Indiana Tribüne, Volume 16, Number 257, Indianapolis, Marion County, 5 June 1893 — Page 2
Sttdwnn Tribüne. Erscheint füglich und Sonntngs.
Tie tägliche Triüc-koyrt durch den Träger 22 Cent pcr Wochr, die SonntagS-Trtbüne- 5 ?entS per Woche. Bktde zusammen 15 llentS oder 65 Cent per Monat. Per Post zueesikk in Vor guöbczahlung V per Iadr. Ossice : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 5 Juni 1893 (Lpecialbrief.) Von oer Weltauöstellungöftadt. 2?er hat's Vier umg'schütt'?" fragt jetzt in der Weltausstellungs-Perwal tunA in Chicago Jeder den Andern. Tas heißt in diesem Fall: Wer ist schuld daran, daß am ersten offenen Sonntag seit dem Beginn der Weltaus' stellung' dem Sonntag, von welchem man so recht gehofft hatte, daß er sich als melkende Kuh sür die Finanzen der Weltausstellung erweisen werden zwar an die 200.000 Menschen sich einfanden, aber mehr als die Hälfte derselben, beinahe zwei Drittel, Freiderger" waren? Es wird eifrig nachge spürt, wo das große Faß ein Loch hat; aber es dürfte wenig bei dieser Unter luchung herauskommen, außer daß man künftig bedeutend knickriger mit Jlx bkiterpasfen" und Freikarten sein wird, und daß der Patriotismus der Gar tenstadt nicht gerade im glänzendsten Licht oasteht. Die paar Menschenkln der, denen es vorläufig noch gelungen ist. durch Kletterkünste ungesehen in den Jackjon-Park zu gelangen, machen die Suppe nicht viel fetter oder mage rer. Daß aber bei ungezählten Tausenden der stolzen Gartenstadtler der Patriotismus bis zu 50 Cents hinauf geht, und sie ihr ganzes Dichten und Trachten darauf richten, durch den Einfluß irgend eines Geschäftsmannes oder Kleinpolitikers in den Besitz von Arbeiterpässen zu' kommen, obwohl Jeder weiß, wie dringend nothwendig das Vaterland- seinen Obolus braucht, das sieht eigentlich recht beschämend für die Neu-Pariser aus! Während man sich an dieser Frage, am PreisrichterStreit und an der SonntagZöffnungs-Angelegenheit her umwürgt, schreitet die Weltausstellung mit Macht ihrer Vollendung enegegen. Sie lachen über diese Phrase? Einen vollen Monat nach Eröffnung" der Weltausstellung klingt das allerdings etwas tomisch. Aber ist die Ehicago'er Weltausstellung in dieser Beziehung nicht anderen mit leuchtendem Beispiel vorangegangen, so ist sie doch auch hinter kerner anderen, zurückgeblieben; ja ihrer Riesengröße und den genügsam bekannten ungünstigen Verbältniffen nach, kommt dieses Gleichstehen einem Uebertreffen gleich. Es ist viel gcsün öiat worden innerhalb und außerhalb iJAWkK"Vi.Ä? -to, kommen. - Aergerlich sind die dielen kleinen und zroen Rückständiakeiten immerhin. and zwar um so mehr, je großartiger' )as Allgemeine ist. Da stehen wir . B. vor der Eröffnung oder vielmehr Einweihung b:r Ausstellung im Elektricitätspalast. Trotz des sicherlich über aiältigenden Eindruckes, wenn Abends Der über dem Pavillon inmitten des ÄebäudeS sich noch 82 Fuß erhebende üektrische Thurm ganz und gar in rothem und weißem ''jauberlicht erstrahlt, die Orchestermusik spielt, und alle übrigen elektrüchen Wunder deS Gebäudes sich in möglichst vortheilhcf tem Lichte zeigen, ist es unvermeidlich. Daß das kritische Auae viele Unfertigleiten streift. Während die Edison'sche Ausstellung sür die lnterenanteste gilt. ist diejenige von Siemens & Halske (deutsche tonne amenkarnlche) entferne Den bestimmt, die schönste zu heißen, venn sie nur fertig wäre ! Doch was braucht Unsereins bei jeder Unebenheit Die Stirne zu runzeln ? Zum Glück ist )ie Ausstellung in diesem Palast so schwer zu erschöpfen, wie ein tiefer Lergsee. und wohl dem mit Kinderäugen in die Welt schauenden Publi tum, das sich mit voller Hingabe in alles Emzelichöne und Interessante ver senken kann, ohne sich von den Lücken Daneben stören zu lassen ! Im Jndustriepalast gibt es noch aus Wochen hinaus immer etwas Neues, und ich kann nur jedem in der nüchst e n Zeit' eintretenden Gast rathen, womöglich keinen einzigen ' seiner Bejucher in der Weißen Stadt ohne einen Gang durch dieses Gebäude vorübergehen zu lassen. Da sage noch Einer, oaß gute Beispiele nicht ansteckten! Die Amerikaner, deren Ausstellungen sich fast durch die ganze öffentliche Längsfeite des Riesengebaudes hinziehen, sind denn doch angesichts ihrer europäischen Nachbarn zu der Ueberzeugung gekom men, daß sie. die Amerikaner, sich ein :twas anziehenderes, künstlerisch-vor-nehmeres Aeußere zulegen müssen, um. Diejenige Beachtung beim Publikum zu . (X. ic ......n.ni Illioril, luciiyc lyicn uuägcicuicn suchen an sich wenigstens theilweise zukommt. Daher wollen sie das Versäumte so gut wie möglich nachholen. Sie werden sich zwar nicht mehr mit kunstvollen Pavillons plagen und oas ist ganz gut, denn sonst könnte man wlrder sagen- daß ste, aller eigenen 'Zdeen bar, blos ihre österreichischen. 3 .eutschen und französischen Mitstreber jnachÄffen wollten aber ein großer k lheil ihrer Ausstellungen, vor Allem ie bisher förmlich begraben gewesene Ausstellung der Seiden- und Woll jil.ndustrie, wird bald hinter einer o'eJ -f i . . . men, fcyr ilnpoiunien aejaoe prangen. nt sich '10 Fuß weit erstrecken, eine lies von !0 40 Fuß und eine Höhe von etwa 30 Fuß haben, und an beiden Enden von zwei Thürmen gekrönt fein wird. Keine väterliche Regierung hilst ihnen dazu, sondern sie müssen msschließlich-ln ihre eigene Tasche ftei :n; und sie sind zu der Ansicht gekom men, daß sich das wirtlich für sie lohne. In etwa drei Wochen tritt also die Oyseite des JndustriepalasteS. erst in iore Llanueit einl Auch im Süden
