Indiana Tribüne, Volume 16, Number 264, Indianapolis, Marion County, 12 June 1893 — Page 2

Jndiana Tribüne.

" Erscheint ANgllch und S o n n t n g o. Tie tägliche Tribüne- fojui durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagS-.Tribüne' S Cent per Woche. Beide zusammen 15 Sent oder 65 Cent per Monat. Per Post jnzeschickt in Vor auSbezahlung Z' per Iaht. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 12. Juni 1893 (Lvecialbries.) 5lus der WeltausstellungSstadt. Fulaiia" ist jetzt in Chicago das melodische Losungswort, welches die Herzen aller stolzen und freien Amerikaner höhe? schlagen macht. Wenn ich mir die neugierige Verzückung des sou veränen Volkes von Chicago über die Königsprinzeß ansehe, da fallen mir die Bürger der großen Republik Lalen bürg und ihre Bewunderung für den Fürsten von Luchsenstein ledbast ein, wie sie Zschokke, der a auch daS Hohe Glück' halte, einem Freistaat anzuge. hören, in seinem HanS Tampf in allen Casjen" so naturwahr geschildert hat. Sogar der Name kann Einen eim germaßen daran erinnern: denn wenn man den einen Fuß in die griechische Sprache setzt und etwas Uebersetzungs Kühnheit besibt. so könnte man ja den Namen Culalia- mit Leichtigkeit da hin deuten: Willkommen in Lalendurgl" Ten Rest überlasse ich demTelegraphenjungen und wende mich wieder, mit dem aufrichtigsten Wunsch, daß die zarte Princeß wenigstens etwas von der Nervenfestigkeit des amerikanischen Politikers in den Wahlcampagncn besitzen und allen den Aufmerksamkeiten ge wachsen sein möge, ir Wellausstellungsplatze zu. Ter Leser möge diesmal mit rnUTe Gallerte des JndustriepalasteS hinauf steigen, wo sich eine Ausstellung befindet, welche bisher von der großen Masse der Gäste keineswegs nach Gebühr gewürdigr wurde, vermuthlich weil sie nicht ede?i!o sensationell, wie hoch wichtig, ist. Ich meine die große Unter richtZ.Ausstellung. Teutsche Besucher sollten sicherlich die letzten sein, welche eine solche Ausstellung unbeachtet lasten. Zehn auswärtige Nationen, Teutschland und England voran, haben zu dieser Ausstellung Schularbeiten der mannigfachsten Art gesandt, und über 30 Staaten unserer Union sind an der amerikanischen Unterrichts-Ausstellung betheiligt. Alle Unterrichts - Sphären und Altersstufen sind hier vertreten. Ein Halbhundert Hochschulen und viele Spezial-Anstalten stellen in besonderen Buden ihre Glanzleistungen zur Schau. Doch sangen wir ganz unten an, in der Elementar-Abtheilung. Hierherblickt man niedliche, mit feiner Scheere ausgeführte, buntpapierene Schnitze leien, Pferde, Wagen, Blumen, Halsbinden. Nadelkißchen in Regenbogen Farben, u. s. w. Von sechsjährigen Kindern in London stammen die meisten dieser leichten Kunstmerke her. Die Ausstellung beschränkt sich aber keineswegs auf Papierarbeiten. Schmetter linge. Spinnen und andere Figuren, sowie praktische Gedrauchsgegenstände aus geplättetem Stroh, bunten Perlen und anderen Materialien erregen unser Jntereffe noch mehr. Weiterhin finden wir Stöße schriftlicher Schularbeiten, von SchönschreibeProben und Rechenerempeln bis zu den tüfteligsten klassifchen Abhandlungen in den verschiedensten alten und neuen Sprachen, von sauberen geometrischen Figuren bis zu Kunftzeichnungen ersten Ranges. Natürlich stellt dies und alles Andere nur die Arbeiten der besten Schüler und Schülerinnen dar, aber sehr groß ist die Zahl dieser Besten ! Von noch größerem Interesse, als die allgemeine Schul-Ausstellung. sind die ausgestellten Arbeiten