Indiana Tribüne, Volume 16, Number 259, Indianapolis, Marion County, 7 June 1893 — Page 2

e. Erscheint -Tilg i ich und Sonntngs. Tie tZgliSe.Tridür" kostet durch den TrSgkr Cents prr Woche, die ConntagS7.ribüne C Cent? pcrWocke. S''de zusammen iSCentS oder S5LcntS per Monat. Per Po zugeschiZt tn Vor ausbezahlung per Jahr. ' Ossice :No. 18 Süd Alabasa Str. Indianapolis, Ind., 7. Juni 1893 lkvecialbries.) nu der WeltauöstellungSstadt. Weinend aus grauem Himmelsschleier hat sich der zweite WeltauSstel lungsmonat in Chicago eingeführt; aber Sonnenschein herrscht im Gemüthe der AusstcllungZd'.rectoren, seit sie beim Cammtüberdllck über ihre Geschäfte im verflossenen Msnat gefunden haben, dag es after all gar nicht so gar übel mit den Ausstellungsfinanzen steht. Tenn der durchschnittliche zahlende Besuch betrug ia 33,000; und 45,000 nzürden hinreichen, die lausenden Un kosten gerade zu decken, d. h. die bis h e r i g e n Unkosten, die aber weiter hin durch Entlassung mehrerer Tausend überflüssiger Kräfte betrachtlich errnä ßigt werden sollen. Nimmt man noch dinzu. Daß höchstwahrscheinlich der Hauptbesuch der Ausstellung erst noch zu erwarten ist, so läßt sich, namentlich wenn die Sonntage auf die Dauer dem Welt'Jahrmarlt nicht verloren gehen, wirklich bis jetzt kein gewichtiger Grund erblicken, den Teufel eines ungewöhn lich großen Fiascos an die Wand auswärtiger Blätter zu malen. Diese Gepfloge'nheit mehrerer meiner geehrten llollegcn imponirt mir wirtlich nicht; es ist nicht viel geistreicher, um jeden Preis in Generalkrachs-Mufik zu schwel gen, als den Hurrah-Marsch des Puff meiers sans phrase zu blasen! Nein, die (?H:cagoer Weltausstellung als solche braucht sich noch lange nicht begraben zu lassen (obgleich gar manche Gartenstädtler unter ihr begraben wer den). Die formelle Eröffnung des riesigen riesigen elektrischen Feenpalastes gehört jetzt auch der Geschichte an. und der Ort und das Ereigniß sind wahrlich denkwürdig genug, daß man sich ver anlaßt fühlt, einige Augenblicke sinnend und rückschauend zu verweilen. Es ist namentlich interessant, die Vertretung der Elektricität auf früheren Weltausstellungen mit der jetzigen zu verglei chen, die in dieser Beziehung wirklich alles Vorige weit hinter sich läßt ! Etwas Außerordentliches war es in Pari?, dem bisherigen Hauptsitz der Weltausstellungen und einer der Brenn punkte des elektrischen Fortschritt-, als 1873 die Weltausstellung mit der im erhörten", unglaublichen" Zahl von 1483 Bogen- und Glühlampen erleuchtet wurde. Und vor vier Jahren machte Paris und Frankreich abermals einen Aulauf, etwas ganz Verblüffen des in dieser Hinsicht zu leisten. Ein ganzes Fünftel der damaligen Weltausstellung wurde mit Elektri.i'tät erleuchtet; man hatte indeß in der ganzen Ausstellung nur 1100 Bogenlampen und 9,000 Glühlichter, und es wurde keine elektrische Kraft über den ganzen Weltausstellungsplatz hin gelie sert, wie dies auf dem jetzigen, weit größeren, der Fall ist (wenn auch etwas spät für die Wünsche vieler Aus steller und Anderer.) Die jetzige Welt ausstellung hat 5,001) Bogenlampen und nicht weniger, als 110,000 Glühlichter aufzuweisen. Wer vermöchte es mit gutem Gewissen über sich, schon auf diese Thatsachen allein hin, die Ehicagoer Ausstellung zu verkleinern? Im Elektricitätspalast und in der Maschinenhalle zeigt sich Amerika entschieden von seiner imposanten, großartigsten Seite, soviel Ehre auch andere Länder, vor Allem Teutschland, in diesen beiden Niesenpalästen eingelegt haden. Und man darf an dieser Stelle auch daran erinnern, daß in unserem Lande überhaupt die erste ttunft- und Industrieausstellung stattfand, welche g a n z mit Elektricität beleuchtet wurde, obwohl es keine Worlds Fair" war; das war nämlich die Ausstellung in Louisville vor 10 Jahren. Kein Wunder, dan sich augenblicklich die ritterlichen Kentuckyer mit ganz besonderem Stolz in die Brust werfen. Zum ersten Male ist bei der Eröffnung des Elektricitatspalastes auch der kühne Versuch gemacht worden, das Spielen der bunten elektrischen Glühlichter dem Takt der Musik zu unterwerfen und mit neuen Harmonien auch neue Lichtcombinationen sich entfalten zu lassen! Bei dem ganzen Zauber sollte aber auch die Magenfarbe" nicht außer Acht gelassen werden, wenigstens nicht von dem Auge. Ich gestatte mir daher, vor dem Verlapen dieses Wunderpala stes noch einen Blick auf eine bis dato weniger gewürdigte und hochwichtige Abtheilung zu werfen; nämlich aus die elektrische Küche nabtheil ung. Hier kannst Du, lieber Fremdling, die schon öfter in Zeitungsartikeln im Voraus phantasievoll ausgemalten Leistun gen der elektrischen Kochkunst als That fachen sich vor Dir entwickeln sehen und einen-ungefähren Begriff davon bckommen, wie es vielleicht'im 20. Jahrhundert sehr bald in der Küche (auch in der Waschküche) jedes Haushaltes aussehen wird ! Hier muß , der Blitz Kuchm backen, Beefsteaks bereiten u. s. w., und das Alles wirtlich blitzschnell- und doch mit völliger Regulirungsfühigkeit und Sicherheit, ohne Feuer und Rauch. Und dabei sind die elektrischen KochEinrichtungen, wie alles Geniale, eigentlich überaus einfach! Dennoch kann der Laie keinen Begriff dadon bekommen, wenn er sie nicht mit staunendem Auge in Thätigkeit sieht. Ich rede mich vielleicht zu tief in Enihusiasmus hinein; aber an d i e s e m Crie ist es wirklich schwer, das zu vermeiden, und gar die Spott' und Schmähsucht vecstummt hier unwillkürlich! Man schaut, auch ohne einen Seherblick zu haben, Jahrhunderte in die Ferne. Diejenigen, welchen bisber das aroke

