Indiana Tribüne, Volume 16, Number 250, Indianapolis, Marion County, 29 May 1893 — Page 2

RndZana Tribüne. Erscheint iiglich und Sünntafl,

Tie tägliche Tribüne" kostet durch den Trägrr x2Umt3 tx EJodjf, die Sonntsg-Tribüne" l VSent3 per SUotfe. Beide zusammen 15Cf nt4 oder 5: Cent personal. Per Psst jzeschiZt in Bor ausbezahlunz per Jahr. OZsice:Ro. 18 s,Ä ?lll?ama Slr. ZaiiznavoUS, 3n.. 2i Mai 18?Z (Speitaiürtt'T.) Von der LIeltauSstellttngsstadt. Himmelh'jauchzcnd, 5:1 Tode betrübt", das kann man auch von der Giimrnuna auf dem WeltauZstellunasplatze sowohl in T??zug auf die ewig n?cchselnden Wetierlaunen rcie auch be züglich des Standes der !sonntagsfraze sazkn. Toch es füllt mir nicht ein, heilte über diese beiden Tinge an sich zu plaudern ; ihres Einflute auf den ge'chästlichen Erfolg der Weltausstel luug halber wäre es aber wirtlich drm gend zu wünschen, daß irgend ein Sterblicher imstande wäre, uns in beiden Beziehungen zu sagen, wie wir dran sind ! Denn die Jinanzfraze der Ausstellung selbst tritt von Tag zu Tag mehr in den Vorde: arund. Tie Weltausstellung braucht, um auch nur ihre laufenden Unkosten zu decken, täglich nicht weniger als 90,000 Besucher,' die je einen halben Dollar zahlen. Bisher betrug der durchschnittliche zahlende Besuch nicht mehr als 32.000 den Tag. Tas ist eine bedenkliche Bilanz. Nun darf man allerdings mit Bestimmtheil hoffen, daß bei anhaltend guter Himmelslaune die doch endlich kommen m u ß. wenn auch alle Skricke reißen der Durchschnittsbesuch sehr weit in die Höhe schnellen wird, es kommt nur daraus an, wie weit. Als ein günstiges Zeichen darf man es betrachten, daß der Besuch von auswärts in den letzten drei Tagen sich ganz bedeutend gestei gert hat (obgleich noch nicht viel von der alten Welt, ausgenommen die Repräsentationspcrsonen, die (GeschäftsInteressenten und meine schlachtenbummelnden (sorgen!), und die Sommer lrien - Zeiten in den verschiedensten Lerufszweigcn :rst noch vor der Thür stehen. Bei allem Respect vor den auswärigen Besuchern, ihrer Begeisterung and ihrem Portemonnaie ist doch zu .'onstaliren, daß die (shicagoer selbst :ntschieden eine der wichtigsten Quellen für die Ausstellungs-Einnahmen bilden, .xnb die Leiter der Weltausstellung thun sehr wohl daran, den Sonderfestlichkeiten iller Art auf dem großen Welt-Jahr-Marktplatz so wenig wie mög.id) in den Weg zu legen, gleichviel, zd diese Festlichkeiten in Verbindung init der Ausstellung stehen (Einweihung ?on öffentlichen und privaten GebäuJen) oder nicht; denn das erhöht den Andrang immer sehr wesentlich. Man" scheint das auch nachgerade begriffen zu haben, trotz der anfänglichen Tickschädligkeit eines Burnham, iind die Aussichten für den Teutschen Tag sind die besten. Da die (hicagoer Weltausstellung viermal so ausgedehnt ist, wie die letzte pariser, so erscheint es eigentlich selbstzerständlich", daß auf ersterer bis jetzt zuch viermal soviel gestohlen worden ist, und zwar an Ausstellungsgegenständm selbst! Daß in keinem'einzigen )er wichtigeren Falle die Verüber ermitttlt wurden, vom Verhüten ganz abge sehen, bildet ein sonderbares Bcfähigungszeugniß der Polizei, welche anoererfeits fo große R Üppigkeit bei Verhaftungen für den Verkauf selbst der kleinsten unter Zollverschluß besindlichen Broche entwickelt und gleich die zanze betr. Ausstellungs-Abtheilung mit brutalster Eigenmächtigkeit zumacht! Doch ich habe im gesundheit seitlichen Interesse ein Schimpf-Ent-haltsamkeitsgelübde abgelegt, das ich zuch ohne blaues Bändchen zu halten :ntschloffen bin, wenn ich nicht gezwunzen werde, es zu brechen. In meinem vorigen ..B riefe Uruchte ich einen allgemeinen Wkskausstellungs:)!undgang zum Besten des e r st m a l igen Besuchers. Nach einer solchen :rsten persönlichen Orientirung darf es zwar getrost der eigenen Nase des fremden und seinen Zeitverhältnissen überlassen werden, in welcher Art und Reihenfolge er bei den nächsten Besuchen öas Ausstellungs-!cnü weiterhin bewältigt. Natürlich verdienen zu