von Gewerbeund Industrieschulen und Specialanstalten aller Art. Holzschnitzereien, Kunsttischler . Meisterstückchen, Schuhe. Handtaschen, Pferdegeschirre, allerlei Geräthe und zierliche praktische Handwerkszeuge, und noch' vieles Andere ist hier zu schauen, was sich zum Theil in den Kunstindustrie-Ausstellungen drun ten im Parterre ebenso vortheilhaft sehen lassen könnte! Zu den bemerkens werthesten von allen aber gehören die mannigfachen Arbeiten der Blindenschulen, welche namentlich zeigen, bis zu welch' wundervoller Ausbildung es d.'n Tastsinn des Blinden zu bringen gelungen ist. Ein junger blind'Mann sieht dieser Ausstellung vor.. Von kaum geringerer Bedeutung in ihrer Art sind die Taubstummen-Arbeiten, sowie diejenigen der Schulen für Schmachsinnige. Man könnte über die Vertretung Deutschlands allein auf diesem Gebiete schier unerschöpfliche Berichte schreiben; schon die Ausstellungen -der Berliner BildungZ.Jnftitute der öffentlichen und privaten können reichen Stoss dazu geben. Dieser Gegenstand würde indeß eine Specialskizze lohnen. Ueber die amerikanischen Ausstellungen theo retischer Schularbeiten decke ich am besten den Mantel christlicher Liebe ouZ Sternenbannerstoff: dagegen darf her vorgehoben werden, daß in allen den letzterwähnten Fächern praktischer Nüt). lichleit Amerika sehr gut vertreten ist. Doch es ist Zeit, die .Schule" zn verlassen und draußen im Freien sich an der. jetzt immer bunter, herrlicher und Üppiger erblühenden Flora und den frischen Brisen vom See her zu er quicken. Noch immer ist die Ausstellung;Verwaltung damit beschäftigt, die Be. sörderungSgelegenheiten auf dem AussiellungZplatze selber zu vervollkomm nen. Da gibt eö in der That noch Manches zu vervollkommnen. Denn gar weitlüusig ist diese Wunderstadt, x? WM- Gnnhfln nf rrtmiirnf. UiiU VI. ,-- .: mimBahn, Fahrstühle und anoere MassenbeförderungZmittel bringen uns noch Zangö. nicht überall hin. Wohl dem. der sich auf seine gesunden Pedale vr lassen kann; aber SchusterZ Rappen ist nni nickt UnTmftMt.fl hi Wnffftitfif t L 1" " " - T . -V V.VMtMI

und Sanften sind doch nur für Krause und Schwache ein kläglicher, langweiliger Nothbehelf, und Zeitgewinn ist oft vom größten Werth! Daher gedenkt man jetzt, mehrere Volls'mni' buslinien in verschiedenen Richtungen anzulegen, mit einem Fahrpreis von nicht über ü Cents. Hoffentlich wird man nicht darüber mit den Monopolisten der' -bisherigen Beförderungsmittel in hoffnungslosen Streit gerathen. Da drüben in Midway Plaisance wird es immer lebendiger. Je mehr Attractionen dort eingeweiht werden, einen interessanten Begriff bekommt man davon, was Alles da ist. ?!euerdings haben auch die Perser ihr dortigcs Gebäude eröffnet, das in der Bauart eine Nachbildung deS Palastes des Schah in Jsphafan ist. Das Innere ist nach persischer Manier märchenhaft geschmückt, und in ' einem persischen Thee'Cafe können wir uns das braune Getränk, mit Citrone und Würfelzucker daneben, von einem .feschen- syrischen Mädchen kredenzen lassen. Auch eine gewöhnliche Restauration befindet sich unpassenderweise in dem Gebäude. Mehrere einheimische persische Industrien. El'enbein- und Messingarbeiten, sowie Zeugwirkereien, sind in dem Gebäude vertreten, und ein Siegel-Gravirer, ein Zugdrucker und andere persische Gewerbsleute auch der Zuckerwertsmann fehlt nicht sind beständig thätig. Man kann da viel Geld im Kleinen los werden, wenn man nämlich ein Narr ist und alles Pulver an Einen' Orte verschießt. r. k.

