der Gegend überdrüssig geworden und hatte unser Maulthier stehlen wollen, um damit von dannen zu reiten. Es kos tet uns $28, um den Verstorbenen zu beerdiaen. und wir hsffen. daß, falls nicht noch mehr Leute hierorts In ihren Stiezezn zu sterben wünschen, sie unserer iaulyure sernoieioen weroeu. Abe wurde ein anständiges Begräbniß m m . r r . - m t zu yeli ;ino seine uzze viieoen in leimnultni lleseln. so dag sem letz' ter Wlin Si vietatsvou erlullt wurde am Gtsttttde. D e r A IN e r i : L n e r G e , r g e Kennan, dessen Buh über Rußland bekannt ist, befindet sich augenblicklich in England. Im Laufe eines Jnter viem, welches er mit einem Repräsen tanten der Pall Mal! Gazeite" gehabt, erzählte er'die folgende amüsante Ge schichte in Bezug auf die Art und Wei.'e, wie die Zensur in Nußland ausgeübt wird: Ein Freund des amerita nisch?n Neisendcn hatte ein sehr interesscntes Buch unter dem Titel Duma mic So.iology" v.rfaßt. ES wurde inS Russischs übersetzt und veröffent licht. , Auf Befehl des . Z:nforamteS wurde die ganze Auflage des BucheZ consi-zirt ttnd verbrannt. Das Werk war ganz harmlos. ' Es war eine wis senfchaftliche Abhandlung über Socio logie. Aber es wurde aus dem Grunde conflsM und verbrannt, weil- dak Wort d.znamisch mit Dynamit in Be Ziehung stehen könnte. - lZinige der Zensoren sind Mäniier von Bildung und Intelligenz. Andere dagegen sind unwissend wie die Bauern. Der Zen. for waltet seines Amtes nicht blos in politischen Fragen. Hat z. V. einer seiner Vorgesetzten eine Liebschaft mit einer Schauspielerin, so darf natürlich keine abfällige Kritik in den Blätterr über diese Dame erscheinen. Sonderbare Ent decku gen machm in der 'Pariser Schrift: stellerweit Aufsehen. Ein Freuni DaudetS, Georges. Art, hat, als An: gehöriger deS jüngeren Geschlechts, den Vortheil. . Deutsch zu verstehen. Er fand dieser Tage in einem Kasten der Büchertrödler aus dem Quai Voltaire einen Band mit dem Titel: Frau Potiphar. von Alphonse Daudet, über setzt von Paul Heichen.-- Da er kein solches Werk von Daudet kennt, durch blätterte er den Band und fand richtig. daß dieser nicht von seinem Freunde. sondern das Machmerk irgend eines Falschmünzers ist, der seine faule Waare . " . '
veu! uchS und trotzdem wollte er sich - IT Zz rnu r. V-1.1' imm r auf s Rauhbein hina.is'pielenl I der bes er orgen sollte. Die Grann uu ,.s. 'mM ks. antwortete dem Pfarrer, daß sie von
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zufetzen.hofft.: Jetzt sind noch andere ähnliche Betrügereien entdeckt. So Lili von Emile Zola- das Wickelpüvv - chen von Adolphe Belot. Keines dieser Werke ist von sAoa oder Belot. Man - . fragt sich, ob diese Schriftsteller nicht. Cn m -w . ' wegen ligorauchZ iyres namens Klage erheben, auch Schadenerfag erlangen können.' Daudet, der darüber befragt wurde, schwankt noch, ob er sich an die Berliner Gerichte wenden soll. , wahr scheinlich wird er es aber doch thun. Paul Heichen ist als Antisemitenhäupt. ling in Berlin bekannt. . Der.englisch Geistlich. Moir.Duncan