Indiana Tribüne, Volume 16, Number 243, Indianapolis, Marion County, 22 May 1893 — Page 2
SndZtttta TribNne. ErfSeint Nglich und S o n n t n g s.
Tie tiigliche, Tribüne" kostci durch den Träger 12 Ccnt3 per Woche, die Son?tagTribüne- 5 Cent? per ?octe. Beide zusammen IS SentS oder 63 Cents personal. Per Post zugefchiZr in Vor auSbezahlung per Jahr. Osfice : No. IS Sud Alabama Str. Jndiarapoliö, Ind., 22. Mai 1893 Schweiz, Deutschland und Frank reich. Als Nach'lang dcs Besuches Kaiser Wilhelms I. in der Schweiz ist eine Unterredung, welche der schiveizer Bundespräsidcnt Schenk einem Jiedacteur des Pariser Gaulois". gewährte, des halb von besonderem Interesse, weil sie zugleich die Verhältnisse der Schweiz zu Frankreich und Deutschland scharf be lcuchie'. Aus die Frage, welche Bedeutung der Besuch des deutschen Kaisers hinsichtlich der Beziehungen zwischen der Schweiz und Frankreich haben und ob er nicht die Unabhängigkeit der Schweiz selbjt in Gefahr bringen könne, antwortete der Präsident : ' Ter deutsche Kaiser hat den Wunsch ausgesprochen, auf seiner RüZkehr von Italien die Schweiz officiell zu besuchen. Wir sind ern pfänglich für diese internationale Hof lich!eitsbe;eic;uncl. die uns ehrt. Aber wir haben diese (itjre nicht verlangt, und wir werden über derselben nicht' unsere Pflichten und uusere Unabhängigkeit Bestrebungen su5 dem Gesicht verlieren. Wir haben dem Kaiser geant wortet, daß wir ihm für diesen Akt hoher (sourtoisie dantbar seien und daß wir alle Anstrengungen machen würden, um ihn in gebührender Weise zu empfangen." Ich glaube nicht," meinte Herr Schenk mit einem leichten Lächeln", daß Frankreich Grund hat, sich über den Empfang des deutschen Kaisers in Luzern zu beunruhigen. (5s ist wahr, baß die Verwerfung des französischschweizerischen Handelsvertrages ihre Wirkungen in der Schweiz lebhaft fühlbar zu machen beginnt. (Zs ist dedauerlich, daß die Schutzzöllner die Tinge so weit getrieben haben. Nachdem es ihnen geglückt ist. durch die Verwerfung des Handelsvertrags mit Italien den Handel dieses Lande; lahm zu legen, haben sie gehofft, das Gleiche werbe ihnen mit den anderen Ländern glücken. chcn strömen von allen Seiten die Vertreter Italiens und besonders Teutfchlands herbei, welche in unseren großen' Städten Ausstellungen ihrer jkoöucte veranstalten. Ter Schweizer Kaufmann, welcher bisher seine Gin kaufe in Frankreich machte, wird sich genöthigt sehen, mit den Teutschen zu verhandeln." Schließlich wünschte der Berichte?statte: , des Gaulois" zu wissen, ob nicht der Besuch des deutschen Kaisers der Beginn einer Aera sei. die wir Alle beklagen wurden". Herr Schenk antwortete: Nochmals, es ist nöthig, dem Besuche des deutschen Kaisers seine eralte Bedeutung zu geben. Wil Helm II. will zeigen, daß er unser Land und dessen Einrichtungen nicht gering schätzt. (5r schließt sich der Eti.iuette, der internationalen Courtoisie an, welche andere Souveräne vor ihm beeinflußt haben. Tcr Kaiser weiß sehl wohl, daß das schweizer Volk nichts Anderes thun kann, als ihn gut empfangen. Weder unsere Sympathien, noch unsere politiichen Beziehungen erfahren dadurch eine Aenderung. Der aiser beansprucht unsere Gastsreund schaft; wir gewähren sie ihm, wie wir sie zu gewähren verstehen das ist Alles. Vor wie nach dem kaiserlichen Besuch: bleibt die Schweiz das unabh ingize und freie Volk, dessen Neutraliiät das einzige Unterpfand seines Ge deihens und seiner Größe in den Augen der europäischen Staaten ist." Ein Räthsel Floridas. . Ein Vulkan in einem Sumpfe oas ist gewiß einzig in seiner Art. Florida hat dieses scheinbare Wunder auszuweisen. Der ?umpf wird von den Eingebor:nen Pinhook" genannt, liegt am Golf von Mexico nnd dehnt sich über viele Quadratmtilen in den (zounties Taylcr und Jefserion aus. In der Nähe des angeblichen Vulkans weist der Boden eine Menge Löcher aus, welche durch Feuer eingebrannt sind und thcilmeise eine Tiefe von 5 Fuß haben. In den tiefsten Löchern findet man Salzwaner, was darauf hinweist, daß das Land nur wenig über dem Fluth - Niveau d?Z Golfes liegt. Manchmal vernimmt man ein dumpfes Geräusch und sieht Flammen ausschlagen. während ein Geruch von Rauch, fauligem Wasser und todten Fischen die Lust durchdringt: weithin kann man das Feuermeer wahrnchmen. . Nicht unausgesetzt ist -der Vulkan", thätig, wenigstens sieht man nicht im wer Flammen aufschießen, aber ge wohnlich dauern