Indiana Tribüne, Volume 16, Number 248, Indianapolis, Marion County, 27 May 1893 — Page 2
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FttdZcma AriSttns. Grfattnt , täglich und öonntngs. Tie tZgliche Tribüne-koyrt durch den TrSgk? J IZCcntS per Woche, die SonntagSTribüne" 6! EentZ per Woche. Beide zusammen 15 Gents oder , 85 Cents per LZonat. Per Post zugeschick! tn Vor auSbezahlung V per Jahr. Ossice : 9io. 18 Sud Alabama Str. IndisNapoZiS, Ind., 27. Mai 1893 Jnttressanter Vriefwechsel Aus einer ausführlichen LebenZb.'schrei!ulng be3 im Jahre 1890 verstorbcnen ehemaligen Präsidenten oer amerikanisckcn Sudstaaten, Iencrson Tavis (A rnemoir, bv bis widow. - toIs. Now York, ISel'ord Company) wollen wir hier den Ärief mittheilen, welchen General iiee wenige Monate nach der für ihn unglücklichen dreitägi gen Schlacht bei Gettysburg (1. 3. Juli 1803) an d Präsidenten schrieb, und die Antwort, die er von diesem er hielt. Lee befand sich damals im Lager von Orange, nachdem er sich mit innern geschlagenen Heere in vollständiger Ordnung über den Potomac zurückgezogen hatte. Der Brief lautet mit einigen Auslassungen : 2i)enn die Standhaftigkeit unserer Truppen ihrer Tapferkeit gleichkommt, so wird schließlich unserer Sache der (Zrsolg nicht fehlen. Wir müssen auch für die Zukunft auf Niederlagen gefaxt sein. Ter Himmel schickt sie uns. um uns Weisheit und Klugheit zu lehren und uns vor größerem Unheil zu b: wahren. Ich weiß, wie geneigt wir Menschen sind. Anderen die Nichtcrsül lung unserer Erwartungen zur Last zu legen. Gin solches Verhalten geziemt jedoch nicht einem großmüthigen Volke, und cs bereitet mir Kummer, daß es unter uns jefct doch zum Ausdruck kommt. Das allgemeine Heilmittel gegen den Vkangel an (5rfolg seitens eines Oberbefehlshabers ist seine Ersetzung durch einen Anderen. Tas ist ganz natürlich und in vielen Fällen auch zweckmäßig, denn welch? auch die Fähigkeit des betreffenden lLenerals sein mag: wenn er das Vertrauen seiner Truppen verliert, wird früher oder später das schlimmste Vcr hängniß die Folge davon sein. Erwä gunaen solcher Art haben mir seit mei ner Rückkehr von Pennsylvanien mehr als einmal die Absicht nahegelegt, (iih rer E reellen; den Vorschlag zu macheu, an meiner Stelle einen anderen Oberbefehlshaber dieses Heeres zu ernennen. Aufdrücke der Vkißüimmunz über dcu Auszang unserer Expedition sind durch Zeitungen zu meiner Kenntnis getont men. Ich weiß freilich nicht, wie w'.'it dieses Gefühl der Unzufriedenheit auch im Hecre Fuß gefaßt hat. Meine meraden sind zu zartfühlend gewesen, mir etwas davon zu berichten, und die Truppen zu großmüthig, um es mir gegenüber zu äußern. 'Allein ich muß trodem annehmen, daß ein solches Ge fühl im Heere besteht, und der Erfolg ist für uns so nothwendig, daß nichtgeschont werden sollte, um ihn zu sichern. Ich ersuche Eure Ercelleu; deshalb in aller Ausrichtigkeit, die nöthigen Maßregeln zu treffen, um meinen Plan mit einem Anderen zu besetzen. Mit um so größerem Ernst aber bitte ich Sie darum, als 'Niemand mehr als ich selbst von meiner Unfähigkeit sür die Pflichten meiner Stellung überzeugt sein kann. Ich kann nicht einmal ausführen, was ich selbst roünfche zu vollbringen, und wie soll ich da die Erwartungen Anderer erfüllen!. . . Alles weist aus die Vortheile hin, die Sie von einem neuen Vesehlshaber erwarten können; meiner Ueberzeugung nach kann auch leicht ein jüngerer u:id fähigerer Feldherr als ich gefundcxwerden. Ich weiß, basier ein so tapferes Heer, wie es je eins gab, zur Verfügung haden wird, und der glücklichste Tag meines Lebens würde der sein, an chem ich an der Spitze desselben einen würdigen Führer sähe, einen, der mehr ausrichten könnte, als ich vermochte, und Alles, was ich auszuführen rnüuschte. Ich hoffe. Euere Ercellenz wird meine Bitte der wahren Ursache zuschreiben: dem Wunsch, meinem Lande zu dienen und Alles zu thun, was in meiner Macht steht, um seiner gerechten Sache den Erfolg zu verleihen. Ich kann mich über Niemanden deklagen, als über mich selbst. 