Frankreich in Chicago. ES ist nicht mehr als billig, daß die deutsche Presse auch der französischen Vertretung aus der Chicagoer Welt ausstellungdiegebührendeAnerkennung widerfahren läßt. Sie kann sich dos um so mehr leisten, als, wie schon hervorgehoben, die Franzofen keineswegs den Teutschen (den Reichsdeutschen sowobl, wie den Oesterreichern) den Rang abgelaufen haben. Der Hauptschauplatz des Wettkampfes war das große Jndustriegebäude. Obwohl Frankreich auch an mehreren anderen Stellen ziemlich vortheilhaft vertreten ist, auch ein geschmackvolles Repräsentationshaus besitzt, hat es sein bestes Können doch in ersterem Gebäude drangesetzt, wie auch seine Mitbewerder. Der feine französische Geschmack zeigt sich hier auf das Glänzendste, nicht blos in den eigentlichen Ausstellungsgegenständen und ihrer höchst gefälligen, das Auge lockenden Gruppirung, fondern auch im Gewände der Ausstellung. Fast jeoe Decoration, jeder Behälter, jedcr Schaukasten ist schon an sich eine bemerkenswerthe Ausstellung. Ten Franzosen wurden 100.000 Quadratfuß Raum im Jndustriepalast zugewiesen, und über 1000 Aussteller sind hier vertreten. Erst neuerdings wurde der reizende Pavillon gerade gegenüber dem großen Uhrenthurm vollendet, und seitdem findet die fronzösische Abtheilung einen Zudrang. auf den blos Oesterreich und Deutschland nicht neidisch zu sein brauchen. Wenn Amerikaner rühmen, daß absolut nichts Gewöhnliches, absolut kein Alltagsschund, in der französischen Ausstellung zu sinden sei, so ist dies, so Vieles auch die Amerikaner in dieser Hinsicht von den Franzos? noch lernen könnten, im Urtheil Anderer ein ganz selbstverständlicheS Erforderniß, und Frankreich felber wird dieses amerikanische Compliment sicherlich nicht sehr geschmackvoll sinden. Man darf aber noch mehr sagen : man darf rühmen, daß aus dem Besten wiederum das Allerbeste ausgelesen worden ist, und Mannig' faltigkeit mit Harmonie und einheit licher Uebersichtlichkeit wirklich ganz meisterhaft vereinigt ist. Ter Werth der Seidenausstellung aus Lyon (auf der Gallerie, neben den Radclarbeiten, Parfümerien u. s. w.) wird allein auf 2 Millionen Franken geschätzt. In Spitzen und StickereiWaaren ist Frankreich heutzutage ein würdiger Mitbewerber von Venedig: namentlich bewundernswerth ist unter diesen Sachen hier ein Doppelyard Spitzengardinen für ein Erkerfenster; 2000 Frauen und Mädchen in Paris haben daran ein halbes Jahr emsig gearbeitet, drei großen, und hohen Salons gleicher Erde sind wundervolle Vasen aus SevreS ausgestellt darunter eine von ungewöhnlicher Größe und blendend weiß viele sonstige Meisterwerke der Töpferei, darunter manche der besten Nachbildungen von klassischen Artikeln, ferner Kunftmödel und überhaupt Alles. waS zu einer hocheleganten Zimmerausstattung gehört, Tapisserien. Gewänder. Juwelen und Nippsachen aller Art. Ter größte Raum ist aber der Bronze und Eil' berwaaren'AuSstellung gewidmet, welche manche Besucher allein' viele Stunden lang fesselt. Allenthalben sind die Wände mit Gemälden französischer Mei' per geschmückt. Politisöie Geographie. Man schreibt der Köln. Ztg.- un. term 23 Mai: .Bei einer Musterung der Abstimmung über die Militärvor, läge nach dem geographischen Gesichts punkte zeigt sich eine merkwürdige Er scheinung. Eine von Ostholstein, Kiel. in südöstlicher Richtung nach Planen in Sachsen gezogenen Linie schneidet das Neich in zmci Hälften, deren östliche fast geschlossen für, deren westliche fast ebenso geschlossen gegen die Vorlage gestimmt hat. Eingesprengt befinden sich größere Gebiete mit abweichender (gegen die Vorlage stimmender) Abstimmung in der Ofthälste in Schlesien (Ultramontane), Sachsen (Sozialdemskroten) größere geschl,sene Gebiet der Zusti' mung zur Vorlage sich m der Pfalz (Nationalliberale) befindet. Man hätte im Gegentheil erwarten sollen, daß unsere doch jedenfalls am meisten bedrohten westlichen Reichstheile sich noch mehr für die Sicherung des vaterländifchen Bodens ereifern würden, als die östlichen. Die Erscheinung erklärt sich eben darauS' daß im Weste und Süden der militärfeindliche Klericalismus sowie auch der Freisinn und die Socialdemokrgtie dierste Stelle in der. Varianten-

.önicyen Vertretung einnehmen, w.h,end ,m Osten die konservativen Vertreter. die militärsreundlichen Klericalen und die Polen überwiegen. Wenn man aber die geographische Darstellung mustert, sollte man meinen, die östlichen Landschaften seien aanz besondes bedroht, während der Westen hintcrdiesem Bolln-erk verhältnißmäßig sicher geborgen sei. Im Falle e.nes unglücklichen Krieges würde es sich allerdings anders annehmen. - Man kann aber auch den Mangel an patriotischer Gesinnung-, d. h. die Unlust. die militärischen Lasten Deutschlands in's Ungeheuerliche zu steigern, dadurch erklären, daß die Wir bei der Caprivischen LärmtroMiNel im Westcn und Süden des Reiches an dem Unglauben der Wähler wirkungslos abprallen.

