Indiana Tribüne, Volume 16, Number 264, Indianapolis, Marion County, 12 June 1893 — Page 1

$ v? VS xN. AN. viN AO l A 4V i i 1 1 i m , i x r vv o w V W v y w v Jahrgang IC. Offlee : No. 1 8 Sud Alabama Straße. No. 2! Indianapolis, Zndiana Alöntag, öen 2. Juni 1893

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Editorielles. Der Einfluß dcS Telegraph" zeigt sich nach der negativen Seite hin erstaunlich groß.

Wir gratuliren dem Telegraph". Er ist nun der großen Betrübniß, welche er im Falle einer Niederlage des iM,rrn xsslnnraut emosunoen oalle. rni hon. Das Austreten der A. P. A. bei der Schulrathswahl müssen, wir als im höchsten Grade verwerflich bezeich. nen. Kein vernünftiger Mensch in diesem Lande wünscht das Hereinzerren von Glaubenssachen in die Wahlen, weder in die für den Schulrath, noch in die für eine andere Körperfchaft. ,,, Für das uns implicite gemachte Kompliment, daß die Tri büne" die Erwählung des Herrn Von negut bewirkt habe, sagen wlr dem Herrn College besten Dank. Wir sind freilich nicht in der Lage, daS Kompli ment erwidern zu können. Wlr sind im Gegentheil der Ansicht, für die Zukunft allen Kandidaten zu empfehlen, sich die Opposition deS Telegraph" zu verschaffen, einerlei, was dieselbe ko sten würde. , ,' Der Vorwurf des Herrn (Solle gen vom Telegraph" bezüglich unfe rer auf unrechte Kosten" hergestellten Spezialauflage siht nicht. So waö kommt bei uns nicht vor. Auch macht die Tribüne" keine Purzelbäume. Sie hat daS nicht nöthig. Unser Ar tikel vom Freitag enthielt nicht mehr, gsz was wir schon am Mittwoch vorher geschrieben hatten. Am Freitag brach ten uns Freunde des Herrn Vonnegut die Einsendung des Herrn Krull und bestellten, um dieser Einsendung die größtmögliche Verbreitung zu geben, 1000 Eztra Exemplare der Zeitung, wofür der PreiS von Z14 vereinbart würde. - Dabei wurde von editorieller Unterstützung kein Wort gesagt und dieselbe, wurde weder verlangt noch versprochen. Mit der Verkeilung der Blätter hatten wir gar nichts zu thun, und die Beilage ist unS bis heute noch nicht zu Gesicht gekommen. Wir erfahren that fächlich durch den Telegraph" zum er sten Mal, daß auch eine Beilage ver theilt wurde. So, das sind die unrechten Kosten". In dieser Angelegenheit von einem Purzelbaum unserseits zu reden, ist nicht minder dumm, als die ganze Schreiberei des verehrten Herrn Colle gen Geradezu humoristisch aber wirkt ein solcher Vorwurf von Seiten eines ?iMt altKfJmK fen unentgeltlich vertheilt wird, und dabei nicht nur Zahlung für die Kosten der Herstellung der Auflage, sondern für die darin ausgesprochene Gesinnung bekommt. .,. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : Wärmeres schönes Wetter, Regen und Gewitter Dienstag Nachmittag oder Abend. MM Schändlich. L a m o n t, 3ll., 11. Juni. Die Arbeiterunruhen, wegen deren Miliz hierhergeschickt wurde, reduziren sich aus einen feigen Angriff mörderischer Kesellen auf sonst Karmlose Streiker. ' ' ' 7 ' Gouverneur Altgeld, der sich selbst an Ort und Stelle begeben hat, sagt dar uber m m . i s Aus den jo von mir gemachten rHebungen gehl hervor, daß biS gestern n. or..c t v. o..t.?iltlN NN ler U ruyr vver UXÜQi UOIUNfl i - , . , m . .:,:. l. tvtiyti4 uuv vup vtt vitijiyv y k all, welqe gesiern angewenoer wuroe, i . , .a . c.i. I einer Anzahl Leute ausgegangen ist, die, Weiße und Farbige von einem der Kontraktoren aus dem Suden hierher gebracht und Mit Büchsen bewaffnet worden ist. Diese Leute eröffneten, wie eS beiöt. Zeuer auf einiae Streik fluf Um stUn CanalS gingen und die Ruhe nicht störten. Sie gingen nicht nach der Richtung zu, wo gearbeitet wurde. Sie flohen sofort, als daS Schießen begann und wurden ungefähr eine Meile weit von den mit Gewehren bewaffneten Dramage-Arbeitern verfolgt."

