Indiana Tribüne, Volume 16, Number 248, Indianapolis, Marion County, 27 May 1893 — Page 1
G A v ? i 4 svc k ft vs t- $''-;oX,f.v ' OiV ? n: , ' 1893 v -VLV&V W o W w .y o y w o Jahrgang IC. Office: No. 18 Sud Alabama Straße. Zo. 348 Indianapolis, Zndiana . Samstag, öen 27. 2TTai Z3g3
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am Sonntag für Familien. gen nlcyr zum eyter anreaznen. vtnHalle und Garten werden an Pereine und rö aber stellt sich die Sache, wenn Logen zu billigem Pre vermiethet. . ' ,
Zu sreundtlcvem Bcury ladet ergevenjt ein i Fred. Kroeckel. I rOÜCS ' I de. Msta&n. IM-M in Knarzer's Groue, am Sonntag, den 4. Juni 1893, Für gute Musik und Erfrischungen ist ZZZnX2niry!MMi i am Ende der S2d Meridian Straßenbahnlinie in BerettSaft. Zu zahlreichem Besuch ladet ein DaS Komite. LleorF öerrmniin Seichenbeftatter, Office : 26 Süd Delawarefir. Ställe: 120, 122, 121. 12S, 123 Oft Pearlftr. elevbon 12. Offen Taa und NaSt. Willkommen Lenz ! Du bringst uns Herren -Hüte neuester Facon, in großer AuSwahl zu billigen Preisen. Barnberger, Zt. Ecke Pennsylvania und , SMtnebn tta. , . . lrthim.H ..mV AICIVIIIMCU UUU . Stchmirgelrtr Spezialitäten de?
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Editorielles. Australien hat eine Finanzkrisis. Von fünfzehn Banken haben acht fallirt und riesige Geldsummen sind der-
loren morde. In der Melbourne? Diözese wurde nun ein allgemeines Beten im ganzen Lande angeordnet, damit Gott der FinanzkrisiS ein Ende mache. Etwas boshaft macht nun das hiesige Journal dazu die Bemerkung, daß Australien .zwar daS Beten dringend nöthig habe, aber der liebe Gott wohl nichts zu thun im Stande sei ohne daß man daö Banksystem einer Reform unterwerfe. ' Daß der französische Botschafter Herbette in Berlin als erstes Opfer der Militärvorlage fallen wird, klingt ziemlich paradox. Und' doch ist nach den letzten Nachrichten nicht daran zu zweifeln. Herr Herbette hat seinen Posten, der bekanntlich wegen der außerordentlich heiklen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich zu den schwierigsten und dornenvollsten deS diplomatischen Dienstes gehört, lange Jahre mit großem Geschick und !akt verwaltet; um so ausfallender und überraschender ist sein plötzlicher Sturz. Ein Nachfolger für ihn wird sich sehr schwer finden lassen. Herbette hat sich einfach meine ftall? locken lassen, die ihm der freisinnige Abgeordnete Baumbach, der ehemalige Freund Laskerö und jetzt Oberbürger. Meister von Danzig gestellt hatte. Im siUsttrSA nmT5A ,rrs?5rf,W HnfsArtf , I i r -7 j " - " i -7" i a. cr t.x. fü v.c ycnn uumuuiy uciuuuiuy, uup zwischen Rußland und Frankreich eine Allianz absolut nicht bestehe, unb daß alle Befürchtungen. der deutschen Negrerung über den möglichen Ausbruch eines Krieges mit zwei Fronten" deshalb ohne jeden Grund sei. Herr Baumbach beeilte sich, den Inhalt der Herbette'schen Erklärung seinen Freunden Richter und Konsorten mitzutheilen, und dies? nutzten natürlich dieselbe als treffliche Waffe gegen die Militärvorläge aus. Deren Hanptbegründung war bekanntlich der bevorstehende Krieg mit zwei Fronten". Wenn man von dem Standpunkt ausgeht, daß Abg. Baumbach die Pflicht hatte, unter allen Umständen Trugschlüsse derRczierung kl zu legen, und so die Mllltarvorlage durch vernichtendes Beweismaterial zu Falle , Wrln n rt frt m.H Iftm Xt rt . - viniym, v iuiiii uiuti iiiii vu jk.' 4t... K.M A .i I . I l . ' rl .M 0l .11 .M4i M - " Uf , '"f"""' " o-"$ '" oder unrecht gehandelt, nur vom Ehrnftanfetounf r nffant. wi- -8 niiihr scheinlich Herbette thun wird, der vor C AI 1 AtAAMAM M f A Xtfl tiiiit 