Indiana Tribüne, Volume 16, Number 260, Indianapolis, Marion County, 8 June 1893 — Page 2
Indiana Tribune. Erscheint JC iiQll ch und BonntviQ
T ,e tZzliche .Tribüne" kostet durch den Zxäqtx ;2Gent5 per Woche, die SonntagS.TriSüne ' : JkiN-Z pcrWocye. Beide zusammen IkEents ooir 5C Heut perMonat. Per Post zzeschiZt t?. N z äudc;"hlui'.g per Jahr. OZsice : Ns. 18 :2ito Alabama Str. Jndizpoli?, Ii.d., 8. Juni 18S.. Die Weltausstellung. Von Wilh. Kaufmann. Chicago, Anfang Juni. Ein Sechstel der für die culumbianische Weltausstellung festgesetzlen Zeit ist schon abgelaufen und der Maimonat schließt mit' einem Deficit ab, das dem ?!ichteingeweihten beängstigend hoch er scheint. (5z stellt sich ungefähr, folgendermaßen dar : Unkosten per Tag S40,000, Einkommen von durchschnitt' lich 50.000 Besuchern 525,000, Deficit per Tag 515,000. Davon gehen die 25 Pro.ent ab, welche die Restaura, teure, d'e sog. Side Shows" und die Priilegienbesitzer von ihren BruttoEinnahmen abgeben müssen. Die osficiellen Angaben liegen zur Zeit noch nicht vor, obige Angaben beruhen aus Tagesschätzungen, doch geht man wob! nicht fehl, wenn man das Deficit für Mai mit ungefähr 5300,000, viel, leicht $350,000 veranschlagt. Der Telegraph mag inzwischen die genaue Ziffer angegeben haben, der Unterschied wird kaum ein bedeutender sein. Ich halte dieses Deficit nicht für .ent muthigend, sondern in Anbetracht der Umstände eher für einen günstigen Aus weis. Denn die Ausstellung war am 1. Mai nicht fertig und ist auch jetzt noch nicht fertig. Das aber ist nicht die Schuld der Chi.agoer Unternehmer, sondern 'wesentlich diejenige der Aus steller. Frankreich hat sein Hauptgebäude am 23. Mai eröffnet, und jetzt noch stolpert man im französischen Departement über Kisten und Kasten. Berge von Papier und Emballage. Rußlands Schiffe sind in der Ostsee eingefroren gewesen und erst gegen Ende Mai angelangt. Wie es da im russischen Departement aussehen wird, kann man sich wohl denken. Gestern ist in der Maschinen.Halle da? deutsche Departement eröffnet wor den, der Kanonenkönig Krupp gibt sein eigenes Gebäude erst in den nächsten Tagen frei, und dabei muß man wohl beachten, daß Deutschland im Ganzen nicht nur am schönsten anZgestellt und am prunkvollsten seine Abtheilungen arrangirt hat sondern daß Teutschland in den meisten seiner vielen Abtheilungen früher fertig war. als irgend eine andere Nation, felb als die amerikanische. Gleich hier sei es gesagt: Hut ab vor dem d e u t s ch e n Ä a t e r l a n d e! Es dominirt in fast jedem der Riesengebäude, eZ war zur rechten Zeit auf dem Platze und eS hat die Scharte von 1376 in einfach bewun )erung;würdiger Weife ausgewetzt. Doch davon später. Wer die metereolozischen Berichte des glorreichen Wonnemonds 1893 eingehend verfolgt hat, der wird sich kaum eines ähnlich elenden, scheußlichen, bei änderlichen, gleichzeitig an den Winter und an den Hochsommer erinnernden Lenzmonats erinnern. Und in Chicago ist ja das Wetter noch immer zehn Procent schlechter, als an irgend einem anveren Centralpunkte der 23er. Staaten. Was war das für ein Hundewetter hier! Blizzards und echte Mailüfterl wechselten mit einander in so schauerlicher Regelmäßigkeit ab, daß man den Winterüberzieh.-r und das SommerHabit gleichzeitig mit sich führen mußte. Wenn cs nicht regnete, so kalt, so bind fadenmäßig niederträchtig, wie eZ eben nur in Chicago regnen kar.n, so schneile es, und dazwischen kamen die gluthheißen Sonnenblicke des tückischen Chiago'er Frühlingshlmmels. Ja, d a S war der Eröffnungsmonat der cylumbianischen Weltausstellung. EZ war, 2ls ob sich der Himmel mit d.'n heuch' lerischen Sabbatharianern verschworen hätte, um Alles zu Nichte zu machen, Las der Unternehmungsgeist der Chi:ago'er geschaffen hatte. Und nun diese ziellose Agitation der Sonntagsfrage! WaZ'hat eS wohl der Ausstellung geschadet, daß die Lokal Kommission am Vorabend des dritten MaisonntagS die Courage verlor und im nächsten Morgen über 150,000 Menschen, welche den ersten offenen Sonntag- genießen wollten, rückstchts' loS und ohne Warnung die Ausstellung serschloß?' Der offene Sonntag wird ja kommen er liegt in der Luft und Dird sich zu der größten Niederlage gestalten, welche die engherzige puritanil'che Anschauung in ihrer stärksten Feste iemals erlitten hat - - aber auf daZ L?airesultat hat dies Hin und Herzer cen und diese über alle Begriffe alberne Agitation einen höchst verderblichen Ein sluß ausgeübt. Dazu kommt noch, endlich das räu b'erische Vorgehen der Eisendahnen. Die Weltausstellung es ist in' Wirklichkeit eine W e l tausstellung und kein großartiger Jahrmarkt ist einen Monat im Gange, und noch