Indiana Tribüne, Volume 16, Number 265, Indianapolis, Marion County, 13 June 1893 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint !T!iglich und SonntAV.

Tie tägliche Tribüne-kostri durch den Träger illJeniS per kZoche. die SonntagS-.Tribüne' 6 ScntS perWoche. Beide zusammen ISCentS oder SS Cent per Monat. Per Poft tngefchtckt tn Vsr auSbezahlung V per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 13 Juni 1893 BiSmarcks Llnrese 'an 'dk? Plaitdeutschen. An eine Deputation von 1100 OldenSurgern richtete Fürst Bi-marck in Friedrichsruh eine interessante Anspräche, in welcher er sich über Wesen und Bedeutung des plattdeutschen (niedersächsischen) Volksstammes aus. lieg. Wir entnehme derselben folgendes: Meine Heimath ist hier in dem niedeisächsischen Lande, dessen Grenzen die plattdeut'che Sprache bezeichnet, im Norden die vee, im Süden eine Linie südlich von Berlin, südlich von Mgde bürg und Göttingen. nördlich von Marburg und bis nach Köln heran. Diesem deutschen Volksftamme gehöre ich persönlich nach meiner Abstammung und meiner Geburt an, und bei voller Achtung sür unsere anderen Stämme und Landsleute habe ich doch das Be dürfniß, die Stellung des Niederdeutschen zum Reiche und zu dem Ansehen des Deutschen Reiches mit wenigen Worten hervorzuheben. Was der nieverdeutsche Stamm von Haus aus sür den Ruhm der Deutschen geleistet hat. dessen Wurzeln kann man finden, w.'nn man zurückgeht aus die ersten Wänderungen der Sachsen nach England hin über, auf Hengist und Horsa. - Das beste Theil von dem Blute der heutigen Engländer ist süchsijch und angelsäch. fisch und stammt aus unseren plattdeutschen Bezirken. Demnächst ist das erste rein deutsche Kaisergeschlecht, das wir in Deutschland gehabt haben, das sächsische, das nach D?n Karolingern hundert Jahre über dieses Reich re gierte und es vom Belt bis zur Meerenge von Sicilien mit einer Sicherheit beherrschte, wie sie späterhin kaum je wieder errichtet worden ist. Diese sächsischen Kaiser sprachen plattdeutsch untereinander, waren von plattdeutschen Müttern ausgezogen. Wir haben außerdem in unserem Lande, hier gerade an der (ilbe und Wesermündung. den AuZzangopunkt große? weltbeherrlchender Fürstenge schlechter. Gerade Ihr specielles Baterland Oldenburg hat dem dänischen Reiche, Schweden vorübergehend. Rußland bis nach der Behringsstraße hin seine Herrscher geliefert, und dicht da neben liegt der Ursprung des Geschlech' tes, welchem die Kaiserin von Indien, die Königin von England, angehö.t, die in allen Erdtheilen herrschend ist. Auch dieses Geschlecht ist plattdeutschen Ursprungs. Unser Hohenzollern'scheZ Haus, das heutzutage die Führung von Deutschland in der Hand hat, hat seinen Aufschwung genommen von der Zeit an, wo eS sich im plattdeutschen Lande nationalisirt hätte. Und des halb dars ich wohl sagen: Wir alle ha ben Grultd. stolz zu sein, dieser sür die Geschichte aller fünf Welttheile so be deutsamen Rasse anzugehören. Ich bedaure, das unsere' plattdeutsche Sprache so vollständig in's Hintertresfen kommt heutzutage. Sie war noch Schriftsprache zu Luthers Zeiten. Ich besitze noch eine plattdeutsche Bibel, die damals gedruckt und überseht worden ist. Die Schristcultur hat ihr seitdem ge fehlt. Aber ein ErkennungZ-eichen zwischen unZ Niedersachsen bleibt sie ja doch immer. Wir wollen uns nicht überheben und ich habe nicht au Ruhmredigkeit hier davon gesprochen. was Groges aus dem niedersachsischen Lande ausgegangen ist, sondern lediglich, um das Gefühl der Stamme's' Zusammengehörigkeit längs unserer ganzen Seeküste, ich kann sagen, bis nach Holland hin, zu stärken und zu kräftigen und auch unser Selbstgefühl zu heben. ES mag ja innerlich sehr stark sein, aber eS kommt selten zum Ausbruch. Wir Niedersachsen, wir reden nicht viel, wir sind schweigsam und sind vielleicht in Thaten stärker als in Worten. Aber wir sollten da turn nicht vergessen, was für tüchtige Leute mir sind und wie dieses Band du Tüchtigkeit und der StammeZeigen thümlichkeiten