Indiana Tribüne, Volume 16, Number 261, Indianapolis, Marion County, 9 June 1893 — Page 2

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Jndiana Trivttne. Erscheint füglich und Sonntngs. Tie tägliche .Tribünr-kostri durch den Xr5g NCentZ per Woche, die SonntagSTribüne- 5 Cent perWotde. Beide zusammen ISEentS oder K5 Cent per Monat. Per Post zugeschickt in Bor. ausbezahlung per Jahr. Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, 3nb., 0. Juni 1893 (SperialMef.) WeltauSfteklunssstadt. Gott der 4 llbicügo. 5. Juni. Unsere Schwesierrepublik Merico darf unS auch kein Etieskind auf der Weltausstellung sein. Wenden wir unZ daher der südwest lichen (iie des Jndustricpalastes für einige Augenblicke zu. wo Merico jüngst seine GeWerbeausstellung eröffnet hat. Dieselbe dars allerdings nicht z. B. mit derjenigen Deutschlands verglichen roerden: find doch die meisten der in Betracht kommenden Industrien in Menco noch jung, und in Anbetracht dieser Jugend zeigen sie sich höchst ach tungswer'th und vielversprechend. (53 ist, als ob Mexico uns beweisen wollte, daß es im besten Zuge sei, industriell völlig unabhängig zu werden, und in unserer Handelspolitik nicht als Go loniallano behandelt sein wolle. Ebenso wie die Ausstettungen der JankeeS sind auch diejenigen der Mericaner im Gan zen mehr aus das Nützlich-Praktische, als auf das Künstlerisch Vornehme gerichtet. Schon das äußere Gewand der Ausstellung zeigt diesen Charakter; abgesehen von dem zierlichen Haupt Portal hat es sonst die Gestalt einer regelrechten .Office". Auf etwa 000 Quadratfuß Raum sind 21 Schaukästen mit Ausstellungsartikeln sehr vortheilhaft gruppirt. Die größte Zweckmäßigkeit gibt sich namentlich in den Baumwollwaaren und den Eiscnproducten kund. Ein Theil der Baumwoll -Artikel kommt von einer Spinnerei in Orizaba, die erst im vorigen November eröffnet wurde und bereits eine Million Spindeln in Betried hat. Die Wollproducte berechtigen ebenfalls zur Erwartung einer großen Zukunft. Mit Eisen ist Merico zwar von Natur aus hochgesegnet, und der Berg El Mercado tonnte vielleicht die gan'e Welt auf ein Jahr hundert hinaus mit Eisen versorgen die Mexikaner glauben das wenigstens fest aber es ist erst ganz kurze Zeit her, daß Versuche zur Nutzbarmachung des Eisenerzes in größerem Maßstab unternommen wurden. Von ihrem Erfolg legt u. A. eine rollständige eiserne ttücheneinrichtung Zeugniß ab. Zu den schönsten Ausstellunqssachen gehören die Arbeiten aus Onyx, welcher Halbedelstein so reich in Mexico vertreten ist. Derselbe ist zu den herrlichsten 2t im Ornamenten verarbeitet, und namentlich finden die Nachbildungen verschiedener Obstgattungen allgemeine Bewunderung. Aus einer Onyx-Platte lft der alte Azteken-Kalender nachaedil bet. Unter den Tertilproducten dürfen auch die in einem blonderen Schau kästen befindlichen Hängematten ruh mend hervorgehoben werden. Auch fehlen nicht die Kunstprodukte einheimischer Indianer.- Dieselben sind wahrlich nicht gewöhnlicher Art ! Man möchte eö beim Anblick dieser Werke nicht glauben, daß die merikanischen Rothhäute ohne alle Kunstschulung find. Diese Naturkinder sind unübertrossene Meister in der Kunst, Büsten aus Thon rasch zu modellircn. 3 geschicktesten sind imstande, eine solche Miniatur-Büste von einer Person zu liefern, während dieje darauf wartet. und zwar mit ausfallender Naturtreue! unter den ausgestellten Proben ist eine Bufle des Präsidenten Eleveland, die nach einer Photographie angefertigt wurde, besonders bemerkenswerth. Tie Indianer haben auch großen Antheil an der Onyr - Kunstindustrie. Die noch sehr neue Bronzegusz-Jndustrle ist eben falls durch einige sehr gute Muster ver treten. Auf besondere Veranlassung des Präsidenten Tiaz wurden auch Miniatur-Modelle von Kanonen aus der nationalen Gießerei gesandt, sowie zmel OrtZlnalstüae. Mit den Ge lchüken des .Kanonenkönias" Krupp. dessen eigene Ausstellung am Südende 0-.'