Indiana Tribüne, Volume 16, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1893 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint Tilgt ich und Sonntngo.
Die tägliche .Tribüne' koyct durch den Träge, , len ZÜgkN gilt. Gerade flN DCN b? , tintTM per Zoche.'die Sonntags..Trtbüne- .sagten Tagen, an denen die Nachtseite ' Cent, per Ooche. Beide zusammen I5llent, oder ! Weltausstellung die Haupt-Attrac-,Sent5 perMonat. Per Post ,öeschit tn Bor ! . in ;.n.;f suöbeMunspkrJahr. tion ist. und vielleicht auch an manchen . . anderen, durften die Stunden zwischen
Osfice : No. 18 8iib Alabama Sir. Indianapolis, Ind.. 17. Mai 1893 i.?P ;iVb- C. der Weltausstellung, stadt. Bon Das Jndustriegebäude ist fcis größte des WeltausftellungSparkeS. ent hält die großartigste oder doch vielsei ngfte Ausstellung und bietet gegenwärtig den meisten Trubel unter seinesgleichen. Man hätte es gar nicht glau den sollen, daß der Jndustriepalast noch ein solches Schmerzenskind würde. Während die Dächer aller modernen großen Ausstellungsgebäude die jüngste Regenprobe gut bestanden haben, tonnte gerade das Glasdach des Jndustriegebäudes den vimmelsthränen noch im mer keiNiN vollkommenen Widerstand bieten, es mußten besondere Vorkehrungen zum Schutze vieler überaus werthvollen Ausstellungen drinnen getroffen werden, und die Entrüstung blieb nicht stumm. Das ist nicht die einzige Mißlichkeit in diesem Nieseuge bände: noch allgemeiner beschwert man sich darüber, daß der Fußboden sich in t einer überaus unwürdigen und gefährlichen Verfaffung befindet! Die österreichische, die deutsche, die britische, die japanische, die eben erst unter Regentropfen feierlich eröffnete belgische Ausstellung und noch manche andere locken große Besuchermaffen in dieses Gebäude,' . und dabei ist der Boden vielfach aufgeriffen, löcherig, und Nü gel dringen hervor! Die Fuhrwerke, deren Kommen und Gehen in d?m Gebäude noch immer nicht ganz aufgehört hat, machen die Sache noch beständig schlimmer, und man kann von einem wahren Skandal sprechen. Langst hatten die Aussteller als ganz selbstvcrständlich erwartet, daß der Boden, sobald die Hauptarbeiten erledigt sein würden,' durch einen neuen erseht oder doch wenigstens ordentlich geflickt würde. Aber die Verwaltung hat noch nichts von dergleichen geschnauft. Hoffentlich ist zur Zeit, da der geschätzte Leser seine Spritztour zur Weltausstellung machen wird, auch diese Frage zu allseitiger Befriedigung gelöst; man darf diese Hoffnung wenigstens darauf begründen. daß der jetzige Stand der Dinge einfach unerträglich ist. Solche mißliche Verhältnisse sind um so mehr zu bedauern, als die Aufmerksamkeit der regulären auswärtigen Bcsuche? sich bereits, von der Außenseite der Weißen Stadt, gesättigt, sehr leb- , baft dem Innern zugewendet. Am südlichen Ende des AnsstellungsplatzeS sieht es noch am vorfindfluthlichsten aus; vom Förstereigebäude und den benachbarten Localitäten namentlich aber vom ersteren muß noch immer gesagt werden: Da drinnen ber ist's fürchterlich." Die Ausstellungsverwaltung beginnt einzusehen,, daß sie sich verrechnet hatte, als sie glaubte, diese Gegend noch einige Zeit vernachlässigen zu dürfen; denn daS Interesse des Publikums an der För-fterei-, der Milcherei-, der Schuh- und Leder und sonstigen Ausstellungen in diesem Aschenbrödel Winkel ist der Leistungsfähig'eit der Verwaltung weit vorangeeilt, und schon Tausende haben sich dort über Balken, Schwellen und Schmutzhaufcn mühsam hindurchgearbeitet, um zu schauen, was bis jefct zu schauen ist. Wie man dazu tarn, die allgemein hochinteressanten Ausstellungen sür Völkerwisienschaft und Alterthumskünde, w.'lche die bemerken-wcrtheste je dargebotene Veranschaulichung der Culturrerqangenheit Nord- und SudamerikaS bilden, gerade w diese Gesellschaft zu verlegen, ist für die gewöhnliche MenschenwciSheit auch vollkommen un gründlich; .doch daran läßt sich nichts mehr ändern. Auch auS diesen Anordnungen keuchten die Eselsohren des BauchefS Burnham hervor, welcher überhaupt manche guten Vorsätze deS TirectorS Davis im Keime erstickte, und dann nur noch dem Deutschenfeind uu'o Nichtsrvisscr Bonney, der sogenannte Weltcongreß Präsident, welcher durchaus nur Eng. lisch, Französisch und Spanisch als Debattirsprachen auswiesen Eonqresscn dulden will, die Palme . der Weltaus-stellungs-SchreckenZkinderstreitiz macht. Diese zwei B'S werden sehr unschuldig daran sein, wenn die Weltausstellung 'trotz alledem und alledem einer der denkwürdigsten internationalen Erfolge i des zur Neige gehenden Jahrhunderts :v lüllü. Als jüngst der Aussiellungsplatz zum npm Male Abends eine vollständige elektrische Beleuchtung erhielt, da wär der Eindruck zwar ein zauberischer, aber auch dieser Zauber war noch unfertig. Vor Allem konnten die elektrischen Fontänen vor dem Administra tionsgebäude leider noch nicht spielen. Jetzt aber iss Alles' in dieser Hinsicht vollendet, und wenn die Nacht ihren Mantel über den JaZson.Parl gedrei. tet bat 'und der BeleuchtungSa'pparat in Bewegung gesetzt wird, da scheint sich ein noch viel herrlicherer Tag aufzuthun, als der niedergegangcne! Zu sttn wundervollen Lichtwirkungen tra gen nicht blos die hierorts getroffenen Vorkehrungen bei, sondern auch ein Theil der ausgestellten Apparate, besonders die elektrischen Scheinwerfer Jau3 Nürnberg. ES ist noch immer . i i r ri.ri.Wi. . ' - v : . rrs niqi seugeueul, wie euul ore auer ! , w . x ir : x v.:r v . mir oer ncujuicfeii ieuiiung oes WeltauSstellungSplatzeS gehalten weren soll: sicherlich wird aber an einer ganzen Anzahl Nächte bis I I Uhr of. fengehal.'en und auch für musikalische . und andere' Genüsse gleichzeitig die ausgedehnteste Sorge getroffen werden. A Noch einMißton summt mir in die Ohxm! ES ist.in letzterer BeMuna tt&l
ünpatriotlsch. daß die Jllinois-Uentral. ! Bahn eine so blutsauaerische Politik treibt und um 7 Uhr Abends, obwohl . sie dann nur noch Bummelzüge! laufen lüßt, das Publikum durchaus ; nicht mehr zu dem mäßigen Preis be j fördern will, der vorher auf den schnel .