keine Ei senbahn hat gethan, was sie sonst alle bei jedem onntagsschul Congrefse thun, nämlich die Fahrpreise ermäßigt. Kegu'ar Fare lautete bisher die Pa role der Schienenbarone, obschon im Jahre 1876 Hunderttausende von Men sehen von den Verkehrs entren der Mit telstaaten für wenige Dollars nach dem fälschlich eine Weltausstellung benann ten Riescnbazar von Philadelphia und zurück befördert wurden. Millionen Menschen warten auf angemesiene Er nicdrigung derFahrl reise und die Eisen bahnen scheinen erst in den letzten Tagen zu der Ueberzeugung gekommen zu sein, daß sich das amerikanisch: Volk nicht offenen Auges berauben lassen wird. Daß bei dieser Sachlage der Fremden verkehr in Chicago sich doch so erheblich gesteigert hat, ist zu verwundern, und a!5 gu'.eZ Vorzeichen zu betrachten. Das Obige mag man als eit'5 Erklä rung des schlechten financiellen MaiAuZwetseZ annebmen. Man braucht
kein Optimist zu lein, um zuverstchtlicy einen günstigen Endabschluß zu erwar ten. Denn trotz aller Unfertigkeit. de? Unbilden des Wetters, der heuchlerischen Umtriebe und der Hartnäckigkeit .der Transpzrtgesellschasten (sie werden jetzt übrigens schon zahmer) ist die eine un umstößliche Thatfache des v ollstä n digen. überraschenden Er f o l g e s der Ausstellung vorHanden. Sie ist nicht umzubringen, diese Thatsache, und die N.-ugier des amerikanischen Volkes wird schon das Uebrige thun. Die kolumbianische Weltausstellung ist nach jeder Richtung hin großartiger, imponirender, von Schund' und von Jahrmarktschwindel freier ausgefallen, als der optimistische Freund des Unternehmens erwarten durfte. Sie ist auch weit v ol lst ändiger, als jede vorangegangene WeltauZstel lung, sie ist das erste Unternehmen die ser Art, welches nicht einen vorwiegend lokalen Ton hatte, d. h. bei welchem die Erzeugnisse deZ ausstellenden Lan des die von fremden Nationen deige steuerten Objecte nicht in den Hinter gründ drängten. Hier in Chicago hat sich wahrlich die gesammte Culturwelt ein Stelldichein gegeben, und das Be fremdliche bei dem ganzen Unternehmen besteht eigentlich darin, daß die ameri kanifche Nation, wie sie durch die Bun desregierung vertreten ist. Verhältniß mäßig weit weniger dazu beigetragen hat, als z. B. Deutschland oder Frankreich, oder selbst Japan gethan haben. Das Gebühren der Bundesregierung ein Überaus schäbiges und beschä mendeS gewesen. Wenn man aus diese stolze weiße Stadt hinblickt und sich frügt, was denn der Congreß dabei ge leistet hat, so ergibt sich ein Kriegsschiff Modell, eine hübsche Sammlung aus dem SmithsonianJnftitut in Washing ton, ein in Anbetracht des Silber werthes geringfügiger Zuschuß in sog. .Souvenir CoinS- (die übrigens schon jetzt Abnehmer suchen) und dann jene kostspielige und nichts wie Trubel und Wirrwarr erregende Nationalcommis sion, von welcher man hoffentlich jetzt nach Abweisung der Sabbath-Forde rung nicht viel mehr hören wird. Um den Vergleich zu ziehen, betrachte man z. B. das herrliche Prunkgebäude, wel ches Teutschland mit einem Kostenauf wände von $225,000 (einer Million Mark) errichtet hat und das sich an Großartigkeit der Anlage und an künst. lerifcher Ausstattung sehr wohl mit dem sog. Government Bau messen kann. Alles andere Amerikanische, was man in der AuSstellungSstadt bewun dert, ist nicht Werk der Bundesregie rung, sondern die Schöpfung der Chi cagoer Lo:albehörde. Wer hätte diesen Chicagoer Dollarjägern und kaltbercch nenden Geldmenschen, diesen Erfindern der zwanzigstöckigen, jedem Kunstsinn hohnsprechenden Wolkenschiebern, diesen Schweineschlächtern und Börsenjobbern einen Kunstsinn zugetraut, wie er uns auf Schritt und Tritt in der Gesammt anläge des Platzes sowohl, als in jedem einzelnen AusstellungSpalaste ent gegentritt? Wer hätte geglaubt, daß sie das Schöne selbst auf' Kosten des Praktischen zur Geltung bringen wür den? Und doch ist das in geradezu bewunderungSwürdiger Weise geschehen. Die Gejammtan'lage ist einfach eine herrliche. Wenn man z. B. vor der großen Fontaine, oder noch besser auf dem 300 Fuß hohen Riesendache des Manufakturgebäudes steht und den Blick schweifen läßt über diese prächtig ausgeschmückten majestätischen Bauten, welche trotz ihrer gewaltigen Dimensio nen niemals das SchönheitSgesühl b leidigen, sondern in ihrer prunkvollen und doch stets würdigen und paffenden Ausstattung unserer realistischen und nur auf das Praktische Rücksicht nehwenden Zeitrichtung Hohn sprechen, so gewinnt man einen Eindruck, der le benslänglich haften bleiben muß und von dem man sagen wird, er gehört zu dem Besten und Schönsten, was der Menschenhand entstammt. Wohin man auch hört, eS wird der Anlage überall begeistertes Lob gespendet, und am mei sten von den kunstsinnigen Ausländern, namentlich Deutschen, welche gerade in dieser Beziehung am allerwenigsten er wartet haben mögen. Der Mann, welcher diese Anlage mitten im Sande und Dreck des öden MichiganuserS ge plant, diese prächtigen Lagunen und Canäle hervorgezaudert, aus einem Froschsumpfe das prächtige Wooded Island geschaffen hat. der diese Stra
