Indiana Tribüne, Volume 16, Number 268, Indianapolis, Marion County, 16 June 1893 — Page 2
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Jttdilma Trwttns
Erfeint LU glich und Sonnt gs. Tie tZzliche Tribüne-kostet durch den Träger CcntS per Woche, die EonntagZTribüne" 6 Cent? per Wocke. Beide zusammen ISSentS oder 55 Cents pcrMonat. PerPostzugeschii in Vor ausbezahlung V per Jihr. Ossice : No. 18 iio Alabama Ctr. Indianapolis, Ind., 16 Juni 1893 (Spfcialdries.Z Von der WeltauSstellttttgSstaöt. Zur Abwechslung will ich einmal von einem Sonntags-Bnmmkl nach dem 2eltausstcllungs-Plad plaudern, zumal kein Mensch zur Zeit sagen kann, ob sich den Gästen übcrbaupt noch einmal Gelegenheit zu einem Sonntagsausfluge in den WeltausstellungsPart bieten wird, und der Jack son-Par! am Sabbath immerhin theil weise ein anderes Gesicht zeigt. ist zwei Uhr Nachmittags. An bcn Bahnhöfen, von denen Züge nach der Weltausstellung gehen, herrscht ge waltiges Gedränge, ebenso an den Boot Stationen. Viele können in Züge, die noch nicht im Abfahren sind, schon lange nicht mehr einsteigen und müssen auf die nächste Gelegenheit war ien, die glücklicherweise schon in wenigen Minuten kommt. An einer solchen Stätte erscheinen Cinem die hartnäckig von gewisser Seite breitgetretenen Angaben über die ganz besonders schlechten Ausstellungsgeschäfte am Sonntag durchaus unverstündlich! Allerdings ist es zu neun Zehnteln nicht dasjelbe Publikum, das während der Woche hinauspilgert. Es sind meist Arbeiter aus der Stadt und Umgegend, mit ihren Familien. Arbeiter im besten Sinne des Wortes, Leute, welche, da draußen wirklich etwas lernen wollen und bisher nur den Sonntag dazu verwenden konnten! Trotz aller böswilligen Entstellungen, die sich an die Sonntags-Ausstellung knüpfen, haben selbst die verstocktesten der vou!il.de-Zionswächter nicht an der Thatsache rütteln können, daß das Sonntagspublitum la draußen sich durch besonders musterhaftes Perhalten auszeichnete. So fand ich es auch gestern. Möchten es auch unsere auswärtigen Freunde noch gar' manches Mal j'o finden können! 0er Schnellzug der Illinois Ecniralbahn bringt uns in wohlgezählten 15 Minuten aus dem Centrum der Stadt, erst an freundlichen Wohndistricten uud banrf an scheußlichen, zum Theil noch nicht einmal vollende len, Massenqnartier-Hotels vorbei auf den fahnenwimmelnden Schauplul). Hier verlieren sich freilich die Menschen majsen rasch genug: aber der Flächenräum ist auch ein so ungeheurer, daß schon etliche Millionen ihn besehen müßten, ehe man eine Ileberfüllung wahrnehmen könnte. Von legerer ist nur in den Abendstunden in den deutschen Localen in der Midway Plai'anc etwas zu spüren. Weiß der Te'ufel, nach welchem Prin cip sich eigentlich das Verhalten der verschiedenen Aussteller am Sonntag richtet! die meisten Muckcrstaaten unserer Union am Sabbath sowohl ihre Repräsentalionsgebäude" auf der Nord'eite ohne Nachtheil für das Publikum wie auch zum großen Theil ihre Scctionen in den großen Ausstellung'palästen geschlossen halten, kann nicht besonders überraschen. Aber nicht einmal Eonseauenz ist darin zu bemer ken. Die pennslvanische Ausstellung .im Bergwerksgebäude ist z. B. geschlo! resp, verhängt, aber gleichzeitig ist iie pennfylvanische Ausstellung im Ackerbaugebäude vollständig offen und ihre und Iowas Getreidefchmuck sind :ichon von Weitem sichtbar. Bei Indien inuckert es ebenfalls. Den Neu?)an ices, den Japanesen nämlich, ist die .abbathsmuckere, auch in die Glieder 'gefahren; alles Japanische ist zu, i doch wiederum die japanische Ausstelzlung im Ackerbau- und die im Fischerei,'aebäude usaenommen. Javanischen 'Thee gibt's als? auch nicht; um so mehr freuen ndj die Äambnnus-Pnester der Midwad Plaisance noch mehr aber vielleicht die GänseweinVerkäuferinnen ocr .wuiuc uu xi?ui viu. cm t:c rm rr u ' Letztere Gesellschaft, auf deren Verkausssteüen wir überall stoßen, macht i ttahrscheinlich die besten Geschäfte von Allen, die innerhalb der .Weißen Stadt" überhaupt etwas für den inneren Menschen verkaufen. Bei schönem Wetter wenigstens ist dies absolut gemiß. Tenn 'l Cent für das Glas, das gibt Jeder leicht aus und immer wieder aus, so lange er nicht im Midway Plaisance das Verlangen nach Stärkerem befriedigen kann. Aber Webe, dreimal Wehe über die Unternehmer der meisten Restaurationen im JacksonPart, namentlich aus der Ncrdseite! Tas ist ein merkwürdiges Schauspiel am Sonntagnochmittag vor diesen ! Plätzen: ganze Legionen schwärz-weißer Kellner, die Arme resignirt übereinan ' der geschlagen, und auf zehn Kellner vinmcht ein Gast! Und theuer haben jdic Unternehmer für das Recht bezahlen imfinn nn hiVlVn fiHfn tfir fiMh MVt,. . VlVjVII M.V. f VV.V verlieren zu dürfen. Manche dieser Gebäude überigens, besonders im nördlichen Theil, können unser Auge nur sehr unsympathisch be rühren: denn sie drängen sich zu auffallend und unverschämt neben den GeU bänden hervor,, welche die Weltausstelriung gelten, . ja für viele Besucher sind sie erst in der nächsten Nähe unterscheidbar von diesen. 'Ihre Besitzer könnten H schon einen etwas stärkeren Zuspruch linden, wenn -nicht in den ersten h Tagen die bekannten Beutelschneidereien gewesen wären; längst sind in dieser j öeziehung normalere Zustände eingekehrt, aber das einmal verschüchterte .Publikum ist nicht so schnell wieder hert beizulocken. So rächt alle Schuld sich ' selbst. "i Ta wir doch einmal auf der Nord .feite stehen, so wollen wir uns einen kleinen zwanglosen Ausflug hierherum leisten, zumal es hier noch gar manches Blümchen vi vflücken aibt. Die deut.
scyen Blätter haben das'große grauengebäude ziemlich vernachlässigt, wäh rend die englischen aus Galanterie sehr verschwenderisch mit ihrem Lob waren, und Beide haben sich dabei vergaloppirt. Ter Frauenpalast ist ent schieden eines Besucher und mindestens eines halbstündigen Aufenthalts werth. Sicher wird keiner unserer Freunde ermangeln, der deutschen Frauenausstellung im Südosten des Gebäudes, den Arbeiten des BerlinerLette-Vereins, der Frauenliteratur, dem Riesenalbum deut.cher Tonkünstlerinnen, der Ausstellung deutscher Spar-Einrichtungen
für die Küche, und noch manchem An deren Interesse abzugewinnen. Auch bet der französischen und belgtschen Frauen - Abtheilung bei den Frauenarbeiten von Ceylon über die uns stets ein liebenswürdiger Singalcse in fließendem Englisch alle gewünschte Auskunft ertheilt und sonstigen ; Sektionen, wie auch bei zwei oder. drei der vielen Gemälde des Mittelsaales, ! wird er gerne ein wenig verweilen. Doch damit ist der Galanterie genug aethan. die Zelt vergeht mit ihrer Lust, wir schreiten durch eiue Seitenpforte hinaus, und dem wohlgepflegten Rasen. entlang, aus welchem ul A. Muster producte der Kunstgärtnerei aus Ver sailles prangen, kommen wir nördlich auf das Ealifornische Staatsgebäude zu, das zur Zeit, da ich dieses schreibe. noch mcht amtlich eingeweiht, ist, aber vollauf besondere Beachtung verdient. ES ist thatsächlich das einzige der amerikanischen Repräsentati.ons(zebäude, das einen innerlichen Werth be sitzt, a ,n seiner Art sich jeden: der Ausstellungsralüste zur Seite stellen darf. Das Gebäude des gastgebcneen " Staates Illinois ist aewig geräumig genug, aber seine Ausstellung im Innern kann sich bei Weitem Nicht mit dem kalifornischen Nachbar in der scho nen und interessanten Gruppirung rergleichen ! (Auch wenn man billigerweise den natürlichen Vorrang Ealiformens gar nicht m Anrechnung bringt oder vielmehr abzieht.) . In allen Arten Thürmen, Pyrannden und Pavillons ist hier der ran gen- und Citronenrcichthum vertraten. eine höchst originelle und auffallende 'chöpfung ist der Reiter nebzt Rok