Indiana Tribüne, Volume 16, Number 255, Indianapolis, Marion County, 3 June 1893 — Page 2
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Tie tägliche Tribüne-kostet durch den Träge? 22 Cents per Woche, die SonntagSTribüne C CentZ per Woche. Beide zusammen IS SentS oder R5 SmtS Yirr T?ntnt WfT Ncst rnftrf Allst In ?Rßr, susdezahlung rrper Jahr. Ossitt : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., I. Juni 1893 VoxwürS", Prin, lbrecht und Vismarck. Der vielbesprochene Brief dcZ Prin zen Albrecht, des Rezenten von Braunschweig, an eine nicht genannte (Zrcel lenz' man rieth erst auf (5aprivi, dann aus General von Winterfeld als AoresZaten hat folgenden Wortlaut: Jlankenburg.'S. Mai 1893. Euer (Zrcellenz lind sehr beschäftigt, und ich fühle die Undescheidenheit meine Schrittes.' Ihnen in diesen Tagen zu schreiben. Die Sache, die ich ermähnen möchte, ist doch aber von solcher Wichtigkeit, daß ich sie nicht verschieben kann, bis ich vielleicht die (Zh-.e habe, Sie !er zu sehen, und duldet auch keinen Aufschub. (5inen EntschluK zu fassen, ob über Haupt und wie sie zu behandeln, will ich aber nicht fassen, ohne Euer Ercellenz davon in KenntniK gesetzt zu ha den und mir Ihren Rath erbeten zu haben. Kammerherr v. Witzleben. tt!osl?rprobst zu Roßleben, bat mich gestern, es zu übernehmen, dahin, zu irien. daß bei der Enthüllung des Monumentes d.S Kaisers, meines Herrn Enteis in Görlitz dem, wenn ich recht verstanden, im Getreide der Gra tulation bei mir. die Standbilder Bis n?arcks und Moltkes ' zur Seite gestellt zard.'n, der Fürst Bismarck eingeUVn werden könne. Es sei der Ver s ich gemacht, die Erlaubniß zu erlern en, den Fürsten zu laden, dieselbe ab'zelehnt worden, jedoch in einer Weise, 38 der Zweifel blieb, ob dies von Sr. Lkajeitüt gewollt oder nur von anderer Seite ausgehe. Witzleben meinte, eine publike Aussöhnung Sr. Majestät des Kaisers mit dem Fürsten würde nach der Auflösung des Reichs tages k. von eminentem wohlthätigen '?'?. .a t r - ; rt.(.!fi zinlius KUs un ere inneren bergan nisit sein müssen. Ich erwiderte, daß .ch im Moment und osficiell ein 9Mn" 'einem Ersuchen entgegensehen müjie, )ß ich mir aber die Sache nochmals d.'rlegen wolle. Seldst, nun. von et Bedeutung eines solchen Schrittes Begegnung von Kaiser und Fürst )urchvrungen, möchte ich doch den Ge an?en nicht fallen lassen, ohne ihn Zuer Excellenz vertraulich mitgetheilt a haben. Im Herzen, kann ich es licht von der Hand weisen, was ich ) sideH zunächst thun zu müssen glaubte, .im keine unnützen Hoffnungen zu er wecken. So theile ich diesen Gedanken ?nn Wiülek? (fuer lkr.elln, mit für w y - w n V i:n Fall, Sie irgend Gebrauch vonnir -r dessen Ausführung glauben machen H !önnen, oder auch ohne mich, der ich verbleibe Cu.r Excellenz aufrichtigd'ankbarer Albrech t.'Pr. v. Pr. Bekanntlich hat das officielle Organ y.t socialdemokratischen Partei, der von Bebet redigirte Vorwärts- in Berlin, )en an dessen Echtheit Niemand u zweifeln scheint, zuerst verösfent, licht. Tschechische Tumultuanten.Zu den Skandalen im böhmischen Landtage meldet man dem Berliner Tageblatt" aus Prag vom 17. Mai : Die Ju'ngtschcchen verlangten ' die Absetzung der Vorlage über die Errich tung eine? Kreisgerichtes in Trautenau von der Tagesordnung, da das tsche chische Volk in dieser Vorlage ein Hin arbeiten auf die Theilung des Landes erblicke. Ter nun folgende Tumult war ersichtlich gut vorbereitet. Nach dem ersten vergeblichen Versuch, den Berichterstatter Dr. Junda ' am Sprechen zu verhindern, brach unbeschreiblicher Spektakel los, die junatschcchischen Abgeordneten stampften mit den Füßen, schlugen mit den Fäusten auf den Tisch, rissen die Schubladen und Pulte heraus, schlugen mit densel den auf die Bänke, und verursachten einen fürchterlichen Lärm. Unter fort währendem, wüthmdem Geschrei der Iungtschechen ließ der Oberstlandmar schall dieStenographen knapp an den richterstättertisch herantreten, damit der Referent sich vernehmlich machen könne. Die Jungschechen drängten sich darauf an die Stenographen, beschimpften und stießen sie; die (5tenoqraph.'n stießen zurück, die Jungtschechcn drängten hierauf zum Oberstl'andmarschall, ball t:n die Fäuste, stürmten auf ihn ein und bewarfen ihn sowie den Referenten mit Papierknäueln, die sie auZ den den Stenographen entrissenen Papierbogen geformt hatten. Dieser Höllenlärm dauerte eine ganze Viertelstunde. Der Oberstlandmar schall verließ den aal. Nach einer halbstündigen Unterbrechung der. Sit zung erschien der Oberstlandmarschall wieder nn Saale und erklärte die Sit zung für aufgehoben.. Die Teutschen und die Großgrundbesitzer Erließen nun den Landtagssaal; die Jungtsche chen blieben, weil sie fürchteten man Möge nach ihrer Entfernung die Sitzung wieder aufnehmen. Schließlich gingen auch die ungtschechen fort. Hernach aber brach auf den dichtgesüll .ten (Lallerien ein Tkandal.mit Cchim vfereien und Percatrufen gegen den Adel und die Alttichechen 'los; nur mühsam konnten die Galerien geräumt werden. Nachdem endlich der Sq.al geleert war, lagen auf dem Fußboden Scherben von Tintenfässern, zerbro chene Pulte, Pupierknäuel u. s. w. umher. In Middle. . Smithfield. .Pa., steht ein Kastanienbaum, dessen Stamm einen 'Umfang von neunzehn Fuß hat. .