jeder Zeit die vollendeten und abgeschlossenen Attractionen Bevorzugung vor den unfertigen. Bei einem zweiten Besuch nürde es sich besonders empfehlen, denienigen Ausstettungen, welche unserem Zeitalter des Dampfes und der Elek tricität hauptsächlich seine : Signatur aufgedruckt haben, unsere Ausmerk samkeit zu schenken. Das sind vorwiezend die Ausstellusgen. im Verkehrs-Mittel-(Transporten), im Elektricität?und im Maschinengebüude. Ersteres liegt an der südwestlichen Seite Der Mittel-Lagune unmittelbar südlich vom Gartenbaugebäude. Sein auffallend Prächtiges Hauptpor tal haben wir bertit neulich dewun-, dert; es bildet allerdings das einzige Vemerlenswerthe von dem fast 1000 Fuß langen Bau. Drinnen aber befindet sich die großartigste und lehr reichste Ausstellung der menschheitlichen Verkehrsmittel und ihrer G e s ch i ch t e, welche je geboten worden ist aller Arten deö' Land- irnd Wasserverkehrs alter und neuer Zeit. Höchstens könnte man dieArche Noahs vermissen oder eine ausgedehntere Darstellung des Luftballon- und Flugmaschinen-Ver-kehrs; doch das hat ja' seine guten Gründe. . In diesem (Gebäude weilt namentlich unsere aufgeweckte 'junge Generation mit besonderer Vorliebe; aber Jeoer füblt sich hier gefesselt, als ob er die. Menschheitsgeschichte lebendig an sich vorüberschreiten sähe. DeS ersten amerikanischen .Schnell-.zuges-ind der merkwürdigen alten Locomotiven wurde bereits besondere Erwähnung gethan. Noch größeres 2inefre tat für Viele die SchiineürtZ-

Abtheilung, die ebenfalls eine sorgfällige geschichtliche Ordnung aufweist. Ks war mit nicht gewöhnlichen Umständen verbunden, diese Ausstellung zu einer wirklich vollständigen zu ma chen. und erst in diesen Stunden wird die letzte Sand daran gelegt. Wäre

'es möglich gewesen, so hätte man einige der modernsten OceanWindHunde in eigener Person" vorgeführt; aber das war beinahe 1o unmöglich, wie die Herbeischaffung eines Rheingau Weinberges oder des Wasserfalles von Schaffhausen, wovon manche deutschländische Blätter von einem oder zwei D Jahren mtt mehr oder weniger Witz fabulirten. Dennoch hat man jenes Ziel teilweise zum ersten Male! erreicht. Man hat einen wirklichen Originaltheil eines der großen amerikani'schen Liniendampfer (Jnternational Naviaation Co."). der auf I Der Cramp'schen Werft zu Philadel. 1 pia gebaut wurde, herbeigeschafft: ein Stück von 70 Fuß Länge (etwa ein : iC;ftmM Xcfi rtrtnin im Willi Anritte, Wl,'"l" wvv yjj. . " n 1 1 ! neu'' Schiffes) und 35 Fuß Breite, mit sammt dem großen fesljiot, der beinahe bis an das Dach des Palastes geht. Hier kann . man den ganzen neuzeitlichen Oceanverkehr außen und innen in seiner Großartigkeit und Eleganz kennen lernen, und wenn man die sonstigen Dampfer-AuSstellungen in dem Gebäude imponirende Nach, bildunen und bildliche Darstellungen beiracktet und sich die einzelnen Tbeile der Wellenrosse ungefähr nach , jenem Origlnalstül denkt, ,0 ist die 1 . .. . Wirluna ianin eine geringere, a.s rocnr man alle die Flotten leibhastig vor sich hätte. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß der. weiter östlich an der Mittellagune liegende Elektricitätspalast (mit der deutschen PostauSstellung auf der Galerie) und die Maschinenhalle (am südlichsten Zweigbecken und gegenüber dem Ackerbaupalast) zum Theil Ergän zungen der obigen Ausstellung bedeuten. Diese beiden Paläste stellen im Ganzen von außen mehr vor, atS das Verkehrsmittelgebäude, mit der Vollen düng ihrer Ausstellungen hapert es aber noch immer zum Theil. In der Maschinenhalle zeigt sich unser Adop' tiv-Vaterland von einer besonders achtunggebietenden Seite was man gerade nicht von allen amerikanischen Abtheilungen in den sonstigen Aus' stellungspalüflen behaupten kann gerade' wie es sich im Gartenbaupalafl von der lieblichsten Seite zeigt. DaZ Elektricitätsgebäude wurde namentlich mit Rücksicht auf die, wirksamste In scenesetzung ' großartiger elektrischer Illuminationen eingerichtet und, wie sich bereits gezeigt hat, mit dem