Indiana Tribüne, Volume 16, Number 267, Indianapolis, Marion County, 15 June 1893 — Page 2
FttdZana Trwiwe Erscheint Täglich und Sonntage,
Tie tägliche Tribüne- kostet durch den Träger J2Gciit8 per Woche, die SonntagsTrtbüne' 6 Cents per Woche. Beide zusammen IL ErntS oder 52 Cent per Monat. Per Post tugeschickt in Vor auSbezzhlung f ' per Jahr. Office : No. 18 Cüo Alabama Ctr' Indianapolis, Ind., 15 Juni 1893 Warum sind wir rechtshändig? ' Ueber die bis vor Kurzem noch in Dunkel gehüllten Ursachen der Nechts tiändigkeit Licht verbreitet zu haben dies ist das Verdienst von Untersuchun gen, die ein namhafter amerikanischer Gelehrter, der an der Universität To ronto (Canada) thätige Professor Da nie! Wilfon seit mehr als einem Jahrzehnt angestellt und deren Ergebnisse derselbe in einem unlängst veröffentlichten inhaltsreichen Buche niedergelegt hat. Behufs endgiltiger Entscheidung der Frage, ob die Rechtshändigkeit afe eine der Mehrzahl der Menschen ange borene Eigenthümlichkeit zu betrachten ist und in welchem Lebensalter dieselbe zuerst in die Erscheinung tritt, hat Wilson an einer großen Anzahl von Kindern während der ersten Lebensmonate Beobachtungen angestellt, die nach Tausenden zählen und die, zu einer umfangreichen Statistik vereinigt, keine , geringe Beweiskraft für sich in Anspruch nebmen dürfen. I Bci Säuglingen ist von der Geburt : an bis etwa zum 7. oder 8. Lebens monat eine Bevorzugung der einen j oder anderen Hand nicht nachzuweisen. Auch über die bezeichnete Altersgrenze hinaus tritt sur gewöhnlich, d. h. bei Bewegungen, die sich ohne besondere Gemüthserregung vorziehen, das von der rechten Hand behauptete Vorrecht nicht zu Tc'ge; andererseits ist nach Wilson nicht zu verkennen, daß im Zustande der Erregung der 7 bis 3 Monate alte Säugling in der Regel bereits ocr rechten' Hand den Vorzug gibt. Auf 7 Fälle, wo das schreiende oder sonst irgendwie in Erregung besindliche Kind von dem besagten Alter mit der linken Hand Bewegungen ausführte, kamen durchschnittlich 74 Fälle, wo dasselbe die rechte Hand in Bewe gung versetzte, während bei weitem 19 Procent der beobachteten Kinder beide Hände ohne Unterschied in Thätigkeit traten. Da nun," so bemerkt Wilson, bei allen jenen Säuglingen, die ich auf das Vorwiegen der 'Rechtshändigkeit oder Linkhändigkeit geprüft habe, irgend welche seitens der Eltern. Geschwister ober der sonstigen Umgebung des Kindes demselben bewußt oder unbewußt gegebene Anregung zum Gebrauche der einen oder anderen'Hand mit Sicherheit ausschließen ist, so ist der Schluß vollkommen berechtigt, daß dem vorzuzswcisen Gebrauche der rechten Hand eine angeborene, auf gewissen Eigen thümlichkeiten der körperlichen Organisation des Menschen beruhende Ursache zu Grunde liegen muß. Mit anderen Worten: es ist bei der überwiegcnden Mehr .ahl der Menschen schon im Jünglingsalter die Neigung vorhan den, dcr rechten Hand vor der linken den Vorzug zu geben, wobei cs jedoch keineswegs ausgeschlossen ist, daß durch eine von besonderen äußeren Umständen angeregte gleichmäßige Uebung bei' der Hände eine Gleichwerthigkeit dersel den erhielt wird, oder daß durch besondere Uebung unter dem Drucke der Nothwendigkeit (so z. B. bei Lahmung
der rechten Hand) hier und Öt sogar die linke Hand das Ueber gcrHr Ub die rechte Hand erlangt. Worin besteht aber jene körperliche Eigenthümlichkeit, die für das jeweilige Austreten der Rechtshändigkeit bezw. Link-hndigkeit ausschlaggebend ist? Mit Bezug hierauf hat schon zu An sang unseres Jahrhunderts der be rühmte englische Anatom und Physiolog EharleZ Bell auf die Thatsache hingewiesen, daß die rechte Körper Hälfte im Allgemeinen besser entwickelt ist. als die linke, ohne sich leooch gleich' zeitig die Frage vorzulegen, ob zene besonderZ in der Vkuskulaiur der rechten Körperhälfte zu Tag; tretende kräftigere Entwicklung als Ursache oder als Folgezustand aufzufassen fei. ob die rechte Hand über die linke deshalb dominire, weil sie die geübtere ist oder ob sie mehr geübt und verwendet werde, weil ihr gewisse Vortheile der Organisation zu statten kommen-. Ferner hat der schottische Gelehrte A. Buchanan eine Theorie ausgestellt, derzusolge das Vorherrschen der Rechtshändigkeit in ursüchlichem Zusammenhang stehen, soll mit der Lage d:s Schwerpunktes im menschlichen ' Körper. Letzterer würde nach der Ansicht des besagten Forschers in Folge des größeren Gewichtes der rechtsseitigen Eingeweide, insbesondere der Leber nicht in eine in der Richtung von vorn nach hinten durch den menschlichen Körper gelegte, denselben in zwei gleiche Hälsten theilende Vertikalebene (sögenannte Sagittalebene), sondern vielmehr rechts von der also gedachtem Ebene fallen. Um den vorwiegenden Gebrauch der rechten Hand zu erklären, greift Wil fort zurück auf eine Theorie, die schon vor zwei Jahrhunderten der französische Gelehrte Gratiolet aufgestellt hat, ohne daß er jedoch im Stande gewesen tväre, seinen Anschauungen die Beachtung oer gar Anerkennung der wissenschast'lichen Kreise zu verschaffen. Räch Gratiolet wird die linke Hirnhülfte im All gemeinen besser ernährt als die rechte; auch ist durch die in neuem Zeit von Aroca, Brown-5euard, Boyd. Ba stian u. A. vorgenommenen Hirnwä gungen festgestellt worden, daß die linke Hirnhülste der rechten hinsichtlich des Gewichtes i der Regel überlegen ist und es ist daher leicht verständlich, daß der rechte Arm und die rechte Hand, die in Folge der bekannten Kreuzung der Rcrvenstränge vor der linken Hirnyälste die ihre Muskelthätigkeit beHerr, schenden Nervenerregungen beziehen. gegenüber dem linken Arm und der lin
lest ant) im Vortheil sind, daß jomit in der Mehrzahl der Fülle der rechten Hand das Uebergewicht über die linle und die bessere Ernährung der linken Hirnhälfte von vornherein zugesichert ist. Was ferner die soeben erwähnte bessere Ernährung und d5 bedeuten dere Gewicht der linken Hirnhälfte anlangt, so würden wir wohl kaum fehl gehen, wenn tox den Grund hierfür in der Verschiedenartigkeit der Blutversorauna beider Gehirnhälften erblicken.
