Indiana Tribüne, Volume 16, Number 245, Indianapolis, Marion County, 24 May 1893 — Page 2
Jndwna TrZbiwe. Erscheint Tilg l ich und S o n n t g s.
Tie tägliche .Tribü.r-kostrt durch den Träger Jlljcnt3 per Woche, die SonntagS.Tribüne' 6 Cents pe s Woke. Beide zusammen 15 CentS oder 65 Gent verMonat. Per Pest jugefchiit in Vsr, susbezahlung si' per Jahr. Ossice : No. 18 End Alabama Str. Indianapolis, Ind., 21 Mai 1833 xer Sturz der Militärvorlagi uns die Auflösung deS NcichStageS. Taz Lchicksal bei MiliUrvorlagt und die Auflösung des deutschen Reichstage? vollzogen sich in der EiKuug vom 7. Mai nach dem übereinstimmenden Bericht der Tagesblätter in folgender durchaus ruhigen, geschjt-mäßigen Weise: Nach einem kurzen Berich! des Rese renten Abg. Görder über eingegangene Petitionen' folgt die Abstimmung über die Militarvorlagen. 1 D!i Regierungsvorlage wird ge gen die Stimmen der konservativen unZ eine? Theils der Freiconservativen abgelehnt. Tie Abstimmung über 1 des Antrages Huene ist eines namentliche. Ter Antrag wird mit 210 gegen 162 Stimmen abgelehnt. Für densel den stimmen geschlossen die lZonservati den. die Reichspartei. die Nationallideralen und die Polen, ein Theil der Antisemiten, von den Freisinnigen die Abgeordneten Broemel, Hinze. Maager. Tr. Me?er. D. Schröder. Tr. Siemens, die Wildlideralen Thomsen und Wisser. von der Centrumspartei die Abgeordneten Graf Adelmann, Prinz Arenberg.Graf Ballestrem.Graf V. l5ha rnare. Tejanicz v. Gliczynsli. Freiderr v. Heereman. Freiherr v. Huene. Graf Matuschla. Nels. Qlenhusen. Freiherr v. Pfetten. Tr. Porsch. Freiherr von Reinenstein, von den Clsassern Guer der.' . Abg. Virchom enthält sich der Abstimmung. Das Wort erbittet sich hierauf Reichskanzler Graf v. Laprivi: Ich habe eine kaiserliche Botschaft mitzutheilen. (Tie Mitglieder erheben sich. Tie Socialdemokraten verlassen den Saal.) - Wir Wilhelm von Gottes Gnaden Teutscher Kaiser und König von Preuhen :c. verordnen aus Grund des nach Art. 24 der Reichsverfassuna vom Bundesrath unter dessen 3u'iim mung gefaßten Beschlusses im Namen des NezchZ was folgt: Ter Reichstag wird hiermit aufgelöst. Urkundlich unter Unserer höchsteigenen .Unterschrift und deigedruckt mit dem Kaiserlichen Jnsiegel. Berlin, den G. Mai 1893. Gez.: Wilhelm' Imperator-, Hex. Auf Grund dieser kaiserlichen Ber ordnung erkläre ich Namens der ver kündeten Regierungen auf Befehl Seiner Majestät des Kaisers die Sitzungen des Reichstages für geschlossen. (Gr'oe Bewegung.) Präsident v. Leverow: Im Augenblick der Trennung möchte ich noch ein Wort des TankeS an die Herren richten für die freundliche Unterstützung und das liebevolle Entgegenkommen bei dem Amte, zu dem Sie mich beim Beginn dieser Session berufen haben. Und nun, meine Herren, nach der Ge wohnheit des Reichstags, die hoffend lich immer bteiben wird: Ter Kaiser, der uns rief nnd der uns entläßt, der Kaiser, dem wir mit Leib und Seele, auf Tod und ic&m zr dienen haben. Seine Majestzt c: Teutsche Kaiser er lebe hoch! Tie Mitglieder iuw. begeistert in den dreimaligen Hochruf ein. Präsident v. Levetzow: T:e Sitzung ist geschlossen. Schlug 3 Uhr 10 Minuten. Chinesen als Marken.. i ianf". (55 dürfte Viele überra'chen. sjc', unsere neuen Columbianischen Judi-!äums-Postmar!en nirgends eifrigere, ja leidenschaftlichere Liebhaber besitzen, als unter den m.andeläugizen Himmelssöhnen. sowohl unier den in Amerila lebenden, wie bei ihren Landsleuten im Reich der Mitte, und hei Letzte, ren ganz besonders. Aus der Lhicagoer Chinesencolonie (nicht diejenigen auf dem Weltausstellungsplatze, sondern den gewöhnlichen schlichten Wasch- und Thee-Onkeln der South (Zlark St.) erfährt man darüber : Tie Chinesen sammeln alle gebrauchten Columbischen Margen, die sie auf. treiben können, und verkaufen sie direct oder durch die Misstonäre, welche ein sehr gutes Zwischengeschäft dabei machen, masienhdft nach der alten Heimath. Fort und fort werden enorme Mengen solcher Marken nach (5 hin gesandt und zu guten Preisen an wohl, habende Eingeborene losgeschlagen. Sie