Indiana Tribüne, Volume 16, Number 236, Indianapolis, Marion County, 15 May 1893 — Page 2
Jndlmm Tribüns. Erscheint -Ugllch xxtxy S o n n t g s.
Tie tägliche Tribüne kost! durch den Trgge? N CentS per Woche, die ConntazSTribüne- 5 Ccnt9 perWocdc. Beide zusammen 15Gcnt8 oder 35 Cents per Monat. Per Pcy jöjsf S UK in Vor, auSbezahlung per Jahr. Ossice :Ro. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nl., 15 Mai 1893 Deutschlands Industrie ?luSstel lung. Die specielle deutsche Jndustrie-Aus--fteüung im Erdgeschoß dcZ IndustriePalastes zu (5hi'cagJ ist in einem die Etatue der Germania tragenden, thurmartigen Ausbau eingerichtet. Im unteren Geschoß bilden vier Portale den Zugang zu den Säulenhallen zwischen der sächsischen Teztilgruppe einerseits und der Zimmerkojen- und der UhrenGruppe andererseits nach den hinter dem Thurm in der Seitenhalle liegenden Freitreppen, welche nach der Galletie führen. Diese münden dort hinter dem zweiten Geschoß deZ Thurmes, in welchem ein decorativ ausgebildeter Raum sich befindet, von welchem durch zwei große portalartige Oessnungen die Äussicht nach dem Lichthzf in der Haupthalle hin sich öffnet und welcher nach vorn den Zutritt zu dem balkonartigen Vorbau gestattet. Gehtinan parterre vom Thurme aus in die eitenhalle, so findet man rechts und links von cem Lanzswcz die Me-tall-ndustrie gruppirt Bronze, Schmiedeeisen, ttup'er, Zinn, Kunst' guß, Heerd-Fabrilation. Tiefe Gruppe erstreckt sich auch nach dem Querweg, der die deutsche Abtheilung in der Seitenhalle in zwei gleiche Theile scheidet. Nach dem die Jndustriehalle durchzue renden Hauvtweg zu liegt die chemische Gruppe, nach der österreichischen Abtheilung zu die Nürnberger Spiel- und Kurzwaaren -Gruppe, an welche sich die übrigen Spielwaaren anreihen. Die kurze Hauptfront von der chemischen Abtheilung ist decorativ reich durchgeführt und stellt die Verbindung mit der dekorativen Architektur der Häupthalle der. In der Mitte dieser Frontwand steht in einer großen Nische die Germa-nia-Gruppe: St. Georg mit dem Tra-. chen steht rechts, und links befinden sich Eingänge in die chemische Gruppe mit einigen auf die Chemie bezüglichen Neliess, während die Ecken nur durch Giebel gekrönt sind. Als Schmuck sind die Kaiserkrone und das Reichs'wappen angebracht. Wenn man die Gallerie, welche von der Treppe, die hinter dem GermaniaThurme dahin führt, betritt, gelangt man zunächst in die Schulabtheilung des preußischen Kultusministeriums, welche den ganzen Raum nach der Vorderfront zu zwifchen den beiden dort er richteten Portalen einnimmt und sich weiterhin noch über die ganze Quergallerie erstreckt, die fccr Querachse des Gebäudes zunächst liegt. In nnmittelbarer Nähe und zwar vor dem Portale findet der Besucher die Ausstellung der Basischen Kunstgewerbeschule, während der nach der Haupthalle zu zwi schen dem Portale und oer österrcichifchen Abtheilung liegende Raum von Der Tertil'Jndustrie (mit Ausnahme der' sächsischen Tertilgruppe und (Ire feld) besetzt ist. Hier sind LeinenWaaren. Uoüe und Baummolle. Kleiderstosse, Kleider, Hüte, Knopfmaaren u. f. w. ausgestellt. Tie in der Mitte der deutschen Abtheilung liegende Quergallerie, die man von der Schul-Ausstellung aus erreicht, enthält die Papier-und Schreibmaterialien - Gruppe. Musik - Instrumente und Verwandtes. Um Raum zu gereimten,sah man sich gezwungen, aus d:r Vorder- und den beiden Quergallerien noch eine zweite Gallerie zu erbauen, welche durch Treppen zugänglich ist. Von der mittleren Quergallerie gelagt man in die an der Äußenfront gelegene Gallerie, und zwar zunächst in einen Raum, wo neben den Glasmalereien historische und kirchliche KunstGegenstande Aufstellung gefunden haden, während den Raum r chts die Teppich-Industrie und Stickereien, links Tapeten, Lithographien, Pinsel und Bürsten, Graveur-Arbeiten, ElfenbeinWaaren u. dergl. eingenommen haben, soweit der PlaA im Haupt-Gebäude nicht ausreichte. An der Fenstcrwand sind die weltlichen Gla-gemälde aufge stellt, während die kirchlichen Gemälde im Teutschen Hause untergebracht sind. Nach der Mitte des Gebäudes zu schließt sich die Ausstellung von Photographien und verwandten Sachen an. die ihre Fortsetzung iu einem größeren, nach Süden zu ge'legenea Raume sindet, der an die Abtheilung von Neu Süd-Wales angrenzt. Won der Sonne. Bekanntlich leben wir augenblicklich in ner Zeit der lebhaftesten sonnen thätigkeit, welche sich darin ausspricht, daß auf der Sonne Flecken, Fackeln und Protuberanzn in besonders großer Zahl äuftreten. Allerdings scheint die Zeit deZ Mazimums selbst schon überschritten zu sein, denn die regelmäßigen Abzahlungen diefer Objecte auf der Sonnenfcheibe, welche zu Rom auf der kgl.'Sternmarte von Tacchini ausge führt werden, ergeben z. B. für die zProtubanzen 55' für das leyte Ouar"tal des vorigen Jahres, während in den Monaten Juli bis September deIren 924 gezählt wurden. Unter diesen Ärotuberanzen, welche als Ausbrüche glühenden Wasserstoffes aus der (zhro mofphäre aufzufassen sind, war eine am 20. November von ungewöhnlicher ZSöhe. . Um 11 Uhr Morgen? fand sie Tac. tzini 14,300 geographische Meilen hoch, welches etwa dem ltf. Theil des Sonnendurchmesserö entspricht. Kurz nach 1 Uhr war sie bis zu einer Höhe von 18,400 Meilen (fast ein Zehntel de SonncndurckmesserS) aufgestiegen,blied lo biZ unZeM? halö..S Ubr und fiel
dann innerhalb 14 Knuten wieder bis auf 15,100 Meilen herab. Tie Zurücklcgung eines solchen Weges von 3,00 Mcüen in dieser kurzen Zeit führt auf eine Geschwindigleit von 4 Meilen in der Sekunde. Nach einigen Meteo rologen soll eine energische Thätigkeit auf der Sonncnoberfläche auch eine rd ti ry rrt & s tntltfv4t fn m V-