WagnerS Walküre" in Pariö. Ueber die denkwürdige erste Auffüh' rung von Richard Wagners Walkürein dcr Großen Oper zu Paris liegt uns der Bericht des Eorrespondmten des Bert. Tageblatt" vor, aus wel chem wir folgende Einzelheiten herausnehmen, indem wir zum Verständnisse des Berichts bemerken, daß der Bericht erstatte? sich erst im letzten Moment ein Billet zur Galerie (!)-hatte besorgen können, wo er anfänglich von der Vorstellung kaum die Hälfte sehen konnte: Der Kapellmeister M. Edouard Eo könne ist ein enthusiastischer Wagneria ner, einer der Hauptapostel des deut
chen ceiuerz ,n Frankreich. - Das X r, v . r- i t . Orchester entledigte sich seiner ng mem fmtiTinn Vnifrtrth in infr nr Ifislns ,,.v,.M... ...... rjer großen xj)zi ourqau rouroigcn Weise. Von ganz kleinen Unebenheiten im zweiten Akt abgesehen, war daZZu sammenspiel, die Feinheit der Nüanci rung und die ganze Auffassung einfach vollendet und kaum zu - übertreffen. Der dritte Akt insbesondere, mit seinen knlossalen Anforderungen an das Orchester, war eine wahre Perle von künft lerischer Leistung und zeigte in seiner Wirkung auf das Publikum die, man kann sagen, oft dämonische Macht Wagner scher Musik. So viel über das Orchester. Der Vorhang wurde aufgezogen. Mehr sah ich nicht. Von der Äusstat. tung sah ich absolut nichts; ich sah nur einmal ganz flüchtig Sigmund' (van Dyck) mit einigen Psun.d strohgelben Haars um Haupt und Wangen; Mme. Rose Earon als Sieglinde bekam ich, da das Bärenfell auf der, von meinem Standpunkt aus, unrechten Seite der Bühne lag, nur zweimal zu Gesicht. Ihren Gatten, den ungefügen Hunding (M. Eresser) hatte ich das Vergnügen länger zu sehen, wohl eine Minute lang, und das war Alles, was ich von den Personen aus der Bühne sah, von dem, was dort vorging, sah ich absolut nichts. Gespielt wurde, nach der Haltung des Publikums zu schließen, und den Versicherungen der Zeitungen nach, sehr gut. und was ich im zweiten Akt sah. bestätigt dieses Urtheil' vollauf. Herr van Dyck ist anerkannt ein sehr tüchtiger Wagnersänger, und er brächte seine schönen Stimmittel zur vollen Geltung, obwohl dies manchmal mit Anstrengung zu geschehen schien. Mme. Earon, eine äußerst anmuthige, für die Sieglinde wie geschaffene Darstellerin, sang, wie sich dies bei einer so vorzüg lichen Sängerin nicht anders erwarten läßt, vortrefflich. Bei . Schluß des Aktes brach ein dröhnender Beifallsstürm aus. Kein Zeichen des Mißfal lenZ mischte sich ein Wagner hatte gesiegt. Den Zwischenakt benutzte ich, um einen Sitz in 'der Mitte oer Galerie zu sichern. Stolz, wie der hürnene Sieg fried, saß ich nun der Bühne gegenüber und hörte nicht nur, sondern sah fortan auch Alles. Mit dem Auftreten WotanS und BrünnhildeZ nahm die Ausführung unstreitig eine klassische Wendung. Mlle. Breval begeisterte mit dem ersten Augenblicke ihres Auf tretens Alles. Die herrliche Erscheinung. das schöne, edle,. feingeschnittene und dabei, trotz aller weiblichen Milde. energische Gesicht schufen eine Brünn Hilde, wie sich die Wagner nicht besser hätte wünschen können. Dabei die klangreiche Stimme, die ausgezeichnete Schule, die Festigkeit im Einsatz und Bortragl Was ader von Mlle. Breval zu ih rem Lobe gesagt wurde, das gilt auch von DelmaS: Erscheinung, Stimm Mittel, Schule, Vortrag, Spiel ließen ihn für den Wotan wie geschaffen er scheinen. Nur diesen beiden Künstlern ist es zu danken, daß die vielfachen Län gen des zweiten Aktes nicht ermüdend wirkten. Herr van Dyck, dem nach sei' nem langen Unwohlsein in der Kampf und Sterbescene eine gewisse Ermüduno anzumerken war, dann Mme. Earon und M. Gresser waren vortrefflich, und wenn auch die Fricka der Mme. Des champs im schauspielerischen Theil Manches zu wünschen übrig ließ, sc war doch der zweite Akt entschieden aus der Höhe künstlerischen Leistens,' trotz, dem der strengste Wagner'sche Maßflat angelegt wird. Der dritte Akt war, der ganzen Anlage des Werkes nach, der wirkungsvollste und vom durch schlagendsten Erfolge begleitet. 'Alles war da zur höchsten Vollkommenheit entwickelt: das Orchester, die Sänger (die Walküren natürlich eingeschlossen), oie Scenerie. DaZ Publikum folgte den Vorgängen mit athemloser Span nung. jetzt beklommen und beängstigt, von Schauer erfüllt, dann zum Höchster erregt und endlich im Innersten gerühr und -von Mitleid überkommen. Unk als Wotan seine geliebte Tochte, Brünnhilde in Schlaf gesenkt, als e, die wabernde Lohe um sie entzündet, da durchbrachen die auf'S Aeußerjt gespannten Empfindungen alle Schrankn. Enthusiastischer Beifall erschüttert, das Haus. ' ' Wie die Campanla aussieht. Ter neue Riesendampfer Eampa. nia" der Cunard Compagnie wird als ein großartiges Meisterwerk . derheuti gen 'Schisssbaukunst betrachtet. Er ip auf der Werft der Fairsield Shipbuil. ding Comp. bei Glasgow erbaut unr hat eine Länge von 620,. eine Breite von 65.3 und eine Tiefe von 43 eng lischen Fuß. Die Maschinen, nach einem schon früher bei Dampfern des Norddeutschen Lloyd ' angewendeten System- eingerichtet. ha?en 30, M Pferdelräfte und besinn - zwei Hoch, druck, einen Zwischen uno zwei Niederdruck Cylinder und zerfallen in zwei unabhängig -von einander ardeitendk Theile. Ten Dampf liefern zwei ttes sel von 17 Fuß Lange bei 18 Fuß Durchmesser, die' mit. 1ö5' Pfund Druck aus den . Quadratzoll arbeiten. Daz schiff '. ist-nach dem Doppelschrauben, sys'em erbaut, jede schraube hat dre. Flügel und wiegt H60 Eentner. . Bei eine? Probefahrt, wurde' eim .Geschwindigkeit von vollen 23 Knoten. also ebenjoviele . SeernelleN" in der. Stunde erreicht. Die jüngste 'ersti Ausreise nacd tra Aork beanlvruSt
nur tTage. 8 Stunden und 34 Mi nuten wirtlicher Fahrzeit. Das Schilf ist durch 18 starke schotte in wasserdichte Abtheilungen getheilt, ebenso trennt eine Längsschotte beide Maschi' uen. Da5 aus einem Stück bestehend
Ruder hat 22 Fuß Länge und 11.5! ttB breite: es wuroe von Krupp in Essen hergestellt, da kein englisches Werk die Ausführung eines so riefen 'haften Stückes übernehmen konnte. .Noch mag bemerkt werden, daß An er. und Kette zusammen 3000 lfentn wiegen. An Fahrgäften vermag du .Eampania" 600 Passagiere erster Klasse. 400 zweiter Klasse und 70C bis 1000 Zwischendeck.Reisende aufzu' Nehmen; 'außerdem hat sie Laderäume für 32.000 Centner Güter. Die Mann. j ichaft besteht aus 415 Personen, wo I .IUJU t VI tlU U U V 71V Vl VlIVUi VW . ' 195 die.iung der Maschinen n , . r . a etrorocriicD und. Vom Jnlanse. i)ie Schildkröte lebt nicht -elten fast 100 Jahre lng, und der öecht erreicht manchmal ein Alter. von 1.5 Jahren. Zu den Besuchern der Welt au-stetlung wird unter anderen der russtjche Schriftsteller Gras Leo Tolstol gedören. Die Wittwe des Generals Grant hat ihre Memoiren vollendet. Das Buch wird jedoch erst nach dem Ableben der Verfasserin erscheinen. Die erste wissenschaftliche Beobachtung einer Sonnenfinfterniß durch amerikanische Astronomen wurde am 27. Oktober 1780 aus Long Island gemacht. Zwei Neger, die kürzlich ei?en großen Baum in einem morasti gen Wald bei Snow Hill in Maryland fällten, fanden im Stamm eine alte Kanonenkugel, die vollständig ummach, sen war. .'Der Baum hatte einen Durchmesser von drei Fuß. Die Ku gel muß seit dem Revolutionskriege in demselben gesteckt haben, denn seit der Zeit ist in jemr Gegend kein Geschütz abgefeuert worden. Ein patentirter Fenster-reinigungS-Stuhl ist jetzt das Neueste auf dem Felde der Erfindung. Dieser Stuhl ragt von der Fensterschmelle heraus und das Mädchen kann sitzend die Scheiben putzen. In den Straßen Arooklons. N. Y.. sieht man jetzt Stühle dieser Art beständig in Gebrauch, namentlich aber in Distrikten, welche von Agenten der Fabrikanten dieser Stühle abgelaufen werden, um Ge schäste zu machen. Ein Goldlager von