der Weißen Stadt muß unser großes Land erst wirklich zur Geltung kommen. Die Südseite des Weltausstellung?Platzes ist immer noch ein Stiefkind, bei der Verwaltung noch mehr, als bei. den Besuchern, denen ja noch stellen', wei'e oie Thüre vor der Nase zugr
pcrrt ist. Einiges dort mitzunehmen iwenn auch nicht einzusacken!) lohnt sich aber schon jetzt, und wer ein Stündchen auZ der Palastgegend um die Mittrlaaune herum oder aus dcr Völkerwleje der Midway Plaisance abkommen kann, der wird vielfach freudig überrascht em, wenn er z. 58. nach dem Völker undeGebäude, oder nach der, in volem Betrieb befindlichen Jndianerschule, oder nach dem Höhlendorf von Eolorado (ein Quarter ertra) oder nachdem Förstereigebäude seme schritte lenkt. Letzteresdas aus Holzstämmen unserer verschiedenen Staaten und Territorien errichtet ist und in seiner ganzen Bauart wesentlich von allen anderen Ausstcllunasgebäuden abweicht, entoält eine der inteisantesten und großartigst: amerikanischen Ausstellungen. iSier kann man, obwohl auch das ' Ausland zum Theil in diesem Gedaude mit verarbeiteten Holzwaaren gut ver treten ist (besonders Frankreich. Deutschland, Merico, Brasilien und Neu-Südwales) vor Allem einen imponirenden Begriff vom Holzreichthum unseres großen Westens und touo Westens bekommen. In dieser Beziehung schlägt uns wirklich kein Land, und trotz aller unheimlichen Berichte von Waldverwüstungcn fühlt man sich hier doch noch im Holz sehr wohlgebor aen. Recht beachtensmerth sind in die sem Gebäude auch die amerikanische Holz-Kunstindustrie und die KorkIndustrie. EZ ist zu hoffen, daß bald ein großer Besucherstrom nach dem Süoende der Weißen Stadt pilgern wird, namentlich nachdem dasselbe ein völlig gastliches Aeußere erlangt hat. Tann werde auch ich noch manchesmal meinen Fuß hierher setzen. Hurrah! Die deutsch -amerikanische Turnerei hat auch angefangen, in die WeltauZsteUungZ-Arena zu treten, und mit dem ersten Kinder- und Damenturnen sich allgemeine Gunst erobert. Die Fortsetzung wird halten, was der Anfang versprochen!" P. K. Der vorwärts" und Prtn, Albrecht. Das Berliner Tageblatt- schreibt Wie ist der socialistische Vorwärts in den Besitz des Bcieses des Prinzen Albrecht, des Braunschweiger Regenten, an die ungenannte Excellenz gelangt'j Dieses so.ialistische Hauptblatt scheint überhaupt zu prinzlichcn Umgebungen ganz ausgezeichnete Beziehungen zu pflegen. Man denke nur an den Erlaß des sächsischen Prinzen Georg in Sachen der Militärmißhandlungen. Was ha diese Veröffentlichung für unendlichen Staub aufgewirbelt! ES kam minde stenS eben so viel aus die Art der Ver öffenllichung an, als auf 'die in dem Erlasse selbst gebrandmarkten Schänd liA;un Nrik nun aeielltsich dioser Prinzen-Bnes als zweiter mertmuroiger Fall" hinzu. Daß der socialistische Vorwärts"' in den Besitz jenes sonderbaren Briefes durch irgendwelche Schleichwege gelangt sein mag, nimmt kein vernünftiger Mensch an. Daß ein blinder Zufall dabei die Hand mit im Spiele gehabt, kann man nur für sehr wenig wahrscheinlich halten. Ein 'hiesiges Börsenblatt will sogar wizsen, der Brief sei dem Empfänger im Thiergarten aus der Tasche gefallen und dort von einem Arbeiter gefunden worden, der sich beeilt habe, das kostbare Schriftstück dem Vorwärts zu üdermit. tcln. Das mag schlecht erfunden sein aber zuweilen ist auch das Unwahrscheinlichste das einzig Wahre. Indeß, wozu seinen Verstand vergeblich abmüh?n. um hinter das zur Zeit noch undurchdringliche Räthsel zu kommen? Es wäre eine Beleidigung gegen den Prinzen Albrecht, wollte man die Ver muthung aussprechen, als habe er sich zum bloßen Werkzeug zur Durchfüh rung gewisser gegen den Grafen Eaprivi gelichteten Bestrebungen machen lassen. So bleibt nur die eine Annahme übrig, daß der überaus zu einer Versöhnlichkeit im Allgemeinen hinneigende PrinzRegent von Braun'chweig. als ein unabhängiger deutsch . Fürst, sich dazu bereit finden ließ, in jenem Schreiben eine Einwirkung aus das Gemüth des Kaisers anzustreben. ES entbehrt kei nesfalls einer gewissen innerlichen Wahrscheinlichkeit, daß der vielgenannte Brief an den neuen Kommandeur deS Gardecorps Gen. v. Winterfeld gerichtet gewesen sein könnte. Tie Absicht des Briefschreiders selbst mag vielleicht daraufhin gerichtet gewesen sein, eine Einwirkung auf den Ausfall der Wahlen auszuüben Das Mittel muß indessen als