Indiana Tribüne, Volume 16, Number 239, Indianapolis, Marion County, 18 May 1893 — Page 2
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Jttdinna TLiöttne. Erscheint !i g l i ch und Sonntngs. Tie t iglie .Tribüne" koyri durch den Trögrr i2 Gents per Woche, die SonntazSTribüne 5 CentZ per Woche. Beide zusammen ISEentS oder 55 GemJ pzrMonat. Per Post zugeschickt in Vsr ausbezahlung per Jahr. Office : No. 18 Sud Alabama Str. Indianapolis, Ind., 18 Mai 1893 PelzrodvcnZaad. Jnvnla'sigttl ?achricy:en ans Et. JoZzns in ?!ufttnd!and zufolge ist die diesjüh-ige Iagdsaiio'i auf 'Peljrodben, welche mit dem Anfange dieses Monats ihr (5nde erreicht bat, nicht besonderglänzend angefallen. Tie Berid)ier statter sind alle im (Geschäft ergraute Theerzacken, uns die muffen es natür tich wissen. Tie Zahlen, welche sie aber angeben, smo denn doch derart, daß eine Landratte immerhin einen gewissen Respect vor dem Umfange dieser angeblich erbärmlichen" Ausbeute ge innen muß. Man höre! (5s brachten also heim, oder, wie der deutsche Waidmannsausdruck lautet: .zur Strecke an erbeuteten SeehnndZfellen die Rod den'chsoner Adler" 15.000; New-foundland-10,000; Labrador" t000; .Leopard" 2100; fcope" 2G00; rod" 12.500; Mastifs 3000; Wal. nir 5000; Jccland- 2300; $reen land" 0000; Tiana" 7200; Äurora" K,0;.'0; Algerinc" 0000; Ranger" ir.0ÖÖ; Cuimau! 27.00; Nevtune" 0200; Terra Nova- lt. 000; .Wol." 15.000; .Banquard-10.000; Panther- 0000; eptune- 8000. Im Canzen betrug die Ausbeute der letzten Saison danach 130.000 ffelle eine recht anständige Vlat, welche aber allerdings gegen die Ausbeute des verflouenen Jahres verglichen nicht fr fort ders hoch ericheint, denn damals betrug sie 348,000 Stiick. Hier drangt sich von selbst die Frage aus, ob denn dieser auffallende Ausfall ganz aus Rechnung des Zufalls zu schreiben sei, wie es 'allerdings jene Sachverständigen Wort haben wollen. Nach den Ausführungen der amerila nischen Sachmalter sind ja allerdings Die amerikanischen Rodbenlchläger von einer rührend zärtlichen Liebe zu den Pelzrobden und ibren Jungen ersüllt. urd namentlich der beredte Advo.at Coudert wirßte Dieses trauliche Verhält' niß des amerikanischen Robbenjägers zu den niedlichen Pelzthierchen im Gegensatz zu der rohen Grausamkeit der auslandischen .und namentlich der englischen Robbenmörder so schön und beweglich darzustellen, daß den seinen Pariser Modedamen, welche gerade mit Borliebe die Felle der hübschen Rödb. chen tragen, und die mit Interesse den Verhandlungen des Schiedsgerichts solzen. die Thränen der Rührung über Die zarten Wangen liefen, kleine helle Streifen in der rosa Schminke zurücklassend. Aber auch die Preise der Felle sollen nach derselben Quelle in diesem Jahre erheblich zurückgegangen sein. Nicht aber etwa deshalb, weil das Angebot sie Nachfrage überstiege denn das ist nach dem oben Gesagten keineswegs der Fall sondern weil e'n großer Theil zer erbeuteten Felle nichts werth ist. FZ sind nämlich eine Menge alter Felle männlicher Robben heimgebracht worden. Es waren auffallend wenig junge Exemplare an den Küsten von ?!eü fundland.vorhanden, und wie die Ma trosen behaupten, waren eine Menge Robben durch widrige d. h. für dik Jäger widrige, für das gejagte Wild aber wohl recht günstige Winde von ver Küste auf den Eisschollen in daoffene Meer hinaus getrieben worden zuf Nimmerwiedersehen für unsere Nimrode. Für die Bevölkerung von St. Johns, welche Stadt bekanntlich vor kurzer Zeit durch , eine verheerende Feuers . bruni! fast gänzlich zerstört wurden ij: der Pelzrobbenfang eine Lebensfrage. Die Rheder sowohl'als die Mannschaf ten der Robbenschooner sind Einwohne: von St. Johns und hofften, mehr ode. weniger durch einen glücklichen Fans aus der finanziellen Verlegenheit, ii welch: das Brandunglück die Stadt ge stürzt,. sich wieder emporarbeiten zi können. Tamit scheint es nun miede: nicht? zu sein, und mit düsterem Bit mag wohl heute mancher Einwohner ii die Zukunft blicken.Ahlwardtö tfUt Beinkleider Ueber den komischen Zmischenfa! vom 2. Mai, den auch das Kabel sii werth hielt, herüberzutelegraphiren und der Ahlmardt willkommenen LZo wand gab, sich aus der Sitzung fr Kommission und dem Bereiche des ve, nichtendcn Verdicts derselben mit fr Miene des gekränkten Ehrgefühls ji entfernen, finden wir in deutschlän), schen Blättern folgenden Bericht: . Dr. Lieber erklart, man könne von Ahlwardt fordern, daß er die Beweis, bringe. Wir haben keine Veranlai sung, ihm dabei behilflich zu sein.