j ßen auslegte, sie mit dem schönsten Blumenichmuci entrahmte, der die Herr lichen Bauten so zu placiren wußte, daß jeder einzelne Palast in seiner ganzen Schönheit vor das Auge tritt und keiner den andern verdunkelt dieser Mann hat die Ausführung seiner Pläne leider nicht mehr erlebt; aber wenn die Chicago'er nur einen Funken von Dankbarkeit besitzen, so werden sie ihm auf der Stätte seines Wirkens ein Denkmal errichten. Der deutschen Abtheilung der Weltausstellung muß auch jetzt noch, nachdem Frankreich mit seinem Exhibit weiter fortgeschritten ist, der allererste Platz zugestanden werden. sieben Deutschland ist wohl zuerst Japan hervorzuheben, dann Frankreich und Oesterreich. Cb der fünfte Platz wirk lich England gebührt, ist' eine Frage, welche sehr viel Widerspruch er fahren dürfte. Deutschland besitzt nicht nur im Kunstnalait und in der Manu faktur-Halle unzweifelhaft die Führung, sondern, wesentlich in Folge der wirk lich großartigen Ausstellung der Ge brüder Stumm, auch im BergbauTe partement, und in der Maschinenhalle steht es gleichberechtigt neben den Ver. Staaten'da. ' Im ElectricitätSgebäude scheinen die Franzosen Deutschland zu überflügeln, im Transportwesen überwiegt, abge sehen von den Ver. Staaten, England. Dagegen hat Deutschland zwei mächtig wirkende Schaustücke vor allen anderen Nationen voraus: das überaus schöne Prunkgebäude am See und die in einem eigenen Hause untergebrachte Colle.tion oeS 'anonenkonigs Krupp. Die deut schen Äbtheilungen in den verschiedenen Gebäuden sind stets von Besuchern über. füllte und Ausdrücke wie "why Gerrnany again" "Uermany beits every ihn?". "Germany'nltraTS oa top '
kann nun jeden Augenblick aus dem Munde der Besucher hören.
j Deutschland hat es nicht" nur verstan 'ttix feine beste n und auch nur seine i
besten Erzeugnisse auf , allen Gebieten j cksCircus, das Schweizer Alpenpanv- ! Wir Wilden sind doch bifeincr großen Industrie zu schicken, son- ama, die Straße von Cairo :c. :c. be' l scre Menschen! Das Volk der Ver. dern es hat diese Sachen, mit so feinem ! kochen. 1 Staaten leidet vornehmlich an Pessi j- -i ' r a r i ' I . 4 l r it c 4
Kunstsinn gruppirt. sie so vortresflich und in so imponirender Ausstattung üitrtn ttnrrt-fiihrt hstfesi iiii Alands Bestes auch im besten Lichte präfcn tir. tt'.eraded e vrnebmeAu5,ia tun , . tiiit vvv'wf i der deutfchenDepartements lockt die Zu. . ' ' ... l schaue? aus anderen , Theilen des Ge , baute an. Solche Gruppen, wie die ; Ausstellung der königlichen Porzellan ' manufactur in Berlin im Haupt" ! qebäude.d'.' schon erwähnte Anlage deZ i finms turnm in her N.ikan. : Caücfinb oeifeUo3 bic beiben O5lon3 stücke der Arranqirunqskunst in der ' ' . . 1 ganzen Ausltellunq. Auch die Psorzi keimer und anauer Juweliere, die Crefeldcr Seid, Vlauen'fche Sp ! Dresdener Porzellanmalerei ' ttcr Porzellanman ! aer Fabrikanten ' u. f. w. überrasche ; und augenfällig durch Gediegenheit Besonders zu neben den Ehrengeschenken an Bismarck und den Kaiser, der Puppenpalast, ein wirkliches Kinderparadies, die deutschen Imitationen orientalischerTeppichwede rei, der Cho.oladenpalast Stollwerks, ! (ein Meisterstück der Ausstellungskunst, leider im Aaervau Departement), die sächsische Teptilindustrie, die Berli ner Bron.e. prachtvolle Möbel, welche ' im Gegensatz zu dem französischen j Prunkmöbel, durch Gediegenheit und I ttt nftfi i mtrtl(1M nn'N In t- Knf rtrit OlUtl HlUllf llllrf ' - " ' least, die hohe Pforte aus Schmiede eisen (Frantiurter Arbeit), welcher man mit Recht den. Ehrenplatz im Haupteingang des deutschen Departements gegeben hat. Mächtige Pörcellangrup penbilder, aus bemalten ,Tiles" zusammengesetzt, bilden die überaus schönen Hauptstücke der tön. Porcellan Manufaktur. Ich komme da auf Einzelbeschreibun. gen. was gar nicht in den Rahmen dieses Briefes paßt und wozu für jede Branche eine sachverständige Feder gehört, jedoch wollte ich einige der besten Sachen Deutschlands hervorheben, um damit die gar nicht genug zu rühmende Chicagoer Leistung des Vaterlandes wenigstens anzudeuten. Wohl nie bat wan als Deutscher in Amerika Veran Zasiung gehabt, sich seiner Heimath so i freuen und stolz darauf zu sein, als Denn man diese Säle durchwandert. Daß die Superiorität der deutschen AuZstellung