werden keineswegs blos von Äartensammlern auf die gewöhnliche Weise verwendet. Schon als die ersten dieser 'Marken nach China gelangten, war .man dort von ihrer Schönheit ganz entzückt und benutzte sie als Ornajmente.' Ja man gebrauchte sie direct sll3 Bilder und Bildchen, theils einzeln, v theils in großen .Feldern aneinander gereiht. Ein reicker chinesischer Kauf, mann entschloß sich, alle Wände seines lHauses mit diesen Marken zu de.oriziren und ließ sich da5 eine hche Summe Geld kosten. Viele andere ahmten dieseZ Beispiel nur deshalb nicht nach, jtvcil sie nicht genug Marken dafür bot. nttn oder kaufen konnten. 0 Immer weiter griff die,e Marne um nch, zumal der Kaiser und die Mandarinen ein Vorbild gaben. Die katholischen und anderen Missionäre und 'Misstonäriunen erblickten schnell genug darm eme neue lohuende Clnnahme. quelle und nutzten sie weidlich aus. Sie wandte sich an alle tbineuscken .Sonntagsschuleu und Kirchen in den Ver. Staaten um Zusendung tzöalichst großer Mengen diezes werthvollen Ar tikels. Gegenwärtig machen auch viele Nicht Chinesen, besonders Jungen, eifrig in den Papierkörben der Ge schästshäufer Jagd anf diese Marken, in sie an Chinesen louschlaaeu: denn
Oört finden sie M den besten Abic Zum Theil auch wird der Ertrag dieses Geschäftes von den Missionären ledig lich zum Besten der Mission selbst ver. wendet. Tos Geary.Gesetz scheint auch keine lahmende Wirkung auf diese Industrie zu üben. Manche heidnische Joß-Ver. ehrcr haben sogar seidene Gewänder für eine verhältnißmäßig geringe An. zahl dieser Papierfetzchen umgetauscht. Bei der allgemeinen Abneigung der Chinesen gegen das Ausländische muß diese Erscheinung um so mehr über raschen. Aber die Columbianischen
Stiche scheinen es nun einmal den! Schlitzaugen angethan zu haben. Wenn also späterhin die Columbia nischen Marken, welche bekanntlich nur im Weltausstellungsjahr ausgegeben , werden, sehr rar weroen tollten, o wissen jetzt die Markenliebhaber, wo die Hauptursache dafür zu suchen ist. Im himmlischen Reich nämlich. Zu kluflösung deö Mu2:rn NelchStag.ö leitartikelt das J8eil. ILr'51 " folgen. dermaßen: Zum dritten Mal seit frtr.cm Be. stehen ist der deutsche Reichstag ansäe löst. Im Jahre 1878 war es das Soziallstengejktz. im Jahre 1887 daZ Septennat. und heute ist es die Mili tärvorlage des Grafen Caprivi. welche der Volksvertretung das Leben getostet hat. Bis zum letzten Augenblick schwankte gestern die Entscheidung hin und her. Die Regierung rcat bereit, ein unwesentliches Zugeständüiß in der Frage der zweijährigen Tienstz?it zu machen, aber sie war nicht bereit, die zweijährige Dienstzeit vorbehaltlos ce setzlich einzuführen. Diese Konzession war das AUermindeste, was die Ovpo sition verlangen mußte, und wäre der Reichskanzler hierin entgegengekommen, so konnte er die Auflösung vermeiden. Wir wissen genau und stellen vor dem Lande fest, daß eö die Unnachgiebigkeit der Regierung in der Frage der Dienst, zeit war. welche die Ablehnung der Vorlage herbeigeführt hat. Dem Grafen Caprivi ist die bündige Zusicherung gegeben worden, daß die an keine Bedingung geknüpjte Zusage, die zweijährige Dienstzeit zum Gesetz zu erheben, für einen zwar kleinen, aber zur Mehrheitsbildung ausreichenden Theil der bisher ,opponirenden Abge ordneten ein Grund gewesen wäre, dem Huene'schen Antrag zuzustimmen. Ein solches Zugeständniß hat Graf Caprivi eö bleibe dahingestellt, ob aus eigen stem Antrieb oder mit Rücksicht auf höhere Kreise oder im Hinblick auf den Widerstand der konservativen Partei verweigert. So ist denn gekommen, was unter diesen Umständen unvermeidlich war. Ter Huene'sche Antrag, welcher eine Präsenzerhöhung von '70,000 Mann verlangte, wurde abgelehnt. Von 373 anwesenden Abgeordneten stimmten 162 mit Ja. 210 mit Nein, und ein Mitglied, der Elsüsser Ruh'and. enthielt sich der Abstimmung. Sofort nach der Verkündigung deS Abstimmung?, resultats durch den Präsidenten erhob sich der Reichskanzler und verlas die kaiserliche Auflösungs-Ordre. Doch, wie immer der Einzelne zur Heeressrage