Indiana Tribüne, Volume 16, Number 258, Indianapolis, Marion County, 6 June 1893 — Page 2
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FndZtma Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntags, Tie tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger Cent per Woche, die SonntagS-Tribüne- S EentS per Woche. Beide zusammen l5CentS oder 55 Cents perMonat. Per Post zugeschickt in Vor, ausbczahlung f per Jahr. Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., G. Juni 1893 sttrvas von der Kunftbutter. Im Meiereigedäude der Cbicago'er 5kltausstellung kann man allerlei er fahren; aber in welchem Umfang die Fabrikation und der Verkauf von Olecmargarin oder Kunstbutter bei uns betrieben wird, davon erhält man dort doch keine Vorstellung. Ueber die sen Punkt kann man in der BundesHauptstadt besiere, wenn auch wahrscheinlich noch immer keine vollständige, Auskunft erlangen. Dort befindet sich im SchaamtZgebäude, unmittelbar unter dem Dach, ein Zimmer, welches beinahe wie da? Laboratorium eines Alchemisten oter Goldmach r! aussieht; wenigstens ist es gleichfalls mit einer Menge, für den Laien geheimnißvoll aussehende Apparate gefüllt. In die sem Raum haust die chemische Abtheilung des Jnlandsteuer-Amtes, und zu ibreiz vornehmsten Aufgaben gehört die Entdeckung von Butterschwinde!, resp, von betrügerischem Verkauf deZ Oleomarqanns. Daher ist man dort mit dieser Jn dustrie wenigsten ziemlich gut auf dem -Laufenden. Tie Herstellung der Kunst butter ist bekanntlich ein völlig gesetzli ches Gefchäft; aber es ist nicht' gestattet, dieselbe im Markt als .-Butter-feilzubieten, und die Zollagenten sind hinter verdächtigen Proben her und unterwer'en sie chemischen Prüfungen. Dem directen Konsumenten kommt dies allerdings weniger zugute; aber der ttleinverkäufer, der Hotel- und Kost Hausbesitzer brauchen solcherart keine Lutterprcise für Oleomargarin zu zah len. und was sie mit letzterem thun, nachdem es einmal aus dem Markt zerauSgenommen ist, das ist gewöhnlich ihre Sache. 'Manche durften mit Erstaunen höeen, das sich der Verbrauch von Kunstdutter in den Ver. Staaten wahrend )er letzten fünf Jahre verdoppelt hat. Untere Bevölkerung verzehrt zurchschnittlich jeden Monat vier Millivaen Pfund Oleomargarin, oder jährlich 43 Millionen Pfund oder 24.000 Tonnen. Zum we taus größten Theil rird dieser Stoff von den hervorrra zenden Fleischpöklern in Chicago. Ein :innati. Kansas City, New V'ork und providen.e hergestellt. Es ist nicht zu viel gesagt, daß drei Viertel unserer Hotels und weitaus )ie meisten Restaurationen und KostHäuser unseres Landes Oleomargarir senutzen. Ihnen ist es auch nicht ver boten, es dem Gast als Butter hinzu Zellen, und für ihre Zwecke ist dies, kkunstbutter wie geschaffen. Dem während die eigentliche Butter rasch zerdirbt, sieht das Oleomargarin im zier anständig aus und hält sich unbeingt lange Zeit frisch. Es ist Thatsuche, das manche Proben davon, reiche schon drei Jahre im Schatzzmtsgebäude in Washington liegen, zeute so gut find, wie nur'je! Wer nicht die allertheuerste Natur iutter kaufen und zahlen will, thut r.eist klüger, sich das Oleomargarin zu ialten. ' Letzteres hat . ein besseres llroma, als alle ordinären Arten Narurbutter, und steht nur hinter derenigen ersten Ranges darin zurück. Das besondere Aroma der Natur.butter ruht auf dem Vorhandensein von 45 Procent fettiger Säuren, welche aber süchtiger Natur sind und sich rasch zeretzen; daher kommt es, daß die Butter o bald verdirbt. Dahingegen die Ikunstbutter enthält nur sehr wenig so lergängliches Material. Das beste Oleomargarin ist keineswegs sehr wohl 'eil; eS kommt auf etwa 25 Cents das Pfund, nähert sich also im Preis den zewöhnlicheren Buttersorten. Es ist luch für Kochzwecke thöricht, lieber raniige Butter zu kaufen, als