- Jä mnnde vor ihm nicht nur einen mora'Zischen Ekel, sondern auch einen physischen. Abg. Ahlardt: Ter lrt Ausdruck bezieht sich offenbar auf tnu gestrige Zeitungsnotiz, die darauf ljiu auSliet, mich für irrsinnig zu erklären, weil ich mich in der Kleidung grob ver nachlässige. Ich sehe mich daher nc öthigt, hier eine Erklärung darüb , abzugeben. Ich habe meine Achtung vor der Kommission dadurch dethäüg! daß .ch stets in überaus elegautctr euen Änzuge erschienen bin. Nun ir es wohl vorgekommen, daß in dien: Anzüge beim Absteigen von der Pferde bahn eine Nacht geplatzt ist und zwa, an einer Stelle, die peinlich ist. Ter artiges kann man. nicht immer gleiä bemerken. Ter Präsident hat darauf gethan, was er thun konnte, er hat mich daraui aufmerksam gemacht. Nun haben Zei tungen über diesen Zwischenfall ber'ich . a. 4V S l . tet, Aeikor Ahiwacdl a in einem im glaublich vernachlässigten Anzüge er Liegen uüd .dabei durübltckm lafon.
X?. - Baß et iceiei ttiitUCTrt noem .jerr.: besitze, Und durch dieses Benehmen U wiesen habe, daß er absolut dtm Irr sinn verfallen sei, da nur ein Jrrsinuiger so erscheine. Tiefer Bericht mur von einem Herrn ausgehen, der unmittelbar neben dem Präsidenten sitzt, weil der Bericht genau das enthält, tvai dieser Herr zum Präsidenten gesagbat. Ich kann nur erklären, daß dies eine Infamie ersten Ranges, die dii Kommission schändet. (Der Redne, wird zur Ordnung gerufen.) Dr. Lieber erklärt hierauf nochmals, daß der Abg. Ahlwardt durchaus gebrand markt werden müsse, daß er für seine Person physischen Ekel vor demselben empfinde. Darauf erklärte Ahlwardt i demnack vor Richtern sie fif di, mkt ihrem Urtheil schon vorher fertig ' waren und deutlich das Ziel ihres ' Strebens angeben, bevor der Referent ' über den wichtigsten Theil seines Be. ' fundes berichtet bat. kann ick diese' Kommission durchaus nicht für kompe. ! ' ' ' . T 1 .., 7 ttutc Richter halten . iAhlmardt ver ! I läßt die Kommission, welche nunmehr weiter beräth.) Onkel 2nm als Kleidermacher. Hinter dem Palace Hotel- in San Francisco steht ein niedriges Gebäude, in welchem u. A. Uniformen und Un terzeug für Mitglieder der Bundesar mee ober der Flotte hergestellt werden. Der Platz ist einer von den dreien die. ser Art, welche in unserem Lande eristiren und gleichzeitig Kleidermagazin und Schneiderwerkstätte enthalten. Es ist nicht uninteressant, einen Blick aus die betr. Einrichtungen zu werfen. Onkel Eam läßt es ich sehr angelegen sein, daß seine uniformirten Kinde? nur das Bestmögliche zu bloßem Kosten preis erhalten, und eine Unmasse armer Schlucker würde sich glücklich schätzen, wenn . sie für ihre Privatbedürfnisse einen dieser Plätze .mit ihrer Kund schast beehren" könnten, natürlich unter denselben Bedingungen, wie die besol deten Vaterlandsvertheidiger. An dem besagten Platze werden durch schnittlich 250 Personen beider Qv schlechter alljährlich acht Monate lang mit dieser Arbeit beschäftigt. Die Nä. herinnen sind meistens. Soldatenwitt w'n. In diesem, wie in den anderen Magazinen dieser Art wird dcr verwen dete Stoff erst vom Inspektor auf das strengste geprüft, und jede Faser muß gesund sein, wenn ein Stück Zeug zur Verarbeitung zugelassen wird. Zuerst wird das Zeug gewogen. Tann läßt man es über eine Haspel laufen und betrachtet von einem starken Licht jedes