stehen mag, jetzt, nach, dem die große Frage 'an das Volk ge' stellt ist, die man Wahl nennt, handelt es sich nicht um die Militärvorlage allein, sondern um die ganze Entwickelung unsere Vaterlandes in der nach, sten Zukunst. Wer hinsichtlich einer einzelnen Frage Bedenken über die Richtigkeit dieses oder jenes gethanen Schrittes hegt, muß diese Bedenken um des Ganzen willen unterdrücken. Ob Das Banner des Liberalismus mit dem Lorbeer des Sieges bekränzt aus der Wahlschlacht hervorgeht, das ist jetzt die Frage. ES wird ein heißes Ringen werden, denn der Kampfpreis ist hoch. Soll sich das Kriegsglück an unsere Fahnen fesseln, so müssen unsere Truppen in ungebrochener Linie vorrücken. Tas einheitliche Gefüge darf um de? Himmels willen nicht gelockert werden. Tas allgemeine Wahlrecht ist in Gefahr. Unserer Entwickelung zum Rechtsstaat droht eine Unterbrechung. Man drängt auf Ausnahmegesetze, auf Beschrän kungen des Vereins und Versamm lungsrechtes hin. Und in wirthschafte politischer Hinsicht frißt sich die Selbst. sucht wie . der Schwamm im Reichs gedäude ein. Antisemiten und Agra rier sind am Werke, unser Volksleben ZU vergiften Das Junkerthum will wieder zur alleinherrschenden Macht im Staate werden.. Bisher hat Gras Caprivi dem reaktionären Ansturm vermöge des BilligkeitsgefühlZ. das ihn deieelt, widerstanden. Aber tr würde jener Partei, wenn sie sich stark vermehrte, dienen oder weichen müssen. Tient er ihr. dann ist es schlimm, weicht er ihr. dann ist ti noch schlirn mer. Denn sein Nachfolger stände dem Junkerthum auch innerlich so nahe, daß er Bedenken gegen ein jun kerliches Regiment in sich gar nicht erst zu überwinden hätte. Man würde im Tone de Absolutismus zum deutsch.' Volke reden und eine Klassenpolitik treibe die zum Verderben fuhrt. Alt Wien aus der Rus.lä 9? Aicht minder Beachtung, als das deutsche Dorf, verdient auf dem Ver gnügungZ Völkerplatze der Chicagoer Weltausstellung Alt-Wien. dessen Vol lendung und Eröffnung sich leider etwas verzögert hflt. ohne Schuld der Arrangeure. ' Gleich der Ksiserstadt selber, an der schönen blauen Donsu, übt auch dieses Alt-Wien. .nämlich eine überaus naturgetreue Darstellung eines Theils vpn Wien, wie eS vor anderthalb Jahr Hunderten oder langer ausgeschaut hat. einen ewig frjichen Reiz auf die Besu cher' und BesucherinAeu. DaS früh liche Leben in jenem .Csvu? der Gei ßtt wird uns hier in schönster Foxm vorgeführt, in den Straßen mlt deu buntbemalten Häusern und spitzgiebeli gen Dächern au? deu Zeiten Karls VI., in den- Cafes, Restanratjonm und Singspiel Hallen, , uu) auch in dek Werkstätten und Sausläden, in welchen die besten Erzeugnisse ttx Wiener Kunstindustrie einschließlich Back werk hergestellt und feilgehalten ! werden. V
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5cht wienerische Musikkapellen und die feschen" Wtenennnen dürfen auch nicht fehlen, und nach langem, bangem Harren gelang es, sich die berühmte Kapelle des 4. Infanterieregiments l Hoch und Deutschmeister" aus Wien zu verschreiben, welche dazu die beson dere Erlaubniß des Kaisers von Oester ! reich bedürfte. Ist sie auch noch nicht ' in der Midway Plaisance eingetroffen, so werden doch die meisten von aus wärts kommenden Besucher der Welt auSstellung sie schon vorfinden und in ihren Fanfaren schwelgen. Von dem 4. Juni an beginnt dann erst daS wahre Glanzleben in diesem Miniatur Wien, so vieles Anziehendes dasselbe auch schon zu bieten hat. in seiner so naturwahren Vereinigung grokstädti schen Lebens und wahrer Gemüthlich seit, wie i.c eben der österreichische! Kaise.std: w'.e leiner anderen eigen ist. Hoffentlich wird sich an diesem Wieiv daZ berühmte Dichterwort aus dn Tvnaustadt. Schön bist Du. doch gefährlich auch. Dem Junger mildem Meister," uur zur ersten Hälfte erfüllen! Vom Anlande. Die Geldcirtulation t m Lande hat sich von S726.000.000 in 1873 auf über 81.000.0)0.000 w 1893 vermehrt, die Prägung von Sil ber von S4.000.00 in 1873 auf nahe zu S40. 000. 