7 und 9 Uhr ganz besonders geschäftige für die werthen Veförderungsgesell schaften sein, und das Verhalten der JllinoiS-Central könnte weithin Ent rüstung ecregen. wenn man nicht be reitS aus der Vorgeschichte der Welt ausstellung wüßte, was man von dieser t Seite Alles erwarten kann. Jum Glück hat sie einigermaßen mit der (sgncurrenz zu rechnen, sonst hätte sie die (ZrpressungZschraube sicherlich noch viel toller angezogen. Bessere Fortschritte zur Vollendung, als man erwartet hatte, macht die große Ausstelluncz im Ackerbaugebäude, I in welchem bis zetzt 33 Staaten' und j Territorien der Union und außerdem das Ausland sehr stark vertreten sind, und bald die letzte Hand angelegt sein ' dürfte. DaS Gebäude, das beinahe von den Fluthen des MichigansceZ be spült wird, und schon seiner Lage we gen einen starken Besucherstrom anzieht, hat in den leien Wochen weniger von sich reden gemacht, als mehrere der an deren Ricsengedäude, aber seine AuSstellungsarbeiten gediehen desto mehr, und in dieser Beziehung wenigstens hat die AnSstellungsleitung ihre volle Schul dig'eit gethan. Taß sich Onkel Sam an? dem Welt auc-ste!lungsvlatze, Stti&el" hält, um auszuschnüffeln, ob nicht von den Aus stellen: Waaren, die unter dem Zoll-freiheits-Privilegium eingeführt wurden, verkauft werden, mag manche ausländische Besucher wenig sympatisch berühren; aber vom Standpunkt der vorhandenen Gesee läßt sich darum nicht herumkommen, und von jedem Gast kann man füglich verlangen, daß er sich der Hausordnung fügt; auch zeigt die bereits erfolgte Verhaftung mehrerer Engländer wegen derartigen Schmuggelverkaufes., daß diese Maß nähme nicht ganz überflüssig war. Taß indeß diese Spiyel sich an dieAus sie l' er herannahen und sie zu solchem Schmuggel zu verleiten suchen, um sie dann am Kragen nehmen zu können, das wird der Ausstellung wenig Ruhm ! bringen! Tas erste schöne Maiwetter hat auch außerhalb der Ailsstellungsgebäude die Binder der Flora schon weit herausge lockt, und in den nächsten Wochen wird das'äußere Landschaftsbild, weiches die Weiße Stadt bietet, noch bedeutend an Farbenreiz gewonnen haben. 1'. K. 0 Ahlwardt vor derNntersuÄungö commisflou. Eine kläglichere Erscheinung als Ahlwardt gibt es nicht. Mit schrecklichen Enthüllungen hat er gedroht und mit dem Besitz vernichtender Aktenstücke hat er geprahlt. Zur Rede gestellt und nach seinen Beweisen gefragt, ist er außer Stande, die furchtbaren Behaupt tungen zu erhärten. Im Plenum des Reichstags konnte er durch lange Reden die Thatsachen verdunkeln, aber vor dem Prüfungsausschuß war ein Ent' schlüpfen nicht mebr möglich. Hier wurde er Punkt sür Punkt aus Ja und Nein gefragt. Sie behaupten, daß Kulissen Verhandlungen über den Äeichsinvalidensonds stättgesunden baden, wo sind in Ihren Aktenstücken" die Beweise?" Sie behaupten, daß das deutsche Volk durch Vor gänge, an denen Mitglieder des Reichstags und Bundcsrath's betheiligt waren, um Hunderte von Millionen geschädigt sind, wo sind die Beweise?" Jetzt galt eS, bündige Antworten zu geben. Immer wieder mußte sich der Angeklagte von seinem Stuhle an der Wand erheben und auf die scharfen Fragen der um den grünen Tisch in der Mitte des Zimmers sitzenden Eommiffionsmitglieder erwidern. . Es gab kein Entrinnen mehr, jeder Ausgang war versperrt. Wa5 war es nun mit den berühmten Aktenstücken? Für die auf den Jnva lidenfondS bezüglichen Anschuldigungen hatte Ahlwardt kein einziges Aktenftück. Zwei Druckschristen, und nach her noch eine, alle aus den siebziger Jahren, alle bekannt und längst er sannt, das waren die Belege. Keine der drer 'k-chrlsten enthielt das, was erwiesen werden sollte, nämlich daß eine reichlichere Dotirung des Fonds absichtl'.ch verhindert worden lst. Und womit beweist er die weitere Beschuldigung. däL ungeheuerliche llebervortheuungen durch Persönlichleiten, die im öffentlichen Leben stehen, vorgekommen sind? Durch einen fußhohen Stoß von wirr durch einander liegenden Schriftstücken, die sämmtlich unbeglaubigte Kopien sind von Jahresbilanen, Zeitungsausschnitten über den Prozeg Polke, von Broschüren in rumänischer Sprache, von ganz unvollständigen Kontoauszügen, von zerrisseneu und wieder zusammengeklebten Briefen :c. selbst ist gänzlich außer Stande, auZ diesem wüsten Kon volut diejenigen Belege herauZzusinden, welche ferne Behauptungen stützen könnten. Er blättert vergeblich umher und muß erst einen Helfershelfer herbeiholen, damit dieser dem Referenten das einschlägige BelaftungSmaterial