3ich Z als Freundlichkeit ist mir von derien erwiesen, die über mir stehen, und meine ffameraden und Waffengesährten ljj den mich mit der äußersten Hingebung unterstützt.' Ihnen bin ich besonders wegen Ihrer unwandelbaren Wüte zu Dank verpflichtet. Sie haben Alles gethan, was in Ihrer Macht stand, um mir bei dem Werk ja helfen, das mir anvertraut worden ist, indem Sie zugleich nichts unterließen, was die eflac meine Wohlfahrt befördern konnte." Aus der Antwort des Präsidenten a?.f diesen Brief wollen wir folgende bemcrkenswerthe Stellen mitthcilcn. Jch habe gefunden." schrieb Jesferson Davis dem General, daß nichts eine größere Anstrengung von Geduld erfordert, als die Kritik der Unwissenden zu ertragen, die Alles als Mis-erfolg bezeichnen, was nicht ihren Eiwartungen oder Wünschen entspricht, und sei nen glücklichen Enderfolg, als auf der Linie ihrer eigenen Phantasie sehen können. Ich gebe die Nichtigk.lt Ihrer Schlußfolgerungen zu, ind.' Sie beHäupten, daß ein Officier, der das Vertrauen seiner Truppen verliert, seinen Platz wechseln müsse, welches auch sonst seine Tüchtigkeit sein mag; aber als ich diese Bemerkung las, war ich nicht im Geringsten auf Die Anwendung vorbereitet, ' die Sje davon zu machen im Begriff waren. Ausdrücke der Unzufriedenheit in Zei--tungen liefern noch keinen Beweis für die ' Stimmung eines Heeres. Ich möchte, es wäre anders, selbst wenn in diesem Falle all' die Beschimpfung, der ich selbst ausgesetzt bin, als der Ausfluß ehrliche? Ueber;euauna aelten
müßte. Wenn Sie sich so wett ernte drigen könnten, würden Sie sich leicht mit Solchen umgeben können, welche die Presse mit Ihrem Lobe erfüllen und Sie wegen Thaten, die Sie gar nicht auSgesührt haben, in den Himmel er heben würden, statt diejenigen zu verkleinern, die Ihnen und Ihrem Heere Die Bewunderung kommender Geschlech' ter sichern werden. Aber selbst wenn ich auf Ihren Vor schlag eingehen wollte, mein lieber Freund: wo soll ich einen Befehlshaber mit den größeren, nach Ihrer Ansicht erforderlichen Fähigkeiten finden? Ich zweifle nicht an der Bereitwilligkeit, mit der Sie einem Anderen Platz ma chcn würden, der ausführen könnte, was Sie ausführen möchten, und Si.' werden mir auch wohl zutrauen, daß, wenn die Vorsehung uns einen solchen Mann schickte, ich nicht zögern würde, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Mein Blick ist jedoch nicht durchdlin gend genug, um solches verborgene Verdienst zu entdecken, wenn cs wirtlich vorhanden sein sollte; es geschah auch mit tiefem Ernst, als ich Ihnen die Nothwendigkeit an's Herz legte, alle unnöthige persönliche Gefahr zu ver lneiden, weil ich mir sagte, daß Ihr Land Ihren Verlust nicht tragen könnte. Und jndem Sie mich ausfordern. Sie durch Jemanden zu ersehen, der nach meiner Meinung fähiger zum Oberbefehl sei und in höherem Grade das Ver trauen des Heeres und klardenkender Männer im Lande besitzen würde, ver langen Sie das Unmögliche von mir." E. W.
Dr. Sigl'S deutscher JukunftSstaat. Eine Satire auf das Deutsche Reich, namentlich mit Rücksicht aus die immer stärker anschwellenden Militärforderungen hat Tr. Sigl in seinem Bann schen Vaterland" veröffentlicht. Er schreibt unter der Ueberschrift .Ter Zukunftsstaat": Angesichts der Militärvorlage, die des Landes beste Arbeitskräste 'absor' biren und für die Landtruppen und die Marine, sowie für die fortifikatorischc Befestigung Helgolands und wo mög lich noch anderer, ähnlich wichtiger, re quirirt werdender Inseln immense Geldopfer verschlingen würde, steht uns hinsichtlich der zukünftigen Gruppirung der menschlichen Gesellschaftsklassen fol qende reichsfreundliche Zukunft in Aus ficht: Tie menschlichen Gesellschaftsklassen werden im deutschen Zukunftsstaate zerfallen: 1. in die gottbegnadeten regierenden und regierungsfähigen nachfintfluthlichcn Geschlechter des Blau, bluts nebst ihren Nachkommen und Anhängseln (Danastien); 2. in die teuer und abgabenfreien, unter sich in vornehmem Umgang verkehrenden und in der Oeffentlichkeit zurückhaltenden hoffähig: Officiere und höheren Militärdeamten (Officiercorps): 3. tn die zum Theil getreuesten und auch nicht getreuesten (aus dem Bezirksamt Jerusalem gekommenen und stammenden), je nach .Verdienst- auch mit Blaublut injicirten Großkapitalisten (Rentiers, im Volksmund auch Blutsauger" genannt); 4. in die die Zoll-, Steuer und Monopol Maschine (Staatsmaschine) leitenden, führenden, schürenden und auch schmierenden Beamten und Bediensteten (StaatSdiener): 5. in die nach Brod suchenden Künstler und Handelsgenossenschastler (gebildetes Proletariat); 6. in die aus Krüppeln, Greisen und alten Weibern bestehenden, hab- und gutlosen Feld' arbeite? (Bauern) und Arbeiter (schlechthin Socialdemokraten); 7. in den Sol datenstand (Ferienkolonisten). Die ersten beiden Klassen haben zur Sicherstellung ihrer Ezistenz selbstverständlich ein sehr wesentliches Interesse an der Genehmignng der Militärvor läge. Die dritte Klasse macht dabei wieder ein schönes Geschäften. Die vierte Klasse verhält sich, was die Lei. senden und Führenden anlangt, offiziell regierungsfreundlich, während die Schnürnden und Schmierenden zum größten Theil den Sozi angehören. ' Tie fünfte und sechste Klasse ist