Während auf der linken Seite dem Ge Hirn das Blut durch die direkt aus dem er r on i
ai5 ,qlauqsormige Verlängerung oes 9 Meter Länge, ein Ringrohr m,t Herzens zu betrachtenden Aorten-Bogen Ruudkeilverschluß. Das Rohr wiegt entspringende Kvpfschlagader arous) . 31000 Die Lasset? gestattet eine zugeführt wird, bemerken wir, daß aus Erhöhung von 44 Gr. und eine Sender rechten Seite die das Gehirn Mit ,nn 4. i. Mit einem Kelckok
Blut versorgende Arterie nicht direkt
aus dtt Aorta entspringt, sondern viel- üon 5 wurde eine Anfangsge-1 auf dem Sterbebette. ES war still mehr aus einem der großen Kopsschlag- .fchwindiqkeit von 040 Meter erreicht ' in dem Gemache ganz still. Nur oder und der Arterie für die rechtssei- unb baj,ei mit dcr Marimalerhöhung ! manchmal rang stch ein Stöhnen aus tige obere Extremität gemeinschaftlichen von 44 Grad auf dem Schießplatz in''der Brust dcr Sterbenden. Und dr Arterienstamm (arteria anoajma) sei' Mcpp'n eine Schttßw.ite von 20.000 trauernde Gatte, Jsaa: Wiesner heißt neu Ursprung nimmt. Diese Verhält,.... reickt Die Zluababn des Ge- er und in No. 312 Broomestr.. New
nisse bedingen eS nun, daß das Blut der linken Hirnhälste, daß rechterseitS mk..7.n. ki Äceloung-mloernano oer vincricnroanolungen erheblich größer sein muß, als linkerfeits. Wenn man mit Wilson-Grakiolet das Vorwiegen der Rechtshändigkeit m - r. , vti on uimiwiuv .urtvjjviijivwniw. aus die veoeuienoere Biuizusuyr zur . linken Hirnhllfe und die bestere Ernahrung derselben die lhrerjeits wieder um ourcy oen Ursprung uno eriaus der linksseitigen Kopfschlagadi'r b?günstiat wird uinirfmt. s iif-t .4 euch nahe, daran zu denken, daß da, wo schon im Säuglingsalter eine aus gvsprochene Neigung zur Linkshändig keit sich zu erkennen gibt, die Bildung und der Verlauf der Arterien im Ge gensatz zu den im Vorhergehenden ge schilderten Verhältnissen eine derartige ist, daß vermöge, derselben die rechte Hirnhälfte hinsichtlich ihrer Blutzusuhr und Ernabruna ausnahmsweiie daS Ueberaewicht über die linke Hirnhälste . -' f r " " 1 erlangt. Bekanntlich ist der Ursprung und , Verlauf der dem Herzen nahe gelegenen großen Arterien gewlljen chwantun--aen unterworfen und nach emer von dem bereits erwähnten Anatomen Prof. Hyrtl ausgestellten Statistik kommen auf je 100 Personen etwa 2. bei denen j die rechtsseitige Kopfschlagader, ebenso wie die Arterie für die rechte obere Ex. tremitüi direct auS den Aortenbogen : iyren nr,prung neymen, lvuyrri.v m , anderen Füllen der obenerwähnt- Vor j :t itr. " c L..id.uv 1 i theil des linksseitigen Artmenu .run.; ges durch gewisse Krümmungen des ArterienrowS herabgemindert und es auf diese Weise bewirkt wird, daß hinkw, w fiiMtfitfir mtfr.n Tinfr 1 und rechter Hirnhälste keinerlei Unter schied besteht. v .juiH,,. j v,,7. In diesen lkkteren Fällen, welche aber immerhin ebenso wie der zuvor erwähnte directe Ursprung der rechts' seitigen Kopfschlagader aus dem Aor tenbogen als Ausnahmen, von der Re gel zu betrachten sind, wird keine be sondere Neigung für den vorzugsweisen Gebrauch der einen oder anderen Hand sich von vornherein zu erkennen geben, und es wird bei diesen Personen von den jeweiligen äußeren Umständen der Gewöhnung und dergleichen abhängen, ob das betreffende Individuum rechtshändig oder linkshändig wird, oder ob dasselbe beide Hände unterschiedslos verwendet. Der grökte ttlippenpalast. Da auch auf der jetzigen WeltauZ. ftellung eine Coloradoer Klippenhöhle zu schauen ist. so hat es in diesem Au genblick besonderes Interesse, den Leser nach dem größten Original eines solchen Klippenpalastes zu führen, welches die Welt bis jetzt kennt. Dasselbe liegt in der Mancos-Region in Colorado, hoch oben in der Eliff-tromschlucht, und wurde erst vor sechs Jahren entdeckt und . seiner schweren Zug'wglichkeit halber für uns heutige Menschen wenigstens noch selten besucht. Dieser Klippenpalast besindet sich in ! einem etwas zurückliegenden elsraum i 750 Fuß über dem Strom, an der östi lichen Seite der Schlucht, deren Wände j allenthalben sehr schroff und steil ab- , fallen, und unter einem überhängenden 'großen Felsen. Es ist eine langwierige und gefährliche Ausgabe, dort hinauf und hineinzukommen. Der Höhlenpalast ist reichlich 00 Fuß lang und 50 Fuß breit. Im ersten Stock- : werk desselben kann man 147 Zimmer Wählen: wie viele sich in d5n öderen l Stockwerken befinden, resp, befunden haben mögen, kann man bis jetzt nur vermuthen. Das Ganze hat gegen- ' i i -t. . : n s .s. . ivur.ig iciu uuuj, huzi c? ii cgi wu'jl scheinlich, daß die vorgeschichtlichen Bewohner über das Steinwert große Bal ten aus Ced.rnholz gelegt und dieselben I mit einer Art Grasmattenmerl bedeckt hatten. Nach außen ragen mehrere Rund thürme empor, welche wahrscheinlich mit Leitern beitieaen wurden. Tie meisten Zimmer sind klein, abrr das , erste Stockmerk weist 10 größere kreis , runde Zimmer aus. die wohl zu Raths- : Versammlungen und zu religiösen I Zwecken dienten. In der Mitte jedes , dieser Zimmer besindet sich ein großes, .rundes, mit Asche gefülltes Loch;, es 'scheint, daß man in diesen Löchern be ständig Feuer brennend erhielt.