? Wellen Stadt einem weithin gefühlten Bedürfnis;- abhelfend, end lich nicht mehr mit Brettern vernagelt ist, lassen sich dieselben allerdings nicht vergleichen. Unter den neuerdings im Industrie Palast eröffneten Ausstellungen kann sich auch diejenige des kleinen, aber so überaus rührigen Dänemark sehen las scn. Es versteht sich von selbst, daß das Land Thormaldsens keine unwich tige Rolle in den Kunstindustrie-Aus-stellungen spielen durste. In der That scheint auch in dieser Ausstellung Alles vom Geiste Thorwaldsens erfüllt zu sein. Daß die Dänen in der Terracott?Kunstindustrie seit Jahren würdi ge Rivalen der Italiener sind, ist be kannt. Recht zierlich ist die äußerliche Ausstattung der dänischen Se.tion ; es zeigt sich hier wieder eine stark franzssirende Neigung, welche jedem Besucher der dänischen Hauptstadt so vielfach auffällt. Vielleicht werde ich, wenn ich mich in Besitz einiger schönen bildlichen Darstellungen gesetzt habe, nochmals in einem illustrirten Briefchen auf die Ausstellung des ungemein kleinen Nachbarn Deutschlands zurückkommen. In den letzten Tagen sind die Ver. Staaten wieder stärker mit ihren Ausstellungen hervorgetreten. In ihrem offiziellen Riesengebäude, nördlich vom Jndustriepalast, sieht es zum Theil noch recht kraus aus, und überdies hat der jüngst? Krach". daselbst eine nicht gerade unbedeutende Anzahl werthvoller Ausstellungsgegenstände vernichtet, die . nun auf umständlichem Wege wieder ersetzt werden müssen. Doch wird auch jetzt kein Gast bereuen, diesem Gebäude, daS sich äußerlich durch einen imponirenden, wenn auch nicht gerade .amerikanischen Haupteingang aus zeichnet, einen flüchtigen Besuch abgestattet zu haben. Schon die RiesenLandkarte lohnt die Mühe rtiöluö.

NeuerJMgs ist auch die officlelle amen konische Marine-Ausstellunz in dem großen nahezu 350 Fuß langen Kriegs schiffe -Modell erö-fnet worden. Auch diese Ausstellung ist, neben ihren vielen neuzeitlichen Attractionen, an geschichtlichen Gedenlstücken reich, und

mdct bei fremden Besuchern ungetheilte Anerkennung. Lange Z it hat ja die amerikanische Maiine eine ähnliche un bencivenswerthe Rolle gespielt, wi: ehedem in Europa die deutsche Flotke. es zarf ohne patriotische Uebertreibung geaqt werden, daß diese' Zeit im Verchmindm.ist, und auch die vorliegende Ausstellung gibt davon Zeugniß. Der Geyeimpollzel-Dlenst aus dem Weltausstellungsplatze fängt endlich ooch an, sich etliche Verdienste im Ineresse der Ausstellung selbst zu erwer den. Es lst von dieser Seite glücklich rmittelt worden, woher ein großer Theil der vielen AusstellunzZ-Besuchs Nasfauemen gekommen lst. Man hat ermittelt, daß an allen Eingängen, welche für Fuhrwerke bestimmt sind, Irnberger" beständig in großer An zahl eingeschmuggelt wurden. Dieses Leck wird fetzt wirksam verstopft, und wenn außerdem alle Ersparungsmaß regeln durchgesetzt sind (wonach die Weltausstellung nicht mehr, als dochtens 815,000 laufende tägliche Unlösten haben, also nicht mehr, als 30,000 Besucher täglich zu ihrer Deckung brauchen soll), so kann seinerzeit em ganz anständiger Auazug angetreten iverden: Man soll den iag nicht vor dem Abend loben, aber auch nicht sielten. P. K. Englisches Lod deutscher Wissen. schast. In der Londoner .Nature" macht Henry E. Armstrong seine Landsleute aus die Werthschätzung wissenschaftlicher Forschung aufmerksam, die seitens der deutschen chemischen Fabriken durch Einrichtung größerer ' Laboratorien an den Tag gelegt wird. So habe eine große Farbenfabrik in Elberseld ein Laboratorium für wissenschaftliche Untersuchungen, in dem 26 erfahrene Eh?miker beschäftigt wen. Zu diesen kämen noch zahlreiche Chemiker, die in andern Abtheilungen thätig seien, so daß ihre Gesammtzahl über 60 betrage. Eine Anilin- und Sodasabru beschäf tige sogar 73 Chemiker, und von diesen hätten 56 den Doetorgrad. 'In vielen andern Fabnken sei gleiche Vorsorge getroffen und die Farbenwerke in ganz Deutschland seien thatsächlich geradezu Laboratorien in großem Maßstabe. Im Gegensatz hierzu beschäftige kaum eine englische Farbenfabrik sechs (5he miler; auf alle Fülle fei dies die Maximalzahl. ES dürfe daher nicht über raschen, daß, obgleich ein sehr großer Theil des benutzten StemkohlentheerZ englischen Ursprungs sei und die engli sch'e Industrie sich zuerst mit der Her jtellung von Alizarin und Anilinfärben befaßt habe, doch etwa neun Zehntel aller jetzt erzeugten 'künstlichen Farbstoffe in Deutschland hergestellt werden. 