socialdemokratisch oder stark in Fühlung mit den Sozi, und die siebente Klasse macht zwar eine Faust im Sacke und würde am liebsten .den Staub von den Pan to'seln schütteln." Da sie jedoch, aller Wahrscheinlichkeit nach, nach 2 3 Iahrcn unter den RothMütigen einzig und allein unter die noch alltäglich Mast, ochsen essende Menschenklasse gehört und wegen alsbald bevorstehender Zwang losizkcit der kartoffelbäuchigen Eivili;ten gesetzmäßig nach bestandenem Abererciren zum Heirathen verpflichtet w.'rden dürsten und sodann selbstver ständlich der Staat für die Familienkosten auszukommen hat und zur zifser mäßigen Stärkung des Militärstandes für jeden männlichen Sprossen der Mutter eine Prämie von 00 M., dem Vater aber ein Orden vierter Klasse verliehen wird, so dürfte oer männliche und weibliche Zudrang zu den Käsernen bald ein so enorme? sein, daß wir in Kriegsfalle nach vier Seiten. Front machen" können." - Tr. Sigl wird wieder als Candidat für den neuen Reichstag auftreten Cavour und ViSmarek. Der kürzlich verstorbene Publicist Charles de Mazade war eine der eifrig sten und wirkungsvollsten Federn der Revue des Deur Mondes". Schon m den fünfziger Jahren bearbeitete er die politische Uebersicht in dieser weit verbreiteten Zeitschrist, und seit 1863 bis zu seinem Tode hat er sie ununter brachen ein Nierteljahrhundert hindurch mit vornehmer Mäßigung, in seinen Gesinnungen abseits von dem Lärm der Boulevards stehend, fortgeführt. Er hatte sich in allen Ländern Europas, und besonders den romanischen umge sehen. Seine Schriften über das zeit genössifche Spanien und namentlich die über b is moderne Italien fanden einen großen Leserkreis. Er schrieb noch über Italien unter dem Einflüsse der Allianz, welche die Tuilerien mit dem Hause Savoqen behusS Einigung - Italiens abgeschlossen hatten, und noch nicht mit ienem oiitiaen Grolle, von welckem die nramosen zedt t eseelt tind. wenn sie auf !
das ihnen benachbarte Land zu sprechen kommen. Als Historiker W, v.fsch-französi schen Krieges, welchen er in seinem zweibändigen Werke "La guerre de France" schilderte, und als Biograph Cavour's ('Le comte de Cavour") hatte er Gelegenheit, nicht nur zu den beiden hervorragendsten Umwälzungen der Zeitgeschichte, der Einigung Jta lienS und Deutschlands, Stellung zu nehmen, sondern auch seine eigensten politischen Gesinnungen in die Jnter pretation der Ideen der beiden Meister der Staatskunst, Eavour's und Bismarck's, hineinzutragen. Er stellt den Italiener hoch über den Deutschen; indessen, da spielt wohl auch das Temperament des Franzosen mit, der sein Vaterland durch den deutschen gede müthigt sah. Er sagt: BiSmarck ist ein deutscher Cavour. Cavour aber ist kein italienischen BiSmarck gewesen. Mazade legte Gewicht darauf, daß seinen Schrif ten eine uMoralite du travaiP inne wohne. Indem er sich gemisser klassi scher Staatsmänner vergangener Tage und namentlich Eavour's erinnerte, wollte er wahrnehmen, daß den politi sehen Geistern der Jetztzeit nicht nur die einfachsten Ideen des Liberalismus, sondern auch die elementarsten Begriffe des RegierenS abhanden gekommen seien. Als das Ideal des modernen Staatsmannes betrachtete er denjeni runi, der es verstehe, wie es Cavour verstanden, gleichzeitig ein großer fiibaa ler und ein wahrer Regierungs-Ches zu sein. Für seine Biographie Cavour's hat sich Mazade manche Inspiration von dem ihm befreundeten Grafen Ni--gra geholt, als dieser in den Siebziger Jahren als italienischer Botschafter in Paris wirkte.
Vom Anlande. Die erste Eisenbahn in den Ver. Staaten wnrde in 182 in Quincy. Mass., eröffnet. Sie war drei Meilen lang. C. C. Beaman, ExStaatS sekretär EvartS' Compagnon im Advo katengefchäft. ist der größte Grundbe sitzer und Steuerzahler in Cornish, N. H. In West-Birginien lebt eine doppelköpfige Frau, die zwei Stimmen von ganz verschiedener Tonart hat. Auf der einen Seite spricht sie in tiefem Baß, auf der andelkn im Tenor. In Texas hat kürzlich ein Mann beim PokerSpiel eine schöne Farm sammt ihrem ganzen Viehstand verloren und seinen Verlust als einen legitimen erklärt und leicht genommen. Kürzlich veröffentlichte entomologische Kataloge führen 363 Spezies von Spinnen an, die im ode ren Ca.zuga See-Bassin gesunden wor den sind. 370 Gattungen wurden im Distrikt Columbia. 