selbst von dem sranzö'ischen Fommiffär Crantz anerkannt worden ifi. kann wohl als genügender Beweis gelten, daß hier keine einseitige Beur theilung vorliegt. Daß sich eine so- gediegene. Ausstcl lung Teutschlands für die einzelnen Unternehmer auch bezahlen wird, unterliegt gar keinem Zweifel. Die Ver. Staaten sind das kaufkräftigste und reichste Land hh Welt und werden auf allen Gebieten der feineren Industrie und des eigentlichen Kunstgewerbes, noch auf unabsehbare Zeit der beste Kunde von Ländern älterer Kultur bleiben. Deutschlands feinere Jndu strieerzeugniffe besitzen aber im Ver gleich zu Frankreich und England noch immer Nicht denjenigen Antheil des amerikanischen Markts, der ihnen ge 'dührt. ES steht, als direkte Wirkung 'fett Anstrengungen Deutschlands in Chicago, eine ery-bliche Besserung in ' dieser 'e.iehung zu erwarten.' Und j auch auf daS Ansehen, welches die : Deulfch'Amerikaner bei ihren vorur j theilsvollen Mitbürgern genießen, mufr diese Ausstellung günstig wirken, j Der Durchschnittsamerikaner schätzt den Culturstand des deutschen Volkes nach der Sorte von Deutschen, mit de , nen er meistens in Berührung kommt. , Da nun aber die Einwanderung gebil ' oeter Deutscher im Verhältniß zu den 'Schaaren von Lohnarbeitern, Dienst. madchen, Landieulen,eme verschwindend kleine ist, so hat jener Durchschnittst amerikaner, deffen Selbstüberhebung kaum von der des Franzojen übertrof fen wird, in der Regeleine sehr geringe Meinung von den amerikanischen Deut sche'n. deren Verdienste um Amerika er in Folge der herrschenden Geschichtssäl . schung gar nicht lennt. Jetzt wird ihm i j in Chicago in glänzender Weise gezeigt, ; was Deutschland in Wirklichkeit ist und bieje Leistung zwingt unserem dumm stolzen Landsmann die höchste. Bewun derung ab. Ob er später mit seinem wegwerfenden Dutciv noch so rafch A 1 zur iano ,kin wlro oicioi aozumarien. Am 15. Juni ist m Eblcaao der .Deutsche Tag, d. h. auf der Ausstel lung soll mit Bewilligung der Natiy nalcommission eine besondere Demon stration des deutschen BolkSthumS statt sinden. Jeder Deutschamerikaner, welcher die Ausstellung besuchen will len die Deukschamerikaner dem deutschen Bsttllande amesten ihren Dank zol len für die glänzende Beschickung dieser amerikanischen Ausstellung, und dann sollte der mächtigste amerikanische Bolks theil seinen Tag in Chicago auch so feiern, wie' eS seiner Zahl entspricht. Möge die Demonstration am 15. Juni eine recht glänzende werdcn. , - Die Auffassung, daß die Midwaa Plaisance nichts als ein großartiger ahrmarlt, eine Art von Riesentingel tangel sei, ist eine durchaus irrige. Es fehlt auch hier der Schund, oder wenia ftenS derselbe tritt, neben den wirklich großartigen Sehenswürdigkeiten ganz i ;urück. Hier gebührt den Oesterrei zurück. Hier gebührt den Oesterrei' chern mit ihrem Alt.Wien der vor nehmste Plag. M.Wien, in diesen Svalten oft aenua beschrieben, ist eine bewunderunsmürn!ne Anla,. Pal
ensabritanten. die ; 1111,1 ulj"st- Anaaben: Celman. ebemaliaer Vrüsi- .Der fteie men chlicke Zlua als Vorbe teVtt 1ne.iW
itzenmanufaktur, die ",fVl3,i"u Docent mehr, a früher. ttnt Der Republik, erwarb in (! Jahren dingung dynamischer Luftschifffabrt". .
usattur. die Hamdur ? 1'' " "l uo rrriroen r General Roca, Vi.epräsident. in nur dann die thatsächliche Lösung des M.??
gelter Ledermaa en ! hh... x "".i" ; 10 Jahren 10 Millionen. Vellegrini, i Flugproblems zu hoffen sei, wenn sich sss s i .7 '7icAar.
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der Eollection. V Fen pean atien oev i : ch nicht unglücklich. Der Minister in d?r Luft bewegen und dadurch die anbianatoits t t brüten .thrrt.
erwähnen wäre noch. P ' i0 c r"'c "u . ,ocn ? tXott alo scharrte in 5 Jahren 30 Wirkung der Schwerkraft auf einen 1" " eft sstofuroton
mmt DN lck,mchr durch. l'in.,'nd st'' im Ganzkn. acht N.präsen.nebst einer qröer?n Flasche und bn.'ÄlKÄfit!t'ä vrücktiae Mitttörmunk ltnh ieine ut? lanttg, Deutschland dler ltteiter von be'annten I'krSnenkl, ' rögeren l Zumlichkeiten umzuziele... 4r nie
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it.uu4Miiuif ni(f. fc'up nun 'jii n i. vHii(vii jivuii, ! Wi;n und im deutschen Tors 25 CentZiBarwlK und Brickner von Wisconsin; - ' Eintritt bezahlen muß erklärt' sich leuht.gljch.köiintech als fünfter, Golp. ! ! Kmtt, . AI V : . t. v v...ifi.i II. Ynvt VsltnAtft .! AiUnni. O.n. .
i wmuitB. uu t j. uic uciucn oeutcgtn ' I i1)!it.i?,,.tt tioisi m v. it I : itniui tutuin tiv jjuui) ueil Ull lernehmern in den sechs Monaten -an nähernd $100,000 losten, ferner, daß '25 rocent der Brüttoeinuahrnen aller
Schaustellungen und Restaurant? an - r . . .. r l.
