Indiana Tribüne, Volume 16, Number 256, Indianapolis, Marion County, 4 June 1893 — Page 4

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Jndimm Tribüne. Erscheint -Nglich und SonntRgs. Tie tägliche .Tribüne' kostet durch den TrSger CentS per kZoche, die SovntagS.Tribüne ! Cents per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder 53 Cent perMonat. Per Post ,ugesihi in Vor auSbezahlungfperJabr. Osstce : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 4 Juni 1893. 14 oer nqronxt ott Potsdam. VkOVk Ueber die Gründung der Stadt Potsdam, wclche in diesem Jahre ihr :'0)jahriglS Bestehen feiert, sind in den Chroniken solgende romantische Mit theilungen verzeichnet: Zu der Zeit. als der möchtige Wilgan, der in der festen Burg zu Tragowit wohnte, über die Wilgen an der fepm und Havel herrschte, bedeckte den ganzen Potsda nur Werder ein uralter Eichenmaid, durch welchen sich von der Gegend deS Heiligen SceS bis zur.Havel am Lust garten und von Ginecke her bis nach der Stadt Werder ein tieses, unzugängli ches Bruch zog, über welches im Früh lina das Wasser der Havel strömte und den ganzen Werder in drei langgestreckte' Inseln theilte. Am meisten bewohnt war die nördlichste von ihnen; denn in der Gegend von Bornim und Eickow und am Pfingstderge lagen zerstreute Gehöste, welche zum Tistrict der Webliß gehörlen, über welche der ttrul oder Untertänig b:r Haveller herrschte. Wo jetzt die Kirche oeZ DorseZ Att-Geltow steht, war eine feste Burg des Krul er baut. Ein hoher doppelter Erdwall umgab einen runden Raum, aus dem sich ein thurmartiges Gebäude, aus rohen Feldsteinen und Baumstämmen zusammengefegt, erhob. Der Krul war ein wuder, grausamer Mann, be sonders seit sein einziger Sohn im Kampfe mit den Deutschen gefallen war. Zum Erben seiner Macht hatte er seinen einzigen Verwandten EhocuS erwählt, aber sein Herz blieb dem Jungling fremd und nur ungern war er in demselben Hause mit dem jungen Mann zusammen. Einmal, als Chocus auf der Wolfsjagd war, fubr er spät Abends im Frühlinge von Templin in einem Kahn nach Hause zurück. Das Wasier war hoch und der Wind stürmte. Als fast der Wentorf erreicht war, verlor der Knecht das Rud:r. und sie mußten mit ihren Spießen sich fortzubewegen suchen. Der Sturm trieb sie aber zurück ; es wurde, dunkel,' und nachdem sie lange hin und her geworfen waren, trieben sie an einer kleinen Insel an. Hier suchten sie hinter dem Schilfe Schuft gegen den Sturm und schliefen ein. Äls der Fürst am Morgen erwachte, gewahrte er nahe bei sich einen Kahn, darin saß eine Fischerin, welche ein Netz ousgeworsen hatte und sang. Das Mädchen war aber so schön, da er gar nicht wieder von ihm wegsehen konnte. Als die Fischcrin jedsch den fremden, reich gekleideten Mann erblickte, war sie sehr erschrocken unfc stieß mit dem Kahne vom Ufer ab. Chocus ging ihr nach und sprach so schöne Worte, daß dem Madchen zu Herzen gingen ; und als er so gar eigen mit seinen dunklen Augen in ihre schönen blauen Augen blickte, da folgte sie seinem Wunsche, kam an Land und dachte gar nicht daran, wieder wegzufahren. Am Abende aber schifften sie alle drei über den Fluß und landeten da, wo jetzt die Heilige Geist-Kirche steht. Der junge Fürst hieb mit seinem Schwerte Zweige von den alten Eichen, und sie bauten sich eine Hütte. Dort lebten sie viele Monate in dem grünen Eichenwalde, bis Schnee fiel. Da sagte ihr Ehocus, wer er sei, und daß sie die Frau des KrulS werden sollte, wenn auch sein Oheim das reichste