anständiges Oleomargarin. -Man bereitet das Oleomargarin auS Ochsen-, Schaf- oder Rinderfett, welches nan schon beim Schlachten des Thieres vegnimmt reinigt und in kaltem Waser einige Zeit liegen läßt. Dann wird )aS Fett mit einer Maschine in kleine Stücke geschnitten und ausgekocht, biS ch der flüssige Theil ganz von den Geveben getrennt hat. Nun 'läßt man )as flüssige Fett sich seen, bis eS voll!ommen klar geworden ist. Durch Pressung wird noch das Stearin ent'ernt, und nun bat man das reine ,Oleo-.Oil", welche nun mit Milch and Naturbutter ausgestoßen und so um Oleomargarin wird. Die beste Sorte Oleomargarin enthält 20 Pro :ent der feinsten Naturbutter; ohne sol chen Zusatz würde das Fett beinahe geichmacklos sein. illc Grande do Lul. i Den letzten Nachrichten aus Brasi. nlien zufolge scheint es, als ob die Äusständischen in Nio Grande do Sul, .dem südlichsten Staate Brasiliens. , Fortschritte machten, welche der BunSregierung schwere Sorgen bereiten Die Rebellen stehen unter Commando lvon Silreira MartinZ, haben sich im Z?achbarstaate Uruguay organisirt und bringen nun rasch vor. Ueber die l Lage berichtet die in San Paulo erIscheinende .Freie Presse- wie folgt: .WaL will. Silveira Martins? Will t Ynirffiffi Ynf Y)e $")f?tftötn bekanvtv.7, III r Zten. die' Republik stürzen und die Mo narch wiederherstellen? Wir glauben ti nickt, itok allem, was man dafür anführt. Silveira MariinS ist ein kluger Mann und weift, daft die Monarchie in Brasilien kein Aussicht auf Dauer hat, daß ihre Einführung das Land tn endlose Revolutionen stürzen würde, bis sie wieder verschwände. Sein Ä.deal war die Republik mit
pattäiitiniarischer Regierung, Nach englischem Vorbilde, im Gegensatz zur Präsidentenreginung. Wir mühten nicht, welche Umstände in letzter Zeit eingetreten wären, um aus ihm einen begeisterten Monarchisten zu machen. Was die Opposition in Rio Grande do Sul in den Kampf trieb, waren keine monarchischen Tendenzen und auch keine Lostrennungsgelüste, sondern alter Parteihab und die Mißregierung der jetzigen Negierung jeneZ Staates. Von verschiedenen Punkten sind jetzt seitens der Centralmacht Truppen nach Nio Grande do Sul beordert. Von Rio, von Santa Catharina und anscheinend auch von Parana. Auch in den beiden letzteren Staaten herrscht viel Unzufriedenheit. Wir vermuthen daß man -in den Regierungen derselben von der Schwächung der Bundestruppen daselbst wenig entzückt sein wird. Wir halten die Einmischung der Centralgewalt in Rio Grande do Sul für einen Schritt von höchster Bedeutung und sehen darin einen Fehler. Durch diese Intervention macht man aus einem bloßen Parteikampf innerhalb eines Staates, der ganz in feinen Grenzen bleiben konnte, eine schwere Frage für ganz Brasilien, deren Tragweite sich gar nicht übersehen läßt. Unsere politischen Nachbarn im SLden sind nichts weniger als vertrauenerweckend : Henrik Wiltvooi, der Hottentpt ien. Häuptling. Zur Erstürmung der Feste Horn kränz und der Besiegung des Freischaarenführers Wittboi durch die deutschen Truppen schreibt man der ttölnischen Zeitung": Nach langer Zeit erhalten wir aus unsern Colonieen und gerade aus dem über Gebühr geschmähten Südwestafrika wieder einmal eine Siegesbotschaft. Zum ersten Mal haben sich deutsche Waffen mit denen des gesürchteten Hot-' tentotten - Häuptlings Henrik Wittdooi gemessen. Henriks Großvater David Wittdooi und sein Bater MoseS Wittbooi, von denen namentlich der letztere viele Raubzüge gegen die Herero-Neger ausgesührt. herrschten zu Gibeon über einen Hottentottenftamm von rund 800 Köpfen. Der heute etwa 50jShrige Hendrick wurde von dem deutschen Mis sionär Orth erzogen und spricht fast ebenso fließend holländisch, wie sei eigenes Schnal.laut Idiom. Bieh dtedstahle führten dei der Bertheilung der Brüte zu einem Zerwürfniß mit seinem Vater und zum Rückzug Hen dricks in die Bergwildniß von Hornkränz (im Jahre 1835), wo er ein im wer mehr anwachsendes Rüubergesindel aus allen benachbarten Hottentottenstammen um sich zn sammeln verstand. Hendrick soll sich nach dem Tode eines Bruders entweder selbst' in eine Art von religiösem Wahnsinn hineingearbeitet oder aber den Anschein zur Kräftigung seiner mit eiserner Faust ßehandhabten (und sogar erfolgreich leben Branntweingenuß ausschließenden) Herrschaft benutzt haben. Im September . 