Theilchen; ist irgend eine Stelle nicht ganz, wie die übrigen, so wird das Stück verworfen. Tarauf folgen sorg, faltige Messungen, und dann die wichzige'Zieh. oder Streckprobe, mittels ciner besonderen Maschine mit einem Zifferblatt. Blousenflanell muß z. B. riner Anspannungskraft von 23 Pfund auf den Zoll widerstehen, oder ez wird nicht brauchbar befunden. Doch da? ist noch lange nicht Alles! Durch einen besonderen Pro.eß wird ermittelt, wie viele Fäden das Gewebe cnthält. Das geschieht, indem man ein Stück vor einem wagerechten GaS kandelaber an der Flamme hin. und herzieht, einen Rand absengt und dann mit einer Nähnadel die steif und trenn, bar gewordenen Fasern auseinander macht und zählt. Damit man gewiß 'reiß, daß die .ganzwollenen" Stoffe 'eine Baumwolle enthalten, werden dieselben einem Bad" unterworfen. :oobei die Wolle verzehrt wird, die etwaige Baumwolle aber zurückbleibt. Auch wird die Gediegenheit der Farben ourch Säuren erprobt.' Hat der Stoff alle . diese Proben be. standen, fo wird er dem Schneider, dem Zuschneider oder der Näherin übergeben. Auch deren Arbeiten werden mit beinahe mikroskopischer Genauigkeit ge vrüft! Man erwartet, daß das fertige Kleidungsstück in jeder Beziehung das Beste sei, was Weber, Schneider und Färber überhaupt zu Stande bringen können. .Nur. das Beste ist gut ge nug," heißt es auch hier. Ein unter solchen Umständen herge stellte? Anzug würde von Leuten, die gern 930 $40 für einen Anzug zah ten, aus das Höchste geschätzt werden. Was aber die Preise bei Onkel Sam find, davon nur zwei Beispiele: Schöne Flanellblouse für Unterosficier'S4.85. Hosen $3.98, zusammen $8.83. Vol.' ler ParadeUniformrock für Unterofsi. icr, beste Qualität .Kersey". $8.4 r öosen 83.93, zusammen $12.42. Beilaufig bemerkt, werden die Uniformen iür höhere Osnciere nicht- m freien Magazinen angefertigt, aber der Stoff Dafür kann dort zum KostenpreiZ gekaust werden.. Stets wird Vorrath ienug für 1500 Mann an einem solch:n Platz gehalten, und Alles ist hier ;u haben, vom Korkhelm bis zum Un :erhemd. Gewöhnlich findet sich für jeden Relruten eine wohlpassende Uniform, und selten kommt es vor, daß einer gemessen und seine Uniform e;tra gemacht wer)en muß. Für strenges Klima werden Ertrakleidungsstücke gegeben, wie Pelz, mützen und Fausthandschuhe. Das Kleide'rdepct für die Marine befindet sich in Brooklon, N. Z). Uebri gens nimmt jedes Schiff, das eine län g.re Fahrt antritt, einen Vorrath euge sowie Schneider mit; auch ma chen'viele Seeleute, besonders der alten Schule, ihre Uniformen selbst und nehmen nur das Material dazu aus dem SchiffZmagazln zum Kostenpreise. ' Kaiser und Papst, Ueber den Inhalt der Unterredung KaiserWilhelmll.undPapstLeoXIII. beschäftigen sich die Blätter des Vati. kanZ und AomS f'khr eifrig. Die .Voce dellu Verita" polemisirt mit dem .Popolo Romans u.n) anderen liberalen Blättern über die Tra. weite des Besuchs des Kaisers im Vati kan und sagt: In dem Besuch, den Kaiser Wilhelm 1!.. der protestantische Souverän, dem Oberhaupt per katholi schm Kirche abstattete, erblicken wir eine Huldigung, die den 'Rechten ber 'l'ö Millionen deutschen Katholiken darge bracht fnt puioigung. welche die
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.j, v-vy .v -v, uiy uciii v;cuiinniB fleurqj! ung. in , vtui irogsuruen ,yrons0lger oas uraazren zaurere aoer wiederum: Beharrlichkeit und Festigkeit bei der demselben, Todtenhause, aus dem wirklich zugestellt, und so ist denn nach die Georgine gehört nicht ln ern BrM VertdeidMM ihrer gM Wtirtmp mbl vor Kurzem entsprang, jn ej. Ächr als zwei Jahren pen Leberik dfr 1 Iwwt. Pemgemäß erkannte auch
