Indiana Tribüne, Volume 16, Number 236, Indianapolis, Marion County, 15 May 1893 — Page 1

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Drahtnachrichten

Inland. WetterauSsichcen. ZZür Zndiana : Regen ; kühler heute und morgen. D i e SonntagSsrage. 6 hieago, 1. Mai. Die Na tionalkommijsäre hatten gestern eine Sihung, in welcher das Vorgehen der Lokaldirektoren in Bezug auf das Offenhalten der Ausstellung an Sonnta gen das Hauptthema der Verhandlun gen blldete. Die isacye ram zur Sprache, als Sekretär Edmonds vom Lokaldirektorium mit einer Botschaft vom Präsidenten Higginbotham kam, die einen Bericht über die Vorgänge in der Sitzung vom vorgestrigen Abend enthielt. Commissar Burton von Kansa5 beantragte, den Bericht an den 3ustizausschuß zu verweisen. Eine lange Debatte folgte, in der (iommissär St. Clair die Opposition vertrat und in einer geharnischten Rede davon sprach, an Präsident Eleveland, wenn nothig, zu appelliren, um. die Verfügung des EongresseS durchzusehen. Er führte aus. daß die Thore gesetzlich nur durch eine gemeinsame Resolution der EomMission und deS Direktoriums, die die Schließung verfügende Vorschrift auf hebend, geöffnet werden können. Nach dem noch ein Dutzend oder mehr Eommissäre ihre Ansichten kundgegeben atten, wurde die Angelegenheit an den Justizausschuß verwiesen und die Eommission vertagte sich bis Montag Mittag. Die deutschen Kriegsschiffe haben New Jork verlassen. Ne w A o r k, 11. Mai. Das deutsche Geschwader ist gestern Nachmtttag. aus dem hiesigen Hasen abgefahren, lim 44 I'Ihr lichteten Kaiserin Augusta und der Seeadler die Anker, sie fuhren aber direkt aus dem Hafen hinaus, anstatt an die Spitze der Colonne zu dampfen und die noch vor Anker liegenden r Schisse zu passiren, wie eö die Englander und Franzosen thaten. Der deutsche Kapitän machte früh am Tage Admiral Sherardi seinen Abschiedsbesuch. Kaiserin Augusta geht nach Bermuda und der Seeadler macht eine Fahrt um die Welt. Die übrigen Schisse der fremden Nationen werden noch einige Zeit verweilen, mit Ausnahme des russischen Dampfers General-Admiral, der morgen nach Frankreich abfährt. Eine Etikette-Frage. Washington, 14. Mai. ES ist angedeutet worden, daß der Gesundheitözustand der Jnfantin Eulalia ihr möglicher Weise nicht gestatten würde, den beabsichtigten Besuch in den Ver. Staaten zur Durchführung zubringen. 3n Bezug darauf wurde von gewisser Seite behauptet, daß der Gesundheitszustand der Prinzessin wirklich so angegriffen sei, daß sie nicht im Stande sein würde, den Anforderungen zu genügen, welche in Bezug auf Empfangsfeierlichkeiten etc. an sie gestellt werden würden. DieS ist wie aus guter Quelle verlautet, nicht der Fall. Der Haken ist an ganz anderer Stelle. Die Prinzefsinwelche als Vertreterin der Königin Negenlin von Spanien nach Amerika kommt, ist als solche berechtigt, gewisse Etikettenrücksichten zu verlangen, die ihrer Stellung zukammen. Es war arrangirt worden', daß sie dem Präsidenten im Weißen Hause einen ofsiziellenBesuch abstatten würde, welchen der Präsident erwidern sollte. Der Präsident soll sich nun geweigert haben, die Znfantin zu besuchen auf welchen Grund hin, ist nicht bekannt. Er verharrte hartnäckig auf seiner Stellung und da sich keine befriedigenden Arrangements machen ließen, so dürfte die Prinzessiin entweder gar nicht kommen, oder nur incognito, nicht in ihrer Eigenschaft als Vertreterin d:r Königin Regentin. - ! EineGrubenkatqflrophe. Ca lumet, Mich., 14. Mai. Heute Mittag ' ereignete sich in dem Red Jacket Schacht der Ealumet Hecla Grube ein furchtbarer Unglücksfall. Zehn Grubenarbeiter ließen sich in, ei yem, für Erz bestimmten Jörderkorh zu Tage fordern nm ihr Mittags mahl einzunehmen. Als der Korb oben angelangt war, hielt der Maschi nist auS Unachtsamkeit die Maschine nicht rechtzeitig an.