310 in Neuengland und 292 in den Polarregionen gefun den. Der reichste Neger von Louisiana, Aristide Marie, hat in New Orleans Selbstmord begangen. Er war in letzter Zeit dem VerfolgungS mahn verfallen und in diesem Zustand wahnsinniger Aufregung jagte er sich eine Kuge! in's Herz. Marie war viele Jahre Alderman von New Orleans, Schatzmeister des republikanischen Staats'Comites und öfters Präsiden ten-Elector gewesen. Sein Vermögen Wird auf nahezu S300.000 geschäht und dies hat er, wie er sich gern rühmte, erworben ohne je einen Streich zu arbeiten." Die Kunst, zuschwimmen, hat Lena Neitpert. der Tochter eines bei Otterville in Missouri wohnenden Farmers, vor Kurzem das Leben ge rettet. Lena war fortgeritten, um einen Arzt sür die plölich erkrankte Mutter zu holen. Sie mußte über den hoch angeschwollenen Flat Creek und sprengte ohne Bedenken in die reißende gluth. Bald verlor das Pferd das Gleichgewicht und sie lag im Wasser. Zum Glück ist Lena eine gute Schwim merin und nach wenigen Minuten war sie am anderen Ufer. Dort kam auch das Pferd an. Lena bestieg dasselbe wieder, sprengte davon, erreichte den gesuchten Arzt und brachte der Mutter die gewünschte Hilfe. Gen. Edward D. TownSend, der vorKurzcm in Washington, D. C., gestorben ist, war der Sohn eines Bete, ranen von 1812 und in Boston geboren. 1837 verließ er die Militärschule von West Point. Er machte den Flo rida Krieg und die Kämpfe an der canadischen Grenze mit und wurde dann zum Generaladjutanten der Ar mee ernannt. 1861 wurde er Chef des Stabes vom Generallieutenant Scott. Wäbrend des Bürgerkrieges war er der höchste Executivbeamte des KriegSdepar tementS, eine Stellung, die mit großer Verantwortlichkeit verbunden mix und ihn in nahe Beziehungen zu Präsident Lincoln und Secretär stanton brachte. Er war auch schriftstellerisch thätig. t.nter Anderem schrieb er eine Katechele des Pentateuchs. des Buchs der Richter und des Buch; der Könige, sowie Anet boten aus dem Bürgerkriege". Ueber die Entstehung des Wortes Picknick" berichtet Harrison'S Magazine" Folgendes: Was ein .Pick nick" ist, weiß fast jeder Amerikaner. Der Veranstaltung eines solchen lag der Gedanke einer gcmeinschastlichen Land Partie zu Grunde, zu welcher ein jedes Mitglied der Gesellschaft eme Speise oder ein Getränk zum allgemeinen Be stcn beizutragen hatte. Eine Liste der gewünsch:en Gegenstände wurde zu sammengestellt und ein jedes Mitglied der Gesellschaft machte bei der bezeichneten Speise oder dem Getränke, welche eZ zu liefern wünschte, ein Zeichen und der Name der Spei'e oder des Getränks wurde gestrichen, was mit to nick be zeichnet wurde. Da dies auf Grund erfolgter Auswahl geschah, wurden 1 diese Ausflüge und Mahle Pick and Nick" genannt. Die Mbhaltuug von Picknicks soll um das Jahr 1802 in ' Brauch gekommen sein. ? Der Gorilla der Barnum' & Bailey'schen ShowS. welcher S5000 gekostet hatte, verbreitete dieser Tage in Ainghampton, N. Y.. großen Schrecken. Er brach aus seinem Zwin ger aus und lief nach einem Zelte, wo sich eben zwei der .Künstlerinnen" für
die Vorstellung ankleideten. Diese er hoben ein gewaltige Angstgeschrei und stürzten auf den Tod erschrocken aus dem Zelte. Ter Gorilla lief dann aus oem Zelte in's Freie. Die außen stehende Menschenmenge entfloh in wil der Panik. Das Thier, welches ein Wuthzeheul ausstieß, nahm schließlich in der Nähe einer Scheune Stand und dort versuchten mehrere Bedienstete des Circus den Gorilla einzufangen. Es ging ihnen aber dabei schlecht, denn sie trugen schwere Verwundungen davon. Endlich erschien der portugiesische Wär ter deS Gorilla, gegen den das Thier lauter Zärtlichkeit war und dem es bereitwillig in der Richtung nach dem Zwinger folgte. Jedoch ging es nicht aus freien Stücken wieder in den Zwinger, sondern erst dann, als man emen riesigen Elephanten herbeibrachte, vor dem der Gorilla eine gewaltige Furcht hat. In Cnter-Vridge beiMor rillon im Eounty Conway, ArkansaS, wurde vor Kurzem der italienische Farmer Jess. Barthella geisteskrank und ertränkte sich in einem Brunnen auf seiner Farm. Außer seiner Frau und mehreren Kindern wohnten noch zwei Brüder bei ihm. Sein Selbst mord lastete so schwer auf den beiden Brüdern, daß auch sie geisteskrank wurden und als tobsüchtig vorläufig im Countygefängniß zu Morrillton untergebracht werben mußten. Am Tage nach ihrer Einsperrung wurde ihnen gestattet, in dem Gefängnißgang spazieren zu gehen. Nachdem sie dort eine Zeit lang auf und nieder gegan gen waren, trat Jobn Barthella in die Zelle des Mörders Hickey. Anfänglich betrug er sich ganz vernünftig, wurde aber im Laufeder Unterhaltung gemalt thätig und siel mit der Wuth eine Tigers über Hickey her. In feinern Bemühen, au5 der Zelle zu fliehen, siel Hicken zu Boden und nunmehr sprang der Wahnsinnige auf ihn, zerfleischte ihm mit den Zähnen das Gesicht und biß ihm ein wallnußgroßes Stück Fleisch aus der Schulter. Einige Mi nuten lang herrschte die größte Verwir rung, bisher