nachweise. Er' kennt den Inhalt nur ganz oberflächlich und vermag die Bedeutung desselben auch mcht ent fernt zu würdigen. Er hält es für möglich, daß ein Eomptoirbote zeitweilig als Mitdirector der DiZcontogesellschaft zeichnet, er f:n v-r. i . . m . uc., ujtf pro uuanai an Provision 4 Procent gezahlt sind, und glaubt den Jayreszlnssak m der Weile ermitteln zu können, daß er diese Zahl mit 4 multiplicirt, während doch gerade die Schriftstücke, die er producirt, ausdrücklich eine Klausel enthalten.. wo nach bei Prolongationen nur 'Pröcent pro Monat zu vergüten ist. Die Dlscontogesellfchaft berechnet, daß von der rumänischen Eisenbahngesellschaft 89 Procent an sie gezahlt sind, und stellt
zum näheren Aachwet? ihre VUer der ! (Kommission zur Verfügung. Aber Herr Ahlwardt bleibt bei seiner mit blösem Lächeln vorgetragenen Behauptung, die ; rumänische Gesellschaft sei ausgewuchert. ! Ja, Herr Bebel dattr Recht, gegenüber , Ahlwardt hat Adam Riese sein Recht ! verirren. ! Für die behaupteten Stempelhinterzichungen hat Ahlwardt überhaupt gar , keine Unterlagen. Ein diebischer Eomp-; toirbote hat es gesagt, und darum ist r es für Herrn Ahlwardt wahr. Um- j fangreiche Preßbestechungcn sollen verübt fein, und zwar unter dem Einfluß des Herrn Miquel. In den Papieren aber ist dafür ein sicherer Anhalt gar nicht zu gewinnen. Genug, wohin man greift, greift man ins Leere. Die Referenten haben einmüthig er klärt, daß Ahlwardt seine Anschuldigungen in keiner Weise bewiesen hat, und die Eommission schloß sich einmü-: thig. von Stöcker bis Bebe!, dieser Er klärung an. Nur ein Einziger, ein Antisemit, diffentirte, und zwar auch nur in einem einzigen Punkte, in der ; Frage deS JnvalidenfondS. Bewiesen ist durch die Verhandlungen nur Eines, daß nämlich Ahlroarot'S Behauptungen !
die frivolsten, gewissenlosesten Ersindüngen und. (Berl. Tagebl.) ' i;i tllanse. Durch einen BU tischt von Lähmung geheilt wurde Alie Radie in Brazit, Ind., welcher sieben M,nate an den Folgen einer Lähmung krank gelegen hatte. Während eines nächtli chen starken lewitters. daS kürzlich die tadt Brazi! heimsuchte, wurde Andrew Radie's Wohnhaus von einem Blitz schlage getroffen uud buchstäblich in Stücke zerschmettert. Alie Radie. der krank im Bette lag, wurde vom Blitz betäubt, als er aber nach mehreren Ml nuten sein Bewußtsein wiedererlangte, iüblte er sich wohl und vermochte mit Leichtig cit zu gehen. Nicht wenig entrüstet über die Stadt New ?)ork und ohne AuS nähme die Matrosen der amerikanischen Kriegsschiffe im dortigen Ha'en. Müh rend die Officiere der fremden und ein heimischen Schiffe von Fest zu Fest. Bankett zu Bankett geladen wurden, ist für die gewöhnlichen Matrosen und Soldaten gar nichts geschehen. Es hies; anfänglich, die Handelskammer habe für die Matrosen ein großes Festessen in der Armory arrangirt, aber eS ist nichts daraus geworden Die ame rikanischen Blauzacken sagen,' daß sie, wenn immer sie in einem fremden Lande zn Gast geladen sind, stets in liberaler Weise bewirthet werben. Die fremden Seeleute seien jedoch in dem reichen New oxl in einer erbärmlich schäbigen Weife behandelt worden. Die amerikanischen Matrosen schämen slch sast. das sie Amerikaner sind. Sie gehen mit dem Plane um, Geld zu sammeln und die Seeleute der anderen Nationen zu bewirtben. um das nachzuholen, was die Millionäre von der Handelskammer bisher noch versäumt haben. In Wols'Lake. einem Wei. ler in dem Eounty Wbitlay in In oiana, hat neulich der Müller Theopo lis Pendlelon als Mörder. Brandstifter und elbstmördcr geendet. Er kam von einer längeren Schnapsreife stark angetrunken nach Hause und gerieth darüber mit seiner Frau in Streit, schließlich wurde er so wüthend, daß er sie durch einen Schlag mit einem Theile auf den Kopf tödtete; darauf fßte cr den in ber Wiege ruhig liegen ien Säugling von sechs Monaten an den Beinen, und schlug ihn mit dem opse auf den eisernen Kochten, so saß das Gehirn umhersprikte. Darauf iente er sein Wohnhaus in Brand und schnitt sich mit eineni Rasirmesser den Hals durch. Das Feuer wurde von oen Nachbarn entdeckt und gelöscht, ehe es noch bedeutenden Schaden anrichtete. Pendlcton bezichirt. wie es heißt, seine rau der Untreue, weil er sie häusig in Gesellschaft von anderen Männern betroffen hatte. Sie war eine hübsche ,)rau und seit etwa fcchs Monaten mit ihm rerheirathet. Einst gehörte der Mann zur guten Gesellschaft in Fort Wayne, ist aber durch den Suff soweit heruntergekommen, daß er- schließlich zum Mörder