Königskind für ihn gewählt hätte. Die schöne Fischerin aöer war so glücklich, daß sie sich nicht darüber freuen konnte. Tarauf ging tzhocus über das Eis nach der Burg zu Geltow und gelobte, nach drei Tagen wieder zu kommen und sie heimzuführen. Als er jedoch in die Burg kam, war der Krul gestorben und das Volk hatte des OberKriwen Sohn zum Krul gewählt. EhocuS wurde in einen tiefen Kerker geworfen, ohne Luft und Speise, damit er um komme. Sein Knecht rettete ihn aber und er floh zu dem Wilgan nach Dra gowit, dem er seine Angst und Sehn sucht nach der Fischerin entdeckte und der iyn zu der Insel degl,itete. Als sie aber über den tiefen Schnee nach der Hütte unter deu Uichen kamen, fanden sie das schöne D'ädchen starr und todt. Von der Stunde an hat der junge Held nie wieder g:lacht; sein dunkles Auge erlosch und sein Haar wurde weiß wie Schnee. Der Wilgan schenkte ihm die drei Inseln zum Ei genthum: hicr baute er sich eine Burg auf der Stelle, wo die Hütte stand und nannte sie Poztupimi, d. h. unter den Eichen. Bald entstand ein kleiner Ort um die Burg, der nach ihm Ehocie ge nannt wurde. alten Chroniken 1 erwähnen oft den Volksstamm der Ehocini und erzählen von der Liebe desselben zu ihrem Fürsten. Ein Familiendrama. . uttiti das bereits gemeldete furcht da Drama, welches sich in Genua ab gespielt hat, die Ermordung der Herren Curro, geht von dort ein ausführlicher Bericht ein, der den Sachverhalt7 we seutllch anders darstellt, als die kurz nach dem Vorfall eingetroffen! ,Mit theilungen: T dreiundsiebenzigjäh rige Niccolo Curro aus Catanzaro hatte lange Zeit mit' sicilianischen ' Landes iiroducten, besonders mit Schwefel und Salz gehandelt, und sich, nachdem er ein zlnaebeures Bermögen erworben böttk.

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V , SN tml iMiatMtn. H iitit mit seinem dreißigjährigen Sohne, der glelchfalls Niccolo yien, in Genua. Zu ihrer Bedienung hatten sie einen gewissen Michele Orsine aus Alessan dria und eine alte Dienerin, die zu gleich Köchin war. Der Vater war ein schöner krüstiger Greis, der Sohn, der LT7 , i üiebling der genuezer xamenrcm uns der arlttolratljchen mic der Vasen stadt. Beide hatten dieselbe Geliebte. nur daß der Sohn als der jüngere und stattlichere von dem leichtsertiaen Mäd chen mehr begünstigt wurde als der Va ter, obwohl Dieser sich das galante Att hältniß sehr viel Gelo kosten ließ. Der Sohn blieb dem väterlichen Hause oft Tage und Nächte fern; aus diesem Grunde kam es faft zede Woche zu Zwl stigkeiten zwischen ihm und seinem eifer süchtigen Vater. Eine solche peinliche Scene spielte sich euch Dien tag Nach mittag wahrend deS MittagSejsens ad, an dem auch der aus une e aans freund der beiden Curro, ein Herr Be a i ii..: s " I ieui, lycuuuiu. , i Der alle Curro machte seinem Sohne wieder heftige Vorwürfe darüber, daß er während der Nacht nicht zu Hause gewesen sei, splMhm nach Aussage . Ta .'! des Dleners, ln s Vefrql uns fqne: Du warst wieder bei ihr!