Sheriff und Andere aus dem dem Gefängniß nahe gelegenen Gerichtsgebäude herbei eilten,' den Ra senden überwältigten und in seine Zelle sperrten. Einige Tage später begab sich ein dritter Bruder des Selbstmör ders nach Center Bridge, um nach des sen Nachlaß zu sehen und versie! un mittelbar nach seiner Ankunst auf der Farm ebenfalls in Wahnsinn. Ter Sheriff brachte die beiden anderen mahn sinnigen Brüder John und Alexander Barthella in das Jrrenus in Little Re'. .Unser Leben währet 70 Jahre, und wenn es hoch kommt, sind eS 80 Jahre, und wenn es köstlich ge wesen, so ist es Mühe und Arbeit gew-.' sen-, lautet ein allbekannter Spruch, der jedoch auf Frau Burtey in Ehester, Pa., keine Anwendung findet. Sie ist kürzlich im Alter von 113 Jahren pe starben. Mehrere ihrer Kinder waren ibr schon lange im Tode vorangega. qc.. Auch sie waren m die 80er ge kommen und dann wie gewöhnliche Menschenkinder an Altersschwäche ge starben. Die Mutter aber war mit 100 Jahren noch munter und frisch und bis zu ihrem Tod war ibr Gedacht liß ungeschwöcht. TeMscheLoealnachrichten. Provinz Westfalen. t I n Gelsenkirchen Pfarrer und Land dechant Vaester. s In Hohenlimburg der Inhaber der Firma H. D. Nett. mann, Heinrich Nettmann. s In Lippstadt der Juftizrath Lorsbach. 7 In Minden die Wittwe W. Christen. Inhaberin der Firma Vogelsang. Die Frau gönnte sich keinen Lebensgenuß und verbrachte ihre Tage in Abgeschie denheit. Zur Ueberraschuna der Erben
fand sich nach ihrem Tode ein bedeuten des Vermögen vor. Unter zahlreichen anderen Werthpapieren fand der Nach' laßpfleger auch noch ein Stück preußi scher Prämien-Anleihe aus dem Jahre 1835 vor. das er bei der Negierung hier deponiren wollte. Tort wurde constatirt. daß das Papier im Jahre 1890 mit 150.000 Mk. gezogen wor d", sei. Königreich Sachsen. Dev Pächter deö Restaurants .Zur Kratzmühle". Nosty in Hainichen. ist in der Nacht auf dem Nachhausewege in die gerade stark angeschwollene StriegiS gestürzt und ertrunken. Von dem im vorigen Jahre verstorbenen Handels mann Gottlieb Abel find der Stadtge. meinde und Kirche von Hohenstein 20.500 Mk. letztwillig vermacht wor den. Ter Jagdaufseher Sieber in Wittigthal kam auf dem Felde Abends in der Dunkelheit zu Fall, dabei entlud sich ein Lauf seines Gewehres und de? Schuß traf ihn so unglücklich, dak der Tod sofort eintrat. Der PostVerwalter Zimmermann in Kligenberg ist wegen Unterschlagung verhaftet worden. Der Candidat' der Medizin Balack aus Sommerfeld, der im November den approdirten Arzt Przyremdel aus Pit schen im Pistolenduell tödtete. wurde vom Schwurgericht zu 2 Jahren 6 Mo naten Festung verurtheilt. Ter Kar tellträger Studiosus Fiedler erhielt eine Woche zuerkannt. Rheinpfalz. Nach dem Jahresbericht des Fabrik Inspektors der Pfalz stehen 22 neuen: standenen Betrieben mit 787 Arbeitern 14 eingestellte Betriebe mit 010 Arbei tern gegenüber. Die allgemeine Lage der Industrie war sehr schwankend. In den inspicirten Betrieben wurden 3972 jugendliche Arberter 12 pCt. der Ge sammtarbeiterzahl dieser Betriebe be schästigt. Die wirthschaftliche Lage eines Theils der Arbeiter war eine un günstigere, für den größeren Theil je doch günstiger als im Borjahre, nicht infolge der nur sehr spärlich erfolgten Lohnerhöhung, sondern infolge erhöh ter Arbeitsgelegenheit und des Preis rückgangS der wichtigsten LkbenSmiiiel. t Der velisionirte Lehrer Philipp Schäfer in Speyer. Elfaß'Lothringen. Im Norden und Südosten der Stadt !
Neu Brelfach, die früher nur ein Aucnlort hatte, das Alt-Breisach ae, V
genüberliegenoe Fort .'ükortier", sind nun drei neue Forts fertsg gestellt, nämlich bei den Orten Biesheim, Agolsheim und Vogelgrün. Neuerdings sind auch noch zwei weitere Forts im ' Westen und Südwesten bei den Orten Wolfganzen und Weckolsheim in Aussicht genommen. Neu-Breisach hat nun für Ober-Elsaß die gleiche Aufgabe, wie seinerseits Germersheim sür den Oberrhein. Die Ruine Tusenbach ist endgültig in den Besitz des BisthumS Straßburg übergegangen. Da die Regierung die Erlaubniß zur Wiedereröffnung der Wallfahrtskirche gegeben hat, so wird letztere mit einem Kostenaufwande von 100,000 Mark wieder aufgebaut. Ter Ehrcn-Gene-ralvikar Marula in Saargemünd glitt am Eingang der Kapelle des Klosters Allerheiligen, wo er die Messe lesen wollte, aus und fiel so unglücklich gegen dieMauer, daß er längere Zeit bewußt loS blieb. Franz .aver Marula ist zu Oppenheim bei Mainz 1310 als Sohn eines aus Co!mar stammenden Gendar merieObersten geboren. Auf dem Bahnhöfe in Sablon wurde der Wei chensteller Schmidt von einer RangirMaschine überfahren und buchstäblich in zwei Theile durchschnitten. Jr