.lUllUlilUV tffcl ltil4iV4.lt yv tatut für uns bedwqen, in diesem Falle qingen wir einem heibm Sommer e,. aeaen 44 Wr schließen diesen Mittheilungen diejenigen an, die der englische Astro - nom Norman Loayer über bte bei der jüngsten Sonnenfinsterniß voiz der britischen Expedition aufgestellten Beobachtungen einem Londoner Blatte gemacht hat. Aus die Frage, ob der Ge-
danke sich bestätigt habe, daß die Korona . säzästc von New )ork. Boston, Baltije nach der Eeflecktheit" der Sonne ! more usw. umfassen wird, ist dieser
ihre Gestalt ändert, antwortete Lockyer: Unzweifelhaft. Ich deutete die pcriodischen Wechsel im Jahre 187S an, aber meine Andeutung fand nicht viel Beifall. Zur Zeit, da die Sonne die meisten Flecken hat, zeigt sich die Korona als unregelmäßiger Rebelstreis um die Sonne, während zur Zeit minimaler Sonnensiecken leuchtende Flüchen über der Fleckenregion ausgebrntct sind und von den Polen Geflechte ausgehen. Jede folgende Sonnensinsterniß hat gezeigt, daß ein intimer Zusammenhang zwischen der Korona und den Sonnenslekken besteht.Wie .:.,tuaröt im Reichstage ab getrumpft wurde. Bekanntlich gestaltete sich die Sitzung ' oes Reichstages vom 25. April, in welcher der bekannte Antifemitcnführer ?s.i n.?! der Unterschlagung gegen namha te und walde ttiH Vaw II ni jwl .Xs t t jjsav i vt t C.::
-L'UUUIIIUIIUIKI, ÜIC -UUIIIIU IU, ju ., h .)i.'.- ..Ut ..,,11... quel, Munckel, Horwitz u. a. itber-1 Snt?5Äji'!,,ei1 taeUten gegenüber holte, zu einer der stürmischsten, die 1,1 . . , , - wohl je in der Geschichte des deutschen ! t " . u e l l , w e l ch e dieParlamentarismus vorgekommen sind, i er age sudltch von rrm, Chio, geIn welcher Weise die'Nedner erregt ! bohrt wurö, ist eine ttr merkwürdigsten waren und gegen den gewerbsmäßigen j 111 Zener Gegend. Nachdem man bis Verleumder 'Ahlwardt loszogen, mag einer lese von 100" uk gevohrt - f i ' .!.. 11 . L . . v. Il.....(..... ...C
folgende Blüthenlese aus der benkwür dlgen l!)unq llltchriren: Finanzminister Miguel: Was Ahl warbt heute vorgebracht hat und Ihnen vieeicht neu erscheint, habe ich diesen Morgen bereits gelesen. Tasselbe hat Ahlwardt gestern erzählt für 20 Pfennig (Zntree. (Stürmische Heiterkeit.) lr war so unvorsichtig, gestern zu fagen, ich habe hier den stenographifchen Bericht erst heute habe er erfahren, daß die Sache im Reichstag vorkommen werde. Deshalb müsse er sich seine besten Beweise für den Reichstag vorbehalten. Ich constaiire, daß er heute, unentgeltlich allerdings (Große Heiterkeit), nichts mehr vorgebracht als das, was er gestern verkauft hat. Er hat sich über allerlei Gründungen derbreitet, Niemand ist im Stande gemesen, zu erfassen, was er eigentlich wollte. (Heiterkeit.) Ich bin überzeugt, daß alles das, was er hier vorgebracht hat, gar nicht werth ist, daß eine Reichstagscommission damit beschäftigt. Tie Kommission hat ein Urtheil zu formulircn über Ias Vorgehen und die ganze Persönlichkeit des Abg. Ahlwardt uns uns diesen Beschluß' zu untcrbrenen. Wir verwahren uns aber dagegen, daß diese Borgänge für die Zulunft ein Präjudiz bilden, ch möchte insbesondere die Kommission davor warnen, die Sache nicht dilato tori-ch behandeln zu lassen, denn Ahlwarbt hat uns schon 10 Tage hingehalten und Kreuz- und Querzüge gemacht. Tie Tage dieses Hauses scheinen gezählt zu sein (Heiterkeit), und es ist ein genutender Grund vorhanden, vor unserem Auseinandergehen vor der Oessentlich!eit die Sache klarzustellen, wenn auch Herr Ahlwardt offenbar daZ entegengefetzte Bestreben hat. ist harn lich so unvorsichtig gewesen, zu sagen: Ich habe mein Äktenmaterial 'abgegeben. Natürlich werden Sie begreisen mit Vorsicht, indem ich die allerwichtigsten Schriftstücke ncch zurückbehalten habe." (Große Heiterkeit.) Also er hat sich schon eine Thür offen gemacht. Wenn alles das richtig ist, dann wiederholt sich dasselbe Spiel, das dieser Bkenfch seit langer Zeit gespielt hat. Er ssllte wenigstens eine Abwechselung in die Methode bringen. Tie Kommission hat die Aufgabe', in kürzester Zeit ein für alle Mal diesen Menschen für den Reichstag und die Oesjeutlichkeit abzuthun und nnschäds lich zu machen. Sie hat die Aufgabe, dem Gefühl des moralischen Ekels Ausdruck zu geben, in dem alle anständigen Personen im Reichstage und die Ver ireter der verbündeten Regierungen übereinstimmen. (Lebhafter, anhaltendcr Beifall auf allen Seiten des Hauses.) Abg. Rickert (dfr.): Die höchste Vertretung der Nation ist gezwungen, sich schon den dritten Tag mit diesem Mann zu beschäftigen. Entspricht es der Würde des Reichstags, sich mit diesen Makulaturen zn beschäftigen? Wenn Sie die Sache sofort an die Kommission verweisen wollen,- dann verlangen wir, daß sämmtliches Material. das im Besitz des Abg. Ahlwardt ist, überreicht wird. Tenn wir wollen uns nicht vom Abg. Ahlwardt am Äarr.nseil herumführest lassen. Wie sieht es denn im Wahlkreis FriedebergArnswalde aus l Tie Bevölkerung wird durch falsche Nachrichten in Ausregung versetzt. Der Abg. Ahlwardt hat vchauptct. daß ich mich alö Tirektor beraubenfchattruppe für 12.000 Mt. jährlich erlauft hätte. Ich erkläre diese Behauptung für eine infame gewisienlose Lüge und Verleumdung. (Präsident v. Leveomlragt. ob diese Aeußerung iiuf den Abg. Ahlwardt gemünzt sei.) Ich kann es nicht zulassen, daß sich die!er Mann erfrecht, derartige Lügen und Verleumdungen hier auszusprechen. (Präsident v. Level)om : Tann ist ja wohl die Sache erledigt.) Ich Halle sie auch für erledigt. (Große Heiterkeit.) Avg. Ahlwardt hätte sic? vorher genau informiren follen. Er hat alle:dings keinen Begriff davon, daß es Leute gibt, iit für Ideen kämpfen, ohne da von pekuniären Vortheil zu Wo Abg. Dr. xmtx.) roenöct sich sie gen den Anariß AblwardtZ aus leine
