Indiana Tribüne, Volume 16, Number 270, Indianapolis, Marion County, 18 June 1893 — Page 4

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Jndiana Tribüne. f . Erscheint . füglich und Sonntngs. Tie tägliche Tridüe-kostet durch den Träge, Cent per kZoche, die SonntagS'.Trtbüne Cent? per Woche. Beide zusammen IS SentI oder 52 Cent per Monat. Per Post geschickt in Vor auSbezahlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 18. Juni 1893 DaS Räthfel der Brieftauben Von lt. Ludwig Karell. Tie erste Brieftaube ließ, nach der Bibel zu schließen. Noah ausfliegen. Dieser Urbrieftaube war das Finden leicht, denn der etwas ungefügige Kasten ragte allein aus den Gemäffern empor, welche die Sünden d.r Menschheit weg wuschen. Im Alterthum war der (Zebrauch der Brieftauben ein allgemeiner. Tie Griechen, welche sich zum ttampf der Wagen und Gesänge" versammelten. hatten Käfige mit solchen Taube bei sich und ließen durch sie die Kunde von dem Siege des Verwandten oder des Blutsfreundes in Sie heimathlichenl (eplde tragen. Tie Briestaubenpojr wird schon von Anakreon (geboren 550 v. (ihr.) erwähnt. Die höchste Blüthe erreichte diese Einrichtung unter der. Khaliien des 12. Jahrhunderts,' zu welcher Zeit sie über ganz Persien. Syrien und Ägypten verbreitet war. Eine veritable Brieftaubenpost bestand noch im Jahre 1450 n. (Ihr. in Unter (Ägypten. Im Ansang unseres Jahrhunderts wurde die Brieftaube vielfach zu taufmännischen Zwecken verwendet, und man erzählt, daß das Haus Rothschild in London Agenten hatte, welche die Heereszüge von Napoleon begleiteten und durch Brieftauben es über alle' wichtigen Ereignisse im Laufenden erhielten. So 'soll Nathan Rothschild besonders die endliche Niederwerfung Napoleons zu bedeutenden Ankäufen von Papieren benußt und diese Papiere wenige Tage nachher, als die Nachrich' ten auch dem großen Publikum bekannt wurden, mit hohem Gewinn wieder verkaust haben. Später wurde diese spekulative Verwendung eine allge meine, die Börsen der großen Städte standen unter einander in Taubenpost Verbindung, und daher stammt der Name jener Tauben Kurstauben-. Auch die Presse verwendete die Tauben zu ihren Zwecken, und das heute noch so häusig genannte Aieuter'sche Bureau legte noch im Jahre 1849 eine regelmäßige Taubenpost zwischen Aachen und Brünel an. Welche bedeutende Rolle die Brieftauben im deutsch-fran' zösischen Kriege spielten, ist genügsam bekannt. Tro der lairgen Zeit, seit welcher die Brieftauben in Verwendung stehen, und der ausgedehnten Verbreitung, welche letztere gefunden hat es besteht sogar eine sich ausschließlich mit diesem Gegenstande beschäftigende Zeitschrift ..Die Brieftaube"), ist man bis vor Kurzem um keinen Schritt der Lösung des Räthsels dieser so angestaunten Geschöpfe näher gekommen. Es dürfte darum allgemein interessiren, einen Erklärungsversuch kennen m lernen, welcher auf wissensHaftlicher G:unolage beruht. Derselbe wurde zu Anfang des vorigen Jahres von dem Professor der Physiologie an der Universität zu Wien, Sigmund Erner veröffentlicht. Die geflügelten Boten haben ihr Geheimnisz allerdings so gut versteckt, daß es eben nicht geringen' Scharfsinns bedurste, um hinter dasselbe zu kommen; es ruht nämlich in ihrem Ohre. Unser Gehörorgan hat, so wie dasjenige der i-äugethiere und Vögel, ein: sogenannte Gehörschnecke und drei Bogenkanäle, welche eine äußerst bem.'rtensmerthe Stellung in drei aufeinander senkrcch ten Richtungen, zwei vertikalen und einer horizontalen, haben. Vor ungefähr 50 Jahren machte nun der französiiche Forscher FlourenZ die merkmü?' dige Entdeckung, daß Tauben, d nen einer dieser Bogengänge zerstört wurde, eigenthümliche pei.delartige Bewegun gen mit dem Kopse ausführen, und'daß die Richtung dieser Bewegungen der schieden ist, je nachdem, ob man den horizontalen oder einen der beiden ver tikalen Bogengänge durchschnitten hat. Vor ungefähr 20 Jahren wurden diese Versuche von Golß wieder aufgenommen und auch auf ander? Vögel und auf Säugetiere ausgedehnt. EZ resultirte daraus die Ueberzeugung, daß die Bogengänge ein eigentlzümlich'es Sinnesorgan darstellen, bessert Aufgabe die Erhaltung des Gleichgewichtes' deS Kopfes und hierdurch mittelbar deS ganzen Körpers ist. In neuerer Zeit roben österreichische Forscher (Mach und Breuer) den Mechanismus dieses neuen Sinnesorganes, welches mit dem Ge hör gar nichts zu thun hat. auf das Genaueste ergründet. In ihm liegt die Lösung des so lange und von so Vielen vergeblich gesuchten Räthsels. Am Grunde eines jeden BogenkanLlÄ besindet sich eine Anschwellung, ba- sogenannte Säckchen", woran ein Otollth- liegt. Legerer besteht aus zusammengeklebten Kalk-Kryftallen und ist bei der Taube so klein, daß man ihn nur mit der Lupe seben kann. Er ba lancirt aus einer Unzahl von seinen Härchen, zu denen die Enden der Nerven herantreten. Ben et sich die Taube nach einerSeite hin. so wild dr Otolitlz nach derselben Seite hin abgelenkt. Fliegt die Taube in gerader Richtung fort, dann muß ein zweiter Otolith in Aktion treten, dessen Sphäre aus der deS ersten senkrecht steht. Wir Menschen und die meisten Säu gethicre machen fast nur Bewegungen in diesen beiden horizontalen RichtunS?n, wozu zwei Otolithen auf jeder Seite genügen. Die Tauben und

andere Böget erheben sich jedoch du$ tt die Höhe und benöthigen somit eines dritten, in vertikaler Richtung reagi renden Otolithen auf jeder Seite. Die Richtungsänderungen dieser Kryställ. chen werden durch die )aare und Nerven zum Gehirn geleitet und kommen hier zum Bewußtsein. Man darf aber nicht glauben, daß derOtolith auf den Härchen ßTn und herbaumelt, sondern es genügt schon eine to minimale Spur einer Ortsveründerung desselben-, wie sie mit gewöhnlichen physikalischen Instrumenten gar nicht mehr meßbar ist. Welchen Zweck hat dieser Zeiger der Richtung und Geschwindigkeit für die Brieftaübeu? Zur Beantwortung die ser Frage versetzen wir uns in die Lage eines Menschen, welcher in Gedanken vertieft auf Wendeltreppen einenShurm emporsteigt. Trotzdem er deS Weges und der Richtung nicht achtet, wird er dennoch in jedem Augenblicke angeben können, auf welcher Seite die Thür liegt, durch welche er in den Thurm eingetreten ist. So wie hier jede Richtungsänderung unwillkürlich zum Bewußtsein des Thurmbesteigers kommt, selbst wenn er dabei an die Verhältnisie in Serbien oder gar an sein Abendbrod gedacht hat, ebenso geschieht dies auch bei der Taube, wenn ich sie in einem verhäng ten Käfig mit mir trage oder durch ir gend ein Vehikel transportiren lasse dadurch, daß der Otolithenapparat funltionirt. Die Taube wird dann unwillkürlich ihren. Weg zurücksinken; unwillkürlich-, denn Niemand wird behaupten, daß sie sich von jeder Be wegungsänderung Rechenschaft gibt und bei der Aussindung des Rückweges etwa dieser Ueberlegung Folge leistet, sondern es geht ihr hier wie dem Thurmbesteiger, der auch weiß, wie viele Windungen die Treppe hat, ohne sie gephlt zu '.haben. Schließlich sind i a alle Sinn'eZeindrücke unwillkürliche Der geworfene Stein macht eben diesen Eindruck auf uns, obne daß wir erst die Bilder auf der Netzhaut, welche er in seinen verschiedenen Lagen ent wirft, zu'ammensetzen, wodurch that, sächlich erst die Wahrnehmung des Wur. feö in unserem Bewußtsein hervorgeru fen wird. Unser Otolithenapparat scheint nur das rohe Modell sür das feine Jnftrv' ment zu sein, welches er bei der Taube bildet; dennoch würde dieses allein nickt zur allseitigen Orientirung aus. reichen, denn es könnten sich verschie dene Bcw gungen gegenseitig aufheben, das wäre z. B. der Fall, wenn man mit der Taube nach rechts und dann ebenso weit, mit derselben Geschwindig. keit. nach links geht. Es muß somit noch ein Apparat vorhanden sein, welch jede Abbiegung von dr eingenom menen Richtung anzeigt. Dieser ist in den schon vorhin als Säckchen" bezeich' neten Anschwellungen der Gehörkanäle untergebracht und besteht auö feinen Härchen, welche verborgen werden, wenn der Kopf gedreht wird. Auch diese Härchen sind mit Nervenfasern