ge raoezu fabelhaftem Reichthum ist dieser Tage in der Grand Summit Mine der Palmer.MountainS im BergwerkSge biet von Otahogan, im nordwestlichen Theile des Staates Washington, ent deckt worden. In einer Tiefe von 200 Fuß fand man eine Lage von fast reinern Gold. Ein 7 Pfund, schweres ktück des EdelerzeS ergab einen Gold zehalt von 2 Pfund, was pro Tonne :inen Werth von S 175,000 ergeben ürde. Die Nachricht von dem reichen Funde hat unter den Bergleuten und ISlückZrittern ein neues Goldfieber her vorgerufen.' Jmmer schneidig!" Das war dtt Wahlspruch des LouiS 5kreß,' mie er noch als Trüger der CulturWilliamsdurg. N. 2)., mit geistiger Nahrung in Gestalt der neuesten Zeit schristen. illustrirten Heften und sonst! gen LiteraturProducten versah. Und eine Schneidigkeit. sein nettes Wesen und auch sein Fleiß machten auf die Williamsburer im Allgemeinen und auf Frau Anna Ad-ndroth' im Beson deren den günstigsten Eindruck. JedeS rti,,d von East New York .bis zur Broadway' Ferry kennt Frau Abend roth, welche in Bushwick Ave. ein 'irthZgeschä Y betreibt Und durch ihr. stets ikeundllches Wesen den zahlreichen MUti den Aufenthalt jn den gemüth lichen Räumen doppelt angenehm macht. Sie war Wittwe, und zwar eine höchst ansehnliche Wittwe. Auch sie dachte, daß es nicht gut sei, wenn eine Wittwe allein bliebe, und so zog mit den ausschlagenoen Bäumen und aufbrechenden Knospen der Liebesfrüh ling noch einmal in ihr Herz. Der schneidige Trägevder Cultur- hatte eS ihr angethane Verlobung wurde ge feiert. Hochzeit.-gemacht und'Kreß eta dlirte sich als Spirituosenhändler im Lroen und lm Kleinen. Alles schnel big! Plötzlich ging ihm aber, die Schneid aus. . Er wurde eifersüchtig, er wurde tyrannisch und führte dadurch einen Auftritt herbei, der damit endigte, daß er im Grimm das Hau verließ und daß die nunmehrige Strohwjttwe den Herrn Gemahl augenscheinlich von den Stühlen der Menschheit strich. Sie ließ das Wirthshausschild, auf welchem der Name Kreß prangte herabnehmen und wieder, das Abendroth darauf malen. Zerknirscht kehrte Kreß einige Tage später mit gebrochenem Herzen und infolge einer ausgedehnten Bum meltour auch mit verdorbenem Magen zurück. Da5 Wiedersehen war stür misch, krank und elend legte sich Kreß in das Familienbett. Er hatte ein Pulver genommen, wie er sate. gegen de verdorbenen. Mäzens wie . die Freunde und Freundinn? sagten, für das gebröchent Herz. Ein Arzt wurde herbeigeholt, welcher ihm Brechmittel gab, so daß die alte Schnkidigkeit bald wieder siegreich hervorbrach. Der ehe liche Friede ist, wieder hergestellt und Abendroth.Kreß heißt die Jnschrjst deö jchön übermalte WirthsschildeS. Des Herzog? vonVersgua Besuch in Bussalo Bills .Wilden Westen, bei welchem er sich mit de in der .Show" austretenden Indianern bekannt gemacht hat. schmückt der .Kicker" durch folgende Ansprache aus, mit welcher der Oberhäuptling den Herzog begrüßt haben soll: .Sohn de? Fremden, der ' da vor alten Tagen zu unseren Vätern kam, sei uns wiUkom, men! Im Namen des rothen Mannes.'' v. kv(. ?w a. . . . l vti uui pU9unni ijvip PuiGjonngi, der über die Prairie hinwandext. der die. Gewohnheiten und die zahllosen In fettender Civilisution erworben hat. im Pamen des rothen Bruders, der sein Mamvum und sein Skalpmesser gegen Sll' .pie tlügtn Kxanlheiten, die- der oeiße Mann zu verleihen hereit ist, ein schachert bat sei uns yiykommenj
Bor vseryundcrt Jahren da fand oer