uns zusammenhält. Wir sind ja dynastisch sehr zerrissen gewesen, aber auch deccr das deutsch Reich gestiftet wurde, hat jeder von unl doch einen Ostsriesen oder einen Pommern. wenn er ihm zur See. drüben in Amerika oder in Indien begegnete und plattdeutsch von ihm angeredel wurde, mit vollem Herzen als engeren Landsmann, mochten sie stehen unter welcher Dynastie sie wollten, begrüßt, und da? Herz hat ihm höher geschlagen, wenn er in Kalkutta die plattdeutschcn Laute hörte. Möge es immer so bleiben; halten wir Niedersachsen un'er einander immer fest zusammen, aber deshalb nicht weniger fest mit unseren oberdeutschen LandZleuten; sie gehören zu un5 und wir dürfen die Stamme angehöriakeit nicht ,u stark betonen. anton VON Schmerling zum Oe däch.nisse. . Dem dahingeschiedenen öflerreichi chen Staatsmanne Ritter von Schmer ling widmet das .Berl. Tageblattfolgenden Nachrns: Mit Anton Ritter von Schmerling, der kürzlich in hohem Greisenalter durch einen snften Tod aus seinem thatenreichen Leben abbe rufen worden ist, hat der österreichische Staat einen seiner besten, feurigsten Patrioten, der österreichische Lideralis rnuö einen seiner treuesten, bewährte pen Vertreter verloren. Auch Schmer ling verfiel dem Fehler mancher Zeit genossen und verstand es nicht,- den achsenden Bedürfnissen . seiner Zeit iu fslzen, mit iljnen vorwärts zu schreiten; deshalb ist manches von dem, uaS er unternommen, halb geblieben; jn Qönchen Fraaey feite er sich direct

in 'MLerspruq mit dem, was seinem Vaterlande frommte. Als großdeut scher Patriot war er entschiedener (tarier: des aufstrebenden preußischen Staates und ging in dieser seiner Gegnerschaft so weit, daß er in Preußen feindlichem Sinn in die auswärtige Politik einzugreifen suchte; als Anhän oer des österreichischen Einheitsstaates

war seine Haltung gegenüber den dua listischen Bestrebungen Ungarns eine dermaßen ablehnende, daß er schließlich ziemlich rühmlos vom Schauplat) ab treten mußte. Sein unter großen Hoffnungen begründetes Ministerium endete unter allseitiger Enttäuschung. Das war vor der großen Katastrophe des Jahres 1866, welches ihn bereits als Präsidenten des Obersten Gerichts' hofeZ fand. Als Wiener Klnd studirte er ln leiner Vaterstadt, trat dort als Jurist in den Staatsdienst ein und machte sich auch als Politiker zuerst in den niederöster reichischen Ständen bemerkbar, wo er seinen Namen durch geschickte, entschie den liberale Vertretung der Interessen des Bürger und Bauernstandes und durch sein entschiedenes Auftreten gegen das Metternich'fche System bald popu lär machte. Nach dem Sturz des letz teren, nach der Märzrevolution 1848, ward er vom Mmlstmum PlllersdottSommarnoa nach Frankfurt a. M. geschickt, um den Berathungen über einen neuen Verfassungsentmurf für Deutschland beizuwohnen. In s deutsche Parlament gewählt, schloß er sich der Partei der konstitutionellen Monarchie an und suchte die österreichischen Interessen nach Möglichkeit warzuneh' men. Im Juli 1313 zum Reichs minister ernannt, verwaltete er zunächst das Innere und Aeußere. behielt jedoch später nur das Letztere bei. Aber als Anhänger des grobdeutschen, österreichischen Standpunktes als Gegner der preußischen Spitze" überwarf er sich mit den meisten seiner bisherigen Par teigenossen und trat im De.ember zu rück. Noch blieb er als österreichischer Bevollmächtigter in Frankfurt, legte ader nuch diefe Stelle Ende Mär, 1319 nieder, nachdem die preußische Partei die Oberhand behalten und sich für das preußische Erbkaiserthum, dessen Verwirklichung allerdings erst 22 Jahre später erfolgen sollte, entschieden hatte. Nach Wien zurückgekehrt, übernahm er das Justizministerium und schuf die österreichischen Geschworenen - Gerichte, ölber als die reaktionäre Politik des Fürsten Schmarzenberg mehr und mehr zur Geltung kam, trat er Anfangs 1851 zurück und wirtte wieder eine Reihe von Jahren in hohen Richterstellen. Im Dezember 1860 abermals zum Staats' minister ernannt, arbeitete er die so genannte