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Miölllöttssittyttt'ftqj iierWttl . den. Der Besuch des Kaisers im Pa titatt wird gewiß das Eentrum ermu thigen, einig zu bleiben und jedes son stige Interesse dem höchsten. Interesse j , i . i. m . I der mnirachr und Disziplin in oer ganj . . m m m ' zen tämpfenden katholischen Partei zu opfern. Das Dasein des Eentrums sei unendlich wichtiger, als die Militär, vorläge und alle sonstigen Fragen. Die Wichtigkeit des EentrumS wurde am 23. April, 'dem Tage des Besuchs im Vati, kan. feierlich durch den deutschen Kai. ' ser anerkannt. Es ist unmöglich, daß die deutschen Katholiken nicht die Trag. weite anerkennen, die in Rom allge . mein in die Augen sprang. ' Fanfulsa" will wissen, außer der . socialen sei auck d e raae der Rea e. rungsform in der Unterredung zwischen Kaiser und Papst berührt worden. Der ' Papst hätte geantwortet, daß er. wenn die Mehrheit des Volkes eine andere als die monarchische RegierunaZsorm an! , . , . j -, nehme, dieselbe nach seinem Gewissen , . . ' I nicht belämp en könne. - 1 . . . - . ... Tslin hemertt haS Nerl Tan,klatt ? .Wenn diese Meldung des .Fanfulla-., sich bestätigen sollte, so würde also der ' Kaiser das energische Eintreten deZ ! Papstes zu Gunsten der französischen Republik zur Sprache gebracht haben. ! Die oben mitgetheilte Antwort des Pap. n . w . . . w ... i ? j. r. st es kann den deutschen Kaiser unmög lich angenehm berührt haben. Vom Anlande. Die Ver. Staaten haben ungefähr 1700 verschiedene, nicht mit einander verbundene isendahnm. Ueberreste einer Zwerg raffe, wahrscheinlich Vorsahrcn der merikanischcn Azteken, sind in Ost lenncsjec auSgegraben worden. E r M a r i n e s e c r e t ä r T r a c y bot in New Z)ork seine Heimath ausge schlagen und wird mit der Firma Tra.y. .Boaroman & Platt im Mllls'" Kebäude seine Advokatnrgesch.iste wieser aufnehmen. In 15 Minuten 45 Secun den wurde in der Schuhfabrik von Äebr. Harve.) zu Lr,nn, Mass., ein Paar iinopfschuhe aus Ziegenlefrr hergestellt und zum Versandt verpackt. Sie sollen in Ehicago ausgestellt werden als ein Beweis für die wunderbare Geschwindig leit. womit hierzulande in dieser Branche eventuell gearbeitet werden kann. In San Ehnstobal, Mex., lst kürzlich im Alter von 82 Jahren der belgische Botaniker August B. Giese. brecht gestorben. Er batte zu Brüssel und Paris Naturwissenschast studirt und wurde von Leopold l.. dessen be. sonderer Hochsch tzung er sich erfreute. iuf eine Forschungsreise nach Brasilien gesandt, wohin ihm der Botaniker Lin don folgte. Be.de haben sich um die Erweiterung der Kenntnisse der Flora und Fauna von MiUd und Südame rika große Verdienste erworben. Giese brecht ließ sich später in San Ehristobal, Nerico, dauernd nieder und sandte von sort aus nach Europa viele werthvolle Beiträge zu den Herbarien. Ein ergöhlicher Spaß ist kürzlich dem früheren Senator Jng'LUS paisirt. Er kam in-scinem Farmeran zuge in die südliche Vorstadt von Atchinson in Kansas. um dort Erkun zigungen über gewisse Grundstücke ein iuziehen. Er trat zu diesem Zwecke in zas Schulgedäude, in der Absicht, der Lehrerin einige Fragen vorzulegen. In zer Stadt war das Gerücht verbreitet. )aß ein Irrsinniger sich umhertreibe md Frl. Eiair, die Lehrerin, sah en langen, higcrn Mann mit der 'Igenthümlichen Schädelbildung für xn Verrückten an. Gesolgt von ihren sämmtlichen Schülern, entfloh sie us der Schule. Als der Irrthum sich zufllarte, war Hr. JngallZ verschwun )en. In Pittsburg hat dieser Tage das seit 1890 vor den ''eichten ?es Eounta ' Allcghany schwebende Strafverfahren -g-'gen den Mörder Zrank Gerade mit dessen Verurtheilung ;u zwölfjähriger Zuchthausstrafe seinen .'tbschlllß gesunden. Im Mürz 1890 ,atte er seine k eine Stieftochter dadurch etödtet. daß er sie an den Beinen packte md mit dem Kopfe so lange auf die öettkante auischlug. bis der Schädel ?arst und das Gehirn aus der Wunde lll'oll. Er wurde wegen dieses Verbre chenS dreimal prozessirt. und zwar zwei nal des MordeS im ersten Grade schul ng gesprochen; beide Male aber wurde as Urtheil umgestoßen und dem An geklagten ein neuer Proceß - bewilligt. Zn' dem letzten Verfahren bekannte er