Vater der Väter Deines Vaters unser I Weldsvolk an einsamer, öder Küste. Uno der rothe Mann bedeckte seinen Körper mit des Büffels und des Hirsches Haut, je nach der Jahreszeit; und er aß die Nahrung seiner Jagd und trank an sprudelnder Quelle und rauchte den Tabak seiner Väter. Und heute tragen seine Töchter bunte Sol datenhosen und glätten ihre Rabenhaare mit. stinkendem Oele, und seine Söhne essen gesalzenes Pferdefleisch mit dem Brot des Müßiggangs, und der arme Indianer trinkt des Weißen Feuerbrand, der ihm das Hirn ver zehrt und Arme und Beine kraftlos macht. Und er kaut süßgemachten Tabak und raucht opiumgeschwängerte Eigaretten. Eolumbus brach e dem Indianer die Civilisation: der Jndianeragcnt hat das Uebrige gethan. Wo einst die Sonne die-unschuldige Wange Minnehahas küßte, die m das Tuch von ihrem Webstuhl gekleidet war, da scheint die Mittagssonne jet auf Mr. Mannot.afraidofhisCock. tail im Soldatenrock und Filzhut, wäh rend der Wind von den Prairien den Laut ihres Schluchzens herüberbringt, wie sie den Agenten des Großen Vaters in Washington um gestreiste Hosen träger und eine Krinoline anfleht. Ter Folterpsahl des rothen Bruders dient setzt zum Trolley-Psahl. Dem rothen Mann schauert's vor Frost, w.nn'er in die Vergangenheit zurückblickt, gekleidet" in den dünnen Staubrock der Philan ihropie und den Mantel seines vergebli chen Bedauerns. Und doch, o gütiger, grober, edler Herzog: die Gromuth Deines Ahnen, der uns justement ent decken wollte, wird immer in unserer Erinnerung eingegraben bleiben. Des halb r Dich willkommen!" - A. H. k e w m a n v o n E a t a sauqua, Pa., hat in seinem Besitz die erste Bombe, welche am Morgen d.'s 4. Juni 1861 rvn den Rebellen ü die Stadt EhamberSburg geworfen w irbe v Die Zahl der in vierzehn der westlichen und mittleren Staaten eingesperrten Sträflinge betrug nach einem kürzlich erschienenen Bericht 110.533 und von dieser ungele iren Masse tonnte nur der sechste T eil lesen.' SeutsHeLOelnchriqten. Königreich Sachsen. Bei Station Leutzsch ließ sich der erst seit wenigen Wochen verheirathete Fleifchermeister Wünsch von Wittstock von einenr Güterzuge überfahren und wurde auf der Stelle getödtet. Verlust beim Viehhandel sollen dem zaghasten Manne alle Energie genommen'haben. Mit eingeschlagener Schädeldecke wurde in Zittau eine Frau Schmarzbach au? Althörnitz aufgefunden. Der Mörder, ein Schuhmacher Pollack, ist flüchtig. Als Mörder des fürstlich Rohan'schen Revierförsters Josef Placht. der vor etwa einer.Woche in der Jeschkenwaldung erschossen und durch Kolbenschläge und Fußtritte ent setzlich verstümmelt aufgefunden wurde, ist der Gemeindevorsteher Bittner in Drausendorf ermittelt worden. Jn Adorf sind die Wohn und Wirth schastSgebäüde des Gutsbesitzers Joh. Gläsel und Albin Adler total nieder gebrannt: in Annaberg das dem Oelo nom Schiefer gehörige sog. Eisenftuck Gut; in Crimmitschau diiFabrik von Theodor Pfau; in Jöhstadt das Wohn und WirthfchaftSqebäude des Schmiedes F. Burkert; in Kleinhessen das Gast Hofsetablissement .Zur Krippe"; in Leitelhain das Wohnhaus des Gutsbe sitzers und Baumeisters Albin Thomas; in Obertriebel das Knoll'fche Bauern gut And die Waldmann'fche Schank wirthschaft: in Pinckowitz sämmtliche Gebäude deS. Mühlenbesitzers, Gemein devolsteherS Vogtländer: in Schellen berg die Stadtkircke: in Seifersdorf das Gehöft des Gutsbesitzers Paul Küttner. ' Königreich Bayern. Der Sohn des Kapitäns Risch. der als ttassir auf dem bayerischen Boden seeDampser Wüteisbuch- angestellt war, hat sich erschossen. Großes Aufsehen erregt in Münchberg der Selbst mord deS Gastwirths Wilhelm Roßner. Der wegen des an der Familie des LehrerS Brunner in Neumarkt verüb ten Raubmord Attentats verhaftete Bader Karl Guttenberger hat im Ge fängniß ein Geftündniß abgelegt. Von seinen Opsern war der vierjährige Sohn Anton bereits- nach, kurzer Zeit todt. Das Befinden der Magd und der kleinen Marie ist verhältnißmäßig gut, bei der Frau dagegen ist eine Ver schlimmerung eingetreten.