Februar Versassung aus. welche, mit Jubel begrüßt, doch in mancher Hinsicht nicht gehalten hat, maS sie versprach. Schmerling kam auch nicht dazu, sie in einzelnen wichti. gen Punkten weiter auszubauen: er legte vielmehr sich selbst und seine Ar beitskraft in gewissem Sinne lahm, indem er durch seine abwartende Haltung gegenüber Ungarn und durch seine grosdeutschen Bestrebungen und seine preußenfeindliche Politik dazu beitrug, daß die Dinge hier wie dort auf die Spitze getrieben wurden. Am 27. Juli 1865 trat Schmerling zurück. Bald darauf zum Präsidenten des Obersten Gerichtshofes ernannt und zwei Jahre nachher ins Herrenhaus be rufen, trat er später dort als Führer er deutschen Opposition gegen das System Taffe hervor. -In den letzten Jahren hatte sich Schmerling, d.'r fast 88 Jahre alt geworden ist. ganz vom politischen Leben zurückgezogen. Mit der Neuregelung der Verhältnisse in Preußen und Deutschland, mit der Schaffung des Dualismus in Oesterreich'Ungarn, den er einst so eifrig bekämpft, hatte er sich längst ausgesöhnt, und er zählte zu den wärmsten Befürwortern des deutsch österreichischen Bündnisses. Seinem Liberalismus ist er bis an Lebensende treu geblieben. Ernteausfichten der alten Welt. Nach von der N. 7). .World" angestellten Ermittelungen, die sich auf alle Getreide produzirendenLinder oer Welt, mit Ausnahme des amerikanischen tfejt landes erstrecken, läßt der Saatenstand bis jetzt im Allgemeinen eine gute Durchschnittscrnte erwarten. Die Aus sichten auf eine solche haben sich nament lich in der letzten Hilft der vorigen Woche in erfreulicher Weife gehoben, wenn auch, wie beispielsweise in der Eamvagna, in einigen Landstrichen k lanzanoauernde Dürre die lirnte total vernichtet hat. Der letzte amtliche Saatenstandsbe richt der deutschen Regierung läßt er sehen, daß die tro.kene Witterung den Weizen in den östlichen Theilen des Landes nicht so sehr geschädigt hat. als in den westlichen,, hingegen steht in letzteren der Noggen bedeutend besser als in jenen. Mit Ausnahme von Baden, wo die Aussichten für Weizen .Mittel' mäßig genannt werden, wird der Stnd der genannten Gctreideart wie auch von Roggen und Gerste als .ziemlich günstig" bezeichnet. Hafer wird unter .Sachzen- als .Ziemlich gut", sonst als .mittelmäßig" aufgeführt. In England ist das mit Weizen be stellte Areal ein geringeres als in den Borjahren, und in manchen Gegenden hat anhaltende Dürre die Aussichten auf eine gute Ernte' zu nichte gemacht. Wo dies nicht der all war, ist ein recht guter Ertrag zu erwarten. Die Ausnchten für Gerste sind nicht sonder lich gut, auch wird das Produkt für Mälzer zum großen Theil nicht ver "ivendbar sein. Hafer wird etwa 90 Procent einer Durchschnlttsernte brin gen. Aus Indien wird berichtet, daß die Ernte um etwa zwei Wochen zurück ist. indessen glaubt man, daß der Ertrag nicht unter eine gute l!tittelernte fällt. Das von dem sranzösi chen Ackerbau Ministerium ausgegebene ErnteBulle tin gibt das mit Weizen bestellte Areal auf 16,751,250 dieser und den voraus. sichtlichen Totalertrag auf 215.883. 250 Bushel an. Im Borjahre waren die entsprechenden Zahlen 17,ü2t5,(i7 resp. 30 ,266,635. Demnach werden in diesem. Jahre 93.500.000 Au, hel weniger eingebracht als im Borjahre. Es muß jedoch in Berücksichtigung ge

reswacKC

zogen werden, daß seit' der Zeit, als das Bulletin entworfen wurde, die Ernteaussichten sich wesentlich gebessert haben. Roggen steht nur in sechs De partements mittelmäßig", in 35 zu friedenstellend" und in 25 gut". Die Berichte über Hafer lauten jedoch rceni aer günstig. In Spanien wird, allen Anzeichen nach zu schließen, bedeutend mehr Wei zen geerntet werden, als seit Jahren; dort wie in Italien sind, mit Aus nähme der Eampagna, rechtzeitig starke Regengüsse niedergegangen, so daß der langen Dürre, die die Ernte zu ver Nichten drohte, ein Ende gemacht ward. . Auch in Oesterreich hat sich in den letzten Tagen der langerwartete Regen eingestellt und die Hoffnungen der Landwirtbe