Indiana Tribüne, Volume 16, Number 237, Indianapolis, Marion County, 16 May 1893 — Page 1
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4 Mai 1803. vi 808,001 29 50,000 00 20,00000 725,354 23 $2,159,513 3 $ 300,000 00 K8.945 11 3.i.o00 00 1,755,008 22 tz?,159.5lZ33
I. V. Frenzel, Präsident. O. Frenzel, Kassier. Oscar F. Frenzel, Assistent. '
Editorielles. Ein komischer Streit herrscht seit einiger Zeit in dem WeltauöstellunasDirektorium wegen des Dirigenten der Konzerte, Theodor Thomas. Es war nämlich die Bestimmung getroffen, daß kein Piano bei den Konzerten von irgend einer Firma benützt werden dürfe, welche ihre Instrumente nicht auSgestellt habe. PadercwSki, der berühmte russische Pianist, weigerte sich, aus irgend einem anderen als einem Steinway Piano zu spielen, diese Firma 'aber hat ihre Instrumente nicht ausgeUWtV yUi 14.1. -Oil UlUlilUllt UMi-yt pm. Thmas f,nu sich auf Pad. nMti'l Seite und dieser spielte auf einem Steinwa Piano. Thomas nway Piano. t) vertrat den Standpunkt, daß jedem c.r..T jxunjucr ua iiroi yciuMc ivcti-ui ..-.k7. ..k .. r. f. . fn;.iiiu i, uui vttu. Mi tiuwifciiit u yii i lrn, vuv lyln $zuui unu uuj u:m er sich eingerichtet. Darüber großer Svektakel und die ecüt amerikaniscke ii I Behauptung, Thomas sei von Steinway bestochen worden. I Daneben wurde noch ein Brief entdeckt, den ein Harfenspieler an eine Instrumenten - Fabrik gerichtet hatte, und worin derselbe sich erbietet, gegen eine gewisse Summe nur auf den Instrumenten dieser Fabrik zu spielen, - (.-t,..u- v.t v. ilUl. IUUU UUVj VttUUlli, VUp VilV 1 1(1 I EinVerständniß mit Thomas gesche. Die einzige Zeitung, welche Thomas ,rtf,iy,r,t ir hi KUir,-. tIU,,. I ri"Vv,,"ll' v,v H-v-a' i vtt ",fc MllNN der Mkh? alö irgend klN anderer Mensch in den Ver. Staaten für die Musik gethan hat, so zu erniedrigen, daß man ihn nach einer ehrenhaften Carriere von vierzig Jahren der Beftiu,ttrt fisciiTSi n f Trotz alledem wird aUt wahrschein lich die Leitung der Ausstellungskonzerte einem Andern übertragen werden. - Das Repräsentantenhaus der Legislatur von Pennsylvania hat eme Bill pasnrt. welche eine ErbschaftS- . ' i steuer auferlegt. Es ist durchaus keine . . . . . I I I . . I außerordentlich hohe Steuer, am allerwenigiien i,r ne oazu angeiyan, oie Änsammlung groper vermögen zu verhindern. Die Besteuerung beginnt überhaupt erst bei einer Unterlassenschast von $50,000. Von da an bis ZU $200,000 beträgt die Steuer bloß ein Dollar vom Hundert, dann steigt sie auf 2z vom Hundert b!S zu $500,000 und darüber hinaus betragt sie suns vom Hunoert. - Man sieht, daß das im Grunde ge- . nommen mäßig ist. daß bei einer Hinterlasjenschaft von $500,000 