Indiana Tribüne, Volume 16, Number 269, Indianapolis, Marion County, 17 June 1893 — Page 1

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7 ' - OO O rlC sVs r 0 O V v y kX V W y a NJ w V Jahrgang IC. Offlee : No. 18. Sud Alabama Straße. Indianapolis, Indiana . Samstag. -den 7. Juni 893

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Editorielles. Die Verbindung der Möbelfabrikanten hat dieser Tage ihre JahresConvention in St. LouiS gehabt und

es liegt uns ein Bericht über dieselbe vor, in welchem wir Aufschluß finden über die besonders schlechte Lage der Möbelarbeiter. Eine Statistik der Möbelindustrie aus elf größeren Städen zeigt die auffallende Thatsache, daß in neun derselben die Zahl der Fabrien ganz bedeutend abgenommen hat. In Boston ist die Zahl der Fabriken von 190 auf 96, in New Jork von 411 auf 201 zurückgegangen. Die Ursache st ohne Zweifel die, daß viele der Mobelsabriken sich in die kleinen Landstädtchen verziehen, wo ihnen billigere Arbeitskraft zu Gebote steht, so daß sie zu Preisen fabriziren, mit denen die Fabrikanten der größeren Städte kaum mehr konkurriren können. Herr Stechhan von hier hielt in der Convention über diesen Gegenstand einen längeren Dorlrag uno suyrle dabei einige bemerkenswerthe Thatachen an. Cr sagte unter anderem : Ich kenne ein Etablissement, welches billige Schlafzimmer-Garnituren macht und welches geschickten Arbeitern Anstellung verweigerte, weil dieselben $1.10 per Tag verlangten, während daS Etablissement nicht mehr als 80 5ts. zahlen wollte. Ich kenne einen Fabrikanten in einem kleinen Orte, der 30,000 Bettstellen im Jahre fabrizirt. Auf meine Erkundigung erfuhr ich, daß der Mann fünfzehnjährige Knaben zu $3 per Woche anstellt, nach drei Jahren erhalten sie 51.25 per Tag, und wenn sie mehr wollen, werden sie abgeschickt. Geschulte und besser bezahlte Arbeiter hat er überhaupt nicht. Wie können wir Fabrikanten in der Stadt, fragte Herr Stechhan, mit solchen Leute konkurriren ? Er erzählte dann von einem reichen Fabrikanten, der einen Frontsitz in der Kirche hat, und- der einen Arbeiter, der lange Jahre für ihn gearbeitet hatte, ab. chickte, weil ihm der Mann zu alt geworden war. Schande ! Schande !" ugte er hinzu. Ist dies das Land der Freiheit und Gleichheit ? Wollen die Möbelfabrikanten sich dazu hergeben, eine Nasse von Sklaven zu schaf- ? Wollen sie die Ketten schmieden. mit denen diese yeue Nasse der weißen Sklaven gefesselt werden ? Wir müsen ein Mittel, dagegen sinden, es ist SOT-fe W A em lLevol oer vxtn aiicnrnt. Per sönlich bin ich so entrüstet über diese Zustände, daß ich vollständig Willens 9 i sr p w t vln, miq Mll oen emerljqaslen zu verbinden und ihnen zu helfen, Licht in die Köpfe Jener zu bringen, welche ich als unschuldige Werkzeuge gebrauchen lassen, um solche Zustände herbeizuführen. Die Thatsache ist, daß der Unterschied im Preise eines Stückes Möbel genau die Summe repräsen irt, die der betr. Fabrikant auS seinen Arbeitern herauSzupressen versteht." Herr Stechhan setzte dann des Weiereil auseinander, daß die Löhne nicht nur bedeutend besser sein sollten, sondern daß auch die Fabrikanten, soweit sie könnten, dazu beitragen sollten, die Löhne allenthalben auf gleiche Höhe zu bringen ; daß man den billigen Schund aus dem Markte verdrängen sollte. und daß die Gewerkschaften ihr Operationsfeld mehr auf die kleinen Landstädte ausdehnen müssen. Wir berühren diesen Gegenstand' ausführlicher, weil die Möbelarbeiter zum größten Theile Deutsche sind. Wir befürchten nur, daß sich daS Mittel leichter verschreiben, als anwenden laßt. Darum wollen wir auch erwähnen, was oer Vosloner avrlrans , c m m Small Herrn Stechhan erwiderte. Er sagte, er glaube Herr Stechhan hab? Edward Bellamy gelesen und er . freue sich, daß derselbe den Muth habe, so zu sprechen. Er selber sei ein Anhänger BellamyZ und glaube wie dieser, daß die Zeit allgemeiner Cooperation kom men werde und müsse. . Wenn solche Gedanken, wie die oben ausgesprochenen, in den Kreisen der Fabrikanten Eingang sinden, so ist daö zwar recht erfreulich, aber die Allmacht deS Konkurrenzsystems und die Un Möglichkeit, unter demselben die Zu stände zu bessern, dokutnentirt sich wohl am Besten durch die Abtöelenheit aller praktischen Beschlüsse in der angegebe nen Richtung.' WetterauSsichlen. - - Nur Jndiana : Schönes Wetter Heute und morgen.