die Ausbrüche" ziemlich lange, und ein Äauch. so schwarz, wie die Nacht, steigt Tage lang m die iHöhe, während zur Nachtzeit der Him mel roth gefärbt ist. Wie es sich eigentlich mit diesem Vul.'an verhält, wurde jüngst von einem gewissen I. QMar tin, welcher dortherum im Austrag einiger Kapitalisten von Georgia nach .'PhoSphatlagcrn suchte, höchst einfach erklärt. H Der Boden ringsumher besteht fast ausschließlich aus derbem pflanzlichem Stoss, welcher, wenn er nicht allzu naß ist, wie Zunder brennt, sobald er aus irgend einer Ursache in Brand geräth, und dann seh? lange brennt, ja vielleicht niemals ganz wieder erlischt. KSelbst bei dem stärksten Regen kann ein Feuer, welches in verfaulten Nadel holzjtämmen und Wurzeln einmal sei. nen Sifc hat. da den sonderbaren Ört lichen Verhältnissen wochenlang weiterbrennen oder doch glimmen, zumal das Reaenwasser'hier einen natürlichen' mV
ttrirdifchen Adzugsweg findet.' Bei günstigen Verhältnissen schlägt wieder die Lobe Prasselnd auf und verzehrt oft einen ganzen Neuwuchs von Nadelholz und Wachholder-Buschwerk. Hr. Martin ist der Ansicht, daß dieses Natur, svicl. mit aerinaen scheinbaren Unter'
terbreckunaen. schon an die hundert Jahre dauere, ja daß Stoi' genug zu einer tau lendzayrlgen Fortsetzung vorhanden sei. und seine Be rechnung dürste ihm wenigstens Nie mand nachrechnen! Auch kommt es ja in einem solchen Fall gar nicht aus Ge nauigkeit an. Das wäre also .das Gehelmniß des Sumpf.Vulkanes von Florida". Tie Koliuee Judenhetze. Im böhmischen Landtag hat in Be antwortung einer an die Regierung ge richteten Interpellation wegen der anti semitischen Excesie in Kolin der Statt Halter Graf Thun erklärt, die (Zrcesse seien durch die bosmittiae Ausstteuung veranlaßt worden,'daß eine bei einem' Juden bcdienstete Magd das Opfer eines rituellen Mordes gewesen sei. Tit gerichtliche Obduktion habe ergeben daß nicht die geringsten Spuren von' m in i . o j r .... v . ' u)croainiai am eicynam vorgeiunoc wurden, vielmehr ein Selbstmord vor liene. foxt ic5erlieit5kebSrden- Kälten w -7-" ---j - - -r riiHM2 iif4 ttvti 4 rnÄ irr rtf i 1 1 i w vviuuuii, tvMV O4!! vv Sicherheit der Person und des Eigen thums versagt werden konnte; dieselben seien überall mit aller (Znlschiedenheit ausgetreten, wodurch es ihnen gelungen sei, die Wiederholung undAnsdreitung der (Zxcesse zu verhindern. Der Statte Halter erklärte er verurtheile die Beme gung auf's Schärfste, welche eine ganze Klasse gleichberechtigter Staatsbürger ihrer geselich gewährleisteten Rechte berauben wolle und sich hierbei von blindem Rassenhasse leiten ia)t Alle Negierungsorgane seien verpflichtet, schon in der Ausübung der Vorsorge für die allgemeine Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe dieser Bewegung die vollste Aufmerksamkeit zu widmen, und. wo immer ein Anlaß sich biete, d r'elben aus das Entschiedenste ent gegenzutreten, damit alle Bewohner Böhmens, ohne Rücksicht auf Nation lität, der Konfelsion und des Standes, den Vollgenuß der staatsbürgerlichen Rechte und den Schutz der berechtigten Interessen genießen. Es könne aber nicht die Sache der Sicherheitsbehörde sein, gegen die verbreiteten Ansichten und Tendenzen zu Felde zu ziehen, so dern-ihre Thätigkeit könne der Haupt fache nach nur eine repressive fein und erst dann eintreten, wenn solche Ideen in konkreten Thatsachen den gesetz widrigen Ausdruck fünden. Verbreitung von Wetterprog, nosen. Eine sehr interessante, weiterer An Wendung wohl fähige Art der Verbrei tung dieser Prognosen hat man an einigen Orten Nordamerikas, eingeführt. Man bedient sich nämlich einer Art optischer Telegraphie, vermöge deren es unter Anwendung von nur sechs Zeichen mit bestem Erfolge gelun genist, die Wetterprognosen über ein Gebiet von über 80 englische Meilen Halbmesser zu verbreiten. So wurde auf dem Mount Washington in New Hampshire ein elektrischer Scheinwerfer, von der Art. wie sie auf Kriegsschiffen verwendet werdm, aufgestellt und mit diesem dann die Prognosen, welche man aus den Bostoner Beobachtungen abgeleitet und nach Mount Washington tcle graphirt hatte, nach folgen'. Schema über das Land vertheilt : Ein langer Lichtblick bedeutet schönes Wetter, zwei lange Lichtblicke ausge breitete Niederschläge, drei dagegen nur lo.ale Niederschläge. Ein kurzer Blick kündet ein Fallen, zwei kurze Lichtblicke ein Steigen der Temperatur an; end lich signaltsiren drei kurze