1891 habe Teutschland für etwa 44,269.000 Mark Anilinfarben und sür 12,906,000 Mark Alizarin ausgeführt, und ein sehr großer Theil dieser Farbstoffe sei nach Ostindien gegangen, wo sie die natürlichen Farben rasch verdrängen. Manufactured in Gerinanv" sei jetzt in der ganzen Welt die anerkannte Handelsmarke. Noch vor wenigen Jahren schrieb Wurtz mit Bezug auf den Ursprung der Wissenschaft: La chernie est une science francaise"; gegenwärtig können wir, ohne Widerspruch zu befürchten, sagen, daß, was auch ihr Ursprung sei. sie jetzt eine deutsche Wissenschaft ist, daß dieser Thatsache die Teutschen ihr Ueberge wicht verdanken, und daß der Nieder gang bei uns eingetreten ist, weil wir es nicht verstanden haben, der Zeit den Puls zu fühlen Die unduldsame Eigenart, die unS in den Stand gesetzt hat zu erobern und zu herrschen, wo es anderen Nationen mißlungen ist, bringt uns wenig Nutzen in einem industriel len Kriege gegen das am Sustematisch sten unterrichtete Volk der Welt, dessen Waffen wissenschaftliche Untersuchung und wissenschastliche Methode sind, und das Sorge getragen hat, den Sieg zu erganisiren". Ich für meine Person kann nur sagen, daß mir, während ich die verbrecherische Kurzsichtigkeit meiner Landsleute beklage, die von ihren aus wärtigen Mitbewerbern entfaltete Thätigkeit Bewunderung einflößt; es ist nicht zu leugnen, sie verdienen ihren ! Erfolg.Die Vandale von Gettyöburg. Major DaviS vom KriegZ.Departe ment, der vom Sekretär Lämont abgeordnet war, um zu untersuchen, wie neit der BandaliSmuS auf dem GettyS burger Schlachtfeld.', die AuZgrabungen und Felssprengungen für den Bau einer elektrischen Bahn daselbst vörgeschritten, hat soeben Bericht erstattet. Daraufhin hat dann ttriegssetretär Lamont sofort eine Kommission ernannt, um alle gesetzlich statthasten .Schritte zu thun, damit weiteren Verwüstungen aus dem Schlachtfelde verhindert wer den. Ma-or TaviS äußerte, daß namentlich bei den als Bloodu Angle" und Tevil'S Den- bekannten Punkten die landschaftlichen Eigenthümlichkeiten durch Ausgrabungen und Felsspren gungn arg gelitten hätten. An man chen Plätzen durchkreuzt die geplante Bahnstrecke die Schlachtlinie, an ande ren legt sie sich gerade davor hin. Ma jor Tavi? ist der Ansicht, der General Anmalt des Staates Pennsylvaia solle eine Untersuchung anstellen, um zu er Mitteln, ob die Bahngesellschast die Gerechtsame, Geleise auf rben öffentlichen Landstraßen zu legen, auf regelrechte Weise erworben hat. ES verlautet nämlich, daß bei dieser Angelegenheit sehr willkürlich zu Werke gegangen wurde. Der Anwalt der Bahngesellschast, so erfu.'fr Major Davis, habe sich privatim zu den einzelnen Mitgliedern der OrtSbehörde begeben und so deren Einwilligung für den Bau der Bahn erhalten. Eine Ver sammlung, in welcher ein bezüglicher Beschluß gefaßt oder jene privaten Ab machungcn protokollarisch bestätigt worden wären, ward nicht adaebalten.

Tann liegen auch Zweifel bezugllch'der Rechtmäßigkeit der Zustimmung von Privatpersonen hinsichtlich der Be nutzunz von Grundstücken für Eisen bahnzwecke vor. General .S. Wylie (5raivsord gab kurz vor seinem Tode tit früher stets verweigerte Zustimmung, daß die Bahn über einen gewissen, ihm gehörigen Landstrich des Schlachtfeldes führen möge. Nun wird behauptet, daß der General, der in der letzten Zeit seines Lebens an einem Rückenmarksleiden, infolge von Verwundungen im Kriege, gelitten hat, nicht im Besitz sei mr Geitteskläste gewesen ist, da er den Kontrakt unterzeichnete, welcher der Bahnesellschast gestattet, nach Belie den auf d.'m Grundstück zu walten. Der Gcneralanlvalt voa Pennsylvanien kann nach Ansicht des Majors Davis hier hinreichende Anhaltspunkte finden, um auf eine Ungiltigkeitserklürung der Gerechtsame anzutragen.