Jttdiana Tribiitt

räu.ngeväu?e di5her weniger amercflc euoeckte, dürfte von jezt an etwas mehr dafür übrig haben, nachdem auch der Anbau für'die ganze liabe Kinderwelt vollendet und mit reizenden Festlichkeiten eingeweiht worden ist, bei denen auch die deutsch-amerikanische Turner schaft wieder Lorbeeren erwarb. So kommt EinZ nach dem Andern, auch in dem großen Kunstpalast auf der nördlichen Seite der Weißen Stadt, wo inden trok der Eröffnung des deutschen

Mormorgkabinets und der österrelchi ! schen Abtheilung. Bieles immer nocy zu rückständig ist, um einen Rundgang durch den Palast zu einem ungetrübten Genuß zu machen. Daher thun wir bcsser, die Huldigung der Künste" noch ein klein wenig hinauszuschieben. I K. Neues über Emin. Viel Neues und Interessantes über den unerschrockenen Forscher Emin Pascha erfahren wir aus dem Buche eines langjährigen orientalischen Freun des, Vita Hassan, betitelt DU Wahrheit über Emin Pascha-. Er schreibt: Als Dr. Schnitzle? seine Hc.ir.Uh . verließ, begab er sich direct nacS u j stantinopel. wo er nach sein ein K.iir tritt zum Islam bei der tärk, k lY)if mit Vin ' ilitiUiiii ui9 j;iuuuiui)i um mm Range eines Hauptmanns in Dienst trat. Als Emin Pascha eines Abends in ; Wadelai mit seinem ersten Schreiber Ahmed Mahmud bei mir speiste, kam V.A ItMl.fiAllltM. Crft All " uic uiuciijuiiuuy $uuuiu uu uu? Thema des ReligionswechselZ. Abmeo Mahmud hatte eS einzurichten verstanden, bei Tische eine Flasche Abiynth zu zwei Dritteln ganz allein auSzutrinken, zum großen Erstaunen deZ Maschas und trotz feiner Rathschläge und Mahnungen zur Mäßigkeit, die er selbst stets- eifrig beobachtete. In seiner Trunkenheit redete er von einem zum Islam übergetretenen koptischen Beam ten und begann gegen die Personen zu sprechen die' ihre Religion verließen, in der sie geboren sind. Der Pascha bewahrte einige Augenblicke eine Hal tung, die trübe Betrachtungen verrieth, faßte nach seiner Gewohnheit an den Bart, hob den Kopf und sagte zu ihm: Hören Sie mich, Ahmed Mahmud. Wenn ein Mann seine Religion eines WeibeZ wegen aufgibt, ist er tadelnSwerth: thut er eS des Geldes wegen, ist er verächtlich; aber wenn ihm das Mes ser an der Kehle sitzt, so ist er. wenn - P w r ' aucy mcy! ganz zu recyiserilgen. ,o oocy zu entschuldigen und zu beklagen." Diese Unterhaltung prägte sich meinem Gedächtniß fest ein, und ich bin j seitdem in meinem Innersten fest über-' zeugt geblieben, daß irgend ein traunges Geheimniß den Uebertritt EminS ' zum Islam herbeigeführt hat, ein i Uebertritt, der zweifellos kein freimilli ger war und Nicht leichten Herzens gej'chah. Emin bekleidete zunächst die Stelle eines Dolmetschers in Tripolis, wozu ihn seine vollkommene Kenntniß des Deutschen, Englischen, Französischen, Italienischen, Türkischen, Arabischen :c. besonders befähigte. Nach Konstantinopel zurückgekehrt, blieb Emin kaum einige Monate dort und wurde dann einer militärischen Erpedition nach dem Libanon in So rien mit dem Range eines Saghkol Aghassi (Adjutant-Major) beigegeden. Im Libanon erhielt Emin schwierige und gefährliche Missionen, die er aber vortheilhaft ausführte, und wofür er zur Belohnung zum Major befördert wurde. Nach Beendigung seiner Mission nach dem Libanon kehrte Emin nach Konstantinopel zurück, wo einige einflußreiche Persönlichkeiten ihm den Vorschlag machten, die Leitung