iich schuldig und wurde wie erwähnt, oerurtheUt. ' DaS an Sensationen in. letzter Zeit so reiche Sing Sing am Hudson im Staate New yoil hat kürz lich eine neue gehabt. Der am 20. April aus dem dortigen Staatsaefäna niß in Gemeinschaft mit einem anderen, wie auch er zum Tode verurteilten Mörder, Namens Thomas Pallister', entsprungene Frank W. Röhl, ist be kanntlich als Leiche aus dem Hudson gezogen worden. Es war nicht leicht, die Identität festzustellen, denn das Gesicht war in einer Weise aufgeschwol len, daß die Züge nicht mehr zu erken nen waren, dock deutete das aamt Aeußer'e darauf hin. daß die Leiche die des Rocht war. Als man die Kleider näher besichtigte, erkannte man den ti v i r'.r' r. lckmarien Anua. den er ira Kefünanik getragen; an seinen Fußen staken dze . gilzräuhc Xe3 Sd)licBcr3 Uerubeeffr. bU : erausberFluchtmitgenommenzin seinen' Taschen fand sich eine Photographie, die aus feiner Jugend herrührt und die sein Bruder bei seinem ersten Besuch jm Gefängniß als Ligitimation. d. b. als Beweis dafür mitgebracht hatte, daß er wirklich Röhls Bruder sei; auch eine Photographie seiner Mutter fand man in den durchnäßten Kleidern. 'ES war ... , 1 i . ' t das die Photographie, in welcher sein Bruder ihm Geld zugesteckt haben . r . m ' i t v tw irr Hals trug er ein Band, an dem Kreuz nebst Amulet hina: aus einer! Rocktasche zoa m:n endlich noch einen ' Rosenkranz. Tje Leiche. wurde später,
sollte; eine genaue Aestchtiguna der re Parauelunlerfuquna ergav nun, liäTt&iae, vze bekundetm. dak sie die Kr ist h'ur ki,? ,.,
Karte zeigte jedoch, daß dieser Verdacht daß dle Statuette inzwischen wieder eorflihcn!benfaa5r ni för aeezanet ' v -. gänzlich undearündet war. Eine Bidei verkanft worden war! Von wem? halten. 'zu einem Brautbouquet vcrl ?e.M'Ä rnd ein Taschenmesse? mit Perlmutter Man höt.e.eS wohl erfahren können, ! wendet zu werden; der Gär'tl.er ward vr äumlich.'citen mzV,:. i .i. e.-ii. nt .t.'ij.n.'t.: . . c. c-i . ' -ii r. Ä- ...... . . . tSttt dekalb tic Räumlichkeiten ,! iivlttn
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die sich Jedem sofort ausdrüngen muM, war selbflverUändllch: .Wie rn weg. ; iiu oenr uno Die rnhi A.t iit4.A i . M k.i m Mi., luUil j11 1 . ..Ö l f. M, Am f k mm w 1 A jm. m. A ml m. W a a such, in jener stürmischen Nacht den Hudson zu kreuzen, ertrank. Der Um. stand, doö man kurz nach seiner Flucht ein leeres Boot im Fluste treibend fand, machte diese Annahme wahr. scheinlich. Und alZ die Fischer er hlten, sie Hütten noch eine zweite Leiche im Waer gezehen. ganz in der Nahe, wo sie den Roeht fanden, waren alle Zweifel gehoben. Der Gefängniß, arzt Jrvme und Dr. Sheehan warfen jedoch allediese schönen Theorien über en pausen, ais ne oen esuno einer rasch vorgenommenen Autopsie bekannt guben. . Sie fanden, als sie ie Leiche untersuchten eine Geschwulst an UiS)ten f eitede Kopf, ansch. "end von einem heftigen Schlag :. k.. cw. i. . r . - rruyreno; o Aer K Z. Lm. mm jdW 1(9 uW I A Km m I Am. W & vrivruu, vivs unv u:s nc giricy oa iif j nn..( 1 fZl C. ..iv.i raus slUCD eine NUgei im iöeylrn entdeck ten. wubttn sie. daß fie es Mit emer Schukwundezv l thun hatten. Die Kugel etwa 3 Zoll oberhalb desOhrezem. gedrungen hatte sich abwärts weiter bewegt und war an der Schädelbasis an er urnen nie owotptm nraen ge ! h'ihM SiVir mit u mti nr blieben. Der Schuß muß den äugen blicklichen Tod des Mannes zur Folge ! gehabt haben. Da in den Lungen kein i orn .rr . t w ri v r.a w r.
uancr voryanoen war, nano sen, oag hat einen drelmonatiichen Urlauv an. Roehl erst nachdem er todt war. in den getreten. Für diese Abgänge ist bis kZlutz geworfen wurde. Geld fand man ; jetzt ein Ersatz noch nicht geschaffen. keines in RoehlZ Kleidern und dieser , Es unterrichten demnach gegenwärtig Umstand genügt, um die Annahme zu ! acht Lehrer zwanzig Klassen in elf Lorechtfertigen, daß er von Pallister. der ! kalen.