)le Ausstellungskane abgeführt werden -nilffen. Jeser Besucher sollle auch Hagen- , . - . w Ueber die mit klnem Besuche der Ausstellung verbundenen Ko.ten ist so '-1 I t.Ai.4tMiUii w.Vm V t . uumc,uyuiucii luuiucu, uuj eine , j . . ( - : chtigfteUung dringend nothwendig erjn I&vl4n.4 lin m.il(üi limvc 1 V " c H V1 . . ;,Öer Mhe der air errichteten Hotels tsprechend solide gebaut. Dann ist die Auswahl ,o grop, dar .n die unsicheren vo els leicht ver l.lkiden kann. Die Zahl der möbllrten ' orjrxuristen ist Legion. Für öl. 5" .Racht kann man bei bürgerlichen ! M i AM -fc A h . 1 1 ... t. . . "ww" m grogien V eigenlilcyen o)er drei S,)enswürdigleiten der Mid z?ay Plaisance davon mttbez.thlen. nn:it i . ...m.c.i SiöS barf lerlnelprel oars man naz aaerding? niAt rtstsltffTi uiHii uciuiö viticucuucii,u iicücu icucu unttnutommm.ÖauDtbebinauni bleibt . ...j:..n.n natürlich die entsprechende V:rminde rung der Eisenbahnra:en. In Chicagoer Gesellschaftskreisen ist , - ii' , V . (jri.ll.. filf f- 9 ?! l Ä last nur den Hote b Mern. Wirthen uno rulisvrige,eu,u,lrtt roi.l. Die Fremden verwenden Zeit und Geld an die Aufstellung und Die Geschäfts ..... ,.l. für Ue Fair flpfftt haben, gehm lr cui, ivuit u u.muu urnuiui aus. Dann auch wird eine unoewöhnrtitfl Yn r in It lich große Menge der Ausstellungs maaren hier verkauft werden. Die Besucher verlieben sich in die herrlichen Sachen, welche das Ausland geschickt hat und glauben, daß diese Sachen billig verkauft werden, um das Zurückschicken zu sparen. So müssen öie Ehicagoer Händler, namentlich in Luxusartikeln, in der Ausstellung einen zeführlichen Eoncurrenten erkennen. Dabei krht eZ schon jetzt ganz bedenk lich. Das baare Geld ist ungewöhnlich rar, die Saison ist in Folge der Mit:erung schlecht gewesen und den Geschäftsleuten, welche zum größeren Theil mit fremdem Eapital arbeiten, steht eine schwere Zeit bevor. Schliminer noch mag sich die Zukunft sür die vielen Manschen gestalten, welche nach ser Ausstellungsstadt in Erwartung öohen Verdienstes gezogen sind. Die New Yorker, welche w?gen ihres !ichterfolges so lange gegrollt -haben, inö.en sich getrost in's Fäustchen '.acden. , Vom Inland,. Mittelst Elektrizität will )as Wachsthum von Orangen und i:ronen ein Odstgärtner in San Diego, '5al.. befördern. - Fifherman's Island vor sr Ehesapeakebai bei Baltimore wird al Bundes'QuarantSnestation einge richtet. Die Insassen eines Lust oallons vermögen in einer Höhe von einer Meile einen Umkreis von 9ti Mei len Zu überschauen. Nach dem Jahresbericht des Staatssuperintendenten für Ver sichrrungSwesen waren am Schluß von , . ö ? , V , 18'.2 31 Lebens und Unsallversiche runasaesell ckiasten im Staat New Nark rungsgesellschaften im Staat New York in Thätigkeit. Ihre Activa beliefen sich aus $903, 734,537, ihre Verbind Weiten auf 8789.074,016. Ihre Baareinnahmen betrugen $223,024. 998, ihre Ausgaben $152,893,332. Die Zahl der Versicherungen hatte während des Jahres um 140,560 im Gesamtbetrag von 8323,509,000 zugenommen und 1.532,912 Policen im Betrag von 84,1 99,444,397 waren ir Wirksamkeit. Einen glänzenden Triumph bat Prof. Ernst Bovve. welcker von ! nativis.ischen Lehrern an der Hochschule I. . ' w 1 tn Burlington in Iowa und von Bor ftehern verschiedener Volksschulen da tklbst beim Schulrath weaen Unfäbia leit, Unwissenheit und' freidenkerischer Sf4tfV2'iaaÄm?"'f -pro?. Poppe wurde nämlich nach . ländlichem m anen m, 'J ?'?'"Ä"''l?""?' SP". i.r fw i . ' r r tt Sfl5Jtfn( dtt Lehrer lhn mchtZ angmgen, so lange die Lehrer e.elben nlcht den Kmdern aufzudrän. r. m ?"m,"e? der ?Ä!?Vn l ttclr ! nfä&T' abgesedt Prof. Poppe lst Letter der Ä?rf)0ulebin9tünb' lich gebildeter deutscher Schulmann. I mnäch sten Congreß sien 27 im Ausland Geborene. Von New : f.oxl kommen ihrer fünf, lauter Zr.' ! Mnder. Wisconsin sendet drei, zwei , Dcutlche und einen Skandinavier. . Mtchlgan lst ebenfalls von drei vertre j ten. zwei Canadiern und einem lren. Illinois hat einen Iren und einen Au t M1 unter seinen Vertretern. Je ijj" UaUnDer kommt von Florida, , eorglg, Jndlana, Iowa, KansaZ, : ? Mlssouri. MbraSka. Nevada. New ßfllNDlM UNd Pennslllvanien. ?t ict , - . IlftnnMntrt VH'trtfirtsXf M?,s7: ...Vh?, uu iwunuu -nu j rtrnr' Kin:,k,f,s4 tn..n CZ'Jmit- ' . . ' , , " -l it 1 öugezahlt werden): Schofl land einen lAen enerlnn nn nzuno einen, Ven. )enoerion.von Z0ffC, . rfnwvi. ..1 CLi . . CYVl . r 1 .