forn Anlande. Irrlichter entstehen au : Fäulniß von Pflanzenstoffen. Die niedrigste 'S ter berate, : wenigsten Verbrechen und die mei ;.i Hausbesitzer im Verhältniß zur ..izahl der Einwohner weist unter den .ladken der Union Milwaukee auf. Nur 800Briefe erhält unser neue? Bunbesoberhaupt im Tage. Mit dem Ordnen und Vertheilen derselben sind außer dem Se.rctär des Präsiden len noch fünf Schreiber den ganzen Tag dolluui beschäftigt. Der Nat ur gas Boom, unter welchem das Städtchen Findlay in Ohio in wenigen Jahren so mächtig erblühte. f ist verkracht. Die dort entstandenen Glasfabriken verlanen die Stadt und mit ihnen gehen ihre Arbeiter, so daß Findlay viertausend von seinen Bewoh nern verliert. Man hat auch dort. ' wie an anderen Plätzen, mit dem Na 'turgaZ unverantwortlich gewirthschaf tet. was man jetzt wahrscheinlich bitter j bereut, denn bei vernünstiger und spar jsckmer Ausnutzung der Gasquellen. würde der Boom wohl noch einige Jahre angehalten haben. I In Milwaukee betrauern eine Wittwe und fünf Kinder den Tod von Hermann- Plaumann. Er traf mit einigen Freunden in einer Wirth fchaft zusammen und wettete um einen Dollar, daß er innerhalb fünfzehn Mi nuten fünfzehn große Gläser Bier werde austrinken können. ES wurde eingeschenkt und in neun Minuten trank Plaumann Zehn Glas Bier aus, worauf er zur Abwechslung zwei Schnäpse zu sich nahm. Beim zehnten Glas wurde der starke Mann von Uebelkeit befallen, er gab die Wette auf und trat in den Hofraum hinaus, um frische Luft zu schöpfen. Wenige Mi nuten später wurde er von seinen Freunden als Leiche aufgefunden. Nach Jnhalt eineS amtlichen Ausweises des Comptroller of the Currencr," belauft sich die Zahl der Nationalbanken, welche vom ersten Januar d. I. bis zum ersten Juni ihre Zahlungen eingestellt haben, auf einundzwanzig mit einem Gesammtbetriebskapitai von S6. 150,000. Da von entfallen auf Arkan'aS, Alabama und Iowa je eine, auf Tennessee, Georgia und North Dakota je zwei; Illinois hat drei Bantbrüche (zwei in Chicago und einen in Evanston). New Z)ork und Nebraska je zwei zu verzeichnen gehabt. Die übrigen Bantbrüche betrafen Jndiana, Florida. Washington. In den Neu-England-Staaten kam kein Bruch von Natioclbanken vor. Wir können es nich: thun sagt der Arizona Kicke?-. Vor drei Wochen strich unser geschätzter Mitbürger Oberst White die Front seines SaloonS an MoquiS Avenue frisch an. Vor zwei Tagen nun ließ er sein Abonnement aus den Kicke?" auskaufen, ohne es zu erneuern, weil wir von seiner Verbesserung in der Tageschronik keine Notiz genommen hatten. Wie wir hören, ist auch Er-Richter Williams schlecht auf uns zu sprechen, weil wir die Thatsache nicht erwähnten, daß er vor seinem Anwesen 30 Fuß Holztrot toir legen ließ. AlS wir vor einem halben Jahr unser Lokalblatt in ein Weltb!att umwandelten, machten wir auf die Veränderung unserer Taktik nach dieser Richtung hin aufmerksam. In Befolgung derselben müssen wir aber solche Lokalnachrichten, wie daß unsere Waschfrau ihren linken Daumen verbrüht, oder Major Green einen neuen Halfterpfosten aufgestellt hat, oder daß Oberst Clark an seinem Haus eine Küche anbaut, .oder Seine Ehren Joseph Aurns hinter seinem Realestate Bureau ein neues Hosthor andringt, vermeiden. Der Kampf der deutschen Pythias-Ritter um die Erhaltung der deutschen Sprache im Orden beginnt Früchte zu tragen. In der kürzlich abgehaltenen Sijung der Großloge der Pythias-Ritter d.'S StaateS Ohio wurde der von der Humboldt'Loge No. 58 in Tayton verfaßte und von sämmtlichen deutschen Logen von Ohio unterzeich nete Protest gegen die Abschaffung des deutschen Rituals seitens der SupremeLoge eingereicht. Darauf wurden auf einen dahin zielendenBeschluß hin die Repräsentaalfn der upreme-Loge in srnwi,j her nächsten Sitzung der VUpremeVoe ihr Möglichstes zu thun. um die Uebersel;ung des Rituals iu dje deutsche Sprache und die Erlaubniß zur Beniltzung deutscher Rituale seitens der deutschen Loaen zu erwirken. In An betracht