in ihm doch nur ein unbequemes Hin derniß erblickt haben mag, am Fluß user ermordet und beraubt wurde. Denn eS stand so ziemlich fest, daß Noehl von seinem Bruder bei dessen r . i. i - mt.. x. tr rrr: letztem Besuch in Sing Sing eine nicht unbedeutende umm: Geldes erhalten bat. Roehls Vertheidiger. der Advocat E. Townfend Goldberg, hatte s. I. derartige Andeutungen gemocht. Zwei Revolver hatten die Beiden bekanntlich den Schließern vor der Flucht abge nommen und da an NoehlS Leiche eine Waffe nicht gefunden wurde, wird Pal lifter dieselbe wohl auch noch zu sich ge steckt haben. Sam Auslande. Ueber die bereits tele graphisch gemeldete Katastrophe in der Kirche zu Torre Annunziata geht nun aus Neapel unterm 24. April folgender ausführlicher Bericht zu: .Zu unserer Präfectur gelangte heute die Nachricht von einem surchibarcn Unglück, das sich gestern AbendS in dem benachbarten Torre Annunziata ereignete. Man feierte dort das Fest des Schutz patronS der Stadt. D'.e Pfarrkirche war dicht gefüllt mit Mmichen, die dem Abendgottezdienste beiwohnten. Plötz lich erleuchtete eine hell lodernde, zün xelnde Flamme die ganze Kirche: einige Blumengehänge, die zur Verzierung fc Kirche dienten, hatten Feuer gefan gen. Ter Gläubiger bemächtigte sich ein panischer Schrecken. Die große Volksmenge suchte dleAusgangsthür zu gewinnen,' um sich in Sicherheit zu bringen. Ein einziger Schrei desEnt setzenS du:chtönte die Kirche. NZehrere von den beherzteren jungen Leuten machten den Versuch, die Flammen zu bändigen und den. Strom der wie ra send in s Freie stürzenden Kirchenbesu. cher zu dämmen, indem sie versicherten, daß die Gefahr nicht groß sei und daß bei ruhiger Ueberlegung viel Unheil verhütet werden könne. Die Unbeson neuen behielten jedoch die Oberhand, und so kam es, daß so viele Menschen leben der an sich ganz unbedeutenden Feuersbrunst zum Op;er fielen. Sie den Frauen und ebenso viele Kinder wurden nämlich beim Hinausdrängen zu Boden geworfen und fanden den Tod durch Ersticken. Die Zahl der .Verwundeten ist außerordentlich groß. In der Stadt, die in der Nähe von Pompeji am Golf von Neapel gelegen ist, herrscht eine furchtbare Ausregung, Heute früh wurde aus Kosten deö Mu nicipio das feierliche Leichenbegängniß der Cpfer vei anstaltet.", Große Heiterkeit, w e nigstens in allen den Kreisen, welche nicht nach dem Vorbild der Frau Julie Adam hysteri'ch'kosackisch sind, erregie in Pari in diesen Tagen ein Brief.des 'russischen Botschafters, Baron Mohrenheim, und dessen Vorgeschichte. Das Schreiben des russischen Botschaf. ttts ist an den Maire von Brest gerich. tet und lautet in kurzer Wiedergabe: Während der Anwesenheit des rufst tchen KxeuzerS Minime- auf dex Rhehe von Brest im Früh'ahr 1891 haben bis l(4iitfi K Krtt4in fttnwt a K ii t . Xtt Schüler deö dortigen Gymnasiums dem 1 EalMn des kaiserlichen Schisses ejne Bronzeflatuette. einen französischen Soldaten darstellend, für Seine ai serliche Hoheit den Großfürsten Thron folger übergeben. Infolge der vielen Reisen des Zarewitsch ist diesem die Statuette erst jetzt zugegangen und bin ich beauftragt, den Vrester Gymnasia sten den Dank seiner Kaiserlichen Ho heit zu übermitteln, gezeichnet Äa ron Mohrenheim." Die Sache ver hält sich nun aber doch ein klcii wenig anders. Die Statuette ist aller dingS im Frühjahre 1891 dem Eapitän des Minime" von einer Abordnung V (U.a.. j. : . f . . v .der Brester Schüler überaeben morden, er Eapitän wird sie auch wohl weiter fitförert ql?fx? ; aber an den Zare witsch ist das Tjng zunächst nicht ge kommen. Es hatte, wie da jg im alten Rußland und im alten Frank. reich vorkommen soll, unterwegs einen Liedhaber ge.unden. Drei,sechZ, neun Monate, ein Jahr warteten die Brester Gymnaftften geduldigMf Antwort. Als eine solche überhaug nicht eintraf, kfagte man an, erst gbnz, bescheiden, . : r j scts v in Haag erojicher. Eine von der russi I schen und französischen Polizei eingelei. A - OTI Im ä? . f 1T I i wvv w . dem Mantel der Liebe , zu bedecken, Man hat die J,aur von dem Trödler. der'sie inzwischen erworben.' zurückae kaust, hat sie, diesmal auf 'sicherern