ein äußerst gewagieZ erklärt werden. Denn an eine Aussöhnung ler Gegensätze, wie sie zwischen dem jugendlichen Kaiser und dem gealterten Extanzler mit Nothwendigkeit sich ergeben müssen, ist nicht zu denken. Eine Wiederkehr deS Regimentes Bismarck oder eines seiner ehemaligen Vertrauten ist unter den obwaltenden Umständen ganz auZgeschlössen. Fürst BiSmar hat ja einmal selber gesagt: Helfen Sie Teutsch land nur erst in den Sattel,' reiten wird es schon selbst können!" ttniser Wilhelms örlier Siede. Ein Extrablatt des ReichSanzeigers" bringt dcn Wortlaut des ltaisertoasteS in Görll5 in folgender Fassung: Eine erhebende Feier hat soeben ihren würdigen Ab chluß gefunden, jii schöner Vollendung steht das ragende Bildniß' Kaiser Wilhe.m l. vor uns. Die Anregung, welche diefeS Denkmal, sowie so manche andere, die bereits stehen oder in der Vollendung begriffen sind. in'S Leben rief, ist das Gefühl der Dankbarkeit gegen den hohen Dahingegansienen. In eine ernste cit ist unser Fest oe. fallen. Daher sei das Denkmal eine Mahnung an uns Alle. Doppelt ernst sei sie, wenn wir unS im Geiste erinnern, wie einst der hohe Herr in eigener Person zu Ihnen gesprochen hat. Fest zuhalten ajlt ti was Kaiser Wil
helm einst geschaffen und gcwollt, sicher zu stellen gilt es die Zukunft unseres gesammten deutschen Vaterlautes. ' Dazu bedarf unsere Wehr trast einer erheblichen Verstärkung. Die Nation habe ich anfgefordert, uns zazu die Miitcl zu bewilligen. Hinter
iescr Frage stehen alle anderen Frage .-.nd Rücksichten für den Augenblick zu rück. Zur Losung dieser die Lebens5ristenz TeutschlandZ bedingenden F.age bedarf eS der vollkommenen Einheit.' 2vaS uns Deutsche privatim auch trennen und auf verschiedene Bahnen lenken möge, das sei für jetzt bei Seite gesetzt,' bis die Ausgabe vollbracht ist. Wie die Lausitz und die anderen Theile der Monarchie treu zur Dynastie und Krone stehen, so mögen die deutschen Stämme in Erinnerung an die große Zeit vor 22 Jahren, fest um ihre Fürsten geschaart. durch das Band gemeinsam vergossenen Blutes zusammengekittet, dem Vattrlande seine Freiheit und seine Zukunft erhalten. Ich trinke auf das Wohl der Lausitz und der Stadt Görlitz. Sie leben hoch!'' Ter Grundton der Kaiserrede ist der selbe wie derjenige der Ansprache auf dem Tempelhofer Felde. Vom ttlnoe. Ein Gürtel, der kürzlich für die Broollyn tfito Electtl: Railwaq Eo. gemacht wurde, war lio Fuß lang. 72 Zoll breit und wog 1800 Pfund. Einhund.'rtundzmanzig Häute wurden dazu zerschnitten. Als das be st e Quarantäne System, weheZ von den einzelnen Bundesstaaten angewendet wird, ist gelegentlich des leyt-'n Quarantäne Eongreffes dasjenige von Michigan anerkannt morden. Die feuchtfröhlichste Stadt in den Ver. Staaten scheint an Fran cisco zu lein, denn dort kommt em loon auf je 91 Personen. Nachdem folgt Albany mit einer Kneipe auf je 110 und New Orleans mit einer auf je 121 Personen. Ex Präsident Harrison wird einen Kursus von Vorlesungen über Völkerrecht im Hörsaale der Stanford Universität des Staates Ealifornien im nächsten October eröffnen. zu welcher Zeit die Rechtswissenschaft als Lehrzweig der Universität eingeführt werden wird. Ein Riesen . Maiskolben war kürzlich in Shenandoah, Kan.. ausgestellt. Derselbe hatte eine Länge von 27 und einen Umfang von 12 Zoll. In 24 Reihen befanden sich je 157 oder zusammen 3768 Körner. Der Maiskolben stammt aus der letz!en Saison, elf von seiner Größe würden insgesammt einen Bushel Mais geben. In imposanter Weise haL dieser Tage in Louisville, Ky.. Bischof McElosky den 25. Jahrestag seiner Thätigkeit als Oberhirte des LouiSviller KiichsprenaelS geseiert. ES wurde un ter höchst zahlreicher Betheiligung der Gläubigen ein feierliches Hochamt cele biiti: ein unir von ; nnun-ji. ein Orchester brachten eine Beetho vensche Messe vollständig zur Auffüh rung. In der Pro.ejsion erblickte man 150 Würdenträger der Kirche, Priester und Klosterbrüder in vollem Ornate. Von auswärts warcn zahlreiche Präla ten zugegen. Die Jubiläumsfeier schloß mit einem Bankett im Galt House, wobei die Geistlichen dem Bi schofe ein Geschenk von S5000 über reichten. 'Ueberrascht wurden kürz lich die deutschen Gesellschaftskreise in Mllmaukee durch die Ankündigung der Verlobung des Herrn Wilhelm Goltz mit dem Frl. Lizzie Eurtin, Tochter des Superintendenten des dortigen FeuerversicherungSpatroldiensteS. Un ter dem deicheid,'nen Namen des Bräutigams birgt sich nämlich kein anderer, als der lüngste Sohn des Ge nerals der Kavallerie Grafen von der Goltz, dem Flügeladjutanten deS ersten deutschen Kaisers. Der junge Graf Uulhelm kam. nachdem er als Luvte nänt der deutschen Botschaft in Paris einige Jahre attachirt gewesen, vor etwa zwei Jahren mit Henry Billard nach den Ver. Staaten und bald nachher als Rechnungsführer für das Billard' fche Straßendahn-Syndikat nach Milwaukee. Die Braut ist ein sehr wacke res und hübsches Mädch-n doch keine reiche