- Die Bearbeitung dieses Klippenpalastes zeigt zugleich bemerlensmerthe architek tonische' Kunst. Ringsum ist eine Menge Ueberreste von den ehemaligen Bewohnern zu finden. Dieser Palast ist auch der besterhaltene seiner Art. Neue Niesengeschülze. ' DaZ neu zu erbauende Seesort auf der Hamburgischen Elbinsel Neuwerk' am Eingang der Elbmündung wird mit den jetzt größten Kruppschen GußstahlGeschützen ausgerüstet werden, nachdem die Schiegproden mit diesen ! Monstre-Geschützen auf dem Mcppener i . . . . feffilCEDIOB-ilur Douuen 'lumeventzeit der deutschen Marine-Artillerie auSoe . , .w . c .ii . fallen sind. ES sind dies 42 Zentime ' ter.Niejengeschül)e. Das Rohr ist ein sogrnannteS ?lantelroyr mit Rundlen' Verschluß, hat eine Länge von 14 Metern und ist mit 120 -Zügen ver ! leben. Es roiejl rund 122.400 fta.
Bei einem GeschoßgewZcht von 1000 ttg. und einer Pulverladung von 410 Kg. wird eine Anfangsgeschwindigkeit von. 004 Mtr. und bei der Maximalerhöhung von 101 Grad eine Schuß weite von tftf50 Mtr. erzielt. Eine
?tal,lvan'eroranate von 1000 iia. durchschlägt noch auf 1000 Meter eine schmiedeeiierne Platte von 1 Meter i(ft l'e übrigen Elbe-ffüstenforts erhal , . . . .... . ten n. A. 24 kentlmeter.Küstenlano. . nen neueNer t'onitruction m Mittel pivot-Küstenlassete mit einem Rohr von 1 . ' nnn oir, c? nd einer Vulverladuni, '
reicht b'erbe leine Scheitelhöhe ! 7 ork, wohnt er, beugte sich nieder zu j von (!43 ""d strich ihr wbkoselid über die "2.. . ' !.? i. 5!.!.k..,k.;s. .rJ ,
vii y eiunoen. xies 11 oic arvLie Schußweite, welche bisher von irgend eincm (5jeichütz in der Welt bei derarti iQtm Geschoßgewicht erreicht ist. Mit dieser Kanone könnte man von Pre : St. Tidier aus ein Geschoß weit über " den Mont Blanc (MIO Meter hoch) ' bis ungefähr nach Ehamoine hinaus 'schleudern. Vom Jnlande. Die ersten Backsteine in diesem Lanoe wurden im Jahre 1612 - von Ansiedlern in Virginien gemacht. Für S 1,000.000.000 Gold und Juwelen sollen auf dem Grunde deS Meeres auf der Route zwischen England und Indien liegen. Diegrößtenatürliche Brücke in oer Welt ist die über den Eedar Eek in Virginia. Dieselbe erstreckt : ,. , .. , , . , , , . Wr uoer eine ncnuust, oic Qchijig S breit und 2.0 FU. lies l UNO durch welche ein Bach stiegt. Das Aruce'sche Teleskope, weiches in amvridgeport. VJia).. ge baut wird und beinahe fertig ist, wird vom Prof. Pickering von der Harvard Universität in Aregulpa. Peru, im Mittelpunkt der Andes. im besten Platz der Welt für seinen Zweck ausgestellt, ES ist vielleicht nicht all gemein bekannt, daß alle Namen. ' . . i -? . rocicyc man aus cylioern cylnesiscyer Werkstätten und Waschanstalten liest. falsch sind. Jeder Chinese hat einen GeschästSnamen und einen Privat namen und beim letzteren ist er nur seiner Familie und intimen Freunden u. I maiii. I n Boston ,W a s h i n g t o n , Philadelphia und San Francisco über i treffen die Jrländer an Zahl die Deut' schen; in New "Zork, Chicago, Brook lyn. St. Louis, Baltimore, Cincinnati, Cleveland, Bufsalo, New Orleans,Pittsburg, D.troit und Milmaukee ist die Zahl der Deutschen viel größer als die der Jrländer. Es sind 3500 geborene Jrländer gegen 55,000 Deutsche in Milwaulee.' In Boston kommen 10,000 Deulsaze au? 71,000 Jrländer. Etwa eine halbe Meile von Barryville in Clark County. Ba., steht ein uraltes kleines Blockhaus, welches dem Versall nahe ist, obwohl es als interessante Reliquie ausbewahrt wer den sollte, denn in diesem Hause hat dereinst George Washington während des ganzen Sommers von 1743 ge wohnt. Er war von dem alten Lord Thomas Fairfax mit der nicht ganz leichten und auch nicht gefahrlosen Auf aabe betraut worden, die Ländereien des Lords in dem damals noch vielfach r w . . . von Indianern bewohnten Virginien zu vermessen, und ging zusammen mit einem Neffen des Lords, dem jungen George William Fairfax, an die ArUail VT1 . i X . X. C . f C . CV . .
gen, Washington war erst 16 Jahre , Elektrisirter Wein, den man ausgealt. Aber sie fanden Vergnügen an - leert und der Sonne ausgesetzt hatte, dem Auftrage und haben in dieser ! blieb einen Monat lang unverändert.