Lichtblicke das wahrscheinliche Eintreten von Nacht frösten. ES werden zuerst die (langen) Blicke gegeben, welche sich auf das ei gentliche Wetter beziehen; dann erst die kurzen, welche die Temperatur betreffen. Erfolgen überhaupt keine kurzen Licht signale, so heißt dies, daß keine Tempe raturänderung eintreten wird. D!e Signale werden der Reihe nach gegen alle Punkte des Horizontkreises hinge warfen, so daß in dieser Weise in der That das ganze umliegende Land in kurzer zuverlässiger Weise die Prognose erhält. Das System hat sich, wie gesagt, mit bestem Erfolge bewährt, und in den Kreisen der ja zunächst und sehr ? intensiv an der Sache interessirten Landwlrthkchast hat man sich bereit er klärt, die Mittel zur Vermehrung so! J)ix meteorologischen Signalstellen auf' zubringen. Der Einwander ungSSu perintendent Hermann Stump hat mit Zustimmung des SchatzamtssecretärS EarliSle dieser Tage entschieden, daß schwache oder blödsinnige Kinder, selbst wenn sie mit ihren Eltern als AuSwan derer ankommen, nicht landen därfen. Kürzlich traf mit dem Dampfer Ma jestic". bei ElliS Island idie Familie John und Rebe.ca Fo mit ihrem schwachsinnigen Sohne James ein. Hr. tump instruirte den New Yorker Ein wanderungskommisiär, Dr. Senner, nur die Eltern landen zu lassen, der Sohn müsse zurückgesandt werden. Er fügte hinzu, eZ sei unrecht von 'der be treffenden .Dampfer Compagnie White Star Line, daß man die Leute nicht von der durch das neue Gesetz be dingten Unzulässigkeit der Landung ihres.Sohnes in Kenntniß gesetzt und ihnen Tickets verkauft bade. . Seit Washingtons 3M1 hat kein Präsident der Ver. Staaten Wilmington Del.', besucht, auße, Grover Eleveland vor kurzer Zeit. Ein Hund, der Eier aus saugt, kann mit Sicherhett von dies Gewohnheit ' dadurch steheilt werden, daß man ein weichgekochtes Ei, so heiß wie es aus dem.. siedenden Wasser kimmt. in seine Schnauze steckt unj dieselbz feit zuhält, so daß das Ei ze? bkicht.,,. Wie langender Hund auch im mer der Gewohnheit des.EiersaugenZ efröhnt haben -mag, eine einjige-Dosiz von weich gekochten Eiern. ;n der an gegebenen Weise Deradreicht. w'".d den Hund fürimmerkuriren.. -
Arttische Diät.
Zur Diat im Gebiete des Nord, polargiirtels veröffentlicht Dr. W. H. Neale im Globus" einige praktische Beobachtungen, die er bei den neu be vorstehenden Nordpolarerpeditionen zur ! Beachtung empnehlt. Nealewar 1831 Mitglied und Arzt der Expedition unter Leigh Smith nach FranzJosessLand, wobei dessen Schiff Eim" nahe der Küste im Eise zerauet cht wurde. Es gelang nur Lebensmittel für zwei oder drei Monate aus's Ei5 u retten, und 2) Mann sahen mit diesen geringen, j Mitteln dem Winter entgegen. Man , erbaute ein Haus und lebte in demselden volle zehn Monate lung. ohne daß ein Krankheitsfall sich ereignete, bis die Schiffbrüchigen im Sommer 1882 im offenen Boote sich nach Novaja Scmlja retten konnten. Dieser günstige Gesundheitszustandvurde nach Dr. Neale durch die Behandlung der erbeuteten Jagdthiere herbeigeführt. ES wurden in dem Jahre 1831 bis 1332 verzehrt: 36 Eisbären, 29 Walrosse und über 2000 Summen. Jedes geschossene Thier ließ man sorgfältig ausbluten. ! ehe es zerschnit!en wurde, und zeden Tropsen Blut bewahrte man in Blech büch'en und Pfannen auf. Binnen 15 Minuten war da; frische Blut ge roöhnlich gefroren, und so hob man eS auf, bis eS benujt wurde. Wenn möglich, fetzte man täglich ein Pfund von diesem Blute der Suppe zu. Das Blut war so gut wie frisch, denn es war schon gefroren, ehe es Zeit hatte zu gerinnen, und bewahrte so dle Eigen schaften frischen ThierbluteZ. Dadurch wurde der Skorbut vermieden, der bei fortgesetztem Gebrauch von conservlrtem Fleisch sicher auftritt Vom Ntande. Alle Thiere, die in Polar kreisen ihre Heimath haben, werden im Winter weiß. Das durchschnittliche twicht eines neugeborenen Knaben ist sieben Pfund, das eines Mädchens sechsundeinhalb Pfund. Das wunderbarste Ge wächs ist die Trüffel, sie hat weder Wurzeln. Stengel. Blätter. Blüthen, noch Samen. Die Dichterin dnr Welt. ausstellunsode Monroe hat die Nv Vort World" wegen Beleidigung auf 825,000 Schadenersatz verklagt und führt als einen der Klagegritnde den an. da das Blatt einen ganz scheuß lichen Holzschnitt als ihr Alls veröffent' licht habe. Der Einwanderung Su perintendent Stump hat den Verkauf von geistigen Getränken auf Cllis Island gänzlich verboten. Der Ein Wanderer erhält dadurch