eines Oppo sitionsblattes zu übernehmen. Die Fonds sollten von diesen Herrn bergegeben werden, welche sich an der Mitarbeit betheiligen und das Blatt im Geheimen inspiriren sollten. Emin hatte Zeit gehabt, die Intriguen des ottomanischen Hofes kennen zu lernen. Er sah die Mißbräuche aller Art, die geschahen, und die Tyrannei einer absoluten Macht. Emin war nicht ohne Enthusiasmus, und deswegen schlug er die schriftstellerische Laufbahn ein, die sich ihm aufthat, und die Zeitung El Hakila" (Die Wahrheit) erblickte das Licht der Welt. Ein Journal mit solchen Tendenzen konnte in Konstant!nopel nicht lange eistiren. In der ' That verflossen kaum wenige Monate, als trotz des geheimen Einflusses, der die Zeitung und ihren Director be, schützte, El Hakika- unterdrückt und Emin mir fünf seiner Mitarbeiter, Personen vom Hofe, in die Verbannung geschickt wurde, um dort über das Schicksal der Helden der Wahrheit und des Rechts nachzudenken. Nach vier Monaten aber erreichte Emin bereits seine und seiner Gefahr ten Begnadigung. Nach Konstantins pel zurückgekehrt, wurde Emin als Chefarzt einem Regiment beigegeben. jedoch nach drei Monaten nahm er mit seinen gleichen Gefährten die Veröffent lichung der Zeitung EI Hakika- w:e"der auf, die er jetzt in England erscheinen ließ. Die Polizei, die auf die Beine gebracht worden war, entdeckte einige Urheber des unbequemen Blattcs, u.iter ihnen Emin, die nun alle aus dem türkischen Staatsgebiet aus gewiesen wurden. Mit dem.Einfüh' rungsfchreiben eines Paschas von Kon stantinopel an Ehalil Agha. den obersten Eunuchen der Vi.ekönigin-Mutter Ismail Paschas versehen, kam Emin. aller Hilfsmittel bar, in Alexandrien an. Aber Ebalil Agha war eine zu einflußreiche Persönlichkeit, als daß Emin mit seiner Protektion lange in Verlegenheit hätte bleiben können.' Ob wohl ihm Ehaiil Ag!za verschiedene Stellungen vorschlug. ,o zog er es vor. in den Sudan zu gezen, und ließ sich ein Em-fehlungsschreiben an Ismail Pascha Ajub, den damaligen General Gouverneur des Sudan; mitgeben. Emin blieb in A'.e anorien nur zwei Tage und schiffte sich, im Vertrauen auf die Vorsehung für seinen Un!erhalt bis Ehartum, nach Suez ein. Die Vorsehung zeigte sich ihm in Suej in der Gestalt eines nach Ehartum reisen den KausmannS. der es übernahm.

Emm vis nach der Vauptstadt des Sudans mitzunehm.n. In tffjartum verwirklichte sich nun so zu sagcnminZ Traum und zwar auf folgende Weise: Bei Gordon Pascha, dem damaligen Generalgouverneur der Acquatoriah Provinzen, befand sich ein Arzt Namens Emin Efendi, der der einzige Sohn einer Wittwe in Kairo war. Die arme Frau konnte es nicht länger ertragen, von ihrem Sohn durch mehrere tausend Kilometer getrennt zu sein, und pctitionirte beim Khdive Ismail Pascha um ein Amt für ihn in Kairo. Die Bitte wurde erhört, und die Regierung schrieb an Gordon Pascha, den Dr. Emin Effendi nach Kairo zu senden. Einige Zeit nach Emins Ankunst in Ehartum erhielt Ali Serag. der Ver treter Gordons in dieser Stadt, von Gordon den Befehl, ihm einen ArU zu schicken, und schlug den Posten Emin

vor, der ihn natürlich mit Vergnügen annahm. Gieglcr Pascha, der 1882 Unter-Generalaouvcrneur des Sudans wurde, war damals Telegraphen Inspektor in Ehartum. Er suchte Emin von der Abreise nach dem Aequator ab;urathen und sagte ihm: Was wollen Sie da thun, etwa geil Ihres