93t Jnlde. Der Werth der tropischen und balbtrovischen drückte, welche im Kebiet der Ver. Staaten gezogen wer den. ist nahezu S20.000.000. Die Durchschnittszahl von Personen, die in der Stadt New Jork in einem Hause wohnen, ist achtzehn undeinhalb. Geaen ffücdfe schützt ein Besiper in Utiah, Eal., seine Schaf. heerden schon seit längerer Zeit erfolg reich dadurch, daß er die Thiere auf einem Hügel zusammentreiben läßt, die Stellung mit brennenden Laternen umgibt und jede Nacht ändert. Die Blutfehde zwischen dcn Familien Eversole und French, welche einst in dem tentuckyschen Eounty Perry tobte und von Jedermann für erloschen gehalten wurde, ist von Neuem ausgebrochcn, indem dieser Tage auf der Straße in Hazard zwlsehen Anhängern der beiden Parteien wiederum ein blutiger Kampf stattgefunden hat, wobei der Jrench'sche An hang, unter der Führung von Jesse Fields. die Gegner unter der von Eash und John Eversole, Söhnen des vor Jahren grausam ermordeten John Eversole, standen. In dem Kampfe wurde Jesse Hale getödtet und die Großmutter der EversoleS, Polly Ann EomdS, tödtlich verwundet. Fields erhielt eine Kugel in einen Arm und eine in den Rücken, und John Eoersoie aiurde am Handgelenk verwundet. In den Schwarzen Bergen in Sttd-Dakota, an der Grenze von W?oming. befindet sich ein weit in's öand hineinragender Felsenthurm. Devil's Tower genannt, welcher bei 1200 Juß Höhe an der Grundfläch: Z00 Fuß und auf der Spitze 350 Fuß .m Umsange mißt. Er ist vollkommen rund und sieht aus wie eine gereifelte äule. Er besteh! aus geschmolzenem Sestein und verdankt jedenfalls vulkatischen Ausbrüchen sein Dasein. Bis 'etzt hat ihn noch Niemand erstiegen, veil die Seiten des Felsenthurmes dem nenschlichen Fuße nirgends einen Halt Mieten. Vor einiger Zeit aber hat sich :in gewisser W. B. Rogers aus Sun ance dazu erboten, gegen eine Belohrung von zweihundert Dollars das Sternenbanner aus dem Gipfel des Zelsens aufzupflanzen. Er will -sich ien Weg zum Aufstiege mittelst Stufen rnhnen, welche er in den glatten Seiten es Felsens auszuhauen ged.'ntt. Unter den neuen Einwan-ierungs-Regulationen, welche im Mai n Kraft getreten sind, müssen die folsenden Fragen von jedem Einwände :er beantwortet werden: 1. Voller )!ame 2. Alter? .Geschlecht? 4. verheirathet? 5. Beschäftigung? 6. esen und schreiben? 7. Nationali!üt? 8. Wo zuletzt wohnhaft gewesen? ). Landungshafen in den Ver. Staa :cii? 10. Bestimmungsort in den Ver. Staaten. 11. Im Besitz eines Reise sillets nach dem Bestimmungsort? 12. wer bezahlt die Reise i lll. Genaue )lngabe der Geldsumme des Einwan )erers. 14. Frühes schsn in den Ver. Staaten gewesen, wann und wo? 15. Äenaue Angabe des Namens der Ver wandten, wenn man zu einem solchen jeht. 16. Jemals im Gefängnis oder im ürmenhause gewesen.-wann, und wo? 17. Ist der Einwanderer ein Pologa nist? 13. Ist der Einwanderer auf einen öirecten oder indirecten Arbeitsvertrag zlN herübergekommen? 13. Beschaffen zeit der Gefundh.lt, moralisch und, ?hvsisch? 19. Ist der Einwanderer ein iklüppel oder hat er irgend ein körper:lches Gebrechen? Eine neue Bibelausgabc .n plattdeutscher Sprache, resp. schleS vig-holsteinischer Mundart ist soeben in Pennsylvanien erschienen. Heraus zcbcr ist Pastor Paulsen Kropp. Der Adfo" in Readina sagt über das Werk : Weniger sprachliche, als viel ziehr religiöse Grunde bewogen den psarrer. von Kropp dazu, sich des jzjattöeutfchn mündlich und schriftlich ;u bedienen, mit der hochdeutschen Sprache glaubt er nicht so unmittelbar zuf seine Psarrklnder wirken zu kön aen, als mit dem heimischen Idiom. !5r hält plattdeutsche Bibelstunden ah. redigirt eine plat. deutsche Zeitung und hat nun das Neu.' Testament nebst Psalmen herausgegeben. Zu Grunde liegt die Lübtter Ausgabe von Ih'M, die Sprache ist jedoch völlig umgestal tet. fodas fie von zedem des modernen Platt Kundigen . verstanden werden kann. Die Geschichten und Gleichnisse, die aus dem gewöhnlichen Leben, de sonders dem Landleben, herrühre. muthen ln dieser Ausgabe gar treuher üci an ; es ist. als ob