mit d.'m ersten Augenblick, wo er die Gestade der gro ßen amerikanischen Republik betritt. einen Vorgeschmack von ihrer persönli chen Freiheit. Unter den Kellnern des Hoffman Houfe in New Vort herrscht Jubel und Freude. Der Eigenthümer desselben. Edward S. StokeS. hat ihnen nunmehr gestattet, daß sie die Zeichen ihrer männlichen Würde, die leicht ge kräuselten Bärte, weiter tragen dürfen. Im Eafee Savarin haben die Kellner eine gleiche Errungenschaft zu verzeichnen. Man glaubt, daß andere Hotels dem Beispiel der Genannten folgen werden, zumal da in vielen Fällen der Kampf um die Bärte selbst die bren nende Lohnsrage in den Schatten ge stellt hat. Die Robbenschläger von Neu undland haben nach einem kürzlich in St. Johns veröffentlichten Berichte in der legten Saison im Ganzen 128, 33D Robben gegen 348,024 im vori. gen Jahre erlegt. Dagegen beläuft sich das Gewicht auf 307 Tonnen ge gen 7735 im Vorjahre. Dies verhält nißmüßig bedeutend größere Gewicht des Fanges in diesem Jahre erklärt sich daraus, daß eine bedeutend größere Zahl alter Seehunde getodtet wurde. Die Robbenjäger verdienten durch schnittlich je $U.77, und nur die des Dampfers New Foundland" erhielten je $63.00. Der Fang ist der geringste in diesem Jahrhundert. Daß nicht alles Wachs von Bienen kommt, sondern' ein großes Quantum aus dem Pflanzenreiche stammt, dürste Jedermann bekannt sein. Die Provinz Eeara in Brasilien führt jährlich etwa 2,000.000 Kilo gramm Wach? aus. Dasselbe wird von den Blättern der Wachspalme ge wonnen. Diese werden getrocknet, auf ein Tuch gelegt und mittels eines Stockes so lange geklopft, bis sämmt licheS Wachs sich losgelöst hat. ES wird nun mit einer geringen Menge Wasser gekocht und in thönerne Formen gegossen, in denen eS zu . Kuchen von 2 Kilogramm 'Gewicht erhärtet. Von jeder Palme werden nur 3 Blätter auf einmal geschnitten, was in. einem hat den Jahr monatlich, zweimal geschieht. So gewinnt man von ' einer Palme jährlich 90 Blätter zur WachSberei tung. Achthundertundfunfzig solche Blatter liesern sechzehn Kilogramm Wachs. Der Krieg und die Recon strultionsperiode . haben dem Bunde viertausend Millionen Dollars gekostet, der Süden hat vermuthlich zweiund zwanzighundert Millionen seinerseits ausgegeben. An Pensionen sind bis zum 30. Juni 1892 1550 Millionen ausbezahlt worden, bis zum Schluß des JabreZ 1894 kommen noch 350 MKionen dazu. Nach 1894 werden insgesammt noch zweitausend Million nen an Pensionen zu bezahlen sein, so daß sich die Ausgaben des Krieges und seiner Folgen mit Zinsen auf'zusam men zwölstausend Millionen Dollars stellen werden. So berechnet Statist! ker Atkinson. Diese Summe kommt etwa 75 Pro ent des gcsammten Werth besißeS der Ver. Staaten im Jahre 1800 gleich. Aber er berechnet auch, daß der W.-rth des Besitzes bis 1870 auf. wenigstens 22.000 Millionen (Goldwährung) gestiegen war, daß der selbe sich bis 180 mehrls verdoppelt und während des letzten" DecenniumS um etwa ein Drittel vermehrt hat. Dagegen hat sich die Bevölkerung seit 18W nur verdoppelt. Und mithin ift der Reichthum deS Landes ungeachtet
des Krieges und der enlionslelstungen heute verhältnißmäßig ein bedeutend größerer, als vor dreißig Jahren. Statt mit seiner neil an getrauten Gattin jn ein eigenes Heim
zu ziehen, im .Gefängniß Quartier nehmen zu müssen, ist jedenfalls bitter. ' Gemildert wird das Gefühl keineswegs , durch den Umstand, daß das Opscr sich vor die angenehme Perspektive versetzt findet, demnächst esentuell noch $1090, Schadenersatz leisten zu sollen, eine' Summe, die der Mann schwerlich besitzt. Der Unglückliche, der von diesem tragischen Schicksal betroffen worden ist, heißt Eharles Bernstein und wohnt 'in New 'ork. Eva Waldman hat ihn einstecken lassen; sie behauptet, Bern stein habe ihr die Ehe versproben und sie dann schnöde im Stich gelassen, um einer anderen Evastochter. Jennie Sie gel. die Hand zum ewigen Bunde zu ! reichen. Den aus diese Wlise an ihrem ! Herzen angerichteten Schaden tazirt sie , aus'SI000. Bernstem gibt nun dem ' Sachverhalt ln einem A fidavlt eine wesentlich andere Darstellung. Er be hauptet, meuchlings, ohne jein Wissen und gegen seinen Willen, mit Eva verlobt worden zu sein. Er habe ganz kurzer Zeit Jsaak Gradier, dessen Frauund .einen Mann, Namens Na than meiden, kennen gelernt; dieselben seien Verwandte der Klägerin. Die feld.'n hätten ihn zu -sich eingeladen und dort mit Eva bekannt