glän zendsten Erfolg. Einen näheren Blick auf den Inhalt beider Gebäude auf die Telephon-AuSstellung und die Edifon'fchen Erfindungen wurde bereits früher verwiesen muß ich mir für einen anderen Gang ersparen. Hoffentlich ist zur Zeit, da Sie die ses erhalten, hier noch kein Bürgerkrieg wegen der SonntagSfrage augebrochen P. K. Nussisiye ?t.yt.tstn. Der russische Nihilismus wird gewohnlich auf radikale, politische und sociale Lehren zurückgeführt, namentlich werden die Socialisten dafür ver. antwortlich gemacht. In Wirklichkeit hat jene Richtung mit liberalen Jden und socialistischen Plänen nicht viel ,u thun, vielmehr hat sie ihre Wurzeln l n dem bösen Beispiele der höchsten Kreise. Nicht Reformwünsche werden von den Nihilisten gehegt, sondern der Zerstörungstrieb, die Mordlust leitet sie in erster Reihe, daneben mögen viele von ihnen bei dem erhofften Umstürze deö Staates sich bereichern oder eine günstige Stellung gewinnen zu können wähnen. Tie Geschichte Rußlands und seiner Fürsten seit Peter dem Großen fübrt dem Volke zahlreiche Anschläge gegen das Leben der Zaren vor Augen, die von den nächsten Angehörigen derselben veranstaltet und nicht durch gemeine Werkzeuge, sondern durch Männer vsn hohem Adel und in hohen Stelllen ausgeführt worden sind. - Peter J. war zwar nicht ein Maffenmörder, wie Iwan Wasfiljewitsch, der zwei Jahrhunderte früher- geherrscht hat, aber die Grausamkeit gehörte zu seinen Eharakterzügen. Sein Leben war ost in Gefahr, und diejenigen,welche es bedrohten, waren vornehme Personen, konservative Adelige, die 1 über seine Reformen erbittert waren. Peter strafte die Schuldigen mit äußer j ster Strenge, auch mancher nur Vervachtlge mag von dem rachsüchtigen Monarche geopfert worden sein. Den eigenen Sohn ließ er zum Tode verurtheilen, er hat ihn dann begnadigt, aber Alerei starb dald darauf, und die Nachricht, daß der Zar ihn vor seinen Augen durch den General Weide hat enthaupten laffen, ist' wahrscheinlich zutreffend. - ' Iwan IV.; durch Elisabeth ent. thront und gefangen genommen, ist auf Befehl der Kaiserin Katharina 11. ermo'.oet worden, und zwar durch Ossi cicre. Hernach ließ dieselbe Kaiserin ihren Gatten Peter 111. ermorden, und wieder waren die Mörder Officiere (die Brüder Orlow) und Männer von ho hem Adel, die Grafen Panin. Nasu mowski und Andere. Katharinas Cohn .Paul 1.' ist,, nächd'em.'er wenige Jahre regiert hatte, von Verschworenen ermordet worden, zu welchen Fürsten und Grafen, Officiere und hohe Beamte gehörten. Daß Alexander 1., der Stifter, der unheilvollen heiligen Allianz, vergiftet worden fei, ig bei seinem Tode gemuthmaßt, aber nicht ermiesen worden; ebenso steht nicht fest, daß Nikolaus, nachdem fein, gren-en loser Hochmuth durch die im Krimkriege erlittenen Demüthigungen auf das Tiefste gebeugt war, .Gift genom men hat. Aber die 'oben, zusammellgestelln, ge'chichtljch feststehenden Thatsachen lassen eS sehr verständlich' erscheinen, daß die vornehmen Mörder Schule gemacht haben bei dem niederen Volke, daß Alenrnder 11. von jungen Leuten, die mit ihm unzufrieden waren ! -obwohl er ein maßvoller, duldsamer und auf das Wohl des Volkes bedachter Fürst war, ermordet worden ist, und daß dem eioen Herrscher, der -zur bixit

üenetgter alö sein Vater war, nach gestellt wird. Auch gegenwärtig handelt es sich weniger um politische und soziale Revolutionspläne, als um ein Nachewerk. nachdem zahlreiche Personen wegen Betheiligung an Verschwörungen hingerichtet oder nach Sibirien geschickt, oder in Festungskellern ver schwunden sind. Mit der Zahl der Gestrasten wächst in vielfacher Zahl die der Rächer. Alexander UI. ist sehr vorsichtig, er ist zutreffender ein Gefangener zu nennen, als der Papst. Schußwaffen und Bomben, gelockerte Schienen und Minen bedrohen ihn, das Element des Wassers schien ihm bisher das am wenigsten gefährliche zu sein, nun ist er auch da hineingefallen, und unter seine Stoßseufzer hat ein neuer Aufnahme gefunden: Machen Sie mir die Pferde nicht scheu!