aus lauter Zwetschen und anderem Dürrobst, alle bekannten Früchte Ealiforniens können wir nicht nur frisch gepflückt und eingemacht oder gedörrt. sondern auch auf allen Stufen der Weise an der Pflanze beobachten; von Bergbauprodukten umgeben, tritt uns die Colosial-Bronzcgestalt von John W. Marshall, dem ersten Entdecker des Goldes in Ealisornien, entgegen, in der ausgestreckten Rechten einen Gold klumpen haltend und aus seinen tiefliegenden Augen unter buschigen Brauen gar dämonisch dreindlickend; die -ganze kalifornische Thierwelt, deren Prachtstück eine große Wildhöhle bildet, tritt vor uns, kurzum, alle Echühe der kalifornischen Unter- und Oberwelt sind auf das Beste, das Großartigste vertreten. Ein prachtvolles Tief-Eyclo-rama zeigt uns San Fran isco nebst der Bai aus der" Vogelschau, und ein anderes das ganze lioimtg Alameda. In der Mitte des Parterres verbreitet ein Springbrunnen angenehme Kühlung. Oben auf der Gallerie ist die historische Ausstellung der Wells Fargo Erpreß Co." ganz besonders bemerkenswerth. Man kann sich wahrlich viele Stun den in diesem Gebäude aufhalten, ohne Alles gesehen zu haben, und man kann hier sö recht ein Beispiel dafür erblicken, wie unvollständig und matt selbst die eingehendsten Schilderungen dieser Riesenweltausstellung gegenüber der Wirklichkeit sind! Und dieses Beispiel ist noch keines der bedeutendsten! DieStunden verfliegen, 5 Uhr Abends ist eZ schon, wir hören von Nordosten her ein herrliches, klangvolles Glockengelüute, es kommt vom Teutschen Haus", das übrigens um diese Stunde schließt, zum Bedauern vieler verspäteten Nordseite-Gäste. Es ist Zeit, daß wir den ziemlich weit entfernten Midway Plaisance aussuchen und uns dorthin wenden, wo man einen Guten schmeckt." . P. K. Technischer Fortschritt tu der Weltausstellung. Aus Chicago schreibt Fr. Dernburg n das Berl. Tageblatt": Bringt die .Ausstellung etwas rot--sentlich Neues zur Darstellung? Man kann das nur in der. Architektur und lallgemeinen Anordnung mit einem bestimmten Ja! beantworten. Was die ausgestellten Gegenstände betrifft, so ist der Maßstab", den die letzte Pariser Ausstellung gab. nicht wesentlich überschritten... Es ist das wenigstens die Ansicht der Fachleute, die ich bis jetzt gesprochen habe.' Das Frappanteste für den Teutschen, bleibt 'allerdings immer noch das Auftreten der Deutschen als Ausstellungsnation. Ich will damit der Selbstbeweihräucherung, die unier den Deutschen um sich zu greisen scheint, allerdings nicht das Wort reden. Ich halte' die (5hi ago-Ausstellung für eine vortreffliche Vorschule für die große deutsche Ausstellung. Es war absolut richtig, .daß, wir hierher gegangen sind aber den vollen löeweis für das, was wir können, rnüsien wir in Berlin liefern. Noch ist das. was wir leisten, eine oft seltsame Mischung von dem feinsten Kunst- und Stylgefühl mit Halbheit, Unentschiedenst und Barbarentum. Aber wie ich schon in meinen ersten Berichten festgestellt habe, es beginnt sich ein St?l in den deutschen Erzeugnissen zu zeigen, der sich den Welrmartt erobern kann. ES wäre eine Schmachmüthigkeit sondergleichen, die Vortheile, die wir in der Hand haben, kampflos den Franzosen zu überlassen. Die Fortschritte, welche die Mechanik in den letzten vier Jahren gemacht hat, konzentriren sich auf das Gebiet der Elektrotechnik. Daß hier -von Amerikanern Kraftmaschinen ausgestellt sind, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. dürfte den äußersten Punkt des hier zur chau gestellten Fortschrittes be zeichnen. Frappirend ist aber auch hier wieder die Gleichgiltigkeit der Bevölkerung, gegenüber jener tiefgehenden Antheilnähme ganz Süd und Mitteldeutsch.
lands. die die rar.k, urler Ausstellung zu einer der intensivsten Volksbildungsschulen gestaltete, welche jemals geschaffen worden war. Clngeseifte S)keereöwogett.