die ganze Steuer bloß $12,500 betragt, aber so sehr hängt die bürgerliche Welt an ihren ClgenthumSrechten, daß der Public Ledger" gleich einem Dragoner darüber flucht und wettert, behaupt tet die Bill sei unkonstitutionell, sei Demagogie und die reifste Frucht deS des Sozialiömus, .f Ji. . C fyynr,i Ich heutzutage eine so hervorragende Rolle m der amerikanischen Politik spielt". Das Blatt seht hinzu : Von der demagogischen sozialistischen Mehrheit des Hauses appelllrt das Volk an oeN Wenal'. Man wird die Feindschaft der Vourgeoisie gegen den SozialiSmuS begreifen, wenn schon eine so verhallnißmaßig harmlose Maßregel, wie eine Erbsckaftssteuer eine solche Wuth und einen ' mi. j Ivten
Drahtnachrichten
Inland. Wetteraus sichle. Iür Jndiana : Schönes kühleres Wetter; nahezu gleiche Temperatur. Das t? bin efe n. Gesetz. Washington. 15. Mai. Di. Supreme Court hat entschieden, daß das Gesetz, welches dieKhinesen, die . , . , p cn.: c.c... . l"9 W 3UI" - Mir n lassen, ausweist, konstitutionell sei. Die Entscheidung erfolgte mit 5 htn B!,ren befand nck auch Oberrichter Field. In dem bissentirenden Gutachten wird das Ver fahren als brutal uno grausam oe zeichnet. .... .... .r.t. .s,. itt tLSW Hlllkt VVMI V jj' p y dak die CKinesen. welche nickt daS Land verlassen, nach China gebracht ' I werden sollen, so werden sie es wohl dahin kommen lassen, daß sie die Reise auf Onkel SamS Kosten machen. DieS dürfte der Regierung etwa sechs 1. lionen Dollars kosten. Ander Pacisic Küste befürchtet man eine blutige Chinesenhetze und man " I hatt eö nun auch zur wayrjcyelnncy, m . - 9 r W W W W I daß die chinesische Regierung Rache 0 nehmen und sammtllche Amerikaner aus China ausweisen wird. Der chinesische Gesandte dahier derhalt sich schweigsam. .- Richter Lynch. Bedford, Ind., 15. Mai. Um ein Viertel nach ein Uhr heute Morgen erschienen ungefähr 100 maSkirte und gutbewaffnete Männer vor dem! Gefängniß in hiesiger Stadt, holten ...o'.-p "7 " l'U" ' t dann Zhn Tnrl.y. den Mörd.r M Knduk,eur, . F. Priee. heraus und henkten ihn in dem Gefängnißhos aus. TW M?.,nn wnrk- in riiniastfn g.Zk. ..k.,.s..?t .. VZnn- k-r. v 7 I m,UvV . M!Uti - fiA tinsl-tnohnl ffi ruli at nur i'-y ""ö" v i s , i x. h.f.r v... r,vv die ifT Wmfcfc!. fin r WIIHVl 4IHV4f VVI I V www loschen war, zerstreuten sich die Lnncher. Turley hatte in brutaler, kaltblutt ger oen s.onoulleur . V"ce .ir p. v . n er or:.. von dcrOhio Mlsnssippl Eljenbahn ermordet. Der Mann hatte Price ein verfallenes Billet angeboten, welches der Kondukteur anzunehmen sich weigerte. Nach daraus ersolgtem Streit IV. 4 i . V U VI . A . u oezaylle ur:ey s aler, ein ugcr . . . . . I Mirihnhf(r hnn