wurde. Tod durch eigne Hand and Motiv Verzweiflung-, so lautet in kurzen Worten der Wahrfpruch der Eoroners Jurv über den Tod der Re becca Berghold aus ?'em Vork, die im Southern Hotel in Ehicago mit durch schnitten?? Sltdt als Leiche aufgefunden wurde. Durch diefen Wahrfpruch ist nicht nur die Mord und Raub mord-Theone, wclche hinsichtlich dieses ensationellen Falles aufgestellt war. Über den Hausen geworsen, sondern auch der New Yorker Advokat Eornell taun nunmehr wieder, wie von einem Alp befreit, aufathmen, hatte er sich doch schon mit dem Gedanken vertraut gemacht, man werde ihn als den muth maßlichen Mörder seiner verführten Geliebten verhaften und processiren, während er behauptet, von der 32jäh rigen Tochter deF PolizeicapitänS verführt worden zu sein. Sie habe sich, wie er sagt, als er den Verkehr mit ihr abgebrochen, ihm genähert, sie habe ihn später h'uflg in seiner Office aufge sucht, ihn,. als sie aus dem elterlichen Hau'e entflohen sei. in daö Hotel citirt. in welchem sie Wohnung genommen und sie habe schließlich ihn veranlaßt, mit ihr alS Mann und Frau nach dem Westen zu gehen und dort Zusammen zulcben. Erst durch das Herannahen des JahreStageS seiner Hochzeit sei sein Pflichtbewußtsein wieder derart zur Er starkung gelangt, daß er sich losriß und die Verführerin- ihrem leider so trau rigen Schicksal preisgab. Es ist immer wieder die alte Geschichte. Schon Adam behauptete, er würde niemals in den Apfel gebissen haben, wenn ihn nicht Eva dazu verleitet hätte. Ueber dcnSchutzdcrVögel schreibt der Demokrat- in Peoria so! i gmde beherzigenswerthe Worte: G5 , rade -etzt ist wieder die rechte Zeit, um dem amerikanischen Publikum in Er ' innerung zu bringen, daß mit der Zeit das Land fürchtbar unter den Folgen der frevelhaften Ausrottung der injek ten-fresseuden Vögel leiden muß, wenn dem Unwesen nicht bald ein Ende ge, macht und ehe die einzelnen Arten aus
sterben ein sorgfältiges Hegen der Bä ! von Stambul diö nach Peking dieselbe gel an die Stelle gesetzt wird. Es gibt alte Geschichte: die Erzeugnisse der Priwohl unter den Angloamerikanern ei vatarbeit sind vielfach unvergleichlich nige sehr hervorragende und verdiente schön und sauber ausgesührt, aber Naturforscher, aber im Allgemeinen öffentliche Gelder rechtschaffen und versind sie sehr schlechte Naturbeobachter nünftig zu verwenden, daS wird nicht und hängen alten Irrthümern an. die leicht irgendein Orientale lernen. Die zu schlimmen Mißgriffen führe. So Kaiserin Mutter hat übrigens angeordhat man in manchen Gegenden die net. daß ihr diesmal von den hohen überaus nützlichen Spechtarten fast ganz Provinzialmandarinen die sonst übvernichtet, weil man glaubte, sie bohr , lichm Geschenke nicht geschickt werden, ten die Bäume an und saugten den ' sondern daß daZ Geld dafür den durch Saft aus Aepfeln und Birnen, wäh den sehr strengen Winter hart betrofferend der Specht in Wirklichkeit nur nen Armen gegeben werden solle. Zu Würmer und Maden aus bereits ange demselben Zwecke hat sie aus ihren bohrtem und beschädigtem Holze und Privatmitteln für jede Provinz etwa aus den Früchten holt. Wo der 80.000 Mark bewilligt. Specht fehlt, vermehrt sich dieses Unge- Die Beobachtung bei z'efer schrankenlos und thut der Obst völligen . Sonnenfinsterniß am 16. zucht den größten Schaden. Prairie- April ist nach den bis jetzt eingelaufeHühner. Wachteln und Lerchen suchen nen telegraphischen Nachrichten nicht an die Insekten sorgfältig vom Erdboden allen Stationen vollkommen gelungen, auf und würden z. B., wenn' sie nur Den meisten Erfolg scheint Professor in genügender Anzahl vorhanden wa Piering von der Harvard-Sternwarte ren. das Aufkommendes verderblichen gehabt zu haben, der in Ehile beodachEhinzbug von vornherein verhindern, iete. Während der vollständigen VerÄe kleineren Singvögel lesen die Nau. finsterung zeigte das (von der Corona peneier und Puppen von den B umen ausgehende) Sonnenlicht eine mattgelbe ab, und selbst der ost lästig werbende . Farbe und schon 34 Secunden vor der Sverling ist ein höchst nützlicher Rau : völligen Verfinsterung tonnten mittels pe.rvertilger. Die großgewordenen ' des SpettroskopS 20 Linien, in der Haarraupen frißt er natürlich nicht. 