gemacht: im Ganzen sei er etwa zwei oder drei Male dort gewesen. Er sei gleich das erste Mal gefragt worden, ob er das Mäd chen nicht heirathen wolle, habe aber often erklärt, er müsse sie zuvor noch bester kennen lernen, ehe er darauf be stimmt antworten könne. Als er da; dritte VJlal bei GrablerS vorsprach. hatte er einen Ning am Finger. Eva bat ihn. er möchte ihr denselben doch geben, sie wolle denselben näher be trachten iür entsprach dem Vertangen, worauf sie den Ring sofort, an den Finger steckte. Nun jchwentte ein Mann ein Taschentuch und ries: Hur rah. jetzt seid Ihr verlobt!" ?, no.entgegnete, seiner Angabe nach. Bern stein, noch nicht. Bitte, geben Sie mir meinen Ring wieder!" Dies zu thun, habe Eva sich nun zunächst strikt geweigert; erst am nächsten Abend habe sie ibm sein Eigenthum zurückgegeben. Es sei bei der Gelegenheit viel, sehr viel Bier getrunken worden; aber ein VerlobungsschmauS fei es nicht gewe sen. Eoa dagegen behauptet, un Bernstein? Geschichte sei kein wahres Wort. Er habe sie nur im Stich ge lassen, um Jennie Siegel, seine jetzige Gattin. iu beiratben. Mattie Todd, eine Nichte der Frau des Präsidenten Lincoln, ist seit Jahren Postmeisterin in Eynthiana, Ky.. gewesen. Sie wurde vom Präsi denten Hayes dazu ernannt. Ein Erdrutsch auf dem North Table Berge bei Golden in Eolorado gibt den Erdkundigen Veran lassung zu eingehenden Beobachtungen, indem durch zuverlässige Leute mitgetheilt wird, daß zur Nachtzeit an der Stelle, wo der Erdrutsch stattgesunden hat. grobe, fünf bis sechs Fuß breite und fünfzig Fuß lange Erdspalten sich öffnen, welche sich während des TageS wiederum schließen. EharleS Wester bürg versuchte neulich NachtS die Tiese eine solchen Spaltes mittels einer zwanzig Fuß langen Stange zu tx Mitteln, konnte aber mit derselben nicht bis auf den Grund reichen. Es werden nunmehr anderweitige Tief Messungen veranstaltet werden, um zu ermitteln, ob diese Erdbewegung einer Verschiebung der Grundfelsen zuzu schieiben ist. Wenn die Züge der Union PacisicVahn in die Nähe jener Stelle kommen, fahren sie sehr langsam und jeden Morgen müssen die Schienen von d.'m Sande und Geröll gereinigt werden, welche durch die Erdbewegung im Laufe der Nacht darauf geworfen worden sind. Vom uslanoe. Das neueste Blutmär chen- in Kolin in A chmcn hat schnell genug sein.' Aufklärung gefunden. Die m. Fr. Pr. berichtet: Bor etwa fünf Wochen ver'ch vand in Kolin ein Mädchm. welches bei einem Herrn Brettler bedienstet war, und bald wurde das Gerücht verbreitet, daß das Mäd chen von Juden rituell abgeschlachtet vrdcn sei. Am 11.. April entstand nun neue Aufregung in der Stadt.! als bekannt wurde, daß am Tage vor I her die Leiche des vermißten Mädchens aus der Elbe gezogen worden sei. Ein Haufe von Menschen zog zum neuen katholischen Friedhofe, wo von einer gerichtlichen Kommission die Obduktion der in der Elbe gefundenen Leiche vor genommen wurde. Es geschah dies durch die Aerzte Dr. Stepan und Dr. ' Sil im Beisein des Dr. Adolph Deutsch. An dem Leichnam sind keine Spuren irgend einer Verletzung wahrgenommen worden. Während die Kommission die sen Thatbestand feststellte, wuchs die lärmende Menge vor dem Friedhafe in unab'ehbarer Zahl an. Gendarmerie wurie zur Aufrechterhaltung der Oid nung dahin en sendet. Der Pöbel, wel cher abziehen mußte, verfolgte johlend eine jüdische Frau. Sie wurde mit steinen beworsen und flüchtete in ein Haus, von wo sie die Polizei befreite. Der Pöbel zog dann unter Lärmen und Johlen aus den Ringplatz, wo die Polizci nur mit großer Mühe und nur für kurze Zeit Ordnung schaffen konnte. Am Abende darauf wuchs die Menge immer stärker an. Polizei und Gendarmerie patrouillirten mit aufgepflanz tem Bazouet aus dem Ringplatze und in den Hauptstraßen, damit die Ordnung nicht gestört werde. Während dieser Vorgänge kam Herr Brettler, bei wel chem das verunglückte Mädchen gedient hatte, bestürzt in's AathhauS und mel dete, daß soeben der Vater und eine Tante deS Mädchens von ihm verlangt hatten, er möge sofort 50 fl. den zwei Arbeitern, welche daS Mädchen aus der Elbe gezogen hatten, einhändigen, sonst würbe es ihm noch schlecht gehen. Dieser Erpressungsversuch hatte zur, Folge, daß der Vorstand der dortigen israelitischen Kultusgemeinde Schutz für den bedrohten Brettler verlangte ; und auch erwirkte. Trotzdem sind, wie .telegraphisch bereits gemeldet, die E .esse fortaelekt worden.