schreibt ininem Briefe an eine Zeituuq in Schanghai den Zu. stand, in welchem sich jeßt das älteste christliche Den!nial in Ehina die nestorianische Tafel in.Sevensi be! findet. Vor einiger Zeit erließ die chi' nesifche Regierung infolge von a'uswar aen Vorstellungen den Vsebl. daii Maßregeln ergriffen werden sollten. Mm ,-i i Tjnlm n 1 v. v... iT : rr "T. eine wpur auner dem ssukaeNell der ' Pseiler und einigen Bruchstücken M ' Daches mehr übrig ist. Er konnte keine Aus unkt über die Urfc&f 5
Mt WMV yv(lilllU4 VUK Uvit VlUiUC VWwvtt XIIMHWII. vi vniv U der Witterung zu schützen. Der Geist. den Morgen und die andere für den .liche Duncan sagt jedoch, daß von dem Nachmittag, wobei' ü0 Stiere vorge Schutze, der dann aebaut war nickt führt werd'.n sollten, welchen Amateur
Zerstörung erhalten. Ein'atter Prie
ster sagte ihm, daß em Windstoß die Zerstörung veranlagt habe aber wann dies geichehcn. tonne er nicht sagen., da ihm solche weltlichen Dmge fern lägen, Andere behaupten, daß das Den.mal "bstcht'lch be,chadlgt wurde. Das gehe daraus hervor, daß Mehrere Buchstaben A 1 r j m M 1 t t 4ilXwiHVA C AmK uui i uuih gewucht feiere Das berühmte Den mal l,t. wie Dr. Wells W)U.amS sagt, ZaS einzige bis jetzt rn China le bst ge(iiiiXn 'Otfif ti t fr? f iir ai Vlil t i m tt 4 """ "'u"'o der nesiorianischen Christen in jenem Lande in dem tt., 7. und 8. Jahrhunder! unserer Zeitrechnung. Es wurde "n Jabre 1025 entdeckt. Der Stem ist thet . ist, und übergab einer dortigen (fs.cnmm, ,m,i ik,-;- :n:s. j , f.- t-.Cfi :. L.w knabe": sie bezah e das bedung !Ä'eK fc .? W haben d bei Y r L rl IIIUWIII V VVlUilll, VU9 VIUU11UUII da: beiden inöCf Ullv UK iu Iuncn. ycacq ää! ..s v irn.ii ... rx .rc m : " , mt "'"? : j mtbt anftthse ff atm aur bu, KÖ; Ä den 5kindern nichts wissen wolle, sie verabscheue dieselben, er möge sie in die Lehre geben. Der Pfarrer' stellte nvn Nachforschungen über die Herkunft der Kinoer an und erhob, daß die beiden Kinder auS der Ehe der Dame mit einem vornehmen ?ldeligen stammen, der sich seit mehreren Jahren in einem Irrenhause in Budapest befinde und von feiner Gattin geschieden sei. AuS dieser Ehe entstammen drei Knaben ; der älteste Knabe befand' sich nach der Trennung der Ehe bei der Mutter der Gräfin, we che denselben, in Unkennt niß der Euftenz der Zwillinge, zum Universalerben eingesetzt hatte. Das Waisenamt Steinamanger hat sich der beiden Kinder angenommen und es wird auf Grund seiner Erhebungen das Weitere gegen die Mutter verfü gen. Ob die Staatsanwaltschaft ge gen die Mutter einschreiten wird, ist noch fraglich. - Während der lehtenWo chen wurden in den fashionablen Vor städten von Birmingham Angrisse ganz eigenthümlicher Art auf einige Frauen gemacht. Ein sonderbar aus'ehener Mann, wahrscheinlich ein Verrückter, mit einer langgespitzten Stahlnadel bewaffnet, stürzte auf seine Qp'er los. In einem Falle griff er die Tochter eines Obersten an. Glücklicherweisi brach die Nadel, ohne in den Körper zu dringen. In einem anderen Falle gelang es dem Verrückten, seinem