awrenk- (Snunlh. -...7, . daS Fahrgeld, worauf Price ruhig fortging. Er stand gerade unter der Thür des Waggons, als Turley auf thu luslina unö ihn Von btntcn ntcöcr ' " ' ffinfc. Price starb naS ,wei Stunden. ' 1 r ' Ausland. Der Brief des Prinzregent e n A l b r e ch t. R p r i n 1 ?i 5n?rtt $Sr nrn nmÄ V W hm W V V w ,, V .ainde.szialis.ischenZei.u innrii hrrtffirif Ucrif rtnrtffiTii demPrinzregenienAlbrech. .,. VV Vii v von 9ro8 ge,rqrtevelir orie, un e Kan:!-rvnn l5avrivi. in N-,..a aukein. f . f I . f rvj ? V I j " 1 1 J " o I I eventuell anzubahnende Versöhnung .w;r,n d 8ni,r miuim nh h,m 1VI W. VWM.IVV w ' " 1 7 I Fürsten Bismarck, Hat zu den verschieW II denartigsten Kommentaren in den Zei tunaen Veranlassuna gegeben. Die Vossische Zeitung" betrachtet de Brief als ein politisches Manöver, ähnlich wie die Berichte über die fran zösischen Truppenbewegungen, die nur veröffentlicht wurden, um die Wähler in Deutschland zu alarmiren. . Daö Blatt fügt ferner hinzu, daß der Brief vielleicht gerade das Gegentheil von dem bezwecken werde, was er erreichen sollte, und dak ck der ürtt Bismarck i" ' r T' dadurch nur um so mehr beleidigt fühJen müsse. ' Die Kölnische Zeitung" meint, daß Wiederherstellung freundschaftlicher Beziehungen zwischen dem Kaiser und dem Mrsten BiSmarck ohne Zweifel o0n günstigem Einfluß aus die inneren Angelegenheiten Deutschlands, sein würde. ES sei aber zweifelhaft, ob eine Aussöhnung zu Stande kommen I , rs v.b o nir I rönne. Der Brief deS Prinzen Alecht sei gewiß nicht im Stande, eine Versöhnung herbeizuführen. Die halboffizielle Norddeutsche Zeing" erledigt die Sache mit nur we-
iaen Worten, indem sie hit KMUUlau Öicb' Brauern berbaro-slönoen
deS Briefes in Frage stellt. Die I " .1 r 1 J-J Norddeutsche Zeitun" sagt ferner, daß vier Fünftel der Wahldistrikte, die im letzten Reichstage von Nationallis,.?al,n vertreten wark-n nd. n her : " " 7 I irommenoen Wavi anviven oer
Richter'fchen freisinnigen Volkspartei erwählen würden. 3:n letzten Reichstag hatten die Nationalliberalen '40 und die Deutschfreifinnigen Stt Sihe.
Deutsche Wahlmanöver. B er li n, 15. Mai. Das Wolff'sche Telegraphen - Bureau versichert auf yatvosnzteue viuiom qin, oap eic e tr f r i r f c.ff ? 5"'' wn,SMnTrup. pen an der deutschen Grenze mit der größten Regelmäßigkeit und Mettsode vorgenommen würden. Auch sollen die französischen Truppen in letzter Zeit in solcher Weise Verschoben worden sein, daß eine schnelle und effektvolle Konzentrirung an der deutschen Grenze bewerkstelligt werden kann. Die Kasernen in den befestigten Lagern Von Verdun sind bedeutend dergrößert und in Cpinal sind zwei neue Kasernen gebaut worden, um die neuen