sie in heimische ren Boden verpflanzt wären. Klaus Groth hat das Werk mit Rath und That gesördert.Mil einem Flächengehalt von 157,001 Quaoratmellen ist Eali formen ver zweitgrößte etaat oer Union. Im Jahre 1660 nahm er in Bezug auf Agrikultur-Produkte den fünfzehnten Rang ein, im Jahre IB9Q den zehnten. Er ist in der Union der größte Pnducent von Honig und Rü dmzncker, und der einzige Staat, wel cher eine vlivenkultur hjt. Mit seiner Produktion v.on Mandeln, Orangen, Eitrouen und Walnüssen steht er an der Spitze der anderen Staaten, rselche Ähnliche Erzeugnisse haben. Die Mi-ueral-Producte des JabreS 1800 Mi

ren Nch auf rund 81 .000. 000. Die durchschnittliche Jayrcsernte an Hopfen beträgt 42,000 Ecntner, an Wolle 3'.0,00() Centner. an getrocknetin Zwetschen 250.000 Eentner. Die Weizcnernte dcS Jahres 18!)2 ergab .18.554.000 Aushel, und an Rübenzucker wurden in demselben Jahre von drei Fabrikanten 2 j0, 000 Eentner producirt. Erportirt wurden im Jahre lL93 per Eisenbahn: Frisches ernund Steinobst. 1,110,887 Eentner; Orangen und Eitronen, 097,150 Eent ner; getrocknetes Obst, 587,360 Eentner; Rosinen, 531,133 Eentner. und in Kannen eingemachtes Obst. 775.558 Eentner. Per schiff wurden ausgeführt: In Kannen eingemachtes Obst. 359,9 1 Eentner, und frisches Ovst und Nüsse. 20,010 Eentner. Das Gewicht der Gesammtausfuhr beträgt somit 4,099,172 Eentner. Der Werth des Landes in fünfzehn Obst produ. zircndcn Evunties stieg von 79 Millionen im Jahre 1882 auf 204 Millionen Dollars im Jahre 1892. Mit traa

baren Obü bäumen waren in legerem Jahre bepflanzt 282.490 Acker und mit ocd nickt traabaren 118.918 Acker. Die amtlichen Einschätzungen von 1892 artren den Werth deZ Grundelgenbums auf rund 797 Millionen, von Berbesserungen auf 250 Millionen. von persönlichem Eigenthum aus 187 Millionen und von Eisendahnen auf 12 Millionen, zusammen 1270 Millioen Tollars. eine Zunahme aeaen das Vorjahr um :M Millionen. Die Ban en des Staates enthalten iür 823.... 424,108 Deposl.en. Wenn ein ?taat. der noch keine fünfzig Jahre ult ist. mit solch. -n Ziffern auftreten kann, so braucht man sich nicht m wundern, da er seines unerschövflichen Reichthums wegen das gelobte Land", der Ber. Staaten genannt wird. Eilt Klumven natürlicher knistallisirtcr Soda, das 2400 Pfund gewogen haben soll, ist kürzlich aus den Sals'ccu b.i Laramie, Wyoming, genommen w.rden. Dreitausend Todesfö lle infolge von Athmungsleioen sind wäh v Vi irru- i . m :cno ois Mona: Alürz IM lllllle vnw :'5rk vorgekommen, 1100 mehr, als lm '-orhergegangenen Monat. TeutscheLoelnachrlchttN. Provinz Brandenburg. Der frühere Bildbauer Werker in Eharlottenburg, welcher gewerbsmäßig in allerlei Processen als Zeuge auszu treten pflegte, ist vom Schwurgericht wegen MeineidZ zu 2 Jahren Zucht dauS verurtheilt worden. j In Frankfurt a. O. Stadtrath Foß. Seinen 103. Geburtstag beging daselbst der noch rüstige und geistig rege Rent ner M. Ty. Eohn. Der Schuhma. cher Gustav Phillipp aus Fichtenwald, der am 22. Oktober v. I. vom hiesigen Schwurgericht zum Tode verurtheilt worden war, weil er den Förster Schulz, der Phillipp beim Wildern be. troffen, durch einen Flintenschuß getöd tet hat, wurde im Hofe des Gerichtsge fängnisseö in Frankfurt a. O. durch den Scharfrichter Reindel aus Magde bürg hingerichtet. f In Freienwalde a. O. der Rettor die hiesigen Mittel schule Adolf Seeger. Provinz Ostpreuß.i. Der Eestütsrendant Soldat aus Gudmallen hat sich nach Veruntreuung von 70.000 Mark erschossen. Die Putzmacherin und Galanteriewaaren Händlerin Jda Jcundmann in SenS bürg hat ihrem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Pfarrer Laudien in Szillen ist ein Opser seiner Amts thätigkeit geworden. Er wurde zu einem an den schwarzen Pocken erkrank ten Besider aus Padaggen gerufen, um diesem das Abendmahl zu geben. Hiebei steckte er sich an und erlag nach acht Tagen der Krankheit. Provinz Westprenßen. ' Der Förster Nil) in Hasseln hatte nach seiner Heimkehr aus dem Walde das noch mit einem Schuß geladene Bewehr an die Wand gehängt. In