Wilhelms tt. Paradekritik des ReichStgeS. ' Nach der am 9. Mai auf dem Tem pelhofer Felde bei Berlin ftattgefunde nen Truppenparade über das Garde corpS rief der Kaiser die Generäle und StabSofsiziere zu sich, sprach sein Lob über die sehr gelungene Vorstellung der Bataillone aus und bemerkte dann: Seitdem wir uns nicht gesehen, sind einige Wandlungen mit der Militär vorläge vr sich gegangen. Ich habe nicht deren Ablehnung erwarten können und hoffte von dem patriotischen Sinne des ReichZtages eine unbedingte An nähme. Ich habe mich leider darin getäuscht. Die Minderheit der patriotisch gesinnten Männer vermochte geg?n die Mehrheit nichts zu erreichen. Da bei sind leidenschaftliche Worte gefallen, welche unter gebildeten Männern un gern gehört werden. Ich mußte zur Auflösung des Reichstages schreiten, und hoffe von dem neuen Reichstage die Zustimmung zu? Militärvorlage. Ssllte aber auch diese Hoffnung täuschen, so bin ich gewillt, alles, was ich vermag, an die Erreichung derselben zu setzen, denn ich bin zu sehr von der Nothwendigkeit der Militärvorlage, um den allgemeinen Frieden erhalten zu können, überzeugt. Man sprach von einer Aufregung der Massen; ich glaube nicht, daß sich das deutsche -Volk von Unberufenen erregen laffen wird; im Gegentheil, ich weiß mich eins in dieser Militärvorlage mit den Bundesfürsten, dem Volk und der Armee. Ich danke Ihnen, meine Herren, ich habe mich Ihnen gegenüber nur auSsprechen wol len, wie ich eS schon beim Entstehen der Vorlage gethan hatte. OomJnlcknde. 'tn Dampfer beladen mit Gin, ein anderer mit Zucker und ein dritter mit Eitronen, kamen kürzlich in einem Tage in Nontreal an. In Alabama lebt eine Frau, die vor sieden Jahren vom Blitze getroffen und ihrer Sprache beraubt wurde. Sie ist stumm geblieben. Beim Herannahen eines Gemitters be kommen ihre Augen einen düster schimmernden Blick. - Frau C levelanlr findet wenig Geschmack an Jumelenschmuck. Sie trägt gewöhnlich nur ihren Trauring am Finger. Ihr Lieblingsschmuck am Kleide bei außergewöhnlichen Ge legenheiten ist ein Diamantenstern, den sie als HochzeitZgesch.-nk bekommen hat. Keinem Marineoffizier wird in Zukunft mehr Urlaub zur Ue bernahme von Prioatarbeiten bewilligt werden. Es sei unrecht, meint der Flottenminister Herbert, daß die Her ren, die noa der. Regierung ausgebil det sind und von ihr bezahlt werden, ihre Kenntnisse dazu verwerthen, außer dem Gehalt, den die Regierung ihnen zahlt, noch bezahlte Arbeit für Privat gesellscha ten zu verrichten. Der Flotten minister hat Recht. Herr BrodY, ein Staats mann von Georgia. erhielt von einer Gesellschaft, deren Mitglied er ist, gelegentlich des Ablebens seiner Gattin, eine Reihe von Trauerdeschlüffen, ein Jahr später von derselben Gesellschast Glückwunschbeschlüffe zur Hochzeit mit seiner zweiten Frau, zwölf Monate darauf wieder eine Reihe von Trauer, beschlössen über daS ihm widerfahrene Mißgeschick, seine theure ' Gattin zu verlieren und zu seiner kürzlichen Ver mählung mit einer jungen Dame aus Atlanta trafen wieder - Glückwunsch beschlösse ein. ' Der Mount Eli äs i n Alaska ist, wie Professor Mendenhall, Borste her des Geodätischen Vermessungsam teS. kürzlich in einem Vortrage mit theilte, nicht, wie bisher angenommen wurde, der höchste Berg des nord und mittelamerikanischen' Festlandes, son dem wird nach dm neuesten Messun gen von dem Orizada in Mexico izm 159 Fuß in Höhe übertroffen. Nach einer von Mendenhall kürzlich vorge nommenen Messung ist der Mt. EliaS 18,020 Fuß, der Orizaba aber nach der Sesvell'schen und von Mendenhall revi dirten und bestqtjgten Messung 18,179 Fuß hoch. In den unwirthlichen KZ? tuckyer Bergen ist die Blutrache nichts Sellenes; wenn sie aber mitten in einer volkreichen Stadt wie Verington geübt wird, muß dies doppeltes Vusfehefl er regen. Der Lermatoner Ladenbesitzex John Hurst faß neulich Abend spät vor feinem Laden, als plötzlich ei Mann eintrat und ohne Weiteres fünfmal auf ihn schoß. .Alle Kugeln träfen und Hurst brach tödlich verwundet zusam mcn. während der Thäter entfloh. Der Volizci gestand Hurst, daß er vor- sechs Jahren in Jackson Ky., einen Mann Namenß Joha Ryder erschossen habe und damals zu' zehnjähriger Zuchthaus strafe verurtheilt worden sei. Der Gouverneur habe ibn jedoch nach zwei Jahren begnadigt, und seitdem habe er in steter Angst vor Ryder' Brüdern ge. lebt, welche geschwo.en HAten, ihn zu tödten. Die Erzählung des Verwun deten veranlaßte die Polizei zur Nach forschung und man verhaftete in einem kleinen Hotel den Dr, I, E. Ryder von Jackson, einen Bruder John Ry' der'S. Te? Verhaftete gestand nech kurzem Leuanen, daß er Hurst geschos. sen und eigens zu diesem Zwecke nach t ? ifiimmn V T- T . . ,