Person. Er selbst habe im Jahre 1S84 einen Antrag gegen das Institut der Strohmänner bet AktienqeseUschaten
I cingebrchl. Ähltvardt habe geurl!jnlt Ms einem tyrif ijma, oas mir oer jri.mällljchen Eiscnbahngefellschast gar l nicht) zu thun habe. .Redner geht sojtkinii ausführlich auf einen in den ! Alten der Berliner Schulderutation i - f . , . stg . , i1' ,rungjan,ttg Ahl. Tm ,WI unter and . rcm d.r Sat vor, ihm, Ahlwardt, fÄ1 Tcnkcn uumogltch. (veiterke.t.) VomInlande. v5 i n Leder-Trust, der . unter dem Ramen l. S. Leather Co. die größten Gerbereien und Lederac.llge gccucci woroeu. vzx orucuci mit dem riesigen Capital von $130, 000.000. Dieser Tage schlug der Blifc in G. Kifers Haus in Lebanon, Ind., un) zerstörte dessen nördliche Hälfte vollständig. Tas Bett, in melcbem Kisers zehnjähriger Sobn im Schiafe lag. wurde von dem Blik- .. .i ... , l i . i. : strahle getroffen und ganz auseinan oergerlzien, logur oas lzcnmcri oaran fchmolz. aber' der Knabe blieb völlig unversehrt. Der Bericht, Jsr a e l i t e n, die auf Besuch na Rußland gehen wollen, erhielten vom russischen Bice Consul Peter sen in New )ort keine Pässe, ist aus der Lust gegriffen, wie Hr. Pctersen erklärt hat. ' Aus besonderen Gründen, die der Konsul nicht angeben will, hat er sich nur geweigert, 6 au Schwärs, einen Paß zu geden- V,rde crion. die Rußland auf eise verläßt, crbält einen . ' .. . e.weiae:!PaB, von nnn a'g.mcinett e.welge: (juue, pu muii uus iiiuetiicuieii uu. Einige Tage ipä:er kam man aus den Gedanken, eine Sprengung vorzunch men. Sechzig Quart Nitroglycerin wurden da;u gebraucht und die Folge war, daß der Quelle etwa eine Million Kublkfuß Gas entströmten. Mehrere Stunden später stellte sich mit einem Male Petroleum ein. welches in einer Ticke von sechs Zoll .bis -Über den 72 Fuß hohen Krähn hinausschoß. Im s u d l i ch e n O r eg o n wurde dieser Tage eincS der reichsten Gold lazer, welche seit !d'52 entdeckt wurden, aufgesunocn. Es ist in den zwei Meilen von Ecntral Point be indlichen Bergen belegen. Tie Entdeckung hat unter der Bevölkerung des Ortes das Goldsubcr in so hohem Maße hervorgeruien. daß der Cn noch vor dem Ablaufe der Woche ganz entvölkert sein wird. An einem' dcr legten Morgen wurde in zwci stunden Rohgold im Werthe ron 8."00 aus dsm Lager gefördert. Tas Lag?r ist in dem durch seinen Goldrcich.hum seit 1832 berühmten Willow Sp.ings Bezirke. In einem Umkreise von einer Meile von der Her chberger'schen Grube sind nicht weniger als fcchzig Scitenadern im Betriebe, welche täglich Gold im Werthe von üö) bis .M00 für den einzelnen Arbeiter ergeben. Der ?i ü n; c des G o u v e r neurs von Teras gtfb dieser Tage Veranlassung zn einer sehr gelungenen Verwechselung. Der Achtv. George Fulton aus Olrcgorl) hatte seinem Bruder JamcS in Rockport ein kleines Sch:vcin aus einer besonderen Race verbrochen und sandte dieses per Erpreß an ihn ab. nchaem er ihn durch c ne Tepe che mit den Worten ; "IIo wi I a-riv'j vii!i next train'' davon benachrichtigt. Herr James Fulton hatte aber die Schweineangclegenheit zur Zeit vollständig vergeben und verstand aus der Depesche,' daß Gouver neur Hog; mit dem nächsten Zuge anlangen würde, und t,cille dieses seinen Freunden und Bekannten mit. So gleich wurden die nöthigeu Empfangs jcicr!ich!eilen. so gut es die kurze Zeit erlaubte, getroffen, und ein Eomite der promineniesten Bürger stand im Frack und weißer Binde am Depot bereit, den ttouverucur feierlich zu begrüßen. Wie aber statt feiner nur ein wirtlicher Grunzcr sein Erscheinen machte, warden die Gesichter anfänglich bedeutend länger, bis endlich dcr Humor über die natürliche Komik der Situation über die anfängliche Enttäuschung siegte. Ganz Rockport lacht jeyt über Herrn Fulton's "Ho". Ganz entschieden hat'sich kürzlich General H. W. Slocum einem Zeitungscorrespondentcn in New Vor! gegenüber für eine Säuberung der PensionSlisten ausgesprochen. Auf die Frage, ob schließlich auch die Grand Armh- die Bewegung zur Einführung von Reformen im Pcnsionsmcsen untersttttzcn werde, antwortete Slocum: Nicht nur die Grand Army. sondern die alten Soldaten allüberall. Der Scandal der 'ensionsmißbräuche kann nicht .mit Stillschweigen übergangen werden. Es ist eine Schmach, daß die Pensionslistcn durch die Namen von Leuten verlängert werden sollen, die niemals Felddienste gethan haben. Beim Schluß des Krieges wurden etwa 500.000 Mann eingereiht, die an keinein Kampf mehr thcilzunehmcn hatten. Und doch stehen diese Leute in den Pen sionslisten auf gleichem Fuß mit Solcben, die im Jahre 1801 an die Front gingen und .den ganzen Krieg, durchfechten. Wahrscheinlich hat ein Drittcl der auf den Listen befindlichen Pen sionäre kein Recht, auf denfelben zu stehen. Eine Reinigung dcr Pensionslisten ist indeß ein schweres Stück Arbeit. denn sie enthalten nicht wem ger als eine Million Namen. Hoffentlich wird das Volk selbst . dabei helfen, daß die Betrüger ermittelt werden." Ein verwegener Versuch, ein jung.S Mädchen zu rauben, hat in Baltimore. Md.,. viel Aus sehen erreat. , Das Mädchen Mamie Toomer, gehört l hfl fltrfÜ VUrtfT fl tUm iZl .M : weißer Gesichtsfarbe, 14 Jahre alt, körperlich ftühzeitig entwickelt, von bäb-
schen vZeNcht-ZUgen, Erdtn etnes dedeu tendm Vermögens und die Tochter deS reichen farbigen Bürgers Nathan Too mer. Ein Etiefbrubcr des Mädchens, Eharles A. Diron, Sohn der Frau