Erbin. Die Hochzeit soll binnen Kurzem gefeiert werden. In verschiedenen Schneiderwerkstätten hatte die fünfzehnjährige Lena Wernicke, Tochter des der an Moorestr. in Williamsburg, N. I. mahnenden Schneiders Wernicke, gear deitet, um auch ihr Theil zur Erhal tung der stärken Familie beizutragen, die der Vater nur sehr kümmerlich er nähren konnte, doch fand sie nirgends eine bleibende Stätte. Zuletzt arbeitete sie im Schneidergeschäjt von Eohen in Brootlyn, wurde jedoch eines Abends angeblich wegen Unfähigkeit unerwar tet entlassen. Scheltworte und Schmä hungen waren immer ihr Theil geme fen, wenn sie Abenss von der aufreibenden Suche nach Arbeit erfolglos zu rückkehrte. Die Eltern waren aufge bracht über das faule Ding-, das wohl hier und dort auf kurze Zeit Arbeit erhielt, jedoch stets nach wenigen Tagen als unfähig wieder heimgeschickt wurde. Als nun Lena'S Eltern sich nach ihrer Entlassung von Cohen sogar zu der Drohung verstiegen, sie würde törpttliche Züchtigung erhalten, wenn sie nicht bald stetige Arbeit fände, da entsprang in dem empfindlichen Ge müth deS jungen Mädchens ein furcht barer Gedanke. Ter Gedanke, wurde zur That und nun ist Lena aller Er denlast und aller ArbeitSqual' überhoben. In einer Apotheke hatte sie sich für fünf Cents Cardolfäure gekauft und als sie mit ihren Eltern und fünf Geschwistern am Abendbrodtifch faß, ergriff sie plötzlich ein GlaS. das eine trübe Flüssigkeit enthielt, leerte eS mit einem Zuge und sank dann mit einem EchmerzenZschrei zu Boden. Schnell herbeigeholte Hilfe vermochte nichts. Lena gab bald unter schrecklichen .- . . ' . m - schmerzen ihren Geist aus. Als Leiche j wurde sie auf das Lager gelegt, das sie so oft mit ihren Thränen, die sie ge eint, weil es ihr bei der Arbeit nicht
so von der Hand gehen wollte, wie lyre kleinen (Kolleginnen, genetzt halte. Und die Eltern weinen und ringen in stummem Schmerze die Händ? am Grabe ihres lieben Kind 3" Der Superintendent der
öffentlichen Schulen in drr Stadt New Z)ork hat kürzlich dem Schulrath seinen Bericht sür daZ Schuljahr 18112 übermittelt, welcher unter anderen folgende interessante Daten enthält. Die Gesammtzahl der unter tZontrolle des Schulraths stehenden Erzichungsanstalten mit Einschlus; der sogcnannlen Eorvorate-Schulcn (Gewerbc-Schulen. Schulen in BesserungZanstaltcn, Waisenschulen :c.) sowie der Abendschulen und der schule an Bord der st. Mary's" bclüuft sich gegenwärtig auf 313 und die Anzahl der Schüler beläuft sich insgesammt auf gegen 318,887 im Jahre 1801. Wäh rend des letzten Wahres gradrnrlcn ö-ibi Zöglinge, nämlich l0i m innllche und 10(31 weibliche. Die.Zahl der sestan gestellten Lehrer und Lehrerinnen b.' trug im vorigen Jahre 4309, oder 157 mehr als in IlUI, und dazu kommen noch 127 Special-Lehrer, nämlich für Zeichnen 29. für Musik 17, für Teutsch 40. für Französich 12. sür Nähen 10. sür Kochen 4, sr HandserllglcltZUntericht L und ur Turnen 1' Was den Unterricht im Deut schen und FranMchen anbetrifft, so war derselbe von entschiedenem Erfolg begleitet, was hauptsächlich dem Um - stand zuzuschreiben iü. daß der Unter - rickt auck im 1. und 5. Gra. anstatt wie bisher nur im 2.. 3. und t.Grad. ertheilt ward. Ueber den aünstiaen Einfluß, welchen das Turnen auf die Schüler ausgeübt, weitz Herr Jasper sehr viel des Lobes zu sagen. Ein Oberlehrer berichtet ihm, daß er einen Unterschied in der Haltung der Schüler wahrnimmt, sowie eine Munterkeit und Thatcnlust. die den Verlust an Zeit für den Unterricht reichlich ersetzt. Ein Anderer schreibt ihm, daß Fortschritte im Marschiren zu verzeichnen sind, ein dritter, daß die Schüler besser singen. :'n vierter will sogar bemerkt .haben, daß sich das Gedächtniß bessert. inen Steinsarg von um Pfund Gewicht hat sich ein wohlhabe. der 80jähriger Farmer in Madison Eounty, Ky.. anfertigen lassen. Er will seinen' Leichnam vor Stinttatzen und anderen derartigen Thieren bo wahrt wissen. 6. L. Maxwell von O a kland, Eal., besitzt eine Bulldogge, die immer gern Musik gehört hat. Vor einigen Tagen spielte nun vor dem Hause des Besitzers dieses Hundes ein Italiener mehrere alte allgemein bekannte Melodien auf seiner Drehorgel, die dem Thiere recht angenehm in's Ohr zu klingen schienen. Als dann aber der Sohn des sonnigen Südens das .Ta-ia-ra Boomde-al)" herunlerleierte. da wurde die Bulldogge wüthend, nnang auf die Orgel loZ und fing an, sie in Stücke zu zerreißen. Der Pastor einer Aaptistenkirche in Ukiah. Eal.. ist von seiner Gemeinde zum Abdanken ausgefordert , ...,.,.