Es ist bekannt, daß man in den letz ten Jahren, um die Gefahr der Seefahrien zu vermindern, viele Versuche angeitelt hat, die aufgeregten Meeres wogen durch Oel und andere Stoffe zu glätten und zu beruhigen. Im neuesten Heft der von der deutschen See warte in Hamburg herausgegebenen Annalen der Hydrographie und maritimen Meterologie berichtet Dr. Köppen über die zu diesem Zwecke in jüngstcr Zeit angestellten Bersuche. .Am unwirksamsten zeigte sich danach das Petroleum, während das Tafelöl schon einen schwachen Einfluß erkennen ließ. Noch beffer bewährten sich Leinöl, Rüböl und Terpentinöl, Fischthran dagegen wirtte verschieden, je nach seinem Fettgehalt. , Völlig neu aber ist die Beobachtung, daß Seifenwaffer, selbst in großer Verdünnung, allen Oelen über legen ist. Dr. Koppen äußert daher die Ansicht, daß in Zukunft an die Stelle des Oelens das Seifen der Wellen treten werde, zu welchem Verfahren rr die Berwenduna der gewöhnlichen grünen Seife vorschlägt. Eine Lösung von 1 Theil Seife in 100 Theilen Wasier gewähre hinreichenden Schutz, mährend stärkere Lösungen kaum bester wirkten. Ebenso entspreche der Bedarf an Seifenlösung dem Bedarf an Oel, wenn auch wegen der leichteren Mischbarkeit mit dem Meerwaffer tmt unbe deutende Erhöhung der ersteren über den Oelbedarf zu empfehlen sei. Bom Inlande. Die Straßenbahngesell schaft in der Stadt Meriko h.tt dort ein Monopol der Leichenbestattung. Sie beuutzt besondere Ears dazu, weiße für Kinder und schwarze für Erwachsene. Leichenwagen werden nicht gebraucht. Die Leidtragenden fahren in' schon gepolsterten Waggons nach den Friede h.fcn. . Endlich soll den reichen Holzdicben in Minnesota, von denen zwanzig oder mehr in den legten zehn Jahren die StaatsForstländereien um Stammholz im Werthe von mehr als fünf.Millionen Dollars b.'trogen haben, das Handwerk gelegt werden. Der Oberstaatsanwalt' Childs hat dem von der Staatsgesetzgebung eingesetzten Ausschuß zur 'Untersuchung der Holzdicbereien 88000 zur Verfügung gestellt, welche von der Bewilligung für die letzte Staatsgesetzgebung übrig geblieben waen, und nunmehr wird jetzt die Untersuchung wider die vornehmen Holzdiebe beginnen. I n t e r e s s a n t e D a t e n über die Eisen-Industrie in den Staaten New Ziork und New Jersey.enthAt ein kürzlich vom Census-Bureau verof'ent lichtes Bulletin. Die Statistiken zeigen, daß die Industrie in New ?)ork einen nicht unwesentlichen Rückschritt gemacht hat. Während im Jahre 1 8-0 die Zahl der Eisenhämmer. StahlWalzwerke :c. 89 betrug, ist dieselbe laut den jüngsten Erhebungen auf 55 reducirt. - Das in solchen UnternehmÄngcn angelegte Kapital hat sich von $21,543,221 auf 817,330,190 verringert und der Werth des Products von 822,220,000 auf 815,850,000. In New Jersey hat sich die Zahl der industriellen Etablissements im Laufender Dekade zwar auch um drei vermindert, doch ist das Anlagekapital von $9,000,. 000 auf $13,650,000 und der Werth des Produkts von 810,300,000 auf $11,013,000 gestiegen. Ein Dauer Walzertanz wurde neulich Abend in einer Tanzschule in Denver, Col., von zwan.ig jungen Männern mit der Bedingung unternommen, daß jedem der Tänze? sechs untereinander abwechselnde Mäd chenals Partnerinnen zugewiesen wurden, keiner aber weder bei dem Wechsel der Tänzerin noch beim Einnehmen von .Erfrischungen den Tanz abbrechen dürfe. Wer. den Tanz am längsten aushalte, sollte als Sieger aus dem Wettbewerbe hervorgehen. Nachdem der Tanz bereits acht-ehn Stunden und fechZunddreiß Minuten gedauert hatte, waren nock zehn Tänzer auf .den Beinen, aber so müde und matt, daß ihre Partnerinnen sie halten und stützen mußten. Einen . lächerlichen Anblick boten sie, wenn sie Erfrischungen einnahmen. Eine Suppenschüssel in der Linken haltend und daraus schlürfend, aus der Rechten das Lieöchen im Armdrehten sie sich im langsamsten Takte welter. chlieöllch bekam eine .Mama um ihr abgetan tes- Muttersöhnchen Bange und veranlaßte die Polizei, dem grausamen Spiele ein Ende zu machen. Als dies geschehen war. wurde George JvcrZ, welcher die größte Ausdauer bewiesen hatte, der Preis zuerkannt. ' Vor etwa zwölf Jahren waren Ehristjan Wolfahrt, der in dem Jersey Elty Packmg House- in Ier sey Eity arbeitet und Johanna Schauer von Brooken getraut worden und leb ten recht glücklich zusammen. Drei Kinder entsprossen ihrer Ehe. Doch mit der Erkenntniß kam das UiiaUrt n - c 1t Lt A- . ä IN oas oyisllyrl ia)c . eini. 55rau Wolsahrt entdecktf-mamlich, - daß ihr r r ' -m ' m. uoermenicyllaze nrasle zu Vedvle standen. Sie war immer stark gewesen. doch solche. Kraft hatte sie sich nicht zugetraut, bis Eharles Platt, ein .starker Mann- von Profession, ihr eine Probe vorschlug, die sie auch glän, zend bestand. Wie tonnte da Johanna ihren Gatten Christian noch länger lieben und ihm Unterthan sem war er doch nur einfacher Sterblicher und .sie dagegen Minerva, der weibliche erlulez. die narlste ffrau der Welt. die 835 Pfund Eisen vom Fußboden aufhebt und mit 150-pfündigen Kano. nenkugeln spielt. Nein, ihres Herzens Sehnen konnte nicht in Christians Armen seine Erfüllung finden, sie brauchte einen Mann von übermenschlicher Kraft A und sie fand ihn in Chas. Platt, der lntme'useums auftra?, wo er Huf eisen zerbrach. Er flüsterte ihr ss viel hnr hnrr- hn rinmhii ' ; IV.V w . -IHUIVtlf Ult lilVfc warteten, daß sie vor etwa acht Mona ten ihr Heim verließ und seitdem als Minerva" jyr Lande umberiiebt.
