Indiana Tribüne, Volume 16, Number 269, Indianapolis, Marion County, 17 June 1893 — Page 2

ZndZnna Tribüne. erscheint Nglich nnd Sonnt go. Tie tägliche Tribüne-koNrt durch den TrZge, Cent pcr treibe, die EonntagATridüne' l SentZ pcrok. Beide ufa:n:r.tn ttGcntl der 55EkntS Pkr5?!onat. vr ieft luaefStlt in SV gusbrzahlunz k' per Jzr. Ossice : No. 18 5ud Aladama Etr. Indianapolis, Ind., 17. Juni 1893 Znm Vürgerkrity in Vranlien.

Tie Ursache des brasiliani'cn Bür gerkricc'ss liezt zum großen 3 teil in dem grausamen Borgchcn des sicUve? tretenden Präsidenten'. Generals Ibdot. der die völlige Ausrottung der Gegner der Regierung, dcröderalistcn. anstrebte. In Folg.' dessen flohen die Führer der Föderalisten nach Uruguay, das die Zusammenziehung eines' Hee res an der Grenze zuließ. Als dann später d.'r Präsident Eastilhos eine Bersöhungspolitik einzuschlagen ver suchte, war es bereits zu spät, den Kämpfen mit den einfallenden Födera listen Einhalt zu thun. Ueber die Aufstaudsbewegung in der Provinz Viio Grande do Sul gibt dic in Po:to Alegre erscheinende Teutsche Zeirung" folgende übersichtliche Schilderung : Tas Hauptinteresse drehte sich in l?nter Zeit um die b'.i Alegrete und D. Vednto stehenden ;5öderalistentruppen und um die taktischen Manöver der Reg'.erungstruppen. welche die Gegner aus ihren Stelluvn herau-drängen wollen. Zur Entzeung von Alegrete suchten General H'opolito mit 5000 Mann von Uruguaana, d. i. von Westen her und einige Tausend Mann von Ca.'equy, d. i. von Osten her die Föderalisten zwischen zwei Feuer zu be kommen. Gleichzeitig bereitete General .Telles, der Oberbefehlshaber der Regierungstruvpen, in Bage einen neuen Ängrlfssvcrsuch gegen die federalistische Haüptmaä.t vor. Auf beiden Seiten wird andauernd stark gerüstet. Aus den Nordstaaten rücken fortwährend neue Kontingente Buudestruppen auf den Kriegsschauplatz; und die Föderalistni ziehen überall, wohin sie kommen, ihre Anhänger an sich, wobei ihnen allerdings die Frage der Bewaffnung Schwierigkeiten zu bereiten scheint. Tie vereinigten Bundes- und Staats truppen zählen heute sicherlich mehr als 20.000 Mann, die Föderalisten behaupt ten 15,000 Mann unter Waffen zu ha den. Was die Ausdchnung des eigentlichen Kriegsschauplatzes betrifft, so ist die ganze Grenregion als ein solcher zu betrachten. Bei Jaguarao, D. Pe drito. Upamaroty, Alegrete, Sao Borjo und weiter nach Norden und Nordosten haben sich überall FödcraliIten gezeigt, aber sie scheinen sich bis jetzt nur in der Suinpsregion des oberen Jbicuhy erfolgreich festgesetzt zu haben. Bon dort aus bedrohen sie nach allen Richtungen hin die von den Gegnern besetzten Orte. An der argen tinischen und der katharinenser Grenze wllen tte U blslzer niraenoZ dauernd haben halten können. Die vereinigten Äegierungstruppen halten den Haupttheil der' föderalistischen Stellungen durch starke Beietzu.aen in Bage, S. Gabriel, Eacequv, Ä. Borja, Jtaquy, Uruauayana und 'ivrammto umiin gelt, ohne jedoch b: weiten Zwischenräumen zwischen diezen Orten füllen zu könncr. Xi: uatnpo" sind verödet. .Tas ieh. welches dieselben sonst belebte, in O über die Grenze nach Uruguay wegetrieben. Tie Estancias sind theils niederqebrannt, theils innerlich verwüstet. Ter Rcisendc. der zu einem solchen Landhanse kommt, pndet inwendig in Verwesung übergegangene Leichname von Men'chen und Thieren und flieht entsetzt ms Freie zurück, es vorziehend. unter freiem Himmel zu übernachten. als in pestilenzialilchem Gerüche unter Tach und Fach. Das Entsetzen wird erhöht durch die .Elchen bestialischer Grausamkeiten, welche viele Leichname ausweisen. Aus dem aufgeschnittenen Halse herausgerissene Gurgeln. Frauen mit aufgeschnittenem Leibe, mit erkennbaren Zeich:n gewaltsamer Schändung versehene Körper acht- bis zwölfjähri.ger Mädchen es sollte Ehrensache ln deidcn kriegführenden O r.: c ''" cheu?ale, die so t?"??ll:: hen, zu fahnden und ihnen den Proceß zu machen. Mexikanische Rache. Ein Contractor, der lange in Meziko gelebt und sich nicht nur ein hübsches Bermögen dsrt verdient, sondern auch einen guten Borrath von Erfahrungen gesammelt hatte, ließ einst im Freun öeskreise sein Erzählertalent leuchfen, als die Reoe auf mexikanische Hinter list und Berrätherei gekommen war. Es läßt stch. nicht leugnen so begann unser Gewährsmann daß in dem Eharakter der Mexikaner, und nicht blos der niederen 'Boltsklasse allein, ein gut Theil Bosheit und Rachsucht verborgen ist.' Dem ober flächlichen Blick weiß jedoch der Mezi. kaner diese Untugenden unter der Masle heuchlerischer Freundlichkeit und Höfl'chkeit gut genug zu verstecken; denn er ist auch ein Meister in der Kunst der Verstellung. Man behauptet, daß der Druck der Tyrannei, welcher seit den vielen JahrHunderten seit den spanischen Eonqui stadores auf dem Bolke gelastet, diese ursprünglich durch Gastfreiheit und Wohlwollen ausgezeichnete Nasse der dorben und zu dem gemacht habe, was sie heute sind. Doch ich bin kein Gelehrter, und kann deshalb über die Be-rechtigu-.kg dieser Ansicht nicht mitspri. chen. Genug, daß meine Erfahrungen mir daS Bolk im denkbar schlechtesten Lichte gezeigt haben. . Bor einigen Jahren bildete sichln Mexiko eine Gesellschast,welche sich die günstigen Ergebl'ilie, welche man in Utah und anderswo in den Ber. Staa ten mit der künstlichm Berieselung cürrer Landstriche erzielt hatte, auch für zc5 Land des Montauma m Nutze