-,, 0r iirnrihiit hat nsltt nrn Ende dieses sommers die Welt unter gehen wird. In Diamanten, Rubinen und Saphire bohrt man mit einer mo dcrnen Maschine Löcher von 1 11000 Zoll im Durchmesser. Lektere ist eine Ersindung John Wcnnstroms und macht 22.000 Umdrehungen in de, Minute. Siebzehn Tage bei Wasser und Vrod in einer dumpfen Kammer m t s 4 r r einae verrl: olcy em oos ou un längst der siebzehnjährigen L'zzie Hull man in Newark, N, I., vonihren El lern bereitet worden sein. Nach der Aussage deS Mädchens, welche der Ob Hut der Kinderschutzgesellschaft überge ben wurde, hat ihr Vater kurz nach dem Tode ihrer Mutter wieder geheirathet. und seitdem die Stiefmutter im Hause sei, habe sie keine ruhige Minute mehr gehabt. Als sie überdies vor einigen Wochen ihre Stellung im Hahne'schen Schnittaarengeschäit eingebüßt, habe die Wuth ibrer Eltern keine Grenzen mehr gekannt, und der eigene Vater habe sie, ledensalls aufgestachelt von der Stiefmutter, bei Wasser und Brod emgesperrt. vom ukznoe. Dem .Reuter'schen Bureau" ist vom englischen Astronomen A. Fowler, der die letzte Sonnen finster niv am 10. April aus x.ai Palmas beobachtete, ein längerer Bericht zuge gangen, dem wir die folgenden Einzel heilen entnehmen: Endlich kam der Tag der Finsterniß. Am Morgen war der Himmel etwas bewölkter als ge wöhnlich. Wir waren aber sicher, daß mir wenigstens etwas von der Sonnen finsterniß zu sehen bekommen würden. Bald nach Mit:ag war jeder Beobachter auf seinem Posten. Um fünf Minuten nach ein Uhr trat der Mond auf der! südwestlichen Theil der Sonne und wie er allmälig überdie Scheibe ging, siel die Temperatur. Um 2 Uhr nahmen. auch die Ofsiciere des britischen Kriegsschiffes Alecto" die uns halfen, ihre Posten ein. Jetzt wurde das Licht schnell schwächer und der Wind wehte kalt. Der Himmel hatte einen Lichtschein, grade wie er vor einem Gewitter England ist. Alle Beobachter waren fertig, deS verabredeten. Pistolen schusses harrend. .Fünf Minutenkündigte Professor Thorpe an und sing an, meine Platten in den Apparat hineinzuschieben. Unter fast athemloser Stille fiel 'nun der Schuß, welcher den Beginn der Totalität ankündigte. Man hörte zugleich ein ähnliches Pistolenzeichen im französi, schen Lager fallen und in dem Augen blick ging der. Schatten des Mondes vorüber. Wie der letzte Strahl des Sonnenlichtes verschwand, ergoß sich eine herrliche Corona von Sllberlicht mit zahlreichen rothen und weißen Lichtern, die daraus hervorbrachen. Das Licht am Horizont war. so bell, daß keine Sterne sichtbar wurden. Nur ! Jupiter und VenuZ, die sich nahe der 'Sonne befanden, schienen deutlich. In . i r r t. - . vaiyursl leoocy sazeml ver Himmel lla rer gewesen zu sein und man konnte einige der helleren Sterne sehen. Fünf Minuten nach Eintritt der Totalität
schob ich meine letzte Platte in den Apparat und die Aufgabe der. Erpedition war zu Ende. Unmittelbar nach Dein Ende der Sonnenfinstcrniß ließ Professor Thorpe alle Mitglieder der Expedition nebst den Instrumenten photographiren, was die Eingeborenen in Schaarcn heranzog. Abends hatten wir schon Alles eingepackt und an Bord des britischen Kriegsschiffes Alecto" gebracht. Nur einen Stein legten wir in die Erde mit der Inschrift : Bri tische Sonnenfinstcrniß Expedition. 10. April 1893. Seit einiger Zeit tauZ)cn in der russischen Presse Meldungen über eine neue religiöse Sekte im Gouvernement Kiew auf, die von ihrem Stifter, einem Kleinbürger Malewany, die .Malcwanschtschina" heißt. Die Untersuchungen durch eine vom Gene-ral-Gouverneur Jgnatiem eingesetzte Kommission verbreitete Licht über diese neue Erscheinung auf religiösem Gebiete. Ein Mitglied der Commission, oer Psychiater Prof. Sikorski. entwarf :ine Charakteristik der Sekte. Ihre Mitglieder sind bemüht, jeden Wunsch, jede Neigung zu unterdrücken, um aus solche Art jede Beunruhigung und Ausregung, überhaupt Alles, was eine ruhige Stimmung beeinträchtigen kann.
von naz fern zu halten. 3 solchem Zustande hört der Mensch auf. zu wol len und zu wünschen, aber auch irgend welche Initiative zu äußern: er harrt 'gleichmüthig der Dwge, die Gott schickt, ' Dazu kommt dann noch der Glaube an den baldigen Weltuntergang, der die Welt allerdings nicht zerstören, wohl aber den Menschen aus dem Egypten oer Arbeit- führen werde. In bestün diger Erwartung des Jüngsten Gerichtes verkauften die Sektirer ihr Hab und But, gaben den Ackerbau auf und leben seitdem in größter Beschaulichkeit. Der Anblick dieser Leute", bemerkt Professor Sikorski. überzeugt, daß diese Volksnrassen von einer ebenso krankhasten aiie kindischen Leichtgläubigkeit ergriffen sind.