Toomer aus ihrer ersten Ehe, wollte Mamie kürzlich heirathen; das Mädchen und sklne Mutter waren damit einver standen, aber der Vater, Toomer. erhob Einwand dagegen. Nachdem Diron dem Vater des Mädchens 815.000 gebo:cn hatte, wenn dieser ihm das Mädchen geben wollte, brachte Toomer, dcr von dem Handel nichts wissen wollte, seine Toch:er nach dem katholischen St. Francis-Waisenhausc für farbige Kin. der. Er theilte der Verwaltung der' Anstalt mit, er weigere sich aus dem Grunde, die Heirath zuzugeben, weil er glaube, daß Diron bereits verheirathet sei. Der Versuch, das Mädchen aus dem Waisenhaus zu entführen, ging möglicherweise von Diron aus. Ausgeführt wurde derselbe durch D. Walton alias Jacob Ealhoun, einem Far bigen, und Louis E. Frank, welche Beide kürzlich von Augusta, Ga., nach Baltimore gekommen waren. Sie erwirkten durch Bestechung eines Richters ein Dekret, wonach Mamie vor ein Gericht gebracht werden sollte und zwar unter'Obhut von Ealboun und Frank, lie e hatten die Absicht, das Mädchen, sobald cs ihnen übergeben sein würde, gewaltsam fortzuschleppen. Der Versuch wurde jedoch vereitelt und die beiden schuldigen verhaltet. In einer Tiefe von mehr als vier Meilen enstirt im Ocean wede? Leben noch Licht. In der Akademie der N a. turwissenschaften wurde kürzlich ein für die Universität von Pennsylvanien kon' struirtcs Mikrotom gezeigt. Tasselbe ist eine so fein konstruirte Maschine, daß sie im Stande ist. sehr dünne Scheiben von anatomischen oder anderen Gegenständen behufs mikroskopischer Untersuchung zu schneiden. Sie soll Scheiben von der Ticke eines vier Zehntausendstel Zoll und sechs Zoll im Geviert schneiden können, so daß z. B. eine ganze horizontale Scheibe des menschlichen Gehirns geschnitten werden kannte. Neulich wurde eine Scheibe Paraffin von der Dicke eines 8j100,000stel Zoll damit aeschnitten. In dem S l a d l ch e n N c v a d a in Missouri traf kürzlich eine siebenjährige Reisende, Alice Allen, ein. Tie Kleine kam aus Vinika im Indianer Gebiete. Sie war in Fort Scott in Texas auf einen Bahnzug gebracht und allein gelassen. Ter Eonducteur hatte sich ihrer angenommen und sie nach Nevada gebracht. Das Kind weiß nümlich, daß sein Großvater in Missouri wohnt, kennt aber seine Adrelje nicht. Mildherzige Bürger des Städtchens haöen sich der Kleinen angenommen und weiden es nicht an Bemühungen zur Auffindung ihrer Verwandten fehlen lasten. Vom Änslande. Der Pariser Figarogibt mit solgcndcr Geschichte den Pariscrn ein spannendes Räthsel auf: Dtf Dicdstähle in den großen Mode waarcn-Magazinen sind bekanntlich häusig, uno es v.rgeht kein Tag. an welchem nicht d.e Aufseher n diesen Laden einige auf fri ch.r That ertappte Diebinnen dem Polizeikommissär zuzu führen ha'jtii. Es sind das nicht, wie man glauben tönuke. arme Frauen, sondern fast immcr Damcii von höherem geseUschastliche.n Range, die einem unwiderstehlichen Entwendungstriebe gehorchen. Mitunter bringt das die Poliz'i in eine schwierige Lage. So wurde tülzlich eine Dame von fehr elegantem Aussehen in einem der großen Maga ;ine des linken SeiücuserZ rerhaftct und tret; ihrem Widerstreben dem Polizei - Kommissär zugeführt. Dcr Kommisiär slihr in die' Höhe, als er sie in sein Kabinet treten sah; er kannte sie el;? wohl, denn ihr Gemahl halte in einer Staatsverwaltung eine sehr hohe Stellung eingenom men. Ter Eommiisär traute seinen Augen nicht, aber er mußte sich fügen: man hatte in dcr Tasche der Diebin das ci'u de i i g. funden. Er wagte es nicht, ein Verhör anzustellen; man hätte in die Polizeiregister einen zu bekannten Namen eintragen müssen. Gut", sagte er dem Aufseher des Magazins, der auf seine Entscheidung wartete; .ich nehme die Sache auf mich". Sehr achtungsvoll forderte er die Befucherin auf. mit ihm in einen Wa gen zu steigen, und beide begaben sich nach der Polizeipräfektur. Da der Prüfekt, Herr Loze, abwesend . war, übergab man die Karten des Eommisfürs und seiner Begleiterin seinem Eabinetschef He:rn Viguie. Dieser ließ sogleich die Dame auffordern, einzutreten. Der Eommiffür wollte ihr folgen, aber sie schlug ihm die Thür vor der Nase zu. Es vergingen 5 Minuten; nun wurde der Eommiffür aufgefordert, einzutreten. Aber er fand Herrn Viguie allein; die Dame hatte sich durch eine andere Thüre entfernt, ohne Furcht, sich in dem Labyrinth der Gänge zu verirren der Eommiffür verlangte keine Aufschlüsse: von einer schweren Last erleich.ert, grüßte er und kehrte in sein Bureau zurück. Obne 'gegen seine Pflicht :u verstoßen, hatte er einen groken landal verhütet. , Im Pfarrdorf Klengen bei Villingen im badifchen Schwarzmald kam am 26. April ein jürchterlicher Brand zum Ausdruch. der inner halb 2 Stunden von den 110 Häusern des Ortes 0070 in Asche legte. Die Kirche, das Rathhaus und die beiden Wirthshäujer sind edcnfas abgebrannt. Viele Hausthiere. namentlich Schwein-. ! kamen in den lammen um. auck ist i fast alles Mobiliar vernichtet. An'fangS wurden mehrere Personen, ei . Mann, eine Frau und einige Kinder, vermißt, doch haben sich diese wieder 'eingefunden, so daß glücklicherweise kein Menschenleben zu beklagen ist. Der Brand wurde durch zwei kleine Kinder veranlaßt, welche einen StrohHaufen Anzündeten. Durch die csroße Hitze verbreitete sich das Feuer mit rasender Schnelligkeit , auf die' mit Schindeln gebeckten Häuser und sprang von Giebel zu Giebel. Etwa 15 Jeuerwehrkorps waren aus der Umgegend zur Hilse herbeigeeilt, aber ihre Anttrengunan erwie.en sieb als maütloS.