1837 gerieth sein Vater MoseS Wittiooi in Zwist mit einem seiner Unterhäuptlinge, dem in Bin chas wohnenden Paul Bisser oder Fister, und wurde auf VisserS. Befehl hingerichtet. Als Blutrücher besiegte . und erschoß Hendrick Wittdooi zunächst einen Bundesgenossen VisserS, nämlich den Häuptling' Arisimab der VeldschoendragerS und dann im Juli 1888 den Paul Visier selbst. Während Hendrik 1835 erst 30 und 1883 etwa? über 150 Reiter bei sich hatte, wuchs seine Macht auf 500 bis 600 mit Henry.Martini. Hinterladern bewaffnete und größfentheilS berittene Mannschaften, als ein anderer gefürchteter und ebenfalls dem Räuberhandmerk huldigender Hottentottenhauptling Jan Jonker (Sohn des Jonker Afrikaander und Enkel des Jaager Afritaander) im Kampfe gegen ihn gefallen war (10. August 1889). Ob. wohl Wittdooi jetzt auch die mehr und mehr verödete Gegend von Gibeon beherrschte, blieb er mit seinen Leuten auf dem rauhen und unsruchtbaren Bergvlateau bei Hornkranz. Obwohl der schlaue FuchS sich grundsätzlich weder an europäisches Eigenthum noch auch an die deutsche Schutztruppe heranwagte, war dennoch die bloße Thatsache seiner Existenz und seiner fortgesetzten Raubzüge ein Hohn auf die deutsche Herrfchaft. Während er den Deutschen erklärte, daß er mit den Teutschen überhaupt nichts zu thun haben wolle, empfing er von englischen Händlern andauernd Schießbedarf, folgte zweifellos englischem Einfluß und sollte nicht die deutsche Herrschaft durch eine von englischen Waffenhänd lern geflisientlich unterstützte Verbindung zwischen Herero und Hottentotten gefährdet werden, so mußte bald ein entscheidender Streich fallen. Dies ge schah nach Verstärkung unserer deutschen Schutztruppe aus 4 Ofsiciere und 220 Mann.. Immerhin mag der kliegserfahrene Räuberhauptmann mit dem Rest seiner Bande, von der 80 gefallen und 100 verwundet sein sollen, uns noch recht viel zu Ichaffen machen. Vaumbach und Herdettl. Oberbürgermeister Dr. r Baumbach hat bekanntlich in der Rede, mit welcher er sich den Wählern des fünften Berli. ner ReichStagSwohlkreises vorstellte, auf eine Unterhaltung mit dem französischen Botschafter Heibette Bezug genommen, der ihm gegenüber aufs Entschiedenste bestritten habe, daß zwischen Frankreich und Rußland ein Bündniß bestehe. In Paris hat man diese Erklä rung dcS Herrn Herbette mit begreiflichem Unwillen aufgenommen. Das Journal de Pans" sagt, die Aeußerung des Oberbürgermeisters Baumbach, Botschafter Herbette. habe, ihm erklärt, zwischen Frankreich und Rußland bestehe kein Bündniß, zetze das Ansehen Frankreichs im Auslande herab: wegen einer, solchen Erklärung wäre der otschaster zu tadeln, wenn nicht abzurufen. Dazu bemerkt das 3Jrl. Tage blatt": Vom französifchen Etandvunlt
finden wir die Entrüstung der Pa,jsex ff rt ii hirn stiftn fflrff ffi fi-rtriflf muuuiiii4iuyw ukv vviiiw. scheint deßhalb gar nicht unmöglich.
daß Herr Herdette das unbesonnene Wort, welches er jetzt nicht mehr unge sprechen machen kann, mit dem Sch'ei den von dem ihm so lieb gewordenen Berlin wild büßen müßen. Wir wür den das aufrichtig bedauern, denn durch vieliährige Uebung hat Herr Herbette eine so schätzbare Virtuosität in der Entschuldigung der Taktlosigkeit seiner Landslrute erworben, daß sein Ab schied von Berlin eine fühlbare Lücke hier zurücklaffen würde.