- Erscheinungen physischer Zerrüttung. Halluncinationen und Krämpfe, besonders während der religiösen Erstase, sind unter ihnen überaus häufig. Professor Sikorski bemerkt, es sei dies :irieues Beispiel jener psychopathischen Epidemien (Veitstanz, die Chlystowscht schidi in Rußland und andere), die in ser Geschichte nicht zu Seltenheiten gehören. Daß ein zwölfjähriger Schüler falsches Papiergeld hergestellt habe, war vor einiger Zeit aus Wien gemeldet worden. Der Fall kam vor ocm Schwurgericht zur Verhandlung, stellte sich aber etwas anders dar. als die ursprüngliche Meldung lautete. Ter 12jährige Johann Kern war aller SingS ein fleißiger braver Junge, der viel Talent zum Zeichnen besitzt, aber die falsch. Gulden hat er doch nicht sabrizirt. Sein Vater, der 30jührige Schuhmacher Johann Kern, machte sie und die Mutter vertrieb sie, wobei schließlich auch der Junge' mitwirken mußte. Als die Sache entdeckt wurde, gab die Mutter an, daß:ihr Sohn der Fälscher sei, und dieser, mußte mit in'3 Kesänanin wandern,, bis .sich herausstellte, daß die Aussage d?r Mutter unwahr sei. Bei der Verhandlung zielten Vater und Mutter die Aussage, saß oer Sohn der Fälscher sei, aus cecht. sie tonnten aber damit gegen den treuherzigen Jungen nicht aufkommen, und auf eindringliches Ermähnen des Präsidenten gestand endlich der Vater, daß er selber die Noten gemacht und den Zungen nur zu.n Ausgeben angehalten habe Der Knabe ninrde freigesprochcn und der Vater zu sieben, die Butter zu drei Jahren schweren Ker kers vklurtheilt. Aus Lemberg wirdder jn. Fr. Pr." berichtet: Im Dorfe Nuszyna, im Bezirk Kolomea, hatten sich in Folge eines Wirthshausgcsprächs :ls Bauern entschlossen, die Leiche , des vor Kurzem dort verstorbenen 83jährigen Greises Ri'olaus Obuszak aus d.'m Grabe hervorzuholen, weil behauptet worden war, Ovuszat ein Vampyr, und als solcher die UrZache der langanhaltcnden Fröste im letzten Winter gewesen. Um sicher zu sein, daß ser Vampyr nicht mehr am Leben bleibe. -wurde die Leiche geköpft und verstümmelt. Die abergläubischmLandleute stießen überdies einen Pfahl in's Herz des Todten, damit der vermeintlich: Vampyr, wie sie voraaben. außer Stande gesetzt werde, in Zukunft sein Wesen noch weiter zu treiben. Eine Äerichts.ommis'sion hat im Vereine mit dem Bezirlsa5zt den Thatbestand bereits festgestellt ' und alle an der Unthat betheiligten Bauern wurden verhaftet. Dieheirathslustigen Nädchen in Haute-Vienne so lesen wir in französischen Blättern ziehen an gewissen Tagen in Procession nach Saint-Junien-les-Combes, wo sie den heiligen Eutropius um einen guten Nann bitten. In der Nähe der dort befindlichen Kirche ist ein Kreuz errichtet ; dieses umwallen sie in langem Zuge und zuletzt bindet jedes Mädchen daran sein linkes Strumpfband. Das Kreuz soll meisten? von Strumpfbändern so bedeckt sein, daß man kaum ein freies Plätzchen findet. 'c acy secyz .n o na ü ger Wanderfahrt ist neulich in Lissabon der unerschrockene Tourist Paul von Larmann eingetroffen, der den. ganzen Weg von Rußland nach Lissabon zu Fuß zurückgelegt hat. Paul von Larmann ist der Stiefsohn des Barons von Crick, der während vieler Jahre ruisfcher Ge neralkoniul in Lissabon war. Sein Weg führte zuerit vom Kaukasus nach Petersburg. Die größten Schwierigketten hatte er. wie er einem Berichte? statterdeZ Diario de Rotkias- erzählte, in den abgelegenen Berggegenden deS Kaukasus zu überwinden, wo noch keine Landstraßen vorhanden sind: 80 Meilen weit munte er auf schroffen. halsbrecherischen Felsenftegen herumklet. tern und oft auf allen Vieren vorwärts ! tasten. Dabei fand er keinen Volks stamm, der ihm Obdach angeboten hätte: die verstreut lebenden muhame. dänischen Nomadenstämme seien ein Raubgesindel, das die wenigen Reisen den, die diese gottverlassene Gegend durchwandern, übersiele und nieder metzle, er habe sich hier nur durch feine beiden amerikanischen Revolver, die er
Taa und Nacht in der Hand hielt. Re
spelt verschasten können. !axmann führte eine Art Feldzelt mit sich, unter welchem er schlief, so oft er ruhebedürs tig war. Am 5. October 1892 kam er in Petersburg an, wo er eine Woche blieb; dann setzte er seinen Weg über
Riga, Königsberg. Danzig, Stettin, Berlin. Dresden. Außig. Prag, Wien, Rraz. Laibach. Trieft, Venedig, Mai land, Turin. Savona, Nizza. Mar ieille u. s. w. fort, bis r am 11. April in Madrid eintraf; am 25., April kam !r in Lissabon an. Luxmann legte täg lich 50 bis 00 Kilometer zurück, manche inal noch mehr. Während feiner Wanserung hat er 100 Pfund Sterling ausgegeben. Aus Paris, 12. Mai, wird berichtet: Einer der hervorragendsten Schauspieler des Odeon", Mr. Eabel, versuchte sich durch einen Revolverschuß m tödtcn. Die Kugel blieb knapp unter dem Herzen sitzen und führte eine sehr gefährliche Verwundung herbei. Cabel war an dem Odcon der Nachfol ger des an das Theatre franjaise übergetretenen HeldenspielerS PaulMounet, und stand im 30. Lebensjahre. Er be ging die That aus Gram, weil er von seiner Geliebten verlassen wurde, wo ran er zum Theile selbst schuld ist. Ter Verwundete ist bewußtlos und delirirt immer von seiner Geliebten. Die Rettung ist noch zweifelhaft. Nur in einigen Theilen Englands ist endlich Regen gekommen In der Gegend von Windsor, Readinq, Nemdury, in Nord-Worcestershire und Shropshire. in TZvistock und Epeshom gad es Gewitter. In London füllt noch immer kein Tropfen vom Himmels In West-Norsolk macht sich die lange Dürre schon stark fühlbar. Das Gras verdorrt und die Heuernte gilt schon als verloren. Die Preise für Vieh sind deshalb gesunken, weil so wenig Futter da ist. Gerste und Hafer wer den nur den halben Ertrag geben. Dem