Will. -OllUt IVUlCil 11UUJ UUIUC Ull i. lt. C.. f.ti ,
xr ZT,.isr xt'rJT.Blzvr s "ävt
vvvti yvy4V4m. W V lt VI ' Vuii i'j.. i s.(uri ...:x.i.i ,u,uil vvl,uuven vozi cio i cniajici hihtn itt JA n.. - f "vni, 1 1 t iuy l jjiiiuu Vfciutlllt, tUvl aber ist, da sie darm gewohnt haben.
Die PboSvbat.ndustrie'wagere,
in Eanada iit als ..iaht- omuffin. t?in htrr .ftsliS von drt w,l.4, , . , - i -w-m-wwww I K--k,dritann.en im knt.ss ini.-,r Bergwerke der Provinz Ouebec besuchte, ist kürzlich zurückgekehrt und äußert sich NUN Wie folat: .Florida bat unsern hiesigen Markt gänzlich verpfuscht. Die Bergwerke in Florida lönnen7ine bedeutende Menae des Minerals sebr wohlseil liesern und ihnen kommen außerdem niedrige Frachtraten zugute. Durch die Phosphat-Sendungen' aus . . . ' Florida ist der englische Markt sörmlich ;rc.ra. 7 I,'. 7 uuet miucrnuu looroen. yur oic po5 ,Ci. r-v, ist o....:a vsruuorn. wenn man oic i varmer oam veranlaßt werden können, uperphoS pbate als Dünqmitkel zu gebrauchen. .. t l)i,. V itwuiuiu umni. Jedes Bergmerk ist ugenblickl ch ge. schloffen und die wer,hllen Maschinen n.i;.HH...i.tk.ii cv e. : ,44,4 4444P4, VU. . VUll iUU0l. daß in dieser Saison keine 5000 Tonnen Phosphate aus Eanada zur Ver - r . V enduna aelanaen werden. Gouverneur Tillman o c:;vx.svrt,fts; ,n. r... i.t uv-ki ukV4itiu tywi um iKiiit ovutU'i .. . .? ! lungen zur uuiiuucunq oer Vlaais mam M I4M. 1.. .. f. i . i Wlrthjcha ten getronen, denn am 1. Juli geht in diesem Staate die gesetz liche Kneiperei loZ. Dazu schreibt der .Aalt. Deutsche Eorre,pondent": Ein aus dem Monde gefallener Mensch Hätte sicherlich keine wahnsinnigere Idee mitbringen sönnen, ali die. welche in dem sog. DiSpensar . Gesetze durchqe. fuhrt ist. DZ ist ic tgewrdene Reulirmulh. Die slaalliche SchnapZ. Ineipe wird MorgenZ 7 Uhr geöffnet und AbendZ ö Uhr geschlossen. Kein iMiirrt-r harf n.irSr-nh h.a nl ,.i Mal komm n m f,i7n Vr9 7, : stillen; der Aufenthalt in der .Dispen ' rMMl 4 1 Cl sl a. l l rr. . . " " iviiivii ull M ! '" li ma1 nc"llei. er laais i i i a ! i.in ii i . iu.. j.v;i beamte Hut kein Au aus's Geickiäst. ihm kann e5 einerlei sein, ob er viel ! vttlauft oöer gar nichts, sein Gehalt i. . wiro iqrn unier anen umstanden be zahlt. Der Staat hofft aber, doch an dem Durste seiner Bürger 700.000 verdienen. DaZ verrückte Gesetz
war ein Eompromitz zwisizen den Prohibitionisten und den Schnaps brennern und in diesem Vergleiche wurden die Spirtuosenhändler und die
Ostirlfi st0nh?t fllntt (Crtffrfii !. I i'iitui rnvii ui uun ujuuiuuiiu für entmerthete Waaren oder für Bej russitöruug kann natürlich unter dem famosen System, nach welchem die Mehrheit die Minderheit unterdrücken darf, nicht d:e Nede sein. Der Handel mit Spiutuosen aller Art ist Regal v . j l l v on i r . oe? lauie gnuoroen. zvix imo neu gierig, wie lange sicy das Voll Dielen Schwindel gefallen liifct und wie das tolle System in der Pra-is arbeitet, werden aber nicht fehl gehen, wenn wir demselben einen baldigen Untergang weissagen. Ueber Alles liebte er sei n junge; Weib und nun lag sie vor ihm Ende. Doch ebe der Tod sie erkakt. iituciuiihi iiiiii. iwuuuj luiu UU3 ; raffte sie sich noch einmal auf. Flehend blickte sie ihren Gatten an -mit der ' letzten Krast ihres fliehenden LebenZ ! bat sie ibn. ihr zu versprechen, nach ! ihrem Ab'cheioen ihre Schwester Hen-! Schwester Hen rietta zu seinem Weibe zu machen. Um den Frieden der Sterbenden nicht zu stören, gab Jsaac Wiesner das Ver sprechen.' Doch eZ hatte einen schweren ! Kamps gekoltrt. Wuöte er doch, was ihm dev'o stand. Im Juli 1830 hatte er die Verstorbene geheirathet. bald nach der Hochzeit machte er die schreck licke Entdeckung, oav seine angebetete Frau geistesgestört, wahnsinnig war! Und ' doch hielt er das Ver sprechen im Oktober 18? wurde Hennetta seine Frau. Doch schon im De ember 18'K) war ihr Zustand ein sgsch. daß auch sie in's Bellevue iivvuv, " i HosPital und von dort, da sie todsüch wurde, auf Wards Island gebracht werden mußte. Der unglücklich.