dec Thatsache, daß Ohio unter allen in der Supreme-Loge vertretenen Staaten die größte Mitgliedexzahl und in Folge dessen, sehr bedeutenden Ein sluß besitzt, tann nunm.'hr kaum ein Zmeise! darüber herrschen, daß der ersehnte Zweck erreicht und den deutschen Logen der Gebrauch von deutschen Ritualen gestattet werden wird. Es ist dies eiu nicht zu unterschätzender Tri umph für Pas deutsche Element im Orden. : Untex den, seit der T u ssio ßung des N. V- Farnham Po!tS?'aui ver löZrand Army-, vielen reugew'on. aenen Mitgliedern des unabhängigen VeteraneN'Verdandes besiydet sich' auch Major Frank I. JoneS vom Odell Post- in New York und dieser, der eine ! 'gute Portion Humor besitzt, macht den Vorschlag, man - See der so

menoen Nationalversammlung ber Grand Arrmz" eine Reihe von Beschlüs sen zur Annahme unterbreiten, etwa wie folgt: Sintemalen die Verfassung der Ver. Staaten den Bürgern gewährleitet, daß d3 Verfammlungs- und Petitions - Recht nicht verkürzt wer den soll, außer durch Gesetz oder rich terliche Entscheidung-, und .daher mit einem Ge ctze der G. A. R. im Wiversprach steht, so sei es beschlossen, daß das um so schlimmer für die Verfassung ist. weil d Js Gesetz der G. A. R. ein höheres Gesetz- ist. Beschlossen, daß alle aus Pensionen bezüglichen Gesuche und Beschlüsse an5 National-Haupt-quartier gesandt und denHerrenTanner, Lemon & Co zur Revision unterbreitet werden sollen. Beschlossen, daß wir Green B. Raum lieben um der Feinde willen, die er. sich gemachthat, und weg n seiner erfolgreichen Entleerung des Bundes'chatzeö und daß wir es tadelswerth sindln von Seiten der letzten Administrution. daß ihm nicht die nöthigen Transport'Mö.lichkciten bewilligt wurden, um ihn in den Stand zu se'tzen. auch die Schatzamts-Gewölbe zu entfernen- etc. etc. Dieser Spaßma eher, Major Jones. ist aber, wie der N. "). Herald" sagt, auch einer der Rührigst. n von denen, welche die vom Farnham Post begonnene Opposition gegen die Pensionsmißbräuche zu einer nationalen Bewegung machen wollen. Er hat es namentlich' auf Einsetzung eines Nationalausschusses abgesehen, welcher alle ehrlichen Veteranen dafür in'e.ejsiren soll, an der Reinigung der Vensionsliiten eifrig mitzuwirken.' Es un erllegt wohl keinem Zweifel, daß o ee nrige die Grand Arm," auf ih,e n dmnächstigen nationalen En am?m,nt" ernstlich beschäftigen wird. Die E r dd e e r s e l d er yaoen in Louisiana eine derartige Ausdehnung angenommen, daß sie in diesem Jahre doppelt so viel Areal bedecken, als im Vorjahre. Präsident Waterbury von dem verkrachten Bindfaden-Trust frühstück ? noch kürzlich am Morgen als ein dreilcher Millionär. Am Abend wa ren eine Millionen verschwunden. Schwerlich ist ein so plötzliche Verlust eines derartigen Vermögens vorher in diesem Lande voraekomnien. Vom NuSlande. Bei einem in Metz am 13. Mai 2 Uhr früh ausgebrochencn Brande sind vier Menschen umgekommen. Der Straßb. Post- wiro darüber Folgendes geschrieben : Der Brand brach im zweiten Stocke des HauseS No. 23 in' der Paradiesstraße auS, dessen Rück leite auf die obere Saalstraße geht. Der Hochmächter nahm das Feuer sehr spät wahr; als er stürmte, stand bereits das ganze Haus in Flammen. Bei der Enge der hochgelegenen Straße halte die Feuerwehr einen ungemein harten Stand und mußte mit Aufbietung aller Kräfte arbeiten, um wenigstens das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Die Gefahr war für die Inwohner furchtbar, denn die Flammen hatten bald die Treppen ergriffen und wehrten die Flucht. Eine 34jährige Frau warf in ihrer Verzweiflung ihr Kind zum Fenster herab; es wurde glücklich auf gefangen; als die Mutter sich' wenige Sekunden später aus dem Fenster stürzte fürchteten die unten stehenden Leute die Wucht des Falles ; sie wichen zurück und die arme Frau zerschmetterte sich den Schädel auf dem Psloster. Das Kind hatte sich ebenfalls bedeu tende Verletzungen zugezogen und mußte in das Krankenhaus gebracht werden. Weitere orei Personen sind erstickt und verkohlt. Die Metz. Ztg.