115(11(11 iuij((&uiiij ui9 tituiiyci von Staatsgeheimnissen und vor dem deutschen Reichskanzler- als unausstehUcher HanS in allen Gassen", der sich ungefragt in die deutsche Politik hineinmischt, dasteht, und daS AlleS durch die Bekanntmachung jeneS Gesprächs mit Baumbach. Von diesem Stand punkt ,au, hat et allerding, gkrechlen Grund, über Baumbach'S Indiskretion aufgebracht zu fein, denn diesem waren die schweren Folgen sehr gut bekannt. Herr Herbette hätte sich allerdings von dem schlauen Parteimann nicht auf's Glatteis führen lassen, vielmehr ein wenig' an den Ausszrruch seine? berühmten LandSmanneS Talleyrand denken sollen, nämlich : daß die Sprache deö Diplomaten seine Gedan ken verbergen soll." Der Opposition hat die Bekannt machung der Aeußerungen HerbetteS einen großen Dienst geleistet, der Re gierung sehr geschadet. Drahtnachrichten Inland. Wetteraus sichlcn. Für Jndiana : Trübeö, kühlere? Wetter heute Nacht, morgen schönes Wetter. Die Jnfantin Eulalia IN New Jork. -' NcwSork, 26. Mai. Die Jnfantin Eulalia, von der gestrigen Reise und den vielen Empfängen :c. der lehten Tage ermüdet, hat gestern Abend uuirn mii v ... .t w . v r vihuih I ' ' ' fc..4 Kn T rtt ntnn ir SSn hi S - r si . A- f-t- .c es ÄÄ lQ,,cn' auc 1 1 v machten Engagements abzusagen, d da auSruhen und den Tag in ihren Qt
Abend auf dem zu ihren Ehren veranstalteten Ball erscheinen zu können. Nach dem Frühstück füylte sich die Jnfantin aber derart erfrischt, daß sie beschloß, eine Spazierfahrt den Hudson
hinaus aus der Dolphin" zu unter nehmen. Die Arrangements waren bald getroffen und um halb drei Uhr kam die Prinzessin an Bord der Dolphin", die sofort den üblichen Salut von 21 Schüssen abgab und sich bald darauf den Fluß hinaus in Bewegung sehte. Um halb fünf Uhr hatte daS ' " " . ' I Zckiff AonkerS erreickt und trat dann die Rückkabrt an und umseckS Ubr kam ' i ' I die Dolphin" wieder am Fuße der 96. Straße an, wo die Herrschaften auöstiegen, um nach dem Savoy-Hotel zurückzukehren. ' Der Jnfantin. zu Ehren wurde am Abend im Madison Square Garden ein Ball veranstaltet, der an Großartigkeit und Eleganz in der Geschichte der Stadt New Äork nicht seines Glei chen gehabt hat. Die prominentesten Versänlickkeiten der Stadt batten es sich zur Ehre gerechnet, bei dem Feste r ' I anwesend zu sein. Der Ball fand in .den AssemblyI Aam ttatt und d Saal war mit
einer wahrhaft feenhaften Pracht aus'hat nicht begehen kann. ES ist klar,
gestattet worden. Bon einem Endzum anderen waren Decke und Wände . i mit den seltensten Blumen und Pflann in überaus geschmackvoller Weise geschmückt und dS Empfangszimmer "... . ' - glich einem wahren Feenpala,t. Eine v hThiiitnrt Njssirrmftt nnn st?m uvini i , . . r . r . schen Kriegsschiff Jnfantin Jsabella" stand vor dem Gebäude Wacke. V v 1 V V 3 V vv' , , t Bon. der Weltausstellung, . I Klif. Jll, . s. Mai. Der I Hilf, . Distriktanwalt Hand txllMc heute, daß es ihm nicht möglich fein . . . werde,, schon, morgen einen Einhaltsbefehl gegen das Offenhalten der AuSstellung an Sonntagen zu erlangen, dan er aber sein Kesuck in näckster 1 ' ' oe einreichen toeto: Gr: erklärte ferner, daß er auch um keinen tempo - ' ' ' . ' ' . r . I rären EinhaltSbefehl nächsuchen werde und eS ist somit sicher, 'daß am Sonntag die Ausstellung offen sein wird. Herr Füller, der Präsident de OberBundesgerichts, wird wahrscheinlich den Fall mit erwägen. . ES ist die Abnckt der Reaieruna.' den all vor solch' eminente Richter zu bringen, dak auch kein Schatten von Zweifel in Bezug auf die Unparteilichkeit und Gerechtigkeit der eventuellen Entscheidung