Truppen aufzunehmen, die aus dem Q c? F, x,tk: f4;. ü"' um" worden sind ' Eisenbahn. Linie Paris-Nancy beschäf. tigt sein, um ein zweites Geleise zu le gen, damit die Mobilisirung der sran i S n f 4i v 5)f snTTt hrtn (2t(titn 1 U I k I 1 A.J ft L III L L M U. K. & fcf A 1 - - U ' ' 7. Die Frankfurter Zeitung sagt in Bezug auf daS Obige, daß diese Nachrichten fabrizirt worden seien, um die kommenden ReichStagswahlen zu beeinflussen.' Eine Familienangelegenheit. Berlin, 15. Mai. Die Frau berühmtin Bakterielogen, Prof. Dr. Koch, erlangte vor Kurzem eine ScheiK .. :f..M cm. ,.V I " '? Mrt"' W?. " und der Proof verurViertel seines v;,luv,mHl1" U4W 5y IMlAMtlMAM A aTA Of f (MAMA ff Pl 4 d iv cr e?4, .;- " i"Pl VUP lvu Wl"ul" :,.... s,....: K.Z ,ir.v . , . " c . . - rathen wurde, welche gegenwärtig ,n ?, ff,.,,. fh:,u "h - ,r Ochiffönacvrichten. Angekommen in : London: n lslcht: Dresden" von Baltimore. Queenstown: Lord Clive" von Baltimore. N e w S o r k: Taale" vonAremcn, m st f . em ät I V A mW &AaMM 11 A vimupu vuu iuuju, aujuuu uno Vlurania" von viberbooL k, r Hiesiges. Jllr Straßenbabnsrage. Nun hat die City Straßenbahngesellschaft heute endlich ihre lange erwartete Klage gegen die CitizenS Co. eingereicht. Die Klageschrift ist etwa fechözig Seiten lang, enthält eine Be- - , . V m . W i A unu uciiuniji uu uiiuiiu vev neuen Ut..i... .: n;:t.rt.-f.'r v. i:. " 1" 3 V ViW. VUiUII UIUUvIll VUi Vtl - x..:n:,. s..k.. ... der Clty Co. bewilligten Straßen zu c l V .... . 4 v. . , Bekanntlich Hat dle ClNzen8Co.be . a . .m. , . .i 5 m..MvjAi:xiA i.fsAAi -"H" A . Q A Ik I I . UA k A A hA ft iüuic C9 Hu,,j UUU!Q uin vte Ulye NVU1 verwickelter zu machen, wenn jedeö Eericht für sich und jedeö anders entschei den würde. Eingesperrt - ' Wm. Hint. 266 Nord Noble Straße, wurde gestern au.s Veranlassung dkö stellvertretenden Sheriffs Scanlon verhaftet und inS Gefängniß gesperrt. Er soll angeblich gemeinsam mit Harris ilumminas Bleiarbeiter - Werk,euae I " 'J ' gestohlen haben. . Bei einer Prügelei, die kürzlich in einer Grocern zu Broad Ripple statt fand, schlug Jacob Williams einen der Theilnehmer mit einem Stuhl zu Boden. Er soll auch den Besinnung losen noch in brutaler Weise geschlagen haben. Auch seine Verhaftung wurde durch den Sheriff vorgenommen. Meniden Anwendung von Dr. Aug. König's HamNZ u . l. -st: o.c v burger Tropfen vollständig geheilt. Lomö Huber, San Francisco, Cal. CD Ein delikates Gebräu ist daS " 7 O 0 0 Erlanger". Man war so freundlich unfeine Probe desselben zu überwikein und daS Urtheil Aller, die an der Probe theilnehmen durften aina dahin. hsl& . .ßrlana" tn rtnni hrtrinrtTif-r Zr 27 mv ' " Söl0ss t.
Das Feldlager.