- schreibt über da? Vrandunglück noch da; Folgende: Als die Frau und das Kind sich herabgestürzt hatten, hieß es. daß noch mehrere Personen aus den oberen Stockmerken fehlten. Po lizeicommissär v. Ekensteen versuchte im Verein mit dem zweiten Feuerwehr Kommandanten Lag unter LedenSgefahr in das Innere des HaufeS einzudringen, doch mußten sie in Folge des furchtbaren erstickenden Rauches davon abstehen. Gegen 4 Uhr war daS Feuer gelöscht und eine Abtheilung Feuerwehr erhielt den Befehl, die in dem Hause besindlichen Leichen aufzu suchen. Unter Führung des Commiffürs entdeckten sie im obersten . Stockwerk drei ganz verkohlte Leichen. ES waren dies die Wittwe Helene Lang, ein Korbmacher Namens Moritz Adam, der erst, am Abend angekommen war. und um Ausnahme bei der Lang nach gesucht hatte,- sowie die zweite Tochter der Frau Schatz, welche sich auZ dem Fenster gestürzth atte. Aus demEmpfangSqbend des Prinzen von Wases im Jniperial Institute ist es infolge dex Anwesenheit Gladstones zu geradezu scandalösen Scenen gekommen. EZ ist kein Wunder, dak bei der Anwesenheit von ema 20,000 Gästen ae Räumlichkeittl, ge. drlia't voll waren. EZ 'ttar woyl fcir

grdkre Empfangs der t stattgehabt.Trotzdem verlief er im Allgemeinen s,i....x cr:. m.z, .. V.- ric luiUHiu. juis. unp V(l v1! die erlauchten Gäste aus den Colonjey. die hohen Beamten, das diplomatische Corps, die bedeutendsten Künstler und Gelehrten, die hohen Militärs u. f. w. boten mit der Farbenpracht der Uniformen und dem Sternenglanz der Orden ein büntbewegles. anziehendes Bild ar. Leider aber brachte die Ankunft pei Premierministers von England Zwietracht in die Hesellschast. ES ist heklagensmerth.? schreib dij Times:', .aber nichtsdestoweniger wahr, dex Premier mit einem Getöse von Pfeifen und . Zischen überall da empfangen wurde, wo man ihn erkannte. Doch war die Demonstration in dem öffent lichen Corridor des Gebäudes, wo Gladstone ankam, am quffälligsten; sie fand überall statt und zwar zeitweilig .überwältigend". Die. Thatsache ist um so bedauerlicher, als der Premier ja doch der Gast des Prinzen von Wales war und sein Alt.'r ihn selbst an diesem Orte, der der Pflege einer reichstreuenGesinnung gilt, vor solchen' Unannehmlich sien tte schätzen sollend ' Eine Ähnlich e Bewe. gung. wie sie in Deutschland gegen die hohen Einnahmen der Prosessoren namentllch der Rechtswissenschaft und Me. dizin, die diese auS ihren Kollegiengel-Z dem beziehen, vor ejniaer Zeit in qe-

wien politischen Kreisen sich geltend machte, ist in ernsterer Focm jetzt in England, insbesondere in Schottland im-'Lange. Die Wissenschaft wird ja materiell in England mehr als anderswo aeehrt. So beziehen an der Uni

'versitüt Edinbura der Professor der Chemie (in runoen Summen) 60.000 M., der Professor der Anatomie 50, 000 Mark, der für Medizin über 40.000 Mark, die Professoren für Naturwissenschaften und Pathologie nicht viel weniger, jener für Botanik ;tr,000 Mark jährliche Gehälter. Eine ähnliche Höhe haben die Jahresge hälter in Glasgo.o. An den rem englischen Universitäten liegen die Geha'ltsverh'.ltnifse nicht ganz so günstig. In Oxford z. B. beziehen die 424 Univerfitätsprofessoren an Gehalt zusammen etwa 3z Millionen Mark, wobei also durchschnittlich 8000 M. auf den Professor toinmcn. Annähernd die gleiche Summe zahlt die Universität Cambridge ihren 483 Professoren; das Trinit -College zu Dublin honorirt seine -r prosessoren mit etwa 6."0.000 M. jährlich. An den schottischen Hochschulen Edinburg, Glasgow und Aber deen will man nun neuerdings diese etwas übermäßigen Gehälter stark be schneiden. Als Normalgehalt sollen künftig Ü00 600 Pfund gelten, daneden aber für die Mediciner Privatpraris erlaubt sein 10.00012.000 Mark würden für deutsche Professoren ansehnliche Gehälter sein, für englische Verhältnisse findet man diese Summe indeß etwas winztg, und der Unwille, der namentlich von den Medizinern ge gen diesen Plan laut