Der Prinz von Waleö besitzt einen in seiner Art einzigen
Schatz, um den ihn die Damen ich! ! bloZ 'Englands, sondern der ganzen Welt möglicherweise beneiden dürsten. Dieser Schatz besteht in einem Federdusch, welcher seine Krone schmäckt. Derselbe ist der einzige seiner Art. Er soll über 10,000 Lstrl. werth sein. Die Seltenheit und der hohe Werth desselben ist auf den Umstand zurückzuführen, daß er aus den Schwanzfedern eines unter dem Namen Fmwah" bekannten, sehr seltenen Paradiesvogels h.-rgestellt worden ist. Der Vogel muß lebendig gefangen und die Feder ge rupft 'werden, während er lebt. Denn die Federn verlieren ibren Glanz, fobald der Vogel todt ist. Tie Feriwahjagd ist eine sehr gefährliche. Denn dcr Vogel wird nur in den abgelegensten Theilen des Dschungels ge.'undcn. wo die Tiger und andele wilde Thiere Hausen. Es ist daher nicht überraschend, zu erfahren, daß es 20 Jahre Zeit in Anspruch nahm, um die Federn des Büschels zu sammeln, und daß jede Feder wenigstens ein verlorenes Menschenleben repräsenlirt. Die Kommission, welche den durch das Erdbeben in Vlajet Mamnret'vl'Aziz (Kleinasien) verursachten Schaden festzustellen hatte, berichtet, daß in der Hauptstadt des Vilajets Malatia und in den KazaZ (Bezir len) von HaSmanzor. Behesni, Earakiahta und Atdjedagh durch da5 Erdbeben nicht weniger als 885 Menschen getödtct und 164 Personen verwundet wurden. Von 11,740 Häusern wurden 2719 gänzlich zerstört; 1345 sind unbewohnbar und 2195 sind mehr oder weniger beschädigt worden. Außerdem wurden eine Kaserne und zwei Post- und Telegraphen-Stationen zerstört und eine Kaserne schwer beschä digt; 47 Moscheen, 9 muhamedanische und 5 christliche Schulen und drei Kir chen sind gänzlich zerstört. Die Zahl der umgekommenen HauSthiere beträgt 10,000. Aus Kopenhagen wird geschrieben: Hier ist ein junges Mäd chen, Fräulein Sofie Ehristensen, als Tischlerge'ell in den Tischlerverband aufgenommen worden, nachdem sie die vorgetriebene Probe glänzend bestanden und ihr Gesellenstück'gemacht hatte. ES ist dies das erste Mal. daß ein weiblicher Gesell hier officiell anerkannt worden ist. Das 2Ljährige Mädchen ist die Tochter eines SchiffscapitänS und fühlte schon in ihrer frühen Ju gend große Lust, sich eine selbständige Existenz zu erringen. Sie trat daher bet einem Tischler als Lehrling ein, bildete sich in ihrem Berufe sehr schnell aus und zeigte große Flelg und Eifer. Ihr Gesellenstück, ein Bücherschrank, der von Sachverständigen sehr günstig be urtheilt worden, wurde einstimmig an genommen. Die junge Dame reist jett nach Chicago, um die amerikanische TiZchlercl zu studieren. Die Stadt Paris ist ac aenwärtig von 241,380 Ausländern bewohnt. Diese Ziffer wird vom gremden'Bureau der Polizei-Präfectur an gegeben. Nach der Nationalität ver theilen sich die Fremden folgenverma tzen: 65.000 Belgier, 33,000 D:u:she. 5.000 Italiener, 34.000 Schweizer, 18.000. Luremburger. 16.000 Eng länder, 1l,000 Russen, 8000 Ccster reicher. 5000 Holländer, 4000 Spanier und 3000 Amerikaner. Ihrem Berufe nach sind die Belgier größlentheilö Hutmacher, die Schweizer Köche, Kell ner und Fleischhauer, die Russen Ger ber oder Studentin, die Luremburger Möbel!lchler, du Er.qläuder Kutscher und Diener, die Italien;? Modelle und Erdarbeiter, die Deut ch n uns Qester reicher sind in Bureaur thätig. Die in Paris lebenden Zlmejkaner sind fast ausnahmslos Rentiers. E i tt Pröbchen von Spik V r r - rv. . vuoenyumor: :n jtiiu nai man falsche Dreirubelscheine in Umlauf ae setzt, aus deren Rückseite die Worte stehen: ..Für Nachahmung der Credit b'.UetS muß der Betreffende belohnt werden.- Aus den echten Roten lau ten die Worte: .Für Fälschung der CreditbilletZ verlieren die Schuldigen alle Rechte und unterliegen der Ber schickung zur Zwangsarbeit." Eine Täuschung ist also nicht gut möglich. sofern man lesen kann, d. h. russisch lesen kann. Ein Erlaß des Kaisers von Edina vom 17. Februar verfügt: .Aus Anlaß der Feier des 60jährigen Geburtstages der KaiseriN'Exregentin soll als besondere Vergünstigung für die Studirenden aus besonderer Gnade ein drittes Dramen abgehalten werden. damit alle Studireilden sich mit unS freuen.- . Aus ecce in Italien wird berichtet: In un,erer Nachbar gemeinde Paratiba spielte sich vor eini gen Tagen eine grauenvolle Scene ab. tzine gewisse Angela Pispi.o.. die wenig tugendhaste Frau eines Flei'chers, hatte mit Wissen ihres Mannes schsn 'eit Jahren einen Tischler Namens Cazgiula zum Geliebten. , Dem Haus freunde, begann aber schlieizlich das zügellose Leben zu mißfallen,' und vor mehreren Wochen verlobte er sich mit einem lehr anständigen Madchen. AIS die Pispico davon erfuhr, schwur sie. daß dieser Ehedund sich nie verwirtli chen dürfe. Sonnaa. 