'Sonnenatmosphäre erkannt werden, svndern nur die jungen; aber er füttert Die Eorona selbst zeigte eine Menge ät Jungen, von denen er ost vier feiner Lichtadern und vier grove Licht. zahlreiche Brüten in ernem Sommer streifen, von denen zwei nach PickeringS erzieht, ganz ausWeblich mit Jnsek. ! Schwung eine Länge von 485.000 ten. namentlich mit jungen Raupen. : Meilen besaßen. Außerdem waren Sein Nutzen überwiegt deshalb weitaus dunkle Unterbrechungen in der Corona den Schaden, den er etwa dadurch an sichtbar. Die Farbe des Lichtkranzes richtet, daß er im Herbst sich zum Theil selbst war weißlich. Von den Sonnen aber auch durchaus nicht allein, von - Protuberanzen wurden mehrere gute Körnern nährt. Nach der Ernte kann Photographie! erhalten. Die Ober er ja überhaupt keinen Schaden mehr fläche der Sonne besindet sich gegen thun, und die Zeit der Reise des Ge- wärtig in einem Zustande außerge treides auf dem Felde ist doch eine sehr wöhnlicher Erregung, wie auch schon kurze. Man sollte in den öffentlichen : durch die Fleckendildung erwiesen wird. Schulen einen Theil der mit Tempe-! Die englische Elpedition unter Thorpe, renz-Unterricht und mit zu viel trocke- ! die zu Fundium am Flusse Salum in ner Grammatik vergeudeten Zeit da. Senegambien stationirt war. hat eben rauf verwenden, die Kinder über daS . falls Aufnahmen der Corona und der allgemeine Walten der Natur und be-j Protuberanzen gemacht, während die fonderS über den Nutzen der Vögel auf französische Erpedition unter Bigour zuklüren und sie zu deren Schonung ! dan zu Joal in der Nähe von Dakar und Pflege ermuntern." j durch Nebel beeinträchtigt wurde. Doch Der Briefträger Charles konnte man dort die vier Berührungen r. n r.'i . . n v.: rv. i I . . . . "
xrn ii ie ii acyiunovierzig ayren in der Stadt New York im Dienste und ist wahrend dieser Zeit, wie man ab schützt, 300,480 Meilen gelaufen. Ein höchst interessantes Mitglied der Familie des Hrn. Edwin Tun, unseres neuen Gesandten in Ja pan, ist seine Tochter Helene. Ihre Mutter war Psuru Mutfudu. die bild hübsche Tochter eines japanesischen Generalö, welche das Herz des Ohioer Diplomaten eroberte, als er LegationS fe.retür in Tokio war. Frau Dun starb vor drei Jahren; ihre Tochter i't ihr in dielen Dingen sehr ähnlich, si ist eine .echte kleine Japanesen". eine wissenschaftliche Un tersuchulig deS hierzulande sich im Han dcl befindlichen Kaffees wurde kürzlich unter Leitung des Hauptchemikers vom Ackerdaubepartement. Prof. H. W. Wileq, vorgenommen,, welche überra schende Resultate gehabt hat. Dreikig Proben von ebenso viel Läden wurden von angeblich echtem Kafseeerlangt. Von dcn'elben waren 26 Proben oder 86 Pro.ent verfälscht oder, mit Einschluß einer Probe, welcher überhaupt keinen Kaffee enthielt. 90 Proc. In 15 Proden war die Hälfte oder mehr verfälscht. Der Tetail-Preis dieser Kaffeeproben war oem für echten Kaffee verlangten gleich. Die schlimmste Verfälschung wurde in gemahlenem Kaffee gefunden, abei drei Proben von gerösteten ganzen Kaffeebohnen waren gleich'allS mit nachaeahmtem Kaffee vermischt. Alezander I I. Wedoerman, ein Svecial-Agent des ; Departements, sagt, daß der künstliche Kaffee im Aussehen Mlt echtem grünen oder gerösteten Kaffee fast identisch ist. Er wird mit Maschinen hergestellt, hat fast gar keinen Geschmack oder Geruch und soll nur das Gewicht des eckten Kai fees erhöhen. Bom uölanVe. Verheerende Feuer S biünste haben in jüngster Zeit in chiesicn großen Sck,aden angerichtet. So ist ein det.achtlich.'r Theil des Dorkes Tuntscheu)orf im Kreise Ncurode in Asche gelegt worden; acht Besitzun gen. darunter mehrere Bauerngehofte. wurden ein Raub der F a:nmen. Bei der leichten Bauart rcr Hauser verbrei tete sich das Ttuct mit so großer schn5üjg;ei, daß nur sehr wenige ' Habseliteiien gere.te: werden konnten. ! In Zalen-.e sino sieben Besitzungen nie' '' dergebrannt. . Ein anderes großes ' Schadenfeuer w'ithete in TätzschwiA bi HonerswcrdaaZ sechs Gehöfte ein. j Sicherte und wobei fast a!!eS Mobiliar ! und ein Theil des Viehstandes ver. : brannte. In dem kurzen . Zeitraum j von 20 Minu:en standen in Steindorf, i Kreis Qhlau, fünf Häuser in hellen Flammen, wobei mehrere Personen bedeutende Brandwunden erlitten. Durch einen 2Laldbrand wurde der httrliche j etwa 700 Morgen große ('horzower Wald bei Könighütte vollständig ver ! nichtet. Eine große Zahl von Hasen, Fasanen und Rebhühner siel dem wü thenden Element zum Opfer. Endlich wurde durch eine Feuersbrunst die ge. nossenschaftliche Brettschneidemühle in Niederlindemiese bei Freiwaldau.aänz. lich vernichtet: der entstandene Schaden ist sehr groß, da namentlich auch ein beträchtlicher Theil der Holzbestände verbrannt ist. Zur Feier des 00-jähri' gen Geburtstages der Kaiserin-Mutter in Ehina sind 1,200.000 Stück rother A c..