vom JNlanv. Südamerikaner d e st i l l ! -ren Branntwein aus Wassermelonen saft. Die Gesammtzahl der amerilanichen Zeitungen ist während der letzten fünfundzwanzig Jahre von 5,319 auf 20.000 gestiegen. In Albany, R. Y.. kommt auf je 110 Personen eine Schankmirthschaft, in New Orleans auf 121 Personen eine. Ehauncey M. Depew ist der Ansicht, daß ein Mann nach dem Alter von vierzig Jahren noch wenige Freund schalten abschließt und, hat er erst das fünfzigste Ledensjadr überschritten, gar keine mehr. Auf einer Ebene in Wyo mui, Ehurch Butte genannt, erhebt sich ein Hügel von Fels und Erde, der .aus der Entfernung wie die Ruine einer großen verfallenen Kathedrale aussieht. Tissot bezeichnet das Re iden als eine gesunde Uebung, welcye d:n Blntumlaüf befördert ohne irgend ein Risiko der Ueberanstrengung. Er schreibt der Thätigkeit in dieserBez'iehung die Thatsache zu, daß Frauen länger als die Männer leben. In Beaver, P a.. ist dieser Tage Frau oJane Baumgartner im Alter von nahezu 107 Jahren gestorden. Sie wurde am Weihnachtstage 1766 in dem Gebiete, welches jetzt der Staat Tennessee ist, geboren. Dem 22jährigen Ben Wil. liams in Elmmood. Jll.. ist dieser Tage ein fürchterliches Unglück zuge stoßen. Er war damit beschäftigt, Blechtafeln in eine siedende Mischung von Palmöl und Schweselsäure zu tauchen, als die Flüssigkeit ihm über das ganze Gesicht spritzte. Das ganze Ge sicht ist von einem einzigen Brandschorf bedeckt und die Augen sind so schwer rerletzt, daß Williams erblinden muß. Kürzlich wurde die White Earth Reservation in Minnesota der Schauplatz einer doppelten Blutthat unter den dortigen Rothhäuten. Der ehrwürdige Häuptling Shea-Wam-Ge-Shig und ein Indianer Namens Hole-inthe-Saddle waren mit einander über die Theilung des Erlöse? aus einem Landverkaufe in einen Streit gerathen, der schließlich damit endete, daß der Indianer den greisen Häuptling meuchlingS erstach. Der Mörder entfloh unmittelbar nach der That, wurde ad.'r von den Verwandten des Ermordeten verfolgt und am Eaß Lake eingeholt, gefoltert und gehängt. Unbewußte Herren der Situation wurden einst während des Bür gerkrieges dreihundert Esel. Die Geschichte verhält sich so: Vor dem Lager des Unionsgenerals Hooker befand sich im Jahre 186 ! ein Artilleriepark und in einiger Entfernung davon ein von Pallisaden umgebener Platz, tn welchem etwa 300 Efel eingestellt waren. So lange alles ruhig war, zeigten die Esel ihre altbekannte Geduld: als jedoch die (onf derirten in der Nacht einen An .Xi ff aus das Lager machten, geriethen sie so in Scbrecken. daß sie wie unsinnig durcheinander liefen und wuchtig gegen die Pallisaden drängten. Schließlich gelang es einem der Gebrüder Langohr, einen der Stäbe zu durchbrechen und durch die Lücke in's Freie zu gelangen. 3hm folgen bald andere und bald hatten sämmtliche Esel den Raum verlas sen. Zufällig nahmen sie, blindlings vorwärts rennend, ihren Lauf gegen den Feind und dieser, in der Meinung, das Traben rühre von einem stärkeren Kaoallerietrupp her. ergrift die Flucht in solcher Eile, daß er das Gepäck und 1(360 Gewehre d.'n Unionisten als will kommene Beute zurückließ. Herr H. C. Hilten von der Firma A. Schumaker & Co., Agenten des '.Norddeutschen Lloyd" in Baltimore, hat sich über die Vorschläge, welche auf dem in Richmond abgehaltenen Convent von Gouverneuren der Südstaaten in Betreff . der besten Art und Weife gemacht worden sind, um den Strom der europäischen Einwand?' rung nach dem Süden zu lenken, fol gendermaßen geäußert: .Es wird sehr schwer sein, den Strom der Einwänderung von Landwirthen aus seinem jetzigen Bette abzulenken, weil diese Leute in der Regel ihre lte Heimath in Deutschland und in anderen überseeischen Ländern nur dann verlassen, wenn sie sicher sin) ihre Lage verdesfern zu können. vie richten sich dabei nach dem Rathe früherer Einwanderer, die ihnen vorausgegangen und genau bekannt sind. Die Einwanderung nach den Ver. Staaten ist immer nach einer reichen Ernte im Gebiete der Union am größten. Mit anderen Worten: Die Einwanderer kommen, wenn ihre schon hr befindlichen Freunde prosp.'riren. Eine directe Einwanderung