000 in 1890. In 1873 war kein Silber im BundeZschatze oder im Umlaus. heute belauft sich dasselbe ausL490.000.000. Wölfe werden so zahlreich wie Hunde in diesem Lande, wird aus Monmouth in Illinois berichtet. Sie sind furchtlos und viele wagen sich bis in die Gehöfte der Bauern, um Nah rung zu suchen. Nichtsdestoweniger sind sie scheu und gehen dem Jäger auS dem Wege. In wenigen Wochen wur den kürzlich dreißig junge Wölfe ge. fangen. Frau Dunkle von Monmouth fing neulich Abends an der 4. Avenue in der Stadt einen jungen Wolf, der sich wahrfch.'inlicb aus dem Gehölz in der Umgebung du Stadt verlausen hatte. ' . GroßeSArehen hat kür lich in Houston. TeiaS, ein dort ge richtlich entschiedener Famielienstreit gemacht. Adolph Ulrich. Sohn der Gattin des Millionärs JacodBinz auZ erster Ehe. wurde von Binz. als er majorenn wurde, mit einigen Hundert Dollars in die Welt gesandt. Binz er klärte ihm. daß das Alles sei. was er zu erwarten habe. Ulrich reiste nach Chicago, und nachdem er als Aufwär ter und später alsBuchhalter jahrelang gespart hatte, gelang es ihm, den Be weis zu erbringen, daß seine Mutter im Besitze eines großen Vermögens war, als sie Binz heirathete. Vor JahreZ srist starb sie und neulich wurden Ulrich im Tistrikt-Gericht 500.000 gegen Binz zugesvrochen. Der Proceß war in sei nen Einzelheiten äußerst sensationell und es wurde viel schmutzige Wäscheim Gerichtss'aale gewaschen. Binz ist ei ner der bekanntesten Teutschen von Tezas. Unter sonderbaren Um. ständen starb am Tage nach der Hin nchtung des GistmöroerS Carlyle Har ris in ihrer Wohnung an ter Navystraße in Broollyn. N. 7)., die 52jährige Wittwe Catharine Duffy. die Mutter von drei der berüchtigsten Verbrecher von KingS County. der Gebrüder Welch. JameS Welch wurde wegen Ermordung seiner Braut, Barbara Grönthal. im I, l, N82 gehängt. Frank, alias Bu.ck wurde um dieselbe Zeit bei einem Fluchtversuch auS Sing Sing, wo er wegen Einbruchs einen 20jährigen Strastermin zu verbüßen hatte, erschossen. Der dritte Bruder sitzt gegenwärtig wegen Einbruchs und Mordangriffs im Zuchthause. Frau Duffys Tod wurde durch Krämpfe ver ursacht und daran hängt eine seltsame Geschichte. Als Jim Welch vom Ehe riss Stedman im Hof des Raymondstr. Gefängnisse? gehängt wurde, stand Frau Duffy auf der Straße und war tete auf das Tooessignal. Sobald sie die schwarze Fahne sah, versie! sie in Krämpfe. welche mehrere Stunden an hieUen, und man glaubte damals,, daß sie an den Folgen sterben würde. Seit der Zeit ist sie jedesmal, wenn. sie von einer Hinrichtung hörte, von Krämpfen befallen worden. Sobald sie die Nach richt von Harris' Hinrichtung erfuhr, wiederholte sich der Krampsansall, wel chem sie erlag. 5H Nty York ist dieser Ta ge, umgeben von ihrem Gatten, ihrer Mutter und allen ihren Angehörigen, Frau Elisabeth Hagemen Depew, diz Gattin des bekannten Redners und Prä sidenten pef New Jorker Central-Bahn, Dr. Chauncey M, Depew, sanft ent schlafen. Frau Depew w?r breitS seit zwe? Jahren an den Folgen der 'Giipp leidend: bei der glottenparade. die sif von Ppiflt Comfort mit ansah,' erkältete sie sich' und Kekam ' in Folge dessen einen schweren Rijckfall. lzey ihre so wie so schon erschütterte Gesundheit nichj mehr zu überstehen vermochte. Die Verstorbene, welche ein Alter von nur 45 Jahren erreicht hat, entstammt einer der alte ttnickerbockerFamilien. Ihr Großvater, Richter Hagemgn, war ! einer der ersten Holländer, die den Bo
m Mnhstlüii- WäM während der holländische Kolonifa tionsperiode hat er Jahrzehntelang die verschiedensten Aemter bekleidet. Ihr Vater, Wm. Hageman. war ein be kannter Apotheker in New York, ihre Mutter 'ine Tochter deS Oberst Moen, eines bekannten Mitgliedes der Cm cinnatus Society", in dessen Adern ebenfalls Knickerbockerblut floß. Mit Chaunceo M. Depew wurde sie 1871 vermahlt; die Ehe war eine unendlich glückliche, sie wurde mit einem Sohne. dem jetzt 15jährigen Teddy", gesegnet. Frau Depew war bei ihrem Ableben Präsidentin des Frauenvereins. des Hahneman - HospitalS; außerdem ge hörte sie noch dreißig anderen wohlthä tigen Gesellschaften an. Sie war we gen ihrer Wohlthätigkeit und großen musikalischen Begaduug sehr beliebt. Wer erfolareiH Biene