Drahtnachrichten i Inland. Von der Weltausstellung. C h icago, 16. Juni. Heute war

der Besuch der Ausstellung ein recht befriedigender und man schätzt die Zahl der. Besucher aus ungefähr 120,000. Gestern belief sich die Zahl der Besu cher auf 200,700. Dem früheren Präsidenten Benjamin Harrison wurde heute Nachmittag im Ohio Staatsgebäude ein Empfang durch die Staatskommissäre veranstaltet. Hundertete von Ohioern wohnten dem Empfang bei und schüttelten dem früheren Präsidenten die Hand. Der Empfang dauerte etwa eine Stunde, worauf Herr Harrison und dessen Begleiter einen Gang durch die Ausstel lung machten. .,, Der Borden - Mordprozeß. NewBedford, Mass., 16. Juni. Die Staatsanwaltschaft schloß gestern das Verhör der Belastungszeugen. Ihre gestrigen Bemühungen richteten sich darauf, den Versuch der Angeklagten nachzuweisen, in den Apotheken dieser Stadt Blausäure zu erlangen, doch scheiterte ihr Zweck, da der Richter, nachdem Alles, was über diesen Punkt zu erfahren war, vorgebracht worden war, die sämmtlichen hieraus bezüglichen Aussagen aus dem Protokoll strich. Nach der Mittagspause hielt Ver-' theidiger Zennings seine EröffnungSanspräche an die Geschworenen, in wel cher er denselben darlegte, daß die Angeklagte bisher sich eines makellosen RuseS erfreute, daß ihr das Motiv sowohl wie die Gelegenheit mangeltedaS ihr zur Last gelegte Verbrechen zu begehen und daß die Beziehungen zwischen Vater und Tochter ein solches Verbreche unmöglich machten. Nachdem Vertheidiger Zennings geendet hatte, wurde eine. Reihe von Cntlastungözeugen vernommen. ß st VuSland. Die deutschlandischen Wahlen. Berlin, 16. Juni. Die zwei auffallendsten Erscheinungen in den Wahlberichten sind die großen Gewinne der Sozialisten und die großen Ver lüfte der Freisinnigen von der Faktion Richters. Es kommen jetzt auch die Berichte vom Lande und dieselben lauten für die Regierung günstig. Jedenfalls hat die Regierung durch die Auflösung deS Reichstages nichts verloren. Heute Abend um 10 Uhr hatte man Berichte aus 180 Wahlkreisen ; in 85 derselben war eine Wahl erfolgt. Bon diesen 85 werden 36 für, 49 gegen die Acmeevorlage stimmen. Die Regierung hat drei Sitze verloren und dafür drei gewonnen. Auf die Parteien vertheilen sich die 85 wie folgt: Konervative 17, Sozialdemokraten 23, Ultramontane 20, Freisinnige 1, Freikonservative 4, Polen 8, Volkspartei 5, Antisemiten 2, Wilde 2, National iberale 2. Bis jetzt ist nicht einer von der Faktion Richter? gewählt. Die Sozialdemokraten haben der Faktion Richter? drei, und den Freikonseroati' ven einen Sitz abgewonnen. Das ineressanteste Merkmal dieser W.lhl sind die großen Gewinne der Sozialisten. AuS Straßburg, Reutlingen, Grünberg und Schlesien werden aufrührerifche Austritte von Seiten der Sozialdemokraten gemeldet, aber eS scheint, da es sich bloß um Umzüge handelte, welche die einfältige Polizei unterbre chen zu müssen, glaubte. In Berlin sank die Stimmenzahl der Freisinnigen von 75,000 auf 52, 000, während die der Sozigldemökraten von 126,000 auf 151,000 stieg. Die Stimmen der Konservativen stiegen von 34,000 aus 48,000. Um 2 Uhr heute Morgen liegen Be richte auS 220 Wahlkreisen bor. Die Nationalliberalen, Konservativen und Ultramontanen zeigen so ziemlich die alte Stärket die Richter'scbe Faktion bleibt weit zurück. DaS sozialistische Organ, der Vor wärtö" bricht in hellen Jubel über den Ausfall der Wahl auS. Die Gesummt ftimmenzahl der Sozialdemokraten w'rd wahrscheinlich zwei Millionen übersteigen. Er sagt die Nationalli beralen werden wahrscheinlich in'dcn Industriestädten Westdeutschlands er solgreich sein, und die Antisemiten