23. April, wurde ,n Parablta das ffeft des Schutzpatrons des Fleckchens mit Mu sik. Feuermerk. Illumination u. s. w. gefeiert Eaggiula. seine Braut und eine Verwände der Pispico mit ihrem Kinde dejichtlgten zusammen die aus dem Klrcho!ae ausgeichlaaenen Ver kaufsbuden und waren in fröhlichster Stimmung. Gegen Abend statteten ne alle der Angela Pispico einen B; such ab und brachten ihr Seefische zum elcyenr mir, die nacy dem Bollsqe brauch in den Ortschaften am Capo di Len a aus der Stelle verweist werden mußten. Aber der Fisch will schwimmen,- sagte lächelnd die Pispico und nahm aus einem Schrank eine Flasche Wein, aus welcher sie sich und ihren Gästen einschenkte. Alle, auch daS kleine Kind, aßen uni tranken, nur die Pispico selbst trunt wenig und zögernd. Nach kurzer $cjl begann vor Schmerz laut aufzuschreien; leine GesiebtZiüae waren aanz velierrt
Auch Caggluta,' seine Braus und die Fanizzi (die Verwandte des Pispic,) wurden von schrecklichen Schmerzen gepeinigt und sanken ohnmächtig zu Bo den. Die Pispico selbst erkrankte unter allen Anzeichen der Vergiftung: ihre ..Schmindelanfülle waren jedoch leichter
Art, da ne nur wenig von dem vergis tcten Wein getrunken hatte. Als am Morgen des nächsten Tages Nachbars teilte in die Wohnung des Pispico tra ten. bot sich ihnen ein gräflicher Anblick dar; am Boden lagen vier Perso nen, von denen drei lLaggiala, seine Braut und das Kind bereits todt wa ren tovtfirnh rtrtntut nrf nffirnf und nur schwer betäubt war. Angela '... :t . in i v I in, ivuuiun. viv U'"ZZ' - , uiiu viiyviiiunii, wfc kvh um geplanten. Verbrechen gewußt zu haben scheint, befinden sich in den Händen der UftU I 1 ' I . i tu r 11 ii r in. iv n o ttt rr tt tt nur nnn nvin Nichtein malmehr das ischmiedehandwerl bleibt ein Vorrecht' ' ... 7 i oeS starken Geschlechts. In einem mit Amazons of tlic Forge" (Amazonen der Schmiede) überschriebenen Artikel des Hreeshoe? and ' Hardware Journal" wird nach dem Hufschmied" bericktet. da eine arone Aniabl brauen Englands gerattzu erwadrun gkgen iin vorbereitetes Gesetz einlegen wollen. neicheZ die Neickästmuna von brauen lveicyk ole oesu ligung von vluurn in isenmaarensaoriien vervleier. jn den Fadrikstädten GronbrltanmenS ar beiten eine gar nicht geringe Anzahl grauen in dieser Beschästigung, sie suhlen sich ganz wohl dabei und seh'N nicht ein, warum ihnen ihre Thätigkeit beschränkt werden soll. Sie wollen sich zusammenschließen uns mit allen ihnen 1 jii Gebote stehenden Mtteln jeden (in! spruch in ihre Rechte abwehren. Die Mitglieder einer solchen Amazonenab orsnung kennen Hysterie, Nerven schwäche u. s. w. natürlich nicht, wohl aber Krast und Gesundheit. l5ine vcn den Arbeiterinnen war 57 Jahre alt, von denen sie beinahe 40 mit Schmieden hinzebracht hatte, abgesehen vvn der Zeit, die sie als Mutter ihren 14 Kindern hatte widmen müssen. Eine anlere, ein Mädchen von 16 Jahren, die einm Hammer von 18 Psur.d schwang, verlheidigte ihre Beschäftigung mit allem NachdruZ und geballter Faust; sie behauptete, daß kein Gesetz das Recht habe, sich in ihr Geschäft zu mischen. Ihre Erscheinung, so wird berichtet, macht ihren Kampsesmuth erklärlich; sie hat die Kraft eines Bären und die Schultern eines Athleten. Recht belustigend ist die Nachricht, daß demnächst in Peking die Gesandtschajt eines gar nicht Vorhände nen Königs erscheinen wird, deS Königs von Birma nämlich. Als die Englön der im Jahre 1886 Oberbirma besetzt hatten, wußte der chinesische Gesandte in London, Marquis Tseng, sehr gün stige Bedingungen für die künstige Grenze zwischen Ehina und Birina zu erlangen. Zu seinem nicht geringen Erstaunen erfuhr er aber bald darauf durch die Times", daß der englische Gesandte in Peking einen anderen Ver trag aufgeseht und daß die Ehinesen den vorgezogen hatten, obwohl er für i5hina Nlch't entfernt so günstige Be dingungen wie die Londoner Verein barung enthielt. Die Chinesen waren aber von den Engländern in schlauer Weise durch ein Zugeständniß geködert worden, daß ihrcm Dünkel recht ange paßt war. Die alte Sitte, daß der König von Birma alle zwölf Jahre eine esandtschaft mit Geschenken noch Pekii g schickte, sollte nämlich auch in Zuki ttst beibehalten werden, obgleich der König abgesetzt war, und dies ge. nügte für die chinesischen Diplomaten andete grosze Bortheile darum fahren zu la-sen. In diesem Sommer wird nun also diese wunderliche Gesandtschaft in Peking er.vartet. D.e englischen Zeitungen in Shangai soffen denn auch, wie der Köln. Ztg." berichtet wird, die Sache ganz von der humo ristischen Seite auf und meinen, der durch dieses geringe Zugeständnitz er langte Vortheil liege auf der Hand: an der Grenze von Birma herrsche Ruhe, während die Franzosen in Tonking fortwährend von chinesischen Räuberbanden zu leiden hätten. Aber dieses Verfahren hat doch auch seine Kehrseite. Denn da der König von Birma" jetzt die Königin von England ist, so be stärkt die Zulassung der Gesandtschaft die hochmüthigen Chinesen nur in ihrer Auffassung, daß alle gekrönten Häuv ter Basallen des Sohnes des Himmels seien Ja, das ist's Neckte! Das ist ein Ausdruck, den daS reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche enlsprechend findet. 