zucht treiben will, muß &ch zu allererst an den Umgang mit den fleißigen Thieren gewöhnen.' Eine unerschiltterliche Ruhe und Besonnenheit muh ihn vor der Furcht des BicnenstachelS bewahren. Alle Bewegungen und Hantirungen am Bienenstocke und im Innern müs sen langsam und ohne Hast ausgeführt werden. Ter Anfänger mag sich beim Beginn seiner Zucht durch eine leichte Bienenhaubeeinen Tüllschleier so gut wie möglich gegen den Bienenstich zu schützen suchen. Allmälig muß er sich aber bemühen, ohne Fürcht frei und selbstständig mit seinen Lieblingen zu verkehren. Er gewöhne sich an den Umgang mit denselben in einer wohl berechneten Reihenfolge. Zuerst stelle er sich s itwärtS vom Flugloche auf und beobachte von dort aus unbeweglich das Thun und Treiben der Bienen. L-ang kam und ohne unruhige Bewegung nähere er sich immer mehr dem nächsten Flug'reise. bis er sich unmittelbar vor dem Flugloch selber befindet. Viele Bie nen werden sich, um auszuruhen, auf ihn setzen, einzelne auch forschend und prüfend auf ihm herumlaufen. Erken nen sie aber in dem ruhigen Benehmen ihres Herrn, daß sie von ihm kein' feindlichen Angriffe zu erwarten haben, so werden sie ihn gewiß ungestochen lassen. Ist so sein Muth fester gewor den, so lege er ruhig und langsam die Hände auf das Flugbrett und lasse die Äienen über seine Finger gemüthlich hin und herspazieren. ' Glaubt er sich mitunter 'von der einen oder anderen Biene mißtrauisch umschwirrt, die ihm in's Gesicht zu fahren droht, so hüte er sich ja, sie gewaltsam mit den Händen von sich abzuwehren, sonst wäre daZ Spiel für ihn verloren. Er bleibe viel mehr unbeweglich wie eine Bildsäule stehen und, wenn es ihm an Zuversicht und Muth gebricht, so ziehe er sich lang samen Schrittes zurück und wiederhole diese Uebungen so lange, bis er keine Furcht mehr hat, wenn auch die Bienen sein Haupt in Schwärmen umkreisen. Allmälig lernen auch die Bienen ganz genau ihren Herrn kennen und werden ihn bald nicht mehr beachten, wenn er sich am Stocke zu schaffen macht. Vom Auslande. Die jüngste, aus dem bri tischen Schutzgebiete in Centralafrika in London eingetroffene Post brachte so eoen die erste Nummer hier dort ge drillten Zeitung, die auf der Insel Li po:na im Nyazjasee erscheint. Ihr Titel ist .Occasiona! paper for Nyassa land", was Gelegentliche Zeitung für Nuassaland" bedeutet und uns also wissen laßt. dü man sich vorläufig auf Lipoma zu Morgen, Mittag-' und Abendausgaben nicht versteigt, sondern den Abonnenten in unbestimmten Zmi schenräumen die Segnungen der Eivili sation in Gestalt der Presse zu Theil werden läßt. Tie erste Nummer erzählt uns. daß das Blatt von eingebo renen Knaben gedruckt wird, und daß die Mitglieder der Missionsgesellschaf, ten die Beitrüge liesern. Trotzdem ist es aber keineswegs ein? der gewöhn lichen Missionsblätter, die Herausgeber wissen ihm vielmehr durch Inhalt und Form einen allgemein fesselnden Cha ralter zu verleihen. So finden wir Abhandlungen über meteorologische Beobachtungen, wie z. B. über den Regenfall in den Gebieten des SeeS. einen Aufsatz übe? den Einfluß der Vielweiberei auf die weibliche Bevölke rung Central'AfritaS. einen solchen über den Kinderhandel, den angeblich die afrikanischen Mütter mit den eige. nen Sprößlingen treiben, einen Artikel über Hausbau im Nyassaland und An deres mehr. Interessant ist ein auch Be richt über athletische Sports, so z. B. über ein Wettrudern in KanuS über eine Strecke von zwei englischen Mei len. , Wegen HeirathSschwin. delS wurde von Aachen aus ein angeb licher Professor Oskar Alexander Da vernold steckbrieflich verfolgt, der im Juli v, I. seiner Braut'' mit 30,000 Mark durchgebrannt war. Vor Kur em ist der Mann von einem Wiener iseheimpolizisten erkannt und verhaftet worden. Der Verhaftete hat nunmehr seinen wahren Namen angegeben. Er heißt Johann Lange, ist der zu Straß bürg im Jahre 1837 gußerehelich ge borene Sohn einer Margarethe Lange und führt den Namen Davernold seit dem