aus Europa nach dem Süden ist also nicht leicht zu bemerlsteÜigen. Jedoch besinden sich in den westlichen Staaten neue Ansied ler auS Europa, welche bestimmt wer den könnten, von dort nach dem Süden zu kommen, wenn ihnen genügend ver lockende Offerten gemacht . würden. Diese Leute sind in den LandeZtheilen zu sinden, wo die Ernten durch Dürre, strenge Winter und andere , Ursachen fehlgeschlagen sind. Wenn diese Leute sich einmal . im Süden niedergelassen i . r . vaven uno von proiperlren, werden ne Colonien gründen und diese werden bald auch eine wünschenswerthe Klasse von Einwanderern aus Europa an ziehen." - . Allmali g treten bie Harten hervor, weichere neuen, vom lcj ten Eongreß aus das Andrangen Stump'5 verfügten EinvandttungS' bestimmungen für Piejeytgen. welche ihren Bestimmungen unterworfen sind, im Gefolge haben. Sie legen nicht
nur den Damplergefellschzftcn' Bcr pflichtungen auf, denen nachzukommen oft große Opfer erheischt, sondern enthalten Forderungen, welche sonst sehr wünschi.'nsw.'rthen Einwanderern mitunter die Landung unmöglich machen. Ein solcher Fall kam dieser Tage aus ElliS Island an's Tageslicht.' Ein kräftiger Schwede, 27 Jahre alt, der in jeder Hinsicht zur Klasse der wünschenswerthen Einwanderer zu rechnen ist. durfte nicht landen, weil sein Ramc nicht im Schisssmanisest verzeichnet stand. ES war Axel Anderson. ein Schuster, und er traf auf dem DamPfer Venetia" von der Hamburger Linie in ')!ew s)oxt ein. Infolge eines Versehens war sein Name bei Anlegung des Verzeichnisses der ZwischendecksPassagiere auf der anderen Seite übergangen morden, und da Paragraph 4 jener Bestimmungen vom I. März 2893 verfügt, daß derartige Einwänderer bei der Landung zurütgemiefen werden sollen, steht er in Gefahr, auf die Venetia" zurückgeschickt zu werden. Allerdings kann die Damp-'ergesellschaft durch Zahlung einer ihr auferlegten Strafe von 810 seine Landung doch noch ermöglichen von dem Einwanderer selbst wird die Geldbuße nicht an genommen jedenfalls hat er aber, selbst wenn das geschieht, einige Tage -U lijefanaener verbringen müssen. Mit einem Eisenbahnbillet vom Jahre 1860 wollte neulich ein Mann eine Strecke mit der Hartem-
Bahn in New Vork zurücklegen. In FortHoward beiGreen Bay, Wis.. hat kürzlich der Handelsgärtner John MartS seine Frau ermordet und sich dann selbst um'S Leben gebracht. Nachdem das Paar seit Jahren in Unfrieden gelebt hatte, leitete schließlich die Frau einen Scheidungsproceß ein. Als der Mann von diesem Schritt ttunde erhielt, kam es eines Morgens kurz nach Tagesandruckj zu heftigen Auseinandersetzungen, die mit der Ermordung der Frau mittels eines Fleischerbeils endigten. Nach der blutigen That nahm der vcörder sein Gewehr und flüchtete nach dem nahen Wäldchen, in welchem man ihn später an einem Baume ausgeknupst fand. Marts war etwa 60 Jahre alt, seine Frau nur 32 und Elsersucht des Man nes soll in erster Reihe die Vcranlas suna a dem häuslichen Unfrieden ge wesen sein. D$ Paar hat sechs kleine lnoer Q'.mmirnc. Eine Sensation ersten Ranges hat kürzlich die Ortschaft Waukegan in Illinois gehabt, weil die Tochter eines der angesehensten dortigen Bürgers den Kutscher ihres Vaters geheirathet hat. Die glückliche Braut war Frl. Augusta Legnard, Tochter des John B. Legnard und der überglückliche Bräutigam Charles Vasser, welcher seit einer Reihe von Jahren dei dem Vater der Braut Kutscher wür. Tie Trauung war ganz im Stillen vollzogen worden. Herr Legnard und seine Gattin haben nachträglich ihrer Tochter den elterlichen Segen ertheilt und deren Gatten zum Range eines Superintendenten in Legnards Back lteinbrennerei erbnben. Vom stände. In Delpbi ist ein g?o ßer Fund gemacht worden. Man hat öaS Schatzhaus der Athener gefunden,' Und dabei m.hr als hundert Inschriften entdeckt. Aehnlich wie in Olympia hatten die Städte Griechenlands auch in Delphi Zchatzhäuser. in denen sie die Weihgeschenke ihrcr Mitbürger oder der Ztadt selbst aufzubewahren Pflegten, so hatten auch die Athener ein' derartige; Schatzhaus in Delphi: das ge fundene Gebäude hat die Form eines doriichen Tempels und war mit Meto tfm verziert. Aus