- Wies ner macht nun Anstrengungen, die Ehe uii,)UiUvii, ivuy 1111 jwu i;iui utiu Geld kosten wird, da er schon vor der Ehe Kenntniß von dem Geistes-zustande seiner grau hatte. Ein Kino von drei Jahren ist die Frucht der unglücklichen Ehe. Siebenundvierzig chine. sische Tempel sind in diesem Lande 4,,?t,tfftsrt Vr H Ü tr a 4 SlDitfi 1 X ..ui. 9Qstfln wclcker ' ' ;rnr. nebaut' wurde i -rtiat aeaenwärtia der dortiae Waaen W EMbrt kann von 7 ' Vier Pferd neben , veriangeri weroen. -üier picroc, NCOCI! , nntihfr nJhflnnt saNen den Waaen ziehen. Die Räder sind auS gepreßtem Eisen mit StahlFelgen von 2 bis 10 Zoll. Die Achsen sind von geham. mertem Stahl, 6 Zoll im Quadrat. Die Drehscheibe oder das sogenannte fünfte Rad ist 5 Fuß 6 Zoll im Durchmesser. Zwei Deichseln werden an dem Wagen angebracht, uno das Gewicht desselben ist 13,000 Pfund bei einer Tragfähigkeit von 60 Tonnen. Der Kostenpunkt wird sich auf SI700 stellen. Der Wagen, dessen Name Herkules" sein soll, wird für die Firma I. H. Peddi ord gebaut. Vom Auslande. Die Sterilisirung des Weines durch Elektricität nach der Me thode Meritens wird von Herrn De bonno auf seinem Gute zu Boufarick in Algerien im Großen mit Erfolg ausgeübt: Jeder kann versuchsweise umsonst Wein dahin bringen, um ihn sterilisiren zu lagen. In einer Eitzunz deS Eomite Agricole von Bousarick legte ! der VereinZvorsihende dar. daß alle i -fc rrn . .. - tteiine. die der Wein noch enthält und die jene Weiterghrungen verursachen, welche den Wein minderwerthia und zum Gebrauch ungeeignet machen, durch' I h! lCif rifi flirte n.iAXtai InlrKin I l vv iuiuillHUU UUVVill IVtlvtil. i I tn(fi.-aiX . iIU .s.ti.; k'I.l. X. CIIA VK Vfcvtf vvjvt.. - 4 i,4 in k,k.s. , w " muhwvh vwm"" j ! hr hnn 7.m fftfi iirtN 10m itr.l . " ... ywiji ttiv vw... j m , vty- ! Messer derart Niemals elN 04i ,?Äff?S rnufc ? TOri isolge de sen muk der Wein. ' befindet: in nk, ,in....,ss. fl r nlsH.f .in. 5w fä n,;;0." u P,a..ms.n durch, w.iM.äbc m. lner EieltrlNrmaschine Mit uuterbro ?en Strömen in Verbindung gesetzt, 1 oasz der Wn. ehe er den Eylinder I ? r. 7 m am . S l durchlaufen hat, eine Reihe Entladun KrÄnSS' ÄS gen 10,000 nach Versuchen auszuhalten hat, die alle Keime unfehlbar tödten. Um aan, l R..r . kt X: ,r,:x.. .r Vi'v"' mwu Wltl w. I ühfrrinnntstr n.f.b rn 0rtMfii
" ouin,i incgr,;;v r::1
umm unw vm uuu uuiuj uui: in yiicu iu in, u üuk et ov,vvu e'l,r.,che Schläge erbiel,. Man M. ttltMrm fi?A f.. VaCL O r ftV brn sehr einfairn 9Ihnrf nn - ' " ' o" rbchern vr allem ihn fahrbar, mch'n. , dk man ihn samm! der 5nnaninms n, hn c4 ... O.4 r"""" - W von Ort u Ort tchaneu könnte. Aussehen, Geschmack, ' Temperatur, Alkoholgehalt und Färbe 1 S .f 1 1 (' I . .. . -wrn lxaK oueoen unverändert; die Verän 44 4 4,nrvlti uiiuctunucu; oic üeran 1 . . - 'derungen. die man annehmen muk. find rrin mrtlnifr R. .NN. k.. I "" 4 . .kflr. c.,, i v-. an.-. . Dr ii nrinnrinifn vnTVTriMW mav litiiiMif '-I4,KTV,4,, .4tispv44 vis vritirs und verhindern, daß er den Stich be. kommt. Man schreibt' aus Ber lin: In die Selbnmordaesckickte de ! Malers Adolf von Meckel ist etzt end - j lich Licht gekommen, Man' glaubte Wh is rn.i ";fn.7i anfangs, da ihm ein Bild n der Jurg ,urückgemie en ronden war. dasj erlebter Nünstlerstal, ihm- den Re f. ver in die Hand gedräck, habe. Angelegenheit ha, wohl nur den ohne - hin. fchon GereiM.' der sich freilich an mfir Wn.rf. fc.i sn,.ll'.9..Z nn . riiii I V' " XtZ 1."' , Ml IUI1I u 4(,UV14 IUULU(, versprochen haben sollte, um den lekten o n . . . . ? e,l von Ve,mnuna UND ?eid tbe. wrschuna aebracdt. Die ftraat nack . ..uj.i m . rv . der eiaentticben Ursacke seines kreimilli " ' gen . TodeZ ist die alte: Kercks? ll. - rame! Titan war verheirathet. und zuar gegen den Wunsch seiner Ange hörigen mit einer Frau, deren Sckön bett preisenwerther als ibre Grund
fütze war. Schon in Karlsiuhe hinter ging sie den Gatten mit einem Ofsizier. ' Alle Welt wußte um das Verhältniß, 1 nur, wie so häusig, der Betrogene nicht.