überbleibt. -, Ausland. Die Armeevorlage. Berlin, 26. Mai. Der Herzog von Cumberland hat die Führer der Welsenpartei in Hannover aufgesordert, Nationalliberale in den Reichstag zu wählen. Er hat sie besonders vor der Aufstellung von Welfen als Kandibaten für Sihe im Reichstag gewarnt. Als deutscher Fürst", sagteer, billige ich die Militä-vorlage." Diese Aeußerung hält man für sehr bedeutungsvoll, da die Welfen zu den heftigsten Preußenhassern gehörten, Die sozialdemokratischen Zeitungen im ganzen Reiche kündigen an, daß sie Subskriptionen für den sozialdemokratischen Kampagne - Fond entgegenI nehmen. Die Ernte in Rußland. St. Petersburg, 26. Mai. Anhaltender warmer Regen, gefolgt von schönem warmem Wetter, hat die ErnteauSsichten bedeutend gebessert, Im Ganzen genommen verspricht die Ernte eine ziemlich gute zn werden; die Winter-Saaten in Podolien, Kiew, EkaterinoSlaw und Kherfon sind aber zum größten Theil ruinirt. Die Früh-iahrS-Saaten stehen ausgezeichnet. DaS Steuer-Reform-Gese tz. Berlin 26. Mai. 3n Zolae der durch die Wahlkampagne verursachten " volittscken Aukreauna wird da vreukiT ' ' i ,u r r sche Herrenhaus wahrscheinlich in der ieöiaen SibunadieMiauel'sche Steuer-Reform-Vorlage nicht mehr zum Gesetz erheben. ÄissönachriGten. Angekommen in: ' New A ork: Prinz Friedrich Wilhelm" von Neapel, Fürst Bismarck" von Hamburg, Zaandam" von! Rotterdam, Paris" von Southamp. tyn.
Hamburg: Russia" von New Sork. , : Kinsale: Passirt: Philadelphia" von Boston. . .
Hiesiges. Die Kögers-Tragödlei Daß . der furchtbare. Vorfall in der ei:a..ir cz..iii .... o.:f v I icu üaui;i,e t1"" v"?;' gessprach speziell m deutschen Kreisen PU0Cl' l0Pl W un,er eriqi.ft.ii- f..n. v ftf nr . 81' zralier ,ucyle o.e nnie .agner qui und sprach mit ihr, allein eS ist nichts UU9 v'! was sie schon gesagt hat. DaS Wtt vrecu?n teugner.pe Mnoyasr. as "m m lurem inneren oorgeyen mag, auperilaz rragr ne eine uye zur i Schau, welche geradezu staunenerre. flcno - ; I enn ite wlriilai, nie man an ."...r. I nimmt, die fünf Giftmorde begangen hat, so sind .sie unter Umständen began- ...... w .r. - ... fi r r. - r l cn m0lD wqei"l"l9 ar iwwpiycuuc uuöuc. iutf ozm a0" mT0 man "greifen, oap ein mm A X i4AusiAtaM CTO f Ä. 1 A C .T Sa a """""" eine fuiiyc 0Jß ,,c cm" DamomWn "oenM",i neuen rouwe, ocreix sie mcni i j. .ii li.j. . v - v . r: i i v' erorn i0nmc. , I ii i v i aI -t . i a U rn. m m a " o)imi V"S"""n war. gao ,' er grau Krsthi.i. rtrfif TArtlTAr nm (iif (Rsu. , '7-1 men iu raurpn. uno roar lrnr nnir na i s ' 1tÖbcr' 3" Ohleyer nur $4 auömt Un Blumen schmückte sie t. ' rt ' r ic rß r . 0" eicye uno oen arg lyres ungiucr"cyen Opfers uno vergop yefligeyranH CK. 9 VflAI Xt " I " ", '
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Dr. Storch sagte vor dem CoroneeHause, 11 und 13 McEntire Straße.,
aus, daß er am Montag Ahend zu Frau Köster gerufen worden sei,' er habe Vergiftung vermuthet, habe aber nichts i oavon ge,agl. Dr. Eisenbeiß sagt, er habe die I , . . - . Probe, ob Gift in dem Magen sei, auf mehrere Arten' vorgenommen, und je-
deömal habe sich die Anwesenheit von wurde gestern von Deputy Sheriff ! t !. .. n r -A(T v .:xr:x cn.rxs.. i.r.i
I rjcnu ergeben, ine .auiqrng jci I ... in diesem Falle gar nicht möglich. Arsenik t eines oer Gifte, die sich im Körver erhalten und sollten die ande- . . m . m . . . . ren Leichen ausgegraben sein, so wird, falls Arsenik in denselben vorhanden ist, sich dies auch konstatiren lassen. Die Schwester und der Schwager der Anna Wagner haben jetzt für die- ! selbe einen Rechtsanwalt bestellt,-dei