L.be.,Z inemPs,M toWItaffiX di. Wettau. 5u" v'' 'n mm g b .hm zur ,,.gz Wom haben ml.

lllllUDll, UCl ViHUllü, IU17JUIU k Ultl9 Amt anzunehmen sich beeile, liege we niaer in der Nothwendigkeit, sich den V . .... , i edensunteryait zu veriqaffen, ooer in der Aussicht, sein Glück zu machen, als vielmehr in dem Wunsch, für die Wis senschaft zu arbeiten und unter diesem Gesichtspunkt der Welt und sich selbst nützlich zu werden. Vom Anlande. Das National Vermögen )er Ver. Staaten vermehrt sich täglich um 52.500.000. Nicht wenilfer als 100.000 )?eger wollen in der nächsten Zeit den Süden verlassen. Sie beabsichtigen, sich auf kleinen Farmen von je 40 Acker im Westen anzusiedeln. Von einem Strauß gestoßm wurde auf einer traußenfarm bei gullelton. Eal., ein Mann und erlitt in Folge dessen einen doppelten Beinbruch. Derartige Fälle kommen häu fig vor. DieWeltauSstellung wurde in den ersten vier Wochen wie folgt be sucht: 1. Woche, vom 1. bis 6. Mai, 2S4.579; 2. Woche vom 8. bis 13. Mai. 215G4G; 3. Woche, vom 14. bis 20. Mai, 307.156; 4. Woche, vom 21. bis 27. Mai. 363.964; zusammen 1,146,345. Dies bedeutet einen Durch schnittsbesuch von 4r,7ö5. Nicht me niger als-l0.000Salion-kPässe sind auS gegeben hat. Der Superintendent des Ticketbereaus behauptet, daß die AuS stellungsgesellschast durch den Schluß der 3 ersten Sonntage über S300.000 verloren. 90.000 Ticketsnüssen täz lich verkaust werden, wenn die Gesell schaft allein ihre Ausgaben decken soll. Wo bleiben da die Aktionäre und Bondsinhaber? Und wo bleibt dann MlleSam-? " Nicht weniger als zwanzig Klagen auf Schadenersatz sind vor Kurzem innerhalb weniger Wochen in den Gerichtshöfen von Franklin, Pa., gegen die Eclipse Lubricating Oil (id. und die Atlantic Resining Eo.-, beide mit der Standard Oil Eo." verbunden, für Eigenthumsbeschädi gung und Verlust von Menschenleben in der großen Oil Ereek-Fluth am 5. Juni 16S2 eingeleitet worden. Die Kläger machen die Compagnie derant wortlich für das große Feuer und die Explosion während der Fluth. indem sie das Benzin nicht aus dem Behälter entfernten, das sich nach Zusammen bruch des letzteren in den Oil Creek er goß. was die Explosion und das Feuer zur Folge hatte. Insgesammt belau fen. sich die Schadcnersatzsorderungen auf 150,000. Der neue Aundeskreuzer New York", welcher kürzlich seine IZrobefah't so glänzend bestanden hat, ist 360 Fuß IM Zoll lang. 64 Fuß 10 .Zoll breit und 23 Fuß 3z Zoll tief. Er hat ein Deplacement von 8150 Tons und kann 1500 Tons Kohlen nehmen, waz ihm ermöglicht, 3000 Meilen, ohne einen Hafen anlaufen zu müssen, zurückzulegen. Er ist das größte von den acht Kriegsschissen, deren Bau durch CongreßgeseZ vom 7. Septemb.'r 1883 angeordnet wurde und die Bewilligung für dasselbe wurde auf 53,500.000 begrenzt. Das Schiff führt keine Segel. Es hat Doppelschrauben und Tripleefpansions'Maschinen. die 16,500 Pfecdekräste indiziren oder 6100 mehr als d!e San Francisco", welche die nächststärtsten Maschinen hat. Der Kreuzer ist mit sechs achtzölligen Kanonen, zwölf vier zölligcn Schnellfeuerkanonen, achtSechZplündern, vier Einpfünder Schnell feuer-Kanonen und vier Gatling-Kano nen armirt. Die amerikanischen KriegsPensionäre, welche im Auslande ihren Wohnsitz haben, macht die Nordd. Allg. Ztg.- darauf aufmerksam, daß nach einem am 1. Mnz beschlossenen PensionSbcwilligungsgesetz die im AuS lande lebenden Pensionsempfänger nach dem 1. Juli d. I. ihre Pensionen nur unter derBedingung weiterbeziehen sol !ea. daß sie Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika sind, oder daß sie sich die Invalidität persönlich im Dienste der Union zugezogen haben. Durch diese Maßregel dürsten manche, namentlich Witwen ehemaliger ameri konischer Krieger, empfindlich betroffen werden, von denen die wenigsten nach zuweisen lm Stande sn werden, da n . r.nn . n im s" selbst Ar ihre verstorbenen Männer amenkanilche Bürger geworden sind. men cv-i f. . . t . . Auf alle Falle erscheint es geboten daß die Pensionsempsänger ihre Qui tun. gen über die am 4. Jun, d. I. fälllaErdende PensionSrate nebst den erforderlichen Belögen diesmal .pünktlich emlenden damit wenigsten Rate noch? dem kl. Juli d. I.. dem Tage wo die neue Bestimmung mKrast tritt. eingezogen werden kann. in Hartsort, l5onn., pasfirte. öawleo kaufte nämljch eines Tages einen Ne-