Die Exekutive des Manöverkomites wurde gestern von Senator Turpie bettachrichtigt, daß daö Gesuch um Ueberlassung von 500 Zelten aus dem Kriegsdepartement für die Zeit des Feldlagers Hier bewilligt wurde. Der Kriegsminister Hat seine Anordnungen in dieser Angelegenheit schon getroffen. und verlangt für daö Ausleihen der Zelte, das heißt alö Bürgschaft für ihre unversehrte Zurücklieserung, eine noch zu bestimmende Summe. Aus diese Weise ist es möglich, jedem Jndiana - Regiment ein Zelt für das Regimentsbureau und Hauptquarier zu verschaffen. Doch ist der Bedarf dadurch noch keineswegs gedeckt. Man bedarf z. B. größere Zelte für die Korpskommandos ; man wird sich aber deshalb mit den Fabrikanten solcher Zelte direkt in Verbindung sehen. Polizeigericht. Mattie Lydel, die schlagfertige Farbige bewies heute, daß sie auch nicht gerade aufs .Maul gefallen ist. Sie war mit Bekannten ausgegangen, um ich die Show" anzusehen. Dabei hatten sie ihrer 4 oder 5 lebhaft prechend und gestikulirend aus der Straße gestanden und den Weg verperrt. Auf daS Geheiß des Polizisten gingen sie zurück, aber wie ihm schien, nicht weit genug. Auf einen zweiten Befehl erklärte Ihm Mattie sie könne nicht weiter zurück, das könne er doch wohl sehen. Doch der Polizist faßte sie nicht gar sanft an und stieß sie zurück, was sie ihm natürlich gleich wieder mit Zinsen heimbezahlte. Auch bei ihrer Verhaftung zeigte sie sich nicht ganz gutwillig. - Der Richter drückte aber ein Auge zu, gestern meinte er, ei sowieso ein aufgeregter Tag geween und ließ sie gehen. Thomas Finn, der Streiker welcher wegen Versperrung deS Trottoirs verhaftet worden war, wurde deshalb zu N und den Kosten verurtheilt. Er erklärte aber, daß er nur gethan, was andere auck aetban bätten. DaS Verbör wurde ziemlich weit auS gesponnen und ' " ' I entwickelte sich zu einer Strafpredigt, ' v I die in gewisser Weise wie aus dem Fenster gesprochen allen Streikten gelen sollte. Joseph Metzger hat. dem Pat Guire eine blaue Brille aufgesetzt, wie der Kunstausdruck heißt. Er bekannte sich dessen schuldig und wurde, da er und der Pat schon wieder gut Freund zu anschienen, zu nur $l und den Kosten verurthem. 3. GarrigaS hatte sich zum dritten . Male wegen eines anstandigen Räuschleinö zu verantworten. Weil er aber nicht lange Fissematenten" machte, flch kurz und bündig schuldig bekannte, gab ihm Richter Buskirk nicht mehr r ai co c r.. 91 upc uhu auh. Auch Mary Lee ist nicht neu im Eerichtshos. Sie erklärte weinerlichen Tones, daß sie em schlimmes Bem r r r f. n . v : l e . m . v.cl yaoe. iic uarnu agcn rouuie, vap f.. es.-.-.... ms fl.c. .r. m..! !" oasur oen viioi 0io eo.zin get a Sa. a V . M 4 4M Jt V m Vluuc, wui iu,i auj iiiymu. Richter Buökirk fand sie mit $1 und oen vjien ao. liora naroy,yin uium miione r . rr ev t r r 1 1 n sind geständigermaßen Prostituirte,
vie er,rere muroe im ,oerqoiungs- Wie berichtet, hatte Bernard Archifalle zu $5 und 30 Tagen Arbeitshaus hah gen sie einen Verhaftsbefehl verurtheilt, worüber sie in ein herz- ttroltt rwideruna auf seine Vor.
brechendes Schluchzen ausbrach. Die zrocue ocrappic o unu 01c nuizn unu . a n f fi r rann wleoer ans iIeicyasl geyen, ms sie einmal wieder eingeholt und entsprechend besteuert wird. John Frazier, ein farbiger Kellner im Denison Hotel, hatte ein Frucht, messer bei ich getragen. Wie er sagte, hatte er vergessen, eö auS der Tasche zu nehmen, alS sein Dienst zu Ende war. Er erhielt die geringe Strafe von $1 und Kosten. Heute war überhaupt ein geschäftS reicher Tag im Polizeigericht. An die 12 waren wegen VagabundirenS ver hastet. Einige wurden entlassen un ter dem Versprechen, an die Arbeit zu gehen, die übrigen erhielten eine ge m a P 4. n. tt 1 rn rxnatxi oer orosere )ons viroe.rshauS. - Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau". Natürlicherweise hat sie eine der berühmten Standard NahMaschinen, die bei Wilh. Kaiser, 5 . Of . ... 1. . t. Ck ir Bima 8. v Wieder etwas NeueSZ DaS Würzburger auS der Ychmidt'schen Arquerei,
JE lectiom ot icc.