werden Erfolge auf Kosten derKonservativen erringen. Höchst auffallend sind die Niederlagen der. Freisinnigen. Gewählt wurden Sozialdemokraten ferner in Kalbe-Ascheröleben, Mühl-

Hausen, Chemnitz, Reuß jüngere Linie Altenburg; in hie Stichwahl gehen sie serner m Geestemünde, Erfurt, Schwe rin, Pforzheim, Sorau, Augsburg, Weimar, Oldenburg, Flensburg, Ostrich, Tharand, Sonderhausen, Liegnitz, Hos, Reichenbach, Frankfurt a. O., Holzminden, Wipperfurth, Wolsenbuttel, Bernburg, Döblin, Kassel, Görlitz, Meißen, Annaberg und Offenbach. 2n Arnswalde ist der Antisemit Ahlwardt wiedergewählt worden. D i e ungarischen Herb st man ö v er. Wien. 16. Jani. Auf dcn Wunsch dc5 Kaisers ran Josevb wird ein nglischer Prinz den ungarischen HerbstManövern beiwohnen. -- Der Zustand des Präsident e n C a r n o t. Paris, 16. Juni. Der Zustand des Präsidenten Carnot hat sich seit heute bedeutend verschlimmert und man hegt jetzt iie größte Besorgniß wegen des Kranken. ,, m - Ochlffönachrichten. . Angekommen in : New Jork: Gellert" von Hambürg, Normannia" von Hamburg, La Touraine" von Havre. Hamburg: Rugia" und Coumbia" von New Jork. Browhead passirt : Umbria" von New Jork. Scilly passirt: Westernland" von New Aork. Einbruch 3n der Grocech,Eck-Atford und 9. Str. wurde gestern Abend um Mitternacht eingebrochen und die Kasse, owie Waaren geraubt. Er hat Jemand zwei Männer aus dem Laden herauskommen sehen, doch hat man noch keine weitere Spur von ihnen. Späte r. Dieselben Männer ha ben dann noch der Apotheke an der Ecke Bellesontaine und 10. Str., sowie dem Saloon an der Ecke Bellefontaine und 11. Str. einen Besuch abgestattet. Dabei wurden sie von dem KaimannsPolizisten entdeckt und verfolgt. Er erkannte in ihnen zwei berüchigte Verbrecher, EhaS. Gulion und Lon Henderson, welch , letzterer schon mehrere Male wegen Einbruchs und Korperverletzung im Zuchthause war. Er konnte sie jedoch nicht fassen, Gulion wandte sich bei der Jagd mehrere Male um und schoß nach den Polizisten. Heute Morgen wurde Gulion verhaftet. Später entdeckte man Henderson in einem Hause an der Deloß Straße, wo er mit seiner Mutter und Schwester wobnt. Detektives Thornton und McGuff betraten das Haus und erklärten Henderson für verhaftet. ' Dieser ergriff aber ein großes Messer und einen Revolver und drohte zu schießen. Daraus entspann sich ein harter Kampf zwischen Henderson, dessen Mutter und Schwester einerseits und den Polizisten andererseits. Thornton schoß dem Verbrecher in daS linke Knie und McGuff in daS rechte Bein, gerade über dem Kniee und versetzte ihm einen-derben Schlag mit der Keule der die Stirn. Auch hie Frauen empfingen Wunden. Die Polizisten sindunverletzt.. , Alle drei wurden in die Polizeistation abgeführt und verbunden. Der Kamps währte wohl eine halbe Stunde. Der Harugari Sängerchor hat gestern Abend Herrn Guntcrmann als Dirigenten deS Vereins engagirt. Hente WaldmeisterBowle beim Schuller, 100 55 103 Vdord Meridian Str. CD" Der deutsche Militär-Verein giebt morgen ein Piknik in HohltS Grove und hat die besten Vorbereitun gen dafür getroffen. CT Der Liederkranz giebt am 25. Juni ein Privat-Piknik in HohltS Grove. An demselben Tage wird der Harugari Sängerchor ein Piknik in HambrechtS Grove abhalten und der Schwabenderein picknickt in Emmerichs Gröve.