gestern Nachmittag eine längere Unterredung mit der Angeklagten in deutscher Sprache hatte. Die Verwandten der Wagner wollen alles aufbieten, um die Unschuld derselben darzuthun, da sie nicht an deren Schuld glauben kon-
nen. Unser Berichterstatter hatte eine nochmalige Unterredung mit ihr. Auf seine Frage deö , Reporters, welcher Reliaion e anaeböre.- saate ne mit Pathos: Ich bin Katholikin und vui jeden Sonntag in die Herz 2esu ' r ' ' ' " . ,um Gottesdienst gegangen und ö0r vier,ebn Taaen erst babe.ick in der " " Öhrenbeichte alle meine Sünden dem Pfarrer bekannt. Der allmächtige &oit Uht och,- er weiß, daß ich unschuldig bin und mag man mich tödten, bin unschuldig, ich kann nicht an ders " ' Bei diesen Worten liefen ihr die Tbränen von den BQkken und mebrere Male scklucküe sie ein wenia. Dl.ch ni für eine Minute und sie hatte ihre faIte. fast unbeimlicke Nube wiederae- ' raonnen. Sei sie nun schuldig oder unsstjuldia, da muß man diesem Weib fassen, ihre Energie und SelbstbeherrI . . . funa d erstaun! ck. dock die e naekgnen Wangen bezeugen, daß in der samkeit, sie beklagte sich auch i(pe)itu Über dieselbe, ihre Fassung DOrü6cr ist und der Schmerz sein Recht verlangt. . oliZelaerickt - haS. Tipton wurde gestern Abend unter- der Anklage verhaftet', eine Svielbolle Unterbalten. Die Wer- - " ' ' Höhlung wurde bis nächsten . Dien j . - keriaat. Die Aaklaae Bat M m gen, oeren 'cann seinen ganzen fB,06nIo5n börf verspielt hatte. 3fl(1 2ttf der Neger verwegen schweDiebstahlS (er hatte angeblich eine Näbniafcbine aestoblenV aestern ver7 ' v ' " ' 1 Wtlt wurde, suchte .um BertaLung Des gaB"itb am 1. Juni vorkommen. . " I Igs.ph Levison, deS VagabundirenS beschuldigt, wurde auf Ansuchen und Empfehlung des Polizisten freige ssen. Etliche BacchuSknechte haben ihre Wein-uad Bierseligkeit im Arbeit? Kaufe auSuscklaken und auSuarbei t. darunter auch ein Taubstummer. itt durch Zeichen sich schuldig bekannte. - L?eue Qlagen Ein ungewöhnlicher Prozeß wurde gestern Nachmittag von Mary MeLauablin aeaen Biscbok sranciS Ebatfltv stt O'Donaabue von der Et. Patrickskircke und Vater Josevb Alerding von du St. Iosephkirche ang.ngt $ie Klägerin behauptet, daß sie alS Haushälterin in den Diensten von Pater Peltie in Madison gestanden habe der habe ihr bei ihrem Abgange ,i'cSeschenk von $500 gemacht. HierUcr flefomincn, habe sie daS Geld dem Donaabue ,ur Verwabruna ühg.ben. Als sie nun den Pater darnach fragte, saqte er ihr. er habe daS m Bischof aeaeben. und der Bischof erklärte, er habe eS dem Pater m,.. akg-ben. Sie beschuldigt deshalb die Drei, ihr daS Geld vorent7 ' 7 bitten ,u baben und bittet um ein Ur.k,z, tut 500. Die drei verklagten geistlichen Herren waren gestern Abend och imCourthauS, sie sagen, die ganze Geschichte sei erlogen, nehmen aber an, daß daS Frauenzimmer im Kopfe nicht ganz richtig sei. CharleS FiSke verklagte gestern die Indianapolis Sasgesellschaft um 51200 l Schadenersatz. Fiele behauptet, daß durch unnatürlich hohen Druck die Flamme an der GaSröhre in seinem so hoch getrieben wurde, daß sie die Zimmerdecke in Brand setzte, und daß infolgedessen sem HauS em Raub der I . . e Flammen gemoroen ,ei. Der ganze Vorrath an Droguen und .1.. . . . . . öie avenelnricyrung oer Apolyere von Wm. Ratherd, 99 N. Illinois Str., venmu Bclul4iU 14114 IU5Iu4Uö wt4cav I . w m m m m mr Die Belchlagnayme gejazay infolge I c rtr c einer läge, weiqe oie noianapons Drua o. gegen Rathert um die Summe von tz4ö00 und tzlOO An waltSkoften eingereicht hat. Suktta Savlng and LoanAssocia tion gegen Mary Most und George Schosield ; Klage auf Eintreibung ei ner Hypothek von tzlöOy.