seiner Abwesenheit nahm der 13jährige Sohn des Nachbars das Gewehr von der Wand' und fragte die Frau des Försters, ob das Gewehr auch geladen fei; diese soll mit Nein- geantwortet haben. In demselben Augenblicke krachte auch schon der Schuß und die Frau des Försters sank, ohne einen Laut von sich zu geben, in's Herz getroffen todt zu Boden. In Lnianno hat eine im Schulhause auZgebrochene FeuerSbrunft das Schulhaus, das Gast, haus und sechs weitere Gehöfte eingeäschert.' Der Gastmirth Panther in Strasburg hat durch Gist seinem Le den ein Ende gemacht. Der 13jäh rige Schüler Gört) aus Honigfelde, welcher gelegentlich eines Streites fei nen Schulkameraden durch einen Mes serftich in das Herz getödtet hat, wurde von der Strafkammer zu Rosenberg zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt. ' Rentier Wichmann, seit Jahren Stadt verordneter und Mitglied des Kreis tage des Elbinger Landkreises, feierte sein 50fährigeS Bürgerjubilüum. Pxovinz Pommern, Zrnir Bürgermeister her Stadt Da der wurde-Bureauvorsteher Dettloff in Stettin gewählt. Am 1. März 1897 vird die Feier des 000jährigen Be ftehenS der Stadt DramSbnrg begarl zen werden. ES wird zunächst in städtischen Kreisen beabsichtigt, Mate cial zur Herausgabe einer Geschichte Dramburgs zu sammeln. Der Ge schäftsreisende oer Handlung Maczowti & Braah, Max Hansen, ist spurlos verschwunden. Nach der Rückkehr von einer Geschäftsreise hatte er sich zunächst in seine Wohnung und dann in eine Gastwirthschast am Bollwerke begeben. Man vermuthet, daß ihm ein Unglück 'zugestoßen ist. Todt aufgefunden wurde ln einem Stettiner photographi t schen Atelier die dort beschäftigte Em. pfangSdame ' Elfriede Gerißke. Nach ' den bisherigen Feststellungen liegt ein ! Selbstmord durch Gift vor. Gegen den Kaufmann Leo Kohn von Sjettln. jeßt in Bertin, welcher angeklagt 'ist, einem Dienstmädchen, mit welazem er ein LiebtSverhültniß unterhielt, eine mit Strychnin vergiftete Torte zuge schickt zu haben, ist die Voruntersuchung iedt beendet: di? Anklage laMüüf ver-

suchten Mord. Jit'Sletttn erschoß sich der Buchbindermeister Seefeldt. Das Eoncursversahren wurde in Stet tin eröffnet über das Vermögen der Firma Adols Wald und des DelilaleßWaarenhändlers F. Schälke. Provinz Schleswig Hol stein.

Bei Gelegenheit einer Sprengung auf dem Rendsburger Bahnhofe wurde durch vorzeitige Explosion einer Quantität Schießbaumwolle der Hauptmann Sieckel vom 9. Pionierbataillon aus der Stelle getödtet und der Bahnmeister Pahl so schwer verlebt, daß er auf dem Transport in das Krankenhaus ebenfalls starb. Dir frühere Arzt Dr. Prager in Nortors ist wegen wisscnt lichen Meineides und unbefugter Füh rung des ArrzteMelZ zu 1 Jahr Monaten Geiängniß verurtheilt worden. Wegen gewerbsmäßigen Falschspiels sind in Wandsbeck sechs angesehene Bürger verhastet worden. Gegen An dcre ist Untersuchung eingeleitet. Provinz Schlesien. Ter 75 Jahre alte Herm. Balfert in Primlenau hat durch eine Kugel seinem Lebeu ein Ende gemacht. Bi dem Postschaffner Wittck, der seit 1890 Briefe und Pakete plünderte, wurde anläßlich einer Haussuchung ein ganzes Lager von Waaren und Werthgegenstanden gesunden. t In Sagan Erzpriester Bautz. Die Elisenhalle in Ober-Salzbrunn ist in ihrer ganzen Ausdehnung bis zum Kurhause ein Raub der Flammen geworden. Durch andauernde Nahrungssorgen zur Verzweiflung getrieben. ' beschloß das Gcisler'sche Ehepaar in Tiefhartmannsdorf sammt ihrem 4jährigen Kinde aus dem Leben zu scheiden. Erst vergifteten sie das Kind und woll ten sich dann auf gleiche Weise aus dem Leben schaffen, allein das Gist verfehlte seine Werkuug. Beide befinden sich in Haft. Das Dominium Leipitz des Frhrn v. Richthofen brannte vollstan big nieder. Die 80jährige Wittwe Reich ist m den Flammen umgekom men. Provinz Posen. f Der Eommerzienrath Sigmund Wolff, Chef des Bankhauses Sigmund Woln Eo. ln Posen. D& Schwurgericht verurtheilte den Natur arzt Richard Kettlitz in Bromberg wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit zu drer Jahren Zuchthaus und fünf