Schirmeck dehnt sich die Fabrikthätigkeii immer mehr aus. Die großen Fabriken arbeiten mit vollern Betried, ir allen kleineren Fabrikgebäuden der Umgegeno sind ZLebcreien eingerichtet worden, auch aus der seitherigen Papier fabrik an der Mühlmattbrücke wird ein Weberei. Tie Frau Bezirkspräsidenl v. Stichaer in Weißenburg hat, um das Andenken ihres verstorbenen Gemahls zu ehren, eine Stiftung von 20,000 Mk. gemacht, aus deren Zinsen unbemittelte junge Leute aus Stadt und Kreis Weiyenburg, welche du elsaß'lothringische Staatsangehörigkeit besitzen und einen tadellosen Ruf haben, Unterstützungen erhalten sollen. Mecklenburg. Das in der Friedrich Franzstraße in Dömltz belegene Haus des Bäckers und Conditors Emil Fischer ist abgebrannt. Die Bewohner konnten nur mit Mühe das nackte Leben retten. s In Gra. bom der Senator a. D. Bolbrüaae. Nieder und Oberösterreich. In der Ortschaft Wicdendorf wurde die Gutsbesitzersgattin Katharina Gru der in ihrer Wohnung mit durchschos fenem Kopse ausgesunden. In Jschl langten der Hotelier Hans Sarsteiner und dessen Frau wohlbehalten von ihrer Reise um die Welt, welche sie am
15. October 1892 von hier aus unter nommen hatten, wieder in der Heimath an. Die vor Kurzem verstorbene Frau Theresia Pampichler hat der Gemeinde Stockerau ein Legat von 300, 000 fl. mit der freien Verfügung von 100.000 fl. zu gemeinnützigen Zwecken testirt. Der I9lähriae Postmeisters söhn Alfred Hubcr in Neudörfl schoß sich zwei Kugeln in's Herz und blieb sofort todt. Das Motlv der That lst auslichtslose Liebe zu einer Bauerstoch ter. Alpenprovinzen. Jn Graz versuchte die Kaufmanns gattin Karoline Fürnschuß ihren Gat ten EustachiuS Fürnschuß mittels eines Revolvers meuchlings zu todten, wel cher That ein Selbstmordversuch seitens der Karollne Fürnschus! folgte. Wach reno oer zeammann wie vurcy ein Wunder unverletzt blieb, trug dessen Gattin drei Verwundungen davon, die sich aber nur als leicht erwiesen. t Daselbst die Hausbezltzcrsgattin Frau Anna Andorfer, aeb. Miller, unv die Kausmannsgattin Frau - Anna Fell mann, geb. Lechner. f In Ehren hausen der Lederei, Haus und Reali tätenbesitzer Joseph Kicker. In Bozen stürzte der Äeal chüler Paul Reiterer vom Kalvarienberge ab und starb in Folge innerer Verletzungen. Letzt hm wurde m Kömgsberg der Leichnam des dortiaen Viehhändlers Vmcen, Jazdcc, etwa 40 schritte von seiner Behausung entfernt, mit zertchmetter tem Hinterhaupt aufgesunden. Die als Eigenthum des Jakob Woll in Gleisdors bestehende Dampssäge ist einer euersbrunst zum Opfer ge allen. Böhmen. Die Leihbibliothek von Joseph Max Schenk m Prag, Leonardiplatz, welche t0,000 Bande umfaßt, begeht heuer ihr fünfzig'ähriges Jubiläum. Der Diener der Schwe nitzer Sparkasse, W.'nzel Bild, sperrte vor mehreren Jahren sein Weib in eine dunkle, feuchte Kammer ein. Die Frau ma gerte bis zum Skelet ab. Nur in Fetzen gehüllt, vom Ungeziefer angefressen, lag sie auf einem Bund faulen Strohs, nicht nur ganz blöd- und stumpfsinnig, sondern auch an einem Auge erblindet und total taub. Ter bereits 00 Jahre alte Unmensch wollte, daß sein Weib eines natürlichen Todes sterbe, damit er wieder heirathen könne. Er wurde dem Zreisaericht einaeliefert. &et u-iarinstadt. Der vor einigen Wochen verstorbene Architekt Künzel hat die Nutznießung oon seinem circa 250,000 Mk. betra senden Vermögen testamentarisch seiner Braut, der .Hofschauspielerin Frl. Ethel vermacht. Nach deren Ableben füllt das Vermögen der Stadt Darm ftadt zu und soll das ZinZerträgniß zu einem Viertel sür die Stadtarmen, m drei Viertel zur Ausbildung von jun gen Leuten als Schauspieler, Sänger ode? Musiler Verwendung finden. Der Hauptthüte? des an' dem Land wirth Joh. Schulmeizer von Mörfelden verübten Mordes, Georg Schreck, hat sich in Darmstadt in seiner Zelle fr, hängt. Der wegen desselben Verbrechens zum Tode verurtheilte 20jährige Pflästerer Philipp Kamm von Alzei ist durch, den Scharsrichter Brand aus Pfaffenrode bei Dresden im Hofe des Darmstadter PxyvinzialarresthaufeZ k. olngerlcylei wororn. Großherzogthum Baden. Eine Gerichtsverhandlung, die in Mannheim große Sensation erregte, endigte mit der Verurtheilung 'des Directoxö der Badischen Brauerei-, Ldmund Strassep von Teplitz, wegen Urkundenfälschung und BetruaS lu zwei Monaten Gefängniß. Strasse? hatte ein Gutachten der Brauerakademie ' eidenllevvan uver die KeimtäbiLleit
einer Probe Gerste in der Weise gefälscht, daß er aus der Procentbezeichnung 2,9 das Komma wegradirte, so daß es aussah, als ob 29 Proccnt der Gerste nicht keimfähig wären. Dadurch