deutsch.französischen Kriege, wäh rend dessen er von- O. A. Davernold. einem französischen Sprachlehrer, dessen Originaldokumente lauste. Mit Hilfe dieser Papiere erhielt er Anstellung als Lehrer des Französischen an Militär schulen imd bei Adeligen. Lange hatte auch einen französischen TestamexztZauS. zug bei sich, in dem ihm angeblich "lnk Frau Lilienthal 260,000 Fran.S ver macht. Er benutzte das Papier zur Spekulation, auf eine reiche Heirath. Lone gjht an, er habe infolge seiner Heirathsgesuche viele Anträge von Mädchen und Frauen erhä!te7 Bei einer in chien statt, gefundenen Bewerbung um Dienstbo tenprämiea fanden sich drei Männer, die 60. sage und schreibe scchzia Jahre in demselben Hause gedient h'abe, in Mann mit '59, einer mit 56, twx mit 53, zwei mit 49, vier mit 4?. flf mij 32 Dienstzeit u. . w., bis aus zehn Männer, die 15 Jahre Dienstzeit hjnter sich hatten. Ja," die Männer' wjrK'eS heißen, sind nicht " so wankel xzüihl'g wie die Frauenspersonen, unk) manche Hausfrau wird sagen: .Ach.
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IC'lVll j U . IUU IIIV IU. Mlt Wk Köchin Babuschla einen Wenzel, statt . des Dienstmädchens Wetti einen Franz hätte aber es geht nicht." Es mag noch mitgetheilt werden, daß unter den j weiblichen Bewerberinnen sich eine Magd mit 59 Dienstjahren, eine mit 48, eine mit 45. zwei mit 44 u. s. w., zehn mit 2i. elf mit 22 und eine mit 10 Dicnstjahren vorgcsteJt haben und auch, daß es sich u n landmirth schastlich beschädigte Dienstboten han delt. Der Einwohnerverein der Stadt Bern hatte sich an die Ber ner Regierung gewendet, damit sie untersuche, ob' nicht das Herumtragen der rothen Fahne bei Arbeiterumzügen ge'etzlich verboten werden solle. Der Bericht der Berner Regierung stellt fest. durch das Herumtragen der rothen Fahne sei in der Stadt Bern die össeut liche Ordnung bis jetzt nicht gestört worden. Es sei auch nicht ermittelt, daß die Vereine, welche die rothe Fahne herumtragen, dieselbe als Zeichen des Aufruhrs betrachten. Soweit die rothe Fahne die öffentliche Ordnung nicht beeinträchtige, bilde das Tragen dersel bcn ein bürgerliches Recht, das von der Regierung nicht beliebig eingeschränkt werden dürfe. Tie Regierung erwarte, daß Arbeitervereine und Publikum kalt blütig genug seien, um der Regierung keinerlei Anlaß zum Einschreiten zu geben Eine in Kanton erscheinende chinesische Zeitung bringt fol gende Mittheilung: Die hingerichieten Verbrecher werden im Norden Kantons, ohne eingesargt zu werden, begraben. Von den Gebeinen vieler derselben hatte der Regen die bedeckende Erdhülle ab gewaschen, so daß der Platz einen schau derhasten Anblick bot. Der Provinzial richte? hat infolge dessen ein Massen, grab machen und Alle dort hineinlegen lassen, er hat ferner ein an die Geister ber Gerichteten adressirtes Schreiben verbrennen lassen, in dem er sein Be dauern mit dem Schicksal der Verbre cher auSspricht und seine gute Absicht mit der Neubeerdigung klarlegt. Gleich zeitig sind den Geistern Opfergaben gespendet worden.In England ist eineErfindung gemacht, vermöge deren der Abfall vom Hopfen, welchen die Brauer nicht verkaufen können und für dessen Wegschaffung sie bezahlen müssen, zur Fabrikation von Papier und starker Pappe verweirdet werden kann. Die Schwierigkeit in der Verwendung deö Hopfens zu diesem Zwecke besteht darin, daß er ein Oel enthält, welches die Be schassenheit des aus ihm herzustellenden Papiers in Frage stellt. Jetzt ist nun eine Maschine erfunden und pa tentirt, durch welches dieses Oel heraus gezogen werden kann und zwar mit ge ringen Kosten. Die Folge ist, daß jetzt Papier und Pappe um ungefähr 50 v. H. billiger als früher hergestellt werdenkönnen. Nach Petersburger Mel düngen, von denen wir Kenntniß er halten, sind in den letzten drei Wochen in . den Bezirken Astrachan, Tobolsk und in den Uralgebieten gegen 150.000 Personen an der Pest gestorben, die mit ganz neuen Erscheinungen auftritt. Das Entsetzen ist unbeschreiblich. Die Regierung schickte in die verseuchten Provinzen Aerzte und Truppen. Man befürchtet Ausschreitungen und. Ruhe störungen gleich denen, die im vorigen Jabre in der Cholcrazeit vorkamen. Von einem nicht eben gewöhnlichen Heirathsgrund erfahren wir aus der SaalKtg.", in der zu lesen steht: .Ein Hotelbesitzer. 