neubelebt. Weizen ist in recht guter Versassung, von Roggen kann jedoch nicht dasselbe gesagt werden. Ungarn berichtet bessere Äuösichten - für Winterweizen, aber weniger gute für Roggen. Mais steht recht gut. Belgien erwartet eine Durchschnitts ernte, soweit Weizen in Frage kommt. Die Halme sind im Allgemeinen recht schwach. Der Roggen erholt sich von der langandauernden Dürre und dürste einen Durchschnittsertrag liefern, wenn da? Wetter günstig bleibt, Gerste uns Hafer werden jedoch nur eine klägliche Ernte ergeben. Was Holland anbetrifft, wird bei fortgesetztem günstigem Wetter eine ziemlich gute Weizenernte erwartet. Ueber den Roggen wird m höher gele aenen Theilen des Landes Klage ge führt, Gerste und Hafer sind noch zu weit zurück, als daß sich über ihren Er trag etwas sagen ließe. In ÄÜd'Rueland ist der Sommer weizen in vorzüglichem Zustande. Win terweizen ist im Gouvernement Eher son und in der Krim zufriedenstellend, in Bessarabien, Podolien und Kiew jedoch nicht einmal mittelmäßig. In den Distrikten Süd'RußlandS, welche 1391 eine Mißernte zu verzeichnen hat ten, steht, wie amtliche Berichte sagen, Winterweizen vorzüglich. Auch Som merweizen ist in befriedigendem Zu stände. Petersburger Berichte lassen die Ernteaussichten als recht günstige er kennen. An der unteren Donau wird der Weizenertrag etiva 20 Procent geringer fein als im Borjahre. Dsm Anlande. Einen elektrische ;i Unkraut Zlusrotter hat ein Mann in Memphis, Tenn., erfunsen. D e r ty o n g Me n 'S Ehri stiem A;o iatiou" m Nashua, N. $., hat Srl. sJhtt ein Kapital von $40,1 OJ schenkungsweise überwiesen. Mit Bierlingen beschenkte dieser Tage die lttjährige Frau Rudner in Beaverdrook, New Jersey, ihren Gatten. Den letzten Brief, den Washington in seinem Leben gcschrie ben, hat die historische Gesellschaft von Pennsylvanien kürzlich für S350erwor ben. Der Brief entstand 24 Stunden vor dem Ableben des Generals und ent hält nichts als auf die Farm Wajhing tonS bezügliche Aufträge. Steuerbares Eisenbahn besigthum weist der Staat New Jersey im Werthe von 8154,000,000. steuerpflichtiqes in solch' einem von $21,936,349 auf. Die dortigen Eisen. bahnen gehören 13 Gesellschaften an. Dieselben bezahlen keine Communalad gaben, aber eine Staatssteuer von einem Procent. Der Kustodu i 3 Lin coln'Monumentes in Springsield, Jll., John Earroll Power, bewirkt seinen Lebensunterhalt nur durch das Ein trittsgeld.' wttcheS ihm die Besucher des Denkmals verabreichen. Power ist be reits ein bejahrter Mann mit zahlrei chen Silberfäden in seinem dunkeln Haupthaar und Vollbart. Im Ganzen 3560 Fabriken befinden sich in dem 260,000 Einwoh ner zählenden Milmaukee. Das in diesen Etablissements angelegte Kapital beträgt S23,967,400. die jährliche Pro duktion beläuft sich auf 145,294.600. An Löhnen werden in den Fabriken MilwaukeeS im Jahre 823,967.400 an 53.873 Beamte und Arbeiter aus gezahlt. Die RübenzuckerJudustrir dürfte dieses Jahr in Nebraska einen bedeutenden Aufschwung nehmen. Der Stand der Rüben it ein vorzüglicher und die Anzahl der Farmer, welche sich mit deren Eultur beschäftigen, ist in diesem Jahre größer,' als in irgend einem der vorhergehenden. Das Stei gen des Preises der Rüben auf $5 per Tonne hat der Cultur der Rüben einen neuen Impuls gegeben. Wenn die Farmer für ihre Mühen den gewünsch ten Lohn erhalten, so mag NebraSka der Mittelpunkt der Zucker.Jndustrie der Ber. Staaten werden. Zum Obstbau in Ealifs? nien mag folgende Notiz als interessanter Beleg für dessen Ausdehnung dienen: In einem Kreise von 25 Mei ken um San Diego sind jel)t 25.000 Acker mit Obst bepflan t, im Gan'.en 1,750,000 Bäume. Nach 5 Jahren sollte jeder Baum durchschnittlich 5 Kisten Obst tragen, im Ganzen .750, 000 Kisten: 300 Kisten als Waggon ladung gerechnet, würden dies 29.166 Waggonladungen sein. Ten Werth einer Waggonladung mit S150 ange nommen. würde in 5 Jahren die Obst ernte dieses Distriktes einen jährlichen Durchschnittswerth von 52,916,000 re präsentiren. Der Redacteur Wolf von der Peoria Sonne. machte kürzlich sei nem gepreßten Herzen in folgender kraftreichen Weise Luft: Hiermit sei er klärt, daß der Schriftleiter der Sonnedie größte Freude empfindet, wenn ein vernagelter Parteiklepper oder hirnwü thiger Heuchler das. Blatt abbestellt, weil an die Stelle derartiger Einseitig keitsbotokuden zch.l neue vernünftige Abonnenten treten. Eine gleich große Freude bereitet es dem Schriftleiter der .Sonne-, wenn sich hochnäsige Eoz ; porkömmlinge. Patentmohlthäter. eng, ', herzige Philister, frömmelnde Schlei. chcr, vom Größenwahn befallene Hai