machen wollte. Gesagt, gethan. Mit ?cht amerikanischer Energie und Umsicht zing man an daS Werk. Besonders geeignet für ein (5rperiment erschien eine öde und unbebaute Strecke im Staate i?hiliuahua oberhalb der Thal mulde des lonchas.FlusjeZ, welche bei den Eingeborenen unter dem Namen der kapimi'Wüste bekennt war. Da? Werk, dessen Ausführung in allen seinen Einzelheiten mir - anvertraut wurde, war einfach genug. 5 beruhte auf der Lkenntniß der klimatischen Ver

hällnisse dieser Gegend. Die Gegend , war keineswegs so dürr und regcnarm. um etwa die Kunststückchen eines Wcttermachers wie des Gol. Tvrenfortb. berauZzufordcrn. Allerdings war der Pflan;enwuchs traurig und trostlos genug. Aber die chemische Analyse.des Erdbodens ergab unter einer leichten Thon und Mergelschicht fruchtbare Anschwcmmungsland. Zwischen einer hohen Hügelkette, zog sich eine tiefe Thalschlucht von vielen Meilen Länge hin, welche fast unmittelbar in. die weite Ebene einmündete. Während der Regenzeit ergossen sich vcn beiden Seiten unzählige kleine und größere Wilobäche in dieses Eanyon, 1 um dann in mächtigem, brausenden Schwalle iicb in die Ebene in eraieken ' und nach vielleicht kaum einer Woche unter den lenkrechten Strahlen einer glühenden Sonne sich in Nich!? aufzu losen, nntzlos zu verdampfen. Nichts einfacher, als diesen verschwendeten Reichthum an Feuchtigkeit zu sammeln, in ein . Becken zu leiten, aus dem die Waffermaße dann durch Schleusen und kleine Kanäle der Tiesebene zugeleitet werden konnte. Mit Zauberschnelle sah ich bereits im Geiste ein blühendes Gartenland entstehen, in welchem tau ende fleißiger Menschen dem bisher so argen Boden durch ihrer Hände Arbeit wahrhafte Schätze abgewinnen sollten. ES handelte stch also um weiter nichts. als um die Anlage eines geräumigen. massiv gemauerten Sammelbeckens, versehen mit einer genügenden Anzahl Schleusen und Ausfluköttnungen, durch welche man die Wassermassen je nach Bedürsnisz den tiefer liegenden Landereien zuführen könnte. Das Sammel decken mußte vor Allem auch beionderS tief fein, denn sonst war zu befürchten, daß die Kraft der senkrechten Sonne doch in verhältnißmäßig kurzer Frist den angesammelten Aasservorrath aus trocknen möchte. Gezagt gethan. Eine genügende Anzahl Ardeiter war bald herbeigeschafft, Lebensmittel erhielten wir reichlich und regelmäßig aus den weiter unter in der Ebene beleaenen Jndianer'oörfern, und leichte Hütten festere Bauten waren bei dem milden Klima nicht erforderlich standen bald fertig da. Und d'e Hauptsache, die Arbeit, ging munter darauf los. Die Kerle schienen die nachtheili aen Erzählungen über die Trägheit der Indianer drn solche waren sie alle Lugen flraien zu wollen: so emsig und unermüdlich arbeiteten sie. Doch nch einiger Zeit, als die ache glatt und ohne die leiseste Unordnung ihren Fortgang genommen hatte, spielte mir der infame Pulque der gegohrene Pallnsaft einen bösen Streich. ES war gerade Zahltag gewesen, und ein neuer Arbeiter hatte die Leute zu einer regulären Kr.eiptour im nächsten Städtchen verführt. Tie