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. . für Sonntag' 28. Mai 1893. Illinois Str. Linie. daxi laufen alle 10 Minuten von 7 Ubr Morg. bis 12 Ubr Mittags, und alle 7 Minu ten von 12 Uhr Mittags biö 11 Uhr Nachts. College Ave. Linie. CarS laufen alle 20 Minuten Von 7 Uhr Morg. bis 12 UbrMittaaS und alle 7 Minuten Von 12 Uhr Mittags bis s Uhr Abends. Für die Von Crown-Hill heimkehrenden Pasfagi.re werden CarS dort umkehren. Die letzte Car über College Ave. Linie ver läßt Fairviem Park um 9.45 NachtS und über die Illinois Stt Linie um 11.45 Nachts. CarS für deu Zair-Grund über die College Ave. Linie gehen alle 20 Minuten von 7 Uhr Uhr Morgens bis 12 Uhr Mittags und dann alle 30 Minuten bis 9:30 Abends. Letzte Retourcar um 10.10 Abends. 05Sev derköimK (Mg tee Mi. Die vereinigten Banken von Jndianapoli werden am Dienstag, den 30. Mai geschlossen sein, fällige Wechsel sollten am Montag, den 29. Mai eingelöst werden. W. Weslrh Woollen. Manager. & 4. O J f s Tchiffsscheine von und nach Europa. Vollmachten usgsstsltt. Erbschaften von Europa eingezogen. P. Pfifterer, Office: No. 70 Ost Market Straße. T e l e v b o n 10. Feine Weine und Liquöre für den Haus-und Familicngebrauch bei . Peter F; onway 200 Oft Washington Straße. . Feuer. Vorige Nacht wurde in dem Hause von Frau Maggie Carter, 167 Bateö Str.) durch Feuer ein Schaden von $200 angerichtet. m , Der kleine Otadtberold. Dr. Pink wird am Montag wieder von Chicago zurückkommen. Dr. Pfaff wurde telegraphisch nach Terre Haute berufen, um dort eine sehr gefährliche Operation an einer Frau vorzunehmen. ' m ,, m Gegen Leberleiden, Verstofpur'g unreines Blut, schwacher Magen, UnVerdaulichkeit, überhaupt wenn die Organe nicht in richtiger Thätigkeit sind. gebraucht man em Mittel welches alle diese Krankheitserscheinungen beseitigt. Dr. August König's Hamburger Tropfen sind bekannt gegen alle obengenannte Leiden. Durch eine Kommission wurde heute Morgen Ellen Donohue, 52 Jahre alt, verwittwet und gebürtig in Irland, für irrsinnig erklart und ihre TranSportirung in die Irrenanstalt angeordnet. Sie war schon vor 25 Jahren ein Jahr lang in einer Irrenanstatt und siel in letzter Zeit durch ihr seltsames, geräuschvolles Gebahren der Familie sehr zur Last. Sie hat 13 Kinder.' Wenn die Kuh aus dem Stalle hinaus ist, schließt man die Thüre. Polizeisuperintendent Colbert hat der Mannschaft strenge Ordre gegeben, Jeden zu verhaften, der eine Waffe bei sich trägt, oder von dem man weiß, daß er eine solche bei sich zu tra gen pflegt. Diese Ordre wurde in Folge deö Niederschießenö deS Ora Durst er lassen. Wozu wir nur bemerken, daß daS Gesetz nach dieser Affaire nicht an derS lautete als vorher. Indeß ist eine derartige Sache schwer ausführbar. Man kann eS Keinem an der Nase ansehen, ob er eine Waffe bei sich trägt, oder nicht," und die Polizei hat auch nicht daS Recht zur körperlichen Bist tation jeder zbeliebigen Person. DaS Waffentragen in Amerika ist ein halb barbarischer Brauch und cS wird noch lange dauern, bis er verschwindet. Aufträge für die weltberühmten Pabft Milwaukee Biere in Flaschen und Gebinden werden in derVranch-xDspce No. 224 240 Süd Delaware Straße entgegengenommen. Telephon 1291
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