wird, scheint nicht so unberechtigt, da in der That Einkommen von 3 4000 Pfund unter geliebten praktischen Aerzten nichts el tenes sind, hinter denen also die ersten Vertreter dieser Wissenschast unter der neuen Ordnung der Dmge weit zurück stehen würden. Wie der Levan t Hera ldmeldet, haben die Ausgrabungen in Troja am 2. Mal wteder besonnen. nachdem Frau Schliemann in Athen zehntausend Francs für dielen Zweck gespendet hatte. Die Ausgrabungen werden von Dr. Doerpfeld. Director des deutsch-archäologischen Instituts in Athen, geleitet, dem dabei der Archäolog Dr. Alfred Broolner aus Berlin, der Geschichtsforscher Dr. Weigel und der Architekt Wtlberg asststlren. Die Aus arabunaen werden bis Enoe Juli fort aesekt werden. Die türkischen Behörden wurden bereits angewiesen, Dr. Doerpseid jede erforderliche Unterstützung zu aemäbren. Seit Naqnet die Ehe. Icheidunq einführte, hat noch kein Paar so über Nacht die Ansicht gewechselt. wie Herr und Madame Jules Grenier 'in Paris, die jetzt in Liebe und Eintracht wieder zusammenleben werden. obwohl vorher ganz schreckliche Dinge vorgingen. Dieser Fall ist chon des halb eine seltene Ausnahme, weil das Ehepaar Grenier Nicht zur sogenannten zuten Gesellschaft gehört und auch lein Liebhaber im Spiele war. Juleö Vrenier ist einfacher Contremaitre bei :inem Weibgerber, und feine Frau eine iuverst sittiame Perion: aber der Mann verdient mit seiner HandwerkSarbeit 500 Francs monatlich und die Frau hatte ein kleines Landgut ge rbt,' folg lich fanden die Beiden Motive und Gelegenheit zu Streit und Unfrieden. Die Hauptursache des Zer wulfnlsses war das ermähnte kleine Gut. welches der ' Mann r kaufen wollte, die Frau aber, nicht. Die Sache gedieh so weit, daß der Mann die Frau prügelte, und darauf kam das vor 17 Jahren getraute, mlt drei Kln ocrn gesegnete Eh.'paar überein, sich scheiden zu lassen. Wie es sich gebührt. unterfertigten Mann und Frau vor Zeugen eine Schrist,' in welcher sie erklarten, dag t nch am folgenden Tage gegenseitig die Freiheit schenken werden; Die Nacht aber wollten c noch in ehelicher Gemeinschaft verbringen. In dieser Nacht ereignete sich aber etwa? Unerwartetes. Herr Grenier erwürgte seine Frau, oder glauble wenigstens, )icS gethan zu haden, denn er ließ sie für todt im Bette liefen und erzriff die Flucht. Das - vermaledeite kleine Landgut war in ihre feierlichen Abschiedsreden bineingerathen, der Vexber war vom Zorne übermannt worden und schrzürte der mit Vorwürsen nicht sparlamen Frau dje Kehle zu. bis sie nicht mehr athmete. Dann floh er. wie ermähnt, aus dem Hause und irrte wie ein Wahnsinniger in Stadt und .Umgebung umher, bis er die schrecklichen Gewissensbisse, nicht mehr aushalten konnte.- Am nächsten Abend stellte .er sich der Psljzej ols.cikz Gattenmörder. Wer beschreibt aber sejne Freude,' als er erfuhr, daß Ma dgme Grenier wieder zu sich gekommen und nicht cjumal ernstlich verletzt wart Die ffraii wurde geholt und has.Wie dexsehen 'wax ein fthr ergreifendes.. Das Ehepaar lag sich in den Armen iin schwor vor dem Commissär, nie lind Nlmmer mehr an erne Scheidung zu denken und sich fortan gegensciticz alle Wünsche an den Augen abzusehen. Die kriminelle Seite des Falles wurde heute vor der 9. Kammer des Zucht? Polizeigerichte; in der denkbar mildeste,, Form erledigt. . JnleS Grenier, ein 47jähriger Mann, wurde zu einem Manat Gefängniß verurtheilt, jedoch aus Grund der loi Berenger, da der Würger bisher gerichtlich unbescholten wär,' sogleich wieder in Freiheit gesetzt. Man denke aber, wenn der Mann nur ein Aschen starker gewürgt und seine Frail getöFtet' liZtte, daytt njZre er ja vom.Schmurgerlcht;hofe 'tzahtfchcjnlict ebenfalls freigesprochen worlzen. . . . suS Mailand schreib man. unter dem 18. Maj: Auf dem Schlqchtfele von Paleströ bei Hovarq wird ain 26. Z)aj haZ Ossariinx ejngef rpeiht, in welchem die Gebeine der hier pgr 8 Jahren Gefallenen ruhen wer? den. Im Jeldzuge von 139 bezeichnet Paleströ den ersten Sieg sardmjscher Truppen, die nur durch wenige frgq. zösische Zuaven schwach unterstützt wa ren, über die Oesterreicher. Die Folgi dieses Sieges war die Zurückweisung der Letzteren über den Tessin ünd ihr'k m4 . rrn . . USnceylyrung per 'cagema, wo daii daraus die Entscheidungsschlacht folge louic. Aier nocy uoenve Vetter, iHKumHyMmra Xx