den Mauern des Gebäudes waren attische Inschriften eingemeißelt. Man hat d'e Fragmente von fünf Metopen gefunden, die sich bei aller Alterthümlichkeit durch Schönheit der Form auszeichnen. Außerdem sind 150 Fragmente von Inschriften aufgefunden worden. aS ist ein guter Anfang für die französischen Ausgrabungen in Delphi; man kann daraus schließen, daß die antiken Denkmäler von Delphi weder zerstört noch weggeschleppt sind, so daß man auch weiterhin auf reiche Ausbeute rechner kann. Eine aufsehenerre gende Verhaftung wird der Frff. Ztg " aus Offenburg berichtet: Oberingenieur Scholl vom hiesigen Bahnbauamt ist verhaftet worden. Scholl, der zum zweiten Ma'e verheirathet ist, war ein freundlicher, leutseliger Beamter. der noch in der vorhergehenden - -TT? , w . . . i-einon oes oaoliqen Landtages aus kurze Zeit das Mandat für die hiesige Stadt von den Nationalliberalen übertragen erhielt. . Sein Haushalt wurde in übertrieben, luxuriöser Weise geführt, so daß längst Zweifel entstanden, öb das Gebalt eines Bahningenieurs und selbst die emsig gemachten Diäten ausreichen könnten, den Aufwand nur annähernd zu bestreiten. Scholl suchte darin mit unseren Fadrikantenfamilien zu wetteifern, daß namentlich Ossiziere der Straßburger Garnison zufriedene Gäste des Hauses waren. Es scheint, daß Scholl das Manko auf Kosten der badischen Statskasse zu beseitigen suchte. Es sollen fingirte Lieferungen für Bahnbaumaterialien in Rechnung gestellt worden sein. Man hat, auch bexeitS eiyen Lieferanten in Kehl und kinen Bahnmeister festgesetzt. Bor zwei .fj.. nx :M ...ur. fr ouyicu ciiiyua ui nciuwicr uiuuu tung ein Sohn Scholl's, während eine Tochter in einer Heilanstalt für Gei' fteskranke sich befindet. Sehr viele h'e sige und auswärtige Geschäftsleute. Konditoren, Kleidermacher zc. werden mit ihren Rechnungen das Nachsehen haben. I m Finan z Ministerin m in Paris ereignete sich ein Unfall, der leicht bedenkliche Folgen haben konnte. Bei einem Diner, welches Minister Petral mehreren politischen Persönlichkeitcn gab, löste sich der Haken eines großen Lüfters undder Kronleuchter sauste mit großer Wucht auf den Tisch o - . 7 , l Lacour sprang aus, verwickelte sich nicoer. enaisvra iven! unauemei w .. . tnm dabei in die Scblevve seiner Nacbbarin. ver Frau des Abgeoidneten Leydet, und P ä & P nel mit ihr jo unAlückllcy hin, oatz er mit dem Kopf aus däi Steinpostament Kandelabers ausschlua und eineZ
zieMllch schwere SNrnwunde davon trug. Nach kurzer Ohnmacht wurde er verbunden und heimgebracht. Die Wunde ist ungefährlich, wird jedoch Schonung erheischen. Frau Leydet wurde am Handgelenk unerheblich verletzt. Das kostbare Sevres'Tafelservi.e. welches Staa'.seigenthum ist, wurde zrößtentheilS zertrümmert. E i n f u r ch t b a r e s U n g l ü ck, dem drei Glieder einer Aauern-'amilie in Klautendorf bei Fulnek (Mähren) zum Opfer fielen, mag andern unvorsichtigen Leuten zur Lehre dienen. Zwei Landleute kamen in der Nacht in die Nähe eines alleinstehenden Wohn Hauses und drangen, durch einen stark brenzlichen Geruch veranlaßt, in dasselbe en. In der mit Rauch angesüllten ersten Kammer fanocn sie den Mann röchelnd im Bette liegen, in der anstoßenden Kammer in verkohlten Betten die verkohlten Leichen der Frau und ihrer zw:i Kinder. Der Mann, ins Freie geschafft, erholte sich glücklicherweise allmählich. Die angestellten Erhebungen ergaben, daß auf dem Tische neben den Betten eine brennende Kerze gestanden hat. welche durch u gend einen Zufall, vielleicht durch d:e Bewegung eines der Schlafenden, umgewonen wurde und auf dem Tisch.' liegende Kleidungsstücke entzündete. Der Rauch muß die Schlafenden erstickt haben, und das Feuer ergriss die Bet ten. erlöschte jeöoch allmälig, da der ungenügende Luftzutritt einen offenen Brand verhinderte. Die Schu le für A nw en dung von Artillerie- und GeniecorpsWasfen" in Turin ist in großer Aufregung wegen eines Verbrechens, daZ von einem jungen Lieutenant der Artillerie begangen wurde. Dieser benutzte die Zeit, in der er sich unbeobach tet glaubte, um eingeschriebene Briefe, die an seine College gerichtet waren, zu erbrechen, und dZs Geld, das sie oft enthielten, an sich zu nehmen. Als er einen zweihundert Lire enthaltenden Brief stahl, wurde er auf frischer That ertappt. Der General Saletta, der Befehlshaber der Schule ließ ihn sofort