NtaSta

Die ..6 tu gen KZ c r d e U nie alle. Peter Braun, ein biederer Äeutscher, und MokriS Eohn, ein Eity Marschal, dessen Ahnen trotz seiner klassischen Nase kaum jemals die AkropoliS bevölkert haben, verkehrten in New Vork einst als gute Freunde. Kürzlich hatte ade? die Freundschaft ei nen Niß bekommen, und beise standen sich sogar in einem erbitterten Rechts' streit vor Nichter Ml5rea im New Yorker 10. Distriktgericht als Kläger und Verklagter gegenüber. Die Sache ist nämlich die: ' Braun hatte von seinem Vater selig eine silberne Uhr mit schweizer. Werk geerbt, die sich vor Al lem durch ihre imposante Größe von anderen ihrer Art auszeichnete. Er. hing an diesem Erbstück mit seltener Verehrung, trotzdem "es ihm manche Neckerei und Unannehmlichkeit eintrug: einmal, ls er das Monstrum auf der Straße aufzog, soll er beinahe wegen nächilicher Ruhestörung verhaftet wor den sein. Er ließ sich aber durch das Alles nicht stören, erzählte vielmehr noch Jedem, der es hren wollte, daß sein Zeitmesser ein höchst werthvolles Original sei uud baare $25 gekostet habe. Vor etwa zwei Jahren, so er zahlte er tief gekränkt dem Richter, kam er um seinen Durst zu löschen, in eine Wirthscha'k, in der er seinen Freund Eohn mit einigen Kameraden traf. Eohn bat ihn, die berühmte Uhr doch einmal näher betrachten zu dürfen, und als Braun, um diesem Verlangen nachzukommen, ihm den Ehronometer hingereicht hatte, ließ der Eity Marschall denselben plötzlich aus Versehen" in eine Schale mit Mirtd Pickles" fallen. Braun machte damals ein sehr saures Gesicht, noch viel saurer als die 'Mired Pickels" waren, als er die Uhr aus dem Gurkengemüse" her vorzog, verklagte indessen den Freund nicht, sondern ließ ruhig an Stelle des ramponirten ein neues Werk in das wohlerhaltene Gehäuse setzen. Vor ei niger Zeit wurde indessen das E.rperi' ment von Eohn und seinen Freunden in Schrader'S Hotel wiederholt, nur mit dem Unterschiede, daß der Chrono meter diesmal in ein GlaS Bier wan d:r!e. Ew. Ehren", meinte Braun treuherzig, als er dem Kadi seine Lei densgeschichte erzählte, ' von can't mike the watch go sinoe , eine Versicherung. die ihm der Richter auf's Wort glaubte. Das erste Mal habe ich nichts gesagt, aber jetzt ist es an der Zeit zu kicken". Ich verlange 825. Schadenersatz. Eohn leugnete jede Kenntniß von den von Braun geschil derten Vorfällen, und auch die von Letzterem in's Feld geführten Zeugen wußten w.'nig von Belang anzuführen. Der Richter erklärte sodann, die Akten noch einmal durchsehen zu wollen, und behielt seine Entscheidung vor. Braun, dem hier aufdämmern mochte, daß die Ausfichten, den Prozeß zu gewinnen, für ihn schlecht standen, erkiärte nun: Ew. Ehren, ich möchte meine 85 wieder haben, die ich an denDeputyMar schall für die tteberbringung der Vor ladung und Advokaten Gebühren be zahlt habe". Ueber das Gesicht des Richters zog ein verständnißvolleS Lächeln: Ich glaube", meinteer dann, Sie wenden sich am Besten an den Marschall, er wird Ihnen das Geld dann schon wiedergeben-. Mit einem höchst verdutzten Gesicht verließ der brave Braun sodann den Gerichtssaal, murmelte aber im Herausgehen etwas von einem Jmpeachement Verfah ren". Som uslande. Ein eigenes Mißgeschick serfolgt d.'N früheren Ferner und be kannten irischen Abgeordneten Michael Davitt. Im Jahre 1882 wurde er zum Abgeordneten für M.'ath gewählt, allein da er seine Strafe noch nicht ganz abgesessen hatte, wurde seine Wahl für ungültig erklärt. Nachdem im December 1891 die Spaltung in der irischen Partei eingetreten war, wurde Davitt als Eandidat der Nationalisten in Waterford Eity aufgestellt, aber von dem Parnelliten I. Redmond geschlagen. Bei den allgemeinen Wahlen im vorigen Jahre wurde dann Davitt in North Meath gewählt, aber sejne Wahl wurde wieder für ungiltig erklärt. Schließlich wurde er in North Gast Cork, einem den Nationalisten sicheren Wahlbezirk gewählt, allein nun sieht er sich genöthigt, sein Mandat nieder zulegen. Sein Parnellitischer