(Das ist die Klasse auö der sich Streikbrecher rekrutiren. Die Eon traktoren aber, welche diese Leute, dieseö zusammengelaufene Gesinde! mit Waffen versahen, sind um kein Haar

besser. Welche Zustände aber sind es, die es möglich machen, daß man Leute dazu gebrauchen kann ? D. R.) Die Weltausstellung. E b i c a a o. 3ll.. 11. Juni. Trotzdem daS Wetter während deS Vormittags nichts weniger als einladend war und außerdem viele Leute gar nicht wußten, daß die Ausstellung heute offen fein würde, so war der Besuch heute dennoch ein sehr besriedigender. Nicht weniger alS 75,000 bis 80,000 Personen fanden sich ein und die Straßenbahnen und Eisenbahnen hatten alle Hände voll zu thun. Unter den Besuchern befanden sich Taufende von Touristen und Bergnugenösuchern. DaS Aufsteigen deS Ballons Eaptif bildete die Hauptattraktion deS Tages. Prinzessin Eulalia und deren Gcfolge speisten heute Abend im Washington Park Klub mit dem spanischen Konsul H. E. Ehatfield-Taylor. Das KlubhauS war prächtig dekorirt. ... Verschwundene Spitzen. Chicago, 3ll., 11. 3uni. Gestern Abend, als die. unschätzbaren Spitzen, welche Königin Margaretha von Italien zur Ausstellung geschickt hatte, auf dem Auöstellungsplatze auS ihren Hüllen genommen wurden, um in den für sie bestimmten Glaskästen ausgelegt zu werden, machte man die überraschende Entdeckung, daß dreißig Stücke fehlten. ES wurden sofort Kabeldepefchcn an die Königin abgeschickt, um sie von dem schweren Verluste in Kenntniß zu fetzen. Da die Stücke auf dem Transport und nicht auf dem Auöstellungsplatze verloren gingen, so ist die AuöstellungSgesellschast für den Verlust nicht haftbar. Gräsin De Brazza, welche von. der Königin mit der Beaufsichtigung der kostbaren Spitzen betraut worden war, befindet sich in unbeschreiblicher Aufregung und die Poli zei weiß nicht, waö sie von der Sache denken soll. m m NuSland. VorderWahl. Berlin, 11. Juni. Bei den am kommenden Donnerstag stattfindenden Generalwahlen und den sicherlich erforderlichen Nach- und Stichwahlen werden 397 Mitglieder des Reichsta ges erwählt werden müssen. Diese Woche schließt mit 1550 Kandidaten im Felde. Nicht allein tauchen täglich neue Aspiranten für die verschiedenen Sitze auf, sondern eS machen auch fortwährend neue politische Fraktionen ihr Erscheinen und je näher der Tag der Wahl heranrückt, desto größer wird die Confusion. 2n den wenigen noch vor der Abstimmung verbleibenden Tagen kann nicht viel mehr geschehen, um daS verwickelte Netzwerk, daS von den vielen Fraktionen gewoben worden ist, zu entwirren. Anstatt daß die bei dem letzten Reichstag anerkannt gewesenen acht Parteien daS Elektoralfeld beherrschen, kämpfen nicht weniger wie 20 verschiedene Theile für ihr eigenes Programm. Diese Programme sind hie' und Ka einig in einem gewissen Punkt, aber in anderer Beziehung herrscht eine solche Verwir rung und sie stellen solch widerstrei tende Forderungen, daß eS schwer, wenn nicht gar unmöglich ist, anzuge ben, waS irgend eine einzelnstehende Fraktion eigentlich will. ES scheint jetzt unmöglich, daß daS Resultat der Wahl am nächsten Donnerstag entscheidet, wie der Reichstag jtusammenaesedt werden wird. Den gegenwärtigen Aussichten nach zu ur theilen, glaubt man, daß daS Votum in den meisten Bezirken so zerfahren und zersplittert sei wird, daß eine Nachwahl oder auch eine Stichwahl in zwei Dritteln derselben nothwendig sein dürfte. EineS der neuesten .Ereignisse auf politischem Gebiet ist eine Spaltung unter den Antisemiten. Die JudenHetzer bestehen jetzt äuS drei getrennten Fraktionen mit theilweise einander feindlich gegenüberstehendem Programm .und außerdem auS zwei opponirenden partikularisrschen Sekltionen. I Herr Siget sindet bei den dayeri-