jährigem Ehrverlust. Zwei erwach sene Besitzcrssöhne deö Kolonisten Piekarski in Schanzendorf vergnügten sich mit Scheibenschießen aus einem Tenerol. Werbet ama ein fedrntt un vorsichtigerweise einem der Brüder in den Oberschenkel und wird dessen Tod zur Folge haben. Provinz Sachsen. DerGewerbe-Bercin in Ersurt, Thü rinqens größte und bedeutendste Kör perichast ihrer Art, hat beschlossen, im Jahre 1894 ln Erfurt eine Gewerbe und Jndustrie-Ausstellung für den Re gierungs-Bezirk Erfurt und die thü ringischen Staaten zu. veranstalten. ?lm Rabmen der AuSuelluna werden. theils dauernd, theils zeitweilig, eine Reihe SonderAusftellungen ftattfin den. Es sind die Vorbereitungen u. a. sür Gartenbau, Jagd, Fischzucht-, Kochkunst, u. a. Ausstellungen bereits im Gange. f In Erfurt: Apotheker Gustav Eckert. Frau Wilh. Jähnert, geb. Rüdiger, Wwe. Auguste Huhle, geb. Sachie, Frau Kaufmann Schocke, geb. Zink, Drechslermeister Wilhelm binße. Frau Martha lZünschel, geb. Döbel, Wwe. Joh. Rahaus, geb Wenke,Bauunternehmer Ehrist. Barth, Lehrer a. D. Wilh. Nikolaus, Lehrer Karl Mende, Lehrer a. D. Friedrich Köhn, Kanzleisccretär F. Haase. Frau Oberlehrer a. D. Reinhardt, Wanda geb. Reinhardt. Pastor Voigt aus Wcrningslcben brach während des Got tesdienstes aus der Kanzel plöKlich vom Schlage getroffen zusammen. Er wurde in eine Wohnung getragen, wo er am folgenden Tage starb. Die Stadtver ordneten in Freybura a. U. haben die Genehmigung zum Bau der Erinnx, rungsturn' vezw. Nuymcsyal'.e auf oem alten, nicht mehr benuhten Gottesacker ertheilt. Die Gebeine des Altmeisters der Turnkunst. Friedrich Ludwig Iahn, die nunmehr,40 Jahre auf dem Got tesacker ruhen, werden später geHoden und in einem Gewölbe unter der Ruh meshalle beigesetzt werden, Weil ihre Eltern die Einwilligung zu ihrer ?? heirathung nicht gaben, fuhr die 17? jährige Emma Bendler aus Anderbecs mit ihrem Bräutigam, dem Schmied Fr. Grimm, nach Trebnit) zu ihrem Oheim. In dessen Garten tödtetk Grimm zuerst durch zwei Revolver schüsse seine Braut, dann versuchte er auch sich zu erschießen, verwundete sich aber nicht lebensgesährlich. Provinz Westfalen. t Der Appellationögerichtsrath a. D. Carl vpn TueZbera, in Münster. f In ArnZberg Reqierungs utzd Forst rath Ehmscn. der Gründer des Eaüer? ländischen GebirgSvereinS. In Freienohl sind 11 'Bauernhäuser total niedergebrannt und 15 Familien, deren Ernährer in den Fabriken und Wal düngen beschäftigt waren, obdachlos und arm geworden, da sie nichts als das nate Leben gerettet haben. Königreich Sachsen, f In Meißen der frühere Leiter der Gestaltungsbranche an der Königs. Porcellanmanufaktur, Prof. Ernst August Leuterij?. In der Nähe des MarienhofeS entleihte sich der frühere Restaurateur Dierke. Vor dem Chem nitzer Landgericht hatte sich der Lehrer Pester aus Penig wegen mehrerer fchwe ren Sittlichleitsverbrechen zu verant Worten. Der Angeklagte wurde zu drei Jahren und vier Monaten Zucht hauS verurtheilt. Mißlicher Vermö gensverhältnisse halber hat sich im königlichen Forst der Schornsteinfeger meister Gevätter aus Schkeubitz erfchof len. ' Hessen'Darmstadt. Ans per Station Jngelheim stieg der Weinmakler' Kappel quS OherJngel heim auf der unrechten Seite'äüs einenj Nachtzuge der Bahn aus und stürzte so unglücklich, daß er todt liegen blieb. Oberlehrer Heinrich Andres guS Offen

bach wurde zumKreis-chu'.infpe.tor in Lau'.crbach ernannt. In Gr. Rohrheim der bekannte. Gaitwirth V. Kaufmann. Leh.er Dresse! in Raun heim wurde wegen Sittlichleitsverbrechen. begangen an Schulkindern, ver