Gegner in North Meath. Pierce Mahoney. hat nämlich 1800 Lstr. Wahlkosten gegen Davitt eingeklagt, und da dieser die Summe nicht zahlen kann, wird er wohl bankerott erklärt werden. Wegen BankerottS verliert ein Mitglied deS englischen Parlaments nicht ohne Wei teres seinen Sitz, allein seine Stimme kann für ungiltig erklärt und er selbst für jede Abstimmung mit einer schwe ren Strafe belegt werden. Verschiedene Anerbieten von Freunden, welche die ermähnte Summe zahlen wollen, hat Davitt abgelehne, da er d'je Fgrherunß für unberechtigt hält. Er hat sich bV her um die Ehiltern HundredZ bewor den, d..h. sein Mandat niedergelegt, doch glauben seine Freunde, daß er nur kurze Zeit dem Hause fern bleiben werde, ., Man nahm bisher für den Winkel, unter dem einem Beohach. ter auf der Sonne der senkrecht gesehene Haldmesser der Erde erscheinen wüxoe. in der Astronomie den Werth ö48 an. Die Berecbnuna der Beobachtungen der beiden Venus Durchgänge von 1374 und 1332 hatte aber, wenngleich noch nicht als desini twe .jahl, hierfür fc88 ergehen, so baß es schien, als müsse die bisher ge brauchte Konstante vergrößert, die Ent fernung der Erde von der Sonne aber verkleinert werden.- Neuerdings sind nun zwei andere Arbeiten zur Bestim. uqg dieser Größe, die in der Astro nomie von sunhamMaler Wichtigkeit ist, da aus ihr alle Größenanaa in linearem Matze im Weltall beruhen! abgeschlossen worden. Einmal hat der iygljs.ce Astronom Gill am Eap der guten vo.iyuyg aus den Beobachtun. gen kleiner Planeten den Werjh 8.', 8Q4 gefunden, und dann Herr Dr. Batter mann qn der Sternwarte zu Berlin aus Beobachtungen von Bedeckungen von gMrneu durch den Mond gax nur ",794. Wennauch die Venusdurch.

zange am vestett zur Bestimmung die ses kleinen Winkels,- der Sottnen parallare, sich eignen, so werden doch in Folge der neueren kleineren Werthe die Astronomen sich kaum veranlaßt sehen, .von der bisher gebräuchlichen Zahl, 'die etwa die Mitte zwischen dem großen und den kleineren hält, adzu geben. In Kilometern ausgedrückt, entspricht 8".8i8 einer mittleren Ent fernung der Sonne von uns von 148.(37 Mill. Km., 888 würden 148.13 und das Mittel aus den beiden kleineren oben angeführten Parallaxen werthen würde 14U.5O MUionen Kilometer ergeben; eine Unsicherheit von :inigen Hunderttausend Kilometern arf also unserer Annahme über die Zntfernung der 'vonne immer noch zu getraut werden. Wie aus Rotterdam mit zethült wird, befinden sich in der Ge meinde Helder noch Familienglieder Andreas Hofers. Der Bruöer von Andrea? verließ das Vaterland, eta blirte sich in Amsterdam und heirathete ein Mädchen von Urk, einer kleinen Znsel in der Zuidersee. Als er starb, zog die Wittwe mit ihrem Sohn nach Urk zurück. Unter den dortigen Fi ichern gibt es noch mehrere Großneffen eö Turoler Helden, und einer, ein Jan llndreas Hofer, wohnt in Helder. Bei r Enthüllung deS HoserdenkmalS oürdendiefe Stammgenossen des Sand oirths von Passeier in ihrer malerischen Ixltx Fischerkleidung gewiß Auffehen rregen. Ueber dS Gefängniß wesen in Gstha setzt Redakteur BoShart seine Enthüllungen aus der JchterS hausener Gesangenenanstalt fort. DaS, was er darüber mittheilt, ist geradezu haarsträubender Art. Unter anderem wird darin mitgetheilt: Ein jugend licher Gefangener, Namens Kiinzel, habe sich darüber beschwert, daß er in einem Monat zweimal geprügelt wor den sei. Die Beschwerde ist um so be greiflicher, wenn man die Art des Vollzuges der Prügelstrafe inS Auge faßt. Der dazu verwendete Stock ist H Meter lang und Zoll stark. Mit diesem Instrument wird der kräftigste Auf sichtSbeamte ausgerüstet, der am derb sten zuschlagen kann. Dem Telinquen ten werden oder wenigstens wurden . auch im Winter Drillhosen angezo gen, damit von der erzieherischenWirkung nichts verloren geht. Dann wird er auf die Marterbank geschnallt, und nun geht die Prügelei los. Schon beim ersten Hiebe platzt die Haut, die übrigen gehen auf das rohe, zuckende Fleifch. Die Opfer der gotha ischen Erziehungskunst hört man durch vier Wände brüllen." Ueber die disziplinarische Behandlung eines anderen Gefangenen , Iahn , der wegen Unbotmäßigkkit in Ketten ge legt worden fei, und zwar die Hände auf den Rücken gefesselt (!) wird er zählt: Auch bei Nacht wurden die Ket ten nicht entfernt, wohl aber die Klei der. Als Iahn, der nur noch einige Tage zu verbüßen hatte, trotzdem nicht mürbe wurde, wurde er auf das Tirek tionsbureau citirt und nach dem Verhör immer noch die Hände auf dem Rücken an den Haaren die Treppe hinuntergeschleift, daß der Kopf auf der Seite aufschlug, hernach aber in der Zelle von einem Aufseher, der sich spä ter dessen noch rühmte, ge'chlagen.Auch an jugendlichen und erwachsenen weiblichen Gefangenen soll die Prü gelstrafe vollzogen worden sein und auch ein erwachsener männlicher Ge