Wohl einzig in i h r e r A r t einer Seite der Klinge die Worte ein. zy"mjie wrquia uc fm.encc ist die Geschichte, .welche dem frigm gravirt: -Ave Maria" und auf der falschen Einschreiten Besonnener ,p eö' Versechler der Sklavendefreiung Haw anderen: Yo eo la Tizona que e 3 verdanken, dad die entstandene Paley und seinem Freunde John Hooker koeka n Ia rra 1040" (ich bin die ! nik gedZmpst wurde. : ir i r rr rv: w.;. : tv.f . iaia . , . I m . . , ,

körend und Toor der Theologie und

Hooker war dessen Besitzer. Cin hochgebilde.er Farbiger Namens JamcS Penn.ngton, welcher sich auf einer deutschen Universität den Doktorhut crworb:n hatte, war d?r geistliche Leiter einer Kirche in Hartford. Nun kam es aber heraus, daß der Betreffende als Knabe einem Stlavenbesitzcr im Süden entrönnen war, und als das Gesetz be tresss entlaufener Sklaven durchging, lag Gefahr vor, daß der Reverend er gri .'cn und in die Knechtschaft zurück geführt wurde. So begab sich denn 'Advokat Joe Hawle ) im Auftrage von Mr. Hooler zu dem Eigenthümer dcs Doktors und kam auch mit dem Kaufalt zu seinem Freunde zurück. John Hoo'.er konnte sich das Vergnügen, einen Pastoren zu besitzen, nicht versagen und behielt malitiöser Weise die Urkunde einen Taa lana in der Tasche. Dann ließ er in der Office des Town Elerk einen notariellen Akt eintragen, nach welchem der Reverend Dr. James Pennington sich selbst zu eigen gegeben wurde. Recht treffend kenn'zeich net der Pfarrer W. E. Sellock in Denver, ioi.. die urzucyilgiel! oer ?ao len. in einem Briefe an die N. A. i ivutu uujvwit rvt yviiiiMyk ut i die von jedem Verständigen zugegebene , Thatsache hingewiesen hat. daß von dem Offenhalten der Ausstellung an Sonntagen vor Allem die arbeitende Bevölfriinfl l.minn dritte, saate er: . Tribune". Nachdem der Geistliche aus erscheint mir sonderbar, daß die Elfe ItllUtlll filll VIIVIIVHI) VU V VIIV rerwelche dem sonntäglichen Offenhal - 7 ' . . . , . '' . . !? o entslfsltn Und. meöt ein eben n n i " -w " r - 7 " können, wie das Sonntagsverbot, im herein mit dem unduldsamen Geiste. den sie bekunden.' ganz sicherlich Feindeligteit und Haß erzeugen muß in oen H r'zen vieler Tausende, die ihnen .chon zu sehr eut.'remdet sind. Wir .zaden in neueren Jahren viel von dem Unvermögen der Kirchen gehört, die Massen an sich zu ketten, und darüber, wie sie die Massen am besten erreichen könnten. Ader die Leiter der großen Kirchen scheinen nicht die ent jernteste Idee zu haben, daß gerade ein solches Vorgehen, wie wir es jetzt auf ihrer Seite hinsichtlich des Offen Haltens ooer Schließe) der Aus stell ung beobachten, ohne Frage die Kittft erweitern und vertiefen muß, welche Hunderttausende braver Men schen von den christlichen Kirch:n trenl.t.DerSecretär der Park Kommission von Baltimore hat eine Verordnung folgenden Inhalts erlasjen: Die Parks seien nicht dau da, Gelegenheit zum traulichen Verkehr zwischen Liebenden oder zum Anbahnen von Verlöbnissen