- Ter Sohn sprang auf, trat dem Vater in drohen' der Haltung entgegen und sagte: Wer sagt wi r Mqeie!' erwlderle der Vater. Ter Sohn tief den Diener, packte ihn am Rockkragen, schüttelte ihn hin und her, gab lhm ein Paar Ohr seigen und sagte: Der verräth , mich nicht noch einmal.?ln seiner banden Wuth eute der' geprügelte Diener in das Schlafzimmerseines Herrn, riß einen geladenen sechs', läunaen Revolver von der Wand, eiltel in den Spelsefaal zurück, und gav hm-, . . r.x l ;i 7 ...c i ' I kereinanoer ies uujjc u, on iuw. aen Eurro ' ab, - von denen jedoch ,wei den alten Niccolo ur:o trafen un schwer verwundeten. . Michele Orsine wurde wenige Minu. ten später festgenommen und ließ sich willig und ohne Widerstand zu leisten, zur Polizeiwache führen. Bevor er 1 X yX. CV ft iXa Aatai( AM jkvvu, uuiuyu wuiüc, auiv "vu, einmal in einen Zustand wahrer Rase rei und versetzte dem Leichnam des jun gen Curro mehrere Fuötrltte. Dem Quästor erklärte er ruhig : .Ich komme auf die Galeere, aber ich bin unschuldig ; die Lumpen haben sich ge. wisiermaßen selbst getödtet. Der alte iurro in in oer naqr zum luiroocy imPammatone.KrankenhauseinGenua unier un,agiicyen qmerzen gefloroen. . r-, tL , r n 5 er vorder rnne fiano funfzeyn Jahre im Dienste der Familie Curro....,r Q,. urtosa aus den Berliner e richtssaal. Glück und Glas, wie bricht das. 1 C i Ch 1 1 nr in cyrtcrn .Er kann m tausend Jahren wieder kommen!" sagte ein Astronomie .Pro sessor. mit der Berechnung der Bahn - m i JL"Zl' 1 1m 'C f ' ttnes Kometen befchastigt. als lhm sem Dienstmädchen den Besuch emeS Herrn rnciocic. - n oem gieiqen wait mag wohl Herr Dr. S. m seme Studien verlieft gemefen sein, als er ln emer Januar.Racht die,es Jahres tut Ge luuw ucuiuVm. ch wui t . , (wini.cxi i -i.hji si ei. fcyazen AUlllgiicyieil enirual, er fcyiveore in hohen Regionen. .Herein!- rief der Doctor. Aber Niemand meldete sich. Es war eine Täuschung meinte er, .eine sogenannte GehörS Hallucination. Wir wissen, .daß nicht jeder, Gehörsempsindung ein Schall zu Grunde liegt. Ich vermeinte, daß ' O" CVrnrtnS rttfsnt Knh ,,th rt.f . 1LUIU1IU ftft M. . UiJ & UfcJft. uiiu k verein !- Da aber Niemand erscheint. bin ich zu dem Schluss? berechtigt, daß es eine' subjektive Gehörsempnndung war. durch die ick mick täuschen ließ, CS ist jetzt übriaens 2 Uhr Nachts eine Tbatlacke. öie meine cklukiolae. rung bedeutend uMerstützt. Folg. lich .... - Der Doctor gab jede weitere BemeiStUJruna als überrlüina aus und vertiefte sich wieder m seine Studien. , r 0 ll-B 1 Im nächsten Augenblick aber wurde 'er aus denselben wieder aufgestört. Die Scherben einer zerbrochenen Fenster scheide sielen auf den Boden und ein klemer Stem rollte vor seme Füße. 9imtrtfm, m - f f mvi Mf dav ich mich vorhin getäuscht hätte, be ruhte also aus einer Täuschung. Nach diesem Vorgang darf man annehmen, .Äya, meinte er. daß mrine Gehörsempsindung eine ob. jektive war. Hier liegt ein Stein, der keinen kurck d Fenster nthmhtn hat und dabei eine Scheibe zertrüm werte. Wie ich sehe, ist es ein gewöhn licher Kieselstein. Spinoza sagt, daß htr durck einen etott in die i'iitt Nie. gende Stein, wenn er Bewußtsein hätte, meinen würde, aus seinem eige nen freien Willen zu fliegen, und Scho penhauer meint, daß der Stein in dieser Annahme Recht hätte. Nun hat aber der Stein kein Bewußtsein, und wenn er es hätte, so wäre seine An nähme, trok Schopenhauer, eine trüge rische. Im: komme zu dem Schluß, dag der Stem durch eine fremde Kraft, durch Stoß oder Wurf, in dieses im mer gelangt ist, und um diese fremde Kraft zu ermitteln, werde ich je' a Fenster ösfnen - Diese fremde ttrakt wurde denn auch thatsächlich entdeckt, und sie stand jetzt in der Person deS Schneidergefel i w - r . vL n n inrn 'c. unter ver Anklage der Sachbeschädigung vor .dem Schössen gnicht. Der Angeklagte bestreiket ganz entschieden, die Absicht gehabt zu haben, die Fensterscheibe des Herrn.DoktorS zu zertrümmern, und ' führt als Ent lastungszeugin das Dienstmädchen des Doktors. Anna ' Groß, vor. Diese Zeugin bekundet, obwohl sie eine .Zu gezogene ist, im Berliner Dialekt : Am 22. Januar hatte ick meinen! Ausjehdag, un als ick jing, hielt der Herr Doktor, der von die Jnädije aus. zepacyeik moroen war, eene lange Rede an mir, worin er sagte: Wenn Sie heite Abend wieder erst morjen früh nach Hause kommen, denn können Se man iMi lortbleiien. denn Mädchen, dii