hastet. In auer chwabenhelm wurde die Ehefrau des früheren Beigeordneten Toll auf der Straße vom chlage getrogen und starb schon eine Stunde daraus. Eine Feuersbrunst hat die Hosraithen des Landwirths Peter Reichcnbach. der Wittwe Christian Sommer und des Landwirths Peter Werner in Seligenstadt eingeäschert. eo.. cvi ohn des Gastwirths Ohl tn ulzheim hat sich in der elterlicken Wohnung erschossen. Königreich Bayern. s In Amberg der Reichstags und Landtageabgeordnete Hilpert. f In Aschaffenburg der Oberstlieutenant Dietrich. Großes Aussehen erregte in Augsburg die Verhaftung des Rentlers Karl Roth wegen Sittlichkeitsverbre chen. s In Augsburg Kaspar Regner. oer ailesie acnve ganger vea irkmahi -fo-n hrtnnfrtin 'inrt?rhimVMa I tV?J.yj:rS Aus Fuicht vor Strafe hat sich in seiner elterlichen Wohnung der Soldal des A. öhevauleger-Regiments He-'ne mann von Augsburg erhängt. In dem Roth'schen Charkutiergeschäft da selbst wurde der Obermetzger Klein von einem Metzgerdurschen Namens Miche ler mit einem Feuerhaken erschlagen. In Bamberg der Lycealprofessor a. D. und Jnspector des Naturalien. abi nets, Tr. Andreas Haupt, erzbischöfli. cher geistlicher Rath. Ter königliche Förster Florenz Härterer in Weihen dach hat sich durch einen Schuß in's Herz entleibt. Tie Gütlersehesrau Therese Jehle in Lindenberg wurde in ihrer Wohnung ermordek und beraubt. Der Thäter, Oekonom Georg Kratzei von Weinhausen, sowie dessen Ehefrau wurden in Augsburg verhaftet. In einem Anfall von Geistesstörung hat sich in Gelsenseld der Schneider meister Heinrich Sprlein erhängt. t In Gerolzhofen der OberamtSrichler Henf. f In Großostheim der Dreher meiste? und frühere Musiker Martin Schneider. Durch Feuer ist das ganze Etablissement der Kuranstalt Madel & Sohn nebst Wohnhaus in Ichenhausen bis auf die Umfassungsmauern zerstör worden. f In Klingender Bürge?' meister und Landrath Joh. Josei Adrian öt saß. Lothringen. s In Straßburg der elsässischt Volksdichter Daniel Hirl). Von Hause aus Drechsler, hat er nach beendigter Wanderschaft in 1830er Jahren in sei. ner Vaterstadt als Handwerker gewirkt, bis die Ereignisse des Jahres 1848 ihn ' 5ic Beamtenlaufbahn verschlugen, er dann bis zu seiner vor mehreren Föhren erfolgten Pensionirung ange hört hat. In dem auf dem luxem' durgischen Grenzgebiet gelegenen Orte Tüoelingen,- in dem sich zahlreiche Hochosenmerte befanden, erplodirte, währeniz neun Arbeitcr im Freien ihr Mittags, drodverzehrten. ein in der Nähe liegenucs chlackenslück. Sämmtliche Arbei ter wurden durch die glühende Masse verbrannt, drei davon so schwer, daß sie nach kurzer Zeit v rstarben. Die übrigen werden voraussichtlich gerettet wer den. Wahrscheinlich hatte sich im In nern der Schlacke Gag gebildet, das bei hoher Spannung die feste Rinde sprenate, In, daS ist's Neckte I Das ist ein Ausdruck, den das rei sende Publikum gebraucht, menn eö etwas ganz seinem Wunsche entsprechend sindet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Central Line anwende, die jeht allgemein als die Noute von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestcns angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstaltung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Paelfic-5iüste ohne Wagenwechsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende nlan sich an den nächsten Ticket-Agcnten. 3aS. C. Pond, ffen. Pass. und Ticket-Agcnt, Chicago, 3ll. tff1 -TZ Meers aurn!) seifen, lang deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Mucko. No. 19 Wasbinaton Sx. h M M WöM Das beste Stärkungsmittel. tz 1.00 per Flasche. .... 6 Flaschen für $5.00. Zu haben t der Deutschen Apotheke van V. WIU Van tzfir. .,.., . . JLM , West Washington Straße und Ecke Last irapr uns imvin une. Die ganie Rächt offen i GZ'ÄAfin Treibriemen und ! NUN, Sckmiraelräder Spezialitäten hex W. B. Barry Saw & Supply Co. Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." Die zunehmende Praxis deö Tr. i-jit-', ic3 Augen dnd Ohren Arztei. zwang il,: , u3b fliOBCTtn Räumtlchrette umznjichen. Uri mir thete diöbalb die Räumlichketten im zntil.u Stock des .Ivvn Blo". , W. Washington Str., nZchst ,u Bowcn.Merrili Co'S. für fünf Jahre, wo er augki?it,nct? Oiftcen eingerichtet bat für die Behandlung von Auge. Ohr, kaie und Hat und die Anfertigung von ZUriUxn, süpstlichkn Au gen und die Gerabcsiellung Von Ech'kl"üg?n, ss wie die Operation zur Unt'ernung de Star vr,unehmen, zu Preisen für lle erreichbar. Lsusultalion frei und Jedermann eingeladen. ,

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