Deshalb aber verlangf. jetzt Christian von der Supecior Court eine absolute Scheidung von seiner Gattin, die mit isernen Kugeln und Herzen spielt.
Im Hinblick e auf die ge genwärtigen Navo'o Unruhen ist das Urtheil des Generals Eugene A. Earr, , welcher beinahe drei Jahre lang in Fort Wingate in Neu-Mexiko stationirt war und den Eharakter und die Gewöhn heiten der Navajos genau kennt, von besonderem Interesse. Er äußerte sich neulich über die genannten Roihhäute folgendermaßen: Es gibt insgesammt etwa ii0,000 Navajos und sie können 6000 oder 7000 Krieger in's Feld stellen. Sie verstehen sich auf's Prahlen, aber ich Halle sie für nicht sehr tapfer. Der Stamm ist. reich an Schafen. Ziegen und Ponies, auch besitzt er einige Rindviehherden. Er baut Weizen, Mais und vieles Andere. Für Indianer sind die Nava-os sehr fleißig und beirieb am und Männer und Frauen theilen sich in die Arbeit. In anderen Stämmen rubt die öauvtarbeit aus! den Schultern der Frauen. Die Navajos stellen auf ganz primitiven Webstühlen wundervolle Decken her, auch verfertigen sie silberne Schmuckgegen stände aller Art. Ihre vornehmsten Häuptlinge sind Ganado Mucho (viele Herden), öran.isco und Mariano; die selben haben aber nur sehr geringe Ge 'walt. Da sie ein Hirtenvolt sind, so pausen sie über ihre ganze Reservation zerstreut; sie schwärmen aber weit über die Grenzen ihres Gebiets hinaus und tödten die den weißen Ansiedlern ae- ! hörenden Kühe und Kälber. Als ich in Neu-Menco war, befürwortete lch angelegentlich, daß die NavajoS auf ihre Reservation beschränkt würden. Die Indianer behaupteten aber da mals, die Reservation sei für ihre Bedürfnisse nicht groß genug. Dies ist jedoch nicht wahr. Ihre Re. seroation hat eine -bedeutende AuSdeh. nung und schließt große Theile der Territorien Neu-Mexico und Arizona ein. In den Gebirgen ist noch sehr schönes Holz zu finden und der Wildreichthum ist ein außergewöhnlicher. Der Bär ist der Onkel- und der Pute, die Tante" der Navajos. Sie essen darum deren Fleisch nicht und so sind denn beide Wildarten sehr zahlreich. Die verschollene Adams Mine soll im Gebiet der Navajos liegen und die Jn dianer beobachten deshalb alle Weißen. die nach Mineralien suchen, mit arg wöhnischen Augen. Im Jahre 18& wurde ein Weißer getödtct, während ei sich, auf der Suche nach der Adams' Mine befand. Ich fand seine Leichc und lien fi bearab-n." Ein Tiefgang Anzeiger, welcher an beiden Enden eines Schiffes, oder auch nur an einem Ende, zu dem Zwecke placirt wird, daß der Teck-Osfi zier auf den ersten Blick den Tiefgang seines Schisses erkennen kann, ist die neueste Erfindung. Wenn ein gewisser Tiefgang erreicht ist, ertönt automatisch eine Signal.Klingel. die sortilingelt bis sie angehalten wird. Die erste Äank in den Ver. Staaten war die Bank von Nordamerita. für die der Kongreß im Jahre 1780 einen Freibrief ertheilte und die im darauffolgenden Jahre mit einem Kapital von 31,000.000 vom Staate Pennfylvanien geleitet wurde. -- Seutf5eLoealAchrlchte. Provinz Brandenburg. t Graf Friedrich von Brühl auf sei.:em Schlosse Pförten. Ein förmliches Baufieber macht sich in Spandau in diesem Jahre bemerkbar. Noch niemals sind in dieser Stadt in einer Bau Periode so viel Wohnhäuser errichtet worden, wie .schon jetzt beim Anfang der'Saison in Angriff genommen werden. Die Unternehmer stützen ihre Spekulation auf die Militärvor läge, die im Falle der Annahme für die Spandauer Militärwerkstäiten große Bestellungen bringen und einen starken Zuzug im Gefolge haben wird. Seit oer.Erhebung. Sprembergs zur Stadt durch den Kaiser Arnulf ist ein Jahrtausend verflossen. 