Die Folge davon war, daß der Korb bis zu der Rolle gehoben wurde, über welche da5 Drahtseil lief. Dasselbe riß und der Korb mit den Leuten stürzte in den, senkrechten Schacht, der eine

Tiefe von nahezu dreitausend Fuß hat. Um an die Leichen der Verunglückten zu kommen, muß man durö einen anderen Schacht, der etwa eine halbe Meile entfernt ist, in die Tiefe gelangen und die Leichen werden daher nicht vor morgen an den Tag gefördert toerden können. Konnten sich nicht, einigen. San Franciöco, 14. Mai. Der Prozeß gegen WeSley Rippey, welcher wegen mörderischen Angriffs auf John W. Mackay angeklagt ist, ist refultatloS verlaufen, da die Ge schworenen sich nicht auf einen Wahr spruch einigen konnten. Ein zweiter Prozeß ist deshalb nothwendig gewor den und wird im Juni stattfinden. CluSland. Der Wahlfeldzug Deutschland. l n Berlin, 14. Mai. Die erste Woche des WahlkampfcS endet, ohne daß irgend eine der Parteien weiß, wie t eigentlich steht, und ohne daß eine derselben genaue Daten hat, aus denen sich irgend etwaS prophezeihen ließe. Die Führer der Sozialdemokraten al lein scheinen einen festen Halt an ihrer Organisation beizubehalten. Sie haben heute 142 Kandidaten im Feld und können ziemlich sicher aus 53 Sitze rechnen, ein Gewinn von 19 Sitzen gegenüber der Zahl im l tzten Reichstage. Der ungewöhnlich großen Anzahl von Kandidaten gemäß wird eS unmöglich sein, nach den Ergebnissen deS ersten Wahltages am 15. Juni daS Gesammtr'esultat anzugeben und es wird erwartet, daß daS Votum an jenem Tage nicht mit Gewißheit den politischen Charakter des neuen HauseS feststellen wird. Man glaubt, daß über hundert Stichwahlen nothwendig sein werden, um Wahlsragen zu entscheiden, und eS ist daher sehr leicht möglich, daß das de des SommerS erreicht ist, bevor daS Haus endgiltig constituirt ist. Es ist sogar zweifelhaft, waS auch immer daS Resultat der Wahlen sein wird, ob der Reichstag selbst dann zur Erledigung von Geschäften zusammenberufen wird. Wahrscheinlicher ist, das er nur zusammentritt, um des Kaisers Eröffnungsrede zu hören und ich dann bis zur gewohnlichen EröffnungSzeit im Oktober vertagt. DaS große Problem bei der Wahl ist die Centrumspartei mit ihren 11 Stimmen. Sie mag einige derselben verlieren, aber sie ist gut organisirt nnd hat über die Militärvorlage nach den Wünschen ihrer Wähler gestimmt. ES ist bezeichnend, daß Graf Adelmann von AdelmannSfelden, der allein von seiner Partei für daS Hüne - Eompromiß stimmte, eine neue Kandidatur verweigert wurde und dieS zeigt, wie fest entschlossen die Wähler dieser mächtigen Partei gegen die Vorlage sind. Dr. Lieber's kürzliche Erklärung, daß er ein Preuße gegen seinen Willen, also ein Mußpreuße sei und seine Angrisse auf das in Kaiser Wilhelm verkörperte monarchische Prinzip haben eS für ihn unmöglich gemacht, als Chef der vereinigten EentrumSpartei anerkannt zu werden. Die beiden Flügel ber freisinnigen Partei haben mit der Aufstellung von zwei -Gegenkandidaten in Berlin und anderen Orten begonnen. Die freisinnigen Organisationen in der Provinz jedoch unterstützen so ziemlich allgemein Eugen Richter, den Führer der alS Freisinnige Volkspartei" bekannten Fraktion. In Abwesenheit von anerkannten Parteiführern und einem Parteimanifest werden einzelne Mitglieder der Centrumspartei alS einflußreiche demokratische Katholiken ffguriren. Dr. Sigl, der rabiate Antipreuße, wird als katholischer Demokrat bei der Wahl in München als Kandidat auftreten und sein Programm wird unzweifelhaft sü.r die Campagne in Bezug auf Süddeutschland bezeichnend sein. Jede Partei scheint fest entschlossen zu sein, alle nur verfügbaren HilsSmit tel. in beftrittenen Distrikten in An Wendung zu bringen, wa auch nur die entfernteste Chance auf .Erfolg vorHanden ist, selbst in den Distrikten, wo