Leute wäre'? etwa eine halbe Woe abwesend, und kamen erst wieder, als der letzte Dollar durch die Gurgel gejagt war. Ab.r in welcher Versassung! Die wenigen Leute, die zurückgeblieben waren, hatten mich schon auf Alles vorbereitet, und mich noch zu guter Letzt gewarnt, keine Strafe obwalten zu lassen, sondern zu thun, als ob ich die ganze Geschichte nicht gemerkt hätte. Ich beschloß auch danach zu handeln, doch konnte ich es nicht über mich geioinnen, den Rüde Sführer ganz straffrei ausgehen zu lassen: ich bestrafte ihn also mit dem Abzüge eines Theils des Lohnes. Das war nun, wie ich später einsah, das Dümmste, was ich unter den Umftän den thun konnte; ich hätte den Burschen lieber gleich Knall und Fall entlassen sollen. So aber Verblied er bei den anderen Arbeitern, und machte sie aus sätzig gegen mich, n,U ich bald erfahren sollte. Das Becken war fertig gemauert, die Schleußen mit den in eisernen La gern laufenden Fallthüren, welche daS Ablaffen des Wägers später regeln sollten, ganz regelrecht und in gleich im m rt j w l manigm Av lanoen von einander an uiuiui, uuv iuy viwuc iuu wiuu i4 ,1 if A f iKX i , t& die übernommene Arbeit. vor deren Schwierigkeit man mich so oft gewarnt hatte, glücklich und ohne Zwischensall vollbracht zu haben. Es kam nur auf eine Probe an; dann konnte ich meine Aufgabe 'als gelöst be trachten und diese Probe sollte nicht lange ans sich warten Iit. Die Hitze eine Nachmittages übei traf alles bisher Dagewesene, und im r . .tri lörimoe meiner veeie mun cyke icy mir Glück dazu, daß ich nun bald diesen immer unerträgucher werdenden Gluth ofen hinter Mir haben sollte.. Wie schon oft an heißen Tagen, suchte ich Schutz und Kühlung aus dem Boden des trockenen Beckens, und kaum hatte ich wenige Minuten, gedankenlos hin dämmernd und mich nur dem Wonne g?fühl der Kühle hingebend, geruht, als mich auch schon dn Schlaf überfiel. Wie lange ich geruht ich weiß es nicht. Genug, daß' mich ein dumpfes Rollen nnd ein Gefühl von unbehaglicher Nässe weckten. Ich fuhr empor, und war in wenigen Augenblicken Herr de. mu..i, Der Himmel war in dich e W keu g hüllt: Blitz folgte auf Blty. un oa betäubend dröhnte der Donner duo, schen. Schon ergossen sich kleinere llie aenichauer, du sich.-ren Vorboten des tropischen Platzregens. - Und da sai ich nun in dem viernq Fuß tiefen Bet ken. Doch halt! Was jst dnn auS d5r jeltergewordkn, die ich angelehnt und rulttels deren ich hrnsbaettettert war Fortgezogen! Sofort wußte ich. woran ich war; die schulte hatten mein Ent i roinmen vereiteln und m,a wie eine Katze elend in den ZßlutHen des Gewit tersturmZ ersaufen lassen wollen! Doch, unwillkürlich mußte ich über . diese dummen Teufel lächeln, trotz meiner wenig heitern Lage. Ich hatte nämlich in einer Höhe von ö FuL einen kleinen

fragen zang machen lassen, der zu meiner Hütte empor führte, versehen mit Thüren an beiden Enden, zu denen ich allein den Schlüssel besaß. Ich hatte diesen Gang nie benutzt, und da derselbe gleich zu Anfang der Mauer arbeiten angelegt war, hattendie Hunde