Brennenoe vanskytere, namentlich SZahen, halfen das Feuer weiterverbreiten. Tie Hihe war so fürchterlich, daß selbst die Brunnenstöcke verbrannten. Nur die außerhalb des Ortes stehenden Häuser tonnten gerettet werden. Bon den 657 Einwohnern, sind etwa 450 obdachlos. Viele sind un versichert, daher herrscht großer Jammer unter den Betroffenen. Ter Schaden wird auf annähernd 1 Million taxirt. Ter Fürst von Fürstenbcrg, z. Zt. von Tonaueschingen abwesend, ordnete telegraphisch Unterstützung an. Vor dem Landgericht in München spielte unlängst ein Erpressungsproceß, der einem modernen Dich-, ter einen dankbaren Bühnenstoff liefern könnte. Vor 23 Jahren studirte hier ein Medicincr, der. dem jungen Töchterchen feiner Hausleute (Kunstmaler) ein lebendes Angedenken hinterließ. Die junge Mutter und deren Eltern ließen sich bewegen, ihm keine Ungelegenheiten zu bereiten und er selbst trüg weder um Kind noch Mutter Sorge. Die Mutter heirathete später einen reichen Mann, der das Kind überall als sein eigenes ausgab. Dieses erfuhr auch erst nach dem Tode der Eltern seine Herkunft. Da der Stiefvater sein Vermögen verloren hatte, war das junge Mädchen mittellos. Es heirathete erst vor Kurzem einen Rcchtspraktikanten (Referendar), der sich als Rcchtsanwalt habilitiren wollte. Um die Einrichtungkosten aufzubringen, verlangte die junge Frau von ihrem natürlichen Vater gegen Verzichtleistung auf alle Ansprüche 1200 Mark erst als Geschenk, dann als Darlehen; sie drohte ihm dabei im Weigerungsfall mit gerichtlichcr Klage auf ÄlimentationsVergütung oder auf ihr Erbrecht von der'Mutter her. Der natürliche Vater, der ein angesehener Arzt in Zweibrücken
geworden war und sich längjt verheirathet hatte, verweigerte eine Zahlung. Die junge Frau wendete sich an die Gattin ihres Bvters. Darauf wurde ihr ein Ausgleich in Aussicht gestellt. Sie erhielt jedoch nichts, und nun drohte ihr Gemahl in einem unberechtigter Weife mit Rechtsanwalt" untcrzeichneten Briefe mit Klage. Der Anwalt des Arztes brachte die Sache ohne dessen Vorwissen zur staatsanwaltr.r,. e ? i i. ,r . icyaslilcyen wcnninip, uno oer laarsanwalt erhob die Erpressungsklage, das Landgericht sprach jedoch die Angeklagten frei. In Bordeaux starb vor einigen Tagen an der Influenza ein gewisse? Pipart, der in einem großen Theile Frankreichs unter dem Namen Der Korporal der Todtengräber" bekannt war. Pipart gehörte durchaus nicht zu den Unternehmern von "pompes funebres"; er lebte sogar von sei nen Renten, aber infolge eines seltsawen Hanges beschäftigte er sich während seiner Mußestunden und er hatte deren täglich 24 damit, alle Todten, die auf den Kirchhof von Bordeaur geschafft wurden, zur letzten Ruhestätte zu geleiten. Seit mehr als 20 Jahren fehlte er bei keinem Begräbnisse, mochte es nun schönes Wetter sein oder mochte es stürmen und schneien. Er gesellte sich zu' den Angestellten der "pompo funebres" und versah sie mit guten Rathschlägen. Dann ließ er sich ge wöhnlich die Leiche zeigen, unterrichtete sich über die Art der Krankheit, die die verstorbene Person dahingerafft hatte, weinte mit den trauernden Hinterbliedenen und redete sich in eine solche Rührstimmung hinein, daß man ihn für den nächsten Verwandten des Tod ten halten mußte. Bei besonders seierlichen Anlässen hielt er wohl auch eine Grabrede, doch kam er dabei selten über die eingelernten Ansangssäye binans, da er eine schwere Zunge hatte. - vit Vermahlung der alten Togenstadt Venedig mit dem Meere, jene großartige und traditionelle Eeremonie soll auf Betreiben einiger hervorragenden venetianischen Kaufleute, die durch eine Reihe prachti'o ?er Feste die gesunkenen ökonomischen Krüste der Stadt heben zu können glauben, zu neuem Leben erweckt wer den. Man weiß, daß zur Zeit der Blüthe Venedigs der Doge und die Mitglieder des hohen Raths einmal jährlich sich auf dem herrlich geschmücften und reich vergoldeten Schiffe Bucintoro" nach dem in vier Terrassen gegen das Meer absagenden Lido begaben, wo sie in Gegenwart eincrun' geheuren festlich gekleideten Volksmenge einen Ring als Sinnbild dcr Vereins gung Venedigs mit dem Meere in die Wogen, warfen. .Dieses Schauspiel, das unter dem Namen ho spesa' z'o del mare (Die Vermählung mit dem Meere) zu historisch Bedeutung gelangt ist, soll nun jetzt erneuert werd.n, d. h. nur wenn für die kostspieligen Festlichleiten das nöthige Kleingeld aufgebracht werden kann. Aus, Ra ppoltöw eiler (Oberelsaß) wird geschrieben: Wie wir schon früher berichtet, sind die landschastlich wie kullurgeschichtlich gleich interessanten spärlichen