eine Wahl absolut 'unmöglich scheint, werden Kandidaten aufgestellt werden. So werden zum Beispiel in Berlin die Centristen jeden Distrikt streitig machen, obgleich sie wohl wissen, daß daS

katholische Votum sicherlich von den freisinnigen und sozialistischen Stim men überboten werden wird. 3n " itni gen Wahldistrikten hat jede der anerkannten 8 Parteien einen Kandidaten im Feld. Der Kampf wird ferner durch Klasseninteressen, welche Auf mersamkeit erfordern, complizirt. . Eine Aussöhnung deS Kai sers mit Fürst Bismarck geplant. B er l i n, 14. Mai. ' DaS sozial!stische Organ Vorwärts veröffentlicht einen Brief, welcher angeblich von dem Prinzen Albrecht von Preußen an eine Person, deren Name nicht genannt wird, die aber Kanzler von. Capiini sein soll, geschrieben ist. Der Datum deS Briefes ist der 9. Mai. , In die sein Brief sagt der Prinz Albrecht, daß er von dem Kammerherrn von Witzleben ersucht wurde, eS so einzurichten, daß Fürst BiSmarck eingeladen werde, mit dem deutschen Kaiser bei der Einweihung deS Monuments deS Kaisers Wilhelm I. in Görlitz zusammen; treffen. Der Kammerherr glaubt, wie eS in dem Briefe heißt, daß eine öffentliche Versöhnung die Wahlen günstig beeinflussen wird. Prinz Albrecht sei von der Bedeutung und Wichtigkeit der Idee ergriffen worden und habe dieselbe daher dem Kanzler von Caprivi mitgetheilt. DaS Schreiben schließt mit den Worten : In meinem Innern kann ich nur den Vorschlag gutheißen, obgleich ich denselben offiziell kaum machen kann. Ich stelle es Jhnen anheim den Plan mit oder ohne meine Hilfe durchzuführen". , , U ng l ü ck z u r S e e. . Lond on, 14. Mai. Der Kapiän deS Dampfers City os Hamburg", welcher heute von Hamburg in Swanea eintraf, berichtet, daß sein Schiff gestern Nachmittag um ein Uhr im Nebel auf der Höhe von Trevose Hcad an der Küste, von Cornwall gegen das Vollfchiss Counteß Evelyn" gerannt sei, das mit Passagieren und einer La dung Eisenerz von Bilbao, Spanien, nach Skewport, Wales, bestimmt war. Der. Kapitän der Counteß 'Evelyn" prang bei dem Zusammenfloß an Bord der City os Hamburg" und der Mate Richards rettete sich auf ähnliche Weise. Neunzig Sekunden später ging daS Segelschiff mit 16 Mann und 9 Passagieren an Bord unter. Die City of Hamburg" setzte sofort Boote auS, doch alle Nachforschungen in dem dichten Nebel erwiesen sich als erfolglos. Der Matrose Jarbin wurde aufgelesen, doch starb er wenige Minuten später. Auch die Leiche eineS kleinen Mädchens wurde gefunden. Die verunglückten Passagiere sind die Frau und die beiden Kinder eines Spaniers in Bilbao, eine Frau Williams und deren Kind, zwei Männer, Namens Barton und ein Vondoner, dessen Name nicht in Erfahrung gebracht werden konnte. Die Revolution in Nicar a g u a. Panama, 14. Mai. Nachrichten auS Nikaragua melden, daß die Revoutionare immer festeren Fuß fassen und täglich agrefsiver werden. San Juan del Sur und die Landstädtcken . ' bis Granada befinden sich in ihren Händen. Corinto wird von der Regierung befestigt, um dem erwarteten Angrisse von San Juan auS Widerstand leisten zu können. Der Feind zieht seine Truppen in der Nähe von Masaye zusammen. 2n der Nähe jener Stadt haben zwei Gefechte stattgefunden, bei welchen die Revolutonisten den Sieg davontrugen. Ihre Artillerie verursachte den Truppen der Regierung, bedeutende Verluste. , , NSissSnaHriSten. Angekommen in : Glasgow: State of California" von New Lork. ' Havre: La Bretagne" von New Aork. 5)ue ens l 0 w n: Alaska" von NewJork. New I 0 r k : La Champagne" von New Jork. Boston: Scythia". von Liverpool. -

Hiesiges.