fangener sei dieser Prozedur unterzogen worden. Vor Kurzem sind der Universitätsbibliothek ln Leiden sieben griechische Schrcibtäfelchen aescdenkt worden, die wegen ihrer außerordent lichen Seltenheit wie wegen ihres In Halts ein allgemeines Interesse bean spruchen dürfen. Dieselben sind 14$ Em. hoch und 12 Em. breit und ent halten je 24 Zeilen je ungefähr 20 Buchstaben. Die Täfelchcn sind gefer tigt aus Buchenholz und mit einem WcchZüberzug versehen, in den die Schrift eingegraden ist. Derartige Schreibtäfelchen mit griechischem Text sind außerordentlich selten, das Briti sche Museum besitzt ein solches, Paris fünf mit unbedeutenden Worten, der Ämerikaizer Abbot hatte einige, auf welchen sich drei Ve?,e des Lustspiel dichlers Menander befinden. Leideiz kann nun stolz sein auf diese Täfel chen. deren Werth noch gesteigert wird durch drn bcdeulungsvollen Inhalt ; er besteht, soweit ihn Dr. Hesselin in Lei den entziffert hat, aus griechischen Fa beln im Geur.' desjenigen Aesops. Die Leidmsche Bibliothek verdankt dies ihr ältestes Auch dem Herrn H. van Assen delst de Eoningh, der eS auf einer Reife in Vorder.Afien erwarb ; vermuthlich stammt es aus Palmyra. In der Sorbonne geht es einmal wieder unruhig zu. Die studirende Jugend in Paris beschäftigt sich seit einiger Zeit viel mit Herrn An lard, dem städtischen Professor der Re volutionsgeschichte, einem Mitarbeiter der Jnstice. der unlängsi'in t'wx Ver; sammlung der demokratischen Liga der Schulen- einen Vortrug hielt, in dem er mit den mystischen Bestrebungen, die Nch in der Studentenschaft geltend ma chen, in's Gericht ging. An einem der letzten Tage wuroe Anlard' in seiner Vorlesung M einem Theile der Zu schauer ausgezischt.' Er fand Vexthei. diger, die sich aus die Störenfriede war? fen. und e5 entstand ein Handgemenges an welchem sich nicht nur der männliche Theil des Publikums bethätigte. Meh rere junge Damen, die d.ch Anlardscheq Vorlesungen beizuwohnen pflegen, nah men thatsächlich für den Professor Par, tei, und die Einmischung dieser Ämazo nen gab den Ausschlag. 'Die Gegne, wurden in die Flucht geschlagen, und obgleich sie vor der Thüre ihren Protest mit dem Rufe Nieder mit den Jaco binern" fortfetzten, konnte doch Anlard seinen Portrag zu Ende führen. 'Jyl Böxsr.aebSude Zß! ixi H:v fv .r c v i -7-f I xiuy witu zur tfcicr pes üUMrlgen. Bestehens der ersten schweizerischen Briefmarken eine Postwerthzeichen'AuS stell u?a veranstaltet, die am 25. Juni erösfntt werden füll und zu der schon zahlreiche Anmeldungen " au der Schweiz, Deutschland, 1 Oesterreich', Belgien, Niederlande, Luremhürg, P?rtuqalnrJiland.Molat finy.

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Die ÄusstellUttg soll ctti Jöiid bort dem gewaltigen Aufschwung geben, den alle postalischen Einrichtungen in dem ab gelaufenen halben Jahrhundert genom men haben. In erster Linie werden die großen Sammlungen schweizerischer Postmerthzeichen stehen; dieselben ent halten Alles, was an Raritäten, Ab stempelungen, Typen, .tzssais u. s. w. überhaupt nur in Spezialsammlungen eines einzelnen Lande; zu zeigen ist. Anfragen sind an den Vorstand des Schweiz. Philatelisten Vereins -Zürich zu richten. Ein Telegramm aus London meldet, daß dort Dr. Tanner