Zaren ist bereits wieder ein Unfall zugestoßen, der ihm beinahe das Leben gekostet hätte. Nach einer Meldung aus der Krim entgin aen der Zar. die Zarin und die Groß fürftin Xtma mit genauer Noth dem Tode durch Ertrinken. Ihr Wagen iuntc um, wahrend er Uder eme Brücke fuhr; alle Insassen wurden in den Fluy geschleudert. Dieser Unfall, sowie eine jüngst vorgelommene Meu terei der Kosaken im Dongebiet, wur den so geheim als möglich gehalten. Die lektere Mittheilung von der Kosa tenmeuterei läßt fast vermuthen, daß auch dieser Unfall kein so ganz zufällt aer gewesen ist. Der Empfindsame. Franc? ..Na. wie ist's. Mever? Kommst Du mi nach dem Grunewald?" Meyer: Ach nein m nt die ganze ust dazu ver gangen. Da lese ich eben, daß der Ne gierungsrath Seydl, kaum fünfundvier zig Jayre ait, gestorben it. Hranck Nun? War er etwa em Verwandte von Dir?" ..Mever: ..Das eben nick aber er schreibt sich doch auch mit einem y!" --Aul der Sand. A.: Sieh mai oen eemann und den Om,in. wie vertraut die zusammengehen, als ob sie ein Herz und eme eele waren. B. und doch ist em großer Unterschied nn scken Beiden. A.: Wie so ? B.: N a, KS liettt hnA mif hr .ftrtnh 3V DfH v w r w w w zier dürstet nach Nuhm, und der Seemann, nu, der ruymt sich des vlyum durftes. Egoistische Noblesse. Herr: Wie kommt's doch, gnädige Frau, daß wir Männer viel mehr über die Schwie germüUer raisonniren, wo doch die Frauen gewiß ebenso viel darunter lei den? Frau: O, das geschieht nur aus Rücksicht gegen uns selbst hoffen wir doch Alle, selbst einmal Schwiegermütter zu werden. Bei der Prüfung. Profes. sor: Können Sie mir sagen, warum die Scheidemünze nicht im vollen Werthe ausgeprägt wird ? Kandidat: Weil daS unmöglich sein würde. Professor (mit Nachdruck): Falsch, mein Herr ! Die Antwort hat zu lauten : Weil es nicht bequem wä!" Vater und Sohn. Schau,' Vater, die Vub'n woll'n alleweil, daß i' Gendarme bin nie soll i' a' Räuber sein! Dummer Kerl, weißt D' denn nir. oak a' ZNauber 'sein n'eAslnV ,?" Ja, ja ! Aber Du wärst g'wiß auch XtoU ' SYJX..I. 4i Ja, daö ist'S Neckte! Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck laßt sich gerade auf die Wisconsin Central Lirse anwenden, die jetzt allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland,. Duluth und allen Punkten deS NordwestcnS angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Ein richtung dar. Sie. ist die einzige Lime, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagenwechsel laufen laßt. 11m nähere .Auskunst wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. Jas. C. Pond, Gen. Paff, und Ticket-Agent, Chicago, 3ll. VrL.ZMör Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." $ Die zunehmende Prari M Dr. arker. des Augen dnd Ohren Ärzte, zwang ihn, lunti größeren Räumilchkeiten umzuzieten. Kit mir thete deShaib die Aiäumiichkelten im zweite Stock de Jron Block", ' 11 W. Washington Str., nächst zu Bowen-Merrill Eo'S. für fünf Jahre, wo er ausgezeichnet? Ojftcrn eingerichtet hat für die Behandlung von Auge, Ohr. afe und Hai und die Anfertigung von Brillen, künstlichen Au gen und die GeradesteUung von Ech'elaugen, so wie die Operation zur Entfernung de StarS vorzunehmen, zu Preisen für kllle erreichbar. Uousultatio frei und Jedermann eingetaden.
MMöWk ' NerdenDsiaM
Cm natürliches Lellmltte! fuk( ff..j&i ..ttZ frtxXN ffGUlUUJI, Vyi lvlauz, ScervSzltät, Hypochondrie, Melancholie, Schlaflosig. reit, Schwindel, Trnnk sucht, Rückenmark und GebirnSchwachen. Liese MkUjw tat eine direkte Wirrung auf die Zltx ora-irnnxTi, u uvnmi dtoidcti i den Zullub del NeN?en.Fluilum,. ,ift eine Zusam I mmciBttg, BXiqe nu lcqaoci von unan miu. in u'iiiyuuut vuv4 ai acmriiiaocnoc tf rrl und trat Vrdd.FlasS:e zugesandt. Arme .Im 1 . m..jL cn & ks nyaurn ouq cte tcotjm mwnfl. Diese Mkdin Ninrde lit tritt ?iab l7 tinn Hochw. Pastor dnia ii, ori Waone. lind.. ,ubenlt, ivm uiucr girier nweiinng von ver KOENIG MEDIC1NE CO.. S38 Kandolpli 8l CHICAGO, ei WLhathtttm tu hahtn tu ei.vieKlsche, Flasche für S5.00, gr.be 1.75, 6 jür .00. I ?lndianadottl in den dentscken ildvtbeken l r.SWSkd . VT. rrili? Office: 134 Nord Pennsylvania 6tr. " Ofsice.Stnde n 2-. Ubr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 11 Uhr Vorm. Wohnung: !97N.Alabam str. .Ccre,rmontstr. cr.,... . S Oince WZ, .T, v W v Wobl'una U'.IG. Dr. Vurkhardt, Deutscher Arzt. Oskiee und Wohnung' No. 767 Süd Ost Straße, Ecke Lincoln Lane. OsftcrStundkn : 8 bis 9 Uhr Borm. 2 bis 3 Uhr Nachm. 7 viS 8ilhr Abends. Telephon ll. DR. Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Ofsice: Wo. m Ost Vttchigan .rve. (a. aachn,ett oenue.i iaguaj au z 4 unr. Sonntag ausgcnommen. M' Ällin n tt K0ll0l m w aa m m w jw v .b. -m- m Office: 36 Sud Meridian Straße. a inli(ivn-n. t iv uvr orm. Osnce-Stunden : i 2 4 Uvr achm ( 7 SUhr?lden bi. Telephon 907. Dr. agner. Office: $te. 60 Gsl Shlo Btv.i Offtcelunden : v iv Uhr Vormittag. -4 UhrNachmittaa. Wohnung : Scke VrVadway u Liueol Nde. Telephon 84S. C. C. Wverts. Deutscher Zahn - Azt, o. 8j Nord Pennsylvania Str. 9 a I ird uf Wunsch angewandt. Dr. C. N. Schaefcr, jOrt und Chirurg, No. 0 Madison Avenue, nahe MorriS Str Sprechstunden : 7:30-9 Uhr Morgen. I 5 Uhr ?ammn3, j:ao v uyr venös. Telephon 2. Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 3S7 Süd Delaware Straße. Offtce.Stunden: 8 Uhr Vorm.; 2 8 Uhr Nachm.: 7 9 Uhr Abend. Telephon 1446. HDn-. CDrüfii, No. 38 Ost Ohio Straße. Sprechstunden : 1012 Uhr Vormittag, l 3 ?laam,kiag, uno ? nvenv. onniag von z3 uyr vcaa,mtttaas. Ferd. A. Müller, Machlolger von George Müller.) Apotheker. Ite ufertig! von Rezepte schiebt t derlösfiger. schderftdiger Seife. Südweft-Ecke der Ost Washington und Ost Otr. Telephon 870. Chinesischer Arzt u. Wundarzt. DR. GEE L0Y, No. 117 Massachusetts Avenue. Hat 20jährige Erfahrung. W,r 9 Jahre in Canton, China, II Jahre in velena. Montana und die Surrn, welcke er vollbracht, zeige dah er vorzüglicher rjt und Wundarzt ist. Hat Lizea für de Staat Jndiana. Mäßige Preise. Be handelt alle Szankheiten. Office Stunden von Uhr Morgen bi 8 Uhr Abend. Jno. A. Kutsch, Zkbrikat nd Händlerin Pferde Geschirre Satteln, Zügeln, Peitschen, ämmen, Vürpen ,c. Reparaturen werden gut u. prompt ausgeführt .Ro. 263 Massachusetts Avenue Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! ÖTCÄ3-eyC3 & cured by 1. Dirtof in one minute bj R new improved n4 itltu nedüi. GreatiBproTiceit ii ä(kt t tppetrueft Schielauge n. Wie sie von Dr. Barker durck eine nme. verbesserte schmerzlose Methode furirt werden372 Zälle in Jndianavoliö atbtilt von den. 9it fi& versönlicb übeneuan, können.
W s vtvv " rWj Y
ie Berechnung.
ary C. Lloyd, Zahnärztitt,
Zimmer No. 19. übcr lctchcr'S Bank, eegen uder vom New ?)orl lore. Bandagen und wiindarztliche Ipparate. Bruchbändrr. ,ückrn. Cck.iknrn un luc TOnpar4uia,rn vt-c grnr.anor. a,a grnr Lager künstlicher.?. Wrn.H.Arrnstrong & Co., 77SülJlIioiSCtrabe. ?W tiuvmuM Das beste Stärkungsmittel. $1.00 per Flasche.' 6 Flaschen für $5.00. Zu haben i der- . r - 1 w m -i' V II j C II XI V T lj C l C von F. Will. Paiitzcr, 54 West Washington Straße und Scke Saft irastc vno x.intan ane. Die ganze Nackt offen! Theodore Stei, achfoiger von W. . ders,. von Besidtiteln und Grund. eigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. r ao ssn m A m 8 tt Market Strage. Zndianavoli. ?lnd. Red Star Line. Ver. Staatm und Königlich Belgische Post'Dampfer. 9 Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen Antwerpen . und Philadelphia und New Bork Vsriüaliche Bckösliauna. ante Bedienuna und tedrige Preise. ntwklpen bietet Relsenden von un ach veulschtand, Oesterreich. Frankreich und der Schweiz besondere Bortheile. bsadrt von en, ?ork tede Vklttwoch: von iintwerpcn jeden Samstag. Die Dampier dieser Minit find alle neuester teonftrnktion und oerdn en klcherbeit und eauemttc eauemilchrelt und chneuig kett bet besonder niedrige Preisen, äherel I bei: International V. Co.. i Seneral'Aaentur. eneral-Agenten, New York und PbUadelpbia oder: grenzet Aros., aicj. edaer. JndianavolU. M!)M Snüö l I U Henry Victor. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und lchön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Konzerten und Versammlungen unter libera Im Bedingungen zur Verfügung. . - THE KINGSTON. : 17 Nord JlllnolS Str. Rheinweine: Geisenheimer, Hochheimer, Bodenheimer, Henkell, Rüdesheimer, Bergvolk, Niersteiner. Alle obiflen Weine sind im Aus lande uf Flaschen gezogen. l5hampagncr j mt ukhoxtiitfltn zz t Immerzu gleichmäbtger Tempe t i ratur gehalten. j Anheuser-Busch Budweiser, Pabst Brewing Co'S Bier. Lieber'S Cpecial Brew, Columbia Bier. Alle meine Waar?n sind als echt. und ais die besten garantirt. Eigenthümer. m H. S. Fox, Courthais Fleischmarkt 1 Lst Washington Straße. V!arktftSde: No.S und 4 ans de östliche Mxkte. Spezialitäteu : Schmalz und Würste aller Sorten. &" Telephon II5. Sl wird Deutsch gesprochen. Schmledeeiserne Fenz. ' ' L-
M
m
mimi
am
V
Irjl
I , . ö
J&fiB J c C J X J t, j c j c - c MW!!!
jjj O jm CaO C '. W?
Ellis & Helsenberger. 163 bi 168 Viib Mifftssixpt Straße. ,ei ,qure westlich vom Blhnhsf. Kairikante der Sbamxiou Jen,. Liehe Tirku lare. Aete ,erlat. Staar- und Schielaugen werden positiv in wenige Minute schmerzio gedeilr. inder sollten behandelt erde ( lange sie sehr jung sind. Wunde uge. schivache. wässerige uge. a senkararrh. Taubheit. &lufe im Ohr; alle detlda ren Aug. Ohren, ?!aseu nnd Halleide werde ach einer neue, verbefferteu Xuhvd schmerz! kurirt. Vrlllen werde für jedeAuae speziell geferttgi. s. fcJS" "er Jerusicht. UIm oder ftiamansche Auge. üxmWdt Tlugeu. Tttfi TfiAfeflstirtsr ff fTfivttm irm ri! . B limVHI Ml W V 4 I VV 4ct. ,vrn eroeo oyne schnelden schmerzlo einge de natürliche Auae. vaden die Beweauna und da udtede Vretse gtg. Spttchstunden don 9 Uhr Morgenk bis 4 Uhr Abentt.
donsultatiou frei.