am Ende ganz die Kksienz dieses Gan : grs oergeiicn. wiuaiiajcr ci,e oanc ! ich den Schliillel auch jetzt wie stets bei mir. Doch durfte ich nicht mehr zögern, . Mächtig prallte der Regen hernieder. ! und Donner und Blik betäubten und wn mir fast die Sinne.. Schnell stieg das Wasser in dem Sammelbecken, und um nicht völlig ' durchnäßt zu werden, öffnete ich eilig die kleine Thür und war nun in dem dunkeln Gange. Ich wollte weiter doch was war das? Dumpfes Gc rüusch, wie von Stimmen und Lachen schlug an mein Ohr! Die Bande hatte j j wahrhaftig in der. sicheren Boraussicht meines Verderbens' schon Besitz von meiner Wohnuug ergriffen, und that sich an meinen Borräthen gütlich! So l war es auch: denn nachdem ich v.r sichtig weiter getappt war, konnte ick ihre Stimmen und ihre Worte DMtlü) unterscheiden. Ich gewann dadurch d.e Ueberzeugung, daß das Eomplott ge gen mich schon seit dem Augenblick geschmiedet wurde, als ich den Schurken Äkamirez Mit oem voynaozuge oenrasi hatte, und daß er sich dessen offen rühmte. Hier mußte ich ausharren, bis es der Bande gesiel. meine Bude zu verlassen, nicht jedoch ohne daß die Schlingel vorher einen feinen Plan ausgedacht hatten, um mein Berschwin den dem Jnspector bei seinem Besuch plausibel zu machen. Als das Gemitter abgezogen war, machte ich mich eilig auf meinem guten Gaul des Nachts davon, und ritt über Stock und Stein nach der nächsten Kreisstadt. Bon dort brach ich mit dem Jnspector und der Gerichtsbehörde unter starker mmtanscher Bedeckung nach unserem Eanyon auf da gelt et ihr aber sehen sollen, was die Kerle. namentlich der Schuft Ramirez, für Augen machten, als ich unvermuthet hervortrat! Die abergläubischen Kupfergesichter glaubten meinen Geist zu ehen. Zähneklappernd fielen ste auf die Kniee und flehten wimmernd um Gnade! Nach kaum acht Tagen saß Ramirez im Zuchthause, da seine eige nen Genossen gegen ihn aussagten. Vom Inlands. Unter tausend TodeSfälen sind in Europa sechszehn die Folgen einer Gewaltthat, in den Ber. Staaten einun:vierzig. Beim Niederreißen des a ! en tar Hotels in Center Point. orn,tt) mal), ns.,tieLen dieser age die Arbeiter auf. eine im Grunde ver scharrte hölzerne Kilte,' in welcher sich ein menschliches Skelett befand. Permu hllch l!t vor vielen Jahren in dem )otel Jemand ermordet und in der Kiste unter dem Hotel verscharrt wo? den. Donna I sad ora Causina, in den Zeitungen meist die .Gräfin von Monte Christo- genannt, gut für die reichste. Frau der Welt. Ihr riesiges Einkommen bezieht sie aus Kohlen minen, Weingärten. Rennpferden und dergleichen. Sie ist eine Bürgerin der Republik Ehile. und man sagt, daß sie zur Weltausstellung nach Chicago kom men werde. Eine neue Art Verfäl schung von Lebensmitteln - ist in Dun das, Minn., an den Tag gekommen. Wochenlang bereiste ein Farmer aus Stanton, das in der Nähe von Dun das liegt, die Eounties Rice, Goodhue und Talota, kaufte neugeborene Käl der zu 50 Eents das Stück auf und brachte sie auf seine Farm, wo sie ge schlachtet, abgezogen und zerlegt wur den. Das von den Knochen losaeloste fletsch wurde alsdann an eme Firma in Chicago gesandt, welche es einem eigenthümlichen Verfahren un'erwirft und sodann an Spelsehäuser als ae pretes Hühnerfleisch verkauft.

In freudige Aufregung!chtes z.u der Amerikaner ' . " ' . " I Kintn MfVi.liiH AitiiMin hit Crt3

wurden dieser Tage die Bewohner von i5indlay, O., und der ganzen Umgegen. versetzt, da der drohende Berlust von Fabriken wegen Mangels an Erdgas jetzt aus lange Zeit abgewandt ist. Auf CreightonS Farm, zwei Meilen von Findla?. ist man nämlich auf eine Gasquelle gestoßen, welche täglich 4, 000,000 Kubikfuß mehr liesert, als die wunderbare ffarg- Quelle, welche Findlaq berühmt machte. DaS Brau sen des entweichenden Gases konnte in der Stadt gehört werden und Tausende strömten hinaus, um die neue Leben? quelle sür FindlayS Industrie in Augen'chein zu nehmen. Die Ber legüng der Glashütten, welche am !. Juli erfolgen sollte, wird jetzt aus gegeben oder aus lange Zeit verschoben werden. . Als dieser Tage der acht Malen östlich von Guthrie im Gebiete Oklahoma wohnhaste Farmer John Hughes mit dem Graben eines Bxun nenS beschäftigt war, stieß er in einer Tiefe von acht Fuß auf menschliche Ge, deine, welche bei näherer Untersuchung sich als das Knochengerüst eines Man nes von mehr als sechs Fuß Größe ergaben. Unter dem Skelett wurden ein Ledergurt, ein Revolver und ein lan ges Messer gesunden, und wenige Fuß davon entfernt lag ein lederner Beutel mit L1500 in alten Münzen, sowie eine große Rolle bereits bis zur Un kennllichkeit verrotteter Banknoten über den Betrag von wahrscheinlich nahezu $3;00. Der Zustand des Skeletts deutet darauf hin. daß es mindestens ein Vierteljahrhundert in der Erde ge legen hat. Seit der letzten Prohibi-tions-Campagne hat in SüdCaroliga nie solche Aufregung geherrscht, wie ge genwärtig, kurz vor der Einführung des EjaatswlrthschastssystemS. Von sllen Kanzeln herab wird gegen dieses Gesetz geeifert und daS Svstem als ein i-JUgeitändnib an den Teufel hingestellt. Vlit war die Erbitterung untr der Be. völker.lng eme so grvge. wie ietzt, ve,? ursacht durch die Hetzereien vieler Geist urjatgi ourq üic V "cicn i ici rni ilichen. Rev. Walson" verstlea sich m einer Predigt zu folgenden Behauplun. atm Pas Plsvemarlum. 0. 0. per . . ' i . - T ' r

Verkauf geistiger Getränke unter d?n Auspi.ien des Staates sei nichts ande res. als derselbe alte Whisky.Teufel in Staatsuniform gekleidet, mit goldenen Knöpfen und einem Schwert. Das Wirthsgeschäft würde jetzt in die Hände der Big Bugs" übergehen. Süd-