ttn: Bierdank- und LunchtischKanne gießer. Spießer. Nörgler. Monopo listen - Knech'.e. sociale Schmarotzer, Bauchkriecher. Geld'a.tanbeter. Gestn nungzkautschuklumpeu. Schnorrpolith kanten. kli,echtsselige Genügsamkeit--Nnochenablecker , und intoleraten Deutschtbümler über sein Blatt ür :xn. Bei oem BombenAtten'at. welch? ein verrückter Häring Na rAtii Nor.-roß im le.ember 1891 in sein Arcade Gebäude in Nem 7)ork auf een MiÜiSnür Russell Sage unter' nahm, versteckte sich, w'.e den meisten Lesern dieses Blattes erinnerlich sein wird. Sage hinter seinem (lerk William Lakla-v und sch.'b denselben im Augen blick des Werfens der Bombe zwischen sich und Norcroß.' Infolge dessen er litt Laidlaw schwere Verletzungen, für welche Russell Lage ihm noch jede Ent schoigung sch lldet und dem er sie sogar ausdrücklich verweigert. Während sage es der ih n von Laidlaw gewähr ten Deckung u verdanken hatte, daß er mit dem bloßen Schreck und unerheblichen Berletzungen, von denen er längst wieder hergestellt ist davonkam, hat Laidlaw dauernden schaden oavonge tragen, indem in einem seiner Ohren das Trommelfell platzte und sein Ner vens.iste.n unheilbar zerrüttet wurde. Nach der Aussage seiner Arbeitgeber hat er noch schiver zu leiden und vermag keinerlei Ge'chifte zu besorgen. In folge dessen hat er jetzt gegen Russell Sage auf $50,00;) Schadenersatz qe-

kla it. öieRuchlosigkeitder Weiß kapp n im südlichen Mississippi wurde kürzlich in Brookhaven, einem fünfzig Meilen südlich von Jackson belegenen Orte, auf die Spitze getrieben. Eine einhundertund'ünfzig Mann starke Schaar mit Stinten und Pistolen be wafsneter Leute umstellte das Gerichts gebäude und vermehrte einem Jeden den Anfang. Um halb Elf wurde der Richter Ehrisman in sein Privat zimmer gerufen, und dort wurde ihm mitgetheilt, daß Sreunde und Anhän ger der wegen Brandstiftung verhafte ten Weißkappen das Gebäude umstellt und die Freilassung der Verhafteten verlangt hätten. Ehisman vertagte die Ger:chtssi)ung und ging d'e.Treppe binab. Als er an den Fuß derselben gelangt war. wurde ihm ein gespanntes Doppelg.'wehr auf die Brust gesetzt und der Befehl ertheilt, stehen zu bleiben. Berhasten Sie diesen Menschen !" rief der Richter einem Danebenssehenen zu. erhielt aber zur AntmoU: Sie werden Niemand verhaften.- Ueber diese Frechheit ergrimmt, entgegnen er: .Sie sind der Schlimmste von der ganzen Bande! Ich werde Sie kriegen!" und trat aus den Mann zu. Alle An mesenden glaubten, daß jetzt des Rich ters letztes Stündlein geschlagen habe, ad r sein kühler Muth verblüffte seine Gegner; er brach sich durch ihre Reihen Bahn und ging nach der Staot. um Beistand herbeizurufen. Nach kurzer Zeit kehrte tfhrisma an der Spitze einer bewaffneten Mannschaft zurück und ertheilte den Befehl zum Angriffe. Dieses Auftreten des Richters entmu lhite die WeißkappenBanse so voll 'tändig. daß sie ihre Pferde bestiegen .lnd in schlcaniger Flucht ihr Heil iUÄ:en Vom tfuilatO. Die hundertstündige Sitzung des spanischen Parlaments hat den spanischen Blättern Veranlassung gegeben, ihren Lesern allerlei Schnur ren auszutisch.'n. So erzählte eine madrider Zeiiung, daß eS in Afrika einen Bollsitamm gebe, bei dem die Reoner gezwungen würden, aus emem uße zu stehen, so lange sie sprechen, sobald sie gegen diese Anordnung ver stießen, werde ihnen das Wort entzo gen. Es wäre jedensalls noch komi scher, Dauerrendner in einer Stellung