zu bieten. Und dann hat er verordnet, daß Be'ucher wohl nebeneinander, aber nicht allzu dicht beisammen sitzen dürfen, datz der Jüng. ling nicht seinen Arm um die Taille der Jungfrau legen, diese nicht ihr Haupt an der Schuller des Begleiters ruhen lassen darf, und daß es ganz unstatthaft ist. wenn ein Mädchen den Kopf des Tk!irv:en auf den Schooß nimmt und utit den Locken des Zukünftigen tändelt. Vom Auslande. Ein neues Anarchisten?omplot setzt die Pariser Polizei in Be Regung und regt die öffentliche Mei aung auf. Seit dem 8. November v. ZS., dem Tage der Explosion auf dem volizei-'lommissariate der Rue des Lonz-Enfants, die übrigens dem Ge ichäfts-Bureau der Gruben von Ear inaur in der Avenue de l'Opera zugezacht war. schienen die Anarchisten verschollen zu sein. Aber, wie man zört, arbeiteten sie fleißig auf freiem Felde, aus dem Gebiete der Vorstadt revallaiS-Perret. wo der Genosse Vin chon eine einsam dastehende Hütte aemiethet hatte. Die Agenten, die sein .orr .-.t e. Thun und Lassen überwachte, erkann ten unter den nächtlichen Besuchen, die bei ihm vorsprachen., mehrere streitbare l'fl. f Anarchisten, die niemals kamen, ohne unter ihren Kleidern Packete zu brinjen. Am 16. Mai früh wurden ihrer jünf verhaftet. Vinchon und sein Schlafkamerad Boudon in der Hütte. Leveile in Puteaur, Spannagel in Courbevoie und Marchand in Levallois. Lei den Haussuchungen in den Woh nungen wurden nur anarchistische Schriften vorgefunden, in der Hütte hingegen entdeckte der Polizeicommissac Tonny nach . längerem vergeblichen suchen eine Stelle am Boden, die frisch au'gemühlt und leicht zugeworfen morden zu sein -schien, und als man nachgrub, kam ein kleines Bomben Magazin zum Borschein: in einem aus gemauerten Loche lagen drei fertige und drei noch unfertige Bomben, die ein Brett und darauf gestampfte Erde deckten. Alle wurden nach dem städti schen Laboratorium geschafft, wo es sich herausstellte, daß die Zusammensetzung ver Sprenggeschosse sich von d.'r der früheren wesentlich unterschied. Bin chon. Zeichner von Beruf, ist 33 Jahre alt, stammt aus Saint'Quentin und wurde schon fünf Mal als Dieb ge richtlich bestraft. Spannagel, ein neunzehnjähriger Schlosser, hat eben falls schon wegen Diebstahls mit den Gerichten Bekanntschaft gemacht. Le veille und Marchand, der eine ein Schmied, der andere Ofensetzer, waren bereits in anarchistische Händel verwik kelt. Bon Bondon weiß man jetzt nur, daß da? Brachfeld, auf dem er mit Binchon verhaftet wurde, fein Ei genthum sein soll. . Tl i ftihrr X 2 lZid Campeador. des berühmtesten Ca. n.rh-; i.u , ivv, vs un ibtv.tujui ajitwu vihibv spanischer Ritterrom7ne. sind, wie spa. mt Blätter melden, noch vorhanden, 7,- s m. h,;k.. großen, schönen, leuchtenden und weißen Degen, von denen die Inschrift auf dem Grabe des Eid spricht, sind wohl verwahrt. - .Tizona" ist zweischneidig. ,;s..n s Tizona. die im Jahre 1040 aesckmiedet wurde). Zolada- ist der Länae und