(iarolma- habe sur Prolzibltlon gelämpst und gestimmt, und die werde auch verlangen. Vor einigen Tagen jsln0 in Eolumdia eine geheime Eonserenz des Gouverneurs' Tillman und freunde statt, in wacker besckl'. sen ward, daß, sollte die Etablirung von Dispensarien Nch nicht im ganzen Staate durchführen lasten, Gouverneur Tillman die Legislatur zu einer Extrafitzung einberufen solle, um uus dem Staatswirthschastsgesetze alle der Pro hibition günstigen Klauseln auszumer zen. Im Staats-OberdiZpensarium haben die Beamten jetzt alle Hände voll zu thun. Die Maschinen zum Absül ten, Berkorkcn und Flaschen-Reinigen sind bereits in vollem Gange und vor ein paar Tagen trafen die ersten Wag gonladungen B;er von auswärts ein. Eine Menge Gesuche um Anstellung als Dispensariums . Ehes sind bereits eingelaufen, darunter viele von Wir-t'-en. fxpsz : hin!chlendertt.so erschreckt uns wobl zu Wenn in x an einem scho weilen der zornige Äan einer tntlhtftt i IUI10CII Hummel, die, aus dem Moos hervor fchieLend, uns un,cr fortwährendem Summen in unreartmämaen Kreisll. nie umschwirrt. Unachtsam haben wir das Thier in seiner fleißigen Sammel arbeit gestört oder gar rn zudringlicher Weije die Schwelle seines wohlversteck t:n Heims übertret-:. Ein Hmme! liest ? Es l,t nicht zo regelmäßig mit Eirkel und Loth erbaut nach allen Re geln der Kunst. wi das Bienenheim. aber immerhin hat es etwas Anhei melndes, Gemüthlickö. Die Base der Biene liebt das Dunkle. Ihr Rest befindet sich immer unter der Erde, an einer Baumwurzcl, oder in festversilz tem Moos, odcr auch unter dichtem Graswerk, immeraber ist es ein hüb scher, gewölbter und wohnlicher Bau, lustig und geräumig. Hier liegen unregelmäßig aufgespeichert jene kleinen dunklen Bällchen, die Honigvorräthe, do.t harrt in ähnlichen Zellen die Nach kommenschast der brummigen Gesellen der Einführung in die schöne Welt mit den bunten Blumen, den schlanken Grasern. Die Hummel ist eines der nützlichsten Thiere und sollte deshalb nicht verfolgt werden. Manchen Apfel, manche Birne verdanken wir der Hum mel. welche selbst dann, wenn keine Biene fliegen kann, nämlich bei regne rischem oder trübem Wetter, ihren Ge schästen in den Blüthenkelchen der Obst. bäume nachgeht. Auch als Pionier der Biene darf die Hummel gelten. Sie sucht mit Borliebe solche Blumen auf, weiche wegen zu langer Blüthenröhre sür die Biene unzugänglich sind. Die Hummel beißt einfach seitlich ein Loch in die Blüthcnröhre und saugt nun von hier .aus den Honigsaft ans, den selben Weg nun auch für die Biene freilassen.' was diese recht wohl weiß. Dies findet z. A. bei der Ackerschmiele und bei Rothtlee statt. Im Uebrigen lst die Hummel em harmloses Thier; sticht nur, wenn sie angefaßt wird. TeutscheLoealnachrlchten. Provinz Hesse nN a ssa u. . Zn Homburg v. d. H. verstarb der eutsch Amcritaner Braun ohne Hin.erlassung von direkten Ecbcn: das vermögen, das er hatte, betrug über 1,000, 000 Mark. Braun war' meh rere Jahre unstätt in Deutschland umhergirrt, hatte bald hier, balo dort gelebt und niemals Steuern gezahlt. Die in der Mehrzahl nach in Hersfeld wohnenden dcut:cheu Erbberechtigten bestritlen den in Amerika lebenden die erhobenen Ansprüche auf den Rachlaß. In Folge dessen kam eZ zwischen beiden Parteien zu einem Proceß, der sämmt liche Instanzen durchlaufen und in den letzten Tagen durch Urtheil des Reichs leinen Abschlug gefunden hat. Das höchste Gericht entschied, da Braun nir gends ein Tomicil gehabt habe, so sei anzunehmen, daß er nicht der Absicht gewesen sei. dauernd außerhalb Ameri' kas sich niederzulassen, und es müsse daher das amerikanische Erbrecht AnWendung finden. Königreich Bayern. In der Kiesgrube zwischen Brunn und Radling verunglückten die Arbeiter M. Michl und Martin Rail. beide Fa. milienväter, dadurch, daß sie durch Herabrutschen einer Kiesschicht ver schüttet wurden. Beide sind todt. Metzger Georg Schneider von Eham Münster, welch.'! am 20. Nov. v. I. seinen Bruder erstach, wurde vom Am bergcr Schwurgericht wegen Todtschla geS zu 6 Jahren Zuchthaus verurtheilt. -.Jn Teggendorf wurde der Bürger meifter, der ultramontane Landtags abgeordneteMenzinger in Untersuchung wegen Untreue im Amt genommen. Bei dem 7. Knaben des BahnexpeditorS Ankenbrand in Dettelbach hat der PrinZ'Negent die Pathenstelle. über nommen-DaS Wirthsanwesen heS Knollmüller sammt Oekonomiegebäü den, sowie das Anwesen des Jacoh Kirschner in Alkofen brannten nieder. Kirschner, Vater von fünf Kindern, fand in den Flammen seinen Tod. In EnzertSham wurde der Gastwirth Fischer an seinem Hochzeitstage von einem Blutsturz befallen, infolge dessen er alsbald verstarb. - Rtfch geschehener Trauung bediente er die versammelten Hochzeitsgäste, als ihn der Tod so jäh erfaßte. f In Freising der Senior des LoceumS. Dr. MaanuS Jocham. nTffnr hr sflnrttUhnAnnW. GütlerSsrau Marie Bergmüller ln Buch. welche um Weibnachten von einem W mt W V mm VV f www ! Fuhrwerk des ' dortigen' FohlenhofeZ überfahren wurde und geradezu grauen hafte Verletzungen an Armen und Be! ' nen erlitt, ist jetzt durch den Tod von ihren qualvollen Leiden erlöst worden. In Fürlh wurde der Schneider,