in Verbindung, welche das angegebene Signal zum Bewußtsein bringen. , Otolithen- und Härchenapparat Der Mitteln der Taube einen Eindruck von der Länge und der Richtung des zurückgelegten' Wege?. Sie bilden zusam men das Orientirungsorgan dieses Der schwiegenen Boten. Das Organ funktionirt in jedem Falle, ob das Thier durch eigene Muskelkraft fliegt, oder ob es wie im französischen Kriege im Luftballon von der Windstromur.z getragen wird, oder ob es durch eine andere äußere Kraft wie im Vehikels ge drebt oder bewegt wird. Tie Sonderstellung, welche bisher der Brieftaube zugewiesen wurde, erweist sich als nicht gerechtfertigt, und ihr Nimbus verschwindet gänzlich, wenn man bedenkt, daß vermöge des hier er läuterten Sinnesorganes auch jeder andere Vogel im Bäumegewirre des WaldeS und in der gleichförmigen Weite eines Saatfeldes sein Nest sindet., Tie Taube sindet ja auch nichts anderes als ihren Schlag. Zudem ist sie nicht im fehlbar. denn von 363 Brieftauben, welche von der französischen Regierung im Kriege mit. Depeschen nach Paris gesandt wurden, kamen nur 73 wirk lich daselbst an ; Einige dürsten aller bin;5 auch, von deutschen Kugeln getroffen. Opfer ihres .hohen" Berufes geworden fein. Alle 363 Tauben waren selbstverständlich geborene Parilerinnen, denn die Brieftaube sindet, wie aus der Erklärung des Orientirung? apparates schon hervorgegangen ist. nur den Weg zurück, den sie vorher von ihrem Ziele weg genommen hat. Der Beweis sür die Funktion des OrientirungsorganS liefert außer der theoretischen Ueberlegung über dessen Bau. das Verhalten Taubstummer im Wasser. Wenn solche Individuen, denen die bogenförmigen Kanäle sammt den Otolithen fehlen, unter Wasser schwimmen, sind sie, wie mehrfach angestellte Versuche zeigen, gänzlich desorientirt, während normale Menschen selbst wenn sie- sich nach Art eines Knäuels zusammenballen, indem sie den Kopf an die Kniee legen und letz-, tere mit den Armen umfassen, noch im mer. selbst unter Wasser, orientirt sind. Ein weiterer Beweis ist daS Verhalten von 'Tauben, denen die Gehörkanäle und Otolithen wegoperirt wurden : solche fliegen nicht mehr nach Hause, sie fliegen überhaupt nicht, ja sie stehen kaum. Exner zeigte solche Thiere, die es nicht wagten, aufzufliegen, und wenn sie es bisweilen wagten, so benahmen sie sich in der Lust so ungeschickt, über purzelten sich u.s.w., dah sie, irgendwo anstoßend, in Gefahr waren, sich zu ' schlagen. .ES fehlt ihnen eben daS Organ oder ein Theil desselben, mit Hilfe dessen sie sich stets im Ranme orientirt haben. Die dadurch bedingte Unsicherheit macht sie so ängstlich, daß sie sich augenscheinlich nicht zu rühren wagten. Wenn man eine Taube, deren Laby. rinth in seiner Funktion geschädigt ist, vollkommen in Ruhe läßt, so findet sie sich, wenigstens falls seit der Operation

LZöchen verssdnen sind, wieder so wett zurecht, daß sie ihren gesenkten und verdrehten Kops wieder hebt und mäßig gut im Käsig herumgeht. Aengstigt man sie aber jetzt, etwa indem man sie zu fangen sucht, so wird sie wieder voll kommen unsicher, wirst sich auf die Seite, verdreht den Kopf, ja überkugelt sich, kurz benimmt sich so. als hätte sie die heftigsten Schwindelgefühle. Exner erklärt dies dahin, daß das Thier ge ängstigt ZU entfliehen sucht, dabei macht es heftige Bewegungen mit dem KörPer, somit auch .'mit' dem. Kopfe. So lange es gesund war. hat es bei jeder derartigen Bewegung die entsprechenden Empfindungen durch das Ohrlabyrinth erhalten. Jetzt bleiben diese Empsindüngen aus. Dieses Ausbleiben wird aber immer von dem Thiere noch so gedeutet, als wäre es gesund;. unter normalen Verhältnissen aber blieben die Empfindungen, wenn das Thier durch eigene Muskelkraft sich nach rechts bewegtes nur dann aus, wenn es durch irgend eine andere Kraft zugleich ebenso nach links bewegt wurde, denn nur dann blieb der Kopf in Ruhe. Das Thier hat also jetzt die Empfindung, nach links bewegt zu werden, d. h. es hat wirtliches Schwindelgefühl, und daher die stürmischen Bewegungen des geschreckten Thieres. In dieser Weise ihres OrientirungSsinnS' beraubte 'Tauben trogen mit Vorliebe ihren Kopf verdreht, so daß der Scheitel den Boden berührt, ver muthlich Deswegen, weil die Scheinbewegungen, welche sie empfunden, bei dieser, abnormsten der Kopsstettungen auf ein Minimum heradsinken. Die Natur hat die Brieftauben mit einem