stg ach der Tizo2" äh!:

Der Griff hat die Form eines Kreuzes; auf d'r einen Seite sind die Worte eingegraben: 5i! No!" (Ja! Nem!) und auf der anderen: No, no'. ? '. ;;jx m-isn...: ÄÄÄ ! Museum zu Madrid. Im Helden gedichte vom Eid" wird mit Begeisterung von der berühmten Eolada" gesprochen, deren Glanz die ganze Ebene bestrahlte. Der piemontesische Schnell .echner Jnaudi ist vor einigen Tagen in London eingetroffen. Aus einem veröffentlichten Interview, welche? er mit dem Repräsentanten . der Westminstcr Gazelle hatte, erfahren wir Folgendes über ihn: Jnaudi ist kuiz von Statur, sein Kopf ist groß und sein Blick hat etwas Aengstliches und Unsichere? an sich. Englisch spricht er nicht: er kennt jedoch die englische Bevcutung der Zahlen. Ich bin durchaus nicht talentvoll: ich kann lesen und schreiben, aber nicht sehr gut und ich sinde eS schwer, etwas auswendig zu lernen und mich den.zu erinnern, ich kenne jetzt die englischen Zahlen und das ist Allcs." Auf die Frage, wie er den Besitz feines außerordentliehen Talentes entdeckt hatte, erzählte er in 4ur',em seine Lebensgeschichte. Seike Eltern waren arm und er ver- . et cn; V dlente sich einige Pfennige lndem er 'einer .ttuhesten Jugend Mit dem unvermeidlichen Murmelthier umher, wrte. 'Ms er 0 Jahre alt war, hütete er die chase. Eines Tages befand er sich auf dem Markte. Ein un I , , t ..Vl i t ' w l V 1 lucttlcher Muller sag dort u.id konnte I ,,5 jinn Ms iiirtiirtirt wirit 11 (v-fnnK """' '" kommen. Der kleine Junge bemerkte dies und löste ohne Zögern die Ausgäbe. Von diesem Augenblicke an wurde er der Schnellrechner des Platzes: sein Ruf verbreitete sich, und als er 10 Jahre alt war, nahm ihn ein Gejchäftsfreund" nach Paris. Tort bat er durch feine merkwürdige Gabe, die schwersten Rechenerempel zu lösen, die Männer von Fach, sowie auch das Publikum in Erstaunen gesetzt. Der Interviewer gab ihm nun folgende Aufgaben: Täglich werden, sagen wir, 1,234,567 Eremplare der Westminster Gazette- gebruckt. Der Preis pro Buch Papier ist so und so viel. Mullipliciren Sie dies mit der Tage. zahl im Jahre und wieviel macht dies in Pence? Darf ich, versetzte der Hexenmeister darauf, EentimetreS anttatt Pcnce rechnend Sicherlich. In weniger als einer Minute wurde die Antwort gegeben. Diese Aufgabe ist viel zureicht. .Bitte, geben Sie mir etwas schwereres. Das geschieht und auch hierin ist er erfolgreich. Der junge Mann wird in Kurzem vor dem englischen Publikum Proben seines außergewöhnlichen Talents ablegen. E in Afr ika-Rei sender, welcher so bescheiden ist, seinen Namen zu verschweigen, will, wie die Engl. Korrespondenz berichtet, den Ursprung öcS Walzers entdeckt haben: Er versichert in vollem Ernste, daß jcdn borgen beim Sonnenaufgang die Strauße sich in Gruppen versammeln und eine regelmäßige und graciöse Aeioegung beginnen, welche nichts anderes als der Walzer fei. Vor einigen Tagen Mg die Nachricht durch die Presse, dav ein merikanischerSonderling sich sein Testament auf die Brust tättowirt hatte; heute belichten amerikanische Blätter von einem noch weit wunderbarerem Testamente. In Rio Janeiro starb un!ängst der Brasilianer Don Gioachim Pcnieroso, ein wegen seines großen Reichthums und seiner noch größeren Exe.ntricitat weit bekannter Mann. In dem Zimmer, in welchem er seine monatlichen Abrechnungen zu machen pilegte. und zu welchem er keiner fremden Perlon den Zutritt gestattete, hatte Penseroso einen Tisch, auf den er schon seit Jahren weder Aucher noch Bliese. noch andere Gegenstände legte, und den ! . ... . . r ' er niemals abstauben ließ. Kurz vor seinem Tode ließ sich Don Gioachim ! ' einem Lehnstuhl in sein Studier . ' 1 ' ' zimmer tragen und schrieb dort mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf den bestaubten Tisch sein Testament. Dann befahl er, daß die Thür dieses Zimmers in Gegenwart des Richters verschlossen und verriegelt werde; zwei Stunden später war er eine Leiche. ' Als die Ber wandten des Todten herbeieilten, um sich zu erkundigen, wem er sein une heurcs Vermögen hinterlassen habe, ließ der Richter da; Zimmer örjnen, in dem sich daZ sonde.bare, vollständig lesbare Tistament befand, aus dem man auch I sah, daß Penserow seinen ganzen Reichthum einem entfernten Verwand ten, einem gebildeten, aber sehr armen jungen Mann "geschenkt hatte. Die anderen Erben wollten nun zwar das Testament für Null und nichtig erklü ren lassen, aber die Gerichte hielten eS ir durchaus giltig. ' Ei ne Pani k entsta nd in Harburg rzähttnd dr Theatervorstel. lung im Saale des EtabliisementZ .Gambrinus." Gegen Schluß des dritten Aktes erschien plötzlich der Di rektor auf der Bühne und theilte dem sehr '.zahlreich erschienenen Publikum mit, daß der Borhang für einen Au genblick heruntergeladen werden müs se, da eine der oberhalb der Bühne an gebrachten Petroleumlampen zu hoch geschraubt sei und sich der dieselbe tra gende Metallbügel stark, erhitzt habe. Da er erklärte, daß eine Gefahr durch aus usgefchloffen sei. beruhigte sich das Publikum einstweilen. Leider aber explodirte die Lampe beim Abneh? men, das Oel entzünd.te sich, und es entstand auf der Bühne hinter dem j Vorhange ein Helles Feuer, durch des sen Schein eui großer Theil der Anwe senden zu der Annahme gebracht wurde, die Bühne sei in Brand gerathen. Es ent tand nay der Weierzta." eine große Verwirrung. Alles drängte dem , AuSgange zu und einige Frauen neleir vor Schreck in Ohnmacht. Glücklicher , weise gelang es der Theatergesellschast durck bereitaebaltene nasse Decken das Schlimmste verhütet wurde. Dem ener Nacb einer seöSmonati 'ge Aeise ist' dieser. Taae in .LiAaboa .