'Seitens der ftädtischen Behörden ist bereits beschlossen worden, dieses Judiläumsfest in wttr. diger Weise zu begehen, und der Fest tag auf Sonntag, den 9. Juli d. I., lestgesetzt. P r o v i n z O ft p r e u ß e n. Das in Dresden verstorbene See .nann'sche Ehepaar hat die Stadj gemeinde Königsberg zum Erben eines Theils seines Nachlasses eingesetzt. Diefer Antheil beträgt rund 100,000 M. Der Gärnisonsbaubeamte Fraas in Jnfterburg,- welcher kürzlich mit den für die.Baubeamtcn abgehobenen Geloern das, Weite suchte, ist. in Königsderg festgenommen und in das Landgerichtsgefängniß' eingeliefert worden.' Provinz W e st p r e u ß e n. - f Auf seinem Gute Battlewo der Rittergutsbesitzer von Boltenstern. In Kulm der Amtsgcrichtselretär und Dolmetscher Godzicki. Lehrer Haß von der Mädchenschule in Kulm feierte sein 50jährigeS Amtsjubiläum. Das 25 ührige AmtZjubilüum deS GymnasialdirektorS Hache in Löbau wurde unter großer Betheiligung der Bürgerichaft begangen. Der Besitzer Fischer in Thörichthoff hat sich erhängt. In Stangenhof brannten die Gebäude des Besitzers, Müller -nieder. DaS dreijährige Kind Müller'S kam. in den Flammen um. Die Leiche des Schiffsrxpedienten Lehrke aus Broefen, welcher feit mehreren Wochen verschwunden war, ist jetzt, aus dem Hafenbassin gefischt worden, wohin der Genannte auf dem Wege nach Hause bei Nebelwetter gerathen war. . . Provinz ?o ern In DamSdorf brach Nachts Feuer aus, welches in kurzerZeit 18 Gebäude, darunter-auch das ganze Pfarrgehöst, einäscherte. Mehrere Personen wurden bei den Rettungsarbeiten erheblich ver letzt. Der Besitzer der .Kösliner Zei-tung-, .der ältesten liberalen Zeitung HinterpommernS, Buchdruckereibesitzer Hendeß, feierte fein 50jährigeS Jnbiläum als Buchdrucker und Buchhändler. D Bau einer Tertiärbahn zwischen den Städten ttolberg und Rügenwalde ist begonnen. Die Gesammtstrecke be trägt 62 Kilometer, deren jeder einen ttottenzukvand von 35.000 ti? 37.000
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21c. ve. Ursachen wird. Kanzleirath Witte in Lauenburg feierte sein 59jäh5lges Dienstjublläum; ihm wurde aus diesem Anlaß der Rothe Adlerorden ! verliehen. Der Predigtamts-Kandidat Grotb von Lauendurg hat sich in Stet tin in der Herberge zur Heimath er schössen. Er soll zweimal in dem Examen durchgesagten sein und hat wahrscheinlich aus diesem Grund Selbstmord begangen. Ter Besitzer des Gutes Kleschinz. der erst 20jährige Hans Räbiger. saß mit seinem Freunde beim Glase Sect zusammen, als er plötzlich einen Revolver aus der Tasche zog und sich eine Kugel in den Mund jagte. Er war sofort todt. Sein Gut sollte demnächst zur Sequestration kommen. ProvinzSchleswl g-H o l st e i n. Der wegen allerlei Schwindeleien zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurtheilte frühere Bankier Herrmann von Husum ist im Gefängniß zu Glücksbürg an den Folgen emes Schlaganfalls gestorben. t In Jtzehoe der ehemalige Postbote Myer. Er war 102 Jahre und 1 Monat alt geworden. f In Kellinghusen Dr. med. Brinkmann. Die von dem verstorbenen Rentier Wille in Hamburg seiner j Vaterstadt Kiel vermachten zwei Millio nen Mk sind nunmehr überwiesen mit der Maßgabe, daß die Zinsen dieser Summe zu Schul- und Universi tätszwecken Verwendung finden sollen. t Der Bildhauer Müllenhof in Kiel. Da Dorf Lanze ist bis auf eine Scheune abgebrannt. Sämmtliches Bieh ist umgekommen. Verluste an Menschenleben werden besürchtet. t In Lütjenburg Bürgermeister von Weyhe. Provinz Schlesien. 7 Der letzte Neisser Veteran aus den Freiheitskriegen, Lieutenant a. D. und Obermeister Karl Völker. Ter im Jahre 1867 in Würben. Kreis Ohwu verstorbene Pfarrer Wolf hatte sein Nachlaßvermögen zur Errichtung eines Waisenhauses in Ohlau bestimmt. Die neuerbaute Anstalt ist jetzt feierlich eröffnet worden. Aus Furcht vor Strafe wegen Mißhandlung von Rekruten hat sich der Unterofficier Felke vom Husaren Regiment Graf Götzen in Ober-Glogau erschossen. Jn Oswiecim sind acht angesehene Kaufleute auf Antrag des österreichischen Finanzmlnisteriüms verhaftet worden; sie sind in dem Schmuggelprocesse verwickelt. f Der Mühlenbesitzer, frühere Beigeordnete und Stadtälteste August Grätz. In Striegau erschoß sich der Wirthschaftsbeamte Nordmann aus Turawa bei Oppeln. Provinz Posen. In Friedenthal starben denKvlonist Grams'schen Cheleuten von vier Kindern drei plötzlich an Diphtheritis. Da erkrankte auch das vierte Kind und starb. Das nahm sich die geprüfte Mutter so