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', , rtch da nno, kann u überhaupt janz un jar nich gebrauchen. Nu wissen Ee aber dsch, wie det usf'n Tanzboden zu jeht: nun will, aber man kann nich. Sehr jerne wäre ick rechtzeitig zu Hause jewesen, denn der Herr Doctor is eene Seele von eenen Menschen, un ihm hätte ick Allen zu Liebe jedahn, damit er nachher teene Ausschimpfe von die Jnä dige bekommt, der wie det eben iZ: die Zeit verjeht un man welg nlscht davon. Da war et denn nu richtia bald Zwei jewordcn. als ick nach Hause kam. wo hin mir der Herr Angeklagte, wat mein Bräutljam ls, bezlelten daht. Nu stellte sich denn noch zum Unjlück her aus, dat lck keenen HauSschluffel hatte; entweder hatte ick ihn versen, oder. wat ta mehr zu neize, hatte lyn die Jnädije aus meine Tasche jenommen kurz un jut, wir standen vor die Dühr. wie die Ochsen vor det wie Dhor. Wir riefen nach dem Wächter, aber der hatte sich wohl bei Ätorpheu' sen einquartirt. denn er kam nich. Da Cz. ttt Kiwi t m Cx wie uvuy im wiuuiijiiaiuu ut? ymu Doktors Llcht sahen, meente mein -Bräutijam, er könnte ja mal mit kleene lSteenkens an det Fenster ranwerfen. un da er sonst so n freundlicher Herr . . . 4. wäre, wie xa inin erzayil ctte, va würde er ooch den Schlüssel runterwer fen un mir rinlassen. Dajejen hatte ick nu nischt, un meen Bräutijam rtrr warf, oder et denn wioer feinen uti len vassirte, det die Scheibe entzwee jing. Det war een sehr schmerzlicher Fall sor mir, denn am andern age mußte ick fort, un drei Wochen war ick ohne Dienst, unjerechnet den Schmerz, den lck erlebt habe, indem mein Bräu tijam sich von mich lossagte, weil sie ihm zur Wache jebracht hatten. Cr verlobte sich dann mit eene Plätterin, aber zetzt u Allens wleoer ln Ordm nung. er .euae Dr. S. schildert den Bor v , lt ;' unnU 1 1 11 1 I l I . m iij UhKK L 1 llhk aBIU.MlAW n n w . nacht in seinen Studien unterbrochen worden ist, rn sehr ausführlicher Weise. Seine Gedanken, Annahmen, Erwä gungen und Schlußfolgerungen werden mt her ganzen Gründlichkeit vorgetra 4 t ' V 4T gtli, o:e einem wellaogefcyeoellen ist ufyttn eigen zu sein pflegt. CS liegt-, füh er zum Schlüsse aus. nach alle tm was ich über die Beweggründe vernommen habe, die den Angeklagten h brachten, mit Steinen nach meiem Fenster zu werfen, nichts vor. was j der Annahme berechtigte, er habe in bö er Adncdt aebandelt. Wahr Reinlich ist das Geaentbei! der ffall. i-- 7. ' . " .' .. Sein Wille gmg von einer zärtlichen iebe ae e tet dabm. dem eaen. stand seiner Zuneigung meinem frühe. ren. Mir als eyrcnya l oe:anmen r,, au verschonen, und dieser Absicht suchte JKl(liUtuvuyvii IHVIII UU? I I ... kt.UI b a k " U IDlrt ÄU VCMCU, UIÜCIU et i toi eine an mein neuster Ivurs. yj.x yul dadurch ln der That meine Aufmerksam' teil erregt und den gewünschten Erfolg enn das Mädchen fand alsbald Thür offen. Ich bedauere, daß die nn,n,iii Ur Umftrtnh 5 nit M)(ntiniM(t" ...!... w muii jich zuließ, zu diesem einfachen Schluß zu kommen.