Opfer eine Verwundung in der Brust beizubringen. Viele andere Damen ivarcn solchen Angriffen ausgesetzt. Bis jetzt ist es der Polizei noch nicht gelungen,' kes Thäters habhaft zu werden. Vor einigen Jahren trieb ein Uebelthäter der erwähnten Art in Northampton sein Wesen,' Er verwundete damals eine Anzahl von Damen mit einer Schuhmacher - Pfrieme. Die Angrisse wurden am hellen, lichten Taae aemacht. Der Uebelthäter wurde erst er ! griffen, als eine Dame, die mnthigcr ' als die Uebrigen war, ihn packte, mit ! ihm rang, und solange festhielt, bis emige Männer hinzukamen. l n e Probe von Reun,. schlin AmlSöeuisch nageln die -Grenz' boten" an ihr schwar.es Brett". Nachdem die für den bisher gründ bücherllch (!) noch nicht" eingetragenen Grundvestß der Stadtgemeinde pjmj an Strafen, Plätzen u. f.. w.. ein schließlich des unter Parze'.le No. 317 des die Flur Greiz inbegricnen (!) Glßsch !ußbe!teZ ncvst Brucknudcrbau ausgesleliten. "scMn des hL'sigM Gemeindeorstanve? ai;c;tannten Folien zur Einschreibung in das Grund' und Hypothenkenbuch für die Stadt Greiz vorbeieitct sind, wi.d solches mit dcm Bemerken hierdurch öffenttich bekannt gemacht, daß die Eniwürse becegter (!) Folien für Alle, die daran ein Interesse haben, an unterzeichneter Gerichtsstelle zur Einsicht bereit liegen, und werden hierbei zugleich Alle, welche gegen den Inhalt dieser Entwürfe wegen- ihnen an den darunter begriffenen Grund stücken etwa zustehender dinglicher oder auS Protestationen wider Veräußerung und Verpfändung und sol)e Akt? aus ! schließenden DiSpositionSveschränkun. tr lt l0lfitTv tiits a)Mn wenden haben, aufgefordert, diese Ein Wendungen bis 22. August bei der ! yun undHypothekenbeh:rde anzu i m w sm an , ww n w smwm t i 11 t ai a i a zeigen, widrigenfalls dieselben-solcher Einwendungen dergestalt verlustig .ge? hen werden, daß denselben gegen, dritte (?) Besitzer und - andere 'Neal. berechtigte, welche als solche in daS Grund und H)pothekenbuch eingetra gen werden, keinerlei Wirkung beizu messen ist." Die .Grenzb.- bemerken dazu: Wir erlauden uns die Anfrage an das Reichsgericht: Jstder Deutsche verpflichter, eine, solche ,schandsprache zn. vergehen .Oder kann er sich im Falle eines ProzeszeS. darauf berufen, daß er diese Bekanntmachung zwar ge lefen, aber nicht verstanden habe t Bei ei nem Stiergefecht in dem Städtchen Getafe in der Pro vinz Madrid wurden vor lurzcm zwei Personen getödtet, sechs gefährlich ver wündct und verschiedene-andere mehr ! oder weniger verletzt. ES waren zwei ' Worft lf n nn nrtrtf!nX5rt( t in tir lampto? entgegentreten tollten, zint große Menschenmenge hatte sich ver , sammelt, darunter zahlreiche Strolche aus Madrid, und trotz aller Verbote