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um ! beöauvten schjaqung , stattgefunden zosen nicht nehmen laen wollen, da w eri -i i tu itLi fi ..i.. oer ;icu in jmpiunu, ucuiijucii v V 1 . TT ... t j 1 - ! unter den Russen, zu suchen sei. i Wie traurige Schul Verhältnisse in einzelnen Ortschaften OberfchlesienS herrschen, beweist eine dem .Oberjchles. Anz." aus Zabrzt übermittelte Zuschrift, wonach in Zabrze, einem Orte von 25,000 Ein. wohnern, 33 katholische Lehrkräfte übe, 4000 Kinder unterrichten müffcn, so daß auf jede Lehrtraft durchschnittlich 130' Schüler kommen! Mehrere Lehrer haben in verschiedenen Klassen Unter richt zu ertheilen, so daß deren Gedachtniß nicht weniger als 000 Namen be halten muß. Aus Berücksichtigung der Individualität der Schüler kann ein Unterricht unter diesen Umstünden wohl keinen Anspruch machen. D:e Besol i . - i. wie folgt: Im -mr in t i mm r iWl m. , uven stellen find mit m mi.. fünf 1 . w rm w s em . r- I Stellen mit 750 Mt.. eine Stelle mit 800 Mk., zwei Stellen mit 850 Mk., zwei Stellen mit 960 Mk.. die übrigen verschieden bis zum Marimum von 1400 Mt. dstirt. Ter .Beuth. Ztg.schreibt man aus Radzionkau: Die be nachbarte Gemeinde Radzionkau hatte diZh.r zwölf Lehrer, elf Lokale und zwanzig Klasjen Am 1. April wur ' den drei Lehrer versetzt und ein Lehrer - . . . . Das Wilhelms ha vene, Tageblatt meldet unterm 23. April: Vorgestern tras hier ein junges, au! der Hochzeitsreise begriffenes Ehepaar aus Bielefeld auf dem Velociped ein. ' . . 1 . r - Die beiden Radler waren vor fünf Ta gen auS Btelefeld auf ememzweisttztgen Dreirad abgefahren und - hatten die nicht unbedeutende Strecke, abzüglich des an mehreren Orten genommenen Aufenthalts, in rund drei Tagen zu rückgelegt. Von Oldenburg war daä junge Paar am Mittwoch Morgen auf. gebrochen und langte am Nachmittag hier an. Nachdem die hiesigen Sehens'. Würdigkeiten in Augenschein genommen worden waren, ist das Radsahrerpaar geern viacqmmag toicocc von zvu ri :ii . ? w cm ' 1 helmshaven abgesahren und hat sich über Eckwarden naw Nordenham bez. Bremerbaven beaeben: von dort aus soll die Rückfahrt nach Bielefeld ange. treten werden. Von Oldenburg nach WilhelmShaven waren die Radfahrer von mehreren Oldenburger Radfahrer begleitet. Zum 21. Mlttelrhelni schen Turnfest, welches Ende Juli in Darmftadt stattfinden wird, sind gegen 5000 Turner angemeldet, die zum Theil in Massenquartieren lnterge. bracht werben sollen. Die Stadt stellt Schule und Turnsäle zur Verfügung, auch leistet sie zu den hohen Festkosten einen ansehnlichen Beitrag. Die Fest halle, die allein etwa 20,000 M. er fordert, kommt aus den Infanterie tkrert-iervlak. n n i ä I i ch d c 8 Todes Lord Derbys wird daran erinnert, daß ihm, als er noch Lord Stanley war, kin Thron angeboten worden ist. Der Geschichtsschreiber Fronde fand nämlich vor zwei Jahren in der damals loch nicht veröffentlichten Eorrespondenz zwischen Lord Beaconsfield (Benjamin .israelii uno rau Bryoges folgenden Brief TiSrae.'iZ vom 9. December' 182 an die genannte Dame: Man sagt, )ie Griechen wollen e.uen englischenKS nig haben. Da Vrinz Alfred sich ge. weigert hat, die Krone anzunehmen, su beabsichtigen sie, Lord Stanley zu ihrem Monarchen zu mahlen. Sollte er an? nehmen, so würde ich einen mächtigen greund und Eollegen verlieren. ES ,1t eine blendende Offerte für das Haus -1 nx . . . sraniey. ie Niameys veuen jeoocy keine Einbildungskraft und mich dünkt, sie werden Knowsley. dem Parthenon und Lancashire den Ebenen AtticaS vorziehen. ES ist ein Privilegium, in diesem unserem Zeitalter, mit sesnen sq schnell sich aufeinander folgenden und glänzenden Ereignissen zu leben. Was sür ein Irrthum ist es doch, dasselbe utilitarisch zu schelten. Es ist voller Romantik. Throne fallen und Kronen werden wie in einem Märchen feilgebo ten.". In einem anderen, zwei Mo nate später, geschriebenen Briefe sagt Disraell": Die Griechen wollen in der That meinen Freund Lord Stanley zu ihrem König. Das läuft jedem Roman den Nang ab. Meiner Meinung nach sollte er die Krone annehmen. Wäre ich jung, so würde ich keinen Augenblick verlieren, seihst wenn mif die Grafen würde von Derby ig" der Zukunft winkte." 4 fc - ' - ' ! : Gehört die Georgine in ein Bra utbouquet ?' Diese Frage hat, dem Graudenzer Gesell." zufolge, zu einem Prozeß geführt, der in diesen Tagen in Ksnitz ezit, schieden worden ist. Dir Lehrer wollte Hochzeit feiern und bestellt? sich bei dem Gärtner Y. ein Brautbsuquet zum vereinbarten Preise von 7 Mark. ES war im Herbste, wo Rosen und Kamelien knapp sind. Der Gärtner wußt? sich zu helfen und nahm weike Georginen in'S Bouquet. Hiermit waren aber die Braut und deren Anae hörige durchaus nicht einverstanden sie machten dem Bräutigam bittere l Vorwürfe und wiesen mit Entrüstung im Bouquet zurück, daSGeorginen ent ! häl,"Blijmen1ie' einer Braut zum . Gängern den Altar zü" schenken einj - Beleidigung sei. Tm armen BrSuti, gam blieb nichts weite? übrig, als das ! verschmähte Bouquet an den Gärtner ' zurückzusenden: selbstverständlich - ver 'weigerte er nun auch die Bezahlung. i tn- i .- . . Der Gärtner verklagte den jungen Mann, letzterer stellte aber Sachver . . ... m . ' rm - - legte er Berufung ein, nun auch seiner seitS SachverstSndiae. Und ,war aus fernen Orten, vorschläaend: auch der Wlagie .stellte neu, .Sachverständige;