- Das große Papierlager der Nister'fchen ttunstanstalt in Nürnberg ist durch Feuer vollständig zerstört worden. Der Schaden beträgt über 100,000 Mk. Gerichtsvollzieher Wolf in Pappenheim hatte sich an den Füßen durch eine zu heiße Wärmeflasche, eine bedeutende Brandwunde zugezogen. welche sich entzündete. ES trat Rothlauf ein und Wolf -starb unter den fürchterlichsten Qualen. Gro ß herzogt h u m Baden. Das Schwurgericht in Konstanz ver urtheilte den Friedrich Leber von Gör wihl wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit zu 3 Jahren Gefängniß und 5jährigem Ehrverlust. Zu '6 Jahren Zuchthaus wurde von demfel den Schwurgericht der Schuhmacher Aug, ' Reitinger (gen. . Gamon) aus Wollnkltiflgen verurtheilt, weil er .Anfang d. I. das Haus des' Sack wirths Ferd. Trümmer ehendgselbjt vorsätzlich in ' Brand gesteckt hatte.? kn vivtinaen brannten die Anwesen des Joh. Yaptist.Maier jr. pnd'Albin , FM rx sw r-i Maler nieder. cainwangen it das einzeln stehende Haus fceS schuh macherS Mathci Schlosser abgebrannt. Beim Aukscblaaen des Freibades im Rhein in Mannheim siel der verheixa t thete Zimmermann Hejnrjch ffpnstan- i ni i . I r: v v.
cr, vuier von jroci muoetn, in oas Wasser und ertrank, Das Schwurge r?cht in Ossenbuxg Derurtheil'e die 21 Jahre alte Eenoveva Eckstein . von WagShurst wegen Kindestödtung zu .3 Jahre Gefängniß. ÄuSderRheinpsälz. 5ln Mosback erbänate sich der Win .,. .. -
zer und Altsttzer Johannes Mallrlch. Eine Anzahl Wagner hat in Otterbach beschlossen, zur Hebung des Gewerbes einen Verein zu gründen, der sich über die ganze Pfalz ausdehnen soll. Es wurde ein provisorischer Ausschuß gewühlt bestehend aus: Matz-Kaßweiler, Vorstand: Simbgen-Sembach, Schristführer; Opp-Otterberg, Vetter-chal-lodenbach. und Franzreeb-Höringen. Ais nächster Versammlungsort wurde Sembach bestimmt. ' Vorbehalts mann H. Zinßmeistcr I.,in Rothselberg stür ,te so unglücklich die Stiege seines Hauses herab, daß er einen mehrfachen Schädelrruch erlitt -imd zwei Stunden später starb. Die Feuerwehr in Wachcnheim feiert im Laufe dieses Som mers ihr 2'jähr. Jubiläum, womit gleich -eitig der Bezirks 'Feuerwehrtag für den Bezirk Neustadt a. d. H ver bunden werden soll. In Weisenbeim a. S. feierten die Eheleute. Melchior Kohl II. und Elisabeth Kohl, geb. Scherf, ihre goldene Hochzeit. ElsaßLothringen. Eine Festungscrweiterung wird für Metz geplant. Die Militärbehörde ist bereit, die Ostfront von der oberen Gitterbrücke bis zum Marzellenthor hin auszuschieben und auchas Barbara thor zu erweitern und für den Verkehr freizugeben. Die Stadt hat das frei werdende Gelände zu kaufen und einzu ebnen. Ter Kaufpreis wird den Be trag der Kosten des neuen Feftungs baueS zu decken haften, soll aber in langenJahresraten, ähnlich wie bei der Festungs-Erweiterung in Slraßburg bezahlt werden. Für'unsere enge, lust bedürftige Stadt ist eine FestungS erweiterüna hochwillkommen. f In
Mülhausen Fabrikant Fritz Köchlin. Der Unteroffizier Metz in Mülhaufen wurde wegen Soldatenmißhandlung mit 10 Monaten Festung und Entfer nung aus dem Heere bestraft. Braunschweig. Auf der Braunkohlengrube .Emmabei Helmstedt löste sich eine größere Kohlenmenge los und verschüttete den Bergmann Joh. Weber aus dem Nach bardorfe Emmerstedt. Ter Unglück liche mußte den Erstickungstod sterben und konnte erst nach mehrstündiger Arbeit wieder an's Tageslicht befördert werden. Mecklenburg. Der Realgymnasialdirektor Dr. Theodor Adam und der Postdirektor a. D. Wilhelm Kuntze. Zahlmeister Heinrich Voß vom Feldartillerie-Regi ment Nr. 24 feierte sein 25jähriges Jubiläum als Zahlmeister. Jn Uelitz Dom.'Amt Hagenow, ist das Wohnhaus deS Erbspächters . August lZüizmann niedergebrannt. Jn Brüel beging der Tischlermeister Lüdccke mit seiner Frau das Fest der goldenen Hochzeit. Oldenburg. Bei der letzten Aushebung tn Del menhorst stellte sich ein Militärpflichti ger, der an 'dem rechten Fuß sieben Zehen , hatte. Eine ganz besondere Abnormität jedoch ist es, daß sich bei demselben das Herz in der rech'en Brust hülste beendet. MShren.Schlesien... In Brünn begingen der Verwalter des m hrisch.sch e'sisäien Lottoamtes Ru, dolf Zlwny und der Schlojermeister