Bergner gesänglich eingezogen, vor drei i wählt. f In Solothurn Bürgexrath Jahren das Revolver.Attentat auf den ' Karl Ludwig von Haller, ein Nach I fVi r , , nn.r w ? ' ...... . ... em.t . .

jaijicii m iuiüc j"" ' j Pfarrer Zmdel in Möhrendorf verübt zu haben. (Zindel wurde am Halse - ' ' . . . , r. Pkryunoer uno -.emer Paariaan vgn w I ki r .et .

I 9Mark beraubt). Bergner soll beI r.ria v:2. i x f

reiis ein ejianonis aogrirgi yuoen. Königreich W ürttembera.. Dem Streckenkommissär der ReichsLimesforschung, Major Steinle, ist es binnen wenigen Tagen gelungen, das römische Kastell Laureacum aufzufinden. Tasselbe ist nach ca. 12 Punkten sichergestellt, namentlich was dessen West- und Nordfront anbelangt: es befindet sich inmitten von Lorch, nahe bei Kirche und Rathhaus. Die Dicke der Mauer beträgt 1,3 M. 7 In Pfullingen PostVerwalter Holzhäuer. In Unterwaldhausen wurde der in Urlaub befindliche Ulan Paul Fischer von Obereichen bei einer Rauferei in dett Kopf gestochen, so daß der bedauerns werthe junge Mann seiner Berletzung erlag. In Schwenningen sind zwei Wohnhäuser, von Vier Familien be wohnt, gänzlich abgebrannt. Der Schaden ist bedeutend. f Jn Teinach der Besitzer des K. Bades, der weitbekannte Adolf Bronn. Großherzogthum Baden. Karlsruhe: Der Großherzogliche ! Baurath Dyckerhoff; ferner Professor Richard, Lehrer der mechanischen Tech nologie und allgemeinen Maschinen lehre an der technttchen Hochschule. g qlrnh ," w JLn cv.mslisnm. ' 'vf v) - cv f,:nm V)Trhitämmor tnitrh wr Arbeitsümmer wurde der Kulturinsprctor. Hermann Becker als Leiche aufgefunden. Zum ehrenden Andenken an den verstorbenen Ober bürgermeister Lauter wird . im großen Rathhaussaal eine Gedenktafel angebracht werden. Im Stadtgarten ist Xll lilV" die Erstellung emeS Denkmals für den selben geplant. Freunde des verstorbenen Altmeisters Bincenz Lachner suchen für Errichtung eines Denkmals für denselben das Interesse zu wecken. Der Gedanke hat bis letzt überall freudige Zustimmung und Ausnahme gefunden. , Aus der RheinHfalz. Im Bienenwald am Bügelberger". am Hainduchenwig" und an de: Schaidter Slraße- haben in letzter Zeit Waldbrände bedeutenden Schaden angerichtet. f J Terdesheim der Kellermeister der Firma 'Bassermann Jordan, Josef Maader. Der Aus bau des Schachtes der neuen Kohlengrübe an der Morokammer bei Marienthal ist angefanaen worden. Die ganze Gegend hofft von die'er Erössnung großen geschäftlichen Aufschwung. Der Fonds sür das auf der LudwigShöhe zu errichtende Sieges- und Friedens Denkmal ist nilnmehr auf 27,737.Ü3 Mark gestiegen. Die irdischen Ueberreste des in Strahburg verstcrbenen pfälzischen TichtecS Karl August Woll, sind von dem Bruder des' Verstorbenen. Franz Woll, von Straßburg nach St. Jngdcrt überführt und daselbst beigesetzt worden. Elsaß Lothringen. f In Straßburg d.'r alteljässische Dichter. Drechslermk'ster Daniel Hirtz. Lieutenant Schulze vom Jnf.'Rgt. No. 132 ist bei den Wasserfällen von Allerheiligen an einer völlig ungefährlichen Eielle abgestürzt. 'Man. fand ihn noch lebend, doch starb er nach we nigen Stunden. Die an der Verbinoungsstraße in Straßburg zwischen Fritzgalle und Hennengasse' befindlich gewesenen Gebäude sind größtentheils niedergebrannt. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Mann verwundet. Wegen VeroachteS des LandesverrathS ist der Gastwirth Fohrer in Bicsheim in Haft genommen worden. Archivar Xaver Moßmann in Eolmar. f Landgerichtsrath Oegg in Eolmar. f In Geishausen der 100 Jahre alte Martin Kern. Oldenburg. In Oldenburg ereignete sich in einem Hause am Prioatmege in Dclmenhorst ein schreckliches Unglück. Die 26jährige Frau des Arbeiters an der Wollkämmerei. Ullmann, ist mit ihrem änderthalbjährigen Kinde in Folge Explosion einer Petroleumflasche beim Feuer anmachen schrecklich verbrannt. Auf die gellenden Schmerzens- und Hilfe rufe drangen Nachbarn in die Woh nung und fanden Mutter und Kind in hellen Flammen. Beide lagen hilflos zusammengekauert am Boden, sich vergeblich der Flammen erwehrend. Die Unglücklichen hatten am ganzen Körper schwere Brandwuuoen und bohrt einen Herzzerreißenden An'.! ick. Bom Arzte wurde ihre sofortig? Uederührung. in das Krankenhaus angeordnet. Unter Wegs schon hauchte das arme Kind unter uniäglicheli Lchiuerzen lein Leben aus f einige Stunden später war .auch die Mutter ihren Oualen erlegen, Vom Blitzschlage getroffen wurden zwei Pferde des Landwirths E. Memmen zu Fedderwärdergroden; beide Thiere fand man neben einander todt im Graben liegen. :r . . Schweiz. Oberst Segcsser in Luzern hat sein Sutachten über die , Restaurotion der Tellskapelle an der hohlen Gasse abge geben. Soll die baufällige und ver wahrloste Kapelle zu einem nationalen Denkmal erhoben werden, somuß die selbe in der ursprünglichen Gestalt hergestellt und ausgestattet, sowie die Um gebung von allen Verunstaltungen befreit werden. Der tz.-perte empfiehlt als neuen Schmuck ein Gemälde, das Tells Tod darstellen sollte und an der östlichen ttapellmauer angebracht würde, - f In Einsieoeln die älteste Bürgerin; es ist die von Richenthal (Luzern) gebürtige Wittwe Katharina Kälin. In Elm hat man eine Eisensäuerling quelle entdeckt; es soll unverzüglich ein Kurhaus gebaut werden. Magazinier Felix Kudli in Retstal ist spurlos ver schwunden. Emer der wüthigsten Ja -jr Vwa W f tt V J ! ger deZ Greyerzthaies, Laurent Andrey ! von. Eharmeu. ist beim Forniarat ' heruntergestürzt und war sofort todt. Er hinterlaßt eine Frau mit vier KlN ' der. Der StaatSrath hat als Nach . fläer, des kürzlich verstorbenen Dr7 Huber en Liceamtmann G. (5ornuz zum Stadtamtmänn von Murten ae . ü'ül nn vm . komme deS großen Albrecht von aller . und deS Staatsrechtslehrers der Restau. - v. i a . - - Ä n m M . . . ' . fglion uvma xon auer. 7 a.