sprechen zu sehen, wie sie die schlafen den Kraniche einnehmen, und die Er gebnisse eines solchen Systems könnten für den Parlamentarismus nur von großem Nutzen sein. Ein anderes Blatt, das sich darüber ärgert, daß während der langen Sitzung'so wenige Abgeordnete zugegen waren, macht den Vorschlag, daß man in der Folgezeit die Einlädungen an die Abgeordneten, pünktlich zu erscheinen, mit der An merkung versehen möge: .Es wird Skandalscenen geben", dann werde sicherlich kein Bater des Vaterlandesfehlen. Schließlich erinnern die Blät ter daran, daß die hundertstündige Sitzung der spanischen Parlamente durchaus'nicht die einzige ihrer Art sei. AlS im Hause der Gemeinen der Pro iti gegen Warren Haztings. den Gene ralgouverneur von Britlsh.Ostindien. bestaun, legte Burke eine Anllageschrist vor, die zwei dicke Quartbände umfaßte und in öffentlicher Sitzung verlesen werden mußten. Die Rede, die Burke hielt, um seine Anklage zu begründen, dauerte vier Tage, und als er als Be richterstatter das Schlußwort erhielt, sprach er neun (!) Tage hintereinander. Aus Bologna wird ge. schrieben : Ein dreizehnjähriger Knabe, Giovanni Costa, Schüler des hiesigen Gymnasiums, tödtete sich durch einen Pistolenschuß. Soeben wird dessen (wahrscheinlich zu gefälliger Nachah mung) lithographisch vervielfältigtes Testament unter seine Mitschüler ver theilt; ich entnehme demselben einige Paragraphen: 1. Ursachen meines Todes : Als lch im vorigen Jahre mich um Emma Pizzirani s Liebe zu bewer ben begann und zurückgewiesen wurde, nahm- ich mir die.Sache so zu Herzen, daß ich die Schule vernachlässigte. S) blieb ich hinter meinen Mitschülern zu rück, und in Folge dessen würde eS mir unmöglich sein, meine Studien recht zeitig zu vollenden, um der Militär Pflicht enthoben zu werden. Ich sehe mich daher gezwungen, mir freiwillig den Tod zu geben, erstens aus Unglück licher Liebe, zweitens wegen der seitens meiner Lehrer oft erlittenen Vorwürfe. j dritten?, um der Militärpflicht zu ent geyen. oa icy, oeionoers unker der ge genwärtigen Regierung, durchaus nicht Soldat werden will, und endlich in An betracht des GramS (sio!), den ich mei nen Eltern und besonders meiner herz lieben, theuren Mama schort bereitet habe. 2. Ich ernenne Augusts Live rani. meinen Freiznd und Schulaefäk

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tin, ZU melnem i TestänientZ-Vollstttäer ' und bitte denselben, für ein möglichst einfaches Begräbniß zu sorgen; doch' wird es mir zur vezonoeren reuoe gereichen, wenn das Leichengefolge aus zahlreichen guten Freunden und Mitschülern bestehen sollte. 3; Meinem Vater vermache ich meine Uhr, sowie die Aufgabe, meine theure Mutter über meinen Tod zu trösten. Meiner Mutter, welcher ich, ach, bereits sv viele Thränen gekostet, vermache ich alle meine Taschentücher, um dieselben zu trocknen, mit der Bitte, mir zu ver zeihen. Meiner Schwester Jda den Ring mit dem Todtenkopf, welchen ich bisher am Finger getragen; meiner Schwester Aoa meine hinterlassenen, noch nicht herausgegebenen Briefe; mei ner Schwester Ännunziata alle meine Blumentöpfe und mein seidenes Hals hich, sowie meinem Bruder Ezio alle Bücher, welche sich auf meinem Bücher Regale voriinden (ausgenommen dieje nigen, welche mir nicht gehören und die ich zurückzustellen bitte). 4. Ich con statire ferner, daß ich mir den Tod mittels eines Revolvers gebe, den mir unser lieber, guter Hausarzt, Herr Dr. Brijatto, im Austausch gegen meint alte Flinte geliehen hat, und bitt, flehentlich, demselben deshalb keine schuld an meinem Selbstmord zuzu. schreiben. In Ermanglung feines Re volvers würde ich mir den Tod, lebens matt und müde wie ich bin, aus ein, andere Weife gegeben haben." Ein großer Proceß we -gen betrügerischen Bankrotts uni Wechselsälfchung ist in Düsseldorf nact 6tägiger Verhandlung gegen die Inhaber der Firma Gebr. Erwig, nämlich die Brüder Franz, Jean und Ru dolf Erwig. sowie deren Vater, Joh. Erwig. zu Ende geführt morden. Dei Fall hat in den weitesten