34 Jahre alt, nicht unansehnlich, wünscht sich, wegen Mangel an vassender Damenbe kanntschaft,' mit einer jungen Dame mit disponiblen Vermögen von minde stenS 15,000 Thaler zu verheirathen. Anerbictuna unter u. s. w." Vor den Thoren WienZ ist eine neue Stadt im Entstehen begrif fen. die sogleich mit 3000 Einwohnern und dem stolzen Namen Franz-Josephs Stadt ihr Dasein beginnen soll. Die zu Groß.Wien nicht einbezogenen nörd lichen Vorort Gemeinden jenseits der Donau: Floridsdorf, Großzedlersdorf, Jedlersee und Donaufeld, die zumeist von Fabrikarbeitern bewohnt sind, wollen sich unter Zustimmung des Landtags und unter Beihülse der Re gierung mit neuer Mittelschule und Be zirkshauptmannscyaft zu einer Stadt gemeinde vereinigen. Das Haushaltungsbuch Napoleon'S . ist in London aufgefun den worden. Ein wohlbekannter fran zösi'cher Antiquitätensammler, Faul Dublin, fand, während er da? Geschä t eines Antiquitätenhändlers durchstö der!e, taS Haushaltungsbuch, welches Pierron, der Kellermeister des entthron ten Monarchen . während seiner Ver daffnung aus t. Helena führte. Die Kmtragullgen Satiren, vom Januar 1618 bis zum 5. Mai dem Toz des tage Napoleon'S. Interessante Ein zelheiten in Bezug auf den Haushalt Mpoleon'S sind in dem Buche verzeich flet. Dasselbe wird mit erklärenden Nolin mönYntficht Wfiben : 3r- Ueber dze bereits tele graphisch g-meloete Beschimpfung der KönigiN'Regentin von Spanien durch einen Betrunkenen geht nun aus Madrid unter dem 30. Aril folgender ausführliche Bericht zu: Als gestern Abend die KöniginRegentin durch die Alcarastraße spazieren fuhr, begann ein Individuum, dS vor dem Veloz-Clud stand, drohende Rur'e und Beleidigun M'aA?z!lsz5tn,. unter denen Pereat rufe, die der Königin jaljen, 'besonder; auffielen. Donna , Christina' hörte deutlich die Schimpfworte deZ bewußten Individuums und machte, eine abwehrende, Bewegung, in welcher sich ihre FurHt vor dem Lärmmacher ausprägtedi'M' machte nämljch Miene, sich den Pferden des lontgllchen ÄZageuz m die Zügel zu werfen. Die Polizei "packtj ihn jedoch noch rasch genug am Kragcn und führte ihn in die Polizeiwache des Auenavift-BttirkZ, Hier wurde er als der 53 Jahre 'alte wegen Trunt, sucht aus dem Militärdienst entasscn't uns gänzlich heruntergekommeni Oberst Bernerdo Vanderlen erkonnt. Der' Oberst peschäftigte sich in der letzten ' Zeit damit, für verschiedene Madrider Lzandelsbäuse'
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die sranzöslzche, englische' und deutscht l Correspondenz m s Spanische u über setzen. Infolge übermäßigen Schnap genusses ist seine Gesundheit und se., yirsfrtN VirtfllliHMhtrt rfilll itnh t l vtll V VVUtUIIUiy QVfcUttV4, UltW wenn er auch nur ein Glas Brannt wein getrunlen hat, begeht er die tollsten Streiche. Gestern fand er sich in einem Handelshause, für das er arbei tete ein. und forderte sechs Pesetas als Uebersetzerlohn. Das Geld wurde ihm jedoch verweigert und aus Aerger da rüber mach:? er einen solchen Lärm, daß ihn der Kaufmann hinauswerfen ließ. Oberst Vauderlen .begab sich darauf auf die AlVarastrake lind wart ' . ' ,f. r . , ' unter einem oelauvenoen yeicyrel mei). rtre 9T?nl seinen llt in die Luft Lt rere lale seinen iqui in oic f r t 4 m r w oleiem AUaenoiiae ericulen oer loniasr.l v fÄ:l 7 x;- w.,f.a, tiwc öurn ii, uu u uu uit u uiiu' . . .. P - . ... samlett oe irUniCNOOlOC slUf m lenkte: hslrani imelte f iä iene Sctnt ab, übir die. bereits oben berichtet UV, UUll Ull , UUIU7 UÜtl VkilUU wurdz. Vauderlen wäre vom Publi - kum. das in ihm einen Attentäter er-
blickte fast aelvnckt worden Auf der'Hp-ltorKSnigin JortWayne.Jnd..zubkreue ' 'y""1 'urluc'1' . ! und jetzt unter seiner Anwe.sung von der Polizei gab er an. dazz er sich um Po.z lOt-l,Q rvil-IOlell-: CO.. ftiil I k, , , tz, t tA(it stimmt. A40 T 3 1 . w.....