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Uiiu, ifitufii vii ymvtiv wwv taillon der Bersaglieri mit Auszeich nung kvmmandirte. wird bei der Feierlichkeit zugegen sein. Die Einweisung, der König Humbert beiwodnen wird. erhält noch ein besonderes Gepräge durch die Anwesenheit österreichischer wwl französischer Officiere. Das Osfarium, in welchem nun friedlich nebeneinander die (ieocine von Franzosen, Oesterrei chern und Italienern ruhen, ist nach der Zeichnung des Mailänder Architekten Sommaruga in der Form eines ernsten, edlen Kuppelbaus mit daraus ruhenden Obelisken erstellt worden. Die Mittel hat ein Comite durch Sammlungen aufgebracht. Eine vlötzliche Verha f. tung erregt in der ch.veiz großes Aufsehen. Es handelt sich um den Natio nalrath Robert Weissenbach in Bremgarten. Bis zu seiner Verhaftung war er Mitglied des Aarg. Großen Rathes, Gerichts'Msident,Präsident der römischtatho.i chen Synode und Nationalrath und galt innerhalb der ultramontaneu Partei als ein einflußreiches Mitglied und nach außen als deren Führer. El ist im Jahre 1350 geboren, wurde im Jahre 1876 als Fürsprecher patentirt und bekleidete seither ununterbrochen kantonale und eidg. Ehrenstellen. Ei spielte leidenschaftlich an der Börse, wa, aber nie vom Glück begünstigt. Schon vor mehreren Jahren verlor er sem ge sammtes Vermögen und stand vor dem ConcurZ, da sprangen ihm Verwandt bei und retteten ihn'. Durch eine zweiti Heirath in den Besitz neuer Geldmitte! gesetzt, begann das Spiel 5on Neuem und damit erneute Verluste. Dann griff er die ihm als Gerichtspräsident anvertrauten Depositen an. Im Jährt 1L89 wurden aus einer Erbschaft bei ihm 18,000 gr.s. deponirt, welche er weder in temer Controle eingetragen noch bei der Aarq. Bank deponirt hat er verwendete das Geld für feine Zwecke Schon vor zwei Monaten hatte Werj scnbach ein Manko von 3000. Frcs. zu bedien, die er aus der Depositenkasse widerrechtlich nch aneignete, aber da mals konnte er mit einer Buße von 100 Frcs. durchschlüpfen. Auch ietz wurde ihm wieder Gelegenheit gegeben das Manko zu decken, und es wurde Alles daran gesetzt, die Anklage des Staatsanwalts rückgängig zu machen aber die Bemühungen blieben erfolglos Weissenbach ist von allen Aemtern zu rückgetreten und die katholische Fraktion des Großen Raths hat ihn als Mitglied ausgefchlojien. Einen Mädchenhändler Namens Frick hat die Züricher Polizei hinter Schloß und Riegel gebracht und faandet jetzt nach seinen Comvlicen. .Agent- Frick ' unterhielt ausgedehnte Verbindungen nach Rumänien, den verichieoenen Ländern der österreichi schen Krone und nach Italien, von wo aus er die frische Waare-., zu bez ehen pslegle, um )it nacy Frankreich, Belgien und den Niederlanden zu verschachern. Auch die Schweizerinnen waren vor seinen und seiner Mitschuldigen Ver lockungen nicht sicher. Die Polizei hatte schon langst Verdacht gegen den Burschen geschöpft, konnte ihm aber lange nichts anhaben; endlich wurde sie desselben gerade in dem Augenblick yavya.t, als er zwei eben als Elevin nen aus einer Zklosterschule entlassene Madchen aus guter Familie, mit denen er sich schon vorher in Verbindung ae setzt hatte, abfangen wollte, um sie an einen VrUlleler Venustempel zu ver schachern. Ja, daö ist'S Rechte ! Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, mcnn es etwas ganz seinem Wunsche entsprcchend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Central Line anwende, die jeht. allgemein als i ? . st i ' ffr.! L o , cic jüuu von yicago nacy I. Pavi, Minneapolis, 'Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. 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