ver unerschrockene Wanderer Paul von Laemann eingetroffen, der den ganzen Weg von Rußland nach Lissa don zu Fuß zurückgelegt hat. Paul von Laemann ist der Stiefsohn des

ivtis uvu vuw, w.iuuj uinn russisch Een.r,cn u, in Lis, Byrons von Erick, der w.ihrcnd vieler sabon war. Sein Weg führte zuerst vom Kaukasus nach Petersburg. Die größten Schwierigkeiten hatte er, wie er einem Berichterstatter des Dlario de Not cia-." erzählte, in den abgele genen Berggegenden des Kaukasus zu überwinden, wo noch keine Landstrassen vorhanden sind; 80 Meilen weit mußte er auf fchroffen. halsbrecheri schen Felsenstogen herumklettern und sich auf allen Vieren vorwärts tasten. Dabei fand er keinen Volksstamm, der ihm Obdach angeboten oder von dem er es angenommen hätte, denn die ver a ... ,..5, ,.:k streut lebenden muhamedanischen Nomadenstämlne scrcn ein Raubgesindel, hai die mcniaen Reisenden, die diese ;4 j aottverlassene Gegend durchwandern. slu.-::.f M:..m.(,f. ... n' überfiele und Niedermetzle, er habe sich hier nur d lrch seine beiden amcrikani ' schen Revolver, die er Tag und Nacht in der Hand hielt, Respe.t verschaffen können. Laemann führte eine Art it.lM.lt mit fi.si unt.r mMAinwr 'J: W. '' V. .. "I ichiles, so oil er ruyeoeoursng war. l. Oi tnir i.im r irr nrSIH J V.IVkt w 4 m v ,, -vvvvwbürg an. wo er eine Woche blieb; dann setzte er seinen Weg über Königsfor via Snn nmirr &AHn "H y.. Berlin, Dresden. Außig. Prag, Wien, (öraz, Leibach, Triest, Venedig, Mai. land, Turin. Savona, Nizza. Mar seille u. s. w. -fort, bis er am 11. Äpril in Madrid eintraf; am 25. April kam er in Lissabon an. Laemann legte täglich, 50 bis 60 Kilometer zu. rück, manchmal noch mehr. Wahrend seiner Wanderung hat ' er hundert Pfund Sterling ausgegeben. Aus Belgrad wird von einem gelegentlichen Berichterstaiter ge schrieben-. Jedermann muß zugeben, daß der junge König Alexander, nach' dem er sich durch einen kühne:i Hand strich an die Spitze des Stan:s:vefei s gestellt hatte, sich als Mann von festem und besonnenem Charakter gezeigt hat. Das beweist auch eine Anekdote, die gegenwärtig in hiesigen Hoskreisen die Runde macht und viel dazu beiträgt, die Popularität des jungen Königs zu : vergrößern. Als der ehemalige Rezent !, . r t rtt .ti ' -r w NlNillch nen im VeiangniL oesano, richtete er an den Ministerpräsidenten einen Brief, in welchem er sich darüber beklagte, daß seinem Diener verboten worden sei, für seine erkrankte Frau Mcdi amente zu holen; er nannte dies Borgehen eine Barbarei. Nachdem der König den Brief gelesen hatte., antwor tete er dem Ministerpräsidenten: Herr Ristitsch nennt einen Tag Haft Barbarei, als aber die Herren Tausende von unschuldigen Bürgern in's lÄe sängniß warfen und bei Goratschtra' zwölf hinschlachten lleken,nannten ste es eine Nothwendigkeit!" Ja, das ist'S Recbie! Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwenden, die jcht allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapokis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacific-Kuste ohne Wagenwechfel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. Jas. C. Pond, Gen. Pass. und Ticket-Agcnt, Chicago, -7- Verlangt Mucho's Best Havann.' Xiaar " tt m gezo g c n. Mrincu werthen Freunden und dcm Pab'ikum im Allgemeinen zur Nach'.ich;, bog ich meine Wirthschaft, ach lätt BZichigan Avenue. verlegt habe, wo ich alle meine Sunde wie immer auf daS Beste bedienen werde. Um geneigten Zuspruch bittet JOHN B. WEINDEL, 180 Michigan Avcnue. HermannHunzinger s Wirthschaft. SÖMMEßGAIlTEN. Jeden Samstag Abend Musik und feiner Lunch. 192 Nord Mississippi Straße. . H. P. H o o b, Zimmer 29 und 30 Wright'S Block. Solicitor für. merikantscke und ausländische I?SO.II0.'cS Lange Erfahrung, billige Bedienung. Eis ! Eis f Beiles Lake Eis. Billigste Preise ! rr.,. ö4o elkpYON 4. . A. CAYLOR. Umgezogen. Er ist hier um hier zu blcibcn." Die zunehmende Vrari des Tr. .,rk . ti Lugen dnd Oyren etriteS, za,, ,si, cuo grötzeren Räumltchteite umzuzler ,. utu-' thete deshalb die Siäumlichketeu im -:oenn Stock des Iran 58lot", lli W. Washington Ttr.. nlchst zn Bowen.rkkrrill So'Z, für fünf Jahre, wo er a.gezriidnete Oince einarrichter hat sür die ehandtuna' von Auge, Ohr, Na?e und Hals uns die nfrrrigung vvn rillen, künstlichen tla get und die tteradesteUung von Ech elnugen, so wie die Operation iur (innern u na des Star v,r,unehmr, zu Preisen für Alle erreichbar.

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