'wurde ein Lieferant der Brauerei. um eine bedeutende Summe geschädigt, da er auf Grund des gefälschten Gutachtens eine große Lieferung zur Hälfte zurücknehmen mußte. Das Gnaden gefuch des Gattenmörders Steurer aus Kort soll verworfen sein; die Hinrich tung desselben dürfte demnach in Bälde in Öffenburg erfolgen. Redacteur Zilowski vom Offenbacher Volksfreund wurde wegen Majestätsbeleidigung, degangen gelegentlich einer in Furtwangen abgehaltenen socialdem. Versamm lung, zu sechs Monaten Gefängniß ?erurtbeilt. Schweiz. Die Untersuchung über den Mord in Löhningen hat ergeben, daß der Schwager des Ermordeten, Metzger Müller, die That nicht allein vollführte; er hatte noch zwei Mitschuldige, von denen der eine beim Morde mithals, während der andeie Wache stand. Beide sind wohlhabende Männer. Müller hat sich in seiner Gefängnißzelle erhängt. In Stein a. Rh. der Spitalpfründner ulger-Buehl, ein Veteran, welcher noch unter Louis Philipp diente und 1830 die Juli-Revolution in Paris mitmachte. Der kürzlich in Heiden verstorbene Alt-Rathsherr Lendenmann hat 500!) Francs dem Schulgut der Gemeinde Grub, 6000 Fr. dem Realschulgut in Heiden und 1000 Fr. dem Krankenhaus letztwillig vermacht. Für den Bau einer Irrenanstalt in Appenzell schenkte Kausmann Schieß in St. Gallen 100,000 Fr. s Pfarrer Pfeifer in St. Gallen. f In Rap perswil Dr. med. Jesef Odermatt, von Stans. Bis vor zwei Jahren war dcr selbe praktischer Arzt in Rüti (Zürich). f Ingenieur D. B. v. Tscharner, ein Sohn des ehemaligen Kanzleidircc tors Tscharner in Ehur. f In Flims Kreispräsident M. Cadrian, Gründer und Besitzer des Hotels SegnesWald Häusern in Flims. f Der Director der technischen Abtheilung der Fabrik Seeland Watch Co. in Davos, wo er Heilung suchte. Er halte seinerzeit sich mit der Uhrensabrikation in Amerika gründlich vertraut gemacht. Ein interessanter Ehescheidungsproceß wurde in London vor dem Ehegericht verhandelt. Kläger war Major Kell, Angeklagte seine Ehe gattin und Mr. Allcard. Ta3 betres. sende Paar lebte seit 1873 in friedlicher Ehe beisammen, bis die Bekanntschaft des Herrn, die der Major im Jahre 189 Imachte, den Zwiespalt in'S Eheleben trug. Von nun an wurden bei Besuchen und auf Reisen immer nur die drei zusammengesehen, und bald trat die Katastrophe ein, indem der Major bei der Rückkehr von einer Fe rienreise mit seinem 19jährigen Sohne das Nest leer und dafür einen Brief vorfand, in dem die Frau Majorin er klärte, ihr bisheriges Zusammenleben sei ein Traum gewesen, der nun weit hinter ihr liege, sie fei mit ihrem James (Allcard) weit, weit hinweggegangen. Als Vergütung versprach die begüterte Frau, die 30.000 Pfd. St. in die Ehe mitgebracht hatte, dem Kläger ihr gan zeZ Einkommen von jährlich 1000 Pfd. St., so lange der Sohn in seiner Ob Hut sei, später die Halste, falls sie un belästigt bleibe. Der Gerichtshof er. kannte aus Scheidung und legte dem Mitangeklagten eine Geldstrafe von 4500 Pfd. St. auf. Aus Wien werden die Gerüchte von der Demission des Hof operudirektors Iahn dementirt. Di rector Iahn ist wie alljährlich nach Karlsbad zur Kur gereist und befindet sich mit Kapellmeister Richter im besten Einvernehmen; auch ist unrichtig, daß neben Iahn ein zweiter Tirector er nannt werden solle. : Ja, das ist'S Skewte! Das ist ein Ausdruck, den das rei sende Publikum gebraucht, wenn eö etwas ganz seinem Wunsche entsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Central Line anwcndeu, die jetzt allgemein als die Route von Ehicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestcns angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Einrichtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisie-Küste ohne Wagcnwechsel laufen läßt. Um nähere Auskunst wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. Jas. C. P o n ö, Gen. Pass. und Ticket-Agent, ! Chicago, 3ll. Dr. Burfhardt, Ventscher Ärzt. Offiee und Wohn ng: No. 767 Sud Ost Straße, Ecke Lincoln Lane. rifRr'?tiiiiti fiT.tüst 1'fir Harm hi3 2 Olsttt'tuneen . Hins uqr .iorm. . VIS S Uhr achm. 7 bi? 8 Uhr Slbend. Telephon RlStt. Umgezogen. Er ist hier um hier zu bleiben." XU zunehmende T-rart de T, . -Hirt. , dos Augeu 'iito )f;;cn rjre. i:-r, nj-i gri. 'eren jurnUäriurk uH.tuucltn. U. : thet.' desbald die lhäuu:lid;tiftn i:n ;un!,:i toit bt4 orou i)loi", UM W. Washinstion ir., nächst 41 Bowen'VIerrill Co'S, für fünf Jahre, wo er auigejchnel? Aftern eineritlek hat für die Bcl,andZttn.i von Auge. Qhr, Nase und HaiS und dir nfrrtlgung vcn Ärillen, künstlichen ttu szeii und die öeradrsteuung von Ech eliugen, so. rvlk vte xjpeiauon zur unl'ernnng des Stars dvrlunehAkn, zu Preisen für Alle erreichbar, ijousultatiou ni und jedermann einge:den.