Biberist Oskar Miller, GrUnder und Director der Papierfabrik. Eine Feucrsbrunst hat in Gunzgen 7 Häuser eingeäschert.

Nieder, u. Ober ö st erreich. In Gruderndorf hat sich der Wirth schattsbejiöcr Philipp Schuh, welche durch neun Jahre das Bürgermeister 4ml be'leidete, das Leben genommen. In orneubura fand vor dem ssuJiuuiuviiiui urucu ucii vinuiiuuc irci ' ' - rri. : ut, . a vt.ru I Leopold Brunneder tu Leesdorf dlk Svrhünmnriii mrnert tmniM-fr HärtotYn I i..f ri.ii t.,: v.r.rt.. ... i ' 1 L'tucf,uiiL iuu, ua juciiyct iciciuc ju Atua tviiuiiii iuiikviui eitim uuui j r 511) i tn iAr ftwftft VtMilw 7 . , . . : . . . r theilt wurde. Brunneder befand sich ,.t (..:.. iin ..x v:ö. ,a ff,is.,; stlif freiem UB UND steifte nach Schluß oer eryanoiung wieoer nacy Qaut. Wie nun dem Kreisgenchte Korneuburg bekannt gegeben ' wurde, hat sich Brunneder seine Berurtbeiluna so m Herzen genommen, daß er seinem Le den durch Selbstmord ein Ende machte. I i - ,1 I w In Nledersulz feierten der Wirth MnU&MihPr lnnn (ZAnhinnt itK dessen Ebeaattin Maadalena die aol .V, ,ov",. wuinvi I dcne Hochzeit. In St. Marien brach s)t;.i.Alii.nAntt cv,. cvl! lm Gatterbauerngute Feuer aus. Im Auaenblick standen das Wohngebaude. hi- fS-tiii. S?tallunn smi. KZ, o- . i cv V. tir 1 leoengeoauye in Oriainmcn. X O lhr nie 'Ottd? r Krt5 iCitr mti I aller Anstrengung zu löschen suchte, M 4 1 V V V " I V r V (JVMV wurde von den einstürzenden Trüm in? fi,irslhn (in v5rn i nnh I