ö l) i . v o ... wnwt vun iv u"D uligr Ullv O IfUJi . Breite in den kaiserlichen Factoreien !von Nanking.. Sut?chau und Hangt- , schau bestellt worden. Hiermit will . man in Peking die Straßen in der Ge- ' sammtlange von 40 Li oder ungefähr 64kra ausschmücken. Wie großartig j sich das ausnehmen wird! mag va man che? Lese? ausrufen. Ja allerdings, das wird man wohl nirgends nachahmen können, die Straßen in einer Länge von mehr als 601cm mit Prachtvoller Seide zu schmücken. ' Aber einen gröern Gegensatz alS zwischen diesem Schmuck und dem gewöhnlichen schau verhaften Zustande der Pekinger Straßen mit ihren entsetzlichen Gerüchen wird eö auch kaum irgendwo geben. ES ist eben. im. aan;?n jxwfeci Hriept
der Sonnen- und Mondscheibe bestim-
men. Aus oer Sternwarte zu Algler, wo die Finsterniß keine völlige war, hat man 92 Phctographieen der Phasen erhalten. Eine furchtbare Blutthat führte in Wien der 50jährige Pfründncr Koliha auS. Er gab seinen Knaben von 9 und 10 Jahren eine reichliche Mahlzeit, legte sich dann mit dem jüngeren zu Bette und sagte zu dem ältern Franz, er solle sich auf den Stuhl setzen. Als der elfjährige Franz' sah, daß der Bater den Revolver unter dem Rocke hervorzog und auf den klei nern Knaben einen Schuß abgab. sprang er in Todesangst auf, stieg durch? Fenster und hielt sich mit den ! a -i gri r r - n iv cr , . ' Händen am Gesimse fest. Der Vater : feuerte auch nach ihm, schoß jedoch fehl, worauf sich daS Kind langsam auf ein etwa 2 Mtr. unter dem Fenster über den Eingang zur Treppe vorspringen deS schmales Glasdach herabließ. Rasch nacheinander fielen indeß im Zimmer zwei weitere Schüsse in die Brust des kleinen Knaben, der wahrscheinlich schon vorher todt war. Dann richtete der Vater die Waffe gegen sich selbst und brachte sich zwei Schüsse bei. Als man in das Zimmer drang, fand man den vierjährigen Knaben im Bette todt. Zwei Schußwunden hatte er mitten in der Brust, eine in der Herzgegend. Auch mit dem Taschen messer hatte ihn der Vater am Unter leibe furchtbar verwundet. Koliha selbst hatte zwei Kugeln in der Brust und gleichfalls Verletzungen mit dem Messer am Unterleibe. Er lebte noch und hatte das Bewußtsein wieder er langt. Die Möglichkeit, ihn zu erhalten, ist nicht ausgeschlossen. Eine SchreckenS-Scene spielte sich kürzlich in Lissabon ab. Der Thierbändiger Max Himme vom Pariser Winter-EirkuS gab mit seinen fünf Löwen die erste Gastvorstellung. Die Produktion verlief ohne Zmischenfall; als aber Himme sich anschickte, den Räsig zu verlassen, stürzte sich die Löwin Relly auf ihn. Der Kampf zwi scheü der Bestie und dem Manne war fürchterlich. Er wehrte volle zehn Mi nutm im Angesichte deS vor Entsetzen sprachlosen Publikums. Himme riß der Löwin die Zunge auS dem Maul, das Zhier aber hackte seine Pranken um so wüthender in seine Glieder ein. Endlich tödtete ein Clown die Löwin durch einen Büchsenschuß; sie 'riß im Hinfal len Himme mit, der unter ihrem Kadaoer sterbend hervorgezogen wurde. Während deS Kampfes wagte es der Gehil-'e Himme'S Poisson, in den Käfig einzutreten und die anderen Thiere in Schach zu halten. In einer der letzten .u stnschafllichen Sitzungen des Wiener medizinischen Clubs stellte der Sekundararzt deß ,HofratheS Tra'che, Herr Dr. Juliu; Weiß, eine 42jährige Frau vor. die seit etwa einem Jahre an Kor dialasthma lcidet. Die Patientin be bauptet. daß sie aus ihzem Herzen fortwährend Musik höre und daß sie, um die ihr unsäglich lüstige Musik nicht mci,v zu hören, ibre Ohren mit Watte verstopft habe, waS indeß- vergebend gewesen sei. Die .Musik tlang ihr trotzdem unaush.rlich aus dem Innern heraus. Die klinische Untersuchung ergab eine Verbreiterung der HerzDämpfung, namentlich nach der linken Seite hin. Die Auscultation bot. ein eigenthümlich stöhnendes Geräusch mit anschließendem, sogenanntem musika? li'chen Timbre. Der Fall wurde alj .diastolischeö musikalisches Geräusch" diaguosticirt, dessen Zustandekommen die Bewegung des Herzens ermöglicht, ES sind in abnorme Schwingung ver setzte Sehnenfaden, welche d Bedin gunzen für die Entstehung von Herzgeruschen mit hochklingendem Timbre bilden. Im Anschlüsse an den interessanten Vortrag gab Professor von Schrötter, unter Demonstration von Präparaten, einige überaus lehrreiche Aufschlüsse über das musikalische Herz" aus seiner Praxis. . Durch den B au des , Nord oftseekanals wird Deutschland um ein Bauwerk bereichert, daS auf der ganim Welt nur wenige feines gleichen bat.