- ' Der Angekla te w rde freigesprochen, Im Korridor ergriff die Zeugin Anna Groß des Doktors Hand und drückte sie herzlich. Er drohte ihr mit dem Finger und saate lächelnd: I I n Aber das sage ich Ihnen, Emma, wenn Sie wieder meine Schuhe so hm fieuen. dß icy nur einen anziehe und an den anderen ttun einen Panlol' sel... .Aber Herr Doktor.- rief das Mäd I x : J- i - : :i.i rr r Ä"'' ' V l- l"",u' Anna IXNO 0!N I gar Nlcy! meyr 0kl r Ihnen .Ah. Sie sind im Recht. Die Jetzige heißt ja wenn ich nicht irre Jda oder so ähnlich. Aber wer war doch Emma? Nun. gleichviel, solche Ver. wechfelunaen zwischen Schuhen und Pautosseln dürfen nicht vorkommen. es zeugt oaz von einem zerfireuien uns I en. Schach kein Damenspiel. Das königliche Schachspiel inter essirt zwar viele Frauen, wird aber meistens von ihnen deshalb nicht be. tf . . , ?ugt, weil es zu complicnt und in L?lge dessen schwer zu erlernen ist. deutsche Dame äußerte jungst oaiuocr wie joigi: gut Schach spulen, doch liebe lch das Spiel Nicht, weil eS zu krnst ist wenn lch spiele, so will lch kben nur sprelen!- Auch scheint mir, daß eö weniger unbeschäftigte Frauen, uHucicaaiiunc utanutz aieoi. oenn W die Beschäftigungkloseste hat vfr nocy was mit dem Haus 3 thun, und wie viele Frauen baben den ganzen Tag nicht nur mit Kochlöffel und Nadel, sondern auch ernster llteranscher oder anderer rbeit so ausgefüllt, dcch, wenn sie sich zum Spiel, zur Erholung, hinsetzen. diese auch m leichter Beschäftigung gesucht wno und nicht in. solcher, velche, wie das Schach. Sinnen und uen ganz tn Anspruch mmmt. Em anderer Grund aber ist. daß die Her ren klüger und tiefer sind, wie wir, sich also gern mit Lösuna sckwieriaster uhaben, wie sie das Schach bietet, beschäftigen, während sehr vieleFrauen, t 4.ii:r. r. . r . . n r v fw.ii1? nc uuq fonfi fem mögen, cht hervorragend gute Rechnerinnen Md und selten, wie die Männer daS -oft thun, zu ihrem Vergnügen rechnen, 3 Bestätigung memer Ansichten suyre tcy noch Folgendes an: Ich kenne mehrere Frauen, welche nicht viel Ar bett haben nnd gerne Schach spielen, ich kenne aber keine hart arbeitende Frau, welche dies thut. Frauen. welche Schach spielen, rechnen fast im mer such gut und gerne, wie ich dak au Beispielen belegen könnte. Ebenss F Mir diele tiefe Denker nd vor züaNche Rechner unter den Mannern fceteni, welche ausgezeichnet Schach srLkn. So viele eit brückte eine I O.mcht arm kan tbrer Landarbeit

zuni Ofek.' Auch wird die Frau oft r ... "t v v cm c

aoserusen, roagTcnu oer x'tann naiy Beendigung seiner Arbeitsstunden der verdienten Ruhe pflegt, während die w . ; . 'sl r tricv..v.. j-ru, 7TC muH U iuciiutui.yciut beit aber dafür viele kleine Pflichten hat. den ganzen Tag hindurch, wenn auch nicht anstrengend, so doch beschäf- , ' i ; ri. m iigi Wer weiß, ob viele amerikanische Leserinnen alle diese Anschauungen -r irlJC v.so....n:nk. lyenen, narncnuiu uu wu)uytjuy ntR von den Herren, .die klüaer und tiefer- denken als wir, untersck .'ibeo würden? Der kleinste Ltanbvogel. Der Würaer. ode? .Neuntödter- ist einer derjenigen Vögel, welche in Flo. rida ungemein häufig vorkommen. Man nennt ihn dort den .Fleischer Vogel- und häll ihn für den Grau samsten eütz Vögel. Eine gwfce Anzahl der verschiedenenArten von Oran oen-Bäumen sind mit Dornen bedeckt, welche drei bis vier Zoll lang werden. Es ist nun em sehr gewöhnliches or kommniß. daß man aufgespießt auf diese Dornen Käfer. Heuschrecken, Schmetterlinge, ja selbst Chameleons findet. Lange wußte man nicht, wer diese kleinen, harmlosen Thiere w sa schrecklicher Weise