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. dieMeis' . yaoeolePreiiemo n'elaura- ,in Vermögen von hundert Millionen. Z rertritt derselbe den Standpunkt, daß ifmrmX
n durch DorneDniH ,iu"c rnajucge uno aucy gul zuoe : bcr letzte Präsidentin acht Jahren 30 der Mensch mit Hilfe eines entsprechend ,i Ap-th.kcr , hab. ,ür
7 . ,5 N ,V I v T c -f 1 'lllllonen zu ammen; Ä.0 ll it tfl I rt 3hih rX h,hin rniii. t " . ' .
nnnfr rn nif inTPrnnrnr nn - r - ,., n. . -,n . ..,f i .... ., r . . . ou. . uc uo aui; n. uno tmcom ant.
,iv tt,,HUllH,:v vu,,i m,. fahren 35 Millionen; Rojos in k.n. alko um Z Dozent. Wer In 15 Millionen; Malbrau in ier .ag ausgeben will, kann noch zwei Z u . m n
! orei, Sen. Pasco von Florida, Sprc IX fTI u t. sti : . . V sT .xl.
azer rwp von seorgia uno enaior :)ones von evrasla-, anaoa cndli ileoen. mus. Am besten kann dieles Uebel da ourch gehoben werden, daß man ihm begreiflich macht, um wie viel mehr Ur sache andere Völker zum Pessimismus , haben. So schreibt das in Porta u w v ; Af vvtv vv -y v mxt Brasilien, erscheinende .Deuti ' ' ' ' sche Volksblat." Folgendes: Argentiin y tt A it,4nBla& UrtnX illtll ll Hl UlUl)UU;illU9 lllll Ul ! Denjenigen, der sein Glück zu machen ' versteht. Ganz besonders für Solche, denen es gelingt, sich auf den Regie- . rungsseffeln für längere Zeit festzujetzen. Em argentlNllches Journal macht über die kolossalen Vermögen, die sich einige politische Größen dort errres in 10 7 Iah6 Iaho in 5 t -Irth 'N?llinnn." jrf w vw w Eine der erfreuli chsten von der großen Anzahl :,:r... At.:nn kngliiu uuiciiiummict vyiimuyvji, uic . .. ... . '. v. . t . . . 'ü'Zch m em Pr'd.gt aus b, m New ort mit so aror.em Vomv be zangene Vermählung der Tochter des oortiaen Millionär Bradlen Martin mit dem 'britischen Grafen Craven zu spre. i 4yn mX hrtDil ksx .k.s , OJVil UiiV VlUUltV WHH Hüt U ! derbe als zeitgemäße Ausdrücke: Wir hier eine zu den niedrigen oder t'mtnm Reichen gehörende amerikani rtmii nrm n ns.nt nrnt nn Vaterlandsliebe, arm an guter Lebens art. arm an Allem und Jedem bis auf U, UHU Ull UU u ,. ,,,;, ..i.,,.:. TZZ S'bÄ t " fl'' I " f -1 M vv.v.v... oder dem Bolle aus den Taschen gestoy len wurde. Wir sehen, wie eine solche Familie, mit souveräner Verachtung gegen die amerikanische männliche Ju gend, ihrer Tochter einen mit einer Gra fenkrone verunzierten britischen Zierdengel als Ehemann kaust. Solche Ehen werden nicht im Himmel geschlossen, son dern in New Z)orl,und häusig werden sie in London so bald wie möglich gelöst. Die Bevorzugung eines ausländischen Titels vor einem braven amerikan' schen Manne ist gleichbedeutend mit dem Jn-denStaub-treten der amerika nischen Flagge." Ein großartiges neues GeschästSunternehmen wird in Iowa llity. Ja., projektirt und wäre nur zu wünschen, daß sich dasselbe, wie erwar tet, auch realiflien würde, denn die Industrie in der Universiätsstadt liegt noch sehr in den 'Windeln. Eine Ge sellschast hat nämlich die in Dutchtown belegene große Brauerei von John P. Dostal angekauft, die einzige Brauerei in Iowa Eity, in welcher trotz Prohi bition gebraut wurde. Das Anwesen nimmt fast einen ganzen Block ein, die Gebäude sind, neu, die Einrichtungen gut und der Preis von S3G.000 ist ein billiger. Tie'e Brauerei soll nun in eine .Malz-Etrakt-Fabrik" umgewandelt werden (obwohl der Ertrakt". große Aehnlichkeit mit Bier haben wird), und wurde das Aktienkapital auf 67,000 festgesetzt, welche Summe mittels Aktien zu S. das Stück aufgebracht wird. Der .Malz-Ertrakt" so'l so gut gemacht werden, daß damit alles fremde Bier, wovon daZ meiste zus Milwaukee kommt, zur Stadt hin-zu-getrieden wird. Man will 100 Arbeitern Be chästigung geb.'n und den Farmern von John on Eounty 100. , usbel Gerste ver abr abkauten ' J J) ruiriy..tpJy uns oossl mau ourcy oiee eicyafls inthüllung bis zum 1. Juli S3',,000 eö benolhig'en Kapitals ausgrdracht zu Mtn , M vom nutlantt. , ; Interessante Römer fünde sind jüngst auf dem Teakplatz in Oedenburg (Ungarn) gemacht worden. Es wurden im ganzen 15 Gräber auf. gedeckt, von denen zwei Skelettgräber und 13 Brand-., bez. Urnengräber waren. Von den Skeletten lag das eine in einem mächtigen aus Sandstein au?geführien Sarkophag, der mit einer riesigen Steinplatte bedeckt war. Son derbarerweife wurde bei dem Skelett nicht die mindeste Beigabe gefunden. ?lrnf Hli rn-int Kd k. r.C.. lchon Jahren gtplündertnmrde. auf nil., iin Ä ich n 1 : wTe Rn chrn bwwi,.n. sm' iuun ffi ' D -- yr.tFiA Kit.i V 1 tiv Vltl UUJ VUIUI bohrte Münze und ein durchlöcherter SchweinSzahn gesunde.. Durchbohrte , Skne waren nlik-, Anhängsel und dienten als Amulett ES wurde noch ein dritte, Skelett ange. troffen, das irr der bloßen Erde lgg unh jeder Beigabe, entbehrte. Die U?nen. Sraber gaben eine bessere Ausbeute, Gg wurde unter-anderem eine zylin. derförmige Urne, aus Sandstein, g. meißelt, gefunden, die außer den der brannten