verhaften und ernannte eine aus Höhercn Osncleren zusammengesetzte Unter suchungscommission zur Prüfung der peinlichen Angelegenheit. Der Gene ral soll, als er von dem schweren Verbrechen in Kenntniß gesetzt wurde, in Thränen ausgebrochen sein und ausge rufen haben: .Warum hat sich der Unglückliche nicht das Leben genom men?" Ueber d ie aus Sed a n ge meldete furchtbare Explosion ln der Tuchfabrik von Robert & Söhne wird berichtet, dast bisher 14 Todte und 62 schwer verletzte Arbeiter aus den Trüm mern vervoraezogen worden und. t Verletzungen sind so schwer, daß wenig Hoffnung für die Verwundeten vorhanden ist. Die Aerzte verweilten die ganze Nacht auf dem Verbandplatze, ebenso die Civil- und Militärbehörden. Der Dirctor der Fabrik lag mitten unter den Todten. Die Feuerwehr ist noch immer damit beschäftigt, Leichen aufzufuchen, indessen muß sie sehr vorsichtig zu Werke gehen, da mehrere Mauern" umzustürzen drohen. . Trauernde Ellern und sonstige Angehörige der vo Robert beschäftigten 150 Arbeiter umstehen die Unglücksstätte und müssen von der Polizei zurückgehalten werden, damit nicht neues Unglück entstehe. Dem Standard" wird aus Konstantinopel telegraphirt : Ein hiesiger britischer Einwohner beschwert sich darüber, daß das türkische Zollhaus ihm Schlegels Gedichte und Harpers Magazin weggenommen hat, weil es unsittliche Werte wären. Damit aber noch nicht zufrieden, hat der türkische Censor kürzlich etwas fast Unglaubliches geleistet ; er hat einem Touristen nämlich einen Kreditbrief abgenommen, um denseld.n einer näheren Prüfung zu unterwerfen. Der Reisende mußte sich wirklich an die Botschaft seines Landes wenden, um sein Eigenthum wieder im erlanaen. lnen.Äeeballott" ein Si.'ilianer,. der Ingenieur Balsa mello constlvirt und jüngst in Civila va chia mit den ersten yra. tischen Ver suchen vorgeführt. Der SxMon' ist zum Co;,.urrentcn der Taucher dc stimmt und soll die unierseeiichen flach forschullgen und Fortbewegungen e.leich:ern Er bat Kugelform, .twa drei Meter Durchmesser und ein Gl.vicht von 4 Tonnen, ist aus Gußeisen ge fertigt und mit Gla zfenstern. sowie mit Vorrichtungen zur Len.'ung un) Fortdcmegung. auch zur Erfassung außerhalb befindlicher Gegenstände versehen und kann vier Personen aufnehmen. In diesen Tagen ha! man zuerst im Hasen von Civilaoa.chia. dann außer halb desselben einige Versuche angestellt, während andere wegen ungünsti ger Umstände verschoben werden muß ten. Mit einer Besatzung, von drei Seeleuten bewegte sich der Ballon, den eine mit der Hand von innen in Bewegung gesetzte Schraube vorwärts treibt, zunächst an der Oberfläche in gerader Linie so. t und im Kreise um ein ande res pahrzeug hecum, um dann auf den Grund des Hafens ge'enkt und durch Auspumpen des als Ballast dienenden Wassers wieder gehoben zu' werden. DaS Erperiment wurde dann außer halb des Hafens in einer Wassertiese von 60 Meter wiederholt und zeigte auch hier die Lenkbarkeit und Beweg lichkeit deZ Apparates, der vier bis fünf Minuten brauchte, um den Grund zu erreichen und ia zwei Minuten wieder aufstieg. Die späte Abendstunde und fdas nicht ganz rubiqe Meer verhinderten weitere bfadstchtlgte Erperlmente: das Anbringen einer Dystamstpatrone unter einem lon. das oesprenat werden sollte, das Abbrechen und Herausdringen eines Korallenzmeigs, die Auf nähme xmer'Photographie des Meeres grundes. Der Ersinder hat Hoffnung, durch Vervollkommuna des .See ballo5" der Marine wesentliche Dwftf leisten zu können. Eine Nad'fabrerstadt er sten Ranges ist Mailand; der Fahr m -w ww s, .:. r ,c. I wi um u uuuucuu( scheinuna.' daß er. zumal in Anbetracht der Cnae des arökten TbelleS der Mailänder Straßen, sofort die Auf. merksamkeit . jedes Fremden erregen muß. Seitdem die Stadtverwaltung ttne Zsabnadöeuer emiiesübrt hat, hat