Lud vig Auerbach ihr 40zöhriges Amts resp. Berufs. udiläum. Der Töpfergeh .fe Schindler stürzte in Deutschwet ter beim Aussteigen in den schon in Be we i.ung gelten Zug ab und wurde durch denselben so schwer vorletzt, daß er am andecn Tage verschied. An demselben Tage war es. daß das vier jährige Töchterchen des Flei'cyermeisterS Lanaer in einen mit heißer Fl.ischbrühe. gefüllten Kassel fiel. und starb. f In Mähr..Ostrau Gem.'indcrath Hladisch. Böhmen. In slQiaA 'and die Enthüllung des vom deutschen Verein zur Verdrehung gemeinnütziger Kenntnisse in Prag in Gemeinschaft mit der Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissen'chast. Kunst und Literatur in Böhmen dem Anden ken an den um deutsche Volksbildung bochverdienten Prof. Dr. Joseph Holz amer gestifteten Grabdenkmals statt. i In FranzenSbad der-beliebte Lehrer Anton Josef Gruß. Die Gattin deS LandwirtheS Neumann in Wetzwalde wurde beim Aussaugen einer Scheibe Honig von einer noch darin befindlichen Biene in die Lippe gestochen und starb nach einigen Stunden durch Ersticken in Folge der durch den Stich angeschmolle nen Lippen und Hals.' f In Nieder gründ der Pfarrer P. Karl Hampel. Freie Städte Lübeck: Kaufmann Lahnstein fuhr mit seiner jungen Gattin von einem Ausflug nach Ostholstein in einem Einspänner heim. DaS Pferd" scheute und ging mit dem Wagen durch. Des Kutscher Brasch wurde aus dem Wagen geschleudert und war sofort todt, Frau Lahnstein wurde so schwer verletzt, daß sie ebenfalls starb, während Herx Lahn? stein, mit wenig erheblichen Hautab schürfungen "davonkam. Auf dem im Hafen liegenden schwedischen Post dampfe? .Falken" sind mehrere Perso? nen durch Ausströmen vonLohlengq? verunglückt. Ein Maschinist war so forl todt und auch der Kapitän ElS berg ist am folgenden Tage gestorben. Zu dem Pastor Becker an der St. Marienkirche kam unter dem. Vor wände, eine Unterstützung erbitten zu wollen, der wenige Stunden vorher aus dem Gefängniß entlassene Glaser geselle, Brunck. - Er verlangte eine Un terftützung von 100 Mk., und als ihm diese, abgeschlagen wurde, gab er fünf Revolverschüsse auf den Geistlichen ab, der schwer, ader nicht 'lehensgeführlich verletzt ist. " ' " ' Älpevprov inzen. In Graz sgnd die neunte, sehr zahl reich beschickte Geflügel und VogelauS stelkung . statt. De Herren Arthur Kasselsberg und Victor Szälay habe? jn Graz fine Klavifrbauanstält gegrün pet, j In Klsgenfurt d?r ehemalige Statthalter von Dalnzatien, FVL, Kael von Blazekovic. ' Das Comite sür die Errichtung e,ine Andreas Hofer'5 Denkmals auf dem Berg bei Jjel hat anläßlich der im -September d. I.'w l3eaenwart des Saise?5 gltnndenkeI
Mrlichen Enthüllung dieses Denkmals ! gleichzeitig die Gründungeiner Portrait Gallerie 'jener verdienten Männer be schlössen, welche an den Tiroler Be sreiungskämpfcn im Jahre 1809 thäti gen Antheil genommen und sich dabei besonders hervorgethan haben. Es liegt hierbei die Jdce zu Grunde, zum Andreas HoferTenkmale ein Appendix ju schaffen, das mit Hofer, umgeben von seinen Gctreuen) die verkörperte Geschichte dieser so großartigen, von der ganzen Welt angestaunten Befreiung? kämpfe vom Jahre 1L09 darzustellen berufen ist. Schweiz. Jn Sachen Bezirlslehrer Zeller con tra JuraSimplon-Bahn hat das da fellandschastliche Obergericht dem Kläger 2550 Fr. Heilkostcn und eine Jahresrente von 200 Fr. vierteljährlich zahlbar, zugesprochen. Im Falle Schmaßmann. Straßeninspector, sprach das Gericht eine Entschädigung von 57,000 Fr. nebst Zinsen .'N'.. Bezah lung sämmtlicher Kosten aus. j Jn Liesthal der Nestor der basellandischen Beamten, I. I. Zeller. Das Volk des Kantons Schasshausen hat mit er drückender Mehrheit beschlossen, die To desstrafe wieder einzuführen. Durch die Abstimmung sind nun die Paragra