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Ca9 Vefte (tt der Welt. g P r o v i d n e , R. I.. Mai ?ch yk?ra,:chie Pastor Snig' Ziervenilärker hier o uikinc.n Eoin, wclchkr st?krank rvar, nach dem Tedialich des TutttU ber wieder iu sich kam. Ich Halle r deSbald für meine Pflicht, da Mittel al da beste in der Wclt für Nervenleiden und KrSmpse n empsedlen., I ChaUstone ve. Frau Tl. U. Konghltn. N ro Mai 'Ski. Mein ZS-jSbriaer Eodn l,tt t t sech Habren an Epilepsie. A'iele sür diese beiden empiohlene Mittel mutzen innimnnM t.-r lcifc,r nhnr H:nlfl dcn Erdrauch abkr von asior Lnig' Nervkn-Ct'irker sind alle Eymptom der Krankheit vkrichmund? und rurch . . .... ... . . k , . . , haue ich es kkHhais ,ur meine Vittchl. Z?dem relvenoe " mh Housc. w a. oe. n. hark. Woodside. Mwn.. 27. Roo. "JO. KRaKa CXm.j n.- Umil mIA .u 4i.'i ivuij) vi ii'Wtuiiii utv Mttvy v vc W" ai ..... 9 . . R m . m . . . . T rrt YwrthYiftVrK r. nnar- Mv . v ... k Illvll'ilim ; iCl ud iu:e Prrbc.ffkaje zuqrsundi Uirctr rhalten auch die Medizin mwnft. Tiefe Medien nnrde srit dem Jahre 17ö von btvr Vvchw. Vaftorstönui in iort Wayn. IZud.. mbcrcite! uao jcci unier inner uniuctfitna von der KOENIG MEDICINE CO., 23S Kandolph St., CHICAGO, IiX. Bei ptl,,kern tu kiabe kür fl 0 Wfo, eVo'Ä.' In Indianapolis in den deurschen porheker. "on I. Wili. Panzer. b4 kst Waslztngtor unb Qdt Süb Qa)t 6tr wh Wnrin 9ant Dr. I. Vtthler, Dcutsihkr Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Dela'ware Straße. OsftceSlunden: 8 9 Uhr Borm.; ? 3 Uhr Nackm.: 7-9 Ubr Abends Televkien H st. Dr. PFAFF, Ossice : 134 Nord Pennsylvania Str. 4, Olsice-Ttnden von S! llkr NaHm. " No. 425 Madison Avenue. Etunden von 10 11 Uhr Borm. v v Wohnung: IM .Slabam slr. . (S ee V.rniontstr 7p(rubon i Telephon . j WvlZNUN va. Dr. Wagner, Ofsice: Zlo. 60 Gvl Ghio Str. Osftce-Stunden : 910 Ulzr ormtttaa. -i Uhr Nachmittags. löohnung: ?cke Brsadwav ud Liueola vve. Televion 8-'3. UsauatisaeB, Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt und Ofsice: No. i4 Ost VZickigan lrakc, (uccc Alasaan,ettS Avenue.) XäflliA von 2 ( Ukr. Sonntag auSgcuommen 1)i'. Aiiiclm K. Keller, Office: 360 Süd Meridian Straße. OfftcrStunde n: Z s 4 llnr wacunx. , iu nur ?5orm. ( 7 1 Uhr Abends. Telephon 907. No. 33 Ost Ohio Straße. Lpreckstunden : 10 12 llkr Vormittags, 1-3 zt, mittag und 7 ftrnd. Vonnta von z a n)T vtadjuiiiiage. C. C. (Events, Deutscher Zahn-Aizt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. So wird nf Wunich ngeivanit. Mary C. Lloyd, Zahnärztin, Zimmer No. 19, über Flelchcr's Bank, gegen über vom New Slork Store. Bandagen und wundärztliche Apparate, Bruck.bändcr, Krücken, Eckicnen un alle lvundürztiichcn (rkenflände. Tai gvoütf Lager künstlicher Stuften. Wrn. H. Armstrong & Co., 77 Süd JUinoiS Strafte. Dr. C. N. Scharfer, Zörzt nnd Chirurg, No. 430 Madifon Avenue, ncbe Tlovxxi Str. Cvrechstunden : 7:309 UkrMorgcnZ, l ZUhr NackmiltogS, 7:809 Ubr Abends. Telephon 2H2. Ferd. A. Müller, (Nachfolger von Secge Müller.) Apotleker. Tie ilnsertigung don ezeptr eschiedt t znderlafflger. fachverftöndiger VZets. Südweft-Ecke der OK Washington und Ost Str. Telex.hon 87. k M M WW?. Das beste Stärkungsmittel. Z1.O0 per Flasche. . . . . 6 Flaschen für 55.00. Zu haben i der Deutschen Apotheke - - von ti will DohIvai i wiwtr, West Washington Strc.ße und Ecke Eafl. i P.tr.itt tnT S'tnrmtt Sttn : ..ua?.toi Ä a fc. I At ff t Tiia A V..4.V. i,nruani nno spanoirrin vtcrrc-wc (Qirrrn ' Gailkin, Zügeln, Peitschen, ämm-n. Vüruen 2c. Reparaturen werden gut u. vrcmdt aukgesührt No. 263 Massachusetts Avenue Keine Heilung ! Keine Bezahlung ? Cross-evea as cured by Dr. Barker in one minute by a new improved and utu Betkoi. Creai bprtrectit ii iikt t ippe vuet Schielaugen. Wie sie von Dr. Barter durch eine neue, verbesserte schmerzlose Metyode furirt werden' 372 Fälle in Indianapolis get)ei t von denen Sie sich persönlich überzeugen können. Wä? . - j , je Bereynung.
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