schen Bauern für feine preußcnfeind

lichen und fchutzzöllnerifchen Aeußerungen Anklang, aber es ist, Deutschland alS Ganzes genommen, Zweifelhaft, ob die Wähler sich die Mühe machen, in voller Stärke bei der Wahl auszurücken. Die Endresultate hängen von den politischen Combinationen ab. Wo es sich in irgend einem Distrikt um die Stichwahl zwischen einem Conservativen und einem Sozialisten handelt, mag eö möglich fein, daß die Centristen und Freisinnigen durch Zufammengehen ihre Schwerkraft zu Gunsten der Confervativen in die Wagfchale werfen. Sollte es sich jedoch um die Wahl eines Confervativen und eines klerikalen handeln, dann werden möglicherweife die Freisinnigen und Sozialisten ihr Votum dem CentrumsKandidaten als einem Gegner der Militärvorlage geben. 3n vielen Distrikten sind die Iraktionen so gleichmäßig vertheilt, daß eö sich nur um wenige Stimmen bei der schließlichen Wahl eines Kandidaten handeln kann. 3m ganzen Lande werden die Nach oder Stichwahlen zu verwickelten Cchachergeschäften führen und oftmals wird sehr wahrscheinlich das Resultat nicht durch die Parteipolitik, sondern durch private oder lokale Angelegenheiten entschieden werden. Ein bei einer Massenversammlung von Clericalen in Westfalen stattgefundener Zwischenfall zeigt deutlich, wie sehr die sozial-demokratischen Ansichten in das Volk eingedrungen sind. Freiherr von Cchorlemer - Alst hielt eine Rede, in welcher er ein konservatives katholischesProgramm vertheidigtes Als er durch Gegenrufe unterbrochen wurde, rief er : Ihr urtheilt wie die Sozialisten". Die Antwort toni prompt und entschieden. DaS sind wir" wurde erwidert und eine Anzahl von Priestern, welche auf der Rednerbühne saßen, wagte nicht, gegen diese offene und deutliche Erklärung zu remonstriren. ....... Cholera -Nachrichten. Pari, 11. 3uni. Die Cholera hat sich jetzt auch in Narbonne im Departement Aude, an der Eisenbahn von Bordeaux nach Cette, gezeigt. Dr. Mede von dem Hospital in Narbonne ist der Seuche zum Opfer gefallen. Hamburg, 11. 3uni. Ein Matrofe auS Rio Janeiro ist an Bord eines im hiesigen Hafen liegenden SchisfeS.an der Cholera gestorben. Alezandria, 11. Juni. 3n Mecca ist die Cholera im Zunehmen begriffen und gestern sind dort 70 Personen an derselben gestorben. Stock h olm, 11. 3uni. 3n Gothenburg herrschen die Pocken in argem Maße und haben in letzter Woche 58 Menschen hingerafft. UM Will sich keine Einmischung gefallen lassen. B erlin, 11. Juni. Die Norddeutsche Zeitung" stellt halbamtlich in Abrede, daß der Kaiser durch die Constitution verhindert sei, den Reichstag zum zweiten Male aufzulösen. Sie sagt ferner, daß der Kaiser die Constitution nicht verletzen wolle, aber dem Reichstag nicht gestatten werde, ihm, namentlich in Militärangelegenheiten, Vorschriften zu machen. ,' m OchissönächriHten. Angekommen in : New Jork: La Champagne? von Havre, Aurania" von Liverpool. H a v r e : La Bretagne" von New Jork. Soutkamvton: ..Cms" von New Jork. hiesiges. Ooard os Vublie Wortt. Heutige Sitzung. Angebote für die nachfolgenden Ver besserungen wurden geöffnet und Kon trakte vergeben : Backfteintrottoir an Mississippi, zwischen South und Merrill an W. C. Rehling für 54 Cents den laufenden Fuß. Backsteinpflaster für SuSquehenna Str. zwischen Vermont und Michigan Straße an Robert Kennington, Can ton Repressed und Stratisied Rinn stein für $2.66 den laufenden Fuß. Backfteintrottoir .an VZcCarty SU.