phcn '8 und 9 deS früheren Strafgesetzes wieder hergestellt, welche für Mord die Todesstrafe festletzen und bestimmen. daß für die Rechtskräftigkeit eines Tö desurtheilö die Bestätigung desselben durch wenigstens zwei Drittel der stlm menden Mitglieder des Großen Raths ersorderlich sei. Die Todesstrafe foN durch Enthauptung mit dem Fallbeil lM aeschlos enen Raum stattfinden un ter Anwesenheit von mindestens 20 dnrch' die Behörde hierzu bezeichneten Urkundsperlonen. f Alt'Reglkrungs rath und Waisenhaus-Jnspector. Kauf mann Heinrich Stamm in Schasshau sen; ferner Dr. Lang. Die Hilfsge sellschaft der Stadt Schasshausen hat i die Villa des Regierungsraths Rahm angekauft, um dieselbe in ein Kinder ! Hospital umzuwandeln. Nieder und OberOesterreich. Jn Christinenberg brach ein Feuer aus, das 32 Häuser gänzlich vernichtete und viele Leute obdachlos machte. Der Schaden wird auf !60.0)0 Gulden ge chztzt. b Jn Kostelruth starb eine Bäuerin. Die beiden erwachsenen Söhne derselben sind auö Schmerz über den Verlust wahnsinnig geworden und mußten in eine Irrenanstalt gebracht werden. Lmenseld feiert m diesem Jahre das 700jährige Jubiläum ihres Bestandes ; im Jahre 1193 findet man dort die ersten Spuren von Anjiedlung, im Jahre 1190 wurde das Eisterciensenkloster mit der Kirche erbaut, im Jahre 1230 ein Hospital gegründet ; die Klo sterkirche diente als Grabstätte der steierischen Herzoge von yohenbecg: 'die Grabdenkmäler sind noch gut erhalten. Das Stift ist im Besitze einer reichhal tigen Bibliothek und eines herrlichen Gartens mit Alpenflora. Lilienfeld wird von den Wienern gerne besucht. Der Briefträger. I. Parzer in Nie derkreuzstetten ist nach Unterschlagung von 4w) Gulden Amlsgelder entflohen. Jn Pöchlarn sind von den 75 Häu fern, die der Ort zählt, 56 ein Raub der Flammen geworden. DaS Feuer war ausgebrochen, während der größte Theil der Einwohnerschaft wie alljär lich auf der Wallfahrt nach dem. eine Stunde entfernten Wallfahrtsort begriffen war. Der Meierhof" in Zillingsthal mit allen Nebengebäuden und Strohtristen, die allein 4000 Cent ner Stroh enthielten, ist bis auf die Fundamente abgebrannt. Beim A u f z u g der gro ßen Glocke von 36 Centner Gewicht in Niederbergkirchen, Yaiern, rlß da! Seil. Die Glocke stürzte, nachdem sie ungefähr 10 Minuten in einer Höhe von 200 Fuß geschwebt, herab,, vier veute, welche sich auf fcem Gerüste he fanden, unter sich begrabend. - m , Ja, daö ist's Rechte! Das ist ein Ausdruck, den daö rei sende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche entsprechcnd sindet. Und dieser Ausdruck laßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwendeu, die jetzt allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland Duluth und allen Punkten deö Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Ein' richtung dar. Sie ist die einzige Linie,, welche sowohl durchgehende Pullman-' als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagenwechsel lausen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an dennächsten Ticket-Agenten. . 3aS. C. Pond, Gen. Paff, und Tjckek-Agent, ' Chicago, 3ll. , Kaufe Mucho'S Best Havanna icarS." Telephon l2S3.yntexftützf pze VIO CQ - 0PEHATIVB La u n d r y, betrieben von Union Waschmödchen. No.' 133, '140 -und 142 Virginia vmue. T. E. Somerville, Manager. Ir.ß.liierker UmgezogenCr ist hier um hier zu dleibeu." Die lunebmende PrariS deS Dr. Burk, des Augen dnd Ohre rjte zwang ii, naOi grögeren Atäumlichkette umiuzle!en. vr mic thete deödalb die Räumlichkeuen im zwett,:, Stock de Jron lock. IllW. Washingtou Ttr., l öchst zu vowen'MerviU Eo'S. für sünfJahre, wo er aukgez'ianet'Osficen eingerichtet bat für die ehandtuna'von ?luge. Ohr, Nase und Hais und hie Anfertigung von Brillen, künstlichen u. ge nd dieSeradestellung von Cch elaugen. so te die Operation zur Entfernung de Star? vorznnebmen, u Preisen für Alle erreichbar, itousultation frei und Jedermann eingeladen.
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