und als er sich 1691 als Jury-Mitglied . rv i , rt n 3ri n der Jnternat.k.nalen Kuns ausstellung ,n Verlin vesano, macyke ne hinter dem Rücken des Gatten mit dem Liebhaber eine Reise nach BasenBaden. Der Skandal wurde aber schließlich so groß, daß man bei Hose vorstellig wurde und der Großherzog sich veranlaßt sah, die Verseung des Officiers in ein preußisches Regimen! zu bewirten, Herr v siedelte nach Berlin über, und seit jenem Tagt drängte die ungetreue Frau ihren Ga'tten. den Wohnsitz ebenfalls nach dtt Reichshauptstadt zu verlegen. Kirnst lerische und praktische Rücksichten wurden vorgeschützt und v. Meckel gab end' lich nach. Hier in Berlin sollte dik Katastrophe erfolgen. Herr v . . . . , der inzwischen seinen Abschied genommen hatte, ging bald wieder bei dem jungen Paare als Hausfreund aus und . - r r 1 4. ' 1 i'"' üt Maler zu hintergehen als Wohnung und Atelier ich ln ver chiedenen Strain uno gerne es um 0 ieicyier. oen sich in verschiedenen ökN befanden, v. Meckel erhielt aber endlich auf emer klelnen Seereise, lche die Drei gememsam machten, d" Bestätigung des Verdachts, den er W entrüstet Zurückgewie,en hatte, Die NervoMt de Unglücklichen wurde durch die Ausstellungsangelegenheiten in's Krankhaste gesteigert und er gab sich in einem Anfalle dnmpser Ver zweiflung den Tod. Der untreuen rau dü er iryvn uurugreu icui üir mögen vermacht haben. . Englische Blätter mel den, baß ein deutscher Radfahrer Namens Lenz, der gegenwärtig den äußer sten Osten Asiens durchquert, in China lebensge ährlichen Belästigungen sei tens der fanatischen Bevölkerung ausgesetzt war. Zwischen Lo-pinz und Ta-tung wurde er einige Male in der grausamsten Weise angegriffen. Ost sah er sich von einer ihm feindlich ge sinnten Voltsmenge umgeben, die den drohenden Ruf : Todte! ihn! Tödtet ihn!- hören ließ. Der chinesische PSbel, der zum ersten Male in seinem Le den ein Zmeirad mit seinem Lenker sah, glaubte, daß er eS mit einem bösen Geiste zu thun habe, der plötzlich aus dem Nichts hervorgegangen sei und sich auf daS unheimliche Rad gesetzt habe. Lenz wurde von zahlreichen Steinen getroffen, die ihm nicht unerhebliche Verwundungen verursachten: die Kleider wurden ihm buchstäblich vom Leibe gerissen; sein Rad wurde schwer beschädigt, und ohne den Schutz eines eingeborenen Soldaten, der ihm von den Behörden zur Verfügung gestellt worden war, hätte er in dieser gefährlichen Gegend sicher sein Leben lassen müssen. An anderen Orten wurde er gezwungen, zur Belustigung des Publikums beizutragen und Äkrobaten-Kunststücke zu machen: um die Feindseligkeit, deren Gegenstand er war, zu besiegen, mußte er manchmal süße Früchte und SpielWaaren in großen Mengen vertheilen. ,J n Magdeburg iv u rdei, unlängst die Feuermachen 'von dcr Station Artilleriekaserne in der Fried richöstadt durch die Meldung GroßFeuer" alarmirt.- Sämmtliche Feuerwachen rückten aus. über die Friedrichs stadt lagerte ein mächiiger Feuerschein und haushohe Feuergarben schlugen zum Himmel empor. Es brannte von dem an der Herrenlrug-Chaussee bele genen. früher WoU'chläger'lchen Thiergarten der Saal, sowie das Raubthier gedäude. Die Feuerwehr konnte sich nur darauf beschränke.!, das Feuer von den anderen Gebäuden und den mit Vögeln g. füllten Käsigen zurückzuhalten. was auch dem energischen Eingrei' fen der Mannschaften gelungen ist. Die im Raubthierhause vorhandenen Thiere, darunter sehr wertlvolle. wie zwei Löwen, zwei Tiger, ein Leopard. LamaZ, Assen, ein Pferd, ein Esel u. s. w.. sind elend in den Flammen umgekommen, bis aus ein Kameel und zwei Ziegen, die von der Feuerwehr noch geborgen werden konnten' Drei- . vl(l viertel Stundc nach dem Einareisen sut mi i in , . x. ! 1 iU'u,ii,ne:i. l?innldai,nmiknand, ? 111 01 OUlCn misiyu UU JlfHslä S -0514111, lütlUJCt 4ICIIH o. v; vc" uautltflerä iHtaiment in Dikuzk bientr, V iv i. iuui uurniiuiii UUU' griiTaSnr tt?.nÄ . wtt Bt ; b- st ,:r ' ;h i b . ' K' L'TuJ'tMi.iv. ' " 3 ans äbn. 'ch her Weis? bchnd.M er Zn Ee. lUJIWVU ll. UUU IU LX k. I IU11 LiJlll niLUJ kl DLLM meinen Kornbusch und andere Solda 4 (t..t o .. r n , v - v: "i O luuruc ui M kbandluna bekannt nh Aorn 'vquN0iUNg ÖCianNl UNO iCajOW vor das Militärbezi Militärbezirksgericht gestellt. Die mißhandelten Soldaten, rtf s : 2ft Ila .. nsln 11. tiniTt lnnAr nur lll Zi.nen ba"n s b? urllckbattend Sn t dch u db sie UIiuttvrn uvrr ooaf zu, ouß I'k . .. .tta, ..! M?s tS.T habe. Unterofficier Dechow leugnete V Mi V X VI AIVMIIAIU M IHinUHttV den Sachverhalt und bezichtigte die n j. 7 c . v;. " r t ( Ll,,, Kl. thn. tlinSliid , s, 4 t.t.n I i oer uge. lk lLe cymorenen vernein 4 x;. ...lk.. : M, . K. fUt , ttn die ö?cvuidsraae IN Bezua des Ve 4 - - " meinen Einfalt, während sie die bezüg lich des Kornbufch bejahten, jedoch wurde das .Schmerzgefühl- als nicht 41 "U.s. "UVr .vorhanden erklärt. Dementsprechend . "Ml oer unicroficicr ecyom sur w ! ob " an? H ."' -"7 LT .KS;. T"l"":' , 'ZsrX j KÄJS trieben w ' iMh lwiJn lUpl UM eglMkNI ZUrUagkleyri. k . erhielt 3j Monate Gesanguib. DaS diesjährige eidge I - nolttscde Sanaerseft findet am 8.. 9. und 10. 5tuli in Basel statt. Mit dem ttekt. an welcbem Nck 37000 SSnaer w mw - t - a betheiligen, Uft ein GefangSwettstreit verbunden. - Auch in OesterreichUn garn sind je;t Ärmeebesehle gegen daS .Giaerltbum in Uniform- erlabn wor den. Die EwnttrdMe des Varile?