Ueberreste des Duselbachcr Klosters, deS ehemaligen Wallfahrtsortes und Mittelpunktes der Pfeiser" vom Oberrhein, vom Bisthum Straßburg angekauft worden, nachdem sie bis vor Kurzem im Besitze eines französischen Privatmannes gewesen. Die vielen Freunde dieser so prächtig am Wege nach den drei Rav-poltsweiler-Aurgen gelegenen Ruinen werden nunmehr mit Freude erfahren, daß die Reftaurirung des interessanten Baues beschlossen ist; das nöthige Kapital ist auf 100.000 M. veranschlagt. Zu dieser Bausumme hat dcr Bischof von Straßburg selbst schon einen be trachtlichen Theil beigesteuert, von dem Reste sind bei einer ersten Sammlung in Rappoltsweiler allein schon 14,000 M. aufgebracht worden; das Uebrige will man durch weitere private Samm. lungcn zusammenbringen. Eine sehr schwierige unZi äußerst selten von Erfolg begleitetc Operation ist in Watzwalde, unweit der sächsi'ch-böhmischen Grenze, an dem vierjährigen fehr werthvollen Pferde eines dortigen Gutsbesitzers erfolgreich vorgenommen. ES grafsirte vor einiger Zeit in der dortigen Gebend eine der häusigsten Pferdetrankhelten, die sog. Druse, im zoelcher auch das erwäbnte Vierd erkrankte. Die.Schvel
lung der Halsschleimhäute wurde t stark und die Athembeschwerden sc hochgradig, daß der Erstickungstod jeden Augenblick einzutreten drohte. Da eine Behandlung mit Medikamenten bei dem nur röchelnd und schnaufend athmenden Pferde nicht mehr angängig er. schien, so entschloß sich der durch sein erfolgreiche Kuren bekannte Thierarz.' Wenzel in Kra.au sofort zur Vornahmt des Luftröhrenschnitts, der bei Thieren sehr schwer ist und nur äußerst selten vorgenommen wird. Es wurde unter bald des Kehlkopses die Luftröhre geöff. -uct und eine Kanüle eingesetzt, so daß die Athemlust direkt in' die Luftröhn
aelanaen konnte. Die s-rrttinTi' V aina iCÖr nilt von statten, und das Zk.'x .f4 .T;.,.... (s v;." Pserd athmete erleichtert aus, als du Lust wieder regelmäßig und ohne besondere Beschwerden durch die Kanüli ein- und ausströmte. DieKaNÜle blieb t s.'. i fcia fci c:.ri.l lung in der Schleimhaut und somit daZ Atbemdindernin beseitigt war: dann! lunav iti vu uvuiv, viv viv wvuiuwi: 1 ' T ' 1 ... V J v v v C i wurde sie entfernt und die Wunde durch . , .
cntjprechende Behandlung zum kc len gebracht. Heute ist das Pferd wie2Z3 der vollkommen hergestellt, ohne das B,i potlikkern , haben ,ür irgend welche Nachtheile, wie sie nach.
oie,rr prrul.vi. iiiuji sciic vvrlvin - ntw. einact?et?r. !rir:r.. Die Franzosen f inder immer etwas, um die kurzen Pauser zwischen den Ministerkrisen auszufül len. Neuerdmas waren es Radfahrer. V . tkllttVIUU V t VIHV HUtVft) die 42 Stunden hinter einander i. Dattel gelegen hatten. Jetzt ,st du Reihe an oen Sackträgern des Pariser Getrcidemarktes. D.r' stärkste voihnen, ein gewisser I. Labasse, hat im Wettbewerb mit neun Genossen den Steg in einem schweren Kampfe errun fm F r. s gen. tzz galt, einen ivv Kilogramni Mif..ii..h'n Cfrf i .;.mA. HAff. wiegenden acr in einemage nachiLor' beil', d. h. 32 Kilometer weit, zu tra gen. Labasse ging um 8 Uhr Morgen! In4. ruhte untermeaZ nur Zwei ?al aus und gelangte um 10 Uhr AbendZ an s Jtel, wo er von der gesammtev Bevölkerung Mit Muflk nnd HurrahZ empfangen wurde. Die Uebrigen ka men erst mehrere Stunden später fln,i Allerdings eine bedeutende Leistung. Dafür 'gehört Labasse zu dem in Frankreich troö lelnes Anspruches, ar. der Spike der Kultur einher zv schreiten, sehr zahlreichen Geschlecht de, Leute, die weder lesen noch schreiben o . . . . i)Mi(nmtAitnft 111 iiU VmUtWVMUUU M nmimilnw w,,, wZ. h,r Q X; iJ V . . " - V aus irllin geinezoei. wiro, von oem cv t 1 t '.. n . . ..f.ii Pacyier ocim Psiugen eine iempiain gehoben und unter derselben ein altes Steinkistcngrab entdeckt. Von dem (lonscrvator des Stettmer Alterthums. mufeums wurde es eingehend unter.: sucht und festgestellt, da das Grab ..w.ri...f OffAn c, f 11 ;ri v Minoenens ouw aqre im l,i' uno aus der ältesten Kulturperiode des! ! Landes sammt. Der Lklaznam lt IN , , - llpciivv wuuuiiy viiuuu , w uuden sich in dem Grabe zahlreich; Beigaben aus Stein und Knochen, die dem Stettiner Museum überwiesen sind. Ein's für's Andere. Du, t.ll.. stnfl . s frtt. : leih' mir doch zwei Mark ! Ich brauche j sie nothwendig !" Wozu denn?" Ich muß meine uyr verfetzen ! Ja, dazu brauchst Du doch kein Geld!?" Freilich ! Erst muß ich sie vom Uhr macher holen !" Auch eine Ehre. Advokat fzu seinem Klienten): Na, Sie haben aoer Glück!" Dieb: Bin ich freigesprohen ?" Advokat : Das nicht aber Sie weihen unser neues Zcllengefängnif ein !" Großer Unterschied. Student A. (zu seinem Freunde 23.): sJch bitte Dich um Gotteöwillen, nenne knich nicht fortwährcndbcmoostesHauvt"; Du machst Dich dadurch geradezu emer Unwahrheit schuldig, da Du doch weißt, daß ich gewöhnlich unheimlich wenig Moos habe. Nur deutsch. Eisenbahn.Eon ouctcur: Die Billets nach Stuttgart abgebe'!" Reisender: Ich habe Nückbillet!" Eisenbahn'Eonducteur : Was henyt Sie? Wie, lasset 's doch amal sehe'" '(Der Reisende zeigt daS Billet vor.) Ach so Ein Retourbillet habet Sie, rede Sie doch deutsch!" Auf der Landpartie. Herr Professor, der Witz war wirklich aut: sehcn Sre nur, wie die Sonne lacht." . 