zwischen Meridian und High Straße,

rwurde nicht vergeben. Es waren 9 Angebote eingelaufen, mit verschiedenen Backsteinen, die vom 3ngenieur noch nicht geprüft waren. : Cement-Trottoir für Pennsyvania, zwischen Lt. Clair und 7. Straße an W..G. Wasson für 79 Cents. Gradlruna und Cyaussiruna der 1. Gasse nördlich von Ohio, zwischen Pre ston Str. und Highland Ave. an3.M. Tallentire & Co. für 35 Cts. d. l. Fuß. John Arthur wurde beauftragt den öffentlichen Brunnen an Mississippi und Maryland an der Ecke von Ken tucky Ave. und Georgia Straße aufzu stellen und $56. wurden ihm dafür er laubt. Eine Petition für Aöphalt-Pflaste rung des Broadway, zwischen 7. und 8. Str., wurde gewährt und der Inge nieur wurde beauftragt, die Pläne an zufertigen. Der Board wird in Zukunft jedes Gesuch, Abzugskanalverbindungen in permanent verbesserten Straßen zu machen und dabei daS Pflaster aufzureißen, abweisen, da die Grundeigenthümcr Zeit genug hatten, die Verbindung zu machen. Dem Befprengungökontraktor A. South, der vor den Board geladen war, wurde mitgetheilt, daß im Falle er sich noch eine Vernachlässigung zu Schulden kommen lasse, sein Kontrakt aufgehoben würde und seine Bürgen für etwaigen Schaden aufkommen nüßten. Außerdem wurden ihm und feinem Bruder zweiTage Bezahlung abgezogen. Voltzeigericht. Eine nette Anzahl wegen Trunkenheit Verhafteter war im Handumdrehen zu dem üblichen Satz $1 und $10 Kosten verurtheilt. 3n der Handhabung und Erledigung solcher Fälle hat Richter Buökirk eine für die Lieb- . Haber eineS guten TropfenS nachgerade unheimliche Virtuosität erreicht. Die Kaltblütigkeit und. Schnelligkeit, 10 Fälle in der Minute, müßte doch endich, auf diese verstockten Sünde,? einen bessernden Eindruck machen, mindestens sie 'von ferneren Extravaganzen abhalten. Vber waS ist daS Resultat, einige tehen schon zum dritten Male deSwegen vor dem Kadi. Und wenn eS dann noch eine Frau ist, wie Minnie Crabree, deren Lebensführung auch in sitticher Beziehung nicht ganz ohne Antoß ist, dann setzt es $100 und 30 Tage Arbeitshaus ab. Eugene Malone, ein alter Bekannter von Richter BuSkirk,-sollte mit Minnie an einem stillen Ort zusammergekommen sein. Doch Beweise waren nicht da und man mußte ihn wohl oUi übel gehen lassen. Mike German hat John Callan verhauen. Man konnte die Sache aber nicht verhandeln und vertagte sie bis morgen, weil der gute 3ohn an den Nachwehen eines solennen Rausches leidend, heute Morgen nicht repräsentationssähig war, so sagte seine Frau. W. H. Elliö mußte ob etlicher Flüche und Schimpfworte $10 blechen. Sam. Elliott ist ein Neger, verheirathet und hat kranke Kinder. DaS alleS veranlaßt ihn aber keineswegs. für Frau und Kinder zu sorgen. Er zieht im Gegentheil mit der Guitarre in den Saloonk herum und läßt seine Weifen ertönen. Wenn diese Bum melei aber nicht aufhört, so find ihm $100 Buße und 30 Tage Arbeitshaus sicher. Zltxxt Qlagen. Samts Wildman, Trustee von MileS Reynolds, gegen Hattie Parker u.A. ; Klage auf Eintreibung einer Mecha nicö Lien. Elijah Tarnant gegen John.Mad den; Klage aus Eintreibung einer Me chanicS Lien. Wie seine Mutter, hat heute 3ameS Henry eine Klage gegen die CitizenS Straßenbahn Co. aus $5000 Schaden erfatz eingereicht. Abraham Gross gegen Nathaniel Gross; Notenklage auf $150. L. S. PowerS gegen 3faac PowerS; Notenklage auf $550. William KraaS, Partner deS verstor benen 3ohn Grummann, gegen Charles -und Maggie Reichert und. die Anheu ser-BuschBxautt'igesellscha.ft. läge auf Eintreibung einer Mechanic's Lien von tz100Y.