Apparate ausgestattet, welcher ihnen uyr, ompaß uno oulsvle zugleiq ersetzt. Und die Bewunderung, welche wir bisher dem Instinkte dieser Ge schöpfe zollten, lst durch diese Entdeckung der Physiologen von'jenem unbestimm ten Begriffe aus den klar und deutlich vor uns liegenden Apparat gelenkt worden, welcher unser Staunen aber gewiß nicht in geringem Maße ver dient. in BisarkZinner. Eine wohl einzig in ihrer Art daste hende Biömarck-Console befindet sich gegenwärtig in Dresdens -ältestem Weinhaus: .Antons Weinstube an der Frauenkirche, w ti von den DreS denern schlechthin genannt wird. Der Besitzer, Clemens Zschackel, hat m seinen Räumen ein besonderes Bis marck-Zimmer eingerichtet, in dem seit Jahren fast alle BiSmarck Bilder von künstlerischem Werth und sämmtliche Schriften über den großenStaatkmann zu finden sind. Für seine Ausmerksamkeiten, die er dem Fürsten über mittelte. erhielt er verschiedene Dan keö und Handschreiben aus dem fürstlicheu Hause. Für die große Büste bei Fürsten wollte er aber eine originelle Console besitzen. Hr. Zschackel wandte sich deshalb an die fürstlich Bismarck'sche Forstverwaltung und bat um Ueverlassung eines Stückes . von einem urkräftigen Eichenstamm aui dem Sachsenwalde. Die Litte wurde dem Antragsteller bereitwilligst gewährt, und bald langte ein 14 Senkner schwer rer Eichenklotz an. Er wurde in der Ecke des BiSmarck-ZimmerL aufgerich tet und mit Uz Büste deS Fürsten ae-trör-' , - Mehr Mädchen heirathen zwischen 20 und 25 Jahren, als in an deren YehminHrm Zerstörtes Traumbild. Richter : Was hat Sie veranlaßt, Jh. ren Schlafgenossen so zu prügeln ?" Angeklagter : Ja, sehen Sie, Herr Rich. ter, mir hat von einer gebratenen GanS geträumt. Ich will g'rade den ersten Bissen in den Mund stecken, dreht sich der Kerl um und weckt mich auf ! Ueber diese Gemeinheit bin ich so wüthend gewor den, daß ich ihn ordentlich durchgehaw hab' !" Höflich seit par d i s tan c e. Neuer Eommis : Warum hat sich denn der Prokurist zum Telephoniren m seinen Frack gesteckt und mach fort während Complimente?" Äelterer Commis : DaS hat er nur gethan, weil er mit unserem Chef, dem Herrn Com merzienrath spricht dem ist heute sein Geburtstag !" .Dichter: Also, Sie finden meine Tragödie bühnengerecht? Sie werden daS Stück geben V Direktor : 0, ich würde es geben, aber rein äußer liche Gründe halten mich davon ab." Dichter : Äußerliche Gründe, die wer. den doch zu beseitigen sein. Welche sind daS?" Direktor: Ich fürchte nämlich, der Souffleur schläft uns dabei ein." Taubheit kann nicht gebeilt werden durch locale Applikationen, weil sie den kranken Theil des Obres nickt erreichen können. Es giebt nur einen Weg, die Taubheit zu kuriren, und der ist durch konstitutionelle Heilmittel. Taubheit wird durch einen entzündeten Zustand der schleimigen Auskleidung der Eustachischen Röhre verursacht. Wenn diese Röhre sich entzündet, habt ihr einen rumpelnden Ton oder unvoll, kommendes Gehör; und wenn sie ganz geschlossen ist, erfolgt Taubheit, und wenn die Entzündung nicht gehoben und diese Röhre wieder in ihren gehörigen Zustand verseht werden kann, wird das Gehör sür immer zerstört werden; neun Fälle unter zehn find durch Katanh verursacht, welcher nichts alö ein entzündeter Zustand der schleimigen Oberflachen ist. Wir wollen einhundert Dollars für jeden (durch Katarrh verursachten) Fall von Taubheit geben, den wir nicht durch Einnehmen von Hall'S Katarrh Kur heilen können. .Laßt Such umsonst Circulare kommen, ft. 3.CH en ev & do.. Toledo. O. erkauft von Apothekern, 75 C. ' ' Muöo'S Ciaarrenladen befindet

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