waren etwa 60 Personen unberechtigter Weise in die Arena gestiegen und reizten die Stiere, von d.'nen 22 zur ersten Vorstellung herbeigeschafft waren. Die Stiere wurden jedoch nicht getödtet, sondern man ließ sie, nachdem sie eine Zeit lang gehetzt worden waren, wieder aus der Arena heraus. Am Morgen war nur ein Mensch von einem wüthen ren Stiere gefährlich verletzt worden. Desto toller ging es am Nachmittag her, als 28 Stiere in den Ring gebracht wurden. Ein Stier stieß sei'ne Hörner durch oen Mantel eines Mannes, und als ein Mann auS Madrid dem Stier denselben entreißen wollte, tödtete ihn das wildgewordene Thier, indem es ihn unter dem Jubel der Menge aufspießte. Ein anderer wurde von dem Stier an die Wand gedrückt und so auf der Stelle getödtet. Der Kampf dauerte fort, bis der letzte Stier in die Arena geführt worden war immer in Anwesenheit und unter der Leitung von Beamten! Zur österreichischen Heeresgestaltung theilt die Wiener Neue Frei Presse" mit, daß unter den Maß nahmen, welche die Aufstellung neuer und die Umgestaltung bestehender For mationen betreffen, die geplante Reor ganisation der Artillerie den ersten Rang einnimmt. Die Feldartillerie zählte bisher in 14 ArtillerieBrigaden 14 Korpsartillerie-Regimenter zu 6 Batterien und 42 selbständige Batterie Divisionen zu 3 Batterien, zusammen also 210 Feldbatterien. Nach den Er llürungen des Motivenberichtes soll die Feldartillerie in Zukunft ebenfalls in 14 Artillerie-Brigaden formirt werden. jede derselben aber in 4Regimenter zer fallen, von denen jedes wieder 4 Batterien zählen würde, was in 56 Regi
meutern 221 Batterien ergibt. Die Feldartillerie würde somit um 14 neu auszustelleude Batterien vermehrt wer den. Die acht ratende Batterre'Dlvl sionen zu 2 Batterien und die Gebirgs batterie-Division in. Tirol mit 3 Bat terien .sollen unverändert bestehen bleiben. Ueber die Segelfahrt der neuen Karavelle Santa Man' die dem Admiralschiff des Eolumbus treu nachgebildet ist, berichtete der Ire aattencapitan Eoncas. welcher das Fahrzeug nach Chicago zur WelmuZ: stellung führte, an den spanischen Ma rmemmlster u. A.: DaS Schiff wählte den Weg über die Kanarischen Inseln und Cuba, theils weil der Atlantische Ocean in den südlichen Brei:en wen! ger stürmisch ist. theils weil sich dadurch Gelegenheit fand, mehrere spanische Hafen anzulaufen. Ansang ging Al leg glatt. Als die Santa Maria" aber an Ferro vorübergescgelt war, begannen Nordweststürme zu wüthen, welche das kleine Fahrzeug fast auf der gan.cn Reise begleiteten und es in die höchste Gesahr brachten. Das Schiff schlingerte in furchtbarer Wei e in Folge der zu schweren Bauart, der ho hen Teckaufbauten und der schweren Masten. In Folge der alterthümlichen. unpraktischen Takelung war das Res fen. Streichen und Beisetzen der Segel mit den größten Schwierigkeiten ver bunden. Endlich übernahm es durch die Einschnitte in der Bordwand vor dem Mäste so viel Seen, daß die Luken fast stets geschlossen bleiben mußten. Häufiger munle die Santa Maria lensen, d. h. platt vor dem Sturm laufen. Hierbei verdankte sie ihre Rettung wohl nur dem Ausdringen eines Oelsackes am Bugspriet. Die Wirkung des Oeles war wunderbar. Das Oel verhinderte das Brechen der Wellen über das Heck und glättete die See in der Nähe deS Steuers, wodurch feine . Handhabung sehr erleichtert wurde. Dem DailyTelegraph