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Oas vefi kn der Wett. g Drovid. . 5.. Mai 35 k?ruchte .Pastor ÄBnlq" VkroenkStarker hier an mkikikm Sohn, klchkr Eeijtcikrank war, nach dem Gebrauch de Mittel der wieder zu sich kam. Ich halte el deshalb für meine Pfti Vfticht. da Mittel al da beste in der Wklt iur ?kerven 1G4 yhaUjtont oe. der Wklt sür ?kervenleidrn und Lrämpse emxseblen Frau M. . U u g b l t . , 7),rk. Mai '90. Mein I9-iksra?r Lob litt U t sech Iabre an Epilepsie. S-u'.-. üx diese eiden nixiohlene Mittel wurden ange Ji, aber leider ohne (Zrsolg. Durch den Gebrauch aber von Pastor LSnig't Nerven-St'lrker fr.d alle Svmptom, der Krankheit verschmund? und kalte ick S detdald für meine Dftickt. ledern leidenden zu rathen einen versuch damit zu machen, damit er ebenso, wie ,ch erfreut und davroar )ctn möge. Ulah Hause. K0V . Ave, N. L enh a rk. Wodslde. Minn.. L7. o. VX "Pastor König's Nerven-Stärker" heilt mich von eivera Herzzitteru ud Echwindel im Kopse. Andr, Zle. C4! ein wertvoll: S Buch für Nrrvenlcidknd flt'ILL uns eme '4rclLlasche zi,gendr. erhalten oudi d Äiedi uuilonst. Diele Media wurde seit htm iabr lfKst r.on hrm Hvchw. Pastor König in Fsri Wayne. Ind.. zubenaet w K u . . ff . CY? . : r . w unu jci uiuct irinrr xuiroeiiiing von oer KOENIG MEDICINE CO., 238 Randolpli St CHICAGO, IU mm - Apotheker , habe sü, $1.00 die Flasche, Klascheu für $5.00, fl0 o für ijn Indianapolis in den dentsSen votheken von S. Will. Pan ver. Wek Washington kstr. und a?e Süd Sott Str. und Lincoln Laue HDixr. CjtCHn No. 33 Ost Ohio Straße. Sprccdstunden : 1012 Uhr Vormittags, I-L Nzcdullltög und 7 ribrnK. Sonntag dso 23 Uhr achmlttagS. G. . Sports. Deutscher Zahn - Aizt, No. Lj Nord Pennsylvania Str. a v'ird uf Wunsch anueradt. Dr. C. R. Schaefcr, SvZt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe Morris Str. Svrectisiunden : 7:309 Uhr Morgen. I Uhr Vlasmtttags, 7:3i llor Abend. Telephon Dr. I. Wühler, Deutscher Arzt. Ossice und Wohnung: 337 Süd Delownre Straße Osct"5tunden: 8 9 Uhr Vorm.: S 8 Uhr Nacbm.: 7 Uhr AbeudS. Telephon 1440. Dr. PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Osnce'Ätnden von 24 Udr Nachm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von 10 11 Uhr Borm. Wohnuna: i-7N.Alabam str. .E te Trmontstr, Telcvbon- IN. Ancpufln . j jjnuna 3. Mary C. Lloyd, Zahnärztitt, Zimmer No. 19, über Fletcher's Bank, gegen uver vom New yoxl vtore. Chinesischer Arzt u. Wundarzt. DR. GEE L0Y, No. 117 Massachusetts Avenue. Hat sojährig: Erfahrung. Wr 9 Jahre in Cantvn, China, 1! Jahre in Sclena. Montana und die Kuren, welche er vollbracht, zeigen dak er vorjüglichcr Arzt und Wundarzt ist. Hat Lizens für de Staat Jndiana. Mäkige Preise. Be handelt alle Srankheiten. Office stunden von 9 Uhr Morgens bis 8 Uhr Abends. Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruchbänder, rücken, Schienen un alle wundSrztliäien Gegenstände. TaS gröjzt, Lager künstlicher Augen. Wni. H. Armstrong & Co., 77 Süd Illinois Straße. Dr. Amelici R. Keller, Office: 35 Süd Meridian Straße. e 9 ii)Nhrorm. Office'Ttunden : S-4Udr Nachm. C 7 UhrAvend. Telephon 907. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Gol Shio Ltr. Offtrc stunden : 10 Uhr Bortnittso. it Uhr Schmiitäö. chnuna: Ecke Vroadlvai, vd tlnrel VLbt, COr Telcshvn m. DR. Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Offtce: No. m Ost Michigan Strafe. (Ecke Masfachnsett Avenue.) Täglich von i i Uhr. Sonntag ausgenommen. Ferd. A. Müller, Voller von eocge Müller.) Apotheker. Tie uferttgkug dou Rezepte eschiekt i iderlZsfleer. sachderftäodtger Meise. Südweft-ESe der Ost Wasöington nnd Ost Str. Teievösn 87V. Jno. A. Kutsch, Zkabrikaut d Händler in Pferde-Geschirre Satteln, zügeln, velticyev, ammen, Burpen zc. ' allein, O'" uniuirn, curin IC. ...... .....:.-... tflC VfcA&U&MVV VV V MM m V IU U K UUDUCIULII L k. ?.o, Y3 Massachusetts Avenue. rr pi . - ' Keine Heilung ! tteine Bezahlung ! Cro8-eyea as cured by Dr. Barken . . jn bpeTrninutei bj a pcw irnprovcd ni jtilea ceiW. Cre&t upprorftici fit ig sgU i ,eiv. Schielaugen. Wie sie von Dr. Barkcr turch eine neue, verbefferte fchmenlofe Metbode furirt werden' 372 Iälle in Indianapolis gtftiit, von denen Sie fiib verfönlicb übeneuaen tönnen. RZi
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