Salons der CHampS ElyseeS erhielt der Maler Roybel für fein großes Bild Karl der Kühne, in die Kirche von Nesles einreitend". Die Ehrenme daille der Bildhauerei erhielt Charpentier für seine Gruppe -Die Kämpfer" und seine Statue Die schwalben"; die Ehrenmedaille der Radirtunst erhielt Lamotte. die der Architektur Defrusse. Die Einnahme der letzten Aufführung der Waltüre- war die größte seit der Eröffnung des Pariser Opernhauses: sie betrug 22.695 Frcs. Jüngst feierte die älteste englische Zeitung, die British Press", die am 23. Mai 1662 ihre erste Nummer derausgab, ihren 271. Geburtstag. Ihr Titel war ursprünglich Wöchentliche Nachrichten, aus Italien. Deutschland u. s. w." Die I.cmJon Gazette" erschien 3 Jahre später. I n einem soeben erschienenen Werke finden sich kleine Mittheilunge über Emin Pascha. Wir trafen, so erzählt der Verfasser u. A., Emin Pascha und seine höchst lieben? würdige Frau in Beyrut. Er war ein vollständiger Gentleman mit den lie
benswürdigsten Manieren. Wenn er sprach, machte er wie ein Schauspieler Denjenigen nach, von denen er plau derte. Er war ein entzückender Erzäh ler; wir saßen oft stundenlang bis in die Nacht hinein und lauschten seinen Geschichten. Viele der von ihm erzähl ten Anekdoten beschäftigten sich mit türkischen Absonderlichkeiten. Hier ein paar Geschichten, wie er sie zum Besten gab: Einst hatte ich eme Einladung zu einem Frühstück bei einem Türken an genommen, der ein Weltmann zu sein alaubte und sich soaar für einen Franzosen" hielt. Die Diener legten ein reines Tischtuch auf den Boden und brachten daraus einen schönen Tisch, ! welchen sie verkehrt mit den Füßen in die Lust darau, stellten. Dann brach ten sie ein Kaffeebrett mit guten Er frischungen und stellten dieses auf die . Füsze des Tl ches. Em Türke fraate mich, als er bei mir war, was dort in dem großen Kasten stecke". Er meinte damit mein Piano. Meine Frau setzte sich daraus hin und spielte dem alten Türken etwas vor. Maschallah! rief er aus. sing zu rechnen an und erklärte. daß diese Frau mindestens 60,000 P, aster werth sein müsie. ! De r tü rz l i ch gesto r bene Fürst Adolph von Cchaumburg-Lippe ist der Held folgender' neuerdings wie der aufgefrischten Geschichte. Als im Jahre 1S63 in Frankfurt der Fürsten ' conqreß tagte, fand eine von der Freien Stadt veranstaltete große Festlichkeit statt, zu der auch die Honoratioren der Bundesstadt geladen waren. Da saßen . nun die Fürsten des Teutschen Bundes -in einer abgesonde!en Abtheilung des Festraumcs an kleinen Tischen ln leb hastestr Unterhaltung, als plötzlich unter den Herrschaften eine allgemeine Bewegung sich bemerkbar machte. Die gekrönten Häupter erhoben sich, um ' einen soeben in den KreiS eintretender i unscheinbaren kleinen Herrn zu be i gruszen: nur ursi Aoois von scvaum burg-Lippe blieb zur Verwunderung Aller auf seinem Sessel sitzen. Da nahte sich ihm der Kurfürst von Hessen und flüsterte ihm die Worte mS Ohr Aber lieber Fürst, wollen Sie denn den Herrn nicht auch begrüßen? Wissen Sie denn nicht, wer der Herr ist?" Nein!" Das ist la der Baron von Rothschild'." Ach was! Geht mich nichts an! Bin dem Kerl nichts schul dia!" m Ja, daö ist'S Skeckie! Das ist ein Ausdruck, den das xcU sende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche cntsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Eentral Lilie arnvendcu, die jetzt allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-5küste ohne Wagcnwechsel laufen laßt. Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. 3aö. C. Pond, (Sen. Pass. und Ticket-Agent, Chicago, 2ll. Teiepyon 126A Unterstützt die UIO CO-OPERATIVE L a n d r y, betriebe von Union Waschmadche, No. 133, 140 und 142 Virginia Avenue. T. E. Somerville, Manager. Gastrisches Kopsweh kurirt. Q. D. Sdwards in yalmhrs, C, schreibt t Ich hadesehr stark an Hartleiblskeit und ftrijchem opfwel, gelitte nd hab diel rjneie probirt, aber Tull's Plle war IU inzige. i? hals. Ich. sanb. afr eine Wt el ützt alS dr,i vo sntt anbare arte, n batz si ,b Ichwicht. ach Lebfchneibe verursacht. kchS verkert. lein Sofls. yreis 25 ents. ZleberaU zn havrn. Wüst 140144 ashita t.. TL v Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." ! Die zunehmende PraiiS deDr. ijtk' . drs Auaen dn Okieu Ärzke), zwang ih... nao ' oröBcrcn StäumllÄttiten umzuzict'e'i. 'iv iru- , thete deshalb die Räumlichkeiten im uhiuii Stock de n JÖloct", I II ji 43. Washington Str., nächst H' Bon,cnMerriN u's, für fünfahrr. wo er auiw idinet; Cificcn cin'richtet hat für die Kehandlunavon .ge, Ohr, Haie ind $ali . und dt- Ans iriguna vrn rillen, küniilichen u gen u'd die EeradcfteUuna von Tch elaugen, so wte die Overattvn zur uni'ernnna oe, ra. vorzunehmen, zu Preisen für Alle erreichbar. Eousuitatts f ici und Jeder etngelade.