iuii uuiiiyuuvi mcyi iuuiuuit. . I n Bannes, im franzö. fchen Departement Morbihan. .sollte jüngst ein sehr wichtiger EhebruchsProzeß zur Verhandlung kommen. Die Geschworenen waren zur Stelle; der Zeugenaufruf war beendet, die fünf Angeklagten, zwei Frauen und drei Männer, hatten Namen und Stanb angegeben, und der Vorsitzende des Gerichtshofs ertheilte dem Kanzler das Wort zur Verlesung der Anklageschrift. Der Kanzler erhob sich und begann mit jammervoller Stimme er sprach etwas sehr durch die Nase seine lang' weilige Lecture, die die Kleinigkeit von vier und einer halben Stunde dauerte. Als er geendet hat, war er höchst überrascht von dem tiefen Schweigen, das im Saale herrschte. Er blickte um sich und sah zu seinem größten Erstaunen, daß Präsident, Nichter, Staatsanwalt, die Geschworenen, die Zeugen, die Angeklagten nnd drei von den vier An wälten den Schlaf der Gerechten schlie fen, der vierte Anwalt nickte sehr ver dächtig mit dem Haupte und schien gleich '.a!ls geneigt, in ein besseres Traümda. sein hlnüberzuschlummern.Zmer von den Angeklagten schnarchten mit den Ge. richtsdienern, die zu ihrer Bewachung da waren, um die Wette. Im ersten ölugenblick wußte der näselnde Kanzler nicht, wie er sich diesem verzauberten" Gerichtshofe gegenüber zu benehmen habe; schließlich faßte er sich jedoch ein Herz und beschloß, den neben ihm schla senden Richter durch einen gelinden Puff zu wecken. Der Richter wachte auf und schüttelte sich unter furchtba. rem Gähnen und weckte seinen College? rechter Hand auf, der seinerseits Mühe hatte, den anscheinend süß träumenden Präsidenten in die graue Wirklichkeit zurückzurufen. Der Präsident reckte und streckte sich und weckte den Staats anmalt; so ermunterte Einer den An deren, bis schließlich Alle wieder wach waren. Als Jeder den Schlaf aus den Augen gerieben hatte, erhob sich der Vorsitzende und sprach die von dreimaligem Gähnen unterbrochenen großen Worte: 'Die Sitzung wird aus morgen verschoben!" (Veschäfksverlcttnttg. Meinen vereinten Kitnden und dem Publikum zur Att zeige, daß idy mein Bürsten Geschäft vou No. 423 Virginia Avenne , ach 420 &ft McCarth Straße, etwa 31)0 Fuß westlich von dein alten Platze verlegt habe. Um gütigen Zuspruch bittet H. Schmedcl. - Ja, daö ist'S Rechte! Das ist ein Ausdruck, den das rci sende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche cntsprechend findet. Und dieser Ausdruck läßt sich gerade auf die Wisconsin Central Line anwende, die jeht allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwestens angesehen wird. Ihre zweimal täglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Ein? richtung dar. Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen von Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagenwechsel laufen läßt. Um nähere Auskunft wende man sich an den nächsten Ticket-Agenten. Jas. C. Pond,. Gen. Pass. und Ticket-Agent, - Chicago, 3ll.. Das beste Stärkungsmittel. s '..( per Flasche 6 Flaschen für $5.00. -r-rSn hzden in Ijjmr Deutschen Apotheke von Y. Will. Pantzer, W.st Wwgtn S.rS. und Ecke Est Straße und Lincoln ATlt. Die ganze Nackt offen ! Umgezogen. ,,Er izt hier um hier zu !Ui&:n." Die utut)thft rxii deö t- ,(t tlu4Cn dnd Obren Weite, i'ac U , a-a grö?zcrcn Räumlichkeiten umnzieten. t tutyete beClali) die SläumUchke,ieu in, wa r fctorf dS Jron Jöloa-, 1 1 W. Washington Str., nächst BoweiTZerrZ'l Rc'f, für fünf Jahre, wo er auee, nttz pissceh rmrilvkkt bat für die Behandlung von ge. Cbr5a eli4n HalZ und dir nferkigng von BtilZen, küusllicken Au gen und die tteradestelluna von Cch el-ugen, so wie die Operation zur Entfernung de Stars vorzunehmen, zu Preisen für klle erreichbar, ousultattov frei und Jedermann etnge d .
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