Kreisen da; größte Aufsehen erregt, da durch bis Angeklagten, die den Ruf sehr wohlha vender Leute genossen, eine Reihe vor. Firmen und Geschäftsleuten schwer geschädigt wurden. Johann Erwig flüch' tete im Mai vorigen Jahres mit seine, Frau nach Amerika, wohin ihm seir Soh.i Rudolf folgte. Franz u.id Jear. Elwig wurden in Teuischlan) festge nommen. Erwig Vater stellte sich freiwillig, Rudolf ist in Chicago verhafte! worden. Die Anklage lautete geger Johann uud Jean Erwig auf gemein schaftlich begangene Wech'elfälschung. gegen Johann und Rudolf Erwiz des gleichen, gegen Johann Erwig allein auf Beiseite'schaffung von 70,000 M', zum Nachtheil der Gläubiger und un ordentliche Buchführung. Franz Ermix hat seinen Vater Johann Erwig durck Rath und That zur Begehung der odigen strafbaren Handlungen angeregt, ferner 50.000 Mk. in Empfang nommen. von denen er wilöte, daß Rir, dolf sie sich durch Unterschlagung ange. eignet habe. Auch hat Franz Erwig eine erdichtete Forderung von 15.00C Ms. an die bankerotte Firma geltend gemacht. Johann Erwig wurde zu acht Jahren Zuchthaus, Franz und Ru dolf Erwig zu je fünf Jabren Zucht' haus verurtheilt, während Jean Erwig freiaesvrocben wurde. Ueber das in Gehren vorgekommene Eisenbahnunglück bringt die .Thür. Ztg.- folgende ersehnt ternde Einzelheiten: Nach dem Zusam menstoß bot sich ein schrecklicher Anblick den zur Rettung Herbeieilenden dar. Ein wirrer, wüster Trümmerhausen von zu Atomen zerschmetterten Wagen, abgelösten Rädern, die Schienen und mächtigen eisernen Wagenträger wie schwaches Rohr geknickt, die Lokomotive zerstört und kaum noch zu erkennen, vas Ganze hoch oben gekrönt-mit den Bruchtheilen eines Personenwagens. Aus dieser Zerstörung gellte das'herz zerreißende Wehcgeschrei der Berun glückten. Einige Menschen sind dahin gerafft, andere zu Krüppeln verstüm melt. An einem Haken ging ein jun ger Mann aus Goloisth'al, 'Soh.i des dortigen Bürgermeisters Langbein, mit eingedrücktem Br istkasten noch lebend, unsägliche Qualen leidend. Wohl wurde er schnell aus seiner schrecklichen .Lage besreit. noch einige Zuckungen und in d.n Armen der Helfer ver schied der Aermste. Nicht weit von dem Kessel der Maschine ist eine Frau eingeklemmt, die nur mit größter Anstren gung befreit werden konnte. Auf dem Kessel selbst liegt eine Frau lang aus gestreckt, die Frau Härtung aus Alten feld, am ganzen Körper furchtbar verbrannt. Ebenso gräßliche Brand wunden hat ein 17jährigeS Mädchen, Namens Earl aus Alten:eldt. davon getragen. Beide sind noch während deS Nachm'ttagS ihren Leiden erlegen. Dicht bei der grau Härtung sitzt ein vierjähriger Knabe, ganz verbrüht: auch die Mutter deS ttnaben, wohnhaft in Großbreitenbach, die heute zum ersten Male in ihrem Leben auf der Bahn suhr, ist start verbrannt. Von einem Brautpaar aus Neustadt a. R.. das in Kurzem, feine Hochzeit seiern wollte, wurde der Bräutigam an Rückgrat und Beinen derart verletzt, daß man das Schlimmste befürchtet, während das dicht neben ihm stunde Mädchen nicht im Geringsten verwundet war. Eine Mutter hatte vor unmittelbarem Ein tritt der Katastrophe ihr noch in den Windeln liegendes Kind zum Fenster hinausgefch'e'udert; auch dieses kam ohne die geringsten Verletzungen da von. Der Heizer und der Maschinen kührer, die bis zum letzten Augenblicke ihre Pflicht thaten, haben ihr Leben nur dadurch gerettet, daß sie bei dem ungefähr zehn Schritte von der Un zlücksstätte entfernten Maschinenhause ldsprangen. Unbedeutende Hautabfchürfungen abgerechnet, war der erstere vollständig unverletzt, so daß er sofort helfend eingreifen konnte. Dagegen dürfte der Führer, der sich beim Ab jprunge mehrere Male überschlug, daß rechte Bein am Fußgelenk gebrochen haben. Ueber den Zusammen bruch einer angesehenen Banksirma, Hermann Heßlein, wird aus Bamberg . i . " r - m - itineioci: viz oeioen Znyaoer oes vamberger Geschäftshauses, Nathan und ?iakob öeßlein. wurden in den Tagen vor Psingsten plötzlich vermißt. ' Da kam aus Wien die Kund?, daß m .