UM Amor
MMöchi; I jX erdelMÄiÄeki
Höchste Achtung. lo Cincinnati.O. Mai 1890. Herr tt Wefterma schreibt : Ich rauft, Toftot ßönia'8 91rüfn.tarfft" für tinm JTrmnh lvklcher schon feit 20 Jahren an Fallsucht ltt und walz nd die er Zktt für allerlr Mittel ein klnne LermSaen zukaab, um fimrt zu werden, leider aber ohn Erfolg, ii sind nun 9 Monate, seit er mit letzterem Mittel an ftna. uno der rsoig uoettras alle Erwartung. Way rend er fruder bii u ttn Nkälle täallkd hatte, hat tr seitdem nicht mehr ali einen und zwar nur lehr schwachen in einem Monat gehabt. Wenn mir Jemand vor einem Jahr gesagt hätte, datz mein ffreund jetzt o ,u lagen iv.eoeryergeilelliiela lonnre. 10 wnrve taje ür ttnciÖaUä) erklärt baben. ftternanh fut fi btU halb mehr über die, günstige Wendung. al ich. und wenn irgend Jemaud eS verdient hochgeschätzt u wer t JL m . tm . . . a oen. , in rt vauor . onig. denn vurch Ulozl 1 duser Welt kann da ausgewogen werden, wa r sür 14 Vl1WahVa flm I - 1 A. sfe A . k vii iciucnvc ajuamqcu tue gtlan. ÖS,? ei werthvolle Buch fZr Nervenkidend und eine Prdde.Flasche zugesandt. Ärw J rdalte outli die üJlebum umionft. a 1 - - - - " - - - - jMv vtv VV VI. Hochw. Pastor König in Fort Wahne. Jnlx. zudereii, und irtzt unrer seiner Anweisung von der 5TiT TT?hinn imirh fitt km nhr ,a? v.KOENIG MEDICINr CO. 338 KandolpU Sf CHICAGO, ILL nZ ftpottttltxn u Daken für 91.00 di Flasche, 6 Flaschen für $5.00 groge i.7&, für 9.00. fn ?ladiai,aoliÄ in fern hruf6rit 9snntfirri )on g. 83 tll. an er, U Wek Xßastjtnßtci Str. unb SZe Süd Sau Str. und Lincoln üant vr. Ameliu Ii. Leller, Office: 3(19 Süd Meridian Straße. , 9 sg Uhr Vorm. Ossice-stunden : 2 4 lldr cackm. 7 iihrdendZ. Tetephon 9tt7. QSQOQ22, Chirurg und Frauenarzt. .eilanstalt und Ofce: No. lt4 Ost Aiichigar srratzk, ae ?vkaiachn,lls Aveau,.) täflliii von S 4Nhr. Sonntags ausgenommen Dr. Wagner, Ossice : Zlo. 0 Sst hio tv. Office-Slunde : 910 Uhr ormittag. t UhrNachmiltak. öoijnung: Ecke Vrvadwav uafr üiurcla Ade Telephon S8. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str Offtce-Stnden von Zt lldr Nacdm. No. 4L5 Madison Avenue. Stunden von 10 ll Uhr Borm. Wohnung: l7N.labam str. .E te B.rmontstr ?elekon ' 0I"CC v teiepvon. Wohnung IN. Dr. Burkhardt, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 95. 7U? Sud Ost Strasie Ecke Lincoln Lane. Oince-Ttunden : 8 bis 9 Uhr Borm. 2 big Uhr Nachm. 7 vi 8Uhr Abends. Telephon lltt. UD fl. Er&ü, No.38 Ost Ohio Straße. Sprechstunden : 10 12 Uhr Vormittag?, 14 Nachmittag und 78 veno. sonntag voi ls uur Viacvmittag. C. C. Everts, Deutscher Zahn-Aizt, No. gz Nord Pennsylvania Str. Lab wird f Wunsch anarandl Dr. C. R. Schaescr, KrZt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nshe Morris Str. Sprechstunden: 7:30-9 Uhr MsrzenS. 1-3 Uhi achmittagS. 7:309 Uhr Abends. ?elepbo 82. Dr. I. Bttyler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 3S7 Süd Deläware Straße. OfficeStunden: 8 9Uhr Borm.: t i Uhr achm.: 7 9 Uhr bend. Telephon 1446. Chinesischer Arzt u. Wundarzt. DR. GEE L0Y, No. 117 Massachusetts Avenue. Hat ZOsährige Srfah ung. W x 9 Jahre in liantcn, China, 11 Jahre in Helena, Montana und die Kuren, welche er vollbracht, zeigen dah er vorzüglicher Arzt und Wundarzt ist. Hat Lizenö für den Staat Jndiana. Mäßige Preise. Be. handelt alle kktankheiten. Office Stunde von 9 Uhr Morgens bis 8 Uhr ttbendS. Ferd. A. Müller, achfolger von tcge Möller.) Apotheker. Tie nserttguug da Rezepte, efchtebt t zuverlasflger. sachverftöndiaer Meise. Sädweft-Ecke der OS Washington und Ost Otr. Telephon 87. rio. A. Kutsch, ffabrikavt nd HLadler i Pserde Seschirre Satteln. Zügeln. Peitschen. Sämmen, Bürsten . Reparaturen werden gut . prompt ausgeführt No. 263 MaffachusetlS Avenue. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! evßa ai cured bv Dr. Eärke In one minute oj m. new improved and yülttt neÜd. Great isprTiceftt ii ztt t ip pnrue Schielangen. Wie sie von Dr. Bar? durch eine neue, verbesserte sckmenlose Metbode furirt weiden' 372 Fälle in Indianapolis vfyilt, von dn?n Sie ftö versönlick übeneuam körnen jDM iit Berechnung
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