martere, datz der 5?keiscker-Voael der Unthäte? sei. Man beobachtete seither den Vogel genauer und überraschte ihn meyrsacy ve! erubung seiner Grausamkeiten. Ein Herr, der sich viel mit der Be obachtung von Thieren abgibt, erzählt von den blutaieriaen Neiaunaen deS merkwürdigen Vogels folgendes Beispiel: nhm vor Kurzem im Hause eines Freundes das Abendbrot. Die Fenster waren offen unv ln ver ccu?e eines derselben hing ein Bauer, in welchem ein Kanarienvogel sein Lied chen sang. Plötzlich kam ein Fletschn Vogel in's Zimmer geflogen und um kreiste den Käsig. Der klnre Sänger verstummte sofort und drückte sich ängstlich in eine Ecke seines Gefängnis ses. Ehe wir noch irgendwas thu konnten, zwängte der gefiederte Räu der seinen Kopf zwischen die Draht stäbe und riß mit emem raschen Ruck dem armen Thiere den Kops ab. Mit dem Kopse im Schnabel suchte der Würger davonzufliegen, doch ließ er seine Leute fallen, als wir ibn iu ha sehen suchten. Die ganze Scene hatte sich innerhalb einer einzigen Minute abgespielt - Der Würger (Camus L.) kommt be kanntlich auch in Deutschland vor, ist aber dort doch nicht ganz so fCZKam als sein Verwandter auf Florida. Während die P arise, Radikalen Alles aufbieten, um die barmherzigen Schwestern aus den Hof pitälern zu vertreiben, mehren sich such in Frankreich die protestantischen Die. lonlnenhäuser. Wle wlr emem Jsh resberichte entnehmen, zählt das Pariser Institut vs I)iacorn8863 unies gegen rrärtig 57 Schwestern und 18 Zöglinge, eie haben ein Krankenhaus, das zu den bestgehaltenen von Paris gehört und im Laufe des letzten Jahres 447 Kranke aufnahm, ne Klemhnder schule mit 120 Kindern, eine Besse rungsanstalt, in der 35 Mädchen Auf nähme fanden, un) eine Anstalt für verurtheute und verwahrloste Mädchen. In Nanterre bei PanS leiten die Dia tonissen eine Zufluchtsstätte für Frauen und Kmder und tn Passy ein Recon valeScentcnhauS. Im Zuchthause von Elermont und anderen Gefängnissen l ihnen die Sorge für die protestantischen Sträflinge anvertraut. Der Marschall Mac Ma b o n lcidüt. wie man aus Paris schreibt. an eir.em Anfall von Influenza, der seiner Umaebuna lebhafte Besoranme einflößt. Er bestand vor einiaen Ta. gen darauf, dem Begräbniß dkS He? zoaS de Mortemart b.mwobnen. erkäl tete sich und mußte sich zu Bette legen. Seitdem hat sich sein Zustand täglich verschlimmert. Ter Marschall ist tn seinem 86. Jahre. löe sucht werden von dem Direktor einer fahrenden Gesellschaft: l. ein paar zusammengewachsene Zwillinge, welche fertig vierhändig Kla vier spi?!en. 2. Ein Niese, der sein eigenes Bett mitbringt und bescheidene Anspruch macht. 3. Ein Wilder und e ne Wilde, die beide nicht abfärben und den .riegstanz vollkommen gut aufzuführen wissen. 4. Ein Wundermädchen, das aui Zeugnisse über Ehrlichkeit und unbeschol tenen Lebenswandel beibrinaen kann, so wie auch mit Niesenschlangen umzugehen weiß. 5. Ein Herkules, der schon als Haus knecht gedient hat. 6. Ein Meerweibchen, eine Boa. Con arictor und ein kleines Krokodil. Adressen zu richten an die Exped. d Bl. Herrsch (der dem Nabbi unter der Anklage, Schweinebraten ge aeffen und iunae Mädcken aekükt iu ba den, vorgeführt wird): Rabbi, ich bin unschuldig, denn ich bm meschugge. Nab be: Faule Sachen! Hättste den Schwer nibratei'geküßt und dieMädchen gegessen. warfie mefcyugge, aoerfo wie vernuns tig, unberu,. I .O. (Yescbäftsverlcgnng. Meinen verebrten Kunden und dem Publikum zur An

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