im imiikiu iünlisrlAt tü nsiiilRMöiil Itlf f.r . 7,. tu ttnji SiisÄ Meter & Co. habe seinerzeit m Frankreich Kätner alle Küsten ,ur La, die nebst 1 UttHvJA ' ö
.während sich die Fran. Anitz,-.,., : mnutmi' ft 1 dzr 'MH - Jmpötteure und Händler in
des Streitobjekts recht nette Summe,' ' . ,twa 300 Mark, betragen. - l An geschichtlichen Den?. mälern ist kaum eine andere Geaend Deutschlands so reich wie das Elsaß. 1 Von der Grenze der bayerischen Pfalz an bis zum Jura sind die Vsrberc.e der . 0 .. a v 1 Voaesen reich Mit Burgen und ehema n.,, CJsftftrn AfrftnT Ttf.r : s', manche von weitverbreitetem Rufe. o. ...... ...... .ij..v. . . m r .r . der Wasigenstein. wohin die Sage, den' " W cm , . , . Schauplatz des Waltharllicdes verlegt, ' Burg Niedeck, das Kloster St. Odilien.! die Hohkönigsdurq, die Abtei Murbach. W.. J.(.t v.- ta ?,l... vlls Ulojj ver 2)lUcil uuu iuguuig Knneri nnrr hrr (I5h-tif . f UW MV VV 'Wr stf.t.:. :a lillMciilNcU UM )cvilg? ill, l Uv manches tadtchen mit wohlerhaitenen. ,, t i , v : rntttMaftfrlimen Rinamanern und: Thürmen umgeben, so Oberehnheim, Kaisersberg mit der ehemaligen kaiserlichen Pfalz. Reichenweier und andere. In zahlreichen Orten finden sich neben uralten auch mittelalterliche kirchliche T" . ebüude von dem größten kunstge schichtlichen Werthe vor. Auch Bau werke auS derRömerzeit fehlen nichts und selbst aus der altgermanischen und kel tischen Vorzeit sind noch deutliche Spu ren in Gestalt von Heidenmauern, Druidensteinen, ' Hünengräbern vor Handen, s Schon zur französischen Zeit bestand eine Gesellschast. die sich die Erhaltung der geschichtlichen und Kunst denkmäler.zu .ihrer Ausgabe gemacht hatte. Indeß fehlte es früher sehr an den nöthigen Mitteln. Die 'deutsche gregierung bat schon öster größere Zum. men zu :üestauratiottszwecken angewie sen. Tiese Fürsorge ist um so mehr anzuerkennen, als es sich in den aller meisten Füllen um die Erhaltung solcher Denkmäler handelt, die aus der deutschen" Vergangenheit des Elsaß stammen. Eine drollige Diebes geschichte wird aus akobsdorf in Schlesien gemeldet. Vor einigen Tagen stahlen unbekannte Diebe einem Bauern eine schwarze Kuh, die einen weißen Fleck auf dem Rücken hatte, des Nachts aus dem Stalle. Um den ver rütherijchen meinen Fleck zu verbergen. fihrff.n hi Q)fht hi .(fnh mit etnm VV w w my m my v n mm- . schwarzen Pelz. Die Kuh verspürte 'aber trotz des Pelzes durchaus keine l Lust, die kalte Nachtluft mit dem war ' men Stalle zu vertauschen. Schließlich weckten die Diebe den Besitzer der Kuh und ersuchten ihn, gegen eine Be lohnung von drei Mark ihnen bei dem Transport einer Kuh behilflich zu sein. Der Wirth führte nun seine eigene Kuh, welche willig folgte, am Strick is hinter das .Dorf, woselbst er die versprochenen drei Mark erhielt. Als nun der Bestohlene nach Hause gekom men war und sich kaum in'S Bett ge legt hatte, wurde er sowohl als seine Frau von einem Kuhgebrülle ausge weckt, und siehe da, die mit dem Pelz bedeckte Kuh hatte sich wiederum im Gehöft eingefunden. Wahrscheinlich war sie den Dieben ausgerissen. Jetzt erst wußte der Bauer, daß er seine eigene Kuh hatte stehlen helfen.. Für seinen Gang hatte er nicht nur die drei Mark erhalten, sondern auch den guten Pelz, in dessen einer Tasche 90 Thaler vorgesunden wurden. Tie Diebe dürften ihren Pelz mit Inhalt wohl kaum wieder zurückholen wollen. Zum Kaiserdenkmai auf Hohensyburg,- einem der schönsten Punkte Westfalens, wird aus Hagen gemeldet, daß der Kostenanschlag des Professors Stier Hannover sich auf 350.000 Mark beläu t; die drei Sta tuen (Kaisex, BiZmarck, Moltke) sollen 1Z7.000 Mark losten.. DaS Denkmal wird nunmehr nach dem Stier'schen. Entwurf ausgeführt und zunächst nrit der Herstellung der Futtermauern und des MittelthurmeS begonnen werden. Die Feier der Grundsteinlegung soll demnächst ttattrinden. Ja, daS ist's Necdle: Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn etz etwas ganz seinem Wunsche enisprechend sindet. Und dieser Auödruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Centra! 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