Knochen des Verstorbenen. zwfi Thränenfläschchen. den Bügel einer Mula (Sicherheitsnadel), eine schöne Todtenlampe und eine silberue Münze enthielt, die aus der it m... pasianZ herrührt, wonach das Grab aus dem ersten Jahrhundert unserer Zeit chnung stammt. Leider war die eine Seite der Urne abgebrochen. In einer aus Tbon aebrannten Hm nn hiSnnliif flöffürfi fAftnr arm tn.trX. i " r 1 -7 or..f ta.c.a.:-f:x fn.i ... ii, wuyiivci"ltV I wCyffllNLf, tlXl Spiegel 'aus Metall und eine längere Nadel aus Bronze gefunden. .Unter V i..t 1 n r i. r " hv jiMf itiv zlerliche Fibula. Diese Urne entbielt ;.;tjnrt üi 1 wr? IL. ' x -ti zwelsello dle Asche emer römischen W m . ' Ji . . . ' rn verorulistlrir iinomcir rank) II CD eine ...f:a.. orcr- tm. r. .
' i'?nrden baden, folaende lttte,euante i Ncrrnffock berausiZeliebenen Nrnsbür'
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den sind besonders hervorzuheben eine I . - ni . j 1
, pannonische Nadel, deren Dorn mit einer Perle verziert war, ferner ver ' schiedene Todienlampen mit-Verzierun ! gen inrt) Stempeln. So ist z. B. auf !der einen ein Tisch sichtbar, während aus der Bodenscite eine Harpune und ein Pfeil zu sehen sind: auf einer anocren man eine lmcende Gcstalt,
lültü riilcr ulioeren einen viiiar 'erf.. . r:xi. u. f. w. Die Münzen zeigen das Bild FaUzttcht, Hystene, Veitstanz des Kaisers Traian. demiusokae die! Ncrvösität, Httvockondrie.
Gräber aus dem zweiten Jahrhundert - .x. rt.:ri: rt l n , ' , . . , uuuy uuriii 2)couri Ilammen. Wie die Münchener Allg. Ztg. erfährt, wird der Luftschiffer Gu statt Koch, von der bayerischen Regie rung und einigen Privaten unterstützt, im Laufe des nächsten Monats von Lindau aus die vraktiicke lkriirnknn seines neuerfund:nen lenkbaren Fall ! schirmcs in Scene setzen. In der von 'vogelähnlich mit Trageflüchen ausgej, rüsteten und motorisch .und mellektuell begabten, frei im Raume befindlichen Körper praktisch kennen und nach und nneh hchrrtrfin Iprnt Tiil nrtinnni - V4j w vy v v vivjv t aauptsächllch der Gesayrllchlett der Pro jedur halber angefochtene Ansicht hat immr msir ,f,nn. ...v ,vVfc wiv.uui ; cvc ' s,.,k.s rt..ÄMAii:rA ; 36 n toiaW o onauu unb 1 technisch gebildeter Herren vorgezeigt 'hatte, wurde die Nützlichkeit der vorge ' schlagenen Versuche allseitig anerkannt und deren Veranstaltung trotz ihrer i sR WRr I i AFt mhfofisfn i Sflerhnht , W - V' "V" " "I " " , 'und Uebungen finden von einem auf, ' gestiegenen Ballon aus über Waffer ! statt, bis der Ecperimentator de er . nrderl i&t K'kck ck ckkc t llir B CUc rung und Landung erworben hadcn wird, t Eine merkwürdige Frau hat jüngst im südlichen Indien das Zeitliche gesegnet nämlich die verwittwete Maharani von Mysore. &t war die Tochter eines kleinen Beamten von guter Familie; ihre. Erziehung wurde vernachlässigt, während ihrem Bruder die größie Sorgfalt in dieser Beziehung zugewandt wurde. ' Als sie kaum zehn Jahre alt war, bestand sie daraus, zu den Unterrichtsstunde ihres Bruders zugelassen zu 'werden. Bald darauf setzte sie es durch, daß sie einen Lehrer für sich selbst erhielt. Sie stu dirte so fleißig, daß sie in fünf Jahren Sanskrit, Eanarese und Maratyi vollständig beherrschte. Dabei vernachlässigte sie keineswegs gndere Zweige einer guten Erziehung, wie Musik, Zeichnen und Handarbeit. Sie war sechs zehn Jahre alt, als die Freunde des letzten Maharadscha sich im Lande nach einer vierten Frau für ihn umsahen. Ehe sie jedoch ihrem Bräutigam zugesandt werdcn konnte, wurde ihr Vater an den Hof berufen, um an Ort und Stelle über die geringen Abgaben, i ü sein Dorf zahlte, Rede zu flehen. A.s er verurtheilt wurde, durchgepeitscht zu werden, wurde es erst entdeckt, daß ir der Vater der erwählten Braut sei. Darauf wurde ihm verziehen und die eier der Hochzeit seiner Tochter mit dem Maharadscha wurde an dem ersten Tage, der im Kalender als gliülich bezeichnet wurde, begangen. Seitd.m hatte die junge aufgeklärte Königin einen äußerordentlich wohlthätigen Einsluß in dem Staate Mysore, der von allen indischen Staaten am meisten dem ortschritteh.uldia.t. ausgeübt. H. W.. S u t h e r l a n d, ein prominenter Bürger von .Glen Hazel. Pa., heirathete. als 'er noch ziemlich jung war. ein Mädchen von Maine. Nach wenigen Jahren verließ er sein junge; Weib, das später eine gcrichtliche Scheidung erlangte. Er verhei rclthele sich wieder und hatte sünf Kin der. Seine zweite Frau ließ sich auch von ihm scheiden.' -Im letzten Jahre begegnete ihm seine erste Frau und seine erwachsene Tochter, die er vor dreiundzwanzig Jahren verlassen hatte. DaS Paar verheirathete sich wieder und lebt jetzt in Glen Hael mit zwei Söh "tn vom Zweiten Weibe. Ja, daS ist's Nechle! ' Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwendeu. die iefet aüaemein n!8
die Route von Chicago nach St. Paul,!., . rr, L . Minncapolis, Ashland, Duluth und. a.hlnesischer Arzt .Wundarzt.
allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal taglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Ein richtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche so-' wohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu oen Punilen ocr 'pacinc-uue ohne Wagenwechsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. Jas. C. Pond, Gen. Pass. und Ticket-Agent, . Chicago, 3ll. lr.il. Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben. IDcLC Dr i?:ürrr desdalb die Staumlilbkeueu im iwciken k-tock de Jron Block. ' W. Washington Str., nächst IN Bou?en-Merrill Co'S. für fünf abre. iv u er nuvQri icniici. cisicrn cinytriiiiiCi oai jux bis ehatuna:vonA.:ge. Ohr.Nairund Hatv un5 ilf nl'",gung von tiUen. künstlichen Au. ge, und dieeradesteUung von Cch elaugen.so. ta. i . O. . ff.. 1 V - o . . wo er ausgrz lcknek? Oiftcen eingeritct hat für
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, Ein naturliches kzeilmlttel furl ' w Mclanchoue, Schlaslosig 5eit, Schwindel, Trunk sucht, Rückenmark und GebirnSchwachen. T.'.-'i tTultyn tat eine direkte Wirkmg ans die Um rv?nz. weiche ichadet vduanaehm wun. DR. TEskjxtlX3:zcz&J3?9 . Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Office: o. 14 Ost Michigan Strafe, (Ecke 3ff cdjtifett Äornur.) Täglib von 24 Uhr. So intag? ausgcnommen. Dr. motttt 11. Keller, Office: 369 Süd Meridian Straße. , 9io Uhr Vorm. Osftce-Stun:en : 2 4 llbr aZzm. I 7 UhrAdends. Telephon !X)7. .Dr. 2 agncr, Office : ZZo. 6 Ssl Shio Str. Office-Stunden : S-IS Uhr Vormittags. Z Uhr sckmittags. .. oiznung: Ecke Broadway msd Ltelve. Televbon 8. . C. Enoris. Deutscher Zahn-Aizt 91a. 8 j Nord Pennsylvania Str. ä wird uf WunsS angkand:. Dr. C. R. Schacfer, ZSrzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue. nshe Morris Str. Sprechstunden : 7:309 Uhr Morgen, ! Z Uhr achmiltag. 7:39 Uhr Abend. Telephon 282. Dr. I. Wühler, Dcutschcr Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Offtce-Stunden: 9Nhr Borm.: t t Uhr Nachm.: 7-9UhrZ!bevdS. Telephon UDnr. Ciljs, No.38Ost Obio Straße. Sprechstunden : 10 IZ Uhr Vormittags, I s uno . Ave:'.ss. Sonntag vou z .i Hör JlaaiMliiag. Dr. PPAFP, Ofsice: Zi Nord Knnsylbania Str. Okfice-Stunden von 24 Ubr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 u Uhr Vorm. Wohnung: l97N.Alabam str. E?eBermontftr. Televbon ' mt ieiephon . j Wona. 3. Dr. Burkhardt, Ventscher Arzt. Offiee und Wohnung: Nv. 7 7 Süd Ost Straße, Ecke Lincoln Lane. sncr-stunden: 8 bis 9 Uhr Borm. 2 bis Z Uhr Nachin. 7 bis 8 Uhr Abend. Televhco Il3. Ferd. Müller. ?ÄaHfotger vonLse,ze Villev. Apotheker. Ite afertig do ezepte geschieht t derlasftger. sachverstindtger Weise. ' Südweft-Ecke der Ost Washington und Ost Otr. Telephon 870. DR.GEELOY, No. 117 Massachusetts Avenue. Hat ojährig; Ersah ung. W r 9 Jahre in llanton. Ch;na, II Jahre in Helena, Montana und die uren, eiche er vollbracht, eigen dak er r,uglicherri.undWundritift. HatLize, RSrÄ " Ofsice Stunden von Uhr Morgen biö 8 Ubr Abends. Jno, A. Kutsch, Fabrikant uv Händlerin Pferde Geschirre Satteln. Zügeln, reitschen, ämme. Büruen ,c. Skeparaturen werden gut u. prompt ausgeführt No. 263 assacbusetis Avenu. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! Crosa-eyes as cured by Dr. Barker !n one minute bj a new improved and jülf tt netlod. Creat kpr.neteBt a gtt i ppeuue Schielangen. Wie sie von Tr. Barker dmch eine neue. verbesserte schmerzlose Metöode rurirt werden' 372 Fälle in Indianapolis ffle lt, ton denen Sie sich persönlich Überzeug können. LZüß ge er?ung.
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