zufolge verdanken die mechanischen Musikspleldosen ihre neueste Weiter Entwicklung einem indischen Fürsten. Dieser litt an Schlaflosigkeit, yatte ver muthlich alle orientalischen Schlafmit tel und Schlaftrünke ourchgemackt und durchgekostet und lieg sich schließlich ein musikalisches Bett bauen! Dessen vier Pfosten nehmen vier lebensgroße weibliche Figuren ein, und diese haben sich in die kinschläferungZarbeit derart getheilt, daß, wenn Sich der Potentat ausstreckt und den betreffenden Knopf drückt, ihrer zwei die Mandoline spie len, während die beiden anderen ihm mit großen Fächeln Kühlung zu wehen. Ja, daS tV Siebtel DaS ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet; Und dieser Ausdruck läßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwende, die jetzt, allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten desNordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt. eine unübertreffliche Einrichtung dar. ' Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacific-Küste ohne Wagenwechsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. 3aS. C. Ponb, Gen. Paff, und Ticket-Agent, Chicago, ZU, iÖ.M(er Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." 'Die t nehm ende Praxis de Dr. U,tV, dc Auen dd Ohren rjkeö. wanz ihr, na grögerrn vtaumtickseiten umzuziedktt. thele bet,utb die Räumlichkeiten im zw.nen Ztod des Jron Btocl", U4 80. ilßstrtmAton Ztr., ' nZchi j owkN'Merrill So'S, für fünf Jahre, ma er ausge"icknet Oificen eingerichtet lzat sür die Sfted.andunq'von :ge. Ohr, Nase und Hat und dir nftrrigung von Brillen, künstlichen jm gen und die (Äeradeftellung von Ech'elaugen, so ie die Oneratton iur Entternuna fce Gtaxl vorzunehmen, tu Preisen für Rüe erreichbar. tfouiuUation tret und Jedermann eingelade. (
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Höchste LlHwng. 10 fiincinnati. O. Mai 1890. Herr 6. Westerman schreibt: Ich kauft Hiiiflnf OXiim'I lnui.eiU..u 1.1. rr w. ..v...j i jinuui-wiiiii ui rill cu lyicuuu, welcher schon seit 20 Jahren an ffallsulbt litt und wah rnh ht.f.r Qptt ffftv si iti-f- tfTOit.i .im mBM.LM " ' - I - - -vJ " I rfnit! ' .title (tUlUCH auSaab, um f unrt zu werden, leider aber ohne Hrsolg. S, find un g Monatk. seit er mit letzterem MMet an. sinz. und der Erfolg übertraf alle Erwartung. Wad rend er früher bis zu zehn Anfällen täglich hatte, hat 14 I tl4K1M jB.AA 1. . S ' . m isuccm ui liier ai nnen uno zwar nur feyr chlvack!? in ein? Tftnnnt M, 5.,X vor einem Jahr gezagt hätte, daß mein ffreund jetzt , ,ur iororri,ergeneui?nn ronnre. ?o wurde ,az e ür unuibalikd erklärt K,i, ' - ;j r ------- "T - niHiuiiw 14s bald mehr über die,e günstige Wendung. al3 ich. und M.MM M V O - . . V . ' . M . iiu iiaaiu ,muus c vxroienl Y0kvge?aayr u Iver. den. so ,st eS Pastor E. dniq. denn durch nicht t duser Welt kann daj ausgewogen werde, wai er für die leidende Menlchtzeit Sulei gethan. . Frei ein wrrthvolleS Buch für Nervenlcidende und 5ne Prebe.Flüsche zugesandt. Arme rhrtftit Aitii hi noK;(M tt ' wMf vtv juiiu;jui um im ;u T,efe Medizin wurde je, dem Jahre I87S von dem Hochw. PaftorKSnig in fforl Wayne. Ind.. zubcreltet tk e. 9j e, ..r . wmv uuu iiiicv .iiim.iiin nun orv rOE.NIG 1Y1E.DICINE CO.. 38 Ilaudolpli SU, CniCACO, IUL ni --.k.?.. . , m 1 " "7 ! H IfUVUI H( ST.00 die Jl,che, 6 9lafriew f ür $5.00, geige l.Iö, ü ftu tz.0. In Indianapolis in den deutschen poiheke, ,on K. Will, antzer. 