Notice is hereby given, that on Friday, May 26th 1893, at 8o'clock P. M., the election of officers and five trustees öf the Gerrnan Engr- , .. o nsh öchool Association will take place in the building of the Association, No. 120 East Maryland St. Clemens Vonnegut sr., Pres. Vm. Kothe sen., Sec'y. Feine Weine und Liquöre für den Haus-und Familiengebrauch bei Peter F. Conway, 200 OS WMngton Strafe. J3Tcöxiiiim.tl:saiIm. Saloon u. Billiard-Hall No.92 Oft Washington Str. Jokn Meilacher, S.iaentbümer WOr A. 3. Johnson, eine Art Detectiv, wurde vonVincenneS gestern hierhergebracht. Er soll im Besihe falschen Geldes gewesen sein. Er behauptete jedoch vor dem Commissionär, daß daS ein reiner Zufall gewesen sei, und daß er von der Unechtheit deö Geldes keine Ahnung gehabt habe. Er wurde nach Stellung einer Bürgschaft von $220 vorläufig entlassen, um daS Urtheil der Großgeschworenen in diesem Falle zu erwarten. flX7 Der Board of Public Works beschloß gestern den Contrakt für die Verbrennung der Abfälle Herrn Richard Lieber zu dem von ihm gemachten Angeböte zu $10,900 per Jahr zu übergeben, und einen passenden Platz für die Errichtung des dazu nöthigen ApParaiu uszu.uazen. Clever i . o . m . r T . r 1 ?ii W L 1 a . veririll ein ynolrak. oas aus idm selbst und den Herren Fred. Bachmann, Theodor Stempfel und C. Bilsingcr besteht. Die Schmidt'sckie Brauerei bat ein neues Gebräu in den Markt gebracht: Würz burger. gjG Eine Abschrift der Beweisaufnähme in dem Falle der Kindes Mörderin. Jennie Carr. wurde aestern 1 ' ' - u - 1 fertiggestellt, um zum Zwecke der Ap pellation der Supreme Court vorge legt zu werden. Es ist dieö der"erste Criminalfall, der gemäß eineS von der letzten Legislatur passirten Gesetzes, daß eine Appellation an die Supreme . . . ., . . vioun aus 0 ten oes Vlaales ge-. schieht, wenn der Appellirende , ein Vrtsarmer ist, vor die Supreme Court gebracht wird. sTTT" M.fom Wsllfmiffrtrt wl ,.vv 0r Friedensrichter Habich das GeI fx j der rau ndlev: e wurde gesprochen, Bernard Archibald durck Beaiekuna mit einem Gimer hnff I ' J r U r.. mm anacariffcn ,u 6flbcn jl4 $1 unb bc rurtheilt. fmA im Polizeigericht, veranlaßt durch Frau Findlev. 7U J 7 Das Verhör in dem Falle von Samuel Shriver und Frau und G. W. Whitehead, alias C. H. Hunter hat geftern Nachmittag vor BundeS-Com-missär Van Buren begonnen. Die Genannten waren bekanntlich der Falschmünzerei angeklagt und zwar aus Veraniauung eines aewi nen Vunler in p St. Joseph, Mo., hin. Nun hat eö sich aber ergeben, daß der Ankläger Hunter kein Anderer als der auch hier bekannte notorische Dieb Buck Farley ist und daS Zeugenverhör hat ferner erwiesen, daß daS Shriver'sche Ehepaar zwar durch eine Kette von Umständen mit Whitehead. verbunden war, daß diesem aber Falschmünzerei vollständig ferne lag. Shriver und seine Frau wurden daher entlassen, daS Verhör gegen Whitehead hat heute Morgen begonnen. Whitehead wurde nach St. Soseph, Mo., ausgeliefert. I Würzburger Bier. Qeisa, daS lob ich mir Bier auS Unterfranken, i Gott segne den Gedanken.
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