jlcy die Zahl der Zwei- und Dtciruder in der moralischen Hauptstadt" JtalienS vervielfacht: bis jetzt haben nicht weniger als -1M0 Personen die Steuer gezahlt. Ter Arzt macht seine Kran lcnbesuche aus dem Zweirad; der Ad vokat benutzt ein Zmeirad, um recht zeitig im Gerichtsgcbäude erscheinen und die Termine mahrnehmen zu können. Die Agenten fahren auf dem Zweirad von einem Kunden zum andern. Bald werden auf Grund einer Bersügung des Ministers für Post wesen auch die Depeschcnboten sich eines Zmeirads bedienen, und um nicht hinter dem Staate zurückzustehen, will die Privat - Gesellschaft für das Fernsprechwesen einen Dreiraddienst einführen. Bei dem Wettfah. ren. das unlängst in San Siro stattfand, waren schier unzählige Zweiräder zur Stelle. Zu 4, zu 6, ja zu ö in einer Reihe fuhren sie vorüber, und was dem Ganzen einen besonderen Reiz verlieh, das war die große Anzahl von Damen, die sich auf den Rädern prösen tirte. Am 2'J. Mai wird auf Anregung des Clubs Pro Patria" in der Arena ein sehr interessantes Wettfahren statt sinden. Auf dem Programm steht u. A. auch ein Journalistenfahren. Die Herren von der Mailänder Presse wid men sich nämlich schon seit langer Zeit mit großem Ei; er dem Fahrsport, und die Redacteure der Lombardia", und des Corriere" sind sogar anerkannte Meisterfahrer. Dem Fahrsport wird also, wie man sieht, in Mailand mit echter Begeisterung gehuldigt,zum größten Schrecken der Fußgänger, die an jed.-r Straßenecke in Gefahr gerathen, von einer Maschine umgerannt zu werden. Ueber einen b u l gar i
ichen T'lstanznu berichtet man aus Bu karest vom 7. Mai: Ter bulgarische Kavallerie-Oberlieutenant Salabascheff hatte mit mehreren Kameraden auf die Summe von 12.0(1 FrcS. die Wette entrirt, daß er die Strecke von Sosia nach Bukarest, welche mit Ueberfuhr über die Donau 430 Kilometer betragt, auf demselben Pferve in 72 Stunden, demnach 143 Kilometer täglich, zurück legen werde, salabascheff hat die Weite glänzend aemonnen. ' Er langte noch vor Beginn der 72. Etunde in der Bukarester Borstadt Eotrocem an und wurde dei seiner Ankunft von zahlreichen rumänischen Ossl' ciren erwartet und auf das Herzlichste beglückwünscht. Pferd und Reiter befanden sich in der besten Con dition. Ter Ritt gmg von Sosia über Orhanie. Plevna und Rustschuk,- und nach erfolgte? Uebersuhr über die Do nau von Glurgemo nach Bukarest. Salabascheff wird den Rückweg gleich falls zu Pferde antreten, doch beab. sichtigt er erst am sechsten Tage miedein Sosia ein .utreffen. Pumpernickel. Jeder Deutsche, ob Schwabe, Baier oder Mecklenburger ißt gerne solch guten Pumpernickel wie man ihn bekommt bei Bernh. Thau, 81 Hosbrook Straße Marktstand No. 123 und 124. Auch gutes Roggen- und Weipbrod und der so beliebte Sträußclkuchen ist daselbst zu haben. ,- Ja, daö ist'S Rechte! Das ist ein Ausdruck, den das rcisende Publikum gebraucht, wenn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwende, die jetzt allgemein als die Route bon Chicago nach St. Paul, MinneapoliS, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Ein richtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacific-Küste ohne Wagenwechsel laufen läßt. llm nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. 3a ö. C. P ond, -Gen. Pass. und Ticket-Agent, Chicago, 3ll. Feine Weine und Siqnöre . für den Haus-und Familiengebrauch bei . Petar F. Conway 200 Oa Washinaton Strafe. N m g e z o g e n. Meinen werthen Freunden und dem Publikum im Allgemeinen zur Nachricht, da ich meine Wirthschaft, nach 130 Michkgaa Avenue. verlegt habe, wo ich alle meine Sunde wie immer auf das Beste bedienen werde.' Um geneigten Zuspruch bittet JOHN B. WEINDEL, 13 Michigan Ävcnue UL..Ärköi' Umgezogen. ßr ist hier um hier zu b!eibcn Di zunehmende Praxis de Tr. xk . dlS ugen dnd Oylen rzted, zwang it,. nan gröneren R.lumllchkeitea umzujiklen. ii ti.lv - hete deSKatd die Zltmlichkelten tn, iwciun Stock dcs.gron lyct-, W. Washington Str. nöchst zu Bowcn'Nerrill a'S, für fünf Jahre, wo er auSgezricknet? Oinccn eingkritct hat für die trhavtua' o ge. Ohr, Ka' und ol und dir Anfertigung vvn rillen, künstlichen u gen und die SeradestkUung von Ech klcugkn, fg' ie die Overation zur Ennernung des Stars !mttanon'tr?tu
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