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Ecke East & Washington Str. Der Garten ist jetzt aus's schönste eingerich tet und mit elektrischer Beleuchtung ausgestattet. Der Unterzeichnete macht besonders darauf aufmerksam, daß er sich bemüben wird. dem Deutschthum ein angenehmes tzauptquar tier zu bereiten und daß er seine Gäste stets mt: den besten Getränken und Delikatessen bedienen wird. CnspNv E. PedderichEigenth. Zur Weltausstellung. V) Ueber die Big Zour geht täglich um 10 Uhr 45 Min. Morg. ein Zug mit Parlor lar ab, der Passagiere direkt um 4 Uhr 15 Min. Nachm. an der Ausstellungsplatz bringt. Der Zug geht Vorm. von Chicago um 8 Uhr 25 Min. Morg. zurück und kommt um 2 Uhr 35 Min. Nachm. hier an. Außerdem geht der Zug mit dem Schlafwagen um 12 Uhr 45 Moraab. Der Schlafwagen ist schon um 9 Uhr Ab. für Passagiere bereit. Der Zug erreicht den Ausstellungsplatz um 7 Uhr 10 Min. Vm., Chicago um 7 Uhr 30 Min. Rückfahrt um 11 Uhr 30 Ab. oder 11 Uhr 49 Min. vom AuöstellungSplatz. Ankunft ln Indianapolis um 6 Uhr Morg. Außer diesen beiden laufen noch drei weitere Züge mit Vestibüle - Wagen zwischen Indianapolis und Chicago und zwar, wie folgt : Ubfahrt hier I 4Bm Ankunft Shicago 4 S5Nm . II w . , b IS , 4 00Nm . . 9 5 Ab 11 30 Ad 6L5Vkg 13 1 7 9nWm Llbfayrt Shicago 8 S5Pm Ankunft hier SNNm ns ft 1 m m i u?lir 4 13 8 IstAb , SSDkg SISAb , . S40Mg llLUSd tBm lECy In Haughville hielten die SaloonS gestern den ganzen Tag offen und machten gute Geschäfte. Die öfentliche Meinung hatte die Verordc . m m fit s". nung, oap Die Wirlyscyasken onnags geschlossen werden sollten, zu sehr verurtheilt, so daß sich die Behörde genöthigt sah, ein Auge zuzudrücken. Die Grocer und Fleischer dagegen haten gemäß des Beschlusses der Vereinigung der Kleinkausteute den ganzen Tag über geschlossen. UjlJ 3m Schützenpark herrschte gestern ächt gemüthliches deutsches Leben. Da daS Wetter Sonntags zuvor schlecht war, wurde gestern das eigentiche Erössnungöfest abgehalten und zu dieser Gelegenheit hatten sich Hunderte von Besuchern eingefunden. Man amüsirte sich bei deutschen Spielen und deutschen Liedern und die Stunde, da man anSHeimgehen denken mußte, brach nur zu früh herein. GPT A. Libowitz, No. 207 Ost Washington Str. wohnhaft, verunglückte heute Vormittag um 9 Uhr auf der Straßenbahn. Er faß in einem elektrischen Wagen, der, von der Ost Washington Straße kommend, in die Süd Meridian Straße-einbog. Er stand auf, um dem Kondukteur zu fagen, daß er transferirt zu werden wünsche, in demselben Augenblick bog der Wagen um die Ecke, ein scharfer Ruck und Libowitz lag auf der Straße. Er erlitt Verletzungen am Arm und an der Hüfte. C7 3n dem Falle der Anna Wag ner ist etwas zu berichten, das vielleicht von großer Bedeutung für die Angeklagte ist. Eine deutsche Frau, hat sich freiwillig bei dem Schwager der Angeklagten gemeldet und ihm mitge theilt, daß sie in jener Zeit, da Anna Wagner daS Gift in Borst's Apotheke geholt haben soll, Gift aus jener Apotheke geholt hat. ' Die Frau ist vön gleicher Statur wie'Anna Wagner und trug wie diese ein blaue Kattunkleid. lCr Der Telegraph" von heute schreibt : , ' , VonnegutS Erwählung hielten wir wegen der für ihn wirkenden deutschfeindlichen Faktoren und ihrer jefuitischen Pläne nicht gerade für wünfchenswerth, aber daS verhinderte uns nicht, seine Kundgebung zu verössentlichen und seinen bisherigen Verdiensten um daS Deutschthum dieser Stadt die gebührende Anerkennung zu zollen. Hoffentlich bleibt er der alten Fahne treu." Der Telegraph" schreibt hier gegen sein besseres Wissen. ES waren nicht deutschfeindliche Faktoren mit tmt schen Plänen, die daö Resultat herbei führten, sondern Deutsche selbst. DaS hoffentlich" war sehr überflüssig, denn daß Herr Bonnegut etwaS gegen den deutschen Unterricht thun könnte, daS glaubt der Telegraph" doch selber nicht. DaS kann er Keinem weiß machen.

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