.. Qlkl.n,x v.i rr I l rru, uoervon va lor onig , enxn-lrr durch Selbstmord geendet hat. Dr. 1 fad an emptom dr ronntti 4 n Tanners Name ist vor eininen c aKren V " deshalb für mein Pflicht. tedm eidde uiuuiö JIUUIC ll vor ClNlgCN paaren ,u rathen eine Versuch damit , machen, damit n viel genannt worden, er bat einen frei ebenso, wie ich rireut und dankbar sein mög. willigm Sport in Mode gebracht, wel. ""T.nX. U . K cher bisher nur unfreiwillig geübt war.l .?,; ,.'4,h.m.''s,'. den Hungersport. Dr. Tanner wir W6wjfji; dnttste Sasie.:,iws!lttkn Beruf. Die , , So4 . Erfolge, welche er aufzuweisen hatte, täTt robcgiattDe u9ttQnbt urm .begeisterten zwar zahlreiche Nach .Ä ahmer aber keiner auch nicht der Jta ?S& "n" encci, hat eS zu jener .Vervoll.' - KOENIG MEDIC1NE CO., kommnung" gebrach, deren sich der 2S8 Bandoipi su. Chicago, iu. magere, blasse, wortkarge Engländer 81 0q SMft5cfrnJf,,.2n,.,-Ö?.e , rühmen konnte. Tanner hat es bis zu UMiA'h&189S!i!!Q' vierzig Tagen Fastenzeit gebracht, wäh s Indianapolis w den deutschen votbeken ren welcher er nicht, ,u sich nhm als eme mllchähnllche Flüssigkeit, deren Zusammensetzung er als sein Geheim E. E. WVvrtS, niß bewahrte, und die ihm nur unter ÄS ÄÄS; Deutscher Zahn - Mzt, W SS LL o.j Aorb Pennf,lvaniaS... gemacht habe. Ueber das Motiv s wird uf Wunsch ag?andt. ist noch nichts bekannt. Nahrunas r:, rr 7 sorgen dürften es wohl nicht gewesen Chinesischer Arzt ii. Wundarzt. -Nachdem jetzt daSHeine! 61232 LOY, Denkmal zur Aufstellung gelangen soll, No. 117 Massachusetts Avenue. ist Prof. Herter in Berlin daran, seinen Hat sojährig, rfah ug. W ?r 9 Iah i für Düsseldorf gearbeiteten Entwurf zu llanton.Ehina.H Jadre in Lelena. Montana -modittliren. 9ln welcker Weise die; ae. und die Suren, wklcke er vollbracht, zeigen dak er

st.kt itf k.tt .i, I? cm i 17 ' cm' - die Meinungen unter den Mainzer Stadtverordneten auselpandergehen, ob es besser wäre, den Dichter als Büste oder wie im ersten Entwurf ln ganzer Figur sifeend darzustellen. Wahrschein llch wlrd Prof. Herter bei der Abände rung seines Entwurfes auf den sitzen den, von allegorischen Figuren umge deuen Heine zürücktommen. Ein Proceß gegen den I König der Belgier wird demnächst vor dem öivilgericht von Dinant zum Aus trag gebracht werden. AIS Klager tre ten die Grafen v. Cunchy auf, welche im vergangenen Jahr ihr großes Be i sitzthum in Villers-sur-Lesse zum Preise I von 1,300,000 Frs. an den König ver ! kauft hatten. Obgleich dieser Verkauf unter der Form nes freiwilligen Ver kauss abgeschlossen wurde, behaupten heute die v. Cunchy, daß sie infolge des Zerfalles einer Hypotheken-Anleihe durch - eine ganze Reihe von Handlun gen zu diesem Verkaufe gezwungen wor den seien. Das Besitzthum von Vil lers-surLesse grenzt an die königlichen! Domänen von Ciergnon und Ardenne, und die Civilliste hatte schon lange darnach getrachtet, durch Erwerbung der gräflichen Güter die königlichen Domänen abzurunden. Die Grafen v. Cunchy suchen nun den Nachweis dafür anzutreten, daß ihre Besitzung in Wirklichkeit 3,800,000 Frs. werth ist und verlangen die Rückgängigmachung des VerkaufvertrageS, zu dessen Ab schluß sie durch ungesetzliche Manöver gezwungen worden seien. In Anbe tracht der verfassungsmäßigen Unver letzlichkeit deS Königs wird der Staats anmalt von Dinav den Proceß im Namen und an Stelle des Königs füh ren. Ja, das ist'S Neebte! DaS ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn es etwas-ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Central Line anwendeu, die jetzt allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. - Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Ein richtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Püllman- qls auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagenwechsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. 3aö. C. Pond, Gen. Pass.-und Ticket-Agent, . Chicago, 3ll. Drahtnehthüren alle Größen, Drahtnehfenster von 25 Cts. aufwärts, . ' Drahtneh billig Glas-,. Porzellan- und Vkechwaaren billig, in grökter Auswahl in : .: i :.. ii R-entsch's Porzellan Store, No. 186 Virginia Aoemie. Frau A. S. Fowler, führt importirte und selbstverferrigte Haar-Arveiten. Verrücken.Vanas ic. in ar keruSwabl. ttri flren,opfwaschen,Haarchkeiden. , 224 West Washinaton Strafe. Umgezogen. Er ist hier um hier zn b!'!bc:i. xite juneymenoe ran Dtztr tai Augen dno Obren tritt, j:vp:ij iv-. lA eroberen Räumlichkeiten umzuzir ilzete xölitt He Zuliwkitc,, e.ock des .Fron Hls4-. ' " e,,. ! uit. jjn q'.,cile 1VJ W. Washinaton Str.. 1; nächst ,u owen.Mk'-rill tlo's. für fünf Jahre, wo er auSg Zeichners sftcen eingerichtet hat für bii Bchandlunal on uge. Ohr, Na'e nd HatS und oir 'nfcrligukig ten Brillen, künstlichen Au aen und die (ÄeladtstcUllna voli Ech'klauaen, so wie die Operation -zur - Entfernung de Star rtunehmkn, ,u VretsrN für tCfie erreichbar. uuultatton stet d Jedermann ringet en.

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