3a; daS ist'S Neckte! Das ist ein Ausdruck, den das reisende Publikum gebraucht, menn es etwas ganz seinem Wunsche enlsprechend findet. Nnd dieser Ausdruck läßt sich gerade aus die Wisconsin Central ine anwende, die seht allgemein als die Route von Chicago nach St. Paul, Minneapolis, Ashland, Duluth und allen Punkten des Nordwcstcns angesehen wird. Ihre zweimal taglich abgehenden Züge und deren schöne Ausstattung stellt eine unübertreffliche Ein tichtung dar. . Sie ist die einzige Linie, welche sowohl durchgehende Pullman- als auch Touristen - Schlafwagen don Chicago zu den Punkten der Pacisic-Küste ohne Wagcnwcchscl laufen läßt. llm nähere Auskunft wende man sich an Un nächsten Ticket-Agenten. Jas. C.P ond, Ken. Pass. und Tickct-Agent, Chicago, 2ll., Ü) 10) Miw llmgezogcn. Cr ist hier um hier zu 44 Tie zunehmende i'rarlS dif Xi . v' -iT , n-e Augen dnö Obren ittrjteK. z,: ti, . :..;. groizerrn Räumlichkeiten umzuzier. . . i i ttjetc teeliaib die Räumlichkettr an .,i;cmu Stock dö Jro., Btoct". I I) W. Washinflton Str., nZchst yi BoneN'Merrill llo'S. für fünf Jahre, wo er auftez ,a.nrl? Olftccn einurichtet ht für die Beta"dunA' von Auge. Ohr,Nae und Hais und dt Anfertigung xini Brillen, künstlichen Au gen und die Veradestellung o Ech elaugen, so wie die Overatton zur Untsernuna He StarS vorzunehmen, zu Preisen für Alle err,tchl,ar. öousultatton frei und Jedermann eingeladen.
fl
uns na
nu um m
NkrwM
Las Vtfte kn der Welt. S . Prtd,ne. St. I.. Mai 'k Ich ykbrauchte .Pastor König' Nerven-Slärker hl n mkinkm Eodn, klchkr kistkikrank war, nach dem Gebrauch des MillelS der wieder ,u sich kam. Ich ball ti deshalb für meine Vfticht. da Mittel al da beste t der Welt für Pervevleiden und Srämpst zu empfehlen., Itt ChaUslone Ave. Frau M. S. Uoughlin. 5!(n ?)rf, Mai '00. Mein IS-jahriger Sohn litt fe i sechs Jahren an Exiiepsie. Lieie jür dieses reiben rmpsohiene Mittel routden cngemandi, aber leider ohne rjolg. Durch drn Gebrauch aber von Pastor König' Nerven-St'irker find olle P nrnnl nrn Yirr 6rnnPh.it .rrliniint. nnti hallt ich e, deshalb kür meine sticht, idem leidenden itt rathen inen versuch damit zu machen, damit er kbenso. wie ich erireut und dankbar sein möge. Utat) House, LUV . A. . Zi.ohard, ,?, elm HerzMer ud Echwindel im Kopse. Andrea Janse. V lM.Utk.fl. f m. r- m - . . ' '""i'wuts jchcj iur siCTurnioi!cnotf Xtl SÄS VT . .'Mten auch die Mcdzzin mionn Arme llonst. r iie'e u-'teo'zin wurde nt dem Jahre 1876 von dem Hoch. Pastor önig in Fort Waynk. Ind.. zuberkt . Itlin tt t ttttV (0iM1 WiikmifHHA , V w . Juanavol'.e) tn den deutschen votdeke vsn F. Will. Banker, tt West Wasl.tngton Str. unk Scke Sud Soü tr. nv.b sijncoln iane Dr. Ainelia li. Keller, Office: . C f k. All C i f Sud Mertdtan Straße. t w Ofsicr-Tlundrn : 2 Telephon 007. ,0Ul,rP0'M. 4 II -.v y.a tim. Uhrvends. HDii- T&R&9 Ro. 38 Ost Ohio Straße. Sprockstundr : l 12 Uhr T.ormittags. S wicniniria unc t s viücnD. onnlag vor, . 2 3 u&r Nachmittage. 7 Z5N0S ' DeUlsch' tthll - AZt, ' ' u v ' No. 8j Nord Pennsylvania Str. . , tm Mwmtnt. ct iC f WiilXl) XiUij? . .,7....'i.4;.. nljNttrzrltt, Zinmier No. 19. über Fletcl'er's Ank, gegen über vom New York Store. I ' Bandagen und wundärztliche . ruAbanber. rucken, ckleuen un laue tt'unda.zltlchli. e,rgenua,ide. Zas gröjzt Lager k ü st l i ch e r ?l u a e n. Vm. , H. Armstrong & Co. 77 E üd Illinois Stt ahe. C k rftt UNs, xVt nd Ciirnr. I -O .No. Mdtton Ave,,,,?. n.k ir Svrrämundrn: 7:2-9Ut,r i-suhr am,nag..:-uyrbr. j fV... rt..-. rievuvk, Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 si hio Str. Oiftce-Stuuden '. 910 Uhr vormittag. t Uhr Nachmittag?. : ike Broadway sd tre?lade. P Xelfl?t"n SW. DU. JJF2xiizzlX1 en. ßhirurg und Frauenarzt. kilansta'.t unk Osfice: Wa. ni Ost Mict igan totra.'. iw-xe L'caiiackn,elts locnur.) lügllli von 24 Hör. Sonntag? auögcnrmmen. Dr. I. Bühler, Teutschcr Arzt. Office und Wohnung: 357 Süd Dclawarc Straßc. Offtcr-Stundkn: 9 Uhr Borm.': Z 3 Ulr N bin.'; 7 9 Uhr Abcndö. Telephon ttt. Hr. ?