Verhaftung. Mattie Sydel ist eine farbige Schone. Weil sie nun heute auf einem Trottoir den Passanten . im Wege stand und trotz mehrfacher Aufforderung nicht weichen wollte, mußte der Polizist wohl oder übel zu ihrer Verhaftung schreiten. DaS war aber nicht so leicht denn daS resolute Frauenzimmer sah gar nicht ein, weshalb sie verhaftet werden sollte. Es half aber nichts, und so wird sie sich auch noch wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu verantworten haben. Neun verdächtige Individuen wurden heute wegen Vagabundirens eingebracht. Einige davon hatten sich unter die Menge, die dem gorpaughUmzug zusah, gemischt und sahen ganz darnach auS, als ob sie die Taschen einiger Ahnungslosen etwaS erleichtern wollten. Die Polizei kam aber dem durch Verhaftung derselben zuvor. Board of Publie WorkS. Heutige Sitzung. Der Board vergab be nachfolgen den Kontrakte : Local Abzugskaual in der 1. Gasse nördlich von Ohio von East Straße 175 Fuß westlich an I. I. Sheehan für 85 Cents den laufenden Fuß. .Abzugskanal, in New Jersey Str. von Morrison zu Home Ave. an 3. I. fn 1 1 . ftviyMi m . yx..t vnt QUP Abzugökanal in Miami Str. von East Str. 775 Fuß östlich an W. Bossert für $1.37. Abzugökanal in Miami von Alabama zur Delaware an I. I. Sheehan für $1 35. . 'Abzugskanal in Pearl Slraße-von Missouri zur California, in California von Pearl zur Washington,..! West Str., von Maryland zur Washington, in 1. Gasse westlich von Missouri und südlich' von Washington von Pearl zur 2. Gasse, westlich von Missouri an 3. I. Sheehan für 51.75. Abzugskanal in Walnut von Alabama Straße bis zur 1. Gasse westlich von New Jersey Straße an I. 3. Sheehan für ZI. 10. ASphalt-Pflaster an Str. von Meridian bis Tennessee Str. an die Western Paving Co. für $4.55 den Fuß. Grundeigenthümer an der Südseite der 3rvin Str. remonstrirten gegen ein Trottoir. Der Board hielt hierauf eine geHeime Sitzung mit Herrn Rich. Lieber, um daS Nähere über die Lokation deS VerbrennungS - Ofens mit ihm zu beprechen, ehe sie den Kontrakt endgiltig vergeben. , yolizelgericvt. Acht Mann hoch kamen sie heute herein, wahre Bassermann'sche Gestalten, unter der Anklage deS VagabundirenS. Vier sagten, sie. wären nicht schuldig, und da keine Zeugen da waren, mußte der Richter sie gehen lassen. Die vier anderen müssen je $50 berappen, daS heißt in diesem Falle müssen sie 's im Arbeitshause abbrummen. Die beiden jugendlichen Einbrecher, Leon Alleman und Dan Loder, wurden vorgeführt. Der erstere ist ein ganz nett aussehender, schneidiger Bursche. Die Verhandlung wurde auf morgen vertagt. ThomaS Finn, so ist der Name eineS streikenden Straßenarbeiters, der, wie berichtet, am Samstag verhaftet wurde. Die Anklage lautete auf Versperrung.deS TrottoirS und Nichtbefolgung eines diesbezüglichen polizeilichen Befehls. . Finn wünschte die VerHandlung auf morgen vertagt zu haben, um Z?ngniß herbeizuschaffen. Dem SnaatSanwalt war daS nicht gerade gelegen, er sagte, der vorl.egende Fall sei gerade einer von großer Wichtigkeit für daS Publikum, und müsse in diesem Falle energisch und sofort vorgegangen werden. Der Richter war aber der sehr vernünftigen Ansicht, daß dem Manne Zeit gelassen werden müsse, seine Zeugen herbeizuschaffen, benn waS dem Einen Recht t, sei dem Andern billig, und gewährte die Vertagung. ' Der StaatSanwalt änderte die Anklage, so aß Finn deS Widerstandes gegen die Staatsgewalt beschuldigt ist. Finn wurde unter Bürgschaft gestellt. .

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