54 West WaWngto, ?tr. und ke Süd ak Str. nd Lincoln Vavt Dr. I. Biil)lcr, Deutscher ?lrzt. Office und Wohnung: 337 Süd Dclaware Straße. Office'tunden: 8 Uhr orm.: S 2 Uh, acbm.: 7 Udr Abend. Telephon l'4S. vr. Office: 124 Nord Pennsylvania Str. Ofsice-Stunden von 2 Udr viacbm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 ll Uhr Vorm. Wohnung: 107 .labam str. .EreB:rmvtttstr Televkou ' i nce sv'i. .eiepvou . j 0buunfl tta0 Dr. Ainoliii K. Keller, Office: 360 Sud Meridian Straße. t 9 10 Uhr Norm. Osfice-Ttunden : 2 4 llnr ttaebw. t 7 Uhr drnd. Telephon 907. DU. Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: No. 194 Ost BZichigau . . , - fjCA. .111 . .". . . . o it. . . ttnuije, iuac zvtanaa,n,ell noenur.) Täglich von 24 Uhr. Sonntage) ausgenommen Dr. Wagtler, Office: Po. S0 ot hio Str. OfftceSlunden : v 1 Uhr Bormittae. -i .lhrNachmittaa. Wohnung: Vcke Brozdu d iu.'oi ive. '5elepdo,t G. G. Gerts, Deutscher Zahn - Arzt, R. 8j Nord Pennsylvania Str. Ra wird aus Wunsch enaend Dr. BurZhardt, Z? rutsch er Ärzt. Offiee und Wohnung' No. 767 Sud Ost Straße. Ccke Lincoln Lane. Oincr?tunden : 8 bis Ubr Vorm. 2 bis Z Nhrackin. 7 bis Uhr Abends. Telephon ll.'ttt. HDD. CKÜN, No. 38 Ost Ohio Straße. Zprecbstundett : 10 12 Ubr Vormittags, 1 : Nachmittags und 7 X Abends. onettajB v, Z 5 Uhr Nachmittags. Dr. C. R. Schnefer, 5örLr und iLirurg, No. 430 Nadilon Avenue, nüye Morris Str. Sprechstunden : 7:30- Uhr Morgens. 1-i Ubr ?Isda,i,taS. 7: Uhr Abends. Telephon 88. Ferd. A. Mnller. lvkachfslarr von ,ge ilr.) Aprsth'eityV. tu ferttgung pou ejepte gefchtebt t ,verlSifler. f4toerfttgeT Jelfr. Südweft-Ecke er Ost Washington und Ost Str. leiephon 70 Chinesischer Arzt.u. Wundarzt. : DH. GEE L0Y, . o. 117 Massachusetts Avenue. Hat 20jährig; Ersah ung. W r 9 Jahre tu Canton, China, 11 Jabre in Helena, Montana und die Surev, welche ervoübracht, zeigen daß er vorzüglicher Arzt und Wundarzt ist. Hat LizenS sür den Staat Jadiana.. Mäßige Preise. Be handelt alle Stankheiten. Ofsice Stunden von Uhr Morgen bis 8 Uhr bends. Jno. A. Kutsch, Fabrikant nnb Händlerin Pferde Geschirren. Satteln. ZSgeln, Peitschen, kämm?. Bürnen ,c. Reparaturen werden gut u.rrcmpt ausgeführt No. 23 NaffachusetlS Avenue. , Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! Cro83-eyea a cured by Dr. Barke in one minute br a new improved anf yvlta tcÜo4. Cra? irpTit:t a c-it 1 1,: 4 , Ochiclanocn. ' Wie sie von Dr. Varker durch , eine neue, verbesserte schmerzlose Methode kurirt weid,372 hinein Misrolü ctStUL von d n.'n I Sie sich persönlich übnzrn Unnen. S SI. ,e Cn-:d2. '
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