zu Herzen, daß sie schwer erkrankte. Ter Vater ist vor Gram schwermüthig geworden.. Nachdem zwei Lehrer den polnischen Sprach unterricht an der katholischen Schulein Tremessen über ein Jahr ertheilt und nichts dafür erhalten haben, ist dieser Unterricht eingeschlafen. Die Gründung einer Zuckerfabrik in Elfenau ist ietzt 'beschlossene Sache. Die nöthige Morgenzahl zum Zuckerrübenbau ist bereits durch notarielle Zeichnung ge sichert. P r ovi nz S a ch sen. Rentier August Schlegelmilch und oessen Ehefrau Louise, geb. Schlott, feierten in Suhl das Fest der goldenen Hochzeit. Beim Schießen des SchützenVereins in Suhl erschoß sich aus Un Vorsichtigkeit beim Untersuchen einer Büchse der Buchhalter Wilhelm Wolff in Heinrichs. In Weißenfels ist der junge Arzt Dr. Meyer-Sonntag ein Opfer feines Berufes geworden. ' Bei Behandlung eines an Diphtheritis erkrankten Kindes hat der Arzt den Keim in sich anfgenommen und ist nach nur zweitägigem Krankenlager erlegen. - Der wegen Unterschlagung bereits zu iz Jahren Gefängniß und 2 Jahren Ehrverlust verurtheilte Bankier Johan neS- i'ch-r von Wittenbcra. de? die Strafe jeit in Torgau verbüßt, stand abermals vor der Strafkammer und wurde wegen vier weitem Unter schlagungsfälle, wegen Bankerotts und übermäßigen Aufwandes durch Diffe renzhandel zu einer Zusatzstrare von .6 Monaten vci urtheilt. Am 14. Januar v. I. ist Fischer in Eon.urs gerathen, welcher jetzt noch schivedt. Es stehen 70,0(;0 Mark A.ti en 55,0,000 Mark Passiven gegen über. Es wure lestgestellt, daß Fischer in drei Jahren 473,00 Mark im Differenzhandel verloren hat. Er schloß Ultimo'Geschäste bis zu Betr igen von 1;180,000 Mt. pro Monat ad. Als das eigene Vermögen verspielt war. griff er die Depots an. Der Inhaber der Firma E. H.. OehmigWeidlich. Stadtrath Hermann Thieme in Zeitz, feierte sein 25jähriges Geschästsjubiläüm. ' Provinz Westfalen? j In Warstein der Geheime Commer cienratl, Wilhelm Bergenthal. Der Schiffer.Besche von Warne, ein fleißi ger und ruhiger Mensch, wurde in de? Klöterhaide bei Lünen von zwei dort! gen Bergleuten nach vorhergegangenem Wirthshausstrelt förmlich abgeschlachtet. Ein Bruder des Ermordeten kam kürz lich in der Grube Prinz von Preußen", um's Leben. s In Lai?genberg der Brauereibesitzer Gg. Dittmann. Der Handelsmann Grünebaum zu Herbede im Kreise Bochum erhielt angeblich von einem Wirth Mühlhaus in Sprockhövel einen Brief, worin ihm ein gutes Ge fchäft in.Aussicht gestellt wurde, wenn kr sofort komme und viel Geld mitbringe. Grünebaum folgte der Aufforderung. mußte aber bei Mühlhaus, der von dem Briefe nicht das Mindeste wußte, erfahren, daß er gefoppt fei. In feine Behausung ist Grünebaum aber nicht wieder zurückgekehrt. Einige Tage später wurde er im Walde zu Bu'chholz in der Nähe der KrSmer'schen Wirthschaft ermordet und beraubt gefunden. Die Untersuchung ergab, daß der Metzgermeister Uebelgünn aus Sprockhövel, welcher nach VerÜbung zahlreicher Wechselfälschungen flüchtig - geworden war, den Briej geschrieben
und den Handelsmann Überfällen und ermordet hatte. Uebelgünn ist in Rottezdm verhastet worden. R h e i n p r o v i n z. ' 5.: Nerdlen (Kreis Taun) sind dreizehn Wohnhäuser nebst Oekonomie
abäuden, sowie die Kirche durch eine Feuersbrulist eingeäschert worden. In Anwesenheit des Oberpräsidentcn Nasse fand in Trier die Enthüllung des D.nkmals Kaiser Wilhelms I. statt. Es hat sich in Trier ein Eomite gebildet, um das Rd ...-::hor (die Porta Nigra") sreizule - In dem Elfe! dorf Ncrdler zrstv? eine Feuersbrunst 14 Wohnhäuser, zahlreiche Oekonomiegebäude und die katholische Kapelle. In Simmern hat eine Feuersbrunst 23 Gebäude eingeäschert. Königreich Sachsen. Wegen Unterschlagung, Beseitigung von Urkunden und Fälschung von Legitimationspapieren wurde in GroßenHain der Expedient Bernhard Jülich zu 2 Jahren 3 Monaten Gefängniß ver urtheilt. Auf dem Friedhofe in Gro ßenhain erhängte sich der Handelsmann Julius Körner. Als dieser Tage die Frau des andwlrtys ceumann tn Petzmalde aus einer Wabe mit dem Munde den Honig