vor! ommerzienraiy naiyan peem ln einem Hotel einen Selbstmordsver tuz.ütMLgt habz, NMZI ei(cin

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!?ar am 'onnädend vor berii Fest dilS Berlin do t eingetroffen. Da er sict während Des P.'ilistsonntags gar nicht sehen ließ, schöpf e d3 Hotelpersonal Verdacht. Man klopfte wiederholt an Heßlein' Thür, aber es kam keine Erwiderung. Um 7 Uhr Abends öffneie oas Studeumädcheu die Thür und fand den Panagier mit durchschnittenen Pulsadern in seinem Blute liegend. Es wurde rasch ärztliche Hilfe reguirirt. Man legte dem Bewußtlosen Verbände aa und transpcrtirte ihn in das allge meine Krankenhaus. Symptome an dem lebensgefährlich Verletzten ließen erkennen, daß er auch Gift genommen habe.' und in der That fanden sich auch in einem Gefäße auf dem Tische Reste von Opium vor. Um den Hals hatte Heßlein ein sehr eng geknotetes Tuch geschlungen. Man nimmt daher an, daß er a'nch durch Erhängen sich zu töd' ten versuchte. Im Besitze des Kom merzienraths fand man 300 fl., einige Goldstücke, eine Taschenuhr und andere Pretiosen, sowie ein von einem Berli ner Arzte ausgestelltes Recept. Aus einem Briefe, der von einem Wiener Bankhause an ihn nach Bamberg ge? richtet war und in seinem Besitze vor gefunden wurde, ging hervor, daß er in der jüngsten Zeit durch Börsenspe' culationen bedeutende Summen verlo ren hat. Bei der Durchsicht derKassen der Firma fand man kein Geld vor, weshalb der Konkurs beantragt wurde. A'.s die erGichts.'ommission das eiserne Gewölbe des Hegleln tchen Bankqeschär tes öffnete, fand man den andern Theilnehmcr verwundet und ledlos Die Wiederbelebungsversuche wqren anfangs erfolgreich, der Verwundete wurde in's Spital gebracht, ist aber dort seinen Verletzungen erlegen, und auch sein Bruder m Wien aestorben. Die noch nicht abgeschlossene Inventur bei Helzlein macht nn Deficit von ein: gen Millionen wahrscheinlich. Ter usammenbruch erfolgte durch Zurück vjlcl eines großen Depots. Die Heßlein unterstellten Stadtkajjen sind in Ord nung. Ein vertra u en s se li ger Reisender ist auf der Fahrt von Odessa nach Lublin um e.ne große Summe bestohlen worden. Der Reisende, ein Kaufmann Namens Teckens. fuhr erster K.ae und hatte eine lederne Geldtaiche unter seinem Paletot umge schnallt. .Zu ihm gesellte sich bald ein anjtändlg gekleideter Herr und die üb liche Reiseunterhaltung begann. Herr Teckens reiste wegen gronerer Holzein kaufe nach Lublin und derFremde hatte just dasselbe Reiseziel. Nach und nach befreundeten sich die Herren so wert. daß sie alles gemeinsam unternahmen: frühstück, Mlttag und Abendessen. Sle tauschten auch Elaarren und Ei garetten aus. Nicht weit von Lublin. als Herr Teckens eine der angebotenen Elgarren des liebnswurdlgen New geführten halb zu Ende geraucht hatte. war er süß eingeschlummert, und als er erwachte, war feine Geldtasche adge schnitten und der Reisende verschwun den. Die Tasche enthielt 0.000 Gulden, 5000 Mark, einige bedeutende Wechsel und verschiedene für den Be stohlenen wichtige Schriftstücke. Ja, das ist's Neckte ! Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, inenn es etwas ganz seinem Wunsche cnlsprechend sindet. Und dieser Ausdruck laßt sich gerade auf die Wisconsin Eentral Line anwcndeu, die jetzt allgemein als die Noute von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacific-Küste ohne Wagcnwcchsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agcnten. Jas. E. Pond, Gen. Pass. und Ticket-Agent, Chicago, Jll. Geschäfts -Uebernahme. 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