Hiesiges.

Die demokratische Konven-tion.

ES darf wohl mit Bestimmtheit vorausgesagt werden, daß es bei der demokratischen Konvention heiß hergehen wird, denn dieselbe wird am 11. Juli stattfinden. Das dem. Stadt Komite hatte gestern Nachmittag um A Uhr tine Sitzung, zu welcher sich alle Mitgliedcr bis aus Simon Schmalholz und Wm. TimmonS eingesunden hatten. Schmalholz, der mit dem Vorsitzer Taggart nicht auf gutem Fuße steht. hatte in der Perfon deö Herrn Fritz Psiüger einen Stellvertreter geschickt, der aber von Tom nicht anerkannt wurde. Die Sitzung fand natürlich hinter geschlossenen Thüren statt, aber die Führer versichern, daß es in derselben sehr harmonisch zuging, obwohl man zn der Annahme berechtigt ist, daß sich Zwei Faktionen, nämlich die Sullivan- und die Downing - Anhänger gegenüber standen. Beschlossen wurde die Primärwahlen am Abend des 10. Juli und zwar nicht nach australischem System sondern nach alter Methode abzuhalten. Die Konvention findet 3 Tage nachher, also am. 11. Juli Abend 8 Uhr statt. In derselben werden Candidaten für Mayor, City Clerk, Polizeirichte? und sechs Stadträthe at large nominirt. Die Ward-Vertreter für den Stadtrath werden eine Woche spLter nominirt. -Die Konvention wird von 629 Delegaten beschickt sein. Tom Taggart behauptet zwar, daß er zwischen den beiden Mayors-Kandida-en keine Stellung nimmt, aber es wird doch versichert, daß er entschieden die Drähte für Sullivan legt. Man spricht davon, daß Taggart als Vorsitzer deö Stadt-KomiteS resigniren wird. Mozart HalleHeute Abend TurtlesuppeH e n r y B i c t o r. Qnö deuOerichtSbösen. S u p e ri o r Court. Zimmer No. 2. Efsie Harmon ge gen Milas Harmon; Scheidungsklage; verhandelt und in Erwägung'gezogen. . Horan Hailman gegen George Hailmann ; Tcyeloungsrlage ; verhandelt und in (5rwägung gezogen. Lewis 3. Highland u. A. gegen die Vntler Universität ; Klage auf Rückgängigmachung eineS Handels und Wahrspruchs ; niedergeschlagen und Kosten bezahlt. Mollie Snapp gegen Robt. Snapp ; Scheidung bewilligt. Zimmer No. 3. Ella Farrell gegen Fohn T. Färrell. Scheidung bewilligt. Klägerin wird gestattet ihren Mädchen -namen Ella TruSler zu führen. Hattie M. H-ndrir. gegen Ale;. Hendrix. Scheidung und Vormundschaft über das Kind bewilligt. Mary I. Meek gegen Richard Meek. Scheidung und Vormundschaft- über das Kind bewilligt. 4 Eireuit Eourt. Susan Harvey gegen Hannah RhodeS u. Klage to quiet title. Für die Klägerin entschieden. The Wadsworth Watch CaseCo. gegen Louis Haase. Notenklage. Urtheil gegen denVerklagten für $719.80. Sophia Spannuth gegen Caroline C. Poehler. Injurienklage. Antrag auf einen neuen Prozeß abgewiesen. , Mary Brown gegen Joseph ff. Brown. Annullirung der Ehe. 3n Verhandlung. Kriminalgericht. Harry Woodö gestand, daß er eine Rasenmähmaschine an sich genommen habe. Richter Coz ließ ihn ttegen sein Jugend unter verhängter Strafe frei. . Willilliam Crandall bekannte sich deS LadendiebftahlS für schuldig und wurde ' zu $25 Buße und ein Jahr Zuchthaus verurtheilt. m : i BiS jetzt wurde für 1,800 Hunde die gesetzliche Ezistenz-Berechti gung in Form einer HundelizenS er wirkt. ES giebt aber weit mehr Köter in der Stadt. Ist dem Hundeprozeß, in der Superior Court, Zimmer. No. 2, hat der Kläger, Oliver Murphy, ein Ur theil für $75 empfangen. Der FriedenSrichter hatte ihm ein Urtheil für $50 gegeben. Die nicht unbe.'r5chtli chen Kosten fallen bem Verklagten

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