sog, gerieth eine in einer Zelle verbliebene Biene in den Schlund und drückte ihren Stachel in die Speiseröhre. Die Halspartieen schwollen sofort an, und nach einer Stunde war die Frau eine Leiche. Weaen Verdachts des- Diebstahls m dem Gast hos Zum goldenen Anker", dei welchem er ertappt wurde, ist der Agent und lllenvesltzer ttluge in Ködsckenbroda verhaftet und an das Dresdener Amtsgericht abgeliefert wor den. In dem Leipziger Adreßbuch für 1893 findet man 3 Namen in der Ein Wohnerschaft mit am häufigsten, nahezu 2000 mal. vertreten: Lehmann, Schulze (Schultze) und Müller. Von je 10,000 Leipziger Einwohnern heißen immer 8 bis 9 Lehmann, 10 bis 11 Schulze (Schultze) und volle 30 'stets Müller. Der Name Müller nimmt im neuesten Adreßbuch 25 Kolumnen (12z Seiten) ein, den 05stcn Theil des ganzen Ber zeichnisses oder anderthalb Procent des Ganzen. t Kausmann Hermann Schnoor Inhaber dex Firma H. Schnoor & Eo., Bank- und Commls .sionsaeschäst. Kolornalwaaren- Ein und Ausfuhrgeschäft in Leipzig. Dr. Büß, früher Lehrer an der Leipziger Handelslehranstalt, hat Selbstmord be gangen. Ter seit ' acht Jahren in Loschwitz prakticirende allgemein be liebte Arzt Dr. med. Jae sing lst unte Zurücklassung seiner Werthsachen spur los verschwunden. Thüringische Staaten. .' Die Vorbereitungen zu der für 189 in Erfurt aeplantcn Gewerbe und In dustrie Ausstellung der vereinigten thüringischen Lande, ein schließlich na türlich des preußischen Thüringens sind in vollem Gangeilnd es laßt sich allen Anzeichen zu Folge, schon jetz aus eine umfassende Theunahme alle gewerblichen und industriellen Kreise und der gesammten thünnglschen Be völkerung schließen. Der geschäftssüh rende Auszchus; hat sich mit den gewerd lichen und industriellen Vereinigungen, den Handelskammern u. s. w. in Ver dinduna gesetzt, und die Interessenten auf 25. d. M. in den Rheinischen Hof" zu Erfurt zu einer. Besprechung 'gelad?". Es wird sich da zunächst um die c. ästsordnung, die Gruppenem theilultg. die Wahl der Ausschüsse, so wie im Allgemeinen um Herstellung en aerer Fühlung mit dem thüringischenGe werbe-und Jndustriestande handeln, um von vornherein aus breitester Grund läge und unter Mitwirkung der zunäch Betheiligten alle Vorbereitungen zu schaffen, die für die erfolgreichste Durch führung dieses für ganz Thüringen -wichtigen Unternehmens nothwendig sind. : Ja, das ist's Reckte! Das ist ein Ausdruck, den das rci sende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entspre chcnd findet. . Und dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Central Line anwendeu, die jetzt allgemein als die Route von Ehicagcf nach St. Paul, Minncapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal taglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertrlfsliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago Zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagenwechsel laufen laßt. " Um nähere Auskunft tvende.nl an sich an den nächsten Ticket-Agenten. . ' 3aö. C. Pond Gen. Paff. und,Ticket-Agent. ; Chicago, 3ll. hMi M es GUXrlünfiaiiUM mStlW VV WtHttUHHVWIlUtl . ' ii.Od der lafcbe.. . 6 lafcben für t5.00. r - w- 1-7 - w i, Zu habe l der I Deutschen Apotheke von F. Will PstlltZer, 54 West Washington Straße-und Ecke Eaft - Straße und LiNttlN LaNk. ; - Die ganze acht offen! U.KZZZMi' Umgezogen. Cr ist hier um hier zu bleiben. tt MJiz zunrymrnor viM cs-i. onnr-, wo ' Auzen dnd Ohrcn rzteS. zwang ihr, nach ! gröueren Räunitichkeiten umzuzieken. iiv niic rr - 'i V i I . w.a (T aj . ... . .-a lvere ocqqiq oie maumiiajiciien un jiuciun Stock drS.JronBlo'. 1 VA W. Washingtoir Str., nächst vi Bowen-VZerrill Co'S. für fünf Jahre, w er auarzichnkt Ofice eingerichtet bat für die Bcnandlung.von uge, tzr, ate no vais I und die Anfertigung von BtiUen, künstlichen Au gen und die Veradestellung von Ech'elougen, foI wie die Operation zur lint'ernung e StarS vortunehmen, zu Preisen für Alle erreichbar. . Ksulkntion frei und Jedeitnaan eingeladen. '
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