Die Bogendrücke Über den' tfaltäT
Grünenthal kommt nämlich ihrer Spannweite nach (503 Fuß) unter den Bogenbrücken Europa'S an viertem Stelle und unter den Bogenbrücken der ganzen Welt in fünfter Reihe. Sie wird nur durch die Boaenbrücke Luii c I. über den Duoro bei Porto für zwei 1 Straßen (1881 bi518L5) mit 5 i0Fuß Spannweite, durch die Eisenbahn-Bo-genbrücke über das Garabit-Thal bei Saint-Flour (1880 bis 1881) mit 53 Fuß, durch dieMaria-Pin-Bogenbrücke über den Turoro.bei Porto für die portugiesische Staatsbahn .(187( bis 1877) mik 520 Fuß und durch den mittleren Ehromstahlbogen der Brücke ... . v,. ZT' :r . ' . r , Über den Ml)Ul1PPl bei t. Louis mit .lö5llk Svannmeite Übertrnsfk'N )if OL6 ÜNB pllNNweiie uoerirvssen. ÜIC übrigen weitgespannten Bogenbrücken der Welt, wie die Washingtondozen' brücke über den Harlemsluß in New Vor! (504 Fuß), die beidenSeitenbogen ber Mi ZlinpplbrUcke (45 ffuiz), die Z, eBoaenbrücke über da5 Addathal bei P ocrno IN JiatlCN ÖUUß) yaoen liki nere Spannweiten, als die Grünentba-' ler Boaenbrücke l ut oflenDruae. K A XII mm 3 mm. mm. A . . r t f r . icttuscinanocrirgung ... , oer preuvl azen eaieruna mn dem yvij vuu vumvtuiiy viuhji in einer für dle Provmz, besonders tiit" O......., i P f Y f l IMrlAvsIVtrS Hflt4 VIV Wtuvt t.' 11VUV VI 4 V MtlMyV II Vl l V Tie Bibliotbek, die Kunstsammlung, ! vt? lltltvltivUcit vUINNiiUttUril, lvtk UU-4 VV I W Vj V V.ft4V ,V V V mf t Welfen.Museum. auch daS Münz'cabinet bleiben in Hannover und werden! den Provlnzial'Sammlungen so ein verleibt, daß sie besondere Abtheilungen bilden. Die Verhandlungen hierüber verliefen fehr einfach, da der Herzog die größte Bereitwilligkeit zeigte, diese Sammlungen in Hannover zu belas fcn. Dagegen ist noch wenig Aussicht vorhanden, die in Wien und anderwärts in Verwahrung gegebenen Schätze, wie z. B. eine werthvolle Münzsammlung, nach Hannover zu rückzuerhalten, obgleich diese Vorzugs weise für Hannover Werth haben. Für den sequestrirten Grundbesitz in Herrenhausen wird die Verwaltung wahrscheinlich noch weiterbestehen, da die Aushändigung desselben an die Bedingung geknüpft sein soll, vaß der Herzog allen seinen Ansprüchen entsagt und die Einverleibung HannoVers in den preußischen Staat als zu Recht bestehend anerkennt. Ueber den Schaden, der im Schlosse Sigmaringen vom Feuer verursacht wurde, erjährt man jetzt folgende Einzelheiten: Während auZ den Zimmern ber Fürstin-Mutter fast alle Kunstsachen, hierunter Meisterwerke von Angeli, Oswald Achenbach, Winterhalter, Bendemann. Petri, Umdach u. A. m. gerettet wurden, ist in den ehemaligen Wohnräumen des Für ften Karl Anton fast Alles vernichtet. Und hier befanden sich Sachen von UNnützlichem Werth. Mehrere kostbare Schränke des 16. Jahrhunderts sind verbrannt, eine große Anzahl Fami lienbilder, u. A. Prinz Anton von Hohenzollern in der Schlacht bei Königsgrätz, von Sell in Düsseldorf, Königin Stefanie, von Karl Sohn, und Prinz Anton, von Schäfer in Düsseldorf. In jenen Räumen befand sich ein außerordentlicher Schatz werthvoller Kunstfachen: Bilder, Silber, Gold, Bronze, Elfenbein u. s. w., die vernichtet sind oder als formlose Klumpen im Schutt gefunden wurden. Während der neulichen Anwesenheit des Kaisers in Kiel rich tete der 12jahrige Sohn eines dortigen Werkmeisters, der die Untertertia deZ Gymnasiums besucht, ein Bittgesuch an den Kaiser, ihn in da? Eadetten ! corps einzustellen, da es stets fein sehn Uchster Wunsch gewesen Z, Osftcler zu werden, seine Eltern jedoch nicht in der Lage seien, die nöthigen Kosten zu bestreiken. Der Kaiser hat sofort bei der Direction des Gymnasiums Erkundigungen über die Leistungen des Jun gen einzien lassen, die so günstig ausgefallen daß derselbe Befehl erhalten hat? sich sofort nach Plön zu begeben und sich behufS Eintritts in das Cadettencorps bei dem dortigen Commandeur desselben zu melden. Am 16. April feierte dle in ganz Europa bekannte Jpsen'sche Terracotta'Fabrik in Kopenhagen ihr 50jähriges Jubiläum. Die Fabrik hat sich im Auslande dadurch einen großen Ruf erworben, daß sie eine ganze Reihe von Thorwalofen's Werken in Terra kotta modellirt hat. Auch SchliemannS Sammlungen hat sie für ihre Modelle vielfach benutzt. Die Fabrik, welche ungefähr 400 solche Modelle erworben hat, producirt nur Luxusgegenflände, hauptsächlich Statuetten, Vasen, Kan nen, Schalen, Krüge u. dergl. 