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entstellt vor. Den Brand Haben zwei Kinder verursacht. Im Hotel Wett' bahn zu Fünfhaus bei Wien sind der iSzährtge vomptomst Willy Protzer und die 20jährige Handarbeiterin Anna N?ail tnM nitfnffnnn rnnrhm. Tii beiden Liebesleute haben sich auf Ver abredun durck Aevolverschüffe ae! v'-n-' in-r ""i ge' tödtet. Weitere Selbstmorde lN Wien: Schneidermeister Karl Halmer, erschossen: Wenzel Buchta, einer der renommirtesten.Kunstmarmoriner, er schössen; Franz Steinberg. Sicher heitsmach-Jnspector, erhängt. Ueber Requisition des Wiener Landgerichts wurde der Herausgeber und verant wortliche Redakteur der .Oefterreichisch ungarischen VerkehrS'Zeitung", Jgnoz Gans, verhaftet. (Segen Gans ist die Untersuchung wegen dringenden Ver dachts des Verbrechens des Betruges eingeleitet worden. f In Wien: Anton SchelS, der liebenswürdige Poet und Hausdich:er des Wiener Männer chor"; - Anton Hcidmann. Finanz Obercommissär; Hugo Seher. Bühnen (Annf Itrnrtt flftft Vi (IllfSfi M:;j x:"r x icnicger maiy; oacyiin oflW "rzi; cv .. it e t Alois Jungwürth, Kontrolleur der städtischen Hauptkasse. Oesterreich. Wien: Der Ingenieur und Berg wertsbesii)er Leon Spitzer hat sich letzt hm in seiner im Cottaaen-Blertel be kindlichen Villa mit einem Revolver erschossen. Die in Hernals wohn haste Frau Helene Heimann wollte kürzlich Feuer anmachen. . Da ihr dies pickt aleich aelona. goß sie au? einer 2z Liter enthaltenden Kanne Vetro leum nach. Die 5künne explodirte und die Frau stand sofort in hellen Flam m a f Ci f t Hi itvK t gleich aehört und als die Nachbarn liti o W v cyuiuw;vyivi ivui w- uiui endlich erschienen, halte die Aermste be reits so schwere Branntwunden erlit et rf- 1 nt l ten,' dak sie eine Viertelstunde später unter den schrecklichen Qualen verschied. DerttaufmannGutmann.Schacherl, welcher zwei Arbeiter, Wühl und Me der aedunaen halte, oamtt ne elN Waarenlager in Brand stecken, da? au im rrr rt tr ' 1 . io,uuu si. unecunn war, leoocy oei Weitem niit diesen Wertb revräsentirt WSmJiäSSi Wühl und Meder wurden zu je 5 Iah ren schweren KerkerS und Schacher! zur. Land?sv?nvelsuna verurtbeilt. -- Ja, daö ist'S Neckte! Das ist ein Ausdruck, den daS rei sende Publikum gebraucht, wenn es etwas ganz,, seinem Wunsche entspre chend findet. Und dieser Ausdruck laßt sich geräde aus die Wisconsin Central Line anwenden, die jetzt allgemein als X!. M..4. ,Cfc; n&& nl V 1 1 1tllUtl VUil VUH)W IMUf 'W. MM., Minneavolis. Ashland. Duluth und allen Punkten des Nordwestens ange schen wird. Ihre zweimal taglich ab gehenden Zuge und deren schone Aus stattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar.: Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagenwechsel laufen läßt. VUm nähere Auskunft wende man sich an den nächsten icket-Agenten. 3a S. C. Pond, Gen. Pass. und Ticket-Agent, Chicago, 35. Gastrisches Kopfweh Kurirt. O. D. In ylirra, V, scheeittt ..Äk hahtUmtHmxt um rtUibWtit gftsqe epswH ftiuun n had bltU rie probtet, Rber wa, mU ,lae. dl mit hals. Ich ad. dask et yiK I müt I i w, einer andere C$xU. nd 9s wetze, tchwacht. ach Leidschntix verursacht. tvi4ttU Cicitt AopA. YiS 2ft CKttt. ... Orberall w H5ZM. Cnictt 140-144 0n,intatl ZU, sp. Umgezogen. Cr ist hier u hier zu dlelbcn." Die zunehmende PrariS deSDr. Hixt , drs vtuflen dnd Olzre ÄriteS, zwang ihr. nsi grvizerrn Räumlichkeiten umzuzieben. lir ane tvete deshalb die S.'äumiichtenen tui irouun kstock des .Jron Block-. IVi W. Washington Str., t; Zum ! die UV Olt WNU nächst zu Bowen-V!errill So'S, für fünf Jahre. Hcvnei? A.'iiicen cingrriajici nai iui lnnn'hnn li-nr. C.hr. 'i.'at Unl ali i an,tigUnfi .o Villen; n.ft jge und die eradesteuung von Cch'elaugen. so. ! .!.hme" IT viimZi Siff. 1 . w - i k .v..i!, , . u)uumu n o gmw em?.

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