$A?$, Office: 131 Nord Pcnnfhlvania Str. Office-Ttnnde von 2 4 Uhr Nachm. No. 425 Madison Avcnue. - Stunden von 1011 Uhr 2orm. Wohnung: 17 .Alabam str. ,HU Virmontftr. Trsenlmn ) Officr j:rifi)on . Wohnung 930. ntiün m Mpppm Das beste Stärkungsmittel. $1.00 per Flasche. - 6 Flaschen für $5.00. Zu haben in der Deutschen Apotheke von F. Will. Pantzcr, 64 West Washington Straße und Ecke East Strahe und Lincoln Lane. Die ganze Nacht offen! Ferd. A. Müller, lachf?lgec yon Se.cge VküOer.) Apotheker. Tte vferttg do Rezepte geschiedt i zuderlSiftger. sachverftSdtger SVetfe. Südweft-Scke der Ost Washington und OS Wtr. Telephon g?. jno. A. Kutsch, ffabrika, nd Händlerin Pferde Geschirre ' Satteln, Zügeln, peitschen. Sämm n, Bürne ic. eparaturea werden gut u. prompt auiaesulitt z o-i WAsiAnfts Wh.. No. 2t3 Massachuset!s Avenue. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! .?r? Cros3-eyes a$ cured br Dr. Barker in one minute bj a new Improved and faiileii nethod. Creat iaproreccit ii lipt t apprarue Schielaugen. - Wie sie von Dr. Bar.'er durch eine neue, verbesserte schmerzlose Metöode kurirt werden372 in Indianapolis geteilt, von denen Sie sich versönlick üömeuen können. ZXüb, ltze Berech-LN. '
vm TftaiA . Witte
i vW n Al i vm7 C x v'cjc L ; Jr r iVTv f VNL: V -yv v vSrj -i
L.." ihl i
Jac. Metzger & Co. 3m)orlturt und 3nMcr in Weinen u Bieren der besten Sorten.
Californische Weine eine Spezialität. IilEBEIt'S Berühmtes Tafel - Vier. Agentur für Schlitz' Milwaukee Bicr inFlasclirn. Bestellungen werden nach allen Theilen der Stadt prompt abgeliefert. 30 55 32 Ost Marhland Str. Telephon s)lo. 407. Columbia Halle ! ESe McCarty ä: Telawnre Str. Die schönste, grckie und au:bequezsten ein berichtetet Halle der Südseite. Sie steht zur Vcrsügu'nz für Äbhattlwg von Sonzertcn, Tanz-Känzchen, PartlcS :c. Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. T Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die bestrn Geträn'e werden ver abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein (Mo Schmidt Die reinsten, Die feinsten, Die sckmackbaftesten Weine nnd Liquöre aller Sorten sind bei mir zu Haben. ttXX Zs XB5mm9 S Süd Delttware Str. Televöo IS. Bestellungen werden nach allen Theilen der Stadt ttdüktiefert. Mszart HaSe ! Hrurtz Bictor. DaS gröhle, schönste und Ülteste derartige okal in der Stadt. Tie geräumige und lchön eingerichtete Halle steht Bereinen, Logen und Privatm zur Abhaltung von Ballen, Tonzertm und Versammlungen unter lidera, tn Bedingungen zur Verfügung. H S. Fox, Courthttus Flcischmarkt 111 Ost Washington Strafte. a r k t st ä n d e : No.SZ und 51 aus dem östliche 7f rtte. SpezialltStcn: Schmalz und Würste aller Sorten. Telerhon 1C13. Es wird Deutsch kcsprock,cn. Red Star Line. Ver. Staaten und Königlich Belgische Post-Danlpser. . Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen : Uiid New Aork Antwerpen und Vbiladelpbia Vorzügliche Beköstigung, gute Bedienung und niedrige Preise. Antwerpen bietet Reisenden von und nach Deutschland. Oesterreich, Frankreich und der Sckweiz besondere Vortheile. bsahrt von cw f)ork jeden Mittwoch; vo Antwerpen jeden Samstag. Die Dampfer dieser Linie sind olle neuester Konstruktion und erbin , den Sicherheit und Branemilchkeit und Scknellig reu oci veionerr? nirorigen vreiien. iaqrre bet: International Iv. Co., Genera l-Agentur. General-Agenten, New Z)ork und Philadelvhia oder: Frenzel Bros., Aler. M e a e r. Indianavoli. Schmiedeeiserne Fenz. iWnW.: I A VV M m 1113 11 eilen Derger. I6Z big 1C8 Süd Mississtppt S kratze. ,wei Sqnare westlich vom Bahnlzof. Fabrikanten der tlbampion !5enz. Siehe Jirku " lare. Aaenten verUuat. - Staar- nnd Schielangen werden positiv in wenigen Minuten schmerzlo geheilt. Sinder sollten behandelt werden jo lange sie s, br jung nnd. vunde Augen, schwache, wässerige Auge, ?!a senkakarrh. Taubheit. Jlnh im Ohr: alte beilda ren Angn, Obren. ?!oseu nnd Hailnde werden nach einer nrnen, verbegerten ZXeklzode schinerzlo kurirt. Brillen werden fiir jede uqe fpii,l1 angriertizt. s?as send für Zeurzstcht oder äernncht. schwache oder ftiizmallsche Augen. Künstliche Augen. DaS reichbltiastk ffavtivirnt Im Vesten. i leiden werden (ilinr tnuhrn i.l,tnrrtlf)S rtnoe setzt. Haben die Bewegung und das sehe oe narurtlchen uge. Prelle wüLig. Sprechstunden von 9 Uhr Morgen? bis 4 Uhr Abends. Cy GczMÜticx frei.
i WWS PTtfTß
i
U . 1
MUMM ' lU 111 Hl l.J..'J.JLv1-H J-LJULt. fia-j'iii Tf - M t 0 y!y..JyMiA
i m i m w .