32 Me daillen, welche sie bei verschiedenen AuZ stellungen erhalten hat, legen Zeugniß ab für ihre Concurrenzfähigkeit. Das Museum in Hartem hat Herrn Jpsen zu seinem Ehrenmitgliedes ernannt. Das Hein eDen k ma soll nun m Mainz ausgestellt werden. Dort stellte Oberbürgermeister Dr. OechSner in der Stadtverordnetenver sammlung den Antrag, da? Heine . Denkmal aus einem ntch näher zu be ! w V f . tv i l r , ,.., flimmenoen Piaye oer s!di auszuuei len. Der Vorsitzende gab der Ver sammlung Kenntniß von dem Stande der Denkmals . Angelegenheit und eö . wurde mit großer Majorität beschlossen. dle Anaeieaenden der anbeNscden Zorn misston zu überweisen ' SVeAifttitfft. l sittsA "7, eCrlC9aUmrIclI tnf lange oeuijlye Pfeifen, Clgarrenspitzen etc. ber Wm. Nnrjo. No. 199 OS Wasbinztcu Stt Umgezogen. Er ist hier um hier zu b':li " Die tuneiMende Praxis dce Tt is.w . ..? Augen dno Ohreu ArzteS. z . . grvgerrn Siäumlil'tstten umznzie. '1 -thete deSdalv die öäumlichketken iw -Ttock tt Jrou tu.od", li; W. Mafhinqton Str.. nZchn Barren McrriU (So'S, für fünf Jahre, no tt auge rtct; Cinrcn ein rietet hat für die Behandlung von Arge. 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OaS vtfte kn der Wlt. g Prvvidene,. St. Mai '9v Ich gkirauchtk Pastor König' ZZerven-Ltirker hier an meinem fccn, elcher Etlftkttrank war, nach dem Skbrauch dkZ Mittel, oder ieder zu sich kam. Ich halt tt dtShald für m;ine sticht, da Mittel al da best in der Well für ?!eivenleiden und Zkrimpfk empfehlen ltt Ehalkstene Ave. grau M. . Cougdlto. 9 t Tj o t t . Mai 90. Mein ZOsjälzriger Sobn litt t t ech Jahren an epilevsie. riele sür diese eiden empfohlen Mittel utden angewandt, aber leider ehn Eriolg. Durch den Gebrauch aber von Vastor König' Neroen-Clrkn f. i . k . il.i. im. . v w l"1 vyinpiomc er jiianiacu vrr,uor nna Halle ich e, deshalb sür meine Pflicht, jedem eidendea u rathen inen ersuch damit ,u machen, damit r tdens. Dit ich fssreut und dankbar kein möae. Utat) House. fcOO 8. o. R. ieoharv, Woodslv. Min.. 27. ov. -Pastor König Skreen-Stärker heilte mich von iuem Herjzitter ud Schwindel im Kopse. Aodr Zause. tirt werlhvollei Doch für Nervenkidend DVitl ud eine Pttb.F!asche zugesundt. Ärme SJW erhalten auch bit Medizin msonst. Hochw. PaftorKönig in FortWayn Ind.. zubenUel unÖ Atuurer wner Aawelsung von'der OeiIQ IVIilOIO.c: CO., S38 isandoipu su, cificAco, ul S A . . ä.iTe VJitoi jrn wurde seit dem Iah 1876 von dem et Apothekern ,r. haben sür II .AA kl.ftiij.. iiSlij...!-... . di lltde. Klasche sür $5.00, lüc SU.UO. txvt f 1.75, 6 In Indianapolis in den deutschen vothlktn 5?.!) l. P v r. K4 West sashingt uum efifc oft b ktnrol i'... ÜU C. Gneris. pnisi'kpv Qn1.t - Ul OuVu ' No. 8j Aord Pennsylvania Str. Va wird us Wuuiäi aR2eandt. Mary C. Lloyd, Zahttiirztin, Zimmer itto. 19. über Fietcher's Vonk, gegen uver vom New Z)or! Ätore. Bandagen und wundärztliche Avparatr, Brldböuder, Krücken, s-Joitntn un ellt ivnndärztlichcn Gcgknständ. Tos gröt Lager k ü n st i i ck. e r A u g e n. Vm. H.Armstrong & Co., 77 Tüd AilnioiS Etrae. Dr. C. N. Schaefer, Dozt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue. n.'.h Monis Str. Svrechfmndkn : 7:30-9 UtzrM?rg?n. i-ö Nh, wcic&nim 'fi?, ?:: ilhr Abend. Telephon Dr. Wagner, Office : Zlo. 0 Sei Shio Str. O!?c?.S:uuötp. : --lö liti STU!ti?.;;. 14 ikhr iciartMca. iSvhnung : Vrekdwsy Äde, T?l,vdsn DU. Ufrajaß.ü5siL (5hirurg und Frauenarzt. rilnftalt nnk Oiiice: !o. 194 Ost Michigan etVQtf, (ys-xe maxtnutui viocnuc.) löglli von 2-4 Uhr. Sonntag? ou3iicncmaien. Dr. I. Btthler, Deutscher Sirzi. Office und Wohnung: 3Z7 Süd Dcloware Straße. 5?ffi7k-tunden: -V Uhr Barm.; 1 3 Uhr N 5m.: 7 9 Uhr AbendS. Telenhon itn. Dr, PFAFF, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Office-Sknden von tl ilkr aSv,. No. Madison Avenue. Stunden von 10 11 Uhr Vorm. Äsung: lk!7N.labam str. .E.keBrmo.lftr. ?el.kn ' t Office 2Ä. kerekon . f 0bnujtfl z. Dr. Anielia H. Keller, Office: Süd Meridian Straöe. t V Offick'SkUttden : S Telephon 907. 9 10 Ubr Vorm. 4 Nur Nachm. Ubr Abend. HDur -ü5 No. 33 Ost Ohio Strsße. Tprecbkunden : 1012 Uhr Bormtttaes, 13 NzcSimittaaS und 78 Abend. Sonntazi vsn SS Uhr Stachmittags. kW M. M E Das beste Stärkunksmitiel. l.CO per Flasche. .... 6 Flaschen für $5.00. l,u haben in der Deutscheu Apotheke von F. Will. Pantzcr,
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